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«,Die Ergebnisse der Wahlen um Reichsrat liegen jeßt aus sämtlichem Kronländern, mit ZUStiabme von Galizien, vor. Danach smd 231 Abgeordnete gewählt worden und 168 Stichwahlen erforderlich. Laut Meldung des„,W. T. B.“ verteilen fick) die gswählten Abgeordneten nach ihrer Partei- richtung, wie folgt: Deutsche Fortschrittschrtei 7, Deutsche Volkspartei 5, Cbristlich-Soziale 59, Sozialdemokraten 57, Katholisches Zentrum 28, Jungts ecben 4, Alttschecheti 2, Tsche ische Nationalsoziale 1, Tsche is e Agrarier 6, Klertkale Tsche§en 4, Dkutsche Agrarier 9, Frein deutsche Z, Rntßenen 6, Rumänen 2, Italiener 10, Slowenische VolkSpartei 19, Liberale Slovenen 4, Kroaten 1, Parxeilose 1, Freisinnigc 1, Polnisch- ch'rikale 1 und Deutsch-Klextkale 1.
Großbritannien und Irland.
ZZas Unterhaus beschäftigte sich in der gestrigcn Sißung mit der Congofrage.
Nach dem Bericht des „W. T. B.“ betonte der Staatssekretär
des Aeußern (Grey die Notwendigkeit eincr Aenderung des Systems der Reg erung am Congo. Diese Aknberung würde in natürlichster Wcisk stattfinden durch den Ucbergang dsr Congoregierung, an die belgische chierun]. Er glaube, der belgischen Regierung liege sehr daran, an die rage: mit dem Wunschcx bEranzutretcn, eine be- fricdigcnde Lösung bcrbvizufübwn. „Wenn das belgische? Parlament“, fuhr der dener fort. ,so handeln wird, wi: wir es gern handeln sehen würden, muß es dies ohne Einmischung von außen tun. Es ist beworgeboben worden, wic ernst dix ßnanxiellen Schwierigkeiten Belgiens mögliciyerkveise sein würdkn. WOM Bklgien die Empßndung hat, daß die ihm gestEUte Aufgabe eine Last ist, und den Wunsch hegt, an die Unterzaichner der Berlincr AM zu dem Zwecke veran- zutrcten, einc: Unterstüßung aanindig zu machen, die ihm 161118 Auf- abe weniger drückend macht, so jvcrdkn wir skbr gern auf jxdcn Dorschlag hören, den Belsisn macbkn will. Wenn die belgische Lösung der Frage sich als undurchführbar Meist, wird sic: zu einer internationalen Fragk. Wenn eine Aenderung in der Regierung des Congostaates stattfinden und der Staat in andere Hände übergeben soll, so ist dies nicht eins Verantwoxtiickokeit, welch6 die britische Reqisrung auf fish zu nehmen bereit ist. Wir sind bereit, die poli- tische 11111) diplomaiikäye Bérantworilicbkeit mit anderen Mächten zu teilen, wir streben'aber nicht danach, unsere Lasten durex) die Ermerbung weiteren Gebietes Vermehrt zu sehen.“ Zum Schluß erklärte Grey: wenn die Mächte, die zu einer Konferenz nicbt berLit Waren, als ste das 1th6 Mal dazu ein,;eladen ivurdsn, ihre Ansicht gkändcrt hätten, würde die englische R891erung mit Verxmüqen Einladungsn zu einer Konferenz ergebkn lassen und mit noch größerem Vcrgnügen cine seitens irgend einer andkren Macht ergebende? Einladung zu einer Konferenz annehmen. Englgnd babe keins Pläne und Bestrebungen territorialen Charakters in Hinsicht auf den Congo und 813 würdcx an die Frage ()an irgendwelchen Hintergedanken herantréten. FaÜs andere Mächte da seien, die Rechte haben, die 112 zu Vertreten wünschkn, oder JntereffEn, die sie zu bckunden begehren, so habe keiner Von ihnen irgenkctwas zu befürchten, soweit die englische Rc- gierung in Betracht komma. Er selbst würdc Vorziehen, weil dies der einfachen Rechtslagk entspräche und auch die am wenigsten komplizierte Lösung der Frage wärs, daß die belgische Regierung tatkräftig den Congostaat übernimmt.
Jm wciteren Verlaufe der Sißung teilte der Unterstaaxs: sekretär Churchill mit, daß die Vexsaffung dcr Oranje- kolonie gleich nach den Pfingstfeiertagen veroffentlicht werden solle.
_ Der Kriegsminister .Haldane [Yat gestern in London in einer liberalen Versammlung eine Re 6 gehq1tcn, in der er laut Meldung des „W. T. V.“ folgendes ausfuhrte:
Die Regierung steUe nicht in Abrede, da die Lage in Indien ibr gro Sorge bereite. Die liberale egierung und, wie er hoffe un laube, auch jede andere Regierung an ihrer Steae sei in dieHen Tagen bestrebt, gleiches Recht für alle in Indien aufrecht zu erhalten, 2 könne dies aber nur ver- wirklichen durch die Aufrechterbatung der Ordnung und der Gesetze. Solle die Notwendigkeit eintreten, was cr nicht glaube, so würde sich zeigen, daß der Arm der Krone in Indien noch ebenso stark, 11.181111 nicht stärker, sei als vor 50 Jahren. Bezüglich der Ver- hältniss? auf dem Kontinent stelle er mit Befriedigung fest, das; die freundschaftlichen Beziehungen zwiscben Großbritannien und Frankreich sowie zwischen (Großbritannien und Rußland im Wachsen begriffcn seien, und er Vertraue daranf, daß (11111; die Zcit kommkn Werde, wo die Bcfferung der Be- ziebnngkn zwischcn Großbritannien und Deutschland 658110) deutlich in die Erscheinung treten 11311139. Er glaubs“, daß diese Beziehungen ebenfaUs gut seien, denn es beitändk kein (5381181111213 zwifchs11 beiden Ländern außer dem rechtm_äßigkn Gcgensaß dcr Hanbkls- konkurkcnz. (Es gebe“ eine Klaise wo:": anrnalistc'n, die es für angezeigt Halte, jebcn kleinen Zn1ischenfall,_ der sich ersigncte, aumubauschen, und 80 gebs viele nervby-x Leute in (Grof;- brita1111ie11 11111) D1*11tschla11d, dic (;laubtsn, das; die bkiben Völker über einander be1fa11en 1110111611. Dikselbcn Jonrnciiisicn, bie beutc das 1711565168611 Dentschiand (1111117131611, bättkn seinerzcit Groß.- britannikn zur Heye [1651811 Jmnkrcick) wäbrrud dLrDrei)f11r“--Affärc gc?- trieben. Er sci überzcngt, daß dicPoliiik 1'1nerbsffere11Vsrständigung fortschrsitsn werde anf dEr 10110111 (**-5111111111118 des Verständnisses der wahren Natnr der Jegknsßitigen Vsrbältniffe.
Rußland.
Der Ncichsmt hat gestern den von der Duma aus: gearbcitetcn Gcscßcntwurf, betreffcnd dic Aufhcbung dcr FildgerickUc und die Revision der von diesen ge- füllten Urteile, (111119125111. Der Znstizministcr Wies, „W. T. B.“ zufolge, in [ängcrchcdc nach, das; 1119111" (5331613: entwurf, 521“ von der DUma 1311111' BWbachtlUlJ dcr gkscßlichcn FormalitätenUYxsgearbeitet wordcn sei, 1111111mchm11ar sci.
