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schung der arktischen Regionen unbenußt vorüberging, und wenigstens ehren- voll, daß wackere deutsche Seeleute noch in später Stunde die Recognosci- rungsfahrt unternahmen und aus ihren Privatmitteln bestritten. Daß ste gänzlich scheiterte, kann uns nicht zum Tadel oder Nachthcile gereichen, im Gegentheil," denn fie hat gezeigt, daß wir mit der Sache im Ernst smd. Als die deutsche Nordfahrt in der Frankfurter Geographen-Versnmmlung aufs Tapet gebracht werden sollte, hieß es in der englischen Presse: »Als guter Patriot schiene ])r. Petermann der Anfichi zu sein, das; Deutschland auch seinen Antheil haben müsse an eh*.envoUen Unternehmungen zur See,“ aber aUe solche trefflichen Pläne fänden ein beinahe unüberfteigliches Hindernis; an der unglücklichen politischen Zerrissenheit des Landes.a - - Sobald es aber hieß, daß die Deutschen wirklich eine Rekognoszirungsfahrt, wenn auch noch so klein unh bescheiden, nicht blos besprechen, sondern zur Aus- führung bringen wollten, würde ein ganz anderer, ein viel respektvvllerer Ton als früher angeschlagen und in der 131111511 1135061111011 bei den Ver- handlungen über arktische Geographie am 11. September, wurde unter Anderem gefragt: »Ein neuer Grund zur Bevorzugung der Route 11:1 Smith-Sund müsse für eine englische Expedition der Umstand sein, daß dic ' Deutschen die Qlusrüsiung einer Nordpol-Expcdition 111 Spitzbergen in An- griff genommen hätten. Bereits wäre eine Rckognokzirungßfabrt ganz vor Kur- zem Von Hamburg abgegangen,- und obgleich fie verunglückt sei, sei nicht daran zu zweifeln, daß das Unternehmen im nächsten Jahre wieder aufgr- nommen werden würde. Die Route über Spitzbergen sei deZhalb besetzt, und es liege der englischen Expedition ob, ihre Kräfte auf die Route 111 Smith-Sund zu konzentriren.«
-- Am 10. Nowember ftarb in Breßlau nach längeren Leiden im 63. Lebensjahre einer der verdicntesten Aerzte dieser Stadt, der Königliche Sanitätsrath, Phyfikus des Breßlauer Landkreises und Privat-Docent an der Universität, 01. Karl Wilhelm Klöse. Als SchriftsteUer hat sich der Verstorbene durch mrhrerc historische Monogj-Nphieen und eine Anzahl von Aufsätzen in verschiedenen medizinischen Zeitschriften eincn gcachtetcn Namen erworhen.
- Die Universität Greifswald wird am 16. November ihre fünf- zigjährige Vereinigung mit den preuJischen Hochschulen durch einen Festakt in der akademischen Aula feiern.
» Der dritte Band des Von dem Verein für mecklenburgische Ge- schichte Tc. herausgegebenen, und für Rechts- und Kulturgeschichte im 211196- meinen bedeutsamen mecklenvurgischen Urkundenbuchs, in den Ur- kunden Nr. 1558 bis 2425 den Zeitraum von 1281 bis 1300 umfassend, ift, nach einer Mittheilung dcr »Mecklenb. Ziga, in diesen Tagen erschienen. Dem Texte find wie in den beiden früheren Bänden eine großeAnzabl von Siegeln eingedruckt. Unter den darunter befindlichen Stadtsiegcxn find die Städte Neubrandenburg, Gnoien, Grevesmühlen, Güstrow, Neukalen, Parchim, Stavenhagen. Sülz und Wittenburg vertreten.
- Nach dem »Warsch. Tagebl.a hat am 17. Oktober in Chelm die feierliche Eröffnung des Gymnasmms für die unirten Gricchen des König- reiches Polen stattgefunden. Das Gymnasium hat 7 Klassen und eine pädagogische Abtheilung zur Aquildung von Elementar-Schullehrcrn.
Gewerbe- und Handels-Nachrichten.
- Von Seiten der Königlichen Bezirks -Regierung ist der Kaufmann- schaft zu Magdeburg auf deren Bericht vom 17. o. M., betreffend die Mängel im Fahrwasser der Elbe, mitgetheilt worden, daß die Hölzer am Kobbelschen Ufer und am Auenwerder kei Rogäß beseitigt wwrden find.
