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Portugal. Das *Diario- von Lissabon zeigt an, daß die Taufe des jungen Prinzen von Portugal am 27. d. M. stattfinden wird. Nach der Taufe wird der König an Bord des »MandeUOa seine Reise unternehmen, eskortirt von den Korvetten *Sa da Ban- deira- und *Leyres-. Es wird versichert, daß der König erst nach Italien und sodann nach Frankreich zu gehen beabfichtige. Herr Bourrée, der französische Gesandte am portugiesischen Hofe, wrrd den Kaiser Napoleon als Pathen bei der Taufe des Jnfanten vertreten.
Italien. Am 25. September hat in Rom das geheime Konfiftorium stattgefunden. Der Papst verlas eine Allocution und präconifirte fiebenzehn Bischöfe, vier für Spanien, je einen für Bel- gien, England und Irland, und zehn für. andere Länder. Acht Prälaten wurden 111 [1311113115 1116861111111 ernannt.
Griechenland. Am 22. September find die Kammern wieder eröffnet worden. - Die Regierung hat auf den Kopf des berüchtigten Räuberhauptmanns Kiyos, der seit länger als zwei Jahren in Attika haust, einen Preis von 30,000 Drachmen geseht.
Amerika. New-York, 16. September. Einem virgini- schen Blatte zufolge hat Jefferson Davis wegen seiner schwachen Gesundheit statt seiner bisherigen Kasemattc eine Stube in der Carroll -Halle (innerhalb der Festung Monroe) angewiesen erhalten. - Die republikanische Conyention von Massachusetts hat in ihren Resolutionen erklärt , daß fie den Präfidenten Johnson nnter- ÜÜYen wolle, daß aber der Süden vorerst noch nicht mit eigener Civilregicrung betraut Werden und keine Vertreter zum Kongrcffc wählen dürfe, bis die Sklaverei durch die Constitution verboten und den Negern das Stimmrecht gefichert sei. Charles Sumner hielt eine Rede zn Gunsten der völligen Gleichstellung aller Racen vor dem Gesche,“ so lange diese nicht vorhanden, könne man von einer Beendigung der Rebellion oder der Sklaverei nicht sprechen. Die Staatsconvention vonAlabama, so wie die von Süd-Carolina ift zusammengetreten. Der Gouverneur Perry vertheidigte die Re- constructiouspolitif des Präfidenten gcgen einige dieselbe tadelnche- solutionen, die ei11gebracht wurden.
Raßeburg, 27. September. (Tel. Dep. d. S1. Anz.) Heute Morgen 8 Uhr Parade, 9 Uhr Abreise des Königs nach Lauen- burg, Besichtigung der Stadt, dann nach Mölln. 1 Uhr Dejcuncr der Stadt daselbst. 2“; Abfahrt nach Berlin.
Telegraphische Depeschen aus dem Wolff 'schen Telegraphen-Vüreau.
Altona, Mittwoch 27."Scptembcr, Morgens. Jm »Öolstein-
schen Verordnungsblatt- macht Feldmarschall-Lieutenant Freiherr"
von Gablenz bekannt, daß er Dienstags und Freitags in den Mittagsstunden von 12 bis 2 Uhr bereit sei, Jedermann anzuhören, der ihm ein Anliegen persönlich vortragen wolle. '
London, Mittwoch, 27. September, Morgens. Die »Mor- ning Posta- glaubt verfichern zu können, daß Frankreich u11d Italien die September-Convcntion getreulich erfüklen werden und daß die aklmälige Räumung Roms Seitens der franzöfischen Truppen che- stens ihren Anfang nehmen werde.
London, Mittwoch, 27. September, Mittags. Die [ehren Nachrichten aus Melbourne gehen bis zum 26. 11. M. General Cameron, bisher Befehlshaber der englischen Truppen in Neu- Seeland, kehrt nach England zurück. William Thompson hat eine Denkschrift an die Königin abgesandt, worin er um die Ein- scYung einer Kommisfion behufs Untersuchung der Beschwerden der Maoris bittet. Von den Eingebornen werden nach wie vor zahl- reiche Mordthaten verübt.