"“*“" ““ Italien.
Bci dcr BcraUmg des Budgets dcs Aqußcrn in dcr gkstriqcn Sitzung dcheputxcrtxnfammer hlth dcr Ministcr Tittoni 81112 91859, in der er einleitend bcmcrkte, daß Lk sich nach seinen ausführlichen Dari_cguncicn der auswärtigen Politik Italiens 1111 Dczcmbsr vortgqn Jabrcs, auf die er sich in (111911 Stücken bkziehc, (mf 1110111116 Erklärzmgkn, die nur neue Ereignisse und neue Kundgebimgcn betreffen, beschränken merke. Ter Minijtsr fuhr dann, „W. T. V.“ zufolge, fort:
Die Untsrredung von Rapallo, der Besutb in Alben, die Zusammxnkunfk in (Hasta 525811 Kommsntare Veranlaßt, in denen wie gewöhnlich manckoe Persons" ibrer beslügelten Phantasie freien Lanf gelaffcn haben. Diese Ersigniffe müffen absr natürlich erscheinen, wenn man sich meine Erklärungkn _vom Vorigen Dezember vor Augen hält, deren Betätignng und Bekräftignng fie sind. Wenn diess Erklärunaen kein Erstaunen berhorg-srufcn haben und 111 Italien und im Auslande mit Befriedigung und Smnbxtbie aufgenomm-n wordsn sirxb, warum hätten die Tatsachen, die später meine Etklärnngen be- krastigt und bestäiigt haben, Erstaunen erwecken oder einen anderen Eindruck als sie herborrufen 10111311“.- AUerings bat manch 611161! 118111111, chf; ein Besuch oder eine UnterredUng der anderen bermö 8 einer kumibyllen Ancinandecfüzung gefolgt skien, durch die eine 5 e andekc aUsbeben obst als Gkgen ift gegen sie dienen sollte, und die dies'sagien, 111111111311 daraus Anlaé zu 5911 gewohnten Vorwürfen gegen die ttaltknische Politik, die unsuber, schwa11kend, im Zicksack verfahre. Dikse 5111102111111»; jene: (Ereigniss ist off-xnkundig der Wahrheit ent- gegen.,„éikx-knmnd hat 18 (111 derartigss gedacht; nie ist e:“; mir in dM “Hum gkkommen. eine solche Politik zu treiben. Zwischen
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Rapallo, Athen und Gaeta, fuhr der Minister fort, besteht kein (Gegensaß oder Widerspruch, sondern Harmonie. Es sind Namen und Daten, die keinen Mißklang untereinander ergeben, sondern sich er- gänzen und eine würdevolle Friedenspolitik zusammenfaffen, die von Italien im vollen Sonnenlicht, mit" großer Offenheit, mit ?roßer Aufrichtißkeii, mit großer Loyaliiat betrieben wird. Es st keine ungew ffe oder im Zickzack vorgehende Politik, sondern eine durchaus klare und bestimmte Politik, die ihrer selbst gewiß auf gerader und breiter 23an vorgeht und der bisher der Er- folg gelächelt hat stoß der duftern Vorhersagungen der Pro- pheten internationaler Katastrophen. Di? erregten und nervösen Kommentare mancher ausländiscbxr Blatter infolge der Zu- sammenkunft Von (Hasta schienen emen Augenblick einem neuen An- griffe Nahrung zu gcben, den bier in der Kammer jene Politikcr gegen mich hätten richten müssen, die mir bereits eins angebliche Unvc1einbarkeit zwischen unserem Bundnis mit Deutschland und unserer Freundschaft mit England entgegengehalten haben. Aber es kam zur rechten Zeit das autoritatibe und wirksame Wort des Fursten bon Bülow und es war so klar un_d offen, daß man wohl sagen kann, es habe für immer jede? kaurchtung und,jede113weifel be- seitißt. Es faßt zusammen, was sich schon aus m€i11en Unterredungcn in Rapallo mit dem Fürsten Bülow und in Gaem mit Sir Charles Hardinge ergeben hat, „daß namlich Deutschland und England ihre Beziehungen immer mehr 311, bessern und in (reunbscbaftliÖer Weise: jeden, Jnterxffenkonfltki, der zwischen ihnen entstehen könnte, zu lösen w1msche11 11111) das; Italikn “oem Bündnis mit dem einkn 11113111 trcu bleibcn kann, ohne der Freundschaft für (1115816 Eintrag zu tun, ohne bei einem oder dem andern Besorgniffk, we1f61 oder Argwohn zu er- mecken. DSr Fürst Bülow war in 5 apaÜo U11ser wiilkommener Gast. In ihm begrüßte die italienische Najion voll Ftsude den Ver- treter eincr Verbündeten Macht, mit dEr sie so" viele Bande cinen. Vol] Freude war die italienische? Nation auch uber die Bsgegmmg des Königs von England mit dem MULL Von Italien „in Gaßta und Wandte einen Gedanken der Sympathie ber '1811 so vielen Jahren befreundeten britischen Nation zu und LMM solchkn der Dankbarkeit dem König Eduard, der, als er Vor kurzxxn den Herzog der Abbruzzkn in London empfing, herzliche Worte fur Italien und den savoyischen Stamm gesprockyen hat. Also, die alte Formel: une! chütter1iche Treus ziim Dreibnnd _ aitfricbticxe Freundschaft für ngland und für Frankreich und herzliche B6- ziebumxen mit allen andern Mächt€11 bleibt immer ÖGB Exponent 111116er Politik, 11111) die aufrichtige Art, in dsr diese Politik 11011 Jtaltsn Verfolgt wird, ist die einzig mögliche„ 21.111111 höxtzWari11 Italien Von Zeit zu Zeit manche dieser Politik feindlich.- S11111111011, (1511951711111 bsrkinzelts Stimmen und die rübrsn 111311 zwsi Arten 5011910118111 her; von einigen, die den Drsibnnd nicbt wwlLen und daher 311 den nichtigsten Borwänden greifen, um ibn Vor der öff€11ilichcn Memung in 1chlechtes Licht zu seßcn, und Vor] aydern, Von denen man nicht recht weiß, was fie wollen. Die Kritik dsr einen ivie dsr andern zersch811t an zivei entscheidenden Tatsachezn. Die erste ist dic, das; (1116 anderen Mächte dieses System der Bündnisse, Freundschaften u_11d Sonder- abkommen betreiben, das keine italienische,E1finb1zng isi, 1011061111216 moderne charakteristische Physiognomw dsr mtsrnationcilen Weitxoluck; die zweite ist die, daß unsere Politik 5011; ben Verbundcthi Staqtcn und Von dcn befreundeten Staaten gewurbigi 11110 gebill1gt Wtrd. Daher trübt die dissonierende Note einiger Kategorien unbsrantrvort- licher Personen in Italien und außerhalb nicht die Harmonie der Absichten und des Vorgehens derjenigen, die die Verantwortung der Regierung haben. Binnen kurzem wird 12er Freiherr bon Aebren- thai nach Italien kommen, um zu bekraftigen, welcbe Wichtigkeit er den Beziehungen zwischen Oesterreich - Ungarn und Italien beilegt, 016, es ist mir angenehm, dies fesiznsieueq, immer innigere und berzlicbere geworden und jkßt wirklich ausgezeichnet sind. Und auch die bffentliche Meinung der beidcn Länder ist dahin ge- kommen, immer mehr die Vorteile der Jnnigkeit und Herzlichkeit dieser Beziebun en zu würdigen. Keine egnerische Stimme hat sich hier in der ammer erhoben. Inde en hat der Ab?