1865 / 183 p. 4 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

der Universitäten, ihrer fittlichen Würdigung und angemessenen Ein- richtung stehen zu bleiben und fie gegen Einwendungen mehrfacher Der Schluß der Rede ging auf die sittliche der Völker und Staaten überhaupt über und suchte nachzuweisen, daß Preußen in Deutschland als der Staat des Wetteifers dastehe, der seine MisÜM nur in steter Spannung seiner Kräfte in einem auf Ge- Auch der Jubelfeier nfhundertjährigen Beftehens der Wiener Schwester-UniVerfität Wurde noch achtungSvdU und dankend mit dem Wunsche gedacht, daß der Wetteifer zwischen ihr und den anderen deutschen Univer- fitäten, so wie innerhalb ihrer eigenen Fakultäten in dem angetre- tenen sechsten Jahrhundert fich immer lebendiger entzünden und zu dem Ende bald der Tag “kommen möge, an welchem es ihr ge- linge, auch die proteftantisch-iheologische Fakultät in Wien, die der- , malen ihr Leben noch außerhalb der Univerfität fiihren müsse, fich vollkommen als gleichberechtigtes Glied neben den anderen Fakultäten Z

Art zu veriheidigen. Bedeutung des wahren Wetteifers für das Gedeihen

mcinY-ist ruhenden Wetteifer erfüllen könne. des f

einzufügen.

gegangenen Preisvewerbungsschristei'. vorgetragen und neue Preis-

aufgaben bekannt gemacht.

der 81110. r11€01,Johannes Hornburg aus Magdeburg,“ den städti-

burg„ das Accesstt erhielt der 80111. t11001. Georg Heinrici aus

Ostpreußen und wird derselbe als Anerkennung mit'Genehmigung '

des hiesigen Magistrats eine dem Betrage des Preises gleichkommende Summe empfangen.

_ Zu der juristischen Fakultät erhielt den Königlichen Preis der Star]. Jur. Wladimir von Jerschow aus Rußland, das Accessit der Zim]. „jur. Heinrich Wappakus aus Göttingen.

In der medizinischen Fakultät erhielt den städtischen Preis der ;

Zim], 11100. Hugo Stempelmann aus der Provinz Sachsen.

In der philosophischen Fakultät gewann den Königlichen Preis :

i

i

1 ]

für die philosophische Aufgabe der Zim]. 1,1111. Hermann Heller ?

aus der Mark, und den fiir die Aufgabe aus der arabischen Phild- ?

logie dcr Zinc]. MW]. Hugo Balßer aus Berlin. Mit Gesang schloß die Feierlichkeit.

! 1 1 1 ] 1 1 1 | i

1 1

gnädigst gcruht: Dem Vorsißcnden dcr Direction der Nicdcrschlefisch-

Märkischen Eisenbahn, Geheimen chicrrmgö-Rath Costcndble zu ck Berlin und dem Ober-Maschinenmeisirr der Cöln-Mindener Eiscn- , bahn-Gcscllschaft, Weidtman zu Dortmund, die Erlaubnis; zur . Anlegung der von des Kaisers von Rußland Majejiät ihnen ver- : liehenen Decorationcn, und zwar ersterem dcs St. Annen-Ordens zweiter Klasse und lcßterem des St. StanislaUs-Ordens dritter ?

Klasse zu ertheilen.

Pers ona1. - 11 eränderungen.

]. In der Armee.

Offiziere , Portcpee : Fähnriche :e. „ck, Ernennungen, Beförderungen und Verseßungen. ' Den 25. Juli. v. Buddenbrock, Major Zz la suite des 1. Gardc-Drag. Regts. und

persönl. Adjutant des Prinzen Albrecht von Preußen Köni [. Hol). (Brno ; ' ' ' . . ders Sr. Majestät), zur Dienstleistung bei dem Magdeb.Hus§.3 chtH.Nr.10, * Mrd der großhcrzogl'che Hof am W“ d' M' "“ck EMM "erlegt

Z werden, wie das um dirseZeit biEher alljährlich, mit Ausnahme des

vom 1. August d. I. ab, vorläufig auf drei Monate, kommandirt. von W1nck_l_§r, Sec. Lt. „vom 5. Brandenb. Inf. Regt. Nr. 48, als außer- etaismaßtger Sec. Lt. M das Garde- eld-Art. Regt. vcrseßt. A , H i DÉn 2 „Juli. v. r."*"?“ aup m. a. ., zuleßt Comp. Chef im 2. Ma deb, €"nf. Regt. Nr. 27, m der 2. Gmd. Brig. angestellt. g Q

13, Abschiedsbewilligungen rc.

