4002 Die Folgeordnung der Einlösung der Schuldverschreibungen wird durch ,das Loos bestimmt. Die Außloosung erfolgt vom Jahre 1866 ab in dem Monate Juni jeden Jahres. Der Kreis behält fich jedoch das Recht vor, den Tilgungöfonds durch größere Ausloosungen zu verstär- ken, sowie sämmtliche noch umlaufende Schuldverschreibungen zu kündigen. Die ausgeloosten, so wie die gekündigten Schuldverschreibungen werden unter Bezeichnung ihrer Buchstaben, Nummern und Beträge, sowie des Termins, an welchem die Rückzahlung erfolgen soll, öffentlich bekannt ge- macht. Diese Bekanntmachung erfolgt sechs, drei, zwei und einen Monat vor dem Zahlungstermine in dem Amtsblatte der Königlichen Regierung zu Breslau, sowie in einer zu Breslau erscheinenden Zeitung. Bis zu dem Tage, wo solchergeftalt das Kapital zu entrichten ist, wird es in halbjährlichen Terminen am 2. Januar und am 1. Juli jeden Jahres, von heute an gerechnet, mit fünf Prozent jährlich in gleicher Münzsorte mit jenem verzinset. Die Auszahlung der Zinsen und des Kapitals erfolgt gegen bloße Rück- abe der ausgegebenen Zins-Coupons, beziehungsweise diescr Schuldver- chreibung, bei der Kreis-Konnnunal-Kaffc in Oels , und zwar auch in der nach dem Eintritt des Fälligkeits-Termins folgenden Zeit. Mit der zur Empfangnahme des Kapitals präsentirtcn Schuldverschrei- bung find auch die dazu gehörigen Zins-Coupons der späteren Fällig- keits-Termine zurückzuliefern. Für die fehlenden Zins-Coupons wird der Betrag vom Kapital aibgezogen. Die gekündigten Kapitalbeträgc, welche innerhalb dreißig Jahren nach dem Rückzahlungs-Termine nicht erhoben werden, so wie die innerhalb vier Jahren nach Ablauf des Jahres der Fälligkeit nicht erhobenen Zinsen verjähren zu Gunsten des Kreises. Das Aufgebot und die Amortisation verlorener oder vernichteter Schuld- verschreibungen erfolgt nach Vorschrift der Allgemeinen Gerichts-Ordnung Theil ], Titel 51. §. 120 ff. bei dem Königlichen Kreisgerichte zu Oels. Zins-Coupons können weder aufgeboten, noch amortistrt Werden. Doch soll demjenigen , welcher den Verlust von Zins- Coupons vor Ablauf der vierjährigen Verjährungsfrist bei der Kreisverwaltung anmeldet und den stattgehabten Besiß der Zins-Coupons durch Vorzeigung der Schuldverschrci- bung oder sonst in glaubhafter Weise darthut, nach Ablauf der Verjährungs- frist der Betrag der angemeldeten und bis dahin nicht vorgekommenen Zins- Coupons gegen Quittung ausgezahlt werden. Mit dieser Schuldverschreibung find ..... halbjährige Zink-Coupons bis zum Schlusse des Jahres ..... ausgegeben. Für die weitere Zeit Wer- den Zins-Coupons auf fünfjährige Perioden ausgegeben. Die Qlusgabe einer neuen Zinscoupons-Serie erfolgt bei der Kreis- Kommunal- Kasse zu Oels gegen Ablieferung des der älteren Zinscoupons- Serie beigedruckten Talons. Beim Verluste des Talons erfolgt die Aus- händigung der neuen Zinscoupons-Serie an den Inhaber der Schuldver- schreibung, sofern deren Vorzeigung rechtzeitig geschehen ist. Zur Sicherheit der hierdurch eingegangenen Verpflichtungen haftet der Kreis mit seinem Vermögen. Dessen zu Urkunde haben wir diese Ausfertigung unter unserer Unter- schrift ertheilt. Oels, den ..ten .......... 18... Die kreisständische Eisenbahn-Kommisfion des Kreises Oels.
Provinz Schlesien. Regierungsbezirk Breßlau. Erster bis ..... Zins - Coupon ..... Serie zu der Kreis-Obligation des Kreises Oels . , Yk ...... über ....... Thaler zu . . Prozent Zinsen nber ..... Thaler ..... Silbergroschen.
