2810
Hessen. Darmstadt, 30. August. Heute Vormittag fand unter Assistenz des Bischofs von Ketteler und einer großen Anzahl katbOlischer Geistlichen die feierliche Einweihung des Grabmals der verftorbeneu Großherzogin Mathilde statt. Der Großherzog- sämmtliche anwesende Fau-ilicngliedcr, so wie die Miniser und höchste" HOf- und Militairchargen wohnten in Gala dcm feierlichen Akte bci. Bischof Ketteler hielt die Trauerrede.
Frankfurt a. M., 30. Angriff. Der preußische Minister- Präfident, Herr von Bismarck, ist gestern Abends, wie das *Jr. J.: meldet, von Homburg hier angekommen, und hat fich nach einem kurzen Aufenthalte bci dem preußischen Bundestagsgcsandtm von Savigny mit dem Nachtschnc0zugc nach Baden-Badcn begehen.
- 31. August. Nach einem Telegramm dcs "Dresdcner Jour- nals- beschloß der Bundestag in seiner heutigen Sihung, sich bis zum 20. Oktober 311 vertagen. Bayern, Königreich Sachsen und Großherzogthum Hessen stimmten dagegen.
Dcr holsteinsche Ansfthuß hat mit 5 gegen 2 Stimmen be- schloffen, die Erstattung des Vortrages über den mittelstaatlichcn Antrag vom 27. Juli d. Z. bis nach Eingang der von Oesterreich und Preußen in Lindsicht gestellten weiteren Mittheilungen zu vertagen.
Ikaffau. Wiesbaden, 305201431117. (Jr. Bl.) Heute Vor- mittag fand öffentliche Sihung dcr Siändcvcrsammlnng statt. Anf der Tagesordnung stand zuniichst dic Wah[ dreier Bci- räthe znr LandeeZhanf -Dircction. Das Präsidium verliest ein Schrei- hen des im März d. J. gewählten Landcdhanfheiraihcs l)]: Großmann, wonach derselbe, um einen Konflikt zwischen Ständen und Regierung dieserhalb zu Vermeiden , sein Mcmdat als LandeShankdciraih Niedergelegt hat. Regierungdkdmmiffär, Ministerialrath Jlach,hrachte als- dann ein Resfript des Staatsiiiinistrrimns zur Kenntniss, wonach die chierungs-Kdmmissaricn hcanftragt find, Nunmehr fiir sämmtliche ausgetretene Landesdankhciräthc einc Neuwahl vornehmen zu lassen. Gewählt wurden: Prokurator von Sri, Fabrikant Lotichins und Kaufmann Joseph Sichert,
Oesterreich. Wien, 31. August. meldet:
Wie uns mitgetheilt wird, find von prrnßisrhcr Seite Eröffnungen hier eingetroffen, welche die elcmcniarsten Grimdsäyc dcr Durchfiihrung der Gasteiner Convention heiiiglick) der künftigen Verwaltung in dancr- zogthümern -- dic Convention hat bekanntlich nur fiir die Theilung dcs militairischcn Kommandos, nicht abcr fÜk dic Mitgestaltung der Civiloerwul- jung einen Termin anberaumt -- wieder in Frage Heilen, und es ist dem- gcmäß dcr Abgang ch Jeidmarschall-Licuicnants GÜk'lkUJ auf seinen Posten auf unbestimmte Zeitvertagt. Ueber. gar nichts hat man sich bisher geeinigt, nicht einmal über den Titel der neuen I)iachthahcr, denn während Oester- reich fie einfach als Kommissare bezeichnet haben möchte, will Preußen, vielleicht weil es weniger provisorisch klingt, fir Gouverneure genanfxt wissen. Die Verhandlungen drohen um so icingwécrigcr zu Werden, als man es hier nicht bloß mit Berlin, sondern auch mit dem jeweiligen Aufenthaltsort des Herrn v. Bismarck zu thun hat,
Mit Bezug hierauf bemerki die »(chcral-Correspdndenza:
Einem heutigen Morgenblatte zufolge sOÜLU preussische Eröffnun- gen hier eingelangt sein, welche die Durchfiihrung der Gasteiner Convention in Frage stellen. Diese Mittheiluvg ist ganz und gar unbegründet.
