1865 / 244 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Bit“ richten, daß fie während der Zeit der Ausfteüung sich von denselben, trennen, um sk? zur Verherrlichung der deutschen Kunst beitragen zu lassen.

Die Zulaffung der angemeldeten Kunstwerke wird unter das Urtheil eincr Prüfungs-Kommisßon gestellt, dkl'kU Zusammenseßung in ähnlicher Weise wie bei der Londoner Ausstellung Seitens der Königlichen Kunstakademieen bewirkt Werden 11»er

Werden, wie bei der Ausstellung im Jahre 1362. Jm Uebrigen gelten für die Betheil-igung die Bestimmungeu, welche die Bekannt- machung vom 31. August 0. enthält.

Kömigßberg find Exemplare der gegenwärtigenBekanntmachung, von

dem Reglement der französischetr AUsstellungs=Kon1111isfi0n, von der oben erwahnten Bekanntmachung der unterzeichneten Kommisfion ,

Vom 31. August, Von dem Plane dcs Ausstrüungsgcbäudcs und

sandt Worden, und werden auf Verlangen verabsolgt werch.

1icken Adrcffe an die betreffende Königliche Kunß-Afademic vor dem 1. Dezember 1865 einzuscndcn find. ,

Ueber den Termin der Einlieferung dcr Kunstwerke bei den Prüfungs-Kommissi0ncn, Welches nicht vor AUÖJang des Jahres 1366 fallen wird, und über die Modalitärcn

Berlin, den 13. Oktober 15565. Die Königliche Central-Kommisfion für die Pariser LlrtsstcUUng von 1167. Moser,

Ikichtamtlichés.

Preußen. Neues Palais, 14. Oktober. Freitag, den

13. d. M., war kleines Dinrr bei Ihren Königlichen Hoheiten dcm *

Kronprinzen und der Kronprinzessin, 3u1vclchemdie Pro- fefforen Geheimer Regierungsrath Duncker, [)x-. Droysen und der Geheime Archivrath Von Mörner eine Einladung erhalten hatten. Heute dinirten bei Ihren Königlichen Hoheiten der englische Botschafter und seine Gemahlin, und Lady Paget geb. Gräfin Ho- henthal, wclche auf einige Tage zum Besuch im Neuen Palais Milt. Am Vormittag hatte Sc. Königliche Hoheit der Kronprinz im ,Stadtschloß zu Potsdam den Generalmajor 3. D. von Hirschfeld

und den preußischen Konsul in MoSfau „Herrn Rosenstranch em- ;

pfangen. Zl )Schleswig-Holstein. RendSburg, 13,0fwber. (Kieler

Eine Bekanntmachung des Königlich preußischen Civilfom- miffarius vom 30. September normirt dieQ uar tie r - V e r g 1": t u n g s - säye für die preußischen Truppen in den Wintermonatem. Für Holstein warteten wir bisher vergeblich auf die entsprechende Be- kanntmachung.

Sonderburg, 11. Oktober. (H. J.) Heute find es 12 Tage, seitdem der erste Spatenstich an den preußischen Bescstigrtngsarbeiten um unsere Stadt herum gethan. Es wird cht an allen 8 Schan- zen wacker gearbeitet, die Gräben zeigen eine beträchtliche Tiefe, die WäUe eine cntsprechende „Höhe. Die Holzvorräthe fÜr den Bau der Pallisaden und Blockhäuser find von Stettin bereits eingetroffen und lagern auf unserm Schloßhof. Zwei hicfige Meister haben die Bauten der Blockhäuser und Pulverkammern übernommen.

Die in Ausführung genommenen 8 Schanzen umschließen unsere Stadt ganz eng und find zur Abwehr eincs Scc- und eines Land- angriffs bemessen," fie erscheinen als die leyte Vcrtheidigungslinic, so daß zum Frühjahr Wohl weitere Vorrvcrke noch erbaut werden.