Der Inhaber dieses Zins-Coupons em fän t e en essen Rückgabe in der Zeit vom ..ten bis ?...?SrIsp.
d
vom ..ten bis. . und späterhin die Zinsen der vor- ?enannten Krets-Obligation für das Halbjahr vom ..... I
4003
' ' ' ' ' ' ' - öln. . em rer ver ammelien rovmztal- sihung des 18. Rhermschcn Provmzral-Landtagß stand, den K en,. ZZÉXMYMÜW ?inernerxen TaubsJZu-mmen- Blättern- zufolge, zuerst dre Berhandiung uber die A(lrrhöchste ift m de Vorlage der *Pos. Ztg.: zufolge, gemacht Proposition Nr. 1, betreffend die Aufbringung der _durch die Aus- nachsehen , führung des Grundsteuergeseßes vom 21. Mai 1861 enisiandenen Kosten, auf der Tagesordnung. Auf Grund des von “LMC!!!"Ab- geordneten 'der Ritterschaft erstatteten Referats beschloß die' Stande- versammlung, die von dem betreffenden Ausschusse formulrrten 'An- träge in einer Adresse der Allerhöchsien Genehmigung zu unterbreiten. Der Hauptantrag geht dahin, das; zu den Kosten derGrundst'eucr-Regu- lirung alle Steuern gleichmäßig beitragen sollen, jedoch Mit der Aus- nahme, daß die Klaffensicuerbeträge von Z Thlr. “('m ,abwi'irts frei bleiben, und die Schlacht- und Mahlsteuer nur fur dir Halfte ihres Betrages herangezogen werde. In diesxm Falle sol] dre Riick- zahlung in 10 Jahren zinsenfrei erfolgen. Fur den Jaa, daß dieser RückzahlungSmodus nicht die Allerhöchste Genehmigung “findet und die Grundsteuerpflichtigen allein die Kosten tragrn sollen, ist der sub- fidiarische Antrag gestellt, die Rückzahlung erst m 20 Jahren'zmsen- frei erfolgen zu (affen. Ein Bericht des zwert'rn Ausschusses 111 An- gelegenheit der Vertheilung der aus den fruheren Nor-dkanai- Jntraden 1864 Verwilligten 15,000 Thlr. auf die Regie- rungsbezirke, wurde gleichfakls nach dem Antrage der Krmmisfion erledigt, sodann in Gemäßheii des A(lerhöchften Propofittorrsdeirets Nr. 3 eine Ergänzungswahl in den Ausschizß wegen der Kriegs- leifiungen und deren Vergütung vollzogen, forme außerhem mehrere durch AuSscheiden eines Abgeordneten der Landgemeinden nöthtg gewordene Neuwahlen zu ständischen Kommrsfihnrn. Auf Antrag eines Abgeordneten des vierten Standes hew"t[ligte her Landtag einen Beitrag zum Neubau der Niersbrucke bet drr Oder":- kirchen-Dülfener Bezirksstraße und einen entsprechendrn Beitrag frir die Gemeinden Roßbach uud Breitscheid up Regierungs-Bezirk Coblenz zum Aquaue dcr Wiedsiraße. Ein Abgeordneter aus dem Stande der Städte referirte iibcr emen. Antchg wegen Errichtung einer stehenden Brücke über die Lippe bet „Cruzden- burg. Nach dem Antrage des Ausfthuffes brschloß die „23er- sammlung bedingungsweise einen Zuschuß zu bxwrlligen. Dagegen ging der Landtag iiber einen Antrag arts Vergutung der durch den militairischen Grenzcordon wegen der Rinderpest entstehenden Mehr- kosten an die Betheiligten aus Provinzialmirielrr zur Tagesordnrmg Über, Der eventuellen Uebernahme der Pramrenftraße von Hems- berg nach Sittard auf den Bezirksftraßenfonds „wurde zugefttmrrrt, eben so Befürwortung einer Petition um Unterstuhung der Gerrrem- den Lommersweiler, Neuland und Thqmmeii aus dem Bezirks- siraßenfonds zur Herstellung der St. Viethstetnerbrücke und Udler ider Stra en bechlo en. . ,
REUlcCléie Uebernérhme sder 1Zirämienftréiße von Juden bis Weisweiler auf den Bezirksstraßenfonds lehnte der Lanhtag ab , gerrehmtgie da- gegen den Eintritt der Straße von Aisch. ber Stolherg bis Wursclen in die Reihe der Bezirksstraßen des Regierungsbezirks Aachen.
