1864 / 302 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

“„,

makddxs der Armee'J-Corps folgendßAllerhöchstwKabinets-Ordre ero' gangen: '

." ' gefunden.

worben.

' funden hatten.

3574

» * Unter dem 7. d. M. ist an die Königlichen Géneral-Kom-

Jch kasse- dem General - Kommando den„anliegenden Armee- besehl _mit dem Aufrkxage zugehen, denselben samnrtlichen Offizteren und“ "Mannschafken aUer Waffen des Corpsberetchs hekannt_zu machen. Die Landwehr-Bataillone sind anzuweisen, diesen Besehl ohne Verzug zur Kenntnis; sämmtlicher im Rescrve- resp. Land- wehrvcrhältniß befindlichen, einschließlich den der Seewehr Ungehö- renden Offizieren und Mannschaften ckcm Bezirks, welche dcp dres- jäbrigm Feldzug mitgemacht, oder zu den Truppen gehört habet), die zur Bescßung der polnischen Grenze verwendet waren, so rvre derjenigen, welche in diesem Herbftc entlassen worden fiktd, zu

bringen. Berlin, den 7. Dezember 1864.

(gez.) VJilhclm. Armec-Bef-rhl. Dcr glorreiche Krieg gegen Dänemark ist bccndigt. Ein ehrenvoller Friede ist ihm gefolgt. Seit fast einem halben Jahr- hundert haben , mit kurzer, aber ehrenvollcr Unterbrechung, Preußens Waffen geruht. Ihr, Soldaten Meines Heeres, die Ihr bevorzugt waret, die Thaten des lchten Krieges zu vollbrin- gen", habt den preußischen Waffenruhm erneut, Die Tage von Düppcl und Alsen sind “durch Euren Heldenmuth auf ewige Zeiten in der Kriegsgeschichte verzeichnet. 7 Meine neu begründete Flotte hat fich den Landtruppen würdigft angeschlossen und zählte in ihrem Erftkampfc nicht die Zahl der feindlickxn Schiffe. Vereint mit den tapferen Truppen Meines erhabenen Verbündeten, des Kaisers Von Oesterreich Majestät, habt Ihr den Feind überall befiegt. Der Segen der Vorsehung hat auf Euch gernhct, weil Ihr gottes-

neralität, das gesammte Offizier hier garnisonir-endtn Regimenter 4tcn Niederschlefischen Infanterie der Ober-Präfident Frhr. pon Schl Frhr. von Ende waren anwesend.

den Bahnhof cinfuhr, erscholl cin

die Begrüßungen Stadt.

jutantur, folgten die

dann waren, hierauf kam das Mufikcor dcn Menschenmenge. dessen Ecke das zogen. (Ganz in derselben Weise 3. Bataillons statt, von denen d und das leßtere um 13; Uhr Mitta

Laufe des heutigen Theaters find zur

zurück. Das Füfilier-Bataillon 2.

fürchtig, pflichtgetreu, gehorsam nnd tapfer waret. Aber auch die anderen Theile Meines Heeres haben fich Meine Zufriedenhcik cr- Bedeutende “Streitkräfte desselben haben in schwerem Dienst die östlichen Grenzen des Staates gegen den andringenden Aufruhr geschützt, die übrigen Abtheilungcn haben durch unver- droffene Uebung den Ruf unserer Kriegsbereitschast aufrecht erhal- ten. Somit hat fich die neue Organisation, welchc Ich der Armee gegeben habe, glänzend bewährt. In Stolz und Freude blicke Ich auf Meine ruhmreiche gesammte Kriegsmacht. In Meinem, in des Vaterlandes Namen spreche Ich Euch Allen Meine Anerken- nung, Meinen Königlichen Dank aus. Gott waste ferner gnädig

über Preußen! Berlin, den 7. Dezember 1864.

(gez.) VZilhelm.

