Wobei
* austraten,
E cht d s A lh [ 3442 rri ung e "xi cms-Gymnafiums ernannten Kommi" “* ' ' Geh; Obex-R'egierttngs-RäxhenKnorr und [)x'.Wicsc, dclnDs'ilW/chtxx ; Y::dtean'ÜJZT-Zt batte ch. ;Provmztadl - Schz1lzKochiumD Gcheixnen'Regicrungs = Rath J rer der Axismlt/ "Sich cin'kln VN'ÜCUM ' [ “ dxxkxchJYFjj1xils1ferYZFVZFJLJZYTHYZLFFHB1)“KZsélwéér, sx? wiekxvon [ jvobxi Allcrhöchstdiesclbcn in dcr& allrrgnädiqsteu ÉÉcise Yk?- empfangcn und nach dcr Anka, gé'chisteat aurat/ LOW, th'furchtsvoll Z (ZHMZYslchxxgazxd HY in Ter RLM Ns Direktsrs ausgesprochen)e1? ' „»- . ' . ' _ - 1 U ru en un unter Simv- '“ ' “' " »LobeDJT'nÜZFreJFIYL :;YTHFUZUaFLZzex11etQ1e11 Fchange dcs Chorals: ,' wortlichfcit dex Jugendlehrcr dic éznvexßtjxxgigichéf&xrlxe1yeexrt'1i'1t1TtxzchIxé DcmncWst r,ichtete derQZJTini'tx mx] xer „Zth'rxna. 9 „zsprachen, daß in dissen; Gymnafium, welches des Köni? heiten an Se Ma'cstät de K? “1 c? xer getj [1 Lcn 2c. -lngclegcn- NZMM trage, _ diese Grundsäye stets tren bewahrt bleib? Allerdu'rcilaxZckti “tern [[xmgndxe machst„ehscmcn Worte: ; wurden.. Der König irat Hierauf in die Reiben dcr SchülxU Ew Kö '“l'ck )V.) .) 31 , a ergna !Jstcr KMF; Und Herr! ? rcdexte ctnzel11e_ derselben frcxmdlics) an und spkacs) nämcntlick ' *r, höchtstihrenrtTHTechicruMeßF JOT? schxan1tn dcnbcxnhcln MHnaten Allcr- s Kleinsten derselben in väterlicl) licbcvoller Weis? ) mat dcn , , , *. x c . "S *c JLU „- JU cc cn, as; an dieser | Unter erneutem Nadel und &“ » ' *** 7-9“ " * ' SteUe fick) cm Bau erheben Mlle, thdmct dkn l"weckcx | 9 ; ck.". - “Suchrustn Hex MDM“, -Mlckc [W JundMajc'stä't Namcn («nannten Wgthlms-Gyrjjs:nötxjyiums,l 101?)ijle 010101(JZTZZYIDLUZYFZUWYH)?UYZYZUNMMM «e.Vcaxestät Wld: KY)? “Z'??a-YYYIÜZJ «(!th Azn E).“;xxtm [SLZ haben CZV-„K'önig- Y " Die dankbare Erinnerung an den “festlichen "?m; an die be gelegt 11111d in dem „WFT; Fl TngUURHan “(MÖGWÜMML dazu [ „gluckcnde“ Gegenwart des Königs inmitten dcr szxxdlxvird fickvcrlick; des ELWR freud? demef »glnÉfn'ö"? [er a IH “tc xetxcre Yugend € m den Herzen der Knaben Und "Fijnglinge 1111vcrg'xänglich fortlcxlwn , cm ZU N, d g k“ 1 e 'Im-' K mg t:,eanrtcg-Ihetrn Folgend, Nachnnttags 4 Uhr fand csu "Festmahl in Arnims Sdtcl ? . 1 or grenzen cutschcx Sitte und Sprache zu Land und ; zn wclchxm dcr Staatsnünistcr von Miichr Einladnnchkbattxactrtx gchcn "la'xscn. "Dic Lrchig erhobene, VMDank gcgen 1111scr1k qclicb- ; tßn Komg crfnllic SUUUUUUJ dcr T,[)eilncbnn'r fand dort mébrfUl cmcn lebhaften Md [»ersdten Ausdrnkk. , , ( )
Weise
dem die
nach Zügen gcordt1ct„ «Une Vkajestät
vor geruhtcn
Ge-
Leh.
