1887 / 110 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 12 May 1887 18:00:01 GMT) scan diff

Gewerbesteuer einen EinnahmxAusfall er e_be' nach Ein- " rung der neuen Reichssteuern werde fich e Sache anders fte en. Bei Beurtheilung dieser ReichSftxuern müsse man fich das Verhältniß der indirekten zu den direkten_Steuer_n _klar machen. Die Klassen: und Einkommerijteuerpfltchtigen brächten zusammen 150 Millionen Mark direkter Stxuern und einen Theil der sich für Preußetx auf 240 Millionen Mark stellenden indirekten Steuern aux. _Axigefichts dessen könne man wohl nicht behaupten, daß die indirekten Steuern für die von direkten Steuern freien 8 Millionen Preußen, welche unter 900 „FL Einkommen hätten,__ungerecht _und_un- erträglich seien, besonders wenn xnan etwa e, da_ß_ die Lohne im A(lgemeinen nicht gefaUen, 1on_derr_1_ e er gestiegen, i_md andererseits die Lebenömittel und yonmgen Gebrauchßartikel

im Preise :urückgegangen seien. Tie_ Au_§bild_ung des Systems der indirekten Steuern, _ wre ne _]th Ye: plant werde, könne darnach nicht als eme &

nachtheil' ung der arbeitender: Klassen erscheinen. Wenn die wohl benden Klasen stärker herangezogen werden sollten, so müsse eine Besteuerung des Kapitals, nicht jede?) Einkom- men?- geschaffen werden. Dazu sei eine Progression der direkxen Stéuer auf Einkommen von 10000 „16 an herbeizuführen; freilich nicht sitze unendliche Progression, sondern die Yschläge nach oben dürften nur 21/9_3 Proz. betragen. - aneben müsse eine Reform der Gewerbesteuer erfolgen. Die Kapital- reritenfteuer i_ei um so nothwendiger, als die Grundsteuer den GrundbesYimmer mehr belaste, weil sie ohne Rücksicht auf eine etwa steigende Verschuldung bezahlt werden müsse. Die Gewerbesteuer sei für manche Klassen, namentlich fiir die Handwerker, nur eine Vérstärkung dsr Personalsteuer, an- derrrieits müßten manche Gewerbszweige mit einem höheren Stsuermße getroffen werden. Auf Grund der?? eingebrachten Antrages könne Line Verständigung des Hauses erzielt wer: den, und man brauche sich nicht durch eine motivirte Tages- ordnung um die Beschlußfassung herumzudriicken.

Bei "Schluß des Blattes nahm Finanz-Minister Dr. von Scholz das Wort.

_ Eine die Einlegung der Revision oder eines anderen Rechtsmittels enthaltende Eingabe, welche au?- Ver: sehen der Namsnstiterschrist des das Rechtßmittel Crnlxgenden ermangeix, ist nach einem Beschluß des Reichs- HerisYrs, 11. Stranenats, vom 18. Februar d, J., wir:

ng , 9.

Bayern. Ueber die Rundreise des Prinz-Regenten wird der Münchener „Ailg. Ztg.“ gemeldet: _

Land§_hut, 10. Mai. Der Vorbéimarich der Vereine nach dem seierlichsn Einzu 8 Er. Königlichen Hoheit drs Prinz:Ne_genten wurde dur ein heftiges Gewittsr gestört. Zur Tafel wurden auch die Bürgermeistsr und Gemeinde- vorstände von Trggendori und Straubing gezogen. Auf ssiner Fczhrt zur Burg TraUZniß bsreiteten 14 Offizisre als gshar- ni1chte Ritter dem Prinz-Regenten einen festlichen Empfang. Während fie sodann ein kleines Tyrnier vorführten, wurde der Stadtpfarrsr Gruber, der ebeniaUs heute- zur Tafel gr- laden war, dom Säzlage getroffen und war sowrt tddt. _ Am Abend wlgten 11ch_ bei gutem Wetter und brillanter Be: leuchtung der Straßenfronten Fackelreigen, Serenade, Zapfen- streich und eléktriiche Beleuchtung der Traußniß, des Martins- thurms und der Fontaine. Uekxerall, wo i_nan des [3an Gastes (mächtig wurde, begrüßte ihn enthufiajtischer Jubel ?- zahllo en Publikums.

Ünchen, _11- Mai, Abends. (W. T. B.) Der Yrinz-Regent ist heute Abend von seiner Reise in die rovinz hierher zurückgekehrt und wurde auf drm Bahnhof yon_sämmtlichen Prinzen, den Ministern und der Generalitiit Www den Spißeri der Gemeindekoüegien empfangen.

_ _ 10. Mai. (Allg. Ztg.) Die Kdnigin:Mutier wird morgen ihr Hoilager _von Elbigenalp nach Hohen: ighwxingau verlegen. Der Gemndheiiszustand Ihrer Majestät in ein guter. - Der päpstliche Nuntius di Pietro wird _morgen Miinchen vsrlaffen und sich Übsr Rom nach Madrid begeben, Bis zur Ankunft des Fürstsn Russo Scilla wird Auditeur Locatelli die Gsschäite der hiesigen Nuniiatur leiten. _ Zum Präsidenten des Land: L_Cerichts München 1 wurde der Direktor an diesem Gericht,

1). von Brunn, ernannt.

_ _ 12. _Mai. (W. T. V.) Der bisherige Nuntius di Pietro ut heute nach Rom abgereist.

Sachsen. DreZden, 11. Mai, (Dr. Z.) Der König u_iid die_Königin empfingen heute Nachmittag in drr König: lichen Van zu Strehlen den zur Zeit hier weilenden Prin en Karl von Schweden_ und Norwe en, Herzog von est: otland, welcher hiergus nebst seinem egleiter, dem Kammer: Zerrnwnd Legatianekretär von Adelborg, an der Königlichén ostaseltheilnahm.__ Die Prinzes s in Mathilde ist gestern Abend von Klagsmurt zurückgekehrt und hat sich in die Prinz: liche Vikla zu Hosterwiß begeben. _ _Leipzig, _10. Mai. (Dr. J.) Die Feier der Grund- 1t91nl_egung_1ii_r den_Bau des Reichtderichts sollte, wre_ urwriinglick) 111_Au§11cht grxwmmen war, noch im Laufe dieies Monats stattfinden, Tieier Termin hat jedoch in Folge der Unmöglichkeit, mit den Vorbereitungen des TerrainS u.1'. w. zu Sthde zu kommen, aufgehobexi werden müssen, sodaß dorausnchtlich erst nach den Gerichtsserien die Feierlichkeit vor iich gehen wird.

_ Württemberg. Stuttgart, 11. Mai. (St.:A. f. W.) Die Kammer der _Abgeordneten nahm gestern ihre Sißungen wieder aux. _Vor dem Eintritt in die Tages- ordnun _ ergriff der Prändent_des Staats:Ministeriums, Dr. von itttiacht das Wort_zu folgender Rede: „Meine Herren? Zch__habe die_ Ehre, dehups Ertheilung Ihrer verfassungs- mgßigen Zurtimmung vorzulegen: Zwei Abkommen, unter: zeichnet am 11. März 1). J. in Berlin, betreffend Etienbdhnbauten im Interesse der Landes- vertheidigung. Die erste Verabredun_g zwischen dem Reich und __Würrtewberg bezwsckt die Yersteilung eines zweiter) GleUeZ aus der württembergischen Bahn von der bayxriichen Grepze bei Krailsheim über effenthal_Ha[l- Weinsherg_§)eilbronn bis_ Ep ingen. * ie zweite Ueber: emkumt zw1_1_c_hen _dem Rerch, Zreußen, Württemberg und Bqden betrifft _ die Hernellung_ einer Eisenbahnverbindung Fischen Trittlingxn und Iyerofen-Sigmarin en.

