1865 / 274 p. 4 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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vom 11. Oktober bestimmt find, haben schon an vielen Orten [Xzsoethem S0 in Wilna, wie die -N. P.- m'eldet, azn 8. Novem- ber im Kriminal- und am 9, November im Ctvtl-(Hertchtshof. Amerika. Aus New-York, 9. November, wird gemeldet: Der Neger-Aufstand auf Jamaika dauert fort,“ zahlrziche angesehxne Einwohner wurden getödtet. Johnson antwortet'ee1nerDcputath1 von Damen, daß der Prozeß Davis ehestens begmnen werde. Dte

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Washingtoner Regierung hat nach Fort Monroe Ordre crtheilt, mit ],

der Desarmirung der Kriegsschiffe einzuhalten.

Die Wahlerfolch

find in Jersey, New-York, Massachusetts, WiZconfin und Minnesota ; den Republikanern günstig. Der Fenier-Kongreß ist vertagt wdrden. .

Aus Pbiladclpbia Vom 3. November wird der »Ttmesa geschrieben: »Die in Umlauf geseßtcn Angaben, daß die Panzer- ,

flotte Befehl erhalten habe, sich sofort seebercit zu halten und daß

sammt und sonders falsch. Bei dem Lcague-Eiland am Delawarx, 'x fast an dem Orte, Wo ich schreibe, liegt unsere Panzerflotte volltg abgetakelt und kein Zeichen, daß man auf ihr irgend welche Vorbe- J gcgen Chile enthält.

reitungen treffe, ift bemerkbar.-

Man schreibt dem Pariser oMonitcuru ans Mexiko, denk

19. Oktober, daß Herr Ramirez, Minister der auSwärtigen An- gelegenheiten, zum Staatsminister ernannt ist, und daß Herr Mgr- tin del Caßillo, (Heneral- Intendant der ,Civilltste, pxovqortsch mit den Functionen des Ministers dcs Auöwartigen bca::7tragt_sct. Der Minister des öffentlichen Unterrichts und dcs Kaltus, Herr Silicco, ist ebenfalls ersetzt. . . ,

Durch eine Depesche im offizicÜen Jour11alMextko's, dattrt aus

Nachrichten aus dem Norden vortrefflich lauten, und daß Juarez, nachdem er die nordamerifanische Grenze überschritten, fich auf Santa Fe gerichtet babe, ' ' Die Revolution in Peru scheint auszusterben. Ye Rethen der Aufständischen lichten steh durch Dcsertion und dre Fuhsrer selbst liegen in Hader. Der militairischc Gouverneur von Areqmch hqttc dem revolutionairenPräfidenten bereits den Gehorsam aufgekyndrgt. Zn Bolivia hatte General Melgarexd emen entschtedeuen Sieg über die revolutionairc Paréei in Potdfi davon getragen Und

war von dort nach La Paz aufgebrochen. Mehrere der Jusurgenten- Z

" " " ' s b't tet.; & , suhrerDlZFttJiéteélixYxrc YTYFZ,?UxstérgxßrxxmeocnC?xülheer JLFWYHM derselben dcm Consortium wahrend 50 Yahrcn zustehen. Fur die wurde, entscbldffcn, zu dem Kriege gegen Spanien alle ihre .

Ü jähriger Betrieb bestimmt.

Kräfte aufzubieten. Der Kongreß Hatte das Ultimatnm Parejas

einstimmig zurückgewiesen und entschied fich sofort zurKriegSerklärung. “, Eine Anleihe von 20 MiUidnen Dollars wnrde genehmigt und der . Regierung unbeschränkte Vollmacht zur Nusbcbung vonTruppen ; gegeben, auch soÜten Schiffe ausgerüstet werden. Alle Parteten haben ,

fich um die Regierung gcscbaart.

