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ral-Adiutanten General-Lieutenant von Alvxnölebin “[]„ den Gene- ra» Xa'suice General- Major von TreSköw zu Vorträgen resp. Meldungen. . _ 7
" Heute fanden miliiairische Meldungen und die Vorträge des Wirklichen Gebeimén Ober - Regierungs - Raths Coftenoble und Ge- heimen Ober-Post-Raths von Mühler bei Sr. Majestät Statt, worauf Allerhöchstdieselben dem Staatsminister von Selchow und dem Ober- Pasior der evangelisch-lutherischen Peter-Paul-Kirche zu MoSkau von Dieckboff Aydienzen ertbeilten und mit der L-Uhrfahrt nach Babelsberg fuhren, um dié-“neuen Anlagen daselbst in Augenschein zu nehmen. Se. Majestät gedenken mit der Z4-Uhrfahrt zurückzukehren.
- Ihre Majestät die Königin wohnte am vorigen Sonn tag dem Gottesdienste in der St. Matthäi-Kirche, an beiden Jesi- tagen im Dome bei. Die Weihnachtsbescheerung fand, wie gewöhn-
lich, im Königlichen Palais, das Familien-Diner am erßen Feiertag 4
bei Ihren Königlichen Hoheiten dem Kronprinzen und der Kron- prinzesfin statt. Gesiern speisten beide Königliche Majeßäten in Charlottenburg bei der Königin Wittwe.
-- Diejenigen Personen, welche Ihrer Majestät der Königin aus Veranlassung des eintretenden Jahreswechsels ihre Glückwünsche darbringen möchten, werden “sich am 31. d. Mts„ da die Oberhof- meifterin Gräfin von Schulenburg tiefe Familientrauer trägt und demgemäß an dem sonst üblichen Empfange verhindert ist, darauf beschränken müssen, bei derselben vorzufahren und Karten ab- zugeben.
- Bei“;: den am 22. und 23. Dezember stattgefundenen Prä- sentationswablen des alten und des befestigtenGrundbefißes für das Herrenhaus smd gewählt: von dem Verbande des Landschafts- bezirks Samland mit Natangen, für welchen bisher allein Graf v. d. Groeben-Schwansfeld berufen war: Regierungs=Präfideni Graf zu Eulenburg-Wicken, RittergutsbefiYer v. Tettau-Tolks und RittergutsbefiYer Graf Lehndorf-Stéinort,“ von dem Verbande des Landschaftsbezirks Oberland in Stelle des verstorbenen Majorats- bestßers v. Kunheim, der Rittergutsbesßer v. Brünneck auf Ja- cobau, von dem Verbande dcs Landschaftsbezirks Cleve-Geldern mit Nieder-Berg und Nieder-Jiilich in Stelle des verstorbenen Frei- herrn v. Wendt, der Graf v. d. Busschc-Kessel zu Jppen- burg bei Hannover, Befißer des Hauses und Fideifommiffes „Hack- bausen im Kreise Solingen.
- Die beiden Wegen des großen Eisenbahnungiücks in Buckau angeklagten und verurtheilten Beamten hatten gegen die Verurtbei- lung appellirt. Der Termin vor dem Appellgericht ist, wie die »M. Pr.- meldet, am 21. d. M. gewesen. Der Bahnhofs-Aufseher Nitschke war in erster Instanz zu 2 Jahren, der Weichenstellcr Busse zu 12 Jahr Gefängniß verurtbeilt, Das Appeilationsgericht änderte das Uribeis erster Instanz in 2 Jahre Gefängnis; für jeden der Angeklagten um.
Stralsund, 24. Dezember, Gesiern Abend ist das Schloß in Putbus ein Raub der Flammen geworden," von den SchäYen, dem Vernehmen nach,
Welche es enthielt, Kunstsachen u. s. w., ist, Des Königs Majestät haben, der
viel gerettet.
Aachen, 22. Dezember.
»Aach. Zig»: zufolge, den von den Kreisständen der Kreise Mal- medy, Jülich und Heinsberg gefaßten Beschlüssen wegen Beitritts zu der von dem Kreise Düren projektirten Einrichtung einer Bezirks- Jrren-Anstalt und Aufbringung der dazu erforderlichen Mittel Genehmigung erthcilt.
