1865 / 259 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Nr. 165. Bescheid an den Obcr-Bibliothckar, Gch. ch.-Raih 1)1'. Pcrß, vom 24. Juli 1865, daß, da nach Nr. 5 des Allerh. Erlasses vom 28. Dezember 1821 jeder Verleger schuldig ist, zwei Exem- plare jedes seiner Verlags-Artikcl nur_nigcltlich cm die Königliche Bibliothek zu Berlin abzulicfcrn, dieje Bestimmung überall zur Anwendung zu britzgen ist, wo neben einem auswärtigen Ver- leger ein inländischcr Verleger auf dem Titel ngmhaft gemacht ist. Verfügung an die Königlich chécrung zu ckck.- und „abschrzftlzch zur Kcnntnißnahme und Nachachxmg cm sannntlxchc ubrtyge Königliche Regierungen (mit Ausxmhmc dkrjenigcn zu Danzzg, Cöslin, Stralsund, Magdebtxrg, Erfuxk, Aachen, Cöln, Trtcr und Sigmaringcm, so wie an das Königléckye Pylizci-Pxäsidium hier, die Einziehung der Dcfcntionékosten fur vcr-

mögeUde Sträflinge [*ctrcsfxnd, vom 23.Juli1865, '

welche im Allgemeinen beskimeT, Daß [ch Einziehung der De-

tentionskostcn dcr Grandsatß; dcs “§ 022 der Kri111inal-Ordnung :

gehörig beachtet werde, woxch) WUK) .KTTZmina!kostcn Nicymnd Unßcr NahrungsstanT geseixt wcrch sciic, und in Betreff der bypothekarischcn Eintragunx; dsr entstandenen Detentionskostcn, das; künftig _ ..

1) diese Eintragung “("ck Wil Fc". *.mécxlaff-xn werde, wo Fabri Grundstücke in Betrocht konnncm, welcbe [*crcits über ckar Werth Hinaus versamldct sind,

2) in Fällen, wo die (*r-(ch.: WWU“ xingctragcncn Schulcht den Werth des Grundstücks zwar M2)“. *ooixstäxxdig erreichen, dre anderwciicn Vsrbäxmisse dcs “Z(QMTUCTZ Mer dW." Art sind, das; durch die „Hypothek-Eintragxxmg Dcr Dctcntionskostcn dem Schuldner das [che Mittel,- 1'Sim“ x'.»ä[)rcnd stincr Aijcsenhctt in Verfall gcratbcnc kleine Wirtsvschast wieder in Stand zu skxzcn, geraubt, odcr sonft dcr RUM dcffcxbcn herbeigrfithrt' [yer- den würde, wegen Nicdcrsclxlaasz dsr K;.»stcn an den thstcr zu berichten ift.

Erkenntniß dcs Königlichn (Töckicöésxwßs zur Cntschxidung der Kompctcnz-Konstifte, daß bei CL).1u1"f“scbaut€t1, welche vom Staate angéordmek Oder gcn-xlzmigL wwrden find, die den BRU leitende BeHördc bcrcchtigt ist, Die cxfwrdcrlick)en Jeldstcine

von den an die Charts?“ grenzcuden (köxnndstücken Mt-

mmg unzuläß'fig ist, Vom 1T), IULÜ 1805, - Bckkikbs-ngchcvk für 512 preußiwhcn Stanis-

und unter Staats-Verwakknxxg *,“tcbcnden Eisen-

bahnen vom 3 ZcpthWcr 1805 (41. NL. 220 des »chxtéä-

Anzpigcrsa).

Kunß- uud wiffcnsäxaRßWé NMCHWÖÉLU.

- Ueber den in Simmern gcmachkcn Fund (chgl. Nr. 255) geht der »Cobl. Ztg.« noch folgende Ergänzung zu: Was beim ersten Anblick den unverkennbaren Eindrmk cines" f(ixsxlécbcn €€»?er machts, c:“w-eist sich, volLständig gereinigt, als ein circa. 2 Fuß [Unger Dkkch, NFM Klinge mx

stark mit Gold unterlegtcm Griff 111 einer 711];er HlkerncU (»Zchcidc steckte, . die eine kunstvvllc reich vergoldete, wok)! *.*-ctxcikZ-„Uxichc (ILLCLZYUTÖCÄT zctgt. Lluf ,

