1887 / 232 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 04 Oct 1887 18:00:01 GMT) scan diff

Marktlage seit unserem letzten Bericht über “diesen Arxikel unverändert erhalten. Wir meldeten bereits in upserem vort rn Bericht, daß wiederum große Posten von Schienen m nächster ett zur Vergebung kommen und man ist allerseits gespannt, wie [ich bei derselben der belgische Wettbetrieb verhalten wird, nauzentlicb da einige Ablieferungsstellen für Belaien in Hinsicht arzf die Fracht- verbältniffe sehr günstig liegen. Die Waggonfahrrken sind nur schwach beschäftigt, doch scheinen in der leßten 'Zeit neue Aufträge, wenn auch wemg belangreiche. einzukaufen. Es md per Oktober cr. auSgescbrieben 47 ersonen- und Gepäckävagen und von den württem- bergiscben Staats abnen 50 offene und 50 bedeckte GüZerwa en. -- Die Maschinenfabriken und Eisengießereren [kind, wie wir schon verschiedentlich berichteten, beser beschäftigt urid ist die Nachfrage, namentlich vom Jnlande her, eine im Ganzen befriedigende. Die Preise sind, wie bisher, noch immer sehr gedrückt und hat eine Aufbefferrmg derselben bis jekt noch nicht durchgeseßt werden können. Vereinzelt liegen Aufträge an längere Zeit vor, so daß viele Werke bei bexch1änkter Arbeiterzahl wieder in annähernd regelmäßigem Be- trieb swb befinden. Die Gelbgießereien waren im Septexnber eben- falls hinreichend bcschäftigt, rind ergänzten _die neu einlaufenden Be- stellungen voliständia den Vermndt. Auftrage sind noch für ca. 26- 3 Monate vorhanden.

- Der Geschäftsbericht der Sächsischen Maschtnsenßabrik zu Chemniy konstatirt, daß ein Aufschwung aÜer anustrretbatigkeit fich erhalten hat, daß Aufträge hinlänglich eingegangen und die Werk- stätten auSreichend beschäftigt geWesen sind, ja, daß selbst an einige Abtheilungen des Betriebes Anforderungen berangetreten Waren, welche Feierabend- und Nachtarbeit nötbig machten. In Folge dessen ist auch der Umsay des Betriebsjabres 1886/87 em cnjspreckyrnd größerer gewesen; er s1c1lt [ich auf 7 553 923 «16 gegen 6901121 216 im Vor- jahr, wobei ein Robgrwinn erzielt wurde von 713 791 „16 gegen 579 968 „46 im Vorjahr. Gemäß BischluK des Aufsichts- ratbes wird der Generalversammlung die Fertbkilung einer Dividende von 6% in Vorschlag gebrackyf, wvbei 157 001 „15 an ordentlichen Abschreibungen und 20000 316. an auÉerordcntlichcn Ab- schreibungen zur Verbnchung gelangen sollen. er Gesammrbetrag der im Abschlußjabre aufgeWendeten Rohmaterialien, Kohlen und Zünder betrug 2626 368 „16 gcgen 2545 394 «16 im Vorjahr. Die verausgabten Gesammtarbeitslöhne betrugen 2 642 908 „M gegen 2334 731 „76 im Vorjahre, demnach mebr 308176 „46 Die Gesammt- summe der Werkstattaufnahme am 30. Juni d. J. stellt fick) auf 2058153 „16 gegen 1857 265 „16 im Vorjahr. Die * Gcsammt-Abschreibungen betrugen am Ende des Abschluß- jabres 4773181 „16, zu denen hinzutrcicn 177 001 «16 Summe der diesjährigen Abschreibungen, 4 950183 316 = 66 0/0 des Aktienkapitals. Auf Hypotheken-Conto sind im Ganzen zurückgezahlt 421800 «16 Zurückgestellt wurden in Summa 226 533 28 auf Re[ervrfvnds und 600 000 216. auf Spezialresrrve. Die Betriebsmittel ergeben sich aus folgenden Ziffern: Aufnahmebestand 2158153 «M, Wechselbestand 369 578 «16, Kaffabestand 114 086 „16, Effektenbestand 823 802 «46, Soübestand des Conto-Corrent-Conto 1116237 „16, zusammen 4481 858 316 Hiervvn abgezogen: Bestand des Rcscrdrionds 200017316, Bestand der SprzialrrserVe 600 000 „16, Bcsiand dcs Rescrve-Contds für schwebende Verbindlichkeitcn 429208 216, unerboben gebliebene Divi- drnde 3378 316, Ausstattung des Reservefonds für 1886/87 26 516 „M, Tantiéme für den Aufsicbtßratb für 1886/87 25 1901/16, Dividende 1111 die Aktionäre für 1886/87 450 000 „8, vcrblciöcn 2747 247 316 = 36,63 0/0 des Aktienkapitals. (Einschlicßlicb des Reservrfonds und der Spezialreserve bejragen die Betriebkmittel 3 574 081 „11- = 47,66 0/0 des Aktirnkapitals. In das laufende Geschäftsjahr wurde eingetreten mit einem Auftragsbestand von 2934 591 „16 gegen 1635 622 „76 im Vorjahr. Auch diese Zakl belegt die frübrr bereits erwähnte That- sache, das; wieder eine Zeit.];esteigertcr Nachrage und gesteigerter Betriebstbätigkeit eingetreten ist.