- Das GrenzsckiuY-Kounnando für die Kreise Aachen und Geilenkirchen ist um 55 Mann yerftärki worden.
Die Königliche Regierung macht Folgendes bekannt:
»Es ist der Fall vorgekommen, daß ein behufs Absperrung der hol- ländischen Grenze ausgestellter Militairposten von einem als Jäger geklei- deten Mann, der in Begleitung eines Hundes aus dem Holländischen die dieffeiiige Grenzezu überschreiten versuchte, insultirt und mit dem ge- spannten Gewehr bedroht worden ist. Die Militairbehördc hat sicbhier- durch veranlaßt gesehen, die isolirt stehenden Posten zu verdoppeln und mit geladenem Gewehr versehen zu lassen. Wir bringen dieseMaßnahme hierdurch zur öffentlichen Kenntnis; und warnen cinen Jeden, den Posten geseßiiche Veranlassung zum Gebrauch der Waffe zu geben.«
Cleve, Se. Königliche Hoheit der Fürst zu Hohenzollern iraf, nach Mittheilung in der *Köln. Ztg.«, am Mittwoch, den 20. d. M., in Begleitung des Herrn Regierungs - Präsidenten von Massenbach, Kammerherrn von Märken und sämmtlicher Mitglieder der Rheinischen Eisenbahn-Direction, hier ein, begab sich nach Spvck , wohnte dort einem mit der neu eingelegten großen Ponte angestellten Trajektversuche bei und fuhr alsdann mittelst Extrazuges nach Nymwegen. - Nach einer Promenade durch die Stadt kehrte Se. Königliche Hoheit nach Cleve zurück. Die Rückkehr nach Düsseldorf erfolgte um 3 Uhr ebenfalls mittelst Extrazuges.
Dorsten , 22. Dezember. (Elberf. Ztg.) Die projectirte Eisen- bahn von Venlo _über Wesel und hiesigen Ori, ferner über Münster, Osnabrück nach Bremen und Hamburg hat die Staatsregierung be- reitwilligsi zu fördern gesucht und giebt Aussicht , daß die noch vor- handenen Schwierigkeiten in nächster Zeit würden beseitigt sein.
Schleswig = Holstein. Den Christiansfeld vom 19. Dezember geschrieben: Nach einem Der. geblieben Bemühen der dänischen Agitationspartei
nördlichen Schleswig, ein eigenes Organ in Hadersleben zu gründen“, hat dieseibe jeßt die in Apenrade erscheinende "Freia- u
ihrem speziellen Organ erhoben. Dies Blatt wurde jedoch gleich in den ersten “Tagen seiner neuen Würde so maßlos ausfaliend gegen die jeßigen Regierungsbeamten , daß dasselbe in eine Brüche von 150 Mrk. verurtheilt worden ist. Ob die Bemühungen dieses Blat. tes, hier in Christiansfeld und in HaderSleben und Umgegend An- noncen zu erlangen, den erwünschten Erfolg haben werden, muß sehr bezweifelt Werden, da es" demselben an Korrespondenzen Und sonstigen Mittheilungen, die man heutzutage von einem Blatt ver- langt, durchaus fehlt.
Aus Tondern melden die »Jß. N.- Mitte Dezember: Seit dem 12„ d. M. ist eine Poststation in Tinglcf eingerichtet, für das reisende Publikum eine längst gewiinschteNeuerung.
Schleswig, 20. Dezember. Für EntWerfung eines Loialftatuts für die Stadt Schleswig und Behufs Einreichung von Vorschlägen zur Regulirung des städtischen Steuerrvcscns ist jeßi, dem „Alt. Merkur: zufolge, von Seiten des Magistrats eine Kommission niedergeseßt. Schon vor laiiger Zeit wurde auf Aen- derung des Lokalßatuts von Seiten der Bürgerschaft hingearbeitet, aber ohne Erfolg. „Vorzüglich war die Cooptation, die von Seiten des Deputirten-Kollegiums stattfand, ohne Befragung der Bürger. schaft, ein Gegenstand, der in der Bürgerschaft viele Beschwerden hervorrief.
