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Tr cn Au ellun im Lustgarten, die Sturm-Compagnieen an der Téttéxihrer Bxsciitaillogne und die während der Campagne durch Orden oder andere Ayszeichnungen geehrten Offizixre nnd Maynfthaften vor der Front: ihrer Regimenter, vor" diesen die Fahnen der taillone. Ba Se. Majestät der König erschienen mit den Königlichen Prinzen 7' in diesem Quatre“? und richteten an die Dekorirten foigende Worte: -Es ist ein erhebender Augenblick für _Mich, in welchem Ich einen Theil Meiner Armee, die Ich zum Kriege aufbietcn mußte, mit Ruhm undEhren gekrönt in die Heimath zurückkehren und in Meine Refidenz einziehen sehe, Able haben mit Hingebung . und heldcnmüthiger Tapferkeit gefochten, Viele sehe Ich hier url] Mich versammelt, die Ich auszeichnen konnte als Anerkennt'mß hkrvorragender Thaten. Uns zur Seite haben die Truppcy Meines hohen Alliirten, des Kaisers von Oesterreich, in Tapferkeit gewert- eifert. Den blutigen Kämpfen ist stets der Sieg gefolgt, und em ehrenvoller Friede ist der Lohn so großer Anstrengungen. Der Vorsehung, die Ihr in mancher entscheidenden Stunde angerufen, gebührt unser Dank, daß fie unser gerechtcs Unternehmen ficht- lich gesegnet hat. Euch Allen aber wiederhole und erneuere Jet) Meinen Königlichen Dank, den Ich in den unvergeßlichen Stun- den bei Düppel aussprach und den heut das Vaterland vereint mit Mir Euch-darbringt, daß Ihr Preußens Ruhm, Ansehen und Macht erhöht und befestigt habt, Wenn der König Euch wieder ruft, so erinnert Euch des Spruchs, den Ihr AUc tragt, Und ver- erbt ihn auf Kind und Kindeskindcr: Mit Gott für König und Vaterland!-
Mit stürmischem Jubclruf beantworteten die Trnppen die Rede ihres höchsten Kriegsherrn und damit war die eigentliche Feier be- endet. -- Sämmtliche Fahnen wurden auf Allerhöchsten Befehl aus- nahmsweise in das Königliche Palais gebracht. Das Leib- Grena- dier-Regiment brachte stine Fahnen besonders ab, die 1. Compagnie des 4. Brandenburgischen Jnfantcrie- Regiments Nr. 24 brachte die Fahnen der übrigen Regimenter und die des Brandenburgischen Pionier - Bataillons Nr. 3, die 1. kombinirte Eskadron des Zieren- chen Husaren-Regiments die Standarten ab. Die Fahnen des 4. Brandenburgischen InfaU-terie-chiments Nr. 24 wurden Abends 6 Uhr durch einen Offizier und eine Section von Sr. Majestät Palais abgeholt und in die Wohnung des Durchlauchtigßen Chefs dieses Regiments (Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs von Mecklenburg - Schwerin) gebracht, von wo - dieselben vor dem Ab- marschc des Regiments mit Honneurs abgeholt werden. Se. König- liche Hoheit hatte sich beim Paradcmarsch an die Spitze seines Re- giments geseßt. Am Abend war die Stadt auf das Glänzcndste erleuchtet.
