Werkzeugstahl, Schrauben, Nieten, Nägeln re.: Näheres bei der ge- nannten Direktion und beim .Reichkanzeiger'.
Spanien.
. „800166811 0161161711 1421101318173 116 138118119.“ in Madrid: Li "erung folgender künstlicher Düngemittel in den Häfen Gijon, Bilbao, Santander, Barcelona, Almeria und Mälaga: Cbilesalpeter 800 t., Organistber Superpbospbat 300 15, Mineralischer Super- pbospbat 12/14 2200 b, Mineralischer Superpbospbat 18/20 5500 t:, Schwefelsaurer Ammoniak 400 b, Scbwrfelsaures Kali 100 ts, Chlor- kalium 200 1.
Niederlande.
10. Dezember 1907. Stadtverwaltung zu Nymwegen: Lieferung, Legung und Montierung eines Kabelneßes für die Gemeindeelektrizitäts- werke sowie Lieferung von blanken Kupferleitungen für die elektrische Straßenbahn, mit einem Totalkupfergewicbt von 35 000 kx. Be- dingungen für diese Submiffion find für 2,50 Fl. im (Gemeinde- sekretariat zu Nymwegen erhältlich. Auskunft wird erteilt im Bureau der Gerneindeelekttizitatswcrke, Prins Hendrikstraat 7, zu Nvmwegen (veHZTl. auch die Veröffentlitbung im ,Reichöanzeiger“ Nr. 262 Vom 2. ovember 1907).
Belgien.
7. Dezember 1907, 3 Uhr. 1111818011 00111111011816 in Grand- Manil (Namur): Lieferun von Schulmöbeln. 2309 r., Sicher- heitsleiftung 250 Fr. Eingek1chriebene Angebote zum 6. ezcmber.
11. Dezember 1907, 12 Uhr. Börse in Brüssel: Legung von Trottoirs auf der Station Vilborde. 42 065 Fr., Sicherheitsleistung 3800 Fr. Eingeschriebene An:;ebote zum 7. Dezember.
17. Dezember 1907, 11 Uhr. 1111818011 0011111100818 in Jxelles bei Brüssel: Lieferung von Papier für 1908/10. Eingeschriebene An- gebote zum 15. Dezember.
20. Dezember 1907, 17] Uhr. 116601 (10 71110 in Brüs [ 61: Lieferung von Pflastersteinen. Sicherheitsleistung 50/0 des Werts. FLZ? (158 0118.1'Z65 50 Cts. Angebote zum genannten Tage vor
r.
27. Dezember1907, 11 Uhr. SQUUSTUGWSUÖ prosjrwja] in Hasselt: Ausführung von Straßenarbeiten in den Gebieten Neerpelt, Lille-Saint-Lambert, Achel und Hamont. 140126 Fr., Sicherleistung 14 000 Fr. (36.11er (168 0118.1'ZSJ Nr. 122. DeSgleichen in den Ge- bieten Exel-Overpelt, Petit-Brogel und Cauliüe." 134 000 Fr., Sicher- heitsleistung 14 000 Fr. (38.11er 1185 011813268 Nr. 121 für 40 Centimes in Brüssel, Rue des Augustins 15. Eingeschriebene Angebote zum 23. Dezember.
28. Dezember 1907, 10 Uhr. (30117871161116111; [310171110181 in Gand: Ausführung von Pfiasterungßarbeiten in Ninode. 57 000 Fr., Sicherheitsleistung 5700 Fr. &ck& 1165 (3118.1'Z08 Nr. 160 für 20 (Eis. in Brüssel, Rue des Augustins 15. Eingeichriebene Angebote zum 24. Dezember.
8. Januar 1908, 12 Uhr. Börse in Brüssel: Lieferung von Werkzeugen und Gerätschaften für den Streckendienst der belgischen Staatsbahnen. 14715 8960161 Nr. 265. 44 Lose. Eingeschriebene Angebote zum 4. Januar.
Demnächst. Station Cbarleroi-Sud: Vergrößerung eines Güterschuppens. 112 790 Fr., Sicherheitsleistung 8000 Fr. „
Demnächst. ])11'601210118 (168 70168 61) 1187811); in Brii/sül, Rue de Louvain 11: Bau und Außnußung der Vicinalbahn zwischen Eckeren und Brasschaet Ste-Mariaburg. Sicherbeitsleistung 10 000 Fr.
Rumänien.
Bürgermeisteramt CraioVa, 26. November/9. Dezember 1907, 4 Uhr Nachmittags: Lieferung von 100 000 kg Dichtungsblei für das städtische Wasserwerk. Die Bedingungen in deutscher Sprache können gegen Einsendung von 2 Lei von dem städtischen Wafferwerkbureau in Craiova, Strada Solomon Nr. 5, bezogen werden.
Theater und Musik.
Konzerte.
Das am Donnerstag im großen Saale der Philharmonie un Mitwirkung des Philharmonischen Orchesters veran- stal ete Konzert der Berliner Liedertafel war in mehr als einer Hinsicht bemerkenswert. Die erste Gabe der Sängervereiniqung: „Landerkennung“, für Chor, Baritonsolo und Orchester von Edvard (Grie , war, unter des Musikdirektors F ranz Wagner sicherer Leitung klang?chdn vorgetragen, dem Andenken ihres Schöpfers gewidmet. Weit schwerere Anforderungen als Griegs VerhältniSMäßig schlichtes Werk stellte Richard Strauß“ .Bardengesang aus der Zermannslblacbt“ für drei Männerchöre und Orchester, der bei dieser
elegenbeit zum ersten Male in Berlin zu (Gehör kam, an die Aus- führenden. Die Komposition beflügelt den aemeffenen Takt von Klopstocks Ode zu wildem Kriegßgetöse und Schlachtruf, in dem die führenden Stimmen [115 im Tonscbwall vöUig verlieren. Erst der visionäre Schluß bringt eine ruhigere und schön ausklingende Stimmung. Im ganzen aber bedeutet das lärmende Werk keinen Fortschritt im Schaffen Richard Strauß' und keinen Gewinn für den Männergesang. Der zweite Tcil des Abends gehörte dem Verdienten Schweizer Komponisten Dr. Friedrich Hegar, der aus Zürich ber- übergekommen war, um [ein, ebenfalls Chor und Orchester und außer- dem zwei Solisten in Anspruch nebmrrides Werk: ,Das Herz bon Douglad“, selbst zu leiten. Die Kompofition, die sich im ganzen der anschau1ichen Schilderung der Strachwißschen Baüade in 011611 Stimmungen eng anschließt, zerfäUt in dier Teile: „König Roberts Tod", „Die Meerfabrt“, „Der 3111] durch die Wüste“ und ,Die Schlacht“, und enthält außer den Cborjäßen, den Bariton- und Tenorsoii noch zwei tonmaleriscb erläuternde Orchesterzwiscben- spiele, die freilich den schwächer€n Teil des sonst sehr wirkungs- voiien und lebendig bewegten (Gesamtwerks darstellen, dem man von Anfang bis zu Ende mit großem Interesse folgt. Die Aufführung war unter des Komponisten Leitung obne Tadel. Die Soli wurden Von den Herren Teichmann und Kal- weit, bride Mit lieder des Vereins, von denen der erstere auch das Solo im Griegs en Werk gesungen hatte, sebr anerkennenswert aus- efübrt. Das den Saal bis auf den le ten Plak füÜende Publikum bereitete Dr. Friedrich Hegar zum S luß leb afte Ehrungen, _- Mit außerordemlichem Erfolge führte, gleichfai18 am Donnerstag, im Beethovensaal die Kunstinstrumentenbau-Geseüsckwft „Neu Cremona“ durch die Herren Alexander Sebald (Violine), Richard Harßer Violine), Fridolin Klingler (Viola), Anton Hekking ( clio) ibre Streichinstrumente vor, welche be- weisen sollten, daß das Geheimnis des Klanges der_„Stradidari“, .Guarneri“ und .Amati“ nicht in der besonderen Beschaffenheit von
