1907 / 163 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 10 Jul 1907 18:00:01 GMT) scan diff

ruthenischen DringlichkeitSantrag,

betrkffend die u r l a u b 8.

Nach dem Berich des „W. T. B.“ beganmderss'XUsTz. NJW?» _ *ru er pra e. Farmender Widerspruch.) Der Vizepräsident Zace'k machte den landesüblichen

rassisch zu (Lebhafter Im weiteren Landeswerteidigunaßminister weitgehende, würden. Für die

seine Rede zur Begründung des Antrags in

. aufmerkiam, daß er der

bedienen. möchte. „Da Ma1kow fortfubr, entzog ihm der Vizepräsident das Wort. Widerspruch bei den Ruthenen.) der Debatte" betonte der . dgf; in bexücksickztigungswerten Fällen geseßlrch_ “zulasfige Erleichterungen gewährt das nachste Jahr' würden günstigere Modalitäten für Crnteurlaube ausfindig gemacht werden auf Grundlage der bereits in

ednet darauf Sprache sprechen, Beifall. Verlauf L a t 1 ck : r ,

diesem Jahre im Bkreicbe des Lemberger Korps versu Zweise für die eutschland sei

Erntezeit eingefßhrten Waffenruhe. Der Hinweis auf unzutreffend, weil dort dar Kompagniebestand höher sei und außerdem dort die Korps eigene Uebungspläße besäßen, welche die wunschgemäße

Einteilung der Uebungen beziehungßweise des feldmäßigen Schießens

ermöglichten.

Das Haus lehnte darauf den Dringlichkeitsantrag ab und

begann die erste Lesung des Budgetprovisoriums.

Der Abg. Graf Sternberg meinte, die Versprechungen der

Thronrede würden so lange undurchfühtbar bleiben, als nicht das anke Systrm dexöstenrrcicbiscben Vxxwaltung und Politik geändkrt Herde. Der Abg. Gchopfer trat fur das Zusammengehen der Städter mit dsr'Landeölkerung ein, um gegen die Ausbeutung dnrch das Gros;- kapital wirksam anzukämpfan.

Darauf wurde die Sißung geschlossen.

Großbritannien und Irland.

In Sachen dernm'azedopischcn Frage hat der Staats: sekretar _des Auswartigen SU," Edward Grey gestern eine Deputation empfangen, unter deren Mitgliedern sich der Erz: bischof von Canterhurr) und eine Anzahl Parlamentarier be- fanden. Der_Erzb'isckMf WiLS in einer Ansprachc auf die Ver- antwortung hm„ die sich fiir England aus seiner vor 30 Jahre'n erfolgxen Einmischung m die mazedonische Frage crgcbcn hab?. 'IZT semcr Erwrderung sagt?, „W. T. B.“ zufolge, dsr Staats: e retär:

Er gebe zu, daß für das Ecscheinsn der Deputation ein berech- tigender Anlaß vvxliege. Das Uebel sei heute allerdings nicht dasselbe, das Yor wéiiigcn Jahren die mazedonische Frage“ in den Vordergrund gedrangt babe, nichtsdestoweniger aber sei die Lage im ganzen ebenso uxibefriedig'xnd wie zuvor. _Unter den neuen Bedingungen, die durch die" Erhohung dex turkischen Zölle gegeben seien, werde gxnugend ' Geld fur die Ausführung der Reformen vcr- iugbqr sein. Ferner werde es der türkischen Regierung 1111- möglich s€in, Mixen dxr Erhöhung der AuSgaben für militärisch8 wacke die Außgaben fur die ZivilVSrwaltunq Mazedoniens unange- messen zu b€schzanken. Grey sprach sodann über die Vermehrung der Gendarmerie, uber die Gewähr ,für die Rekrutenergänzima und dié der Pforte im Zusammenhang init der ZoUerböbung auferlc'gtc-n Bc- drngungen, die der Bsbarrlicbkeit (Englands zu danken seien, das in dieser Angelegenheit die Führung übernommen habe. Das leßte Telegramm Vom englischen Vertreter bei dem Finanzaus- scbuß gebe der Meinung Ausdruck, daß die türkische Verwaltun fich erheblich gebessert habe. Nichtsdsstomniger sei der Stand der Singe in bezug auf Sicherheit des Lebens noch ebenso schlimm als zuvor. Ein entmutigendex Umstand sei, daß Verbrechen verübt würden Von rivalifierenden christlicheri _Völkern untereinander. Diese auf Ver- nichtung gerichtete Rwalitat sei veranlaßt durch die ungereckptfertigte Idee, das; die Intervention zur Autonomie oder zur Lostrennung Ma- zedonienqs fuhren Werde. Die türkische Regierung widersirebe daher, Rgtscblage zu Weiteren Reformen entge enzunebmen, die notwendig waren, wenn der Zustand der Dinge s1ch nicht verschlechtern sollte. Der_ Vorschlag„ Mazedonien'unter yoüständige europäische Kontrolle zu stellen, sei ein so durchgreifender gewesen, daß er nicht Von Eng- land allZin gksteÜt xvexden konnte. Das abgesonderte Vorgaben Eng- lands wurde nur mtßlinqen und europäische Verwicklunaen zur Folge haben. (Grey sprach sich schließlich günstig dafür aus, eine um- fizffciiders Exekutivgcwalt dEr Gendarmerie und die Mitwirkung der turkiichenBeamten bei der Unterdrückung der Bandsn zu sichern. Wcsn'n die Fortdauer der (Gewalttätigkeiten der Banden zu politischen Unruhe]! führen soUtk, würden diejknigen Re- gierungen, dt? rtcht " streng genug die Bildung von Bandsn in ihren eigencn Laanrn Verhindert hätten, finden, das;

si“. fick) die Sympathie der europäischen Mächte verschcrzt hätten. DLr Rednkr hob dann die Notwendigkeit der Beseitigung der Ban'den bewor und wies auf einen anderen wichtigen Punkt, die Gertcht9reform, bin. Man erwarte, daß Oczsterreich und Rußland im koxnmenden Sommer die bezüglicben Vorschläge unterbrsiten werden. Die Regierung benuße ihren Einfluß, um dahin zu wirken, das; weder England noch irgend eine andere Macht gleichgültig gegenübcr den maiedonischen Angelegenheiten werde.

_ Jm Oberhausc wurde gestern nack) zmeiiä i cr Bcraiun die Sycztalpebattc iiber den Gcseßksvorscksag,gbgetrcffend dix? Territprialgrmee, geschlossen, da nur zwei Amondcments chen die Regierung emgcbrqcbt worden waren, von 5911911 1611106 sachliche Bedeutung bcsrßt.

'- Znndor gestrigen Sißung dcs Uiitcrhauses wurde die Regiéezrung uber die Lage in Indien intcrpclliert.