er Bauaurwand mr das zweite leise ist auf 6969 „E berechnet Hieran hat Wsrrxtßtyher 20Pro ., d, h. 1 393 840,11 zu trYgen; _80 Proz. mit 00-0 „46 ernimmt das Rrich. Der oranjchlag für die Bahn Tuttlingen-Sigmaringen ist auf 12631900 «Ré berechnet. Hieran tragen Württem-

“10 470 t und 12000 Pferde aft. Seine Armatur besteht

Der Gesammtaufwand für strategische Bahnbauten in Württem- ber7 beträgt 19 601 100 „44 Daran tragen Württemberg 60 8840 „FC, das Reich 13082260 „46, Preußen 500000 „46 Württemberg übernimmt Vetrieb m_id _Unterhaltung und Erneuerung; ihm steht das ausschließliche Eigenthum an Grund und Boden, den Bauanlagen imd den jonßi en Einrichtungen zu. Nachdem der _ Reichstag seine u“- ftimmung in weiter Lesung bereits angesprochen hat, Wird auch an I rer Zustimmung kaum zu weifeln sein. 1de deshalb weiter den Entwurf eine? Ge eyes vor, wel es die Herstellung der erwähnten strategischen_ Bahnbauten ver- fügt und für die Finanzperiode 1887/89 die Aufnahme von StaatSanlehen bis zum Betrage von 4500000 „48 vorfieht. Die 3 Baugeseßennvürxe, welche Ihnen ]“th vorliegen, sehen Ansehen vor: der er e von 2760000 «FQ, der zweite von 5000000 5-8, der dritte von 4500000 „M, zusammen 12 260M“._ Die Kammer beriet sodann die beiden Entwürfe: 1) betreffend _die Beschaffung von eldmitteln für den Eisen: bahnbau, sowie für außerordentliche Bedürfnisse derEisenbahn- verwaltu_n m der Finanzperiode 1887/89 (Bietigheim-Heffen- thal, Hei wnmEppingen, Freudenstadt Schiltach, Schramberg: Schiltach), 2 betr. die ersteUung weiterer Eisenbahnver- bi_ndungen_ u Beschaffung von Geldmitteln hiefür in der Finanzperiode 1887/89 (Leutkirch:2[rlach, Wangen:Hergaß). Beide Entwürfe wurden unverändert angenommen.

ma? W«“M Bapen._ KarlSr_uhe, 10. Mai. Wie die „KarlHr. Ztg.“ mittheilt, begiebt 1ich Ihre Königliche Hoheit die Groß: hxrzogin am Donnerstag, den 12. d. M., nach Berlin, um wahrend der Abwesenheit Ihrer Majestät der Kaiserin bei St- Maxejtat dem Kai1er zu verweilen.

Hessen. D arm st a dt , 10. Mai. (Köln. Ztg.) Das heute außgegedene Regierungsblatt verkündigt das G e se ß wegen_ e_ r a n 31 8 [Zu 11 g der im Großherzogthum garnisonirenden, im_ L_s_ zierSrang stehenden M il i t (“1 r p e r) 0 n e n des aktiven Dienytxtandes zu den E em ein d en tu la g e 11,

Sachsen - Weimar - Eisenach. Weimar, 11. Mai.

Th. C.) Der Erb roßherzog hat sich heute na Wien Legehen; seine Rückke r wird am 20. d. M. erwartet. ck

Oesterreith-ngarn. Wien, 10. Mai. (Wien. Abdp.) Jm Abgeordnetenhause wurde heute die Spezialdebatte iiber den Voranschlag des Ministsriums für KultuH und Unterricht fort ese t. An der Diskusiidn nahm der Minister 111. von Gautizch heil.

_ 12; Mai. W. T“. V.) Eine Studenten- Deyutarion bega fich heute zu drm Rektor der Unzvermtät und theilxe demselben mit, daß die Studenten- [chast 16_st entschlossen iei, die. Ordnung in der Universität 1elbst ausrechtzuerhalten und ails Demonstrationen zu vermeiden. Pest, 10._ Mai. (Wien. Ztg.) "Jm Abgeordneten: hauxe ü_b_erre1 te He e_düs den Bericht des Finanz: au_s_1chu11es, etrxffen den (3816 entwurs iiber die neuerliche _Fejtyteklung der Beitra_nguote ngarns zu den gemein- amen Ausxzaben. Deryelhe wurde für Sonnabend auf die Ta esvrdnung gestellt. ,D1e_in dritter Lesung angenommenen Er_eßentwürfe, Mreffepd die Handelskonventionen mit Danemark und Griechenland, wurden dem Oberhause übersendet.

Schweiz. Berri, 11. Mai. (Bund.) Der Bundes- rath_ hat am Diemtag den_Wdrtlaut einer Note an die Regierung von Italien feiigestellt, betreffend Anbahnung von Verhandlungen mit derselben iiber die Herstellung der Simplonbghn. Ferner begann er die Berathung des Grssßentwgris iiber die civilrechtlichen Vsrhältniffe der Niedergelamensn. __ Der Große Rath von Bern hat mit 186 gegsii 16 Stimmen bexchloffen, dem Bernér Volk die An- nahme des Alkoholgeyeßes zu empfehlen.

Großbritannien und Irland. London, 10. Mai. (21. C._)_ Die Königin kam gestern, bsgleitet von der Prinzenm Beatrice, von Windsor nach London und empfing Nachmittags im Buckingham-Palast eine aus etwa 200 Mit: gliedern dsr Korporation von London bestéhende Teputcrtion unter Führung des Lord:Ma1)0reZ, welche der Monarchin eine Gliickwunsch=21drefse anläßlich ihres 50jährigen Regisrungs:3ubiläums iiberrsichte.

Zn Blackwall fand gestern in Gegenwart des Marine; _MiriijterH und einer ?Wir) zahlreichen wie glänzenden Gesell: 1chast dsr Stapellaur des von dsr Thames Shipbuilding Company fiir Rechnurzg der britischen Regierung gebauten neueri Panzerichisss „Sanspareil“ statt. Das Kriengahrzeu, in ein Schwesterschiff drr „Victoria“, welche vor etlichew _ochen in_Newcastle vom Stapel lief, aber es iibertrint die1es _SYM an Gewicht und ist folglich das 1chwer1te Panzergchin der englischen KriegS-Marine. Der „Sanchareil“ in ein doppelschraubiges, aus Stahl ge- bautes, gepanzertes Thurmschi" mit einem Teplacement von

aus 27 Kanonen kleinen Kalibers, zwei 111 t wiegenden Kanonexi im Thurme, einsm 29 t und zwölf je 5 t wiegen- den (Heichüßen in der Batterie und acht 143516 en Whitehead: ichen Torpxdo-Rdhren, Die Panzerbekleidung at eine Stärke von 16 bis 18 _Zoll. Kraft feiner vertikalen dreifachen Expanfionß-Maicbmen wird der „Sanspareil“ im Stande )en], 16 bis 17 Knoten in der Stunde zurückzulegen. Die Konetides FahrzeuFLS vel_aufen sich auf 825000 Pfd. Sterl, _ T_ie Kolonia Konferenz wurde gestern geschlossen. Eine ihrer Errungemchaften ist die Ermäßigung des Briéf- portos von England nach Australien von 6 auf 3 Vence. _ Ottawa(Canada), 9.Mai. (AC.) DerFin anz=Minister, Sir Charl_es Tupper, legte in der heutigen Sißung des Uiiterh_au1es die Voranschläge für das neue Fiskaljahr vor. Die AUSgaben sind darin auf 42322000 _ollars veranschlaZt, wovon 3 700_ 000 23011. für Staats- eisenbahnen und gnäle ausgeworfen find. Eine Miklion Dokiars soll der Hsrneliung eines Kanals in Sault St. Marie gewrdmet werden, _um den auf britischem Territorium gelege- nen_Huron-See mit dem Superior-See auf amerikanischem Gebiet zu verbinden.