-- Die Herstellung der Feftkarten zum Dresdner Sängerfest, welche vom Historienmaler Sachse auf Cartonpapicr in Aquarellfarben ent- worfen wurden, ist durch den Buchdrucker Heinrich in Dresden bewirkt. Er erzielte dies durch Buchdruck mit Holzplatten. Die Hauptzeichnung wurde nach dem Originale angefertigt und vom Xylograph geschnitten, und um dem Bilde die nöthige Schärfe und Präzision zu geben, wurden 13 Platten gefertigt, welche man aufeinander druckte. Die 011111611 Farben kamen zuerst, und zwar in folgender Reihenfolge: Goldgrund, gran- fleisch- farben, gelb, blau, grün, hellbraun, hellroth, dunkelroth. Dann erst kam die Conturplatte. (mittelst galvanischer Ablagerung), das Roth der Wangen bei der Germania (das schwierigste an der Karte) und 3111th der schwarze Druck des Adlers. 4-5 Pressen arbeiteten mehrere Wochen Tag und Nacht, und so wurde es möglich, 100,000 Exemplare zu drucken, ohne daß die lehten weniger gut ausfielen, als die ersten.
-- Die Dresdener Handels- und Gewerbckammer [)at in ihrer Sißung vom 9. d. M. folgende Beschlüsse gefaßt:
»Jn Erwägung der Thatsache, daß nach Abschluß des Handelsver- trages zwischen Oesterreich und dem ZoUVereine vom 11. April 1865 die Pofition „gefärbte (Hamea bei der Einfuhr nach Oesterreich von 2'5 Fl. auf 12J Fl. erhöht worden ist, ohne daß nach Anficht der Kammer ein haltbarer Grund dieser für die österreichischen Färbereien außerordentlich hohen Schußzölle vorhanden ist, beantragt die Kammer: »1) Hohes Mini- sterium wokle seinen Einfluß dahin geltend machen, daß die Zölle für ge- färbte Game bei der Einfuhr vom Zollwerein nach Oesterreich auf die
' frühere Höhe von L.“,- Fl. pr. Centner erniedrigt werden; 2) das Ministe- rium wolle vor dem Abschluß von Handelsverträgen das Gutachten der Handels- und Gewerbekammern, so wie dies in anderen Ländern ge- schieht, einholen.«
- In einem Vortrage im Dresdener Gewerbeverein über das Koch- salz und seine technische Verwerthung machte 131. Fleck nachstehende An- gaben: Das Meer ist das größte Reservoir von Salz. Am salzhaltigsten ist das Mittelländische Meer, weniger reichhaltig find der Atlantische Ocean und die Ostsee. In den südlichen Ländern läßt man das Meerwasser in sogenannten Salzgärten von der Sonne verdampfen, während. man in Sibirien sich das Wasser in Eis verwandeln läßt, wobei das Salz auf der Oberfläche des Eises ablagert. Die wichtigsten Jundgruben des Steinsalzes sind in Galizien, wo dasselbe besonders in Wiliczka schon 6 Ellen unter der Erde.auftritt. Im Jahre 1858 lieferte Galizien 996,000 Etc., Ruß- land Z,000,000, und England 3,000,000 Ctr. Salz. Jn Süddeutsch-
land liegt das Salz auf Thon, weshalb man Stollen in die Gebirge treibt und Tageroasser hineinleitet. Es bilden fich Salzseen,“ der Thon fäÜt zu Boden, die Soole wird abgeleitet und mit 27 pCt. zu Tage gebracht„ Während in Bayern die Salinen von Reichenhall, Berchtesgaden und Traun. stein die berühmtesten smd, ist in Preußen Dürrenberg (1763 gegründet) be- sonders ergiebig. Höchst interessant ist hierbei das Gradirverfahrcn, bei welchem man bedeutendes H01z erspart, indem dé? Salzsoole, ehe fie in die «Ziedcpsannc kommt, über Tanncn- oder Birkenreiskr geleitet wird, wobei das Waser durch den Luftzug verdunstet. Nun hat man aber auch in Preußen Steinsalz gewonnen, und zwar finden fich in der Mark Brandenburg gar mächtige Lager desselbkn. Staßfurt liefert besonders Kalisalze. England, das bedeu- tende Steinsalzlager hat, ist in der Salzverwerthung am weitesten vorge- schritten, indem es in 50 Sodafahrikcn Steinsalz verarbeitet. Es produzirt monatlich 377,000 Ctr. Soda, wozu es 416,000 Ctr. Salz und bedeutende Mengen Schjvefelsäure braucht. Neuerdings joerch 31161) die Sodarücksiände, welche bisher unbeachtet bliehen, bcnußt. Da wir bei uns Schwefel, Kalk und Kohle hahen und das StaßfurterStcinsalz leicht und zu billigem Preise bekoxmnen können, so 6661 zu erwarten, daß in nächster Zeit auch bei uns Sodafabriken entstehen. Außer dem Natrium, das zur Sodahereitung noth- wendig ist, besteht das Salz aus Chlor und dieses wird zum Bleichen in Baumwollspinnereicn, in Papierfabriken u. s. w. vielfach verwendet. So Werden in England mit 8000 Ctr. Chlor wöchentlich 225,000 CN". Kattun gebleicht. Um das Chlor, das man uns Brannstein und Salzsäure ge- winnt, transportabel zu 111066611, leitet man die Chlorgase über Kalk und erhält den Chlorkalk, welcher, in Waser gelöst, dieselben Eigenschaften bcfiyt, wie das Chlor selbst.