London, 3. Oktober. (W. T. B.) Wollauktion. Tendenz stetig, Preise underändert.

GlaSgow, 3. Oktober. (W. T. B.) Die Ver- schiffungen von Roheisen betrugen“ in der vorigen Woche 9400 Tons gegen 7600 Tons in derselben Woche des Vorigen Jahres.

„Bradford, 3, Oktober. (W. T. B.) Wolle ruhig, un- jvßerxrndert, Garne ruhig, ungeachtet niedriger Preise, Stoffe ,a iger.

St. Petersburg, 4. Oktober. (W. T. V.) Die Privat- 1) anken [ablcn von beute ab für Einlagen auf laufende Rechnung und für Einlagcn ohne Kündigungsfrist 3 0/9 an Stelle der bis- herigen 23 0/0.

Washington, 3. Oktober. (W. T. B) Das Schaßam1 hat für 53250 Dou. 40/0 und für 242 500 Doll. 430/11 Obliga- tionen angekauft.

[Submissionen im AuZlande.

!Jtalien.

1) 12. Oktober, 4 Uhr Nackxmitiags. 00361112: Sattlerutensilien vrrschicdencr 4780 Lire.

2) 13. Oktober, 2171111196. 131113210116 00361112. Spezia. Ballast in Brodcn aus altcm Eisen. 1000 1. Vor-

anschlag 130 000 Lire. 3) 26. Oktober. Mailand. 1111111111 0111116311611: (Gummi und Guttapercba. Bedarf für 3 Jahre. Ferner in Aussicht stehend: 4) Straßenbahn von Cbiavari nach Borgo _Chicagna.

Näheres bei dem Ingenieur Primo Eduardo in Cbiavart.

12. 1418611816 Voranschlag

11. 1116111161 in

TU 1 in. Art.

Verkehrs - Anstalten.

111. Jnternatiqnalrr Binnrnschiffahrts - Kongreß Frankfurt am Main 1888. _ Dre Bestrebungrn, welche seit einem Dezennium beinahe in aUen Kulinrsiaaten die Hebung der Binnenschiffahrt bezweckten, hatten die Nothwcndigkrit erkennen lassen, eine internationale Vereinigung zur Fcststeüung aÜgemeiner Prinzipien für die Binnenschiffahrf zu schaffe„n. Dieser Gedanke fiihrte zu den internationalen Kongreffcn zu Bruffel rm Mai 1885 und zu Wien im Juni 1886. Durch die Berathungen im Kongreß soll das Interesse für die Hebung und Verbesserung der Schiffahrt, fiir die Schiffbar- machung der Flüsse ux1d fiir den Bau künstlicher Wasserstraßen in den weitesten Krei1en wachgerufen, belebt und erhalten, der Nachweis des wirtbschafxlichcn Werths der Binnen-Waffer- straßen erbracht werden, und eme, gemeinschaftlicbe Behandlung der einschlägigen bau- und betriebstechmscben'Fragen, sowie der Austausch gewonnener Erfahrungen stattfinden. Mttglieder des Kongresses find: 1) Die Delegirtrn der Regierungen, Landes- und Gemeindedertre- tungen. 2) Die Delegirten der Korporationen und Vcreine. 3) Die Referenten für die zur Beratbun festgesetztewFragen. _ 4) Diejenigen Personen, welche entweder dur) die Orgamsations-Kommisfion zur Theilnabme an dem Kongreß eingeladen wurden odcr über erfolgte Anmeldung eine Mitglicdékarte erhalten haben. 5)“ Die Mitglieder der Organisations-Kommi]sion. Als Versammlungsort für den 111. im Jahr 1888 abzuhaltenden Jn_ternatiorralen Binnenschiffabrts-Kongreß wurde rankiurt am Mam geWablt. Bebufs Durchführung dieses Be Öluffes und um die erforderlichen Masßnahmen zu treffen, ist für die Vorarbeiten eine Organisations-Kotrmis ion gebildet worden, welche sich am 24. September d. I. im Saale der Handelskammer unter dem Präsidium des r?errn Ober-Bürgrrmeistcrs 1)1'. Miquel fonstituirt bat. Zu Vize-Prä rdenten wurden die Herren Kommerzien- Rath Diffené, PräHdenr der Handelskammcr-Mannbrim, Geheime Kommerzien-Ratb icbel, Präsident der Handelskammer-Mainz, Stadratb Dr. „jur. Matti und Kommerzicn-Ratk) Passavant, zu Schriftführern die Herrey Albert GoeH-Rigaud und Konsul Puls gewählt, als Mitglieder die erren Geheime Kommerzren-Rafl) Petsch- (é-éoll, räfident der Hand.ls ammer, Stadt-Bauratb Lindley, Si m. Cobn- c-peyrr, Baron L. von Erlanger, Genrral-Konsul Stadtrat!) Al ert Meyler, Frankfurt (1. Main, Prof. 131". Schlichting, Präfident des Vereins zur Hebung der deutschen Fluß- und Kanalsch1ffabrt, Berlin, Geheimr