Königsberg, 6. Dezember. Die »Ostprcuß. Zig.« meldet: Die Beschwerde des Vorsteheramtes der hiefigen Kaufmannschaft iiber die versagte Bestätigung des Konsuls Oppenheim zum kaufmän- nischen Mitglieds des hiesigen Kommerz- und Admiralitäts = Kolle- giums ist von Sr. Majestät dem Könige zurückgewiesen und das Vorsteher-Amt angewiesen worden, zu einer anderweitigen Wahl, mit Ausschluß des 2c. Oppenheim, zu schreiten. -- Dasselbe Blatt berichtet Über" den Fortgang des Baues der Eisenbahnbrücke Ü b er d en P r eg e l: Der Jundirungskaften zum Eisenbahnbrücke»feilcr fißtjeßt 19“ unter dem Pregelbette, wird also noch 11“ zu senken sein. Bis zum Wasserspiegel find es von der Basis des Kastens nunmehr beinahe 47“ und der Pfeiler ist bis zur Höhe von 56“ aufgemaucrt. Das Lager schönen blauen Schluffs, welches man als oberste Schicht im Pregelgrunde fand , war 12“ mächtig, die nächste Schicht, in der man jeßt noch arbeitet, ist der schönste weiße 'Sand. “ Der Dampf- bagger hat außer Thätigkeit geseyt werden müssen, da die Eimerkette in diesem kompakten Erdreichc zu starken Widerstand fand. Es wird dasselbe 1th durch Handarbeit hinausgeschafft. Das Gewicht des Pfeilers beträgt 1th circa 40,000 Centner, hat das (Herust, in welchem der Pfeiler hängt, bedeutend zusammengcbogen, undwürde es voll- ständig eingerissen haben, wenn man es nicht Neuerdings durch kräf- tige Kreuz-Querbalfen geftüßt hätte. , , '
Tilsit, 4. Dezember. Bei der strengen Winterrvttterung, die sich in diesen Tagen auf 15-16 Grade steigerte, ist das Memcleis bedeutend erstarkt und , wie der »Königsb. Ztg.: geschrieben wird, “durch anhaltendes Waffergießen für Reisende eine fichere Eisbahn auf dem Strome erzielt. Bis Heydekrug ist die Schlittbahn gut, von hier bis Memel fehlt es noch an der gehörigen Schneelalge. -- Durch .das Schneétr'eiben in den leßten Tagen v.M. waren e nzclne'Wege- strecken völlig unfahrbar emacht. Die Interims-Chauffee xenseits des Memelßromes war -8 Fuß hoch völlig verschneit. Gegen 60 Arbeiter haben 2x; Tage gearbeitet, bis diese 180 Nuthen lange Strecke für Fahrwerke pasfirbar wurde. Die Aussicht auf baldige Eröffnung der Tilfit- Jnsteuburger Eisenbahn hat das strenge Frost- wetter vereitelt. So, sehr "man bisher bemüht war, die “erste Meile von Jnfterburg hierher" fahrbar zu machen und die Baulichkeiten auf dem dortigen Bahnhofe zu vollenden, so scheiterten doch alle An- strengungen dur die Ungunft der Witterung. »
Danzi , . Dezember. Dyrch das eingetretene gelinde Wetter ift die. Eisde : wieder so mürbe geworden , daß heute die Dampfer
die Waffervcrbindung nach Neufahxwaffer wieder herfteum konnten. (D. D.)
Thorn , 4. Dezember. Dem Magistrat ist gestern die amt- liche Nachricht zugegangen, daß die V erwaltung der Polizei von Neujahr 1865 an wieder auf die Kommune übergehen soll.
Bromberg, 5. Dezember. Heute Nacht ist der Dachstuhl des Gebäudes der "Hauptwache , der des. Ztg.- zufolge, vollständig niedergebrannt. Das Feuer kam um 2 Uhr aus und war bis zum Abend noch nicht vollständig gedämpft. Die Montirungsftücke, Welche sich in den unteren Räumen in Kisten verpackt befanden, find gerettet, während die in den oberen Räumen lose lagernden Stücke nicht sämmtlich gerettet werden konnten und viele beschädigt und verbrannt smd. Bei den Löschbemühungen hat fich ein Zimmergeselle durch einen Fall gefährlich vcrlcßt. *
Halle, 7. Dezember. Die hiesigen konservativen Kreise haben der »N. Hall. Ztg.- zufolge, fich vereinigt, nm die Wiedergewinnung des Friedens nach ficgreichem Kampfe der alliirten Truppen festlich zu begehen. Diese patriotische Friedensfeier wird morgen stattfinden. -- Im laufenden Semester befinden fich an hiefiger Universität 115 Stu- dirende der Landwirthschaft.
Cöln, 5. Dezember. In der heutigen Stadtverordneteniißung wurde, wie man der »Elber'f.Ztg.« meldet, das für die Aufstellung des Königsdenkmals erforderliche Terrain auf dem Neumarkte mit 1600 []Juß bewilligt, einen Wunsch Über die Stelle auf dem ge- nannten Plaße, wo das Denkmal errichtet werden soll, zu äußern mußte bis dahin verschoben werden, daß fich die Militairbehörde, welcher das BenuYungsrccht des Neumarktcs zusteht, über die Auf- stellung geäußert hat. Für die Pferdc- Ausstellung, die der land- wirthschaftliche Verein alle drei Jahre“ in hiesiger Stadt zu veran- stalten beabfichtigt, bewilligte man einen Zuschuß von 300 Thlr. Hieran knüpfte sich der Antrag des Rennvereins, der in der Bil.- dung begriffen ist, um alljährlich auf der Mülheimer Haide cin Pferderennen zu veranstalten, städtischer Seits eine Prämie zu be- willigen. Jn Ansehung des Interesses, das die Stadt Cöln an dem Zustandekommen eines derartigen Festes hat, das einen sehr ansehnlichen Verkehr mit fich führen wird, beschloß die Versamm- lung mit großer Mehrheit dem Anfrage stattzugeben und eine Prämie von 100 Friedrichsd'or auszusehen, die Minderheit erklärte sich für 200 Friedrichsd'or. Nach den Mittheilrmgen des Vorsitzen- den wird das bisherige Pferderennen in Düsseldorf in der Folge unterbleiben und hierher vorlegt werdcn.
