1887 / 206 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 03 Sep 1887 18:00:01 GMT) scan diff

Submissionen im Anklaude.

Oesterreich.

1) 15. September Mittags. Wien, K.K. General-Direktion der österreichischen Staatsbahnen. Lieferung von:

Au rib . Gegenstand. Sgescb rev

Betriebs-Direktion.

Wien, Linz Innsbruck, Vil- lach, Pil en, Prag, Krakau und Lemberg.

BeleuchtungSmaterialien, als: Rüb- brennöl und Petroleum, dannSchmier- materialien, als: Rübschmieröl, Mineralscbmieröl für Maschinen und Wagen, Unsch1itt u. Starrschmiere xc.

Pußmaterialien, als: Pußbadern, Jute- fäden xc.

Glaswaaren, Farben, Lacke. chemische u. Ngturprodukte sowie Seilerwaaren.

* Kanzleimaterialien.

Telegraprn-Materialien und Inventar- Gegenstande.

Holz- und Schmiedekob[e, dann Coats.

Linz, Innsbruck, Pilsen, Prag und Krakau. Jnnßbruck, Villach, Pilsen und Krakau. Innsbruck, Pilsen u. Krakau. Villach (Papierstreifen), Pil- Fen und Prag. Pilsen und Krakau, für die eit vom 1. April bis nde Dezember 1888. Villach, ilsen und Krakau. Innsbru und Pilsen.

Bürstenbinderwaaren. Eisen- und Stablwaaren, Metalle und Metanaaren, Kautschuk-, Hanf-, Leinew, Wolb, Schnitt- und Leder-

waaren.

Diverse Verbrauchsgegenstäude, als: Pecbfackein, Knallsignale, Rulben- besen, Strobmatten und Körbe.

DichtungSmaterialien, als: Hanf 2c., dann Doehle.

Stein-, Thon- und Erdmaterialien, Werkzeuge aus Eisen und Stahl, Werk- , und Schnittbölzer, Posa- mentier-, Tapeziercr-,Spengler- und TäschneWaaren, Kanzlei- und Ge- bäude-Einricbtungsgegenstände sowie Graveurartikel.

Dic Lieferbedin nisse zu beziehen von den betreffenden K. K.

Eisenbabn-Betriebs- irekiionen.

2) 30. September. K. K. Bergdirektion in Pkibram (Böhmen).

Für das Pkibramer Silber- und Bleibauptwerk sind für das Jahr

1888 an Belxuckptungs- und Scbmiermaterial erforderlich:

11008. an reinem doppelt raffinirten Rüböl aus gebauten Samen

(1-

1). an Baumöl1o. mit nur 19/0 Terpentin- oder Ronariuöl gemengt 35 q„ '

0. an Mineralöl, lichte Sorte zum Schmieren von Dampf-

cylindern, 75 q,

11.“ an Mineralöl, zum Schmieren bon TranSmisfionen und anderen

Maschmentbeilen 300 q,

6. an eschmolzenem reinkn RindSunscblitt in Scheiben 25 (1, t". an uniescbmiere, und zwar: konfistenter 10 Faß s. circa 170 kg, halb konfistenter 50 Faß s circa 170 kg; von sämmtlichen Materialien nach Umständen 50 % mebr oder weniger. Kaution 10 0/0, Näheres an Ort und SteÜe.

ViÜach und Pilsen.

Innsbruck, Viüacb, Pilsen, Prag und Krakau. Pilsen.

Verkehrs - Anstalten.

London, 2. "September. (W.. T. „B), er U'rjion - Dampfer „Trojan ißt „gestern auf der AUSXFse' in ave-wwn angekommen und die Ca'st eiDamvfer „Pem roke Castke“ und „Garth Castle find am Mittwoch, ersterer auf der Heimreise von Capetown, leßterer auf der AuSreise von London abge augen.

Queenstown, 2. September. (W. T. B.) Der unard- Dampfer .Samaria“, welchcr gestern Abend von hier nach Boston abging und 665 Paffagicre an Bord führt, ist heute früh wegen eines kleinen der Maschine zugesioßenen UnfaUs zurückgekommen, wird aber voraussichtlich schon gegen Mitternacht wieder in See geben.

SanitätItvesen und Quarantänewesen.

Brasilien.

1. Durch Erlaß dcr Kaiserlich brafilianisöben Regierung vom 6. August 1887 ist gngeordnet worden, daß die Insel Malta als vxrseucbt anzuseben Ui, "und'daL die Von dort ankommenden Schiffe einer siren _en- Quarantane tn «Fibu Grande zu unterwerfen find; sii 11. m Erlaß derselben Regierung vom 8. August 1887 be-

mm :

1 daß die italienischen Häfen des Golfs von Tarent, des Joni- schen eeres, der Straße von Messina und 132653: rrbeniscben Meeres bis Gaöta boni 1."Aizgust ab als verseucht anzusesen find;

2) daß die" ubrigen italienischen Häfen des Mittelländischen Meeres als verdachttg zu betrachten sind;

3) daß die aus verseuchten Häfen kommenden Schiffe einer strengen Quarantane m Ilha Grande zu unterwerfen smd;

4) daß derselben Quarantäne die"enigen aus verdächtigen Häfen kommendxn Schiffe unterliegen, wel e entweder während der Reise Cbolerafalle an Bord gehabt Haben oder eine gefäb1liche Ladung mit sich führen.

Marokko.

Laut Bescblyß des SanitätSratbs von Marokko werden die von der Ostküste Siziliens, aus Calabrien und Neapel ankommenden Schiffe, sowie,diejenigen Schiffe, welche nach dem 15. August 1887 einenuder südlichen Häfen Italiens, auf der Küstenstrecke von Terracina ab, uber 'das'Ka'p Spartivento hinaus, bis nach Santa Maria di Leuca einschließlich, verlassen haben, in den marokkanischen Häfen nicht zugelassen.

E ypten.

Der internationale GesundFeitératb zu Ale andria hat beschlossen, vo„m 17. August 1887 *ab gegen Ankünfte aus 5 ombay das zur Ver- sbiÉtnng der Cbokera-Etnsckxleppung bestimmte Reglement in Kraft zu c en.

Deriinternaiionake Gesundheiwratb zu A l e x a n d r i (1 hat beschlossen, erm 15. August „d. I. ab die gegen, Provenienzen aus Neapel ver- bangten Quarantanc-Maßregxln aus die Provenienzen von der italieni- schen Küste zwischen Tcrractna und Sorrento (einschließlich dieser beiden Orte) auSzudehncn.

