sammlung vom gliedern gewählt und
dizinal-Angelege
'e ä die Köni in Victoria von Großbritannien und Irland YaZUsitttJhren Königglichen Hoheiten den Prmzesfinneir Helena, Louise und Beatrix und dem Prinzen Leopoold heute Vormütag mir 9Ubr mit Extrazug iiber Mainz kommend, m hiefigem Bahrrhofr Ungetrof. fen und hat fich sofort nach dem Jagdschloffe Kranichstein ßegeben.
hre Majestät wird heute Abend um halb 11 Uhr Ihre Reise nach r ort e en. _ Kl)bu“'x'xg1:fcltlLsYu1't a. NT., 9. August. (L. Ztg.)_ Die auf Morgen anberaumt gewesene Sißung der Bundesveriamznlung fäut dem Vernehmen nach aus und wird erst 111 derffnachsten W0che wieder eine Sißung stattfinden. Die Arisficht auf formliche Bundes. tags-Ferien, zu deren Anordnizng ed eines Beschluffes der Bundes. versammlung selbst bedürfen wurde, ist ]eßt so ziemlich geschwundm Dagegen ist eine Vertagung der Stßurigen auf einige Wochen zu erwarten, sobald die zwischen Oesterreich imd Preußen dermalen schwebenden Verhandlungen zu einem Ergrbmß gefuhrt haben, welches eine solche Unterbrechung zu gestatten geeignet ist. Bayern. München, 9. Airgrist. (Bayer. Zig.) Ihre Majestäten der König und die Königin von Sachsen„ “welche sich am Montag von Posenhofen zu einem Besuche Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Karl nach Tegernsee begaben, find gesiern Abend wieder hier eingetroffen und sofort nach Poffenhofen“zuruckgekeshrt, - 10. August. (W. T. B.) ' Der *Bayrrischen Zeitung. zufolgc find die Behauptungen Von Differenzen zwrschen Bayern und Sachsen grundlos. So lange Freiherr, v. d. Pfordtetr an der Spiße des Ministeriums steht, hatten keine Differenzen zivrschen den
beiden genannten Staaten bestanden.
Gro britaunien und Irland. London, 9. Airgusx Ihre MajeTät die Königin ist gestern, begleitet von den Prinzxs- smncn Helena, Louise und Beatrice, vdn OZborne nach Woolw:ch gefahren“ und hat sich dort an Bord ihrer Yacht begeben, wo fich
] 4. Prinz 1.
Akademie der Künste.
Bekanntmachung. ' ' demie der Künste hat in ihrer Plrnar-Vrr- Die KönlgkYéZFFai d. J. nachstehende Künßlcr zu „ihren Mit- find dieselbenftéYch Flohteeertrxungidg Z:. ini ers der gei i en, 11 - - Excellenz des ÖTZZ'IUY vosxn 27. Juli d. J. beftäitigt worden: Als ordentliche einheimische Mitglieder: der Genre- und Bildnißmaler Professor Ludwig KnarZS, der Genre- und Landschaftsmaler Wilhelm Rrefstah , der Bildhauer Wilhelm Wolf,
om onift riedrich Kiel." , . . * der K p AlsJordentliche auswaritge Mitglieder.
der Genre-Maler B. Vauti-er in Düsseldorf; der Historien -Maler Moritz von Schwindt,
München - . der Bildhauer Érnst Haenel, Profeffor M Dresden,
' t . Semper Professor in Zürich. der Archiiek G Als “Ehrenmitglied: _ der Professor Dr. Gruppe, Secretair der Akademre.
m 9. An U| 1865. . „ Berlin, a Die Kötéigliche Akademre der Kunfte.
Im Auftrage: O. F. Gruppe. Ed. Daege.