- Banzilai vor einigen Tage »gelegentlich einer Anfrage 11 er Dinge der inneren Polit , um di- freunjschaftlicbe Bedeutung des Besuchs des Freiherrn 111311 Aebrexßhal berabzumindern, an eine vorbedachte Absicht bei demselben glau en machen wolien, die Hauptstadt Italiens und mit der Hauptstadt Italien?) die Anerkennung der italienischen Einheit zu vermeiden. Warum sol1tc abcr Baron Von Aehrentbal daran denken, die Hauptstadt Itakiens 111 vertrieiden, Wenn hieran nicht ein österreichischer Erzherzog gedacht bai, der offiziekl bei für uns frohen oder traurig-n Umßankén nach Rom kam, um (111 unsean Freuden und (111 umscrcn Leisen teilznmcbuwn? Warum soUte man die Abficbten dss Freibsrrt) bon Aehreytbnl, der auch offiziel] in so warmem und so a11frichiigen Ausdrücken von Italien gcspxochen bai", einer Untersuchung unterwcrfsn, w-xil i'r nach Racconigi kommen wird, während niknmnd baia". dachta, diss dem Grafen (Holuchowski 116,1e11übkr zu 11111, Mil ex nach_él)k1)11za und nach Vcncdig kam? Ick muß Mann 11161116 1110138 Vkr- wundcrung darüber ausdrücken, (1:11; ici) dcn Abßeordneten Barzilai 11ichtsdcsi111vkniger die Frag?__ ker Anerkknnung ,oder Iiichta11crk0111111ng Itaiikns mit dN“ 5351119111551 Rom [)(-31an knüpfen börse. 901151. 111sz 111011 1,7!"08 (1101.54! Aber Wik"? Ist denn diese (:usdrücklicbc Ankrkx'nnnng seitens OestsrreichUngarnI nicht er- folgt? Ist fix nicht einL wesentliche Prämisse bcim Bündniöbertrag? Hat nicht Oesterrkich-Ungarn einen Botickzaitcr in Rom 121111 König 1111er1311611? Wie kann man anncbmmi, daf; fiiexrltcbc offiziZUe Handlnngen in sich bez“;reifk11_'.“_ 1111d ware nicht eine solche Annahme gleichermaßen 116111111111 und be- lcidigenb sowohl für di? bikerre'ichiscbznngaktsckze, “.*-Legierung, deren Gksinnnng dcr Loyalität man in 3116le ztxben 11111106, als für die italienische Regierung, dxrcn Gefühl d(r Wurde? 111.111 in Zwsifel sieben würbc? Alles dies ist 10 widersinnnz, da[; 113 nicht der Mühe 1011.11, sich dabei aufzuhalth. Nur eine (8111611111111 muß 111) 0111311111116". Llianche schk1llkn anzunebmwt, daf; "das nationale Rxcht Italiens auf seine ewige Hauwkstadt (*I 115111] 111111", 111111 Zsit 311 3911 511111) frcmde Dazwischenkunft anerkanni 11119 wikdex bc'kräftigt zu Mrdc'n. “111111111151, ich bin Turcbktus anderer A11sicht. Jch dcnkk, bas; 111.111 1111rcchi daran «stan 13111, dic“ bffcntlichk? Meinung dura:- zu gewöhnen, einen Unterschted zw11ch€11Rom und “Mi andcren Teilen Jtalienß zn sßbxn; Ick dsnke, das;, wenn Rom das ganze Italien jst, Romfm 1911116713111 Gliede Jtalicns gcgenwärtigist. Ich denke, daf; 51111 11attonaleRechtJtaliens auf Rom, seine Hauptstadt, unwerchlich und 11n1*erjäbrbar 111, und ich denke, das; die Anwesenheit ausländiiciWr Perionen in noch so aus- gezeichnetcr Steüung in Rom dicsem Rkchk 11111119 1111111111111?" kann, in derselben Weise, wie ihre Abwesenheit Von 910111 nichts dabon fortnebmkn kann. Uebrigens wird dieses Recb1 bon niemand bkstritten oder bcorobt, und wenn cs bestritten odxr bedroht würde:, so können wir mit Stolz versichern, das; ganz Italien" sick) 811180611 würde, es zu verteidigen, und es zu verteidigen wissen wurde.
Wenige Worte über die Reise des Königs Von Italien nach Athen. Es war natürlich, daß. der König bon Italien den Besuch des Königs von Griechenland erwrdertü; es war natürlich, daß, so wic der König Von Griechenland in Ron], der König von Italien in Atbkn freudig? Amfnahme fand, deren Gedachiniö die, welche die Ehre hatten, ibn zu begleiten, bewahren werden; 113111111 1101Üll1ch,d(1ß zwischen dem griechischen und dem italienischen “Volke jene Sympathie Wieder lcbkndig wurdc, bis an klasfisch€_11§rtnnerungcn Kkknüvst 111 und die sonderbare und änjlicb unbegrundete und haltlos: Ver- mutungen bon mögliäoen ebietSanspruchexi Italiens auf der Insel Kreta odcr auf der Balkanhalbinsel Vorubergebend aetrübthatten. Aber die?; will nicht bedeuten, daß die italienische Politik im Orient sich geändert habe. Die eminent friedliche italienische Politik gründet sich auf die Integrität des ottomaniscben Reiches und auf das Voükommene Einvaeständnis mit „Oesterréich-Ungarn und Rußland und mit allen anderen Signatarmachten des Bcrliner Vertrages. Die italienische Politik betrachtet die verschiedenen Balkanstaaten mit gleickoer Sympathie und wunscht ibren Fortschritt und ihre Wohlfahrt. Die italienische Politik hat mit großem Be-
Mentalrcicrvalionen
dauern gesehen, wie diese Staaten nicht genügend begriffen haben daß ihre Interessen einen sichereren Schuß in der Sympatbie des zivili- sierten Europas als in den (Greueltaten der Banden finden würden, die eine Schande und eine Beleidigung für die Menschheit bilden, und fiebat mit großem Bedauern den erneuten Zwist zwischen Griechenland und Rumänien gesehen sowie die Vericbärfung der Beziehungen zwischen Bulgarien und Serbien und Bulgarien und Griechenland. Die italienische Politik hofft, daß die christlichen Nationen auf dem Balkan schließlich begreifen Werden, daß sie nichts bei den bruder- mörderischenKämpfen zu gewinnen haben, und fieistimmer bereit, für die Eintracht und den Frieden ihre Tätigkeit zu entfalten. Diese Er- klärungen werden gewiß den Abg; Barzilai befriedigen, der der ge- meinsamen Ursprünge des italieni1chen und d€s rumänischen Volkes wobl eingédenk war.