' n eantwortuna der Anfragc exkxärte der Staatssskretär iir Indien Morley, „W. T. B.“ zufolge, es sei allgemein anerkarTnt xvoroen, daß die Wxgscbaffung der Agliatoren aus dem Pendschab eine iebr heilsaxne Wi1kung gehabt habe, fsrner daf; die Verhinderung von revolutionaren Versammlungkn dcr Ausb1cit11ng dcr Unordnungcn im Pendschab wyrgebeugt 'u'nd die Erregung kott bs§ch1vichtigt habe. Aber , Zs winde Vorrilig sein zu saacn, daß dic Stimmung zur Zeit keinen Gxund mehr zur Besorgnis gäbe. Er iönne nur mitteilen, das; die Regierung nicht beabftchtige, die getroffenen Maßnahmen ' auch nur einen Tag längcr in Wirksamkeit zu laffkn als die Umstande es e_rforderten, aber solange die Umstände fie nötiä machten un„d nicbt langer, würden sie aufrecht erhalten werden. Morley" erklarte ferner, daß in Ansehung des Betrags der indischen (Yoldwabrungßreform und in Ansehung des bedeutenden Goldtwrrats, nam1ich Von 101 Millionen Pfund Sterling, der von der indischen Regtergng gehalten werde, er sich dafür entschieden habe, daß das qunnZartige Verfahren, Wonach der ganze Nußcn bei der ' uHmunzung der Goldxesean zugeführt werde, eine Aenderung er- fahren soÜe. Dcmaemaß solle Von dem laufenden Jahr(- ab und bis die GoldreserVe 20Millrone11 Pfund Sterling erreiche, nur die Hälfte des bei der Außpragung erziexten Nußens der Goldrescwe zugefübtt werdcn, während'die cindérx Halfte zur Ergänzun der Fonds Verwendet werden solle,_ die fur die AuGgaben für die Eisenbahnen verfügbar seien. Es wurde also in Yiesem Jahre noch eine Summe yon einer Million Pfund Sterling fur die Verbesserung und AuSrüstung gewisser Linien Verwendet Werden.

_ Im Laufe der darauf folgendem Diskussion über das Finanz, eseß bra te der Liberale C o x ein Amendemcnt em, den 011 auf , ucker um die Hälfte herabzuseßen.

Der * ntraasxeller erklärte, da die Regierung und ihre Anhänaer fich verpflichtet hatten, den" 3911 a zufcbaffen oder zu ermäßi en. Der Schaykanzler ASquith fuhrte aus, daß die Regierung w hrend der Wahlen keine Zusa en gegeben habe, den Zoll herunterzuseßen. Er gab zu, daß der o nacbtetli sei und abgeschafft Werden müsse, sobald es irgend mögli sei, bob (: er hervor, daß die beabsichtigte Herab- sxvung das ganze Bud et verschieben würde, ohne den Konsumenten eme nennenswerte Wo ltat zu erweisen. Er sei daher Anhänger der

Ernte-

„Berufsixenossenscbaften hätten sich an

312 gegen 175 Stimmen abgelehnt. Die partei, xinigxn Nationalisten und Radikqlen. Das Ergebnis wurde mtl Beifallskundgebungen für dre Minister aafgenommen-

Frankreich.

In der gestrigen Sißung nahm der Senat den Geseß: entmur, an, durch den das Protokoll_ über die Erhöhung der turkischen Flle qenchmigtnwnd. Ferner gelangten der Vqrschlag der mmission für, hoheren Unterricht, Unter- kommtsétonen nach auswärtigen Universitäten und Lehran takten zu entsenden, und der Geschentmurf zur Annahme, der das französisch-deutsche Abkommen, betreffend dext Schuß des_ künstlerischen und literarischen Eigentums, billt t. Für die Beratun, des vor- gestern von der ammer angenommenen Zjeseßentwurfs, betre end die Entlassung der Soldaten der Jahres- klas e 1903, wurde die Dringlichkeit erklärt. Die beiden erste_n Artikel wurden ohne Debatte genekynigt, den dritten Artikel, der dienMeuterer des 17. Jnfanterieregimcnts von der Wohltat der Rucksendung in iHrchimataiissch1ießt, bekämpfte dsr Senator des Departemens Hérault, NSgre.

" Nach dem Bericht des „W. T. B.“ rechtfertigie der Minister- praßdent Clemenceau die Maßmabme, die eine Maßnahme der Milde getvesen sei. Die Animndimg des Geseßes würde die Todes- strafe bedeutet haben. Es sei aber unmöglick), den Meuterern sine W-Zbltat zuteil werden zu lassen. indem man 171211111)“ Heimat zurucksende, eine Vergünstigung, dii“. den braVEn Soldatcn zugebilligt werde. Der" Senator für MarseiUe Flaissis-xres erwidecte, die Meuterer hatten wobl getan, nicht auf ihre Vcrwandtkn zu schießen.

Schließlich wurde der Arjikel Z mit 265 gegen 17 Stimmen und die gesamte Vorlage durch Handaufheben angenommen.

Rußland.

_ Im Gebiete des Ladogakanals sowie an den Kanälen von Bjeloostrow im Gouvernement Nowgorod sind BÜULL'U- unrÉchen ausgcbZochen.

ie das „W. . B.“ unter dem heutigen Datum msldet, aben etwa 200 Bansin ein Seil über den Ladogakanal gespannt, umb ken Verkehr der Schleppdamvfer zu verhindern. Die Ortspoltzei wurde durch Steinwürfe vom Seil ferngehalten und der Führer der Polizei

denen zwei getötet und 20 verwundet wurden. Vier Verwundete d gestorben und sieben befinden sich noch in Lebenßgefahr. fin

Montenegro.

„Da sich seit der Vertagung der Skuptschina eine tarke Ma1or1tc'3't gutgesinntxr Elemente nicht bilden zu lassen sch1211, um die Arbmtcn dcr Nationglversammlung mit Aussicht auf Erfolg tyiedxraufncbmen 311 konpen, und in dcr Ueberzeugung, daß sich 111 der Skuytséhma em Ziistand der Dinge ergeben werde, nne e_r durch die Vertagung im April herbeigeführt wurde, sah stck), _wxe dgs Wiener „Tclegraphen-Korrespondcnzbursau“ nixldet, dle R'kgierung gezwungen, die Skuptschina aufzu- losen imd die Neuwah1en auf den Z1.0ktober auszuschreiben. Deeriederzusammentrttt des Parlaments erfolgt am 21. No: wem er.

NorWegen.

Das Skorthtng 591 gestern, „W. T. B.“ zufolge, nach mehrtag1ger_Debaite Mit 63 gegen 60 Stimmen den An- trag der Meixrheit der Kommisikion, die von der Regierung exteilte Konze fion zur Regulierung des Sees Myösen fur ungeseßlick) zu erklijren, abgelehnt. Ein ärmliches Miß- trauenSvotumgegen die Regierung, welches ahin ing, däs Haus walc sem Bedauern d'arüber aussprechen, da die An: ge1egenhe1t mcht dem. Storthmg vorgelegt worden sei, wurde Mit 75 gegen 48 Stimmen abgelehnt.

Asien.

, Wux dW „Morning Post“ meldet, sei das Vorhandensein eincr wertverzwetgtcn anttdynastxschcn Verschwörung im Yangtsegebiet entdeckt woxdcn. VorsichtSMaßrc-geln seien exgrifxxn worden, um ?yvcrbmdern, daß über Schanghai und dix Hafen des Yangtsk lang Waffen in das Land geschmuqqclt murdxn. (Hegßn 1000 Revolutionäre seien vor Keyang 1111101“ Vrovmz Anhut erschienen, zu deren Zerstreuung der Vizeköniq Truppen abgesandt habe. *

Nr. 30 d'e6_ .Cisenbabnderordnunnglatts“, aegeben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Vom 6. d. Vé., hat folgenden Inhalt: Erlaß des Minisiirs der öffentlichen Arbeiten: 42) vom 26. Juni 1907, 117. 11. 8. 116, betr. GesckyästsanweZsung für tcchtiische Betriebskyn'trolieure. _ 43) Vom 28. Juni 1907, 117. 13. 9. 435, betr. Maschinisten bei elektrischen Anlagen. _ Nachrichten.