Profess 01: in
' " ' ' ben Aller- - [in 11. Au ust. Se. Maxestat der König ha gnädiFstergeruiZt: dem ergstcn Lehrer an dcr,_Taubftunimen-Anxalt zu ; Weißenfels, Inspektor Hill, die Erlaubmß zur Aniegungy er vim des Herzogs von Anhalt Hoheit ihm verliehenen Ritter - Insignien
. " eilen. „ „ . zweiter Klaffe vom Hausdrden Albrechts des Buren zu Mh Tages wird die Königliche Familie m Antwerpen ankommen. Wie
der Umgcbuug der Königin.
daß er am 2. d., dem Tage,
Nichtamtliches. 11 schränkt fich darauf,
' “7 ' "t die x
11. Berlin 11. August. „„ihre Majrfta
KönQiZJrikiuiéaet ieii QiUerhöch,siihrer Ankunft'm Coblenz die Besuche U Sachsen und des Prinzen und der Prinzessin
s von .- * „ ., ?FersiedéerßlJeerxzÜiederlande auf deren Durchrciie empfangen, Ihre 4, ruhige See und mäßige Bewegung in der Atmosphare.
s))?ajestät ertheilte dem Bisdérof YFZ?“aÜYTTOYYMIeIUBSUYW ' oder Wellengang hat also den Unfall nicht herbeigeführt.
- . („'n , . . ; . , “
VLWTFUYJJYÜFJWUÉ Behufs Einführung des LVYWYÄWRYF . Frankreich. Paris, 9. AWUft. 1 v , ]
- ür crmeiterftelle Herm , ' . TFTYZ wdieer dirOS-Zsték- IZKF“ LMM“- außer dem Vorstehek- ILM" ** blicke im Nordosten von Paris im Werke sind. ,
' " “ ' 102 Stadt- R servoirs auf Menilmontant und Belleville; 2) FÉT'TFUYLF, dv??? Jux fallerdings Einige audgetreten, Andere bereits von St. Chaumont,
„ ** ' » i't lieder er ienen. „ „ „ fruher beurlaubt jmd, Wr UK)) 1 Z EknftthUsM im Scsfionszimmcr 4 markth im äußersten Norden der Petitc-Viklette, und
fand die Verpflichtung des “VMM ' Bau der all ' Schl th" r im äußersten Norden der Grand- . „ gemeinen ach aufe. " „ , des MaglßkatZ |K?“ ust Die 13. DiVifiOU, UWlst Ulan ÖLk "Elbf. 4! VinettQ Es find bei diesen ribetten besÖÜfngt: 50,000 leßkltelr “tg STIHL ihr diZZjädriges Manöver in dcr )).kang "FUEL“? ? 6000 Pferde, 20 Lokomotiven Und 500 Wagen. Auf ch OUR" O '" * “Vom 26. bis 31. 0. operircii ic USU M Md WJaFchW ziehen fich vis »Lippstadt* W TW “fim" *, Sträucher gepflanzk werden- JSLFFUJC d M das eigentliche »» ck t t YZF“. ** Baron von Ma laret, „ ' * . d der reer) . * gende Truppentherlc werden je-Regiment, das 8. Kurasfier-
Bei Soest das 131511753- Iniaéit“ - .- . . , , , , Regiment, eine WPÜMNIe Batterie. Bei Werl das 15. und 55278316 : Italien. Florenz, 10- AUJUÜ- Dkk Justizmmtster VW“
fanterie-Regiment, das 8 HUsakechIimmr und eine Batterie. Hat seine Demission eingereicht. Es wird versichert, daß der Miniit
(* ' . ' Wran cl „ , , . . . Divifiondftab Md der Stab de?“ 261745432114?“ BrigadexeornStab Fer . des öffentlichen Untcxkixbtsg Natolr- mri der mtertßnfttschen ch werden 111 -Soeft- ck“ OLM Me ,erl einquartiert. *] waltung dcs Justiznnmfteriums beauftragt werden wurde.
25. Jnfanterie-Brigadc WYiKeUZTYi-ZZLWUFDU Blätter über angeb- 1 Die Cholera ist in Ancona im Abnehmen begriffen. - bie1 er Studirenden wegen _eiiies . . „.. “ck i..V.L.. ...L... .... .- N...... WPUU' .... MF... dem „;ckan a Quelle verfichern kann, ganz ungsgkündet- "- 9- AUJUst. (OW“ Ztg., Die russische agr p d roßen NU“ &ngst MTF Angust Heute Morgen, meldet die vKöln. Zig», x mit Ergruwdlunxz der YrsachhrderrindaYreeillYeetiTse Urjwchgin diesZm , k _ * . . ' ' ' es brün e we )e im vorigen ' „ „ „ , * [angie die Königin von England, mittels Ums Extrazug 4 JnnesxefRußlands verdeckten und seit dem Friihjahr m Lttthaui !
der französische Gesandte in Fisch.