Nun kommen wir zur Haager Konferenz! Die englisch? InitiatiVE zur (Erörterung der Begrsnzung dcr Rüstungen auf der Haager Konic1et13 ist für jet nichts als eine Reproduktion der russischen Jnitiatibe Vom Ja re 1898, und zwar die gknerelle Ve- bauptunq yon der Opportunität Liner solchen Beßrenzung. Aber wenn die russische Initiatibe k&ine Bssoxgniffe erweckt hat und ruhig betrachtet „worden ist, warum soÜte heute der englische Vorschlag zu Befürchtungen Anlaß geben, als 91) aus ihm, ent- gegen seinen friedlichen Abfichten, ein gcfabrlicber Konffikt zwischen den Mächten entspringen sollte? Im Jahre 1898 hatte die russische Initiatibe keine Foxxze, weil es nicht gelang, eine praktische Formel der Verwixl'lichung zu finden, die Von allen anJenommen werden könnte. 2111111211051, die Frage (1801 sich heute unter den näm- lichen Bkdingungen dar und die engiispbe Regikrung Verbebit ck dieses nicht. Die engiischZ Regisrung schließt in vonommen 1er Weise aus, dQß ibr Vorschlag aus irgend welchem Grunde Anlaß zu Reibungen zwischen den Ykäcbten geben könnte. Sie hat noch keine konkrkte, der Konferenz vorzuschlagende Formcl aufgksteüt. Aber 01816111ge, dic sis vorichlagen wird, welché sie auch sein 11161117, wird, Wenn sie nicht von (111611 Großmächten als praktisch annehmbar €rach1et wird, ksine Folge haben und die Frage wird berta1111verde11,_obne daß sis Konßikte, Reibungen oder Ver- stimmung?" 5215011111211 müßte. Dies ist der Standpunkt der eng- lischen Regierung und es gibt niamand, der denselben nicht besonnen und Verstänéig finden müßtl. Es haben also diejenigen, die von einer Italien in Verlegcnbßit bringknden Laas gesprochen haben, bewiesen, daß, sie von der Haager Konfsrknz eine durchaus phantastische Auffassung haben. Ist 126 abe“, möglich, eine praktische Formel außfindig zu machen, welch8 die Bexnenzung der Rüstungen. sichert, ohne die Jnt€r€ff€n irgend einxs Staats zu Versetzen, sodaß aklc dieser Formä ibke Zustimmung geben können? Deutschland und Oesterreirh-Ungaxn haben erklärt, dies nicht für möglich zu halten, und sie werden dacht nicht an der Erörtsrung teilnehmsn, um keine Verpflichtangen auf sich zu 1165111611 und vakommenste Aktionsfreibeit zu benmbren. Disser Standpunkt wurde in auioritaiivster Weise Vom. Fürsten Bülow in seiner leßten Rede im Reichstage beleuchtet, in der er darlegtk, wie die Ueberzeugung, daß es bsuie nicht möglich sei, eine Jonnel d-r Bégrenzungcn der Rüstungen zu findsn, der alle znstimmcn können, durchaus 11icht_ jagen will, daß Deutschland 11115 dcn anderen Staaten, die ssine Anichanung tkilsn, die Sache des Friedens Weniger tkuer sei. [11:5 nach?.»cm wir z11 dikscm Stand- Punkt gclangt sind, ist es angezeigt, zu bcmerken, 11.118 jsbr die leßten Erklärungen des_ Fürsten Bülow und Sir Henry CampbeÜ-Banner-- mans dcr“. (Hegknmß gemildert haben, der zwiscbkn dem deutschen und dem englischen Standpunkt zu bestehen schien. Der Fürst Bülow hat sich in seiner Rede im Réickpstag, obschon er exklärtc, das; die deutscherx Abgeordneten an der Erörterung nicht teilnehmen würden, beeilt, binzuznfügcn, das;, wenn aus di:ser Erörterung ein konkreter, ernst- haftcr, praktischer, möglicher Vorschlag crsprieße, die deutsche Re- aierung fich vorbehalte, gewissenhaft zu prüfen, ob dieser in wirksamer Weise den aUgemeinen Interessen des Friedens und den besonderen Interessen des Deutschen Reiches entspräche. Sir Henry Campbell- Bannerman hat in seiner Rede auf dem Bankett des Liberalen Verbandks in Manchester, nachdem er gesagt hatte, daß er den offenen und freundschaitlichen, Vom Fürsten Bülow an- §e[ch1agenen Ton würdige, anerkannt, daß es Wahrscheinlich an e einer Teilnahme Deutschlands an der „Erörterun unmögli gervese'a wäre, eine Formel zu finden, die alle hatten anne men können aber daß er vvn seiner Initiative mehr als unmittelbare Folgen, sich, gute Folgen für die Zukunft verspreche. Die beiden Reden haben nun den deutschen Kanzler und den englischen Premier einander um vieles näbkrzxebracbt. VicUeicbt bat sogar Sir Henry CampbeU-Banner- man das letzte Wort in der Frage gesprochen, da ich wirklich glaube, daß alle übmeinstimmen, daß diese eines jener schwikrigen Probleme darstellt, dkren Lösung der Zukunft Vorbehalten ist. Auch daS, wa? ich dir Kammer bci 81118111 anderen Anlaß zu sagen battk, Weicht nicht wesentlich Von diesem ab. Im Mai und Juni 1906 bat Sir (Fdnmrd (GM) im Unterbause und Lord Fitzmaurice im Hanse der Lords in bkkkdtkr Weise dcm Strebkn nach einsr Begrenzung dsr Rüs11111x1cn§2111§dr11ck erieben, 016 bart auf den Budgets aller Staaten lasten, abcr fie 55111611 keinsrlei konkrete Vorschläge zur Vcrwicklicbnns diesc?) Strkbynö angskündigt. Ick) babe? bic'rzu meine bcifälli e 311- stimmung a113g€sproch911 und erlärt, daß wir an dsr aaqkr K*onfsre'nz mit den nämliche?" Gefühlen iciinebmen würden. Ick babs aber nicht Unterlassen, klare und ausdrückliche Vorksbalte bezüglich der Mözxiicbkeit zu machen, eine Praktifchc, 5011 (1111-11 annehmbare Formel zu finden, und ich halte 561111" die Zustimmung z11ke11 519511151811 Absichten imfrechf, dic dic bochberzige Initiati113 Englands 1161111111111" haben, 11:15 ich halte die Vorbabalts, betreffend die Möglichkeit anfrxcbt, diese Initiative unmittelbar in Die? Tat umzuseßm Ju dissen 112111111811 stimme ich vonommxn mit den Velbebaltkr: überein, die Von Dc1:tschla11d und Oeiterreich- Ungarn gemacht worden sind. Zwiscbe'n dcm Standpunkte des Fürsten Bülow und des Barons Aebrentbal und dem meinen besteht 181111 wesentliche DiffCrenz. Ein Unterschied bkstcbt nur in dkm e111 zuscizkagendcn meabrcn. SZ 3185811 cs vor, nicht an der Erörterung. teilzunebmcn und Di? Er1;“k*-1.111-.- abzuwarten, 11111 si? mit VOUthMUZliek Freiheit zu 51111811 11115 311 111151351611. Ich glaube, d.;s; Italißn (111 der Beratung Feiinebmsn kann, indctn es sich gleichwohl die nämliche Freiheit der Prüfung und Würdigung binficbtlich der Ergxbnisse der Beratung Vorbebält. Muß man aus di11er leichten Differenz der Methode fchli€ße11, daß 11: Verbinduvg zwischen den Staaten 1766 Dreibundes weni-ier 1911 und das Einwerständnis zwischen ihnen weniger vollkommen sei? Aber auch nicht im Trauma! Bei dem Jbecn- austausch, dsr zivischcn dem Fürsten Bülow, dem Freiherrn VO." Aebrentbai 11111) mir statigebabt hat, haben 118, nachdem die Weskns- ileichbsit 1111sckkr_Anscha11u11gsweisk festgestellt mar, anerkannt, daß
talien hinsichtlich dsr Beratung recht wohl das Verfahren, dazßibm am b€ste11 d111-k8, cinsckplaßen könnc'. Wer also hierüber fich in SPW" findigkeiten ergeben Wollte, um auf Zwiespältigkeiten zu schließen, W ist gewarnt, daß er ein bcrU-sbiichs “LZerk unternimmt. '
Der Minister mies iodann die von den Abgg. 9101111111 nnd (HrUnialti crlblwcncn Voxmürfe zuriick, daß er sich 1m Widerspruch mit 116) selbst befinde, und fügte hinzu:
Wenn ein Widerspruch Vorbandcn ist, lie t er in der Sache1€lb11T er geht aus den Schwierigkeiten bewor, die F der das bkrwickelik Problem zu lösen sucht; er geht aus dem Miß“ Verhältniffe zwi|chen der (Größe der Friedensbestrebungen und dkk gsringen Wirksamkeit der Mittel zu ihrer Ausführung hervor. BS“ fände ich mich im Widerspruch mit mir selbst, so wäre das gleich? hkk dem Präsidenten Roosebelt de'r Fall in skiner Botschaft an den Kongreß, in seiner Ansprache? an die von Herrn Carnegie Veranstaltkte FriedenSbexsammlung und in seiner Réde bei Eröffnung der Aus- stellung in Jamestown. (Es würde bei allen, wage ich zu saßen, 'der Fall sein, die sich mit diesem Gegenstande mit dem aufrichitcxk" Wunsche, wie es der meine 111, befaßt haben, hohe BestrebunßW Tizdßale und ernste praktische Schwierigkeiten mit einander zu V““ e n aren.