Die Banken hatten einen großen

Anlauf zu bestehen und mußten am zjvciten Tage ihre ZahlungeU

einstellen, bis fie von demKongrcsse die Erlaubnis; erhielten, 1'5Mil- ? lionen Dollars in Banknoten zu emittiren. Die spanische Flotte besteht aus zwei Fregatten und einem Kanonenboote, welche Valpa- raisd blofiren, der Fregatte -Blanca« vor Caldera, der Fregatte ] »Berenguela« vor Coquimbo, einem Transportschiffe und einem AUSländiscbe Kaufleute haben ihre Ge- ;

Depeschcn-Kanonenboote.

sandten und Konsuln um thätigen Schuß ihrer Interessen gebeten, ? doch war leider keiner der Admiräle während dieser Ereignisse in :

Valparaiso, Das diplomatische Corps hat aber einen Protest gegen

die Blokade, als eine unzureichende und daher ungültige, an den :

spanischen Admiral überreicht, worauf noch keine Antwort erfolgt

war. Neun chilenische Schiffe waren vor Caldera von den Blokade- '

schiffen gekapert worden.

Telegraphische Depeschen aus dem Wolff'schen Tesegrapben-Vüreau. Kiel, Sonntag, 19. November, Abends.

Kriegskorvnte »Vineta-, nnter Kommando des Capitains Kuhn, ; hat heute Nachmittag, nachdem dieselbe heute Morgen von dem 5 Contrc-Admiral Jachmann in_spizirt worden, die Fahrt nach Bra- '!

fili'en angetreten.

Hamburg, Sonntag, 19. November, Nachmittags. "Das so

eben eingetroffene »Verordnungsblatt- für Schleswig bringt folgen- den Erlaß des Gouverneuks, General von Manteuffel, an den Civilkommissar Freiherrn von Zedlih: »Die -Kieler Zeitungs, die *Jhehöer Nachrichten“ und die »Schleswig-Holsteinsche Zeitung- fahren fort, den von Sr. Majestät meinem Herrn und Könige und von Sr. Majestät dem Kaiser von Oesterreich zu Gastein geschlosse- nen Vertrag als nicht zu Recht bestehend und als eine Vergewalti- gung der Herzogthümer hinzuftellen. Die Bewohner SchleSwig- Holsteins möchten nach meinen Aussprüchen hierüber es als Schwäche ansehen, wenn ich diese Blätter in dem Landestheile, der meiner Verwaltung anvertraut ist, ferner verbreiten ließe. Ich verbiete se für das Herzogthum Schleswig und beauftrage Ew. Hochwohl-

Die preußische '

!

gebor'en, dieses Schreiben in dem »Verordnungsblattec- zu veröffem. lichen und die nötbigen Anordnungen zur strengsten DUrchsÜhrung meines Befehls zu treffen.- Schleswig, 16. NWMber

Zn Vcrfolg dieses Erlasses Verbietet Freiherr von Zedli, jede Mitwirkung zum Vertriebe und zur Verbreitung einer dieser Zeitungen, so wie das “Auslegen derselben in öffentlichen Lokalen bei 20 bis 200 Mark Strafe.

Wien, Sonntag, 19. November, Nachmittag. Der Kaiser 5a, heute eiue umfassende Amnestie für das Königreich Galizien “(affen

Triest, Sonntag, 19. November, Nachmittags. Der säujge Lloyddampfcr ist mit der ofiindischen Post heute Nachmittag aus

, , , , -, _, Alexandrien hier cingctwffen. die Sce-Offiziere zu thren «tattonen kommandtrt worden seten, Und ;

9 on d on, Montag,20.Novm1bcr, Morgens. Wie die »T-imes« meldet, hat die britische Regierung nach Madrid eine Depefck), g„ sandt, welche energische Nemonftrationcn wegen Spaniens Vorgehen

Der bisherige Unterstaatssecrekair der Kolonieen, Mr. Chichester Fortescue, c'cseyt Sir Robert Peel im Sekretariat für Irland, an Stelle Mr. „Hutt's tritt Mr. (Höschen als Vice-Präfident des Handelsamts.