2 Monaien erhalten.
Bonn, 9. AugU|*
von Herbesthal kommend, Wit hohem Gefolge hier an, fehle ]edoch, Reußen, dem Königreich Polen und Galizien einheimisch geirrt.
. *- “ ' Reise fort. „ ohne die Stgdt „JU beruhten. gleicZ darauf ihre S0 eben Sckleswrg:Hol|em. YleiisburJ-ZZZLFY.e König- von der die inneren russischen Gouvernements na
berinchtYexdierFsrpdTinZztgixfnin die Frau Kron- . des Aufstandes von 1831 betroffen wurden, und die meisten
prinzessin von Preußen Mit YeemdösxéixeZleJeerrrscéZFen begaben *. eben so wie die von 1832; das Werk der WWW)?" EMM"
WWJUJÉDY aérYeTnFeixeirAeöixdlifum mit Öurrah begrüßt, alsbald seien,; Der „'Dziennik Warszawski- t??? ein frü MKII bereitstehenden Wagen in das Militairrazaretb “" d“ Gerucht ""t-' YOUTH fich'n sthCoZmité zu 1(-*chckiiilsr17tcke- Wie es heiß" beaßfiWgM-fie' bevoFÜTHÉiécksabIrFOZZ YMMD ,mdieQJ'uiciirstche e1Regierung; 19 Wie die i YÖYMW*MFÉZTZeYbFildchodeetranereriixosrfxlzlelZ TFH werden die Herr- 1! in fRqulain itmd Pfolleskä) JU WTF???? YLkazxjothi EFFI ZKB) Yai“ . », „ , von ier hate er reiung a kk kU . schaften,:mt der *,mekxx YYY ZZZZYHYÖFK fich - h bewirkte DiskreditiriinZ der rassischen Jinanzen- lesters WMF“ Mä) Zeedsesketctmf J::grem flacédt- 10. August. (Darms. Ztg.) Ihre stiftung. Man weiß m der That nicht, was man von ,
- - ' ' ' der um an rei e Brandkalayiii smd, Ste erinnert an die nicht mm f I ck ck Unterdrucku.
Brin
[ge mittelst “; sprechen ihreUeberzeugung dahin aus, daß die gegenwärtigen BW",
Leopold der Gesellschaft anschloß. Im Laufe des heutigen ! schon friiher erwähnt, ist der Carl von Granville als Minister in -
' »Grcat Ea erna heute berichten können. be- _1 Was wxr vom | da die Signale ,
tlaiti cn Kabels zu schweigen beganne'ri, schönes Wetterge- “; Zébta ba1be1sichmuß. Zwei von Amerika herubergckowniene Schiffe. .: zwischén deren Kursen das Ricsenschiff höchst wahrscheinlich scmr dq- * malige Lage hatte, verzeichnen fiir entsprechendeZett und Oertltchkeic
Dcr "Abend-MoniteW
; -- - " tl'clci Arbeiten auf welche in diesem AUS“? .
zahlt die IWM Off?" * ) ' “ Es find dies 1) d.. ; dic “Hügi " die in eine wahre Schweizer Landschaft W ;
JnJolge deffen ' wandelt werden sollen; 3) der Bau des allgemeinen Schlachirieb- ; endlich 4; der -
VON St. Chaumont sollen nicht weniger als “1,500,000 Bäume UM
welchcr fich augenblicklich in Paris befindet, hat einen Urlaub VM :
“Mann angegebenen
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ähnlichen Enthüuungen denken sol]. Eins aber wird durch diese Beschuldigungen der kusfischen Tagespresse sicher erreicht: die Ent- ßammung des russischen Volkes zum fanatischen Hasse gegen die Polen, - Das .Hotel de.l'Europe in Warschau, das im Jahre 1863 wegen darin aus politischen Gründen verübter Ermordung des 01'. Hermann Bartholdi zu militairischen Zwecken konfiszirt wurde, ist jeßt durch Verfügung des Statthalters Grafen Berg an die Be- fißer (einen Actien-Verein) zur freien Disposition zurückgegeben wor- den. -- Die im Jahre 1862 wegen des KriegsZusiandes auf dem Sächsischen Play in Warschau für das Militair errichteten hölzernen Baracken werden jeßt abgebrochen und entfernt.