«-- Ueber die Wkinknltur in Ungarn macht die »Tkieft.Z1g„«
folgende Bemerkungen: »Die Weinkultur ist n0ch eine überaus nachläsfigc und primitive, und gilt dies ebenso gnt von der KultUr der Reben als von der KeÜerciwirthscbafk, die beide eincr eithlich rationellen Behandlung noch fast Überall enthrbren und von denen leytere sogar völlig Verwahcwst ift. Es ist ein wahrer Jannncr, wie durchschnittlich selbst mit dem edelsten Produkt verfahren wird, wie man ohne Kenntnis; der eigentlichen Natur des Weins und sezincr Bcsandtheilc ihn mit der größten Rückfichtslofigkeit behandelt. Und während in einzelnen Gegenden Ungarns, wie in Neßzmyl, Bad-acsony, Scho111lau,Erlau,Szegszard und anderen Orten, theils in Farlgc dcr Anstrengungen einzelner intelligenter Befißer,theils der an jenen Orten gebildeter Gesellschaften ganz bedeutende Fortschritte gemacht find, ist im ganzen übri- gen Lande gar nichts geschehen, und steht der Weinbau überall noch aufderselhen Stufe wie vor hundert Jahren. Zum Theil am schlimmsten ist es damit im Pesth-Ofener Bezirke 111111111, der doch gerade die Aufgabe hätte. den übrigen. Gegenden des Landes mit (11116111Bcispielevoranzugchen. Dcr Pesth-Ofner Wcinbezirk Producirt in 31111111 Jahren mindestens 500,000 Ekmr, beiläufig gerade so viel wie der ganze Rheingau,“ mit Außnabmc abcr Der Stein- brucher, der adelsberger W610; und der kleinen im Großhandel kanm vor- kommenden Fccbsungcn ciniJcr rationcil verfahrendcn Privaten mhmcn dic Pcsth-Ofncr Weine unter den Ungarweincn nahezu den untersten Rangein, und es gehört schon gule Lokalkenntniß 00311, an öffentlichen Orten trinkhare, eine etwas wählerische Zunge nur nothdürftig befriedigende Sorten aufzutreiben. Mehrere der ersten Hotels und selbst größer? 13601th- lungen machen davon keine Außnahme, 11170 Fremde, dic |ck ihrer eigenen Führung überlaffen, werdcn gmvöhnlich gewaltig (*1114“ällsch1. Den besten Verweis, wie sehr die Weinkultur i111-Allgc111einen stehen geblieben. beziehungsweisc zu- r:"nkgrschxxiitcn ist,- licfrrt ein Vergleich der Ofcncr mit den niedcröstexrcichi- sehen Weinen. Vor 25 Jahren, 1110 von Gumpoldskirchner, Grinzinger, Nußdorfer :e, im Handel noch gar nicht die Rede war, wurden ofcncr Rotb- weine loco Wien mit 10 bis 12 Gulden per Eimer bezahlt, wälé-rend Vös- 10011 7 bis 8 (Zöuiden gmli,“ hente ist für Ofencr der obige Preis kaum zu erreichen, während für Vöslaucr 20-30 Gulden gexn bezahlt wctdcn. Noch immer werden 20 his 40 der oerschicdenartigsten Sortsn von Reden- jv1iße und rothe, edle und grmeine, Tafelsorten Und Weinsorten, früh und- spa'ter in einem und 011111111111 IL-cingqrfcn “durchcimndcr (1160111, 3111711111111",- und zwar viel zu früh gelesen, so das; rcifc und unreife friedlich hcisannncn bleiben, 3111011111011 gekeltert .und znsammcn in dcmselhcn Jaffa dec »nati'xr- lichen Ausbildunga, wie der beliebte Llusdruck lmrtct und was wcitcr nichts heißt, als daß man fich nun weiter nicht Mehr darum bcki'nmnert, ruhig überlaffen. Von einer wirklich rationellen Behandlung auf dem Fasse, vom rechtzsitigen Abfüllen, Schönen oder gar von einem Vcrscbneiden 116111111111- ner fich ergänzender Jahrgänge oder Sorten ist gar nicht die Rede, und es wüxde am Ende mit Rücksicht darauf, was von .H0use aus durch den Re- bcn1axz schon verdorben ist, auch nicht viel helfen. _ Triest, den 2. November. Nach einer Verordnung der hiesigen Kai- 1erlich OesterreichZschen Central-Sccbchörde werden wegen der in Algier und Neapel ausgebrochenen Cholera alle aus den dortigen Häfen kom- menden Schiffe als verdächtig angesehen tmd nach den darüber bestehenden Vorschriften behandelt.
