1887 / 121 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 26 May 1887 18:00:01 GMT) scan diff

' ' " ' ' ' der bis- ' en et da dre deutschen Pramieii, sei es m “W- ,L. i'? d“ K.““ d“ 8112118888818." immer no nie riger eien a _ eirxxänértenManU nYichte er .zlauCen, Haß fem _Grund UYZFIFZSS :" ortprämien anzukämp'en. Trosdem kön_ne er &? Épiße die “YM Juvastrietrßltén ßJZrchgeenJ'ZafohlgeériYet sei den einer ewe un u e _, , - _ FWW dxrgPrZYz? h-WYYLÜHTZJZMENML 1111381, zuweisen ein, a W“ 2 a " , [S unter der von der ar nicht anders bextehen_ konnten, a _ ___ nähere ' ewä rten ränne. _ Redner gmg auf eu _ , ZYMÉ WWF., PTHLWMWYZMÉFFZ "11. ß eine Fabrik, we 8 1a r 1 _ __ __ "Man habe von, dem Prämievonetwa14000Mbeziehenwrn e.d __ 'etwanurfieben Strmitianitverfahrengeiprochen,_€skam_en a ?_l _ _ ' ' laube diese wurdsn ihren Be- Fabriken 111 Vetrcxcht, und er_ g _, __ _ _________ der ' eln mu en. Es 1chwe_be rhm da 21 nam _ YsZäYZYriW derffRosiHer ngrtk vor. Er g!au_be n1ck2)_t,_d_cxf_? es möglich sein werde, daß e1__n€ sol_che Fabrik_1k)rcti__ er1__ noch fortscßen könne. Man konne ]a a1_1_ch mcht_a e ;For_ schritte die noch erst genxacht werden ko__nn_t§3n, 1n__Be ra_ch ziehen ,man würde sonst me zu einer _Verstandigung uh_e_r eine Vorlaéxe kommen. Machten aber__ver_and_erte Vcrhal_tn1ne em? anderwsite Régelung der Frage nothig, 10 werde senie Partei sich freuen, mit der Regierung zusammen gehen zu konnen. Der Abg. Dr. Bartl) äußczrte: Bis vor Kyrze_m herbe Niemand zugkgeben, daß in der Exyort-Bomftkandn eme wirkliche Prämie bezahlt werde; heine 1er dies en_dl1ch _oni aÜen Seiten anerkannt Porchn. WW man aber daS Mattmax steuersY'te'm bestehen [asien konne, _wo mar) dochodte K1_)_ns_1_im. bezw. z-abrikatsteuer einiührß, begreifß er nicht. .;enes Cy] em möge allrrdings die Industrie erheblich _verv_1)[lkomm_net haben, aber heute, nachdsm die?. erfolgt sR, konne t_ncht mehr davon die Rede sein, es beizuhehalten. Die Export: prämie sei nichts weiter, (118 em Zuschuß au_s a_l_lg_c»- meinen Mitteln zu den Produktionskostsn de_r Zxckerinduytrte. Wie man dirse Prämie, nachdem m_azi dre _;xabrikatsteuer acceptirt habe, noch beibehalten korinr, 191 unverstandltch, demi erade diejenigen, welche die w_21ngste Ausbeute machten,__ er- Zieiten auch die geringste Prämie; _von e_menx Ilusgletch_konne man da nicht reden! Die Sit_uanon _ltsge 10, daß d1_ekon- kurrenzfähigen “Fabriken in_die Hdhe_ getrieben wnrden, wahrend die wirthschastiich ungünstiger gesteÜten__sck_)lechter wrgkamén. Der Abg. Witte sei kein Freund von Praime_1_i, er one aber einen Uebergang herstellen von de_n fruhersn zu de_n heutigen Verhältnissen; er _l)abe sich nur dazu bereit erklärt, die Prämien b_eizi_1be_halten_, _ __so _ la_nge dre Nachbarstaaten sie hälten. Die emzxge Mogli )ke1_t_, _die letzteren davon abzubriUgen, sei, ihn_en mit gutem _VeUpißle voran- zugehen; die?: sei um so nöthige_r, ÜlZ man 1011st__01€ deutsche Industrie gänzlich vernichten wiirde. Sollte e_s nch _u_m eme definitive ngelung der Steuer hande_ln,_ was ]a aller1eit__§5 gn- genommen werde, so müsse das Prinzip der Exportpramzen aufgegeben werden, sonst könne man dem Gesetzentwurfs mcht zußimmen. _ _ _ Die Dtskusston wurde geschlossen und nach einer kurzen

persönlichen Bemerkung des Abg. Robbe Wurde die Vorlage-

S' ie Kommission von 28 Mitgxiedern verwiesen. an ?Der Abg. Kalle beantragte die Vertagung. Der Antrag urde abaele nt. __ _ _ __ _ _ W Der "Abg? Dr. Bamberger bezweifelte die Be1chlußfahtgkett des Hauses. _ _ __ _ __ _ Der Präsident bemerkte, daß eme diesbezugliche Jest- ftellung nur stattfinden könne, wenn das Haus vor emer Ab- ' un ste e. _ snmnÖergAbx? 131. Meyer:.HaÜe b2a11tragte nochmals die Ver- ta un . _ _ _

g Tger Präsident hielt es nicht sur xtatthaft, dieien Antrag nochmal?: zu stellen, nachdem derielbe soeben abgelehnt orden war. _ _ _ m Das Haus begann darum die erste und sventue__l] zwette Beratbung des Entwurfs_ eines Gesetzes zurErganzuiig des Geseßek, betrefgend Postdampfsch11f§:V_erbirz- dungen mituberseei1chenLändern,vom 6,_Apr1[1885.

Der Abg. Bormann bat, m Erwägung zu ziehßn, ob LS sich nicht empfehle, einen anderen westlichrn An__lau1§§afen an SteÜe Antwerpens in Aussicht zu nehmen; e_s i_vare wunschencZ- werth, zn wissen, ob die Regierxrng h_eabstchnge, Antwerpen dauernd als westlichen AnlaufEhasen bizubehalten.