Posen, 22. Dezember. In der gestrigen Sihrmg 'dchStadt- verordneten, wurden, der »Pos, Ztg.« *ufolgc, drc Etats der städtischen Verwaltung für das Jahr 1665 berathen und festgestellr. Der Kämmereikaffen-Etat schließt .in Einnahme und AusZgbcrmt 128,577 Thlr. 24 Sgr. und es müssen 50,000 Thlr. an 1tcidti1chcr Eißkommenstcuer aufgebracht werden, so daß im nächsten Jahre die vier voÜen Quartalsraten zur Erhebung kommen.“ - Der Llrmenetat der Stadt beträgt fast 40,000 Thlr. -- Bci Bcrathung des Schul- etats erhöhte die Versammlung das niedrigste Elcmentarlehrergehalt von' 250 auf 280 Thlr. -- Außer dem Berliner, Kirchhof- und Warschauer Thor, bleibt jeht auch das Brombergcr Thor während der ganzen Nacht offen. Die Königliche Konnnaudantnr hat im Interesse des dortigen lebhaften Verkehrs diese daxrkeuSwchhc Er- laubnis; ertheilt.

Rawicz , 20. Dezember. Am verflossenen Sonnabend [angie zufolge Mittheilung in der :Pos. Ztg.-, mittelst cines Extrazuges von Berlin “kommend, das 1. Bataillon 37. Jüfilicr-chimcnts bei uns an, das mit seinem Stabe fortan» zu unserer cFreude hier blei- ben wird. Obgleich die Ankunft des Nachts Um 2 Uhr erfolgte, so war dennoch der Bahnhof von einer großen Anzahl von Menschen beseßt, die fich zur Bewillfommnung der Llnkommenden dort einge-

Brcslau, 21. Dezember. , Im Laufe des heurigen Tages hat das 3. (Harde-Grcnadier-chimevt (Königin Elisabeth) seinen Einzug in Breslau gehalten, und war derselbe nicht nur glänzend, sondern auctherzlich. Jn Veranlassung des Einzuges flaggten, wie die -_Bre§lauerZeitungcn berichxen, von vielen: Häusern der Bischofs-, Ohlauer-, Albre_chts- und Schweidnißerstraßc Fahnen, sowohl in don preußischen wie in den schlxfischen Farben, „und auch das RathhaUs, so wie 'r'nanches Privathaus am Ringe zeigte denselben Schmuck. T'roßdem die Ankunft des Regimentsstabcs und des 1. Bataillons hereits auf 7 Uhr [18 Minuten früh festgeseßt jrar, hatten fich doch

Aachen, 21. Dezember. De

die Stadt Aachen znrückfalle.

werdcn. Direktor Sommer als

den zu decken 37,000 Thlr. bleiben, mithin 7000 Thlr. wenig

Hannover, 21. Dezember. Stadt BUxtchudr, welche nach hie legen, hat cht den städtischen K erstattet. Demzufolge ift höheren eventuell die Stadt Buxtehnde

Anlage mit dem dorxigcn Hafen

gewiesen werden sollten, mit den zu treten, sobald der Bau der Lage

Ohcrbchörden haben den darauf Koklegicn genehmigt.

gende Mittheilung: "Eine aus

Zeitung“

des Königs von Bayern an

des Königs mit auswärtigen werden.

Hamburg,

zahlreiche Menschenmassen auf „dem Märkischen Bahnhofe ein- Militairischerseits war erschienen die * gesammte Ge-

, !

zu befreien und jüngst an dieS

_ des Bahnhofes zur definitivcn Feststellung stehe. - ' Reyidenz wird mit “Neujahr cine Hundesteuer ins Leben treten. Dre

-- 22. Dezember. ' Die »Neue Hann. Ztg.- nover in hicstgcn Hofkreiscn gemacht haben solle.

fichern , daß den hiesigen Hofkreisen Korrespondenzen Souvcrainen

- Corps, Deputationen aller nnd das Musik - Corps des - Regimetrts Nr. 51. Auch einiß und 'der Polizci-Präfident Als der Extrazug, welcher den

