Crmdicns obne Vccinträthigupg ihres Aniebens nicbt wstter fort- gcbcn können, _ _ . _ /_ _
Nini, mein: Horten, müncn wir uns die Vehorden de_r *chhit- v1'1':1*.111u1111, wic fie bier Ihnen als Organe r'orgcycblagcn und, nicht 11111 1119 im grunksäylichrn 1551111111511 3111 Regicrungobcsangcn denken. Sobald man das tbut, befinden wir 11115 11117 61112111 „zrrwxcge, welcher zu ckKüchschrikrcn 11151111 kann, der (J1'11'1561111V11ks baut _11chb vielmehr M!“ der 111111111111 5101111111116"! 11111", das; di.-1c:111„_1cn Funkiwnen, welchc gracnwärtix] dic SÖiiivcrwalt:111,1§1»1'1*ö1dcii 11110111 ivabrzszncbmcn haben. zwischen ibncn mid dcn Scl11171):waltungökebordcn gctbcilt _wcrdcii m_!d bc:dc zusainincn dic 2111111111 1121111911, welcbe bisher den ersteren (1111111 011.111.“ Darin 5.11 Herr von 311251:?111'13011J111'cht,„111 dcr 2311116111)- 1111111 dcr 3111118111111]. die Irgaxximthi ch &.hnlweicnstÖ 11116111- lchn GefickUsviinktcn 111 [111611 111, drn cmzclnen saüxn darauf binmwciscn, dai": 2111111111] abgestellt, (Fii1r111'11111111'11 11911 11c_trofxcn werden, daran kann 11111115 geändert werden; 101111 w111'dc 1.1 die Bcrwéltun'g keine erwaltnng 1111131 11111. 21511 e_5 “5011 durch di:.“ Noxcäc dle (5131311116 «cxzcbcn werdeii, dai"; die 31111111'1'1111111'11 dic]? Yerbcncrungen 11111“ 111114111, 1111-1111 si? dic-Mittcl 111111111, dw Ycrdcnchngen dbne Brdrückniig dcr Pflixlptigcn dcrbcizufübrcn. DJZFOMWU «„taatsimttel sein, oder die von Bctkyciligtrn darzcbotrnkn Mittel _ “(ck 611111161? (111ÜSÜÜUIJCU,Fabrik*,]10wckb[1ck16111110111617111111111011 _ oder drs Regwrung 11.11 11.13 dcr Zustiininung der*]ck111ch1111111_ 311 1111111111. Daruber 1)11_1a_115 trctcii die Fälle cin, 111111111 dic "**ÖNIÜM mid: .die_:111'gterungx 110111 11111 1111111 Acndcrungcn bei den Pflichtigkn ansW1dcrxtand, der 231der- 11.1115 wird in 25651111 auf keine 2Yrcchtigiii111 1111tcr1uck1tjron de111811igen Oxgqmcn, wclxkxc mm 5171111 111171211, wie die YBerpflicbteten Z,“.kakk Leistungsfähigkcit 311 5211115111611 Und und diz 1161111111119 „ctytung im 111151111911 Falle wirkt. Dann kann ,der Widerstand ent- wcdcr 1111“ bcrchtigk odcr für unberechngt erqcbtct Werdet). WNW 11 fiir 111111crcch1igt geka-lten wird, 10 11111, die R“."gicrung gewisscrmafzsn eincn rrrkutorlschxn _Tttcl zur Dgrchsnhrwng ibrcr Maßnahmen, und d(11n11ff111 des-„Ftsientlwlxc “Ilergcrmß beieitigt und die Nc icrnm (1611011 “. ngr1 e 1187 U;. _ '
Dic?- s111d diz allgcmciiicn GesiÖtSpimkfc, welcbe _dic _chierung 511111 Entwurf des (556111316 geleitet haben, und 111) hoffe nur dZn ge- cbrtcii Hkrrn Vorrsdncr. das; mit der_Amrabcm-e, cm großer Ochntt vorwärts zur Bcrubigung Mf! 011171171 11171 Jvichtjgcn Gebiete unseres "“c kli en Staat'swcskns crzic't wcr cn ww . _
M anLm ich nun auf eine RciHe 6111311er Punkte eingeben darf nmnentlick) auf die Anträge dcs Herrn von 5111115311391»... 11) kannt
511111111111 mein Einverständniß 11111 811161“ Ausfubrnnxx erklarcgi, 11361117; dsr Hrrr ?)chcrcnt grmacbt bat iiber drn Mangel emcr Prakluxwfmt im „6. 2 der Vorlagr. ES liegt von vornherein der Voricblag 1th nabe, wenn man cinrrscits eine gcordnrte„Verwalt'ung baden wrll, aiidcrcrscits gcgen dic: Maßregelw dcr Rcmerunxz einerz Widerspruch der Bctheiügten 511111131, diesen Wtderwruck) (111 e111e_Prak1szfr1st 3,11 knüpfen. Meine Herr», 1519me aber das 151111, sq 11e1_1en Ole (11111) dre RMicrnng als eine instanznmßig dem Krc1sausich11ß 11qchgcdrdnetc Behörde 5111 und Sie bekommenxdann ngade danemge 15,11d, welches die Staatsregierung vermicden ichen W111, ,als ob es szcbkbtcr um eins Ucbcr- odcr Untrrvrdnnng 1111 Verhältniß yon 31sgimma1; und Scl1)stvcrwaltungsbebördeii bandkle. Es muß 1310111101)! dargn iestgeZ halten werden, daß chicrung und_Kre13-x bczw. Bez1rkönu§1chnß aus dkrsclbcn Linie 7111) brfiiiden und mis d71n1elb§n Boden xmr verfchtedene Tbkile dcrselben cinbcitlichen Tbänchit 111161111811; Bez [xbr eingehen- den Erwägungsn in einer anderen Korperschast Ut dteie Frage deshalb ganz im Sinne der “Staatsregierung entichieden worden. , .