Landwirkhschaftliche Nachrichten.
Aachen, 9. November. Die Lokalabtheilung des Landwirthschaftlichen Vereins St. Vith-Malmedy berieth nach Bericht der, »Aach. Ztg.« in ihrer General-Vcrsanm1lung am 26. v. M. u. A. die Frage: Was kann die Lokalabtheilung thun zur Abhaltung der drohenden Vichseuchc? Referent zählte YieMaßregeln auf, welche seit Aufstellung der besagten Frage Seitens der Königlichen Regierung getroffen worden seien, unter Hinweis, wie fick) demnach die Thätigkeit dcr Lokalabtheilung nur darauf beschränken könne- dahin zu wirken, daß die besagten Anordnungen nicht umgangen würden. Diese Anstcht fand den allgemeinenBeifall der Versammlung, indem hervor- gehoben wurde, daß es dennoch viele Leute gebe, welche in ihrer Kurzfichtig' keit die getroffenen Anordnungen zu beseitigen und zu umgehen suchten. wurde daher beschlossen, die Direction zu beauftragen, der Königlichen Re- gierung für die in Betreff der Rinderpest getroffenen Maßregeln den un- getheilten Beifall und Dank der Versammlung Namens der ackerbautreiben- den Bevölkerung des Kreises auszusprechen.
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Eisenbahn: und Telegraphen-Angelegenheiten.
-- Das ganze Berlin-Neuftrelih-Siralsunder"Eise'nbaht'v Unternehmen ist durch die treuesten Verhandlungen daruher m Berlm dem baldigen Beginne seiner Ausführung erheblich näher geruckt. Ww dre ,Rßr. Ztg.: aus guter Quelle vernimmt, hat am 28. o. M. dort naach vorausgegangenen Konferenzberathtzngen und gefaßten Yeschlussen gemaß zwischen Herrn Wex als Bevollmachtigten des Bgronet “6.911 V1011011 Pet-o einerseits Und der nunmehr formcU und defimiw bestellten Gmndungs- Comité andererseits die notarielle Konstituirung der Gesellschaft stattacfunden und es find die Statuten der leßteren von dem definitiven (Hrüödungs-Comité mit dem Bevollmächtigten des Bauunternchxners sofort berathen und beiderseits festgestellt und angenommen „worden; 10001111 smd geeignete Personen aus der Konferenz gejpählt, um haet den betreffendchYe- gierungen Vehufs Erlangung der. dcfinittvep Konzemonenxzur Bauaussxuh- rung 2c, endschlteßlich zu verhandeln. Endlrch wurde bcsttmmZ entschteden, daß die Nichtnngslinie der Bahn nicht Über Zeh06111ch soyderxt gber 'LH-ran- see gewählt werden soUe u. s. w. Die Vorhedmgung fur 0165101111001ng der Gesellschaft war bekanntlich die Aufbringung von zwei Mtüthncn Th01_crn s. g. 4Yprozentiger Prioritäts-Acticn, denen nach dem Plane dre 231161110121- Obligationcn vor- und die s. g. StammActien nachgehen 10erden. I| dme Summe auch noch nicht vollständig von den Adjacenten gestsc1)e11,.s0 111 doch der MinderbMag der Zeichnungen nicht mehr erhchlichjund uherdzes erfolgt; schon auf der Berliner Konferenz die höchst erfreultche Mitthetlung, 00.15 pkeußischerseits durch die Kreistage unddieUKommunen an der Bahnltme noch weitere Zuschüsse beantragt seien und wurden beantragt werden. _Retch- lich die Hälfte der 2 Millionen war bere11s_von YkeckZenhurg-Strxlth ge- sichert. Hier hat außer den von Sr. Könrgltchen _.Yohett 06111 Groxzherzoge übernonnnenen 850,000 Thlrn. die Zeichnungim Lande beher den“ “Bexrag von 177,600 Thlrn. erreicht. Am 111eistcn-haben sich bet der bxßhcrtgcn Actienzeichnung in Mecklenburg-Ztreléß betheiltgt Personen aus dem Mittel- und dem Gewerbestande, so wie aus dchUaffe der besser geftxlüenBemnten.