Tönning, 12. Oktober. (Kiel. Ztg.) Mit dem Mittagszuge traf heute der GOUVerncur von Manteuffel nebst Adjutant hier ein, um, wie es scheint, wegen der hiefigen kommunalen Verhältniss Erkundigungen einzuziehen. Zu dem Ende konsultirte er nicht nur mit den ßädtischen Beamten, sondern hatte auch die Kommunevor- steher der LandschaftEidcrstedt zu einer Unterredung konvozircn lassen. - Heute Abend findet ein Diner im Victoria-Hotel statt, zu wcl- chem außer den Beamten auch noch sonstige Privat- und Militair- prrsonen eingeladen find.

Kiel, 13. Oktober. Heute mit dem leendzuge [angie eine Anzahl preußischer Marinemannschafte11, größtenthcils Vcrhciratlx-cte, mit ihren Familien hier an.

Sachsen. Coburg, 13. Oktober. (Z. Z.) Zwischen der „Herzogs. sachs. coburg-gothaischc11 und der K*. K. dsterreichischen Staatsregierung ist über die Bestrafung von Fälschungen cine Ueber- emkrmst auf die Dauer des Handels- und Zollvertrages vom 11tcn Mprtl d. J. abgeschlossen worden. Danach ist jeder der kontraHircn-

den Staaten yerpflichtet, seine Angehörigen, welche Vermittels Nach. ahmung amtlicher Siegel, Anfertigung oder wiffentlicch Gebrauchs falschen Stempelpapiers, falscher Stempel- oder Postmarkcn, An- fertigung von Formularen, die zu öffentlichen Veschcinégrmgrn Oder Beglaubigungen dienen können , Abnahme, Vcrlehung oder sonstiger Unbrauchbarmachung des zollamtlichen Waarenversxblnffes die Ges???

* des anderen Staates vcrlc en um dadurch (He'ä'llc dcs » Für den TranSport der Kunstwerke nach und von Paris, für 13 , '“ “"W“"

die Aufstellung derselben, die Verwahrung der Emballagen und die .'

Vcrficberung gegen Gefahr wcrden gleiche Erleichterungen gewährt *

Staates zu verxürzcn“, _ebcn so zu bestrafen, als Wenn jene Hand. lungen gegen dre (Hochs des. eigenen Staates begangen wären. Hessen. Darmstadt, 12. Oktqbcr. (Darmst. Ztg) Sc.

.' JÖUiJUMHJÖLit der _(„Hrofßhcronbat' heute Vormittag den von = Ihrer Z).)éaxcytat der Komgm Von Spanten zmn außerordcrrtlickzen : Gr an ten und [)WdUmc'ichtigtcn Minister am Großber 0411“ *en 6

An dre Korngltchen Kunstakadennccn zu Berlm, Duffeldorf und ,' 3 ck " fc

ernannten Hsrrn Juan Valera Alcala Galiano in [xcsOdexcr Audienz empfangen, um aus deffcn Händen das ihn in charrtcr Eigenschaft beglaubigcnde Königlich Sck)rriden cmgegen zu Zrcdmrn

Mainz; 14. Oktober. (“Mz.Z.) Jbre Maj.dicKö1iigi1'x

, NUZUÜU von Preußen ist anf ihrcr Rrisc von Badrm - Baden deffcn Erlautcrung, www Von den Anmeldungs - Jormularcn Uber- ?

hmte Nachmittag gegen drei Uhr arrf birségrm Bahnhof eingetrdffrn,

= begab sich mittelst dcr TaunuWalm nach z„'Z'Zid“baden und ' d

- . - ., ,. - » , «" WTM Von Dre Anmeldung rmrd durch LlrrIfrrÜUng der Leytrrwahnten-szr- ;

mulare bewirkt, Welche unter der auf der Rückseite derselben befinr- Ü

dort am“? die Reise nach Koblenz fortsetzen.

