1865 / 195 p. 4 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

26 Kuüfk- uud wiffenféh'aftliche Nachrichten.

-- Der Verein deutscher Ingenieure hält 01114, 5.,und6.Sep- tember, in Breslau seine Hauptversammlung. Eirichzeitig mr_i deanro- kamm der Hauptversammlung ist ein sehr lehrreichcr Bericht uber die 'am . und 8. Juni in Eisenach stattgefundenen Sißungen" der _Kommrsston des Vereins zur Ausarbeitung eines Gutachtens uber die Organisa- ; “tion polytechnischer Schulen ausgegxben worden_. Die Hciupwer- ; sammlmrg wird über die von der Kommiyfion vorbereiteten Antrage Be-

0 en.

[chlUß-f Jim pommerschen Plönsee bei Lübtow siiid Reste vonValten Yfahl- bauten entdeckt worden, welche Prof. Hering m der WZ 011011." 5.6- de- i'cbreibt. Die Baustätte nimmt einen'Rauni 0011 140 Schritt Lange und 120 Schritt Breite ein. Fast sän11111l1ch0Pfahle 1ind_von EichexilZoiz, 4-16 Fuß lanq und 8-- 10 Zoll dick. Thonjcherbcn, Mxißel "und Hammer vori Stein, Meißel von Bronze, Wirthschaftsabfalie, Tdierschadel, _(Hewciye, ver- kohltes Getreide xc. fand man an der Stelle, m 1301 obern Srhicht aber 0011) Geräthe von Eisen. Daß der Pfahlbau durch Jener zerstort worden, 111

' ! kbar. ' . deutlé Fus Frankfurt meldet das FFr. Ja: Jm Goepthehauxs [| seit Kurzem der durch sorgfältige Nachforjcyungen ernnticlte friihere Bestand des Treppenhauses und des Zimmers des Dichters wreder hergestellt uiid auch das kleine Fenster seitwärts, von welchem aus der Herr Rath die recht- zeitige Heimkehr des lebenslustigen Sohnes zu beaufiicvtigen pftcgtc, von

innen er erö nei. _ „19 Der TAUJ- Ztg.« wird unter dem 16. Augiist gemeldet, das; der

!

Köni von Bayern in einem in den leßten Tiigcn eriiisscnen Hirndßhrcibcn an das Kultusministerium der hisiorischen Konimimidn in Mizwcyen zum Zweck der Vollendung der von_ ihr begonnenen NWthcn 001 15311100 die Summe von jel15,000 JsZh bewiijigt hat.

- Der Köni i reu'i 0 seit 1846 zu Ba111§13ercéz40nsä1sig, arbeitet, wie dem »Kölner *Téoniblrrtta aus Bamberg berichtet wird, seit 5 Jahren 011 einctii„kolossaicii, 22.251115 [aiich und 12 Fuß breiten Modelle des beruhmtcn ZZiener «t. Stephans-Domes. Dieses ricscnhafte Modell steiit den StkphOI-DNU in Wien in seiner reichen Architektur von e_iußcn und innen auf das „Neueste bis zum kleinsten Thürmlein dar. Außer dem voiicndeten Hauptthurme

und dem unvollendeten nördlichen Thurme, so wie den beiden 1100110011 so- , Majestät dcm Kemer “xzranz ;

