4. Annee-Corps,
trag halten 11
Um 5 Uhr fand ein gr König“ und der Königin
statt, zu we
3550 .
ließen Aaerhöchftfixß VM-J-Ubk „“Ab Miki. ix-P-ox- nd konferirten sodann Mit."d*CM' MinMerkPrä denten. ößeres Diner bei Ihren
Mäjeßäten dem [chem außer Ihren Königlichen
Hoheiten dem Kronprinzen, und dem Prinzen Friedrich Karl, der Minister-
Präfident von Redern , die Generale von Vogel von Falckenftein, bon Zaftr
Bonin ].
BiEmarck-Schönhausen, der Ober-Kammerherr Graf
, von Herwarth , von'Mutius,
ow, sowie 'die" Stabs-Offizierc und
dekorirtexi Offiziere .der aus den Elbherzogthümern am gestrigen Tage in die Muptftadt“ eißgeriickten Truppen mit Einladungen beehrt waren.
Hebie na
Geheimen R empfingen de
nant Freiherrn von
Generals der
Generals der Kavallerie von Marius, General-Lieutenant Hinderfin,
Artillerie , Gzoeben, des
und des Hauptmanns 'von Gottberg. -
Moltke, und
Kavallerie Grafen von
Oberft-Lieutenants von
Rbäjftöiéfewrii" éin'ér Deputation 'der eine Audienz.
Danzig, 20.
Majestät Korvetten » G a z elle «* und
eingelaufen, Häfen Brest funden, Und wenngleich den müssen. Steffi der Schanze mehr fiihren.
Woblau, 16. Dezember.
um daselbst zu docken. und Cherbourg wurden von
somit mußte der englische daselbst dic Dockarbeiten enorm thener bezahlt wcr-
Di
11 , 17. Dezember. wir
ift angeordnet und
hmén'S-e. Majestät den ach , Geheimen Kabinets - n Chef des (Hencralftabes der
Dezember. Das “'Dampfboot- schreibt:
Vortrag des Wirklichen Raths Jilaire entgegen, Armee, General - Lieute- im Beisein des Gouverneurs, Waldersee, die Meldungen des des Generai-Jnspecteurs der des General - Majors von Willisen, des Majors von Kleist Außerdem ertheilten Aller- Jriedland in Ostpreußen
Sr. » V i c t or i a * find in Plymouth Die Docks in den französischen
der »Gazelle- bescßt ge- Hafenort gewählt werden,
Stadt
e DeSarmirung der Peenemün- d für jetzt die Kriegsflaggc nicht
Das 2. Bataillon des Westfälischen
Füsilier - Regiments Nr. 37 rückte bentc Mittag um 12 Uhr, von
Mainz komu Magistrat m
G [aß , liche Regieru
'“ und Schlachtfteuer au ' verordneten-Versammlung Über diese Frage
Mit überwiegender Majo die Versammlung dafür,
werden solle.
K o blfurt, 17. Dezember.
meldet, die s bis Lauban
Rath im Handels-Ministerio-
auf dem Ba
eiserne OueiSbrücke in einige Bankverke Revifionszug,
Koblfurt zur
und, als id den 15. Dezember.
ng es angeregt hatte,
StadtVerordneten auf Nachdem bereits früher schon die König-
fgehoben wünsche ,
rität entschied sich, daß die Mahl- und Schlachtsteuer behalten
künftige Garnison hier ein - und wurdcbom
dem Ringe begrüßt.
ob die Stadt Glah die Mahl- fand gestern in der Stadt- cine Abstimmung statt. dem 'Volksbl.- zufolge,
Heute wurde, wie die »Schlcs. Z“
chlesische Gebirgsbahn auf der Linie von Kohlfurt
durch den Geheimen Weis hnhofe zu Lauban im Augenschein hinter
Zuges für die Gebirgsbahn eigens
der Borfigfthen Fab Von der Ruhr schreibt
20. d. Mts.
Der diesmal so früh
Eis auf den Flüssen hat der Schi
einen gewaltigen Stoß verseßt. Gange war, - Die Erdarbeiten am neuen
so ist das plößlichc
ichon an verschisdenen Stellen in Strecke Styrum = Ruhrort werden
t s t. »? «Sr....
swig-Holstein.
