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von 11 Stunden. Das ist die Differenz zwischen der langeren und der kürzeren Seefahrt. _ „ , „ Aber, meine Herrkn, auch dicxe Vercherung Haben wir dreist auf uns nehmen können, weil al'le übrigen onkurrenten_d§rselbcn V_er- zögerung unterworfen find; die Engliscbßn und franzofiichn Schiffe geben auch jetzt direkt mit ibren Posten uber Pdrt Said uiid machen nicht den Landweg durcb Egyvten. So exwunsckzt es also gewesxn Wäkk- auch diese Verzögerung zu vermeiden. so " bczben wir doch geglaubt, daß wir darauf zu _bestebch notbrg ba_bcn, weil wir in dieser Beziehung nicbt !chlechtchgenellt werden als unsere Konkurrenten; und daß die „eistungen des bisberigen Unternehmer?- .im Stande sind, der Konkurrerzz der Engländer und Franzosen dxe Spiye zu. bieten,. das WS_rde'n die Herren ja alle schon aus den Zeitungen, sorveit fie mcht auIlandrsckycn
* s w nd, bcmsrkt baben. ' urspxöknesiInechÉYsdas find die Gründe, Welche uns besinnmt baben,
' K* macben. Wir balken die Vorlage für eine durchaus ZZZJFÉZZSYÖ baltkn dafür, daß sie dexi Jnterxffen'des deutschen Erports nack) Ost-Aiien und Austrgitcn „111001 allem keixien Sckxaden zxifügt, sondern daß fie dissen Intkrencn eme, lebbaftx StuYe gewahrt; und wenn wir uns-erm eigenen Urth_e1_[ darm nicbt trczxxen wollten, so würden wir doch bestimmt Weiden, diejes Urtbeil für das ricbtige zu bczlten durcb die zahlreichen Correipondenzen, die uns in dieser Beziehung aus dezn Ayslgnde zu- gegangen find. Nicht alleirz unsxre Konsulrz uberetysttmmend, sondern aucb cin? Reib.o von Hausern m tranSafiat1schcnPlax§en haben es als wicbtig bczcicbnct, daß man Genua an1auf_e Und den Anxcbluß dsr Zweiglinie (111 die Hauvtlinie in Port Send_jucben soli.
Meine Herren, ich babe nicht den Muth, diesen Aeußeruugen dcr Inikreffsnten gcgknüber auf der Festsexung zu bestehen,_ dte'das DampfcrsubvcntionsZesex: getroffen hat; 7.ch crachte_fie fur eine Prix)- schaftlich nicbt ricbiigr, ick) baste dafur, daß sie uns eine Yesxel axtlegt. die wir im Interesse des Verkxbrs z_u [MMU Haben, Utld Uk) kann Sie nur dringend bitten, sicb dic1er Auffassung anzuschlicßen und die Vorlage. wie fie [icgt, anzunehmen. ' " ' '
Der Abg. Gebhard äußerte: Wer die Personlicbxext dxs Hrn. Meier kenne, wisse, daß dLr Vorwurf der Etgennußigkett, dcn der Abg. Rintelen ihm gemacht, _dur'chaus' unbegrundet sci. Der §. 2 136€: Dampfergeseßss set em Kind des Abg. Nintelen, LL“ sei auf sein_en Antrag in das Geseßhmemgekommen und es sei daher begreiflich, daß der Abg. Rintelen sich gegen eiiie Abänderung deSieLben wehre. DLL ]eßme'Vorlage wolle nur den Fehler wieder gut machen, den der Reichstag damaxs ÜUf Antrag des Abg. Rintelen gemacht habe. Bet der 3W€Lté11LLtlL€ sei dsr Anfang: und Endpunkt geseßlich fesigßchgt woxden, wahrend dies für die Hauptlinien nicht der Fal! 181. _D16 Zahlen dex: Staatssekretärs von Boetticher bemiesen, dqß' die„Maßregel dcr Festlegung eine verfehlte gewesen. Es 161 naturlich mcht Sache des Hauses, die Interessen des Lloyd_ zu vextretey, sondern dasselbe habe die Intereffen des Deut1chen Retehßgn Schuß zu nehmen. Man müsse fich absr freueii, wsnn beide Zixtsreffsn im Einklang „ständen und mcht deswßgeii einsr Maßregel dis Zustimmung versagen, W'Lll sie die Interessen des Deutschen R81chs und. zugleich die Interessen des Lloyd fördsre._ Der Vortheil der gegen- wärtigen Vorlage sei der, die 11_n aÜgememen deiitschen Interesse zweckmäßigste Linie herbeyyfiihren. _ES sexm'm k€i119s3wygs gesagt, daß die Anschlußlime m der ]ßßt prbzektir- 1911 Weise dauernd bestehenbleibensoüe; sondern diJRegierung wsrde sich dym Lloyd gegenüber vorbehalten, Ybanderun en vorzunehmen, sobald sich herausstellen ioüte, daß au_ch diese neue Linie ein Mißgriff sei. Einen weiteren Vqrtbeil biete die neue Linie für die Passagiere bei ihrer AuBreise daduxck), daß ihnen zweimal Gelegenheit gegeben werds, _nacb Australien und Ost-Afien Anschluß zu finden, Einmal direkt in Genua UND zweitens von Brindisi nach Port Said. 'Sodannwürden die Güter aus Süddeutschland, ngmentlick) dem Süd- westen Deutschlands, den Dampfern leichter zugefiihrtjwerden können, als es jetzt der Fall sei. Möge auch em Theil Süd- dsutschlands, der südöstickw Theil, em Interesse an Triest haben, das überwiegende Interesse fall? Genua zu. Auf der Rückreise träten die Vortheile in noch emdenterer Weise hervor. Wie zweckmäßig die Beseitigung dieser fesselnden Bestimmung sei, gehe daraus hervor, daß, xvenn man eme ähnliche Be- stimmung auch fiir die Hauptlinien festgeseßt hätte, man be- reits eine zweite Abänderungsvorlageoin Bezug auf §. 1 er- halten hätte, da die Hauptlinie bereits geändert sei, indem die Tschaqos-Jnseln nicht mehr angelaufen wiirden. Was seine Partei bewegen könnte, die Vorlage zu begnftanden odsr einer Kommission zu überweisen, könnte lediglich die Frage sein, ob es gerechtfertigt sein würde, nachdem eine Ver: kiirzung der Linie eingetreten sei, die Subvention in der bis: ertgen Höhe bestehen zu lassen. Nachdem aber der Staats: sekretär von Boetticher erklärt habe, daß man an eine Ver- kiirzung der Subvention nicht denke, weil auf der anderen Seite eine Reihe von Mehrleistungen fiir den Lloyd erwachse, so bsantrage er, heute in die zweite Lesung einzutreten und dem Gesetze unverändert beizustimmen.
