1864 / 290 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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1lnämlich im Weizen höher als der 10jährigc Durchschnitt 4 Prozent, ““ im Roggen * desgl. " 5 Prozent, - .in Gerste Und Hafer ' deZgl. 9 Prozent, in den Kartoffeln desgl. 3 Prozent,

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Die Berich

11 848, auf 123 ,

i*FJahxée 1863, 3th ])10 1864 liegen 526 Tabellen vor, unter denen ;x-“xviele schon auf Grund von Spezial-“Tabellen in den einzelnen Kreisen

"ZÉ-aufgestellt smd.

“,) , ., ., ,.

,' zuxück, nämlich

;.“ im Weizen um 8 Prozent, - 1 im Roggen um ........... 9 Prozent , ; in den Erbsen um .......... 10 Prozent, * in den Kartoffeln um ....... 14 Prozent,

“Z im Raps um . .............. 27 Prozent,

“4 “Und ist nur in 4 Früchten besser ausgefallen als im Jahre 1863, ".'-„nämlich -

in der Gerste um ........... 3 Prozent, im Hafer um . .............. 8 Prozent,

, ', in den Zuckerrüben um 9 Prozent,

*; 1 in den Lupinen um ..... 7 Prozent.

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in den Erbsen dem 10jährigen Durchschnitt gleich.

* Die Ernte

der Jahre 1847,

; .: die Zahl 100 Prozent) erreichten, oder doch nicht volle 10 Prozent

* -“ . . , „. „**-«ck» „.*-„.. «4. „.,-„„

an, welche den“

“Ministerium

(Zusammengestellt nach 526 Berichten.)

ahr von den landwirthschaftlichcn Vereinen des Staates mit dan- Znswerther Bereitwilligkeit in größerer Zahl erstattet, als in irgend ' :.?ZÜZeinem der früheren 18 Jahre , in welchen dergleichen Ernte -Ueber- Z'é-Zichten gesammelt wurden. Jm Jahre 1846, dem ersten dieser Jahre, “Hégi-ngen 146 Tabellen ein.

von Jahr zu Jahr. _ ,Das Ergebniß der Ernte bleibt gegen die reicheErnte des Jah- " ckck 1863 - die reichste seit 10 Jahren -- in den Hauptfrüchten

_ , * JmVergleich mit dem Durchschnitt der leßken 10 Jahre Z.stellt sich aber die diesjährige Ernte in allen den 6 Früchten, für Zwelche ein 10jähriger Durchschnitt vorliegt, höher 7680. gleich,

3408

r die .landwirthschciftlichen , Angelegenheiten.

Die Ernte-Erträge in der preußischen Monarchie im Jahre 1864.

te über das Ergebniß der lehten Ernte find dieses

Die Zahl verminderte fich im Jahre stieg dann aber allmälig auf 472 Tabellen im

Die Vollsiändigkeit der Uebersicht wächst demnach

des ahres 1864 reiht fich daher den guten Ernten 184 , 1849, 1854, 1856, 1857, 1860, 1862, 1868 Ertrag einer Durchschnitts-Ernte (ausgedrückt durch

- in den Meisten Hauptstüchten - „hinter demselben zurückblieben, während die Jahre 1846, 1855, 1858, 1859 schlechte Ernten (über 20 Prozent unter dem Durchschnittsertrage) und die Jahre 1850, 1851, 1852, 1853, 1861 mittelmäßige Ernten (10-20 Pro- zent unter dem Durchschnittsertrage) gewährten.

Unter den einzelnen Provinzen stellen _ficl) am günstigsten Pom- mern, Brandenburg, Sachsen und die Rheinprovinz, da hier die Ernte im Jahre 1864 in allen 6 Hauptstüchten (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Erbsen und Kartoffeln), für welche zehnjährige Durch- s chnittserträge vorliegen , deren Durchschnitt erreicht oder über- schritten ist. In Posen und Schleßen ist das gleiche der Fall, mit Llusnahme der Erbsen. In Westfalen find Weizen und Kartoffely, in Preußen Weizen, Erbsen und Kartoffeln hinter dem zehnjährigen Durchschnitt zurückgeblieben.