Statistik und Volkswirtschaft.

Der „Verband der deutschen Berufßgeno en a“t n' der Von den ix_n Deutschen Reiche auf Grund dar Unfsc1süve1sc17chesru1msZ Zselze als Trager der UnfaÜVerjiiberung geschaffenen koxporativcn Ver- an'dcn der Unternehmer eines oder mehrerer vertrandti'r Berufs- zwctge die große Mehrzahl der Wwerblichen Berufsgenoffensckpaften umfaßt, hielt am 9. Juli in annheim seinen diesjährigen Be- rungengssenfchaftsxag ab. Namens des Reickpsversiäperungs- amjs begrußte Hessen PrafidentDr.Kaufmann, namens des preußischen Ministeriums fur Handel und kaerbe der Geheime Oberregierungßrat Dr. Hoffmann, im Auftrage der badischen StaatSregierung der (Geheime Oberrxégieritngskat Pfisterer und namens der Stadt Mannheim deren Obxrburgermeister Dt.Beck die Vertreter der Berufßgenossensäpaften. Der Prasident des ReichöVerficberungSamts Dr. Kaufmann sprach sich, wie „W. T. B.“ berichtet, anknüpfend an die Vedeutun , welche die Stadt Mannheim 918 Handels- und Industriecmporium lZick) erworben hat, anerkennend 111181? die selbstlofc und erfolgreiche Tätigkeit der be'rungcnoffensckyaftlichen Organe aus. Ihrer Verständnisvollen Tätig- keit sei es zu danken, da es im wesentlichen ßelungen sei, die Absichten der sozialpolitischen Bots Zit des großen Kaisers fegenßrcich durchzuführen. Der sogenannte vierte Stand verdanke gerade dieser vaterländiscben Gesinnung der Arbeitgeber seine Kräfti ung und soziale Hebung. Die als Förderer allgemeiner be- ruflicher Interessen erwiesen und eine besondere politische Bedeutung erlangt, indem sie durch gemeinsame Arbeiten Nord und Süd des deutschen Vaterlandxs einander genähert und das gegenseiti e Ver- ständnis gefördert batten; und wenn auch manches bei den ABerufs- qenossenschasten_ befferungsfäbig sei, so habe er doch bei seiner lang- jährigen Beschaftigung mit den enossenschaftlicben Fragen die Ueber- éeu?ung gcwoztnen, daß die BerUZSgenoTxnfchc-ften im allgemeinen ibre An gaben gelost hätten. Auch der Ver and der Berungenoffenscbaften babe auf manchem wichtigen Gebiete fördernd mitgewirkt. Er (der Redner) könne mitteilen dak aAZeine Ante ung bin auch die Eisen- und Stablberufßgenossenfchaf en grundsäß1lch bereit erklärt hätten,

ursprünglichen Bestimmungen des Geseßes.

Nach lebhafter Debatte wurde der Ergäinmg-santrag mit ' inderheit seßte fick) zusammen aus Unionisten, einigen Mitgliedern der Arbeits-

tätlick) angegriffen. Als dieser feuern ließ, 005611 die Bauern, von

ReichsversichetunJSamte; er gebe der Hoffnun Au * Verhaltnis sich weiter fortbilden und kräft1gen FIX)?“ zZaß d des gemeinsamen Vaterlandes. _ Die Behandlung, WelÉe diemYljSe fondsfrage im Reichstaéie seitens eines Vertreters der Reichgr ?servx. erfahren, hat den Ver and der deutschen BerufsgenoffensäzafkgeruW veranlaßt, seinkn Vorstand zu beauftragen, beim Staatssekretixdaw Innern eine Audienz nachzusuchen. Der Präsident des EY?! des versicherungSamts Dr. Kaufmann teilte zu dieser An leich“ beit mit, daß das Reich§amt des Innern eine QLKegen, abani'diengft anstrebbé, 11achbi der

aeno en a fen me r a s sher nacb Ma abe Rentenwerpftichtung geregelt werden soÜ. Zßin F der beste wirkungen bei Uebergang Von Betrieben Von eine zx F?r"? andereni tfefletrierxe JdustizZlat Dr. Lachmann . Berlin

' u u rungen gp e en 11 em ntra 8: das Re ' wog: feineJudikatur dahin abändern, Faß, ' WWWW" Grunden auch ein, Betrieb oder Nebenbetrieb von einsr 513 gengffenscbaft auf eme andere überg-IHt, grundsäßltch die Rsßtkrays' mitubernommen wird. Der Präsident Dr. Kaufmann kniasj auch auf diesem Gebiete cin Feinh des Reglementierens, er YMd hoffe vielmehr, daß auch dieie Frage im Einwernehmen Münch: Berufsgenoffensckyaften unter praktischen (Gesichtspunkten [11 werde. Er schlug Vor, die Weitere Behandlung der FN unter" Mitwirkung des Reichsversickperungsamts einer Kommisé]ge zu uberweifen, und die Versammlung beschloß dkmge 1101 Direktor VTeeSmann-Mainz iübrte zur Reform der Arbeittnaß' versicherungsiieseßs aus, das; man aÜniäblick; Von den Mäuse?)? einer Vx-rsckymelzung der drei VLLfiÖSrUNJIWLkM zu mehr od'n nZeniger burkaukratiicben Organisationen zurückkomme, UÜÖÖSM a11ch '“ Krcisen der Wifferischaft die Unzwkckmäßigkeit einer solchen Resom betont und Vom fruheren Staatssekretär des Innern Dr. Grafen Vrm Posadowsky die Zusammenlegung als ein Rückschritt bezeich1iet 1110110n sei ' Auch die "Sckpaffung von gemeinsamen lokalan Vcrwaltungsstkuen sei ]edenfqlls fiir die UnfalTVersichcrung nicht zu empfehlen, WLilsolchxn SteÜen die notige Verxrautbsit mit den Berufé-Verbältniffen und die ern forderliche VerantwoeriÖkeit gegenüber rsn Versicherungsträixern «1“ geben Wurde. Dies musse zu großen Unzuträ lichkeiten führen. Besonder;

"UW- MM der Rechts.

bkdsnklich würde die Ußbxrtragung der Un aÜVLrbütung an lokale und

bureaukratische Organe sein. Die Unfallvkrsi erun b " ; haupt nicht besondérsr lokaler SteÜen. Zur RéformggeneiéililelfßieUY: ! seitigung einzelner beiwoxßetrctkrer Mängel, so die besssre 5315919111111 , der Entsckyadigunxisv:;rpfltcbtungen, die Schaffung eines einbeitlickzen : Jnstanzenzuais, Veranderungen im Bestande einzelner Bérufsgciwffxn. [ schaften, bessere Eiiiricbtimgen fur das Heilwe'rfahren in Vrrbinriiiig Aerztcn und Kxankenkaffcn. Der Referent bezeichnete ! schiikßlicb die Bestimmung 11,06! die Höhe der ReserVefonds der Be- ; rufsgxcénosscnschaften (116 abanderungsbedürftig. Er beantragte die ' Annahme einer in diZsem Sinne qehaltencn Erklärung. Dikkkwt ] WEnzel-Berlin begrmidete die Notwendigkeit des Fortbestandes ! dxr Beriifsgenoisenschaften unter Hinweis auf ihre Vorzüge nicht nur ] fur die Zwecke der Unfallverficberung und Unfal'lVLthung, sondkrn ! ! | ?

mit den

anch für weiters soziaie Aufgaben, wie ff? Fsnst Wißmarck ' ;- gedacbt habe. Für diese Aufgaben bedürfe es aUerdings einkrlk111eei1€1111

paritätischen Ilusgestaltung der Arbeikcrvertretun innerkalb d - nossenschast€11, denen dann vislleicht aucb dit: FUYk110n611)1'011 Akrrchß: “-

kgmrner11,1ibkrtragcx11 werden könnjen. Der Antrag Mseßmann kriirde Fiiilzsümxng scxilgcjxnsxnmen.