Wichriger find nun die Bemerkungen, welche Herr von Kluft: Retww in Beäichng auf seine Amendements 11en1acht„bat, nachndrer verscßiedcnrn Richtun 111 11111. Herr von Klein bemangxlx zunachst, das; der §. 47 des Znständigkrixsgeseßcß vom Jahre 1883, wrlcher 51111 der Baulast handelt, in dicjen Gekeyrntwurs 111cht mit hmem- bezogen ist. „. „_ . . '
Der Gesichtspunkt, Welcher errn von K1etit-Re130w d.;bci [ertet, läßt an und für fick) durchaus Verstehen und [i_egt augenschemlick) aucb schr nabe. chri Sie aber dix ganze Cntwrckeltmg dcs Schulhau- wesens und des Schulwesens 16151872 betrachten, 11) Werden Sie es verstebrn, Wenn die Regierung S_re'bittxt, (111 deY §. 47 auch da, Wo die Nothwmdigkeit und die Nußlicbkett eines «1511111511115 111 Frage kommt, nicht zU rütteln. Die Schulhauangclchnbclten, 119th ste überhaupt streitig wcrdcn. und die Mitwtrkung der_ Selbst- verwaltungSorgane, soweit sie ohne Entscheidungen, finden ihre Be- deutung in erster Linie durch die Rcs'elungK der Rechts- fragc. Diese bildet _die Gruxidlgge. Die Rechtsfrage, 5." entscheiden, kann nach unierer Orgamsatton den erwaltungs-G_cr1chtv- behörden nicht wohl entzOJewwerden. Als man im J'ahre1875daran ging, die Zuständigkeitrn zwi1chen den Verwaltniigsxxeriäxten und Ver- waltnngsbcsck)lußbebörden zu trennen, War man, sick) daruber klar, 511€ dic Nüleickykeits- und Nothwendtgkettsfrage ber den Schuldautezi s1' so kompliciren könnte mit der.?)kechtsfrage, „das; es rtcht1g sei, die Nüsslichkcits- und Notbwendtgkettsfraar 1118 die untcrgc'or'dnete' zu be- kiundeln und die Entscheidung 111111) die1er'aus dcm adrymiitrativen Ge- bist liegenden Frage den Verwaltungsger1chten,_ also 1x t dem Kreis- 1111d Bezirksaussckyuß und Ober-Verwa1111ng4§ger1chtnzn u_ erlczffen.„ _
Hierin cine Aenderung eintreten zU lqiien, winde 1ch f'ur 1111131111) halten; die Judikatur bat fick) al]gemcin 'm diese Verbmdung der Reclpts- und Thatsrage gefunden und, dw Verwaltungsbeborden können mit dcn Grundsätzen, welche die Judikatur aufgestellt hat, wirt * aten. " _ '
YF) fgebe Herrn von Kleist zu, daß 1111111 Falle komtrutren kann, in denen das neue (Gesetz bei se"-ner prakt1schen Handhahung an §. 47 ch Zuständigkeitögeseßes fich stößt; er hat a11ch ganz'rtcbttg den Fal] bervvrgehoben, wo mit der Anlegung e'iner. zweiteix Klasse oder Anstellung eines zweiten Lehrers Unbcqucml'ickzkeixen entstehen könzien, wenn gleichzeitig ein Schulbau nothwendig wrrd u11_d naxh betden Richtungen hin Streit entsteht. Ick) Halte abcr dtesen 1111911111211 Faß immer noch für leichter überwindbar,_ (113 wenn man etxie 1261 seit ungefähr 12 Jahren in Zuvrrlässigkeit fungircnde Orxxamsatwn 5e- seitigen will, und nun dem Antrag'des Herrn von_K[cUt entspreckpcnd die wichtigste aller auf dem Gclnete der 11n1crr1ch1§ver1vq1tu11g sicb abspielenden Rechtsfragen einer Beschlußbeborde uberwetjen W111. Denn Wenn das Kleist'sche Amxndement dnrchgeht, daß, der §. 4 dcr RrgierungWorlage und der Zukay zum §. 2, welchen ,die Komrmsfidn beantragt hat, gestrichen werden, dann Wurdr_ dw olge sem, daß über die Rechtsfrage bei Schulbauten der Kreisaus ch'uß' bezw. der BezirkSauSschus; und in höherer Instanz der Prodmzialratb entscheidet, während Heute im VerwaltungsjitreitverfahrenKretSauIscbuß, Bezirkßaaßscbnß und Ober-VerwaltungMemckxt 111111che1d111 " '
Der zweite V0rschlag des Herrn yon Kleiit-Rexdiv, der na111r11ch für einen Unterrichts-Minister manches Sympat ische hat, ist im
§-. 28. enthalten, dahin: man könne 'die Bedeutung desKZ. 2 auß- dehnen und brstimmen, da[; 111 allen dcii 731111211, „111 welchen die Schu1aufsichtsbélyörde und der, Krc1§ausjchuß eine Einrichtung für 1111 lich halten, aber d_1e betreffenden Vcr- pßicbteten 1:icht für eistungsfäbiÉ 0an Wettere's der Staat txut seinen Mitteln einzutreten habe. 114 Ware abcr em gewalNger Ern-
ri in die Etatsrechtc dcr Landeßvertrctung sowohl wie der_ Staats- ?egTrung, geeignet, ungemeffene Lasten dem Skwate aufzuhurden, so daß wir diesen Weg nicht für aangbar xraxhten konnen. “Hie Bezirks; regierungen müssen sich aber künftig, ivie ietzt, daran'gewobnen, mrt den Mitteln, welcbe im Etat auSgcseßt worden, _zu wuthscbaften, und es bleibt ihnen auch in Zukunft unter Umstanden, n'ichts Anderes übrig, als Bedürfnisse zuruckzuste11en, 0er andere E1nrcchtungen und Mittel zu erfinnen, um das für nothwendig oder nüyltcb'Crkannte doch noch möglich zu machen, sobald, der KretSausschuß. m hohererKJnstrmz der Provinzialratb, seine Mitwwkung versagt. Aber das, wurde ich, wie gesagt, für unmöglich balken, daß_ohne_We1terks" tn a1len de_n Fäaen, wo die betbeiligten Behörden eme Letftung "fur „nothweridig und nüßlicb halten, die Verpflichtetxn aber, nicht fur [eistungsfghtg erachtet werden, der Staat ohne Weiteres etgtrxten soll; das „wurde zubeiner starken Verschiebung unserer gegenwartigen Eiatöverbaltmsse fü ren. ,
Weiter: Herr von Kleist-Reßow Hax darm recht, daß man über die Tragweite der Einleitung des §. 2, m Welcher von der Steigerung
.
der Leistun en die Redeist, wobl verschiedener odcr abwexcbender Memmig ein kann.5 Aber ich möchte mich doch dageggn wenden, dgßer dte &uslegung so rng faßt, als ob der Kretßausicbuß ausscbltegltcb nur über die Leistungsfähigkeit der Pflicbitgen zu rntschetdeii hat. Ich glaube, die allgemeine Fassung, welche der Rrgterungßenwurf Ihnen darbietet, verdient den Vorzug. Ich kanri nur sehr woblyauzb noch andere Gründe denken, aus denen der Krcotsau51chuß eme «,tUgerurig ablehnt, und ich glaube, es ist richtig, d1e Paragraphen einfach m der Fassung bcsliehrn zu [affen und das Amendemsnt des Herrn von '*'t-8 e ow (: ule nen. _ „ " KlenDYsßwärenzith-xsentlicben die Punk'te, d1e_ 111), zu erdrtern babe; fie finden ihre Spiße darin,_daß ich Sw bitts, dieiammtlichexi Amen- dements des Herrn von Kleijt-Reßow mcbt anzunehicnen. _ _ „ Wenn ich nun dazu übergebe, das Amendement. Ihrer K_omm1s11on 311 §.2 mit dcm§4 der RegierungSvorlage_zu vergleichen, 10 Ut e? natur- gemäß, daß ich für die Regierungßvorlage emzut_r_e_ten [)gbe; (15er ab kann zugcbcn, daß auch der Antrag Ihrer Komnxxmon.ein'mogl'rckwr _und annehmbarer ist. Es liegt demselbeq allerdings_vrellcicht cm klcmcs Mißverständnis; zu Grunde, welches 1ch kurz erdrtern muß. Wenn gksagt worden ist im Absaß 2 1395 §. 4 der RxgzcrgnaSrdrYage: von derselben bleibe unberührt der T1te1711 des _:Zuitandtgkettvge1eizcs vom Jabre 1833, _ so kann, wie von Hrn, von Lletji-Reßow_ und d_cm Herrn Referenten zutreffend erwähnt wyrden 111,1111 Zweifel ßntitebxn, ob dieser Say auck) zutrifft in den Faücn dss F. “494'wrnnd1eTKegxerung neue Sozietäten bildet odcr tberlt.' Nach AonjtcbZr de_r ;_Kxgixnzng schncidcn fick) auch in diesen FäUen die Kretse deo Z11!tä11d_1]zkcttvge1rx»es und des Entwnrfes nicht, denn das Y_Techt'der Schulausitchtsbxborde, Schulbrzirke zu bilden und zu theilen, wird mcht aus der Welt _gejcbafft; irn (5561321115111: die Regierung kann nur diesc; Rechtber dem Widerspruch dcr Betheiligtcn und entgrgcn dcr En11cherdung des Krerksau§1chuffe§ und Prorinzialrntbs nicht durchfuhren. Wenrx der Fall L'TUR“), dax; wkgett eincrUcberfüllung, z.B. in einem indiqtrtebezirk, eine Theilurig der “Schulgemeinde eintretcri muß, dann Ut die Rxgwrung uzach note vor berechtigt wie verpflichtet, WandelzuschaffxZsct _escdu_rch Bildyrig neuer Klassen, sei c:"- durch BildungKUeuer Ochuliozrekixte11 Die1e Aeuderung muß die Regierung durchzus111ckrc_n"such„e,n zunackZit_1m_Wege der Verhandlung mit den Betheilrgten, 110131 116 auf W1der1„pr11ch, so ums; sie die Mitwirkung des KrezHaussckyuUcS oder des Provtnztal- rach in Ansprnch nehmen, oder sonjtigZAbhulsr suchen. “5158“ _gemgt, das sind die Auffassungen, welche die Htaatöregierung bet „1111911611119 der Vorlage geleiket haben. Wenn Sie den A'bsaß 2 des §.' 4 fur Mißdkutungen angeseZt erachten, 11) 112111 allerdings ein entsxbxtdcndcs Bedenken, ihn zu streichen und den Voxxchlag Ihrer, Komm1s110n an- zunehmen, nicht entgcgen. Ich kann 111151 ver1chwetqen, daß, wenii das Ainrndement angenommen und dcr,§. 47 des Eeseye-Z 8011 1883 hier ausdrücklich angezogen wird, dies mcht obne Ruckwrrkung 111 aus den Geltungsbereich des Geseßes, 11011 wclÄem der §. 3 der Vor1age handelt, und daß es deshalb von Ihrem Gtxndpumktc aus richmger wäre, in AnseÜung dessen von dem §.'2 dre Schulbauteri auSzu- nehmen dnrch seine axlgemeisnß ZaffUnYZZtckyt durch das Anziehen des '. 47 des utändig eithe e e von ; . , , ; Ö MeineZHerren, hiernach kann ich Sie nur bitten, dte §§_. 1, 2 und 4 nach der Regierungsvorlage anzunehmen, oder, wenn StterL- sonderen Wkrtk) darauf legen, 11ach dem Vor1ch1age dxx Kommimwn, aber nicht anzunehmen die Anfrage des Herrn von Kletit-Keyow.