genannten Hridenihürmen find auch,die voii Sr. , _ Joseph nunmrhr vollendeten acht reich verzixrten und zierlich durchdrocdcnen Dachgiebel an diesem Modelle auf das K01111kc1chst0 ausgefuhrt, ivclcyefjncvst dem buntfarbigen Mosaik-Riesendache einen herrlichen Anbliix gewirhrcn. Auch die westliche byzantinische Hauptfagade niit ihrem rundbogigen Yorial, dessen zierliche, mannigfaltige Säulchen und die mer Yioxettensenstir sind äußerst künstlich und zart gearbeitet darZesteiit. Um 008301100 131111 “seinen düsteren Gewölben, Säulenhaüen, meist bunten (5310810110001, 21, 211- tären, 3 Orgeln, den Grabmälern der Erzherzogeuund Kiriier, _kunsircirhen Kanzel u. s. w. bequem in der Nähe beschauen zu fonneti, _1st_dic1crz kol-onaie Modell so eingerichtet, daß fünf Persotien zu gleicher “(3611 111 das 1111111eic Hauptschiff eintreten können, mid zwar m _folgeiider Art: _das MZR“ steht auf einer über 4 Fuß hohen, 22 Fuß großen,]iarkw Taxxl,-dcr xzuxzbddcn des mittleren Hauptséhiffes ist offen gelaffen, 10 da;; der zußbodcn der 111- neren Kirche mit den Schultern eines Mannes gleich steht, deniriaäx'tiur d0r Kopf des eintretenden Beschauers im Dome herumwandert, die ,511130 dev- 17.-[ben aber auf dem Fußboden _ , -, . ' er die drei hohen, düstern Gewölbeichiffe, Pfeilerreiheii und Zensuren gothi- schen Fenster um, über und neben fich erblickft, 0110 gleichyam im Donic berumwandert,“ eine Einrichtung, die noch bei keinem Modell der Rimst- Kabinetie Europa's gesehen wurde. Das Innere i_md Aeußcre der Kirche wird bis Ende September dieses Jahres vollendet sein, der Bauxder bixiden Hauptthürme aber im Oktober begonnen werden und, Wie der Meister 1010| versichert, noch volle zwei Jahre dauern,]d daß der Zatize Piodxüdau rider sieben Jahre Zeit erfordert. Dieses 111 iemer Art, einzige "Kunstwrrk wird ein herrliches Seitensiiick zu seinem im Jahre_1848 zu Koln auigesteliteii Modell des Kölner Doms bilden, nur daß dieies StephanSdom-Modell bet- nahe viermal größer und höher als jenes zu Köln wird.

- Die »Wiener Ztg.« meldet den am 15. d. M. crfolgtczi Tod des Direktors der K. K. Münzgraveurakademie Joseph'Bohin. Im Jahre "1794 zu Wallendorf in der Zips geboren, gelgng cs :hm 1111111111131"- stühung der Grafen Lamberg und Fries fiel)" ni scinenvr Fache eme unge- wöhnliche Bildung zu erwerben. Seine vorzuglichcn LLMLMILU- verschaffien ihm bereits im Jahre 1831 die Eigenschaft einesKK. Kammermedailleurs. Eine Reihe von Medaillen, wie namentlich jene auf den Fürsien Schwirrzen b erg, den Freiherrn v. Jacquin, den Olmüßer Jürstdiichof Grafen Chote'k, die Künstler Lablache und Catalani, den Historienmaler Dawid, em Bastelief des Herzogs von Reichsstadt, Portraitbiisten des Papstes Gregor 1101, des Erzbischofs Grafen Hohenwarth, des Kardinals Consalvi machten seinen Namen in den weitesten Kreisen bekannt. In den leßten zwei Dezennien seines Lebens lebte er zurüikgczogcn und de- schränkte seine künstlerische Thätigkeit auf die Leitung der Graveurschule der K. K. Münze. Er War auch ein ausgezeichneter Kenner und Sammler von Kunstgegenständen. Aus seiner Schule ging auch einer der vorzügltchftcn Wiener Medailleurs der Gegenwart, Profeffor Karl Radniyky, hervor.

_ Professor 131". Ignaz Semmelweiß aus Pcsth- bekannt diirch seine Schriften und sein praktisches Wirken auf dem Gebiete der Gynako- logie und Geburtshülfe, ist, der »Abendposia zufolge, am 13. d. M. in Folge einer Gehirnlähmung in Wien gestorben.

Gewerbe- rind HaUdelS-Nachr'icbten.

Barmen, 16. August. Die Weber, Wirker und Riemendreber babeii, der vElberf. Ztg.a zufolge, ein Rundschreiben an die Fabrikanten erlassen, worm dieselben ersucht werden, die bis jest gezahten Löhne um 50 pCt. zu er-

des Ausstellungs- Salons einhergehen und _ ' und Taxis gefiihrt werden.

Hofmodelleur Karl Schropp aus Erfurt, -

"'0

höhen und die sogenannten »Strafgcldera, als eines freien Menschen Un- würdig, aufheben zu wollen. Sie erbitten sich darüber bis zum 21sten d. Antwort.