Der Staatssekretär des Innern, Staats-Minister vo n Boetticher bemerkte:

("ck würde es, obwohl ich ja sebe, daß ein grdßer Tb_e_il_ der Mit- glich? des Hauses fich nach dem Schlune 1_ek)nt,_n1r u_nbcslic_k) Halten, wenn ich nicht auf die Anfrage, die an niich geitclkt ist, sofort ant-

ete. _ wortWie die Herren wissen, ist im Vergangenen Jabr als westlicher Anlaufsbafen, welcher nach der Ankage zu dem S_Jcscß Vom 6. April 1886 festgestéllt rrctdcn muß, Anxwerpcn gewabli _wvrdcn. czber nur vorübergcbend auf die Daus: cmes qure§._ Dreies Jahr lauft mit dkm 30. Juni dicscs Jahres ab. Es _wird sick) kann darum _ban- dc'ln, zu untersuchen, ob es im allgemeiner) Interesse des dcuticben Handels liegt, bei Antwerpen sicbcn _zu bxcxben oder einen anderen Haiku zu wälklen. Welches (_Frgebmß die1e Yntxriuchung lieern wird, darüber einen Au7schluß zu gcben, bm ich beute außer Stands. Ich will aber bemerkc_n, da?: aus den Handel- treibcnden Kreise'n bisher kcinerlet Klageti laut geworden _ wmigstcns nicht an uns gelarxgt smd _ darchr, dqß Antwerpen zum westlichen Anlaufsbafen [*citimmt worden ist. Mit der_Aendc- rung, erckye dic gegenwäri e_Vorlage_anstrebt und die dahin geht, das; dem Reickxskapzler die esugmß beigelegt rxerden sol], deri Kurs der Mittelmeerzweiglinie je 11a_ch_ dcm Bedurfmß zu_be1txmmen, glaube ich, hat die Frage dcs_ 1ve1tlrchrn Y_nlquisbafens kcxncxi inneren

usammenbang. Diese Vor1chrift, die mr 16131 der_n Ratchvtage zur Zenehmiguwg vorlcgcn, hat ihre Entstehung rvejexitlich dem Umstande zu verdanken, daf; s:.ck) schonin der kurzen Zßit, _m Welcher_die Post- dainpfschiffsiinirn in Betrieb sind, das_ Bedurfmß beraußgeiicllt bat. die in §. 2 ch Gesetzes vom 6. Avril 1886 vorgeschriebene Kurs- richtung zu är'“.*ern. Es beruht chs Wejentlich _arif der Thatsache, da_ß wir bald _nach Eroff1_1_ung _ dxx." Linien es mit dcr Cho era an den Ufern des Y_Ftittellandtjchen Meeres zu thun hatten, die dazu führte, das; einerseits Egyptm p_nd anderer- seits Italien der Quarantäne ggtcrrrorsen_wurd_en. (Fs? Ut a_ls_notk_)- wendig erkannt, diesen Hindermixen gegexniber _wfort die Mcxgltchkxtt einer Korrektur zu schaffen, Wenn man nicht d1e_Gefa[)r laufen ml], daß die Linien überhaupt nicht den Zweck erfullen, dcn fie haben o en. _ _ s U Ich will mich für jeßt auf dieie Bemerkung brschrankxn, will (1er noch hinzufügen, daf; ich_a[1crdin_gs um _dcswülen _eine baldige Beraibung der Vorlage gcn1unscht_bat_te, weil gerade _ck: die Reisen und der Verkehr nac!) _Yujtralieir und O1t-211e_n lebhafter werden, und es desHaZH sur den__L[oyd so_wokpl wie für die sonstigen Interessenten w_ün7ch;enswe_rtk) Ut, zu Wis1e_n, ob der Reichstag geneigt ist, wie es [nc_r_ vdn ibm _erbeten n_o_ird, dem Reichskanzler die Bestimmung der Skatwnen zu uberlaffcn. *.1Uch selbst .

we“ el feht, cs unxnöglicb iß, vor der Pfingstpmxse ZTZMSÜ 12.11.11, ?? YFZ“?- 12.W.§'§esé.€.1"1.1“.?2“8"" :.11: den Lloyd und ür e n ere en welche Stellan im All- sein, aus der ersten Lesung zu _entnebmen, _ _ _ A __ _________ s 11 dieser Vorlage euzmmm „_ Ii??? 1721.15 sxxijiegximkHeianehrbedürfmffen temen Eintrag gethan habe"" ' 1 Vertu un - dieser b . R1 ter beantragte nochma s g g, _ AntrxéernYtr e ecthiügenZ _:_XerßsZYHx _1xt_1_d dix? ZENTRUM; __1_1_c*Z weife te nunme r dte e u a ig , d ck ' "el 1 eilt, o e olgte NamenSaufruf, ur WYFYLL Yes? _1_v__e_:_f_______l_)__ m,).n 173 Abgeordtietxn fejtgesteUt wurde. Das Haus war mithin m_cht beschlußfahig. __ ___ Der Präsident von Wedell-Piesdorf ber1e_f__zur sof_c_»r tg Wahl der Kommission zum Zucxersteuxrgeseß die Abthei ung_eii zusammen und bat die Kommisnon, ihre Berathungen mog-

' l i en. _ _ _ Uchstéum bxséLheYUertagte sich das Haus auf Dienstag, «Zum, 2 Uhr.

_ Die Erklärung, welche _der Staats_-M1n1ster des Innern, von Boetticher, gelegentlich der drtxten Berathung des Gesetzentwurfs , betrefsend Abanderung, be_zw_ Ergänzung des Geseße-Z, betreffend d18_O-ua_xtr__er__ leistung für die bewaffnete chht wahren_ __e_ ;riedenszustandes vom 25. Juni 1868, __sow1_e __e_ Yeseßes Über die Naturalletstungen fur _dte e- waffnete Macht im Frieden, abgab, hatte wlgenden WAHR? Herren! Ich mm“; mick) wiederkqst dagegen etksarxn, daß bei diesem Palagrapben irgend etwas Anders:? m_igenommen wird, als was Ihnen die verbündeten Regierungen vorgcichlagen Haben_. Ick sebe in der That, und zwar auf Grund _der_ Einsicht der mtr vor- lie/genden Akten und der Erkenntmjxe, dte_ m denseren e_n_t_k)_al_ie_r_ sind, gar kein Bedürfniß dafür, das; mar) dre Frage_1er ZUUULJ_U des Reckytsweges genaucr präzifire, als dies bereits rurch das GUY geschskyen ist. _ _ _ _ _ K _ __

* [iet tmr ier ein Crkenmms; des erußrschn ompr enz gericbéHHofcsg vor, 11? Welchem ein F1urbefchadtgungxsaü bcbaiidklt wird. Aus diescm Erkenntniß ergiebt fickx, daß der KompetsnzgxrtQß- [wf erkannt hat, daß in derartgganaxlen fruher nach preußischem Recht zwar der Streit der Zuftqndigxei! der ordenilrcben Gerichte nicbt entzogen (xervesen, daß aber _in diejem Rechtézuttand dtzr_ch das Rcich§gcseß 8811113. Februar1875_eine Aenderung etxgrtreten 1er. EF wird nun deduzirt auf (Grund d_ie1es Gejktzes" vom „zabre 1875, _dZß der RechtSrvkg in dieser Sache fUr mzsge1ch1911en erachtetrverdenmu11e. Es ergiebt sich aus diesem Erkenntmß ziveifellos, daß der Korxixetenz-

erichtsbof der Meinung ist, daß Wem der deroEntschetdung uoer die uläsfigkrit des RechtSWrges das GHsetZ. vom .;abre_ 1855 “:*-:I Grunde zu legen ist; und wenn jetzt durch die_Aenderung, wre Ole «zbnen bier vorgeschlagen ist, konsiatirt wird, daß der ReckytsrzzegßauYgeschloffen sei in denjenigen Fällen, in Welchen_ es szch_um dix sestitxüung der Entschädigung handelt, nicht aber 1_nd_r_nxentgen_Fa[len_, m WS_[ÖLU andere Rechtsfragkn 111 1116610 find, 11) 111_ gar kein Zwetfel, daß der Kornprxenzgerichtsbof in Preußen _ u_11d nur_dem K_ompetknzgetichtsßos haben sämmtliche übrigen AppeUattonsgerrÖFsbxs€ _m _Preußer_1_11ch ganz auf denselben Standpunkt gesteUt, _ daß alw kunfttg_ die _preußiichen Gerichte nicht darauf kommen werden, _den Rcchtéweg m_dieser_Frage für absolut ausgeschlossen zu erkkaren, iondern eben n_ur m der_ijentgen Fällen für ausgeschlossen zu Haxten, in welchen es s1ch um die Fest- stel-lung der Höhe der Entschadigung Handelt. _ _ _