Der Abg. Dr. Bamberger äußerte sich folgendermaßen: Man sehe, wie gut es gswesen, daß das Haus diesen Gegen- stand nicht mehr vor Pfingsten berathen habe, trotzdem der Staatssekretär diese Berathung sehr gern gesehen hätte und, um sie zu erlangen, fick) selbst in das Haus Yuunter begeben und mit den Mitgliedern verhandelt habe. ielleicht sei es 11111" zu große Gewiffenhaftigkeit, denn thatsächlich legten die Schiffe cht schon in Genua an. Der Dampfer „Bayern“ habe am 15. Mai auf der Rückreise von Shanghai in Genua angelegt, während die Verhandlung im Reichs- tage erst am 25. Mai stattgefunden, und auch der Dampfer „Habsburg“, welcher in diesem Moment von Sydney zurückgekommen, habe dort angelegt. Er (Redner) wolle daraus gar keine staatsxechtliche Frage machen, er sei schon früher für Genua gewesen und lehno sich nicht gegen die Vorlage aul? Auch eine Kolonialdebatte, wie_man sie piilfach erwartet ha 9, wolle er nicht hervorrufen. Eine Komm1ssions: berathung halte er nicht für eboten, überhaupt glaube er, daß das Haus egen seine frü ere Gepflogenheit viel zu viel auf die Kommi sionsberathungen gebe. Früher habe es „so iiberaus wichtige Geseße, wie das über die Haftpflicht und das Münzgeseß, im Plenum berathen. Ueber die Verhältniss des Verkeizrs, über die geripge, An- zahl der Pa agiere habe die eutschfreisinni 6 Partei sul) nie
etäuscht, a er als sie früher darauf au?merksam gema t Jütte, habe man ste Reichsfeinde genannt. rüber ha e man der Kommission gesagt: der Hafen von enua, tauge
arnichts, deshalb sei Triest gewählt; jetzt heiße (s m de_n
iotiven, daß Genua einen vorzüglichen Hafen besiße. DLS Cholera solle der Hauptgrund sein und die damit verbundenen Quarantäne-Maßregeln, daß man Triest als Anlegehafen aufhebe. Der wa re Grund sei doch aber wohl die bequemere Verbindung mit eutschland von Genua aus. Er wol1e ja dem Lloyd ein gutes Geschäft bei den Dampferlinien wünschen, er wolle nicht, daß die Dampfer leer fiihren. Herr Meier habe an den Bergthungen der
Kommission vöUi uneigennüßig eil genommen; er habe sogar gesagt: „LiJeber wil] ich dasTÉeschäst nicht machen, da es ein zweifelhaftes ist.“ Und wie die Verhältnisse ]th lä en, wolle er (Redner), daß das Geld lieber dem quddeuti en Liv “0 zu Theil würde, als daß es in den Ozean hinausfttxße. _ edner ging auf eine detaillirte Darlegzmg der “uhrzetten der deutschen Schiffe gegenüber den übrigen Ver mdungen ein. Wahr geworden sei, was seine Partei damals behauptet habe, daß der Deutsche eine schöne Portion Geld dazu Zer- ebe, daß die Passagiere anderer Nationen 'schnellere Ue er- a rt hätten; von allen Paffaaieren sei immer ,nur der dritte Theil Deutsche, die beiden anderen Theile meist Engländer. Man habe mit überseeischen Unternehmurz- gen von StaatSwegen nicht viel Giiick gehabt; _m_1t welcher Begeisterung habe man vor drei Jahxen die, Lime nach Korea subventioniren wollen, die JchleSth-holftetmschen Rheder habe man durch die Polizeibe örden von den Vor- theilen des ostasiatischen Handels überzeugxn chllen. Das klinge zwar abderitifch, aber die Nachricht sei unmidersprochen durch die Hamburger «?leitungen gegangen. Redner ging schließlich auf die Korea: 11 elegenheit aus dezn Jahre 1884 ein und warnte davor, a zu großen EnthusiaSnms diesen Dingen entgegen zu bringen.
Der StaatH-Minifter von Boetticher entgegnete:
Es thut mir leid, daß ub nochmals das Wort zu. nehmen ge- nöibigt bin, und ich tbue dies um so unlieber,_je freundlicher _sich der Herr Vorredner unserer Vorlage gegenüber gestellt hat und 1? mxbr ich aus s einen Aeußerungen entnehmen darf, daß er de_r Meinung ist, daß wir wirklick) etwas Zweckmäßigcs thun, xvemz wir die Vorlage zum Gesexz crbebcn. Mein er bat docb _ vtLÜetcbt zu Gunsten der Dekoration seines Vortrags _ einige Dinge anders dargestellt, ais fie thatsäcblicb liegen, und um deswegen bin ich genötbiai, zu „korri- giren, schon damit nicht falsche Anschauungen über diese Dinge in die Welt hinauslayfen. ' .
Es ist richtig, „daß der Dampfer „Bayern“ bei setrxer letzten Rückkehr von Austrqlten den Hafen Genua angelaufen bat; ick) mache aber darauf aufmerkjam, daß wir zum Anlaufen, des Hafens Genua mit den Schiffen der Hauptlinie überhaupt emer Y_enderung des Gesetzes gar nicht bedürfen. Der Herr Reichskanzler 111 durch den §. 1 des Gesetzes ermächtigt, die Häfen zu bestimmen, die angelaufen Werden sollen, beziehungsweise darüber vertragsmäßige Festseßyngen zu treffen mit dem Unternehmer, und Weiter ist n) de_xn Yittkel 2 des Vertrages, der mit dem Norddeutschen Lloyd geicblonen Lst, aus- drücklich vorbebaltcn, daß der Reichskanzler in Abänderung dex in dem Vertrage bezeichneten allgemeinen Linie auch andere Aniaufshafen Vor- schreiben kann. Wir Haben also in dieser Beziehung nichts gegen das Gesetz gethan, und wir Haben auch nicht irgcnd etwas Jrraitoqelles ngMÜer unseren Erklärun an bei Beratbung dés Dampferwacnttons: geseßes gethan, denn der afen von Genua, der damals allerdings
noch sebr mangelhaft war, ist inzwisckzen_ in sxinen Einricbtungen au e_rordentlich vervollkommnet, man kann wgar 1agen: er ist jeßt vo ständig ausgebaut.
Was den Anlaufsbafen Antiverpen anbetrifft, so ist es für mich sebr wertbvobl, daß dez: Herr Vorredner darauf binßcwiesen hat, daß gewisse Differenzialtartfe auf den belgischen Eisen ahnen zum chch- tbeile deut1cher Waaren bestehen, und es wird _ja das vielleicht ein Punkt sein, den man bei den ferneren Verhandlungen über den Anlaufsbafen nicbt wird Zußer Acht [affen dü_rfen.
Was die NothwendrgYeit einer Waarcmtatistik üben den .Ver- kehr auf den überseeischen Linien anlangt, so ist diese Notbivendigkeit von uns durchaus anerkannt; diese Statistik ist in die Wege geleitxt, fie stößt nur jetzt, so lanZe Bremen und Bremerhaven Freihaxen find, auf außerordentlickpe Schwierigkeiten, Weil es sehr chwex ist, den deutschen Ursprung der Waaren, die mit den übersrcis en Linien aus dem Freihafen traanortirt werden, festzustellen. In dieser Be- ziehung sind aber, bereits die Einleitungen getroffen„ und ich ziveifle garnicht, daß wir im Laufe der Zeit zu einer Statistik kommen Wer- den, die uns einext genauen Ueberblick iiber den Nußen und die Vor- tbeilc gewährt, die der deutsche Export _von den Linien hat.
