„ Neu . Gera, 6. August. (L. Ztg.) Bet der vorgestern bier |attge blen" Wahlmännerwahi für den„Landtag erschien von den circa 1800 Wähler "hiesiger Stadt ungefahr, der _zwölfte Theil.
Oesterreich. ' ien, 6. August. “Justrzmimster R. von Komers hat seinen AmtSantritt den cisletthantychxn OberZLaydes- GerichtöPräfidicn und den unterstehenpen Justizbehörden, mit eurem vom 29. Juli datirten Rundschreiben notifizrrt, m welchem es ei : ' . .
h»ßDtie Absichten Sr. Majestät find einzig un'd'allein dahm gerrchtet,_das Wohl seiner Völker dauernd zu grünxen und thaxtgst zu fßrdern,“ :prr rnussen es als unsere" Lebenßaufgabe- betrachien, zx» Vemxwkkichung dtesxr ,hoch- berzigen Absichten, Jeder in seinem Wrrkungskretse, _nach “Mogltchkett beizutragen. Vom Richtersiande, der dazu berufen ist, un Namen Sr. Majestät das Gesetz zu handhaben und das Recht zur Geltung zu bringen, muß ich unerschütterliche Treue „an den Monarchen und “strenge Unparteilichkeit vor Anem gnd_unbe_dmgt fordern. Llufopsernder Diensteifer und makellose" Ehrenhafttgxett mussen det) Mann aquetchnxn, in dessen Hände der Staat das wrchttge Amt des_ Rechters legt. Er wrrd aber für seine Aussprüche nur dann das allgxmeme Vertrquen gewmnen, wenn er bei der Schöpfung der " „ tetsteUgng, frerzzd, stets das Geseß und nur das Geseß nn AuZe beha'lt. Dxe Geuchtsjglx müssen Hallen der Gerechtigkeit bleiben und durfen nicht zur Areyarolrn- scher Kämpfe werden. Dabei muß fich der Rtchter stets gegenwarttg bal- tcn, daß er zum Diener des Staates nur 1111 Jntxreffe . der Be- völkerung bestellt ist, daß , die Parteien von rhm rxchterltchc En_1- scheidung erwarten, aber keine Gnadxn beqnspruchen, "er muß ,:e daher auch mit Würde, aber zuglcrcl) nut )enen Ruckstchtcn be- handeln, die der Bürger dem Bürger schuldet." Rur dadurch vermag er jene aufrichtige und dauernde Achtung der Vevrxlken'mg zu Zewmnen, deren er in seiner amtlichen Wtrksamkcit bedarf. . Oft m im traurige Nothwend'rg- keit verseßt, das Strafgesey gegen Jene, dre cs verleßen, anzuwenden, nzogc er dies mit lcidenschastsloscr Ruhe thun, und selbst 11111 der _nothwendtgen Strenge jene Humanität vereinen, welche auch 111 dem Schuldjgen noch den verirrten Menschen erkennt. Diese Grundsaße- entjprmgcn “klar aus der Natur unseres richterlichen Berufes, und ich bm mcht nur uberzeugt, daß
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Euer ***“ dieselben von jeher tbeilten, sondern techn; nut Sicherheit darauf, daß Sie denselben in dem Ihnen anvertratrten Wirkungskretse nach ]edcr Richtung hin volle Geltung zu verschaffen xvtssen w,erden.7 " Prag, 6. August. (Dresd. I.), In Wreq trttt schon nachsicr Tage auf Veranlassung des neuen Fmanz-Mmrsters, Herrn (Hrafczr Larisch, eine Enquéte-Kommission zusammerr, welche fich mrt der Auffindung von Mitteln zu befassen haben wrrd, durch wclche die Verbrauchsteuer von Spirituosen und Zucker. auf das Zweck- mäßigfte. mit möglichst geringen Regiekoften emgehoben werden könnte. Diese Berathungen , welchen eine Arrzahl Gutshcfißer und “*,nduftrieller aus verschiedenen Kronländern betwohnen jvrrd, soklen 1“?an am 12. August ihren Anfang nehmen. Aus Böhmen smd von dem Herrn Finanz-Minister die .Herren Bachofcn v. Echt mzd 117. Doubef berufen worden. Es find somit, wie man allgcmem annimmt, Ersparungen bei dem Modus der . bung im Werke. - Das Hauptve'rlangcn, 11111 * jryt die tschechischen Föderalisten beschäftigen 11111) uber wclvches täglich Artikel erscheinen, betrifft die Ernberufrmg elner“; vGenerallandtagesa der Länder der böhmrschen Kronx. Es ist darunter eine Vereinigung der spezieüen Landtage von Bohman, Mähren und Schlesien zu verstehen. Dieser chnerallandtaga soll Über die staatörechtliche Stellung der vböhmischen Krone-s verhan- deln und zwischen ihm und der Regierung soll eine “Vercrnbarung bezüglich der Verfassung Oefterreichs stattfinden. ' ELF tft mcht uber? flüsfig, zu bemerken, daß diese Forderung nurxhter m Prag ausge- sprochen wird, in Mähren und Schlefien wurde man fich geYen einen solchen Gencrallandtag in Böhmen bis zum Aeußersten strau- “bcn. Die hiesigen Jöderalisten behaupten, die Einberufung dteses Gcnerallandtages sei im Oktober-Diplom begründet.