Also, meine Herren, 1_n diefer Brz_tek)ung iebe 1ch_ geit kein Be- dürfniß, was darauf hinwei1en könnte, einen Antrag, trie ihn der_Hr. Abg. Rintelen géiellt bat, anzunehmen. Daß der 5L_lntrag ietne Schwächen bat, dax er seine Bcdenksn hat. das sehen _Sie schon dar- aus, daß, obwohl *der'Anirag erst vorgestern gestellx ist, schon heizte wieder an demselben eine Korrektur vorgxnommen_wtrd. Also, me_1ne Herren, ich denke, Wir lassen uns auf diesen_ zwerfelhqsten Weg nicht ein, sondern nehmen einfach das an, _rras die Kommxfion m Ueber- einstimmung mit den verbündeten Regierungen beschlcmcn bat.

_ Die Rede des Stczatssekrexärs des_ ReWH-Schaßamts, ])r. Jacobi, welche derwxbe bei _der ersten Berathung des Geseßentwurfs, betreffend die Besteuerung deS Zuckers, hielt, hatt? folgenden Wortlaut: _

Meine Herren! Bei der Branntweinsteucrvorlage kam es wcienx- [ich darauf an, die Reicbseinngbixxrn zu _vexxnehren u1_1d dadurch die Deckung unabweislicber Bedürfnine _berberzuighren. _Die_ Zuckerixcuer- vorlage Hat die bescheidene, absr nicbt Wenigcr__ dringliche Aysggbe, den Einnahme-Auxfall auszugleichen, welcher _Uck) gerade bei dieser Steuer in den lerztcn Jahre11_crgeben bat. _ Es _bestxben auch sonst Wesentliche Unterschiede zwixchen _den _kxeiden i_n yzrage stehenßen Steuerobjekten; ich gestalte mir 111 diejer_Bezrebung nur wenige Punkte hervorzuheben. Bei dem eiiien Ob]e_kt besteht der Wumch nacb vermindertem Konsum aus moralticheix Grunden, [ck21 dexn andcren der Wunsch der Vermekérung drs _ Koniunis aus Wirtb1chaftlichen Gründen. Die bei der Brannth-mitcuergösetxgrßung gebotene Unter- scheidung zwischen gewerblichen und _landWirxbsbaftlichn Anlagxn kehrt bei dcr Fuckerstcrtervorxage nicht Wieder. Dagggen __tritt bei letzterer se r scharf m den Yordsrgrund die Frage der Exportoerbältniffe und der damit yerotzndcncn Steuer- vergütung. Die schwerwiegenden u_nd 1chwierxgcn_ Fragen, welche bei beiden Stsuerobjekten zu_ Entscheiden sind und cht ihrer Exit- scheidung harren, beziffcrn fich her der Zuckerytcuerporlag§r_wexentltch geringer, als bci der Braynkiveimteuexvorlage. Hierin Uf guck da- durch keine Aenderung bedingt, daß _dt_c Zuckersieuczxorlage außerlich als die umfangreichere erscheint Dic'1ex Umfang nt durch _den Um- stand bedingt worden, daß die gcgenwaittg bestehxnde Gejcßgebung eine wenig übersichtliche ist. Die betreffenden Bestimmungen finden sich zerstreut in einer ganzen Zgbl alterer und neuerer Laxides- und Reichsgeseye; es erschien angezergt,__t_md wegen der Hiqzyfuqung dcr Verbrauchsstcuer, die bis_ber nicht e_rntirte, geboten, [)?! dreier Gclegen- beit cine einheitlicbc Geitaltyng herbeizufgbreix. _ _ _

Die Erträge der Zuckeriteucr haben sick) _in fruheren Jahren aus nahezu 50 Millionen, in einige11_Jak)rei_1_ aux _ctxvas mehr brlaufen. Die Summe von ctwa 50 Milltoxiey Ut dtejenige. welche auch bei den letzten Rcformen ins Auge_ gefaßt wvrdcn Ut. In den letzten Jabren haben fich nun aber in uberraschrnder und schnell zunebm_e_nder Weise die Erträge verringert. Das Aufkommcti betrug 1883/84 37 700000 „46, im Jahre 1884/85 32 400000 „16, im Jghre 1885/86 ist es bereits berabgesunken auf _18 Millionen, 11nd fur das Jahr 1886/87 wird fick) das Erträgniß m_cht auf mehr als eiiva 15 Millionen sieÜen. Eine genaue Feststellung dieses Betrages h_czt noch nicht statt- finden können. Ich habe die Ztfferxi bewußter Weiie ngch den Etats- 'al»ren und nicht nach den Betriebsjahrrrz atxgegebxr). CH_handelt fich Leute zunächst um die Feststellurxg_der 1abrlichcn i_xnanztexlrn Er- gebnisse, und bei dcr Zusammensamung mcbrc_rer_«§abre muß ja auch ein Auögleich zwischen den Erfolgen der Betrtrbéqabre und de_r Etats- jahre von selbst sick) ergeben. Denken wir, _daß das _Ge1etz vorn 1. Juni 11. J. bereits 8011 in Kraft _getretcxi _ware, so wgrde fich dre gesunkene Einnahme unzweifelhaft wredxrrimgxrmaßen _steigerxi, aber, wie sich gleichfaüs schon jetzt srben laßt, keinesfalls m genugcndem “. a ,k. _ __ __ _ R €*Ich glaube, schon durch diese _wxniqxn Zahlen Ut_das_ Bedurfniß der Reform festgesieüt. Die Bedtzrsnißfragx ist auch in diesem Hume und in dieser Session bereits ausfuhrlich erortert, und n_ach dem Re- sultat dieser Erörterungen werden_ die v_erbu1_1d_ctcu Rxgterungen eme wesentliche Uebereinstimmung Wenigstens m dicixr Beziehung voraus- scßrn dürfen. Die Ursachen dcs Verfalls _der Rubenzuckersteuer liegen, wie schon mehrfach beworgehoben worden Ut, m der unerwarteten, oder, wie der Hr. Abg. Dr. Witte 11ach der neulich eingenommenen

