1865 / 115 p. 4 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

1530 blickte, welche in Vereinigung mix dm Spiken der Königlicher: und ' Seite des Rathhauses die Aller 6 en err a im städtischen Behörden, den Vertretern des ProvinziaL-Landtagxs und J!; Präsidenten der Rheinprovinz; Letéßkaréchakslchdxs leÉtlxxichstexijher" der Kreise, des. DomkapitelS, Fo wie der katholischen und evangeli- Landtages und die Bürgermeister der Stadt empfangen und ZM" schen Geistlichkeit 2c. dre A(lerhochften und Höchsten Herrschaften hier 1 Vortritt des anwesenden Kammerherrn durch das Rathhaus nter erwartet hatten. . " ; Throne geleitet. Beim Erscheinen der Allerhöchsten Herrschaftenzum Nachdem Jhrc Majestaten, gefolgt 'von Sr. Königlichen ! dcm Throne führten die verschiedenen Mänrrergesanqdereine der ©an . . gerriht hatten, Sich die Mitglieder der ; in Verbindung mit dem städtischen Orchester eine “Cantate aus at vesrsch1edenennyehördcnx"und poltttschen Körperschasten durch den Re- Nach derselben trat der Landtags-Marschall Vor den ("75 gierungs-PraiidentenKuh-lwetter dorsteüen zu [affen und an einzelne und hiclk Namens des rheinischen Provinzial-Landtages cinTDrrM Yurvxsendr hulddolle Worte zu richten, bestiegen Allerhöchßdiesclhcn sprache an Ihre Majeftäten. n- dre fiir Sie bereit gehaltenen Wagen und hielten feierlichen Einzug Redner hrgann mit der erhabenen Bedeutung des [)cutje in die Stadt. " 7; Festes fiir die Rheinprovinz, die nunmehr 50 Siahre mit der Kr?)U Unter den) GeularUr aller Glocken und dem Donner der Ge- i Prcnßcn vereinigt sti. Zurückhlickmd auf die “Zu/stände diescr P ne schuhe fuhren dre Komglichen Gastr, begleitet von einer unahsehharen hinz vor uns in dem crsten Huldigungswhre 1815, gab derselbe tsv. ]ubelnden Menschenmeyge, durch dre bunt bcflaggten, reich geschmiick- ; dann eine kurze Entwickelungsgeschichie der staatlichen und sovialeo' ten Sirgßcn'zum Regierungs-Prafidial-Gehäude, allwo Se. Majestät Verhältniffc während der hcnte rückwärts liegenden Zeitperiode3 rm? der Komg eme Gesellschaft von 56 Personen zum Diner befohlen [ berührte dabei den Aufschwung, den nicht alleinKünsie und Wisen- hatten. " ' " - _, J schaften, sondern anch der Handel und die Industrie in diesen Nan- , Wahrend die Allerhochßen und Höchsten Herrschaften noch bei ] den genommen. Redner verwies die Provinz m"t ihrem Dankxsji Tische saßen, hegann mar) m- der Stadt, die eintretende Drmkclhcit '; diesc Segnungen an das tapfere. Königshaus dcr S/ohcnzollern er? zu errier herritchen Illummanon zu benußcn. Von den öffentlichen wähnte der jüngsten Heldcnthaien bei Risen UndJDiippc' dj,e fick) Gebaudcnuanhehend, unter denen inöhcsondere das Regierungs-Prä- : den Schlachten hci Watcrloosmd Leipzia würdixx Fur Sesitc steile fidial-Gehau'de, dgs Rathhaus, der Dom und der Cliscnhrrmncn fich i könntcn, Und schloß mit einem Hoch äuf Se.