Die Hohenzollernschcn Lande zeigen in dem'Roggen, dem Raps und den Kartoffeln einen erheblichen Llusfau gegen den Durchschnitt des ganzen Staates, in den übrigen Früchten ist die Ernte der

K*Hohenzoklernschen Lande gut.

E tDer Strohertrag entspricht nahezu dem Resultate der Körner- rn e.

Der günstige Aquall der Körner-Ernte findet seinen AuSdruck ifi den niedrigen Getreideprejsen (der Wispel Rog en ist in Berlin 9011 5942 Thlr. im Jahre 1860 allmälig auf ca. 63 Thlr. im Jahre 1864 gefallen), welche mit den hohen Güterkaufpreisen der lehten Jahre cht in einem ungünstigen Verhältnisse stehen. Die vortreff- liche Ernte, deren sich die importirenden Länder im Westen Europas ZstYM, bietet auch wenig Ausscht auf eine baldige Besserung der

rer e.

- Die Witicrung des Jahres war in unserm Lande meist- kalt und regnicht, während im Westen und Süden Europas fich das Jahr durch Dürre und Wärme auszeichnete. Die Heu-Crntc hat unter der Witterung erheblich gelitten und in den meisten Landes- theilen nicht 25 einer Durchschnitts-Ernte erreicht. Besonders nach- thcilig wurde das Regenwetter erst *im Herbst , namentlich in Ost- preußen und Litthauen. Die Kartoffel-Erntc im Regierungßbezirk Gumbinnen ist dadurch unter 6 einer Durchschnitt§=Ernte ermäßigt und die Bestellung der Winterung daselbst auf ck, 'de'r Aexker nach Schätzung der Regierung zu Gumbinnen unmöglich geworden. Die Lupinen find zwar im Ganzen gut gerathen, jedoch vielfach nicht reif geworden und chhalb Saatlupinen im Preise erheblich gestiegen,

Der Wollertrag und die Flachs-Ernte find ganz befriedigend, die Hopfen-Ernte ist dagegen schwach ausgefallen.

Ueber Krankheit der Karkoffeln, so wie über Schäden durch RLlst,tBra11d , Mehlthau und Insekten, auch Mäusefraß ist vielfach ge ag.

Das Einzelne ergiebt die nachstehende Zusannnenstcllung:

Die Ernte in den einzelnen Provinzen. ]., Provinz Preußen. Nach 95 Berichten.

des uchweizens Scheffel. -

Werthe beschädigt.

' WMWHWNY

lachs 1,00,

78 fd., der (Her

66 Pfd., des Hafers 47 Pfd., der Erbsen 83 Pfd., 55 Pfd., der Kartoffeln 85 Pfd., des Raps 74 Pfd. yro

Heu m beiden Schnitten 0,82,“ im Allgemeinen dnrch Regen im Futter-

Anderweitige Feldfrüchte 0,83.

opfen 0,66. Wollertrag 1,03. Weizen ward durch Rost ftark beschädigt; Roggen zeigt Spuren von

Brand; Erbsen

litten durch Mehlthau,“ Kartoffeln faulen in so, hohem

Grade, daß sie in einigen Gegenden nicht das Ausnehmen lohnen; außer- * dem Ln?) bei dem xfrüh eingetretenen Jroste nicht unbedeutende Quantitäten

king; oren.

- eizens 68 Scheffel.