' “eber a en würde, in_ der zu spä_t erkannten erbebl

?Ykrtkmlé der LUISbeUte und m der damit verbundenen SWM rver ütun .

der YlÉuZix-l gyer ?Keform muß sein, dF vor Allxm dekxiskus wieder zu seinem alten Rechte gelgngt, 5 darf dieses Zl_ aber nicht mit einem Ruin der Zuckerfabri_katton und der dqbet bktbetligtm

landwirthscbaftlichen Interessen erreicht Werden. Die Intereff können erwarten, daß das Steuersystem, welches Uxsache_ oder Hülfe zu der großen Ausdehnung derryduktwn gewe_sen _ist, nicht .plöslicb und unerwartet einen Weq_etn1 lagt, welche; fur die Produkxxoxz ver- nichtend wirken könnte.« Die Interessenten durfen aber, auch in lbrem eigenen Interesse, nicht ertvarteu 1_)der verlangen, dgß - Steuersystem beibehalten werde, bei welchem neuerdings zu große Vergünsti ungen _statxfinden, imd welches, wenn „Nicht eine vermittelnde eform etnir1_tt, zu einem (_Fnde gelangen &),ng an dem cine vlößliche und radtka_le Umkehr nicht mehr zu vermeiden wäre. Die Reform hat ferner tns_Auge zu fassen, Laß da,5_J-'gen- wärtise Verhältniß, wonach__fur dle Zu_ckersteuerausf_alle diejenigen Steuerzahler aufkommen m1111§n,_ Welche yherhaupt mcht oder mchx direkt Konsumenten find, mogklcbst beseitigt Werde; Wogegeii xine etwas stärkere Heranziehung der Konsuxncnten, welche zum_gexmg,_xm Theile in den unteren Klanen der Bevolkerung zu suchen imd, 1111111

' r cbeint. _ _ _ ungeYIxietEeriLägung der Wege,_ Welche behufs (Erzielung einer Reform einzuschlagen find, wird man nicht dqran denken dur_f_en, abermals _cmk Erhöhung der Rübemuckersteuer eintrctxn zu xanen. Es wurde damit von Neuem eine Erböhmig der Vergutung bettn_Export verbundxn sein, oder es müßte diese Vergutung m ernem z_u Wett gehenden Maße eingeschränkt werden. Wollte i_nan__zu der ret_nen VkaTaxxchs- odcr Fabrikationssteurr übrxgehen, [o_nmxden allerdings aus d|e_)en_i WSI? die finax1ziel]cn Juterrstcn am enzsackyitch uiid stchersten_ beerk-“lgtkke'r: den; indessen, meine Herreii,_i_yurde bci dreier Form [e_de Ste_uchx- gütung mit einem Male ka111rt werden. urid LIÖWdedees ZM Radikalkur in sich schließén, von deren bcderikltchxn Jolgen 1_ch)rn__vcr- her gesprochen ist. Wollte man icrner zz: einer inneren Komumiieuxx ähnlicher Art übergeöen, wie in Frankreich, oder wwäte man ?lrefte Exportprämien gewähren, so würdegixßn, abgejeben von entgcgrriytxben- den internationalen Verträgen. zur Etniyhrung eines _neuen Steuexwttems gelangen, dcffen Folgen im Przraus_ntcht _zu uber!ehe_n smd, und das in gleicher Weise anfechtbar ietn wiirde, i_vie der_heuttg_e Zu_stand. Es würde sich dann ein neuer Kamps ent1p1nnen__uber_die Hyhc der_zu gewährenden Erporiprämien, und ich glaube, me r_vurd2n 11cher_ ntc_b_t niedriger festgesteüt Werden kxönnen, 4118 unter Umsxanden und zeithize in der heutigen Exportvergrrkung einc_ sdlche ;Prgrme enthalten _]ein könnte. Während Sie das hcytige Prin_51p be esttgen woÜrn, wurd? eine neue Befestigung deSiellZen etntrxten und 2111 Modi» gewählt Werden, dsr darm ]Öwsr i_vteder _zu beseitlgxn Lem würde. Unter riescn Umständen hixben dj_e Verbundeten Regzexungeix eglaubf, in dem bisherigen Fabrwa11er_blexbcn und nur an dléiks _die Jeffernde Hand anlegen zu Wilen; _Wir 1chlagen Ihnen vor:_eine Schwächung des bisherigen SteuerWLtchs, die Hergbseßnng der K_ixberi- steuer, in Folge dessen eine rvesxntliche _Herabießung de_r Anoiubr: vergütung und daneben die Einfuhrung_emer Verbraucbsiteuer. E27 ist gemeint morden, daß di? Vorlage 1chon den Uebergang 31: der reinen Vkrbrauchssteuer in sich schlxeße._ Nun, metrie H2r_ren_,_ Wenn das richtig ist, dann sollten geradediejenigen, ix_)eche fur diejeÖOt_LUék' system eingenommen sind, den Regterungsn zunachst auf dem vonihnkn eingesrhlagenen Wege fol en _Es ist uns_auch bereits entgegen ge- balten worden, daß eine erbindung. der Halden S_teuxrn zugleich LI? Vereinigung der Nachtbeile heider S_teueriysteme in str!) [chließc._ 411 dieser Beziehung läßt sich leich_t erwrdern, dqß, wenn_ cine Theilqu der Steuer herbeigeführt Wird, durch dieie Thetluixg _ auch M Nacbtbeile des einzelnen Stru_e_x1vstems__ figk] ermaytgcn _und gewiffermaßkn gegenseitig neutr-1111xren._ «zndcsien den vsrbunde- ten Regierungen ist es im_ Wejentltchrn darauf angekdmmey, praktische, nicbt tHeoretisÖe_GenchtSp11nktc zu_Verso[g_en und nicht um den zukünftigen, sondern rnit den heutigen Moglichkeiten zu rxchnen.__ Das künftige Aufkommen aux Grundlage _des neuen Ge1esxs nt berechnet auf 46 bis 52 MiUionerx. Wenn_ wir auc_l_) nur [Zei _er niedrren Zahl von 46 MiÜiynen itcbrn _bleiben, so konneri Wlk dtex Summe ickwn als eine vorlaufig befriedigende und als eme den ge-

steckten Zielen entsprechende bezeichnen. Die Ertragsberechnung, wslcbe "