Paris, Montag , 20. November, MdrchS. Dem »Moniteur. zufolge sind Mr. B onder, ehemaliger Minister des Innern, jeßj.

Mazatlan, den 20. September, meldet General Ayxnar, daß die ? ger SMW“ dcs Senates, ZUM LMM Vice-Präfidenten, und Mr.

Ferdinand Barrot zum Secrctäir dcs Senates ernannt. Kopenhagen, Sonntag, 19, November. Auf dem Finanz.

ministerium wurde am 17. d. für ein aas den Engländern James

Wyld, Mitglied des Parlaments, B. Chapman, Weft Jeyeß» und John Wyld bestehendes Consortinm die Konzession 310 An. lage von Telegrap[)en-Verbindungen zwischen Dänemark und England, Dänemark und Norwegen, und Dänemark und Amerika ausgefertigt.

Die dänisch »anwrikanische Linie soll Über Irland oder über Island

und Grönland gehen, in drei Jahren Vollendet sein und der Betrieb

beiden ersteren Linien ist einjährige Vollendungsfrist und dreißig-

Kunst- mid wiffenschaftliche “Nachrichten.

“" D““ PMMA UW Öl)cr-Bibliotbekar [)1'. C. Hopf in Königsberg

durch dle

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k- in dem nahen Sande, dem Gammelmarke und einem KratAnzug begriffenen Tirailleurzuge ungemein an Lebendigkeit und 11111175" gegen vierzig Portraits- meist vom Grenadier - Bataillon : we _. . ' . K.onZarunter den Commandeur des 11egretchen Bataillons, Mayr von ZFUW, den Adjutanten Premier-Lieutenant von Falkenstein, den Haupt.

, nn von Rosenberg, den Feldwebel Weßel, den Grenadier Flohr, den * a tmann von der Hardt, den Hornist Elges, dcn Hauptmann von Behr, ; *“ au nicr-Lieutenant von Putlitz, den Gefreiten Schröder, den Unteroffi- - 'r von dem Berg, den Sergeanten Zimmermann, den Burschen Wilhelm F zus Lieutenants von Pullis, den Sergxanten Frowein, dcn (Hefreiten Roh- ? Fey, den Unteroffizier Gerhardt, den Feldwebel Krenke, dcn Lieutenant von “EM:" dcn Lieutenant von Oidtmann, den Fähnrich von Stadtmann []„ Z “Z„ Lazarethgehülfen Ewers, den Hauptmann von Gliscinski und den Z “c:,mbour Brinkmann. Das Bild zeigt uns außerdem den braven Pastor ? wie er beschäftigt ist, einem Gefaklenen Worte des Trostcs zu spcn- “*

den Grenadier Demuth, den Lieutenant von Zedlitz, den Gefreitcn

Nagel , .

„„ so wre den Hauptmann von Banzels vom 3. Gaxde-Regiznent (Königin ? Elisabeth), den Lieutenapt Vcndemann vom 7. Pronte-r-Batatllon,"den Pw- J Schukz- den Piontek -Sergeanten Schulz, den Lteu1enant Huble'r bon . der 4. Artillerie-Brigade,.den Premier-LieutenantJedwwxß vom 7. Ptomex- Bataillon und die Jüfiltere Henncmann und Reinkes vom 4. Garde-Regt- “;

nier

;. ,nt Königm.