Diissélddrs, 6. Dezember. Se.“ Königliche Hoheii der Fürst von Hohenzollern ist gestern von Berlin hier wieder eingetroffen.
Aus dem Bergischen wird der -C'lbf.Ztg.- unter dem 5. d. Mrs. geschrieben: -Vor wenig Tagen find Briefe aus Nordamerika angekommen, nach welchen der dorthin iibcrfiedclte rheinische Arzt, Natur- und Geschichtsforscher Friedrich Wilhelm Oligs chlägcr stine Landsleute warnt, jeßt gerade aufs Gerathcwohl nach Amerika über- zufiedeln. Nach seinem Dafürhalten sollten Auswanderungslustige,
wenn fie nicht den Frieden abwarten können, wenigstens bis zum „
nächsten Frühlingc zögern. Einstweilen sei durch die Verhältnisse Alles dergestalt bertheuert, daß eine Familie nur “mit verhältnis;- mäßig großen Opfern fich den Winter hindurch in dem neuen Lande erhalten könne. Allenfalls junge rüßigc Burschen, welche bor Hand- arbeiten nicht zurückschrecken, würden in den Städten ihren Unter- halt finden können, wenn fie nicht vorziehen, eine Rolle mit in dem blutigen Drama zu spielen, sich für den Krieg anwerben zu lasen.“
PrÜm, 6. Dezember. Heute wurde, der -Köln. Z,»: zufolge,
Von den drci Kreisen Bitburg, Daun und Prüm, Herr Allnoch, .
Gutsbefiizer zu Bcigwih bei Reise, zum Abgeordneten gewählt. Aachen, 5. Dezember. Heute Morgen »gegen 9 Uhr stießen bei dem benachbarten Richterich ein von Aachen kommender Kohlen- zug und eine Lokomotive, von Maestricht kommend, an der Stelle auf einander , wo dicx beiden Bahnkörpcr der Aachen-Diiffeldorfer und Aachen-Maeftrichter Eisenbahn fich trennen. Soviel die, »Aach. Ztg.“ erfahren. hat, blieb dabei ein Bremser todt, während ein zwei- -ter fich durch Herabspringen rettete. Sieben Wagen und eine Ma- schinx-rvurden zertrümmert und blieb bis zur Hinwegschaffung der- selben die Bahn gesperrt. Der Zusammenstoß soll durch Fahrlässigkeit des Maschinisten der einzelnen Lokomotive herbeigeführt sein.
- Hannover, 7. Dezember. Heute fr'ih hat Lieutenant Nanne im Offiziergefängniß seinem Leben durch Oeffnung der Pulsadern und durch Einschnitte in den Hals ein Ende gemacht.
Pkecklenburg. Die Sihung des Landtags am 5. wurde mit der Verlesung eines Großherzoglichen Restripts , betreffend die AufnahmeWismars in den ständischen Verband, eröffnet. Die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen der Regierung und den Deputirten Wismars , wurden in dem Restript den Ständen mitge- theilt. Im Allgemeinen ist man Seitens Wismars mit den getroffe- nen Vereinbarungen einverstanden, nur darauf, daß dieStadt Wts' mar im Engérn Ausschuß vertreten sei, wird so entschieden Gewicht
gelegt, daß, sollte dies nicht „genehmigt werden, Wismar lieber ganz ,
auf die Aufnahme mehr, als sei. Außerd Engern Aus arungen aus sondern die S solle. Zn Betreff des Dargun bis zur Lan 1th die Weiterführu deshalb proponirt, Bedingungen eine besondern Bedingungen , führt werde , da ab [) genehmigt. Verlesung .gel bei der Be zu kommen. Debatte, ohne daß eine
den Bau binnen zwei Jahren zu beginnen und von innen drei Jahren zu vollendeii. Diese Vorschläge warden „ _ „ Der übrige Theil “der Sißung Wurde ausgefüllt mit der SchleSth. DW »Flensb. Nor des Comitéberichts, bcircffcnd die Gewähr der Män- 5- „Dezknxbér ausYFlen räußerung von Thieren, ohne damit zu Ende F"“,ch ÜULms 1tatt,_ ei den einzelnen Punkten erhob sich oft eine lebhafte geschriebenen Yext gepredigt. Pastor Valentmer (früher in
ward, und scheint es, nach der "Mecklenburger Zeitung-, daß das Wurde am Nachmittag V9
“vorliegen findet un
M al ck i n, tages gelan d i e G e w ä zu Ende. abgelehnt, indem man
de Gesch in d schwerlich auf Annahme zu rechncn'hat.