5Motiven bei efüt ist, ist mit möglichtter Vorsicht ausgenxgt. ZYZfind von de? AFnabme angegangen, daß dauernd und re elmaxng die Ausbeute Links Centners Zucker arts 8x ode_r auch _au_§ 8_ entnerxi Rüben erreicht werdcn könnte. Ick bitte, dabetzu beryckiicbtigen, daß es fich um eine Durchschniit§zabl hand_e[t,__ welche al[o_zur V0__r.1_i_is- setzung hat, daß zwar in _cinigen Landestbetlen und_ emtgen F5] 211 günstigere Verhältnisse bestehen, foxgerecht aber auckx m_anderenxan _e._ theilen und anderen Fabrikon ungunttigere. _Der Wirkliche Ertrag wrr natürlich auch von diesen oder jenen anderen Umitaxiden, namentlrckx auchr_1__or_i der Höhe der jäbrlicHen Ernte abhangxxi. Trait eme Vcrmehrx-nz ?? Konsums ein, wie es Wün1chknLWLr1b Ut- so wird fick) auxh drr «Zi? ertrag um Einiges erhöhrn; andererseits, Wenn unter g_unitrgen UZH beuteverbältniffen eirtMebrcxport statxfindet, karzn aUerdirzgs 81111) UFZ der gegenwärtigen Gesetzesvorlage wiederum eme thmmdcrriug ?" Steuerertrages brrbeigesiibrx werden.__ Jndlffen,_ mem; Herth,__el Ausfall in dem Maße und m der Werye, wZe er in dcxi leßtcn “WELT? stattgefunden hat, ist für die Zukunrt_unbed_rng_t angesckzlonen, *t_1__ sprechend vermindert fick) dann auch die Mttletdenheit, tn we1che____1 Stcuerzahler, die nicht Konsnmenten fink, gezogen werdeii. „;? eranziebung der Konsumenten erfolgt, _1_vre_ei_ne m_den Mottdrn LZ _ Faltene Berechnung crgiebt, in _VLrHalxnrsmaßtg geringem Maße. ? hat auch diese Berechnung bereits Axtsech_tung erfahren, man hat an:; entgegengehalten: wenn die Rubemteuer von _1,70 «16 Ju! 1,00 „46. berabgescßt wird und ryenn xnnn v_on eurem _Ausbeue verhältnis; von 8 : 1 ausgeht, ]o_ Wurde die Rudeniteuer m€x um 5 „48 60 „z ermäßigt werden, wa_k_)rend die gn die Stelle tt_Zicne Verkrauchésteuer 1 «ck beträxxt. Jndenen, abge_1che_rx von der sragkz ob auf ein hierbei vorausgeiextgs Aqsbeyxevrrbaltmg von 8:1 rege___ mäßig gerechnet werden kann, iit bet dte1er_ GeJenreckxmxng unbch_ sichtigt geblieben, daß fich der Inlandxpreis nicht ems__ach nac? _e Steuer brreckynet, sondern nach der gesauzmten Exportyergutung_ _,l_d__ läßt sich in dieser Beziehung der Htriwets der betberltgtcn Fa_brtkan:_€__ nicht abweisen, daf; durck) die bisherige Ar_t_ der Stegervxrgutu-ig_x_l__ Druck auf den Weltmarkjvreis eii1getreten_11t_ und 61110 eine Erin1151_ gung auch des Inlandspreises, wie das ionii nicht zu erwarten «31 wesen wäre. _ _ _ _ _ _ ___ Die Art und Weise, wie die Fabrikaptcn durch die Vor (_:ge troffen werden, hat nach zwei Seiten hin in entgegrxigxseyter .KlckYZm? Anfechtung erfahren. Dic_ Fabrikanten, oder _ wentgitensxein & 51_ derselben, behaupten, daß scho_n bei _emcr H_e_rab]eßy_pg der_Htkuer,__nl_ fie geplant isi, von 1 „ck 70 „3 auf 1:46 ihre Existenz gesabrdet ]ct. 1111111126r ja richtig, daß diese Hergbsxxiung cine wesentliche Verrizigerxrzig L_ Exportvergütung in fich )Chllcßt; abcr, meme .Herren, dlkI Ut au

gewollt worden und mußte gewollt wcrden, wenn wir übrrhaupt zu -

einer Reform kommcn wollten, und wcnn wir nicht durch eine Ver-

schiebung dieser R6f0r111 die Zustände weit bedrohlicher machen Wollten. -

sie abrikanten dürfen nicht vergeffen, daß_ wir bez dieter Steuer- ZrabZsFeßung noch etwas hinter dan Vorschla en z_uruckgcbltebe_n_ smd: wie sie ursprünglich gemacht wurden. Die erabiexzung der Otc11er_ vergütung bedingt auch eine Minderung der_ Steuerauslagen, welchc von den Fabrikanten zu machen sind. _Wir babe_n zuruck__baltender Weise das Ausbeutevecbältniß nur in ß“klk_1s19m_ Maße gegenuber den: gegenwärtigen Verhältniß geandert. Endl1ch liegt au_ch _m der_Vex chiebung des Inkrafttretens des Geseßcs (in_e Ruck]1_cht “""-UZ Zntereffen der Fabrikanten. In [eßterer Beztcbuna Ut qUerdmg noch ein anderer Punkt durchsckxlagsnd. _ Der Begtmi der Wirksamkeit des Gesetzes muß mit dem Yeßmn des Betriebslabreé zusammenfallen; und es ist nicht mehr mog ;ck), bis u_m__1. Angust d. Z. alle Vorbereitungcn zu trkffen, ryelche durch die insubrung de.a Gesetzes, namentlich durch den Hinzutritt der_neuen Verbrauchssteu_2_k__ nothwendig werden. _ Dic-Verbündeten Regieruygen_hoffen, da_ß 11 unsere Industrie auch auf der neuen Grundlage wird emrxchtcix koynex- Soonl hinsichtlich der Rübenknstur, als thfichtlich der sabrikattonx

et ode stebk De JWP. Die Nach um zu demselben Zi elangt tft,

cbland an der S

arstaaten wetteife gesammten Zucker-

der N cb [ DWFr-f-Jd“

abrung und cini

erungen in doppeltem deren Bedürfniß s_er Beziehung

auch auf dem ebegten Befürch- st. Befürchtet

Fabrikep genötbigt _ nicht an An- ter und da diese

getretxn sein, und dies hätte nach Agsicbi der verbündeten Regierun en aZlerdmgs für die Industrie verbgngmßvoll werden können. Zch Fiite auch bei diesem Punkte, m k außer Rücksicht zu lassen,

rn zwar in zu r_ve_lchem

_ de Ste ung, die deutschen Reform anzuba dadurch auch in zu erlxicbtern. Es 1chlands nicht

e _dominiren einnimmt, very tchtex

ibrerserts eme überall gefühlt worde_n ist den Nachbarstaaten d_te Nachfolge denken, daß el_n d2raxt1 es Vorgehen Weltmarkte emen Em gewinnen sollte tungen zum großen T_betle man, wie es_ auch Seitens einem Inkrasxtreten des sein würden, ihren B zeichen, daß schon unter den [) eintreten könnte.

