1865 / 292 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Bekanntmachung.

Erfahrun Sjnäßig tritt während der Weihnackxtszeit eine sehr bedeutende Stegerung des Post-Päckerei-Verkebrs ein. Zwar werden seitens der Postbehörden die umfassendsten Maßregeln getroffen, um die ordnungsmäßige Expedition der außerordentlich zahlreichen Packet- Sendungen sicherzusteUen. Das Publikum ist indeß im Stande, auch seinerseits dazu beizutragen, daß jener ungewöhnlich steigende Verkehr pünktlich bewältigt wcrde, sobald nicht der überwiegend größte Theil jener Sendungen erst in den legtenTagen bei den Posten zusammen- trifft. Es ergeht deSbalb an die Versender das Ersuchen, die Auf- gabe der Päckereien mit WeihnachtI-Sendungen nicht auf die lehten Tage und die äußerßen Fristen hinauszurücken, vielmehr im eigenen Jutereffe und zur Beförderung des Gesammt-Verkchrs auf eine an- gemeffene frühzeitigenAbsendung jener Päckcreicn Bedacht zu nehmen.

Zugleich wird empfohlen, das; die Signatur und dcr Name des . Bestimmungsorts auf den Packeten recht deutlich und Unzwcidcutig . angegeben und etwaige ältere Signaturen, welchc fick) noch auf der .

Emballage befinden sollten, von derselben entfernt oder wenigstens unkenntlich gemacht werden. Berlin, den 2. Dezember 1665. Wer Ober -Post -Dirckt0r Sachß&

Nichkaani-ches.

Preußen. Berlin, 11. Dezember. Se. Majestät der König empfingen gestern nacb dcr Rückkehr Von der gotteödienst- lichen Feier in der Schloßkapelle mit Jbro Majestät d er Königin den Besuch Sr. Hoheit des Herzogs und Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Herzogin Wilhelm von Mecklenburg - Schwerin und begaben fich Allerhöchstdicselben sodann nach der Akademie, um die dort ausgestelxten Bilder der Verbindung für historische Kunst in Augenschein zu nehmen. HcUt fand bei Sr. Majestät d,er Vortrag des Civil-Kabinets statt.

-- Se. Königlich Hoheit der Kronprinz nahm am Sonnabend die Meldungen des Gcneral-Majors Frhr. v. Wrangel, Commandeur der L6.Jnfanterie-Brigade, "des Obersten Stolß, Com- mandcur des 6. „Westfälischen Jnfantcrie-Regimcnts Nr. 55, und des

Marinc-Stabs-Arztes [)1'. Friedel entgegen; empfing sodann Se. ? Königliche Hoheit den Fürsten von Hohenzollern und den Prinzen

Heinrich ?]], Reuß, sowie um 5:1 Uhr den Minister des Königlichen Hauses, von Schleinixz.

Gestern stattete der Erbprinz von Meiningen Hoheit deu Kron- prinzlichen Herrschaften einen Besuch ab und naßm bci Höchstdcnscl- hm das Frühstück ein.

im Schlosse bci, wonach um 3 Uhr dic Hohen Ncrtvcrmäbltcn im Kronprinzlichen Palais ihren Besuch machten. Ihre Majestät die Königin “kurze Zeit Océ dcn Kronprinzlichcn Herr-

schaften. » 0 en, 9. Dckember. ?n der Si ung am “1. De,.emder be- 3 «) ;

die Petition des Grafen v. d, Recke dem von ihm errichteten Sa- mariterstift zu Craschwiy bci Militsch cineUnterstüßung von jähr-

lich 650 Thlr., die Fortbewilligung von künftigenLandtagsbkschlüffen *

abhängig machend. Zn dexselben Sihung trug der Z. Ausschuß durch seine Referenten, v. Treskow und Graf Bninsfi, das Schreiben des Herrn Obcr- Prä'fidcnten der Provinz vom 24. N0- Vember d. J. und das darcmf bezügliche Referat in der Bauholz-

Ablösungssache von Owinsxk, und namentlich wegen des für die che- ;

maligen, jeßt zur Jrren-Heilanftalt daselbst gehörenden Kloster- und Pfarrgebäude, faÜenden Ablösungs - Kapitals vor.

im Rechtswege Verfolgt werden und das demnach Erforderliche ver- anlaßt werdcn sollca -- ohne DiZkusfion einstimmig angenommen. Des katholischen Feiertages wcgkn hat der Provinzial-Landtag gestern keine Sißung gehalten.