olz und Lack des Instruments zu suchen sei, sondern auf wi enschaftlicber ogik in der Anwendung physikalis er Geseße bcrubt. er Konzert- abend hat denn auch den Beweis er racht, daß die Erzeugniffe der „Neu Cremona“ der Herren Seifert und Dr. (Großmann an Größe und Glanz des Tons den altitalienischen im ganzen nicht nach- stehen. Als Solisten zeigten [ich die Herren Sebald und Anton Hekking auf der Höhe ihrer Künstlerfchaft; ersjerer spielte „La Zollia' von Corelli-Tbomson, letzterer ein Andante yon Kauffmann und leinere Stücke. Wunderbar klang besonders das Violoncello" es besaß einen weichen, außgeglickoenen Ton und zarteste Modulationsfäbigkeit n allen Lagen. Besonders hervorzuheben ist noch, daß die Instrumente auch im Quartettspiel eine berrliche, einheitliche Klangschönbeit entfalteten. - Der bekannte Klavierkünstler Herr Hermann Klum brachte fich an demselben Tage im Saal Bechstein wieder in beste Erinnerung. Bei dem zuerst gespielten, von Strodal für Klavier bearbeiteten .Orgel-Konzert' von Händel war der dabei ein esevte Kra taufwand den Raumverbältni en des Saales freilich ni t angeme en. Die folgende Beethoven che Sonate in E-Dur wurde mit wei erem und dabei doch vollklin endem Anschlag klar und charakteristisch und entschieden im usdruck wiedergegeben. Sein Bestes gab der Künstler jedoch im Vortrag von drei Tonwerken Chopins, von denen die .Barcarolle“ und die Sonate in H-Moll am beifänigften aufgenommen wurden. - Das gleichzeitig von Herrn
Albany Ritchie im Cboralionsaal gegebene Konzert hinter- ließ keinen besonders nachhaltigen Eindruck. Wenn an sein Spiel an und für sich korrekt war und von guter technischer urchbildung senkte, so vermißt: man daran doch das tiefere Eindringen in den Ge st der wieder egebenen Kompofitionen.
Die Königs ebe Kammersängetin Frau Lilli Lebmann leitete ibre dieswinterlicheu Liederabende in der bilbarmonie am Freitag mit den Ge än en .Die schöne üllerin' von tanz Schubert ein. Die gro e ünstlerin wußte troy einer Indispo tion durch die Schönbeit und Anmut ihrer Vortragsart in,Ton und Außdruck die beJeisterten Zuhörer auf das stärkste zu fesseln. _Nicbt endender Bekfa dankte ihren Liedern, der [ie zum Schlufie des Konzertes nocb veranlaßte einige Worte, binweYend aufibre Erkältung, an das unermüdli eine Zugabe verlangende ublikum zu richten. - Der letzte der drei eetbovenabende, an denen sämtliche Kompositionen für Klavier und Violine zu (Gehör gebracht werden sollten, fand, Ölricbfalls am reitaq, im Saal Bechstein eine erwartungsvolle
ubörerschar. it Frédéric Lamond am Klavier und Bern- ard Dessau als (Geiger war die Gewähr für eine vollendete Durch- führun? des Pro ramms gegeben. Der lebhafte Beifall ließ die starke nnere Ante [nahme der Hörer an den Vorträgen erkennen. - Schon seit einer Reihe von Jahren ist Frédéric Lamond als ein musikalisch ernster, dem äußerliäxen Virtuosentum abgeneigter Künstler bochgeschäßt. Auch das Programm seines ersten Klavierabends, der einige Tage vorher im Beethovensaal stattfand, 1516; ausschließlich Werke BeetboVens auf, als deren Interpret [ich Lamond einen be- sonders geachteten Namen erworbrn hat. In der Rückerinnerung an andere, besonders genußreicbe Veetboyenabende des Künstlers, mußte diefer letzte in mancher Hinsicht enttäuschen. Eine zu farblose Tongebung und rbytbmiskbe Wiükür, die sich besonders in häufigen TemposchWankungen bekundete, wirkten beeinträchti- gend. In den langsamen Sätzen verfiel der Spieler oft in die Manier, Töne und Akkorde, die als usammenklänge edacbt waren, auSeinanderzuscblagen. In den ersten llegrosäßen der onaten E-Moi] Op. 90 und ES-Dur Op. 31 erschien das Trmpo in den Anfangstbemen so zurückgehalten, daß es [ich fast dem Andante- charakter näherte. Troß dieser Einschrankungen gab es aber natürlich auch Momente, in denen Lamond Bedeutendes und uneingeschränkt Schönes bot, wie z. B. im 17 ten Saß der Cis-Moll-Sonate O5. 27 und den F-Dur-Variatwnen p. 34. Es ist zu hoffen, daß Fr606ric Lamond, der zu den m11s1kalisch charakterVollsten unserer Pianisten zählt, sick) wieder ganz findet und an [einem zWeiten Beethoden- Abend [einem Komponisten voll und ganz gerecht wird. Eine junge Pianistin, Fräulein Evelvn Suart, gab am Freitag im Beethovensaale mit dem von Dr. Kunwald geleiteten Phik- harmonischen Orchester ein Konzert, das in doppelter Hinsicht Interesse beanspruchen konnte. Interessant war zunächst das Pro- gramm, das ganz vom GewohnheitSmäßigen abwich. Wo bekommt man jetzt einmal ein Webrrsches Konzert zu hören? Fräulein Suart spielte das in Es-Dur; sie spielte fernrr das fast ganz unbekannte einsäßige Konzert in Es-Dur von Tscha1kowsky und endlich das be- kannte, ältere, aber jenem weit überlexgene B-MoÜ-Konzert desselben Komponisten. Weber zeigt sich in seinem Konzert noch von einer nruen Seite; er ist derselbe, den wir aus seinen Sonaten kennen, und man hat hier wie dort seine Freude an dem Schwung der Me- lodien und drr Brabour der Passagen. Einen eigenen Reiz hat das in zarten Farben gehaltene, warm empfundene Adagio in der Art, wie das Soloinstrument dem Orchester gegenübergesteüt ist, und die Behandlung des Orchesterparts erinnert bier stark an den visionären Teil der Euryanthe-Ouvertüre und die entsprechenden aktien der Oper. Fräulein Suart spielte das Konzert mit sicherer leganz und bewältigte auch die technischen, rhythmischen und Vortragsschwierigkeiten in den Tscha'skows-kyscben Werken in überraschender Weise. Das_ ein- säßige Konzert Op. 75 ist mehr merkwürdig als [chön, etwas monströs und dem jüngeren Werke (Op. 23) nicht annähernd gleichwertig. Der Vortrag dieses B-Moll-Konzerts war eine ganz prächtige Leistung der jungen Künstlerin. Bei ihrem Liederabend im Blütbnersaal erzielte gleichzeitig Fräulein Hertha Dehmlow wiederum einen großen Erfolg. Ihre volltönenke und dock) so weiche Altsiimme sowie ihr musikalischer Geschmack und die dramatisch belebte Vortragskunst zeitigten muster- gültige Wiedergaben der von ihr gewählten Lieder, unter denen .Fi[cherweise“ Von Schubert, .Früblingßliebe' Von Franz und „Der Freund" von Hugo Wolf ganz besonders reizvoÜ Vorgetragen Wurden. eider mußten zwei Hätidelsche Kompositionen mit Orgelbegleitung wegen nicht rcchtzritiger Fertigstellung drs betreffenden Instruments ausfaUen; es entichädigtrn jedoch dafür vier Lieder von Brahms.