erlin. Der 0 -2l11weisungs-Verxehr, welcher durch die Péft-Anftalten inYeFlin vermittelt whrden ist, war vom 1. bis. Z0.Novcmber d. J. folgender: in Berlin zur Post JLSLLUZ' nach außerhalb18,569Poft-Anweisungen,im Ganzen auf 279,585 „ph r. 1 Sgr. 6 “Pf., fiir Einwohner in Berlin 6291 Post-Aiiwetsungen, im Ganzen auf 50,120 Thlr. 6 Sgr. Z Pf., nacb 513erlin gerich- tet: von außerhalb 59,22051f30ft-Anwe1sungen, 1111 Ganzen auf 0 T r. 26 S r. . 1,11“,S40r130inehrlnr'ini'oe, ?m DYember. Auf unseretri Gottesacker, be- richtet die »Stett. Ztg.-, stehen jeht zwei Deukmalcr als. Zeugen zweier Gefechte unserer Marine. Das große Dezifmal erinnert an das ruhmeswiirdige Gefecht unseres Contre-Ydmrrals Jahmarrn bei Jasmund am 17. März 1864, das kleinere aber ist historisch von keiner geringeren Bedeutung, denn es erinnert an das LFV GeZ fecht unserer Marine, in welchem der ?Preußische Adlrr arri .Zunr 1849 der dänischen Brigg -St. Crorxa und zwar m cmerri fuxif stündigen Gefecht einen Verlust vori 2 Todten unjd 10 B ßsfir etn xufiigte und die 'St. Croix“ so zurrchtete, daß fie eine sechsw cth iiche Reparatur auf der Werft zu Kopenhagen brauchte. T e- »Preußische Adler- verlor in diesem Gefecht den Bootsmannk [ rep- tow, indem eine 18pfiindige Voilkugel ihm den Oberschene zers schmetterte. Das inzwischen verfallene Grqb d'es Bootsmann?- Treptow ist wieder aufgerichtet und durch ein eisernes Kreuz g schmückt worden. ' Köln, 7. LlOezZznliber. berichten die-Kö n. ,a war ni t bis in den De ember so hervsorragend, „ YYY dc?) Aequinoctialftiirrzne. Fast täglich treffen kleinere, oft auch
Bekanntmachung, betreffend die Allerhöchste Genehmigung des „„ der Schlesischen FeuerversicherunJS-Gesellschaft n Breslau beschlossenen vierten Nachtrags zu dez"?
Gesellschafts-Statut.
Des Königs Majeßät haben mittelst Allerhöch en r 6ten d. Mis. den. von der Schlesischen Feuerverjxitcherrénkxssßzvo schaft zu Breslau m der General-Versammlung vom 24. Apriliftu' beschlossenen vierten Nachtrag zu dem Gesellschafts-Statut U'Z' nehmigen geruht. 3 ge- Der Allerhöchste Erlaß nebst dem Statuts-Nachtrag Wird
das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Breslau bekanntdurch macht werden. ge-
Verlin, den 29. November 1865. Der Minister für Handel, Gewerbe
und öffentliche Arbeiten.
Graf von Jßenpliß.
n; ' ' . lien Stände des Groß- - , roomztal Landtage versamnze „
D*e ZZMPZsZen A?)aben in der Sißung vom_ 3. Dezember 1862 acl [. b.crzogjhtxmäßigkeit anerkannt, daß dereinst zwei Taubßummen-Anftaltezi, d)? Z"?“ die polnischen Kinder im Regierungsbezirk Posen ,und eme fur . “'nedTYschm Kinder im Regierungsbezirk F;)omhedrgß eirsgertcxteht, weiédiett'r€
dle „ - des "2 o a 15 a m e
" Beruckfichtlgung des UMstM ] und, Gelegenheit für die
- 'tclun en über Ort genqueinuné-Éjixilztirk Lgiromberg zu begrünjdende Anstalt stattze- "n g wurde gleichzeitig Herr von Boum ersucht, shlche Cr- fuk'den, en bis zum nächsten Provinziql-Lanhtage zu bewirken und matteluÉrg ebniß demnächsi vorzulegen. Hiervon isi Veranlassung genom- “ deren €rzden- die Königliche Regierung in Bromberg zur Aeußermrg - . _ men Wyk) r die Wahl des Ortes für ein innerhalb ihres Berwalturigs- Der Vitmfter des Innern *“ Wohl Ye ründendes Taubftummen-Jnstitut, als auch ms Beshyndere uber Im Auftrage: * ( b-ez'rksyeJTfmZßiqkeit der Verbindung deffelben, mit dem dortigzn Schuliehrrr- Sulzer. ?LZZM aufzirfordekn. Dic KöniglicheReg1erung konnte nicht umhin. tm