Belgien. Brüssel, 6. August. (Köln. Ztg.) Der König Lropo ld befindet fichthatsächlich im besten Stadium der Geknesung, cr geht und fährt täglich spazieren und hat selbst seine Abretse naocl) Ostende auf den 11. d. angeseßt. Der Herzog von Brabant WUlt mit seinen Kindern in Ostende- der Graf von Flandern reist in 'der Schweiz umher. Herr Frére, welcher vorgestern eine lange Audtcnz beim Könige hatte, tritt in den nächsten Tagen eine sechswöchentliche Reise durch ganz Deutschland an. - Dcr *Mon'tteurx wird vor- ausfichtlich in den nächsten Tagen den Schluß der Sesfion durch Königserlaß verkündigcn, da man dem Gedanken entsagt hat, den Senat während der gegenwärtigen Reise- und Badesaison in stimm- fähiger Anzahl versammeln zu können.
Frankreich. Paris, 6. August. Die Ernennung des spanischen Senators Salvador Bermudez de Castro, Marquis de Lama, an Mon's Stelle zum Gesandten in Paris ist jeht offiziell hier angezeigt. Dieser spanische Diplomat war früher Gesandter in Mexiko, sodann Gesandter in Neapel. Im Jahre 1853 ward er von Lersundi für Paris ernannt, nahm den Posten jedoch nicht an. Der Marquis de Lama hat auch als Schriftsteller einen Namen und gehört durch seine Biographie des Staatssecretairs von Philipp U., Antonio Perez, zu den ausgezeichnetsten spanischen Historikern.
Der vMoniteur- veröffentlicht heute das von Plombiéres,
4. August, unterzeichnete Dekret, welches Herrn Thouvenel zum Groß-Refcrendar des Senates ernennt.
Dasselbe Blatt enthält einen Bericht des Marine-Ministers und ein ausführliches Kaiserliches Dekret über die Reorganisation des ärztlichen Personals und Dienßes in der Marine.
Spayiey. Aus Madrid, 5. August, wird telcgraphirt; *Der italienische Gesandte , Marchese Tagliacarne, ist gestern vom Staatsminister empfangen worden und wird von der Königin gleich nach ihrer Rückkehr aus den baökischen Provinzen empfangen Werden.-
Dje 'Epoca- meldet, das; die mit der englischen Post eingetrof. fenen Nachrichten aus San Domingo ernster Natur find. Die zwischen General Gandara und den Kommissaren der Landes-Regie. rung abgeschlossene Ucbereinkunst ist von leßterer nicht genehmigt Morden. Die von dem spanischen General als unerläßlich geforder- ten Garantieen für die Personen und die Jntercffen cines Theiles der Bevölkerung von Domingo werden nicht beachtet, und er hat deshalb eine Proclamation erlassen, in welcher er erklärt, daß 1) Spanien, indem es die Insel räumt, sicb akle Rechte eincr Wieder. einverleibung derselben vorbehält, daß 2) der Krieg zwischen Spanien. und San Domingo fortdauert, und daß 3) die Vlokade allerHäfen und Küsten von San Domingo fortdauert.