der Vorderseite der Scheide steht übc'c einem mit Ziffcrn bedeckten ciselirteu Bande ein vollständig Zcharnischter Ritter mi“: chncm Vifir, die Rechte auf einem Schilde ruhend mit bayerischcm Wappensclmmck, zwischcn scimn Füßen eine Raute. Alle sonstigen Bildworke auf der Scheide ge- hören dem Gebiet der Jagd an: Juchskopf, Fasauen 2c. Dies Wappen indicirk übrigens , daß man es nicht mit den Insignien des Herzogs Reichardt zu thUn habe. AU dcm bcrciés erwähntsn mull)- maßlichen Hirschfänger finden fich überm Süchbfatt 3 Mine, kaum 1 Zoll lange silberne Griffe von Stilets odcr Mcsßcrchcn. Vsrgcffcn aufzuführen ist im-erften Bericht: ein kostbarer, schwer goldener Sicgclr'mg. Aus einer zackigen Fürfienkrone fißt, wie im Golde cingegoffew cin ziemlich Hoher Malachit, Von grün reiner Farbe,“ das SMM,"ex1schwc7xtch2n von gediegenem Golde, welches, von einer goldenen Greifcnklcme gclzaltcn, 011 einer stark 3 Fuß langen goldenen Panzerkette hä?:gt, schäcßlici) 2 ineinander Ver- schlungene goldcne Ringe, die über den stärksten Mannsdaumcn gehen. Außerdem ist weiter gefunden: 1 goldner Ohrring, pkumpcr deutscher Arbeit," eine 4Z Fuß lange mit Gold eingelegt? Schwerkklingc mit zerbrochcnem Griff," Scherben eines PorzeUangefäßes (Ms gclbsm Thon, weiß glacirt mit roher Malerei in Blau, Tannengcbüch, cin Menschenkopf und THicre, wie Heuschrecken, oder große Spinnen darstellend,“ endlich eins Hand voll schr schweres, grün occidirtes, im Bruch glänchd Mißcs Metall, das aber kein Silber ist. Es sieht aus wie im Feuer zusannncn gelaufen, einzelne Stückchen Kohlen' enthaltend. Die Nachgrabungcn wcrden fortgeseht.

München, 29. Oktober. (R. C.) An die Stelle des alten Regie- rungsgebäudes auf unserem MaricnplaZe Und früheren Schrannctwlaße soll bekanntlich ein großartiges S ia dthau s für die Gemcinöckoüegicn Münchens und zwar mit einem Gesmnmfaufwande von 1. Million Gulden erbaut werden. Mit der Dcmolirung des sehr U111fangkeichcn Gebäudes ist nun auch bereits begonnen, und unser Magistrat hat mm beschlossen, bezüglich der Baupläne für das neue Stadthaus eine Konkurrenz zu eröffnen Und die drei als prcißwürdigst erkannten Pläne mit 2000, 1000 und 500 Js. zu prämiiren. Die bezügliche Einladung an die deutschen Architekten wird alsbald erfolgen.

Statistische Nachrichten.

-- Nach der amtlichen Zählung im Dezember 1861 fanden steh im Reg.-Bezirk Koblenz überhaupt 18,151 Pferde, darunter untcr 1-3 Jahren 2352, und an älteren: 33 Zuchihengste, 1178 zur Zucht benußte Stuten, 12,417 vorzugsweise in der Landwirthschast benußte Pferde, 1308 Lastpferde-

863 andere Pferde,“ außerdem wurdcn gezählt: 356 Esel, 221,123 Stück

ck selben

Rindvieh, 147,046 Schafe, 58,693 Schweine, 31,233 Ziegen, 18,905 Bienen- siöcke. Unter dem Rindvieh gab es an 37jährigem und älteren Vieh: 1430 Bullen, 115,411 Kühe, 36,101 Ochsen.

-- In Bezug aufdie Vcrlretungdcr Konfesfionen und Sekten im e 11 gl i s ch e n Unterhause wird folgende statistische Notiz von Interesse sein: Während die Staatskirche bei Weitem nicht die Hälfte der Bewohner des Vereinigten Königreichs zu ihren Anhängern zählt, find alle übrigen Glaubensgenosscn- schaften nur durch 78 unter den 658 Mitgliedern des Unterhauses vertreten. England ftellt dazu 13 Jndcpcndcnten, 12 Unitaricr, 5 Juden, 3 Katho- liken, 3Quäker, einen Baptisten und einenWesleyaner,“ Schottland 3 Pres- byteriancr, 2 Mitglioder der freien Kirche, einen Jndcpcndcntsn und einen Unitarier,“ Irland 31 Katholiken, eincn Quäker und eincn ancpcndentcn,“ macht 11 Diffcniers und 31 Katholiken.