Großbritannien imd 'Jrland, London, 30. August. Der Besuch der sranzöfischenJlottc im Hafen von Portsmouth ist cht eine vollendete Thatsache. Scii gestern Nachmittag liegt *eine Schaar französischer Krichschiffe neben englischen an unseren Gc- ftaden vor Anker. Die zum Empfange der fremden Gäste zu Spithca d bereit liegenden Schiffe wirken der hölzerne Schrauhcn-Dampfcr »C'dgard- (Linienichiff Von 71 Kanonen), Flaggenschiff des Contre- Admirals Sir S. C. Dacrcsj dic ciscrncn Jrrgattcn »Hccidra (24 Kanonen), »Defencea (16 K.), »Black Prince“ (M K.) Und »Achilles- (26 K.),“ das Thurmsthiff *Rohal-decreign- (4 K,); die hölzerne Fregatte »Livcrpoole- (30 K.),' die Schranbcnfrcgactc »Prince Consort-Z das Depeschenschiff »Salamisn und 10 hölzcrne Kanonenhddte, die als Tcndcrs fungircn. Dazu kam in der Nacht vom LS. auf dex: 29. d. Mis. aus Portland noch eiiie Vcr- stärkung in Gestalt der Patizcr-Schaluppe »Rcsearchc- (4 Kanonen). Jm Ganzenrcpräscntirt das zu Spithrad liegende, aus 20 Fahrzeugen bestehende englische Geschwader eixxcn Tonnengrhalt von 33,137 Ton- nen und eine nominelle Kraft von 0750 Pferden. Fiir cinJlotten- Schauspiel ist Port-Zmouih ein giinstigrr gelegener Oktals Cherbourg. Spithead selbst, Portsmonih gegeniiber wcstlich am Eingangs des Hafens liegend, ist von der Naiur zum LiiikerplUYc geschaffen. In der Jnsrs Wight hrsißt es eincr: :mtiirlichrn Wasscrbrechcr, dem sich kein von Menschenhändcn geschaffcxxcs Werk an die Seite zu stellen vermag. Die Wasserfläche, welchr sich zwischen der Insel und dem Jestlande dehnt, gewährt zirei großen Flotten hinreichenden Raum zum Manövriren Und ist doch Nicht so groß, daß nicht einZuschaner, der sich eines leidlich guten Auger: «'rfrcut, das Schauspiel vom User aus gut überbiicken könnte. Auf den Gewässern von Portsmouth herrschte gestern ein imgcmein 179ng Leben. Um halb 11 Uhr fuhr die Schrauben-Yacht »Oshornca, irelchr die Lords der Admiraliiät an Bord hatte, dem französischer. Geschwader, das um diese Zeit in Sichk kam, entgegen. Den iibrigen fremden Gästen horans segelte die »Meine Hortensra, welche den franzöfischen Marine-Ministcr
Dic gestrige "Debattea
Chaffeloup-Laubat an Bord hatte, und ihr zunächst folgte der -S9[. ferino-, das Jiaggcnschiff des Admirals Bouet- Wiilaumez. Kur nach Mittagliefen die neun mächtigsten Panzerschiffe der franzöfischm Kriegsfiottc, von vier Fregatten begleitet, bei Spithcad ein Und leg.. ten fich dem englischen Gcschjvadcr gegeniiber vor Anker.
A1) Bord des gestern zu Southampton mit der westindistben Post emgelaufenen Pafctbdotcs -Seine- ist der ehemalige Staaxts. secretair (Minister der answiirtigcn Angelegenheiten) der konföderirten Staaten, Judah P. Benjamin, in England angekommen.