Berlin, 3. September 1887.

Seitens des Königlichen Ministeriums für Landwirt!)- schaft, Domänen und Forsten geht uns folgende Mittheilung über das Auftreten des Koloradokäfers und dessen Be- kämp ung zu: , -

- achdem am 8. „Juli d. I. das Auftreten des Kolorado- käfers (])01'7111101'8 88pt81111in63ta) auf einem Kartoffelfelde der Feldmark Malissch bet der Stadt Dommißsch _ Kreises Torgau -- konstatirt worden war, wurde sofort eine genaue Durchsuchung der in der Nähe befindlichen Kartoffelfelder bis auf eine Entfernung, welche der er untEr den für ihn günsti sten BedinFiungen nicbt zurü zulegen im Stande ist ausgeßührtß eine emsion der benachbarten Feldmarken durcb

von der K. K. Eisenbabn- .

' der

Zelle eine Vertheilung von Plakaten mit farbiger Abbil- ung des Schädlings vorgenommen, um die BG völkerung zur Aufmerksamkeit anZuspornerx. Die er- wähnte genaue Durchfu ung erga , daß 8 kleinere, in unmittelbarer Nähe ei einander liegende Kartoffel- pflanzungen mit einer Gesammtfläcbe von rund 2 ha 27 a. von dem Käfer mehr oder minderbefallen waren. Nach est- stellung der Grenzen der verseuchten Stücke smd diese ben treng abgesperrt worden, um ein Betreten derselben Seitens

nbefugter und eine Vers [Uzpung des Käfers zu verhindern, und es ist dann mit dem sor äliigen Absuchen der Kartoffelstauden nach Eiern, Larven un Käfern begonnen worden, welches unter stren ster Kontrole aUSgeführt worden ist. Sobald diefes Absu en bis dahin fortgeseßt war, daß keine Käfer und Brut mehr an den oberirdischen Theilen gefunden werden konnten, find die Pflanzen unter Lockerung des Bodens um die Stengel und Durchsuchung der betreffenden Erdschicht naY Larven und Puppen abgeschnitten und in Weiden- kör en gesammelt, welche innen mit Leinwand aus- Yfüttert waren, um ein Verbergen von Brut in dem

eflecht der Körbe zu verhüten, und hienächst in bereit gestellte 11/4 m tiefe Gruben gebracht worden, wo das Kraut m Lagen von 10 am aufgebäust- und jede derartige Lage mit Rohbenzol reichlich überbraust worden, welches in kürzester Zeit die Pflanzen und alle,denselben etwa noch anhaftende Brut zer- störte. In dieser Art ist Lage auf Lage bis auf 50 am in die Gruben gebracht worden, worauf die leßteren dann voll- ständig mit der aUSgeworfenen Erde gefiiklt und solcher- gestalt geschlossen wurden. Hienächjt smd die verseuchten Flächen bis auf am in der Art aufge- pflügt worden, daß dem Pfluge besonders geeignete Arbeiter fol ten, welche die etwa aufgedeckten Larven, Puppen und Kä?er aufzusammeln hatten.- Das eben gepflügte Stück ist sodann rnit der Egge behandelt worden, welcher ebenfale Arbeiter zum Aufsuchen von Larven Puppen und Käfern folgten. Nach Beendigung dieses Absurhens, welches event. unter erneuter Anwendung der Egge wieder olt worden ist, wurden die einzelnen Stiicke mit Rob enzol stark überbraust, so daß im Durchschnitt mindestens 11/ Ctr. auf 4,4 qm verwendst wurden, worauf die Stücke abge perrt und von Niemandem mehr betreten worden sind.

Damit sind die Arbeiten zur Bekämpfung des Schädlings im laufenden Jahre zum Abschluß gebracht, und zwar mit dem Erfolge, daß mit höchster Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, daß in den also behandelten Ackerstücken alle Käfsr und Brut der Vernichtung anheimgefaüen sind.

Im nächsten Jahre werden die Stücke indes; nicht zur Bebauung etwa mit anderen Friichten freige eben, sondern zu strenger Observation reservirt werden, wel 6 dadurch wirk- 1amer gemacht werden soll, daß der Versuch zu machen ist, unter strengster Kontrole von behördlicher Seite kleine Gruppen von Kartoffeln anzu flanzen um zu rüfen, ob in den Stücken noch. Brut oder er, weiche sich ofort nach den Kartoffeln hinziehen würden, vorhanden smd. SoÜten sich deren wider ErYarten zeigen, so würde mit der Desinfektion fortgefahren wer en.

Ueber den UrsprUng,-»-dieser Infektion im Kreise Torgau hat nights. irgendwie Zuverlässiges ermittelt werden können. “EML zweite Jnfe tion ist in der Gemarkung von Lohe - Kreises Meppen - Provinz Hannover, am 20. Juli d. J. konstatirt worden und zwar auf drei nahe beieinander gelegenen Ackerstücken, welche zusammen einen Flächeninhalt von 49 & haben. Auf zweien dieser Stüäke, welche in der Richtung des vorherr- sxbenden Windes von dem am meisten heimgesucbten Stück liegen, war die Infektion eine räumlich wenig ausgedehnte offenbar noch neue. Das Auftreten des Schädlings in Lohe dürfte zu erheblicheren Brsor niffen in Betreff einer weiteren erseucknmg der Kartoffelp anzungen anderer Gemarkungen keinen Anlaß geben, da die Kulturländereien, welchen die befallenen Stücke angehören, rings in einer so weiten Ent: fernung, daß das Zurücklegen derselben dem Käfer mimi“) lick) ist, von unkultivirten ausgedehnten Haideßächen umgeben ind. Bsi der Bekämpfung des Schädlings in Lohe wurde nach Maßgabe der örtlichen Ver ältniffe und etwas abweichend von dem in Malißsck) einges la enen Verfahren vorgegangen. Nachdem die Grenzen der Jnfe tion festgestellt und im Ergebnis; einer sorgfäliigen Untersuchung andere in der Nähe befindliche Kartoffelpflqnzungen vollständig frei befunden waren, wurden die infizirten Stücke zunächst mit 40 0111 tiefen, *in den angrenzenden infektionsfreien Acker- stücken ge ogenen glatträndigen, an der Außenkante stark abfa enden Gräben umzogen, was sich als nüHlich erwres, und die Ränder der infizirten Flächsn mit Nohbenzol überbraust. Hierauf wurde in den nächsten Tagen das Ab- sucben des Kartoffelkrauts nach Eiern, Larven, PupZen und Käftzrn zum Zweck unverzü licher Vernichtung erselben bewrrkt, aber schon am 26. uli um der Beschleunigung der Vernichtung willen mit dem Abfcbneiden und Verbrennen alXer oberirdischen Theile der Kartoxfelpflanzen vorgegangen, worauf der Boden, nachdem die Wa rnebmung gemacht war, daß Larven, Puppen und die aus den leZieren sich entwickeln- den Käfer Zemeinhin nur 5 0111 und höchstens 8 0111 im Boden stecken, auf eine Tiefe von 10 am umgepflügt bezw. umge- graben wurde. Die umgeqrabene bezw. umgepfliigte Erde wurde alsbald und nach Anwendung der Harke sorgfältig durchsucht, indeß wurde schon am 9. August diese weitere Durchsuchung abgebrochen und die Ueberbrausung mit Rohbenzol vorgenommen, wobei 10 1 dieses Aeßstoffes auf je ] Hm verwendet wurden. Der dortige leichte sandige Boden