GeWerbe - und Handels : Nachrichtem

»- Die Sprengung der Eisstopfungcn durcb Pulver ist bei den Strö- men des Regierungsbezirks Danzig wiederholt, namcUtlicl) abcr wäHrend dcr JaHre 1855-00, in sehr ausgkdeHnicm Maßstabc und mit so glücklichem Er-

' folge anchfiährt worden, das; man stcl), wie die »Wcsipr. Ztg.«- meldet, die.

ses Mittels für die Zukunft hö!)c:r11 Orts a&lgcmcin zu bedienen beabsichtigt. Jm ZÜHW1800 mm'dcn auf einer Strecke von *.*; Meilen LÜUJL, und zwar von der Mündung der Weichsel [sis Moniaucrspiyc, die bedeutendsten Eis- sprcngungen auf die bezeicthte Weis? vorgenommen und 1301 Stüéé zweipfündige, 2101 Stück drcipfündigc, 3000 Stück fünfpfündigk, im Ganzen 6858 Sti'm? Sprcngköxpcr mit medr denn 250 Ccntncrn Puchr und einem Kostenaufwande "von 22,022 Thlr. verwendet. Die Spreng- körpcc bestanden aus hölzernen mit Bindfaden fc-st umwickclfen, durch Peck) gcdicßtctcn und übxrzogcncn Kasten und als diese nicbt schnell genug bc- schafft werden konnten, Wurden mit Pulverladung gcfüllt'c Drillichsäckchcn » täglich ekwa 300-100 Stück -- verwendet. -- Die dmnalige Strom- lage, 'das Verfahren bei Der C'iösprcngung und die dabei gebrauchten Gc- räthe smd in einem Ansatze der Zeitschrift fÜr Bauwesen Jahrgang )(]. pro 1800 S. 117 U. näycr bcschxiebcn und jcdenfaÜs von hohem Jntcrcffe.

Essen, 29. Oktober. Zn Süd- und Mitteldeutsckxland beginnt mm:, schreibt die »Es, Ztga, alZe Hebel in Bcwegung zu schu, um der wackxsun- Tun Kohlennoth cin Ende zu machen. Seitdem Saarbrücker: nur Nock)

nehmen zu lasen, Und der Rkädtchgx (*,-.*«cn ck79 solcde Anord- ; gcringc Ouapiitäfcn Nack) dem Rßeinc zu Versenden Vexrmag, ist man gs- ' ' * ' ' * :xöthtgt gewe12n, fick,»:mck)entferntenBezugsquellen11:115111chcn, und unter den-

das nisderrhcimisch-Westfälixcha Becken die erste

gégcmnsärtégcn, verhältnißmäßig hohen Versanök von hier «213 nach dcm Süden ungemein zugenonnnen. S0 meldete in den leytcn Tagen ein süddeutschcs Blatt, daß über Aschaffenburg Hinaus nch) dem In- nern von BÜHU'U täglich mehr als 00 Waggons (12,000 Ckr.) befördert würden. Eine größere UNd nachhaltige Verbreitung der ivesifälischn Kohle in Süddeutschland, wie fie für die Doriige Jndlzskch und den Eisenbahn- verkehr nothwetxdig wäre, ist aber nur zu erwarécn, wenn nach diescr, Seite Extrazügc zum Einpfcnnigs-Tarif in's Leben treten, wie sie bereits seit [ängcrxr Zeit von hier ans dcm Osten und Norden mit so glücklichem Er- folg bestehen, EZ wcrden chhald die Vertreter mehrerer süddeutschen („kabliffWWUW und Eissnbahncn am künftigen Sonntag, 5. November, in Frankfttrt a. M. 311 einem Kohlcntag zusmnmentretcn, um Über dicse für die dorfigeJndustrie so höchst wichtigeFragc und die Mittel zu ihrer Lösung zu berathen. Bei dem Interesse, welches die hicfigcn Industriellen an der Erxveiterung ihres Absaßgcbictcs im Süden haben, ist cs sehr zu wkmschen, daß dieselben glcichsalls mix: zahlreich anf jener Frankfurter Vcrsmnmlrmg crscheäncn und ihrerseits die Bestrebungen der Süddeutschen mit Rath und That unterstüßen.