Den 19. Juli.

. v. Froceich, Major a. D., zulexzt Hauptmann und Comp. Chef im Zétéylrtrimnschen Gren. Regt. (Colberg) Nr. 9, Aussicht auf Civilversorgung e e: .

Beamte der Militair:Verwaltung.

Durch Verfügung des Kriegs-Ministeriums. Den 26. Juli. „Gregor, Kalkulaiur-Asfifi. mit dem Char. als Kalkulator, Gaehl , Klenf'xl Kalkulatur-Asfiftenten, zu eiaismäßigen Kalkulatoren bei der Kon- trole : _den Brod- und Jourage-Empfang der Truppen ernannt. Vah- land, Zahlnmßer-Aspnant, zum Zahlmeister 1. Klaffe beim 2. Bataillon

; König soßen, wie aus Gastein den Z. d. mrs mitgetheilt wird, Ü die Badefrrr ununterbrochen fort und wenn die Promenaden durcb '. das anhaltend schlechte Wetter auch einige Einschränkimgcn erleiden, ; 10 erfreuen Sich Allerhöchstdicselbcn dock) dcs beßen Wohlseins.

fck?" Preis der Sbm]. 111601. Theodor Jrommann aus Peters- ; d“ J-

11. In der Marine. Offiziere :e.

Ernennungen, Beförderungen und Vecseßungcn. Den 27. Juli. Werner, Korvetten-Capitain, zum Kommandanten Sr. Majestät ' Segel-Jregaiie *Gefiona als Artillerieschiff ernannt.

Bekanntmachung.

Diejenigen jungen Leute , wclche ihrer Militairpflichi durch ein. jährigen freiwiUigen Dienst zu genügen bradfichtigen, haben die Berechtigung dazu, mit der Aufgabe des Rechts, an der Loosung Theil zu nehmen, bei der unterzeichnrten Kommission nachzusucdcn.

Die Anmeldung hierzu darf frühestens im Laufe desjenigen ? Monats erfolgen, in welchem das 17. Lebensjahr zurückgelegt wird,

und muß spätestens bis zum 1. Februar desjenigen Kalenderjahres

stattfinden, in welchem das 20. chensjahr vollendct wird. Demnächst wurden die Urtheile der Fakultäten über die cin- ?

Bis zum 1. April des lehtgedacbten Jahres muß der Nach.

,- wcis der Berechtigung zum einjährigen freiwilligen Militairdienst, Z bei Verlust des Anspruch:“; darauf, durch Vorlcgung von Schulzeug- In der theologischen Fakultät gewann den Königlichen Preis Z

niffen, oder durch die bestandene Priifung gefiihrt wcrden. Die unterzeichnete Kommission, welche fiir den, am 1. Oktober bevorstehenden Einstellimgs-Termin im Monat September d. J. zusammentritt, fordert diejenigen, welche die Vergünstigung des einjährigen freiwilligen Militairdic'nstcs nachsucdcn wollen, oder die Eltern oder Vormiinder derselben hierdurch auf, die desfallfigen Ge- suche, welchen nach der, durch die Königliche Regierung zu PotSdam unter dem 28, März 1859 (Anitsvlatt, Stiick 13 Seite 111) 1311011- zirten Militair-Ersaß-Jnsiruktidn vom 9. Dezember 11457) (W. 129,

, 131 und 132)

1) der Gebm'tsschcin,

2) die schriftliche Einwilligung des Vaters odcr Vormundes zur Ableistung des einjährigen frciwilligen Militairdicnstes,

3) das Schulzeugniß, und

4) ein obrigkeitliches Führungs-Attcst, Wenn die moralische Jüb- rrmg nicht durch ein in neuester Zeit ausgefertigies SchUl- zrugniß nachgewiesen wird,

beigefügt sein müssen, bis spätestens den 19, d. M, in unschm

, Geschäftslokale »Niederwallsiraßc Nr. 39. einzureichen.