Schmeden und Norwegen.
der aufständischen Fürsten praktisch verwerthen. Daß die
Stockholm, 6. August- ZZ? später in den Krieg hineingezogen werden und sich
sämmtliche Schiffe des russischen Geschwaders unbehindert an der Festung Waxholm vorbei den Strom hinaufsegeln können. Nur der »Generai-Admiral- kann von der Erlaubnis; keinen Gebrauch machen , weil er 27 Fuß Tiefgang hat, also die vKuhticfe- nicht pasfiren kann. Nicht weniger als 14 Monitors sollen sich in dem Geschwader befinden. - Der König geht am Mittwoch auf dem Kronendampfer -Valkyria- nach Waxholm hinaus, um die Ge- schwister Konstantin und Alexis zu empfangen, die auf der 'Valkyria- an Bord gehen und damit nach Stockholm heraufkommcn. (S.
die telegr. Dep. d. gestr. Zig.)
Dänemark. Aus Kopenhagen, 7. August, wird der »Wes. Z g.“ geschrieben: 'Zu Ausgang des Monats wird der unerquick- liche Verfassungskonflikt neuerdings von den Landesabgeordneten er- örtert werden, jedoch nicht von den Stimmberechtigten des durch die Sonderversaffung vom 5. Juni 1849 ins Leben gerufenen dänischen Reichstages, sondern von den Mitgliedern des nach der bekannten ehemaligen dänisch-schlcswigschen Gesammtverfaffung vom 12. Noyem- ber 1863 erstandenen Reichsraihs. Das Ministerium wird übrigens eine schwierigePofition einnehmen gegenüber derin der Zweiten Kammer über
Harry Parkes werde eine schwere Aufgabe vorfinden.
Telegraphische Depeschen aus dem Wolff'schen Telegraphen-Büreau.
Kiel, Freitag, 11. August, Vormittags. engeren Ausschusses der Schleswig-Holsteinschen Vereine. Wien, Freitag, 11. August, Morgens.
dem Könige von Preußen in Salzburg zusammenkommen.
zur Zeit General-Secretair im Finanzministerium ist.
und Pulverfabriken in Thätigkeit geseht; und wie wenig sie an eine UnterWerfung oder ein baldiges Ende des Kampfes denken. geht daraus hervor , daß sie zwei ihrer Beamten nach Europa abg'esandt haben, “damit diese , verschiedene Länder durchreisend , sich mit den Fortschritten europäischer Kriegskunst vertraut machen und, nach Japan zurückkehrend , ihre theoretischen Errungenschaften im Dienste Interessen der fremden Anfiedler unter diesen zerrütteten Verhältnissen nicht leiden sollten, läßt fich kaum annehmen; und es ist wohl erflärlich, wenn in einer Korrespondenz der *Timcs- aus Schanghai vom 5. Juni die Befürchtung ausgesprochen wird, daß England früher zur Unter-
Am Donnerstag ist eine General-Ordre herausgekommen, der zufolge der ujRgZererxths oxreißiskchxraÉTFthYarLchgYIYZt LYZYFFWYÉ
. Wie die -Kieler Zeitung- meldet, ist die *Preeßer Zeitung: polizeilich konfiszirt wor- den, wie es heißt, wegen Veröffentlichung des Rundschreibens des
' Die 'Neue freie Pressea erfährt, der Kaiser von Oesterreich werde nächfte Woche mit
Florenz, Donnerstag, 10. August. Als Nachfolger des zu- riichtretenden Justizministers Vacca wird Cortes e genannt, der
Heute find in Ancona auf 92 Cholera-Erfrankungen 62 Sterbe- fälle vorgekommen, gegen gestern eine Abnahme um etwa die Hälfte.