Trier, 30. Oktober. (Trier. Ztg.) In der leßfcn Woche find Tau- sende Duxzend Lerchen in dem Tricrischen Tyale gefangen und hier verkauft worden. Das Dußend kostete in don leßten Tagen 31, bis 5Sgr. und wog oft über 1 Pfund. Neben der Schncpfe ist die Lerche zur Zeit des Herbst- fanges dcr saftigste und schmackhastcfte Vogcl dcs Jnlandes.

» Den 31. Okfobcr. Gestern Morgen, berichtet die »Trier Ztg.«, hai" unsere Mosel-Dampffchiffabrt, nachdem ße so lange Zeit durch den fort dauernden höchst niederen Waffcrstand zur Untbätigkcit verurtheilt war, iyren Dienst wieder aufgenommen. Das Schiff »Valduina fuhr mit eixxcr La- dung von 900 Cenknern zu Thal. Der Waffcrstand der Mosel hat heute Morgen in Folge der leßten Regentage die Höhe Von vier Fuß bereits überscßritfen.

Lan Wiréßß'clxaféliäje NacHric-hteu.

-- In der Scpkcmber-Oktobcr-Nummcr der „Monatsschrift des land- xxsirthschaftlich2n Prooinzial-Vereins für die Mark Brandenburg und die Nicderlaufißa erstattet dcr Gcncral-Sccrctair von Schlicht Bericht über den von ihm in Gemeinschaft mit dem Oberamtmann Uhdcn in Sorgc bei Crossen und im thiftragc dcs »landwirthschaftlichen Ccntral-Vereins für den Regierungsbezirk Frankfurta ausgeführten Llukaaf und TranSport von Bergamasker Schafen. Aus der 2000 Haupt zählenden Heerde des For- tunato Ferdinando Fiori zu(Handino beiBergamo wurdc1185Stück: ?)Böcke, 72 Schafe, 4Lämmer, ausgewählt und mit 2100 Frs. ; 6-10 Thlr. bezahlt. Die Heerde wurde über den Splügen, den Bodensee und dann mit der Eisenbahn an ihren Bestimmungsort Wollup im Oderbruche trans- portirt. Der Intendant der Villa Carlotta am Comer-See , Dürer, dem die „Annalena auch einige Mittheilungen über die dortige Seidenzuaht ver- danken, war den Herren mit Rath und That bei ihrem Unternehmen be- hülftich gewesen. Von Chur bis Berlin betrugen die gesammten Transport- kosten 156 Thlr. In der außerordentlichen General-Versammlung des genannten Vereins am 17. Juni wurden die Schafe in 9 Loosen zu 10 resp. 9 Stück verauctionirt und in Summa 817 Thlr. daraus gelöst. Die »I. Annalena bemerken dazu: Ob die Bergamasker Schafe, deren Fleisch übrigens nicht wohlschmeckend sein soll, hier gedeihen werden, ist noch frag- lich, da ste in ihrer Heimath Jahr aus Jahr ein im Freien leben , im Sommer auf den Alpen, im Winter in der lombardischen Ebene.

Stcllc Trans-

nämmt eiu. €chon bei den ),;Nikostcn hat der.

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Eisenbahn - Angelegenheiten.

-- Am 30. Oktober hat, der „Pos. Ztg.« zufolge, eine Sißung dcs Generalcomité's für die Posen-StrzalkowoxLodz-Warschancr Eisenbahn hierselbft stattgefunden. Es wurden Seitens der Techniker die Vorarbeiten übergeben und demnächst beschlossen, wegen Ertbcilnng DU: Kon- zession zum Bau der Eisenbahn ein Gesuch an den Herrn HMOel-Hminisrcr und ein zweites an den Statthalter Grafen Berg zu richten und z:: dissem Zwecked Deputationcn nach Berlin und Warschau im Laufe dL-ésx's Msnats u en en.

z sMülhßim a. d. R., 30. Oktober. Unsere neus Eiscnbabn Und chr!s» der Viadukt durch die Stadt, schreibt die »Rk). u. Nhl". Zt§].«, näixcrn NET) ihrer Vollendung. Der leßtere zählt von der Löhstraße an Dis znr RUN 32 Bogen von 21 Fuß Oeffnung, er enthält ferner einen UWLTJEUZ 00-21: die Löhstraße von 24 und über den Froschcntsicl) Von 15 Fus; Mcity. Von

den drei Bogen der Brüxke über ch NWT (mt cher 115 Jux"? prmnnmg. „| Das Gewicht des zu dcrxelbkn wkrwcndctcn Eßscns Beträgt nygcfäxw 1 MTU.