Auf diese Gesuche Werden zu den anzuberaumendcn Terminen,

, Behuss Feftsjeljung der körperlichen Dienstfauglickzfeit resp. wissen-

. , „_ ? atli cnO [" i' ' -5 Berlin, 5_ August. Se. Majestät der König haben Aller- sch f ch ua ifica ton 1iiliek Zeit besondere Borladungen ergehen

» Später, eixngchendc Gesuche können erst fiir den nächstfolgenden Y.,ermm beriickncdiigi Werden.

“_ B'erlin, den 1. August 1§65. „Königliche Departements-Priifimgs-Kommisfidn fiir einjährige Freiwillige.

Preußen. Berlin, 5. August. Sc. Majestät der

Das Militair- und Civil-Kadinet haben abwechselnd, der Minister-

, Präsident täglich Vorträge.

Schleswig-Holstein. Kiel, Z. August. (Kiel. Ztg.)

* Gestern Abend wurde die Königlich preußische Fregatte *Nidbc- durck » das Kanonenboot 1*Delpl)in- in hiesigen Hafen cinbugfirt, bei dem

* ;Kreuzcn vor dem Hafen hat die Fregatte bei dem vorgeftrigrnSturmc . .? Naaen verloren.

Oldenbrrrg, 3, August.

(Wes. Ztg.) Wie man hier hört,

? vorigen Jahres, geschehen ist.

7- Mfäl. Inf. Regis. Nr. 56, ernannt.

Hannovcr. Geeftemiinde,Z.Augusi. (Hann.C.) Die

? österrxichische Korvette vErzherzog Friedrirh- ist gestern Ahead wieder [ hixremgetrdffen und auf der Rhede vor Anker gegangen. Sie wird, wre es heißt, nur kurze Zeit hier bleiben und demnächst an der

internationalen Floiten-Vereinigung in Brest theilnehmen.

hier verschiedene Festlichkeiten“ stattfinden.

Sachsen. Coburg, 3. August. In diesem Monat werden

Zunächst wird Se. König-

liche Hoheit ,der Prinz Alfred von Großbritannien am 6. dieses Monats, seinem Geburtstage, als Erbprinz von Sachsen-Coburg-

(Hotba anerkannt und *fcierlich proklamirt, worauf ihm das Militair, die Hof- und Staatsdiener" und Landtags - Abgeordneten vorgestellt

werden. - Am 12. d. wird Ihre Majestät die Königin von England und am 18. d. Se. Königliche Hoheit der Prinz

Wales mit Gemahlin hier eintreffen.

Von da- ab- bis zum

25. d. werden noch der Kronprinz von Preußen mit Gemahlin, der Großherzog von Hessen mit Gemahlin, der

Herzog August von Sachsen - Coburg - Gotha mit Familie, Fürst

M

die er e Alexander und Ernst von Württemberg mid _noch YJZTC qu'FerÖÖZ-yhe Herrschaften hierher komnien, um der feierlichenn Eaxßüyimg des auf hiefigem Markiplaße errichteten'Denkmals fur Se". Königliche Hoheit den Prinzen Albert am 26. d. M., dcm Geburtstage des letzteren, bcizuwobrien. Die Königin von Englgnd wurd Sommerschloß Rosenau aufjchlagen

* “len. " ' veranm Regierungsblatt wird der Voranschlag fur den Staats-

" er 0 t ums au die Jinaiizpcriode vom 1,'Juli 1865 ZFZUÖ1HYÉHDZZblHizirzt.IOZach diesxm bestehen die EinnahmeirimGanzen ans «5,000 J[. Die Ausgabe11_bestehcn in Zurrinia in «0,0120 Fl., so daß ein Einnadmciibcrschuß von 5000551 1tch xrgebeiicxvird.

