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liegenden Pflicht werde ich siets gern bereit sein. diese Unterlagen zu ei- gänzen und überhaupt nach Kräften jede Jhnen erforderlich scheinende Aquunft zu geben.
Indem ich Ihren Beraihungcn den besten Erfolg wünsche, erkläre
ich hiermit kraft dcs mir gcwordcnsn AUerhöchsicn Auftrages die Siyun- . gen des 16. Provinzial-Landtages der Mark Brandenburg und der Nieder- „!
laufiß für eröffnet.
Hierauf nahm der Laiidtags-Marschaü das Wort und sprach
etwa Folgendes: Meine Herren !
daß die Vertretung derselben als ein Ganzcs fich nur selten der- Um so erfreulicher ist es, daß Se. Majestät den Vorschlag
bringen , sammelt.
Allérhöchstihrer Räihc genehmigt haben, über die Vertheilung einer nicht ,
unbedeutenden Provinziallast die Wünsche und Vorschläge der Provinzial- Vertretung zu hören, indem hierdurch zugleich das Gefühl und die Crin- nerung der Gemeinsamkeit in uns erneuert wird.
Meine .Herren!
müssen, die voraussichtlich von von dem anderen nicht gebilligt Werden wcrdin. recht machen können. Wunsche beginnen, die wir vertreten, zu finden; Königs:
bci dem wir sicher sind, die Billigiing aller derer, in dem Wunsche fiir das Wohi unseres
Se. Majestät der König [ehe hoch! In diesen Ruf stimmte
putation zuriick geleitet. Andie Eröffmiiig schloß fich eine Sißung des
zum Gegenstande hatte. Posen, 3. Dezember.
katholischen Pfarrkirche ai]
gierungsgebäude. Um vinzial-Landtages benachrichtigt, daß derselbe versammelt sci. Landtags-KMimiffarius begab sich sammlung und eröffnete mit folgender ten Abgeordneten den Provinzial-Landtag:
Drei creignißreiche Jahre sind seit Ihrer leyten Versammlung der»
floffen.
ten, den alten Fahnen neuen Glanz hinzugefügt.
reichende, fiir das ganze Vaterland freudige Erfolge gekrönt worden.
Auch über dem Großherzogthum hat Gottes gewaltet.
Wir haben es mit Dank nisse, dasselbe in der Entwiikelung auf geistigem und biete, in der derung seiner Wohlfahrt
materieUem Ge-
nicht zurückgeblieben ist,“ Ergebniffe, auf welche
das eifrige Streben derStaatsrcgierung gerichtet ißt, und welche bei vielen ? hier entgegenstehenden Schwierigkeiten zwar langsam, aber dennoch stetig *
sich bemerkbar machen.
Die wichtige Angelegenheit, wclche zunächst Jhren gegenwärtigen 4 Weise veranlaßt hat, ist speziell in 5 bezeichnet und demnach Ihrer cin- . wcrden ver- betreffend Provinzial-Angelegenheitcn, Ihnen zugehen,“ nicht bloß die regelmäßig erforderlichen LluSweise über die in der Zwischen-
Zusammentritt in außerordentlickyer dem allerhöchsten PropofitionSdekrete gehendsien Prüfung besonders empfohlen. schiedene Vorlagen,
Danchen «bci:
zeit stattgehabte Verwaltung, sondern auch Vorschläge zur Hebung und Erweiterung der, der Vervollkommnung hcdürfenden Provinzial-Jnstitute.
Die erprobte geschäftskundige Leitung Ihres Vorsißenden, Ihre |th bewährte Hingebung für die Interessen der Provinz bürgt dafür, daß das ansehnliche und wichtige Arbeitsmaterial eine sorgfältige, beschleunigte und ersprießliche Erledigung finden wird. An meiner Unterstüßung wird es hierbei, so weit dieselbe erforderlich is, nicht fehlen.
Indem ich Ihnen, Herr Landtags-Marschall, das allerhöchste Pro- pofitionsdekret vom 16. v. M. und eine polnische Ueberseyung der eben von mir vcrlesenen Worte überreiche, erkläre ich im Auftrage Sr. Majestät deösffKötnigs den 14. Provinzial-Landtag des Großherzogthums Posen für' er ne.