Daß deuxsche Waaren im Intereste der Beförderung englischer Passagiere bet “Southampton zurückgewiesen sind, ist für mich ein vollständiges Novum. Ich bemerke überhaupt, daß nur eine einzige Beschwerde, so lange: diese'fubventionirten Dampfer in „Betrieb find, bei der Retckpsverwaltung etnsegangen ist; diese bezog fick) darauf, daß ein gewisser Artikel, der deut1chen Ursprungs war und in Antiverpen aufgenommen werden sollte, aus Rücksicht des Versteuerns dort nicht Yfgctngmmen werden konnte, _ es handelte sich nän1lich um eiserne
au rager.
Die hierbei gemachte Erfahrung läßt darauf schlie en, daß mein ursprünglicher Gedanke der richtigere gewesen ist, Wel er dabiq ging, dax“; es den Vorzug verdiene, alle Waaren, die.a,uf diese Schiffe ver- laden Werden soaien, nach Bremerhaven zu dmgtren. Das ist viel- leicht ein Ziel, das wir erst in Zukunft erreichen Werden.
Was nun die Korealinie anlangt, so ist es damit doch nicht so bureaukratisck) ,und abdcritisck), wie die .Herren Vorredner eSzu schildern beliebten. Wir waren durch das Gese gcnötbigt, einen koreanischen Hafen anzulaufen, iind es entstand die rage, welcher von diesen Häfen angclaufen werden 101116. Es bestand m den Jntereffentcnkreisen eine var1chiedene Meinung, ob Cbemulpo oder Fusanpo angelaufen Werden sollte, und über diese MeinungSVersckyiedcnbeit schweben jetzt noch die Verhandlungen. _
Wir Haben das Anlaufen des koreanischen Hafens kcineSWegs auf- gegeben, wir würden es auch nicht haben aufgeben können, weil wir eben dazu verpflichtet find. Aber wir sind in diesem Moment noch nicbt in der Lage, sa en zu können, Welcher von den interessirtcn Häfen in Korea da'bei schließlich zur Hebung kommen würde.
Ganz unricbiiq aber war die DarsteÜunxz des Herrn Vorredners über die Verhandlungen mit der SchleSwi? (ben und Hamburgschex Rbederei. Es bezogen fich diese Verband ungen gar nicht guf die Koregfrage, sondern fie bezogen fick) auf die chinesische Küsten1ch1ffabrt, mid ich kann nur sehr bedauern, daß der Herr Vorredner die Sache bier zum Gegenstand einer scherzhaften BetrachtungKemacbt hat, denn daß über diese Angelegenheit bier im 5 eichstage über- baupt gesprochen wird, dient nicht den Interessen des deutscb_en Handels. Nachdem die Sacbe aber einmal zur Sprache gebracht iit, Wiklll'ich zur Rechtfertigung des Verfahrens der Regierung Folgendes er aren.
Es bandelte ch darum, daß ein Promemoria über die Küsten- scbiffahrt in den inefischen Gewäffern von_ einem sehr sachversxän- digen Konsularbeamten des Deutschen Reichs eme Menge Witzke entbicit, von denen wir glaubten, daß es nüFlick) sei, sie den bei die1er Küstenschiffabrt interesfirten Rbedern mitzut eilezi. Das haben wir gethan; weiter ist nichts geschehen. Die Sache tft nacb amburg urzd an die Re ierung in Schleöwi gegangen, _und die * egierung m Scbleswig at ibre Organe ni t die Polizetbcbörden, (Zuruf links) _ bitte um Verzeihung, ick; bin hier sehr genau unterrichtet; ich babe die Sache_ direkt im Correfponderxzwege mit denz Herrn Ober - Prafidentqn erörtert _ mcbt die Polizeibehörden, sondern die Magistrate von diesem Promemoria mit dem Auftrage m, Kenntniß gesth die an dieser Küsten cbiffabrt interesfirtexi Rheder mzt dem Inhalte bekannt zu machen. as daran Abdetitiyches oder Lacherliches ist, das ist mir in der Tbax schleierhaft. Allerdings weiß 1ch sebr wobl, das; gewisse Zeitungen die Sache so dargestellt haben, als ob die Regierung bier evvas überauß Tböricbtes gethan hätte; daß aber der Hr. Abg. Bamberger auf diese Zeitungsberichte hinein- fallen würde„das hätte ich nicht geglaubt.
So, mxtne Herren, liegt die Sache, und wir werden dadurch, daß der Regierung mi günstige Darstellungerx über ihr Verhalten in die Zeitun en gebra t werden, uns nicht abhalten lassen, gucb in kZZukunft alle diejenigen Winke, deren Bemxkung txn Interest des deutschen Handels und der deutschen Sebi abrt liegt, den mteresfirten Kreisen auf demselben Wege mitzutbeilen selbst
auf die Gefahr bin, daß bei einer „indiskreten Benn uns dieses Weges Nachtbeile entstehen, die man mcbt verantworxen ann,
Ich habe schließlich noch zu sagen, daß auch die Notizen über die Fahrzeiten, die der Herr Abgeordnete gegeben bat, mcht zUtreffen- die deutsÖen Linien sieben nicbt bmtex den englischer) und franzssjZ schen zurück; und ich werde erwartxn duxfen, daß c't “.mr seine Quelle bezeichnet. Diese Queile stebt rm direkten Widerspruch mit den offiziellen Notizen, die wn darüber baben. Ick, stille diese Notizen bier *zur Disposition. Daraus ergiebt fick; betFptelStveise, daß auf dem Wege nach Hongkong .(Zuruf des Ab . Richter) __ ja Sydney kommt auch noch, wrr fahren ext nacb Oit-Asicn „ daS" Schiff ,Oder' 31 Tage, das Schiff „Neckar' 31 Tage, das Schiff ,Nürnbera' 31 Tage, das Schiff .BrgunsÖxvx-ig' 31 Tage gebraucbt bat, während beispielSWeise dte frjanzösiécben Schiff“: .Natal' 33, ,Yang-Tsé' 38, .Anadyr' 33, „WWW ' „33, „O us“ 34 ,Sagbalien' 37 und „Am" auch 37 Ta e, und die englif en Post; dampfer ,Brindifi“ 32, „Ancona“ 31, „5 avenna' 33. .Verona' 3-2 ,Catbav“ 33 und ,Robilla“ 33 Tage gebraycht haben. Sie sehe:; aus dieser Uebersicht _ ich habe nach _der Reihe elesen _, daß die deutschen Schiffe nicht hinter den englischen und ranzöstschen zurück. sieben; ich möchte also auch 1.7". Interesse des Rufes unseres Unter. nehmens diese Behauptung korrigirxn, und kann nur noch hinzufügen, NY auf dem Wege von ongkong uber Suez nach Europa die Sache fi noch günstiger ste i den Zahlen nach, wie ich sie bier für den Weg von Europa _ nacb Hongkdgg' angegeben babe. Ick) stelle diese Ueberfichten, wie gesagt, zur gesallrgen Einficht und würde sehr dankbar sein, wenn mn: die Quelle genannt würde, aus welcher der Herr Vorredner geschöpft bat. -er woÜen uns, meine ick), nicht etwas vorfchausptxlern; wir 'WoÜen nur hinter die Wabrbeit kommen, und dazu Werde ich jedes Mittel ergreifen.