na 'm "den hier zur Anwendung gekommenen Aeßsto begierig an und wurde bis auf mindestens 9 011] von dem elben ge- tränkt, so daß bei der unbedingt tödtlichen Wirkung des Rol)- benzols alis in dieser Bodenschicht brfindlichen Larven, Puppen und Käfer der Vernichtung anheimgegeben waren, was ein demnächst vorgenommenes Probepflügen bestätigte. Da- mit und mit der Absperrung der also behandelten Terrains fanden die„ diesjährigen Arbeiten ihren Abschluß und es wird im nächsten Jahre mit der Observation

infizirten Terrains und der sorgfälti en Durch- suchung der benachbarten Kartoffelpflanzungen eben?o verfahren werden, wie dies na dem oben Gesagten für Malißsch in

Aussicht genommen it.

, Ueber den „Ursprun? dieser Infektion hat sick) ebenfalls nichts Zuverlässiges fest _tellen la en. Fremdes Saatgut ist mehr benußt, und es smd in jüngster Zeit nur geringe Mengen von Kunstdünger (Chilisalpeter und Kno" enmehl) und von Kraftfutter (Baumwollensaat und NeiSme [) nach Lohe eingeführt worden.

Bemerkt mag noch werden, daß statt der Anwendung von

Verwendung des wohl gleich wirksamen Rohpetroleums cry. uhlen worden ist, weil das Levtere verbältnißmäßig [en 71, und schneller zu bes affen ist, wodurc? die erwünschte Beschleunigung der Bekämp ng ermö licht w rd.

Die Uyterdrückung der beiden vor esprochenen Infektionen darf (xls eme gelungene und vollständige bezeichnet werden, so daß die BesorZUiß einer weiteren Verbreitung des Schädlings Fußtandxsre artoffelpftanzungen als aUSgeschlossen zu be-

a en 1 .

Die Vertheilung von Plakaten mit farbiger Abbildung des Kartoffelkäfers und, seiner Brut in der Landbevölkerung aller ProvinZen hat wetfellos den Erfolg, die Auémerksamkeit derselben an den eiiirchleten Schädling hinzulen en, was fich daraus ergiebt, da? wiederholt ähnliche Käfer an die berufenen StelXen mit der Anfrage eingefendet worden smd, ob es sich dabei um den Koloradokäfer landele.

Der Umstand, daß troß ieser Aufmerksamkeit noch keine Meldungen über ein anderweites Auftreten des Koloradokäfers einge angen sind, bestätigt die Annahme, daß es fich bei beiden vorge achten Infektionen nur um engbegrenzte lokalisirte Erscheinungen handelt.

An irgend einer anderen SteÜe als in Malißfcb und Lohe Yat fich im Bereich der preußischen Monarchie der Kolorado- äfer nicht gezeigt.

Der „Stab des Garde-Fuß-Artillerie-Regiments ist zu dßn chtbteßübungen des Regiments nach dem Schießplaß Jüterbog (: gern ,

Kiel, 2. September. (W. T. B. In Wesselburen wurde beute das dem Dichter kFri edricb eb bel errichtete Denk- mal eingeweiht; die Festrede ielt 1)r. Krumm aus Kiel.

fand, auf der Schelde zwischen dem auf der Fahrt nach Shields begriffenen Da'mpfer „John Adams“ und dem Von Philadelphia kommenden, mtt (Getreide beladenen Dampfer „Salisbury' cin Zus ammenstoß statt. Leßteren mußte man auf den Strand laufen lassen, um sein Sinken zu verhindern; der „John Adams" warde auf die Werft von Austruweed gebracht.

Im Deutschen Theater wird morgen, Sonntag, „Faust" zum ersten Mal? wiederholt. Am Montag wird „Zopf und Schwert“ und Dienstag wieder „Faust“ gegeben. Ferner bringt das Wochen- repertotre außer Wiederholungen von „Faust“ noch Aufführungen von .Der G'wis1enswurm“ und „Goldfisebe“.

Friedrich-Wil[)clmstädtischcs Theater. Se. Köni - liebe Hoheit der Prinz Friedrich Lcopold beebrte die vorgestrige Au?- fübrung 'der Operetten-Novität „Farinelii“ mit Scinem Besuch und verweilte bis zum Schluß. Die amüsante Operette übt nach wie vor„eine siarke Zugkraft aus. Im Lauf der nächsten Woche steht übrigens eine interessante Neubesetzung dreier Hauptpartien bevor, und zwar der Königin durcb Frl. Zerline Drucker, des FarineUi durcb Hrn. Philipp und des Jancko durch Hrn. Steinberger.