Zum Schluß sprach der Minister Tittoni dl? _Uebkk- zeugung aus, daß das Bild der italienischen Politik, wie
ck jedem entgegenstellen, -
er es im “Dezember gezeichtzet un_d heute ergänzt habe, einer Nation wre Italteti würdig set. Er erwähnte sodann die schon zum Teil beratqnen oder noch zu beraten- den Vorlachn, betxeffend die Neuordnung der Laufbahn im auswärtigen Dienste, betreffend die Abänderun des Außwanderungsxzxseßcs 111 dem Sinne, die Auswanderer x?'tärker zu scbüßen uyd untlicbe Ermutigung zur Auswanderung aus- ufchalten, die Reformvo'rlage für die Kolonie Benadir und Las Somaliabk_ommen m11 England, und schloß mit der Auf: fordcrbung an die Kammer, seinem Programm ihre Zustimmung U 99 M* . . .
3 Nach T1110m sprachen verschiedene Abgeordnete. Sodann nahm der Minister nochmals das Wort und erklärtc, die Be- ziehungen zwrschen Italien und der Türkei seien vortrefflich und m Konstantinope1 habe man die Hindernisse beseitigt, die in Kyrenaika' und Trrpolitanien gegen das Vorgehen Italiens entstanden Leren; dtes sei ein waHrhafter Freundschaftsbemeis von seiten er Pforte gewesen.
Amerika.
Dre ge cYgebendx Versammlung des Staates NewYork _at 1111923111, bctreffcnd diE gemeinnü ßigcn Einrtchxuxigen (Utilitiesbill), die von dem (Gouverneur
ughes befurwortct war, gestern einstimmig angenommen.
Dix Bill fixbt, drr „Associated Prcß' zufolge, zwei Kommissionen Vor: die eine fur die Sjadt New York, die andere für den (Staat New York, mit der Bcfugnis, die Passagier- und Frachisäße zu regu- lieren und einen angemessenen Dienst zn erzwingen. Die Ver- schmelzungen Von Korporationen im öffentlichen VkrkkbrSDienst sind Verboten, außer, Wenn die Kommissionen dazu ihre Zustimmung ae- eben haben, denen die BiU alle Eisenbahnen, die Schlafwagcngesekl- 11chaften, die (Gas- und Elcxktrizitätsxzksellschaften xc. im Staate New York unterstellt.
Parlamentarische Nachrichten.
Der Schlußbericht über die gestrige Sißung des H a us es der Abgeordneten befindet sich in der Ersten Beilaxxe.
Statistik und Volkswirtschaft.
Ein- und Ausfuhr einiger wichtiger Waren in der Zeitbom1.bis10.Mai1907.
Einfuhr ) A11sfuhr im Spezialhandel
7113 :*150 112“
105 186 11 797 6272
69 490
13 306
32 701
3 815 853
Warengatiung
7 831
1 411
]. 620
L 660 254 313 917 990 2 655 023 3 207 469 2267 508 6 848 151459 51 255 415 36 519 130 742 75 786 32473 1 070.
Baumwolle......... [UPS, gebrochen, geschWungen usw. , an, ., .
Jute und Intewerg . .
Merinowoüe im Schweiß . . .
KreuzzuchtwolLe im Sckywsiß. , .
Eisenerze . . . . . . .
Steinkohlen
Braunkohlen . .
Erdöl, gereinigt .
Cbilesalpeter .
Roheisen .
Kupfer..
Berlin, den 15. Mai 1907.
Kaiserliches Statistisches Amt. I. V.: Dr. Zacher.
Ein- und Ausfuhr bon Zucker vom 1. bis 10. Mai 1907. Einfuhr im Spezial-
Ausfuhr im Spezial-
Gattnng des Zuckms
Verbrauckyszucker (raffinierter und dem raffi- nierten gleichgestcUtcr Znckcr) (17611/1) 1114 445
Rohrzucker (17611) _- Rübenzucker: Plattena, Stangen- und Würfel- 7 756 Rübenzucker: Stücken- und rümelzucker Rübenzucker: rotzucker (1762) 820 Anderer Zucker (17611111) 118 805 Anderer fester und flüssiger Zucker (6111 ge Fullmassen und Zuckerabläufc (Sirup, Me- a 11 (Gesamt ewicht ............ Kaiserliches Statistisches Amt.
Davon Veredelun swerkebr ........ _- Rubenjucker: Krista zucker(granulierter)(176i)) 161 270
zucker 1760) ............. 9 388 Rübenzu er: gemahlener Melis 17611) . . .
(176 S) ................ 3 982 Rübenzucker: Yumblenc Raffinade (1767) . . 9 852 Rübenzuckcr: Zarin (17611) 1 083 Nübenzucker: andis (1761) ........ 294 Rybrzucker, roher, fester und fiüsfi er (1761). _- Nubenzucker, roher, fester und flüs ger (1761) 118 136
Raffinade einschließlich dss anertzu cr-
_s1rups usw.) (176111) ..........
laxse), Melaffekraftfutter; Rübensaft, Ahorn-
s t(17611) ..............
Zuckerbaltigc Waren unter steucramtlicher A fsicht: Menge es darin entbaltrnen Zuckers . Berlin, den 15. Mai 1907. I. V.: Dr. Zacher.
Zur Arbeiterbewegung.