_. In der Kaiserlichen Kunstcrzgießerci zu Wien kommen, der '

„§,Wicner Ztg.“ sz0190 ZLJMWÜÜJ mehrere interessante Arbeiten zur Alks' Gegend von Magdeburg, Halberstadt, Haue und auch Stendal aus,“ diesen

Z schließt sich die Provinz Schlesien an, wo bei BreSlau und Schweidniß der

Hsührung. Das von Fcrnkorn entwoxfene Mongment für Herzog qul Wilhelm Ferdinand von Braun'sbwcig wxrd, nachdem dix Skxzzy .die Genehmigung des betreffenden Counte's erhalten hat, im Großen mo- „um, Das Jernkornsche Modell wird dann von Howaldt in Kupfer getrieben, eincm Braunschjveiger Künstler, der in der Technik des etalltreibens sich eines großen Rufes erfreut. Dic Reiter- ajtue des Banus Jelacic ist in “dcr Metallausfübrung" so weit vorgeschriiten, daß mit Beginn nächsten Jahres die öffent- 1jcheAufstellung im Atelier Und hierauf die Ueberführung nachAgram u_nd Ausstellung auf dem dortigen Jexacic-Plaxxe stattfinden wird. Es xvxrd omit das Comité, welches sich mit 10 viel Hingcbung diesem Zweck gewrd- et und die Errichtung des Donkmals größkentbeils durch Sammlung von rivatbeiträgen ermöglicht hat, welche der Landes-Ausschus; bis zur noth-

„,-,es. nachsten Sommers zu enthüÜen. Für die bereits voslcndete kolossale

oll, werden die selbé umgebenden vier allygoriscsMn lebensgroßen Figuren

118111811413 so eben ÖLIMUM- "" Eine fÜl' Salzburg ÖLÜÜUUM- an ? sick) eigneten. Es werden daher gegen 8300 Morgen zum Rübenanbau ver-

- wendet sein. Im ganzen Zollverein, Welcher 8100 Q.-Meilen enthält, wer- den vielleicht 240,000 Morgen oder 11»12 Q.-Meilen zum Anbau der ? Zuckerrüben erfordert werden, vielleicht etwas mehr, da nicht durchweg der - Boden 10 ergiebig als im Oderbruche isi," immer macht aber dieser Kultur- . zwetg keine solche Ansprüche an den fruchtbaren Boden, daß daraus Beden-

'-,0 Fuß hohe Schiller-Statue, modellirt von dem hiesigen Bildhauer eixner, wird so eben zum Guß“ vorbereitet.

i. Pr. hat in dem siebenten Heft der »Alipreuß. Monatssthrifta Nachsteben- 7-

dcs veröffentlicht :

Zn ÖM näckNcn Wochen wird von dem zweiten Bande der ersten

Abtheilung meines in Gotha skit 1858 erscheinenden »Historisch-gcuealogi- schen Atlas« die dritte Lieferung (mSgegeben werden, deren Erscheinen durch längere Reisen in Italien und Griechenland verzögert war. Dieser zweite Band ist speziell den deutschen (Hräfiicch Geschlechtern gewidmet, dercn Gemealoxxiccn von den ältesten Zeiten an, so weit fie urkundlich nachweisbar find, bis heute fortgeführt sind. Aber nicht bloß die Gräf- licben Linien werden darin aufgeführt, sondern auch die Freil)crrlichcn und adligen Zweige der betreffenden Geschlechter, so weit über die'sxlbcn hin- längliche Nachrichten vorliegen oder noch., Was namentlick) für unschahr- hundert wünsciwnswcrtl) ist, eingesandt werden. Unsere Provinz, die in dem ersten Bande nur durch dic Geschlechter Dohna und Dönhoff (von welchen indes; dort *nur der Mannsstamm aufgeführt ist) und in den ersten zwei Lieferungen des zweiten Bandes durch die Grafen von Rift- berg und Königsmark, die wenigstens zeitweilig in ihr Grundbesiß hatten, vertreten war , wird in der dritten Lieferung ganz besonders rcpräscnkirk sein. Dieselbe behandelt u. A. die Familien Eulenburg, Finck von Jincken- stein, Kalnein, Kamy, Klinckowström, Schlieben, Wcßdehlen, Und wird auch die vierte zu Ostern 1866crscheincnde Lieferung fick) großentboils 11111 der Provinz Preußen befassen, vorläufig find die Geschlechter Egloffstein- von der Gröben, Kayscrlingk, Lebndorff u. A. zur Aufnahme bestimmt- Jedcr Beitrag, der zux Ergänzung und Vcrbefferung dieser Tafeln em- geben sollée, wird mit Dank entgegengenommen werden, und auch solkhs Geschlechter, die nicht mehr im Grafenstande blühen, von denen aber em- mal eine Linie denselben beseffen, Werden bereitwilligst von mir anf“ genommen werden.