“ Majestät de:? drtrch prachtrge chhteffekie und reizende Arrangements hcrvorthatcn, König Wilheim und Ihre Majestät die Königi'i Augusta bis herab zit detr bcschcrdenstcn Behausungen entlegener Stadtviertel ' Sc. Majcßät der König dankte dcm Redner ungefiihr mit dl) bekundete iich rm reger. Eifer uiid eine allgemeine Bethciligung genden, mit Bewegung gesprochenen Worten: * i Ytaxxeftr Ovation. Wie nnt emem Lichtmeer iiherfluthet lag die ? Es ist ein erhshcndes Frfiihl, dcr Vorsehung Dank bringen , ' ' . - ; ; zu können fiir die gliickli 6 Ber (111er eit wel c eit ei * , . Das hohe Khmgquar durchfuhr m ©o1ellschaftcherönig= hcn Jahrhrmdcrt fiir diih RheiZlaanchhefYandcé hxt. FZZLITY lichen Hoheit des Kronprmzeii und der anderen hohen Herrschaften ck einigung diescr Provinz mit Preußen hat große Vortheilc nach gegen 9 Uhr noch erynial die leuchtende Stadt und erwies in spä- 3 allen Richtungen gebracht. Der Dank dafiir gebührt, Meinen irrer Stunde dcm hteirgeri Gesangverein Concordia noch die Hnld, . Königlichen Vorgängern, Ich aber danke der Provinz fiir Niles eme Sercngde, vdn deir11elhen entgegenzunehmen. Die Sänger ; was sie bei dem hcutigcrchste ausgesprochen und dargebrachihat, hatten dabei die Ehre„wicderholt von den Ailerhöchstcn Herrschaften Mcine Königliche Anfgahe wird es sein, ,die glücklichen Zitsiändr m arxxrkennendsier"Werse bcldh'i zu werden; _; " ' der Rheinlande zn fördern, und “*ich hege das Vertrauen, daß dieses „7397? Marxestaten "der Konig und die Kdnrgin geruhten, im ; uns in rcrfaisrmirsniäßiqcmFusämmenwirkengelingenwird (&'-ots Frasidial-(YehaudxH zuf uberriach,erä,_sSc. Försriigliche Hoheit dcr Kron- J schiiße Preußenix ( "* . ' rmz war, 'ctm ' rascrdi von * e e; cma ge iegcn. Fiir JhreKönig- '? Nach Vcrlcsun; und Allcrhöchicr Voll ie UU einer übe lichen Hoheiten die Prinzen Karl und Albrecht, Hhchstwrlche noch er- 7 feierlichen Akt anfgi'xnommcnenUrkrgnde, an Idi? sich die UeherrrciZYZJ wartet wurden, war rm Horch Nue'ilens das Absteigcquartier besorgt. * vieler Loyalitäts-Adreffcn aus ailen Theilen dcr Rheinproviw an- Ainorgen des 1.5.Marverkundrte Gloche11Jeläritc in allen Kir- reihte, wurde unter dem Glockengelänte sämmtlicher Kirche:? der chen dr'r Stadt In Begwn der Huldigungsfeier und der hierau *; Stadt und unter Abfeuerung vori 101 Kanoncnschiiffcn, von der sich knupfenden (Festlichkeiten. . ' " ; Kapelle des obengenannten Regiments cin Trinmphmarich . UMF Uhr __11nahnrcn Srine' Maxrßat der König “in Bc- ' ausgefiihrt, gcgen dcffcn Ende Ihre Majestäten zu den Wa- gletturrg Ihrer Komglrchen „Hoheiten des Kronprinzen, der inzwischen gen zuriickgcleitet wurden. Die Köäiglichen Gäste gcruhicn hicrirui noch enigetrofsenen,Prinzen Karl und Albrnecht, des Fürsten und ? unter Leitung des Regierungs-Präfidentc11 Kiihlwcttcr Und Poirci- des Prmzrn von Hohhnzollcrn und emed glanzenden (Veneralstahcs ; Präfidcnicn Hirsch Qlllcrhöchstfich zum Miinsierplaß zu verfiiqcii. Äm kms dcr_ Yochftraßr dre „Parade der hier stehenden Bataillone dcs Münster warden Ihre Majestätcn dureh den Vorstand des Carls- .88. Rhetrnschen Jiiraiitrrie-Regtrirrrrthi ab, worauf ?illerhöchstdiestlhcn vereins hewillkomnit und zum Hauptportal drs Münsters qelcitct tn'Gcwcmschaft rnit "Ihrer Maxcßat der Königin und Jhrcn é wo dnrch dcn zeitigen Erzbisthums-Verweser, Hrn. 1")1'. Bäudrij, Kömglrcherr Hohcttrn des Kronprinzen ,und der iibrigen Prinzen *; Namens des Cpiökopats, dcs Aachener Kollcgiat-Stifts-Kapitcls mid dern Gottesdienste 111 der evangeliichen Ktrche-hctzuwoh-nen geruhtcn. “; dcr gesammten katholischen Geistlichkeit die Begrüßung der Aller- Hterauf heJaben Sich dre "Allerhöchstcn und Hochsten Herrschaften in *; höchsten Gäste crfolqte, nach welcher der Amhrofianisckie (?ohgcsang: FeYTteZlbftetgequarttere zuruck, um fick) zu der Hilldigungsfcier vorzu- ; 1,0 (1011111 ]MULQUUÉ, angestimmk wurde, ' P . . Die dann erfolgendc'Lrnn; des (Grund eins iir die olMcch- 5 Zu “dem Akte vor dem Rathhause hatte man in der ganzen 7 nische Schale wurdc,Itclcgraphxisrhéexn Mittheilmchn ziftfolqe, dxérrch ein berrgedTermesxeirxrecrrjchMdxxieitIZeTZZkt gekeh1r/1LJ1FVYrderfroritÄ)unmittélbar , heftiges Gewitter verzögert und endete erst nach ,2 Uhr Anf ki? ' e eme u (1110? . “u “reife * 511 1 ' d' “K * * * ' *" *“ ?rihürrefersrkcsÉetrtxdrTiit faerzzigcn Drapericen,Lauh)werkuer Fahne» ZELLER kes Lauraths CNMU MWMM Sc. MUMM M augen e 'i au gezerr- m „Hintergrunde dicser Tribüne; gerade * * »Xcs wiinric da"* die??» Werk der “- ad 5 ' “Dkk Vor der Mittripjorte des Hanhtemgangcs 'zunrRathhansc, befand sick) Rheinproiinz zIriii,YiiriF1m rInd Gedeihen gértcichtchkßLxx “Um auf einer maßrx;en,„ den freien, Ueberblick des weiten ehrwürdigen ; Danzig, 15. Mai. S. M. Corvette, -Nymphc- hc- Marktplaßes hegunsiigenden„Erhöhung, unter einem mittelsi goldener ? richtet das »Danz. Dampfh.-, ift qcftern früh in See geqangcd, UM Jhone Zchakitenen Baldachin ,VM rothem Sammt dcr Königiichc ; das Kaisrrlich russische Lciclxngcschwadcr in Sicht zu nehmen. Sk. ck ron,1n effen Nähe die höchsten Staats -Bea111te11 und 3907- Königliche Hoheit der Prinz Admiral nahm heute Vormittmx LM? argen Aussiesllung genoxrimen hcrttcn. “An diese reihten fich ; Parade dcs Scehataillons auf dem kleinen Exercierplah ab 4 S6- reuchtd und links dom 2-th"? die Königlichen Behörden und ? Maj. Corvette *Gazclle- ist heute von der Rh-de eingekdmincrr Yadtischend' Corporatwncn, wahrc'trd der Raum gerade vor dem; Bromberg, 15. Mäi. Die Feier. des 50jähriich ATZE mxd ZßnxotYJisg-cnUYngYirixslsZiethrftiiiiécnö“?Stxdtrélx'll)“t vdr! ; erhhiiäums der Wirdrrvereinigung unserer Provinz mit dcm/Köiiiki“ ' . „m erza ercr7rei 5' ' - - ' "*** zur, Trihuzic hinauniihrendcn breiten Haupttreppe waren Zu heiden MUMM, berichtet die PKW Ztg. , leitete schon des MNI'MT Seiten klemere Estraden angebracht, auf welchen rechts die Gesang- i