Der Landtags-Marschall entgegnete hierauf: Geehrter Herr Landtags-Kommiffarius!
Mit dem besten Danke für die uns von Ihnen so eben zugesicherte UntersiÜYung begrüße ich Sie das erstemal vor dieser Versammlung ver- trauung voll und mit dem aufrichtigen Wunsche. daß es Ihnen gelingen möge, die Wohlfahrt des Großherzogthums, dessen Verwaltung Ihnen von Sr. Majestät dem Könige unter schwierigen Verhältnissen anvertraut wurde, nach allen Seiten hin zu fördern.
Meine Herren!
Mit vollem Rechte hat der Herr Landtags-Kommissarius Ihre stets bewährte Hingebung für die Interessen unseres Landestheils anerkannt, diese_Hingebung wird sich auf dem heute beginnenden Landtage von Nenem bewahrqn und ich darf daher mit Zuversichi die Hoffnung aussprechen,
_ Der Herr Landtags-Konimiffarius, den wir zum *. ersten Mal in unierer Mitte willkommen heißen, hat bereits heworgcho- ? ben, wie die ciganthiimlichen Verhältnisse unserer Provinz es mit sich.!
diesmaligen Diät eröffnet.
Der rovinial-Landta wird über dic'c Vorlaic . - . , . „ nach rcifiicher Erwägung Yeschliizffe fassen JMD Wünsche Zinssprcchixn (lck clnbernfeneii LÜUDMII der PWWUJ Sachicn MUMM" fich eincm Theile der Eingescffencn gebilligt, 7 Er wird es nicht Lilien Darum lassen Sie uns unscrc Arbeiten mit dem *; ! erschien hald daraiis, geleitei Von, einer (ins der Proviiizial-Stäniz Z Vexsaiiimluiig crnimmcn Deputation, dcr Köniiilichc Laiidtags-Koni '. ;UYWUUI; Wirkliche Geheime Rath imd Obcr-Präsidcnt von Wjß: ; 8 en, ,
' Derselbe iibergah das Allerhöchfic Propositions-Dekret Vom ***; 10. Nowemvcr d. I. dem LandtagI-Marichail, Gxafcn BVMW
. . _ ?Stolbcr "M*cr ' ** I " ' * Provmzial-Land- * g „ck ULJQLOQL, und hielt dann Folgende Linspmckx
tages an, Welche die Einleitung der geschäftlichen Verhandlungen ;
die Versammlung mit Begeisterung cin. . Der Königliche Kommissarius wurde hierauf durch die ständische De-
Nachdem die zum 141-211 Provin- ; zial-Landtage des Großherzogthums Posen einberufenen; Abgeordneten heute friih dem Gottesdienste beziehungsweise in der [ ZÜUCTQXÜ Mäi'ixim Mxichxiicémiiii imd iii ? der evangelischen Kreuzkirche beigewohnt hatten , versammelten sich dieselben in dem ständischen SiYungssaale in dem Königlichen Re- 12 Uhr Mittags wurde der Königliche Kom- é missarius, Ober-Präfident Horn, durch eine Deputation des Pro- ? Dcr hierauf in die Mitte der Ver- ? Ansprache an die versammel-
Ein fieghaftcr Krieg hat Preußens Ansehen und Macht gesteigert, J. sein Heer, in deffcn Reihen Söhne des Großherzogthums riihmlici) kämpf- ; Die Weisen Entschlie- » ßungcn Unseres themen Königs sind sichtlich gesegnet und durch weit- “ schirmcnde Hand anzuerkennen , daß , froh mancher Bcdräng-
Arbeit an der Beffciung seiner Zustände und an der För- !
“. 92 daß wir das uns zu ewic cnc Arbeiis-Matcrial in mö i . gründIZixch| eZedigen m?);den.s gi (hst kurderZÜ eine _erren, wenn in der jüngst ver an, enen „ eit in ? thumh“ die geiehliche Ordnung aufrecht erhYltcx? undeas ÉYÜYßberzog, desselben keine wesentliche Störung erlitten, so haben wir dies nä Milch" unseiem theuren Könige und Herrn zu danken, der zugleich durch d .o" vorigen Jahre geführten ruhnwollcn Krieg Seinem “Staate die M' Machtsiellung dauernd gesichert hat, die ihm gebührt und die alle VEU,“ len unseres'Landcs ziim reichsten Scegcn gercichen möge. n UU" » iit diesem Wunsche, meine Herren, che ich Zeuqnis; ab Vo rcm Danke, unserer Trend und Hingcbung mit dem Riifc: . Se. Majestät dci: König lebe hoch - hoch -- hoch! Die Beriinmnliing ftimmte in das von dem MarschauaUE
" unix.