Hierauf nahm der Reichskanzler, Präsident des Staats: Ministeriums, Fürst von ViSmarck, das Wort:
err Von Kleist bat die Vorlage eine 16: impakfeatz/Izenannt- Ich H7165: ihm das auch in dem weitergehender) deutschen Sinne zu- es ist ein sehr unvollkommenes Geiey, czber es ist eben, nur em 1111)- visorisches Gases, ich möchte sagen, em, Flickxvcrk bis zu der'Zeit, wo wir im Standesein werden, das durch,d1e,23erfaffurxg vorgeschsrrebeye Schulgeseß bringen zu können. Augenbltcklnl) find Wik daz'u ntcht im Stande, weil nach allen fehlgeschlagenerx Versuchen, dre wrr rm Reichstage gemacht haben, für das Reich „nekue „Geldqyeüen. zu eröffnen, die preußischen Finanzen jetzt unmogliY uber dre Mtttel disponiren können, die erforderlich smd, um 595 Schulgeseß, w1_e es beabficbtigt war, d11rchzufükyre11 Dre Lösung dieser Frage, die grund- 11che Lösung, will ich sagen, hängx Von uns 51er m „Pre'ußen a1le1n nicht ab; wir smd darauf angewwfen zu warten, bis 11,11, Rerchs- tage die jeyt unsere Finanzquellen obstruxrende Pdlinx „ncht mehr in der Majorität sein wird, gnd dazu kqnn dre .Konigltche Regierung ihrerseits rvcnig fhun. Die Aufgahx emrs Proytsorisckxn Gescßes ist um sc) schwieriger, und man erfuklt ste um 11) unvoll- kommener, je tiefer die Uebelstände, denen gngYolfen werdeqn squ, eingerissen find. Die Verfassung betrach1et dte Schyle ursprunglich als eine Staatöeinrichtung, und nach Arnkel 23 und 24 giebt ÜL den Lehrern die Rechte und Pfliobteg der Staatsbeamtxn; der «tagt übernimmt die Verpf11chtung, dafur_ zu sorgen, dc1ß_ste auskommltch dotirt find. In 15121 Verfassung, itebt mcht, daß der Staa1 es übernommen Habe, diese feirte Pfltchicn _auf, Kosten der Ledesinaltgen Gemeinde zu erfüllen; es 111 aber thatsacbltch derKall gewesen, und dadurch vertbeilt fich die Schullast so_ gußeroröxntlt ungerecht. Der Herr Referent Hat in dem, was er vor 1emer akn111chet§ Aeußerun Verlas, wenn ichihn richtig verstand, dieies Thema schon beru5r1,dasT ama der Ungleichheit, mit welcher die Schu11asten treffen, wxmizwet Gemczmdcn, vdn denen die eine sehr arm und die andere sehr retch 111, beide em und dir- selbe Anzahl von Schu1kindern haben. Es 1st anzunehmen, daß dre ärmere Gemeinde dis größere 211151151 17011 Kriidern 5913111 wird; aher selbst wenn die Anzahl gleich ijt _ thre Lerstungsfahtgkeit Ut mcht die gleiche. und doch wird von ihnen dasselbe gefordert:“ v_on der armen wird so viel gefordert wie von der reichen, und dre Hettragß- verhältnisse vertheilen fick) mitugter außerordentlich ungunstta., er haben im Staats-Miiiisterium seit Jahren"!)nlfack) berathxn. 1v1e 'Wir diesem Uebelstand einigérmaßen abbelfen konnten, ohne die Entwicke- lung, die das Schulwesen faktisch genommen" bat und dte Herr von Kleist auch nicht anfechten 113111, geradezu zuruckzufchrauben. Dreie Entwickelung steht ursprünglich a'uf' kezner sehr starken Gruydlage, nämlich nur auf einem Mmtstertalreskrivt von 1852 ich glaube, es War von Herrn yon Raume: welches zuerst den Saß als Vorschrift fur dix ' preußisckye Ver- waltung einführte, das; der Kultus - Minister befugi sec, die Bedürfnißfragc, die Beitragspflrcbt, kyrz UtJd gut zu Hesttznmen, wie hoch das Gehalt der Lebrer'und dtethstungen sem, iollten, ohne durch irgend eine Kontrole,der Besw1111gung oder die Kon- kurrenz cines Finanz- oder svnsttgen thsters, d_er zum Schuße der Belasteten berufen Worden ware, beenkgt zu sme der Kultus- Minister allein bestimmte. Es ist,das ein'Vrrhaltntß, das, wenn dieses Portefeuille in den Händen emes so blÜlg denkenden Kollegen ist, wie der, der neben mir fist, wohl getra en werden kann; aber es denken nicht 21112, die ihm vorangegangen 1 nd oder ihm nach- folgen, gleich darüber, und im Ganzen muß man doch nach. unsern deutschen Gewvhnbeiten bier sagen: kata. irahunt, oder 111) wtll richtiger sagen: 0160111111 11111111, wer das Kreuz hat, segnet'ficb. Wenn man fick) z. B. den Fgll denkt, „daß der Krre s- Minister die Militärlasten a11em zu bestkimmcn hatte, 11 ne Konkurrenz des Finanz-Ministers oder des „Reichstages oder 'xtrzer parlamentarischen Versammlung, so glaube 111), daß unsere Mr_[1tar- lasten bei väterlichem Regiment doch noch ganz ander; sem wyrden. als wir fie heute tragen. Oder, wenn ich als AuEwart1ger„M1mstxr aÜein zu bestimmen hätte, wie hoch die Botsxbaftergebalter sem sollen, so weiß ich nicht, ob ich mich dern Andrqngen auf Gehalt?- erböhung so entschieden hätte widerseven konnen wre jest wv 111) die Bewiüigung dazu brauche. Oder rvenp der Justtz-Mtritséer' aUcrn zu bestimmen hätte, wie hoch die Gerichtskosten und die rtrbterltxhen Gehälter sein sollen, 19 würde man auch da sa en können: ofüoium 1131111. Es ist das kein wünschenswerthec und qlibarer iTkai1'1stgnd a11f die Dauer; für die Verantwortlicbkett des betbeiltgten misters tft er ein peinlicher wie mein Herr Kollege m1_t Recht vorher gesagt hat; es richtet 1111) ein gewiffes Maß pon Odrum gegen die Ver- waltung gerade, weil fie unkontrolirt rst, was der Mmister auf dre Dauer zu tragen nicht vervflichtet sein kann.