Hoheit dem Kronprinzen,

fdr?) (15111113 Uhrf rdine Mordgcxmufik ein. Am Standhilde Friedrich.“ . - . ., ,. , , e droßcn cm cm Fric ri 5 la c das mit Lanbxewinden 1111? iZereUZk iinldas städtische Mußk- Corps placirt Waren," Unten aur J Kränzen geziert war, shielte depKFpLLle zunächst rincNZChoral, dmr» mi (11 „p aße. MDM!) hatten 11ch dern Rathhause gegenuber zwischen ? dic Prenßische Nationalhymne -Heil Dir im Sicqerkranzec mid UM zwei allddmt errichteten'Ehrcnpfoérten m halbrundem Kreise die Ehren- ; Schlusse: »Was ist des DenkschenVatcrlanda. Alle königlichctr W? KTFFMYZVZÜ'ZY'CYW drr U?UekWeÖk-„ 51,6 KAlsschi'lßr-n und eiii ; städtischen sowie viele Privatgehäude waren mit 30hlkciche11/FUÖUCTT war von e'Usé. orhllbarifgefteilt. Dcr ubrige ?hkil des Marktes ; gezrert. In allen Schulen famden Schrilfcierlichkciten statt". JU“- it 1 mei unza') aten Mrnschenmcnge rrfullt und_ gcwahrte ; Kömglichcn (Hymnasinm waren die Schüler arif dem Hofe dciscikiik m d s;; neui alten, nnt Laubguirlandcn rzmkranztnctr Katierhrmmcn ; vcrsmmnclf, wo Direktor Dcinhardt in einer längeren Rede Mi TLZ bentßmgstun1gebelj'1den'festkcj) Zeichnmckten Hauicrn cinen iiher- die Bedeutung des heutigeuJefitages hinwies, Er verglich dic friihe- UTZ;_FFÜJHFUÖFFlétflTheZiZindruck. „. ? W,! MUMM Zustände unseres Landes untcr polnischer Herriéröki

dcr Köni licien W r n e 2 xa Schmettern der Janfare das Nahrn ) mri den gegenwärtigen unter Preußens Herrschaft, und schloß scimM Wälérend die ??Selele des 2 R ' , ; ' * Vdrirag mit cinem dreifachen Hoch auf Seine Majestät den Köiiiß

Nr 25 d K 6 Pk ck helmschen Infanterre-Regiments Wiihelw, worm alle Schüler und Lehrer freudig einstimmtcn. LTM . en r nungsmars, spielte, wurden an der Kaisertreppeznr . dcr Festrede crfolgte der Gesang des Preußenliedcs. NachmiträzS

1531

fand ein Jeßzug von der Danziger Chaussee nach dem Paßer'schen Eiabliffemrnt und am Abende eine glänzende Illuminaiion des Standbildes Friedrichs des Großen statt.

Trzemeszno, 14, Mai. Das frühere Gymnasium, berichtet man der 'Bromb.Patr.Ztg.-, bezog _aus Staatsfonds 12,436 Thlr. jährlich, aus Stiftungsftmds nur 27V Thlr. “trafen Freistellen, davon 12 fiirSöhne vonEdcllcuten, 30 fiir künf-

tige Geistliche bestimmt waren. Die geringe Einnahme von 2718 Thlr. ; reichte für so viele Freistellen bei den gestiegenen Preisen dcs Lebcns- , unterhalts bei Weitem nicht aus, so daß der Staat etwa 1000 Thlr. ? Auch mit dieser Hiilfe konnten nur mehr oder weniger uanreichende Schiilcr-Stipcndien gewährt werden. Da indeß Wohnung und Kost verhältnißmäßig hier hiUiger sind, als in ?. Posen und Bromberg, so zogen diese Stipendien doch viele Schüler ärme-

1 2900 Quadrat - Rathen ariszudeichen.

jährlich zuschoß.

rer Eltern hierher, während die Söhne wohlhabendercr Familien die An-

Kalt vermieden. SeitBestehen der Anstalt war aufderselhcn rinTon vor- j

herrschenkn welcher nicht allein durchaus unprcußisch, sondern mich eines ' hier am Montag beginnen und nur 5 Tage dauern.

höheren iviffenfthaftliche11 Lehrinstituis wenig würdig war. Die An-

iialt war, wie bald nach ihrer Gründung sich zeigte, und die Erfah- ; rungen während ihres Bestehens bewiesen haben, ein dnrchans Vcr- ; ': eine verhältniszmäßig zahlreiche Betheiligung an der Actienzeichmmg

fehltrs Unternehmen. Die Anfhebrmg war längst beschlossen und

wurde nur von Jahr zu Jahr hinangcschdhen, weil stehen des Instituts mancherlei Privatintcrrffcn sich knüpften, welche man schonen wolitc, Dic Vorgänge des Jahres 115625 («„Um “die