ITaffan. Wicöbadcn, 13. Okwdcr. Anf dcr herrtigen

Tagesordnung der Zwritcn Kammer starrd dcr Ausschnßbcrichr üdcr ; eincn Anlra-z wegen cincI Preßgcscßes. Will Aufhebung der Brmdcspreßgcsryxzr[)Urrg und cirr Prcßgescy am" ; dcr: Grmrdlagcn des WrgfaUI aller Prävcntivmaßrcqun und“ adL der Absendung s ' Werden besondere Bestimmungen getroffen Und veröffentlickyt wcrden. !

Die NuSsclUrß-Mebrdcir

rninistrativcn Ermessens, Verweisung dcr Preßprdzcssc VN' Geschwor- n'cngcrrchtc'rrnd chfsll allcr Spezialstrafgcscßgrbung für die Press,“ dre Mmorttat: Yagcsordmmg, motidirt mit der erklärten Abficht

- der Regierung, dem nächsten Landtag ein Prcßgrsclz vorlegen zrr

rddchn, und daß derselbe gegenüber diesen Anträgen als ein Eingriff m dre Initiative der Regierung aufgefaßt und schädliä) werden könnte“. Dcr Antrag der Arrsschnß- Mehrheit wurdc sch1ießlich angenommen (nachdem der Abg. Wirth in Folge der Erklärung der Vérgicrungs-

. Kommission, daß sie in dem Antrag der Mehrheit einc Beschränkrmq

ihrer Initiative nicht finde _ dcn seinigen hatte fallen lassen). „Badow Karlsrrrhc, 13. Oktober. Das (zerrte erschienene ngtcrungHblatt Nr, 49 enthält eine Verordnung, die Rekruten- erothfitr 1666 betreffend. Dadurch wird die für das Fahr 1666 zur Erganzung der Linie erforderlicheRckrutenquotc auf 3736 Mann aus der betreffenden Altersklasse fcstgrseßt, wovon 3636 Mann znr

; gleichbaldigcn Einthcilung umd 100 Mamr znr Reserve für das Jahr

1666 _bestimmt sind.

' Lyxembnrxß, 11. Oktober. Das heute arrsgeqcbene »Memo- rtjal- 0rmgt den KöniglichGroßherzoglirhen Bescßlaß) drrrch Welchen dre Eröffnung der ordentlichen Session dcr Ständcvcrsmmnlmrg von 1865 auf Donnerstag den 26. Oktober 0. festgescßt ist,

_ Oesterreich. Wietr, 15. Oktober. Kronprinz R udolpk) ist gcytcrrx N9chmittag mit dem gesammten in Ischl Weilenden Hofstaate am Penztngcr Bahnhofs eingetroffen. Troß des sehr unckünstigen Wetters erwartete Ihre Majestät die Kaiserin den Kronprinzen am Bahnhofs und fuhr mit ihm in einer geschloffcncn Öofcqnipaqc nach Schönbrumr. _ Sr. Majestät der Kaiser wirdhcute frf'id am Bahnhofs in Penzing eintreffen.