6. Dezember. In der heutigen Sißung des Land- Verhandlung über den (Hesey-Enlwurf, betreffend hr der Mängel bei Veräußerung von Thieren, Die Vorlage wurde schließlich mit 66 gegen 21Stimmen das Bedürfnis; nach einer veränderten Geseh- gebung nicht verkennen wolle , den vorliegenden Gesehentwurf aber .. - zuriickwe ' Herzogthumer Holm Holstein. Kiel, 6. Dezember. Dcr Ober-Befehlshaber der „ alliirten Truppen hat heute die folgende, allen Behörden in Holstein F . ' . urg zugesandte Bekanntmachung erlassen: 'Qs Mrd hierdurch MWM“ Am 30. Oktober d. von Oesterreich u dem König bon Ratificationen sind Der Friedensvertrag Bundesversammlun trages lautet: alle seine Recht burg zu Gunsten Zh Königs von Preu anzuerkennen , Herzogthumer Befißstand in den stäien den Kaiser von
und Lauenb
gegangen , hat die vo «z. verfügie Execution an [F. ihr Ende erreicht, wovon die genannten beiden Re- _ , g unter dem 1. Dezember Anzeige ge- Strafprozeßordnung DNS?
und es hat die bisher von den Civil-Kommiffarien geführte treffend „_ verlesen. Nach Inhalt dersel zogthümer aufgehört, so wie auch die Mchrauiwand (nach Abzug lick.) ha1m0verschen Truppen das Land Stellen U. s. w. sich ergebenden ches fortan ausschließlich _von den Kaiserlich öster- jährlich belaufen , jedoch „ , “* ("“It biUbe" "W?“ berechnenden Aufwandes fiir Kan Llllerhochften Regierungen haben beschlossen, die oberste vergütungen Die Mittheilung
Herzogibümer einstweilen in der Hand ihrer bis- "ur Berichterstattun Ü Civil-Kommiffare für Schleswig zu vereinigen, und dadurch einen 0 I tercffen derfelben entsprechenden provisorischen Z "
Königs Christi gierungen der macht haben," oberste Verwaltung d Königlich sä vcrlaffen wer reichischen un
Die beiden Verwaltung der drei
Bundesversammlun
cr beiden Her chfischcn und die König den, )VLl
d Königlich preußischen Trupp
ren, auf desen “scheidung übe wohlbegri'mde
Bis die gedach wird, werden die
che Landesregierung hat unter dem 5. 1). M. fol- laffen an sämmtliche Obrigkeiten des Herzogthums Frankfurt a. M., 7. Dezember. über die Bundestagssißu ne Veranlassung werden sämmtliche Obrigkeiien des Herzog- Bundesversammlung Wurde da hierdurch angewiesen, allen direkten etwaigen Requifitionen Königlich sächfisthen Gesandten, Hrn. und der Truppenbefehlshaber der alliirten erniee vorgelegt, so wie gleichzeitig die neue "9 ck '" IMJW“ WAse interimisiischen, nunmehr definitiv v. Bose. Die E'desurkunde des neuen EZ ward entgegengenomm
Die Herzogli gendes Zirkular cr
Auf gegebe thums Holstein des Ober - Kommandos
nachzukommen. ngeschloffene Bekanntmachu
Kunde zu bringen. . . Bundes-Kbmmiffarien haben der »SchlesMg-Hdlfteinschm General-Major bZ))etgge.k;-mzufolge am 7. Alt/ona verlassen und fich nach Hamburg des Militairausschuffes eine
N thümern befindlichen Harburg, Hannover, nehmen.