Breslau, 9. Dezember. In der am 5. Dezember stattgefun- denen Zweiten Plenar-Sihung des schlesischen Provinzial- Landtags fand laut dem in den schlefischen Zeitungen veröffent- lichten Sißungsprotokoll die Berathung über die Allerh. Propofition wegen Vertheilung der Grundsteuer-Regulirungsfoüen statt. Der Ausschuß hatte fich dahin ausgesprochen, daß die Berech- tigung des Königs. Jinanzministerii sowohl zur Bestimmung des Kostenvertheilungsmaaßftabes unter die einzelnen der sechs östlichen Provinzen, als zur Normirung des Zeitraums für die Rückerftattung an den Staat durch das Gesch formell außer Zweifel gestellt sei, Ebenso sei das materielle Gewicht der Gründe nicht zu verkennen, welche zu der Wahl des Vertheilungsmaßftabes nach den Grund- ßeuer-Contingenten geführt haben. Dennoch beschloß der Landtag mit 68 gegen 16 Stimmen sich gutachtlich dahin auszusprechen:

daß ihm die Vertheilung der Grundsteuer- Veranlagungskostcn auf jede

Um 11 Uhr wohnten Ihre Königlichen Hoheiten dem Gottesdienst in dcr Schloßkapcllc Und dym cheuner J

Später verweilte ;

Es wurde der . Antrag der Referenten: vdaß der Anspruch der Provinzial -Jrrcn- 5 heilanstalt in Owinsf auf das Banbolz-Ablösungs-Kapital im Be- :; trage von 1916 Thlr. 22 Sgr. 6 Pf. gegen den KöniglichenJiskus

Provinz nach den in derselben nirklicb entstandenen Kosten - , scheine, als eine Vertheilung nach den Grundsteuer-Contingenten WuM Außerdem beschloß der Landtag, vorbehaltlich der Alleihö Genehmigung im Anschluß an die Anträge des Qlusschusses- M'" In Anbetracht, daß das Conti::gent, wel es im Gesch als *ej vinziallast bezeichnet ist, ohne daß dafür ein be ondercr Maßstab diw' theilung vorgeschrieben wäre, auch auf aUe Stencrkräfte der Prov'er Ve" theilt werden müsse. mz M'

In Anbetracht ferner, daß eine andere Behandlung dem R .. efühle und jeder bishctigen Analogie widerspräctc, denn was NW" 1ammtheit dcs Staatcs zu gut käme, müsse auch von der GesaerÉ' getragen werden," WM In Anbetracht endlich, das; die Kosten einer ganz ähnlichen St der Gebäudcstcucr, ebenfalls nicht von gcwiffen Klasen, sondérn vorm!“ Allgemeinheit getragen würden: n d“ als Vcrtheilungsnmßstab für das auf die Provinz fallende Com" gent solle die (Hesmnmthcit aller direkten Staatssteucrn mit 9112?" 1chluß dcr Hausirstcuer angenommen jvetden, wobei selb-stredexkßv den betreffenden Städten die Mahl- und Schlachtsieucr an dieSteÜrk der Klassen- und resp. amvcilig dcr klassiftzittcn Einkommensteuer) treten habe. Bezüglich des konmmna(ständischen Verbandes ckde Oberlaufiy aber, welchem schon durch das Gescy vom 21. Mai185§ eine gewisse grtmdstcucrliche Selbstsiändigkeit eingeräumt und desen Stcucr-Contingcnt auch durch die Vcrmdnung vom '12.Dezcn§bc* 1864 abgesondert festgestellt worden, solle nach thlssonderunquZ Kostcnthcils dcr Obcr-Lausiß die Ausbringung desselben nacb oöch ke: schlosscucm Vcrtheilungömasxstabc ihr überlassen bleiben. Weiter sprach der Landtag ebenfalls auf Antrag des Aus- schuffes die Bitte aus, daß die Erßattungsfrist für Schlcficn auf 20 Jahre, eventuell aufden den übrigen Provinzen zuzugcstchcnden Zeitraum verlängert werden 11:64: damit die schwere Bürde der Provinz 111öglichsi erleichtert werde. * Eine große Anzahl eingebrachter Anträge und Unteranträge Wurde theils von den Antragstellern zurückgezogen , theils von dem Landtage aus den schon entwickelten Gründen nicht adoptirt, dageqex: fand ein Antrag des ersten ritterschaftlichen Abgeordneten Schwéjd. nißer Wahlbezirks am Schlusse der Bcrathung dcr Allcrböchstm Propofition, die Vertheilung dcr (Hrnndftcucr-Regulirungskosten b:- treffend, zu erklären, daß die gefaßten Beschlüsse nur als cvetttucUc und als solche zu [WUW- ten seien, die aus seiner uncrläßlichcn Pfticht hervorgegangen, in die Be- xathung jeder Allerhöchsten Proposition einzutreten, dagegen aber zu kc- 1chlicßen, Seine Majestät den König in einer besonderen Petition aa» untcrthänigft zu bitten, dem Staatsministerium anzubcfchlen, dcm näÉst- zusammentretcndcn allgemeinen Landtage der Monarchie eincn Gesexcm- wurf vorzulegen, nach welchem die sämmtlichen Grundsteucr-Negu» rungskosten auf die Staatskasse definitiv Übernommen werden. aus analogen MotiVen, wie fie danandtag zur Annahme desobm erwähnten Vertheilungsmodus geführt hätten, die nöthigeMajoritäkx und wurde mit 62 gegen 22 Stimmen, welche sich in mnrxst des Protokolles namentlich notiren ließen, weil ste nicht der Ansxck: waren, daß die früher als Antwort auf die Königliche PropostriM gefaßten Beschlüsse, bei denen aUe jeyt berückfichtigtcn Gründe sckcn