» In den Herzogthümern Schleswig und „Holstein bestehen 3111 Zeit folgende Tengraphenstk-tioncn: Apanade, Augujtepbrrrg, Burg a.-J., Cappeln“, Christiansfeld“, Eckernförde, Jlenshurg 1Lthedr1chftaidh (Hardmg, (Hxaver1stein*, Husum, Haderslebkn, Schleöw1g 1, "Sonderburgj 2, 301101111, Tönning. Altona 1, Brunsbüttel", Elmshorn'“, Gluckftadtx“, HUTZeD „1,3611,th- hafen, Jhehoe 2, Kiel 1, Lütjenburg*, M;!dorf“, Ncumunstcr 2, Neustadt, Oldenburg, Piven, RendShurg 2, Segeberg. , ' .
Die Dienststunden smd 1) für die Statronen 11111 vollem Tagxsdlcnft: Jm Sonmner (1. April bis 1111. Skptemhcr) yon 7 Uhr*Morgens bis 9 Uhr Abends, im Winter (1. Oktober bis 1111, Marz) “voan 8 Uhr Morgcns hrs 9 Uhr Abends; 2) für die mit beschränktem Tagesdtcnst: an den Wochen-
tagen und den auf diese. fallenden Festtagen: von 9 his 12 Uhr Vormittags „
und von 2 bis 7 Uhr Nachmittags; an Sonntagen: von 8 bis 9 Uhr Vor- mittaqs und von 2 bis" 5 Uhr Nachmittags. ' ck _ 118. Die Stationen 1 haben Tag- und Nachkdxenft, L vollen Tages- dienft, die anderen Stationen haben eingeschränkte Dienstzeit. Die Stationen “7 smd mit der Post kombinirt. . “ „ , (Telcgraphen-Kahel tn derKSunda-«fraßeh/ Lauf ofßzteller Anzeige vom 6. Scytember wird in der. “Sund a - Straße cm Tclegraphen-Kabel eleqkwerdén, und zwar in der Richttmg 0011 dem Leuchtthrrrm ber Anger N. 240 W. (rechtm) bis zur Nordspitze der Jnxcl D war s -111- d c n - We g , von “da N. 670 W. (rechtm) nach dem V arkens [) o ek, und wetter unter dem Lande
von Sumatra mit Ahschneidung der größeren BUMM, längs der hervor- .
ragenden Spißcn bei Ketimbang, der Kra'anoong-Jnscl, 1061111111115“ 0011 de Gehrocders his zu den Kohlenftattonen von T*,clok-Bctong. Dic SchiffSc-awtaine 11. s. 16. werden ersucht, 11th 11111161 13131, 01.111 Kabel _zu ankern, als rckchlich drei Striche vor oder zwe: Strtchc 161111116 dcr bcschme- benen Kahrllinie, und beim etwaigen Aufholen des Kabels 11111 dem Anker dasselbe sofort wieder vom Anker los zu machen.
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KöxriglirYe Schauspieke.
Dienftag, 14. November. ments-Vorstcllung.) von Julius Rosen. Babo.
Gewöhnlich? Preise.
Jm Opernhause.
Mittwoch, 15. Noyemher. Fidelio. J. Treitschke.
Oper in L lethcilungen,
Keine Vorsteklung. Jm Opernhause. (220. Vorstellung.) nach dem Französischen von Musik von L. Van Beethoven. Zwischen der ersten
Jm Schauspielhause. (192steAb0nne- Hohe Politik. Original-Lufispiel in 3 Akten Vorher; Der Puls. Lustspiel in 2 Akten von
und zweiten Abtheilung: Ouvertüre zur Oper -Lc0norc-, von 8. van
Beethoven. Jm Schauspielhause. ' Sieben die Häßlichfte, Lustspiel m
Französschcn von Stein. _ Gewöhnliche Prei1e.
Dienstag , 14. November.
lichen Schauspielhauses. zöfischen Schauspieler-Geseüschaft:
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(193. Abonnements-Vorftellung.) Von
4 Akten, nach Told's Erzählung, von L. Angelh. Hierauf: Am Fenster, Schwank in 1Akt, aus dem
Im Saal-Theater des König- Sechsundzwanzigfte Vorstellung der fran- 1-6 (161111 6111011161111. [316110 (16 8611116.
Soméäio S0-
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