gebrachte dreimalige Hoch (ms Sc. Majestät den König begeistext M x:"
, Demnächst iyiirde der Königliche Kommiffarius durch die Land tags-Dcputanon wn'dcr ziiriickhcglcitet, und die Verl)aiidlungeniex
Merschiirg, 4. Dezember. Die Mitglieder dis allßcrordem„
gcsicrwftiih Yuv gxmcinschaftlichcn Theilnahme am (Gottesdienßein dirk [)letgLiZ Cchloß-q und Doxn-Kirchc mid bcgabcii fich sodann M 13 Uhr Yornuttags nach dem Pwvinzial-Stäiidehaiise. Da'ftibs!
am die Versammlung:
„Yochgcehrie Hirten.“ “Sc. Miiji'stät, Unser Liilcrqnéidiqftér Kim und .Zcrp, „ORF)?! inmitten der zwischen den gewöhnlichen Veraihunin dcr Provmzmlstandc liegenden Periode eiiie außerordentliche Versammiiin dcr Landtage aller Provinzen der Monarchie anzuordnen qeruht, um 1111? die Verihcilimg und Aufbringung der durch die Tliisfiihriinq des Grund. iteueigcielzcs dom 21. Mai 1801 entstandencii Kosten die quéachtlici- Lleußcrung Llllcrhöchstihrcr getreuen Stände zu vernehmen. * ,'
Ons Ailsrhöchsic Propositions-Dekret vom Wien“ v. M., welchiiici
dennclden bxigcfügtcii Denkschrift, enthält das Nähere iibcr diiscn wicit gen Gegenstand. ,
“_Ow Staats-chierung hai jene Kosten, unter Fcsihaltung dcr duri den I. i) des chen ecwähntenGcsech vorgeschriebenenTrennunci dexbciiei westlichen mid „dcr icchs östlichcn Provinzen der Monari'hic, unix die lcyteriii Prodinzen nach dem Maßstahc dcr neurcgulirtcn Grundsteuer io'deiihcilt. da); auf die Piovinz Sachsen, mit Ausschluß der vicrillt- markiichen Kreiic, vorbehaltlich der sich etwa bei dem definitiven Abschluß dex'Viechi-iungen cigcbcndeii vorauixfichilich nur geringen Mehrausgaben, 1,Z30,01§ “Thlr. 28 Sgr. 11Pf., treffen. Diese Vcrthcilunq, so wie den ZUTMQUUmllei'U :)iiiiki'rstiittung der eben genannten Sumine ein die Staats- Kane gewayi'teti Zeitraum von zehn Jahren, betrachtet die Staatsreqii- rung alsiiiahandcrliä). Innerhalb dieser Schranken aher erwaricisi vektrauensvoll das Ergibmß einer freien und eingehenden Berathnngdii
getreuen SMUDO iiber die Art und Weise der Vertheilung der Last untcr
dic Eirisasscn der Provinz.