_ Zur bevorstehenden Aussperrung im Berliner Baugew c r be erfahrt die „Post“, daf; a111Mittwvch nach Pfingsten die Bauarbeiter- organisationen in Berlin KontroUversammlungen in den einzelnen Bezirken abhalten Werden, um festzusteüen, in welchem Umfange dic Aussperrung erfolgt ist. Denjenigen Arbeitern, die weiter beschäftigt iverden, werden Arbeitsberechtigungs- karten ausgcsieüt. Sie haben von ihrem Verdienst 10 0/0 an die Verbandskassc abzuführen. An die unverheirateten Arbeiter sowie an diejenigen, die in Berlin arbeiten und auswärts wohnen, Tvird von den Verbandsvorständcn dicMabnung gerichtet, zu Pfingsten Berlin zu verlassc'n. _ Die Vorstände der vereinigten Bäcker- innungen und die Bezirksvereine der Bäcker Berlins und de_r Vororte haben, wie die „Voss. Ztg.“ berichtet, an den Ober- burgermeister Kirschner am Mittwoch eine Beschwerde eingereicht,
in der Einspruch gegen den Schiedsspruch des Gewerbegericbts erhoben wird (vgl. Nr. 116 d. Bl.). Dieser könne keinen Wert haben, weil er auf Aussagen von Vertretern einer Vereinigung gefaÜen ist, deren Mitgliederzahl 25 nicht übersteige und die nicht mehr als 50 (Gesellen beschaftigen. _Die Mitglieder dieser Vereinigung hätten außerdem unter Hintanjeßung ihrer Innungsintereffen ebandelt. Gegen das Vorgehen des Magistratßrats von Schulz ?ei Widerspruch zu erheben, Weil dieser von diesen Tatsache11 Kenntnis haben mußte und weil unter dessen Leitung ein solcher die Interessen des Bäcker- gewerbes verleßenderSchiedsspruch gefäklt wurdx. DieZUieister erklären zum Schluß, daß sie, 11012 die Deputaiion seinerzeit dem Oberbürgermeister schon mitgeteilt batte, anf dem Boden der voriäbrigen Verhandlungen sieben bleibezi. _ Weiter meldet dasselbe Blatt zur Bewegung im Berliner Backergewerbe, daß eine am Dienstag abgehaltene, zahlreich besuchte Versammlung des Bundes der Bäcker- (Konditor-) Gesellen ' Deutschlands die Erklärung abgab, sich an einein Strezk nicht za beteiligen, der ebent. von den Bäckerei- arbettern in Szene gefaßt werden sol1e. Sie hielten auc!) ferner an dem St'anbwunkt fest, daß ein Streik und Boykott obne Berechtigung m die Wege geleitet Werde. Die Bundes- mitglieder seien mttqun im Vorjahre vereinbarten Lobnsäßen und den Verhaltnissen im Backergeivérbe zufrieden und hielten deshalb trcu zur Meisterschaft.
An 1400 Verlader des Hafens bon Rouen sind, wie „W. T. B.“ meldet, wegen Verivcigerter Lohnerhöhung in den Ausstand getreten.
Kunst und Wiffensckjaft.
Zur Erhalxnng des p[attdeutschen Sprachstammes Verbreitet cin AuS1chuß, dem Max Dreyer. (Georg Engkl, Rochus Von Liliencron, Thomas Mann, ?Narx ViöÜer, Wilhelm Raabe, Profkffor Dr. Reifferscheid, Spielhagen, Sudermann und Ernst bon Wildenbruch angebbrsn, einen Aufruf, in dém es heißt: „Die Statistik hat Vor kurzem eine berbe (Gewißheit Verbreitet: Die Plattdeutsche Sprache;, das gemutboüe Idiom FUF Reuters, das friiche, kräftige, bnderretckxk. Niederdkatsckz, liegt im * erscheidc-„n. Schon bat sich der Dialekt in immer engex; Krcise zurückgezogen, bald wird er gänzlicky Nrschivunden ,und 06111611611 sein. In dieser Not der SUMÖS hat bis Königlichc Uytbersitgtsbibliotbek zu GreifSwald ein „Niedsrdeutsckpes Archiv" geaxnndet, 111 dem alle Denkmäler 51-1 PlattdeutscbenMundart, die alters? Lrtcrat11r_10woblwi€die neusstl, kurz (1085, was je 5011 niederdsujsckxr K111111,_Von niederdeutscbem Sein und Wesen Zkugnis ablegtx', z11sa111'm1-1111K'a731 rve1d€n soll, damit auf diese Art das Gc- dacbtnts ÖFS"€11111M015 11) blühenden Sprachsiammss für die Forsch1111g und di? Sbateren erhalten bleibe. AÜe, denen das .bSb)gliche Ur: 'c-xutsch', wie es GOETHL nannte, jemals an Herz und GLMÜT gerührt hat, werden aufgkiordert, das Niederdeutsche Archiv zu (Greiföwald für seine 111nsan11r61ch111 Erwerbungen durch eine Geldspende QUSzUkÜsth und somibem (1111111168 Denkmal türmen zu helfen, wi? ('s das Vater- land in dieser Besomdcrbeit noch nicht bcsißi.“ BSiiräge sind unter der Adreffe „Nixdsrdemtsches Archiv“ an die Dresdner Bank Dcpbstten- kaffe [*), Berlin 117 50, Kmfürstendamm 238, zu t1ch1k11.
Literatur.
_ Franzbsisckpe Einflüsse auf di? Staats- und Rechtsentwicklnng Preußens im 19. Jahrhundert. Von Ernst von Meier. Erstsr Band. 121016g01110113. Lcivzig, Verlag won Duncker Und Humblot. 1907. 