Die -Ham lehrenden hannöverschen heuteHambu liche iibrigen Garnisonsor
burger Z
rg pasfirten. Truppen wiird te zurückgekehrt sein.
...,-„MMM? . * **- * -.
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in deri ständischen Verband Verzicht leiste, um so Der *Alt. Merkur- brachte den frühem Verhandlungen niemals beanstandet »DievonmehrerenZeitun
cm wird verlangt, daß, wenn bei Abstimmungen im mit UWISÖYUJ dsr Regierun schuß Stimmengleichheit fich ergebe , nicht, wie in den ""d 7)“ M*tgked“ derselben gesprochen, Wismar nur einebcrathendeStimme
Einigung der verschiedenen Anfichtcn erreicht
Ver ammlun 1111 (Han cn weni Anklam gesungen. Nachdem die kir 1 J 3 g (; Gesangverein nach dem Kirch
nen ebenfalls ein Chora kränzuug der Gräber 11111 Flensburg, 6, Dezember. Heute find die Civil- Connniffaire, Freiherr von Altona gereist, ren wegen Ueberna rid Lauenburg Rücksprache zu nehmen. [behörde vom 28. v. M.
herr von Lederer nach den Bundes - Commissai in U
besagt
Friedrich Karl, Prinz von Preußen.
chUlz,
tg.: meldet daß die aus Holstein zuriick- , Pioniere aiif ihrem Wege in die Heimath h""- (Fr. B1)
Die Kavallerie folge morgen und sämmt- Baden. Karlsruhe, 5. Dezember. en gegen Ende der Woche in ihre resp. enthält folgxnde Trauer-Nachricht: , 5 Minuten ift Ihre Großherzogliche
folgenden Artik Nachricht,da ndeskafsen hätten Entlastung ua als auf Ano: Lr Hoblftein gu ,. . , „ V
Baues emer Chaussee WU GUN“) Uher so wie eine weitere Summe niitezzzn76r1 TLZFU dcsgrmze bon Deren'ivurde mrtgetheilt , daß neuen Ueberschüffm „, (Hemäßbejt “ “,I arif preußischem Gebiete gesichert scheine und zwecken angewiesenund zur Lluszay fur diese Strecke nochmals unter den üblichen die [?th Zahlung hitkan- weil die Landesbeihülfe zu bewilligen und dann unter den des Landes VVkfteUUUg dagegen that U11
daß die Chauffee bis Demmin weitergc- M.tschließc" UZ könne" IlÜUbU“ von de" der der Rendsburger Centralkaffe veranlaßt
wird weitere Aufklärung abzuwarten sein.:
ß dieVund eskommissare'“ abführen [affen chgesucht hättén, dnung der B 033 Thlr. 29 bis ultimo März Pf. von den“ be zu Bundes- daß allerdings g im Jntereffe weisung nicht
unmittelbar
gengebrachte Gelder der La ' _ deshalb um ihre findet fur ]eyt nur insoweit Bestätigung, versammlung in Frankfurt die
timme des VorfiheUdM den Ansichlag geben festgestelkten Ueberschüsse vom 23.
§. “7 der Instruction succesfi lung gebracht smd, un herzogliche Landesregierun d fich zu dieser An BundeSkommiffaren
worden ist. Ueber alles Uebrige
meldet unter dem kirchliche en wurde über den vor- Nikolai- Kirche, Wo der Herr gspredigt hielt, Friedenshymne begab fich der äbcrn der Gefalle- Eine beabfichtigte Be- Regens unterbleibetk »Nordd. Z.: meldet: Zedliß und Frei- nt, um Mit hme der Verwaltung der
d. Ztg.- sburg: estern fand hier die
allen Kirch
Tondern) die Vormitta dem Gesangverein eine chliche Feier beendigi hofe, wo an [ gesungen ßte wegen des starken Die hiefige
wie man met
Cine Bekanntmachung der obersten Civi
in ende Tageblatt d zu Verbreiten. ande gefundene
das in Kopenhagen erschc chleswig zu halten un
»Daqs-Telegrafen-c im Herzogthum S sämmiliche im L
I ist zwischen INM Majestäien dem Kaiser Die “Polizeibehörden werden angewiesen nd dem König von Preußen einerseits und Sr. Majestät E n [„ d' s - , Dänemark andererseits der Friede geschloffen, und die xe P We tese Blattes Mt Beschlag zu belege
am 16. November in Wien ausgewechselt worden. „ „ „ „ „ ist am 29. November durch die beiden Möchte der 1chled nach NUL" achttagtgem KWÜkmlagek M
mitgetheilt worden. Der Artikel 111. dies - zündrmg Prinz Friedrich von Anha c. Majestät der König von Dänemark-verzichtet auf Hoheit des Herzogs, Dcr Verstorbene 1 e auf die Herzogthümcr Schlrswig, Holstein und Laucn- geboren, mit der PkiUzeffln Pw rcr Majestäten dcs iniers voiivaesterreich Und des stand früher in “Österreichischen , indem er sich "verpflichtet, die1en1ger1 Bersugmigen Krieg gegen Neapel mitmachte. [che Ihre ebe" “wah"t“) „Maßstatm hkns'chtl'ch. diese; treuer und allgemein verehrter Beamte treffen werden.«:. Durch dieie Abtretung ist der eitfistcwei- ! Herwgibümern Holstein und Lauenburg au „zhre „ „ „ „ . „ .