Gotha, 3. August. (L. Ztg.) Hertie isi derSmii derti(„an - mac vereinbarte Finanzetat pro 1865112? “Ende „zum 1836) vex- Öff'cntlicht worden. Derselbe schlicßx m' Citnnc'ihme und AUF» e mit 669,800 Thlr.," in chterer befindctgtfch dir Positron von 19,510) 4,190. Extraordinaria und RcscrvcfondJ. Fur kli: Verzinsung iind „:ilgung dcr Staatsschulden find 110,335 ler, fur diexallgememe ZtaatsÖ verwaltung 117,i*91 Thlr., fiir die innere Berwaltungw1 2,11? Thlr., für Kirchen- Schul- nnd ].l'fnterrichtdwesen 19,718 „&&-(4. xur das Finanzwesen 75,91?4 ?Jr',“l)flur edtZZfiZZtusiiziveien 81,430 „dhlk, “' " irwc en ) 22, r. . . sm erJÖYÜrt Tr. NZ„ 3. August. _(Jr. Bl.) Jn-d'er hcuxigeri Bundestagssiyimg legte Bayern Yiamcnö dcs handelspdlitiscixen Au? schuffes eine Ucdcrfichi iiber die YunaZme dcs Haixclsgesßcßbuche vor, aus der sich ergiebt, daß H0lsirm, (?,„chaumburgs-„ipkpe,“Breiririi, Hamburg und Liechtenstein noch "1111 Riickstand 13111 "ciner Anzxtge vexiiglich ihrer Entschließung rider dessen Einfiihrung smd. Nur Luxcmbnrg-Limburg hat dcfiinitv abgelehnt. ; Harrndrxr dcr- langt in einem ausfiihrlich motivtrtcii Antragxrsay irir ile ihm für Kiiftcnschuß in dem schleswigsthen Kriege: eiwa )scrrdeii Kosten. Geht an den Militair-Audsxhuß. “„Schließltchqurden ie Anträge der Liquidaiidns-Kominirnon, bezuglich der Hermine zur Zahlung der ExecutionÖkdlsteisickeixsttrx'ilröißg 3111111111gBesch11lß eihoben. ? '“ * -Limbur ent iet 1 ) er - imm . LUZMÉÉYL'ULMÜILUZY Stuttgart, Z. Airgusi. (St. A'FUW-T) Nach einer eingegangenen tclegraphischeri Nachricht find Se. Mazzeßat der König und Ihre Majestät die Königin gestern in erwuuich- tem Wohlsein in Osiende eingetroffen.

"?clwei . Bern, 2. August. (Köln.,Zig) OsstheÜEk Mel- dlii1i1Wa11) denz Bundeörati) zufolge hat "die, zwrschen/R Ocsierrcicb, Baijkrn und der Schweiz nnt vdrlguftgem Llrisschluß von Würtirmderg abgehaltene Bodenssc - (Hnrtribahn - .Konfrr-cnz zii cinem glücklichen Resultate gefiihrt. Der auf Grundlage. der TchivcizeriickUn Jiistruciionen bcrathcue SXatsvertragI-„Entimnf „ist von den Abgcdrdncten der beiheiligten «,tgatrn bereits paradhirt Morden, und so_[l an seiner endgültigen Ratificattdn- mchi zu ziveifelrr sein, - Die von den eidgenössischen Rathen „ch ihrrm1eytcn Yer- sammcnscin beschlossene fiatiftischeAufnahmr ch 1chweizcrtschxcn Biel)- bcstandcs wird eincm heute vom Bundesrathe gefaßten Beschluße zafolge in der ersten Hälfte April 1860 vdrgeno'mmen werden."- Von den schweizerischen Militärstraßen ist [etzt'dre'Axenstraße ganz- lich voklendct. Vor einigen Tagen hat bereits"chre Abnahme in Gegenwart des Ingenieurs Professor Wolf von Zurich stattgefunden.

Niederlande. Haag, 4. Angriff. ' Die Erste Kammer hat den Handelsvertrag mit Frankreich einstimmig genchimgt.

c ien. Brü el, 3. August. In der heutigen Stßuyg kam 5T(ZerlJGrscizentwurfsLuf Erweiterung der, Reform des Zolltariss zur Beraihung. Das Gescß wurde mri allen Stimmen gegen die des Herrn Dumoriier genehmigt. Nachdem das Haus darauf ver- schiedene Krcdit- Forderungen bewiÜigt, vrrtagte cs„fich, fur unbe- stimmte Zeit. Der Senat wird voraussichtlich ixus kunfttJen Mon? tag einberufen und die Session nach schleumgcr Erledigung der dringlichsten Vorlagen definitiv gesch-(offen werden.