&

Schäden, an denen das Gymnasium krankte, von neuem so onen , “; die am 8. Mai begonnene außerordentliche Zusammenkunft unserer

dar, daß die Aufhebung endlich verwirklichk wnrde. Chin,

«0er Kirchthiirme der Stadt feierlich eingeläutet. Um 7 Uhr heute

'in der Frühe wurden vom Rheinufer zu Deniz 101 Kanonensthiiffe ?

«hgefencrt, und vom Rathhanse, dcm Domthrirmc Und mehreren um in Hiching bei Wien und später in Venedig zu verweilen.

anderen Kirchthiirmcn herab durch die verschirdencn Militair-Mnsik- chöre der Garnison cin Choral und dann die National «Hymne ge- blasen. Um 131: M ü nch en das Hochamt, indem der 3 Weihbischof [)r. Baudri fich bereits gestern nach Aachen thehen hat,

,-

WO er heute dir kirchlichenFunctionendollzicht. Nach hccndigtcm Hochamte ?

sämmtliche katholische Stadtpfarrer hciwohnten,;

Auch in der protestantischrn Kirche die Herzogliche StaaiSregierung zur Beförderung der Eisenbahn-

? Unternehmung der Linie Gera-Saaifeld schonjeizt thaiiächiirh

im Dome, dem wurde das Techm abgesungen. Und in der Synagoge fand ein Dankgottesdienst statt. Die Eie-

Uientar- und Freischiiler wurden größtcuthcils in den Schuilokalen , z ' in Llusficht zu stellen, um sich an dem Baukapital der Linie Saal-

hewirihct, “die Waisenmädchen drs Vincentinerinnen-Klöfters machten

nach Lengerich. Die verschiedenen (Hynmaficn, dic Real- Provinzial - Gewerbeschule begingen die Feier während des Vormit- tags dnrch Schulaktnii. Elberfeld, 15. Mai. schlusses der Rheinprovinz an Preußen, schreibt die

Die 50jährige Gedenkfeier des; An- "Clbf. Ztg.",

wohl aber segneten alle Bewohner den Tag, an welchem die ver-

hi'nideien Truppen dem Fremden unser Gebiet ahrangen, an dem wir *

Bürger des deutschen Staates geworden find, dcr fich unter den drui-

Und städtischen Gebäuden und ans manchen Privathäusern ftaitertcn

auf die großartige Errungenschaft, m der katholischen Kirche fand cm ,

iolcmrcs Hochamt mit “M) 1)€rrm_ statt, dem auch die Schul'wgcnd anwohntc, und auch in allen höheren Lehranstalten und nr sammt- lichen Element.:richulen sowohl als in verschiedenen Vereinen mid

Geseilschaften (die Gesellschaft Parlament versammelte ihre Yiitxriicdci : zu einem nrufikalisth-gesekiigen Vergnügen) ward der Tag der Wixdcr- ;

Vereinigung mit Deutschland und Preußen gefriert. Schleswig-Holstriu.

machung :

gekvesen find, fernerhin zur Praxis ami) in dem anderen Herzogthirm, und

das; insbesondere auch die Ober- und Landgerichts-Advokaten im Herzogthum ;

Holstein z ck Praxis bei dem Appellationsgerichi für das Herzogihum Schles-

Wig, sowie die Appe[lationsgerichts-Advokaien in dem leßkgcdachtcn Herzog- ;

ihum zur Praxis ' den holsteinischen Oherdicafteri'en zuzulassen sind, da

des Z. 84 der, Verordnung vom 15. Mai 1834, betreffend cine provrsorische Gerichts-Ordnung für das fck)lcswig-holfiein-lauenhurgischc Ohcr-Appcliatwns-

haben.