: erwogen worden wäch, eventuelle seien, angenommen, doch wurde

beschloffen, keine gesonderte Petition einzureichen, sondern dicse Birr:

., des Landtages der Adresse, betreffend die Allerhöchste Propofiticx

wiUigte dcr Provinzial-Landtag, der »Pos.Ztg.- zufolge, auf einzuverleiben.

“Zu der dritten Plenarfiyung am 6. Dezember warde ax??? Erledigung einiger persönlichen Angelegenheiten 1) das (Hmneindeßatut der Stadt Alt-Berun, nachdem es AZ» höchste Bestätigung erhalten, angenommen," , 2) und 3) die Entwürfe der Gcmeinde-Staiute für die Stadt Jm:- land und für den Marktflecken Georgenberg genehmigt,“ 4) 'die Petition dcr Kreisvcrsmmnlung dcs Falkenberger “KK:“? wegen Abhilfe gegen die durch Errichtung eines Artillerie-'SxchÄUA-WFCS Oeroorgerufene Belastung beschloß der Landtag, dem Königlichen Lan?- tags-Kommiffarius mit der Bitte zu übergeben, oeranlaffen zu oncF daß dem betreffenden Theile des Krkises' Falkenberg in geeigneter WK“ Abhilfe verschafft werde; _ 5) Auf ein Gesuch des ConNnts dcr barmherzigen Brüder in W?“ lau um eine Beihülfe zum Erweiterungsbau des Hosp)!» Klosters hatte sich 'der Ausfthuß dahin ausgesprochen, daß, MWM gegenwärtigen Landtage als einem außerordentlichen, Kenntnis; von?!n di8poniblen Mitteln gänzlich abgehe, er sich nicht bestimmen könne; D“" hohen Landtage die Gewährung des Petitums zu empfehlen. Der ZW?“ tag beschloß, dem Convent das Bedauern erkennen zu geben, aus den :I dem Referat geltend gemachten Motiven für 1th nicht in der Lage;: sein, dem Gesuche stattgeben zu können; x 6) Auf die Petition des Aussthusses des Schlesischen Gewerbe-WL' eins, betreffend die Schiffbamnacbung der Oder, konnte der PLO“ vinzial-Landtag sich nur dahin erklären, daß er derselben unter den D* waltenden Umständen keine weitere Folge geben könne, weil der Landka'ö über diesen Gegenstand im Jahre 1864 wichtigeBeschlüsse gefaßt hat, re, in einer Adresse an den Stufen des Thrones niedergelegt find- data" aber noch kein A(lerböchsier Bescheid ergangen ist.

- 11). Dezember. Der 19. Provinzial-Landtag des ÖW zoglhums Schlesien, der Grafschaft Glas und des Markgrafen“ thums Qberlaufiy ist gestern Vormittag nach Vollendung seinerAk' beiten in der üblichen Weise geschlossen worden.