» (Hamburgs Handel im Jahre1864.) Nach den von dem handeisstatistischen Büreau zu Hamburg zusammengesteUtcn Ueberfichten Um- faßte Hamburgs Einfuhr im vorigen Jahre ein Quantum von 43.858,294 Ceniner netto, zum Werthe Von 773,016,770 Mk. Bko. und übertrifft in beiden Beziehungen den Umfang jedes friiheren Jahres, ingesondere den des Vorjahres um nichr als 2', Millionen Ur. und 34 Millionen Mk. Vio. Es ist dies ein überraschendes Resultat Angesichts der kriegerischen Ver- hältnisse im benachbarten Norden und ihres lähmenden Druckes auf den

, Seehandel.

Zu dem Mehrbetraig des Einfuhrwertbes haben Baumwoile und Baum. wollcngarn resp. Über 20 und 9 Millionen Mk. Bko. beigetragen. Außer. dem wirkten vorzuiZSweise Schlachtviei), Raps- und Rübsaat, Zink, Wdilen. Und Haibwollemvaarcn auf dieses Resultat hin. Andererseits ist hervorzu. heben, daß die “Zufuhrcn 001151010011th und edlen Metallen gegen das Vorjahr um einen Werth von circa 21 Millionen Mk. Bko. zuriickblieben,

Dic Einfuhr auf den fiir den Verkehr zwischen Preußen und Ham. burg wichtigsten Verbindiitigsrvcgen betrug im Jabrc 1864: uuf der Berlin-Hamdurger Eisenbahn, 0110 dem Zoilvei'ein: 1,582,241 Centncr, an Werth: 113,041,130 Mk. Bed., Transito durch den Zollverein: 197,512 Ccntner, an Werth 16,498,810 Mf. Bes., von der Obcr-C'lbe, aus dem Zollverein: 5,623,079C1r., an WMW 30,364/120 Mk, Bed., Transito durch denselben: 207,532 Sir., an Wrrih 1,270,670 Mk. Beo, von und iiber

- Harburg: 696,943 CM., UU Werth 40,443,870 Mk. Bed., sccwärts Von

den prsiißischen Ostscedäfcn: 5215 Str., an Werth 36,740 Mk. Bro. ZU“ sammen 8,312,522 Gtr., an Werth 201,655640 Mk. Veo.

DreSden, 18.Aug11st. Dic Statuten der projektirtenvSéicisisckwn Bank zu Dresden« 61111011 111111111110, wie das »Dreßd. J.« meldet, die Lillerhöüyste Bestätigung erhalten. Dai; Görundkapiial der Bank, welcher die Llasgabe von incrzinsiicdcn Noten in Beträgen von 10-500T11010rn g,. stattet ist, besteht vorläufig cms 5 Millionen Thalcrn in 25,000 Acticn'a 2:30 Thaler, kann jedoch bis zu 10 Millionen Thaler erhöht werden. Die ersten 5 Millionen Thaler haben die „Mitglieder des provisorischen Bank- Comités iibernommen und hichon 1 Million Thaler in 5000 Acticn ziir öffentlicyen Subscription aiifgclcgt, für welche die Zeichnungen am 28. August d. J. (in Dresden bei Michael Kuchl und bei Brisscnge u. Comp., in Berlin bei S. Vlcichrödrr und F, M. Magnus, in 66111 bei Sal. Oppenheim ,'1111. u. Comp.) enigegcngcno111111011 werden. Das Nähere hieriiber kündigt cine Bekanntnmcizung dcs provisorischen Bankcomités an. 801310cm bilden: F,“). W. Bassenge n. Comp. (Dreßden), Graf von Ein-

* siedei-Rcidersdorf,Miel).1ci*Kaskel(Dresden), Sal. Oppenheim

]1111. u. Comp. (6610), Ernst RülfeWräsident der Dresdner Handelskam- mer), S. Bleichröder (Berlin), Richard Harim 01111 (Chemnixz), F. M. Magnus (Berlin), M. A.. von Rothschild u. Söhne (Frankfiirta. M.), Fürst von Schönburg - Waldenburg 0110 Graf Wilding von Königsbrück, '

* Die deutschePostconfcrcnz, wclche zuCariéruhc am 4. Sep-

, tember d. J. ziisiimmentrctcn sollte, ist, wie die »Bank- und Handels-Zig,a erfährt, bis Mai f. I. vertagt worden.