«- Dic Wichiigkewdicier in die materiellen Interessen der Bewohnecitr 41170111115 _ticx eingreiicndcn Berathimg leuchtet von sclhsi ein, meine voii,- gcchite_ .'Ycrren. Neben den zur Befriedigung der vermehrten öffentlichen Beduisninc von den Unierthanen unter der Form der Einkommen-, der regulirtcn Grund- iind dci“ Gchäudcsteuer zii tragenden fortlaufindanlb-
IWM erscheint das OCT Provinz nicht zu ersparende neue Opfer, welches
11.2. i_ur dexs nächßc Dcccnnium mit einer jährlichcn Beisteucr von etwa 143,000x4hlr. zu bringen hat, ungeachtet der fortschreitenden erfreu- lichen Bcrmehxung dcs Wohlstandes unter den crw-erbcndcn Schich- tin VLB Bevolkerung, nicht unerheblich. Liber die Staats -Rt' glckUU-ZRÖÜTF vertrauen, daß die Eintracht und die oft bewährte lebendige i_iiidyxinjichtsvon Sorge für das wahre Wohl der Provinz, welche uns"? iacihilichcn 'PrOVlnzial-LÜUÖWJL beseelt, auch diese hohe Versammlungdje iiihten Mittei iind Wege wird erkennen (affen, um durch eine die Jnier- enen dcr verichiedenen Klasen der sienerpflichtigen Einsaffcn der PWW gerecht iind wohlwollend beachtende Vertheilung die Dachrinqung chun- vermeidlichcn Opfers so viel als möglich zu erliichtern. **
Nihon der Frage wegen der Vertheilung der Grundsteuer-Vcran' [Jgungdidstcn wird die hohe Versammlung nach Inhalt des Allerhöchskn POPOPkloits-Dckrets nur noch mit den Neuwahlen von Mitgliedernd“ Bezirnfs-K'o.iunmisfioncn für die Einschäyung zur EinkommensteuerU],1d der Konimiijion fiir die Vertheilung dcr Kriegöleisiungcu fich zu 5111141 tigen haben.
„ Der Erlaß des Allerhöchstcn Bescheides auf die Beschlüffe und M," txage des 17. Sächsischen Piovinzial-Landtages ist bei der Kürze der ZM fur dden Zusammentritt des nächsten Provinzial-Landtages vorbcha]ten wor en.
Aus demselben Grande habe ich meinerseits von der VorlaMdcl gewöhnlichen umfassenden Berichte über die verschiedenen Geziknswne dec ständischen Verwaltung Abstand nehmen zu dürfen geglaubt. Da- gegen habe ich mich zu einigen Mittheilungen über Vorgänge in eins“")?!1 Zweigen dieser Verwaltung, so wie zu einigen Bitten um neue BMW“ gungen für einzelne ständische Institute, namentlich für die Corrections' Anstalt zu Gr. Salze und iür das Provinzial-Blinden-Jnsiitut- vcr- anlaßt gefunden. Die zu Ihrer Disposition stehenden Antheile an den Ueberschiissen der Provinzial-Hülfs-Kaffe bieten mehr als c-iuiireilchde Mittel zur Befriedigung der größeren Bedürfnisse des erweiterten Blinden“ Instituts. Nachdem ich die bezüglichm Schriftstücke Ihnen, Herr M
* versammelten Stäiide ' ' :“" ität den König, 111 Welches dic
Nachdem [MM 1
"?MWMW, heutige Sihimg.
_ selben Wiirde nameiiilici) auch der schönen
Loyalität,
. .“ „ .“... . , '.*„.„- “ . . _.* ' Q hiermit in Ihre Hände, Herr Landtags-Marschall, nicdcrlegc, Uebsticr heimathlichen Pwym0 (Zachien din lehhaftistcn Ai-Ödriick samen.
unter dem 6. November
Tit dem Vorjahre, und von &rnst' und Eifer dcr BerathUUJMi , , „. .. - - - ' Mitgiieder lebendiger betheiligt haben, imc dic Cmmuthigkeit des ** Geistes, ' von zahlreich besuchten Synodal-
._ und Beschränkung
? Die yon dem Konsistorium
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ta s-Makschaui bereits ÜÖUSLYLU [19584 überlasse_ ich dieselben mit Zu- ' ve?fichk der wohlwollenden Prufung und Beurtheilung dieser hohen Ver- sammZYYabc, meine Herren, nun schon so oft die Ehre gehabt, Ihnen ; gleichem Zwecke und in gleicher Steuiing wie heiite gegeniiber zu zilhen, daß es der Versicherung meiner BercltlviUigkejf, Zhnen in Ihrer Yeschästsfülslmg- 10 Mit ich immer o_ermag, helfend zur Seite zu gehen, kaum noch bedürfen wird, Und cbenio rechne ich mit Zuversicht 'auf ein enejgtcs und vertrauensvdch CliiZkgLnkOMUiM von Jhrxr Seite, de_r- clirtcr Herr LandtagÉ-Marichaa, iowic von Seiten ailcr Mitglieder dreier