Meer durch Tapferkeit und Mannszucht zu den alten pchßisthcn
Ehren neuen Ruhm errang, haben hier fleißige Hände tüsiig ge- *
schafft, Um dem nachjyachscndcn Geschlechts eine Stätte zu bereiten, ?
LHnttlchlCHZt es dzxxglerchcn Tugenden herangcbildct werden soll, zu Z 0 es ur un Neue, zu freudigen: Gehorsam und zu männlichtcr ** “ ' '
, „ , , _ „ . ; - Heute (1 &, ' éeherxschung der fUnfttgen Lebensaufgaan 111 ]Bllchél]! Berufe. [? bers).KrangnthIdsesdlestaYMUZJTMJU1-1g?-- dcs. „ .. „„ ÖMZÜZYÖYUYY dx-thllletxktHzaxldurehfdte hoxe Gegenwart seines ; berh“, die hohe Protektorix': F*iesees ZMF MKII“! MFM"
7" l s' ? NM emp angcm. ; [citUn Sh "' ' ' “ ', [ck “ , U ln «3?-
E11). Königliche Majestät haben die Gnade gchakt . _ „_ ; g (3 ercr K0111gl1chen .Yohllt dcr verwittjveécn Großbcr » .
7 „_ " , CML SM- | von Mecklenbur -Scl)x ' * “ “» " * / WW QMJWYWÖTLFY ZVÜZUYYU- :vclcthtéjen BLU. dem lehclth-Gym- jvnrde yon den? KULXteerlixuxnganSrRHYTHMgxmilxixbUdYkoYzjntcn,t UKW ckck|. «Tignche»ZeF'Lßäx*I?"«?TLL'H|T?*|Z«J“§|Y“M|FTÉTIZZ KTIEN "' ""Y"-"""""W ""W"" """"ng """" """""- W "*"? öffentlichen Qeugnisse jth hier verlesen werde und d [ " M "MM “Mh Se“ Majestät ÖW König und es Occabcn "ck d “( „ arnach dem 0 5 ' " - -- *- ' - “1“ 01) cm Z nach Ihre Majcstatcn unt Allerhochynhrem Gefolge, 10 Was den an-
?
[
neuen Eli sa-
ZZLYTZfYrUYFYT anceszétxen(LULUQsN-ÜZW der1lclbc1) dre Gchble wescnden Staatsministcrn, den Kcrch von BOÖclsÖWitmh GN“ die dem Werke in irgenZ cinegr WÉZseYZhenMc MMU Md NUL“ W" JWUPÜH, Von Mähler, von *Selchow Un'O Graf/zn Éulenbnrif Die von dem Chef Bes Provin jabÉrckZf-YnleejceleY. _ von demK'uratorimn geleitet, durch den Garten des Kraj'jth-msZz, Präfidentcn won Jagow verlesene Stifztun É'Hll'k “Z e?"""'? Ober- JUÖÉk Baustelle. Zu dem Maße, an welchem der Grttndftei11gkle«t*1*vér- 'Wir Wilhelm 1,3011 Gottes Gnadén ;sznx “Met: ., ; dc111okltc,wardieandcräußerßenlinkenScite deZHaUseszuerbchndc ck ckck «ck ck|" | |||"? «||| ck ""HD | ' ' '“ .* é . te er vicr is “ *, ._ 11afiuHrT1achade1 BFF stkxschdli0esssec1111 ckhjabxkn, cmk evangclUchcs (FHWU' * ten Mauern Waren mix Blumen, Krät1zena§1thYxTÉoch cf'texsZLsKZuth der Bellevuestraße Nr 15 hikkéle at1ge§1uxten Grundftmk m sMUÜckk- In dsr Altarnisckw befand 0ch cin an Ézuirlande Je- den Namen Wilhelnis-G intLafiumzubcr'mé cn Und deuxsexbcn bildetes Kreuz, zu dessen beiden Seiten die BMW Jbrer MÜÜÜÉU- Wir nuumehr nach VOUeZdun dcs Kel'zUTIMz so exklarcrz ch Königs Und der Königin Augusta, des hocbseliaen ZW “U:! feierlicher EMVÜÖUUI dcffelben Yurch c affeL-JZc-wmvcs Michl ! Frtedrich Wilhelm UK und der