242 S. 5,40 «11 _ Der Ver- fasser“ dcs Vorliegenden Buchs ist bereits im Jabre1881 mit der Schrift „Die Reform der Verwaltungßorganisation nnter Stein und Hardenberg“ berborgctreten. Die späten! Entwickinng zu berühren bat er fich damals Versagt, doch schon im Vorwort angedeutkt, welcbe Bkdkntung französische Rechtßordnungen auch im weiteren Vcrlcmf 13613 19. Jßbrbunderts auf dem Wege über die Preußische Rbsinwrbvinz für “ore preußische Gesamtmonarcbie gewonnen hätten. Die Aus- führung dicsss Gedaykens bildet den Inhalt des mit dem vvrliegendxn Band eröffnsien, aur drei Bände im ganzen berechneten Werkes. In diesem einlcitenden Band werden zunächst die politischen Ideen des 17. und 18. Jahrhunderts dargestellt: das Naturreibt, die Gewalten- tetlung und die Lehre Von Adam Smith; daran schließt sich eine Be- trachtung darüber an, wie weit diese Ideen schon Vor der französischen Rewolutwn in England und in den Vereinigten Staaten Von Amerika “verwirklicht worden seien. Mit dem zweiten Abschnitt 17131 die eigent- lich? Ausführung des Themas ein, in iolgenden Kapitein: die franzö- sische Revolution (VolkssoUVeränität und Gewaltenteilung in den drei Verfassungen Von 1791, 1793 und 1795, sowie dic Umgestaltung der sozialen Verhältniss), dcr JiaboieoniSmus (die (9111111515611, besxxndcrs das Wahlrecht, dic" Organisation im kinzelnen _ Senat, Gessßgebender KökPSk, Tribunal, Z).)kinisterium, Slautßrat usw. _ und die Anfrschterbaltun; der sozial-n Umgestaltung) 11111) endlich das Königreich Westfalen. Öas [151€ „1111111111 1113111111 dic Aufnahme der sran_zöfischen Rcbolation in dcr dsutschcn Literatur. Was das Natnrrecyt bktrifft, so wird im Anschluß an Gisrkes Forsch1111gen kurz angedeutki, dns; dic Rcfyrmation das im Mittelalter Vbrbkrrscbcnde theokratischéz System zunachst 11icht Vernichtet, sondern im (Gkgenteil, gestüxzt auf den Pauliniscbkn Say, wonach die Obrigkeit [*.*11 Gott ist, Von der alten .Ktrche_a11f dcn V1016111111111ch811 Staat übrrtragkn babe. Die berühmte Schrift 589 11311110 (ertiuö Vom “Fabre 1625, dc'r (111? dsr Begründer des Naturrechts gilt, fiibit ben Titli „11911111: 110111 (11. 1111015“ 11115 ba11dc11 Vom Völkerwckß, ebcnso iris 111111" 7111th Schrift „])0 111811 11110r0“; (111115111913 bunt er seine Lkbkk 11111 11.11111- rechtiichen Anschauungcn auf, 111111 51111 Waren nicht 11611. sic ("1115 schon in der Staatslehre dcö Tbbnms kon A1711111O (erw.: 1250) 111 findcn. Seine Bedkutnng 1111111! in der Vcrwsrtung, die er dem Najurrccbt gab. Auf skinen Babncxt wandeltm Samnci 1111111111011, dkr zuerst in Deutschland den 1k'i'1*kka111ch('k1 chanksn bekämrit 13.11, und Christian Wolf. Aach Friedrich dcr Große war ein Anbämgkr de-I 21111111:- rech1s,Was des näheren außgsfülyrt wird. Die Schrifte11Fichte§1111d Kants warkn nur die leßtcn Ausläufer dks Naturrechts: beit“? Pbiioiovben waren von Rousieuu bke'influßt. FWU“ scbricb 1799 dw .Betirägc zur Berichtigung der Urteile 515 Pnblikums über die 113111511111).-
RWolution“ und 1796 das ,!1iat11rrccht'.' Kants einschlägige" Schriften : Die Lkbtl Von dcr Gewalten-
faklen in dic“ Jahre 1793 bis 1797. teilung, die s1ch unabhängig Vom §11at1trrccht entwikkeltc', «cbt auchFc zurück, aber erst Mo111e1'quic11, 111 scincm Werk Von 1749, 1155111 1105 10151, hat ihr einen kiassischc11A11Sdruck .wgebkn. Das 24111» 1.71
Ykonteöquicn hier von de'! englisckzcn Verfassung entwarf, entsprach _ .Das feste Grundvrinzii“ k11,;li*chkr ; wic 115511111 Ik: ; Commonwcaltb, wie zur Zeit 511 Parlamentsbcrrsebaft 11": 111111111“ kie- :* * Einheit der Staatsgmvalt gtil'kss'n, dic Verschmciznng 111111 3111151 *: Nicht - ;
einmal in der englischen Tbcorir 12111 man fick) 11111" *,)„111'111698211k111“ '
allerdings nicht der Wirklichkeit. Verfassung sowohl 311 dcn Zcitcn drr Tudors,
der Staatstäiigkcit in cine oberste, alles überragcndc kaalt, Lubre ernsthaft cingclaffcn.“ *.*111ch ,1111e'1111bcr dcr Ledro ibxcs 931171?-
manns Adam Smiib, dcs “1111611111111“? 11*1rtfch11ftlichc11 311115111151151111111. deffen grundlegendes WM" 1775 111 kriche'inen 5111111111, haben sich 111
Engländer sebr 5111111111111 11115 1151151111»Verbaltcn. ,Die game 2111111 dc: - heutigen e11alischcnI11d11strie ist 1101511111" dem Sch11wv115515119161111. ? - *“ „Hin [*.*-1 „:*-nb dic L;;*t'ch:**.:i*1: :*:r *.*1;;§*':.-11*.:::.::4b€1171.
erst in dk1120cr Jahren hat sicb 1113111" dcr wirtsckoaMiÖcn 711111111 der
Gemüter bemäxlptigt; erst 1849 1111? dic Restc dcr Jiavisanousakrr : (Von 1651) auigeboben, erst in ken 4061 Jahren (111? dic bobcn 15'111- .
gangszöile gefallcn, weil crit 5111111116E11gland im ("-„WW des nationalen Arbeit so crstarkt ivar, daß 111 111111 bei derHandclsireibcit111115112191- teil fand.“ Dcr “11511111 dcr 1111111111111ischc11 Kolonien 1*.*116"119117nd batte sc'incn Grund in dcr [*111111lc11 A11n*e111*1111,1 511 ("119111113111 Pierkantilsvsicnm. „11.1111 das 1111) Adam Smith kcbkic. In den Be- trachtlmgcn über 111“ französtsibe' 9111911111911 wir." 11.1ch.1cn*11'k1*. das: nicht der (Genfer 1110111161111, dcr EMM dcr Tiiej*r."11c11t.1li1*1*1*11.161111g und der Tcilnng dcr (Gcwqiten 191116111 Siövm! dcr “1151111111111“ dcr Ykkvolution chkch (ei. “T*ie' 2911111111110" der 311101115611 11111 V111“,211*
Originalwmk der 11"111111*1111b111 9111011111011, (ondcm kipß c:: (* “11.3.5- abmnna dcs 11111c1111111i'1br11 *!I1*11*:11*e*1*. „Djs drei ck1Tc1*1*11:1:1*11d- U(“k111111111111'11 5111111101 11111“ 91111111 1'71111111111' “'C-„*R1b1'*1'111:;,21*:1.