Merseburg, 6. Dezember. Der gegenwärtig hier tagztkd' Provinzial-Landtag, meldet die -N. H. Ztg.-, ist in voller Than?“ keit. Täglich finden Plenarfihungen und Versammlungen der AU“

' Königin WU Bortngal mwst dcm Kroxxpkixxzcxx nxn _ * mit Der Ciscnbabk; wo:: Cckm vic? eiu Z und wcrden, wie die UWE). ng.- vcrtMmm- morgcn frü!x mchist

melden Die *Mit.

der Mininmlchln

einer deutschen

MUklenburg-Sckxwerin Um eine Rückänßcrung ndr“;

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sebüüé 'Du-_ _Nacbdcm in dcr zweiter) SiYung zm «ch: kj: Aux?- s konstitmrt warm, erfolgten gcxtcrn ::». de: zu dieécm Behufc “.chaltcnm Plenarßßung xi? Wahlen ;u ken Einfsmmexxäeuer- cirkkkouunisjwncn sur du" 0 chtcrungsbczirfe “Ick Morin; uad e:";

,

wurd?" xu Mttglicdcm dieser Kommisswnen éür die Dauer bis wm

„WFM Provinzial-Landtagc gewählt, d. h. zum aÜcrgrößxcn Tbcilc „„

wieder gewählt. ,' * . _ .

., 9, Dezember. Nachdem der Dxcsu1ai:ge au5crxxdem11che Landtag dcr Provin; Sachsen- ?ck 16111 Zb-licgcnden ch'cbäfte innerbald dch m ?Fn't- Illlcrxbevtcn Prxvonxwxxs . Dckme vom 16,1". M. genetisch ;_mn v-ollxt.1_x_x_Dtg crLcßtgc .baxx , _ bcucc von VCL! Komgl, nynnxznarZw, _erflxcbm Gchimm Raxß Und Odcr-Pranlzcntm dxr PWW); xacbxcn, VM WZYNHM. mj: einer kurzen Amprackch 1:1 vorgcxöcrtcbcxécr ijyc *.UWÖLFM. Lic'sc AnspnAÖk wurde von Extern ch L7a:1_kt*1xZI-Maxxcbalj§ (Irakén *? ck : ÖL u Stclberg-Wcrnxgcrodc mn cinch HW am" Fc. Maj "I.: den König erwidert, in wclcbcs „111€ Anwcésmcm ?"TCUTÖZ kkUsxin: :1-

orau? die Versammlung mtscixmndcrging.

? ( ".*

Kreisragc ist, dcr *Scblcs. Ztg- zxxx'olgc, der VM: ch: Kreisstänkc- hauses beschlossrn nnd 1011 nm Dcnnclch 3112111747» dcs Fr:“:kjakrs vorgegangen werdcn.

Aachen. 9. *chcnxbcr. Jvrc Majcsrätcn dcr König Und die xablreicßcm

Gefolge troffen chte ZKÖTUD Extraxuch ibrc Rciic mW Paris foxtscyckn. * SOlekag:Holftem. C'ckcrxtsérdc, „*. DczN". Socbcn crbälr Der Senator Öcbn von DU“ FMCZLWLZ- schcn chicrxmg cine Znécbrifr m:rcrxdcr YOrcssc: TW dcn bisbc- rich Senator Herrn «ch 11 111 Q'xécx_11xx*rdcz . _ »Der Herr GVLWTUUUT von T*Tamcn'M bat 111141“ aiicrchxck LLM:- räsation NU JETZT Dc“: am "37. Ökw'ch ?cm „Ö,;rT-cövoz: r, FURY g.:„zgné über von dém Smut?! “.“th „U";chkancU Erkizrxm; “Gon *cmcs “37.711705 cntlaffcn,« * ' Hessen. Darmstadt. “. “Tc;11111»cr. _ ;m der _bcungcn Sißung dcr Zweircn Kammer, MLM nm Wer ITLLU.*TIchC_1 chcxdcn neu ernanntcxt Präfidcntcn crdffncx :?:;M, crwlxzxc zunacht dxc Yor1agc der Prorogation Dex“- 1'cirvcxigc22 JknaUzgcxctch „1xe Wettcrc xcciys Monate. Von Den aM-crcn z::r Vcrfnndigung gckangtcn Vorlagen erwähnen wir UDW eine Vorlage dcs Jixm:13:11i:1is1crinms Über eine neueGebäudcöcücucrnUg und Über Ocadstchtigtc Aemdcrmxgcn Und Zusätze zum ijrcröcstcuckgcscy; ferner vcksMcDenc Vorlßgegn dcs Ministerimns dcs Jxmckxx, dic cine Vadim gehend, zur Llusdcncrung evangelische? und katholischer Geistlichen 26,000 Fl. FU bcwéUigcn, einc «mkcrc Dic Erböbmxg dc)" Dotatison der landwirkbscbafxliÖcu Vereine anf 12,666 Fl. propomrcnd, eme

_ andere, eine vcräUdcrtC Cimbciknng dcr Gendakmcric Ocabstcbkigcnd.