Kiel, 23. Dezember. Holsteinschen Blättern zufolge hat die Landesregierung in diesen Tagen eine Kommission, bestehend aus den Herren Prof. Navit, Prof. Dr. Seelig, Banquier [)1'. Abk- man n und Obergerichts-Advokat chdtorff zur Begutachtung der Vorschläge wegen Regulirung der Münzverhältnisse des Landes ernannt, insbesondere um sich darüber zu äußern , ob untcr gegen- wärtigen Verbältniffen eine geseßliche Regulirung der Miinzvcrbält- nisse wünschenswert!) und. nothwendig ist und eventuell, Welche Be- stimmungen zu diesem Zweck zu treffen sein möchten.
Lippe. Detmold, 23. Dezember. (Wes. Ztg.) Eben Wurde die Vorlage der Regierung wegen der ivesifälisch-bolländisMn Eisenbahn einstimmig abgelehnt, dagegen ein VcrmittlungSvorschlag angenommen, der fich unausfiihrbar erweisen wird , insofern die Geldmittel fiir die Zweigbahnen Lage-Lemgo und Lagc-Herford ver- mittelst einer Prioritätsanleihe beschafft werden sollen, wozu die Ein- willigung der iibrigen Actionäre rrforderlich sein wird. Auch selbst diese Bedingung ist an die Bewiliigung einer Bauprämie (530,000 Thlr.) von Seiten Preußens geknüpft. Die Direction dcr Fricdrich- Wilhelms-Nordbahn hat 1Z Miliionen zugesagt, wie gestern in der Sißung per Telegramm gemeldet wurde, fie wird also eine General- versammlung zu berufen haben, um diesen Beschluß zu sanctionircn. Die Regierung hält diesen Vorschlag für ausführbar. Der Land- tag hat fich bis zum 3. Januar vertagt.
Frankfurt a. Mi., 23. Dezember. Die offizicllc Mitthei- lung über die Bundestagsfißung vom 21. Dezember lautet: Der Bundesvcrsammlung warden dic Vollmachten des neu eintretenden Königlich württembergischen Bundestagsgesandten, StaatSministers Frhrn. v. Linden Vorgelegt und von derselben als riehtig anerkannt. Eben so nahm fie Kenntniß von einem Abschiedsschreiben des abberufenen Königlich württembergischen Gesandten, Staats- raths v. Reinhard, und genehmigre den Entwurf einer ent- sprechcndcn Erwiderung. - Von dem Militairausschusse wur- den Vorträge erstattet, Welche fich auf die JabreSrcchuun- gen der Bundesfesiung Ulm von 1862 und der Bundesftftung Rastatt von 1863, auf die Reserven fiir die Proviantfonds der Bun- desfesiungen, und auf das Arbeitslofal der Bundcs-Liquidations- Kommission bezogen. - Dcr Wittwe eines früheren BundeSkanzlci- pedeils ward eine Unterftüßung bewilligt, und einem friiheren Marineregisirator die seither gewährte Beihilfe auf Weitere drei Jahre zuerkannt.
Baden. Karlsruhe, 23.Dezembcr. (Karlsr. Zig.) Ihk? Königliche Hoheit Prinzesfin Friedrich von Hessen traf- gestern Nachmittags, von Baden kommend, zum Besuch Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin ein und nahm Absteigcquartier im Großherzoglichen Schloß.
Höchstdieselbe ist heute mit dem Schnellzug, in Begleitung des ältesten Sohnes, welcher von DreSden kurz zuvor angekommen war- nach Baden zurückgekehrt.
Bayern. München, 22.Dczember. (R. C) Zhrc Majestät die Königin von Sachsen ist diesen Nachmittag aus Dresden hier eingetroffen und wird bis nach der bevorstehenden Entbindung ihrrlr Tochter, der Gemahlin des Herzogs Karl Theodor, hier ver- Wet en. *
.Alt. Nachr-a wird aus
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„„ 24. Dezember. "(R- C.) Ihre Majestät die Kaiserin von Oefterreich empfing aus „Anlaß ihres heutigen Ge- burtsftftcs die Aufrvartiing und die Glückwünsche der sämmt-
en Prinzen u„nd Prinzessinnen.“ Se. Majestät der König, welcher seine Gemacher heute noch nicht verläßt, Übersandte der Kai. erin cinen prachtboüen 'Bluwenftrauß.“ _ Diesen Morgen wurde die Frau Herzogin Soyhte, dir Gemahltii des Herzogs Karl Theo. dor in Bayern,. von einer Prmzcsfin glücklich entbunden,“ fast gleich- zeitig meldet xine tclegrabbisch Oepe1chc die Entbindung der Erz- herzogin Maria Theresia, dcr „Gemahlin dcs Herzogs Philipp von Württemberg, _von einer Prinzessin und einem Prinzen. - Diesen Vormittag tst Gras v'o n, Honipesch auf seinen Gesandt- schaftsposien am Komgltch italienischen Hofe nach Florenz abgereist.