yerjrrittwelen Königi/n (T"Zlisab-sthmgsL Wikhklkns-Gymnafium für Unsere SK- Zenwmt'FUrkUWL “as gxstcllt waren, von denen in eiuiger Entfernung die des [) ((UK. selben hiedurch besagtes Grundßück iLung un Wollen Yem- dwntexYGründers der Anstalt, Pastors Goßner |ck befanAO )171- Tjhung nebst dem darauf errichteten Klassestckxcebräxékéx 33er111111AÉ'TcheZ: ZelxreMYTEajedsTcxitZapetkledWIH einKBalchchn crrich,tet„ WM ]ZLWYT um en en " * " - " 3 re "öni i ) ' ' |“ » Kö AFT: ThlsnUFZWFZMhxetjxéitquaFYYt dieser Urkunde aus YHZZIZWYN FZZ MJFFÖUW " g"SckicVNJWNitlsedlc SVTZUUY? ' ' z - „ , M . _ „ . |chMch|h "ck ckck « ck|" " I / aß e Unserem Wilhelmsgym- in den Grundsicin zu versenkenden GeZkUstände fix) [WWF Als Ihre Majkstäte" auf dem BÜUPMYL Erschienen warcnxbe-d
nafium für Alle Zeiten zustehen soll, das Grundstück in d ' Bell v “ “ ' “ er e ueftraße Nr, 1T) und das auf dm1selch erbaute Schul- Zgnn das znr Begleitung des Gesanges aufgesteütc Mnfikcorps das „lcd. »Ich habe nun den Grund gefuudejj.“ Nach Absingung zävcicr
haus als ein rechtmäßiges Eigcnthum zu haben, zu bestgcn und Verse hielt der Vorfißende des Kuratoriums, General-Supcrintendent
zu benußen. Zum Zeugntß dessen haben Wir gegenwärtige Urkunke l)1'. Büchsel, vor dem Altars stehend die Festrede *„ , , . (Es waren besonders zwei Gedanken, - so begann der Rcdncr
Allerhöchfteigenhändig Vollzogen und mit Unserem Königlichen nach vorbergesprochencm kUTZEU Gebet, » die den Stifter dcs
JnfiegSel versthcn lassen. 0 e een und e e ' ' - ' * stadt Berkzins m?: 24. OYOJeZeYZHUnsem Haupt Und CÉLÜTÖUH = Krankenhauses bewegt habm. Der eine war die . M111101xm1tcr den Heiden,“ denn das Gebot des Herrn allen Völ- (gez.) Wilhelm. felxn das Cvangelizun zu predigen, war ihm zu Zcrchx gegangen,“ (qgez) von M „ ' a.cr Yes) xen zwcxtcn, den klaren bestimmten Befehl des Herrn an “ , uhlem seme cmemdc, dte Kranken und Clcnden zu pflegen, dié Armen
Na Ausü . "| tznd Verlassenen aufzunehmen kannte e ' ' Schüler-éChor hifklerktngIerfetrorY?*tct_§t?eüblve?n .VTZNMJ du'rch dezj ließ es. nicht bei Gefühlen un,d schönend ZLTlrtteejkrelxxeTvYédßklgjcr, F;:xcrctx Hauptmomenfe in der bisheri cn 'Entw'ck leme Zehe, worm Zr dte ex schrttt zur That, und wenn der Llnfcmg den er macbxtc, 1cl darstellte, für die heutige (Znadenerwl' e ung des ny1111§111u1ns em" geringer war, so folgte dock) eén xvxrvtdexbäkér MS) 11111: Königs dankte und in seinem und Udseungcy Sr. Majestat dcs Wahrend Wik UUs hier amskhickcn- ÖM Grundstein U lccexgejltt. Gelöbniß ablegte, mit aller ihrer Krraft„e[)drer Namen das ! dem _11ßuen erweiterten Elisabéth - Krankenbanse