Frankfurt a. NT., 9. *TOZLUWCL. Lic offxzicilc Mixtdcilnng

, über die BUUDeITaZÖsiYULLxZ vom 7.L*;c:11öcx;anrcrx “Lic

MUMM Dc!

cmpäUg cin (?ck.cmmb Jörc:

Btmdcsvcrfanmx121ng _ _ Dax; ?“ *UWLTZU'.

Königin von Spanien, mit der Noxificatioxx- Maria Jsabcl, Gräfin VON Paris, am L*. SeprcmN? ::; ham von einer Prinzessin cmbundcn worden, [VCLÉTT ::: die Namcn Maria AUmlia Inisa Elena bcigccht :kxxkdcz:

eincm Bcricbtc de:“? V::MUMDM DN“ Konnuisswxx “W:“: Bcraxdxxxxg Maß- eumd GcwichtI-Öwam»; *.*-sax“? ds_k Enttvurf ciner MMU Ordnung nevst dcn Protokerzx dcr Zarmiß fionOSißungcn rorchcg: und an dcn ba11de1§1*rlz::)ckc:1 2111§1c13uß abgegeben. -- Ueöcr Tas UUTCLÜÜYUUZIZLWO„?liLC-I MM M Marnch Beamten soll in einer syätcrcn SiHUng abgemmm: ;rc «. - Ans eine früher überreichts Vcsch1vcrdc Des [)». Kiypc _;U Noxx-Fck wegen gehemmter Rccht-prchc, beschloß die Bunchver!."aznnnlnp.Z„ dcn An- 1rägen ibrcs Liuzéckusxcs gemäß, dic Großherzongc chgcru-ng von ;cmc chchwchc ZU ersuchen. - Schließlich Rahm die BundcIversaxnnxxxmg mehrere Privateingaben entgegen.

"* (““r. "K.,“- Ter König von Port1t33a1 Mahlin smd härte Morgen Über Aachen nacb Pans _ _ Ixftern War das KönigSpaar zu einem Besuche an dem Gr9ß_hcrzog- lichen Hoftager in Darmstadt; heute Nachmittag _nzurdc dtcxer Be- such von dem Prinzen Ludwig von Heffen und m_ner Gchhl'm, her Prinzesfin Alice, erwidert. Dcr beabfichtigtße Bexuch des Koqtgs MDrcsden ist in Folge von Telcgrammen uber den zxxanfhetts- Wand des Königs Leopold, seines Großonkels, Yutarblrehen. "- " Nächsten Montag findet in einer großen IYaTHIxtßuxtg dte Bur- gkkmeißerwahl und Aemtervertbeilung für 15566 ßcxn. *

Baden. KarlSruhe, 9. Dezember. (j). I.) In. der [7311- WM Sitzung der Zweiten Kammer fxagte Avg.jG-er1chtsprafi- dent Prestinari nach den Gründen des ]imgstcn Mnnsterwcchselé. Freiherr v. Roggenbach erhob fich und sagte, er benuhe gerne dte Gelegenheit, um fich über diese Gründe öffentlich selbft„auszgsprechen. r halte für die Sicherung unserer staatlichen Zustandx [ur not,!)- Wendjg, daß die nationalen Bedürfniffe Deutschlands befrtedtgt wür- den, und daß die freiheitliche Bewegung mit der Staatsordnung

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»Der Lauxtag fitßxt fiäx gcdrängx, “Jemen Dank für das im Sep- icx111«cc-M111ifcsr bckundctc Allcrvöcbftc Vcrtrmxcn an den Zinsen dcs Tbroncs niederzulegen. In dem Emscbluffe Ew. Majestät, dcn Wca der Verständigung mit den Völkern cinznscblagcn, bekundet sicb nencr'dinqs der Ernst des Kaiseriicldcn Willms, die durch das Oftobcr-Diplom ankr- fannten und überkmnmcncn Rccbtßgknndlagcn hcrvorwachscn zu lassen.