Lauban bcfichtigt. in welchem sich sechözehn sick. Wie uns mitgetheilt wird,
Ober-Bauratb und vortragcndcn
haupt, befahren. Nachdem die
Bau begriffenen Gebäude und die
genommen waren, wurden noch
Nachmittags fuhr der Wagen befanden, nach war die Lokomotive des
und nach neuen Grundsäßen in
rik zu Berlin gebaut. man der vElbf. Ztg.« unter dem
eingetretene Winter mit seinem fffahrt auf Rhein und Ruhr
Da dieselbe in ziemlich flottem Stocken um so mehr zu bedauern. Hafen in Ruhrort, und an der
Angriff genommenen Eisenbahn- noch in anSgedebntem Maße
Nack) Mittheilungen dcr »N-Pr. Za
wird die fiir die Königlich preußischenTruppen in den Elbbcrzog-
thiimern errichtete Jntendantur nach Kiel gelegt werden. des dortigen Schlosses wird cifrigft gearbeitet, Laufe dieser Woche damit fertig zu werden, dasselbe Civilbehörde, dem Ober-Kommando deren Büreaus und der Jntendantur Die Stallungen des Schloffes sind für die Pferde dos und der Stäbe reservirt-
Jnstandseßung man hofft", im wird von der obersten der preußischen Truppen,
betvohnt we des Obcr-K
rden. omman
des Kavallerie - Brigadeftabes wird nannte Ober-Poft-Jnspekwr Züs ck ner hat seine Functionen ange-
treten und. soll nach preußischcm
im diessxitig Die
15. d. M. ein Circulair, betreffend die ständigen Militairquittungen fiir"
Bundesex Die *
Flensb. Nordd. Ztg.“
An der und
Das Eintreffen
täglich erwartet. Der neu er-
Muster bereits am 1. Ja11uark.J.
en Postgebiet ein Landbriefträgerdienft eingeführt werden.
“ecutions-Truppkn
Herzogliche' Landesregierung in Holstein hat unter dem
Einsendung der noch rück-
Lieferungen und Leistungen an die
erlassen.
hört in Betreff der Nachricht, daß '
der Verkauf der schleswigschen Eisenbahnen an den Baron Erlan-
g crnicht zu
Stande gekommen sei ,
daß dieselbe unrichtig und ein
definitiver Abschluß dechschäfts vielmehr demnächst bevorstehe.
Sachsen.,“
Kön ig tra
Leipzig, 20. f in Begleitung Ihrer
De'zember. Se. Majestät der Königlichen Hoheiten des Kron-
“.
Königlichen Palais , wo um _früh nahm Se. Majestät
über die,vorgestern und gestern auf einem in der Wo die Truppen in
*schlägt den Mehrgewinn, den die Bäcker vom auf nahe an neun Millionen Franc? Früher seien diese Ueberschiiffe in die allgemeine Bäckereikaffe
prinzen urid des Prinzen Georg gesiern Nachmittag* hier ein Und ; wurde auf dem "Bahnhofe von den
* Spißen der Behörden empfangen. Se. Majestät und die Königlichen Prinzen begaben sich nach dem 6 Uhr große Tafel stattfand. Heute in Begleitung der beiden. Prinzen zurückgekehrten zwei Jäger-Bataillone Nähe des bayerischen Bahnhofes gelegenen Felde, Parade aufgestellt waren, die Revue ab und begab sich sodann nach dem bayerischen Bahnbofe, um die daselbst mittelst Extrazuges eben .angxlangten beiden Schwadronen Kavalle- rie zu begrüßen und zu inipiziren. Vormittag *512 Uhr trat Se, Majesiät mit den Prinzen die Rückreise nach Dresden an. (L.Ztg,) Frankfurt a. M. , 20. Dezember. Die offizielle Mitthei- lung über die Bundestagssißung vom 17. Dezember lautet: Die Bundesversammlung nahm die Vollmachten entgegen, mit- telst welcher der neu ernannte Königlich bayerische Herr Gesandte, Frhr. v. Schrenk, beglaubigt ward. .. Dic Königlicben Regierungen von Sachsen und Hannover zeig- ten an, daß in Befolgung des Bundesbeschlusscs vom 5. d. M. die Civil-Commiffaire aus Holstein zurückberufen, und die Truppen zum Abmarsch beordert seien. Nach einem Bericht von Hake, werden die leßten
des bisherigen Komnmndirendcn, Generals Abtheilungcn am 19. Dezember die' Herzogthüurer verlassen haben. Die Civilcommiffaire Über- gaben der Bundesversammlung die von ibnen geführten Arten und Siegel. Die Großherzoglich und Herzoglick) sächsischen Re- gierungen überreichten unter entsprechender Erklärung eine Denksohrift über die Berechtigung des Sachsen - Ernestinischen Hauses auf Succcsfion im Hrrzogthum Lauenburg. Von der Herzoglich anhaltischen Regierung ward das Ableben des Prinzen Friedrich August von Anhalt angezeigt, Die Bunchversammiisng nahm mehrere Vorträge entgegen, welche sick) auf das Verpflegungs- rcglcment, “'“an die Anschaffung gezogener Geschüßc fiir die Bunch- fest.u11gen, auf die Erledigung verschiedener Festungsrecbmmgen bc- zogen, und bestimmte dariiber durch Beschlußfaffung. Nachdem schließlich die Penfionirung cines Bundeskanzleibcamtrn beschlossen, ward die Ergänzung mehrerer Ausfthiiffe durch Wahl bbrchommen.