eine starke Stimmenzahl verfiigendcn Bauerndemokratie, da diese die ge- schliche Berechtigung des ReichSraths bestreitet und nur von einer Kompetenz des nichr einberufenen dänischen Reichstages wiffen will. - Die preußisch-österreichischen Differenzen in der schleswig-holstein- schen Angelegenheit beleben die diesseitige Hoffnung auf die Rück- erlangung des nördlichen Schleswigs. Man rechnet nämlich in nationalen Kreisen auf eine so starke Veruneinigung der deutschen Großmächte, daß die beiden Westmächte für Schleswig die befriedi- gende Geltendmachung des Nationalitätsprinzips durchseßen würden. - Bewohner der dänischen Insel Fühnen, welche augenblicklich der schleswigschen Stadt Sonderburg einen Besuch machcn, find von der dortigen dänisch-gefinnien Bevölkerung sehr warm empfangen.
Amerika. New-York, 29. Juli. Der Kompetenz-Konflikt welcher vor Kurzem in Alexandria, Virginien, zwischen dem Civil- gcrichtshof und der Kommission des Büreaus der Emancipirten ent- standen war, ist in der Weise zum AuStrage gekommen, daß für die Aburtheilung aller Sachen, in wclchen Neger betheiligt find, ein besonderer Gerichtshof (b"x-Sczämczn's Soari) geschaffen worden
Kunst- und Wissenschaftliche Nachrichten.
desselben.
erschienen.
1856. Ein Sachregister (dag. 85-99) erleichtert den Gebrauch.
-- Das gllqr_meineVerggeseß für die preußischen Staaten vom 24. Zum 1865 nebst den vollständigen Materialien" zur Erläuterung _ Herausgegeben von C. Hahn, Königl. Tribunals-Rath. Berlin 1865. (Verlag der Königlichen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei (R. o. Decker). 8. 423 Seiten. Die vorliegende Darstellung beginnt mit einer Einleitung (S. 1-36), welcher die Behandlung der zwölf Titel des Gesehes (in 250 Paragraphen) und zum Schluß ein Sachregister folgen.- Zu den Geseßes- Paragraphen ßnd die Motive des Regierungs-Entwurfs, resp.. der Kom- misnon des Herrenhauses und des Abgeordnetenhauses beigefügt, so daß eine dollständige Uebersicht über die Art und Weise, wie das Geseß in seinen einzelnen Parthieen begründet und entstanden ist, gewonnen werden kann. , -« Von dem »Strafgeseybuch für die preußischen Staatena tft so eben eine neue Ausgabe, nach dem Allerhöchften Erlaß vom 14. Juni bearbeitet, im Verlage dcr Königl. Geh. Ober-Hofbuchdruckerei (R. v. Decker) Dieselbe enthält selbstverständlich nebst dem Einführungs-Gesey vom 14. April1851 die dasselbe ergänzenden und abändernden Gesche vom 22. Mai 1852, 25. April und 4. Mai 1853, 6. März 1854 und 14. April
ist. _ Aus Washington meldet man, daß der Finanz- Secretair M'Culloch wegen der steigenden Einkünfte und der großen Verminderung der öffentlichen Ausgaben bis zum Zusammentritt des Kongresses alle Forderungen an die StaatSkasse bestreiten zu können glaubt, ohne zu einem zeitwei- ligen Anlehen seine Zuflucht zu nehmen. - Das Kriegdministerium hat ein Büreau eingerichtet, dem die Sammlung, Aufbewahrung und Veröffentlichung der südstaatlichen Dokumente obliegt. - So- wohl von Monroe als von Washington hört man, daß Jefferson Davis jeßt häufig auf den Wällen und im Innern der Festung umherspazieren darf. -- Von Richmond find zwei Ladungen Tabak, es heißt auf französische Rechnung, abgegangen und in Hampton Roads verschifft worden; wahrscheinlich die Vorräthe, wegen deren Ueberlieferung fich die französische Regierung angeblich nach Washington gewandt hatte, sobald die Nachricht von dem Falle Richmonds ein- getroffen war. - Jm Territorium Dakotah dauern die Kämpfe mit den Indianern fort. *
Asien. Die Unruhen, welche den südlichen Theil des japa- nischen Reiches wieder heimgesucht haben, find fälschlich mit dem Namen eines Bürgerkrieges belegt worden; richtiger ist es, fie als eine Empörung zu bezeichnen, Von kurzer Dauer war die Aus- söhnung des Fürsten Satsuma mit dem Taifun, und da der Kaiser von dem Fürsten von Nagato, Tschoschin, die Zahlung der von den europäischen Vertretern geforderten Entschädigung für die Affaire von Simonofaki im Betrage von drei Millionen Dollars verlangte, so hat Satsuma die Gelegenheit ergriffen, fich mit dem die Zah- lung“ verweigernden Tschoschin gegen den Taifun zu ver- bünden. Während letzterer nun schon einer auf 100,000 Armee Marschordre ertheilt bat, um das Gebiet des widerspenstigen Fürsten von Nagato zu be- seßen, wird von feindlicher Seite ein energischer Widerstand organisirt. Sowohl Satsuma als Tschoschin haben alle ihre Geschüßgießereim
Statistische Nachrichten.