Stab und das 1fte Bataillon heimbrachte, zur festgeseßten Zeit in

donnerndes Hurrah seitens der

zum Empfange anwesenden Personen den Kriegern-cntgegen, yon denen nach der offiziellen Begrüßung ein großer Theil in die Arme dcr sehnsüchtig horrenden Mütter, welche Kränze und Blumen bereit hielten, um den Helm, die Brust oder das Gewehr der Heimgekehrtcn damit zn schmücken. Nachdem angctauscht waren, An der Spißc des Zuges ritt die Generalität und die Ad- Offiziere des 3ten (Harde - Grenadier - Regiments" ,

Brüder und Sihwcstern eilte,

erfolgte der Einzug in die des Ersaß-Vataillons von denen viele defdrirr ps und hinter diesem folgten die

angekommencn *))kannschaften, begleitet von einer zahlreichen jubeln- Der Zug bewegte sich Stadtgrabens durch die Schwcidnißerstraße nach dem Ringe“, an Bataillon an der Generalität vorüber defilirten, worauf die Mannschaften den ihnen angewiesencn Quartieren zu-

längs dcs Nicolai-

fand der Empfang des 2. und as erstere um 10? Uhr Morgens gs hier eintraf. Dic zöcrthcilung

der von der Stadt bewilligten Summe ist dem «Fernrhmcn nach im Tages erfolgt und seitens der Direction dcs herrlich Festvorstcllung den Mannsckyaften des 3, Garde-Grenadier-Regimcnts eine Anzahl Plähe zur Dispofition gestellt worden. - Das 2. Schlefischc Jäger-Bataiüon Nc. 6 kehrk morgen früh 9 Uhr mittelst Extrazuges in seine Garnison Freiburg

Oberschlesischcn Infanteric-chi-

ments Nr, 23 wird am 24. d. M., Morgens 8 Uhr, ebenfalls per Extrazug nach Neisse zurückbefördert.

r Kontrakt mit der Armen- Ver-

waltung wegen Ankaufs dcs Bauplaßcs für das Polytechnikum konnte bisher noch nicht abgesohldffcn werden, Weil noch fcineBestim- mung über die Frage getroffen war, Wem im Fall einer Auflösung der polytechnischcn Schule das Terrain zufallc. gestrigen (Hemeinderathsfißung verlas dcr Vorsiycnde eine Ministerial- Verfügung, worin erklärt wurde, daß im angezogenen Falle dem nichts im Wege strhc, daß Platz und Gebändc resp. dercn Werth an Der Vorsißende bemerkte daher, daß der Kaufkonrrakt mm ohne Zögern zur Vollziehung würde vorgelegt

Zum Beginn der

Mitglied des Finanz-Comités legte

darnach dic Armen-Rcchnung von 1663 und ferner den Etat dcr Armcn-Vcrwaltung pro 1865 vor. vAach. Ztg.“, daß die Arrsgahcn normirt find (mf circa 88,700, als Einnahmen find dagegen vorgesehen circa 51,000 Thlr., mithin blei- Hiervon gehen durch zu- muchcndc C'r- sparnisse 4000 Thlr. ab, so daß nur noch 33,000 Thlr. zu dexkcn

Dem [ehteren entnimmt die

er als im Jahre 16,64. Ueber den Bau der Eisenbahn

von B r e m c 11 nach H a m h u r «3, hat Unsere Regierung, schreibt man der »Wc1er-Z.u, noch immer krincn Beschluß gefaßt.

Die Depntation der r gesandt war, Um dem Minqtc-

rium die Wünsche der Stadt in Bezug auf die Eisenbahn vorzu-

ollegicn Bericht über ihre Mission Ortes der Deputation erössncr, wre hoffen dürfe, bei den vorliegendcn

Ciscnbahnpläncn besondere Berücksichtigung sowohl an fich, wie be- züglich einer möglichst giinstigen Verbindung der Eisenbahnhofs-

zu erfahren. Endlich M der De-

putation die Zmfichcrung gemacht, daß die Eisenbahn-Tcchniker an-

siädtischen Koklegien ins Benehmen

Eisenbahn bcschloffen sei nnd die In der

gxrichtctcn Brschluß der städtischen

enthält sol- der »Augézburger

Sc. Majestät den König von Han- Wir können ver- Sr. Majesiät Überall nicht bekannt