zn*-irk)311111tzc1' ten, um die der Schule anwertrauke IU e daran zu arbet- * den Kults in Indien, die ein Arbeitsfeld der Gößner',sche11Misfi011c11 treuen, dem Könige umwandelbar er Zn zu “glau'bens. sind, Der Van eines Seminars ausgeführt, in welchem jun 6 Ein. Berufe tüchtigen Männern heranzubilden g enen, m threm gcborene ausgebildxt werden sollen, die ihrem eigenen Volke ign ihrer Mit dem allgemeinen Gesange des Chorals' crgencn Sprache,_1n ihren eigenen Naturanlagen und ihren cichcn Gott-„schloß die Jkier in der Aula. . Anschtmmgen de;? Lebexzs das Evangelium predigen sollen. Hterauf geruhten Se, Majestät die einzelnen Räume des Gym- ns, dcm Kuratormm, dcm Erben diescr Anßalten dcs seligen
1 ' * . , nastalgebäudes und die zum Theil na neuen r' , . ck " | Goßnex, 1|_cs nun nicht möglich, auf derselben SteUe stehen 11 blei- ch P mztpten ausgefuhr- , _bcn nut dte1en Anstalten, auf der dieselben fich befanden, (1le wir
Refidcnz- ,
»Nun danket alle
ten Einrichtungey in den Klassen ' ' ' cb ““ L ' . ztmmern m Augenschem zu nehmen, fie überkamen und d ' ;) ] . " k 7! | a b ' ' * ' Y „ A(lerhöchstdteselben Steh mehrfach betfalltg zu außern dre völkerung BerLins der ZudTlaHZlUYßzeTrrOartéfeejxttlFélxnin YIM? Fach
(Hnade hatten. Als Se. Ma“ " ck „ hat, daß demselben nnr se r 1111 ulä [' , .5 Testat auf den Balkon uber dcm Portale haben wir unter'Qerrhöchxer PrzotecZYFZhTFYTtajjclsY;?ckY_YÉÜX
WittwcoClisabeih ck_n ncucs Haus zu bauen begonnen. Wik konnen mcht an das alte Krankenhaus denken, ohne zu
i1 - ertönte lebhafter Hurrahruf von der Schuljugend, wehlchie
sich inzwischen mit ihren Fahnen in den Preußischen Farbcn,'
3443
zu danken, ohne um Segen umd Gnade für die zu bitten, welche für ihre Theilnabme an demscchn fick) cin ixmnerwährench Andenken «cstiftct haben. Wir können nicht umhin, die Jreigcbig- krit um?» Liebe S1". Majestät des König:“; Friedrich Wilhelm 111., die «roße [)ingcbendc Opfqrfrcudigkcik KöUig Friedrich Wilhelm ]K'. und 'die trenc Fürsorgc, welche uns Ihre V,)Mjc'stät die Königin - Wittwc Elisabeth stets hat erfahren lassen, zu rüwmens ebenso anck) find wir Sk. Majestät unserem aÜcrgnädixxx'kcn Könige und .Herren zum größ- ten Danke für die Gnadcn-gcscbcxxkc vcrpfiéchtet, wclche Ek uns hat znkommen lassen. Aber (MT?- da- gcschxcte Andenken des Grafen Voß, der viel fÜr mp3 gcxmn, UNd bcsondcrs das des Stifters diescr Anstalt, dez scclixzcn Goßner, mi'tffcn wir Hier sr- ncucrn. Gott gebe denn mm, daß wir im Glauben und im der Liebe zu Ihm an unser Werk gehen, daß Er das HAUS [mac, denn wenn Er das „Hans nicht bauct, so bauen vchcblick), dicdaran bancn.