** beeitiirä tigt.

46 2. Durchschnitts ewicht: des Weizens 79 Pfd. dcs Ro“ ens , 77 XP., der Gerste 65 PZ», ' gg Bu w

des Hafers 46 Pfd., der Erbsen 84 Pfd., des Pfd., der Kartoffeln 96 Pfd., des Raps 72 “Pfd. pro

Heu in beiden Schnitten: 0,77, die Qualität Burch Regengüssé sehr

An erweitige Feldfrüchté 0,33.

[01178 0,7 s. _, ollertrag - _ Weizen litt

1,02.

stark durch Rost, so wie E1bsen durch'Mehlthau,' Kartoffeln

», Körner. Stroh ., , ,: c 'e * : ' . .. : . - L: II.“. Z * .

Rg1rungsBe31rk 5 „. : «33 OZ 33 xxx.; Z:, = Z .. :: «T ,- ::;- ck a:“. L:: .I.“. ::“3 “3:3: M “ZZZ „»»- ;.; Iko » (:=. F;: .:: :'x; “YZYYRLNZZÖOYZZYZYJFYRZ YFZOM-YL 85 «&???«936319 *, 1 KönigHberg ............. 0,66 0981090 0,99 0,59 0,77 0,55 1,04 0,81 0,65 0,97 1,0. 1,02 0,92 1,01 0,82 0,77 "“ 2Gum,bmnen ..... .. .......... 0,71 0,92 0,98 0,92 0,41 0,67 0,32 0,83 0,75 0,58 1,17 0,98 0,92 1,00 0,99 0,83 0,98 ZManßnwerder ............... 1,03 1,01 0,95 1,01 0,76 0,91 1,01 0,91 -- 0,97 0,87 1,03 1,01 0,98 1,00 0,84 0,92 , 4Danztg ..... .' ............... 0,89 0,92 0,91,1,01 0,82 071 0,81 0,89 - 0,83 0,95 0.97,0.97 0,89 0,96 0,93 0,73 _- Durchschnitt ...... |0.82l0,9610,9310,98|0,6410,7610,6710,921 0,781 0,76 10,991 1,0010,9810,9510,99|0.8510,85 Z ckck 1. DurFschnittSZewicht: des Weizens 79 Pfd., des Roggens sind an manchen Orten vollständig verfault; mehr oder minder zeig1fich die e

bekannte Krankheit überall," die noch nicht geernteten Knollen find bei dem früh eingetretenen Froste eingefroren. 146 3. Durchschnittsgewicht des Weizens 83 Pfd., des Roggens 81 Pfd., dex Gerste 69 Pfd., des Hafens 51 Pfd., dcr Erbsen 87 Pfd., Y?!) ??chwetzens 64 Pfd., der Kartoffeln 94 Pfd., des Raps 73 Pfd. 970 e e. Heu in beiden Schnitten 0,66,“ im Allgemeinen von 111ittelmc'ißigche- schaffthZhZit- , ' n erwei ige Feld rüchtc 084. Flachs 0,97. s , Hopfen 0,75. Wollertrag 1,00. Weizen ist an einzelnen Orten einsas ausgewachsen,“ Kartoffeln zeigen auf tief liegenden Aeckern, namentlich unter 'den früheren Sorten, Fäule. 14.11 4. Durchschnittsgewicht: des Weizens 82 Pfd., des Roggens 79 Pfd., der Gerste 66 Pfd., des Hafcrs 50 MB., dec Erbseü 86 Pfd.,

"des Buchweizens 60 Pfd., 'des Raps 74 Pfd. ])ro Scheffel.

Heu in beiden Schnitten 0,59; von nicht befriedigender Qualität. Anderweitige Feldfrüchte 0,80. Fachs 0,94. ollertrag 1,00. , * - Weizen ward durch Rost, beschädigt,“ so wie Wintersaaten überhaupt durch Mausefraß," Oelfrucht hatte mit Käfern und Blattläusen zu kämpfen; Kartoffeln ze1gen viel Fäule, namentlich auf schwerem Boden.