Es liegt daher die Annahme sehr nahe, dasz jene Korrespondenz nicht in Hannover geschrieben sei. 22. Dezember. ist, schreibt die :Hamb. Börsen-Hallea, die hamburgischen Gewerbe-

verbältniff'e von der Leist der althergebrachten Zunftverfassung, die Stadt ein-

Wie" es vor Kurzem gelungen

telle der Veralteten,

Allgemeinen '

in andere Blätter übergegangcne Korrespondenz spricht von dem Eindruck, welchen angeblich ein Schreiben Sr. Majestät.

enqcndcn Meise Ahgab ' (, . 3575 - * = c eme rm ) ren W,. - - , *.. „„ , . _ _ „kitchcn takttxrhm anhalt- , Poltthchrn hcdacht Und BUUÖLÖ-Viccpräficht Knüsel ihm, ebenfalls

**

nissen bemessene, dem inneren Ncrkch' “»“ ' '

_ » ,L ]rdc ?Fkklbctt [;ckan K* - : - 3 „„ Ab abc treten ,n la “en "d ., - ,- , _“, MMM" 5 UWH gramm,“, als Stellvertreter bci ' ' - g 3 " , 1 haben Wu es der JU MMM“ ZW“??? _? Okklt das Der-arrcmcnt des JUncrngFtTTcYmVSuTTÜFeTttLetcéuBZTdeers.

medergcseßtcn gemischten Kommission zu damkcn, daß aUch11nscr 7 rmcr fÜr manche Branchcrr '

Handel mmmehr am ]. Fammr k. 7“, drückenden Last enthoben Werden wird darf; die jryt zum Gesch . Halfte, manche werthvolkc Ladmxg, wolrhe di:“;lqu im der Nähe (mf-

Wir wollrn nicht „zjrrifclxr,

gc1pe1chcrt wnrde, unzcrrm städtischen Rayon zrxrvcmdcn wcrdr, hc- *

sonders wenn, was nicht genug betont wcrch katm, wir recht bald

unser 10 U'chbVOUks TckkÜiU an der EWE ZU JrOßkU UUÖ hcqrtcm .

gelegcnrn Spriocherhauten herrichten lassen, damit den Scrrcn Im- portrnrs anrh jede Veranlassung entzogen werds ihre WFOrcn “NQ“ NachthschafF untcrznhringcn. , * U * ! Ur

. »mkrstn. Dresden, 22. Dezember. Gestern Nachmitta “*I bcr1chtct das “DLL„JOUL'qu traf Zug 17 mit dem Öivisiongs? stade Und den Pwnicrcn, so Wie dem Gencral-Lientcmmt von Sake und dem Grzzc'ral-Majdr von Schimpff hier ein. Die Gencrrrkität und das Össtztcr-Corps der Garnison warcxr Ulm (27111prqu ar- rvepknd, Dcr _KrirgZ-Ministcr begrüßte dcn Getrrral=0icrrtctra11t vokn „Hake, Woraus der an der Spißc eincr Deputation dcs Stadtrathcs "„".d W Stadtwcrordxrctcn-Kollcgimns rrschicncneOhcr-Bürwcrmcisrr detrj*1l)r1r1§r cine Ansprache an chem denselben hielt, worit? er mir- t„hcrlte, dax; die städtischen Behörden, in Llucrkcémunq »der Selbst- 1rbcr1wndunJ, mit der Gencral-Lierrtcnanr vonHake Uhtcr dcn schwic- rtgxtrn Verhalwisscn die Truppen geführt umd jrht glückläch heim- gclerte-t hahca, beschlossen hätten, ihm das städtische Ehrexxbi'trkzerrccht 9:1311111r1r11. Drr dancndcn Annahme fritens dcs T&Zcrrij rc. vdnßakc Fdlgtc dann 1chlirßlich cin „Hoch auf die jümxstch Ehrrnbürqcrchr Stadt, den cdcngcnanntcn Gcmcra[ Und dchIirkTiÖcn (Ichcirncn Rath VM Krcnncrih. ** ,