Der wichtigste Gegenstand der

: Verhandlungen der nächsten Posi'corifcrcnz wird der in Aussicht genommene : neue Postverirag mit der Schweiz 1001,“ der bestehende von 1852 ist ver-

altci. Die Verhandlungen mit der Schweiz, die im Laufe des Winters stattfinden diirften, werden 11011 Örstcrreich, Bayern, Württemberg, Vadim

- Nachdem in den Jahren 1860 und 1862 zu London und im Jahre 1864 zu York internationale Versammlungen von Vertretern des Handelssmnch zur Berathung der Frage stattgefunden haben: in welcher Weise eine übereinstimmende Cicsexgrvung der Verschiedenen Staaten din- sichtiich der Materie der Haverei zu erzielen sei? (dergl. Nr. 36 des Hand. AM). 1864 „11. S. 186) soil 111111111010 cine gleichartige internationale Kon- ferenz im Oktober d. I. zu Sheffield abgehalten werdcn, um iibcr Vorschläge zur Erzicliing einer iibereinsiimmenden Gcscßgcbung in Betreff der Materie der Frawtgcldcr dcr Schiffer zu beratHschlagcn. Dcr Konferenz wird zu diesem Behiife ein von den belgischen Vertretern nuf dcr vorjährigen Yorker Versammlung iiingearbcitctcr (Beseßcntwmf vor,",clcgt werden.

London, 17. August. Der amtliche Bcricht über Handel und Schifffahrt wiihrend der ersten Hiilfte dcs gegenwärtigen Jahres ist ver- öffentlicht. Die Bcrcchnmng fiir den Werth dcr hauptsächlichstcn Einfiihr- Artikel reicht nur bis 311 Ende Mai. Diex'cr Werth wird auf 60054933 Pfd. St. geschäyt, gi'gcn 77-111,091 Pfd. St. in den entsprechenden funf Monaten des vorigen Jahres. Es ist dies allerdings ein bedeutender Aus- fall, der jedoch kein besonderes Entscßen hervorzurufen braucOi, da eine Ab- nahme des Werthes nicbt nothwendig gleichbedeutend mit einer Abnahme der Quantität ist und fick) Niemand dariiber beschweren wird, wenn es ihm vergönnt ist, seine Einkäufe wohlfeilcr als früher zu machen. 12,000,000 Pfd. Steil. der erwähnten Differenz von 17,000,000 Pfd. Sixti- kommen auf Rechnung der Baumwolle. In den ersten funf Monaten des Jahres 1864 iniportirie England Baumwolle slim Werthe von 29,340,681 Pfund Sterk, während die diesjährige Ein- fuhr auf nur 17,182,887 Pfd. St, veranschlagt wird. Dabei ist,iUcht außer Acht zu lassen, daß die Engländer in diesem Jahre für die gcrzngkke Smmne beinahe eben so viel Bmiiiiwdlle erhielten, wie im vorigen fur d;? höhere. Die 29,340,681 Pfd. St. repräsentiren 2,756,664 Centner, dks 17-182,887 Pfd. St. hingegen 2,637,022 Centner Baumwolle. Was die Einfuhr von Schiachtvieh betrifft, so wurden in diesem Jahre 1313 zum 30. Juni 74,392 Ochsen gegen 47,066 im vorigen und 250,212 Scßaf? und Lämmer gegen 129,350 eingeführt. Die Zahl der „eingerhkF ten Schweine belief sich in diesem Jahre auf 38,006, im 0011- gen auf 18,802 und im Jahre 1863 auf nur 982. Andere?- seits bat die Schinken- und Speck - Einfuhr abgenommen. Die Herabseyung der Thee-Zölle hat ihre Wirkung auf die Thee-oConsumkWn bereits“ bemerkbar gemacht , indem in diesem Jahre 49,429, 73 23ka gegen

“,' große Thurmschwalbe (0711501115 0,1115) hat uns schon vor einiger Zeit ver- [FMM Maffcn,“ ein sicheres Zeichen, dciß auch sie schon von dannen zichcn “den- woraus man aiif ein baldiges Cinirctcn kalter Witterung schließt.

“UF nur erträgliche Erndte find gcbcffert, seitdem Mitte Juni Regen und 1775711111111?) frische Llusstben der Felder zu dankbarer Bewunderung der Meta- «é'ZSoJM hat.

YÜUÄ) a «,?ZZQualitäk

„;zubrmgen im Begriff ist.