.. 25. Dezember. Der auf heute, Vormittags, anberaumt gewesene öffentlichke Kirchengang des Königs in Begleitung des großen Cortéges ist wegen. des Unwohlseins_Sr. Majestät untere, blieben. - Die Frau Herzogin Sophie und die neugeborene Prin-
zesstn befinden sich nach dem heutigen Biiiietin vollkommen wohl," ,
die feierliche Taufe der leßtcren wird morgen, Mittags, im Herzog Max-Palast in Gegenwart ,der Königlichen Familie stattfinden, Tauspnthinnsn find Ihre Majestät die Königin - Mutter und Ihre Majestät die Königin von Sachsen.
Oesterreich. Wien, 23. Dezember. Die »Wiencr Ztg„« bringt folgende Mittheilung:
Se. K-K- APOstolische Majestät haben mit Allcrböchfier Entschließung ?
(130. Ofen, 20. Dezember d. J. allergnädigst zu bewilligen geruht, daß die Hereinbringung der Ersahansprüche des Staates gegen die in Galizien seit dem Beginne des Jahres 1863 wegen der Verbrechen des Hochver- rathes, des Aufstandes und Aufruhrcs und der Störung der öffentlichen Ruhe verurtheilten Personen auf die Gerichts- iind Verpflegskosien be- schränkt und alie bezüglich der weitergehenden Ermßansprüch vorgenom- menen Pränotationen und sonstigen Sicherstellungsmaßregeln ausgelassen werden. Von den Landtagen liegen nachstebeende telcgraphische Mit- theilungen vor: “ Ö Linz, 22. Dezember. Der Antrag Seyrl und Genonen, das Cesky vom 18.Oktober 1865 über die Branntweinbesteuerung sei fiir Oberösterreich nicht anwendbar und von nachtheiligen Wirrungexi für die Landesinteressen, wird dem Verfaffungsaussrbunffe zugewiejen,“ "ubir den Antrag Wurmb's auf Aenderung der Geicbaxtsordmmg bezuglich der Wahlen in die Aussthüffe des Landtages, wird der Uebergang zur Tages- ordnung beschlossen. -- Nächste Sitzung 3. Januar. Salzburg, 22. Dezember. . die Frage der Jnkamerirung dcs landschaftlichen
ehemalige Residenz des Bischofs von Chiemsee, in das Eigentbum des
Landes zur Adoptirung in ein Landhaus übergeht und eine „jährliche, ; , d , [ R kt d U „v rstät St Andrews “ . ** &» ' * 't d *“trasre Wm. ckckck Mx. , Mill wer e seine Wc)? „zum e or er nt e 1_ .. . _ noch testomeßende WMW VM Sele M HK g *] g 1 ' nicht annehmen, erwctjr 11ch als unbegrimdet. Mill Wird tm Laufe
den soll. Zugleich sprach der Ausschuß im Namen des Laydtageb dem Staats- und Finanzministerium, dann dem Landeschef seinen innigen
Dank für das freundliche Entgegenkonmicn in dieser Angelegenhcii aus. ,
Dcr Landeschef drückt die Freude iibcr diesen Dank aus und giebt das
Versprechen, nach Kräften im Jntercffe des Landes in Bezug auf die ;
Berichterstatter Peitler eigenen Augen in Paris gesehen haben wollen, nicht den Glauben
Dotation bei dcr Staatsre_ieru11g zu wirkcn. ,. „ erwähnt die qlückliche Lösurég der zwei Lebensfrageanes Landes, train- lici) dic Regélung der Forst- und Jnkamertrungssragr, und spricht die Hoffnung aus, daß die Regierung auch bei der '. schen Organifirimg dcn Jiitcrcffcn des Landes entsprechend vorgeben wurde.