" Am gestrigen Abend eröffnete der Königlich sächsische Kammer- janger Hr. Paul Bals; mit dem .Zampa“ sein Gastspiel auf der Kroll'schen Bühne. Der, man kann sagen, gottbegnadete Sänger geht ganz und gar in seirier Rol1e auf. Das Herrliche Or an riß das Publikum zu cnibufiasiiscbem BeifaÜ bin. Seine DarHteliung war dem Gesange ebenbürtig: voll männlicher Sicherheit, seltener Gewagdtbeit und eleganter Tournure -- jeder ZoÜ ein Kavalier und eiii kuhner Korsar, mit einem Wort, ein .Zampa“, wie er sem xnuß und wie er leider selten zu finden ist. Die „(H„am1l1a“ wurde durch Frl. von Weber, die als tüchtige Sangerm bekannt isi, in sehr zufriedenstellender Weise gegeben. Hr. Cronberger fayd sich mit dem „AlpbonS“ gut ab. Der „Dandolo“ des Hrn. Buchwald und die ,Ritta“ der Fr.Grebe waren den Rollen “angemessen. Der „Daniel“ des Hrn. Krieg gefiel nicht besonders.

Kroll's Theater. Hr. Pauqulß, der vortrefflicbeBaritonisi der Dresdener Hofbübne, gastirt am Dienstag als „Don Juan" zuFamnxen ,mit Fr. Baumann-Triloff als Donna Anna. Letztere ke rt fur diesen Abcnd von Frankfurt nach Berlin zurück. Morgen, Sonntag, Wiederholt Hr. Kammersänger Bulß noch einmal den „Zawpa“, und zwar zum le ten Male. -- Am Montag gebt Lor mg's beliebte und zugkrä tige Oper ,Die beiden Schüßen“ in cene.

Bellx - Allianch - Theater. Für m rgen als dez Sbtixriag km'Mbnai, 'rjk dek'Ekntkurt r&s um Concert in dem pracbtigen Sommergarten wirder auf 50 „11 ermäßigt. Es ist dies der beste Sonntag dieser Saison, an dem eine solche Vergünstigung eintritt; aucb findet morgen das [este Sonntags-Concert der beliebten Schuttery-KapeUe statt.

, Jn'der Versammlung des Tonkünstlervercins, der bei dem Eifer seines Vorfi enden, Professor Alsleben, dcn Mitgliedern immer neue künstlerijcbe nregungen darbietet, Wurde gestern der erste Versuch einer Klayiersonate mit GesanL53 zu Gehör gebracht. Die Idee, ahnlich wie bei den Duos mit sige, Cello, Flöte u. s. w. auch die mexischlicbe Stimme'mit dem Klavier zusammenwirken zu lassen, war in einer Komposition Vom Musikdirektor Kewitsch höchst Lexurxgen auSgefübrt., In Ermangelung eines Textes, der einen ein- eitlichen, den verschiedenen Sätzen einer Sonate entsprechenden Ge- danbenzusammenbang bilden müßte, batte der Komponist einige Verse tief poetrschexi Inhalts von Goethe, Tieck und Rückert der Gesan Spartie ange- paßt, wahrend er zugleich bei weiterer Ausbildung dieser ompositions- weise das, Selbsicrfinden eines eigenen Textes dem Musiker anempfieblt. Die praktische Ausführung von Seiten des Hrn. 1)r. Tappert und des Tenbristen Hrn. Rolker war eine ganz vorzügliche zu nennen. Die Verjammlung war ungemein zablreich besucht, da sich auch Gäste ein- gefunden hatten, um die neue Idee kennen zu lernen.

Im Zoologischen Garten wurde dieser Tage eine Kuh- Antilope geboren. Diese Antikopxnart, Welche in Nord-Afrika heimisch ist, hat einige Besonderheiten in ihrem Körperbau, wclche bei dem jungen Exemplar 111 sehr eigenartiger Weise zum Ausdruck elangen. Das Yleine Tbier hat ein verbältnißmaßig hohes und Zarkes-Bordc-rtbeil mit kräftigem Halse“. und _scbmalem, scblankem Kopfe, dem die stattlichen Ohren ein aufmerkjames Gepräge ver- leihen. Es, bewegt fich lebhaft und folgt der Mutter, die es sorgfältig überwacht, auf Schritt und Tritt, mitunter schon in kräfttgrn. wenn auch noch etwas ungelenken Sprüngen. Eine Fortpflanzung dieser Thiere in der Gefangenschaft Lehört keinesweges zu den häufigen Vorkommnissen. -Eine fernere sebr ntereffante Bereiche- rung des Thierbestandes bildet ein turkomenischer Windhund, ein fein Mbautes schlankes Thier, ein Geschenk des ehemaligen rusfiécben * ilitär-Arztes, Staatsratbs 1)r. Oskar Heyfelder in St. 5Yeters urg, welcher dasselbe persönlich aus seiner Heimath mitgebracht at.

Redacleur: N i e d e [.

Verlag der Expedition (Scho lz).

Druck der Norddeutschen Bu druckerei und Verlags-Anstalt, Berlin ZW., Wil elmstraße Nr. 32.

Vier Beilagen

Berlin:

besonders estellte Revixoren angeordnet und m den umliegen- den. Ortschaften bis an 10 km Abstand von der Infektions-

Rohbenzol, dessen Beschaffenheit nicht immer gleich ist, die

(einschließlich Börsen-Beilage).

Anthrpen, 2. September. 7213 T. B.) Gestern Abend _

Aten .„

zum Deutschen Reichs-Anzrigrr und ' Königlickx Preußis

Berlin, Sonnabend,

Oeffentlicher Anzeiger.

M 206.

1. Steckbriefe und Untersuchung§=Sachem ' 2. Zwangsvollsireckungen, Aufgeboxe, Vorladungen u 3. „Ierkäufe, Verpachtungen, Verdmgungcn 2c.

4. Verloosung, Zinszahlung 2c. von öffentlicbrn Pavieren.

, dergl.

Erste Beilage

5. Kommandit-Geseüscbasten auf Aktien u. Aktien-Gesellsch.

den 3. September

chen Staats-Llnzeiger.

1ZZ'7.

6. Berufs-Genoffenstbafien.

7. Worben-Auswäse» der deutschen Zeitelbanken. 8. Verschiedene Bekamttmachungen.

“9. Tbeaier-Anzei eri.

10. Familien-Na richten.

; In der Börsen-Beilage.

=-

1) Sterkbriefe und Untersuchungs : Sachen.