Im Beethovensaal brachte am Sonnabend das erste Konzert Von Therese und Artur Schnabel einen Schumann-Abend. Welchen Komponisten diesrs Künstlerpaar auch zu Gehör bringen mag, immer wird es in kurzen Umrissen ein abgeschlossenes Bild [eines Musikschaffens bieten. S0 01111) neulich: Herr Schnabrl be- gann [eine Vorxräge mit [6756 Studien nach Cadricen von Paganini, ließ im Verlauf die kraftboÜe, brannte E-Moil-Sonatc folgen und schloß mit der Humoreske Op. 20, deren unvergleichliche, temperament- volle Darsteliung besonders hervorgehoben sci. Frau Therese Schnabel- Behr führte in ihren Gesängen von dem düsteren .Scha[zgräber“ über .Grisiernäbe' und mcbreren Texten bon Krrner, (Gorxhe, Rückert zu der launigen .Kartcnicgerin“ (Text Cbamisio) und sang zum Schluß des Konzcrtes „Frauen-Liebc und -Lrben'. Tiefes Versenkrn in deeist der Kompositionen und Jnnigkeit dcs (Empfindens, die berdorstecdcnden (Eigensckyaften dieser Sängerin, ließrn diese Lieder zu wunderbarer Wirkuug gclangen. Der doübeseßte Saal dankte beiden Konzert- gebern durcb anhaltenden [jürmiscben BrifaÜ. - Eine junge Gcigerin, Fräulein Adila von Aranyi, zeigte nm dieselbe Zeit in der Sina- akademie eine nicht unbedeutende Begabung. In dcm an zweiter Stelle gespielten .Konzert von Beetbomn Wuchs ihr Können [ogar zu einer beackptenswerten Leistung empor, namentlich in dem cbönen Largbetto. Es fehlten ihr zwar noch mehrfach der ideale Schwung und die erforderliche Kraft, auch ist der Ton ibres Instru- ments noch nicht besonders groß, doch bekundet ihr ganzes Spiel, daß sie [ich auf bestem Wege befindet. Das Philharmonische Orchester unterstüßte sie durch seine fein angcpaßte Begleitung. - Ein Konzert im Klindwortb-Scharwenkasaal übergehend, wv Elsa Schüler Vollkommen unfertige Liederdorträge darbot, sei noch einss Konzerts im Vlütbnersaal gedacht, wo Laura Tise- Krone, gleichfaUs am Sonnabend, recht behende Klavier spielte; im übrigen ließ die Auffaffung noch die genügende Klarheit vermiffen. Mebr musikalisches Verständnis und Kraft des Ausdrucks entfaltete der Gei er (Geza von Kreß; nur störte der harte Ton, den er auf seinem nftrument erzeugte.
Die 2. AufiübrunÖ (1907/1908) der Singakademie brachte unter Herm Professor eorg Schumanns verdienstvoUer Leitung in ihrem Saale am Sonntag, als an dem Tage der kirchlichen Feier zum Gedächtnis der Gestorbenen, zunächst eine .Motette' von Martin Blumner: „Selig find die Toten“, und darauf das Zellmer gehörte Requiem Verdi. Der Eindruck er Motette litt ein wenig durch Schwankungen im Chor. Dafür kam aber die Komposition Verdis völlig im Geiste ibres genialen Schöpfers, klar und einwandfrei zu Gehör. Im Gegensatz zu Berlioz' Requiem ist Verdis Totenmesxe mit ihrem hinreißenden Schwunge sonniger, boffnun sfreudiger. Es i t eine Musik, die an diesem Tage der webmütigen rinnerung einerseits Trost zu spenden, andererseits durch die packende Kraft ihrer Tonmalerei mit ihren immer wieder durchbrechenden lebens'reudigen Akkorden und ihren dann wieder in cbromatiicben (Gängen wilddabinstürmenden, ernsten Klän en Selbsteinkebr zu bewirken geeignet erscheint. nicht mögli , alle Schönheiten dieses Tonwerks auf beschränktem Raum zu kennzeichnen und das Verdienst des Dirigenten und der anderen bei der Aufführung BeteilkÉten gebührend zu würdigen; hervorgehoben sei nur, daß u. a. als olisten die Damen Geyer- (Sopran) und de Haan-ManifarÖes (Alt) sowie die
ortrefflicbes leisteten.
von
Diericb Herren Pinks (Tenor) und dan Eweyk (Baß)
Es ist "
Wetterbericht vom 26. Noyember 1907, Vormittagsgznx
Name der Beobachtungs- station
16
O
85,55
Wind-
ind- stärke
tung.
Wetter
5 K Witterun verla det leßteu
24 Standen
Borkum
749,0
SWZ
balb bed.
Keitum
746,3
915125
wolkig
Hamburg . .
750,4
S*W4
wolkenl.
Nachts Nied „„ MMWFY
Swinemünde
757,9
SSW 4
bedeckt
Nachts Mieders
Rügenwalder- münde . .