Großbritannien und Iriand. London, 19. Dezember. Ihre Majestät die Königin hat fich mit ihrer Familie von Wind- sor nach Osborne begeben.
Nach dem »Obscrvera wird das Parlament im Anfang Februar zusammentrcten, ob am Dienstag den 7. oder Donnerstag den I., ist noch unentschieden. Wie dasselbe Blatt mittbeilt, ist Sir R. Alcock, der britische Gesandte in Japan, keineswegs von seincmPosten enthoben, sondern nur fiir eine Zeit nachEngland be- rufen worden, um mit der Regierung über den Stand der Dinge in Japan zu konferiren.
Frankreich. Paris, 19.Dezember, “Dcr Seincpräfekt läßt fich in seiner gestern Veröffentlichten Denkschrift auch iiber die pariser Böck crci und über die Resultate aus, tion der Bäckerei bis jeßt, nach den Ausstellungen der Seinepräfcftur, konsiatirt find.
worden. Das Brod ist ihm
Brodtaxe tbeurer und nicht , 1. September 1663 bis zum 31. August1664 gemacht, an. geflossen und hätten zur Erlcichtcrung dcr Brodtaxcn in Zeiten der Theucrung gedient.
Die »Patrie« meldet,
habe, in ihr Vaterland zurückzukommen, dem Kaiserreich den Treucschwur Versprechen, nicht die Waffen gegen dasselbe
Türkei.
führen zu wolien. Berichte aus Bukarest vom 18. melden, daß an
Abgeordnetenkammer durch den Fürsten in Person erfolgt sei. Der Fürst gab in der Thronrede ein aquiihrliches geschichtliches Exposé, erwähnte dcs Konflikt'es'“ mit der früheren jeden Fortschritt hemmenden Kammer und der Nothwendigkeit *der Auflösung der- selben, und führte die zahlreichen und wichtigen seitdem ergangenen Gesche und Konzessionen an. Die Thronrede wurde von Senatoren wie_ Depuxirxen mit großer-Vegeifterung aufgenommen. *“
Rußland-und Polen. Die vFinnl. All. Tidn.- meldet, daß die ganz Finnland in so hohem Grade interesfirende Frage über die Ausdehnung des Gebrauchs der finnischen Sprache fich ihrer Löfung nähere. „Durch eineVerfiigung des Senats ift verordnet, daß inallen offenen Schulen eine oder mehrere Gegen-
stände'in finnischer Sprache vorgetragen werden und mit dem Jahre
welche durch die Emancipa- *
Herr Haußmann war von born herein ein entschie- dener (Hegner der Freiheit der Bäckerei, und er ist durch die bis jebt 'A' gemachten Erfahrungen keineswegs zu einer andern Ansicht bekehrt zufolge seit Aufhebung der offiziellen ;_- wohlfciler geworden. Herr Haußmann
daß Kaiser Maximilian akle in den fran- zöfischen Besitzungen der Antillen internirtcn Mexikaner antorifirt ').“:
nicht unter der Bedingung, .* zu leisten, sondern bloß unter dem welcbe das amtliche Siegel, der betreffendcn Kommissare der Natio-
diesem Tage die feierliche Eröffnung des Senates und der
355];
1868 aue Lehrer eine vollkommene Kenntnis; der finiiifchen Sprache
nachweisen sollen.