' Sämmtliche Ge1reidearten l111en durch Mäusefraß, Weizen und Roggen

ö r n e r S t r o h. ' s B “rk 1 ! " "“ =*; 5 T'“ "

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, 1. Durck nitts ewi 1: des Weizens 84 Pfd., des Roggens- Pfd , M M) g ck Buchweizens 57 Pfd., der Kartoffeln 97 Pfd., des Raps 73 Pfd. pro

Scheffel.

fund, der Gerste 71 Pfd., des Hafers 49 Pfd., der Erbsen 86 Pfd.,

uchweizens 61 Pfd., der Kartoffeln 100 Pfd., des Raps 75 Pfd. e el. ,

ézéuffin beiden Schnitten 0,46," erster S*,clmitt ziemlich gut,“ der zwette

11 dagegen zum großen Theile durch Nasse verdorben,

Anderweitige Feldfrüchte 0,65.

Flachs 0,85.

Hopfen 0,46.

Wollertrag 1,05. _ , , , Weizen litt durch Made und Wmdbruch; Aehnltches 9111 vom Roggen,"

mwurden durch Mehlthau beschädigt, Kartoffeln _find siockig 11nd zeigen viel ,Knollen; Mäusestaß that den übrigen Cerealien mcht*unerheb,ltchcn Abbßrucb. „411 2. Durchschnittsgewicht: des Weizens 84 Pfd., des Roggens 83

111. Provinz

., der Gerste 68 Pfd., des Hafers 49 Pfd., der Erbsen 86 Pfd., des

Heu in beiden Schnitten 0,61,“ Vormaik) gut, Nachmaht durch Nässe

im Futterwerihe |ark geschmälert. . '

Anderweitige Feldfrüchte 0,7 2. Flachs 0,93.

Tabak 0,7 5.

Wollertrag 0,96.

Weizen und Roggen zeigten fich durch die Gallmücke beschädigt , Gerste

und Hafex wurden durch Wind ausgeschlagen,“ Erbsen [Ziten YUM) Mehl- thau, wie Rübsen durch Frost,“ Kartoffeln, namentl1ch dn weißen Sorten auf schwererem Boden , zeigen Fäule.

P o m m csr 11.

Nach 41 Berichten.

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1111 1. Dur (Witts cwicht: des Weizens 84 Pfd. , des Ryggcns 1 Pfd., der Gecmse 70 93310, des Hafcrs_49 Pfd., der Erbsex 86 Pfd., Buchweizcns 70 Pfd., der Kartoffeln 95 Pfd., des Raps 72 Pfd. [170 e. -

effchu in beiden Schnitten 0,55," oft schlecht gewoxden, daher im All- eiäen von geringerem Jutterwerth wie sonst.

Anderweitige Feldfrüchte 0,60.

Flachs 1,02.

Wollcrtrag 1,06

?nekten- und Madenfraß, in Folge dessen die_H01me abßarben, ZUTngsetreide hatte mit der naßkalien Witterung zu kampfen, Kartoffeln

wenn schon in einzelnen Gegenden ziemlich gut gerathen -- zeigen doch

11 Krank“ it und sogar Fäule. , ,_ 1411. 2. UZIurchschnittchwicht: des WUZZns 84 Pfd., des Roggens 19 ., der Gerste 68 Pfd., des Hafers 49 Pfd., dcr Erbsen 85 Pfd., des Weizens 61 Pfd. , der Kartoffeln 97 Pfd., des Raps 70 Pfd. ])ro

effel.

Heu in beiden Schnitten 0,64. Vormaht gut , Nachmaht schlecht geworben.

.Anderweitige Feldfrüchte 0,75. Flachs 0,98. Taback 0,75.