754,3
SSO 4
Schnee
Nachts -
vorwiegend b '“
Neufabmaff er
756, 5
SSO 6
bedeckt
Memel
759,6
SO5
bedeckt
WWiegend . „„ „Web beiter
Aachen .
750,2
OSO 2
bedeckt
ScbW
Hannover . ,
7522
S
2 beiter
SW
Berlin . .
753,0
SSW 2
beiter
Dresden .
755,0
OSO 2
bedeckt
OWWOOO]
NachtkNM
Breslau .
757,6
SRB
bedeckt
vorwiegend b „
Bromberg
757,3
SO
6 bedeckt
FMMDT
88111 Frankfurt, M.
750,9
SSW 4.
Regen
M
752,6
SW2
Regen
Zarlßrube, B. München . .
753,2
SW 4
Regen
Nachts Nieder[ch[ Nachts Niedersz]
758,2_
SSO 2
bedeckt
1-*o-- QOWWOO
ziemM
StornZwa; MaliLYead Valentia .
746,4 "SO 5
halb bed;
(WühsWM chauer
738,3
SSO 7
bedeckt
(Ü101) Schauer
737,3
Windft.
Regen
(971185101;on
Seilly . .
738,9
SSW 6
Regen
- Nachts MYM
(116111281) . y„ ziemlich ?
Aberdeen .
747,8
WNW
1 bedeckt
(0115881) ** * anhalt. Nieders..
Shields
746,2
SSW 2
wolkig
(Uagäsbakg) ziemlich beiter
Holybead , ,
740,2
O 3
Regen
(1310111)er Nachts Niedersch1
Isle d'Aix .
753,9
WSW 15
Gewirr;
St. Mathieu GriSnez
745, 9 746,6
SW7 O 4
Regen
Regen
5,6,
(116111563, 1111, Nachts RWH. (kriöäk101181111.
(Zambtzrg) Nachts MW
Paris
749,5
SWZ
bald bed.
Vlissingen ._Helder . Bodoe .. . .“ Cbrisiiansund
7485 749,71" 751,5 750,0
OSO S
O 2
Windst.
3 bedeckt 1 beiter bedeckt wolkenl.
__52
-0,3 3,4 -1,4
Skudesnes Skagen Vestervig . .
747,1 745,8 745,0
NNO
NNO 2 SSO 3
wolkenl. bedeckt 2 wolkig-
--0,8 5.4 2,4
Kopenhagen
747,6
SW
3 Dunst
4,1
Karlstad . .
750,7
SO6
Regen
2,4
Stockholm .
755,7
SSO 6
bedeckt
Wisbv . ..
755,5
SSO_8 wolkig
Hernösand
755,4
Windft.
Regen
Haparanda Riga Wilna . _ PMSk
759,4 763,5 765 5 766,2
SSO"? bedeckt
SSW S SO
3 bedeckt 1 bedeckt 2 bedeckt
Petersburg . Wten Praa
IWL 765,3 758,7
SSO
2 bébéckt“
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vorwiegend [) .... ,
__2,1 "3,0 -0,6 »3,4 -4 6 -4 7
-5,8
SO
SSW 2
1 Nebel Schnee
Rom Florenz
„1153-11 7626
N WSW
2 NebélM' 1 Nebel
Cagliari . War1chau
763,7" 760 7
NW SSO
3 wolkenl. 1 bedeckt
dersbavn Sevdisfjord .
751,2 7584
NO Windst.
4 bedeckt wolkig
Cherbour11___ W YEN; KrakZÜ Lemberg _; Hermanstadt Triest
_. __ZÉYK _ 761,5
LMT IPZ 759,9
51655"
12544? 763,7
SSW
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Myst.
SO Windst.
SSO 4
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Brindisi Livorno Belgrad Helsingfors . Kuopio. . . Zürich . Genf 8211612; Säntis . „__. Dunroßneß .
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766,0
758,5 "763,3 "556,0
SSW NO O
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bedeckt bedeckt bedeckt bedeckt Schnee bedeckt
-0,"3' -2,0 5,2 1,0 -5,8 1,7
Regen
1272
111818»«-853«80
Ein neues Minimum unter 737 mm ist über Irland “11516“ und entsendet einen AUSläufer unter 748 mm bis zum Katteaad.
nordostwärts verlagertes Teilminimum unter 745 mw Jütland, Hochdruckgebiete über 779 mm über Innerrußland und 760 mm nördlich der Faröer. durchschnittlich etwas milder und Éiemnch trübe bei lebhafteMYsF-bl
e ,
Winden; der NordWesten und
In Deutschland ist das
üden batten Verbreitete [ Deutsche Seewarkk-
Mitteilungen des Königlichen Aöronautiscbs" Observatoriums Lindenberg bei Beeskow.
veröffentliäpt vom Berliner Wetterbureau.
Drachenaufstieg vom 25éiNovember 1907, 31 MW. bis 121 Uhr M““- 0 on , Seehöhe ..... 122 111 100011112000 1513000151 400011114320
Temperatur (() 03 - Rel. 8611 k. (()/o
Wind-Ri tun
. Geschw.wp§ Himmel nur wenig bewölkt. Höhe Temperaturjunabme bis +0,8 0, deSgleicbcn zwischen
g .
2,7
88 889 6
- 2,0 8897
80 17
-8,3 --16,0 -19.8 80
8117 15
897 18-19
- Vom Erdboden an bis 3
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60 81/7 bis 15 [
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590 m von + 0,2 bis + 0,9, zwischen 3360 und 34.3015 von-1
bis - 16,6 '.
liegt
e““
„ u un achen. . 5, Y: 9 Le, erlust- und Fundsachen, 3, 1111an und Invaliditäts- :e. V erung. [. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen :e.
5. Verlosung :e. von Wertpapieren,
Zustellungen u. dergl.
| Öffentlich er Anzeiger.
6] 7. 8]
KommanditgeseZchaften auf Aktien und Aktiengesellstk. » Erwerbs- und
Niederlaffun te. von
9. BankausweisZ.
10. Verschiedene Bekanntmachungen.
irtschYsZenofsen ehaftep.
tSanw n.
"* 1) nntersuchungssachen.
54 [ZYm]12. November 1). Is. wurde in Weidenau.
(Oesterr. Schlesien) ein ausweisloser Mann, der an. ibt AugusYLanÉer zu beißen und am 9. März 1879 in Mahr. cbönberg geboren zu [ein, wegen Bettelns verhaftet. Er behauptet, von einem preußischen Gericht we en Bettelns unter falschem Namen verurteilt wor en und beim Tranoport in ein Arbeitsbaus „entsprungen zu [ein, um nach
ten. Er wird wie folgt be-
Oesterreich iu fluch schrieben: ] 68 m groß, kräftig gebaut, hat rundes É dunkelbionden
brünettes eficbt. braune Haare, Schnurrbart, graubraune Augen, gesunde Zähne, spricht einen niederösterreickzischen (Wiener) Dialekt und ist mit dunkler, gestreifter Hose, solcher Weste, rauem karrierten Rock, brauner Müve und mit Schnürschuhcn bekleidet. Diejenigen Behörden oder Bersonen, welcbe Auskunft über die in Frage mmende Persönlichkeit geben können, werden er- sucht, solche hierher unter Aftemzeichen 3 11 11. 329/07 gelangen zu laffen. Ziegenhals, den 20. November 1907. Königliches AmtSaericht.