* Wieder so durchgew0chscn, daß man kaum noch des Frostes Spuren an ihm

2671

heutigen Stande der Dinge freilich wohl die unliebsame Auéisichk aus noch?

44,557-49?) PP-Bim vorixxetdr für den den. Au in ezug_au ' en Jucker giebt sich der Ein 11“ d s- - _ ten Tarifs kund, da ".' diesem Jahre 5,047,926 Pfd. , "813,1 bembgestß Pfd- mehr als ',m vorZJM Jahre, tMportirt wurden. Die Wcjn.ConsU1n„ tion hat um em Geringes zugenommen, indem 5,816,931 Gallonen in

diesem gegen 5,774,150 Gallonen im vorigen Jahre eingeführt wurden.

Der Unterschied kommt. auf Rechnung der leichten fran 6101er! W ' deklarjrte Werihßer :n den ersten sechs Monaten dzesf'liiufetideetlineÄaFch ausgeführte," heimischen Produkte h_etrug 74,128,638 Pfd. St. gegen 78 047,586 Pid- St. ,mi' vorixxzen Jahre. Fur den Monat Juni find die entspiechenden Zahlen 13,227,062 Psd; St."1ind 13,978,526. Es sind das keine großen Differenzen und. 118 erklaren 11ch mehr als ziir Genüge durch die 210110111110 des Handels. init Amerika. In den ersten fünf Monaten des Jahres 1864 exportirtx England Waaren zum Wertde Von 10,318,537 Pfd. St 7100) den Léeremtgicn St_aaxen, in diesem Jahre nur zum Werthe vori «955/433 Pfd'St. Dieie rider 5,000,000 Pfd. («*t. betragendc Wcrih-Ab- nahme uderstetgt dcn Ausfall in dcr gesammten Ausfuhr Englands, woraus folgt, daß der Handel mit andern Ländern sci) aebobcn „, Der Tontiengchait der in die englischen Häfen einqeliiufcncn Schiffe betrug in dietem Jahre 4,694,634 gegen 4,646,358,' doch liefen in diesem Jahre aus den Vereinigten Staaten mir 235 (276,023 Tonnen) gegen 515 (511,838 Tonncnl im vorigen Jahre ein. Der (He- xammt-Tonnengehalt der in diesem Jahre aus England außgclaufcncn ? Schjffe stieg um 70,000 Tonnen,“__d0ch sank die Zahl der nach dchex-cjnjg. 7 ten Staaten ausgelaufencn von 637 (649,703 Tonnen) auf 366 (432-541

Tonnen). Jm Verkehr mit fast allen europäischen Ländern hat Zcihl “nnd : Tonnengehalt der aus- und eingelaufenen Schiffe zugenommen. (",n der ? ersten Hälfte 1305 Jahres_1863 überstieg die Gold- und Silber-Einführ die

Ausfuhr um_ 050.000 Psd._St, im vorigen Jahre betrug der Ueberschuß 1,943,000Pfd.S1. und tn diesem Jahre 4,126,000 Pfd. St. »Wenn ? wir glauben köimtena, bemerkt die »Timesa, »das; der Besiy von Gold und Silber dcn dcsien Maßstab für den Wohlstand einer Nation iibqäbe, so könnten wir init unserer Wohlfahrt prahlen, allein wir geben uns iieber dem Glauben hin, das;_ das Wiederaufbliihen des Handels in den nächsten 1 sechs Monaten eine Er1chcinung beseitigen wird, welche in Wahrheit ein ' Zeiche» cines sockenden Handels i|,« '

Landwirthschastliche Nachrichten.

Danzig, 18. August. Seit Montag, schreibt das »Dampfb.«, haben wir wieder Regenwetter und Auswuchs im Getreide ist unvermeidlich. Zu unserer niichften Umgegend und „weiter östlich ist noch nicht einmal der Roggen ganz geborgen, im Culiner Lande und weiter nach Polcn erst Roggen und '; bis ck, der Weizenernie. Reif ist alles Getreide und die Fortdauer des Regenwettsrs von um so beklagenswerthcrem Einfluß. Zu- vörderft regnete es mit Ost- und Nord-, ]“th auch mit Westwind, und der Barometerstand bleibt ein außerordentlich niedriger.