Hrsßon. Kassck, 22. Dezcmhcr. JU drr hrntiqcn Sixznng dcr StaUdcversammlrxng legte, wic tclegraphisch cxcrncldct wird der Landtags-Kommiffar rinrxr Geschcntwurf VN“ rr-cacn Jorkx exrhebUng dcr Srcucrn his zum 1. März 1d65. "Dcr Geseh- Entwurf wurde dem FinanzanZschussc mit dcm Austrmre Überwicscn soglrtch über detrsrlhcn Brricht- zu erstarren. Die STHUÜJ jvnrdel auf Zinc Stunde Unterhrorhcn Und Nach Wicdcrcröffmmg“derselben dcr Orsehcntwnrf in zweimaliger Lrsrmg genehmigt. - *Der Stärrdr- Versanmrlung smd eine ganze Reihe von ZUstimmungs=lercffcn aUs allen *Theilcn des Landes zugegangen.

(xine tclcgraphische Depesche xhcilt ferner mit, daß im wcitcrcn Vcrlanfc der heutigen Sihrmg dcr Ständc-Icrsarmnlrmq in dcr VZachcnfcldschcn Angelcgcmhcit mmh heftégcr Dchaxtc mit*25 «ZLJLU 17 Stimmen beschlossen wurde, die Minister wegen Vcrfaffrmg'sdrr- lchmg untcr Anklage zn stellen.

Dagegen bcrichtrt eine spätere Depesche Folgendes: Die An-

klage dcr IJTinisier ist von der Stände-Ycrsa11m1lnmg noch nicht ,

beschlossen, sondern der Llrlssrhns; blos hcmrftragt worden, darüber zn hcrtchtcn, ob dtc Anklage ]cxzt begründet sri, Ba???» Karlsrnhr, 21. Dezember.

Montag Sc. Hoheit der Prinz Karl von Baden 311 längerem Anf-

Maric von Leiningen mit Höchstihrcr Tochter zum Bcsnch bei dcr “Großherzoglichen Familie hirr cm und mrhm ihr Ahßciacqyarrirr rm Großherzoglichcn Schloß. Jhrc Hoheit grdcxrkt his znrwRi'nkkchr thres Gcmahls, des Fürsten von Zcinirxgcn, von einer mach Cnglamd rrr11crnornr11cncn Reise in hiesiger Rcfichz zn Verwcixen. (51.1051: Q.) Oosterrricéx Wien, 22. Dczrmdcr. Dic »Wicncr Mä.“ rcröffcntlicht folgcndcs Allerhöchste .Handschrciben vom 20stcn déMU: „-, F*Licher Fürst Licrhtcnstcin. Stets eingedenk dcs crfolqrricbcn Elfers und der gänzlichen Himgcbung, womit Sie fich seit mehr aks fÜ/nf- zehy Jahren dem “Amte Meines ersten Obersthofmeifters gewidmet haben, erfullt Mich die Nothwendigkcit, Ihrer aus Gcsundheitsri'nkfichten Mir wrcderholt vorgetragcnen Bitte um Enthebung von diesem Posten nach- gehen zu müssen, mik innigem Bedauern. Indem Mein Ohrrsthofnmr- [thou Graf Kuefstcin hiernach die provisorische Führung diescr Stclic ubrrnimmt, drücke Ich Ihnen, mein ltcber Fürst, vor Aljem für Ihre Mtr und Meinem Hause geleisteten wichtigen Dicnste Meinen herzlichen Dank aus,“ er ist von der Versicherung Meiner unvergänqlicvcn Gnade und Woblgcncigtheit wie von dem Wunsche begleitet, das; *sich (Ihre Ge- sundheit erneuert befestigen und der A(lmächtige Sie noch [an*geZhrcr Familie und Mir erhalten möge.« ' * Dasselbe Blatt meldet die bereits telegraphisch angezeigte Nach- richt, daß der Erzherzog Ludwig Joseph (Großoheim des Kaisers und Sohn des Kaisers Leopold "„ geb. 13. Dez. 1784) gestern Abend während des Schlafs sanft Verschieden ist. Aus Wien wird der vA. A. Z.« telegraphirt: Der Entwurf eines besondern ungarschen Prcßgeseßes, das mit Aufhebung des Kriegszustandes in Wirksamkeit zu treten bestimmt ist, unterliegt der

Sanction des, Kaisers.