Steckbrie s-Erneuerung. ' ??YÉYJYMWT dem 1.fNovember 1882 bmter den Lederzuricbter und Kaufmann Paul Rothe, geboren am 19. Dezember 1850 zu Glogau, zuleßt in Bran- denburg a. H. wobnbast, wegen wiederholter Unter- schlagung erlassene und unter dem 2. Dezember 1882 resp. 22. cFinnlmr 1886t erneuerte Steckbrief

ird iermit no ma 6 rrneuer. wPostdauyden 27. Angr- t 1887. Der Unterfr: ungsrichter beirn Königlichen Landgericht.

918 [26 O]ffcnes StrafvollstreckungSersuchen.

en den Reservisten Carl L_llbrecht auc) Klein

LasYYiß soll aus dem recht§kraftigexi11rtbeile dZs Königlichen Scböffengericbts zu Rojenbcrg DxO. vom 22. Juli 1887 wegen Airswanderns bbne _Er- laubniß eine Geldstrafe VO_11 fiinfzig Mark, 1111 Nicht- beitreibungSfaUe eine Haftstrafe bon zehn Tagen voll-

eckt Werden. strEs wird crgebenst ersucht, den 21. Albrexcbt, dessen gegenwärtiger Anfentbaltsort unbekannt Ist“ festzu- nebmrn und an die nächste Gcrichtsbeborde abzu- liefern, welcbe um Einziehung der Geldstrgfe ebrntl VoUsireckung der Haftstrafe U00 um Nachr1cht zu den Akten 111.11. 21/87 ersucht Wird.“

Rosenberg O.-S., den 26. 21931111 1887,

Königliches Amtsgericht.

23420 Ladung. ' ' _ [ Dcr] Brennmeister Karl Gottfried Christian Hoffmann, 31 Jahre alt,. gcboreri in Groß-Polcy, Kreis Bernburg, 3111681 in Berlin, Schonhauser Allee 18211, ivobnbafi, dcssen Auferitbalt unbekannt ist, und welchem zur Last gc-legr Wird, das; er 3,11 Altenberg in der Zeit vom 17. Nobeniber 1883 [116 zum 6 Mai 1881- in 71 FciÜen Einmarscbizxigen und Zuberciiung von Maische in anderen Gesaßen als den den Steirerbeamien angesqgtcn Vorgenommcn habe und zwar in der Absicht, 61116 Vcrkurzung drr Steuer eintreten zu lassen. _ _ _

Vergeben gegrn Nr. 1 und 5 dFlKabmeis-Ordre vom 10. Januar 1824, §§. 60, dcr Ordnung zum Gesetze vom 8. Februar 1819, Gesetz Vom 24. Juni 1867 und §. 74 des Strafgejeßbuckys, wird an den 17f. Oktober 1887, Borwitiags 10 Uhr, vor die 11. Strafkammer des KöntgltclyanandgeUÖts zu Limburg a. d. Lahn zur Hauptperbandlung geladen. Auch bei unentschuldigtem Ausbleiben Wird zur Haupt- verhandlung geschritten ivi'rden. '

Limburg a. d. Lahn, den 29. Juli 1881.

Königliche Staatsaiiwalticbaft.

[21345] H dOZFffintlichc Ladung.

Nack ic 611 2 er onen: ' '

]) disk Seidenwcbcr Arzgnsi Wilbrltn Heinrich Ladewig, zuletzt wobnbast in Brazidenburg a. H., geb. am 23. Okwber 1862 WKömgswalde, Mis OPStcchrg, ' *" "

2) der Cigarrenmachcr Karl MF Georg Schunckc, geb. am 8. Fkbkklak th863 zsn randcnburg a, H., daselbst zule t wo n)a gewc en,

3) der leezmbnerglsech Otto Rembold Gabbcri, geb, am 17. Oktober 1864 zu Maryland, Kreis Ost-Sternberg, zuletzt in Brandenburg a. H. wohn- haft gewesen,

4) der Versicberungsbcamte Alfred Karl“ Kaschke, geb. am 11. Angust 1863 zu Gut Ptmmgel in Rußland, zuleßt in Brandenburg 61. H. wohnhaft gcwcfen, ' «.

5) der Keüner Erni! Franz 311chard Basigkow, geb. an: 195 Ibuii 1864 szu Brandenburg a.H., zuleßt daselbst wo 11 ,a t grwe en,

6) der Schmied Friedrick) Wilhelm Edmund Zcrmann Janeckc, am 27. Oktober 1864 zu

randenbmrg a. H. geboren, zuleßt daselbst wohnhaft gewesen, 0 ,

7) Friedrich Karl Kaeckcnmeister, am 29, «zum 1864 k)zuftBranbenburg a. H. geboren, zuleßt daselbst Wohn a- ewe en,

8) MarHiai Moritz, am 26. September 1864 zu BrandenbUrg a. H. geboren, zuleßt daselbst wohn- baft gewesen,

]ämmtliZ!)chunkk§ka;1nten Aufrntbaltes,

werden' :cbu ig , '

als Wehrpflichtige, in der Absicht, sich dem Em- tritte in den Dienst des stehenden Heerxs oder der Flotte zu entziehen, „ohm? Erlaubniß das Bundesgebiet verla en, oder nacb errerchtem militärpflicbtigen [tbr sich außerhalb des Bundesgebieées aufgebaxtcn zu haben

VergelÉn gegen §. 140 Abs. 1 Air. 1 Str.-

Dieselben werden auf _ den 11. Oktober 1887, Vormriiargs 10 Uhr, vor die Strafkammer bei dem Koni lieben Amts- gerichbe zu Brandenburg a. H. zur auvkverband- [un geladen. , ,

Éei mrentscbuldigiem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach §. 472 der Straf-Prozeß- Ordnun von dem Civilborsixzenden der Ersaß- kommission des Kreises Ost-Sternbxrg, und von dem Civilvvrsißcnden der Ersa kommUsiqn des Skadi- kreises zu Brandenburg 11. . über die der AnklÉge u Grunde liegenden Thatsachen ausgesteliten r-

ärungen verurtberlt werdeii.

Potsdam, den 15. Juli 1887.

Königliche Staatöanwaltscbaft.

20785 [ Der] Tucbmacber Ferdinand Schramm„ geboren am 25. JamsxasrHZF Zu Darkebmcn, 31:1th rn Schön- ber,wird ? u ig: _ gals Wehrmann der Landwehr obne Erlaubnis; angewandert zu sein, _ Uebertretung gegen §. 360 Nr. 3 des Stras- -gese buchs. Derse be wird auf Freitag, den 7. Oktober 1887, Vormittags 10 Uhr, " vor das Großherzogliche Schöffengericht zu Schon- berg i. M. zur Hauptverhandlung geladsn. Bei unentschuldigiem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nacb §. 472 der Strafprozeßordnung Von dem (Großherzoglichen "Bezirks-Kominando zu Neusirclii; außgesiellten Erklarung brrurtbetli werden. Schönberg i. Ni., den 18. Juli 1887. Der Großherzogliche AmtSanwalt.