Ich möchte also die Herren bttten, von diesem GeseZ viel zu verlangen, und eine Annahme im anderen
nicht zu aufe und
d * die Siaatörc ierung nicht dadurch 311 hindern, daß Sie aZcrbÖ bier wiederum gdas Beste des Guten Feind „sem 1affen. . Wir haben nicht obne Müh: nach Anhörung der bctbeiltgtxn Provinzial- bebörden, nacb Anhörung des StaatSralhs die Ihnen vorltegende Fassung
0 b'nirt. Die elb: ist ja sehr verbeffcrungsfäbig; gber das: das, 11117: lHr. von Ksleist als Amendement bxantragt bat, die Verbesserung eines Provisoriums sci, kann ich itcbt „zugeben Wir babexi d1e Abficbt, soweit Geld dazu vorhanden. ist, eme gxrechtere Vertheilung der Schullasten zu bewirken und eme Urbcrwetiung von direkten Staatssteuern zu Gemeindezwecken' herbeizymhren O5, fich _das verwirklichen läßt, kann ich_ n1cht winen. Aber :ck") mocbxe doch nicht, das: Sie drn ungle1chen.Druck,_ 111111 der Starke, wle er jest isi, obgleich er fich d"11_1ch cm provriorncbes Ge12?)_ aller- dings nur mäßig-bescitigen laßt, 11111 ein thrlängrr bette en lassen, was geschehen würde, weiin _das Geseß nicht zu Stande_ koant. Um gleich vorzugreifen aus die _fylgend-xn Paragraphen __ 10, mochte ich von Regierungsseite cin? Zurtimtnung auch ,dann nicht 111 21115- ficht stellen, wenn von den Wohltyaten, den Mtlderungen, dir dieses Geseß beabficvtigt, :rgecüber gewissen 311 Mit gehenden _ ich will sagen _ gouvernem-rntalcn Arispruchex gerrirffe Provinzen auSgesch1offen WerdcnsoUten, wei1 sie durch dtcLangiquett Yer Geseßgebnngsmaicbme gewisse vorbereitknde Gemze „noch _nicht WFA). Eine solche Ver- stümmelung des Geltungsbererchs wnrde das _ _ek'eß iinannchmbgr fur die Regierung machen. Wir haben das Bedursmß, d1_e „Berechtiguvna, übertriebene Lasten abzuwehrenxallen Provmzen gletäßamaßig“ und 912115- zeitig zu Theil werden zu laixen. .Dann erlauhe 111) nur nycb eme Bemerkung, ein Detail aufzuklaren m Bezug auf §. 2 der Regierungs-
* e, der“clbe autet: _ „ vorlag „111111 jede von den Schulausfichtsbebörd2n fortan beanxprucbte
Steigerung drrjenigen Lsistungen, welche von den zur Unter altung der Volksschule Verpfiicbteten bisher gufgebrach1 wordey smd, be- schließt, bei Widersprnch de_r Verpfliclxteten, sur Téandxcbulen der Kreisausscbuß und für *Stadtichilen u._1. w,'_ , („
Da steht nicht, da der Kre1sausjch1111 uber die xzrage der Leistungsfähigkeit beschlie t,__1ondern cr beschließt uberhaupt. Wenn nur über jme Frage beschlonen werden_so_1lte, dann Kracht: uns _das Vorliegende Gesc wenig “weiter als ivir schon ]eßt 11nd. 2530" 11111716 ist, hat der KaiJ-r sein Recht verloren. Wenn drr Zahlungöfakxtgkeit in Abrede geiteUt wird, so Tritt 115511 kicute das em, daß der Staat entweder die Lasten Übernimmt, tvenn er das Geld hat, oder, wenn er es nicht 11.11, auf die Steigerung verzichtet. FruHer war es anders; da streckte sich die Schuloecwa1tunz nach der Decke, die fir baxte, da war eine herkömmliche Doxation, und was daraus „nicht zu bestreiten ivar, das unterblieb. In Folge deffegz blie'ben die Schuleinricbtungen Hinter dem, was heute gxleijteth wird, sehr zurück, und der Vorsprung,_ dezi _dte beizttgen 431111111- gen vor den damaii en Haben, Ut vielleicht großer„ (116 er für zweckmäßia, für nothendig geba_1t„en werden kann. Gcwrßtit a'her, daß die damaligen Leistungen unvoLUtandig waren. Das Rawmer iche Reskrtpt vindizirte dem Staat das Rech„t, dre Kommune 1v1111urllch zu belasten; bis dahin hatte rzian ,das, 1tberbauvt nicht geglaubt; 'das ist ein Reckptsbegriff, der crit fett Umgxn 30 Jabrcn d11rch dceses Ministerialreskript in unser Staatsrx§171 ubertragen wordrn 1:1. Indes; er hat eine Berechtigung dnrch Verxahrring erlangt, er 11t„vorbanden, und es handelt fick) jetzt nur darqm, wxe man den (Hememdrn etjnen S 1115 geben so11 gegen zu weit gestrteßene Aysyruckw, die ihre Leitungsfäbigkeit bis auf 511318911211 Pfennig erschopj'€rx.' '
ck muß dabei: die 2191119111111 xrrn won Klerits berichtigen,
Wenigstens dahin berichtigen, daß lch et der Abfqffung des Göseßes nicht die Auffaffung gehabt _kZabe, daß die artvexlende Toka1ycrwa1- tungsbehörde nur über die Letitungsfahigkerx und drr_Zabl_ungSsaHtgkett der Gemeinden zu entscheiden hat._ Vtßlmebr Uf, 'w1e fcboxz der Herr Kultus-Minister beistelrksxe, derselben uberhaupt dre Entscheidung ' der All-cmeinbeit zu ea1e11. , „ __ . 111 Ich n;;öchte den Herren empfehlen, mrt Ruckncbx aqf dg? Prowl- sorium, welches für die Geltung dieser Vorlagx beabncbttgt 111, "ketpen zu scharfen Maßstab an dieselbe anzulegen, d1e Sache nach Moglzckp keit so wie fie vorgelegt ift, gixzuneh'men und dadurch auch vi'elletcht die schnelTe einheitliche Beschlc€8ung rm anderen Hauxe zu erlrtchter11 Je mehr von der Regierungsvorlage abwe1chende"Wunsche 51er auf- tauchen und zur Geltung kommen, desto fichxrer konnexi ww erwarten, daß im anderen Hause fick) an dre dorthin 311 brmgxnde Vorlage neue Wünsche einzelnrrPersönlichkeiten und Jrakttoneri kwupfen werdxn. Ick) möchte daher den Herren nahe legen, n1cht nur 'd1e „jetzt zur Dzs- kusüon stehenden Paragraphen, ]qnderri auch _ v1611e1ch1 nzerde 1ch nachher nicht mehr hier sein _ die weiteren nach den V0richlagen der Regierung annehmen zu wollen. " “
Bei der Debatte übxr FZ 3 und Ls. des (?ejetßentwurfs, wel e in der a ung er ! egrerung vor age au e_n:
ck 3 InF 11111 Provinzen Sch1eswetg-Ho1stern, Wejtfalen und
in der Rheinprovinz tritt bis zu dem 111 dein §. 155 des Gesetzes über die a11gemeine Landesverwaltung vom 30. Full 1883 „(Geseß- Samml. S. 195) bczeichneteanitp11nkte a1_1 dre Stxlle des im §. 2 erwähnten KreiSausschuffes und Bezrrkßgusichyffes m Stadtkrßxsen die Gemeindevertcetung, im Uebrtgen dle Krets- Schulkommrsiwn.
Lthere besteht aus dem Landrats), als Vorfixzendem," ynd sech von der Kreißvertretung aus der Zahl der KreiSa11g€119ngen nacb absoluter Stimmeßmrhrheit auf d1e Dauer 8011 sechs «5.15an zu erwä lenden Mit Zedern. „ ' ,
an der BcscZwerdeinstanz beschließt an “YUM dcs Provrnztal- raths _ §. 2 _ die Provinzial-Schulxqmm1siron.