eines Landstraßen die erste
Artikel: nimmt die
Als Grundbedingung
Fahrbarkeii der Stelle ein.
liche Einziehung des einmonatlichen Betrages der Klassen- kommensteuer unter verhältnißmäßiger schlachtstcuerpfiichtigen Städte gebildet.
gierungsbczirken auch öfters vorgekommen. -- I
det , daß die auf 15 Jahre projektirte
- Ueber Kreis-Chausseen im Regierungsbezirk Marien- werd er bringt das Amtsblatt der Regierung zu Marienwerder folgenden entsprechenden Kultur - Zustandes
der großen Ausdehnung des Regierunngezirks von 320 Quadrat-Meilen, welcher nur in der Mitte durch die Ostbahn halbirt wird, ist dies um so mehr erkannt worden, als bis zum Jahre 1850 nur die Berliner Staats- Chauffee die eine Hälfte des Regierunngezirks Von Züßer bis Dirschau durchschnitt, eben so wie die Staats-Chauffee von Bromberg nach Dirschau in der entgegengeseßten Richtung, während auf dem rechten Ufer der Weichsel in 8 Kreisen keine weitere Staats-Chaussee vorhanden war,- als die kurze Strecke von Marienwerder nach Marienburg. -- Durch das Allerhöchft be- stätigte Regulativ vom 23. Juni 1854 wurde die Konkurrenz für Prä- mien-Chauffeen eröffnet und ein Provinzial-Prämienfonds durch jähr- und Ein- Heranziehung der mahl- und Dieser für die ganze Provinz bestimmte Fonds wird nach Regierungsbezirken getrennt verwaltet und durch das Geseß vom 22. Juni 1842 war den Kreisständen die Befugniß egeben, zu gemeinnüßigen Einrichtungen und Anlagen Kreisabgaben zu be- iJchließen, und damii die Möglichkeit gewonnen, daß die Kreise als Unterneh- mer von Kreis- und Prämien-Chausseen auftreten konnten.-- In der Regel wurde für solche Unternehmungen eine Staats-Prämie von 10,000 Thirn. pro Meile bewilligt und eine Provinzial-Prämie von 5000 Thlrn. Es war reglementsmäßig zulässig, die Provinzial-Prämie bis zum dritten Theile der anschlagsmäßigen Baukosten zu erhöhen, und ist dieser Fall in anderen Re- m Marienwerder Regie- rungsbezirk wurden jedoch gleich Anfan s so viel Kreis-Chauffeeb angemel-
Zahlungspmode zum Chauffee-Prä- mien-Fonds mit Königlicher Genehmigung um 6 Jahre verlängert werden mußte, um das Minimum der Prämie mit 5000 Thlr. pro Meile für alle Anmeldungen zu decken. - Sie Ausvehnung der auf diese Weise ange- meldeten Kreis-Chausseen überstieg 130 Meilen, und da deren Aus hrung im wohlversiandenen Interesse der Unternehmer nach Möglichkeit be keunigt und in 10 Jahren nahezu vollendet worden , während die Zahirmgsperiode