Marienburg,17.August. Der anhaltend starke Regen, wird der »Wcßpr. Ztg.« berichtet, stellt den Ausfall unserer Ernte jeßt sehr in Frage. Von Roggenist erst ein Theil unter Dach,“ Weizen, Gerste, Hafer liegt noch im Felde und fängt an auszmvachsen. Schotcnfrüchtc, 11.301010 durch die Nässe weniger leiden, versprechen den Wahrnehmungen nach eine gute Ernie. Kartoffeln, welche schmackhaft und einen reichlichen Ertrag ver- sprachen, fangen stellenweise an zu erkranken.

Aus dem Regierungsbezirk Merseburg, 17. August, wird der »Magdeb. Ztg.“ geschrieben: Seit dem 11. dM. haben sich Über dem Saal- und Unstrutthase jeden Tag und zwar jedesmal in der Zeit von 1 bis 3 Uhr Nachmittags Gewitter entladen, denen ein anhaltender Regen folgte. Bei dem vorgestrigen Gewitter siiirmte es außerdem so gewaltig, daß in, mehreren Waldungen und Obstanlagen leider arge Verhcerungen angerich- tet worden sind. Auch hat der Sturm an mehreren Stellen" der Eisenbahn Telegrayhenstangen beschädigt und in einigen Dörfern des Kreises Eckarts- bel'ga Effendauvcn weggerissen imd Fensterscheiben zerschmettert.

Ostbevern, 15. August, wird dem »Wesiph. V1Ctk.« gemeldet: Die FWW? stehen hier im Allgemeinen recht gut und die Roggen, Gerste- und Hafer-Ernte, wclche größtenthcils bcendigt ist, liefert ein ganz befriedigendes Rcsulfat. LlUch der Buchweizcn, welcher gänzlich erfroren zu sein scdicn, ift

bemerkt. Bei den Kartoffeln hat sich jedoch an manchen Stellen die be- kqnnie Krankheit wieder eingestellt. - «Fon Gcwitiern wird unser Ort in d1esem Jahre stark heimgesucht. Kaum zeigt sick) ein dunkles Gewölk am fernen Horizonte, so treibt der Wind 08 scbncli herüber. Schon viele Bäume 120113002303 zersplittert. Andrrweiiigen Schaden hat er jedoch - Dank dem „1901111100 “nicht angerichtet.

E Aus Düiseldorf, 18. August wird gemeldet. Eine eigenthümliche r1chclnung bietet in diesem Jahre der frühe LMUZ der Schwalben. Die

[als“); 0]? Mauerschwalven (1110111160 11111103) sammeln fick), wie man auf 111 WWW, bc1onders auf dem Schwanemnarkie wahrnehmen kann, in

Kurland. Dic »Dorpaicr Ztg.« schreibt: Die trüben Außsichtcn auf

;aknie wieder so harmonisch zu wechseln begannen, daß das heutige über- Morphose anregt, die sich unserer Miithlofigkcii gegenüber so unerwartet voll- Der Klee ist bereits Meistens glücklich eingebracht und wenn 11 Quantität sehr wenig befriedigend, so dagrgcn desto besser (111 Aehnlich wird es auch mit dem Heu. Werden, das man jegt ein- Und so besteht denn bei Konsumenten bei dem

heimischen Verbrauch eingeführt wur- -

über 600,000 Z

höhere Preise als im vorigen Jahre, nicht aber die B0 Die Königliche Regierung beabfi ; Bewaldungs- und Gartenbau-(Hesellschaften 3 der betrachtlichen Haidestrecken Jütlands mit junqen fordern und denselben alle möglichen Vortheile an die

Dänemark.

Das cnisprechrnde Vorhaben wird von sämmtlichen

Die Regierung verfügt in der fra

Gesammtumfangé von 60 Ouadratmeilen.

fürchtung von Mangel. chtigt die dänischen

zur Bepßanzung Bäumen aufzu- Hand zu geben.

. _ Zeitungen _ebi-lli t. glichen Richtung über ein Haide-Lßreal 1111

Eisenbahn = Angelegenheiten.

. *,- Sicherem Vernehmen nach sollen noch im Laufe dieses Monats kom- iiiiffariiche Verhandlungen zwischen Delegirten der Großherzoglich hessischen mid Koniglickx b0yerischen Regicrung wegen der Außfübrung der rhein- i)eisisch-psalzischen Bahnen und zwar in loco Darmstadt gepflogen

werden.