SÖWeiz. Bern, 11. Oktober. (Köln Z.) Die Uxttcr- handlmrgcn zwischen drr Schweiz und dem Kirchenstaatc Über Abschluß cines internationalen Telegraphen-Vcrtrages find so eben zu einem definitiven “Resultate gelangt. Laut dem im Ein- verständnis; mit dem Königreich Italien abgeschloffcnen Vertrage, der schon am 1. Norxrmber d. J. än Kraft treten wird, ist die Tach für die einfache Depesche Von 20 Worten von jedem Orte drr Schweiz uach jedem Orte des Kir'chenfiaates auf 4 Fr. angescßt Von diesen 4 Fr. wird Italien 2 Fr., dcr Kirchenstaat 1 Fr, mid die Schweiz eberrsalls 1 Fr. erhalten. _- Jn seiner hcutigcn Sihrmg hat der Bunchrath die Botschaft des Departrments des Innern an die Bunchvorsammlang, betreffend die künstlerische LlnSsckynN'rckrmg des Bundespalais, genehmigt. Wie fick) aus dieser Botschäft crgicbt, ist man zu der Einficht gelangt, daß die zu diesem Zwsckc anfänglich' in Aussicht gexrommcne Summe won 100,000 Fr. viel 32.1cxcrim3 war, daher die Botschaft cht 300,000 Fr. verlangt, von dcnén irrr Laufe Von 15 Jahren jährlich 20,000 Fr. verjvcndct Werden sollen. Endlich hat der Bundesrath hcnte auch die Botschaft an die BMW- versammlung Über die Bodensee-Gürtclbahn, resp. über den Staats- vertrag zwischen der Schweiz, Bayern und Oesterreich, bctrcffcnd dcn Bau einer Eisenbahn von Lindau über Bregenz mach St. Marga- rethen und von Rüti uach Feldkirch, adoptirt.

GrWH-beritaxruierr Und leasad. London, „13. Oktober. Die Stürme an der Ostküste haben fich gelegt, dock) bleibt dir Wittcrrmg Noch immer eine drrdcndc. Die Münduch drs Tyne und die Docks smd mit Schiffcn gefüllt. LWS ankonn'rrende Sce- leutc berichten, muß der Stnrm in der Nordsee sehr heftig gervcscn sein. Bei Durham istein Fahrzcrxg, »Odvicca gcscheitct,“ doch gelang cs, Mit dcm Rakctrn- Apparat die Mannschaft, außer einem über

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"Bord geschwemmten Schifföjungen zu retten. Cin Schiffbruch auf den Felsen von Tynemouth hat zwei Opfer gefordert.

-- 14. Oktober. Die "Times: bringt heute folgende Note Über die Beziehungen zwischen England und Amerika: *Um jedem Mißverständnisse vorzubeugen, wcrden wir ersucht, nochmals zu er- klärcn, daß der von Earl Russell der amerikanischen Regierung gemachte Vorschlag in folgenden Worten abgefaßt war: »Jhrer Majestät Regierung ist bereit, in die Ernennung einer Kommisfion ZU willigen, welcher alle währmd des nculichen Bürgerkrieges cnt-

sprangencn Ansprüche Üßrrwiescxr werden sollen, Über dercn Ucbcr- ; Zyejsmrg an die K0n7111i1fi011 fich die beiden Regierungen einigen: Die Schlußworte beschränken den Gegenstaxrd dcr Urber- wejsxmg, da es mit der von Jhrcr Majestät Regierung eingcndm- Z menen Stellung und mit den Argumenten, Welche fic- znr Ableh- nung eines Schiedsgerickytcs veranlaßtcn, rmverträglicl) sein würde, :renrr sie es gcsjattctr, dus; dic Ansprürhe MIM dcr dUrcf) die *Ala- ; hama:- und ähnliche Schiffe angerichtetcn Verlusts znr Entscheidnng Z Edelleuten ist bereits eine Anzaßl vom Kriegsgericht abgeartheilt.

wcrch-.

Wr cim" Kommission grdracht würden. Es ist dadrr zu dcmerken,

daß, wenn man 1761) Über eine solche Kommission rixrigte, dicse FäUe Z ! maßen zahlreiche Brände aus politischcn Gründen angestiftet hat,

„Heute war Ministrr- ; so[l bis cht auf Todesstrafe, gcgen die Übrigen je nach dem Grade

rats) Unter dem Vorsiy drs Kaisers in St. Cldnd Und die érstex Losrmg, welche bezüglich dcr Fraxren drr inneren Reform ausgegeben )

vdr: idrcr JnriIdiction arxdzcschldsscn sein würdexra.