Der Abg. Woermann sagte: D'em AbZ. Rintelen egen- Über möchte er auch seinerseits erwxdern, aß er (Re ner), obglei er als Konkurrent in der ganzen Angelegenheit gegen den A g. Meier aufgetreten sei, doch anerkennen müsse, das; der Abg. Meier seiner Zeit nicht nur in der Kommission alles Das gethan habe, was er habe thun müssen_ (118 Mitglied des Rsichstages, sondern daß auch in jeder Hinsicht eine völlig loyale Konkurrenz obgewaltet habe. Er (Redner) habe die Sache nie so aufgefaßt, als ob der Abg. Meier im Interesse des Norddeutschen Lloyd die Debatte irgendwo beeinflußt habe, um die Spezial- intereffen des Norddeutschen Lloyd zu vertreten, sondern daß 21: sich stets loyal in dieser Beziehung bewiesen babe. EH sei quel) damals von Hamburg aus, und zwar von einem Konsor- tium, an dessen Spiße sein (des Redners) Name gestanden, eme Eingabe gemacht in Konkurren gegen den Norddeutschen Lloyd, und er könne nur ausspre en, daß, nachdem er den Vertrag des Norddeutséen Lchd mit der Regierung gesehen habe, er in diesem güntigere edin ungen gefunden, als die,- jenigen, welche von amburgischer eite gemacht worden seien. JU der Sacheselbst önne er die Vorlage der Regierung nur durchaus empfehlen, um so mehr, als in der von ihm bereits erzvähnten Eingabe alTe diejenigen Bedenken enthalten ewesen seien, welche gegen die Linie, wie fie damals vorge chlagen woxden, hätten erhoben werden können. Eine Zweiglinie im Mittelmeer, welche in Alexandria endige, habe er stets für verkehrt Jehalten. Auch in jener Eingabe sei bereits von der Cholera ie Rede gewesen. Er gebe zu, daß der Norddeutsche Lloyd durch diese vorgeschlagene Aenderung möglicherweise eme Ersparung von „100000 «14 machen könnte. Dem Abg. Bambergsr möchte er be ügiiY Koreas noch erwidern, daß dort noch keine deut?che inie angelaufen sei, sonst würde der Verkehr ein größerer sein und wahrlich noch andere Firmen, als die'enige von Meier, dort interesfirt sein. Durch die amburger andelskammer sei alljährlich der drin- gende Wun ck aUSgesprochen worden, einen Hafen in Korea anzulaufen. Man sei in Hamburg und auch in der Handels- kammer der Meinung, daß das Anlaufen dieses Hafens von Korea fiir den Norddeutschen Lloyd und für die ganze Sache außerordentlich nüßlich sein könnte. Möchte die Re- gierung dafür sorgen, daß der Liv 1) diesen Hafen, uns im Kontrakte vorgesehen, au anlaufe. Der Abg. Bamberger habe dem Norddeutschen Lloyd ein gutes Geschäft gewünscht. Von allen Seiten werde anerkannt, daß er in jeder infi t das leiste, was von ihm erwartet werde. Der Abg. am erger habe ferner darauf hingewiesen, daß im Gegentheil die Prophezeiungen von der Vernichtung der Privatlinien bisher nicht eingetroffen seien. (Zuruf: Sloman !) Sloman habe mit dem Norddeutschen Lloyd einen Vertrag abgeschlossen, wodurch er die Agentur deS Lloyd in Ham- burg habe. In der Folge habe er, weil sich gleichzeitig die Frachten nach New-York wesentlich besserten, es für vortheilhafter gehalten, seine Schi e nach New-York gehen zu lassen, und er (Redner) ha e hier einen Vorschlag zur Einrichtung einer Dampferlinie_ zwischen Hamburg und Australien, in welchem es als außerordentlich verkehrt dar- Ystellt w_erde, daß Hr. Sloman diese Linie aufgegeben habe. ie Ausnihr von Hambzirg nach Australien habe fick) in wenig ahren von 14000 aus 45000 Tons gehoben. Es sei von amburg aus bisher keine Gelegenheit gewesen, mit dem loyd irgend welche Waaren zu verladen, weil die Schiffe da[für keinen Play gehabt hätten. .Er (Redner) würde diesen Fan nicht erwähnen, wenn er nicht bereits in Hamburger eitnngen erörtert worden wäre; und in diesem Plane stehe, daß man diese Linie errichten onte als Supplement zu der deutschen Reichßpostdampferlinie des Norddeuts en Lloyd; Au der Untergang der deutschen Dampfs iffrhederet in amburg sei von aUen Seiten pro hezeit worden; erst vor wenigen Monaten habe diese Gesellscha tbeschloffen, ihr Kapitql Fl vergrößern, um weitere Dampfer zu bauen. Ja die esellschaft habe im vorigen Jahre um ersten Male Wieder Dividende gezahlt. Die Subventwn Zabe anz andere Zwecke und ganz andere Dampfer als diese Fra tdampfer betroßfen. Solche Dampfer, wie der Norddeutzche Lloyd in Fahrtge eUt abe, hätte man niemals ohne Su vention in Fahrt steilen önnen. Für die Vorla e werde er stimmen und halte Kom- missionsberathung nicht ür nothwendig.
Der Ab „Dr.Windthorst bedauerte, daß die Aeußerun en des Abg. intelen zu Mißverständniffen Anlaß L e en hätten. Was i n (Redner) betreffe, so erkenne er an, (F der frühere Abg. eier sich bei den damalißen Verhandlungen auf das Lo alste benommen habe. Er ha e in der That nur das ntereÄe des gesammten Dxutschlands ini Auge gehabt und elbst weifel gehegt, ob die Sache nüvltch sein würde oder nicht. Er habe ja auch damals gar nicht zewußt, ob der Lloyd die Sache bekommen würde. Er habe geglaubt, derAbg. Woermann oder die Hamburger würden ste bekommen, und das wünschte er (NedneZJnicht, weil er nur den Lloyd der Aufgabe ge- wachsen glaubte. as nun die Sache selbst betreffe, so leugne er nicht, daß diese Vorlage ihn sehr peinlich berührt habe. Wäre Triest nicht als Aniaushafen festgestellt motden, so wäre das Geseßt s. «"nicht zu Stande ekommen. Nun müsse es doch peinlich "hren, daß nach ?o kurzer Zeit ein von der
“Spaldingsfelde Bd. 1. Bl. 73
. zu11., Ansprüche und
dem früheren Grundeigentbum der *!"