Paris, Mittwoch, 27. September, Vormittags. Das »Gior- nale di Roma:: vom 25. d. erklärt das Rundschreiben, in welchem der Waffenminifter Merode angeblich die päpftlichen Komnmn- danten an der italienischen Grenze dahin instruirt hätte, daß die von Domenico Fuoco angeführte Bande für die gesehliche Vcrthcidigung der Rechte Franz 11. organisirt sei und dahsr nicht 11111 den Briganten verwechselt werden dürfe, für apokryph.
Kurafé- und tvifscnsÖastlicbc Naäxxiäxfyy.
Aus dem Kreise Moers, 25. September, wird der. »Di'rffcldorfcr Ztg.« gemeldet, daß man daselbst heahfichtige, für den 11111fang dcr ftühcrcn «Y)cqfschasl' Moers einen historischen Verein 311 9111111111.
Statistische Nachrichten.
-- Ueber das Verfahren bei den letzten statistischen Auf- nahmen im Regierungs-Bezirk Königs!) erg enthält das Amtsblatt der be- treffenden Regierung einen ausführlichen Bericht, in welchem es heißt: Wie im Jahre 1861, so ist auch bei der leyten Volkszählung am 3. Dezember 1864 die Methode der Sclhstzählung noch nicht durchgeführt, Wir haben die Städte Königsberg, Memel, Domnau und Osterode abgesondert zu be. handeln. In den übrigen 44 Städten unsers Bczirks und auf dem platten Lande ist die Volkszählung wie in den früheren Jahren von Haus zu
Haus bewirkt. Und zwar haben gezählt *aus den Gütern der Gutsherr
selbst, der Polizeiverwaltcr oder. ein Wirthschastsbeamter. In den Dörfern hat der Ortsvorsteher (Schulze) die Zählung entweder selbst ausgeführt, odcr, zumal wenn er mit dem Schreibwetk nicht vertraut war, auf seine oder auf Kosten der Kommune die Zählung durch den Lehrer oder eine andere schrcihcnskundige Person ausführen lassen,“ in kleineren, beim Gute belegenen Dörfern ist auch der Polizeiverwalter der Zähler gewesen," in größeren Dörfern haben fich dic Schulzen, Dorfsgeschworenen, Lehrer in das Geschäft getheilt. Zu den Städten hat der BürgcrmeZster entweder allein gezählt, oder, da dies kaum ausführbar war, auch die Rathmänncr 2c. hcrangezogcn, die meisten Städte find in mehrere Bezirke gctheilt worden, und in diesen haben die Rathmänner oder Bezirksvorsteher oder Stadtverordnete, oder be- sonders von der Kommune angenommene und remunerirtc Personen das Zählungsgeschäft bewirkt. Eine freiwillige Betheiligung und Mitwickung privater Personen b1i dcr Volköaufnahme hat in der Stadt Königsberg stattgefun- den. Sonst hat, insofern nicht dieamilicheStellungdieAuöführungderZählung zur Pflicht machte, dafür eine Remuneration gegeben werden müffen, Die Gendarmen smd nur zur Revision der Volkszählungsliften, nicht abcr auch zur Aufnahme derselben verwendet worden. In eimem Theil der. Kreisstadt Osterode (3986 Civilcinwohner), da, wo die gcbildcteren Hausbefißer ansässig sind, isi denselben vor dem 3. Dezember 6. I. das Exemplar der Urlistc zur eigenen ?lusfÜUung zugescrtigt worden, und smd ihre. Angaben an dem Zählungswxxe von dem Bürgcnneisier odcr Rathmann, der den betreffenden Bezirk hatte, unter Abnahme der ausge- füUten Liste goprüft worden. In der Stadt Domna 11 (Kreises Friedxand 2040 Civileinwohner) smd Hanslifien durch Selbsteintragung der Hausbe- fiyer angcfc1tig1, und später theils durch den Bürgermcißcr, theils durch Rathmäuncr cm Ort und Stelle rcvidirt wmdcn, und hat fich dies Ver- fahren sehr gut bewährt und ein richtiges Resultat