Frankreiä». Paris, 13. Oktober.

ward, ist die LOsUng des 80?er (1110. Dcr König umd Abend nach Brüssel writer gereist. „Dcr Cassafionsdos bat [)cntc daI Cassationsgcsuci) dcs wegrn V.)?!)rdrrrrsuchs zn lcdcnölänglichcr Zwangsarbeit Verurthcilten rufst- scixen Lieutcnamts Nikitschenkow zurückgewieszn,

Der »Patrica gehen Nachrichten von der Insel Nérrmidn un- ; Tags vorher War der Dampf-Aqu »me- “*

Term 6. September zrt.

in Zaint-Dcnis eingetroncn mit Madagaskar.

Nachrichten Von

vertrag ocrkl'mdigt. Ein mit eimer O.)?iLsion nach Paris und London

betrauter Eingcddrcner war von Tmmnariva abgegangen, mn sick) ;

* Dem Reprastntanten ? worden, offenbar zu dem Zweck, auf diejenigen Militairpflicytigen,

, , . wclcke 'i der Aus ebrm durch die ““*(uciU entziehen wollen ein nen, der dnrch seine RaWke m Madagaskar so mer Unhetl arrgertch- ; wacb)san1rch Auge zuhbach. (5 - » -

EMI WU? “Us MKUUUUÖ angekommen ""V *FZFFY ; und zur Haft bringt, erhält von dem betreffenden Landraths-Amt gen Monaten waren die Beziehungen des französischcn Konsul? zn x der Regierung der Königin vortrefflich, dennoch war noch nichts-

in Tamatava nach: Europa einzuschiffcn. - . - Exrglands War es rndlick) gclungen, dcn Mrsfionar Cllts zn entfer-

tct hatte. dem Nächsten Packctbdote 11ach Southampton abgehen.

iibcr dic Regnlirung der von Frankreich geforderten C'nksckyäÖZZ-UPJS- stamme fcstgcscßt worden; man meint jedoch, dme Frage 181 lhkék Lösung nahe.

wcrden morgen in St. Cloud vom Kaiser noch empfangen werden.

Belgier“: arrögcwecbsclt. _ ck _, frankirt, 30 Watt 40, und wenn rmfranfirt, 50 statt 60 Cent., pc-

riodischc Drucksacdcn (“Zcitrmgcn u. s. w.) 6 statt 10 Cent. fÜr 40 ,

Grammed; unpcriodisclze Drucksachcn 50 rent. für jede 200 (Hrammcsj

zwischcn Frankrcick) mrd Belgien tritt cin. Der Zeitpunkt, wo diese

Verträge in Ansführrmg kommcxr, soll erst noch festgestellt und in «

dcn amtlichrn Blättern bekannt gemacht wcrden.

Beim Schlusse der Korrespondenz geht der »Corr. Havas Buklicra folgendes Telegramm arts Tonlon, 14. „Oktober, zu: »Die Dampf- frcgattcn »Labradora, »Gomcra Und »Mogadora schicken fich an, nach Civita-Vccchia abzugchcrr, wo sie die ersten Truppen dcs fran-

zösischen Expeditionscorps aufnehmen werden, [5111 sie nach Frankreick) ;

zurückznführen.«

Spanien. Laut Berichten ans Saragossa hatte der dor- tige Gencral-Capitain, da er die Ruhe als wiederhergcstrllk bctrach- tete, den Bewohnern am 7. Oktobcr durch eine Proclamation an- gezeigt, daß die Civilbehördcn hinfort ihre Functionen, die eine Zeit lang in seinen „Händen ge'chn hatten, wieder außübcn würden.

In Madrid so wie allen Wahlbezirken find die dem Ge-

scßc vom Jnli gemäß bcrichtigten Wählerliften öffentlich angeschlagen

worden. Diejenigen hauptstädtischen Wähler, deren Namen ausge- lassen find, können fick; bis zum 15. Oktober an den Appellhof wcn- den , um die Eintragung in die Listen zu erlangen. Man glaubt, daß der Beendigung dieser Schlußarbeit die Auflösung der WWW und die Eitrberufrmg der nächsten Cortes rasch folgen wird.