116 er 91 en Tkxtilberufsiixnoffenschaft, erörterte iki- der Notwendigkeit der Gewöhnungs- bezw. Uebergangörknte und 13211 Zwsck derselben. Der Referent hat Enquete „festgestellt, daß hinsichtlich des Verfahrens bei Ekwäbrumg und Entziehung dsr sogenannten Gewöhnungs- und Schouungßrenten bei den Berungenyffenschaften- xine sebr Verschiedcnartige Praxis bs- siebt, und_daß diefs V'crsäxiedenartigkeit ani" diVergicandeii Wi- fassungen uber die rechtliche Natur dieser Leistungen beruht. Die Frage, ob Gewöhnungßrenten freiwillige oder aber geseßlicb geschuldete eistungen der Berufsgenossens aftenckxeien, bedürfe dringend der Kiärnng, umsomehr als auch die Re tspre ung des Reichsverficherungsamis schwanke. Der Referent gelangte auf (Grund einer Erörterung 7:21"

Frage

, Von

. festgelkqjcr

bsraus- -

dem Verbande beizutreten. Alles das sei errei t au d gegenseitigen Vertrauens zwischen den BerungYioffensfchaJerFG 1111117712111

Zwecke dieser Leistungen zu dsm Ergebnis, daß ie S e li e' Ulkkie 11115 nicht fretrvtllige seien, und leitste aus die1ergEsrkSenrc11nk151Ykegéin fur das V€r_fabren hkk. Ueber die Honorierung der Aerzte seitens Ter Beruésgenosienschaftxn referierte Direktor Schauseil-Hambnrg. Er tellte fest, daß„ von Einzklfäüen abgesehen, IMM Die 5 den Aerzten dsr Berufsgcnosfensckpaften gegenwärtig 1.1 .)Txckxnung gesteüten Honorare der Vorwixrf der Uebsttrixien- bkxt noch nicht erhoben werden könne, und wandte beyondere m_it Wilster Entschiedenheit gegen die Forderung, 5911511111111- genoffeuschaftén das Recht der Zahlung der in den Gebühren- ordniingeii vorgesehenen Mindestsäße einzuräumen.

mißbilligte die Rücksichlslosigkett einzelner V-rbändc: Von Acrtcn, die ihren Mitgliedern die Liquidikrung bestimmtcr, tari1lich _ Satze „zur Pflicbx machen, ohne Vorher Gcwoifenschafien eme Vcrstandigung zu suchen oder diese 5011 den gefaßten Bekcküüssen überhaupt nur in Kenntnis 111 seßen. lett-Stutkgart bkk1chtkt€ über den Antrag der Buchdriicker- berungeriosterzschaft, dyn Erlaß einer Verordnung seitens ker Ministerien 111 den einzclnen Staaten anzustreben, welchc die Lokal- bklZörden zur Anmeldung der ihnen bekannt wexdenden, nen ge- grundetenY-Ztriebe beiBerufMenoffenschaften Verpfliibtet. DuLansik, (Geschäftsfizbrer der Berufsganossenschast dcr Molkerei-, Brennerei- Und StarkeindusJrie, referierte über die HaftpfliÖtVetscbk- rung nacb § 23 des (Gesetzes, betreffend die Abänderung der UnfallVerficberungsaeseße. Er kam zu dem Ergebnis, daß bcxriißfscxenqssensckpaftliche Haftpf]ichtverficherungSanstalten obne starke Kuckvets1cherung nicht zwkckmäßig seien und diese Rück- Versichermig die beiniMi'noffensäzaftlichen Anstaltxn selbst fich gcgkn- seitig gewabren mußten. Die Konkurrenz mit den Privatversicheximgé- unternehmungxn "181 nur etfolgreich zu bestehen, Wenn die 1391]? Deckung dei: Silzadßn, soweit möglich, übernommen wird. _ ZUM Otte der nachstjahrtgen Verbandstagung wurde Kiel gewählt.

Zur Arbeiterbewegung.

Dsr Verband selbständiger Schneider der erren- U"? Knabénkonfektion in Berlin hat bes [offen, einen ethigen Lok)“- kamcpf der Schneidergebilfen mit d esen gemeinsam aussufeckpten. _ 3.11 der Berliner Metallindustrie bereitet fich, der .Bei“?- Ztg. zufolge, ein neuer Lohnkamvf wor. Die Hilfsarbeiter, Krim- fahrer, TranSportcnre, Packer, Lader und Plaßarbeiter, die im deutschen Trqnsportarbeitewerband vrganisixrt sind, beabfichtißkn- die bisher ziemlich buntscheckigen Arbeitsbedingunaen für die?? Hateaoue einheitlich „tariflich zu regeln. Bisher bestehen in einzelnen Betrieben no, Arbeitszeilcn Von ]2, 13 und 14 Stunden, die LSM schwanken zwr chen 30 und 52 „_3 für die Stunde. In einer Vlt- sammlung der beteiligten Arbeiter wurde beschlossen, die Fordkrimß eines Mindesistundenlohnc's von 45 «5 und einer 9stündi en Arbeits- zeit den Arbeitgebern zu gelegener Zeit zu unterbreiten. 5 ei der M- wegung kämen etwa 10 000 Arbeiter in Frage, betroffen würden gruß? industriell; Unternehmungen, wie die Allgxmeine Elektrizitäts-Eeskll- schaft, Siemens u. Halske u. a. _ Fast (111: Rotterdamcr SchlevpdampferreedereiensowiediebedeutendstenDordrecbkkk Rheinschleppdampfer haben, „W. T. V.“ zufolge, in die Bedingungen der Arbeiter eingewilligt. Der Ausstand der Maschinisten und Heiikk ist somit nahezu beendet.

Kunst und Wissenschaft.

5.4.1“. Zur levxenSitzung der „Gesellschaft für Erdkunde“ vordeginn der dreimonatigen ommerlichen Unterbrecbun hatten wie aüjabrlich in den Juni- und uli-Sixungen der GeseJsÖaft auch Damen Zutritt, die in erfreulicher Zab er1chicnen waren. Der VN“ sivende, eheimer Regierungörat Professor Dr. Hellmann gedachte einleitend zweier Verluste Von Mitgliedern durch den Tod, von denen

die BelastUng der Ykeyeg, . benden *

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wo immer und aus 1111111911511 '

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Justizrat Dr. NeissLr-Breslau, Sym '?