alo für eine anze Zabl von Fabriken Ui ahl von aF Y: ach ier:t)1_;nß ??LLFHPÖ kontöen bds __ _ m anne men, a e ox auer er eon ers güntigen Er ebm e er le_ßteri Jahre für alle Zett und unbedingt gesichert ist. g ff verschiedene Umstände, Witterungs' UUd sonsii e Welche_ in der That die Zuckerausbeute _erhebli zurückschrauben, rend m solchen Fällen von den Fabrikanten die Materialsteue vollem Maße weiter gezahlt_ erden muß, olge habext kann, da du: Ruckvergütung eme t_euer entjprechende it. Zur Untxrttüßung der Stellung der Bundes- regtexungen muß ich auch darauf bttzweisen, daß gen m dcn Nachbarstaaten zum_Theil fick) uns, und daß dadurch eine gewxffe Gefahr _bedtngt ist. Meine Herren, Sie kömien die Mißverhältniffe, welche 1a heftehen bleiben, Heklagen; deni widerstrebe ich nicht, aber ick) be- st_rerte, daß es möglich_gewesen ware, mit einem Male ganz und voll die Hestehenden Uebelstande zu beseitigen.

zu beseitigen im der Intereffenten geplanter) (Gesetzes ma ch

zustellen, so fehlt es a ck erbältnissen [)

der heutigen Verbältni Weltmarkte viel 7 Keinenfalls

es auß Rechnirng _ gextclLt Werde

Preisrückgang guf _ dem eine ' retsftetgerung, Betrie seinstellun diese Thatjache ohne

_ nach Annahme desselben

_eHér eintreten würde,

nötbig _werden des vorliegenden G

Steuervergütung sprechung an dieser Stelle _ darauf hingewieien worden, daß eine

verbündeten Regierungcn Erwägungen stati- chnung der Vorlage ernden besseren Aus- chwerwiegende_ Gründe Annahme feytziistclT-Zn, r _odrr Umgekehrt zu enrteuer_ bedingt eine ng. _ Hatte man nun (118 das_ Weben bezeichnete,

e mri einem Mal ein-

e1nsach_st1n_ und fichersten zum Ziel? Führen würde. Das ist auch ficher ganz richtig; aber ob, und ob in Balda ein derarti

tnxernationaler Art zu erztxlexr Dre Ver_s11ck)e derart, die bis tn die sechziger Jahr einen beionderen Erfolg bisher nicht gehabt,

gefunden, und fie könne_n auf die E selbst hinweisen, welch_e die Möglichkeit bcuteverhältmffes zugtebt.

dazu geführt, das Ausbeuteve daß 10 Gentner Rübcn recbnen smd. wrscntliche Hérabseßung a ein anderes Rendexnent ai so würde diese Minderung

Dennoch Haben s rHältnis; unter der gleich 1_ Centncr Zucke Hérabkexxung der Rüb uch der Steuervergütu mchmen wolXen,

in doppeltem M

Schon die

1. 'Srkckbriefe und Untrrimbxxngs-Saäxep. ckungen, Ausgebote, Vorla Verdinguxigen ifenflichen Papieren. Aktien u. Aktien-Gesellsch.

2. ZwangHvollstr:

_ dungen u. dergl. 3. Verkaufe,

_ Verpaciyrungen, 4. Verlooxung, Zryßzahlizng 2 5. Kommandit-Geiellfchasten auf

es sich nur um einm urckbschnittssatz bzmdelt, der

, „, k zutrifft, es rst eine anze riken, die unter ungunsttgxren Bedingungen arinten.

te verbündeten Regierungen

Umstände, eintreten, wäh- r in m_id dies auch die nicht der gezahlten

_ die Steuervergütun- Weit hößer belaufen als bei fur unsere Zuckerindustrie

Nun ist von mehreren Seiten _ auch bei_ unserer neulichen Be-

Exportprämie ausschließende international? Vereinbarung am

_ _ __ _ ges [_chereinkommen sein Wurde, txt immahm sehr fraglich. e zurückgreiken, haben

_ Einer neuerdings ge- Anregurxa gegenuber hat fich die deutsÖe Regierung bereit

U ersteuer-Prämien ge-

sächlich au

age zum Vyrwurfe gereichrn könnte. ondcrn es [regt an den 7111) cntwickelnd

ethciligung der übrigen

Oeffentlicher Anzeiger;-

interessirten Mächte bei derartigen S würde, um wirks weitgehende Bindung für die Ei

gesagt und kann sagen, daß ein Uebereinkommen nur wirksamÉ

'

würde, wenn vertraJSmäßig die Steuerbebuxtg auf den inländis en Konsum beschränkt, wenn das Fabrikat, soweit es in den inländif en Konsum gelangt, [eicbmäßig besteuert, und dagegen für das Export- quantum jede _ _ _ schlossen würde. Heute haben wir es nur mrt den heimii en Ver- hältnissen zu thun, _ , eine Aufschiebung um der möglichen internationalen Vereinbarung willen nicht eintreten [affen können. _ Die übrigen Fragen und die u

ge fich bezieht, wcrden fich wohl _ __ der Kommission, als an dieser Stelle eignen. Die Bestimmungen über die Zölle sind Wenig verändert; die Aenderungen zte1en Haupt- f eine Vereinfachung bin, und _ __ _

erscheint diese Frage überhaupt _nicht als_ 811]? sur dre Geseßgeöung besonders _wicbtige. Die Kontrolvorichrtstcn haben unserer Auffassung, _

_ wir durften dabei nicht vergeffcn, daß t_n dieser eziebung ein Quantum Ernst nicht zu vermeiden in. das Gesetz, wenn es auf Grund d

en zu Standekommt, eine sehr lange Dansk haben wird, wage

„ck nicht _zu sagen. Wir Haben gethan, was wir gekonnt haken, und ick) bestrerte, da

heutigsn Vorl dem Willen, s wohin Sie in_ _ dort gleuxymäßig iortdauernd die Zuckersteuergescßgrbung im Flusse ist. _ _ _ te Verbundeten_Rrgtrrungen iind auch bei diesrr Gelcgenbrit bemüht _ _ ck) M1ttberlurrg_ Ubkr gewesen, die werxcbiedenen Jntereffen möglichst auszuglk

_ _ _ ex Frqge dcr Betberltgung würde ihnen DrukschlandH naher zu _ Wir smd sortgejeßt bereit zur Mit- Bestreben Er wirkung ber allen auf Ab1chaffung der B;; ck

richteten Bestrebungen, die gleichmäßige

Befeuerung, also auch jede Steuervergütun außge-

und wir haben bei der Dringlichkeit der Reform

brigen Punkte, auf welche die mehr für eme Berathung m

bei dem geringen Import- in möglichst mäßigen Grenzen rr Vorschläge der Bundes-

ß, wenn die Dauer eine kürzere sein soklte, sie der

Es liegt nich_t_ an _ en Verhältninen; den Nachbarstaaten blicken, werden Sie finden, daß

ichen, und es

zur Genugtbuwg gereichsn, wcnn iir in disxem iÖrem folg und Anerkennung finden könnten.

Berufs-GenoFexxfcbaften. Wochenx-Auswsiie der deutschen Zettelbanken, «zersckyiedrne Bekanntmackpungen.