dOcsterrcicl) und dm König von PrexHßMchüber. als auch als Mitglied des Staatsmmtfterium welche denselben auch berrits angetreten haben. [ei zeitig ', e cn. arm dt 11 dem deutschen Bunde unter dem 1. Oktober und 7. Dezem- SißUZ isser ZWHZM Kftaann “
gegen die Regierung Sr. Ma1estat des Viinisteriums, die Kosten der
Anhalt. Dessau, 5. Dezember. Heute Nacht 12 Uhr ver- Fdlge ciner Lungenent- der zweite Bruder Sr. 23. September 1799 mählt und en er den rb hier ein fidenk v on
var den Heffen-Kaffel ver iilitairdienften, in welch Gestern Mittag fta der Regierungsprä sowohl in dieser Stellung s thätig.
5. Dezember. 11 er Wurde eine Einfiih sehenen Gerichts ben würde der er sichtlich durch Einzi Ersparniß) steh auf schließlich des no zleikoftcn
Basedow. Bis vor kurzer Zeit war er
der heutigen ittheilung Gr. Justiz- rung der in der neuen organisationen be- forderliche ehen von 8000 Fl. ck nicht aige Mieth- den 5ten Ausschuß Jn Betreff der Vorlage Beitritt des Großherzogthums nischen Staaten ab- betreffend, trat die des Ausschusses bei, 12. Oktober 1864 dem Vorbehalt, daß ngsvertrages seiner ferner gerichtet auf ischen Rheinuferstaaten vom
der voraus
und etw
berwiesen worde rung, den en und andern de s-Verträgcn
fion dem Antrage ung des Vertrags vo'm d Schlußprotokoll unter
ustand herbeizufuh- Großherzoglicher Staatsregie Beendigung durch eine möglichst zu bcschleunigendc Ent- Hessen JU den JWlfthén Preuß Zukunft der Hrrzogthümer, unter Berücksichtigung aller geschlossenen Zolletntgung ien Rechte und Ansprüche, fie bedacht sein werden. Kammer nach lebhafter te oberste Landesverwaltmng ihr Amt angetreten [)Jben gerichtet auf Genehmig Geschäfte durch die bestehenden Behörden fortgeiuhrt nebst Separatartikcln un der definitive Abschluß eines neuen
Der Oberbefehlshaber der Alliirten Armee. Arik JUL" Genehmigung Zollermgu
vorgelegt werde, Genehmigung der Ucbereinkunst der 12. Oktober 1664. (Darms. Ztg.)
Die offizielle Mittheilung 5. Dezember lautet: Der s Abberufungsschreiben des
b. Nostih und- Vollmacht fiir den seitherigen ernannten Gesandten, Herrn Kommandanten von Rastatt, en, und auf Antrag. für die Bundesfestun- chisch-preußische Antrag, tion, Zurück-ziehwng ung der Civilkom- ffentirende zum ßimmung ent-
seitherigen Jänckendorf,
Matrikularumlag
. „ - - Ulm und Rastatt bewilligt. Der österrei
ck der "Weimarschen Ztg.« wurdeir die m" den Herzog- ge" Bcerdi un der Bundese ecu sächsischen Truppen ihren Ruckmarsch uber €le BixndFsterpen und Abx
Kassel, Eisenach, Koburg, Lichtenfels und Hof mis faire ward sodann mit 9Stimmen gc Beschluß erhoben, während ein Gesandter sich der Ab
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Die -Karlsr. Ztg.: Nachmittag 2 Hoheit die 4Frau Markgräfin