, Schweiz. Bern, 20. Dezember. In seiner gestrigen Sißung hat der Bundesrath die Vertheilung dcr Verschiedenen eidgenöss- schen Departements unter seine Mitglieder für das Jahr 1865 vor- genommen. Bundes-Präfident Schenk ward, wie dies mitdem

rrhdhrnr Rcdrzctidn Unscrxs Kollek? anf ch '

; PMUÖLUKFMnk, Bundesrath Fornerod das Militair-Depart'ement ,! 33er zum [»,-„*tellvcrrrctcr Bundesrats) Chalet Venes, Bundes-Vicéprä- ; ;Zrcnt K ;1111c1 das Justiz- und Polizei-Departement und zum Stell- . Zr'rtrctcr Brrmchrath Jorncrod,“ Brmdesrath Cbalct-Vcnel das IMMI]DÉPFMUWZÜ mr_d zmn Stellvertreter Bundesrath Näffs, Q.mnérath ',; rcy-Zero 1 c das Handels- und ZoÜ-Departcment und 30111 Ztrlwerrreter Bundesrath Dubs, nnd Bundesrats) Näff das , YOPYCPÜÜCYWUK _nnd das Telegraphentvcsen und zum Stellvertreter _ Umdcsrach Yrrh-Hcrose. (Fr. P. Ztg.) *-

_ F*rankrrui). Paris, 21. Dezember. Mocquard's Nach.- wlgcr, der bisherige Staatsrath Conti und frühere General-Pro- krtratorx-zn Bastia, gilt für einen Mann von festen, doch frcifinniqen (Hrnndxahen,_ Sein Einfluß im Staatsratheéwar bedeutend. Dcr Trede Prtrv_ar,ccre1air des Kaisers, Pictri, ist der Neffe vom Senator PWM.- Wtc dle Reorganisation des Kabinettes des Kaisers, so ist a;:xchödte dcr «Zurcaux für Buchhandcl und Preffe im Ministerium des Innern so ziemlich vollbracht und an die Spihe dieses Verwal- WUIZZWUJLZ kant dcr -J*rance« Herr Giraudeau getreten, der bisher Souschef im Staatsministerium war. * '

épajticrr.'„_9)radrid, 21. Dezember. Marschall Concha ist zum Senats-Pramdenten crnannt wcrden. '

:z'rLrltr'rr.w ,anin, 21. Dezcmhcr. Ein Königliches Dekret gcxrchxmgt dre «taxukcn dcr anonymen Gesellschaft, w'clchc sich Be- hrrss ch Verkaués dcr Staatsgütcr gebildet hat. Der Verwaltungs- rarh hcstcht (1155 den Herren Balduino, Jnrisa, Gencro, Laca'ita

. Und Rossi.

JU Nea cl i"t [*.cnt'c d' “7" »s“ " *- gclanfcn. ;) , , rte (xrcgatte , .Nesmna" vom Stapel & „Dic »Strzmpaa meldet, das; dcr König am 13. Dezember ein “*„rkxct, Umtrrzetchnrt hat, durch welches zwci Profefforrn der Univer- errr Bologna,;srche sick) gcrvcigert haben, dem Könige und der «zerfassrmg dcm Erd der TUM zu leisten, abgeseßt worden smd.