[68448] Steckbriefserlediguug. Der gegen den Rekruten Friedrich Hermann Hecht aus dem Landwebrbezirk Flensburg wegen Fahnen. sucht unter dem 29. Nodember 1906 erlaffene Steck- brief ist erledigt. Flensburg, den 22. November 1907. Königliches (Gericht drr 18. Division.
[67804]
58- 10. 431/07. 2. Der Trainsoldat (Knecht) Otto Lehmann, geboren am 10. Mai 1865 zu Posen, zuleßt in Sputendorf bei Großbeeren wohnhaft ge- wesen, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, ewanaeliscb, wird beschuldigt, als Wehrmann der Landwehr seit dem Jahre 1904 angewandert zu sein, und zwar obne von der brdorstebenden Außwanderuna der Militärbebörde Anzeige erstattet zu haben, Ueber- tretung gegrn §360 Nr. 3 des Strafgeseßbuchs. Derselbe wird auf Anordnung des Könixlicben Amts- gerickyts auf den 7. Februar 1908, Vormittags 9] Uhr, vordas Königliche Schöffengericht in Potsdam, Am Kanal Nr. 28, Zimmer Nr. 18, 1 Treppr, zur Hruptverbandlung geladen. Bei unemtschuidigtem Ausbleibrn wird dersrlbe auf Grynd der nach § 472 der Strafprozeßordnung Von dem Königlichen Bezirks- kommando 117 in Berlin ausgestellten Erklärung der- urteilt werden.
Potsdam. den 13. November 1907.
Der Gerichtsscbreiber des Königlichen Amtsgerichts. Abteilung 58.
[68453] Bcschlaguahmeverfiiguug.
In der Untersuchungssache gegen den Rekruten ErnstEbregott Schubert, in Kontr. des K. Bez.- KdoIKemdten, wegen Fabnenflucbt, wird auf (Grund der §§ 69 ff. des Miiitärstrafqeseßbucbs sowie der §§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnuna der Beschuldigte Schubert, geb. 17. 2. 85 zu Männe- dorf, Schweiz, bebeim. Stoilberg, Sachsen, hierdurch für fabnenflücbtig rrklärt und sein im Deutschen Reiche befindliches Vermögen mit Beschlag belegt.
Augöburg, 22. Novrmber 1907.
Gericht K. Bayer. 2. Division.
[68452] Fahneufiuchtserkläruug.
In der Untersuchungssacbe gegen die Rekruten dom Landwrbrbdzirk Forbach:
1) Remains Lcmoiuc, geboren 24. Dezember 1887 zu Gremezey,
2) Edmund Parisot, geboren 1. August 1887 zu St. Avoid,
wegen Fabnenflucbt, Werden anf (Grund der §§ 69 ff. d68 Militarstrafgeseybuchs sowie der §§ 356, 360 der Mtlitäritrafgericbwordnung die Beschuldigten hierdurch fur fabnenflückotig erklärt.
Metz, den 22. Nobember 1907.
Gericht der 33. Division. [68451] Fahnenfluehtserkläruug.
In der Untersuchungssache gegen den Muskrtirr Franz Gustav Reich, 6/130, geb. am 13. 12. 1885 zu lekmerode, Wegen Fabnenfluckzt, wird auf (Grund der §§ 69 ff. des Militärstrafgeseybuciys sowie der 7§ 356, 360 der Militärstrafgerichtsordnung der Be- chu1digie hierdurch für fabn-knfiüchtig erklärt.
Metz, den 22. 11. 1907.
GetMWvMon.
[58449] Bekanntmachung.
Die gegen den Rekruten Friedrich Hermann Hecht aus dem Landwebrbejirk Flensburg untcr dCI,): 7. No- vember 1906 erlassene Fabnrnfluckpwerklärung wird aufgehoben, da der Beschuldigte ergriffen ist.
Flensburg, den 22. Novémber 1907.
Könialiches (Gericht der 18. Division. [68447] Verfiigung. ' -
Die wider den Rekruten Helmut Erich Dahlke vom Landw-Bez. Schneid=mübl in Nr. 298 des Deutschen Reichöanzeigers erlassene Fahnenfluchts- erklärung vom 14. 12. 1905 wird aufgehoben.
Münster i. W.. den 23. November 1907.
Gericht der 13. Divifion.
_
2) Aufgebote, Verluft- u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.
[66803] Zwangsversteigeruu .
Jm Wege der Wangsvolistreckung [ 011 das in Berlin, MUUzstraße 21 cke KaTser Wilhelmstraße 18 1). () K., belegene m Grundbuch: von der König tadt Band 15 Blatt Nr. 1029 zur Zeit der Eintragung des Ver-
eigerungsvermerks auf den Namen der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Wilhelmsbof“ eingetragene Grundstück, bestehend aus Vordereckwobnbaus mit
orbof, unterkellertem Hof und zwei Lichtböfen, am . Dezember 1907, Vormittags 9 Uhr, durch N unterzeichnete Gericht - an der Gerichtssteile -
MeFriedrichftraße 13/15, Zimmer Nr. 113/115,111, drittes Stockwerk, versteigert werden. Das Grund- ] Kartenblatt 40 Parzellen Nummern 1817/28,
820/31. ift nac? Artikel Nr. 15 606 der Grund- s“uermuttterrolle 3 a 43 qm groß und zur Grund-
steuerrolle ist es bei einem jährlichen Nußun Swert von 40 000 .“ mit jährlich 1548 „Fi zur Ge ände- steuer veranlagt. Der Verstei erunngermerk ist am 27. Dezember 1905 in das rundbucb eingetragen. 85. ]T. 124. 05.
Berlin, den 11. November 1907.
Königliches AmtSJeriebt Berlin-Mitte. Abt. 85.
[61162] Zwangsverfiei erung.
Im Wege der Zwangsvolltreckung soll das in Reinickendorf belegen:, im (Grundbuéhe von Reinicken- dorf Band 40 Blatt Nr. 1236 zur Zeit der Ein- tragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Kaufmanns Emil Granzow in Charlottenburg eingetragene Grundstück am 18. Dezember 1907- Vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht, an der GerichtssteUe, Brunnenplaß, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das Grund- stuck, Acker an der Wachholderstraße in der Gemarkung Reinickendorf, besteht aus den Trennsiücken Karten- blatt 1 Parzelle 1853/34, 1854/34, 1855/34 und 1856/34 von zusammrn 25 0. 76 qm Größe und ist mit 0,28 Taler Neinertrag Veranlagt. Es ist in der Grundsteuermutterrolle des Gemeindebezirks Reinicken- dorf unter Artikel Nr. 1167 verzeichnet. Der Ver- steigerungsvcrmerk ist am 19. Oktober 1907 in das (Grundbuch eingrtragen. Das Nähere ergibt der Außbana an der Gerichtstafel und der Gemeindetafel.