Zvig oder mir in dem Herzogihum Holstein hcfugt IewcseiinfiU'D, kiiniiig auch M dem anderen Herzogihum Notariatsgeschäfte treihen mogena

i

i

“_“ ?_OaffelbePÄatt enihä'lt ferner eine erisoristhe Mrvrdinußg fur die Herzogthumer Schleswig-Holslein, betreffend die Aufhk-

;bung des Einfuhrzolles für unbereitete Häute und eine 3 Bekanntmachung, betreffend Quartiervergütungßsäße

für die Be-

saßuugstruppen in den Sommermonaten.

Die Stiftungen be- '-

Kiel, 15. Piai, berichtet das rWolffsthe BüreaUa: Prinz

Adalbert von Preußen wird hier mit Sr. Majestät COMM?"

an das Be-

15. Mai. Die hcntigc Jubilänmsirirr, berichten die ;

»Cd'ln. Bläticra, wurde gestern, am Vorahcndc, durch die Glocken ? Wiederaufbau des HerzoglichenRcfidenzschlosses mit allen gegen zwei

Yerr ErzbisthumrI-Verweftr ; *; Herzoglichen Schlosse abgestiegen.

schen Ohcr-Appeilationsgcricht zu Kiel zn practisiren wünschen, nach Maßgabe

? auIznsprcchi-n, untcr ähnlichen Bedingungen wie '»; eine nach dem Verhältniß dcr Baustrecke und des Baukapitals zu ". leistende ZinsJarantic, wenn nöthig, zu gewähren, schließlich die Her- zogliche Staatsregierung zu ersuchen, bei den über den Weiterbau,

wurde in unserer Skadi nicht durch äußere Festlichkeiten begangen, don Saalfeld aus eingeleitet werdenden Verhandlungen dahin zu

? kommend, Freitag

»Von der obersten Civilhehörde ist unter dem 30. v. M. die Brftiw- '; aus Ekskaunngückficern,

mung getroffen, daß die Advokaten, weiche hiéhcr zur Praxiß nur in ; dem Herzogthum Schleswig oder nur in dem Herzogihum „Folsom befugt ; “* worden.

W- x' "-*' *I.li*m'm “jedoch die eben genannten Advokaten, wenn sie bei dem holstein-lauenhurgr- ; ]W'JM HLM" Sklldtlendcn, niiche mh bei der .Di) zr » i

:(Hazcllc- und -Nymphe- erwartet. Die österreichische Corvekte aCrzherzog'Friedrich- bleibt bis auf Weiteres hier.

,"_“ Die Ankaufe am jenseitigen Hafenufer für die Norddeutsche échiffxzharrgeieilichafi, schreibt man dem -Alt. Merk.- aus Kiel, imd m dreien Tagen völlig beendet. Es ist im Ganzen ein Areal von eiwrr 4200 Quadrai-Ruthcn erworben und außerdem hai die Stadt Kiel Erlaubnis; ertheilt, in dem ihr gehörigen Hafen etwa .. " _ Jm Durchschniii sollen die Erwerhnngen zu verhaltnimnäßig billigen Preisen, von 7-15 Thlr. prcnß. pr. Ouadrai-Ruihc geschehen sein. Die Aciienzeichnung wird , Zuerst wer- den fiir 1'7. Mill. Thlr., ZX Artie zu 20 Thlr., ausgegeben werden. Man nimmi an, daß auch hier im Lande, und namentlich in Kiel,

stattfinden wird, da man das Unternehmen als ein zukunftrciches aiizuirhrn hat. Welchen Einfluß daffelbe auf die künftige Entwicke- lnng Kiels hahen wird, läßt fich noch gar nicht ermeffen. Brauuychwetg, 14. Mai. Mit der heutigen Sihung wnrde Ständerersammlurrg geschlossen und der Antrag fiir den Stimmen angenommen. Se. Hoheit wird nächsten Montag die gewöhnliche Sommerreise über Berlin nach Sihyllenort antreten,

(N- H- Zl»)

Sachsen. Altenburg, 14. Mai. Ihre Kaiserliche Hoheit

10 Uhr rciehrirtc im Dome der Herr Dompropst ? die Frau Großfürstin Konstantin von Rußland ist heute

Abend mik ihren Kindern von Hannover hier eingetroffen und im Meiningen, 12. Mai. In Folge der eingegangenen Petitionen hat der landschaftliche Finanzausschuß dem Landtage vorgeschlagen,

u unterstüßen, deshalb der Regierung imVoraus einen Kredit dafür

in Beglcimng der Lehrerinnen cinen Arrsflug mit der Eisenbahn feld-Gera durch Acticnzeichnung von einem verhältnißmäßig ähnlichen

und die :