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Er warnte aber die Aerzte daysr, ihre Forderungen ins Ungkmeffene zu steigst", und '

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rbene err Adolph vom Rath von der (Gesell- der YMYFJS ?ZÜZrzlicb Fermißt werden wird. Zuwendungen aus schafFerdinand Von Richthofen-St ftung Und den Herren Dr. Rühl und kZZleauHGreifswald zuteil geworden,„dem Erstgenannten zu einer Reise ck Katalonien, dem Andern zu grundlichen wi enscbaftlicben Unter- 11111chungen des (Greifswalder Boddens. Den von v elen Lichtbildern (am Schluß) erläuterten Vortrag des Abends hielt Dr. E r i ck Z u g m a y e 1: aus Wien über seine Reise in West-Tibet. Der Vortragende brachte drei Monate des Hochsommers 1906 in diesem durch Unixirtlichkeit und ungastlichkeit gleich aus?]ezeicbneten Lande zu. Er uberschritt, von Turkestan (Tasäpkent, Ka cbgar) kommend, die Nokdgrenze am 22 Juni“ aber sein Versuch, das Land von Nord nach Sud zu durch- U'gxen (Her nach den neuesten Nachrichten Sven Hedin gelungen zu Hein scheint, da er auf indischem Gebietxxm Brahmaputra angelangt ist) mißlang, wie er vielen ForschungSretscnden vor ihm mißlungen ist Dr. Zugmayer Wurde nach mehrwöchigem Vormarsch [1011 den mißtrauiscben Tibetanern angehalten und, wenn auch nicht zur vollständigen Rückkehr, so doch zur Einschlagung eines nicht beabsichtigten Weges nach Westen geziötigt, auf dem er zur Grenze des Gebiets Von Casbmir elangte und uber das Panscbab- gebiet und Vorderindisn Anfank; Okto er nach der Heimat zuruckkebrte. Es ist merkwürdig, wie erheb ich fick) die Abneigung der Tibetaner egen Fremdenbesucb gesteigert und die Absperrungßmaßregeln Ver- schärft haben. Früher War das ganz_ anders. Im 18. Jahrhundert bestand sogar in Lbosa eine Missionsstation, und 1738 entsandte der Papst eine Gesandtschaft an dsn Dalai-Lama Tdie aUerdings sehr_ un- günstige Eindrücke erhalten haben sol], weil 5 e religiösen Gebrauche des Lamaismus ihr als eine abschreckende Karikatur des KatholiziSmus erschieneu). Mit d'er Eroberung Newals durch die Chinesen (1792) begann dann die Absperrungsperiode. In den ersten zwei Dritteln des 19. Jahrhunderts kamen mir Wenige Europäer nack) Tibet, Lbosa wurde nur 1811 Von Manning, 1845 von Huc erreicht Entgegenkommender verhielten sich die Tibetaner gegen zwei gebildete Burjäten, Tsisikoff und Norsunoff, denen sogar zu photographieren gestattet wurde. Ihnen sind Bilder von der Landeshauptstadt Lhosa zu verdanken. Einen Aufschwung nahm die Erforschuna Tibets durcb Europäer erst in den lktzten 40 Jahren. Fast alle Nationen (auch Amerikaner) nahmen an ihr teil; aber in gleichem Maße Verstärkten sich die Abermaßregeln, sodaß Zrst die militärische Expedition der Engländer (1903/4) einiges Licht uber die bis dahin streng Vor dem Zutritt der Fremren gehütete Landesbauvt- stadt Lhosa brachte, die uns infolge bierVon jetzt allyrdin s recht gut be- kannt, (1er nun wiederum den Fremden verschloffen st. Sogar die Annäherung an den Sitz des Dalat-Lama und damit die Erforschuan des Innern Von Tibet ist untersagt, und doch harren hier zahlreiche Problems, geographische, geologische, zoologische und andere der Lösung. Der Name Tibet ist den Veivobnern deH Lmdes unbekannt, er ist indischen Ursprungs und wird nur in Indien und Turkestan gebrauckot. Die Eingeborenen nennen ihr chnd Bod iul, womit der niedere be- wohnte Teil genannt ist, wahrend Tschang - tatig der höchst- gelegcnc, unbewohnte Teil heißt. Unwirtlicb und rauk), windig und kalt nennt Dr. Zugmayer das Land Tibet. Er hat dazu ckck Recht, nachdem er es im Hochsommer während der Monate'Juli 518 Sep- tembkr tro' seiner Lage unter der glcickyén Breite, wie das Mittel- ländische 5.1 cer, so kalt gefundkn hat, daß nur zwei Nächte frostfrei waren, die wärmste davon +10, rend in einer Nacht das Thermometer bis auf _ 160 (). fiel. Allerdings findet diese abnorme Temperatnr ihre Eikläruna darin, daß Von den d_rei Monaten, die dsr Vortragende in Tibet zybrachte, zwei fich in beständiger Höhe 17011 über 5000 111, der dritte oitéienug auch über 5000 1111, mindestens aber auf Höhen über 4000 m a spielten. Man kann sich ein'en Be- iifi mackoßn, wie kalt das Land im eigentlichen Winter 111, wo Temperaturen Von _ 400 nicht zu den Seltenheiten gehören. Regen sieht auch der tibetanisihe Sommer höchst selten, umsomehr Schnee- stürme und Hagelunwetter. Die Niederschlag§mengen gleichen etwa den südlich von “215508 in Nordafrika beobachteten. Fast unbegreiflich ist es unter den geschilderten Umständen, wie die Tierwelt das Klima vsrträgt, soweit sik das Land nicht gleich den Zugvögeln verläßt. Die Nagetiere verschlafen die böse Zeit; aber die große Zahl der Püanxcnfressenden Huftiere, die den bedeutendsten Teil der einheimischen Fatma bilden, die Wildpferde, Wildschafe, Steinböcke, Wildocbsen (15118), Antilopen und Gazellen haben danii offenbar sehr böse Zeit, und doch [eben gerade fis in Tibet in ungezählten Mcngcn. Herden von 150 Wildpferden, Von hunderten von Antilopen sind keineswegs selten , ja ein Zuglischer Beobachter bsricbtet yon einer auf 10 000 Stück geschaßten Antilopenherde. Solche Ansammlungen erklären sich daraus, Yaß Gras nicht übkral] wächst, sondern auf oasenartig Verstreuten Platzen, wo sich natüxlicb (1111- Tiere aus der weiten Umgegknd zusammsnfinden. Solche meist 111 B??) Nähe 5011 Wasser gelegsncn Orte sucht auch der Reisende auf, 11111 sein Lager aufzuschlagen; denn dreierlei ist ihm unerläßlich: Gras, Waser und Brennstoff. Das erstere gehört, sowLit es frisch ist, den Lasttieren, im getrockneten Zustande müssen sie unter Umständen davvn ?«u Brennmaterial abgeben, wenn sich nicht getrocknete'r Mist Von Yuks und Antilopsn in genügender Menge Vorfindet, der zumeist den Brannstoffbedarf zu decken hat. Nicht selten kommt es vor, daß der Reifcnde in einem starken Tageßmarsck) solche für das Aufsckplagenseinss Lagers geeignete Grasoascn nicht erreicht, oder daß durchzixbende Herden ailes Gras abgeweiket haben, der sonst die Oase bewYernde Bach Verirocknst ist und was des Ungemacbs mehr ist. ann treten schlimmere Entbehrungen für Mcnsch und Vieh ein: Der Mensch MM fick) mit bartem Brot begnügen und auf das sonst übliche Reis- flxtsch verzichten, da er Weder Feuer anmachen kann, noch Wasser zum Kochen besitzt, die Lasttiere aber werden mit der Von ihnen mit- qetragenen Gerste gefüttert. Diese Leide!) erträgt schließlich der Mensch leichter als Kamele, Pferde und Esel, die schwere Lasten zu schleppen haben und durch die dünne Höhenluft an den Atmungs- organen leiden. Die Folge ist eine große Sterblichkeit unter den Lasttieren. Dr. J. Verlor Von 100 Pferden und Eseln, mit denen er seine Wanderung begann, 52. Anderen Reisendkn ist es nicht besser Yaangen: Von SVM Hedins mit 45 Kam-Ilen, vielen ferden ,und Eseln außmarscbierenden Karawane erreichten nur 9 Kamele das Ziel. Am ausdauerndsten schsinen sich Maultiere zu bewähren, Von denen auf Grund dieser Erfahrung SVen Hedin auf seiner gegenwärtigen Reise teuer ein- gekaufte 45 Stück mitgenommen batte, außer 55 Pferden. Nach den leytkn, Nachrichten von dem schwedischen Forschkr sind alle diese 101) Tiere zu Grunde gegangxn. Wie Swen Hedin sicb geholfen, wird man ja hören. Dr. Z. vermochte seine Vsrluste an Tragtieren 1111 [Wien Teil seiner RCise durch Zukauf wettzumachen, sodaß Wenigstens Von seinen Sammlungen, Aufzeichnungcn und Instru- mxnten nichts verloren ging, von anderem (Gepäck aber mußten be- kracht11che Mengen zurückgelassen werden.