Hicmnf wurde ein dritter Vers aus dem oben erwähnthLicde Von 'Der Versammlung gcsnngcn umd dann durch den Geistlichen dcs Kkmikcnlsttnscs, Prediger Prochnow, die Urkunde Über die [)en- xi-zxc Grundsteinlegung verlcsen, aus welcher unter andern zu ent- nehmen war, daß während des; ZLjährigen Bcstohcnsdcs Jraucn-Krankcn- vereins 17,000 Kranke in der Stadt nnd 10,000 in der Anstalt Nr- pflcgt worden sind. Die für den Grundstein bestimmten Gegenstände nämlicl) dic Urkundc selbst, der Grandriß des nenen Gebändcs Nebst ZeichmMg dcr Facadc auf Stein, die am heutigen Tage in Bcrlin erschienenen größeren Zeitungen, die [eyten Jahresberichte dcs Frauen- Kranfcnvcrcins und des (Hoßncrschcn MisfionEVcrcins, das Progrmnm dcr [dcntigcn Feier, die Medaille zUm chächtxxiß “dcr Reformarions- feier im Jahre UZI nnd die P'Tedaillc 31.1111 (Hedächtniß dcr Krömmg in KönigHberg am 18. Oktober 1-80! wurdcn cingclcgt; Sc. Majestät der König, *Ihre Mchstät die Königin-Wittwc Elisabeth und Ihre KöUigl. Hoheit die verwithtc Großherzogin von Mccklcnburg-Schwerin gc- ruhtcn Demnach den Hammer aus den Händcn des znr oberen Lei- tung des Baues bcrnfenen Geheimen Ober-Hofbanrach „Hesse ent- gegen zu nehmen Und die iiblichen drci Ha11m1erschläge zu thun; deumächst folgten die anwcscndcn Herren StaatSminister, dic Mit- glieder des Kuratorimns, dieObcrin, dieBcamten und die Schwestern des Hauses, umd noch viele andere distimguirtc Personen, unter wcl- (ben wic dcn Gcncral-Jeldnmrschall Grafen von Wrangel, den Staatsminister a, D. Freiwcrrn ». d. Heydt, dcn Polizei-Präfidcn- ten 13, Bcrnnth, den Wirklichen Geheimen Rath und Präfidenten ])1', (Höye, dcn Oberpräfidcnfcn der Provinz Brandenbnrg, dcn Prä- fidcntcn dcs Konfistoriums, dic Geheimen Obcr-Mcdizinal-Räthe ])1'. Horn und l)]: Honssslle, den Geheimen Mediziual-Rafh 1.)1*. MüUcr, dcn Geheimen chicrnngs-Rath Pehlemann und den Ge- hcimcn Ichicrungs-Rath 1)1*.C'ffe bemerkt [*ab-sn. Dcr Oberbürger- meister der Stadt Berlin war dnrch anderwvife Dienstgcschästc und der Vorsteher der Stadtvcrordneten-Vcrsammlung durch Krankheit behindert, an der Feier Theil zu nehmen.
Nachdem der Grundstcin in die Altar-Nischc eingesenkt war, und der General-*Snpcrimcndcnt1)1*.Büchscldas Schlußgebct und den Segen gcsprochcn hatte, sang die Versammkung den ersten und vierten Vers cms dem Zicke »Acf) bleib mitDeiner Gnadca, wonach die Aller- höchsten „Herrschaften unter dem Gcleitc dcs Knrawrimns Sich nach dem Bctsaalc des alten Krankenbansts zurückbcgabcn, und die Mit-
[Oben mxd
- 'Der Unterstaats-Sccrctuik imKrtltnémiziistcrium, Wirkliche Gehcime Ober-chicrthI=Rut[) Lehnert, [mt steh im Auftrage des Kalmsministers Nack) Miinchen bchben, mm das Ministerimn bei der Bccrdignng ch Ministerial-Dircfwrs AUlike zu vertreten. 