ierun acceptirtes Abkommen wieder geändert werden NJ? DTS möge man fick) recht klar haxten, da man leider im Reichstage so oft Geseke machen müsse, welcbe materielle Gerade_ angesichts der Branntwein-
set wohl der
en beträfen. MereffZuckersteuervorlage„_ . „ fich recht sorgfaltig m A l
n, . . ' ' ZW irgendwg Privatintereffen, etc der Gele enhett zum Ausdruck kamen, damit man mcht Erörterungen be omme,
worden
zu nehmen , ob
. 'e “et bezüglich des Hrn. Meier mit Unrecht efü rt mie st Zeyen. DW Anfrage aiif KommissionsberßthUZg könnte er sich anschließen. Dort würde er auch um Aufschluß
Anlaß ge- Broemel ersta
wir find durch die Ersa run Triest für uns wertblos ist. F
bitten über die deutschen Beziehungen zu Oesterreich in dieser * GUM darunter fMÖM- sondern
(1 e. . . Yatßgenehme Stimmung m Oesterreich
Weiteres für die Vorlage stimmen.
Der Staats-Minister von Voetticher entgegnete: Meine Herren! Ick) babe auch gegenüber den Anschauungen des errn Abgeordnete,:i Dr.,Wmdtborst em Mißverständniß zu berichtigen. g ist ja ar nicht die Abfixb't, durcb dieses Gesetz die Wahl von Genua als nlaufsbafen definitiv festzustellen und die Linie Triest_ Brindifi für alle Zukunft aufzugeben, sondern es ist nur die Absicht, zu xrhalten, daß ' iglime, die jetzt "durch den §. 2 des DampfersubventwnSgeseßes festgelegt ist, ändern . _cbon anlaufen, dazu braucben wir die Zustimmung des Reichstages nicht; sondern es handelt sich in der
1
für die ReichVerwalxuxig die Ermächtigun fie, den Verkehrsbedürsmssen folgend, die Zwe
darf. Genua können wir jetzt )'
auptsache nur darum, daß wir die zur Zeit sehr spärlich befahrene Zweig- nie von Triest nacb .kandlst aufgeben, dafür die Schiffe von Brindifi nach Port Said direkt laufen lassen und so also der: Inter- efien dcs Lloyd Md dk" JUMP" unseres Verkkbks MW" "MM Yul? prinzipielle Gegnerin der Dampfersubvention. Der Abg. oermann habe nur davon gesprochen, daß dieselbe keinen
Dienst enveisen.
Der Herr Vorrednxr' bat von'der Aufnahme gesprochen, welche diese Absicht in österrctchischen Kreisen und bei der Kaiserlich öster- reichischen Régicrung ctwa fiyden könnxe; Ich bin darüber nicht unter- richtet, ich habe _aber allerdings Prcjßittmmen gelesen, die nicht scbr erbaut davon smd, das; diese Linie aufgegeben
"darüber kann doch eigentlich kein Zweifel
e Lloyd sebr damit
nächstbetbeiliZten österreichischen Jntereffentenkreise.
Oesterreichis
Er möchte Wissen, ob diese VorlaFe nicht ck78 gehwibffe ervorgeru en a e.
einderstanden sein wird, daß ihm eine Konkurrenz vom Halse geschafft wird; und fiir die öster- reichischen Cxportazur'e, dre aus der Konkurrenz des Norddeutschen Lloyd mit dem Oesterrctchtschen Lloyd etwa Vortbeile ziehen könnten, haben
reichisches Gut finden.
freudiges Ja zu sprechen. Der Abg. Bulle-Bremen
Nachtheil gebracht habe; er
wird. Aber dsr Norddeutsche
namentlich der
Redner) habe aber nur das als Abgeordneter von Bremen
_Brindifi außer Vexbältniß stxbt zu den „Vortheilcn, die diese Linie bxexet, dann, glaube ich, sind „wir naturgemä darauf hingewiesen, die ?!?? atyfzuaeksxen. Fettnts bgchder frisberen u en tonsge e es a , wie 11 _auv em damals von dem rn. Ab .
?tetey Bericht ergrebt. die' Regierung dringeYd kavoét abgeraihen, Triest m das Gesetz selbst einzubeziehen. Der Reichstag bat Traxst bmetngeschrtebetz, ww baberx das Geseß daran nicht scheitern lassen konnen, wir haben etzt mit Triest den Versuch gemacht, und
_ . cb bin fest überzeu t, wen ' Statistik der Güter. die_ mit dieser_ Zweiglinie LVU Trixst tbjeaftxbrbch sind, vor sich batte, so wurde man mcht eine einzige Tonne deutschen
D ß'IYisoDxnxine Herr§n, (Zirlfind _Ftdiesär Ueberzeugung gekommen. , „ . . . . „ . a te lnle we en er )o era m vo an So lange er hreruber mcht ortentrrt ser, mochte er ntcht ohne ebe ich zu; ;ck, 538 aber bei den Zahlen, dieMZ-ZUFZZJDY:ZMF abe, gusdrücklicb die _Cbolerapexiode außgescbloffen und habe nur die Ver- kxbrs_z1ffcrn gegebxn, dle fich auf eme Zeit beziehen, in welcher die Quaran- tane m Eavvten_ nicbt stczttfand. Lilso, meine .Herren. gegenüber dies er Ueber- zeugung find n:.n ve'rpfltcbtfet. meiner; Meinung nach dem Verkehrsintereüe, was darauj btntverst, Triest_Brmdisi aufzugeben und den Lloyd mit den Hauvtjchtffen „die längere Tour iiber Genua mackyen zu laffcn, _ wir smd veryslichtet, uns den Weg dazu zu eröffnen, in der vor- geschlagxmen Wetre zu folgen. Weiter Haben wir nichts gejban. Die _rage liegt außexordentlicb einfach. ter noch soll, ist mir nicht recht crsmdlick). Uebcr ails bF gesteilt werdcn, bin ich bereit, wie bisber, eine kurze. ündige und verstandltcbe Apskunft zu geben, und dadurck) wird, alaube ich, der Reichstag m die Lage gesetzt werden, ein männliches Rein oder ein
keixzen Vortheil gebracht habe. thetl, wenn wir Zährlich 4 Millionen aus eben müffen. Auch , _ loyd habe keinen Vorthei? sem, daß die Zehabt. Er habe 1_2 Proz. weniger Dividende gegeben als vor er Subvention und habe no den Verlust eines Dampferéz zu be- klggen, den er schwerlich ge abt hätte, wenn er in dem alten (8e- waffer gefahren wäre. Daß aber auch mit solcher Subvention solche Erfahrungen gemacht würden, beweise gsxadeZ, wie un- wir doch nicht zu sorgen. Für uns muß immer die Frage die sein: Fesund der GEMÜ? einer Subvention "n PrMZW set“ Er DU" Anika waéi dient unseren eigenen, also unseren deutschen Export-Intereffen? Und Wenn wir finden, daß es in unserem deutschen Export-Jniereffc
nicht nöthig isi, Triest zu halten, bezw. daß das Festbalten an Triest griffen des Abg. Rintelen gegen den frii
eratbung des Dampfer- des Hrn.
zu der Ueberzeugung gekommen, daß
man würde in der Hauptsache öster-
Was eine Kommissionsberatbung ragen, die
erklärte, seine Partei sei noch
hätte zeigen soÜen, daß dieselbe Es sei dock) schon ein Nach-
von der Subvention
Wort begehrt, um einer Pflicht zu genügen, egenüber den An- Jeren Abg. Meier.