Wollertra 1 02. , Weizen [1151 Zurck) Roft, Roggen durch Made,“ Rubsen ward durch Ka-

fer und Made beeinträchtigt, deßgleichen Erbsen durch Mehlthau. Kartoffeln,

md in nicht unbedeutendem Grade krank. , , s 1411. 3. Durchschnittsgewicht: des Weizens 83 Pfd., des Roggens

80 ., der Gerste 69 Pfd., des Hafers 50 Pfd., der Erbsen 85 Pfd., des BucFrFJeizens 57 Pfd., des Raps 72 Pfd. ZW Schxffel, _ , Heu in beiden Schnitten 0,79. Der er e Schmit 111 von befrtcdtgen- dem Futterwerthe, der zweite Schnitt dagegen durch Regen verdorben. Anderweitige Feldfrüchte 0,89. Flachs 0,92. Wollertrag 1,05.

Tabak 1 00. , , Weizen 117 hie und da etwas ausgewachsen," Erbsen lxtten durch dte

naßkalte Witterung des Sommers. Kartoffeln sind in hohem Grade krank, mancher Orten mehr denn je zuvor.

17. Provinz Brandenburg.

41] 1. Dur nittsc ewicht: des Weizens 84 Pfd., des Roggens 81 Pfd., Gerste 68 PY? des IHafers 49 Pfd., der Erbsen 88 PKM, des Buch- 1016 59 Pfd., der Kartoffeln 96 Pfd., des Raps 72 Pf». 1170 Scheffel., Heu in beiden Schnitten 0,73," ntcht von hesonderem „Nahrungswextbe , Nachmaht ist an manchen Orten durch hefttge Regenguffe ausgebletcht. Anderweitige Feldfrüchte 0,79. Flachs 1 04. Hopfen 0,20. Taback 0,58. Wollerttag 1,02.

Weizen und Roggen litten durch die Gallmücke und Made, theilweis

* ck durch Mäusefraß , Gerste zeiértaZrand; Kartoffeln liefern zwar reich-

en Ertra md aber theilweise , nantenxlich die frühen weißen Sor: ; die toll?; Zwiebelkartoffel erweiset fich saft uberall gesund. 8

411 2. Durchschnitts ewicht: des Werzens 84 Pfd., des Roggen „Pfd., der Gerste 71" PR.,

des Hafers 50 Pfd., der Erbsen 88 Pfd., des

Nach 62 Berichten. Körner. Stroh, 8:55 : .

Regierungs-Bezirk. ,; __ HZ "_:_; SZ J“;- ?:“ : 5 «. : FZ

9 8 8“; 68 L “43.857.988 9 8 8 «..-3 * 093 101 101 0,93 0,77

..... .. 0,98 0,97 1,05 103 091 0,74 1.02 0,75 0,94 0,95 0,87 1,00 , , 1 ,

' FVOIYLYW: ....... . 0.89 0,91 1.06 0:95 0:72 0,88 1,05 0,74 1,02 0,98 0,96 0,90 0,88 1,03 0,98 0,83 3,89 Durchschnitt ..... 10.9410,9411,0610,99|0,8210,8110,04|0,7510,981 0,97 10,92]0,95109111,0211,0010,881 ,83 Buchweizens 61 Pfd., dcr Kartoffeln 99 Pfd. , des Raps 74 Pfd. [n'a

' Scheffel.

en in beiden Schnitten: 0,68,“ der erske Schnitt im Allgemejnen gut, der Zeit: dagegen durch Näffe und Regen tm Jutterwerth vtelfach ge-

schmälert.

Andérweitige Feldfrüchte: 1,01. Flachs: 0,98.

Wollertrag: 1,01. ,

Wei en ward durch Maden, Roggen durch die Larve der Heffenfitege nicht unbzedeutend angegriffen, ersterer zeigt auch Spyren von _Brarxd, Erbsen litten durch Mehlthau, desglk Rübsen durch Frost 'm der Bluthezxtt; Kartof- feln - anf schWerem Boden namentlich -- zetgen häufig dre bekannte Krankheit, imgleichen auch hie und da Trockenfäule.

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