und Irland. Londohnt, Z'AUYÜ Sn Stellvertreiun hrcr Majestät der Königin. a rmz r- édur gestern in LZeeralifisclUn Stadt Tenby em ;Denkmal des Prinzen Albert enthüllt, welches emen sehr riialerischeii Stayd- punkt hat, weit über die See und ins Land [)memsehend. Orc Bild- säule ist aus feinstem ficilischen Marmor ge'hauen. Neben ihr steht aufgerichtet das Wappenschild der altcsten Könige von Wales. Wieder fehlen uns alle Nachrichten voorn *Gregt Easternc, ohne daß eine Möglichkeit der Berechnung exrsixrt, Ob eme bloße Siockmrg in der Legung des atlantischen Kabels „eingetreten oder ob dad große Unternehmen als zum zweiten Mal nnßlungeri zu Yetrachicn ist. Die leßten Nachrichten von dem Schiffe schien das Bureau tn Valencia in Kenntniß, daß der »Great Easterna gestern Mdrgen um 6 Uhr 1050 Meilen zurückgelegt, und um 3 Uhr 1200 Meilen des Kabels versenkt hatte, ferner daß alles nach Wunsch ,gehe. Dieser Zrtsaiz muß fick) nicht lange bewährt haben, denn um die Mitte des gxftrrgeri Tages wurden die Signale Vom -Greai Easterna unverstandlich ,

ihr Hoflager wieder auf desm und bis zum 3. k. M. hier

Großbritannieti

keine Vena xichü ung traf ein und das Bureau war nicht im Stande, inchComZmnikation mit dem Sichti zu treten. Von 'der Ursache der Störung wußte man nichis. „So wurde von Valentia gestern Abend um 8 Uhr nach London berichtet. . .

Auch im Laufe des heutigen Tages ist noch keine beruhigende Kunde eingetroffen. Wie man von Valentin aus telegraphirt, hatte man dort heute" Morgen um halb zwölf Uhr noch nichts von dem - Great East ern . gehört und noch keine Comrminication anknüpfen können. Nach blieb die Ursache der Störung gleich unklar.

rankrei . atis, 3. August. Der Kaiser mackie

am ei?.Auguft cYum IZliisflug nach dem Bade Bourbormk, von wo er am Abend nach Plombiéres zurückkam, Heure erichcmt als starker Band die vPolitique Jmperia1e“ ,mit den Proclamationen des Präsidenten und Kaisers von “1848 bis 1805. . , . .

Ebenfalls heute fand in der französischen Akademie die feierliche Sißung statt, in welcher die Monthydn'sckch Tugeridpreise veriheilt werden. Es waren ein Preis von 3000 Fr., der eiiier Lehrerin zu Theil warde, ein Preis von 2000 Fr., 8 Medaillen im Werthe v'on je 1000 und 15 im Werthe von je 500 Fr., außerdem noch eme Reihe von Belohnungen für literarische Leistungen. aus anderen Stiftungen. Ste. Veuve erstattete als zeitweiliger Direktor der Aka- demie den Bericht über die Vertheilung der Preise.

Dcr :Moniteura bringt die Ernennungen der Prafidenten und Secretaire der Gcneralräihe. _ -

Es gilt als ausgemacht, daß Thomsenel Groß-Reserendarius des Senates wird.

Aus Madrid, 2. August, wird telegraphirt: Die

Spanien. _ _ _ Valladolid angekommen, wo ihr em begeisterter

Königin ist inl d dim an u T ei war . .

C priZ Ziegierhung hat dem Grafen San Martino, ehemaligem (He- sandtcii des Königs Franz von Neapel, urigezrtgi, daß fie setzte Mis- fion als bcendigt betrachte. Das neapolitanische Wappen ist dem- gemäß vom Gesandtschafts-Hotel verschwunden.. TZer Graf San Martino hat der Königin im Namen des Königs Franz 11. emen Protest eingereicht.