V _ _rgukreith. P aris, 9. Mai. (Fr. C.)ZDer „T emps“ sch wt uber den Ausfall der ariser Gemeinderaths- w ah le n :_ „T_xr charakiqristifche ug der Gemeinderathswahlen vo_n Paris Ut die Niederlage der gemäßigt republikanischen Richtungen zy Gun_1ten al ler extremen Richtungen. Man kann veriuchen, nch darüber zu trösten durch die Betrachtung,

berg 4 625 000 „,L, Preußen 500 (])0 „11, das Reich 7 506 900 „FL

efähr aus denselben_ Parteien“ und denselbetz Mannern" zu: Zammengesetzt sein mird wie der alte. Es ist darum mcht minder wahr, daß die Vertr_ eter der pernünftiken Republik und einer friedlichen und praktischen meemdwoliti geschwächt dahin zurückkommen werden, während ihre Gegner von der Rechten und von der Linken mit neuen Kräften in denselben eintreten. Weit entfernt, ruhiger und leichter zu werden, wird die Lage, unter der wir in der Haupriadt leiden, eme mehr gespannte und |ürmischere. Wir zweifeln, daß die Pariser Grund haben, sich deSWegen zii beZlÉickwümchen.“

_ 11. Mai. ( , T. B.) Der Minister:Präsident Goblet erneuerte ?_eute i_n der Vudget-Kommission de_n Vorschlag, betre end die Herbeiführung von Erspar: xiiss en 1m_ _Betrage 5911 13 Millionen Frcs., erklärte ]edoch:__ e_r 1er _bereit, m1t_ der Kommission zu prüfen, ob es__ moglich sei, die Zisfer der Ersparnisse u e_r: ho hen. _ Narhdeni Hr. Goblet und der Finanz: inifter D__a_ixx_1h1n die Sißung verlaffen hatten, nahm die Kom- m,11_11on mit 25 gxgen 5 Stimmen eine Resolution an, dqhin lautend: daß die yorgeschlagenen Ersparniffe unzureichend ieren, und daß die Regierun neue Vorschläge machen möge.

__ _1_2_. Mai. (W. T. .) Das Votum der Budget- k0_mm11110 11, durch m_e_lches die Regierung aufgefordert w„ir_d, neue Ersparniiie vorzulegen, wird in parlamen- tar_ischen Kreise_n_ als ein vollständiger Bruch zwnchen der Kommission und dem Ministerrath angesehen. Jr Schlichtung der Frage soil die Kammer in der nächsten

dche bexragt werden. _Den Blättern zufolge dürfte eine Ministerkrch wahrscheinlich sein.

__ Spanien. Mgdrid, 7. Mai (Pol. Corr.) Eine kurzlich von der Königin-Regentin abgehaltene Truppen: revue hat 1ich durch die Ovationen, welche derselben dar- gebracht wurden, geradezu_ zu einem politischen Erei niß ge- staltet, denen_ Vedeuturig sait von allen spanischen Blättern anerkannt wrrd. Kdmgm Marie Christine erschien bei diesem Anlaß ziim ersten __ Mal _ seit dem Tode ihres Gemahls_ m der _Oenentiichkeit. Besonders lebhaft ge- staltete 1ic2 der Vexnall bei der Revue selbst Seirens der TruppeZn er Madrider (Harnisoxi, die 20000 Mann stark arisgerucki wgrrn. __ Jm n_äch1ten Monat dürfte sich die Kdmgm zu 1ech§wdchigem_ Auienthalt nach Arranjuez, dann water nach dem Sommer)") von La Granja und schließlich max!) den baskischen Provmzen, in das Seebad von St. Se- bgytian, begehen. _ Tas Befinden des Königs, welcher am 14. d. M. sein erstes Lebensjahr voilendet, ist vortrefflich.

__ Sexbiexx. _Velgrad, 12. Mai. (W. T. B.) Die Lonigin 11t mxt drm Kronprinzen heute früh mittelst Separgtdanirgfers nach Turn Severin abgereist und wird von dort die Reije mit der Eijenbahn fortsetzen.

Rußland und Polen. St. Petersburg, 12. Mai. (WT. V.) Wie _die deutsche_ „St. Petersburger eitung“ vermmmt, wurden m_ der vorgextrigen Sißung der a ghani- schen Grenzkommisiiownur Details von geringerer Be- deutung besprochen, _und dijrxren fich die Verhandlungen länger hinausziehen, da die brit11chen Delegirten neue In-Ü struktionen erwarten.

_ Mittel-_Amerika. Mexico, 11. Mai. (W. „T. V.) Die Dxputirrenkammer und der Senat beschlossen niit großer Majorität eme Verfassungsänderung, welche eine Wiederwahl des Präsidenten und der Gouverneure der Staaten für zulässig erklärt.

ZeitungSftimmeu.

Die__„NorddeuticheAllgemeineZeitung“ schreibt: (Fs iir bemerketiswertk» dar"; die im Uekrigen der Branntweinsteuer- VdriaZe rurckaus nich7t woblgefinnre „Frankfurter Zeitung“ gerade in rcmxenixzen Punkre_d_cn gegexz die Vorlage gerichteten Bemängelungen _der ubrigen Orrwiitrrnérreiie entgegentritr, auf welcbrn die letzteren tbr? ganze Argywentirung, inkl. des drn Vrsnnern in Au§ficht gestellten 40-MiUioqenszickyenfs basirt haben. DaF demokratiiwe Organ !cdreibt kie_riz§er: .Es wäre durckoaus unzweckmäßig, weiin die _ Oryr-iitwn _ ibr Hauvtgesckyüß auf die Potemkin'swen Dörfer dcr irrigeblich cncrmen Vortheilerichtste, we[ch2 aus dsr rir'feren- ri€U2_n_V8r1teuerung _er ein bestimmter? Kcntingentéquantum i_"rkrritrigenren inländiichcn Koninmé für di: Brenner entspringen Wilen. AUJ Jens, wglckye kchaurtrn, der Spiritusrrri-É werde sick) alsßald aur _dirjemge Höke ireüen, welche dem Höchsten Steuersaxe ent'r_richt, und_e*:* wsrde daßér dem Brenncrkikxefiyrr gelingen, für den rrn 18131 1555511211er den nicrrigerrn Sat; rsrsteuerten Spiritus die Differenz der_beiden S5 e einzubeimien, argumentirrn, wie wenn e_s i_n ra-Z Belieben der t»;Prokuktion gestellt wäre, fich auf das Kontingentsaizantum 'zu beschränken 51er da:?!"slbe zu überschreitm, Ja, wenn un!ere_Branntweinproduktion 65211 nur knavr den Konsum x_rckteQ dann 58.712. 1M_L_ Argumentation einig.: Wahrsckyeinlichkeit fur _UÖ. _TkatiaÖltÖutwbsr die drutsche Branntweinproduktion xirgletch _eme Ervortmdmrric, drr Brenner wird, wrnn er icin Kontipgentéquaqtum gebrannt hat, nicht die Arme kreuzen und warten, [:ck _der _Srrritu-F-rrkié um die vollen 20 ckck gesrisgrn ist, i_onderri es wird immer mehr ais genug Sriritnx bereit stebrn, um ]li'b aut_kcn Inlandsmarkt zu itürzrn, sobald dort eine Prämie von xxner Hohe _wmken iolltr._ Das zu 50 „;ck zu versteuernde Quantum Ut k_ekannt[tch zu etw.: 1_,-“ M18. Hektoliter angenommrn; bei einem Konxum von 2.2 Mili. „Hektoliter würde die mittlere Konsumsteuer- h_elaitung des Hkktdlirers rund “54.1 „16 betragen, bei 2.5 Mill. Helio- xixer Konium _567,5 „44, bei 2,7 Miil. Hektoliter Konsum 51,4 .“ Wurde _ alfi) z. B. der Konsum fich zunächst nicht etwa n_ur, wre die Vorlaga annimmt, auf "245, sondern agi _2k MiU._ Hektoliter stellen, so würde bereits eine kirnstlickx, die erxrktire DurchschnittÖbelastung des Hektrliters durch die Koniumtteurr um 1 „M (57,4 518 56,4) überschreitende Steigerun