Berlin, den 26. Oktober 1907.
Königliches AmtßgeriQt Berlin-Wedding. Abteilung 6-
[62134] Zwangsverfteigeruug.
Jm Wege der 'Zwangsvollstreckung soll das in Berlin belegen:, im Grundbuch: von den Um- gebungen im Kreise Niederbarnim Band 147 Blatt Nr. 5398 zur Zeit der Eintragung des Ver- steigerungßbermerks auf den Namrn des Fabrikanten Friedrickx August Schneider zu Berlin eingetragene Grundstuck am 30. Dezember 1907, Vor- mittags 11 Uhr, durch das unterzeichnkte Gericht. an der G'ertchtssteile, U. 20, Brunnenplaß, Zimmer Nr. 31, 11nker_Flugel, 1 Treppe, versteigert werden. Das Grundstnck - Hofraum, Acker - liegt in Berlin, Amsterdamerstraße 27. Es besteht aus den Parzellen Kartenblatt 22 Flächenabschnitt 2156/ 130, 2175/136, 2314/149, ist 7 8. 61 (1111 groß und mit 0,06 Talern Reinertrag unter Nr. 23 810 zur Grund- steuermutterrolle Veranlagt. Der Versteigerungs- vermerk ist am 12. Juli 1907 in das Grundbuch eingetragen. Das Nähere ergibt der Aushang an der (Gerichtstafel.
Berlin. Brunnenplaß, den 29. Oktober 1907. Königliches Amtßgericbt Berlin-Wedding. Abteilung 7.
[36662] . Aufgebot. 4 145“. 8/06. 11.
Die zuleßt tm Besiße der Firma August MüÜer in Untermbaus gewrsenen InbaberakLien der (Geraer Handels- und Creditbank Nrn. 8005 und 8006 über 16 1200 „M und Nrn. 2772 3034 3035 3036 und 3039 rtber je 300.46 [ind abhanden gekommen. Der derzeitige Inhaber der Aktien wird hierdurch auf- gefordert, spatestens im Aufgebotstermine, welcher auf Sonnabend, den 14. März 1908, Vor- mittags 9"Uhr, vor dem unterjeicbneten Gericht, Gerichtxgebaiidr, Zimmer Nr. 3, festgefe 1 wird, [eme Rechte bei dem unterzeichneten Geri te anzu- melden und die Aktien vorzulegen, widrigrnfaüs die Aktien für kraftlos erklärt werden.
Gera. den 3. Juli 1907.
Das Fürstliche Amtßgchcht. Dr. Nieaold.
[68323] Vereinsbank in Nürnberg.
Wir geben nach § 367 H.-G.-B.bekannt, daß uns der Verlust der 3510/11 Obligation uns. Bank Ser. 2131117 Lit. 1) Nr, 89 716 angemeldet worden ist.
Nürnberg, 25. Nobember 1907.
Die Direktion.
[68506] Aufgebot.
Der Sobncidermeister Herr Albert Scharia zu Radrbcrg hat 1th angezeigt, da[; die auf sein Leben Von uns ausgestellte Police Nr. 16 836 über 600 .46 abhanden gekommen sei, und bat deren Aufgebot beantragt. Der grgenwärtige Inhaber der Police wird daher aufgefordrrt, [ich binnen zwei Monaten bei uns zu melden, widrigenfails die Police für kraftlos erklärt und an deren SteÜe eine neue 0118- gefertigt werden wird.
Berlin, den 19. Nodembn 1907.
Victoria zu Berlin AÜgemeirxe Versi erungs-Actien-GeseUschaft. O. (Gersten era, Generaldirektor.
[67892] Aufgebot. Auf Antrag des Druckereibesißers Hermann Pet- mecky zu Wiesbaden wird der Inhaber der 8. 25 Kuxscheine des Dacbfcbieferbergwerks Rhein- gold in Nochern, Kreis St. (Goarshausen, Regierungs- bezirk Wiesbaden, Nr. 1*-25, b. 25 Kuxscheine des Dachschieferbergwerks Eduard in Nocbrrn, Kreis St. Goarshausen, Regierungs- bezirk Wiesbaden, Nr. 1-25, 0. 25 Kuxscheine des Dachschieferbergwerks Wil- belmsegen in St. Goarshausen, Kreis St. (Goars- hausen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Nr. 1-25, 11. 25 Kuxscheine des Dachs ieferbergwerksAmalien- lück in St. Goarshausen, reis St. (Goarshausen, eßierungsbejirk Wiesbaden Nr. 1-25, engetragen im Gewerkenßuch für den Gewerken Louis Frank zu Wiesbaden und ausgefertigt am 24. April 1888, aufgefordert, spätestens im Auf- gebotstermine Montag. den 23. März 1908, Vormittags 10 Uhr, [eme Ansprüche und Rechte auf die Kuxscheine bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 13, anzumelden und die vorerwähnten uxscheine vorzulegen, widrigenfalls dieselben für kraftlos erklärt werden. St. Goars aufen, den 18. November 1907. öniglicbes Amtßaericbt.
[68508] Aufgebot.
Die Witwe Marie Rvdzek, geborene arkatscb, zu Beuthen O.-S., vertreten durch den echtSanwalt Justizrat Coba in Beuthen O.-S., hat das Auf- gebot des angeblich abhanden gekommenen, am 15. Juni 1907 fälligen Wechsels über 1000 „Fi, (1. c]. Beuthen O.-S., den 13. Mär: 1907, bean- tragt. Der Wechsel ist von Robert Rvdzek aus- estellt, auf Ludwig Bromis in Siemianowiv bei aurahütte bezogen und von i m an enommen. Der
1908. Vormittags 11 Uhr, Zimmer Nr. 35, seine Rechte bei dem Gericht anzumelden und den Wechsle] vorzulegen, widrigenfalis des leßteren Kraft- loserklarunq erfolgen wird. Kattowiß, den 12. November 1907. Königliches Amtögericht.
[67559] K. Amtsgerirht Leonberg.
„ Aufgebot.