Dieselbe besteht aus dem Ober-Prandenten, als Vorfiizendem, und sechs von dem Provinzial-Landtag' aus dxn Angeborigen der Provinz nach abLosuter Stimmenmehrheit auf die Dauer von sechs Jahren zu erwä lenden Mitgliedern. . ' ' „
Von der Mitgliedschaft in der Kreis- und _Provmzzal-Ochul- kommisfion ausgeschlossen sind Ge1stltche, Ktrchend1ener
ementarle rer. ' '
El Für diehWählbarkeit zum M_itg1iede der Kre16-Schulkom_m1sfion und der Provinzial-Schulkommis1ion _ge1ten tm Uebrtgen die Vor: schriften der §§. 17 [und 18331931: Prodmnal-Ordnung vom 29.Jun1 1875 Gesc -S.1mm . S. '“5). ' _
F(ür da?; Verfahren finden die Bestimmungen drH 111. Titels 1. und 3. Abschnitt des Gesetzes über die allgememe Landes- verrvaltung thn 30. Juli 1883 (Geseß-Samml. S. 195) ent-
re ende AnWendung. .
11) ch_. 4. Auf Schulbauten findet dieses Gesetz ketne Anwendung.
Auch im Uebrigen bleiben die Vorychriften des 711. Titels des Geseßes über die Zuständigkeit der VerwaltunLZ- und Verwaltungs- gerichts-Behörden vom 1. August 1883 (Ge eß-Samml. S. 237)
berü rt. . _
un §.b5. Für die Provinz Posen bewendet es bei den bestehenden Bestimmungen.
§. 6. Der Minister des Innern und der Minister der geist- "
lichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenbeiten find mit der Ausfübrung dieses Gxseeßes beauftragt. wogegen die Kommrsston beschlossen hatte, dem §. 3 nach-
ste ende affung zu geben: *) 1,1 I
n den Provinzen Posen, SÖleSwig-Holstein, Westfalen
und in der Rheinprovinz tritt dieses Ge1eß erst mrt dem tm §. 155 des Geseßes über die allgemeine LaneSverwalxung voxn 30. Juli 1883 (GeseZ-Samml. S. 195) bezercbneten Zeitpunkte m Kraft.
ferner: die §§. 4 und5 zu streichen und den §. 6 an dre Stelle von §. 4 zu setzen.
" d B ü dun der Kommi fionsbesÖlÜffe durch “IH erklarte, nach er egr n Jer der geistflichen 2c. Angelegen-ZZ
den Grafen Pfeil, der Mini
heiten, Dr. von Goßler:
Dann ist der Grund, welchen der Herr Referent angeführt, bat, “4 doch zu klein, um den ganzen §d 3 Fr FeßierunfgsZorßlage,tztÄstsreZcZZie, .;.- “ 5. ' l t cnt eiden en er arau, a mr, u n Dre Legierung eg fck §. 5 die Rede ist, keine Provinz ,.“
der rovinz osen, von welcher im '_ aUSchbloffenPwerde von den Wobltbaten dtejer Novelle.
struirung
und ,
«*.* '1: “.O .; ? ;:- , 117 „sti .
R' t' it. was der err Referent hervorhebt, daß die_ Kon- [ck l11111121 HülfsbeÖHörden der Selbstverwaltung, ebe dle Or“ ;;,“
“ .,.-».“ .*» , ,1-_ 2. 2; "T'“;Z-«KW,1;*-*§.*;xx.&:xV-"W QTYIÄU'M “*.*! ** "
- *,»
2- Z---e-»*'.Y';-Z-Ü'“Z“- *: *77", ,
" möglichst zu den Akten 1).103,/84 Anzeige
ganisation des gesammten Staats durchgefübrt ist auf“ Grund dcs Gesetzes über die allgemeine Bundeöverwaltung, Schwierigkeiten be- reitet. Wir haben auch gar nicht verkannt, daf; es in der That einen eigenen Eindruck machen kann, wenn diejenige kommunale Vertretung, welche auf die Aufforderun der Regierung es abgelehnt hat, eine Schul- leistung zu gewäbrcn, iderspruch erhebt und auf Verlangen der Regierung in die L_nge kommt, übrc die Berechtigung ihres Wider- spruch als Selbitverwa[tungsbchörde zu entscheiden, Aber, meine Herren. solche Fälle werden nur selten eintreten. Die Provinz West- alen und die Rbcinlande sind, wie die Herren wissen, bald in der Lage, im vol1cn Umfang _ von diesem Geseße Gebrauch zu machen; was SchleSwig-Holstein anbrtrifft, so ist die Zahl der Stadtkreise in _dieser Provinz. übc-rhaupt gering, und Wenn wirklich der Fall eintreten 101112, daß 1Msche11 eincm Stadtkreise und der Regierung eine Differenz über die Stciaerungdder Schulleistungen vorkommt, so wird ksie erfahrungsqcmaß fick) lctcht ausgleichen. Man muß den Stadt reisen, also den größerrn Städten im AÜgémeinen, rübmend nachsagen, daß ?_ie der Hebu11g_ibres Volksschulwesens ihr vol1€s Interesse und reiche finanzielle reiitungen zuwendcn, und da[; es zu den seltenen Ausnahmen gehört, wenn in der höchsten Unterrichts- instanz über eine Differenz zwischen Regierung und größeren Städten xntsckyieden werden muß. Ich kann darnach annehmen, daß ein praxti1chrs Bedürfniß für die Bcseitigun dcr gerügten Jiikongruität ering !ein wird Und um dieser kleinen YnkOUgruität wiUkn große ebiete dcs Landks yon dem Vorzng dicses Gesc es auSzuschließen, würde ich legislativ für nicht cmpfeblenswcrtb era ten. kann daher nur wiederholen, was von leitender Stelle schon gesagt wurde, daß ein Ablehncn des §, 3 der Vorla e und eine Ver- kümmerung dss Geltungsbereichs dis schwrrstcn Gesa ren für das Zu- standekommen des Geseßes nack) fick) ziehen würde.
, Sodann nahm_der Reichskanzler, Präsident des- Staats: , Munstermm-Z, Fürst von Bit.":marck, noch einmal das Wort zu folgender Rede:
JA) t_nöch1e 11011) hinzufügen, daß in den größeren Städten,1ve1che 1 Stadtkreise bilden, die Leistungey für die Schule in der Regel über den Durchschnitt der StaatsamprÜÖe weit binauSgeben und ihm erheblich Voraus sind, und daß, Streitigkeitcn in solchen FäÜen erfahrungsmäßig _ es ist kein theoretischcr Grund dafiir anzufükyren “_ nicht Vorkommen. Bezüglich der Frage, ob die Provinz Wcst- ] falen und die Rheinprovinz sehr bald in der Lage sein werden, die hier vorgeseben ist, theile in') Ihre Hoffnung. Aber es ist dock) immer zwischen Becher und Mund ein Raum, den man nicht übersehen kanrx. Ick) gehöre zu den Wenigen, die aus der Provinz Sckdleswig-Holitein bier mitspreckyen; schon aus dem Grunde würde ick.) Tic Mrtbci1c 11891“? Vorlagr S11)H?§11*i5-Hr-!?11171 1111111 abschnxidcn und mich nicht weigern, für dcn §, 3 in dcr Regierungsfassung mein Votxm abzngeben. _in) 1111511111“ Sie bitten, ivenn weiter keine U Bedenken gegen diese Fasiung («13111117 sind, als die mehr theoretisch? ] Ü als praktische Jukongruiiär, daß die Gemeixidevertretung in eigener ' Sache mitreden soll, 5111111 5111111 2111.1on zu nehmen.
Ich, will noch hinzufügen, daß uns kein Theil dieser Gesetzes- vorlage m der Fassung 71) viel Schwierigkeiten gemacht hat, wie dieser Zaragrawk); die Aufgabe war außerordentlich schwer zu lösen. Wir 1
nd „von der UnvoÜkommcnbeit „unserer Leistungen überzeugr, wir aßen aber mchts Besseres ausfindrg machen können.
Statistische Nachrichten.
Das endgültigc_Crgebniß der VolkSzäHlung vom 1. Dezembcr 1885 111 Elsaß-Lothringcn. (Lds.-Ztg. f.