Betrage wie bei dcr Werrabahn zu hetheiligrn; die Geneigtheit dafür bei der „Werrahahn

3 streben, daß ein direkter oder indirekter Anschluß an Sonneberg und

somit an die Werrahahn erzielt werde. (L, Ztg.) - 14. Mai, Der Landtag hat die Anträge des Aussthuffes

sehen am deuisthesten gezeigt, der die Fahne des Vaterlandes aus) dem *; bezüglich der Saal-Orla-Bahn in seiner jüngsten Sihung cin-

Stauh gezogen und ste im besten Blute seiner Söhne rein gewaschen ; hatte. Die Glocken aller Kirchen läuteten die Juhclfercr cm, die BMW“ “;

donnerten von danöhcn, von dchhiirmen, dcn öffentlichenköniizlichrn * Gehaltszulage dcs Bundestagsgesandten wurde unter Vorausßßung

die Fahnen im Sonnenschein, in den evangelischen Gotteshäusern der Zustimmung der iibrigen hebhciligten Staaten ehenfalis genehmigr.

nahmen die Herren Prediger in ihren kirchlichen Vorträgen Bezrzg ?

fiimmig genehmigt. Ueber die Neprdpofition einzelner Etatspoften wurden die Anträge

des Anrichuffes mit einer geringen Modification genehmigt. Die

Bayern. Miinchen, 14. Mai. Ihre Kaiserliche Hohcii dic Fran Kronprinzcifin von Brasilien und deren Gemahl, der Graf von Eu - Prinz Ludwig von Orleans -'- find, von Wien hier eingetroffen und im 'Buyerischen Hof- ai)- gcstiegen. Es besichtigten die hohen Herrschaften die hauptsächlichsten SeheanÜrdigkeiten und Krmftsammiungcn unserer Stadt und seßte'n dann Nachmittags iiber Aungurg die Reise nach England fort. Oesterreich. Wien, 13. Mai. Großfürst Michael von

Das »VerordmmgshlattfiirSchlcS- Rußlmd reiste heute 5 Uhr Abends mit Familie und Gefolge mit- ivig-Holstein uud Lauenburga (24. Stück) bringt foigende Bekannt- '; Ulst WLÜÖUM nach Darmstadt ab.

Das Kriegsministerium hat angeordnet, daß im heurigenIahre, alle größeren Wafienuhungcn zu haben. Diese Uebungen werden von Truppen nur

unterbleiben wo fie fich dislozirt befinden, vorgenommkn

in den Stationen,

Am schwarzen Breite der U nircrsität ist heute folgende vom

Orkan 111". Arndts rrlaffcne Kundmachung erschienen: _ »Um der Erneuerung lärmender Auftritte vorzudcngen, wrrdcn dre- " Studenten-

Comiié (fiir die Uniocrfitätsfcicr) *hcthriiigen “wollen, eingeladen, ihre WHU“- zettel, einzeln oder gemeinschaftlich, untcr vcriiegelirm Convert mri der „krix- schrist »Wahlzetteia cinznrcichcn, und wird der Wahlicrmm, vorhrhaiiiich

- ' ' ' ' ' 'imwch d'ri 17. d. M. der- gericht zu Kiel, um die Eriheilung cmer derailsigen Erlaubnis; nachzuinchw dcr GWÜWUJUUI dcs Konsistorimns, bis Mt & , ii

Ferner ist es von der Landesregierung genehiiiich worden, ders; dte- ; "jenigen Notare, welche seither zur Praxis nnr in dem Herzogiiwm «chirs- :

iängeri.« , _ - . -- Die Fusion der Consorticn „mm Ankam der Staats-

. güter. meldet "14111 der »onha, ist DVUZOJLU; ÖMZ DUc'k-i UL bkkkiks “; eingereicht. Herr Langrand-Dnmonccau hat cm OWMQT-