* “inblick auf die dadurch zu erzielende Kostenersparniß- so Wie “uf die ; ?adurch gegebene Viöglichkctt,
die Zöglinge des Seminars 11.111 drr Me- J 1 de des Taubsiummen-Unterrichts hef_annt zu merchenßfich Fur die Ver- hod n der zu gründenden Anstalt mit dem dortigen Semirizrre du esnt- bmxng und dieicm Projekt aus den geltend gemachten praktijchen Grun- ? Lebelvfzrßedem anderen den Vorzug zuzusprechen. Indessen ist,das g_eg„enf; “ erz ti eSchullehrer-Seminar tnBromverg nur 1c„hr br1chran wßrbeéyt nicht einmal für seine eigenen Zwecke'ausreichende Raumlichketien, ' usn kann daher, wenn die Verbindung des in Bromberg neu zu errich- ,. : den Taubstummen-Jnfiitutes mit dem" Sermnar_ heschlonen wer- , dect; soate, mit der Ausftihrung dieser Beschluffe doch „Nicht eher heghmiek: werden, als bis der beabsichtigte- und o_on dem _K'omgltchen PTliivmzm Säulkollcgium der Provinz bei dem Herrn Minister der geritchen-ix. Anckelegenveiten beantragte Neubau_des Seminars, vollendet “,ein wrr . Beigdem Eniwurfe zu diesem Bau ,ist auf. dte"m1t dem Scrmnc'irles zu verbindende Taubftummcn -Ansiait m sorveit Rucksicht Zenomrnen, .? 't er dieMöglichkeit darbietet. durch Arzfxeßung eines Stockwerks arif'erneki Sk: Fe flügeldas alteSemin äude fur dicTaubfturnmrnanstaltsreizu Ésse , r hlqeeign rseits dochmrtdem rmxrm dadu'rtéeljxxr berhun Wenngleich nun der proxek- 1:16? lNeubau des Seminars noch nicht genehmigt UMTS," 1|,und dic erfor- derlichen Geldmittel zu demselben norh nicht zur Dispojitton „geftexltl firrd, so ist doch Aussicht vorhandeii,stdaß|tdieks)e VÄrfséféFZnYn;eZaxZZngesL-ZFFZMTZ finden werden. und demn_ach mt er „u rz “ ck Stände schon 1th werden kann. Es erscheint daher wrchttg,_ aß [ 7) Zweck- “ ur Ent eidung bringen, ob dre Auffassung vpn er FrifißngkTJte eizrier Versanung der tTha'llLFstrxiédchtidAchintdithijxrisSgeéelth, - ' ' romher xe -e1 , . , ' „ YiriedkisTZNYIirtslTaYn gewiFlig? werde, daß, bei“ dem Baupronkt fur 'das Seminar auch die BeschaffmZZ xZnJFäEPlll'ckTJtLYULZUFin??KYLUYLKUFT - alt iir “ i . “zogm, . Zimdéiuiiéjrxjximd?rlnssiiändisfchen Kommissiorr für dre Verwaltung des Étefi'getn Taubstummen - Institutes dem Provrnznzl- Landta-gr vorgelrgzten ertfch ? des Provinzial-Schulkollegiums das Bedurfmß arb:tr1ri,„) ms Arzge Ze 'aßl werden könne. Es bleibt dann vorbehalten, dem mrchsten PWVÉUW' Landtage das die Hirsteuung der neuen Taubstummen-Ilnstalt m sro??- W“ «rx? éerh'rrrmxor.?xxsrz..xx.§§§ .:....xf gegenwärtig versamnzelten an e_ "er r ' t mit dem Auftrage zu eine von ihnen zu wahlende Khmrmsyon schon ]eh mi en auch für dessen versehen, dies Bauprojekt zu prufen, event. zudgerkizehu erosrderlirhen Mittel weitere Ausführung Sorge zu tragen, und ie az ' Ut lt s- e be" (1 „en zu lassen, auf rvelchem die. "n erha ung Mexeixiisrel?:;ndeFesJändiWcffJnstZtute der Promnz aus Beitragen der Pri)- ' ' - ' in e oben wer en . , * omzlSaltéilisiarTsfnx. (.qOZz. In der gestrigen vierten P(enaxSrhung des Provinzial-Landtages wurden der 'N. Steif. Otg-dzu- *** folge zunächst noch zwei Petitionen eingebracht," dre eme isi vo? em "Ü Ausschuß des schlesischen Central-Geiverbe-Vercms, unterzeichnc