Zur Publication der von dem Kaiser erlaffcnen Edikte über die Befreiung der Bauern des Gouvernements Tiflis aus der Leibeigenschaft in Tiflis und in den Kreisstädten Gori Sfignaeh und Telaw war der 8.20 November, der Namens- tag des Großfürsten Michael Nikolajewitsch, bestimmt worden. Der Großfürst- Statthalter wünschte von der Galerie des Palais berab persönlich dem Volke Glück zu der ibm verliehenen Kaiserlichen Gnade, und scßte ihm in einer längeren Rede die ganze Bedeutung der Reform, aber auch die aus derselben fiir die Bauern sich er- gebenden Pflichten auseinander.
Warschau, 16. Dezember. Nachdem der vom Kaiser erlassene Ukas die römisch-katholischen Klöster, bis auf wenige, aufgehoben hat, ist auch, wie die »Danz.„Ztg.a meldet, gegen die griechisch- kzatholischen im Königreich ein gleicher vom General Berg untcr- schriebcner Erlaß erschienen. Die griechisch-katholisch-unirte Kirche zählt in Polen ungefähr 300,000 Bekenner, die sich fast sämmtlich im Gouvernement Lublin konzentrircn. Dcr Siß ihres Bischofs ist in Eheim. Fünf Klöster zählt diese Konfcsfion im Gouvernement Lublin, nämlich in Eheim, Lublin, Biala, Zatnosc und eins in Warschau. Der Erlaß Verordnet, daß die ersten vier Klöster, da fie keine genügende Zahl Mönche haben, aufzulösen smd. Die Mönche aus den anfgclb'sten Klöstern können in das Warschauer Kloster Übergeben, das Klosterleben aufgeben oder endlich ins Anchand geben, um da in ein der ihrem Orden entsprechenden Klöster zu treten, in welchem Fall dem Möncbe Reisekosten und eine jährliche Penfion von 150 Rubel gc- währt wird. Das Vermögen der aufgelösten Klöster, so wie der noch bestehenden in Warschau gehi an die Verwaltung der Kommission der Finanzen im Königreich iibcr, welche dem Warschauer Kloster cinen enisprechendm Etat auszuwcrfcn hat. Die Einkünfte sollen verwendei werden zum Bau griechisch-nnirter Kirchen,“ die in der That den katholischen sebr nachsicben, und zur Gehaltsverbcfferung dcr Kircbcngeistlichen dicser Konfession. - Ein zweiter Erlaß des Generals Berg befiehlt die Auflösung des hiesigen Nonnen- klostcrs dcr Fclizianerinnen, dessen Auflösung aus den Be- siimnmngen des Ukases nicht entspringt, denn dieser Ukas spricht nicht davon, daß ein Kloster wegen mangelnder fundirter Einkünfte aufzugeben ist, was als Ursache der Aufhebung des Jelizianerinnen- klosters angegeben ist. Der betreffende Erlaß ist vom 16. datirt und schon am “17. d. M., geftcrn, ist die Aufhebung erfolgt.
Vorgestern Abend kam im großen Saale dcs »Stattbaltcrpalaisa, in welchem der Magistrat rcfidirt, Feuer aus. Dcr furchtbare Rauch, wird der -Schlcfischcn Ztg.- geschrieben, verhinderte lange Zeit die Entdeckung des eigentlichen Heerdes des Feuers, zulcßt ergab sich, daß von einem verdorbenen Ofen aus einige Balken in Brand gerathen waren. Dagegen wird der »Pos.Ztg.- geschrieben: »Das Feuer im MagistratSpalaft kam ailcrdings nicht so zum Ausbruch, als eSwahr- scheinlich in der Absicht der Bramdstiftcr gelegen haben mag, da die Feuerwehr sofort bei der Hand war, und, sobald man nur irgend einen Ueberblick iiber die Sachiage erlangte, gleich die rechten Mittel anwandtc, der durch das Feuer und die Löschvorkchrungen angerich- tete Schaden wird beiläufig auf 70-60,000 SR. angegeben. Das
Feuer bramite an mehreren Stellen zugleich unter dem Fußboden, *
daher der starke Rauch Und die Schwierigkeit, den Braxidbrr im ersten Augenblicke zu entdecken, bis die Flamme zum Durchbruch kam, wo dann auch gleich die Löschung begann. Gegen 3 Uhr früh war der Brand iiberall Und vollkommen gedämpft und jede weitere Gefahr beseitigt. Daß das Fcucr böswiilig angelegt, ist außer Zweifel, und man will sogar Spuren dcffelbrn Verfahrens entdeckt haben, nach welchem der Iiatbbaiisbrand gcordnct war.