Els.-L0t1)r.) _ Die Zählung am 1. Dezember 1885 ergab 2; eme ortsanwesende Bevölkerung von 1564355 Personen gegen
br
_1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachcn.
2. Zwatxgsvollstreckungcw Aufgebotc, Vorladungen u. drrgl. 3. Verkach, Verpachtungen, Vcrdingungen 2c.
4. Vcrlooiung, Zinszghlung 2c. von öffentlichen Papieren. 5. Kommandtt-GeselUchaften auf Aktien u. Aktien-GesellsÖ.
ve'rs'onen (: 2,72 9/0 der GesammtbevölkerunJ Ctvtlbevölferung auf 1521745
(:_ 39,13%), auf den Bezirk Ober-Elsaß 462 549 (: aus Lothringen 489 729 (= 31,30 %).
dcr Gksammtbevölkcrung aus.
Pcrwncn 49,16 und der der weiblichen 50,84 (),-“0. Zabl der mannlichen Personen gegenüber der Zahl der weiblichen Personen ]e nach der Zä 181111: Erklärung darin, von 1880 zugenommen beyölkerung (1118111 in tbetlung der (Y_escblechter sowohl 1880 als 1885 fast die gleiche War,
wie aus den folgenden Vergleichßziffern bcrvorgcht; es betrug in Prozcnten:
1871 betrug der grgen 47,50 0/0 im Jahre 1875, und der
eine 51119 7,2, Kreis Diedenhofen 7,0, Mülhausen 4,9, Straßburg (Land) 1,1 und Hagenau 0,7 0/0. bat, eine Bevölkerungsabnabme stattgefunden: Krsis Volckxn mik 7,2 0,6 (1111, Weißenburg mit 3,5, Altfircb mit 3,3, Mv1sbkim mit 3,1, Gcbwciler
und 1885 einander gegenüber, das Land Folgendes:
(im Blzirk) 1871 bis 1875 is 1880 bis 1871 bis __ „ 1875 1880 1885 1885 Unter-ElW; . . _ 2226 + 13835 + 62 + 11671 Ober-„Eliaiz . . _ 5499 + 8568 + 607 + .=; 676 Loxbrmgen. . . _ 10 209 + 12 463 _ 2984 _ 730 uberhaupt . . _ 17 934 + 34 866 _ 2315 + 14617
[?attxn wir am 1. Dezember 1885 immer noch ein Perionsn. Anders gestaltet 7111) die Sache,
Oeffentlicher Anze
1566 670 am 1. Dezember 1880; within beträgt die Abnahme 2315 Pcrsonen = 0,15%. Nach Abzug von 42610 Militär- _ beziffert sich die Pcrwnen. on der Gesammt- bevölkerung entfallen auf den Bezirk Untcr-Elsaß 612 077 Personen
29,57 0/0) und Es wurden gezählt:
männl. Pcrsoncn weibl. Personen
jm Bezirk Unter-Elsaß 299 457 312 620
xm Bezirk Ober-Elsaß “224 022 238 527
tm Bezirk Lothringen . 247 790 241 939 Zusammen 771 269 7 93 086 '
Die 1115111111152 Bevölkerung macht 49,30 und die weibliche 50,70 0,6
MW der Zählung von 1880 betrug der Antbeil der männlichen Es hat also die
t eincn etwas günstigeren Stand eingenommen, als dies lung Vom 1. Dezxmber'1880 der Fall war; die?; findet daß drr Mtlitärbcvölkerung seit der Zählung ,hat. Wird leßtere angeschieden und dieCivil- Betracht gezogen, dann zeigt fich, daß die VA“
_ _ „ „ 1880 1885 1 dxe 1na1mliche Bewolkcrung 47,86 47,88 ' die Weibliche Bevölkerung 52,14 52,12
Die Verbältnißzablcn Weichen (11111 nur um 0,02 von einander ab md zwar zu Gunsten der männlißhcn Bevö1kcrung. Am 1, Dezember Antheil dcr mannlichen Civilbsvölkcrung 47,97 0/0 , _ _ 2111111811 der weiblichen Per- oncn 52,03 0/0 11111111 52,50 % tm Jahre 1875
21111 100 111615111751: Personen kamen 111511111111)? (“(-111110) Pcrsoneri :
1871 1875 1880 1885
' „92,20 „ 90,49 91,79 91,88 Wie bereits erwahnt, bat die Gesammtbcvölkcrnng seit dem
. Dezexriber 18807u1n 2315 Personen abgknomMn. In 71156 Kreiwn bat die Bevölkerung seit drr (Zählung von 1880 Zunahme erjakyren; dieselbe beträgt für den Stadtkreis Strafz- Mel) (Stadt) 1,8, In den übrigen 16 Krsiscn die stärkste wcisr der dann folgt CMtean-Saüns mit 5,1,
110 Sch1ettstadt mit„_je 2,9 11115 Saarbur mit 2,3 “70; in den noch
111111 (“Leibendcn „911111111 bctragt dic Abna nic Wenigrr 1118 20.-“0. (Stcllcn wir die Ergebniffg dcr Zählungen, wn 1671, 1675, 188)
19 entnehmen wir für diese Bezirke 11111)
Die Zu- und Abnahme hat betra, 811 von
Gkgenüber dem Stande der Bcvölkerung am ]. Dezember 1871
Plus von 14617 ' _ Wenn wir die natürliche olkgvcrttiehrgng"_ cht Ueberschuß der Gebvrcnen über die Gestor- nen _ m Beruckfichttgung ziehen.
1) Steckbriefe und Untersuchuugs - Sachen. 157263) Offenes Strafvollstrerkun scrsuchen. In der Straßache wider den Ti ch12rgcsellen Paul Guttmczmz aus Landsberg O.-S. ist durch Beschluß des Königltcbcn Schöffengerichts zu Landsberg O-S. vom „26. Royentber 1884 gegen den Zeugen, Schneld€kn1€1stér Johann Freund, dessen Aufenthalts- ort zur. Zeit uybekannt ist, wegen nncntscbuldiaten Ausbleibens tm Hauptverhandlungstermin eine Ordnungssxrafvao'n 6 „44, wexcbcr für je 3 «M. ein Tag Haf1 )ubitrtmrt worden itt, festgese t worden. Es wird unter Ueberweisung der eldstrafc zu der betreffenden Gerrchtskaffc ersucht, die Geldstrafe vyn _ dem 2e._Fre§und beizutreiben, event. die sub- stmxtrtx Haftstrafe an demselben zu vollstrecken, sowte uber den Aufenthaltsort des 2c. Freund bald- zu machen. Landöberg O,=S., den 10, Februar 1887. Kömgliches Amthericht.
23. September 1863 wokmhaft, 21) Anton Oczko,
zu Ober-Niewiadom,
26) Arbeiter ram
_ , „ 27 aul W risk, [51801] Oeffentliche Ladung. ) P h
Nachstehende“. Personen:
1) Bucbbmder August Jgnaß Schwab, geboren am 17. Dezember 1863 zu Schoszow, Antbeil von Baranowtß', zuletzt 111 Baranowiß wohnhaft,
2 Ludrmg Rolluik, geboren am 192111111111 1863 Zu_ lt-Dubensxo, zule t daselbst wohnhaft,
3) Cgrl thbelm ulius Risehke, geborcn am
Max 1863 zu Klokotschin, zucht daselbst
wohnhaft, _ 4) Semmacist Andreas Peter Kuczka, geboren zu Ober-Oschin, zuletzt daselbst
29) Knecht Jana
31) Anton Stanisla
haft,
! 2 ' am 31- Januar 1863 Z ) Zigeuner FWU
Wohnhaft, :, 5) Johannes Thomas Gawlik, eboren am „4. Dezember 1863 zu Sczcykowiy, zu eßt daselbst wohnhaft,
6) Maler Josef Constantin Niemczyk, geboren am 11. Marz 1862 zu Sobrau O.-S., zulexzt da- selbst wohnhaft,
7) Franz Karl Sikora, geboren am 6. Oktober 36) Arbeiter Franz
3 zu Vorbrtegen, zixleyt daselbst wohnhaft, ebruar 1863
8) Caspar Franszduczek, geboren am 11. Ja- e nuar 1863. zu (_Czermß, zuleßt daselbst wohnbaft.