des Inlandsvreiies genügen, um es 200000 111 Spiritus, die sonst n_ach__dem AßZlgnke gegan en wären, zu ermöglichen, an dieser in. landiichxn Pramte _xheilzune men, und dieselbe dadurch alsbald wieder rer1chwmden zu lanen. War bisher stets (von spekulativen Schwan- kungen o_bgeseben) der inländische Spirituspreis gleich dem Welt- marktpreis plus drr Aizsfubrbonifikation, so würde fich diese Relation na_ch der Vorlage nur insoweit ändern (die MeHrzahl der Brennereien wurde_ 15 unter der Maiicbraumsteuer, also unter der Bonifikation, verbleiben), dax; dazu alsdann noch die Konsumsteuerbelaftung käme.“

__ Ueber _demelben Gegenstand äußert die „M agde- bur§i1 e_Zeitung“:

_ „„zur e_ich§tage_ babm_ die Verkandlungen übrr die Branntwein- !teuer unt einer_ruhigcn, aus eine streng sachliche Erörterung der Vorlage beschrankexiren T_ebatte ihren Anfang genommen. Da die Yartetexi des „W225, mri aÜeini er Ausiiadme der Konservativen, 1ammtltch bereits Stellung zu der ZIorlage genommen haben, so läßt

fi_ch das Säxickial derselben unschwer vorauZseben. Der Anlauf, der _dzeßmql zu e_iner Vermxbrung der Einnakymen des Reichs unternommen qt, wird kein vergeblicher sem. Von den großen ausschlaggebenden

daß nach dem zweiten Wahlgang der neue Gemeinderath un:

Yarteien des Hquses Haben die naxivnalliberale, die sreikonservative und die entrumspartei gleich am ersten Tage eine Erklärung dahin ab-

ben. da sie das von der Regierung vorgelegte Ges; als die Grund- Rg: betta t , auf der sich bei ernsthaftem_Bemu en u_nd bei 313- ge ändniffen von_ allen Seiten,_ auch v_on Seiten der Regzerurxy, e1_n

ofitives Ergebntß erhoffen ließe. Eine_solche Perspektive it seit ab: und Tag kemem der von_ der Rxgierunxx vorgelegten _Steuet- esxye eröffnet wordeti. Und die_Regter_un ibrerierts scheint mx- ?thlo en. Allzö aufzubietetx, mu em befriedigendes Ergebmß h_erbxt- zufü ren. Am Schlusse setn_er Rede hat Herr von Scholz qusdrucklub versichert, daß es die Regierung an Entgegenkommen nicht fehlen [affen werde. _ _ _

Die Thatsache selbst wird auf allen Seiten, wo, _wie von m_is, die Notbwendigkeit_ einer_Verme_bri_mg der Einnahmkn fur das Reich anerkannt worden isi, mrt Befriedigung aizfaenommen werden. Das beständige Defizit im Haushalt des Reichs drohte m der qui zu einem besorgnjßerregenden Momepr zu werden. Und da die wachsenden Bedürfnisse _des Reichs dreien Uebxlstand vo_n Jahr zu Jahr gesteigert haben, 1o wzrr es_zu en_1e_r Pflicht fur xeden ermt- baften Politiker geworden, hier aus Y_bbuite zu sinnen_ , um so mehr, als der jeyige Außweg, fur die Bedurfntffr des Reichs Deckung zu beschaffen durch Erhöhung der Mainkrzlarbeitrage, nichts Anderes be- deutete, als zu der einen Unzu_tragltchkeit noch _eme andere großxre und empfindlichere zu bringen, größer und_empfir_1dltcher_ darum, weil xen Einzelstaaten, auf deren Schultern wieder em_Tbetl d_er Reichslaiten übertragen würde, der größere Tb_U[ der fruheren Einnahmequellen nacb Begründung des R_e'ich§ un_zugangl_ich geworden nt.

Vom Reich war alio in _ertter Lime Abbulse zu erwarten. Jm Reick) müßte zunächst der Verxuch gemqckpt Werden, neue Steuerqirelien vorzuschlagen. Und daß bei den geringeri _(Zrtragen, die demielben bisher im Gegensatz zu__ aUen anderen ctviinirtxn Staaten _ auß der Branntweinsteuer geflonen_ waren, gerade ber dreier St_euer etn_e_erbeb- liche Steigerung zulässig ici, darüber bat nirgends“ ein Zweifel be-

nden . . . . _ _ _

fta Wie stellt sicb nun die neue Vorlage zu_ den rrybereg? Von einer Seite, von der aUerdings jedem neuen Veryizchk, dix ReiÖZZemnalZmex zu vermehren, Widerstand mtgegengesirüt wird, boten wir, ray_dir Vorlage auf eine ungcxneffene Vertbeuerung des Branntirems, eines Genußmittels der ärm1t_en Bevölkerung, hmau-I-lauie und da); a1_1ch jekt wieder den ostdeutichen Brennern ganz_ erorbrtante Privilegtrn eixigeräumt werden soklten. Was den eriien Punkt betrifft, io soUte man meinen, den Klagen 1113er eine Vkrtßéyerung des Branntweins etwas kübl _gegenüberitehen zu _ karren; Man braucht kein Tempsrenzler zu icin, man kann eZ, Wie wir dies thun, als durchaus zulässig, ch nörbig h_etracbxxri, wenn der Arkeiter bei iwwerer Arbeit zur Auffrischung em marzigxéä Lyantum Brazirit- wein zu sicb nimmt, und man kann doch_weir__enrrerxit davon i_ein, durch ein Eintreten für biUige Vrsnntrveinrreiiegndirekt zu e_iner Steigerung des Vranntweingenuffes121511175.)an Axigkiicbts er traurigen Vsrbeerungrn, welche die Branntwempeét in 15 vielen Arketteriamtlren angerichtet bat. _ __ _ _ _ _ _ _

Was den ZWSÜM Punkt betrifft, ir) baltewwzr eine Privilegirung irgend welcher Kreise von Persönlichkeiten ai_17__iteuerrdltti'§het_n (He- bieie für ebenso unzulässig als auf rein rolrtiiwem. _ Tat; in _der jetzt von der Regierunggemacbtrn Vorlage l_rdierck) auf die Jntereixexi der großen oswreußiichen Brenner NUCkUÖl grnommew iet, wird schon durch die Erklärungen _des_ bayeriichen Finanz- Miniirers und württembergiickxen Berollmaebtigterr widerle_g_t, die _auZ- drücklicb betonten, daß in dem Gricße dir Jnirrenen der iuddeurichkn Brenner, und das find zum größeren Tkeile kleine _landwirihsciZartliche Brenner, genügend gewakrt seien. Ta]; dagegen bei de_xNeugeiialtung der Branntwänftkuer überhaupt Rückncht genommen Uf aurdre Lage der Brenner, scheint uns gn __?ck) kein radelnswertßes Beginnen der Regierung. Nur darf dieie ücksicbt nicht zu wert gehen und auf Kosten der übrigen Steuerzahler geubt werden. _ _ _ _

Angesichts drr Schädigung, welche der Landwirtwchart durch die Verminderung des Konsums in Folge der Verthe_uer_ung drs Produkts erwachsen wird, hat die Regierung abermals aur eme_ Ari vgn K_on- tingentirung zurückgreifen zu müffen geglaubt; Aber 11? hat iich dies- mal nicht auf die gegenwärtigen Breziner bexxbrankr, und (x_dgesekxen von dem Hemmniß, welches die Verichirdenbxtt drr _Steuericztze der quantitativen Entwicklung der Brennerkien bietet, tit_im Uebrigexi das Prinzip der wirthscbaftlickyen Freikxitgewabrt. Vr_n einem Realpnrile- gium für die gegenwärtiqrn Bemzsr _k-rnn, wie der_Redxier der naticnallibrraien Partei, Hr. Oeckorlbäuier, hervork'rk', nicht die Rede Trin, wcil alls drei Jabre rwn Nruem reririrt_ und der_Vetrag an Branntwein, welckyer zu dem niedrigersn Abßabeiay bergeiteUt werden darf, neu bemessen werden soU._OkZ dawit alle Bedrnken,_ welche grgen die .mildere' Form der Zontmgenttxxmg vorßandcn Und, ke- iritigt, wird die Kommission ernstlich zu rruren Haben. . . .

Archiv für Eisenkabnweien.1887. Hrir 3 __(Carl Hev- mann's Verlag, Berlin). _ Inhalt: Das p_eue amerikJnUcbx Bunke;- riienbakngeietz. _ Die Frage der E11enbabriverttaatltchung__ in Schweden. - Deutschlands Getrridcernie in 1_-§85__i_1ndkie Etien- bahnen yon C. Tbamer. _ Tie GüterbewégungNiatutix in kartxgra- phiickyer Darsteilung ron Nötig. _ Nori) ein Wort u_ber _konitantx und rariable Eisenbaknbetriekaostrn. Von W. v. Nordlmg ncbit Erwiderung ron Geb. ch.-Ratb Sckküblér. _ Der Guterverkebr dcr deutsckyrn WaFerstraßen. Nachtrag. Yon Rr§.-Raih Todt. _ Zur Eiienbabnira e in Rußland, _ Notizen: _(Fitenbabngeixßgshyng in England. _ ajor Georg Washingtowaritler. _ Die Etien- kabnen im Königreich der Niederlande m 1885. _ „DZ? Trawbrxbnxn in den Niederlanden. _ Die Eisenbabnxn in Bririiw-Ostzndiep in 1885 86. _ Die Eisenbahnen auf der Imel Ceylon. _ Die Eisen- babnetx in Peru, _ in Paraguay. _ Rechtsprechyng und Geießgebung. Rechn5rechung: Obligationenrecbt. (Erk. d. Reicbéger. pom 11. Je- bruar 1886.) _ Reichsbaftrflichtgesctz. (Erk. res Reichsger. vom 18. Oktober 1886.) _ Strafrecht. (Erk. drs Reichsger. vom _7. Fe- bruar 1887.) _ Gesetzgebung: Königreich Ungarn. _ Frankreich. _ Italien. _ Rußland. _ Bücherschau: Bewrrcbungen. (Canter, O., Der technische Telegrapbendienst. _ 1301581116, a„ K80b8t6b88 expé- rimenta1€8 8111“ 1'911111101 äes 5117810111185 (16 78118111" et _än fonctrou- nemeut än Sampoauä (18113188 ]0e0m0tires. _ Te1ch,__J., und CMM- C-, Katechismus für die Prüfung zum Yazbnmeuter der Staatseisenbabnen. _ Bödecker, Die Wirkungen zwi1ch_en Rad ix_nd Swiene.) _ Uebersicht der neuesten Hauptwerke über Etienbahnwexen und aus verwandten Gebieten. _ Zeitschrirtrn.

Statistische Nachrichten.

_ Die deutschen öffentlichen euer-Sozietäten 1866-85. (Stat. Corr.) _ Nachdem die _beidezi _preußrschen Domänen-Feuerichädenfonds Mitte 1885 in eine einzige Anstait JUsammengezogen worden, gab es Ende 1885 in Prxußen 37 und m den übrigen deutjchen Staaten 29 öffentliche Anstalten zur Ver- ncherunÉ von Feuerscbäden. Bei denselben waren arri_Sch[uß„des [ckth erwaltungsjabres, worüber das von der Vereinigung diesxr arntlicben _Sozietäten berauSgegebene Fachblatt („Mittheilungen fur die offentlichen Feuerverßcherungs-Anstalten', W. Jabxgang, 1887- Nr. _4_.) berichtet, inSgesammt an Immobiliar 28 951 und _an Mobiliar 1719 Millionen Mark, überhaupt 2,63 9/0 mehr als beim thlug des Vorjahres versichert. Für 2514 MiklionUer durcb Ruckve_rficherung eine Bür chaft in zweiter Linie bxrbeigesubrt. so daß eme allgemeine Stati f der Feuerverficsyerung fur das_ deutsche Reubögebiet 1885 noch 28700 MiUionen als Gesawmtnsiko der offentlichen Anstalten auf ' ene Rechnung zu h_uchen batte._ Manche Emzelzahlen unserer QMM find theils gesebaßt, statt wirklich be- richtet; theils beziehen sich die Außwäse auf andere_ Txrnxme als den 31. Dezember 1885; aber die sor ame und in vtelxabnger Uebung

.

Wenn 2 Anfialten in Mecklenburg, 6 in_Hamburg und 1 in Oldenburg, von denen Jahresberichxe denz Verfasser der Zusgmmen- stellung mcht vorlagen, unberücksichtmt [;_leiben, so kommen für das Verwatungs'ahr 1885 noch 30140 Mtütonen Mark als von den öffentlichen nftalten in erster Hand übernommener Versicherungs- betrag zur Verrechnung; 2782 Millionen davqn treffen auf die Städte Elbing, Thorn, Stettin, Stralsund, Berlin und Breslau, 13 283 Millionen auf die 31 übrigen preuHiicbxn Anstalten. Der leßtgenannte Tbeilbetrag entspricht dem Ver ältmffe des _Gebäudewertbes in Preußen zu dem für ganz Dqu“ cbland hauptsaÉlicb deßbalb nicht, weil die meisten übrigen Bundesstaaten i_bre Haußeigentbümer mr Verficherung in_ öffentlichen Anstalten ges ltc!) ge_zwungen haben., Die Hauptkamme ist mehr denn doppelt so ho , als un Jahre 1866, dem erstrn der VerbandZstatistik, wo sie 14 864 Millionen bei denselben Anstalten oder ihren Vorgän ern betrug, und übersteigt_ die Summe des Jahres 1875 um 8494 Millionen oder 39 /o und die des Jahres 1884 um 797 Millionen oder 2,889/0. Der .rlicbe Fortschritt käugt indessen anscheinend weniger vyn der VerficherungszunahuM als _von dem wechselnden_ und nicht nach den jeweiligen intumiianden *texs richtig zu veranxchlagendkn Bauwertbe ab; wird dicier auch von Zart zu Zeit mittels nruer Abschätzungen herunter oder herauf ges t,_ io können doch die öffentlichen Anstalten so wenig_ wie die » riva geiell- schafien ihre langdauernden Verträge durcb jahrlicbe A - und Zu- ichreibungen auf dem laufenden Werth erbalten. _ __ Das Vermögen der 57 Anstalten betrix; abxüglicb ch Pa'iir- standes von drei Anstalten zu Ende des Berichthahre§ 79130050 ,.“ oder14/5 Mal io viel als die von den Veriicberten zu letiten ae- wesenen Jahresbeiträge, gegen 21 984000 „44 zu Ende 186617121.- 7_9 dsr damaligen Jahresbeiträge. Dai“; die amgkkcxuzmenkn Zinien in einem angemessenen VerbältniFe dazu sieben, 1chlleßt_k18 Vérmutkung aus, als bundle es fich hierbei bauvtsäcblich um erix zu_ erwartsnde Beiträge. Die Vermehrung des Vermögens, so_ wrientlicb zur Ver- meidung lästigen Wechsels in den Beirragßausichrrtkungen und zur baldigen Vergütung von Brandschäden, war _naxurltcb nur durch Zu- schläge zu den jährlich gerade erforderlichen Beitragen möglicb; drnnock) hat im Ganzen die Beitragslsistung (auch in Form ron Tiridrnden) sicb vermindert, ein Erfolg der durch geitiegearn Wohlstand iolirer cwwordenen Baukreise und des rerbeiierten Feuer1chuße§. In den Jahren 1866-70 wurden im allgemeinen T'urÖiÖnitte 1,972 (1868: 2,12), 1871-75 1,734 (1874: 1,79), 1876_80 1,637 (1876: 1,69), 1881_84 1,576 (1883: 1,61) und_ 1885_ 1,45- vom Tausend der Verficherunxissummx erbdken, io dat; iich das jüngste Jahr durch den niedrigiteti [“_tsker _krkcme Bei- trag besonderß au-Zzeichnet. Wie sich von]e[_51t vexttekx waltén rn diesem Verhältnisse außrrorrentlickse Ver_1ch1eder_ibriten “zrriicb-cn drn einzelnen Anstalten ob: eine mußte durcbichnittlich 6,82, €_ins_andsre 5,10 (beide in Westpreußen), zwei 4-5, sieken _3_4, fünf 2_3, zwölf 111-2 rro MiUe einzieben. wabrend sich_3wöl_r mir 1__1Z, acht mit ?_1, 1725611 mit Y_Z begnügen und zwei Awtalten aur ordent- liche Beiträge „cam verzichten durften. _ _ _ _ _

Von den 20 Jahren der VeriÖtersiatwng war 1868 da:? 1chlzmmite mit 222 «44 Brandrrrgüfungrn auf 100000 esl: Versickerungsxumme, und io irhr belastrie da-Ziélbe die Sozietäten. daß ibr (552111711131- rermögen fich um 4186941 ,“ verminderte. Wkit kintsr ibm zuruck blieben 1867 mit 176, 1866 mit 175, 1869 mit 173, 1880 mir 158, 1878 mit 156, 1874 mit 154 und 1870 mit 151 446; in_den Übrigxn Jahren Hirst 11127) der Schaden unter 11; rw Mikis: 1812 und 1831 mit 148, 1879 mit 147, 1873 mit 146, 1871 und 1883 mit 141, 1876 mit 130, 1884 mit 127, 1877 und 1885 mit 126, __1875 rnit 124, 1882 endlich mit nur 120 „zs auf je 100000 „54 Veriickyerunxs- iumme.

_ Urker die Resultate des Cricrtzgeicbäiis im Bezirk des 3111. (Königlich Württembergiichen) A_rmee_-Cor_ps pro 1886 werden dem „“St.-A. i. W.“ idlgende_Nriizen mrtgetbeilt: Die Zahl der Militärpflichtigen betrug _ (1551191115 von aué-warté- aeiteilungsk-rüichtig gewordener 20 026 _Mann_ _ 30 093 MFM. Hiervon wurdrn au§gebybeg 7052; rr§1w1[11_g_ ringeireien imd 551 ; der Eriatzreierve erster Klaue wizrren uberwwien_2387, worurzier1632 als übungspflickxtig; der Ersatzreierye zweiterK1aiie2s-486; zuruckget_tei]_t wurden 12 927 ; wegen moraliicher Unbrauchbarkett vom L_?ienit im Heere und in der Marine angesckylonxn _39;_ wegen korvrr- licbrr oder geistiger Gebrechen sowobl zum Dtenit Mit der Waffe als cm:!) 311111 Dienst oHne Waffcn wurdet) dauernd uniarrglicl) kerunden und auF-gemustrrt, d. b. vom Dienst im „__Heere und *in dsr Mati_ne befreit 3376; überzählig grblieben firid_7-5_Mann. Vxn deri 7052 Außgebobenen wurden 6866 Zum Tienit mri der_Waff-Z, 185 zum Dienst obne Waffe und 1 Mann für die Flotte bemmmt: davon _ge- Hören 4870 bszw, 66 zu kon 20jäbrigen, 1188 hrzw. 33 in den 21 jäbrigen, 789 bezw. 85 und der is_rr “rie F[O_k1*_6_[*ö1n_mn_11€ Mann zu den 22jäbrigen, 19 bezw. 1 311 den alrrren Militarpfiichttgen.

_ Der Präsident der K. K. österrcicbiichen iiai_i','iii_chen Ceniral- kommission, Professor ron Znama-Sternrgg, sich in eurem Auxiaß: „Zur Cbarakteriiiik des Großgrundbeiißrs in_Oeiter- reick)“ (Statistische Monatssck'rirt)_nach deri STÉULTÜYTZU emrgr Ver- bältniiie jener 1236 Großgrundbezißer_OeiterrerchL seit, we!che_m wenigstens einem Steueramtsbrztrk _Ubkr_ 1000 Guiden xzkirlickoe Grundsteuer zahlen. Diesen gehören m-F-geiammr 1805 GrcxgruLd- besiyungen ron je über 1000 (Huldzn Grunditeuerzablung. _ “,x-Zr bäufigere BÜZ mehrerer Großgruzidbkiixungzn kommt _nczmentliw in Vöbmen, Mähren, Schlesien und Ntcdrröiterreick) rrr._ Drew Provinzen find auch neben Galizien und der Bukowina die eigentlichen Lander des Großgrundbefiyrs, für alle _übrigrn _Larider blerbr nur nr_ch der zwölfte Theil aller GroßgrundbemZunZen UWS. Von )enen 1805 Do- mänen gehören 281 den Kirchexi, _ löxtern, “Stiftungen und (Y_emexnden, yon den übrigen 30 Erwerbßgciellicbarten (Bergwerken Zr,), 314 bargxr- lichen Besitzern und 1120 dem Adel_. YurgerltÖe Benßer und Adlige haben also den ihnen gehörigen _Veiiß 1m__Verh_a[in1ß_rrie 1 : 3_unt_er sicb getbeilt. Tie adligen Großgrundkeiißer quen irn D_urchichmtt zwei Gro“grundbci"1t5ungen in einer Hand verermZt, dic h_urgerluHen selten me r 518 eine. Die Vertheilung _des Gro_grundbxjiyes unter Bürgerliche und Adlige ist in den ver1chi_edenen Landrrn eine sehr _von einander abweicbende. In VöHmen, _Mahren__und Schiefien Jboren dem Bürgerstande erst 16 0/9 der erßgruxidbmßungen, m der_i oriau- provinzen und den Alvenlandern imd iogar _nur 8 _0/9 in seiner) Händen, während in Galizien mxd dsr Bukowina bereits 49 0/9 auf

ür erli 2 Namen ein etragen in . _ _ _

g_ FN. Zürcb. Ztg.) Die Zahl _der Kyrorte in derScbweiz beträgt laut Jurter's Folkswirtbfrbaits-Lexikon (8111. Lieferung) 450. Dieselben vertbeilen sick) auf die Kantone, wie folgt: _Bern 90, Graubünden 50, Waadt 30, St. Gaßen 30 Appenzell 25, Luzern 25, Schwyz 20, Zürich 20, Solothurn 19, Unterwalden 19, __Waüis 18, Aargau 18, Baselland 15, [Ltr 13, _Thurgau_ 12, TLUM 10, Glarus 8, Freiburg, Neuenburg, Schaffbaixierz, Zu_g je 7. _