Italirn. Die Ausficht, daß gleich nach Neujahr zunächst. die franzöfische Kavallerie Und Artillerie, etwa 5000 Mann! abzrcht, nöthigt die römische Kurie znnächft zur energischeren Betretbung dcr

Am 12. Oktober Wurden im Ministerinm des Auswärtigen die , um 5 MUMM" NMUIW-

Nartisicationen der drei rrcucn Pdsrdcrträge FMN)?" Frankreich "Nd gcstisgcn sx-in'1ckc Brie'e *aklen "Oktan UUl' WWU ? -, .' - , . (- P ) *s z ) 7 1 meIzmsnotcn, Schayndtcn aus cm oder JWU Jahre und SCHUM-

Werbungen, die “besonders in Irland, Bckgien, »Ist-Frankreich, Bayern und Oesterreich laut und leite betrieben werden. - Der Herzog Von Montebello trifft am 20. Oktober wieder in Rom “ein. Msgr. Jranchi, der noch immer päpstlicher Gesandter bei dem Hw- zoge von ToScana ist, befindet fich auf einer Rundreise durch Deutsch- land, und wird anch nach Rußland gehen, wie man von Rom aus wiederholt versichert, in rein kirchlichen, doch, wie man in Florenz argwöhnt, in politischrn Geschäften.

Nmkzlaud 11er Polen. St. Petersburg, 13. Oktober. Am (““,. Oktober wurde der Baron von Wedel-Zarlsberg, außerordentlichcr Gesandtrr und bevollmächtigter Minifter Sr. Majestät des Königs von Schweden und Norwegen, von Sr. Majestät dem Kaiser zur Abschieds-Audéenz empfangen und überreichte sein Ab- berufrmgIschreibcn.

Von der polnischen Grenze, *13.Okt0ber. (Osts. Ztg.) Von den in Littbancn wegen Brarrdßistung verhafteten polnischcn

Nur gcgen cinen, dcn Gutsyächter v. Chodzfo, der erwiesener- ihrer Vrrscßuldrmg auf längere odcr kürzere Freiheitsstrafen erkannt

sein. Von den [exztcrrn find bereits mckrcre nach dcm Innern Ruß- lands abgeführt. Gegen die meisten angeblichenBrandstiftkr schwebt

*, R' . ,

, . , - - ,- 1.16 Untersuchung noed. - Schon vor mcbrcrcn Wochen hat der “**,“ & “d' **- , “. 1“. „„ ““ IMMIM W" PMMA Pm WM" ; 59aupt-Dtrrftor drr RegrcrrrngS-Kdrmmsxton der mneren und gctstltchen Arrgelegenhcitcn in Warschau, Fürst Tscherkaski, cine Verfügung I crlaffcn, durch wclche den zu seinem Ressort gehörigen polnischen

; Beamter: die Erlermmg der russischen Sprache zUr unerläßlichen Pflicht

gcmacht wird. In vielen Gubernial-Kreisstädten ist daher ein regel- mäßiger Unterricht in drr rusfischen Sprache für die betreffen- den Beamten eingerichtet, der aber von ihnen bezahlt werden muß.

_ _ - _ , ; Auel andere Beamte rrcbmen an dic'cm Urrterri theil weil ie «Dcr cngli1che GenerUL-Konsrxl, „Herr Pakenham, hatte den nur der ; ) - 1 ck , x s

Königin Rasoberina abgeschlossenen Jreundschasts- und Handels- ck,

befürchte'n, das; die Verpflichtung zur Erlermmg der rusfischcn Sprache bald allen Bramtcn mxferlcgt werden wird. - Seit Erlaß des Kai- serlichen Ukas, betreffend die Militair-Auéxhebung, sind in vielen Gegenden des Königreichs Polen dieBaucrnwackxen [dirder eingcführt

Wer einen solchen Deserteur ergreift eine Belohnung von 10 SRO.