VIU 7 dem Bcrghauptmann v. Carnall, a'n den LÜUUWÖILUFTWUUUW 5; ersucht wird, sich fiir eine Beschleunorgung der ck., 8€::th engWird * kungs-Arhciten zu verwenden. „zn der anderer: perth d Von der Ortschaft Möhringen und mehreren andrrn umliegen en Dörfern beantragt, der Landtag wolle zu ihrer Erleichterung" in Bek; treff der sie zu stark belastenden Einquartierungtrvahrsxn _der Artillerie-Schießübungen eiiie Subven ron - ' ' ewähren. Es folgte darauf der Be- Seiten der Provinz g . "t“ V enom- Üchk iiber die nach der zweiten ZZ?) FrittYeYÖthoxbieTn divergbeiden Men 11 und demnä er „MUZMZVZZÉZM Magistrat und drir Vorstehern dexr qutfnrann- schaft an den Landtag gerichteten Petitionen wrgen dLZesLclrtstsZHJFeY ' 'der hiesigen Festungswerke. Von'Settenst ll? ixden so Wurde beantragt, der Landtag wolle kahm vor e rg n. r ,
Bekanntmachung, betreffend die Allerhöchste Genehmigung der Von der Maschinenbau-Actien-(Hesel[schaft vVulcam in Stettin am 14. Oktober d. Js. beschlossenen Ab.
änderungen ihres Gesellschafts-Statuts.
Des Königs Majestät haben mitttelst Allerhö en Erla 27. November 1865 die von der außerordentlickYsiii Genercxsle-ZTTFZ sammlung der Stettiner Maschinenbau-Actien-(Hescüschaft “Vulcan- am 14. Oktober 1865 beschlossenen Abänderungen des Gesellschafts. Statuts vom 9. März 1857 zu genehmigen geruhet.
Der Allerhöchste Erlaß nebst dem Statut-Nachtrage wird durch
das Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Stettin bekannt ge. macht werden.
Berlin, den 4. Dezember 1865. Der Minister für Handel, GeWerbe und öffentliche Arbeiten. Graf von Jßenpliß.
Yekanntmachung. Du's Porio fUr Briefe nach der Vancouvers -Jnsel, Britisch- Columbm, Californien, Oregon und den Sandwichs - Inseln, Welche auf Verlazigeii der Absender über Southampton, St. Thomas und Panqma 1pedtrt „werden (zr «. r'„ ist in Folge der Ermäßigung des amerikanischen Seeportos zwischen Panama und San Francisco um 10 Yenre, wie folgt, herabgesetzt worden: fiir einfache frankirte Briefe nach jenen Ländern 2c. auf 192 Sgr. fur einfache unsrankirte Briefe aus denselben auf ...... 21 - Berlin, den 29. November 1865. General - Post - Amt. von Philipsborn.
" Berlin, 8. Dezembe. Se. Majestät der König haben Aller- gnadigst geruht: dem Staats- und Minister für Handel, Gewerbe urid öffentliche Arbeiten, Grafen von Jtzenplitz, sowie dem (He- hetmen Pyß-Rath Stephan die Erlaubniß zur Anlegung der von des Konth von Portugal Majestät ihnen verliehenen Deco-
rationen resp. des Großfreuzes und des Command rf es des Christus=Ordens zu ertheilen. cu reuz
Nichtamtliches.
Preußen. Berlin, 8. Dez. Seine Majestät der König empfingen heute um „10 Uhr Se. Königl. Hoheit den Prinzen Adal- bert, Höchstwelchßr Sich zur Reise in den Süden abmeldcte, sodanndit Meldung des Jurften Putbus und den Vortrag des Obersikämmektr Grzrfen von Pedern. Um 1 Uhr wurde der Königliche Gesandte in Munchen, Prinz Heinrich Ul]. Reuß, empfangen, ferner der Super- mtcndent Pctersext , Welcher die Orden seines verstorbenen Bruders- des General-Majors' Pe'tersen, Sr. Majestät überreichen durfte, und un) 4 Uhr drm Kaiserlich mexikanischen Gesandten im Beisein des Minister - Präfihenten cine Audienz ertheilt. Um 5 Uhr dinirken Jhre Maxestaten bei Ihrer Majestät der Königin - Wittwe in Charlottenburg.