«In Treuenbrieyen beabfichtigt man den 20sten d. den 100. Ge- burtstag des dort geborenen Komponiften Friedrich Heinrich Himmel, dessen Vatcrhaus noch heute den Namen »der Himmcla führt, festlich zu begehen, zu welchem Zwecke fick) ein Comité gebildet hat, um aus dcmdurch veranstaltete Sammlungen und einen Zuschuß der Stadtbehördcn gebildeten Fonds ein Denkmal zu errichten und Eine Gedächtnißtafel an der Geburts- stätte anzubringen, dercn Enthüllung am Säkularfeste stattfinden soll. ,

_- Die permanente Kunstausstellung bei Herrn Ed. Schulte, wirddek »Elberf. Ztga aus Düsseldorf unter dem 16. d. M. geschrieben, bringt als besondere Neuigkeit: »Die Erstürmung der Düppeler STOMP Nr. 6 durch die Preußena von Emil Hünken, welcher dieses Bild“ so wie das bereits bier zur Ausstellung gelangte Bild, die Erstürmung der Düppeler Schanze Nr. 4, für Se. Königliche „Hoheit den Kronprinzen VZ)" Preußen malte. Das große, figurcnreiche, klar und lebendig gemalte Bil? vergegenwärtigt uns den Moment der fiegreich vollendeten Erstürmungsklßsl bei welcher bekanntlich der tapfere Major von Beeren vom 1. Grenadlkk' Bataillon des (Harde-Regiments Nr. 4 Königin Augusta den Heldentod an der Spiyc seines Bataillons fand, Das Bild gewinnt durch Fernsicht Und

Statistische Nachrichten.

übenzuckerfabrication in Preußen und im Besonderen in der Provinz

ndSchlesien wurde die Kultur der Zuckerrübe zuerst, und auch noch

Zyt, in größerer Llusdehnung betrieben," in dcr ProoinzBrandenburg findex , leKultur der Runkclrübe erst seit dem Jahre 1837 statt, wo der tbätige

ekonomic-Rath Koppe in Kienitz, dann der Amtsrafb Jacob zu Treskow nd dcrOekonochschkc in Pförtcn (1840) die Bahn bracbcn. Das Unter-

exvährte Dennoch blieb Koppe in Verbindung mit dem Techniker Fischcr abrend zehn Jahren ohne Nachfolger,“ erst im Jahre 1846 ließ die Fürstin on Schönburg in Gusow eine Fabrik einrichten, dann folgten bis 1852 die

nlagen zu Sachscndorf, Herzersbof, Friedrichsaue, Hackenow und Podelzig. *

Rieder trat ein Stillstand ein, bis 1863 Voßberg erbaut wurde, so daß nde des Jahres 1864 im Frankfurter Regierungébczirk acht Fabriken thätig aten,“ im Sommer des Jahres 1865 sind noch fünf neue Fabriken, näm- chzu Rathstock, (Horgast, Golzow, Tucheband und Lebus erbaut und find kk dreizehn vorhanden. Im Regierungßbezirk Potßdam befindet fick) eine Treékow im Ruppiner Kreise und drei im Oderbruch. Und wie gering adlksLZahl, Wenn damit der Zollverein verglichen wird. Im Jahre 1864 rm

welche an und

die dYahl RÜÖM an Steuern Fabriken verbrauchten zahlten

Ctr. Thlr.