Er (Redner) hätte nach den anerkennenden Aeu von alletx Seiten seinem vexehrten Vorgän worden wien, eigentlich nicht mehr nötßig, zum Lobe Meier noch ein Wort Zu sagen. aber persönlich das Bedürfniß, wei er jenxm gegenüber gestanden habe, ausZusprechen, daß der- ar_ttge Verdächtigungen an dessen Person Überhaupt nicht heran- reichten. Em solcher Vorwurf, wie kr ]“th gefaUen sei, müsse aber doppelt frappiren, da man gerade j ! mehrere Kommis- sionxn habe, in welchen Interessenten sei 11, welche vor der ztyxtten Lesung nicht zurückgetreten seien. Dieser Vorwurf muss um so mehr befremden, als er vM einem Herrn aus- eganget), von dem _es erwiesen Zei, daß er die Vorla 6 über-
gupt nicht aufmerksam gelesen 8 n1cht der Verwechselungen schul ig gemacht haben, die 1 m ngehher nachgewiesen worden seien. mcht gegen eme Kommission, wenn er sie auch sachlich fiir Überßiisng halte.
Die „Dinuffion wurde geschloffen. “
, Versonlick) bemerkxe der Abg. Rintelen: Es sei ihm nicht emgefaüen, die Lqulität des Hrn. Meier irgendwie anzu- fechten. 21er er meme, derselbe hätte auch den Schein ver- meiden muffen, denn es_ sei ein offenes Geheimnis; gewssen, daß der Vxemer Lloyd sich um die Dampferlinien bemühen wurde. Die Art und Weise, wie der Staatssekretär seine “ Fiss RxdnerS) Bemexkungen iiber Hrn. Meier kritifire, Ent-
alte„ eme Censux, Wie er (Redner) sie einem Vertreter der vqrbundeien Regierungen nicht zugestehen könne, Hr. Meier sei allerdings hier nicht anwesend. aber nur als Antragsteljer in die Debatte gezogen.
' Der ng.1)r. Bamberger machte darauf aufmerksai-n, daß die __yon ihm angefiihrt? Statistik in Bezug auf Fahrzeit der SCHULE auf Australien sich bezüge, während die des Staats- sekretgrs led1glrch_aufOst=A,fien Bezug hätte. sekretar habe gexn§mt, er sßt auf eine Zeitungsnotiz hinein: gefallen. Es s_et ihm gar mcht eingefallen, schreckenerregende Staat?:gehetmxnffe auszuplaudern. schon vor zwei Jahren in den nationaliiberalen Blättern, dem „Hamburgsr Korrespdndenten“ und in der „Hamburger Börsen- haÜe“, gestanden, wre er sie mit etheilt habe.
auf Kornmisionsberathung wurde zuriick-
gezogen; die zweite Lesung wird im Plenum stattfinden. Um 51/4 Uhr vertagte sick) das Haus auf Mittw0ch1 Uhr.
]. Steckbriefe und Unterfucbungs-Sachen.
2. Zwangsvoustreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.
3. Verkäufe, Verpachtunaen, Verdingungen 2c.
4. Verloosung, Zinszablung 2c. _von öffentlichen Papieren. 5. Ksmmandit-Gesellscbasten auf Aktien u. Aktien-Gesellscb.
Oeffentlicher Anzeiger.
_DDRQQ
1
. Berufs-Genoffenschaften. . Wocbexi-Ausweise der deutschen Zettelbanken. . Verschiedene Bekanntmachungen.
' ZYLYJAKK reincßtem ;Jn der Börsen-Beilage,
2) Zwangsvoüftreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.
113162] Aufgebot.
]. Folgende von der Direktion der Lebens- verficherungs - Aktiengesellscbaft ,Germania“ zu Stettin ausgestellte, noch in Kraft stehende Urkun-
- "den smd den Besitzern :X. und 13. angeblich Verloren
gegangen, und sie haben das Aufgebot derselben be- antragt. Nämlich: 4. Die Frau Kommissionär Mathilde Henriette
' “Emilie Wachlin, geb. Krohn, zu Greifenbagen, zu
“ihrer LebenSverfiÖerungs-Police Nr. 44 668:
1) des Prämien-RückgewäbrWeinS vom 27. April 1886 über 1 Thlr. 24 Sgr.,6 Pf.,
2) des Prämien-Rückgewäbrschems vom 27.Juli 1872 über 1 Tblr. "24 S r. 6 Pf.,
3) der acht Prämien-Rü gewäbrscheine vom 27. Juli 1876, 1877, 1878, 1879, 1880, 1881. 1882, 1883 über je 21 „M 80 Y,
4) des Depofitalscbeins vom 4. Juli 1876 über Verpfändung der Police Nr. 44668 in Höhe von, 900 „M., sowie der Prämien-Rückgewäbr- scheme vom 27. Oktober 1863 bis 27. Juli 1875 inkl.
3. Deren Ehemann, jeßt Kommisfionär, früher Kaufmann Alexander Carl Wachlin zu Greifen- bagen, zu seiner LebenSverficberung-Police Nr. 44 933:
1) des Prämien-Rückgewährscheins vom 4. April 1866 über 1 Thlr. 28 Sckgr. 3 .,
2) der acht Prämien-Rü gewäbrscbeine vom 4. August 1876, 1877, 1878, 1879, 1880, 1881, 1882, 1883 über je 23 „14 40 ..,-1,
3) des Dcpofitalscheins vom 4. Juli 1876 über Verpfändung der Police Nr. 44 933 über 900 „M und der Prämien-RückgeWäbrscheine vom 4. November 1863 bis 3. August 1§75 inkl.
11. Die frühere Eigentbümerin des Freihauses zu Nr. 13 des Grund- buchs Auguste Ehlert, geborene Jaehnke, hat das AUTZcbot dxr für den inzwischen verstorbenen Schub- ma er Fischer zu Belkow aus Urkunde vom 5. August 1843 auf diesem Grundstück in Abtb.x111. Nr. 4 am 10. August 1843 eingetragen, zu Fier
rozent verzinslichen, angeblich bezahlten Darle ns- apitals yon 150 Tblrn. beantragt.
„Alle „Diejenigen, Welche auf die Urkunden zu 1., wie Diejenigen, welcbe als Rechtönacbfolger des 2c. Fischer auf die PR von 150 Tblrn., oben
echte zu haben vermeinen, werden aufgefordert, lehtere spätestens in dem auf
b.cn 21. De ember 1887, Vorm. 11 Uhr, gn b'kfiger Geri tsstelle anberaumten Termine, zugleich
unter Vorlegung der betreffenden Urkunden anzu-
* "Felde"; widrigenfalls die Urkunden zu 1. Werden
fur „kraftlos erklärt werden, die Yost zu 11. aber mx Grundbuch gelöscht werden wir auf Grund Aussckxlteßung der ethgen Prätendenten mit ihren "spkUÖen darauf. Greifenhagen, den 30. Mai 1887. Königliches Amtsgericht.
[12973] Aufgebot.
Jm Hypothekenbucbe von Vöbl finden sich auf Salomon KUgelmann, Eheleute von Vöhl, Flur 1. Nr. 240 Und 241, 257, 1x 7, 136, )(1 60, sowie auf dem Gru"dstück 140/121) der Gemarkung Basdorcx zu
Unsten der Spar- und Leibkaffe zu Vöbl na fol- gende Pfandrechte einJetragen:
1) Vom 22. März 837 wegen eines Darlebns von
350 Gulden,
2) vom 21. Juli 1841 Wegen eines Darlebns von 525 Gulden,
3) vom 8. Januar 1844 Wegen eines Darlebns
von 150 Gulden,
4) vom 16. Juli 1845 wcgen eincs Darlcbns von
225 Gulden.
Sämmtlicbx Darlebne sind nach Bescheinigung der Darleiberin langst abgetragen, die Hypothekurkundcn aber nicht mehr vorbanden.
AUF Antrag des früheren Gutsbefiyers, jessigen Rentiers Gustav Ueberborst von Vöbl, welcher das Aufgebot dieser Obligationen beantragt hat. Werden alle diejenigen, Welche aus denselben Ansprüche er- Feben zx: können glauben, aufgefordert, spätestens in
cm an “
Mithoch, den 21. Septbr. 1887, Vorm. 9 Uhr,
anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumel- den und geltend zu machen,?vidrigenfalls die Löschung der Hypotheken verfügt Werden w::d.
Vöhl, den 28. Mai 1887.
Königliches Amtsgericht. T k) e i 5.
[13155] Bekanntmalhung-
Der frühere Brauereibesißer WilbelmKnieP bier- selbst hat das Aufgebot:
1) des Hypothekenbriefs des Herzoglichen Amts- gerichts Braunschweig vom 17. September 1885, betr. eine Kaution8bvpotbek zu 30 000 «14 fiir einen laufenden Kredit der Braunsckchtqiscben Kreditanstalt bieselbst aufGrund der Schuldurkuyde vom 11. Sep- tember 1885 rücksichtlicb des in biefi er Stadt am Bäckerklint 5111) Nr. 800 belegenen WoLn- und Brau- bauses und Hofes sammt Zubehör) Band 14171. S. 601 des Grundbuch), und ,
2) des Hypothekenbrie s das Herzogltckyen AthZ- gerichts Riddaqsbausen vom 14. Dezember 1885, dte- selbe Kautionsbypotbek auf Grund der vorbezeich- neten resp. der ferneren Schuldurkundc vom 8. Oktober 1885 rücksicbtlicb fol ender auf Oelper'scber Feldmark belegenen Grundstü e, als: "
a. lan Nr. 151 mit dem Gebaude ck10. aus. 113, b. lan Nr. 150 mit dem Gebäude UCLA. 100, 0. vom Plane Nr. 142a. 7 o. 9 qm,
(1. vom Plane Nr. 1420, 5 a 42 qm
(Bd. 111. Bl. 161 des Grundbuchs), betreffend, und mit dem Vermerke versehen, das; das sub 1 be eicbnetc Grundstück für die fr. Forderung mit affe, beantragt. .
Die unbekannten Inhaber der beiden Hypotheken- briefe werden daher aufgefordert, “ ihre Rechte spä- testens in dem auf
Sonnabend, den 18. Februar 1888, Mor ens 11 llbx,
vor biefigem Herzogli en Amtögertchte, Zimmer 27, angese ten Aufgebotstermine anztzmelden upd die Hypot ekenbriefe vorzulegen. widrt enfallc)" dieselben dem Eigentbümer der verpfändcten rundttuckcgcgen- über Werden für kraftlos erklärt Werden. Braunschwci , den 25. Mai 1887.
Herzog iches Atntsgericbt. Ul.
gez. H. Wegmanrx. Beglaubigt: C. Eb [ e r s, Gertchtöschreiber.
[13157] Aufgebot.
Auf den Antrag des Ackermanns Jacob Wagen- fübr zu Offleben, Welcher als Eigentbümer des da- Ylbst 9111) 110.71“. 18 bclegenen Ackerhofö glaub- aft gemacht hat, daß isn! das Eigcntbum an dcn- Cenigen Grundflächen zu tebt, Welche mit dem ge- achtcn, im Grundbucbe an Baustellen, Hof und Gärten daneben nur 31 n. 77% qm aws; bezei -
spätestens in dlm dazu auf den 18. August 1887, Morgens 9 Uhr.
Richtigkeit des Grundbuchs das erwähnte Grund- stück erworben bat, nicht mehr geltend macben kann. Schöningem den 15. Mai 1887. Herzogliches Amthericht. Reinbeck.
[13125] Aufgebot.