Portugak. Aus Lissabon Vernimmt dic vEpocaa, daß die Königin Pia eine sehr glückliche Nicderknnst gehabt hat. Der kleine Prinz erhält den Namen Victor Ludwig, sein älterer Bruder, der Kronprinz, heißt Karl Albert, wie sein Großvater mütterlicher- seits. - Man glaubt cht vielfach an das Zastandekommcn cines JUfions-Cabinets der beiden Parteien Saldanha und 801116.- Infant Don Sebastian gedenkt, fick) in Portugal [»(cibemd nieder- zulassen.
Italien. Die »Jtaliea erklärt wiederholt, der König habe in Valdicri mit Sartiges keine Unterredung, sondern bereits Valdicri verlassen gehabt, als der franzöfische Gesandte von Rom eintraf. Wie dasselbe Blatt mittheilt, zeigt fich die württembergische Regie- rung dem Durchstiche des St. Gotthard günstig, und ist bereit, in entsprechenden: Verhältnisse an den Kosten dieser Arbeit fich zu bethciligen.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 6. August, Der Großfürst Thronfolger bar in Veranlaffung seiner Eides- leiftnng dem Minister des Innern 16,000 Rubel übersandt. 10,000 Rubel sollen unter die Gouvermements Vertheilt werden, welche am meisten durch Mißerntenund Brandschäden gelitten haben, 6000 Ru-
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dieAusschmi'tckumg der rechtgläubigcn Kirchen in den westlichenGou- vernemcnts gesammeltwird. Außerdem find von ebendcmselben dem
, Petersburger W'Tilitair-Gouverneur 6000 Rubel mit der Bitte zuge-
gangen, dieselben unter die ärmsten Einwohner der Refidenz zu verthcilcn.
Eine furchtbare Feuersbrnnst hat, wie die »Rig. Z“ berichtet, am 29. Juli einen großen Theil der Stadt Dünaburg zerstört, Das Feuer brach in einem der katholischen Kirche nahe gelegenen Hause aus, erfaßte daranf in Folge starken Windes große Thcer- und Talg-Niedcrlagcn und nahm so gewaltigeDimenfionen an, daß man es erst in der Nacht bewältigen konnte. 250 Häuser sollen ein Raub der Flammen gewvrdcn sein. Leider hat die Mangelhaftig- keit der Löschapparate sehr viel dazu beigetragen, daß das Unglück eine solche Größe erreichte.
Von der polnischen Grenze, 6. August. (Osts. Ztg.) Die Feuersbrünste, welche in Litthauen und Reußen, so wie in den inneren rusfischcn Gouvernements noch immer fortwüthcn, treten jeht auch im Königreich Polen zahlreich auf. Schon wieder ist von zwei bedeutenden Bränden zu berichten, von denen die Städte Pi- lica, im Gouvernement Radom, und Siedlcc, im Gouverne- ment Lublin, betroffen worden sind. In Pilica brach das Feuer in der Nacht zum 29. v. M. aus und legte in kurzer Zeit , ungeachtet der größten Anstrengungen der städtischen Feuerlvehr, ca. 50 am Markte gelegene Gebäude, darunter die große Moessthc Tuchfabrik, in Asche. Gegen 250 Familien sind obdachlos und haben größtenthcils ihre ganze Habe eingebüßt. Zn Siedlce entstand das Feuer am 31. v. M. um 6'; Uhr Abends in einer Wagcnrcmise und wüthete fast 24 Stunden hindurch. Ein ganzer Stadttheil, der schönste und reichste, mit 104 Wohnhäusern- ist abgebrannt und 10 Wohnhäuser smd außerdem in Folge des Löschens erheblich beschädigt worden. Die abgebrannten Häuser ge- hörten 88 größtentheils jüdischen Bestßern und waren sehr niedrig, mit 53,740 SRV. verfichert. Das schnelle Umfichgreifen des Feuers ist hauptsächlich dem Umstande zuzusthreiben, daß stimmliche Pumpen in den betreffenden Stadttheilen mit Lumpen verstopft waren, so daß fie kein Wasser lieferten. Sicher wäre die ganze Stadt ein Raub der Flammen geworden, wenn nicht das gesammte in Siedle? garnisonirende Militair sofort zur Rettung fommandirt worden wäre und dem verheerenden Element ein Ziel gesetzt hätte. Die
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städtischen Rettungsmittel erwiesen sich als'völlig unzulänglich. Daß das Feuer bööwiUig angelegt war, dafür spricht außer 'der Ver- |opfung der Pumpen auch die Thatsache , daß mehrere Tage vor Ausbruch des Feuers unter den Einwohnern von Siedlce Ge- rüchte circulirten, daß die Stadt brennen werde. Selbst in War- schau war am Tage der Feuersbrunst das Gerücht verbreitet, daß Lowicz und Siedlce in Kurzem abgebrannt werden soklten. Zwei Tage vor dem Brande in Siedlce brach in der Stadt Skierniewice Feuer aus, das offenbar angelegt war, das aber sofort gelöscht wurde, Alle diese Anzeichen, die auch vor dem Brande von Pe- trifau hervortraten, lassen es kaum zweifelhaft, daß im Königreich Polen eine weitverzweigte Mordbrennerbande besteht. Dies ist auch die in offiziellen Blättern auSgesprochene Anficht der rusfisthen Re- gierung, welche die encrgischften Maßregeln zur Ermittelung der Brandstifter und ihrer Leiter ergriffen hat.