*- Jhre Majestät die Königin ertheilte heute dem neu-
hres der Fälligkeit ab gerechnet, erhoben wird.
is ..... rnit (Buchjiaben) ..... Thaler ..... Silber- roschen bei der Kreis-Kommunal-Kaffe zu Oels. Oels, den ..ten .......... 18
Die kreisftändische Eisenbahn-Kommissionj de's' Kreises Oels.
Dieser Zinscoupon ist ungültig, wenn dessen Geldbetrag nicht inner- halb vier Jahren, vom Ablaufe des Kalender-
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Provinz Schlesien. Regierungsbezirk Breslau. T a l o 11
zur Kreis-Obligation des Kreises Oels.
Der Inhaber dieses Talons em fän t e en de en R“ch [) d Obligation des Kreises Qeis l-ittr. „p.. Zir.g.g.... Ibex "umgoa- .e. tharTZ : .....Prozent Zinsen die...“ Serie Zins-Coupons für die fünf Jahre 18.. bis 18.. bei der Kreis-Kommunal-Kaffe zu Oels, sofern nicht von
dem als solchen legitimirten nhaber der Obli ation t 't“ Widerspruch erhoben ist. I g "ck ze: tg dagegen
Oels, „den . „tt_n .......... 18. . Die kreisstandische Eisenbahn-Kommisfion des Kreises Oels.
Seit einer langen Reihe von Jahren, die Auswanderung nqch der neuen wie 1th troh der
Ministerium für Handel,_ Gewerbe und öffentliche Arbeiten.
„Dem Techniker Linton Funk und den Fabrikbesißern und Hoflieferanten Sr. Majestät des Königs Emil Becker und Her-
Fatn? Hoffbauer zu Berlin ist unter dem 6. Dezember 1865 ein a en auf einen durch Modell nachgewiesenen mechanischen Web-
stuhl für Teppiche soWeit derselbe r neu und ei en- thümlich erkannt w,orden, fü g
auf fünf Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Umfang
ernannten mexihanischexr Gesandten die erbetene Antritts-Audienz. -.- Se. Köntg'ltche Hoheit der Kronprinz wohnte gestern Vornnttag 11 Uhr in der Garnisonfircbe der Trauerfeierlichkeit am Sarge drs verstorbenenGeneral-Majors Petersen, Chef des General- siarxs Hörhstsemen' Armee-Corps, bei und begab sich danach auf de“ Mtlrtarr-Ktrchhof m der Linienftraße , wo die Beisehung des Dahm“ geschiedenetr ftattfayd. Mittags machten Ihre Königlichen HOHEÜM Besuche bei den eingetroffenen fremden Jürstlichkeiten und nahmen
des preußischen Staats ertheilt worden.
am Familiendiner bei Ihren Majestäten im Köni "lichen alais Theil- Abends erschien Se. Königliche Hoheit furzegZeit imPOpernhaus' ,
schleunig als möglich festigung Stettins dem " YZtivirung ist hirkzrsisgefugt, kun erwarten a e "YM dZs Festungs - Terrains Seitens des Staats lrn. als Ka itali run der , _ _ DiTr Antrag dxs AÜIschZffes wurde ernsttmmrg angenommen. Am Freitag [ erden Sonnabend Mittag 12 Uhr der Landtag gesch offen w .
' chranken zu beseitigen, welche die Be- dZarYel und der Industrie auferlcpge. Zur daß nur die gänzliche Schlqu11nger ' ' re von 4 Mill. aus em “er- eme Einnahn und von 3 Mill.
Rente Seitens der Stadt zu erhalten.
wird die fünfte Plenar - Sißung abgehalten und am .
Düsseldorf, 6. Dezember. In der heutigen dritten Plenar-
rö ere üge von Europamiidrn, ?omßmendZund mit der Köln-Mmdener Bahn
men forschend-
'ens aus Süddeutschland meist die Reise über Bre-
am Niederrhein ein.
S ylt, Von den
Sch)leswig - Holstein. 30. November.
für die Insel bestimmten Apparaten zur Rettung Schiff-
! LthiichZubehör hier angelangt und in Westerland bei einem Fuhr-
] werksbefiYer ftationirt, von wo aus die Beförderung nach dem Strande schnell bewerkstelligt werden kann.
iger ist, wie der *Altonaer Merkur»: mitthcilt, ein Mörser
Ein Raket-Apparat wird bald-