_ Armenpflege und Wobltbatigxetx in Paris. _ Nack) dem Statistischen Jahrbuch der Stadt Paris fur das_ Jahr 1884 wendete die französische Hauptstadt im genannten Jahre e_tn_e Summe von 20792 060,91 Fr. für Armenvflege und Wobltbatigkert auf. Davon entfielen auf die öffentliche Armenpflege, die Unterhaltung der

städtischen ospitäler und Wohlthätigkeiwanstaltm_17 645 400 Fr„ 732191,76 Zr. auf die außerhalb verpflegten und 225 174,73 r_. am die vom einedcpartement unterhaltenen verwahrlosten inder,

1 99172942 r. für Irre, 52800 Fr. auf Unterstü ungen für ver- schiedene nicht ädtiscbe Wobltbätigkeitsanstalten, 447 5 Fr, zur Unter- stützung von ___Kandwerkern und niederen Angestellten, welche Wegen rückständiger ietlxe exmittirt worden waren, 50 _000 Fr. guf Natura]- unterstüßungen verschiedener Art, 25 000 r. aus Unterstutzungen fur die Opfer der Cholera-Epidemie u. s. w. on den 314 601 493,80 _r. betragenden GesauWitngcxbex _er6 Fladts machten die Kosten ur Arme eeund o täigei , "o_au. JUYfZBgerlin betwßen in derselben Zeit nach dem „Statistischen Jahr- buch“ die Kosten für die gesammte Armetz- und Waisenpfiege (abzirglich aller bei den einzelnen VerwaltungSzweigen bezw. Anstalten erzielien Einnahmen) 6 462 809 „46 oder 9,3 0/o der gesammten AuSgaben (ein-

bewäbxte Art der Auffüllung sch 1th die Möglichkeit erheblicher Jmhumer in den Summen aus."

schließlich derjenigen der Kasse der städtischen Werke).

Von der virrten. gänzlich umgearbeitrtewund mit geographisckxxn Karten, naturwiffmschaftlicben und technologiichen Abbildungezi re1ch ausgestatteten Auflage von „Meyer? Kondxri atio_n_s-Lexikori“ , die zu Leipzig im Verlage des Eiblwgravbricben meituts _xrscbemt, ist soeben der 7. Band zum Abichluß_ gelangt. T_erielbe x_Uhrt den Te t auf 1023 S. in gr. 8. von „Gehirn? krs_ .Hatmcben' tort,_ ent- bälxt eine große Men 2 theils längerer, theils kurzerer, gur _gearkxxiirtcr Artikel aus den ver?“ iedensten Wifferisgebieien, aus dener! wir betWtelZ- halber die über Griechenland und Großbritanniexi wwie ukrr Goetße besonders hervorheben wollen, und ist an erdem mttrieien Abbildungrn (Gcbirn des Menscben, Geier, (Zeiser, emmswunr Kamern, mezß- mittelrklanze-n, geologische Formationen, Gererdrlugler, GUÖLYÜZUQÜLU likiernde Pflanzen, Geschüße, Gestrine, Géwiirzvrla_:izen, Girrrrlanzen, Glasfabrifation, GlaZkunftinduftrie, quZMJlékki, _Goidgewnmxmg, Goldsckymiedekunst, Großflokier, Grundkarw (111, 22 _bewnderen Taselxi, 5 illuminirten Karten (Altgriréxxland, Nsrizriewenland, Grrß- britannien, Germanien und Gaijien, Guinea), 2 Sradrvlanen l_rrn Genua und Graz) und 239 Abbildungkn im T_ért rrr!eben._ _Ber- leickyt man die vorliegende 4. Anflug? des Mevrr“1ch*rn Krnrrryatwr-H- Zerikcns mit der Z., io zeigt fick) xwiichen ksidkn AUAJZM Siwgrdßér Unterschied, nicht bloß kinüchtiiéo rsé- äußersn Umrangrß, irndern urch mser hinsichtlich deZ analts: Iii jkner, der Z., fast QUÖ'ÖÜSZÜÖ literariicße, kistrriicke und rbilrirrkiick'e, zudrm msiir rechr magrre Artikél, _ und wrlcßer Reichtk§um jexzt an Tért :*.nd Bildsrn. welcbe Gediegenbrir in dsr Vkarkeiturig, m_ 'der Tkar rin .WÖrt€1_:_kUch_ké§ aUgrmeinrn Wissens“, das Allés umiazt, 111.5 drr anégrirs unierrr mcdrrnén Bildung erbeischtl

_ Die von Karl Emil Frcrnzrß im Vrrlage 75:11 M. Banz (Srurtgarr) bcrauégegebene „D 211182 Dichtung* bringt ix_i ikrer Nr. 3 Frigen'rks: Rrhérr Franz. Nach einsr _Pborrgraxkrs ron Fr. AndsrÖ-Pal ow ir“- YÜUS a d. S. _ A.;S xrémdrn ;:rrachén: Gedichte ron Kiuierve GiUsti. An kirk Jungrrau. Tichirrname. An:? dem Jtalirniscbsk Übcrisßt von Heinrich Lrüxßrld. !*Ungrdruckrkr Nachlaß). Swwertlied dr:- Wikingrrs. VM Wiiiiam MrtksrweU. Au? dem Ensliickxen überierzi ron Giskert Frörn. r. Vincke in Frei- kurg i. L"“. An einen KOTUSTM. an Laiis Ackermann. Airs dem Französischen üHerietzr rrn Eduard Mautner in Wisn. Dkk Mutter Wiedsrkefyr. Altdäniicbe VrikHbaUade. Uékeriein ron JOH.» Wi1rc_n_radt in Piorzkeim. Besegnung. Vcn J. L.?)iunekerg. 2111583111 Scbwrriickßen Üi'erierzt von H. Blumenfeld in eriabrück. Mesriied. Vyn OsorgwÖ Troifinis. Aus dem NeUgrieÖiscléc-n 11586le von Aagusi Voir; in _Frei- burgi.B. Csikos und Beträr. Von AlsrarrdsrPrréZ. AYZÖLMUWJYUÖM Überir X von HZÖUÜÖ Leuihrld. ÜWJLÖL'UTÜSL Nacblaizd. . Schleim,: Du, liebe utirr?“ Serkiickes Vrlkélied. UekrrikßtrdnNrberrWairmüULr- Dubs: in Drx-F-den. Kroatiiwé Vrikélikrrr: Ti: Vsrwgcns. Iänrlicbe Liske. Wrnn icF) wüßte. Urkrrirrzr rrn Gevrß Rriexi in Detmold, Perüicke Srrüwe. Usbsriéxxt von H. BLUNT) in_CHZrirrtrnkur-g. _ Wiikelm Jenisnkin Freikirrg i, O. Sankt Clméirusr. Nrrriie. (Frrriexzurw) _ sxrirdricb Ncskrr in (Ilkrricld. Fsusr. __ Cizgrn Nkicbel'in Berlin. SOUNTJZÖMÖS. _ Gsrrg Ebsrs in Lcirzrg._ 21118 dam *Jrnirité. Ein Blatt 5118 dem kimmliickxsn Tagrkuwe rr-Z- *Hligrn Trkror Morrstirs. _ ZUliUZ SÜW; in Kairo. Rdtriuald, “drr Wald- keiiige _ Twian-I-ckrn. Grdiwt rrn Wilkclm O1trrrr*1[d._ Firni- rdätirn ron Robert Fran; ix_i Halle „1. d. S. __ Strrkan Miirw _in Görx. Im Süden. _ Akri? Wilkrandr in_ Wieri. _Tr'rina Marw. Traiierivirl in “c-rri Auizügcn. (Tritrxr21U7;12g). Joxrr 512211871 111