reUßen mit Bciländern . . 34,402,272 8,600,650 ayern ......................... 410,876 102,721 acbscn. ........................ 72,205 18,051 “UMWVU' ...................... _ 134,925 33,731 Urttcmberg .................... 1,231,102 305,349 aden ......................... 1 ,210,050 302,512 "xhxssen ....................... 29,788 7,448 bunngscher Verein ............. 238,704 59,676 raunschnwig .................. 2,482,168 620,542

zusammen ..... 40212090 ] 10,050,680

fichtbaren Umrisse der nahen Schanzen, der Insel Alsen, des „Rolf |

(ches die Lorbeeren von der Schanze 6 zumeist erhielt. Wir

Es sind also in Preußen mit den Beiländprn Deffau-Cöthen und [ BernburZ, Sachsen-Wein1ar-Eisenach und Schwarzburg 234 Fabriken, welche , 34,402,2 2 Ctr. verarbeiteten und 8,600,650 Thlr. steuerten," davon fallen F auf die Beiländer 37 Fabriken, welcbe 6,079,068 Ctr. verarbeiteten und . 1,519,767 Thlr.s1euerten,' es verbleiben also für Preußen 197 Fabriken, ] welche 28,323,204 Ctr, verarbeiteten und 7,080,883 Thlr. steuerten, was : über 80 Prozent ausmacht.

Innerhalb des preußischen Staats vcrtbeilcn steh die Fabriken in folgender Art:

- Zahl dcr * Rübenmenge P r v V 1 n z , Fabriken Ctr. Preußen und Posen .................. Pommern .................... . ...... Schlesien ............................. ; Brandenburg: Potsdam .......... .. . ,' Frankfurt ........... Sachsen .............................. Westfalen ...... . .............. * ..... . Rheinprovinz .........................

zusammen .....

1 1

1.009,68!)

4,037,433 1,443,240 ; 20482298 100,419 . 836,647 ] 28323204

* Hieraus e_rgiebi sich, wie überwiegend stark die Zuckerproduction in der Promnz Sach1cn und den Herzogtbümern ist: es zeichnet fich besonders die

4)

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5-4 Q.; «] „:ck-.:,» ,7 .1.» :* T7“

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Betrieb fich besonders konzentrirt. Dann folgt Brandenburg, wo der Oder-

z bruck) fast allein das Terrain zum Rübenbau bietet.

' „Zu den größtenJabrika1t1lagett imZoUocrein gehören die zu Waghäusel nu Baden1chen, wo uber 1,200,000 Ctr. verarbeitet wurden; Koberwiß in

SÖlLstLYU 11111 480,000 Str.," zwischen 367,000 und 306,000 Ctr. wurden ? m dxn 1ach111chen Fabriken zu Salzmünde, Schwittersdorf, Wanzleben (zwei), ? Staßfurtb und Lllsleben, zwischen 300,000 und 240,000 Ctr. z'u Hötbens- . leben und Kalbe in Sachsen- Voßberg in Brandenburg und Barby in

Sachsen, „und 511311713971 240,000 und 220,000 Ctr. in Haak, Bahrenßdorf, Kl. Ottersleben, 'KLLMY, (Hr. Mogbern, Wollmirslcben, Friedrichsaue, Bre- dow xc. verarbextet. Daran schließen fick) die übrigen Anlagen an, von

_ . _ _ denen die „erin c dock noc 18000 5" ". 5 . .endiqen Höhe ergänzt, in den Stand gese t, dasselbe noch tm Verlauxc , q J| ) h , W „Ruben verwendete

Von den im Frankfurter Bezirk verbrauchten Rüben sind 589,000

Z Ccntner durcb die Fabrikbefißer selbst angebaut und 897,000 Centner aus

Madonna, MU)? auf dem NJWMU Markus-Plalz aufgestellt ")?de “- der nahen Umgegend angekauft worden. Auf dem Morgen wurden etwa

200 Centner geerntet, von denen gegen 180 Centner zum Fabrikgebrauch

ken hergeleitet werden könnten.