Schtveden und Norwegen. Stockholm, 4. August. Nach der »Pofttidninga Werden der König und die Königin so wie die Prinzesfin Louise am Montag Abend mit einem Extrazuge von Beckaskog hier in Stockholm zurückerwartet.
Zu Mixgliedern des Reichstaxxks find hier grwäblk jvorden: die Großhändler Hjerta, F. Schartan, Riemann «.d J. (H. Schwan, Kupferschmidt Brinck, Fabrikant Sträle, Eisengießer C. A. Pettersson, Professor WiEtrand, Notarius Ljungborg und Auditeur Blanche. Die Theilnahme an den Wahlen war nur gering und namentlich bedeutend geringer als bei den beiden vorhergehenden Wahlen 1859 und 1862. Von den Gewählten hat der Großhändler J. Schartau gestern bei dem Magistrate die Anzeige gemacht, Daß er die Wahl nicht anehmen wil].
Der Königl. preußische Minister am hicfigcn Hofe, Freiherr von Rosenberg, ist gestern nach dem Auslande abgereist.
Das russische Oftseegcschwadec unter dem Kommando des Groß- fürsten Conftantin wird hier am 9. d. M. erwartet.
Das Zollcomité, Welches seit längerer Zeit mit kurzen Unter- brechungen hier verhandelt hat, hat am Montage seine Arbeiten be- endigt und wird deffen Gutachten wohl bald veröffentlicht werden.
Amerika. Der Pariser »Moniteur- berichtet nach Briefen aus Montevideo, 28. Juni, daß das Kontingent dieser Stadt, in der Stärke Von etwa 1500 Mann, am 22ften auf zwei brafilia- nischen Schiffen nach dem Krieg'Sschauplaße abgegangen ist. General Flores folgte mit seinen beiden Söhnen am folgenden Tage nach. Die brasilianischeArmce, welche in der Stärke von. ungefähr 15,000 Mann am Rio Dayman in der Nähe des Salto steht, hat unge- fähr 1500 Kranke. Die Korrespondenz macht darauf aufmerksam, daß alle Nachrichten, die bisher über das Flußgefccht zu Riachuelo bekannt wurden, brasilianischen Ursprungs find, und daß man des- halb auch den Bericht der Gegenpartei abwarten solle. Die Para- guiten haben, wie der -Moniteur* ausdrücklich anführt, »fich mit einer Kühnheit und Hingebung geschlagen, auf die man nicht gefaßt war, und haben sich des Ausspruches des englischen Admirals Brown, sie seien die besten Seeleute von Südamerika, würdig
gezeigt.-
Asien. Hongkong, 13. Oberbefehlshaber S a n k 0 li n s i n , gegen die Alliirten vertheidigte, Rebellen geblieben.
Juni. Der bekannte chinefische der seiner Zeit die Taku-Forts ist in einem Gefechte mit den
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Telegraphische Depeschen aus dem Wolff'schen Tesegraphen-Vüreau,
London, Dienstag, 8. August, Vormittags. Mit dem Dampfer »North Americana find Nachrichten aus New-York vom 29. v. M. Abends eingetroffen. Es war das Gerücht verbreitet, der südstaatliche General Kirby Smith sei nach Mexiko entkommen, habe fich dem Gouverneur Satillo gestellt und sei von diesem paroliert. Zwischen den franzöfischen Truppen und denen der Union War die feindselige Stimmung im Wachsen. Zn Tennessee und Nordkarolina herrschte angefichts der Wahlen große Aufregung. Die 7--30 Anleihe ist vollständig gezeichnet.