9) Moray Richard Mückel, eboren am 17.April
63 zu Cz'ermY, zule t dasele wohnhaft,
rbeiter ranz urczhk, geboren an111.Juni
1863 zu Cztrsowtß, zuleßt daselbst wohnhaft, 11 rbetter Ludwig „Plaßek, geboren am 1863 zu Czirsowiß, zuletzt daselbst
12) Carl Wieczorek, 1863 zu Czirsowi , ' l t 13) KnechtJ 8 zu etz
Wohnhaft,
[bst Wohnhaft, werden bes cku1digt:
301 Juli n1111tarpfiichttgen wObnhaft, geboren am 6. Dezember , daselbst wohnhaft,
tember 1859 ulius Yvesnedr, geboren am 22. Sep- wohnhaft, su raufen orf, zuleßt daselbst
14) Iobaxm Badeiczhk, geboren am 2. ebruar 1863 zu Krtschkowiy, zuleßt daselbst wohnhathF,
Dieselben werden auf
vor die Strafkammer hierselbst zur
auf Grund der na §. von dem Civilvorfitzend
15) PfefferkücHler Gruul, geboren am 22. März 1863 zu Loslau, zulc: t daselbst wohnhaft, 16) 1311111111111. T sobald Koziol, geboren am 8. Juli 1863 zu 90611111, 31111116 daselbst wohnhaft, 17) Radolf Ykathusczyk, geboren am 25. Ja- nuar 1863 zu Loslau, zuletzt daselbst wvbnbaft, 18) Anton Placzek, geboren am 16. Dezember 1863 zu Loslau, zuletzt daselbst wohnhaft, 19) Josxf Starzynski, 1863 zu Nieder-MarklokVitz, 3111th daselbst wohnhaft 20) Arbeiter Thomas
Mschanng, zuletzt daselbst wohnhaft, 22) Vincent Badon, geboren am 2. April 1863 ""M"-"' “
23) Richard Paul Jonderko, geboren am 25. April 1863 zu Obcr-Niewiadom, zuletzt daselbst wohnhaft, 24) Johann Krawutskhkx, geboren am 5. Mai 1863 zu Pohlom, zuletzt da1elbst wohnhaft, 25) Ludwrg SeWera, zu Poblom, 31110 t daselb
bruar 1863 zu Psckww, zuletzt daselbst wohnhaft,
zu Pschow. ztileßt dase] st Wohnhaft, 28) Valentm Urbanczhk, geboren am 9.Fe5rnar 1863 zu Radlin, zuletzt daselbst wohnhaft, _ 13 Chromik, geboren am 30. Juli 1863 zu Ruptau, 30) Peter Bednarek, geboren am 15. Februar 1863 zu W11chWa, zuleßt daselbst Wohnhaft,
November 1863 zu Knurow, zuletzt daselbst wohn-
März 1863 zu Liffek, 3111th daselbst wohnhaft, 33 Vtrxcent Musch, geboren am 13. Juni 1863 zu 5 1110113113, Antheil von Sczyrbiß, zucht daselbst
34) Josef Krhbus, geboren am 20. März 1863 zu Stern, zule t daselbst wohnhaft, 35) Josef kufiol, geboren am 20. 517111131863 zu Stein, zuletzt daselbst Wohnhaft,
zu Königlich Wielepole, zuletzt da- als Wehrpßichtigc, in der Absicht, sich dem Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder der Flotxe zu entziehen, ohne Erlaubniß das Bundesgebiet verlassen oder nach erreichtem
Bundeögebietes aufgehalten zu Haben, Vergehen gegen §, 140 des Strafgeseßbuches.
den 30. März 1887, Vormittags 11 Uhr,
, au tverbandlung geladen. Bet unents uld tem Ausbleiben werden dieselben
Verurtbeilt werden,
vrmbcr 1886 auf Grund des
Reiche geboren am 30. März
Rußnok ,
, geboren am zu Moschczemß,
31116131 daselbst geboren am 30. Mai 1863 zu
fü ka ie g§genijber nichtig find. Ratibor, den 28. Dezember 1886.
zulexzt daselbst wohnhaft, [57264]
Nr. 740.
wegen falscher Anschuldigung.
. Beschluß.
f917131)an am 3. Mai 1863
t wohnhaft,
Lexa, geboren am 14. Fe- Beschlag belegt.
Freiburg, den 10. Februar 1887.
eboren am 25. Januar1863 Strafkammer 11.
(gez.) Haaß. Eimer.
_ mit der Urschrift beurkundet. 31118131 daselbst wohnhaft, Freiburg, den 10. Februar 1887,
(1-. 8.) „ (Unterschrift.) Nr. 4132. Dres wird gemäß §. 333 bekannt gemacht. Freiburg, den 12. Februar 1887.
115 Palenga, geboren am 8.
BurittSki, geboren am 27. Geiler.
können.
liche
Aushebungsbezirks thnik711be1 11171177 Grunde liegenden Thatsachen ausgestellten Erklärung
Königliche Staatsanivnltschaft.
Großherzoglich Badisches Landgericht Freiburg, , ' . E is enlo hr. Dte Ucberemsttmmung vorstehender Ausfertigung
Der Gerickztssckpreiber dcs Gr. Landgerichts.
Der Gr. Bad. Staatsanwalt.
Der Ueberschuß der Geöorenen über die Gektyrbenen keträgt für
die Periode:
(Reick) 1,412. 1871 1.12. 1875 1/12 1889 1312. 1871
* ' _ _ 515 1./12. 75 bis 1712.80 5131.12. 85 bis 1/12. 85 Untcr-(FUM 22 603 29 564 24 242 76 409 Obcr-Elsaß 15 018 17 902 14 881 47 801 Lothringcn 14 875 17 056 14 227 46158 zasammcn 52 496 6-1 522 53 350 170 368
Unter Berücksichtigung dcr 05811 angxgchm Ziffcrn übkr die
Zu: oder Abnahme drr Bcrölfcrmxg von siiicr , ergiebt nab, daß mehr „ayLchandcrt [)81w. wandert bezw. 311gezogrn 12111 munen Perkonkn:
(Bezirk) Unter-Elsas; Obxr-Elsaß Lothringen
zusainmcn
_Zäblung zur anderen wrtgczogkn, 1115 singe-
111 dsr Period.“
1/12. 1871 1./'12 1875 1.12. 1881) 1. 12. 1871 5181/1275 1315111211) 1215 1./12. 85 118171285
24 829 15 729 24 195 134 738
20517 9334 14 274 44125
25 084 4 .“")ij 17 211 46 888
_, 70 431) 21) 651; 55 MZF) 155) 701 ES Und nur die Kreise Straßburg (Stadt* Uiid 9211111111111",
wolche seit dem 1. Dczcmber 1871
untcr Vrrücks'11erig1111g dlz Ueber-
schusses dcr Geborcnén übcr die Gcswrbsnen 11011) cine 311111151112 der Bevölkerung für den 14jäbriszkn Zeitraum _ ]. Tszcmbcr 1371 bis 1._ Qezcmbcr 1885 _ anfwciscn, alle Übrigen Kreise 5111111 bei Be- r11cki1chtigung der iiatiirlichkn Volksvrrmebrnng d11rchck 28311513 11. s. w. an Bevölkcrung verloren.
_ Aufdcm (IebirtderPreiZ- Und Gcldwi'rtchtwickklnn,;
im Larisa dss Mitrrlalters und111dcr
2118112111 find 111 1111
[W113]! Jakircn zakzlrciche FOTsÖLMgTU 112111111111. 21115 cincr ÜdersiM- [ichen Zusa111111€11ste111111g dcr Lii1schlägiscn Litrratur, wclche Karl Lamprecht in den „Jahrbückyern für Nationalökwwmi: und Statii'tik' 9111131171 bat, entnehmen wir nachstebcnde 211111111111, w:]chc das Ver- waltlnigsarchw der Sck)aff601sch'schcn (Hüter 111 Sch1csicn 1115 Taclls
liaben.