_ - Ein von der Handelskatmner der Kolonie Neufnndland ver. öfscntlichtes Dokument wirft ein Licht auf die Schwierigkeiten, welche fick) dcr bundesstaatlichen Vereinigung der britischen Koldiiiecn in Nordamerika xn den Weg stellen. Es scheint darauf berechnet zn 1ein, die bevorstehenden allgemeinen Wahlen auf der Insel zu hccinfluffcn- und hierbei ist zu bemerken, daß die Regierung der Kolonie beschloffen bai, kcinc Schriitr in Bezug auf die Conföderationsstage zu thun, „ils bis dj! Meinung des Landes sich in dem Llu'sfalle der Wahlen erkennen lasse. DU „Fern des Dokuments liegt in Folgendcm: »Da Ncuschottland, Ncubraun. [chweig- und die Prinz Eduards-Jnscl sich gegen die Maßregel erklärt hath 10 muß offenbar noch einige Zeit hingehen, che die vorgeschlagene Confödei ration zu Stande gebracht werden kann,“ da es aber ebenso klar zu Tage liegt, daß, falls dichdingungcn einer Vereinigung zwischen jenen Provinzen imd den beiden Kanadas je [11 billiger und befriedigender Weise geordnet werden sollten, keine Anßrengung untrrlassen bleiben wird, auch Unsere Kolonie Nen. irrndland in dirieldr hincinzuzichcn, so hält die Hatidelskammer es für ihre Pärcht und nicht minder fiir die Pflicht aller derjenigen, welche an dem Handelsvmkchr der Kolonie hcthciligt find, die unvermeidlichen Jolqen eincr soi-cmn Union ernsilich in Erwägung zn ziehen und ihren Ansichten cinfjedcm gexchmäßigen Wige (Helming zu verschaffen. Soweit die Handelskmmncr Über den Punkt unterrichtet ist, wiirde der Plan einer Conf-Ideration der Provinzen ald cin Ykittcl ersonnen, Kanada aus den politischen Schwierig. keiten zu erköicn, welche seit einiger Zeit die Thätigkeit seänrr Legislatur «*c- hemmt habeu, ferner um wirksamcrc, leichter aufznbictcndc Hülféqucllen Zur Abwehr cines etwaigen Angriffes auf jene Provinz seitens der benach- barten Republik zu beschaffen, und endlich, um fich für seine Produixe in allen "Zeiten des Jahres einen Zugang zu der atlantischen Küste durch Trrri- ioricn der eigenen Regierung zu sichern. Dies smd unzweifelhaft Kiele- [WM dcr eifrigsten Vennihungen canadischcr Staatsmänner wohl xderth iind, und von denen die beiden lchtgcnannien anscheinend auch den Pro? vinzcn Neudraunschwrig und Neuschottland vcrhältnißmäßigc Voriheile brin- gen würden. Es ist jedoch schwer, zu erkennen, welches Interesse die Kw lonie Neufundland an einem dieser Zwecke haben sokltc, um dafür ihre un- abhängige gcsrßgeberischc Stellung zu opfern und einen Theil der ungchcu- ren Llusgaben zn übernehmen, welche die Aufrechthaiiung einer allgemeinen Regirrung, dcr L_lnterhciit eincr znr Vcriheidigung der Provinzen hinreicbcn- den Land- und Secmachi und aller Wahrscheinlichkcit nach die Aufführung vieler öffentlicher Gebäude, die nur den Provinzen zu Ruhe kämen, cr“- fordern würden. Diese Ylusgaden und dazu die von den versthiedemn örtlichen Regierungen crhcischtcn, würden die Llufcrlegnng sehr hoher Einfuhrzölle ernöthigen, eines Tarifs, der mit sonderlicher und unhilliqer Strenge die Kolonie Neufundland bedriickcn würde, welchc außer dem Er- trage ihrer Jischereien nur wenige eigene Produkte des Bodens oder der In- dustrie bestxzt und aÜe ihre Bedürfnisse durch Einfuhr von außen her befrie- digen muß. Es ist überdios zu befürchten, daß dieWirksamkeit eines solchen Tarifs einen großen Theil unseres Handels aus den gcjvohnten und den vortheilhastcstcn Kanälen ableiten würde, indem unsere Importeure gczwmi- gen wären, nicht von den wohlfcilsten Märkten zu beziehen, sondern aus den konföderirien Provinzen, aus denen in Folge des Schuhes, den der [WHL Tarif ihren Erzeugnissen gewähren würde, viele unserer Vcdürfniffe zu höhe- ren Prriien- und trotz dessen in schlechterer Qualität als jcyt beschafft werden 111üßtc11. Die Handelskammer kann in der vorgeschlagenen Confödcration keinen Vortheil ersehen, der nur im entferntesten für die angefiihrten NM)“ iheile Ersatz bieten könnte. Sie kann uns weder einen neuen oder ausge- dehnteren Markt für den Ertrag unserer Fischereien eröffnen, noch gewährt fie uns die ?lusfichi, neue Hilfsquellen innerhalb der Kolonie zu ?ixiwickcln odcr die gegenwärtigen zu erweiterna
Frankreich. Paris, 30. August. Das »Pahs- meldet- daß Prinz Napoleon gestern Abend nach Prangins abgereist ist, daß aber die Prinzessin Clotilde einstweilen noch mit ihren Kindern in Meudon bleibt.
Marschall Nici, der im Lager bei Chaldns den Oberbefehl fiihrte“, ist wieder im Sihe seines Kommandos, in Toulonsc, ein- getrosscn. ,
Dcr (Hencralrath des Puy- de-Dome hat die Errichtung cines Denkmals fiir Morny bcschloffen," dasselbe wird in Clermont-Jer- rand errichtet.
-- 31. August. (W. “*I-B) Der Kaiser hat heute den neu ernannten spanischen Botschafter Bermud ez de Castro in feier- licher Audienz empfangen.
Portugal. Lissabon, 30. August. (W. TV.) Das Ministerimn hat, da es fich in den Cortes in d-“r Minorität bc- fand, seine Demission eingereicht. Der Herzog von Saldanlxa ist vom Könige mit der Bildung eines neuen Ministerimns beauf- tragt Wordcn.
Türkei. Aus Konstantinopel, 21. August, wird der »Tricfter Ztga gemeldet, daß die Cholera seit 16. August in sehr mcrkharer Weise abnimmt. Jm Sommerhausc dcr Jutermmtiatuk in Bujukderc smd Neuerdings zwei Fälle Vorgekommcn. Nachrichten aus deu Dardanellen zufolge ist die Cholera daselbst ebenfalls in Ab“
2811
nahme; und deren gänzliches Erlöschen wurde in Bälde erWartet. : Aus Janina, 16. Aug., wird gemeldet, daß der Gesundheitszustand x
im ganzen Ejalet vollkommen befriedigend war.
Rußland und Polen. ' 30. August- wird der 'Osts- Ztg.- g6schriehenx
Galizien eingetroffen.
aufgemacht - UM (Czajkows
den von der Reisegeld
italienischen Regierung mit ist angeordnet, daß die Truppen des nach Arxfhehung des bei
auf Jriedendfaß
dicscs Monats ' . scharter Militatr - Bcztrkd “ *schari gebildeten Ucbimgslagers' den sollen. Arisgenommen smd ]eddch
War-
Kricgsfuß verbleiben. lagers erfolgt „ ' . , , ' Kaisers, trai' am Sonntcig, um () Uhr Nachmittags, mit zahlreichem Gefolge in Warschau em. & . ' ' ' Statthalter Gr. Berg und den 'LH-when der Militair- und Cl,?!“ bch-Zrden empfangen. Die Straße:), durch. wclchr dcr Großfurft nach dem Lazienki-Palaft, wo er icin Ahßeigcqimrtter nahm, fuhr, waren Kopf an Kopf mit einer- midhschdarcn Menichcmnenge bedeckt, die iHU wiederholt niit Jrihelrriscn hcgruxzßte,“ dic “änser waren mit Laadgewiaden und “Uppichen gcschmuckt und
die ganze Stadt hatte ein fcstlichcs Aussehen. Nach dem Diner,
3" dem nm: die Spitzen der Behörden geladmrwarrn, startete, der Großfürst dem Statthalter Grafen Bcrg „x_md deseti Gemahlin eiiien ; Besuch ab und wohnte später cincr polm1chch0r1tellung niigroßch é Des Abends war die Stadt in allen Straßen aufs ; glänzcndstc erleuchtet. Am Mittag hielt der Großfürst Ws dem Molcwwer Felde iiber die bei Warschau vrrsaunnrltra Uuppcn eine Rcvuc ab, nach deren Beendigung er 11ch um 1-2; Uhr Nach- ,
Nach cinqenom- L Jtlfolgs isl MUMM Vorhanden, daß die Holsteinsche Regierung nach
Theater hci.
mittags in die griechisch-katholische thhedraic hegah und einer vom ErzbischofJohannicius cclebrirten Meme bcnddhntr. méiiem Diner, an dem 100 Personen, Unter ihticn mehrere ange-
sehene Polen theilnahmcn, besichtigte dcr Großfürst die Warschauer
Citadcllc in alien ihren Räumlichkeiten. Dic Warschaucrkuiipfen an den Bcsnch dcs Kaiserlichen Bruderö dic Hoffiiung großer (Hira- dcncrwcisungeu, namentlich der Aufhchrtiig ies Kriegszustandcs, doch diirfte dicse Hoffnung schwi'rlich in Erfullung gehen.
Schweden und Nochgcn. , , , _ Nach der" offiziciien »Pdsttidningc- hat der Kdmg in dem vorgestern
abgehaltenen Staatsrath erklärt, daß dcr am 1. dM. gchdrnc Sohn .
des Prinzen OIcar in dcr Tanfc dic Name!; Engcnc Napdicon Nicolaas erhalten Und dm Titel 39 er3dg don Nertkc snhren soli. ».,cr König wird bei der Taufe scldst Gedatter stchcxx, und Und
helm von Naffan. Dänemark.
Kopenhagen, LL). Angiift. (H. N..) Ueber die gestrigen Sihimgcn dcr heiden Virichsraihstmge 11: noch UCWFU- . tragen, das; die Wahlen deI Folkcthings nut Andimhmr dcr= *
]cnigen dcs Ciaisraths Westcnhdlz, sämmtlich anerkannt wurdc».
Die Anrrkcmmng der lchtgcnannten Wahl wnrde 0iifgcsch0021l.lllld , wird wohl hon dcm Antrags dcr hctrcsscridcji Wahlprnsimgsahtheilmigz ; - . -. , - „-, „„ , mic siimiidcr dcrciiiigmi, iioch fester zu schlicßcn. iegung dcr Vcrfmffrmgsiachc diirch ch Conicils-Prajidrntxcii, thci- ; Dcxsclhc iiiiszcric, dax; er dem “4th dtc- ., _. -R '“““l M » 7 “* ,' . & 1 hald1ndg1ichstc Bcrndigrmg diescr hochwichtigen Angelegenheit drm- ? Dicomtc dr Paida, Walch“ MI Dip 0111 max US 3101311101 IU rcir gend empfehle, indem er name*iitlich aws das.; VCNVML, irg; gcstcrn ; Er sei udcrzcugt, dds; dic Beendiiximcx dicses. Verfassmigöstrciics in Wer Brzichnng ? .. * Dar- ! __ „ „ „ „* _Q „_ , „ „ * - - -* - * =* * ., 2 Li addn weilcndrxi Nrm'rn AMÜÖLUI dcn zxmcrltclxiiMajcst-atcn ani iegtc dcr Jitiarizmmistcr DÜVLÖ ans Wiimd ch J, .)», DU," _ _," _ , + 0, _ x !
JUUi dic- z icmc HULUZUUJCU darzuhrmgcn, Ansdrmk wirlich. Tha- ? I dcnria« znfdl-gr ist der Stams des Staatsschahes sehr befriedigend. Ö " * " ' "'d " Baar- » - - “* Nach Leistung der fiir Aiignst falligen Zahlimgcn wmie em (Resultate der internationaleii "©chcklssIkNU1UUilM) umd nochlem Di- ; Mit Bczng anf dic erytgc- »
nannte Vorlage crtheiltc er einige Date:: zur Erklärung dessen, was .
abhängig sein. In der hcntigcn Jdlchhingssihmxg geschah die Vor-
mcn Rath Blrihmc.
in dcr Kdiiiglichcxi Botschafi dariiber gesagt sci.
znr Bcfcstigimg des Landes von großem Niihcn sein werde.
allerhöchste Resolution vom 2]. dem Jiminzministerimn [33,000 wclche UÜch J" 13 des Friedens- »Ocstcrrrici) zu ctitrichtcn sind
Verfaffung einc ses Jahres, Wodurch ler dcwiiligi find, vertrages an Preußen Und
sei;» von lediglich lokalem Interesse vor.
zur Köxiiglichen Rcsolntion gefiihrt habe, daß die Forderungen der
deutschen Mächte ursprünglich 400,900 Thlr. betragen hätten, und *
daß man diinischcrscits aufeinen Kompromiß eingegangen Lei, Weighcm zltfolgc Däncnmrk nach Abzug seines Giithahens die Summe von 133,341 Thlr. zu bezahlen hahe. “ , „ ill,)nß von 9 Mitgliedern zur Bchandlnng dieser Sache hdr. Schlich- 1ich berichtete der Abgeordnete chin, daß die AZÜÖWL'UMUJZÜÖlhei- lung sich wegen der Wahl des Herm Westcnholz in zwei Theile getheilt habe, von denen der eine dir Wahl anerfcnnen wolle, der andere die Anerkennung vorlänfig anfschiebcn wolle (Bauern-
Von der polnischen Grenze, ? ck f f (H JYst Wladislaw „; " in vorixer Wo e an einem ute ieniawa in Z _ arwryskl tft ]Wie ich friiher mitgetheilt, wird er dort sci- 29 MÜ NCM- nen dauernden Wohnstß nehme'ii. ** Aus Florenz haben _ficy Mitte - dieses Monats wieder 14 polmsthc Cmrgranten nach KMUNÉUÄWPÜ ; fich zu der nnter dem Befehl Sadyf Paxcha's ck
ki's) stehenden Division amvcrO-cn zu lassen. Sie wur- Versehen. ? „ Dureh Befehl des Kriegsministers in PeterSdurg vomLFtcn. *ar- ?
; ven der Monarchie gerechnet, fiel aber nach dem Friedensschluss dem gesetzt wcr- ; die dritte Division Gardr- Infanterie und die Artillerie - Brigaden, wrlchc aiif dem bisherigen Die Aufhebimg des War1chauer Uebungs- ;
Mitte k. M. -- Der Großfürst Nicolaus, Bruder des ;
Er wurde auf dem Bahiihofe vom -
Der Präfidcnt schlug eincn .Aus- [
freunde). Dic Wahldcbatte nahm bald eine ziemlich bittere Wen- dung und zeigte, wie scharf die Parteien einander gegenüber stehen und wie ausdauernd fie um den Gewinn oder Verlust einer Stimme kämpfen. Die Ausseßung der Wahl wurde mittelst Namensaufruf, den die Bauernfreunde verlangten, mit 49Stimmen gegen 39 abgelehnt. Fiir die Gültigkeit der Wahl Westenholz's stimmten darauf57 mit Ja gegen Zum Schluß meldete der Prästdent das Eingehen cines bauernfreundiichcn Adreßentwurfs an, worin die Regierung auf- gefordert wird, fich lvcgcn dcr Verfassungssache wieder an den Reichs- tag zu wenden.
Jm Landsthinge chte der Finanzminister David dcn Geseh- entwnrs, bctrcffend Kriegsentschädigung fÜr Jütland, und ein Gosch, betreffend die Aufhebung des bisher bekanntlich separat bestehenden Oeresundfdnds, vor. Derselbe wurde früher zu den Akti-
Könige allein zu.
Amerika. Ueber New-Ydrk gehen dem Pariser oMoni- teure- Nachricißtcn zu, denen znsolge die Lage der Dinge fich in Mexiko vimmer günstigere: gestaltet. Kaiser Maximilian hat einem amerikanischen Haus?, Cluse u. Co., die Errichtung verschiedener Telegraphen-Linien, wie von Guanaxuato nach Matamords, von Matamoros nach Vcra- Cruz und von San Luis 11ach Durango iiheriragen. Die Fahrten der Packethddte zwischen Vcra-Cruz Und Nrw-Ydrk finde:: in rcgclmäßigstcr Weise statt. Die neuen, auf die Einwanderung hcziiglichen Dekrete fangen bereits an, gute Früchte zu tragen. Ueberhaupt hat die gegenwärtige Verwaltung von Mexiko innerhalb weniger Monate für das Gedeihen des Landes mehr gethan, als alle friiheren Regierungen zusammengenommen. Zu den Vereinigten Staaten hckämpfen sich die Anhänger des Juarez und die des Santa lem in heftigstcr Weise und schieben fich gegenseitig die Vcrantwortlichkcit fiir alle friiheren und gegenwärtigen Mißgriffe und Enttäuschungen zii.
Tciegraphische Depeschen aus dem Wolff'schm Tekegraphen-Büreau. Kiel, Freitag, 1. September, Mittags. Der Mieter Zeitung»:
Kiel “verlegt wird. Frankfurt a. M., Donnerstag, 31. AUJUst, Nachmittags. “In der heutigen Sihung dcr BundeSversammlung legten die Re-
] gicrrmgen von Sachsen-Wcinmr und Sachsen-Meiningen Protest ein
gcgcn die au Lauenburg bcziiglichen Jestscßungen der Gasteiner
Stockholm, 28, Angust_ Uehcreinfnnst Und stcllten mit Sachssn-Cobnrg-Gotha den Antrag auf
ck Anwcixdmig dcs Austriigalvcrfahrens. - Die Versammlung beschloß
hierauf, sich anf acht Wochen 311 vertagen. Paris, Freitag, 1. September, Morgens. Nach dem »Mo- nitcm'a hat drr Kaiser dem ULUCU, gestern von ihm empfangenen
, „ , . - -- - - “ :, * '- x * “- R '! *I ' J ? 8 „» ' (? dazu außerdem eiiiacladcn: dic KOUlgLU und die Kdmgm -tht1hr, ipaßmichrn GUMMI, BUNNY FL (,aftrd, Marqms de „ema Kaiser Napoleon, dic Prinzrffin Engciiic und Prinz Nicolaus Wil- au] dcmen Anrede (ZUJMÖLZ Lkwrxer»
Dic Brwcisc der Freundschaft der Königin sind mir stets sehr
S
? angenchm und ich lege großen Werth darauf, Spanien auf einem
imd demselben Wege des Fortschritts mit Frankreirh zu sehen. Bride Nationen habe;: nur gcmsinsameJntcreffeii, fie wcrden dnrch keinerlei nehcndiihlcrischcii Ehrgeiz ron Einander getrennt. Sie werden meine chisrumg stcis dcrcii fiiidcn, die Bande, welche die heiden Länder
Der Kaiser cijipfing arrßcrdcm ch portugiesischrn Gesandten
GL'OßkkoZ ch Chrisind- rmd ch Militairdrdens SUN Bento d'Adiz fiir den Kaiserliiheii Prinzen iihcrhrachtc, sowie den italienischen (He- skliiÖicU Ritter Nigrii, Welcher dcm Wunsche dcs gegenwärtig in
Madrid, Donnerstag, 31.2lugust, Llhciids. Der »Cdrrespon-
bestand von 100 Millidncn Rcalcn in der Kaffe verbleiben.
Kommission zur Vcrathung dcr Coalitionsfrage. Berlin, 31. Arignst. In der heutigen Sihmig, in' welcher .de Herr Handelsminißcr VON 1 Uhr ah anwcscnd war, erledigte die Kommqun die Fragen 7, 8 und 9.
Die 7. ("“War wclche lautet: „ „ , „, YFM die Aufhebung der Coalitions-Bcichrankungen die Beseiti-
gung von Hindernissen nothwcndig, wrlcbe derß Freizügigkeit, resp. der freien Niederlaffung entgegenstehen: bildet“ insbesondere das von den Gemeinden erhobene Einzugsgcld eine die srexs Bewegung der Arbeiter
erheblich beengende Schranke? „ ' x ' . wurdé einstimmig bejciht,“ ebenso die dazu in Vorschlag gebrachte Resolntxon-