Wechselcours auf London 1552, Goldagio 436, Bonds 106, Baumwoue 48.
Florenz, Montag, 7. August. Aus Anco na werden 207 Cholera-Erkrankungen mit 102 Todesfällen gemeldet. Die Regierung erläßt an diejenigen italienischen Aerzte, welche fich nach Ancona begeben wollen, um die dortigen ärztlichen Kräfte zu unterftüßen, die Aufforderung, fich auf den Präfekturen einschreiben zu lasen.
Madrid, Montag, 7. August. Die Krankheit des Infanten Franz de Paula , Vaters des Königs, hat fich verschlimmert.
. beziehungsweise
National-Dank.
„Sziue Königliche Hoheit *der qunprinz haben im Namen Sr Maystat des Kö"nigs, des Allerd'ur'cßlauchtigften Protektors des Na- tional - Danks fur Veteranen, folgende Personen zu VerwaltUngs-,
' _zu _Ehrm-Mitgliedern der Stiftun zu ernennen und
dre Parente fur dieselben unterm 7. Juli 1865 Höchßeigcühändig zu, vollziehen _gxruht: ]. Regierungs - Bezirks - Kommissariat Gum- btrrrxcn. Jrcts-Komnnssariat Sensberg. Zum Ehren-Mitgliede: den Krets-Baumerster von Schon in Sensburg, 11: Regierungs-Bezirks-Kom- mtffarxat „Frankfurt a. O. Kreis-Kommiffariar Landßberg a. W. Zum Krets-Kommissarius: dcn Königlichen Landratb Jacobs in Lands- yerg a. W 111. Regierungsbezirks-Kommissariat Merseburg. Kreis- Kom'mrffartax Torgau. Zum Ehren-Miigliede: den Königlichen Garnison- Audrtcur'Prrkhardt das. Stadtbezirks-Kommiffariat Halle a. S. Zum Ehren-MrtgltrdeZden Königlichen Premier-Lieutenant a. D. Kreis-Auctiona- tor urrd Zertchtltchen Taxator Hoppe in Halle a. S. Stadtbezirks- Kommtffamrt thtenberg. Zum Schaßmeister und Schriftführer Hen S1adt7Secretair Neumann in Wittenberg. 117. Regierunqs-Bezirks- Kommzssarxat Breslau , Kreis-Kommissariat Militsch. Zum Kreis- Jommrffarms den Königlichen Landratl) und Landes - Aeltesten von Heydehrandt u4nd der Lase- Rittergutsbefißer von Gollkowo. 7. _Regtcrungs-Beznks-Kommiffariat Arnsberg. Zum Vorstßenden des Rxgrerungsbezrréz-Komuniffariats: den Königlichen Oberst z. D., beauftragt Mit der Vertretung des Commandeurs des 1. Bat. Z. Westfälischen Land- wehr-Regnyents Nr._16, von Langen in Soest. 71. Regierungsbezirks- Lomnuffartat (O_usreldorf. Stadtbezirks - Kommissariat Elberfeld. Dum Schaßmeqter: den Gemeinde-Einnehmer E. Böddinghaus das. Yokal-Kynrmxsarrat Dinslaoken. Zum Lokal-Kommissarius: den König- lichen Prcmtcr-Lteutenant und Steuer-Einnehmer Capaun-Karlowa zu Dr_nslgcken. 1711, Regierungsbezirks-Kommiffariat Münster. Zu Ehren- Mttgltedernz “dcn König1ichcn Regierungs-Präfidenten von Mauderode das., den Komgl. Appe'Uationsgerichts-Direktor, Geh. Justizrath von Vie- bcryn da1., dcn Königl. Wirkl. Geh. Kriegörath und Militair-Jntendant des 7. _Llrmee-Corps Mey er in Münster, den Königlichen Ober-Staats- aanlt Lob becke daselbst, den Königlichen Kreisgericbts-Direfior von Ta- bOUtllot daselbst, den Königlichen Ober-Post-Direktor (Hottbrecht da- selbst. _ Stadtkreis - Kommissariat Münster. Zu Ehren - Mitgliedern: den Komgl. Geh. Qßer-Rengath Delius das., den Königl. Präsidenten der Genrral-Kymmxsan Jonas das., den Königl. Geh. Reg.