bdhen Versmnmlung. ' . ' „ " ' Rm Allerhöchstcn Auftrage Und im Namen Seiner Maxcstat des
KöniÖ erkläre ich hiermit diesen 18011 Landtag der Provinz Sachsen fiir
" “111. „ „ croßDir Landtags-Marsthail exwredcrte aiif dicseihe Namens der
*
Versaiiimlmig srcudiZ cinstimmte. TopostionSdekret znr Verlesung und schloß nach einigen, auf die
Um 2 Uhr versammelten iich sämmtliche anwesende Landtags-
Dcr erste Toasx, gebracht wurde, galt
dcn geliebten Lan-
dacht, in welchen es der Proviiiz vergönnt war, ' . “ cs stimmten in
dcsherrn in ihrer Mitte verweilen zu sLhEil, imd
dankbarer Erinnerung an diese Tage Uiid die während derselben ;
erfahrene [midcsväterlicth Hiild imd GnadZ axle Anwesende freudig mid begeisteri eiii. Spaier iolgti'n noch 402116 auf den Landtags- Kommiisariiis, dic PkOViUZMSnääUM,“ deren Beriretcx iind den Vor- fißcndcn dcr PkQViUzial-SMUDT, in denen die Gesinniingen der der Einigkeit unter dcn Ständen und der Liebe zu der
Das dem Provinzial-LandtagZ vor- gelegte Propositions-Dckrct vom 16. November 0. hetrint: 311 1. Die VCTWLUUUJ der aus der ZliiSfiihrung d_er Griindsieuer- chulirung entstandenen Kosten. Ju Betvesi der1elbcn heißt es in" ]enim: Die durch die Ausftihruiig dcs [eiztcren entstandenen Kosten iindLest- gestellt und nach dem Maßstab der neu regulirten Grundsteuer unter Yest- haltung der durch das Gcseß bestimiiiicn Trennung ziiiiiciien dcn beide:) westlichen und den sechs östlichen Provxnzcn dahin vezrt-heilti woxden, daß die Provinz Schlesien die Summe von 1,453,055 „ihlr. 27 Sgr. 5 Pf. dcr St'äatökaffe zu erstatten hat. 34 2. heißt es: . " , „ 9 b Wir, [affen Unseren getreuen in Gsmaßheit des I. 1, .i - sah 2 der Städtc-Ordnung dom „ , . (» meindc-Staiuten fiir die SiiidiFkiedli111d_iiii Kreise zalkcnherg und fiir den Maiktftccken Gcorgcnbcrg im Kreise Beuthcii zur gutacht- i n 5 LUKLLUN "ii e M. lchc342l3.h BeiJithgdlic Wahlen neuer Mitglieder “11.110 Stellt)?- treicr zu den der Provinz angehörigen Bezirks-Koiiiiniisionen fur die klassifizirtc Einkommensteiicr.
Aci 4. Die Wahl des Aussclmiffes in Gciiiäßhcit des § :").- Nr. 2 chrgutung.
B r e s [ au, 4. Dezember.
Ständen
dcs Gescßcs wegen dei" Kricgöicistungen und derer
___-“._.- .,
Berlin, 5. “Dezember.
Generalstabes des Gmeral-KommandW U. Armce-Corps, Petersen,
3. Dezember. Das Königl. , 1865 an die Kreis - Synoden DLUL' Provmz Corresp. zufolge, eine Ciriular-Verfugung auf
Magdeburg,
Sachsen, dem *Niagd, & ck „* " ck die Synodal-Verhandlungen dcs Jahre;; 1609 erlanin, ? . '. bali derselben zeigen die diesjähkigen Verhandlungen cmZn Hviisck)iitt iahlrcichcn Synodal-Vorstanden ist der
an denen fich
Zur He-
, etri en worden bezeugt. denen fie g *g , meist niiht
Gemeinden an dein Eröffnungs = Gottesdienst . Weckung des Interesses bei din G-emeiiiden des Gottesdienstes auf die, Zeit iiner Stunde, sowie zur Hebung der kirchlichen imd fittltcheii Zustande die seelsorgerische Pflege der Jugend und “Öli?“ Uebung einer ernsten UW JEWiffcnhafien kirchlichen Zucht gegen die be'rwuciyexndHYnzuchy ' gestellte Frage aber die JUL!" des Reformationsfeftes hat eine cinmiithigc Beantwortung nicht gefunden, Im Ganzen haben fich 47 Kreissynodcii fur den Zlstezi Oktober und 42 für den nachfolgenden Sonntag entschieden, die ersteren meist unter- der Bedingung, daß der 31. Oktdber als em ganzer Festtag gefeiert und unter den Schuh der incrtagsgiscße Lestekli werde, die leßteren meist, weil sie eme Harthuhrung xener Bedingung nicht erwarten. Unter diesen Verhaltnissen bleibt die
bung der Betheiligung der die Behörde
des Provinzial-Landtags hcziiglicheii Anordnungen die hringung der durch Ausfiihrung dcs Grundsteuer-Geieizcs vom
21. Mai 1.761 entstandenen Kosten:
30. Mai 1853 die Entwürfe zweier Ge- ,
Der General - Major und Chef des 5 . . ' nöthtg ist,
9“ ist am Sonntag Abend ohne vorangegangene Krankheit plößlich am ' verhutcn.