Tbkater-Anzei en. Familien-Naäérichten, ; In der Börsen-Betlage,

2) Zivan

gsvollftreckungen, Aufgebote,

Vorladungen u. dgl.

Nach heute _erlaffrnem, nach durch An1chlag an di gemachtem Proxlam finden _ der dem Erbpacbtrr D. WMP yachtstells Nr. 117. bebör Termine

1) zum Vsrkaufe nach

lirung der Verkaufs Sonnabend, den 13. Vormittags 1 2) zum Ueberbot am

Sonnabend, den 3. September

Vormittags 11 Uhr, eldung dinglicher Rechte an das zur Jmmobiliarmaffe gcnstände am 3. August 1887, s 11 Uhr,

söinrm ganzen Inhalte e Gerichtstaer bekannt Zwangsverstcigcrung _ bal gehörigen Erb- zu Wendi1ch-Rambow mit Zu-

acceptirten Wechsel beantragt: 3. des Wechsels . über 606,20 «, an die Ordre des A Gerken zu Bremen,

1). des Wechsels (1. über 1326,55 „111, fällig an die Ordre der Ausstell

_ 0. des Wechsels _ Au" 91 t ds 1) " uber 1131.50 4-- falltg am 10. Mai 1887, zahlbar berg Z.. „ck FZH deer JYFF'Ä YUZYZYYZ 1.

Nr. 11347 der Hannovrrschen Bank zu Hannover

zuyoriger endlicher Regu- bedmgungen am

August 1887,

3) ____ Anm an die Ordre der Reichsbanknebenstelle zu Iserlohn, desselben gehörenden Ge

Sonnabend, den 1 Vormittag 8 des Hiefigen Amtsgerichtsgebäudes

Auslage der Verkaufsbedin d. I. a_n am der Gerick) Sequeyter beste!]ten He tens zu WiMax. Zubehör ist nach dexn Herrn Erbpächter Lie

ie in dem _nacbstehenden Verzeichnisse aufgefiihrten Personen Haben das An dungßanspruche beantragt. '

ingetragenen Abfindungen An

und resp. Adfin im Zimmer Nr. welchc auf die st tt

gungkn vom 30. Juli tsschreiberei und bei dem zum rrn Rechthnwalt J. A. Mar- Befichtigung des Grundstücks AnMleung bei

saberg zu Wéndisch-Rambow

Aufgebot_ au_s_(_zeste[[t von dcr Firma RaVensöerger Dampf- Der Rechtßanrvalt

Namens der na irmen das__Au

mu

' L _____ __ L_;mdt_nai_i_n _UÜJsZrlokÉ; [_ckat DTT IJ3_L_[__b__a__g-:n & Comp. zu Brele„eld. 2 er) a s us_te er _ ezei ne e_n e“ d " 5: ' , " fgebot folgender, scxmmtllch anf dt? ZÖOTZLF t,VXZ§sitttYgsln1;emxthaI véyrn 171€?“ YFZ Gunkel und Sohn zu Zierlohn gezogenen Zimmer Nr. ]5_ anberaumten Aufgrbotstermine seine Rechte anzumeldcu und die _ _ Bremen, 8. Marz 1887, Uk - - ., fällig am 8. Juni 185,57, zahlbar &?lexe __v_1__rz_1_11€_x_z_e__i__,___ wrdrrgensalls die Kraftlcw usiteUers, der Firma Jobs.

zeicknéten Grrichte.

erfolgen wird. Iserlohn, 30. April 1887.

. . . 9 . ___ Bremrn, 8. März 1887, Konxgltch€s_„lmtSJericht.

ain 8. Juni 1887, zahlbar Ourncke. erm, Firma Job. A. Müller

[10841] . c1._t1. Bielefeld, 10. März 1887, Aufgebot-

er der bezeichneten Urkunden wird auf-

Herzvglickxes Amt“gericht, Thielemarion.

Die unbekanntezi Inhaber der_Urkunden und akle, we ck) spruch machen, Werden aufgefordert, spätestens in dem auf

_ _ Freitag, den 7. Oktober 1887, Vormitt vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte

Urkunden für kraftlos erklärt, die Hypotheke

anzumelden und die n Harzburg, den 19. März 1887.

aber gelöscht werden, resp. daß die Löschung der A

(250 Thlr.)_ gehörigrn Scheine Nr. 1-10 einschließ- hckxübrr die am 1. April der Jahre 1887 bis ein- 1_ch_lrk_s3[tch _1896 fäÜigen Dividendsn aufgefordrrt, ?JxatUtens in dem bezüglich der Dividendenscheine er. 1 bis 5 einichließlich auf Freitag, 9. Oktober 1891, Mittan 12 Uhr, u_nd bsxüglick) drr Dividcmdenscheine 'kr.!6 [Zis 10 einschließlick1 auf Freitag, 9. Oktober 1896, Mittags 12 Uhr, anberaumten Ausgebdtstermine seine R€chtr bei dem _er1_cht2_anzumelden _und die Urkunden vorzulegen, widrigrnsalks die Krastkdserklärung der Urkunden er- folgen wird. Hannover, den 21. Mai 1887. Königliches Nmthericht. 1171). (gez.) Jordan. (11.8) _ Außgeiertigt: Thiele, Gerichts1chreibcr Königlichen AmtheriÖts,

sgebot hinsichtlich drr darin be32ichnrten Sch111d- xmd Pfandurkunden f die Hypotheken Anspruck) machen, rexp. alle Diejenigen, [64592]

ags 9 Uhr,

Urkunden _vorzulegen untßr dem Rschtsnachtheile, dax"; die frags. bfindungsemtragungen erfolgen Werde.

den 21. Mai 1887. rg-Schwerinsrhes AmtheriÖt. P. Schutte, Act.-Gel).

Y _; Antragstelker Gwßberzogl. Mecklenbu 1

Zur Brglaubigung :

[10793] Oeffetitli

In dem Vrrfabren, _ öfes der am 31. Ja Eigentöümers Jakob L égcn den Pächter Hei aroline Bieber, früh unbekannten Wobnor Ziyangsverste' us hiesiger Geri zur Erklärung

1 ZGemeinde

che Zustellung. etreffend die Vertheilung des nuar 1887 _aui Anstehen des arts a[s__ Gläubiger nd demcn Ehefrau , jetzt in Amerika Schuldner vor:

tsschreiberei offen üHrr denselben auf 1887

2 ZBormann, August M13 zu P ! ZScbwenzel, Conrad nrich Graff

er in Lixheim 4 ckWillgerodt, Heinrich

,eilungsplan a gklegt und Tcrmi

Mittwych, Vormittags elf Uhr,

ck werden die gknannten m Theilungsplan Ei

kötbcrs Heinrich

Schuldner auf- sxDiedrichs,Wilbc1m

_ _ _ nficht zu nehmen, demxiqckxit in dem zu erscheinen und spätestens in diesem Termine bei B ' etwaige _Widersprüche grg

rnlmgen, drn 21.