des Landesausscbuffes vcriagte fiel) der Landtag bius-mn 28. Dezenibcr. Triest, 22. Dezember. In der gestrigen «[Zung des Gorzer
Landiaqcs wurde die Dankadresse an Sc. Majestät anläßlich des *
Septeniber-Paientes mit 13 gegen 6 Siinimen angenommen. Der Istriancr Landtag vertagte sich bis, 11. Januar. "
- 24. Dezember. Das neueste RetchSgeseYblatt rnibalbngch- stehende Kaiserliche Verordnung vom 22. Dezember, 1865, wrrkjam für das ganze Reich, mit Ausnahme der „Köiiigrrtche UnIarn- Kroatien, Slawonien, des Großfiirstcnthums Siebenburgcn um der Militair ren c: _ "
?Ochnnitz die zur Milderung eines eingetretenen Noihstandrs den Halss- bedürfiigrn zugewendeien Unterstüßungew ihrem Zwecke *n0chtSenitzt?1Ye? Werden, finde Ick) mit Beziehungja'uf Mein Patent vom 2 . ' eplet. 1865, nach Anhörung Meines Mmrsicrrathes, zu „verordnen, wrd fog .
[. Gelder und Naturalicn, welche zur Milderung des in &an Lande oder Landestheile eingetretenen Notbsianch aus Staats- oder Landesmitteln oder anderen öffcnilichen Fonds Zn einzelne Persoi-Zen v er an Gemeinden als Unierstüßungen oder als ruckzahlbare Yotrschxffe Emx- gewiesen oder verabfolgt werdcn, könncn weder durch Ver „0 o Istirxn- cuiion getroffen, noch durch Verpfändung oder letieiung ihrer. e
mun ent 9 en werden. , , , 21. ÉiZ'e Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Kundmachung m
Wirksamkeii. *. , . Die » “ener t .« brin t folgende Mittheilung. Sc. ZIL? Mp?siJlische MYjestät haben von der vom Landtage dex Königreiche Galizien und Lodomerien und des Großherzogthum
ö “ , d. KW (1 ' i r Si un_ vom 23, November d. .J. beschiossenen Kun Jebutxa ldeli?" (Fikiicies, der Freue und des loyalen Sinnes dniit AUFZYHY; Entschlließunq vom 14, Dezember d. J., -- ferner von keiisi Jlxd Lo “ili- vom Landta'gr der Markgrafschaft Istrien voiirien Dan cb- ld J 3.1“ iäts-Adresse mit Allerhöchster Entscliließuiig vom 15. Dezem FM." *eruht besonderem Wohlgefallen allergnadigs: Kenntnis; zu ne, g .
- Se. Majestät den Kaiser aus.
Der Speziai-Ausschuß berichtet über ; Vermögené urid» empfiehlt die Annahme des Ausgleiches, wonach der Chiemsee-Hof, die ;
oliti-, . , „ . „ „ p denn in Jrichiown, einem kleinen Oric tn der Nabe von Dublin,
Klagcnfiirtb, 22. Dezember, Nach Erledigung einiger Vorlagen ! bat sie gestern Nachforschungen anzustellen begonnen. -
Durch Verordnung des Jinanzminißeriums vom 16. .DZem- ber 0. wird bekannt gemacht, daß vom 1. März 1866 anstait der bisherigen Stempelmarfen aller Kategorieen unter einem Gulden , mit alieiniger Ausnahme jener zu ein em Kreuzer, neue Marken in Gebrauch kommen und die bisherigen von da ab jede Giiltigkeit verlieren. Die Umwechselung derselben gegen neue hat in der Zeit vom 1. März bis 31. März 1866 zu geschehen.
Von den Landtagen wird berichtet:
Salzburg, 23. Dezember. Der Landtag beschloß, es sei an das Staatsministerium die Bitte zu richten, baldmöglichst cin allge- meines Geseß bezüglich des Bettel- und Vagabundenwescns zu erlassen. Die Gemeinden seien zur kräftigen Handhabung der Lokalpolizei in ihrem Wirkungskreise aufzufordern. Auf Antrag des Petitionsausschuffes wurde beschlossen, die Gemeinden zu verstän-
, digen, daß bei künftigen Landtagssesfionen alle Petitionen an den
Landtag längstens bis zum zehnten Tage nach Eröffnung der Sihun- gen eingereicht sein müssen, widrigenfalls sie bei diesem Landtage keine Erledigung finden können. Zum Schlusse sprach der Landesbauptmannftellvertreter Ritter von Mertens dem Landeschef im Namen des Landtages den Dank für dessen freund- liches Wirken im Jntereffe des Landes aus, wirft einen Rückblick
; auf die Verhandlungen dieser Sesfion, deren Erfolge er als sehr
giinstige schildert, und brachte schließlich ein dreimaliges Hoch auf Der Fürst - Erzbischof v. Tarnoczy dankte im Namen der Versammlung sowohl dem Landeshauptmann Ritter 11. Weiß für dessen taktvolie Leitung der Verhandlungen, als auch dem Landeshauptmannstellverireier.