2) Zivangsvollstrerkungen, Xluchbote, Vorladungen u. dgl. [269293 erangsversieigerimg.

Das im (Grundbucbc von dcn Umgebungen Band 113 Nr. 5439 auf den Namen 1)der minorennen &. Frieda Schmidt und b. Crna Schmidt, 2), des Freiherrn Theodor von Schneider, 3) der Witxwe Sulinger, Rebekka, geb. M*ankiewicz, 4) des antters Ferdinand Meyer, 5) des Kommerzienraibs Anis" Wolff, 36 1 bis 5 bier, 6) der Ha:1de[§gese[lschaft „Hrymann Opvrnbeim zu Breslau, 9.111 bis 3 und 5 1e„zu 32415, 8111 4 zu 1/15, ml 6 zu 2/1.-. ideellen Grundstucké- n- tbeilen eingetragene. in der Landsberger Abies .be- legenc Grundstück soll auf Antrag der 8.0; 1 bezeich- neten Miteigrnibiimcr, vertreten durch ihren Vbr- mund, den Rechtsanwalt Dr. Harnisch zu Berlin, zum Zwecke der Ariseinanderseizung unter den Mit- eigeiiihümern am 28. Oktobcr'1887, Vyrmrt- tags 1.03): Uhr, vor dem unicrzcichnctcn Grrtrbt - an Gerich16stcllc - Neue Frirdrickystrgße 13, Hof, Flüge10., parterrc, (Faak 36, zwangswetse Versteigert werden.

Das Grundstück isi mit 20 “16 10 „3 Reinertrag und einer Fläche Von 28 8- 53 qm nur zur Grund- steuer vcranlagi. Aiiszng aus der Sieuerrolie, be- glaabigte Abschrift des Grundbucbblatis, etwaige Ab- schä ungen und andere das Grundstück brtreffende Naäßyweisungcn, sowie besondere Kaufbedtygungen können in der GerichtZscbreiberei, ebrnda, Flugek 13„ Zimmer 41, eingesehen werden.

Diejenigen, welcbe das Eigentbum des Grundstucks beanspruchen, werden aufaeiordert, Vor Schluß des Versteigerungstcrmins die Einstellung des Verfahrens [)erbrizufiibrcn, widrigenfalls nacb crfokgtem Zuschlag das Kaufgeld in _Beiug 'auf den Anspruch an die SteÜe des Grundstücks tritt.

Das Urtbeil iiber die (Ertbeilung des Zuschlags wird am 28. Oktober1887, Mittags 12 Uhr, an obenbezcichnetcr (Hericbisstcüe verkündet werden.

Berlin, den 24. August 1887. '

Königlicbes Amtsgericht 1. Abtheilung 51.

[MW] Zivasgsbrvßetger-ung. » Das im Grundbuchs von den Umgebnngrn Band 24 Nr. 1541 auf den Namen ]) dcr 1nmorcnnen &. Frieda Schmidt und b. Erna Sckmudt, 2) des Freiherrn Theodor bon Schnyder, 3) der Witiivc Salingcr, Rrbekka, geb. V.)?ankiewtcz, 4) des antters Ferdinand Menu, 5) des Kommerzxcnraibs Anton Wolff zu 1 bis 5 Hier, 6) drr offencn HandcngeFeÜ- schaft Hubmann Oppenbxim zu Brrslau, zu 1 bis 3 und 5 je 3/15, zu 4 zu 1/15, zu 6 zu 2,/1:, idchen Grundstücksantbcilen eingetragcne, an der Tilsiter- straße (Hinter der Landbcrger-AÜee) bebe ene Grund- stück 100 auf Antrag der 9.11 1 bezei neten Mit- eigentbümer, vertreten durch ibrerr Vormund, den RechiSanwalt ])r. Harnisch zu Berlitz zumKZwecke der Außeinandcrseßung unter den Mrtetgcntbumern am 24. Oktober 1887, Vormittags 10T Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht - (131 Gerichtssteüc -- Neue Friedrichstraße 13, Hof, Flugel S., parierte, Saal 36, zwangsweise versteigert werden. ' Das Grundstück ist mit 216.64 66 43 Remertrag und einer Fläche von 3 119. 07 a 33 qm nur zur Grundsteuer veranlagt. Auszug aus der Steuer- roÜe, beglaubigte Ahstbrift des Grundbucbblatts, etwaige Abschätzungen und afinde're das Grundsturk be- treffende Raibwcisungcn, wwie besqnderx Kauf- bedingungcn können in drr Gerichtsscbretberei ebenda, Flügel 1)., Zimmer 41, eingesehen Werden. _ Diejenigen, welche das Ei entbum dcs Grundstucks bean prucben, werden auf e ordert, vor Schw? des Versieigerungstermins die mstellung des Verfa rens herbeizuführen, widrigenfaÜs nacb ersol tcm Zuschlag das F““chfgeY3 indsTtZeZkiigt axf den An prucb an die SteUe des run (1 s ri . Das Urtbeil über die Ertbeilung des Zuschlags wird am 24.Oktober 1887, Mixtags 12 Uhr, an obenbezeichneter Gericbtsstelle verkundet werden. Berlin, den 24. August 1887. . Königliches Amthericht ]. Abtheilung 51.

[20361] ' . ' Jmmobtltar = Versteigerung. Donnerstag, den 15. Sep_tember 1887, Nachmittags 3 Uhr, zu Zabern in der Fruchthalle, werden die nacbbeschriebenen zur Konkyrsrnasse des zu Dettweilcr verstorbenen MülTers Friedrich Carl Jacob ebörigen Grundstücke an den Meistbietenden auf AUJLHLU des Konkursverwalters offentlicb Ver- sieigert, nämlich:

Gro mühle bekannte am Zornbacb gelegene Muüble mit ?ecbs Gängen, 2 Putzmascbinen, nebst Oelxnubbe, Zanfreibe, Dreschmaschine, alles durch Turbine m

etrieb geseiZt, Wohnhaus, Scheune, Stallungen, Nebengebäuden, Gemüse- und Obstgarien, Ackerirld und Wiesen, Rechten und Zubehör„ emgeiragewrm Kataster sub Sektion 12. Nr. 497 bis 500 tncltzszve, 582, 583, 584, 591, 592 und 593. Bodcnslacbe 129 Ar 95 Om. ' ' 2) Sektion 0. Nr. 299 bis 306 inciusrve. 54 Ar 85 Hm. Wiese, Gewann Mublwairn. ' 3) Sektion (3. Nr. 371. 15 Nr 50 Om. Wiese, Gewann Speck.