. DFN“ bcbrn re'cbtc', darin folgt dcr “251111111“ drr Ansuht *,17111111'1'1. 11.11 11711 :
1 5011011
ganz und gar franzbfische Produkte, Verfassungen, wie sie bisher noch niemals zustande gebracht Waren. Auf den Kopf, auf den Gedanken batte man fich gestellt, um nach ihm die Wirklichkeit zu gestalten, als ob man, nur mit der Kenntnis des olar- sterns außaerüstet, obne Kompaß, Karten und Steuerruder 11 auf die hohe See begeben hätte.“ Das direkte allgemeine Wahlrecht wurde erst in der zweiten Verfaffung von 1793 gewährt. Die bonNapoleon, dem Bändiaer und Beerdiger, (1ka zugleich VoUsirccker der Reboiution, Jescbaffene Organisation wird eingehend dargestellt. In dem Abschnitt uber die Aufnahme dex_Nevoiuti1211 in der dsutscben Litxratur wird besonders auf die Schrtiten Joachim Heinrich (Camves und Wielands zurückgegriffen. Das Buch ist reich an interessanten Beobachtungen und setzt manches in ein neues Licht. -
_ Das Herzogtum Schleswig in seiner ethnographischen und nationalen Entwicklung. Von August Sach. 111. Abteilung. Halle (1. S. Verlag der Buchhandlung des Waisenhauses. 1907. 510 S. 8 „16 _ Der Vsrfasser, der sich durch seine Schilderungen des deutschen chens in der Vergangenheit'e'inen Namen gemacht hat. hat in diesem abschließenden dritten Tcil der Geschichte des Herzog- tums Schleswig dessen eigenartige Exitwicklung in nationaler und sprachlicher Hinficbt Vom Mitkelalfer an bis in die neueste Zeit verfolgt. Der Jtibalt gliedsrt sich» im einzelnem in folgende Kapitel: ,Die Juten, und die Sachsen in der Landschaft zwiichen Schlei und Eider“, „Die Herxschaft dks niederdentschen und der Uebergqng zum Hochdxutschen in den Rsaierungskanzleien die nationale Entwicklung der Städte (Eckkrniörde, SchleSWig, Flensburg, Apenrade, Hßdersleben, Tond-rn), die Sprache der Dingaerichte und der Kirche, die Stell11ng dé; Fürstlicheén Regierung zum H1)chdeutschen 11111) _defferz Bedeutung für_das Volkstum, die Sprackye der Schule und ihr Vsrbaitnts 3111: Volksiprachx, die dänischen Sprackoveskripts nnd ibrL Folgezi, 516 nationale und sprachliche Entwicklung seit 1864. Ein Rückblick und Ausblick bkschliekzt daS Ganze. Die niederdeuisckze Sprach? wird als die ei,]emliche Trägerin des deutscbxen Volkstums itrx Herzogium ScbleÖwig bezeich11et. 'Sie War die «Yacbe dEr Hamm 11112 ibrer 251111115111 11115 drängte das Latciriiiche (chrttt fxir Schritt zurück, um bald als öffentiiche 11515- majtsche Sprache dsmxn Play einzunkbmen. Das H0chd€utsche fand erst lange nack) der Reformation in Schleswig Eingamg. N0ch Um 1620__-30 galt selbst in den lateinischsn Schulen nebkn dem Latkinisxbén nicht Hochdeatsck), 101158111 Nisderdeutsck) als Unterrichtssvkaäye. Erst um das Jahr 1680 Erichßint _bie ni€derde11tsche Pkriwke irn HLUOJUUR Schlcöwig als 851111“; abge1ch1011§n. Jm Drkißigjäbrigen Kriege war 1.39 Haubt der sch1€111ch6n'D1ch1Lk1chU16, Martin OW, nach Schlebwig gekommen, 11111) sem Ztrtgcnbffc Pa111Fleming. der 1111 13er Erveditiwn n'ach Psrsien teilnabm, War 1111113011? des Herzozs Friedrickxs 111. 8111 gern. gesehener (Gast. Johann Rist, 611181 dsr fruchtbarstM geiit- [icbrn thyerdichter [einer 3911, gkbbrt 111 benielbsn D1chtckrkr€is. Auch der Satiriker Joacbrm Rachel aus Weffeibnrkn, ein Zelezbrtér ((ZA)-11- mami, dcr sbatere Yiskwr ber SchlssMger Twmschule, ist 519: zu nennen; er ist aus jkner Zeif bielleicbt dsr leyte, kik 5.11 111111sz Yllcr noch der niederde11tsch211M11s€ buiri,1„t€. Im der aiigsmsinen Schulorb1111n11 vom 216ka 1814 wwrks daS Hochdx1121ch€ «[S ?112111- sprach3 “seitgeysyt. Abér dsr VerkaF-xr 5610111 (111 5121511 SUULN 1611725 Buchcs, dax; fick) das! Hochds1111ch€ dis werbénkeKrakt, Die 135 Niékkk- deuticbe in jabrbundyrtklaU-gcm 9131111“? ge,;en 17:1; Zütische bekräbrt bat, erst erringen 1111115.
Ausftellungswesen.
Dic Eröffnnng dcr DLUksÖkn Armee-, Maxime: unk Kolonialüussteilung.
11. 17, Pünktlick) 11111 10115r Vormittags 1:11:52 ::.". ;).:rxrwÖ auf dem 91(ichk11 (551151118, Dns Dkk kinkm Zakk? :“: T:“:ZÖ? L:.»- wirtsckyastsauxstLUUng bkberbcrgte, €111€A11§71€Üka ?!Z':TFL T*l'ké'k". xx:x- ;;emäßxr Zwckck das Bxkanntwsrkkn weiiM: T*;kakxz'kk :.".x: 59:11 Militär-, I).)?arine- 11115 Kk10111311r€1€11 ker Ex::xxx “.'“: YZ? ;_;“rNrklrr 56511nter11€bm€11§ ?tscbien Seins Kaéiéritckx .:, . KF“.1;1:ch: Hoheit dcr KronV-Ünz "111 Be,;[LitUH-Z "ééréar *:b*k:1„....1„„i:»1, me 921610611 111) noch bei Ssine Königlich? Ösbeit ker P::xz FÜTT- Friedricb 11111“ Skin: .Hobkit der Herzog beann Aierckotx'a MKW:- burg, beide Ebenfalls in Beglxnan.) 15181 bbbén Gemabiimxx. Tie Eröffnnngsfeikrlichkeitkn 11.15:th Ten Orxzrxmmäéixb 241113115“ NIÖ- 113111 die X(stberiammlung am Eingamg drr H::rxbxßc MI,: 95-- nommen umd ki? :*?!len TMENU v.“? xiéZKTQDkxM DIMM “.::! Harken fich anf dem n*1*11€'k'1 WIrklak i.“- xxxléÖÜ-F: 2953! D!: T*Fk- gängk zw.111.;1r§ .",“kilkk1ék1 bxtixm. bxsit dk: EZTMJOMZMIO 51-9 ArbeitSa1tssch21ff€§,E:11r1.11:11:j:r !*.-11 P:?!r ".::.: Erxß-Näkixk xxxc Ansprache an die Fürstiiäx-th 6555111, kkm Exkzxkxn A;?!rUF gkbcnk, die A*.t-T-ste1111ngi1'11e b€11*.-11'81', 1.11"; Armee. 21.9.7711“.- Unk 510151131- bcrwaltnm mii 111151911 11111*r-.*:11k1:1* 111111, :*:cimxbr “111112197517 :*:11 Arbcitcrn (Frwctb scha'7811. Dkk Nékncr schloß mit 61111'111 HOCH 311? Seim- Majestät 1511 Kaiser 1111? König und bat DCR [“.“5511 PWTC'kkOk, bie Ansstkünng 31: krÖÉnen. SML? Kaiikrlicbs un'.“ .KbmigliÖ-x bexit dcr Kronkrimz kam diescr Bitte nacb, unk c:!axktc 10kä77n däm Voxfiychcn dk? ArbkitsaUIZÖUTcI, Fabrikbeüxkr W. Backbxas noch ein? 111er?11“."1*1;1ch2, 111“ ***:kb 71111 dsr Yyrxäcbicbtx dcr A2?"- 1te1111ng, ret“- 5351111111571 Scbrrikkixixßth .*.“1 B::bkrsit::gkn 515555911916 11111 Dkk Esm1.:1:::m: WM? 14-1“ ::? 1T 137*;k1 Ik MCB: NÖ c:?“- warm.“; I111krk'7-5 *.":7 ::.-.= 254511:ka “- 75..T.*ch “K.“ÜQZTUY'Z dcr AU§51911111IZ .; ::".f' “.F..“ : T."! . “* TOTO? mx! e'iMxn bei;“:éerx'x ; .. ' .* .. 71.27“?!ka ST::mbkrrcx S.“?!IE' Katscüikbx :,. . Z*:*.'..*.*.::b-: ÖKÖKLL kx: .J.“.“erKZ-x: : dsr: Schw.“. Zkkxn: (“.I.-.'. T x.: - T*;Txls w:: 715": 1.7“. (“7711111144311 chxkki. :. ;;..*;Z. '“:7. ;, :.“: 517“. F Estrakc Wrikstxxikr: itamnxxk, 1:7'711711ÉÖ “1“. . . «Pl.:tcx S1!“ .“... . “.;"... :(.. : Könéx: :..“..“b W:.»ékKl: „“B.-1:73:27 . .
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