Die K. Wurtt. Staatskasse, ais Zessionarin, ver- treten durch die K. Generaldirektion der Posten und Telegrapben in Stuttgart, hat das Aufgebot eines am 20. Juni 1907 in Hemmingen von Gustav Brodbeck auSgestellten, auf David Canz zum Löwen in Hemmingen gezogenen, zuleßt an C. Breitmeyer, Generalagent in Stuttgart, girierten, am 20. August 1907 fälligen u_nd am 22. August 1907 protestierten Primawechsels uber 500 „Fi, fünfhundert Mark, be- antragt. _D_er anaber der Urkunde wird aufgefor- dert, spateiteng in dem auf Dienstag. den 30. Juni'1908, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzetckoneten Gericht anberaumten Aufgebots- termine seineRechte anzumelden und die Urkunde Vor- zulegen, widrigenfalls die KraftloSerklärung der Urkunde erfolgen wird.
Den 19. November 1907.
Oberamtßricbter Mezger. Veröffentlicht durcb Amth-richtssekretär Kimmich.
[68270] Auf ebot. 1. 20. 2. 50/07/9.
1) Der Kaufmann He nrich Müüer in Coburg, vertreten durch den Rechtsqnwalt Kuno Hirsch daselbst, hat beantragt, den Verschollenrn Architekten Jabn Müüer, geboren am 24. Dezxmber 1851, zuleßt wohnhaft zu Cöln am 2. Oktober 1882,
2) der Peter Diederich, Heinrich Diederich und die Witwe Schilling, alle Vertreten durch den König- lichen Notar Hdndcker zu Cöln, baben beantragt, den verschollenen Backer Johann Diederich, geboren am 30. Oktober 1828, zuleyr in Stoßbeim bei Cöln im Jahre 1848,
3) der Schreinermeister Josef SMS zu Elberfeld, Ottenbrucbxrstraße 8, hat beantraxzt, den verschollenen Josef Sous, geboren am 29. November 1826 zu Asbach, zulexzt in Cöin-Deuß im Jahre 1865,
4) drr Andrras Balian, Wieser im städtischen Schiacbrbof, 1005.1bast zu Cöln-Niyprs, Schenken- dorfstraßr 16, hat beantragt, den bericbolienen Bäckxr Arnold Valiau, geboren am 18. Juli 1860, zulest im Jahre 1886 in Cöln,
5) der Johann _Hartenberg zu Cöln-Niehl, bat beantragt, den yerkchollenen Bernard Hartenberg- geboren am 2. Juli 1853 zu Niehl, zuleßt im Jahre 1881 in Cöln,
für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sick) späxestcns in dem auf den 3. Juni 1908, Vormitta s 11 Uhr, Vor dem unterzeickpnetc'n Gericht,N01b€rt iraße Nr.11,11.Etage, Zimmer Nr. 51, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An aUe, w:!che Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen" zu erteilen vermö en, ergeht die Aufforderung, spatesiens im Aufge otstermine dem Geriébt Anzeige zu machen.
Cöln, den 9. Nobember 1907.
Königliches Amtögerickxt. Abteilung 1. 20.
[68279]
Bei dem unterzeichneten Gerichte ist das Auf- gebotsverfabren zur Herbeiführung der TodeSerkiärung folgender Verschoüener Prrsonen cingeleitet morden:
1) des am 8. Oktober 1851 in Rohrbach in Ungarn geborenen Schneiders Franz Reiter,
2) der am 24. August 1848 in Ems geborenen Eli/abetb Wilhelmine Erle,
3) des am 17. Juli 1855 in Plauen geborenen taubstummen Stickers Robert Hermann Zaumseil,
und zwar auf Antraa:
zu 1 der Verona Marie Clara, getr. lebrnden Reiter, geb, Pettag, in Leipzig, '
zu 2 des Wilhelm Erle in Lebe bei Bremerhaben, Vertreten durcb RechtSanwalt C. Mommer in Ems,
zu 3 des Brauereibesißers Wilhelm Friedrich Hammer in Plauen, als Abwesenheitspfleger des Verschoüenen.
Als Aufgebotsiermin vor dem unterzeicbrieten (Gericht wird Dienstag, der 2. Juni 1908, Vormittags 11 Uhr, bestimmt. Es ergeht bier- durch die Aufforderung 1) an die Verschoüenen, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, widrigen- falls ibre TodeSerklärung erfolgen wird, 2) an alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Ver- sch011enen zu erteilen vermö en, spätestens im Auf- gebotstermine dem (Gericht meide zu machen. Leipzig, den 18. Nodember 1907.
Königliches Amtherickot. Abt. 11.41.
[68643] Aufforderung.
Der Hospitalit Johann Scherer, geboren am
29. Oktober 1821 zu Pest in Ungarn, preußischer
Staatöangeböriger, ist am 1. Auquft1905 in der
Kaiser Wilhelm- und Augusta-Stiftung zu Berlin
Schulstraße 97/98, Verstorben. Gesetzliche oder durcÖ
Verfügung von Todes wegen eingeseßte Erben sind
nicht ermittelt worden. Etwaige Erben des Ver-
storbenen werden hiermit aufgefordert, ihre Erbrechte
spätestens am 1. April 1908 bei dem unter-
zeichneten Nachlaßgericht zu den Akten 19 171 5. 07
anzumelden.
Berlin, den 22. November 1907.
Königliches Amtsgericht Verlin-Wedding. (gez.) Wittke.
' Ausgefertigt:
Berlin. den 25. November 1907.
(14. 8.) Peltzer, Gerichtssebreiber.
Abt. 19.
[68278] Oeffentliche Aufforderung zur Anmeldung von Erbrechten.
Die nachbezeicbÄ1eten Yrsonen: 1) Josef Tbiaumont, Steinbauer, 2) nna aria Haiv, geb.Tbiaumont, Wittkebefrau, 3 Karolina offmann geb. Tbiaux mont alle in anesville, I ordamerika wvbnbast, 4) Maria Winter, in Columbus, Étaat Ohio, 5; Klara Blankenbubler, geb. Qinter, in ?anelville, 6 Kate Kasermann, ireb. Winter, an erelxtelitbe Tochter von der Mali de Winter, wobnba in Cleveland, Staat Obio in Nordamerika, -- haben als die nächsten geseßlickoen Erben des mit die!-
er nicht veranlagt. Nach Nr. 24 976 der Gebäude-
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unbekannte Inhaber des Wechsels w rd aufZefordert spätestens in dem Aufgebotstermin am : . Jun
„ ,was-. ck“*. .
erichtlicbem Urteil vom 6. April 1907 für tot er- ärten Josef Gagen. “Glaser von Lauterecken, zu-
leßt unbekannten Aufenthalts, die Erteilung eines Erbscheins bieramts beantragt. Aae diejeni en, welehen Kleicbe oder bcffere Erbrechts an den Na sax des Vorbezeichneten zustehen, werden aufgefordert, fi spätestens am 13. Januar 1008 bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden. Der reine Nachsaßwert beträgt ungefähr 1830 „Fi Lauterecken, den 22. November 1907. K. Amthéricbt.
[68281] Oeffentliche Aufforderung. 171 80/07. 3.