Amerika. New-York, 4. Oktober. In Folge einer von dem amerikanischen Konsul in Alexamdricn gesandten Mittbcélung,

daß der Kaiser der Franzosen ein (“Ägyptisches Truppcncorps zUm

- 14. Oktober. Prinz Amadeus vonSadoycn trashcntc von 5 DMM in Mexiko Korganisizre, ist ianashingwn ein Kabinetsrarh seiner cnqlischcnRnndreise Hier ein. Graf von der (Holy kehrte heute ; ICÖUL'É" WAN"- alI desen NMUN MW DepeschKHM-JSewrrrd s friik) VNL Biarrixz mrs seinen Posten znrück. Der Marqrris drMou- ] “" (FléMkkclck) hervorgegangen ttt. » Dem amtltchcn Auswclxs gc-

sticr Und der Fürs? La TOUr d'Lirwergne reisen in den nächsten- Jagen, jener nach London, dieser nach Kdrrjtantindpel zuruck. Borde K

mäß belief sich die Staatdschuld am 30. September anf 2745 Millio- nen. Seit dem 31. August haben fich die Sohulden um 12 Miliio- nen, die zu zahlenden Zinsen um 500,000, die Noten in Umlauf Dcr Baarbeftand in dem Schaßc war um 12,000 Dollars rednzirt, die Notcnrcserve um 13 Millionen Dcr Schaßsekretäc hat bekannt gemacht, daß er, um

vcrschrcibm1gcn, die vor dem "1.Jammr fällig werden, einzutauscven, 50 Millionen secbéprozentigcr 5-20 Bonds zu 103 emittiren will.

. . „* - . » , * : B*** iz r* 5“crtr- rm rt die Convention von Alabam 1 1106» dc- dtc Ucdcrrmttlrrxrg von SUMMLU Öl:“) ZW zr. dmch Post-Mandaie , ““)“ [r [ L) “J I h“ * * *,

schlossen, dcn Ncgcrn bis zur Herstellung des organischen Gcscßcs das Recht gerichtlicher Zcugnißablage nicht zu gestatten,“ fie hat sich geweigert, cine Amendirung dcr Staatsconßitution vorzuschlagm und endlich an den Präsidenten ein Gesuch um aUgcmeine Amnestie und Zurückziehung der Truppen gerichtet. Die Bewohner von Connecticut haben mit cinrr Majorität von 6000 fich gegen Er- theilung des Stimmrechts an die Neger in ihrcm Staat erklärt. - Dic Convention zur Rcvifion der Verfassung Nord-Carolina's ist am 2. in Raleigh zusammengetreten. "* General Slocum ist von seinem militairischen Posten zurückgetretcxr und hat die von den De- mokraten ihm angebotene Kandidatur für das Amt des Staats- Sckretärs Von Ncw-York angenommen.

Aus New - Y () rk vom 4. d. wird ferner bericdtet: Der Gouverneur von Misstsfippi, Sharkey, hat beschlossen, daß die befreiten Neger ihre Angelegenheiten vor den Civilgcrichtöhöfcn zur richterlichen Entscheidung bringen sollen. Die Convention von Connecticut hat einen auf die Rechte der Neger bezüglichen Protest beschlossen.

In der jeßt veröffentlichten ofstziellen Korrespondenz zwischen Seward und dem früheren Gesandten der Vereinigten Staaten in Paris, Dayton, aus dcmMonatFebruar des vergangenen Jahres, schreibt Seward, daß er Maximilian als Kaiser von Mexiko nicht anerkennen werde.

Der Gesandte des Präsidenten Juarez in Washington, “Ro- mero , erklärt, daß er nicht ermächtigt sei, die Dienste von Offizieren und Soldaten für Mexiko entgegenzunehmen.