1)r'. Aulikc hat nur ein A(tcr Von ZS Jahren und ZMonaten erreicht. Geboren zu Münster am 29. Mai 1307, absolvirtc er im Herbst [(BLZ daselbst das (Hymxmfium mit dem Zeugnis; Nr. 1, besuchte während des Wintsx-Scmcstcrs pdilosopbischc Und philologische Vor- [csmxgcn der Akademie", stndirtc dann drei Halbjabrc in Göttingen, Wo damals Eichhorm, GöscÉcU "n:“.d chchn lchrtc», anisprudenz, (Hesclx-icl3te nnd Staatswiffensthafch Und scßtc dicksc Stadien durch drei an'cre Semester in chlin untcr Savigny, Biexxcr, Schmalz U. A. mir dem günstigsten Erfolge fort, Jm Jahre 0527 in den Staacsdicnft eingetreten, erwarb er die Befähigtmg für die Yraxis des preußischen Und des rhei11ischenRechts und wurde 183 zum Assessor, 1B37 zum Raik) bei dem Landgericht zn Clcve ernannt. Die Fähigkeiten, Kcmxtniffe und Cbaraktcr-Cigcnschastcn, welche er in diesen Qlcmtcrn bewährte, veranlaßte dcn Staatsminister Freiherrn v. Altcmstcin, ihn im Januar [&39 als Hülfsarbeitcr für die die katholische Kirche betreffenden Angelegcnheitcn in sein Ministerium zu bcrUfen, in welchem er fies) bald das Vertranen und die Zunei- gxmg dicses Staatsmannes erwarb und besonders für die Herstel- ltmg des damals getri'tbtcn gUten Verhältniss?» des Staat?? zur katho- lischen Kirche mit Umficht, Geschick und bestem Erfolg thätig war. Als dcs hochscligcn Königs Majestät dnrch Allerhöchsten Erlaß vom 11. Januar 1041 die Bildnng einer besonderen Abtheilung für die katlyoläschcn Kirchen - Angelegenheiten im Ministerium befahlcn, Um damit BUI Verhältnis; des Staats zur katholischen Kirche in befrie- digender Weise zu ordnen und ein von gegenseitigem Wohlwvllen und Vertrauen getragenes gedeihliches Znsannnenwirkcn zu fördern, wurde 'der Verewigte zmn Vortragenden Rath bei dieser Abtheilung ernaxmt. Seit 1846 WM er ihr als Dirigent, seit LIZZ als Mi- nisterial-Dircktor vor. In dieser Stellung erfreute er fick) der Hock)- achtung Und des vollen Vcrtrcmens seiner Chefs und widmete sich in dcr Gmu-cinschaft gleichgefinntcr Amtsgenoffcn mit Verständniß, Liebe und treUcr Hingebung dcr Ausstihrung jenes hochhsrzigen Gc- damkens seines Kömiglickzcn Herrn.
Aachen, 23. Oktober. (Aach. Ztg.) Dic hiesige Königliche Regierung hat, zur beffercn Ueberwachnng aller Neubantcn und Han- lichen Veränderungen, in neuester Zcit cinen geprüften Bamnciftcr hierher berufen, deffen alleinige Tbärigkcit in dcr Jnspizirung der baulichen Anlagen bestehen sol]. Der ncn ernannte Polizci-Bau- meister hat mit dem heutigen Tage sein Amt angetreten.
Coblenz, 25. Oktober, Ihre Majestät die Königin bc- sucl)tc, der »Cobl, Ztg.“ zufolge, gestern mit Ihren Königlichen Ho- heiten dcm Kronprinzcn und der Kronprinzesfin die AusgrabungS- ficlle in der Mosel. ZUr Tafel war PrinzHeinrich von Hessen aus Bonn geladen.
(SchlcStvig-Holstein. Flensbnrg, LZ.Oftober. (Nord. Ztg.) Der am Sommbcnd Abend hier eingetroffene Herr Gouvcr» 11cm" ist gestern Morgen gegen 12 Uhr nach Norden (Apenrade) Weiter gereist, nachdem er vorher noch das städtische Hospital besucht hatte. _ Gestern Morgen haben die Rekruten der beiden hier garnisonirendcn Bataiüoae auf dem Hofe des ngierungkzgebäudcs
gliedcr desselben, nachdem Ylllcrhöchstdicsclbcn Sick) mit Mehreren 110€!) anf das lynldrcickste Unterhalten hatten, zu entlassen gcrnhtcn.