Auf Antrag von: ,
1) Jürgen Hixiricl) Martens in Dubncn und ferner Ehefrau Catharina, geb.. von Wecbeln, als Schmester dcs abwesendenIFetcr mricb Claus von Wccheln,
2) Johanna aria „ey, geb.Woblers, verrvtttwet gewesene Pülsch, als Mutter des abtvesendcn Peter Hinrich Pülsch, , _ '
3) Carl Heinrich Julius August Ringe, als Vater des abwesenden Julius Friedrich August Ringe,
4) 131“. Ernst Paiow, als Kurator dcs abtvcscndcn Nicolaus Brockmann,
5) Carsten Hinrich Möller, als Kurator des ab- Wesenden Johann Hinrich Möller,
6) Hinrich Ludwig Schröder als Kurator des abwesenden Christian Wilhelm Schröder,
7) Johann Jürgen Finck, „als Kurator des ab- wesenden Heinrich Wilhelm Finck,
8) Hermann Nicolaus Kabi, als Vater des ab- wesenden Charles Ferdinand August Kahr, Johann Hinrick) Peyckc, als Kurator des ab- wesenden Theodor Tamm, 10) Theodor Botbmaun, als Kurator des ab: Wesenden Daniel Amandus Steffens. , 11) Jürgen Hinrich Hagedorn. als Kurator dcs abwesenden Johann Heinrich Martens, 12) Dr. Ernst Patow, als Kurator der abwesenden Marte Friederike Steinkamp, geb. Griebel, säkInttlicb vertreten durch Rechtsanwalt Ur. (Frust a ow, wird ein Aufgebot dahin erlassen: 1. daß die nacbbcnanntcn Verschollencn: m! 1: Peter Hinrich (Claus von chhrln, gcborcn in Dubnen am 6. Januar 1836, welchcr: 3111th am 2. Mai 1862 von Melbourne in Australien gc- scbrieben hat, daß er nach Indien und vim da nach Melbourne zurückgcbcn wolle, und seitdem Vcr- schollen ist; _ _ ml 2: Peter Hinrich Piilsch, geboren iii Kuxbavxn am 13. Mai 1838, welcher am 2. Juli 1853 m Hamburg mit demScbiffc .Sara“, Kapitän Petersen zur Reise nach Montevideo und Buenos Ayreö cm- gemustert war und zule i am 29. Oktober 1853 von Buenos Ähres gexchreben hatte. Das Schiff .Sara" ist laut Attct des Wafferscbout zu Ham- burg am 25.Novcmber185;1 V_0U_ Bucnostrcö na Antwerpen gesegelt, Pülsck) ijt ?cjtdem mit dem S iffe verschollen; „ all 3: Iulius Friedrich August Rings, geboren "! Kuxhaven am 15. Mai 1864, Welcher am 2. Juni 1880 in Altona als Dccköjunne fiir das Altogacc Schiff „Johann 'IcinriFt' zur Reise nach San
zeichneten Gerichte“ zur Einsicht ausliegenden Ueber- fichts- und Vermemungskarte ins esammt 458- 77 qm balken, werden Alle, welcbe Re te an irgend einem Theile, der vorbezeichneten Gesammt1äck)e zu haben vermemen, zur Anmeldung solcher echte vor oder
vo_r dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Ter- mme Unter Androhung des Rechtsnacbtbcils damit aufgefordert, da nach Ablauf der geseyten Frist der Antragsteüer a? Eigßntbümer der in das Grund- buch bislang nicht etygetragenen Größen daselbst eingetragen werden wird, und daß, wer die ihm obliegende Anmeldung _untcrläßt, seine Rechte gegen einen Dritten, Welcher nn redlicbcn Glauben an die
der Mannscbaft in ziyei Böten verlassen, das Boot, in dem Ring? fich bcsand, ist bis zum 19. Nodember mit dem zw-stteu zusammen gebliebcn; seitdem ist das Boot- und Ringe verschollen;
36 4: Nicolaus Brockmann, Wclcbcr am 30. März 1832 in Berensck; geboren ist, ist seif 18 bis 20 Jahren spur[os aus bissiger Gegend verschwunden und seitdem verschoUcn;
o.ä 5: Iobann Heinrich Möller, welcher am 20. September 1835 in Gudcndorf gcboren ist, ist* vor etWa 25 Jahren nach Amerika gegangen und seir länger als 20 Jahren verschollen;
8.11 6: Christian Wilhelm Schröder, Welcher am 10. Februar 1830 in Groden geboren ist, ist vor circa 19 Jabrcn nach Amerika gegangen, bat 31112131: HZ:: llelf Jahren geschrieben und ist seitdem ver- 1 :) cn;
o.ä 7: Heinricb Wilhelm Finck, Wellber am 6. März 1840 in Döse geboren ist, ist am 29. Juni 1865 als Schiffszimmermann init dem englischen Schiffe „Cyclops“ vvn Liverpool nacb Bombay ge- gangen und hat am 7. Januar 1866 von Bombay geschrieben; das Schiff „Cyclops' ist am 12, Ja- nuar 1866 von Bombay abgegangexx, am Bestim- mungsorte nicht angekommen und ist Finck seitdem verschoüen; _
o.ä 8: Charles Ferdinand August Kabi, Mer am 23. Dezember 1865 in Karbach! geboren ist, jvurde am 23.Zcbruar 1883 in Mclbournc mit dcm Scbiffe .Lock) ane“ zur Reise nach Lvitekton New Zealand an§cmusicrt, das Schiff ist von da am 14. Mai nacb „ondon gcsegcli, dort nicht angekommen und ist Kabt seitdem vcrscbbilen,
ml 9: Tbeodor Tamm, Sohn von Iwwb Tamm und Anna Sophia, ng,-HLV, weicher am 19. Februar 1831 in Riycbiiticl geboren iii, ging im_Okwber 1854 mit einem englischen Schiffe Wx: Hamburg, schrieb mlkxzt 18722 von Rotterdam und M1 von d.: nach Montevideo gcgangM fein; cr iL seitdem Kr" schoÜcn;
ac] 107 Daniel Amandus Siskicns, Welche: aux “.'. Juli 1835 in I)iißcbiitiri geboren ist, Ist in der Zcit von 1851 bisk1853 von Brcmcrbavcn uit eincm Sébiffe nach Philadelphia gosangcn, dort OM! SMM" dcpcr- tirt; er soll in St. ,“Tizvmas uakar dem Namcu Daniel Amandus DcvcnI xiclcbt bach Md untcr dicscm Namen am 18. Oktobcr 18333 laut Stcxbc- urkundc gesiorbcn icin; scit 1853 ist* kcjwc Nacht1cht von ihm gckmnmexa;_ _
811 11: Johann Dcinrick; N-Jxricns, wekxber am 11. Ayril 1834 in Kuxbavcn «boch “ist, gung 1851 nach Amerika, fcitdcm bach dic Vätewaudten keine“ Nackkrickyt von ihm;
mi 12: Maric Fticdcrikc, geb. Griebei, des Joixamx Stcinkamp gcsebicdcnc Cbciaau, [vrch am 16. «Wx tember 1813 in Spicka gcborcn itt, 7511 up! daz"; Jahr, 1861 nach Amcrika gcganxcn sein und ist !citdcux * verschollcn, _ „_ _ „ biemit aufgefordert wooden, fiÖ ?paiestcns 111 dem
auf Dienstag, den 20. Dezember 1887.
10 Uh! Vormittags, anberaumten Aufgckvkstcrmine im _untcrzäcbnetxn Amtsgerichte zu "!?!-)?", unter dem RcchtMacbtb-eil. das: six fiir todt erUärt Werden, _ _ 11. "daß aUé ' uxi'kklmmteu Erben und quubxgcr der vorgenannten. Verschollen?" biemit aufgefordert: werden. ihre Ansprüche spätestens in dem Vorbezcich- neten Auknchöterminc im nnterzcixbneten Amts- gerichte anzll'.nrldcn _ und zwar Auswärtige imm“ BMEUUUJ cines bicsigcn Iustcllungöbcvqnunizh!miri: _ unter_ dem Rechtsuachtbcil dcs 2111811511120.) imd cwincn “Stillschweigcns. Ritxebüttel, den 31. Mai 1887.
Das Amtssicricbt.
JUMBO angcmutcri „Das Schiff .Jobgnn einria “ ist am 17, Nodcmbcr 1880 m der Nabe
neten Gehöfte cin Garchö bilden und nach der mt Stellung des Antrags ibcrrcichten, bei dem unter-
der Ca ifornisckycu Küste in “sinkendem 8117111"sz voix
)
A. Rciucc 1". Pr.
„._.-_.». . .»-.- 1
ßerungen, die er zu Theil ge-
_ Er fühle im Wahlkampfs
abe; derselbe würde ich sdnst Er (Redner) sei an ich
Er (Redner) habe ihn
Der Staat?-
Die ganze Sache habe
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