Von der polnischen Grenze, 10. Dezember, wird der »Osts. Ztg.- berichtet: Der angebliche Repräsentant der polnischen National-Regicrung im Attslandc, Johann Kurzyna, hat durch eine neuerdings erlaffenc Verfiigung die polnischen Emigranten in allen Ländern angewiesen, fick) mit Legitinmtionskartcn zu versehen,
nal-chicrung tragen und die bei, diesen jeder Zeit in Empfang genommen werden können. Durch diese Maßregel soll verhindert werden, daß verdächtige Personen, namentlich vrusfische Spiorie-, sich unter den Emigranten cinschleicben. Der 'Dziennik pozn.« meint dagegen, diesc Maßregcl sei lediglich darauf berechiret, daß Jeder, der eine solche Legitimationskarte nimmt, dadurch die Oberheit der »usur- Patorischen- Repräsentaten der National-Regierung ancrkenne und fick) dcn Befehlen derselben untcrwerfc. -_- In Wisllanowo bei War- schau wurden am 15. d. M. drci ehemalige National - Gensdarmcn kriegsrechtlici) gehängt, welche dort während des vorjährigcn Aufstan- des einen rusfischen Gensdarmen, der sie arretiren woklte, und 2 Ein- wohner, von denen fie die Revolutionssteuer erhoben und die verrathcn barten, ermordet hatten. Die Namen der Gehängten find: die Brüder Vincent und Johann Biernacki und der Landmann Kasimir Ole- finSki. Am 16. d. fanden auch in Warschau auf dem Glacis der Citadellc fiinf kriegsrechtlicbe, Hinrichtungen statt, ““und zwar .wurden Lkhängt: der Maler Wladislaw Welatowski und der Bronceur
Bronislaw Jaßkulski wegen Betheiligung am Aufstande, an dem" Attentat auf den Statthalter Grafen Berg, an der Brandlegüng „im- Warschauer Rathbause und wegen Gebrauchs falscher. Pässe. der Kellner Vincent Broniewski, der Riemergeselle Friedrich Forst und der Orgelbauer Eduard Hochhäuser wegen Betheiligung am Aufstands, an dem_ ani 4. Januar d. J. verübten Attentat auf den Polizeiaufseher Galmsii und “weil sie während eines Balles bei dem Stadtpräsiden- ten Wilkowskt 'das Treppengeländer an dem Statthalterei-Palaft mit Pbospbor beftr1chen hatten. An demselben Tage wurde “5 Stunde spatrr in Warschau in einem Laufgraben der Citadeile ein ehemaliger riifftsckxr Soldat wegen Desertion und Betheiligung am Aufstande * krteZsrcchtltch erschossen. - Der 'Dziennik WarszatvSkia dementirt das Vielfach verbreitete Gerücht, daß zu Anfang f. I. im Königreich Polen eine gewaltsame Militairaushebung oder Branka wie im Januar v. J, stattfin- 0611 werde , und versichert, daß die nächste, wie aile folgenden Mili- tatr-Aushebungen im Königreich Polen nur reguläre sein und nach den befrebenden' geschlichen Bestimmungen erfolgen werden. -- Von (der rusmchen Regierung find nahe an 10,000 Deutsche , welche in zoigr des Aufstandes, um ihr Leben zu retten, Polen verlaffen, U1W„i[)ke gesammte Habe den Räubereien der Jnsurgentcn preisgeben mußten, auf Stgatswstcn in den südlichen Gouvernements angesie- d'elt worden, Dre gegenwärtige Lage derselben soll in jeder Hinsicht eme befriedigende sein. *