Rußland und Polen. , Die hiesigen Blätter veröffentlichen

me I , Ma VW Gottes Gnaden Wir, Alexander der Zweite, rc. Als es Gott dem Allmächtigen gefiel, Unseren rrftgeborenen Sohn, den Thronfolger Cäsarcwiisci) und Großfürsten Nikolai Alexandrowitsch, seligen Aridenkens, zu fich zu rufen, proklamirien Wir, indem Wir durch das Manifest vom 12. April Unsere treuen Unicrthanen von dem Kummer, der 113113 betroffrn, in Kenntnis; seßien, auf Grund der Fundamcnialgescye _er Reiches zugleich auch Unseren zweiten, nunmehr älicsien Sohn, deju Grdßsursten Alexapdec Alexandrowitsch, welcher die dnrch "eben xene Geseye vvrgeschrrebene Volljährigkeit bereits erreicht hatte, zu, UtiserxnrNachfolger und ziim Casare- witsci). Am heutigen Tage hat Se.Katier[1che Hodeii fexeritch «nd rn Unserer Gegenwart den Eid geleistet, Unsdnd drm Reiche zu dienexi.

Eine iii ihren Schickungen unerforschltcheVoisehung hat es gesagt, daß die feierliche Ceremonir, welche vor sechs Jahren von“ Unseren), von Uns und ganz Rußland beweinten und iti (Hoii ruhenden gelixbten Sohne Voll- zogen worden, sich bei Unseren L_ebzeiten m der Person seines Bruders und Unseres gescleichen Thronerben rdiederholcn soÜie. . 't

Indem .Wir auf ihn den Segen Gottes herabftehen, beten Wir mi unwandelbarcr Glaubenssiärke zum Höchstetx, daß er auf dem Pfade„der' ihm gegenwärtig durch den Willen des Allmachtigen yorgezeiciznci, gedeihe. möqe Ér ihm Weiöhcii und Jugend senden, moge Er_ihn bestaridtg m aUen Unécrnehmungen leiten, möge k5er lhhnltUt'É und Unicrem geliebten Vater-

um Tro und ur reu e er (1 en. . . landeBzci allen sH&ZrcigniJ'sinSsowohl freudigen, wre kummervollen, die Unser Herzerfiillcnden Gefühle mit UnserenKlieben und treuen Unterthgnen thei- lend , haben Wir mit aufrichtiger Nahrung, den warmen Antherl gesehen, welchen ganz Rußland an dem von Un§ erlittenen Verluste Unsers erstge- borncn Sohnes nahm, dem es nicht vcrgonpdwqr, Un§ m der Jroßcn Auf- gabe der Staatsregierung zu folgen und die m „tbr; ge1x§ien Honnurigen zu erfüllen. Unser Kummer war ein aügemcmer, cm ,zanulienkummcr in gqnz Rußland. Mögen denn auch heute Urrsere Hoffnungen, allgemetxie und qemeinsdme sein ,' mögen fich , ariss Neue, „an diesem fkestts- chen Tage der Feier der Volhahrtg-keit des ]eßigrn Thronfo Fr Cäsarc witsch alle Unsere treuen Unierihanen mit Unsere? eZ beten vereinigen , daß ihm von Oben ber Segen , „Festigkket tus? Kraft herabgesandt Werde, um die Last zu iragcn, die Ehm in'tZu auf d ;- vorsieht ,' mögen fich ihm die allgemeine Liebe und Ergxberihei zizwenTe , die seinem dahingeschicdenen Bruder“ von_A[1en so aufrichtig 'an_ en öag aelegt wurde! Fest von diesen Gefuhlen uberzeugtrsech Wir m ibnetJ en dnzerreißbaren Bund zwischen Uns und Unseren geitebich UnterÉlZJnZn,éesscn (Grund durch den bei UnsererléhhroiYeftcJF7ng Urkesgtgejkctixzieen 1 er xrcue

» [US und Un'cren ee i en a _ ger Ze * .- _ ge'szxcqech in Ext Petgerssxurg, denl t20. Juli (1. August) im Jahre des

' ' *c*ierun im e f en. „_ , . _ ' HerchXYWÖrYijtsich r Kix ZYvon (?Zr. Majestät dcm KaiIer Höchstetgenbandxg unterzeichnet. U [ ? xand e k.“

polnischen

St. PeterLburg, 3. August' nachsichendcs Allerhöchstes

Von der Grenze, 3. [A17ZU| E(Qfts- Z), » ' ' V "r " hrt mir für 1.12 pon en; ungranei (KIZ c1dßxkschcJailyc1211 n 1g§63c und 1864 einen kleinen Unter-

" ! sdnds bc immi. Da die EmigZaiion in England nur. Y:?Jixeg VßiitleicdcrstVdm lchtetiAufstandc zahlt und haupiiächlick) aus