Wirkt. (HriUvarzsr und “€an 11.__ _Peinr. M. SÖU'fék in Wien. Nobert Frau;. _ Rrberr Franz in Wii? 5. d. S. Airtrgrarb. _

Kleid.? Aufiäße und Recensicnen: Brandl? „Samuel Taylor Colsrirge und dir engliickér Romantik,“ _Veirrdchn rcxi Anton (T". SÖÖUFZÖ in Graz. Haßn's „Odin und ?rin ZiieiÖ.“ Beiprochen von Karl BMW in London. _ _ _ __ _ _

_ Hülisbüwkcrn kur ren eriten_11ntcrrichi in der Suakili-Svrache. 21uch_ iür dsn Seldytunterricht._ Nach den „811311111 6x8r01883“ dcr etiglixcken U_nirer1ität_en-Mriswn uberieyt und bearbsitct von C. G. Büttner, MiiüonZ-Jnirekwr. Leiriig, 1887. Verlag von T O. Weigei (Pr. 1 .“: 50 45 ). _ Tak» Suabili__tit die in Ost-Afrika am weitestrn O_erbrciters S5rache._ Bei dexi iich stetig mehrenden Beziehungen De_uticblands ZU den KoloniaTZLandern in Ost-Afrika, auf dkrsn Zukunft rn:r_n_g_:1_n3 581011?er grxßx HM“ nungen sle, macht fick) auch da:“- Bedurrmß nach cmsm_Hu[ism1tiel zur sprachlichen Verständigung wir den Eingeborenen tt_nmrr mrbr geltend. Dieirs bietet fick) in __dem rdrlirgenden kieinen Buch, Welches den Deutschen, dir al§_5.1)7111"ionare_ _r'dcr _nxi Handéls_r*_rrke_[7r nach Ost.?lirika gebéu, iekr wilikommen 1ei_n__rurste. Es mr_eme Uebersetzung beziebeniliw Brarbettung der18-5 ron _d_sr engliichrn UniveNItäien-Miiüori in Zanzibar HerauÉgegc-benen „8n511111-szr01_5_€5“, wslche dsr Verkniiér besorgt hat. Die Uebungéxhriwiele FLÖYUZlUÖLTJ Vuwes find meistens beibrbaitcn, dagegen Hz_r _izrk) der Vrrraiier bei der Tarlrgung der grammariichsrr NZZelri bxslci'zigt, Marichxs YU _rrr- ändern und zu Verbrffrrn. Ncbrnber Ut ubrigrnö aach aiif die udrigen Bantu-Diaiekte hingewiesen, was dem Benutzer aus Prakriichen Gruyrcn wiÜkommen sein wird. Am Schluß endlich sind die indrn Uebungé-bsisrielrn vorkommenden Wörter (abgrsekxen von den Fürwörtrrn, Zahlen und Partikeln) nebst Einigen anderen, Häufiger gebrauckytrn x_u einrr Art Nothwörterbuck) aipbakrtiscß zusamiriengciteiir._ Da die cinzkincn dxn Uebungen binzugcfü tan Beispiele aur!) 1115555811111) gwrdnrx WW, war _em eigenes (1113515265 rrutschsxuakiii1ch€§ _Ö'rtsrrc-rzslckymw e_rxtbebrlich. DaF kkcine Buck) bietet, was _für den AMÜJJ und zur__(§in*_irk)run5 m die Suabili-Svracbe nötbig itt. Da dir Sprwche (_m 1851" regxlr mäßig und leicht ist, wird es _dern Lernenden nicht cker werdeii, mch mit Hülie chielben schneil mit [Hr bekannt zu machen. _

_ Nr. 9 ron „Mode und Hau§““_, _]11. Jabrgaxig, iii sorkcn erschienen. Tiefe belierte „praktisckxe illwrrirre Frauenzeang“, welche neben dem der Mode, den Handarbrirén Und den bauéligkxn An- gelegcnbeitcn in Wort und Bi1d_grwidr_nrtkn_Ha_ur)tb[1tt mr__1__,4(«. pro Quartal Bereits eine rorzugligi) reitgirie iilirstrirte belletriiriickxe und eine für die kleinen Kinds): britimmte iilirnririx Separatbrxlage enthält, wird Vom 15. Mai ah durcb _c_in€_ drm rciyeiidrn Pixbhkirm gewiß sebr willkommene .Jlluitrirte Reriezexru_ng' noch _r_cr_voU1tandtgt wcrden. _ Nr. 9 von „Mode und auF“ 1n111_€1nLnV1_L['L_xftgL_k_1M02?- neuheiten, dcncn zur mühelqsen xclkitanicrtigmig rm ub_er11ck_)t[tchrr Schnittmusterbogen beiliegt, iit wrxdrr muitérgultig, 1_1_nd die rcrzcizdrn

andarbeitÖvorlagen find mit groycc Sarhkenntmß mr die praktische Zerwertbung auSgewähli. Der „Haustherl“ des Blattes, durcb eincn kemerkenswertben, mit Stopfabbildungen rerxehenen Arrrkrl uber das Ausbeffern der Gardinen eingeleitet, wird durch [eHrretche, theils feuilletonisiisck) gebaltene_ Aufiätse 11061! das_ „HayswU-Zn“ und _781112 Unterabtheilungen praktiicb fortgefuört. Dte__r_e_tch m_it_ „Original- Holzitöcken' ausgestattete „Illustrirte Belletrrstncbg Beilage _ iorgt nach wie vor für anziehende Ynterhalku119_slekture,_ und Rathaurgaßrn, Briefkastenaatworten, Vermiichtes 2c. bieten weitere angenehme Ab- wechselung. _ _ _ _ _ _ _ _

_ Kirchhoff u. Wigand in Leipzig haben uber tbr arif)- quarisrhes Vücherlagcr wiederum 2 Kataiyge, Nr. 786 u. 187, versandt. Jn Katal. 786 werden 1525 Schrrrtrn“ unter _folgcndcn 8 Hau tabtheilungen aufgeführt: 1. Vergleichende HyraÖwrffezischaft, sowie Lermifchtes; 11. Orientalia, ndrd-__und Ostasiatische und indische Sprachen; 111. Keilschriften und Pk)011131!ch._ Alt- und Neu-egyptisck); 17. germanische Sprachen: 1) Alt- und_Mittelhochde_utsch, 2) Nrn- hochdeutsch, 3) Altsätbfiscb und rxxuexx Dialekie, 4) 51_1wderdeutscb und Friesisch, 5) Englisch mit Ange11ach111_ch, 6) die nordlichen Sprachen; 7. romanische Sprachen; 71. _slavische Sprachen; 711. _ kleinere europäische Sprachgruppen, sowie chunrrz 7111. __amerrkamsche, afrikanische, polynefische Sprachen. _ K_atql._ 487 _entbalt _unte_r dem Titel „Schöne Künste, Kupferwerke, Kurw1a“ _cm Verzctchntf; von 1725 Schriften, welche unter folgxnde Abschnitte vertbeilt find: 1. Aesthetik, Theorie und Technik d_er Kunst ; 11; Kunstg_cwerbc, Orngmentik, Photographie; 111. Kunstgeschichte, Kirnsrdexikmaler, Galeriewerke; 17. Interessante Drucke und alterc_ illmtrtrte Werke; 7. Nc_ucre illustrirte und Prachiwrrke; 71. Kurioia und Vcrmrschtcs: 1) Kuriosa,

acetien, Satiren, Neulateiner; 2)_ Anekdoten, Ana, Eniblcmata; ?) Magie, Dämonologie, geheime Wissenschaften [Geomantik- Astro-

„“;-“LKW

__ "y,“,- “““"

. *,» „***er-**ka

__, „.;-„_.

_ “».“ «"i-x.y!

* 42757“ 71" *

» «* -*