» Die Vorgänge, 1vclchc sich an die Anwesenheit des Prinzen Fricdrick) von Augustenbnrg in 930er Und Eckernförde am 14ten d. M. ge'knüpft haben und 1vclche als bckannt vorausgcsth werden können, haben selbstverständlic!) dcm Gouvernement des Herzog- tbmns Schleswig Veranlaffung zn cincr ernsten Untersuchung gcgcn die Theilxxekmur derselben gegeben. Durch die Entgegennahme dicser ivm als Landesherrn dargebrachtcn Ovationen, [)at dcr Prinz selbst fick) eincn landcsHerrlichcn Charaktcr angcmaßt, welcher im Widerspruch mit der in den Herzogthümcrn gegenwärtig allein be- rechtigten Autorität ficht. Der Gouverneur von Schleswig hat da- her unter dem 1Z. d. M. an den Prinzen Friedrich ein Schreiben gerichtet, worin er diese Thatsache konstatirk und den Prinzen auf die Folgen aufmerksam macht, welche eine Wiederholung solcher Vor- fälle für ihn persönlich haben müsse.
Es ist zu hoffen, daß das ernste Einschreiten dcs GOUVerncurs, Welches in jeder Beziehung die Billigung S1". Majestät des Königs gesunden hat, die Wiederkehr ähnlicher Versuche der Usurpation ciner unberechtigten Autorität verhindern werde. Sollte indcß der Prinz Friedrich von Neuem ohne Erlaubnis; Sr. Majestät des Königs den schleswigschen Boden betreten und dadurch den Anlaß zu neuen Demonstrationen darbieten, so wird seine Verhaftung zn gewärtigen sein, da die Regierung es sich selbst nnd der ruhigen Bevölkerung des Herzogthums schuldig ist, eine mit direkter Auflehnung gegen ihre Autorität Verbundene Agitation zu verhindern,
dcn Fahncneid abgeleistet. Vorher fand eine kirchliche Feier in der St. Nikolaikircße statt.
Dasselbe Vlatk meldex aus Kiel, de1121,0kt0bcr: Dic Bauten auf der ehemaligen Badeanstalt nehmen einen raschen Fortgang und werden in etwa vier Wochen beendet sein. Das Banholz „m den Schnppen ist größtentßeils schon bearbeitet von Danzig zu Schiff hi-erhcr geliefert worden. - Contre-Admiral Jachmann hat das von der preußischen Regierung gekaufte ehemalige Gräflich Ranßau'säoe Hans bereits bezogen.
Die Königlich preußische Segelfrcgatte »(Hcfiona, Kommandant Corvettcncapitain Werner, welche im chningbund bciAlsen Schieß- übungsn abgehalten, ist, der vKicler ng.- znfolgc, am 2317811 in den Kieler Hafen eingelaufen, cchso das Dampfkanoncnboot »Chamälcona. Beide Schiffe haben fich dcr Badeanstalt gegenüber vor Anker gelegt.
Von V er Eider den 22, Oktober schreibt man den *Hamb. R.- Ein Stttrm, der dem vom 31. Mai und 1. August dieses Jahres an Heftigkeit Wenig nachstand, tobte in den [eßtcn Tagen abermals an unsern westlichen Küßen. Oijohl bis cht noch bestimmte Nach- richten mangeln, müffen wir leider fürchten, daß cs auf der See ohne Unfälle nicht abgegangen sei. Das außerlmlb unserer Sec- nnd Cidcrdciche befindliche Vorland ward anch dixsmal durch die Fluthcn unter Waffcr gcscßt, und zwar mit so großer Schnelligkeit, das; Verluste an Vieh und vielleicht auch an Menschen abermals nicht ansbliebcn.
Hannover, 22. Oktober. Das Heft 36 der ersten Abthei- lnng der Geseßsammlung für das Königreich Hannover vom Jahre 1865 ist heute ausgegeben, es cnthältm1ter(Nr.7Z)Bekanntmachung des Königlichen Justizministeriums, die Wirksamkeit des Geseßes vom 14. Dezember 1B64 über das Pfandrecht und die Befriedi- gung der Gläubiger im Konkurse betreffend, (Nr. 74) Bekannt-