Das T1" ang-tanq, obgleich höher gelegen als das andere Tibet, Unterscheidet cb landschaftlich Von diesem in ganz anderer Weise, als man Vermuten soüte. Sr) eigen es klin t, so muß gesagt werden, das [essere hat mehr außgesprochen alpinen barakter als das erstere, Weil die Talsohlen hier viel tiefer liegen, die Berge also weit höher er.- scheinen als auf dem 5000 111 hoben Plaxeau, das die höchsten Gipfel nur um 1500-2000 111 überragen. ( öbere (Gipfel als 7000 m Mccreshöhx kennt man in Westtibet ncht, wohl aber im Osten, z. B. den ic Duplex mit 8000 111 und den König Oskar-Berg mit 7000 111. ie Hochgipfel des Himalaya und der Dagsang im Kara- koxUm-Gebir liegen außerbal der Grenzen Tibets.) Der höchste Gipfel, den JOr. Z. antraf, wurde von ihm mit 6856 111 gemeffen. ZU dem weniger alpinen Gepräge des chhang-tang trägt auch.bei, daß die Berge selten schroffe Formen zeigen, sondern meist in sanften

??elformen oder als erundete Rückenqansteigen. Wilde und zer- klu tete Formen finden 111) nur in der Nahe der Grenzen, also in dem fich mit dem Namen * odiul deckenden Teil des Landes.

Entbebrt also das Tschana-tan der alpinen Großartigkeit, so hat “_ dafür andere bobe Rene. Der immel ist meist tiefazurblau, die diinne und dunsifceie Luft so klar, da man einen fast unbegren ten („Gesichtskreis bat, die (Hegensäße zwis M MM und Schatten lHud Ubstaus scharf, Mond- und Sternennäcbte von unbeschreibli em

auber. Hierzu kommt, daß die Zeit von 8-11 Uhr Abends stets de relativ windsiiüste ist und man fich auch außerhalb des Zeltes wohl fühlen kann, trov der schneidend kalten Luft. Selbst die nächt- liche Ruhe im mondbe länjten Lager hat ihre interesante Seite. Die Hunde streiFen leise knurrend um die Kisten und Ballen, die Lagerfeuer nd auSgebrannt, ,die Lasttiere schreiten langsam weidend übe? die spärliche Nahrung bietende Berguxiese oder liegen, das Futter verschmähend, tödlich erschöpft, lang hmgestreckt am Boden, den Reilenden daran erinnernd, daß er ck bald wieder über Zurücklaffung e nes Teiles seines Gepäckes wird chlüss'ta machen müssen, vielleicht eines Doppelsackes mix Reis oder e ner Kiste Kon- serven. AÜmählich beginnt die Nachtkalte" unangenehm zu werden. Man zieht Lich ins Zelt zurück und schlaft, gut eingewickelt, won Sturm umto t, von deffen Anhalten wabxend des ganzen folgenden Tages man überzeugt sein kann, dem nachsten Morgen und neuen Mühen und Beschwerden entgegen. _

Die aus oben genannten Grunden dem Reisenden auferlegte Wanderung nach Westtibet gab ihm Anlaß, Beobachtungen an den zahlreichen Seen dieses Landesteils zu machen. In früheren Zeiten müssen die NiederschlaiZSMeYen viel größer gewesen sein. Die Seen sind viel kleiner als br ett, dessen Grenzen man deutlich erkennt. Der aesunkene Wasserspiegel reicht nicht mehr an die früheren Abflu öffnungen heran. Viele Seen sind schon ganz Ver- schwunden. ie haben auf dem" Kies ihres ehemaligen Bettes eine blinkendé Kxuste Salz zuruckgelaffen. Andere Seen, bei denen das Mißverbältnis zwischen Zufluß und Verdunstung, das den Anlaß zum Vers windaen gibt, noch nicht, aÜzu groß ist, stehen auf der Grenze zwis ep fuß und salzig. ZU lhnen gehört der Ago Zo genannte See und die lange Kette der Panggong-Seen west- lich daVon. Dagegen haben der See von N95 „östlich daVon und die sich an ihn schließenden kleineren Seen noch irisches, süßes Wasser; denn sie fließen noch zu jenen westlichen Nachbarn ab, die, ihrer- seits abflußlos, somit den ganzen, ihnen Von Osten zu etragenen Salz- gehalt in sich aufspeichern. Eine Folge dieses" :rbältniffes ist die Unbelebtbeit der westlichen Seen, wahrend ihre öst- lichen Nachbarn noch Schnecken, Warmer und Krebstiere, ja selbst Fische aus der Barten-Familie berßen. Früher flossen die Panggong-Ssen _ die ehemalige, 15 111 aber dem gegenwärtigen NiVLau gelegene Abflußstelle ist an einem der Seen noch sichtbar _ nach einem großen Nebenfluß des Indus ab. Die Versalzung konnte erst bxginnen, als der Wafferstand nicht mehr bis an den Ausßuß binaufreicbte. In le tem Falle versuchen die tierischen Bewohner sich dem vermehrten Sa zgehalt anzupassen. Es gelingt ihnen auch eine Zeitiang, aber das Ende ist, daß die Seen leersxerben. Auch die jeßt noch bestehende Seenkette wird, wenn auch VieÜ€lcht erst in langer Zeit, dem Schicksal nicht entgehen, Vollständig einzutrocknen und zwischen Rudyk und Lodek ein langes wafferloses Tal zu bilden.