Pfund,“ Nieten sind im (Ganzen 6800 Stück Uöi'big. DZZKOÜM 'Le-3“ CiséTUUU Baues stellen fick) auf circa 7100 Thlr. die Brücke noch mit 7 Bogen von je 50 JUL Spammng “TNT. “Tic (Hg- “sammtkostcn für die Strecke von etwa 2000 FUF MW,? soklczx MZ)») 95.1713 cine Viertel Million Thaler betragen. * Kopenhagen, 1. Nochnbcr. (W. T. B.) Das Kröl)x7kcschs Mc:- jekt eincr Direkten Eisenbahn-Vkrbindung zwischen Kopenhagxnx UM ckHam- burg wird als vollkommen gcschsitcrt betracötct und M jcdcliH "7701“, Zeigt aufgegcbkn. Die Regierung hat die vorxäxxfig dcponirtcm 217-000 EJID. St. heute zurückgezahlt.

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Steckbkicst UMD UZWWNZFHUU-JS:Héx-LKW.

Nachstehender, unterm 1. Juni 7). J. erlaffcnc S t e ck b r i c f.

Dia unten näher bezeichnete Verehel. Archfsr Elgchxxg, *.*;me- lotic Sophie Wilhelmine, geb. Hagen, ansSand-_1n,iß MUL) Erkenntnis“; vom 28. April 1863 Wegen Theilnahme an (éncr kanxjch- fälschung zu 50 Thlr. Geld- eyent. eimnonatlichcr Gefängnißsér-xxéc, Md außcxdcm zu neun Monaten GcfäUgniß vcrnrthcilf. Dic verchcl. Cégc- ring hat bis cht zur Vcrbüßung ihrer Strafe niché hcranxchogcn .'.»crdsn, weil fie fich von ihrem biZherigen Wohnorte Spandau cntfernl 21115 107." gegenwärtiger Aufenthaltsort nicijzt hat crmitéslt werdcn können.

Es werden daher alle Cévil- und Militair-Bchördcn dcs Jn- :mö - Auslandes hierdurch ersucht, auf dieselbeAcht zu haben, fie im Bctrctungs- *

falle festzunehmen und (111 Unsere (Hefängniß-Jnspcction, HMSWHJM- plaß 11, abliefern zu lassen. Wir Vcrfichcrn die sofortige Exstuttunz de::

entstehenden Auslagen und den vcrchrlichcn Behörden des NUIlaUdcs uncl) ,

eine gleiche Rechtswillfährigkeit.

Zugleich wird Jeder, welchcr von dem Aufenthalt dEr vcrkhcl. Arbeiter, Elgering Kenntniß hat, aufgefordert, davon der nächsten (Töcrichés- ODU" Polizei-Behörde unwerzüglich Mittheilung zu 111c1cl9c11.

wird hierdurch erneuert.

Berlin , den 28. Oktober 1865.

Königliches Kreisgericht. ]. (Kriminal-) Abtheilung. Signalement."

Die verehel. Arbeiter Elgering, Charlotte Sophie Wilhel- mine, geb. Hagen, ist 41 Jahr alt, am 1. Juni 1824 in Spandau Zleboren und evangelischer Religion, 5 Fuß groß, hat braune HUNTL, braune

ugen, blonde Augenbrauen, gewöhnliches Kinn, spihe Nase, gewöhnlichen Mund, ovale Gefichtsbildung , gesunde Gefichtssarbe, defekte Zähne, ist von kräftiger Gestalt, spricht die deutsche Sprache, und hat keine besonderen ennzeichcn. Ihre Bekleidung kann nicht angegeben Werden.

Auf dem jxnscitigcn UFO." 10151 “Zieh "

Ma..!» **"x':,'"',- Mic!. WIKI 'Q'JFIYIZ'IFIZILZ .. UTÜZW .*k-Ük-k-Ikk L'x':"4!.'-.§ WMW ELW 7 7

*, 13370- 'l'empe- , meJter. ratur. , ].)21'18. Réau- -. Linien. mur.

Zeabacbtunxsxeit. Ztunäa 0rt,

I]]Zcmeine Uimme]3- ansicht.

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QusxyärtiZe Skationeu. 1. 1809011211121". 8 111»; Zl'üßsßl....[ 335,1 8,2 SSW„ chMzcb. I.bca-„U-im-eiso KSZLU.