geliefert. In der Stadt Memel (der zweitgrößeften unseres Departements 17,706 Civileinwohner) ist schon bei der Zählung am 3. Dezember 1861, und auch vor der levien Zählung wieder jedem Hauseigenthümer oder dessen Stellvertreter ein Formular, zur vollständigen und gewiffenhasten Ausfüllung am Zählungs- tage, zugestellt. Demnächst sind diese Grundstücksliüen an dem zweiten Zäh- lungStage seitens der Rcvier-Polizeibeamien abgeholt, gleichzeitig an Ort und Stelle revidirt, und erforderlichenfalls, soweit die Wiffenschaft des Polizei- beamten es ermöglichte, berichtigt beziehungsweise vervollständigt, auch haben diese Beamten die erwähnten Listen cm Ort und Stelle vollständig gefertigt, wenn dazu einzelneHausbefißer oder Verwalter unfähig gewesen. In der Stadt Königsberg ist bei der leßten Zählung zum ersten Mal die Selbst- zählung durchgeführt worden. Zu diesem Ende war eine Central-Kom111is- fion, bestehend aus je einem Mitglieds des Königs. Polizei-Präfidiums, des Magistrats und der Stadtoerordneten-Versanni![ung, eingeseßt und von der- selben ein vollständiger Organisationsplan veröffentlicht worden. Unter der Central- Kommisfion stand in jedem der acht Polizeidifirikte eine Distrikts- zählungs-Kommisfion, bestehend aus dem Polizei-Kommissarius des Distrikts und einem Mitgliede des Magistrats. Der leßtere ernannte aus den sich freiwillig ge_meldet habenden Bürgern die Zählungs-Rcvisoren, jeden für eine bestimmte Häusergtuppe mit höchstens vierzig Hausständen, und auf je 5 Zählnngsrevisoren einen Stellvertreter. Jeder Zählungsrcvisor erhielt yom Polizci-Präfidium ein Exemplar des Organisationsplanes, eincn Extrakt aus den polizeilichen Seelenlisten, enthaltend sowohl die Bezeichnung derjenigen Häuscrgruppe, welche dem Zählungsrevisor zugewiesen wird, nach Straße und Hausnummer, als auch ein namentliches Verzeichniß der in jedem Hause vorhandenen Hausstände und der darin nach den polizeilichen Scelenlifien wohnhaft sein sollenden Personen,“ eine die Zahl der Hausstände überstei- gende Anzahl von Formularen zu Hausstandsurlisten, ein Formular zur Eintragung der in den Familien fich aufhaltenden Gäste,“ endliä) vom Ma- gistrat für jedes bewohnte Grundftüch ein Formular zur Grundstückökontxol- liste. Der Zählungsrevisor Wurde von der Distrikts-Kommisfion informirt, verthcilte per'y'önlich die Haussiandsurlistcn am 1. und 2, Dezember, ver- zeichnete zur Kontrolc, daß diess Vertheilung ordnungsmäßig bewirkt sei, sofdrt an Ort und Stelle jeden Hausstand in dsr Kontrollgrund- ftückslifte und füUte dabei die übrigen Rubriken der letzteren aus: (11. Haushaltungen im Vorderhause,“ 13. HaushaltunZen im Hof- gehäude, jede Abtheilung mit 12 Rubriken, Bezeichnung der Haus- haltung, Seelenzahl, davon gehören zur Familie, smd Diensthoten, Chambrcgarnistcn, Schlafleutc,“ die Wohnung ist gelegen im Keller, par- 1crre- cntresol, oder wie viel Treppen hoch, hat wie viel heizbarc Zimmer, wird zum Schlafen und Wohnen benußt, oder auch zum Handwerk- oder Gewerbebetriebe und zwar zu welchem? hat die Wohnung eincn besondern Küchenraum?) endlich holte er am 3. Dezember die Haussiandsurliftcn ah, beziehungsweise stellte fie selbst auf, wo ste nicht ordentlich angefertigt waren, und nahm das Verzeichnis; der Gäste auf. DLT Polizci-Distrikts- Kommissarius hc1tte fich demnächst von der Vollzähligkeit der Listen zu überzeugen,“ die Grundstückskontrollisten überlieferte er dem Ma- gistrat, die andern dem Polizei-Präfidium. Es war dies im Wesent- lichen dcr Berliner Organisationsplan vom 16. 1116011111111? 1861. Durch wiederholte Aufforderungen war es dem Magistrat gelungen- gegen 600 Einwohner der Stadt zu ermitteln, die sta) 1111111 erklärten, als Zähinngsrcoisoren zu fUngiren. Um die erforderlich Anzahl Stellver- treter flix" ctwa behinderte Zählungörcvisorcn diéponibcl zu behalten, war die Stadt nur in 478 Zählungsrevierc cingcthcilt worden, Jm 636113121 find die. HauShcxltungs- 111110111 oon dcn „3317111116111111Z§vorstät1dcn Msp. dcn
„ Zäh!111196110110ko gut ÜUIZCJUU woxdcn, Und 6-5 11111111111de ELW, 12111
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welchem sich der größte Theil der Revisoren der mühevollen Arbeit unter-. zogen bat, volle, Anerkennung. Das Resultat der Zählung nach den Haus- |andsoUrlifien 1111 Vergleich "zu der in den polizeilichen Tabellen nachgewie- senen Volkszahl ergab die außerst geringe Differenz von 63 Seelen gegen die leßtere weniger. Abgesehen von der Stadt Königsberg waren für unser
Departemeqt umfassende Ngchrevisiduen in Außficbt gesteUt, Diesem Um- - Kunde ist es wohl vornehmlich zuzuschreiben, wenn in den ärmsten Kre1sen , ' 5 der Rest wrrd durch eine Priorttätsanleihe, welche von einem großen hiesi-
Neidenhurg, Ortelshurg und Osterode sich die bedeutendste Vermehrung der Bevölkerung gegen das Jahr 1861 ergeben hat, indem man dort offenbar in Erwartung der Nachrcvtfioncn Zemmer zählte. Neben jenen Kreisen ist die be- deutendste Vermehrung auch in der Stadt Königsberg eingetreten, und hier jeden- falls neben den materieslen Ursachen der vcrstärktcn Zuzüge und des Nichteintrc- tens größerer Krankheiten, durch die Crfolg€ der Selbstzählung zu erklären. Denn die leßiere hat jeddnfalls die Vortheile eincr ZTÖßC!“Ll1EÖLUÜU1JkLZtVLB“
- bunden mit der Billigkeit. Außer den 11111faffcndcn Nachrcvistoncn der Ur-
[iftcn an Ort und Stelle durch Bemme, Gendarmen und Personen, welche Interesse für die SECOL haben, war noch jeder Lnndrath, jeder Domainm- Rentmeistcr bcauftmgt, jedenfalls zehn Ortschaften in seinem 211111skrcise, jeder Bürgermeister, eincnStadtthcil nachzurcvidiren. Fünf besondere Kom- 111issaricn vom Sißc dec chierung übten die Kontrole Über je zwei [und- xäthliche Kreise, so das; in der Hälfte der Kreise unseres Departements fich
die Regierung selbst von dem ganzen Habilits dcr Ausstihrung dcr Zäh- '
lungsgcschäfte Ueherzcugung verschaffte. Und diese Ueherzeugung licß einen ßaunenswerthen Forfschritt gcgen das Jahr 1861 konstatiren. Jm Allge-
memen ergab fich, das; bis auf wenige Llusnahnwn das Zählungsgcschäst
mit Sorgfalt und Verständniß, ja häufig mit großer Gewissenhastigfcit vor- '
genommen war. Bei den Nachrcvifioncn verlangten die Gefängnis;-
anstaltcn, Krankenhäuser u s. w. besondere Aufjncrksmnkcit. Neben. “ . - Lubeck. Das Baukapttal dec Schwerin-Büchener Bahn dürfte höchstens
der direkten Methode, die Rcvifionen von Haus zu Haus
gehend vorzunehmen, ist unter andern bei kleineren Gemeinden bis zu 1000 -'
Scelen mit gutem Erfolge auch von der indirekten Methode Gebrauch ge- statt der 450,000 Thaler der Kleinen-Lühccker ergiebt. Die Eisen.
macht worden, die. Vollständigkeit der Bevölkerungsliften durch eine
besteht nämlich die Einrichtung, das; alle zur Schule kommen- den Kinder sorgfältig konsignirt werden, und man hätte nun zu recherchiren, ob alle in der Schule konßgnirtcn Kinder in dcr Bevölkerungs- liste aufgenommen sind, indem doch Kinder öfter Übergangen Werden, wobei man jedoch e1waige Tamensverwcchselungen, die bei unehelichen und Stief- kindern nicht selten find, nicht unbeachtet lassen darf. -- Bei diesen Nach- rcviswncn mußten im Ganzen 2303 Personen in Zugang gestellt und 505
den Vorschriften entgegen aufgenommene Personen in den Listen gcstrichen
. werden, dies macht 2808 Berichtigungen, also bei einer Bevölkerung von
1,024,591 -- 0,27 Prozent Berichtigungen. Der Staatskasse find durch die
Zählung in unserm Departement gegen 850 Thlr. Koften crnvanhsen, ins- ,
besondere an Rcmunerationen für Personen, welche fich h_ei dchZählung oder bei Reoifion der Listen durch Fleiß und Gcnamgkett ausgezerchnct
- haben, und durch die Revifionen im Auffichtswege. - Die Sclhstzäh-
lung mittelst der Haushaltungs- und Hauslisten ist (ür di6S1ädte in unserm Departement unzweifelhaft durchführbar, und wurde steh nach den
. vorhandenen Beispielen bei denselben praktisch sehr gut bewähren. Dagegen
erscheint xfür das platte Land die Zählung von Haus zu Haus enlschiedeq als die einfachste und zweckmäßigfte Methode, und kann durch dieselhe hex richtiger Handhabung in unserm Bezirk allein namentlich in den polmschey und litthauischen Gegenden ein zuverläsfiges Resultat erzielt werden. Dxe
Einführung von Hausstandslisten, beziehungsweise die Zählung durch die .
Grundstücks- und Haushefißcr ist für das 'platte Land, besoyders in'dcn nicht deutschen Ortschaften noch unausführbar, da der überwxegcnd größere
* Theil der Landbewohner die zur Ausführung nöthige Schreibefcrtigkcit nicht
befißt. Es würde daher die Llusfüllung der Tabellen unzuverlässigen Per-
? sonen oder den Kindern übeklasscn und dadurch ein mangelhaftes und unbrauch- bares Material geliefert werden. Abgesehen hiervon würde diese Zäh1m1gsarf ? ] keine Vereinfachung des Geschäfts in sich schließen, wohl aber größere Un- ordnungen zur Folge haben, als bei der biZherigcn Zählqußprozcdur vor- ', gekommen find," die Ortsvorständc, welche die HauShaltungslisten einzusam- ,
meln hätten, würden sie nach wie vor auf den Dörfern fast Überall selbst
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ausfüllen müssen. Außerdem könnte die Bevölkerungs-Aufnahmc am meisten ck
. von dm Landbewobnern mit fie selbst betreffenden Steuerwerken in Verbin-
dung gebracht werden, und es würde deshalb bei verlangter Selbstaußfülltmg *
der Listen an abfichtlichcn Unrichtigkeiten nicht fehlen. .Wenn die SZlhst- ? - zählung durch Haushaltungslisten allgemein zur Vor'schrxft gemacht wyrde, Z 10 würde immer eine geseleiche Regelung erwünscht sem, nach welcher ]cdcr '
Haushaltungsoorstand auch die gesetzliche Verhflich1ung Üherkäme, vohstän- ; digc und richtige Angaben zu machen und für d1esclhen verantwortlich zu *
sein. Mit der Volkszählung, wenn die Methode der Selhftzähltmg (mgx-
Wendet wird, noch statistische Aufnahmen für andere adminißrative Zwecke , zu verbinden, erscheint nicht zweckmäßig, Weil die Formulare zu den Haus- ** .haltunqs-Urlisten dadurch zu komplizirt werdcn wüxdcn. Je weniger Ru- ; briken *die Haushaltungs-Urlistcn enthalten, dcfio mehr ist auf eine richtige , “ und vollständige Außfüllung derselben von Seiten der Haushaltungsvoc- ? Üände zu rechnen und desto leichter wcrden von den Zählungsrevjsoren , Fehler entdeckt und berichtigt werdcn. '
EisMk'ahn - "UUJUKJOUÖQ'ÄÉWL,
“- Ans zuverläsfigcr Oucch kmm ich Ihnen heute die Mittheilnng 5,
wachen, Wreiht man 'der »Hmnh. Börs. Hallca aus" Berlin unter dem
4
25. September, daß der Bau der 6111111111111 von Carlshafcn 11 ach , ; Enschcdc fest beschlossene Thatsuchc ist. Die Bahn [11161 von 6111111111er “, . nUch Brakel- kreuzt hier die Bukc-Kreicnscr BGW und 111111 dann 1141 Dct- * :. Mold nach ?“).Ticlcfcld, 1601111111 dik Cöln-Minchcr 311111111 ("1111116110110 wixd, , 51.1011 da über Münster nach Enschede, von welchem [113111111 OM ans dic.