Herzschlagc verstorben.
7 Mitglieder im „Königlichen Schlossehmii Dixier bci „dim Landiags- ?? Kommiffaiius, zu wclchcm auch die «,pigen dcr hiciigen Militair- : und Civilhchörden eiiigeladcn wiircii. ,_ . „ _! welcher VON dem Laildiags-KOMUUUÜUUI aus: Seiner Majestät dem Könige. In dem- Tage des- Scpteiiihcrs geo ? _ ' ; det die vKöln.Ztg.-, verichied hicrsclhit nach
Konsistorium hat NMH Jn- ** beobachtén.
auch die weltlichen .
empfiehlt .
; und die Frau Prinzessin Georg trafen heute
" peiidcntcn, Richard, ist mit 3652 Stimmen
Dcr Erlaß einer besonderen Festordnung
bisherige Ordnung bestehen. Die Verhandlungen
ist dem Ev. Obcr-Kirchenrathe anbcimgeftellt.
? iiber Abänderung der (Hemeinde-Kirchenraths-Ordnung
sind in den Verschiedenen Synoden noch nicht zum Abschluß gebracht und sollen im nächsten Jahre fortgeseyt werden, eben so die über Aufbringung der nothweiidigeii Synodalkoften. Nur den Antrag, die Kosten auf Staatsfonds zu iibcrnehmcn, bezeichnet die Behörde ais erfolglos. Schließlich fordert das Königliche Konfistorium die Gemeinde-Kirchenräthe zu erxister Fürsorge für Hebung der Sonntagsstick, der kiichlichen Sitte, fiir Beseitigung konfessio-
-
neUer Mißstände auf, und bezeichnet die Herstellung der verfassungs-
_ méiszigeii Zcihßständigkcii der Kirche zunächsx diirch Uebertragung des ? außeren Kirchengiits auf kirchliche Behörden, !(,» "- '.“ * 9x " .--*k) o.,." _ -! - . „
. . . „ - . . ; Jeititeilung ULI «)erhaltmnio iii Sekten, mshciondcrc auch der so- i c 5 ., i e- , - . . . . - . 1 .. Md "bloß "Ut m m Mä) “M CML Ma] ; geiiannten ;zrdiiigiaiicr ziir evangeliichcn LaiideIfirchc als hoherer
, , . . - F*rwä un unterlie end. dcr ZÜUÖMJÖ*KOMUUUÜUUI dcn Sihimgssaai verlaffcn J & I J I
. . -cha& , “ *..9 "** - „ _, „ ,. black)“ WWW del “ÜWMI MUMM iaz *(ULWOMW : ten, dem Prodinzial-Landtagc vorgclegtcu Propositions-
so wie die rechtliche
Diisseldorf, 4. Dezemhcr. In dem bereits gestern erwähn-
Deirct vom 16. November (.*. heißi es 34 1 in Betreff der Auf-
Dic durch Ausstihrimg des Grundsteuer-Gcseßes entstandenen Kosten smd festgestellt und nach dem Maßstab der nen reguiirien Gtundsteuec untcr Fcsthaltuug der durch das Gesetz bestimmten Trennung, zwischen den beiden wcstiichen und den sechs östlichen Provinzen dahin veriheilk worden, daß die Rheinprovinz die Summe von 842,114Thlr. 11 Sgr. der Staatskasse zu erstatten hat. Köln, 4. Dezember. Hinte Nachmittag kurz vor 3 Uhr, mel- längirem Krankenlager der Rektor Adolf Kolping, in weiteren Kreisin bekannt als der ersie Gründer der katholischen Geseiieiwerciiic.