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2. U0meör.

8 “HLW. kartz . .. 338,9 WZMY ZÜUE. W935 bewöUxt, ULWFUZ. ZLÜZILL . . . . 337,6 bsxyöllik. lUparxxväa. 336,7 ' ][615'111Zk'01'8 330,0 L'ezkeerxx'xx; ; 337,0 KiZa ...... 337.4 [.jbxxtj 337,0 * „01053311, . . . 333.8

2510610101111 . 330,1 '

Z., Zcbchb, 'Minästjlw. ZW., Zebwacb. be:€]., nßbsöß. ZKM, chjyx'acb. ijäézclxk.

Z., 8611117301]. 1361, nebsUZ. Z., käßk 117111051. REVL]. 157553311118. bLMöUit. ZINK, chUyzcb, 56366111, Rebe], MIM!) KSZEU,

!.

SSW„ 8011074 Ilaxim. 8,0, KLinim. 4,2. bßäeckt. beäackt.

8011011.

KLUUFKJUYZ . 116711383113 , Christianxx. .

ZS., 5305117395, 1171716511118. ()., JCWFZCÜ.

KÖUÜFÜÖE «ÖKUsPMLe.

, Jr-Lixgg, 3. November. Jm Opernhause. (212tc Vorstellung.) Dcr. Fremchß. Oper in 3 Auszügen von Friedrich Kind. Mustk von (T. M. 13. Weber. (Agathe: Frl. Orgcni.)

Mittck-Preise.

Jm Schauspielhansc. (181steAl)bonnermenÉZ-Vorstellung.) Zum MW“. Male wiedcrbolt: Hohe Politik, Original-Lustspiel in 3 M- isn Wm Julius Rosen. Vorhex: Der Pnls. Lustspiel ia 2 Akten von Babo.

Gewöhnlicße Preise.

Sonnabend, 1. Novembeß Jm Schauspiclhause. (182ftc Abon- chucxthBorsteünng) Maria Stuart. Trauerspiel in 5 Abtheilun- Zen von Schiller.

(Gewöhnliche Preise.

Jm Opernhause. KciUe Vorstellung.

Sommbcnd, 1. NOVOMÖLT. Jm SUUT-Theater des König- ;Zéckx-cn Schauspielhmxscs. Zwanzigste Vorskeiiung der franzöfischen ScHMspiclcr - Gcscklschaft.

HanDelS-Ncgißcr.

medkss-Regiftoc des KÖNZQTZWLN Stadtgerichts zu Berlin.

In das Firmcn-Register dcs unicrzeichnctcn Gerichts find zufolge Ver- fé'xgmjg v:)m 31.Okt0ber1865 am selben Tage folgende hier bestehende FMM! cingctmgcn:

LM“. 1132. Firma: Simon Jacoöy. JirmeU-Jnhaber: der Kaufmann (Handel mit Leinen und baunnwollcncn Waarcn und Fabrikant von Wäsche) Simon Jäcoby zu Berlin (jeßiges Geschäftßlokal: Prinzenstr. Nr. 67). Nr. 1133. Firma: N. Mendelsohn. Firmen-Jnhaber: der Kaufmann (Fabrikant und Handel mit baumwollcncn Waarcn)Natbau Mendelsohn zu Berlin (jeßiges Geschäftslokal: Heiligegcistftraßc Nr. 41).

Dic unter Nr. 312 des GcscUschafts-Negistcrs eingetragene hicfige Han-

Osls-Gcsellschaft: Firma: Mendelsohn u. Heller,

ist Dnrch gcgenscitiZe Ucbcrcinkunft dcr bisßerigen Gesellschafter, Kaufleute NaWan Mendelsohn und Moriß Heller, aufgelöst und zufolge heutiger Ver- fügung im Register gelöscht.

Berlin, den 31. Oktober 1805. _

Königliches Stadtgericht. Aötheilung für Ctvtlsachcn

___-“**"-

Königl. Kreisgericht Cüskrin. Zn unser Firmen-Register ist am 26. Oktober 1865 unter Nr. 183 eingetragen die Firma F. Jaenécke zu Darmießel und als Inhaber derselben dcr Mühlenbesißer Franz Heinrich Jaenicke zu Darmießel.

Königlicher Kreisgericht zu Frankfurt a. O. Für die zu Frankfurt a. O. bestehende, unter Nr. 41 unseres Gesell-

schafts-Regisiers eingetragene Firma: