„ _ . _ er Holzschnitt-Abbildungen im Text. welcbe abe Miniaturen. dgemälde. plastiscbe Bildwerke, Oelgemälde, Wm! .:c, nach genauen Aufnahmen wiedergeben. In dieser » Ausstattung eignet sicb das Werk ganz vortrefflich zur ng ,in Familie und Haus, zumal der niedri e Preis Juda" Reicbtbum der Ausstattung in keinem Mrbältniß tebt. _ werden im Verlauf des weiteren Erscheinens der folgenden Uefmmgen noch öfter Gelegenheit nehmen, auf das auSgezeicbnete
en.
_ Das Septemberbeft 21. Iabrgan s 1887 von „Kunst und Gmerbe , Zeitschrift ur Förderun deut (ber Kunst-Jndustrie“, ker- anSgegeben vom Bayeri7cben Gewer -Museum zu Nürnberg (redigirt von ])1'. J. Etockbaucr; Nürnberg, „Verlagsanstalt des Bayerischen Gtwerbe-Museuuxs, C. Schra ) bringt an erster Stelle interessante urkundliche Beitrage von Carl ricdrich zur Geschichte der sogenannten
707621131119 .]J'absriqne“ in Nürnbcrg (die eigentlich nur eine Fayence- Fabrik war) auf Grund von Akten im Königlichen Kreis- rchiv in Nürnberg. Das Museum besitzt aus dieser Fabrik einen Teller mit blauer Bemalung _auf weißlichem Zinnemail-Grund mit der Darstellung eimS Schlosses mtt Teich und Schwäncn; auf der Rückseite dieJnschrift: Johann Andreas Marx, Anno 1732, 30. July; ferner einen cylin- driscben, e'benfalls blau bemalten Krug, von demselben. Der Teller ist auf, emer dxm Heft beigegebenen Tafel in sorgfältiger farbiger Ykoltihographte abgebildet. Dann folgkn Mitiheilungen über neue
erbungen des Museums, ein AuEzug aus dem Jahresbericht des Export-Mufterlagers in SfUtigari, ein AufsaZ über die Handwerker- stbulcn, die LandesbaugeWe-rksckyule und die unsigewerbcschulen im Gro berzogtbum Hessen, sowie der Jahresbericht der Königlichen Zei en-Akademie in Hanau. Mittheilungen aus dem Kunsthandel und dem Buchhandel sowie kleine Nachrichten bilden den übrigen Inhalt. _ Von den Kunstbeilagen dcs Hefts ist die erste bereits oben erwähnt; die beiden anderen Tafeln zeigen in Lichtdruck die Büsten eines Kabvlen und einer Ncgecin sowie die Bronzefigur einer Andromeda, mellick; aus der Lebrxvetkstätte fiir Gießerei und Formerei des
ayerischen Geerbemuseums Auf der außerdem beigegebcnen Nr. 9 der Kunstgewerbltcch Bilderbogen sind drei silberne Buchschlicßen aus der Sammlung des Bayerischen Gewerbemuseums abgebildet. Jm Texi finden [ich außerdem Aufnahmen altdeutfcber Fayence-Tellcr, emes indischen Kupferbeckens nebst Kanne (mit besonderer Wiedergabe ker ornamentalen Details) sowie anderer kunstgewerblicher Arbeiten.
Land- und Forstwirthsckxaft.
_ Wasbingiqn, 10. September. (W. T. B.) Nach dem Be- richt des landwirthichaftlichcn BureaUs beträgt der Durch- schnittsstand für Ba_u mWollc 82,8. Die _Vcrminderunq ist durch fortwährende Regengüße an der atlanüschen Küste, durch Trockenheit in den Staaten am Golf und durch schädliche Insekten Ukrursacht. Der Duxcbschnilisstand für Winter- und FrühjahrSWeizen ist 82, für Roggen 82,2, für Hafer 83,4 und für Gerste 83.
Gewerbe und Handel.
Die vorgesirige außerordkntlickye Generalversammlung der
Potsdamer Straßenbabn-(HesellsÖaft genehmigte den An- kauf eines Grundstücks zwccks Criveiicrung dcs Dcpots, ebenso eine Wesentliche Statutenändergrxg. ' In 'der Generalvetmmmlung der Aktionäre dcr Posener Sprttakttengescllschaft Vom 10. d. M. wurde auf Grund dkr vorge_lxgten Bilanz der 30. Juni einstimmig Decharge ertheilt. Gcmaf; den Anträgen des Aufsichtsraths und dcr Direktion wurde beschlossen, nacb Abschreibungen im Bcirage Von 85 064 „is: eine Dividende von 160/71 zu vsrtheilcn, den Reservefonds um 43 500 276, die als Dxlcredere-Conw bestehende Spozialreserve um 30 060 „M- zu erhöhen, emen Beamietz-Hülfsfonds und eine Arbeitcr-Unicrstützungs- kasse zusammen erstmalig mit 15 000 24 zu dotiren Und 2354 „74 anf neue Rechnung vorzutragen.
Druesdxn, 11. Septcmber. (W. T. V.) Der VchaliungSratk) der' Sachsischxn Bank, beschloß in seiner heutigen Siß'ung, in
wzckau U11? Filiale zu errwbten und in mehrerc'n anderen sächsischen . adten, in denen dasBediirfnis; und dkr Wunsch danach sick) kund Jeht, eme Anzahl vdn Agmturen der Bank zu etabliren, wie solche
eitens „anderer großer Notenlxanken in gleicher Wc-ise eingerichtet “sind. Diese Agenturen sollsn sick) bauptfcichlich dem Diskontiren von Wechseln, dem'Lombardverkcbr und dem verzinslichen Giro- und Check- erkeer untcrztcbcn, fiir welchcn gieichzeitig ein dsn jeyigkn Zeitver- haltmsscn ensspreckxendcs Regulativ festgestellt xvurdc.
Giaög-„Jw, 10. Sptcmber. (W. TV.) .Die Vorrätbe von Roheisen m. den Stores belaufen sich auf 917 083 Tons gegen 818 627 Tons im VONJLU Jahre. Zahl der im Betrieb befindlichen Hochöfen 84 gegen 82 im vorigen Jahre.
New-York,.10.Scptember.(M.TB.) Dcherthderin der ver- gangenexz Woche eingeführten Waaren betrug 6846105 Doll., davon fur Stoffe 2188170 Dol]. Dcr Werth der Einfuhr in dcr YYoche betrug 7761327 Dol], davon 2528 990 Doll. für
o e.
WsWkes
Submissionen im Aitslande.
1. Italien. _ 26. Sevicxnber, 2115r. Florenz. Territorial-Direktion dcs Militar-Kommtffariats des 7111. Armee-Corps: 97 000 m Tuch vcrickücdencr Farbe, 1000 m schWarzer Sammet, 500 000 w Halbleinen, 30 000 m Leinkn,
1 000 ez, Jkutel,
40 000 Riemen, 30 000 eiserne Löffcl, 100 000 Taschcytücher, 1 000 5“aur Kamaschcn, 30000 ochkeffel, 10000 baumwollene Unterkosen, 50000 Zel'siäbe, 50000 * aar Schnöe, 10 000 chachteln Wichse, 10 000 Stege für Hosen, 200 000 Stege für Kamascben, 1000 Schmußbürsten, 15 000 Wiebsbürsten, 10 000 Kleiderbürsien, 1500 Paar Sporen für Artille-rie und Train, 2000 Paar Sporen für Kavallerie, 3000 5 am: Stiefel für ArtiUcrie, 2000 aar Stiefel für KavaÜerie, 10000 “ lechgefäße, _ 6000 Toryijier fiir Infanterie, Rabens zur Einsicht beim „Deutschen Reichs-Anzeiger'.
21 S t b ( U'SJUMY'ZM' ? Kl [' R . ep em er a. . «5a1y. 11. aara 1: egiment. 600 Cxavatßn, 2700 Paax Leinwandfußfeyxen, 2000 Handtücher, 500 Strefeldursten, 250 Striegel, 500 Haxtstricke und 500 Hanfgurten.
Qualitat, Gattung und Größe müßen den beim Regiment be- findlichen Mustern, welche an allen Arbeitstagen von 8 bis 12 be- sitb t werden können, gleich sein.
aution prov. 400 Lei.
Verkehrs - Anstalten.
Hamburg, 11. September. (W. T.B.) Der Posidampfer .Rbaetia' der Hamburg - Amerikani eben Packetfabrt- Axtienaejellscbaft hat, von New-York ommend, heute Nach- mttag Scrikkckxassiri. _ Der Postdampfer .Hungaria' der- elben Gesc s aft ist, von New-York kommend, heute in St.
bomas eingetroffen.
_12. September (W. T. B.) Der Postdampfcr „Les- sing“ der Hamburg-Amerikantfcben Packetfabrt-Aktien- Zjesellsch'aftFft, von Hamburg kommend, gestern Vormittag in
ew-York eingetroffen.
Triest, 12. September. (W. T. B.) Der Lloyddampfer ,Ettore','st«gzestern,fr-üb mit der ostindisch-cbinesiscben Post aus Alexandria bier eingetroffen.
" Berlin, 12. September 1887.
Die „Berliner klinische Wochenschrift“ schreibt; „Mehr als seit Jahren wird die diesjährige Naturforscherversammlung in W i e s b a d e n eig prinzipielleantereff e aller betbeiligten wissenschaftlichen Kreise in Anspruch nehmen. Wird es doch ihre Aufgabe sein, Be- schlüsse zu faffen, welche für die Zukunft der Versammlun von ein- fchneidendster'Bedeutung sind. Die Vorschläge Rudolf irc'how's, die eine detaiÜir'tere Ausführung seiner in der 2. Sißung der vor- jäbriaen Versammlung entwickelten Gesichtspunkte bilden, eröffnen die Möglichkeit, den bisher in loser jährlicher'Folge aneinandergereihten Versammlungen einen festen geistigen Zusammenhang zu geben und damit einen dauernden Antheil am Kulturleben der Naiion zu sichern. Wie die vvrjäbriqe Versammlung fick) einstimmig dem Vorschlage der Berliner"Geschäftsleitung. eine Kommission zur Vorbereitung der Statutsnanderungen zu wählen, anschloß, so steht zu Hoffen, daß auf dex diesjährigen die Anträ e Virchow's allseitiae Untersiiißung in dem Sinn; finden, daß die Ge ellschaft Deutscher Naturforscher und Aerzte aus ihrem Schooße hervorgehen Werde. Die vorerwähnten Vor- schläge lauten:
,„1) Die Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzfe ke- scbließt, die in §. 1 ihres Statuts vorgesehene Form einer Gesell- schaft weitkr auszubilden.
2) Zu diesem Zweck nimmt fie folgende Statutenverändkrun- gcn an:
8. Jeder, der einmal Mitglied einer deutschen Naturforscher- vexsammlung gewesen ist. kann durch Zablunx? eines laufenden Jahres- beitrags von ... „M Mitglied dcr Geselschaft deutscher Natur- forscher m_id Aerzic werden.
, 1) Diese Ge1e11schaft kann Vermögen und Eigenthum erWerben (insbesondere eine Bibliotbei? und Sammlungen anlegen).
0 Die, Leitung der Ge1cilschaft wird einem Vorstand Übertragen, der aus einem Vorfißenden, zWLi Sterertretsrn desselben, einem Gencral-Sckrctär und einem Sckiatheister bestsht. Je ciner dsr VdrfiYenden muß der naturwissenscha fliehen und einer der ärztlichen Richtung angehören.
(1. Di? Yorsißsnden werden alljährlich, dcr Generalsekretär und der Schaßmeister (1119. 3 Jahre in öffentlicher Sißung der Natur- forscherversammlung durch absolute Majorität der anwesenden Mit- glicdcr erwählt.
s. Der BoxsilZLnde fübßrt anch in der NaiurforsÖerVersammlung den VOMZ 'Der (Gcncraljckrctär und der Schaßmeister erstatten in dexsclbep 5 crnkxt übex das abgelaufene GcschäftsjaHr. In der Zwischen- zeit zwischen den Versammlungen bcreitct der Vorstand die wissen- sxkyaftltchen Verhaqdlungen vor, welche in der Versammlung statt- finden "sollen, erledigt die ihm durch besondere Beschlüsse der Gesell- chbaft ubcrtragenen ';)Lngelegenheiten und stellt mit den Lokalgcschäfts- fuhrem chs allgemétne Prygranng dcr nächste'n Versammlung fest.
3) Die Bestimmungen des Siatuts über die "[[gemcinen Ver- sammiungen bleiben unN-rändert. Insbesondere soÜen auch künftig Mitglicder und Tbeilnebmsr in der bisher üblichen Weise zu den Versammlungen z'tigelaffen,werden, auch wenn sie nicht Mitglieder der GcseÜsckmft smd. Stimmberechtigt find nur die Mitglieder der Gesellschaft.
4) Den Lokalgeschäftsfübrern licgt es ob, die Vorbkreitungen für dxn Empfang der [Versammlung zu treffen und die dazu erforder- lichen Geldmittel aufzubringkn. Zu letzterem Zweck werden, wie bis- her, Beitrage von den I)iitglicdern und Tbeilnehmern erhoben, und zwar in glcichcr Höhe yon den ständigen Mitgliedern, wie von denen, Welche nur an der "jenieiligen Versammlung theilnehmen.
, M o t i v e.
Das Verlaygcn, die _seit der Gründung der NaturforscherVer- sammlyng unveranderi gcbllebcnen Statuten im Sinne ciner dauernden Oracxnifatton zu entrvtckeln, ist in den letzten Jahren häufig und mit Verstarkter Kraft hervorgetreten. Die ähnlichen Vereinigungkn in den andcrcn großen'Kulturstaatcn Europas Haben läx-gsi fkstcre ormen angenqtnmeri und fiel) dadurchdie Mögliißkcit gesÖaffen, selb tändige wxsicnd_chaftltcl)e Unfernchmnngcn in Angriff zu nehmen. Die deutsche Ngtursorscherversammlung ist durch ihr Statut gsradczu Verhindert, Eigcntlmm zu erwe'rbcn und Mittel zu wissknsckxaftlicbcn Unter- nehmungen zu sammeln. Die _(5* esckyäftsfiibrcr der vorjäbrigen Vcr- [.Znnn'lung smd_ duch diesc Beitimmnng sogar außer Stand geseyt, die mcht unbctrackxtltckgcn Ucbxrschiiffe, wclche sick) in ibrkr Hand be- finden,. dcr stsamwlung zu übergeben. (Ebensmvenig ist ('s mög- lxck), eme Kontmmtat' der Aufgaben zu bewirken Und dsr Gesellschaft cmxn dauxrnden, (Einfluß anf den foctsckxreitcnden Gang dlc Wissknschast zu sichern. Von Zeit zn Zeit Hat die NaturforsÖer- [erammlung m s1ch1001217V361se an Vcdcutung verloren, so da[; sogar Oilnxmeit laut gxwordcn smd, welcbe ibr drfinitivcs Ende prophezeitcn. Die außerxn Beziehungen, kxäxxfig sogar die Vkrgnügungen, haben in [0175911 tZettcn die tnncrcTHatcgkeit verdunkelt und in den Hintcrgrund gc rang .
Die vorstehendcn Vorsdck)läge, welchc sick) möglichst eng an das gcgebexie Statut und an die erfahrungsmäßigcn Gebräuche derartiger GcfeükÖasten anschließen, beabsichtigen kerne andere Neuerung, als ge- wisse Elemente'dcr Dauer und der Wirksamkeit einzufükyren, durch welche der Nation der Befißxines Organs gesichert wird, welches so viel dazu betgetragen'hat, die Naturwiffenschaften in den Augen des lek'es zn heben und ihnen ein starkes Mittel der gegenseitigen Ver- standtgzmg und Anxegung zu Waffen.
„ Cm? zu „erwablende Komgnission würde den Auftrag erkyalten muffexi, im Sinne der Vorschlagx einen neuen Statutenentwurf aus- zuarbcrtrn und denselben der nacbstfolgenden Versammlung zur Be- schlußfassung zu unterbreiten.“
DerDeutscbe Sparkassen-Verband ladet zur diesjährigen Gcneralversamuilung cin,we[che in Hannover am 8. Oktober, Morgens 10z Uhr, in Kasten's Hotel mit folgender Tagesordnung stattfindet: 1. Nach § 8 des Statuts: 1) Erstattung des Jahresberichts (Syndtkys Dr. 3111“. Heyden), 2) Rechnungsla e pro 1886/87 bezw. Dechargtruzig der Rechnung 1885/86, 3) Wa§l der Rechnungs-Revi- Honskommrsfion, 4)_ Wahl don Vorstandßmitglicdern. 11. Statut- anderungen. 111. Die Sparkaffcn-Gcseßgebung. Referent: Landtags- Abgeordneter „])r, Möilmann_Osnabrück. 117. Alters-Sparkaffen, Referent:, Beigeordneter Craemer_Düsseldorf, mit Bezug auf die neue Sozialgeseßgebuna; Korreferent: Syndikus Dr. „jur. Heyden_
ssen, niit Bezug auf AlterSoersorgung, Aussteuer- und andere Sperren. Auch Ntchtmttglieder smd willkommen.
Munchen, 10. September. (W. T. B.) Die Heutige Haupt- sißung des Deutschen Anwaltstages war zahlreich besucht; unter den Anwesende!) lxefanden sich auch der Justiz-Minister von Leonrod und vte"le Mitgliedxr der Justizbehörden. Zum Voxfißenden wyrde,Anxr (Munchen) gewahlt; der bisherige Vereinsvorstand wurde jvtedergewablt und dcmelhen außerdem Leiphimer (Stuttgart) und CroklMostock) als neue ttgliederzugescüt. Dcr Anwaltstagerledigte samnxtliche auf der Tagesordnung stehenden Gegenstände mit AuSnabme der Azitrage Payers und Munckel s, welcbe wegen Zeitmangels mit Zu- stimmung der Referemcn Yeseßt Wurden.
_ 11. Septembex. ( . T. B.) In der heutigen General- veisammlung des De_utjeÖen Anwaltstages Wurde der Verwaltung der deutschen analtS-Hulfskasfe Decbarge ertheilt, der bisherige Kassen- vorstand wiederHc-wahlt und als nächster VersammlungSort Leipzig in erster Lime in ussicht genommen.
DieSeparat-“Auösieüung des letzten" großen'Gemäldes von Hans Makart, .Der Frühling", wird im Fawn des "Verein, Berliner Künstler, Wilhelmstraße 92 ( rchitektenbaus), statt. finden und bereits im Laufe dieser Woche beginnen.
Im Deutschen Theater wird am Mittwoch in der neu ?in- sfudirten Aufführung von „Emilia Galotti" Frl. Bognar zum ersten Male die .Claudia“ und Frl. PoSpischil zum ersten Male die „Gräfin “Orfina“ spielen. In den übrigen Rouen sind beschäftkqt; Frl. Geßner als „Emilia“, Hr.1)r. örster als „Odoardo“, «Hk Friedmann ais „Marinelli“, Hr.Kainz a s „Prinz“, Hr. Sommerstoyff' als „Appiani“ und Hr. Dr. Pohl als .Angelo'.
Im „B ic toria-Tb eater gelangte am vergangenenSonnabend das bereits vvr einer Reihe Von Jahren unter großem Beifall gegebene Ausstattungsstück „Die Reise um die Welt in 80 Tagen“ zur Aufführung und fand dieselbe günstige Aufnahme wie früher. Dec Utnsiand, daß der Text und die Handlung sinnreich und spannend sind, ist ein besonderer Vorzug des gefälligen Werks, den es vor vielen seines Gleichen voraus hat. Der Aufwand von Pracht, die üöeraus geschickte großartige Juscenirung und das trefflicbe Ensemble legen wieder Zeug. nis; ab von dem Bestreben der bewährten Direktion, dem Victoria. Theater die alte Anziehungskraft zu erhalten; die Neueinstudirung der „Reise Um die Welt“ dürfte diese Bemühungen mit dem besten Er- folg k'rönen', Was die Darstellung betrifft, so verdient in erster Linie Hr. Litascht, der den etwas überspannten, aber großmütbigen Philias Logg in 561511 anspreckzender Weise gab, Anerkennung. Der Archibald Cor. ica_n fand m'Hrn. Engelsdorff einkn frischen, gkwandten DarsteÜer. 2115 Dritter verdient Hr. Haßkcrl erwähnt zu werden, Welcher den lustigen Paffeparfdut mit gefäüigem, Von Uebertreibung freiem umor spielte, Hr. Pauli wußte gleichalls der Rolle des Detektiv zu übscher Wir- kung zx: verchlfen. Die Damen Fr. Krössing, Weyprccht und Dal- berg fuhrten ihre Aufgaben recht hübsch aus. Das Ballet War wie
immer trefflich“ geschult und [Wk in [eincn reizenden Bewegungen und »
Gruppen ein farbenpräckztiges Bild; graziös waren die Lcisiungen dxr Damen Ala," Chwalla und Diem. Obwohl die Vorstellung voUe pier Stunden wahrte, wohnte das zahlreich erschienene ublikum der interessanten Aufführu'ng von Anfang bis zu Ende mrt sichtlichen: Vergnügen bei und zeigte sich fiir die gebotenen Genüsse durck) häufige Beifallspenden dankbar.
Das, Residenz-Tbeafer wurde am Sonnabend unter der neuen Direktion des Hrn. Sigmund Laufenburg eröffnet. Die erste Vorstellung war gleichbedeutend mit einem großen und glänzknden Erfolg. Hr. Laufenburg ist dkn Spuren seines Vorgängers nacb. gegangen und Hat ein französisches Schauspiel „Gräfin Sarah“ von George Obnet zu seinem Debut erwählt. _ Der Verfasser Hatte- seinen Stoff ursprünglich in einem Roman behandelt, Mchcn er [p_äter selbst dramatisirte. Jm Mittekvnnkt dcr Handlung steht leider Wicht nacb gcwobnier Art der zcitqenösüscben französischen Dramatiker dsr"Ek)kbriich. Die Heldin des Glücks, ein sckyönes, rcichcs junges Madchen, bciratbet einen frobherzigen aber altkn Gemsral, dcr cin Edelmann in dcs Wortes vollkommensier Bedeutung ist. Die junge Frau entdeckt nach der geschlossenen Ek)? ihre qlübende LeidenscHaft für den jungen, v9111(;85enera[ väterlick) gcliebtsn Adjutanten Severac. Bci cinem nacbtlxchen Stelldichein kommt die längst drohende Katastrophe zum Ausbruch. Der General schöpft Verdacht, welcher nur zum Theil durch das opfermütbige Dazwischcntreten ciner jungen Nichte, die der Vox: Reue zctknirschte Severac später Heimfübrt, bcscbwichtigt wird. Dis schuldbcwu tc Gräfin fischt in heißer Liebessebnsnckyt langsam dahin, und [U t, als fie von dem ungetrübten Glück des jungen Paares Nachricht erhält, den Tod in den WeÜen. _ George Ohnet hat diesem Stoff interessante Seiten abzugewinnkn gejvußt, welche das Pizblikum bis zum Schluß in Spannung hielten; die fünf Akte sind 11111 gxoßer BühnengcschickliÖkeit aufgebaut; jeder einzelne fördert dix chschlmgnna nnd Lösung des dramatischen Knotens mit klugem Ver- standnis; und packender Bewegungsfiiüe; die Eheschließung, der dann fol- gende schuldvoÜe Liebesrauscb, die Entdeckung im Treibhaus, das Schuld- bekenxztniß, der Tod der Heldin _ find der Reihe nach der Inhalt der" funf Akte. Daß es dem Verfasser dabei mehr auf durchschlagende Bubn'enkffekte als auf einfache Natürlichkeit und Lebensjvahrhcit in der Entwickelung „der Handlung ankam, ibat dem Eindruck des Stücks auf das Publikum _keim'n Abdruck). Die einzelnen Charaktcrc find scharf und _zum T[)Ll[ mit ergößlichem Humor gezeichnet; der Diawg cntwwkklt sich in anrcgender, manchmal prickelnder stcndigkeit; den erysten dramatisle Scenen halten eine Reik)? heiterer Einfällc und Situationen gluckltck) das Gleicbgewicbt, so daß der Autor auf der fitiliäy ungesunden Grundlage dcr Handlung Lin Effektvolles und glanzendes Gebaudc aufgeführt bat, welchks eine überraschende und blendende Wirkung auf die Zuschaucr ausübt. Dsr Eindruck wäre noch ixxtenswsr, wenn einzelne Längen, welche das Schauspiel 111ng- wöh'nltcb ausdehnen, gekixrzt wiirden. DiE Jnscenirnng war in jeder Beziehung vorzüglich; die Dekorationen zcigtc'n ungewöhnlichen kiinst- lcrtscbcn Prunk; die einzelnen Scenen maren stimmiingsvvll arranairt, so_namenilich dic TreinZusscene und der Schlußakt mit dem in leise Daznmerung geHüÜth See und dem Verhallend'cn fernen Glocken- gclaut, wclchcs dcr Skbnsucht der .Hc'ldin nach der Todesrulw cinen sympathischen Hintergrund vsrleibt Die Darstenung, in Welcher wir vrelen alten Bekannten und in cbenjo r3icher ahl neuon Er"cheinnngcn begegnkten, war in (111211 Theilen vortrefflich. in „dsr Rolle des „Gcneral Canabailles" als eine immer kräftige Stutze des Refidenz-Theaters; den galanten Edelmann aus dsr alten Schule, den glücklichen Ehemann und den bis ins Junerste von der Untreue feinst Gemahlin getroffenen und in überwindendcr Sc[bst- lofigkeit Vergebcnden Gatten bracbte der vortreffliche Darstellkr in ergreifexiden Zügen zur Geltung. Hr. Brandt batte (He'lcgknbeit, in einer LlLbLÖsCML durch die Leidenschaftlichkeit seiner Darstillung sein Talent aufs Nsue zu bekunden. Einen alten, brummigen Haudegen gb Hr. Pansa (Oberst Merlot) mit köstlichem Humor, und Frl. Zipser war eine anmutbige fchwärmerische „Blanche'. Die Titelroüc pielte ein neues Mitglied, Frl. Kronau, mit bkstcm Gelingen. Dec Damekommt eine anaenebme Biibncnerscbeinung bei derKrcjrung so heikler NoÜen sehr zu Statten. Sie besitzt aber außerdem aroße Fähigkx'itcn für di? natürliche, u,n ezwungenc Wiedergabé Heißer Leidenschaft und hin- rxißaner Zärtltcéjkeit. In Frl. Lorm (Madkleine) stellte sich ein zierliches Talent für muntere „((iii)-en vor. Eine Hervorragende Leisiung war die des Hrn. Tewxle('Fros1ard); frischer Humor und herzlickps Empfindung machten sick) in seiner Darstellung in liebenswürdiger Werse geltend.. _ Der Verfal], welchc den alten und neuen Mit- JLUMM in gleichcm Maße gespcndet Wurde, durcbbrausie nach jedem
ktschlyß das Haus; nach dem dritten und leisten Akt wurde auch Dr._Dtrekwr Laytenburg gerufen, um den Dank für die in allen Theilen vorzüglich vorbereitete und gelungene Jnscenirung zu empfangen.
Im Belle-Alliance-Tbcater findet übermorgen die letzte Extra-Vorsteklung zu _halben Kassenvreisen sowie im Sommergarten das „leZte Volksfest 'in „dieser Saison statt. Am Donnerstag ver- abschreden 1.101) die Mitglieder des Ensemble-Gastspiels unter Leitung dss Hrn. Direktox §U'nno, und am Freitag beginnt das Ensemble- (Gcöstspiel der Mitglieder des Friedrich-Wilbelmstädtisch"
ea ers.
Nedacteur: R i e d e [.
Verlag der Expedition (Scholz). Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 8177, Wilhelmstraße Nr. 32. Vier Beilagen (einsckxließlick) 2 Vörsen-Beilagen).
Berlin:
(12357)
r. Reicher bewährte sick?!
zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
Berlin, Montag, den 12. September
„2149? 213.
GrfteB
eilage
1SZ'7.
*,
Statististhe Nachrichten.
Reli ionssiatistik im Königreich Sachsen.
Dem neue ten „Statistischen Jahrbuch für das Königreich Sachsen“ chsen am 1. Dezember 1885 außer 3064 564
anern, 10193 Reformirten und 86 952 Römischkatbolischen: 9u51271etrlutberaner, 839 separirte Lutheraner, 7 Protestanten, 49 ameri-
Hafolge gab es in Sa
kaniche Protestanten, 156 englische, 4 französische,
weiz»r, 1 spanischen und 1 tiroler Protestanten, 1 protestantisch-
Li „ testanttschv
[is -Unirte, 1 schMizer-Unirten, 2 Swedenborgianer,
' Wesleyaner), 5 bischöfliche Methodisten, 1 "Mitglied der LÉsetteltxlekéemsgemeinde, 9 der preußischen LandeSkircbx, evangelis en Brüdergemeinde, 50 der Tempelgememde, 20 der
evangelis en Trinitatis emeinde Angehörige, 897
66 Angehörige der englis en Kirche, 14 der erigliscbgn Ho kirche, 3 der englischen Staatskirche, 3 der englisch-btscböfltchen englisckp-Evangelischen, 1 englisch-Breitkirchlichen, 96 Presbyterianer, 2 schottische Presbyterianer, 9 Mitglieder der schottischen, 3 der irischen, 17 der amerikanischen Kirche, 82 Episkopale, 7 protestantisch- _ 10 amerikanisch-Episkopale, 2
Quäker, 1 Jrvingianer, 248 alt-Kaiholische, 11 englisch-Katholis e, 1 Papisten, 1 neu-Katbolifchen. 1G,rtechen, 495 griechisch-Katholts e, 3 griechjsch.Orienta1ische, 34 grrechrsch-Orihodoxe, , 4 Orthodoxe, 3 russisch-Ortbodoxc, 3 Armenier, 12 Armeno-Gregortaner, 2 armenisch- Ortbodoxe, 2539 apostolisch-Katholische, 122 Baptisten, 27 Mennoniten, 1786 Dissidenten, 6 freie Dissidenten, 73 Freireligiöse, 6 Frei- 9 Kongregationisten,
11 Chrisi-KaWolische,
Episkopale, 3 englisch-Episkopa[e,
Mitglied der freien Gemeinde, 2155 deutsch - Katholiken , Schüler Jesu und
sinnige, 1 2 Unitarter , 73 Konfessionslos e , 1
erner zählte man 7755 Israeliten, 13 Bekenner anderer Religionen,
45 hatten das Religionsbekenntniß unbestimmt, 206 gar nicht ange- eben. _ Bei einer aÜgemeinen Bevölxerungszunghme yon 7,37 0/0
at die Zahl der Lutheraner in dem 5jahrigen Zeitraum Vom 1. De-
zember 1880 bis 1. Dezemßer 1885 von 2876138 auf 3,064 564, also um 188 426 oder 6,55 0/0 zugenommen, die der Reformrrten von 9162 auf 10193, also um 1031 oder um 1,13 0/0 fich vergrößert, da- gegen die Zahl der Katholiken eine Zunahme von 72 946 auf 86 952, Die Katholiken
haben also fast Zinal so stark als die Lutheraner und etwa 2Zmal so stark als die sächsische Bevölkerung Überhaupt zugenommen.
oder um 14 006, d, 5. um 19,20 0/0 aufqueisen.
verbältnißmäßig starke Zunahme der Katholiken ist in durch Zuzug von außen ber, namentlich durch
lischer Arbeiter verursacht worden.
Zeit eine große Anzahl von Personen, namentlich auch
4 unirt- und 2 wallonisch-Reformirte, 10 Calvinisten, 2 winglianer, 2 Hussiten, 242 Unirte, 26 evangelisch-Unirte, 18 eng-
Von dem benachbarten, vor- wiegend katholischen Böhmen (auch von Italien) sind in der leßten
(Dr. I.) 1 schwedischen,
649 Metho- 1284 der
Ber 7755), haben während Sachsen ugenommen. geringer Yvon 2228
Anglikaner, der
irche, 1 auf
Einwohnerzahl von Dresden.
Vermehrung von 14,26 0/0.
Amtshauptmannscbaft ittau der Stadt Zittau sel [t die Dörfer gegangen sind). 2 Liberale.
10 000 Einwohner kamen in
bezirken, angelockt durch die sächsische Industrie, nach Sachsen über- gesiedelt; nicht weniger als 43 314 ' 1885 ortSanwesenden Bevölkerung waren österreickZs e angehörige, und allein im Jahre 1885 wurden 201 e
Personen der am 1. Dezember Staats- ierreicber in
Zu „Ueber
servirung von Wi Sandmann's Berl _ Aus dem Jagd Fragekasten. _
,
it liedern
Zahl der evangelischen zus dem dritten zu Heidenthum Jahre die Juden in Goethe, eme war in Dresden als die Bevölkerungs- zäblte man 1880 3179, ge enüber einer Volks- u Satte 1880 117, 1885 Aus dem
Die Lär 1880 nur in
Steigerung der Forsili
im Jahre 1880 auf 'e rankfurt a. 277.
kolonien in der R
dH YF er aup a e Zuzug katho-
in den Grenz- *Inhalt: Jagdliche Plaudereien.
Literarische Neuigkeiten und periodische Schriften.
Deutsche Iäger-Zeitung, Organ für Jagd, Fischerei,Zuck)t und Dressur von Jagdbunden. (J. Neumann, Neudamm.) Nr. 47._ Von Waldau. _ Eine Entenjagd
Kriegsfall. _
am James River in Virginia. Aus der Ia dtafche: Eine Hühnerjagd des Prinzen eschlag des RehwildeS“ in Nr. 43, der Wachtel in der mittleren Nabegegend. _ Ueber Springxn yon den sächsischen Untertbanenverband „aufgenomxnen. Außerdem hat der Hafen auf das künstliche Hasengeschrei. _ Ein Rothschenkel mit emer Zuzug katholischer landwirtbschaftltcherz Arbeiter z. B. aus Schlesien in einigen Gegenden des Landes neuxrdtngs ech ziemliche Ausdebn'ung gewonnen. So Verzei net auch die Kixchenstatistik in dem sechsjährt en 3 Zeitraums von 1880 is mit 1885 fur_Sachsen aus der evangelis en lieralen, 1 bischöflich-Reformirten, 7 englisch-, 23 französisch-, ] pro- irche nur 149 Uebertritte zum Katholizismus, 14 zu den Juden und 1442 zu anderen ReligionsgememsÖaften, umgekehrt dMegen 323 Uebertritte von Katholiken, 65 von Juden uyd 382 Von anderer Religionsgemeinscbaften zur evangelischen Kirche. ' selben Zeit betrug die Zahl der „lebend gebdrenen Kinder evangelischer Eltern aus gemischten Eben“ 17112, die TauÉen aus gemischten Ehen dangen 15 179. _ In fast demselben ältniß wie die Katholiken, namlich um 19,01% (von 6516 auf leisten 5 Ihre Zunahme 2353) zunabme überhaupt, nämlich 5,61% gxgen 11,44 0/0 Vergrößerung der In Leipzi 1885 dagegen 3664, also 15,26 % medr Die Stadt Zitta dagegen 144 Juden, was eine Zunahme um 23,08 0/0. bei einer Ver- mehrung der gesammten örtlichen Bevölkerung von 3,30 0/0 darstellt (diese Angabx beruht allerdings auf der bei dem vorhandenen Zahlen- materia1 nicht festzustellenden Vorausseßung, daß die Juden in der 1885 ebenso wie wohnten und nicht ettva seitdem auf Die größte jüdischen Bevölkerung (von 294 auf 533, also um 91,29 0/0'k)ei 16,50 % Bevölkerungsanwackys überhaupt ,hqt Chemnitz aufzuweisen. etpzig 215,1, in Dresden 95,6, in Chemnixz 48,1, in Zittau 14,8, im gesammten Königreich 24,4 Juden. Zur Vergleichung fügen wir hinzu, daß ' 10000 Einwohner in Posen 1075, m Furth 1072, tn ' 1012, in Beuthen (Oberschlesien) 958, in Mannheim 58, in Breslau 643, in Mainz 519, in Berlin 481, in Hamburg 445, in KarlSruhe 338, in Straßburg 337, in Köln 312, in Darmstadt 309, in Nürn- berg 305, im Deutschen Reich durchschnittlich 124 Juden entfielen.
lußmuschel am Ständer. _ Instinkt oder Verstand. _ ur servirung des für den Versandt bestimmten Wildes. _
Kultur- und Sittengeschichte nacb Origenes: 3. Mission. Staat und Äbrechnung zwischen klasfisÖ-ästbetisckyer und christlich moralistischer Weltanschauung. 2. Geschichte ihrer Entfremdung. _ Religion und ReligionSunterricht auf den höheren Schulen. _ Der Gustav-Adolf-Verem. _ Das christliche Bekenntmß und die Ger- mania. Zur Ent egnung. _ ' . vereine; Deuts er Kirchengesangverein; Allgemeine lutherische Kon- ferenz in Hamburg; Der ' Walde. Weber, rankfurt a, M.) Nr. 28. _ e. (Nack) einem Vortrag des Herrn Braza, K. b'ayer.O5er- förster in Bischolxsreut.) _ 11. Mittheilungen: Die Entwickelung der Durcbforstungske re. _ (FortseZun und Schluß des stetiographischen Kammerprotokolls.) _ e Zeitschriften: (Allgemeine schrift für Forstwesen.) _ Auf je Yrogramm des Harzer Forstvereins. *_ Verficherungsnachrtchten. _ in Bock als Gärtner. _ Ein güntiges Urtbeil für WaldbeMer _ Brüsseler Wektaussteüun . _ Gefa ren der Vögel auf dem DasVolkswobl( herausgegeben von ])r. Victor Böbmeri in Dresden). Nr. 37. _ Inhalt: Die Vertheilung des Einkommens im Königreich Sachsen. _ Ver- fehlte Berufsplane. _ AussieÜungen und der Arbeiterstand. _ Ferien-
V R t-Wei . or e ung.) _ M :) ß (F UYi helm. _
Band 1T. _ Fehlen
Kon- ur Kon- ld, besonders von Ge ügel jeder Art. _ Aus iner Markthallen-Beri 1 vom 6. September 1887. schuß. _ Lustige Ecke. _ Räthsel. _ Brief- und
Inserate.
Evangaliseb-Lutherisches Gemeindeblatt für die
n der- ebildeten Glieder der evangelischen Kirchen (Leipzig, Jr. Wilk). Grunow.) Nr. 38. _ Inhalt: Gott ist die Liebe. 2. _
Skizzen zur christlichen Verhältniß Herder's Bruch mit
Jahrhundert der Kirche.
Judentbum. _
Verschiedenes: Evangelische Arbeiter- Geistltcbe und die moderne (Gesellschaft. Wochenblatt für Forstwirthscbaft. (P. Inhalt: 1. Abhandlungen: Zur württembergiscben Forsioraanisation. Forst- und Jagdzeitun und Zeit- _ Vermischtes: Berliner Wild ericht. _
eer. gemeine Ausgabe der Sozial-Correspondenz,
beinprovinz. _ Ueber Frauenmoden. _ Arbeiter-
verhältniffe: AusZcbußfiZung des Vereins zur Förderung des WobW der arbeitenden K affe in Waldenburg. _ Re e
Kinderarbeit in Belgien. _ Hausfleiß. _ Ar eiterwohnungsfrage. _ Soziales: Sparkaffenwesen. _ Lehrkurse der Diakonissen für den Die Armenanstalt zu Lübeck. _ Kindergarten-Verein. _ Alkoholverbrauck) in England. _ Beila e: Ein Frauenqefängniß in Massachusetts. _ Literatur (.Arbeiterfreun “, Heft 2, 1887). _ Anzeigen.
ung der Frauen- und
Der Breslauer
1. Steckbriefe und Untersuchungs=Sachen.
2. erangsvoüstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u.
3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungemc.
4. Verloo un , Zinszahlung 2c. von öffentlichen, Papieren. 5. KommcindiZt-Gesellschaften auf Aktien u. Aktien-Gesellsck).
dergl.
Oeffentlicher Anzeiger.
10. Fam
6. Berufs-Genoffenscbaften.
7. Wochen-Ausweise der deutschen Zettelbanken. 8. Verschiedene Bekanntmachungen.
9. Theater-Anzei en.
ilien-Na rjchten_ ; In der Börsen-Beilage.
2) Zwangsvollftreckungen, Aufgebote, Vorladuugen u. dgl.
[27697] ' ' In Sachen, betreffend die Zwangsverstei erung
der bisher dem Erbpäckxter W. Ripcke zu „leinen ebörigen Häuslerparzellen Nrn, 17 bis 26 ist zur bnabme der Rechnung des Sequssters, zur Er- klärung über die THeilungsplane, Fowie eventuell zur Vornahme der Vertheilung Termin auf Sonnabend, den 24. September 1887, Vormittags 11 Uhr, Zimmer Nr. 8 bestimmt, zu welchem der Sequester, die Gläubiger und der Schuldner hierdurch geladen werden. Wismar, den 3. September 1887. (Großherzogliches Amtsgericht. Zur Beglaubigung: D a n n e l) l „ Act.-Ge5., Gerichtsscbreiber.
[8299] Aufgebot. ,
Der Lehrer Paul Nocke zu Delißs hat das Auf- gebot des ihm gehörigen, im vorigen abre verloren gegan enen Sparkaffenbucbes der Stadtsparkasse zu Deliy7ch Nr. 12471, lautend auf".L,ei)rer §])aulRocke in Deliysch“, mit einer gegenwarttZen Einlage von 1050 .,“ 72 «5 beantragt. Der Jn aber, des Spar- kaffenbucbs wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. Dezember 1887, Vormittags 11 Uhr, Vor dem unterzeichneten (Gerichte, Ratbbaus, 1, Treppe,
immer Nr. 5, anberaumten Auf ebotstermme [eme
echte anzumelden und das Sparka?senbuch vorzule en, widrigenfaUs die Kraftloserklärung des Sparka en- buchs erfolgen wird.
Delißsch, den 5. Mai 1887. '
Königliches Amtsgericht.
[26027] Aufßebot. ' , Der Vormund des a wesenden Claus Friedrich Weiland aus Sterup, Theodor Lorenzen 'zu Grün- bqlz, hat glaubhaft behauptet, daß beim „Brande femes Wohnhauses in der Nacht Vom 5. zum 6. Juli 1887 ein auf [eines Mündels Namen laufendes Sparkassenbuck) dec Steraper Spar- und Leihkaffe Nr.. 26 über 656 „76. 58 «3 verloren gegangen, wahr- seheinlich verbrannt sei, und das Aufgebot der be- treffenden Urkunde beantragt. Demgemäß wird der Inhaber dieser, Urkynde auf- gefordert, spatesiens im Aufgebotstermm am 9. April 1888, Vormittags 10 Uhr, zu Kappeln bei dem unterzeichneten Gerichte seine „Wx? anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfaUs die KraftloSerklärung derselben er- folgen wird. Kappeln, den 20. August 1887. Königliches Amtsgericht. Abtheilung 11.
[27959] Der Herzogliche Macstallamts-Pedeü a. D. Wil- K? m Wendel und der Ci arrenfabrikant Carl Henze leselhsi haben das Auf eßot der Herzoglich Braun- chwelglschen Landesschuizd-Verschreibungen 1) vom 1. Januar 1853 132.116. Nr. 1078 über 50 Thlr., 2) vom 1. April 1862 1-it-O. 1a. Nr. 2225 über 00 T lr.
Die Inhaber dieser Obligationen werden auf- gefordert, spätestens in dem auf - den 4. A ril 1888, Mor ens 11 Uhr, vor Herzogli em Amtsgericht, immer 27, ange- seßten Termine ihre Rechte an solche anzuxnelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfaÜs dle Obliga- tionen für kraftlos erklärt werden Werden, Braunschweig, den 6. Septemder 1887. Herzogliches Amtsgericht. L. Rabert.
[8289] Aufgebot. „ Auf den Antrag des Kaufmanns Carl'Braun in Königsberg wird der Inhaber des an ebltck) Verloren gegangenen Wechselentwurfs, (1.41. ugsbur , den 188.., über 863 „76 10 43, zahl ar am 31. Mai 1887, acceptirt von dem Kaufmann Cgrl Braun in Königsberg, hierdurch aquefordext, seine Rechte auf dieses Blancoaccept spatesiens im Auf- gebotstermine den 15. Dezember 1887, Vorm. 115 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte (Zimmer Nr.'62) an- zumelden und das Accu 1 vorzulegen, widrigenfalls die KraftloSerklärung der ele erfolgxn wird. Königsberg i. Br., den 3.“ Mat 1887. Königliches Amtherrcht. 17111. [27957]
Aufgebot. Es haben
1) der Käthner Johann Wittmaack zu Bielenberg das Aufgebot der Von der WitWe Magdalena Wittmaack, geb. Baumann, in Glückstadt gm 21. Juli 1868 beziehungsweise 5. April 1872 an ihn über 2000 Thlr. Pr. Erf., jeyt 6000 „M ausge- steÜien, im Glückstädter Schuld- und Pfandprotokoll Nr. 111. 1701. 50 protokoÜtrtcn, jeßt im Grundbuch von Glückstadt Band 111. Blatt 528 Abtb. 111. Nr. ], eingetragenen angeblich verlorenen Ob'ligatton,
2) der Käthner Marcus Seemann zu Detchreihe
das Aufgebot des verlorenen Ausweisun sVergletchs vom 28. Februar 1800 zwischen Jacob Ge rtWittwe, Metta Gehrt, und ihrem Sohn Jacob Gehrt, "aus welchem auf seinem Grundbesiß für le teren, fruher im Schuld- und PfandprotokoÜ für roß-Kollmar 1701. 215, jetzt im Grundbuch von Groß-Kollmar Band 17. Blatt 152 Abtheilung 111. Nr. ], annoch 100 MZ Ext., Zest 120 „M, ungetilgt sieben,
sowie die Lö chung dieser längst berichtigten Post üöer 120 «16,
3) der Kopiist S.Weben in Glückstadt als Ver- walter des Nachlasses der WittWe des weil. Messgr- scbmieds J. Tf. Huber, Johanna Catharina Caccilte, geb. Liebke, besekbst, '
das Aufgebot des auf den Namen des weil. Ebe- mannes F. Zuber im Jahre 1863 angestellten imd verlorenen ontrabucbs des" hiesigen Creditverems, eingetragene Genossenschaft, uber 200 „M
beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. Dezember 1887, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte anberaumterz Auf-
ebotstermine ihre Rechte an nmelden und die_ Ur-
?unden vorzukegen, widrigenfa s die Kraftloserklarung
der Urkunden erfolgen wi d. Glückstadt, den 5. September 1887.
[27946]
Anfg
reitag, den 21. Oktobxr vor dem unterzeichneten Gerichte anstehenden Termme
_ *
Der Eigenthümer
Laufende Nr.
Name, Vorname, Stand [
ebok
' Nachdem die Bruchhausen-Syke-Tbedinghausener Meliorations-(Genownscbaft in Bruchhausen die unten näher be eichneten Grundstücke durch Kauf bezw. Tausch sichtigt und nunme r durch ihren Direktor das AufgebotSverfabrxn _ , , die an den unten bezeichneten näher beschriebenen Grundstücken Ctgenthums, Naher-, lebnrechtltcbe, fidei- kommissarische, Pfand- und andere dingliche Rechte, insbesondere_auch ervituten und Realberecbttgungen zu Haben vermeinen, auf efordert, solche Ansprüche und Rechte spatestens in dem auf
anz oder t eilweis zu enverben' beab- eantragt hat, so Werden biermtt alle,
er., Vormittags 11 Uhr, , anzumelden, widrigenfaÜs fur den sich n1chtMeldem
den das Recht im Verhältniß zum neuen Erwerber verloren geht. Beschreibung der Grundstücke: ;
Nummer des Kartenblatts
un der Parzelle
Kulturart Wohnort
Kämmerei [ Kämmerei i
Die Pfarre , _ „ Stramann, Johann Heinrich, Backer, Gast- wirtk) und Mühlenbefißer
Lehmkuhl, Louis, Oekonqm Müller, Christian, Arbeiter Wolff, Christian, Böttcher Schmidtmann, Louis, Oekonom Die Pfarre ,
v. d. Bu che, Freiherr
Der Fle en , Schmidjmann, Louts, Oekonom Der Domänen-Fiskus
p_- OOOQQW SW » j-i
p_dj-lj-I NWO“
Döbling, Heinrich, Gastwirt!) Schwarze, Philipp, Oekonom Der Domänen-Fiskus
17 | Reinecke, Heinrich, Eggekötbner Hoya, den 27. August 1887.
***-**- OWN
(:. Gemarkung
a. Gemarkung Hoya.
b. Gemarkung Dedendorf.
Wies e Uferlcmd
Hoya 1. 171 1. 255 ' 1. 257 1. 1055/258 1. 981/412, 982/414 11. 984/416 1. 389 u. 392 1. 382 1. 374 1. 261 1. 262 1. 263 1. 1086/26411 1087.“'284 1. 270, 271 n. 272 1. 9881275
,
Hoya ' 111. 8 . 111. 9 111. 84/11
MÜ. 51
overbagen. overbagen |
Königlicbcs Amtsgericht. 1. L e m m e r.
[27960
Auigebot von Sthuldurkunden.
Auf Antrag Beikommender werden Alxe, welcbe auf nacbverzeicbnete, in den Schuld- und Prandvroto- kollen des Amtsgerichts MöUn protokoUirte, angxb- lich nicht mehr validirende Forderungen, da an_gc[*._11ch die Schuldurkunden verloren gegan en, Amvzuchc und Rechte erheben und geilend ma cn zu kdnnm vermeinen, biedurck) von Geri'ckytsjvegcn geladen, [olcbe spätestens im Aufgebotstermm am
DonuerftaH5 den 8. Dekrember d. J.,
or eus 11 hr, ' , unter Vorlegung der rkundcn anztzmcldcn, widrigxzi- faÜs die letzteren für kraftlos erklart und die Poste in den Schuld- und Pfandproiokdacn gelöscht werden
ollen.
s 1) Auf dem Jolium dcr Frz.Joch, Htinr. Gräpcr- schen sk Hufe in Breitenfelde (Breitexiieldcr Schuld- und Pfandprotokou F?. 1701. 20 p. 249)
beantragt.
Köni liebes Amtsgericht. 27. B u r ck) a r d i.
“auswirtbs, Y Hufners Joch. Heinr. Reimers zum * err.) e von 1949 .“ F. 273 und 196 Thlr. 12.2/3,
b. Yrautsckmß der Ehefrau des1elben Catb.Marg., geb. Eggers, ac! 369 Thlr. C9ur.,
33 a. und b. nach Hausbrtef vom 21. Oktober 1841,
o. Abfindung der 4 Geicbwister des antretenden Wirths, ! Hamers Jock). «Heinr. Renners ziim Be- trage von 1600 Tblr. Cour. nebst Naturalien und Wobnrcht,
nacb Hauskricf vom 11. Dezember 1850,
ck. an W wail. Baucrvogtssobns Frs. Joch. Gräpet in Breitmfcldc, Wnorennen laut Obligation vom Y Jckmax 1317??ij ZZ)? Fix. Lm, zu 3% p. o.
m cn am, a r n tgung.
s. dcn Gebrüdern Job. Heinr. und, Joel). Heinr. Fickbaum _auk ihrer Frauen Lebenszeit laut Bau- und Wctdökvntrakts vom 8. Februar 1856 einge- räumtcs WodurcÖt,
f. den Ebclcutcn Jock). Andr. Diestel und Anna
&. Abfindungen der 11 Geschwister des autrctcndcn
Magd, geb. Reimers, sowie den Eheleuten Haus