-Rath von FÉÜUHLUÖ„W Munster, dcn Königl. Strafanstalts-Direktor Polmann 6411, dert Kontgl.*Reg.-Buchalter a. D. Vonnegut das., den Königl. KretherzchtHrath Callenberg das. Kreis-Kommissariat Ahaus. Zu Ehsrenmttglredern; den Amtmann von Basse zu Haus Velmerinqbei Sudlohe, den Königlichen Landrath Freiherrn Von Kerkerina-Borg zy Ahaus. Krets-Kommissariat Borken. Zu Ehrenmitgliedern: dc"n König- lichen Krexsgertchts-Rath Braunstein daselbst, den Königlichen Rechtß- anwalt Nack; daselbst, den Apotheker Brinkmann daselbst, den Fa- brrkbes.„L Uhl n) Gemen. Kreis-Kommissariat C 5 s f e l 1). Zu Ehrenmitgliedern: den Burgermctsier Ohm zu Dülmen, den Steuer-Empfänger Selbstädt daselbst, den Amtmann Massonneau zu Billerbeck, den Pfarrer und Landdechant Rkuland in Cösfeld. Kreis-Kommissariat Tecklenburg. Zum Ehren-Mttgliehe: den Königl. Major a. D., Steuer-Einnehmer von Jalken-Plgcheckt zu Ibbenbüren. Kreis-Kommissarial Warendorf. Zu Ehren-Mttgliedern: den Königl. Major a.D. Eickholt das., den Königl. Hauptrnanp a. D., Rentier Verkrüzen das. 7111. ,Regierungsbezirks- Kommrssarrat Stgmaringen. Zu Ehren-Mitgliedern: den erzbischöflichen Dekan des Kapitols Beringen, Pfarrer von Ow in Harthausen a. Scheer, den Pfarrer Back in Siraßberg.
Kunst- und miffeuschaffliche Nachrichten.
- Das kürzlich im Verlage der Königlichen Geh. Ober-Hofbuchdruckerei (R. r). Deßker) erschienene General-Register der sieben Bände des Archtvs fUr preußisches Strafrecht Jahrgang 1858, 1859, 1860,
1861, 1862, 1863, 1864. Herausgegeben durch Dr. Goltdammer, Königl. Ober- Tribunalsrath, enthält auf den ersten sechs Seiten das In- haltß- Verzeichniß, auf einer folgenden Seite das Namens-Verzeichniß derjenigen Autoren, welche außer dem Herausgeber Beiträge geliefert haben. Auf S. 10-24 ist das Register der erläuterten (Heseßes-Vor- schriften- enthalten, und S. 25-86 nimmt das Sachregister ein.
- Das »Ludwigsluster Woche11bl.« schreibt: »Wir hören, daß das Comité zur Errichtung einer Ehrenhalle und eines Wächterhauses am Grabe Th. Körner's den diesjährigen Todestag , den 26. August, durch eine Grundsteinlegungsfeier zu begehen gedenkt. Es werden dazu Einladungen an die Gesang- und Turnvereine der nächstgelegenen Städte ergehen. Es liegt itr Let Natur der Sache, daß dies e Feier einen ernsteren Charakter tra- gen wur e.
- Aufzeichnungen und Briefe des Malers , Professors Subrlandt (gestorben am 2. Februar 1862 in Schwerin), die derselbe in Rom nieder- geschrieben, wo er 1816 im Kreise von Schadow, Cornelius, Overbeck, Thor- waldsen und anderen künstlerischen Berühmtheiten lebte, sollen, dem xDresd. Journ.« zufolge, nächstens publizirt werden. Die in Mecklenburg befindliche Familie des Briefstellers will diesen für die'Kunstgefchichte wertbvollen Mit- theilungen auch Portraits von Tischbein, Rauch, Overbeck und Thorwaldsen beigeben, die Suhrlandt damals in Kreide gezeichnet hat,
-- Die neuernannten Ehren-Mitglieder der Wiener Universität werden in der »Wiener Zeitungs: folgendermaßen ver- öffentlicht (vergl. Nr. 123): -