Schleswig-Holikciii. Haderslcbcn, 2.Dezember. (Ndd. Ztg.) Die vom Haderslebener Amthauie vorläufig Verfügte Schlie- ßung dcs hiesigen Bürgervereins ist hciite wieder aufgehoben worden.
Sonderbui'g, 29. Novemhcr. »Ny Söndcrb.Avis« zufolge soli während des hcstigcn Sturmes am verwichenen Freitags em großes Dampfschiff mii Z bis 400 Pirsonen in der Nähe von Am- rUm zii Grunde gegangen sein. Auch -io[l ein von Sylt aus zu Hilfe gesandtcs Boot dasselbe Schicksal gehabt haben.
Sachsen. Dresden, 4. Dezember. Heute, n1e1dci„d'as »Dresd. Journ.-, trat der Landeskuliur-Rath fiir das Konig- reich Sachsen zu einer Sitzung ailhier zusammen, unhuiiter, andern Vorlagen, namentlich den ihm vom Königlichin Ministerium des Innern zur Begntachtung unterbreiteten Entwurf einer neuen Wege- bau-Ordnung, zu hcrathen. _ .
Leipzig, 4. Dezember. Hoheiten der Prinz
Vivrmittag 10 Uhr von DreSden hier ein und reisten auf der Thüringer Bahn wxit'er nach Frankfurt a. M., um daselbst mit Ihren Majestätcn dcm Konig und der Königin von P ortiigal zusammenzntreffen.
Genf, 4. Dezcmber. Der Kandidat der Inde- zum Staatsrath ge-
Perrier erhielt 2742, der Kandidat der Ultramon-
Ihre Königl.
Sckxweiz.
wählt worden.
' “canon, Montfalcoxi, 47.8 Stimmen.
Ve! ien. Brüsel, 4. Dezember, Abends 5 Uhr. Dei: Zustand “OFT; Königs is11 fortdauernd sehr bedenklich. Der Appetit fehlt gc'iiizlich, obgleich die Zuführung ftärkender Nahrung durchaus
um eine GehirriVLTrÜckimg (t11*;ik1§[)01'v xm CERPEQU) zu Der Patieiit ist äußerst schwach. (S. telegr. Dep.)
Wpanien. Madrid, 4. Dezemher." (W,. T. B.) 'In Folge der Haltung der europäischen Gr'oßm'achtc in dem spainsch- chilenischen Konflikt ist Admiral Pareia _m iieiicii Jtzist'iuctionm angewiesen worden, gegen die Neiitralen dic moglichfte Rucksicht zu
DeIaiiwrtifirimg ist in Spanien iini einen bedeute'nden Schritt voraiigcgangen: der apostolische Adnnmftratox der éiözese Teneriffa, der Bischof der canarischcn Inseln, hat, i_oww d„er Bischof von Gerona, die canonische Ccsfions-Urfiiiide "der Kirchenguter senier Diözese ausgestellt. Von 61 spanischen Bischofin hab?," niin bereits 48 die Cession unterzeichnet, “und, m den ubrigen 1.3 Diözesen :| diese Maßregel zum Ahschluste reif.
al. Aus Li ahon wird über P'ar'is, den 4. De- zeniberPiszeriiilellYet, daß die iiisisvieAHände der argentinischen Regierung gefallene Korrespoudenz dcs PräitdcntewL0pez von Paragchy MY) die Briefe und Berichte seiner europaischen Agenteii umfaßt. („'s befinden sich unter denselben iiamhaftc„Persönlichkeiteti, denen die angekündigte Veröffentlichung Verlegenhetten bereiten Wird.
(' lien. Sn lorenz fin'den gegenw'ärZig' Verhandlxmgen mit ??sentiadastlbst (?inveJienden KardinahGraffeUim„uber die Ruckkehr der aus ihren Siyen entfernten Bischöie statt. Diese Unterhandlun- gen waren durch Vegezzi bereits verabredet worden. ' -
Florenz, 30. November. Der Minister der öffentlichen Ar-
- Die