Mit besonderer Deutlichkeit tritt diese Wandlung an dem See Crvo-Zo (Coyo) zutage, dem .Großvater“-See, der bei Liner Seitenlänge Von 20 11111 annähernd quadratisch ist. In ihm lie en drei felsige Jiisekn und eine fast loSJetrennte Halbinsel. Sein Wa er ist z. Z. noch ganz Lüß und von Fischen und Krebßchen reich be- völkert; aber auch sen Schicksal muß, fiY in der angegebenen Art früher oder später erfüllen. Denn sem piegel erreicht nicht mehr oder doch nur im AuZnahmezustande die frühere Abflußsteüe nach dem Jeschil-Kulsee. Noch ist zwar eine Art Abfluß in Gestalt eines Bäckpleins vorhanden, das jedoch bald im Sande Verschwindet. Des Ueberfluffes an Wasser, das ihm seine Zuflüsse bringen, entledigt sich der See somit nahezu ausschließlich durch Verdunstuxig, und daß diese bereits größer qervorden ist als die zugeführte Wasxcrmenge, benzeist das an einsr Reihe alter Strandlinien sichtbare bestayige Sinken des Seespiegels. Die übrigen von Dr. Z. besuchten tibetanischen Seen, wie der Vorgenannte Jeschil-Kul und der Mapg-Zaka sowie einige neu entdeckte, erwiesen sich als bereits ganz 13159, ohne i_eden Abflnß und ihr ehemaliges Bett nur zu einem geringen _Tell außiüllsnd.

Eine Folge dieser Verhältnisse und im Zuiammsnbang mit der allmählichen Entwässerung Tibets und “seinem raubZn Klima ist das Jmmerdürftigerwecden der an und für sk dürftigxn PÜanzenwelt kes Landes. Im zentralen und nördlichen Tel des T1chang-tang gibt es keine Bäume, die höchsten Gewächse sind niedrige Sträucher der Gattungen Hippophaö, Yokentiüa, Réaumuria. Von Gräsern gibt es etwas mehr Sorten. appcln, Wacholder, Birken, Fichten finden sich nur in tiefer gelegenen Landstrichen, Nußbäume in außgedebn- terem Maße gedeihen ausschließlich im Jndus- und Brabmapntra- tal, im leisteten liegt Lhosa.

Trost os kahl ist dagegen das zentrale Hochlandwoselbstdas harte gelbe Gras sich niemals zu einer richtigen Wiese zusammensibließt. Nur an geschüßten Stellen findet man zuweilen Blumen, wie Habnenfuß, Gänseblumen, Enzian, Primeln, ab und zu auch Edel- weiß, aber eine recht unscheinbare Art. flanzcn- wie Tierwelt nehmen bei 5500 m ein Ende, nur einzelne attungkn von Moosen und Fle ten kommen noch bis hinauf zu 6100 111 Vor. Die Tikrwelt ist nicht ebr artenreich, aber bei der Seehöhe recht interessant, z. B. in der starken Aitßbildung, die bei den Tieren höherer Ordnung, wie z. B. Wildpferd und Yak, die Wust nnd die _Atmungßwkrk- zeuge finden. Von wirbellosen Tieren kommen auffallend häufig Spinnen und Tausendfüßer Voer dagegen gibt es wcnig Käfer und nur 6-8 Arten S metterlinge, unter ihnen den Apollo. Kleine Krustaceen, Wassers necken, Verschicdcne Würmer find gleich Fischen, weißfisch- und lachsartigen, überall im süßcn Wasser zu finden, sogar in eisigen Seeböben, wie in dcm 5370 111 boch gelegenen, oben genannten AW-Zo-Sce. Die hier fich wor- findenden eßbaren, beiläufig für die “Seehöhe ibres Vorkommens cinen Weltrekord bildenden Fische geben dem Reisenden eine angenehme Ab: wechselung auf seiner Speisekarte. Amphibien gibt es keine, 5011 Reptilien nur Eidechsen. Von den Vögeln bleiben viele das ganze Jahr, besonders die zahlreich Vertretenen Raubvögel Lämmergeicr, (2,60111Flügelspannweite), echte Geier. Adler, Buffarde, Weihen, Falken, Eulen. Gute Jagd gewähren nächst mehreranubnarten, unter denen sich aber Fasanen nicht finden, fcrnxr Kraniche, Reibcr, (Enten, Gänse, Möven, Taucher, SÖnePfen. Es fehlen auch iiicht Raben, Dohlen, Krähen, Wiedebopfe, Taitbm, Lerchen, Maiierlixiifer. Von Säugetieren dcr GaTtung Raubticre find Bär, Wolf, Marder, Fuchs, Schneeleovard, eine Wildkaßengrt ,Unze' und im Grngxbiet auch Lach und Ti er Vorhanden. Die am meisten charakteriitiicben Tierbcwobner des andes md, wie oben schon erwähnt, die' Husticre, niétZToksebr Ziegen und (hast, als Autilopcn, (Hazcücn, Wildvferde an 215.

Am wenigsten svmpatbisch Vor) allen Bewohnern des Landes waren Dr. 3. die Menschen. Das * usammentrcffen mit ihnen vcr- mied er nach Möglichkeit. Tatsäcbli gelani es ihm, zwei Monate [an ihnen anz aus dem Wege zu geben. Für die Tibetankr charak- teri1ziisch ist er Schruns; man sagt, sie kommen in ihrem Leben nur zweimal mit dem Wasscr in Berührung, gleich nach der Geburt und unmittelbar nach dem Tode, beide Male aus titueüen Gründsn. Schmuv charakterisiert die Zelte und das Pausßerät des „nomadifiercnden Teils der Tibetaner, die anderen wohnen in sie nernenHausern, die jeder Behaglichkeit und edes Schmackes bar sind. Mißtrauen und Lügsnbgfii 1- keitsind hervorste ende Eigeiischaitender Tibetaner, obgleich sie bestand *? beten und mit bren Gebctmüblen dke heilige Formel„()111111:1111 [)8110 1111111“ (Gegrü t Kleinod in_ ColuK viel tausend Malc tagli ableieru. (Fs wn 1. 3. vor telnet5 eise em foblen worden, 71 Blausiempel mit der heiligen Formel in tibetanis er Schrift anfertigen zu lassen und durch eleaentlicben Abdruck des Stempels an geeignlten Stellen die freundli eGesinnun? der Eingeborenen zu gewinnen. Der Rat erwies 11 aber als ungce guet, die beabsichtigte Freundlichkeit wurde als eine rofanierung der bcilk en Jonnel aufgeZßt und nicht gut aufgenommen. So unterlief: r. . fernere Stemkelmigen. Unsympatbisch wirkt auch das Ueberwiegen der Geistlichkeit m Volk, jeder dritte Tibetaner ist geistlich, ein .Lama“. Den Lamas ist das Zölibat auferle t. Im übrigen bestebtPolvandrie neben Polygamie in Tibrt. Die Xlöster, meist malerisch gelegen und ein Konglomerat von (Gebäuden darstellend cs wurden deter im Bilde mehrere

gezeigt gelten als Sitz der Bildung und sind in diesem Betracht etwa mit unsern mittelalterlichen Klöstern vergleich-

, Durban

bar. Bei alklen Ereignissen im Leben der Einzelnen und der Gesamt- Zeit sind Pliester nötiß, die infolgedeffen einen überwiegenden Einflu esitzen. Jen? Gesan tschaft des Papstes hatte so unrecht nicht,

von dem lamaistischen Kultus wie von einer Karikatur des Katholi- ziömus berührt zu finden. Das Rituale ist in Wahrheit äußerlich sebr ähn- lich: Taufe, Klingeln beim Gotteödienst,_ Wechselgesang zwisehen Yriester und Volk. Auch das Klosterwesen, die Trennung in Mön - Und Nonnenk1ö[ter mit Zölibat bat die gleiche Entwicklung genommen wie im Kathy! ziSmus. "

Nack) dem sehr beifallig aufgenommenen Vortrage sprach der Vorsitzende dem Redner Anerkennung dafür aus, daß er, obgleiib Zoologe und im Wesentlichen zum Studium der höheren Tiere Tibet ereisend, doch ein so offenes Auge für das Landschaftlich: und die morphologischen Vorgänge bewahrt und troß der Oede des Landes ihm so viel Interesse abgewonnen babe.