. Dre Mortings dcr Ac-tionspartei stoßen Überakl auf Schwierig- kctt'cn. Arch das zum 15“. zu Parma artsqeschriebcnc rvnrde »aus Uryachcn, dre nicht im persönlichen Willen der Veranstalter liegen“- abgesagt. ,

Nach einem an? Salo dcr » 1 . "(7 a * Schrcibcn marschirten acXcrn Mitta,Gézz dt OWM?" zugeéxangrnen

. ck * 31 3 m Folge cmes telegraphtjchen Befehls «1119 dort und auf anderen Prmktcn des Gardaseeustrs fia: txomrtc Königliche Truppen mach Brescia ab, da sowohl in dieser als drrch in andern Städten der Lombardei die Bevölkerunä; wegen Erhohung der Tahakpreisc cine regierungsf'eindlichc Halturrq ange- nommen habe und Überall das Tabakränchen verbiéte, (Auch in

Nachdcm voriger.

Bundes -Präfidenteu stets der Fall isi, mit dem Departement des“

x'! ** s' ' ... , Jeeapcl kommen Pfetjcn- und Cigarrendemonnratwuen vor.)

Uzaxcrika. Ncrv-York, 10. Dezember. Die südfiaarlichen

, Bcrihtc Über S[ * '. ' - enthalt htcr cmgctroffrn war, kam herne Ihre Hoheit dic Fürstin * & )rrman 3 ZW haben bxsher stets dre feste Zuver-

11cht auchsprochcn, daß die 110rdstaatlichc2lrmce die SeckÜstc nic cr- rerchcrr werde.- Die nc'ucsten Richmondcr Blätter vom 7. aber räu- rrrrxr cm, dax; Sherman ]cßt zucht dennoch der Küste nahe komme, doch xt'amdcn - [MBF cs x_viedcr - bereits T'rupperr in seiner Jront-e, [16 rhm dcn Bdrmarsth gcgen Savannah oder Darien, sobald er ITWU gewrjffen Pnnkt pasfircxr werde, entschieden verlegen würden In der Nahe von'Millcn hielt die Hauptarmce mehrere Tage Nasr Und brachte Provmnt auf,“ am 2. nahm fie ihren Marsch*wieder auf" und Ivar am 3. schon eine Strecke südlich von Milieu vor; gcrnckt. „(&.-s war die Rede von einer stündlich zu erwarten- den großen Schlacht zwischen dem Ogecchee und dem Savan- nah - Flusse, und ein Gerücht ließ Shcrman's Avantgarde WZ". mrt dcnUfcindlichcn Vorposten bei der Stadt Savannah schar- mußtrctr. Blatter des Südens behaupten, zwischen Milledgeville und M10“) habe Wheeler dem nordftaatlichen Reitcrgeneral Kil- patrtrk-wrcdcr eine Niederlage beigebracht, Kilpatrick selbst sci* ver- rvundet, rmd habe viele Leute verloren. Mit größerer Bestinmrtheit Wen cmtg_e Nachrichten das Datum dieses angeblichen“ südstaatlichen Steges aus derr 4. d., als Ort wird Mayesborqgh (Waynesborough) gezrannt. - General Foster (welcher konfödertrten“Quellen zufolge ber„Grlahamsvrlle 1300 Todte und Verwundete auf der Wahlstatt zurucklteß) .hat fich unter dem Schuhe seiner Kanonenboote am Brood Rrvcr verschanzt und Verstärkungen an fich gezogen. Dre Bertchte aus Tennessee scheinen in Washington Besorgnisse zu ' erregen. Hdod steht noch vor Nashville,“ er soll vierzehn, Mellen weßlch von der Stadt an dem Tenneffee-Flusse (muß ]edenfalls hetßen: an dem Cumberland-Flusse) eine Batterie errichtet haben , gegen welche dre nordstaatlichen Kandncnboote nichts ausrizk ten konnten. Eine Brigade der Hoodschen Armee bewegt fich der Richtuxrg gen Murfreesborough; Forrest, sagt ein Gerücht den Cymberland überschritten und rückt gegen Kentucky vor, nxobiw ' - hetßt es ferner «Hood ihm zu folgen Anstalten mache. -- 52th ; Dienstag, den 6ten,. konzentrirte Grant (welcher durch zwesCorvsÖ

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