Seir dcr
Zeir des Großkn Kurfürsten biz anf dsn_1ck:utig€n
Tag"!“tirgcnßiwjriisn (Hogeiidéii die Getrridkprciss 11111" 135 ".'ÉUTÖC, dir Yrctye: dcr 7xle11ch-_11nd Viebprddnkxk 11.115 (_“51'1'3111'1 11111 1.13“ 51.1151, Indurtrie-Erzcugniiic aber mir „1111 dcn 131155111 281111: Kylriiial-
waarcn Ic. sanken 1111111 auf die Hälkre ch 511111715.
Die WKN: auf
dicscn Gütern für Hamdwsrkrr, Tagc1öbiix1' 11. s. w. 111111gm1, weim
man 13611 Heutigen mittlercn Lohn (111111) Kategorlrn von Arbeirern 111117111111) bei
10111131 und di:- wichtigcrcn chrtmmnng dss Mtitrls cin-
rcckxnct, in Silberwcrib
von 1631_1650: „ 1651_1670:
* I ! K
75 -8.
Zya1cich ist durchBesch1uß der Strafkammer des K0111g11chen Landger1chts 111 Ratibor vom 29. No- §. 140 Strafgeseybuéhs und des §. 326 Strafprozeßordnung das im Deutschen befindliche Vermögen der Angeklagten mit Beschlag belegt'worden, was mit dem Bemerken , bterdurck) öffentltck) bekannt gemacht wird, das; Ver- ungen derselben über das Vkrmögkn der Staats-
Jn der S. gegen Georg Gaston Benner von Mülhausen 1.E1s., z. Zt. in Bern,
Wird gemäß §. 332 St. P." O. das im Deutschen Rercbe bcfindltche Vermögen des Angeschu1digtcn mit
St. P. O.
Aufgebote, Vorladungen
Buschka, geboren am 28, [57284]
der Büdnerei Nr.111. zu H
Dienstag, den 8. März
Alter Vormittags zehn Uhr.
fich außerhalb des
Gerichtsschreiberei
medergelegt, welche zu dem
laden werden.
Grevesmühlen, am 14. Großbengli es mts ericht. Begl.: er, ericbtss reiber
W. Trede, Gdtr,
des Königlichen Landgerichts
472 der Strafprozeßordnung en der Ersaßkommi sion des
_
2) Zivangsvollstreckungen,
Im Verfahren, betreffend die Zwangsversteigerung uesiin aus dem über den Nnachlaß des Verstorbenen Webers Duve daselbst eroffneten Konkurse rst zur Abnahme der von dem KonkursverWa11er eingereichten Rechnung über die VerWaltung jones Grundstücks Term111§§1§geseßt auf
Die Rechnung mit den Belägen ist auf der zur Einsicht der Betheiligten Termine hierdurch ge-
ebruar 1887.
u. dgl.
,
1731_1750: „ - . 1751-1710: D1c7c Zahlen in Pseunigen gcdacht wird man 1111) [1111211119 (115 drii Lokxn fur schwächere odcr göringcrc 111511111111)? Tagslö "kk Vorstellen _ Der 118111111? Durch1chniff§lolm auf dissen ©1118le brfräzt s11r Oandwcrkcrx180 „,I, für männlickyc Tagrlöbncr 110 “ . _ „ 21115 jsiier 3001611101136 gleichsaUs cntwickelten _(Hctrcidkpreiscn scheint Herrdrzngclwn, dax“; die Lage dcr arbettendcn 5111111611 in Scbkcsicn sait dc'm zwriren de;; vorigen Jabrhundcrts eins 11011) schlechtcre war als voröcr; Wlt dcr Mittc dieses Entlokynung Liiigctreten.
6. Berufs-Genoffenschaften.
7. Wochen-Aqueiie der deutschen Zetkel'vanken. 8. Ver1chiede11e Bekanntmachungen.
9. Theater-Anzcigeir. 10. Familien-N
A11k1age zu
Levi kommenen Urkunde über 1200 „46 auf den 4. M d. J., einem hierländiscbcn Feiertag, Termin Nr. 44 705 _ wird auf
52,3 ['on177]_179(): 50,1 49,6 „ 1791_1810: 52,5 1671_16'.-,'0: 47,3 1811_1830: 57,7 1691_1710: 43,9 1ZZZ1_1850: 56,7 1711-1730: 43,5 1851_1870: 76,8
51,1
1871-1880:100,5 46,7
Und 1881: 100.
. , „ ...!, 1111“ w:i*= im 3111111111111'11171111 11111 dcn Yierfc] (* __ „ , crxt «xakirhundsrts Ut 11110 kcdcutcnd? Erböhung dcr
; In der Börsen-Beilage.
Uchricht€n.
[56356]
Nach Vyrschrist des Gescßcs vom 7. März 1845 11.1ko nachitcbcndc Personen 511 iHrer Eintragung als Eigenthümcr das Aufgcbot VM Grundstiickcn be: antragt: *"
1_.,dcr Holzsch1chn1achcr Johann Gesenbues, K'spl. Alstätte, der Band 5 B1att 17 des Grundb11chs von Alstätte fiir die WWE. Jobgim Hermann Buß, Mar- garetha, geb. Kiwitt, in 2111151111 cingetragencn Par- zell_e11 F111113 Nr. 52 und 59 Katastmlgcmeinde Alitätte,
11. der Tagelöbncr Bernard Strykbues zu Nien- borg der Band 5 Blatt 21 dcs Grnnd1111chs Von Nienborg für den Bernard Zumyohl in Nienborg [scricbtigten Parzellen Flur 4 Nr. 117, 967/179, Flur 8 Nr. 279 und Flur 5 & 911.165/8 Katastral- gemeinde Heek,
_111. die Wwe. Webcr und Ackersmann Johann Bkrnard Anton Erning in Ottenstein der Baxid 8 Blatt 19 Grundbuch von Ottenstein fiir den Ackers: mann Gerhard Sendfeld in Ottenstein einßctragcncn Parzelle Flur 1 Nr. 233 Katastralgkmeinde Otten- stein und der Band 7 Blatt 29 Grundbuch Otten-
stein für die Eheleute Hrinrich Hermann Gerwing und Margaretha. arb. Hilbers, zn Ottenstein einge- tragenen Parzelle Flur4 Nr.148-2Katastralgrmcindc Ottenstein,
17. der Zeller Bernard Havcrsckyulte von Haver-
bcck, Kspl. Scböp ingen, der Band 8 Blatt 24 des Grundbuchs von . spl. Schöppingen fiir den Kötter Bernard Heinrich Vieshurs 111 Havrrbeck berichtigtcn Yarzelle Flur 1 Nr. 100 Katastralgemcindc „81111. ©
chöppingen. 21111: bekannten und unbekanntkn EigentHums-
präfeiidcnten auf die vorgedachtcn Parzrllcn werden aufgefordert, ihre Rcchic und Anipriichc auf jene Grundstücke spätestens in dem vor dem hiesigen Gerichte, Zimmer Nr. 7, 1887, Morgens 10 Uhr, anberaumten Auf- gebotstermine anzumelden unter der Verwarnung, daß im FaÜe nicht Bcscbcinigun dcr Ausschlu Eintragung des Befißtitels für die Antragsteller er- folgen rvcrde.
auf den 14. April
er'folgcnder Anmeldung und des Vcrxnetiitlrchen Widerspruchsrechts aller Etgcntbumsprätcndenten und die
Ahaus, 24. Januar 1887. Königliches Amtsgericht,
[57294]
Der 'in der Aufgebotssache bezüglich der dem Ltebmann zu Sachsenhausen abhanden ge- arz anberaumte Reicbs-Anzciger Nr. 4, 1887
den 8. März 1887, Morgens 9 Uhr,
fiche
hierdurch verlegt.
M.=Wilduugen, den 12. Februar 1887. Fürstliches AYXSgÖrécht. Abtheilung 11.
. ' * . . a pp- Wird btermit veröffentlicht:
R o n g e , Gerichtsschreiber.