Der Gericht§schreiberKaiserlicbeii Amtsgcrichts. C h l e r s.

7 !Lüttge, August 7aFKoch, Wilhelm

8 Sievers, Andreas | 9 FWolf, Gustav

10 ;Dege, Wilhelm 11 ZWeUner, Carl

12 Mobrade, Franz

1 13 ZSievers, Heinrich

Die SparkassenbücHer _ der Kreis 172281? neue Folgk Nr. 9226 und 9

Stephan Ma

sparkasse zu Dt.- _121,_ lautend über „;ck aur die Namen des w. der oncadia Marie Die Inhaber der aufgefordert

bezw. 50,58 ntbey und bez find verloren geg nbücher Werden hiermit in dem auf den 11. Nov ags 10 u r, beraumten Auf 17 die Bücher vorzuleg klärung derselben Krone, den 19. April 1887. Königliches Amthericht.

7, Vormitt

vor dem unterzeich- neten Gerichte an

geboißtermirxe anzu- en, widrigensalls die erfolgen w d

14 HBothe, Heinrich

15 ZHomann, Catharine, geb 1 Schaar, Wittwe

Aufgebot. x' 16 )Bothe, Heinrich

Johann Beuer in Unterbach hai ffe zu Düsseldorf angesteÜten Spar- 184739 „kü be-

Der Babubcamte Aufgebot des 8 Johann Beuer zu Unterba 22 884 über Inhaber der Urkunde wird stens in dem auf den 21. September 1887, d m unterzeichneten Geri otstermine seine r unde vorzukegen, kung dex- Urkunde erf Gerreöhcim, den 21. Mai 1887. Königliches Amtsgericht.

on der Sparka

bitches Nr.

Intragß Der 17 _;Fiedler, Chruttan

aufgefordert,

Vormittags 10 Uhr, chte anberaumten Auf- anzumelden und die

widrigerxfalls die Kraftloserklä- olgen wrrd.

18 _FSejter, Heinrich 19 ZBreustedt, Heinrich ;

_ "20 ZBreustedt, Heinrich

| ck 77'"7N

Belastetes Grundstück 1 Bezeichnung “der Urkunde * Art und HÖHE der Belastung Eingetragener vaOtHLk' resp. _ .

_ Gemeinde Bettingerode, .Gemetndebackbaus und _

Gemeindearmenhaus R0. 1388. 12 und 30

_!Kaßenführerhof R0. 888.JO1_1__i(_ZZtion vom 17. Skptember'100

HBrinksiiZcrwesen 170. 388.3Scbu1d- und PfandverscHreibUnF 20 : 16 ' vom 14. Juni 1820 *

;' do. Obligationvom5./17.Mai1827 15 . _Gwßkothhor ck70. 855.24_Ob[lgatjl)11 vom 2. Juli 1805 _200 ,

_ do. Obligation vom16.März 1806 90

geb. Lüttge,5Karrenführerbof R0, 888.[Obligationvotn 19. Januar 1801 50 Klein-F 38 und Großkothbof; *

! F0. 8.88. 10

! ZKleinkotHhof 170. 855.27'SÖU10' und Pfandvkrscbreibung; 60 F vom 16. Februar 1810

s i - [

!

Gemeinde Bündöeim.

_.“Kleinkotbhof 170. 888. 9ZO1Z18iZJZtion vom 13. December5300 «46. zu 31% Zinsen ZKleini'othk'71yf No. 388. 231Schuld= und Hypothekverschrei-H 50MConv.

bung vom 16. Mai 1821 _

| , _" „' 10 v 17-Schuld- und Pfandverschreibungk100 vom 21. April 1821 , 57_Schuld- und Pfandverscbreibung'100 19. Januar 1813 i

* vom . 27:Ho_f_1_1_?5rgabckontrakt v. 16. April.[ Abfindung zu 100 M61: nebst 9/9 Zinsen„Zi

425Hofalztretungßvertrag vom 18.- Marz 1864 !

, 49'Hofabtretungsvcrtrag vom 9. De-s zember 1857

'Anbauerhaus „, 811HofabtretunJSvcrtrag vom 15.15 ktober 1857 :

Kleinkothbof 18FHo_f_a_3x_t_retung8ver-trag v. 5. Mai-[

, , 145Hofabxreiungs11ertrag vom 16/

„* Aprtl1850 ! Ritxd resp. , 60Hofabtretunqsvertrag vom 17,Abfindung zu 15 „M“.-

9 August 1852

. ],.Hofabiretunstertrag Vom 16. nicht näher zu bestimmen

1 Mar 185

ZKaernführerHof 170. 358. Obligation vom 17. März 1840100 . Courant zu

. Conv.-Münzc zu „ÖKleinkothhof 170. 358. 53Contract vom 4. December 1850Tca. 120 MH: Abfindung

i' . _; do. _!DeSJleichcnu.12.December1850zca. je 179* M Abfindung zu 4% Zinsen [

.jeSM

.je18M

Abfindungsbcrechtigter

; 50MConv.-Münzczu 50/0 Zinsen Karrcnfüörrr CHrisiovb Bréust

Wittwe in Bettingerode,

“Gestütknecht CHr. Fricke in _Bündbeim. Kirche zu Westérode.

Bettingerd'drr Kirchenkaffc.

Hdlzhändlsr Cbriitrvk) Brkust m_ Bettingerode.

Kaufmann Wilk). Landskerg in Wettin erodk.

'Karrenfü rer Conrad Bormann

ck in Bettingerode.

;,Ehefrau des Hirten Walter in

Lochtum , Johanna, geb. Steckban.

FArmenkasse in Bettingerodr.

„Walda:1*eitcr Conrad Koch in Bextingcrode.

August und Friedrich Bokm zu

1“ Goslar.

Sattler Christoph Waldmann .' zu Bündheim.

-Miinze zu 39/0 Zinsen _“LohgrrbermeisterHcinrichTr11mpf

.“ in Goslar. _ ZK'irchen-Acrarium zu Neméadt. *Wilhclm Lücke in Bündbeim.

. "Cantor August Phil:"PpF'Tramcr in Harlingcrode.

mmermann Johann Friedrich Christian Sievers in Bünd- heim.

[ 50 M :,Carl Bothe in Blindheim.

!

„Ehefratz des Handarbeiters ' Christoph Wesche, Johanne, , geb. zHomaxm, in Neustadt. erlschkagergexell August Bothe, 4 die unverebclichten Rosine und ; CHristianeBotheinBündheim. Ehefrau des Fuhrmanns Heinrich [ Krüger, Catharinc, geb Fiedler, in Harlmgerode nnd Johanne Schmidt in Bündbeim.

. MM und ein 2jähriges Marie Seilcr in Bündheim.

Auguste Breust, nackJ-Hcrige Ehe- frau dcs Tischlers Christoph Breusiedt in Abbcnrodc.

_:Marttallbedirntc Heinrich Dette.

(Schluß umstehend.)

fick) schließen. Man hat