Dem neu „entworfenen Preßgescße liegt das System der Censur und das der m Frankreich bestehenden Verwarnungen zu Grunde. Bucher von. mehr als 20 Bogen Druck find frei Von jeder Censur, aber fie bleiben nichts desto weniger der Controle der Behörden untcr- worsen, und ,die Herausgeber haben zu diesem Behufe dem Comité für Preßsachen .cmExemplar jedes Werkes, einige Stunden bevor dasselbe erschernt, etrizrilieferii. Wenn innerhalb einer gewissen Frist die Publication nicht untersagt wird, so erscheint das Buch, bleibt aber der eventuellen Confiscation noch immer ausgeseßi, wenn das borerivabiite"C0111itÉ nachträglich iwc!) findet, daß das Werk gefähr- [Ich ist. Bucher und Br0schüren von weniger als 20 Druckbogen Und dem Regime dcr vorgängigcn Censur unterworfen. Was die Journale anbelangt, so haben dieselben zuvörderft eine Caution za- crle'gen, welchc fich fiir täglich erscheinende Blätter auf 5000 Rubel brlauft, weiin das Journal von jeder voxgc'ingigen Censur befreit sem Will,“ fur Zeitschriften, die vorziehen, fiel) an das „alte Regime zu baltrn, beträgt die Caution nur 2500 Rubel. Das Journal, welches 1lch der Censnr entzieht, wird dem Systeme der Ver- warnuiigcn, wre solches in Frankreich besteht, unterworfen, doch jubrt die dritte Verwarnung bereits die „vollständige Unterdrückung oder die SuSpcndirung des Blattes mit fick). Die Verwarnungen wcrden motivirt und vom Minister des Innern crtheili. Außerdem Strafverfabren der Regierung durch Verwarnungen find die "Four- Zalcowie die Bücher auch noch dem Richterspruch unterworfen? Die Justiz-Reformcn halten als Prinzip fest, daß Preßprozeffe nicht vor (Feschworncngcricksten abgeurtbeilt werden sollen, der neue Preßgesey- Flirtixräf abcr stellt die Zulaffnng der Jury bei Preßprozeffen in
UST .
Dßnentark. Kopenhagen, 18. Dezember. Die Trup- bnciis-Drslocationen find jeßt als beendet zu betrachten. In den xutlairdiftbcn Ortschrrsten wurden die einzelnen Truppenkörper von der meobnerschast mit größter Zuvorkommenheit aufgenommen. Die ]utlandrsci)c Gränzftadt Kolding erhielt zunächst eine Cavailerie- Bcsaßring,_b'e'1tehend aus zwei Schwadronench vor dem Aquruch des Krieges m Jßxboc garnisonirendcn sechsten Dragoner-Negimcnts. " _ Mehrere Offiziere, daruntcr dcr Generalstabs-Major Ankjaer, imd bmi dem König von Schweden und Norwegen zu Rittern des norwegi,chcn St. Olafs-Ordcns ernannt worden.
Durch Ailcrböcbstc Resolution vom 13. d. find die bisherigen 4 Departements dcs Finanzministcriums auf 2 beschränkt und “der bisherig-e Dcpartements-Dircktor, Etats-Rath Schovelin, so wie der Ober-Fmauz-Buchhalter, Etats-Rath Schirm, zu Chefs der beiden ]eßigxii Hanpt-Abtbeiiungeu des genannten Ministeriums befördert ivorren.
Es hat den Anschein, wie Wenn alsbald mehrere Provinz-
"blätter, wclche biSlang auf das Eifrigste für das Eiderdänetr- und *
Skandinavißcnihum wirkten, demnächst durch Red a ctionsw echsel m vertraulrchcnrc Beziehung" zu drr Königlichen Regierung tréten werdcn. Zunachst- wird der bekannte Skandinavist (Zum]. pixi]. Bar- fod von dem Posten eines Redacteurs der *Aalborgspost- zuriick- tretcn und den Cami. 131111. Höm zum Nachfolgec erhalten.
Der fruhere Minister Orla Lehmann hat unter dem- Titel: -Ueber die Ursacheii des Unglücks von Dänemark“ eine Schrift herarisgcgcbrn, m welcher er zu_ beweisen versucht, daß der Gruon-d des uber Danemark gekommenen Unheilsieinesweges in der Politik zu suchen'tft, Welcher er und seine Partei gehuldig-t haben,. sondern erstens m der deutschen Revolution, zweitens. in der.Gr- oberittigélust Preußens, drittens in den Sünden des Absolutismus, viertens tn der „fast unmöglichen Durchführung der Befanntmachung-voxn; 28. Januar, funftens darin, daß derconstitutionelleGesammt-üaat _nicht- auf dem vom Januar-Miniftcrium eingeschlagenen Wege herzusteklen war,