4) Sektion 0. Nr. 308 und 309. 12 Ar 40 Hm. Feld, Gewann Unter-erebr.

Angebot des ersten Looses „16. 40 000.,

Ziveitcs Loos. ]) Sektion 1". Nr. 600 _bis 607 inclusive. 1 Hektar 30 Ar 02 Hm. Wiese, Gewann Rotbrnwinkel. , 2) Sektion 17“. Nr. 590 und 590 tnclnfive 598 und 599, 40 Arl10 Om. Wiese, Gewann Frontbal und Rot enwinke .

H Angebot dcs zweiten Looscs „jf: 4000. Drittes Loos. Sektion 0, Nr. 107. 16 Nr 18 Im. Feld, (Gewann auf's miiikere Bruch,

Angebot „16. 100, Viertes Loos. Sektion 0.

Circa

Nr, 296. 21 Nr 10 Hm. Wiese, Gewann Hockwinckel.

Angebot „14 200. Fünftes Loos. Scktion 11“, Nr. 573. 15 Nr

Baum arten, Gewann rontbal. _ g F Angebot „16. 100.

Nähere Auskunik eribeilt der Konkuröbcrtvalter Notar Kayser in Zabcrn.

26941] [ Nack") Henke erkaffenem, srinem ganzen analie nach durch Anschlag an die (Herickxtsiafel bekannt ge- machtem Proklam finden zur Zwangsversirigerung drr Synwoldt'schen Erbpacbtbufe Nr. 1 zu Rambow mit Zubebbr Termine: , . 1) zum Verkaufr nacb zuvoriger “endktcbcr Regu- lirung der Verkaufsbedinguygen am 14. November 1887, Vormittags 10 Uhr, 2) zum Uebrrbot Tam 6. Dezember 1887, Voxmitta s 10 Uhr, 3) zur Anmeldung dingltckyer 5ecbie_ „an das Grundstück und an die zur Jmmobrlmrmaffe desselben gehörenden Gegeniiande am 14. November 1887, Vormirtags 9-1 Uhr, im hiesigen Amthericbtsgebaude statt. Aussage der Verkaufsbedingunqen pom „30. Okto: der d. J. an auf der Gerichtssthxeiberer iznd 521 Km zum Sequesier bestellten Mqur MuÜer zu HeÜermüble bei Volkrathörubc, we'lcber Kauf'ltebhabern nack) vorgängiger Ammeldung die Briicbtigimg des Grundstückö mit Zubehör grsiaticn wird. Waren, den 30. August 1887. , Großherzoglicbcs Amngertcbi.

26959] .

[ Oeffentliche Zustellung mit Ladtiug. , In dcm von Ludwig Brünißbolz, Kainsmann, in Zweibrücken wwbnbaft, betriebencrx Zwangsboll- streckungsMrfabren in das unbeweglicbe Vermogen ch Heinrich Schmidt, Zimmermann in BrensÖel- bach,). Z. 11,3 bekh'ien Weix- unioAufcwböis- ort abwesend, Wurde durci) Beschluß des K Amis- gerichts Zweibrücken vom 26. Augusi 1887 das Vertheilungsverfabren eröffnet und Berthcrlungß- termin auf Montag, den 7. Novernber 1887, Vormittags 10 Uhr, in die Gerichts1ck7reiberei dieses Gerichts anberaumi. Zu diesern Termine wird der genannte Schuldner Heinrich Schmidt biedurci) vorgeladxn 1111161“ drm Rcchtsnachtbeile dcs Ausschlusses nut „seinen Exn- wendungen gegen den aufgesteüten oder im „Termme berichtigten Vertheilungsplan mid die' dam) (zufge- nommenen Forderungen. Zuglenb wird demxelben eröffnet, daß die erfolgten Anmeldxmgcn, sowie der Entwurf des Vertheilungsplaizes wahrend der [eßien zwei Wocben vor dem Veribcikurxgstermmc gui dies- seitigcr Gerichisschreiberci zur Emßcbt aufliegen.

Zweibrücken, 1. September 1881.“

Kgl. AmtheriÖtssÖrerbZret.

Engel, Kgl. Sekretar.

17720 Aufgebot. _ [ Trin. Die Spadrkaffenbücber dcr stadtiscbcn ka e u Trier 1111 zwar: Spaor. Ifir.z 5207 über 326,64 „14 auf Weber,

Nicolaus, Katharina, Michael, Johann 1.

und Johann 11. zu Langfur,

13. Nr. 5307 S1"1cié,cr_d992,19L „45; auf Wrber,

1) mm 1., 1181 er zu mig ur, , '

c:. Fir?) 5308 über 255,25 «M auf Mortk), Heinrich

Acxercehr zu lLangsur, lautend,

md an e li ver oren gegangen.

s Auf 5Zintrag der Eigentbümer de_s Jobami Weber ]„

Schneider, zu Langsur und Heinrich Mortb, Ackerer

daselbst, letzterer zugleich alskYertreter bnd Vormund

der besagten noch ininderxabrrgen Kinder Weber,

werden die Inhaber der bezeichnexxxi Bucher aufge- fordert, spätestens im Aufgebotsterbnne

am 12. Januar 1888, Vqrnnttags 11 Uhr,

im Zimmer Nr. 16 des unterzercbnsten Gerichts il)re

Rechte anzumelden und dre Bucher vorzulegen,

widrigenfaÜs die Kraftloscrklarung derjclben erfolgt.

Trier, den 28. Juni 1887. ' Königliches Amthertcbt. 111.