Wir theilcn die Ucbcrzcugung ! das; diese vcrfafflmgsmäßige Rechts- gcstaltnng erzielt werden und in der freien Tbcilnabmc Aller dic ficherste Gcwäbr ihrer Dauer finden wird.

Wir [3.11th die Hoffnung fest, das; kcin-Volk die schwcre chntwor- tung übernehmen werde, den Bmdcroölkctn die Bahn mit unüberseig- lichen Hindernissen zu verschließen. Dieses Ziel ist die erneuerte Bekräf- tigung und zeitgcnmße Attsbildung dcr pragmatischen Sanktion, auf daß die Macbtskcllung dcr Monaxcbic durch eine gemeinsame Behandlung der 136chstm Staatsansgabcn gewahrt und die Rcichßeinhcit in Beachtung der Pkannigfairigkcit ibccr Bcsmndkbcéxc- in ibrck geschichtl§chen Rechtscntwick- Ltmg gcsic'vcr: werde.

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1'3“xx*;cr:§“ 21le **:“ :rcxxcr WMW wir mit opferfähiger ::“,1 Z::“xxCchxer chkxxmg dcs? Legitémcn Rechtes * . «TMT:? erwvcn Dcx ZLÖUNZCKCN LLicdcrbcrstellung -:- WUNLWM Re:“?tcs Ich, RchF-es und Böb-

. ?:": .?.kötxmxg,

“ZQTUW ch: rkcwgchréamstc L.?Udmg mx: Sc'onsucbi dem J-Wcmmgc Mtgcgcw a:“. xchchn dic nltckérwürdigc Kronc Böhmcns &"? F-cM :*«cx'axßxm Hauptc anz Zoscpvs [. ruhen wérda.

Dic "Wiener ZLF.“ c:».ThäL: T10ch kolgendx !clcgrap1*ische Nacßrikbtcn:

Prag, J. Dcankcr. Die Regierung bringt den Entwurf" eiue?"- chbcnkonkuxrcnzgescxxcs cin. -- Dic Debatte Mer Durchfübxung dcr Grundcntlastung witd fortgescßt.

Pcßb, 9. “Oczcmbcr. In der TcYTen SiiZung dcs Vürgerausschuffes, bc? welcher über 100 Mitglieder anwesend waren, wardc eiv patriotischer Aufruf und das Dctaik-Programm fü'; den Empfang Sr. Majestät des Kaisers“ festgestellt. An freiwilligen Beiträgen zmn Empfang: find 14,000 Gulden eingegangen, Der Ausschuß für den anzuhoffenden Empfang beider Majestäten erklärt fick) in Permanenz.

Laibach, 9. Dczcmber. An der Tagesordnung war der Antrag des Grafen Auersperg, die Besorgniffc wegen der Rückwirkungen des Septembcrpatentes in Form einer Adresse an Sc, Majestät zumAusdruck zu bringen. Der Berichtersiatfcr beschränke fich vorläufig auf die Ver- lesung des gedruckten Aussthußbcrichtes. Gegen die Adrcffc sprachen Blei- weiß (slowenisch), welcher betont, daß durch die Fcbruarverfassung d:»: Centralisation inaugurirt und eine Suprematie der Deutschen üker die übrigen Völker geschaffen worden sci," Toman, welcher in iangN Rede die Jncompctenz des Landtages zu einer solchen Prüfung des Manéfxßcs nachzuweisen versucht, scharfgcgcn das Jcbruarpaicnt poxcxxxéäxx WD ?Fgr: dasselbemußte, weises nicbt lebensfähig war, ob der auseitxam u::dxreicbsratd- lichen Opposition fallen, so wie mit ibmdcrminißcririkeRdsowßsmus, die constitutionelle Centrnlisation und die parlamentarisM Majomäk Svestec behauptet, das Fcbmar- Patmt habe nie Rccdfskmft erdaxlten. “Für die Adresse sprach Suppan und Dcschmann. Lcßtcrrr bekämpft das cblag- wort „deutsche Suprmmiieac nnd weiser bin, wie von den nordslavischen, Autonomie anstrebenden Brüdern die Parole der.General-Landtagc aus- gegangen sci. Mehrere Abgeordnetcodcr siyocnimzn) Partei waxen .von der Sißung abwesend und befand "ck ÖWFLLPÜUFW m dxr Mmoutät. [):-. Costa stellte dieserwcgen dcn An1rag auf Schluß der Stßungx sofort verließen 9 Abgeordnete der swvrijn Partei und mit ihnen Baron