Der frühere Plaßmeister, jeßt Invakide Heinrich Schmidt zu Dortmund, Brunnenstraße 29, hat die Erteilung eines gemeinschaftlichen Erbscheins naeh dem am 15. Mai 1906 zu Minden, [einem Wohn- sÉFe, verstorbenen Nagelscbmiedes Karl Friedrich
ilbelm Sobbe beantragt. Le terer ist ein Sohn des Tagelöhners und Nagelsckom edes Karl Dietrich Sobbe und Karoline Wilhelmine, geborrneSchmidt, beide verstorben zu Minden, ersterer 1875, le tere 1880. Nach Angabe des Antragstellers ist der rb- [asser kraft Gesetzes beerbt: .4. Zur Hälfte durch die Tochter der Großeltern väterlicherseits, Justine FriedsrikeSobbe, Verheiratet 1836 mit Kupferscbmied Johann Lech1r€ck zu Minden, au8gewandert nach Nordamerika, z.Zt.unbekannten Aufenthalts. 13. Zur anderen Hälfte durch die Nachkommen des Bruders der Mutter„des Erblassers, Johann Heinrich Schmidt '!“ 1870), namlich 1. den Antragsteller, 11. Elisabeth
chmrdt verwitwete Schlosser Heinrich Remmert xu Dortmund, 111. die Kinder des 1906 verstorbenen Friedrich Schmidt, nämlich 1) Anna Schmidt, Ebe- frau Schlqffer KarlScbütte zu Dortmund, 2) Elisa- betb Scbtmdt, Ehefrau des Lokomotivführers Clemens Grbbold zu Dortmund, 3) Sofie Sebmidt, Ebefrau Gottfried Ebelsberg xu Dortmund, 4) Emilie Schmidt zu Dortmund, 5) Franz Schmidt zu Dortmund. Alle diejenigen, denen gleiche oder beffere Erbrechtc auf den Nachlaß des Erblaffers zustehen, werden auf- gefordert, sick) spätefteus am 1. Februar 1908 bei dem unter1eichneten Gericht zu melden. Der reir-e Naahlaß beträgt ungefähr 1200 .“
Minden, den 21. November 1907.
Könikxliibes Amtßgericbt.
[67887] ' Aufgebot.
Notariatsassistent Münster in Gaildorf hat als bestellter Nachlaßverwalter über den Nachlaß des am 24. Sevtember 1907 in Laufen a. K. verstorbenen Mübxebesißers Georg Ostertag, Witwers von Laufen a. K., das Aufaebotßberfabren zum Zwecke der Ausschlie ung bon Nachlaßgläubigern beantragt. Die Nachla gläubiger werden daher auf efordert, ihre Forderungen gegen den Nachlaß des verZLorbenen (Georg Ostertag spätestens in dem auf Samstag. den 18. Januar 1908. Nachmittags 18 Uhr, Vor dem unterzricbneten Gericht anberaumten Aufgebots- termine bei diesem Gcricht anzumelden. Die An- meldung bat die Angabe des Gegenstandes und des Grundes der Forderung zu enthalten. Urkund- liche Beweisstücke sind in Urschrift oder in Ab- chrift beizufügen. Die Nachlaß läubi er, welcbe
ck nicht melden, können, unbescKadet es Rechts, vor den Verbindlichkeiten aus Pflichtteilörechten, Ver- mächtniffen und Auflagen berücksichtigt zu werden,. von den Erben nur insoweit Befriedigung verlangen, als sich nach Befriedigung der nicht außgescblossenen Gläubiger noch ein Ueberschuß ergibt. Auch haftet ihnen jeder Erbe nach der Teilung des Nachlaffes nur für den [einem Erbteil entsprechenden Teil der Verbindlichkeit. Für die Gläubi er aus Pflichtteils- rechten, Vermächtnissen und Auf agen sowie für die Gläubiger, denen die Erben unbeschränkt haften, tritt wenn sie [ich nicht melden, nur der Rechtönacbteil, ein, das; jeder Erbe ihnen nach der Teilung des Nacblaffes nur für dcn seinem Erbteil entspreehenden Teil der Verbindlichkeit haftet,
Gaildorf, den 21. Novrmber 1907.
Königliches Amtßgerichr. OberamiSricbter B u r g e r.
[68283] Oeffentliche Vekauntmathunxé
Die Grmeindrkasfierßebrfrau Balbine iederbofer von Obrrgünzburg bat die ihrem Ebemanne, dem früheren Bäckermeister, mm Gerneindekassier Se- bastian Niederhoser in Obergünzburg zu Urkunde deOKgl. Notariats Obergünzburg Vom 16. No- Vember 1888 Nr. 432 erteilte Vollmacht, über das beiderseitiße Gesamtdcrmözen mit Einschluß der Liegenschaften allein obne weitere Zustimmung und Genehmigung der _Ebefrau in jeglicher Weise zu Verfügen, mit Erklarung vom 18. Oktober 1907 für kraftlos erklärt. Die öffentliche Zustellung wurde MF] i dtirsgerickptlickpcr Verfügung vom Heutigen be- w g. Obergünzbur . den 21. November 1907.
Gerichtsschrei erei des Kgl. Amtßgericbts.
I. V.: Spoebrer, gepr. Sekr-Asprt.
[68507] Der Interimsscbein zur Aktie Lit. 14 Nr. 126 des .Bankdereinß' in Bischofswerda und die Dividenden- scheine zu den Aktieninterimsscbeinen des genannten Bankvereins Lit. 14 Nr. 95 vom Jahre 1906 bis mit 1909 sowie Lit. 13 Nr. 60 Vom Jahre 1904 bis mit 1909 werden hiermit für ungültig erklärt. Bischofswerda, den 25. November 1907. Bankverein. Fr. Sparschuh. Rob. Löbnert.
[68280] Durch Ausschlußurteil des unterzeichneten Amis- Fricbts Vom 14. November 1907 ist die von der
rutschen LebenörersicberungSzesellschaft in Lübeck auf das Leben des Klempners Karl Geox Anton Fuckjfius in Elberfeld angestellte Police r. 39 077 für kraftlos erklärt worden. Lübeck. den 14. November 1907.
Das Amtsgericht. Abt. 7111.
[68300] Oeffentli e unemmg. 41122006. 24. In Sachen der be an Anna Elisabeth andt, geb. Hau, 1,111: Wandsbek, Klägerin, roxeßbevou- mächti ter: ?YSanwalt Nickels u W271 902: den igarrenar iter Julius He nrich attb Brandt, geboren am 25. Januar 1871 zu Wandt- btk, frü er zu Wandsbek, (Lest unbekannten Aufent- halts, eklagten, wegen bescheidun ift Termin ur Fortseßung der mündlichen Ver Nachts treits vor der vierten Zivilkammer des
?: d. 10 up, u-
lichen ndgericbu zu Altona auf S 8. Februar 1008, domain.