Triest, 24. Dezember. Der fällige Lloyddampfer ist mit der oftindisch-chinefischen Post heute Vormittag aus Alexandrien hier eingetroffen.
Belgien. Brüssel, 23. Dezember. (Köln. Ztg.) Der Senat hat sich heute auf unbesiimmteZeit vertagt, nachdem er seine Tagesordnung durch Genehmigung der Budgets und des Armre- Kontingents für 1866 erschöpft hatte. Bei Gelegenheit des Jusiiz- Budgets gab der erste Vice-Präfident, Herr d'Omalius d'Halloy, im Namen der Rechten die Erklärung ab, daß dieselbe unter den gegen- wärtigen Umständen keine politische Debatte eröffnen wolle und deshalb aus rein administrativen Riickfichten ein bejahendes Votum abgeben werde. - Yer König hat seinem Sohne und Nachfolger, der bisher den Namen Graf von Hennegau fiihrte, den als nunmehrigem Tbronerben ihm gebührenden Titel als Herzog von Brabant ertheilt.
Großbritannien und Irland„ London, 22. De- zember. Das eine Zeit lang verbreitete Gerücht, John Stuart
des nächftcn Monats nach St. Andrews kommen, um seine An- trittsrede zu halten. . ,
Die irische Polizei läßt fick) von den mit so Zroßer Sicherheit auftretenden französischen Berichterstattern, welchc Stephens mit
rauben, daß das entwichenc Fenierhaupt no'ch irgendwo in Irland abzufassen sei. Sie schcint sicb im Befiße einer Spur zu erachten,
Von der Special-Kommission in Cork ist Ch. U. O'Connell zu 10 Jahren Zwangsarbeit verurtheilt worden. Ehe die Strafe artsgesprocben wurde, hielt der von der Jury für schuldig erklarte Jenicr einc hef- tige Rede und bemerkte, als das Urtheil gefiillt worden: *Ich hoffe, vor der Zeit wird es schon zu einem Airstausch von Gefangenen kommen:.
Die der Fälschung russischer Banknoten angeklagten Russen und Polen find gestern schuldig gesprochen und verurthetli worden, und zwar Holchefter als der Hauptschuldige zu 12, Berens zu 7, Davis zu 5 Jahren, Silberman, ein noch junger Mann, und Beyer, der seine Schuld bekannt hatte, jeder zu 15 Monaten Zwringsarbeit. Braun wird wegen Gravirung einer Platte zum Notenfalschen, so wir wegen *Verschwörunga in Ankiagestand gesrßt werden. Der Richter war erbötig, ibn gegsn Bürgschaft auf freien Fuß zu senken. Es hat fich aber gestern noch Niemand gefunden, der fur ihn Burg- schaft leisten wollte. , " _ . *-
- 23. Dezember. Se. Majestat der König von Portugal und der Prinz von Wales haben,;Osbsorne, wo sie vorgeßern Abend zu einem Besuche bei der Königin angeiommen warrn, gestern Morgen wieder verlassen. “Der Prinz begleitete den König, welcher nach Paris zuriickreistc, bis deer uiid kehrtepdann nach London zuriick. Die Weihnachtstage Wird er in Sandringham zu-
“ en. . brngn dem Fenicrprozesse zu Cork ist eine Freisprechung. er- folgt. O'Callaghan Holmes O'Rcardan, welcher friiher Wachtmexstjer in einem englischen Husaren-Regimente wgr, war durch das Zeugmß eines der Denunzianten beschuldigt„ femsche Exercttieir geleitet zu haben, 11. ein anderer Spion wollte ihn babeii sagen hören, daß er aus Amerika 200,000 Jenier nach Irland bringen werde. Die (Ge-