[23365] Aufgebot. , Der Kaufmann Rußmann m Neuwunsiez, ,als ericbtlich bestellter Vormund des mindcrxabrt en ocbim Hinrich Christian Köster, bai das Aufge ot des am 6. Juni 1873 von der Admmisiration „der früheren Neumünster'scben Spar- und Lribkaffe uber

[18049]

Haben von 120 „jk ausgegebenen Sparkassenscbeines Nr. 7931 beantragt.

Demgemäß wird der Inhaber dieser Urkunde auf-

gefordert, spätestens in dem auf _

den 25. Februar 1888, Vorrmttags 10 Uhr, anberaumten Aufgebotstermme bei dem unterzeich- neten Amtsgericht seine Rechte anzumelden und dic Urkunde vorzulegen, , erklärung derselben erfolgen wird.

widrigenfalls die Kraftlos-

Neumünster, den 1. August 1887. Königliches Amthkrrcbt. Aufgebot. _ AUf Antrag drs Kolons Wilbclm Kaijer Nr. 77

Hablcn werden die ÖUFYLZannten Inhaber des Spar- kassenbucbes Nr. “295713“ der Kreissparkasse zu

Minden, [auiend über am 17. Avril 1882 von An- tragsieUer belegte 600 „76, aufgefordert, ihre Rechte an demselben spätestens in dem auf den 26. Jan'uar 1888, „Morgens 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsstclie, Zimmer Nr, 22, anbe- raumtenAufgebotstarmin geltend zu macbexn imd das gedachte Sparkaffeiibuckx vorzrrlcgen, widrigenfaÜs dasselbe für kraftlos erkbart wird. Minden, den 1. Juir 1887. '

Königliches Amtögerrcht. Bünte.

[26943] _Aufgebot. . Der Gefangen-Aufjeber Hermann Sennewaid,1elzt zu Gommern, früher in Meß wohnhaft, hat das_Yufgebor eines Depositenscbeines der Kaffen-ZKbtnmUsiwi der Kasse des ersten Bataiklons des Königlich Rheinischen Fuß-ArtiÜerie-Regiments Nr. 8 über die Hinterlegung eines Sparkastenbncbes der Sparkasse zu MEZ Nr, 21441 [antcnd aiif den Betrag. von 300 «16, welcher ibm verloren gegangen_ ist, beantragt. Der Inhaber der_ Urkunde wird aufgefordert, spätestens in drm aus . den 7. November 1887, Vormrttags 9 Uhr, vor dem unterzeicbneirn Gerichte, „Zimmer Nr. 20, anberaumten Aufgc'boistermme seine chbie anzu- melden und die Urkimdc vorzulegen, widrtgcnfaÜs dic Kraftloöerklärung drr Urkunde erfolgen Wird. Metz, den 25. August 1887.

Das Kaiserliche Athgemcbt.

Fries.

[6456] Aufgebot. '

Der GutsbefiÄer Max Römer_ in „Lonsk. bgt dss Aufgebot der ctie der Zuckerfabrik „Kuxavien 1,11 Amsee Nr. 20 des Herrn H. Roemer m Parcbante über 1000 «16 beantragt. Der beaber der Ur- kunde wird aufgefordert, spatestens in dem auf den 3. Dezember 1887, „Vormittags 11 Uhr, Vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumten Auf- gebotstcrmine seine Rechts anzumeldxn und die Urkunde vorzulegen, widrigenfaUs dre Kraftlos- erklärung der Urkunde erfolgen_ wird. Jnowrazlaw, den 27. April 1887.

Königliches Amthericbt.

[26614] Nachstehendes „Aufgebot“. _ " Der Kaufmann Ad. ZiiÜcbauer zu Scbnerdemubl hat das Axif ebot nachstehenden über 1500 „;(-. lauten- deßand aqurn GURU bb? der GKZ "z!“ Cßaykz? gezogenen Blanko-Wechsel-Acceptes.

-- dcn - 18-----

Fiir 118.111 28.111611 818 für 11188611 131111111 177801158] an 1118 0161-12 --«------«---«-----« (118 8111111118 7011

41611 Wert11-- 111111 815011811 11111 auf 1180111111113 -*-_«“-- 1381101115 11311"_ _ W'- 'Z_-._ÉJ__.- Z.;; _ : _ _ _, beantragt. Der Inhaber derfUrkund-e wird auf- e ordert. spätestens in cm an g Tien 27. April 1888, Vprmittqgs 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gaerickyt,“ Zimmer Nr. 1, anberaumten Aufgebotstermme seine Rerbte; anzu- melden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkuride erfolgen wird. Lobsens, den 17. August 1887; Königliches Amngerrcht.

.__.____.._„__-

1'1-11119. 1176011561. Angenommen für Eintauscnd fünf bandert 113111. (gez.) Graf 7. (1. (10112

-; in «»A-«*-

26925 Auf ebot. _ [ Auf]Antrag des Hoielßefißers Loms SÖlutZr zu Bebra werden alle diejenigen Pers_onen, Welche Rechte an der angeblich verlorenen Police Nr. 58 008 der 031558 générals (193 kawjjles, Lebexisversicberungs- gesellsckzaft-szaris, Rue de la Paix Nr. 4, aus- gestellt am 21/12. 1882 über 6000 Frcs. zu Gunsten der (Ma SYüter. zthbaben v§mctyen, aufgefordert, i rc Ans c späte ens im ermm 1Jam 12. November d. J., Mgs. 11 Uhr, eltend zu machen, widrigcnfails dre gedachte Urkunde Fiir kraftlos erklärt werden wird. _, Rotenburg a. F., den_ 30. August 1884. Königliches Amthericbt. Abtheilung 111.

ez. Rohde. _ , Beglaubigt: S?!) i l [i n g , Gerickytsscbreibkr.

[26921] Aufgebot. . _ Die Witiwe und Erbin dcs ain 5. Jun: 1818 zu Aschaffenburg verstorbener: KMM. Bayer. Kaupt- manns Herrn Mathias Schels, argaretbe Hebels, eb. Stock, bat das Auf ebot, der, angeblich m &erlust geratbenen, von der Lpromdentra, Frankfurter Verficberungögeseustbaft zu Frankfurt a. M. dem Herrn auptmann S els am 27. Se tember 1865 unter r. 15347 ertbetlten Police, na welcher das

Gemeinde und Gemarkung Dettmeiler.

Erstes Loos. 1) Eine unter dem Namen

cin für den genannten Minorennen eingelcgirs Gut-

varficherte Kapital von Fl, 500,-. am 24. Dezember