Telesruybjßobe Witteruuxsberiebto.

DSOÖICÜYUDJHBSU

81110110 ; 1.111.

, 111110- [1011-1110- 1 1110101". ; 138118. 1 111111001.

; 081110.

-' 111111",

1314211“

WLW.

„4113011101110 111111111018-

1 . 811810111.

11118007ärti§x0 8t811011011. 19.1111Z1181.

901008111117;

1'1'01188180110

116111Z81101'Z [):-1117.10; ..... [)11111118 . . . 0681111 ..... 51011111 ..... 13001111 .....

[)08011 ...... 0111118100 . . .

'1'01'Z811. . . , 131081811. . . . 06111 ....... 118111101. . . . “11101" ......

1'81'18 ...... 81118801. . . , 1131181811018.

11100 ...... („113.0 ..... (110811811 . . . 8100111101111 .

8111111081168 . (1'1'611111Z011 , 1101601“ . . . . 0110181111118. .

111011101 .....

337,6 336,1 336,6 334,8 332. 5 331 ,9 328,4 333,4

335,0 3358 336,4 336,3

332,2 332,8 332,7 330,7 332,1 333,2 332,1

331,2 333,8

333,0 328,3 : 334,6 ; 326,9 331,2

12,6 11,8

8,5 10,3 11,3 11,0 11,6

9,9

11,5 12,5 13,3 11,7

9,9 10,5 10,3 11,3

9 1 10,2 10,4

10,3 10,0

10,8 10.4 12,6 10,0 10,0

RW„ 8011008011. 88150, 8. 801100. YE, WäIZ1Z. Y0., 8011008011. 80, 8. 8011003011. ()., 8. 8011100011. W'1m1811110. 0Y0., 8011008011.

0011111811110. W., 8011008011. YUM, 8011008011.

* 0., 8011008011.

8011611.

0001113 110000111. 1101100111. 1100061111. 1100061111. 1100100111. 6011.00. 1101100111, 1113111111. 1711111111. 1100061111. 1100061111. 1100061111. 11811) 110000111.

11,5, 9,0.

811111011011. 19.1111Z118t.

80., 8011003011. KW., 8011008011. Z., 8011008011; W., 8011003011. 0171116811110. MUMM 8011008011. FW„ 8011003011.

ZW., 80111" 801110. UR, WÄZZiZ.

W., 1113881Z. ZW., 8011000011. KP„ 8011100011. 80., 8011008011.

Z., 8, 8011008011,

[10000116 14701101. triibe.

1100100110 1100061111, 110Z011. 110000111,

1101101", Z08t. (3000, 1102015011, n0b01ig, Z08101'11 Uethn.

trübe, '

3 2161111101] 1101100,

Z08101'11 0100011101" ' 111111 0101110Z011. 1111110.

110000111, 110Z011.

6000080

1111111 1101101:

1101101“, 11060113

Die Hochzeit 11011 Bcaumarchais.

Donizetti.

Sonntag, 20. August, Jm Opernhausc. [)aus-Abonncments-Vorstellung.) Die maurische Tragödie in 5 Abtheilungen von Schiller. Dab 11, Vom Großherzoglichen Hoftheater zu Weimar: Lionel.)

Königliche Schauspiele.

Gewöhnliche Schauspiel-Preise. Jm Schauspielhauses. _ Montag, 21. August. Jm Opernhause. (148fte Vorstellung.) Oper in 4 Abtheilungcn mit Tanz,

des

Figaro.

Keine Vorstellung.

LWufik von

Mittel- Preise. Jm Schauspielhause.

Dienstag, 22. August. Jm Opernhause. Lucrezia Borgia. Oper in 3 Akten von J. Romani. Tanz von P. Taglioni. vom czechischcn Theater zu Prag: Lucrezia Borgia.

Mozart.

(113te Schauspiel- Jungfrau von Orleans.

Ro- (Gaft: Hr.

(Gäste: Frl. Bähr vom Stadttheater zu Cöln: Gräfin,“ Frl. Huttary, vom Stadt( theater zu Cöln: Cherubin.

Susanne: Fr. Harricrs-Wippern.)

Keine Vorstellung.

Gewöhnliche Preise. Keine Vorßellung.

Jm Schauspiel

hause.

(Gast:

(149176 Vorstellung)

Musik von

Frl. von Zawisza,