Professor Wilhelm Doerpfeld, der Sekretär des Deutschen archäologischen Instituts in Athen, hat wieder eine wichtige Ans- Yabung gemacht. Er bat die Heimat des homerischen * estor, das alte Pylos, ,exitdeckt, in der Gegend des Alpbeios, in Elis. Es sind zahlreiche, gut erhaltene Rainen, eine alte Herrenburg, in der weiten fruchtbaren Strandebene Von S_amiken bis Kyparissia gelegen, mit drei Kuppelgräbern und einfarbigen Vasenscherben aufgekeckt. Vom least ist nicht mehr viel erhalten, die_Fußböden smd aus Lehm mit Kieselsteinen. Stücke Von Krügen, Reife von Silberdrabt und Silberblech, einzelne goldene Zierate, Feuersteinspißen, Rundscheiben und andere echt mykenische (Gegen- tände sind gefunden worden.

Gründungßurkunden Vor 3000 Jahren. Die Sitte, ge- schichtliche Urkunden oder Münzen unter die Grundgemäuer Von Bauten zu legen, ist ein uralter Brauch, der in gefitteten Ländern des Alter- tums wohl in den Zeiten aufkam, als die bei vielen Mittelmeer- Völkern, z. B. den Kanaanitern, gebräuchlichen Bauopfsr Von Kindern ein Ende nahmen. Gewiß liegt ursprünglich diesem Niederlegen von Urkunden unter die Grundgemäuer yon Häusern ein religiöser oder aber- gläubischer Gedanke zu Grunde. Jüngst sprach, nach der Franks.Ztg.', in der Zoadey 01" 51511051 Hr01186010Z7 Prof. Eduard Naville über ägyptische Schriften in Vaugrundmauern und unter Götterstand- bildern. Aegyptiscbe Texte erwähnen, daß Hordudef, der Sohn des Königs Menkau Ra, unti'r den Füfßen eines Standbildes des Gottes Thotb eine Alabastertafel ge unden habe, die mit dem Kapitel Vom Herzen aus dem ägyptischen Totixnbuckpe beschrieben war; denn Thotl), der Erfinder des Schreibens, hatte auch die heiligen Bücher ysrfaßt. Auch in Ephesos hat ma.: jüngst bsi den 13011 Hogartb gemachten AuSgrabungen an „der SteÜe, über der das älteste Standbild der (Göttin Artemis aufgesteüt War, zwar keins schriftlich8n Urkunden, aber Gründungßweibgesckpenke zutage ebracht. Andere Texte aus Aegypten [affen Erkennen, daß bei Tempel anten alte Bücher und Schriften in die Grundmauern gelegt Wurden; so wird erzählt, daß bei der Wiederbersteüung des Tempels von Denderak) unter Tutmosis 111. in der )(7111. Dynastie solche uralte Schriften in den Mauern zum Vorschein kamkn. NaviÜe findc't nun eine schlagende Uebereinstimmung zwischen solchm ä yptischen Texten und dsr in der Heiligen Schrift 2 Könige 22, 8 und eßenso 2 CHronika 34,15 gegebenen Erzählung Von der Auffindun des „Buchss des GeseßeS' in' den Mauern des Sakomonis en Tempels, als dieser untexJosiah ausgebeffert wurd“: (.das, was am Tsmpkl baufäüig ist, zu beiiern“). Die Auffindung des Geseßes im Tempel durch die Arbeitlete läßt nach Navillc erkennen, Daß es als Bauurkunde zur Zeit der Erbauung_ niedergelegk war, gerade so, wie in Aegypten heilige Vücher oder yolche, die zur Zeit der Erbauung entstanden sind, in dis Grundmauern Vermaaett Wurden und wie man heutzutage Tageözeitungen in die Grundsteine legt. Was heute nur den Sinn Liner Erinnerung bat, hatte damals religiöse 0:61: abergläubisch? Bedeutung, dis übrigen? auch beuizutage durcb Weibe- sprückc? gkwabrt wird. Naville zixbt nun aus dieser beim Tempel Von Jkrnsalem aus ägyptiicben_ Vyrgängen ZSsÖlIff-MM Sitte? aucb Schlüffc auf die_ Entitebun; W 5. Babes Mofis (Denteronomion) und iii der Ansicht) das früher 11111? zérstreut und _mündlich übérlisfert-x_ ipätere_7§11“:ire Bm!) _sz niosaiscben (Gesetzes 1ei1111t€r S&lsmo erstmalig icbrikxlicb abgskaßt nnd festgelsgt und sczusagkn als wichtigste TageSlitsratur unter die Grund,;émäuer dss Temvkis gCle'gt workkn, wo Hisxkias Werkleute c:“; nach fast drei Jahrhunderts» 11*i€der,;efund2n haben. Diéses durcb Hiski: eingeführte Uckeutewnomion kam: natiirliä; richt (1115111111111 gswesen sein, da es an eiiiem T:,zc: zweimal g-xls'scn wurde.

Verkehrsanftalten.

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Dic Entwicklung Der WeitbandelIflottx im Jabr21906.

Dax“ unter dem Namen ,Naitticus'_ bcka:1nte_ Jabkbmb «ür Deutschlands See'iiirkrcffcn bringt auch in !cinxm neuesten, vor kurzem ('kssbikm'llkn Jahrgang wieder neben _ciner Fulle anderen wertvoijcn TabeUcnmaterials eins intereffantc zuiatximenkaüxndc Uebcrficbt über die lcßtiäbrigk Entwicklung und den gegenwartigen.Stand_der Welthandels. flotten Danach ist der l'ieitoraumgebalt der «examien Handelsüotten der Welt - (der Tabel]? liegen die An abcn des Bureaus ._Veritas“, die nur Dampfer über 100 und Skgelf iffe über 50 Registertons netto bes rücksicbti 811, zu Grunde _ im vergangenen Jahre 5911 25,42 „auf 26,48 21) iUionen Re istertons, aiko um_ru1id 0111? MiUion Regiiter- tons gewachsen. as Ergebnis ist lediglich durch die ge. waltige Zunahme der Dampfertonna e berheigesübrt_ worden, die von 17,80 Millionen auf 18,93 Mi ioncn Tons itieg, während Zleichzeiti der Gesamtraumgebait der Segler von, 7,62,“ auf 1,55 M11]ionen Tons zuruckging. Das Vérbältms zwitchm Dampfer- mid Seglertoimage, das um die' Däne der 90er Jahre des vori en Jahrhunderts wie 1 : 1 stand, steÜt si nunmehr auf 5 : 2. „nfolge der zunehmenden Verhrängung der ler durä die Dampfer wächst die Transportleistungsfäbigkeit der Wc tbandeisstotte tärkcr, als aus der bloßen Angabe der jährlichen ÜunM ihre] chttoraumgebalfes crstchtlicb ist. Wenn man :mter ', una

des Saves, daf: die Leistungöiäbigkett der Dampfertons drein! so