»» Ueber die Kreis-ClMusseeU im Regierungs-Bezirk

, . -- (Humbinnen bringt das Amtsblatt der Köni [. Re ierun uGumbinnen . - Ueber die Bereitung von Zucker aus Runkclxuben enthalt . - I L_ . I z (0 Amtsblatt der Königlichen _Rxgierung zu Frankfurt a. O. folgende die eme Uebexficht“ welcher das Nachfolgende entnommen LÜ-

Für den cbauffeemc'ißigcn thtsbau der Hauptverkebrsstraßen im Gumbinner

* _ , . ; Reqierungöbczirke hat de»; Staat allein die Kosten her e b . “O ' l- 9 * S 5 _ _; _, , " . _ 9 ge en en emze randenburg betreffenden .lng1ben. «I" den Problnzen 3a chsen , nen KreUen nmkzte es uberlanen bletben, tm Anschlusse an die Eisenbahnen

Und StaatsT-ChaUffeen die zur Hebung des Verkehrs im Innern des Kreises und nach außen bin nothwendigen Straßen aus eigenen Mitteln durch An- lage VOU Kreis-Chausscen zu verbeffern. Die meisten Kreise haben die Vor- theile guter Wege. und namentlich der Chausseen immek mehr einsehen gc-

Ehmen in der Laufiß hatte keinen günstigen Fortgang und wurde 1850 lernt Und in den letzten 10 Jahren zum Bau derselben nicbt unerhebliche

ieder aufgegeben. Anders im Oderbruch, wo der Boden sich vollständig »

eeignet znm Anbau der Rnnfelrübe erwies und einen sehr Hohen Ertrag Z lamm, den Krcxsen durch GUWÖUMI VV" Prämien (durchschnittlich 10,000

Summen aufgebracht. Die Staats-chierung hat es ihrerseits nicht fehlen

Thaler für die Meile) den Lludbau der Kreis-Chauffccn zu erleichtern. Und zwar siud dcm Gumbinncr Regierungsbezirke an Cbauffec-Neubau-Prämien seit dem 1. “Januar 1855 bis zum 1. Oktober 1865 vvn der Königlichen Staatö-chierung Überwiesen worden:

im „Jahre 1855 4,200 Thlr.

im Jahre 1856/7 12,000 Thlr.

im Jahre 1858 23,000 Thlr.

im Jahre 1859 17,920 Thlr.

im Jahre 1862 3,710 Thlr.

im Jahre 1863 18,500 Thlr.

im Jahre 1864 95-389 Thlr.

im Jahre 1865 118,185 Thlr.

,_ . im Ganzen also 292,904 Thlr. Es geht hieraus hervor, daß namentlich in den 3 leßten Jahren recht

.erbcbliche und alljährlich sich steigernde Beträge aus Staatsfonds :dcn emzelnen Kreisen des Bezirks als Unterstützung für den Aus-

bau von Kreis - Chauffeen gewährt sind. Außerdem ist aber auch

“* aus dem, auf Grund der Beschlüsse des Provinzial- Landtags der Provinz * Preußen vom 8. Oktober 1853 und des Lillcrhöchsken Erlasses vom LZKen

Juni.1_854 zur _Jördertzng eines allgemeinen Chauffee-Neßcs über die ganze Provmz aus emem jährlich von derselben aufzubringenden Beitrage von

_ mindestens 100,000 Thlr. gebildeter: Provinzial-Prämien-Fondß, (welchem 2 nach dem chulative vom 1. Juli 1854 durch Erhebung einer monatlichen

Klassen- und Einkommensteuer aufgebracht und durch verhältnißmäßige Her- anziehung der mabl- und schlachtsteuerpflichtigen Städte vermehrt wird) zum Ausbau von Kreis - Chausscen im diesseitigen Regierungs - Bezirk bis zum 1. Oktober 1865 im Ganzen die Summe von 404,435 Thlr. verwendet worden. Aus diesen Beträgen der aus Staats- und Provinzialfonds ge- währten Chausseen-Ncnbau-Prämien haben erhalten:

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