11)
7 ;6
hoUändische Regierung dieselbe weiter nach Amsterdam führt. Eine Zweigbahn wnd zu gleicher Zeit gebaut von Detmold über Herford nach
' Bünte, Station an der Minden-Osnabrücker-Emdcner Bahn. Die eng-
lische Gesellschaft wollte anfänglich diese Zweigbahn nicht bauen, wodurch die Verhandlungen fich so lange hintrainirt haben. Das Vaukapital ist zu ca. ."“; Theilen von den Erbauern der Bahn, den Herren Petto und Betts, der lippe-detmoldischen und Kurfürsilikh hcsstséhen Regierung fest übernommen,
gen Geld-Jnstitut übernommen ist, beschafft werden. Es werden demnach keine Actien zur öffentlichen Subscription kommen. Es wird unverzüglich mit dem Bau der Bahn begonnen und selbige kann 1868 dem Verkehr
. übergeben werden.
-«- Bei dem anhaltend schönen Wetter find die Erdarbeiten der Essen- Osterrathcr Eisenbahn auf der Strecke von Ofterrath über Oppum, Liun, Uerdingen nnd weiter bis zum Rhein, der »Düff. Ztg.“ zufolge, im Ganzen fertig geworden. Um den Uebergang über den Strom zu ermit- teln, wird ein Trajckt, ähnlich demjenigen hei Elten, gebaut, wozu die Ar- beith bereits in Verding gcgchen sind. Die Verwaltung macht jede mög-
' liche Zlnstrengung, um die PKW bis Juni nächßen Jahres fertig zu haben, ' um 116 alsdann dem Per1onen- und Waarenverkchr zu übergeben. Das
Essener Kohlenrevicr steht der Vollendung diescr Bahn mit Sehnsucht ent- gcgen.
- Seit e1wa 4 Wochen, schreibt die »Mcekl. Ztg.«, ist das Nivelle- ment der Linie Schwerin-Wittenhurg-Büchen bereits beendet, und danach be- trägt ihre Länge 77,0 Meilen. Mit den 22/14, Meilen von Kleinen nach Schwerin Und den 13%. Meilen von Büchen nach Hamburg ergeben diese erst eine Summe von 157/13 Meilen für die Länge von Kleinen nach Hamburg, die 111indestens um 4/„, Meilen kürzer bleibt als die Linie Über
2 Millionen Thaler betragen, was für die Meile etwa 280,000 Thaler
bahn von Schwerin nach Büchen wird die direkte und kürzeste Verbindung
Vergleichung mit den Schullisten zu kontroliren. Zu jeder Schule Stettins (auch. Rußlands u. s. 10.) Über Laucnharg nach Hannover und
* dem Rhein herstellen. Diese Verbindung gewinnt täglich an Bedeutung,
und seit Lauenburg in preußischem Bcfiy ist, erscheint die Herstellung einer festen Brücke Über die Elbe hei LaUcnhurg als nahezu gcfichert. “Für das Projekt der Linie Schwerin-Büchen find daher alle günstigen Auspizien vor- handen, und zwar: sehr billige Baukosten, Unterftüßung der Mecklenburger und Berlin-Hamburger Bahn, vollständige Gewißheit der Rentabilität, ver- größerter Verkehr durch Anschluß neuer Linien, so wie die Gunst des meck- lenburger Publikums.
- Zum Bau einer Eisenbahn von Bukarest nach Giurgewo (beiläufig 10 deutsche Meilen) wurde die Konzession den Engländern Barclay und Staniforth ertheilt. Hoffentlich wird wenigstens diese kurze Strecke,
Welche die Hauptstadt 11111 der Donau verbinden würde, wirklich gebaut und
* damit der Anfang von Eisenbahnen in den Jürftenthümern gemacht werden.
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1 , 1 1111111111. 7,2. 8111166511215 . 1 340,9 10,5 ZZ., 1115611. 1161161. 111'611111Z611. 341,6 9,0 JG„ 1111111511116. 56111111.
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511111111Z 11111154.
1116111653110. 338,9 7,6 "s., 5.56111-1'. 1161161,Z651.1111(1. R0k(111('1)t.
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