Kommerzien-Ratb Wecker, Präsident der Handelskammxr, Offenchb am Main, Geheime Regierungs-Rath 131-. Aug. „Meißen, Berlin. Nach gescbebener Konstituirung wurde die Koovtaiton einer größeren Anzahl namhafter Persönlichkeiten vorgenommen und das Arbeits- programm vorläufig wie folgt festFeseßt: 1) Vervollkommnung der Statistik des Vinnenschiffabrtsverke ck. '2) Yerbe erung der Schiff- barkeit der Flüsse. 3) Welches smd dre geergnetten Fabrzerrge und deren Fortbewegungßmittel auf den dem großen Verkehr dxenendxn Binnenwa erstraßen? 4) In wie Wert md „Seekanale 'fur den Ver ebr ns Binnenland volkswrrths aftltck) berechtigt? 5) Nußen der Schiffbarmachung der Flusse und der Anlage von Schiffahrtskanälen für. die Landwirthscbaft. In das Programm 1911 ferner die Besichtigung der Hafenanlagen von Mannbe1m und „Mainz mit entsprechenden Vorträgen aufgenommen werden. „Als Zeitpunkt des Kongresses ist vorläufig Mitte September 1888 m AuYficbt ge- nommen. Alle Zuschriften bezüglich des Kongresses [_"md zu richt'en an die Organisations-Kommission des 111. Internationalen Binnen- schiffabrts-Kongreffes zu Händen des errn Konsuls Puls, Handels- kammer, Neue Börse, Frankfurt a, .

London, 3. Oktober. (W. T. B.) Der Castie-Dampfer „Hawarden Castle“ hat heute auf der Außrerse Lissabon

passiri.

Sanitätsweseu und Quarantänewesen.

* Rumänien. _ ' ,

Die zu Konstanva und Salina rumamsäJersertS angeordrieten Quarantäne-Maßregeln bezüglich derjenigen Prodemennzen 9118 I t a l l e n , Welche nicht sudor in einem türkischen Hafen eine.;funftagige' Quaran- täne abgemacht haben, [md nunmehr auch auf die Prodemrnzen afus dem Theil der italienischen Küste ausgedehnt _wdrden, welcher 1111 Westen zwischen der französischen Grenze und erta-chchra und im Osten zwischen der österreichischen Grenze und Ancona liegt. (Vergl. auch .,.R-A." Nr. 215 vom 14. September 1887.)

SchWeden., ,

Laut Bekanntmacbung des Königlich [(chdtsrhrn' Kommerz- Kollegiums vom 24. September 1887 [md 'das ital1emsche Gebiet Latium (Provinz Rom) und die InselSardimen als von der Cholera befallen erklärt worden. Al '

gter

Der General-Gouverneur von Algerien bat durch Erlaß vom 17. September 1887 Verfügt, daß alie Prodenienzen von Malta und Italien, insbesondere diejenigen von Sardirrien, Sizilien und Panteilaria, bei ihrer Ankunft in Algerien einer Beobachtungs-

uarantäne unterworfen werden. ,

Die Dauer dieser Quarantäne ist fiir Dampfschiffe auf fieben und für Segelschiffe auf fünf Tage festgesetzt. "

Denjrnigen Provenienzrn, welche in Tu116112n arigelegi Haben, wibrd cFir in der Regentschaft abgehaltene Quarantäne 111 Anrechnung ge ra t.

Berlin, 4. Oktober 1887.

Preußische Klassenlotterie. (Ohne Gewähr.) *-

Bei der estern fortgesetzten Ziehung der 1. Klasse 177. Königli preußischer Klas enlotterre fielen m der NaYmitrags-Ziehuna:

1 ewinn von 30000 .“. au! Nr. 126 426.

1 Gewinn von 15000 „16 au Nr. 150 159.

1 Gewinn von 10000 216 auf Nr. 142 544.

2 Gewinne von 15,00 „16 auf Nr. 24 544. 69 359.

2-"Gewinne' vonsHW „16 auf Nr. 32 150. 77 794. _

" “8 Gewinne von 300 „46 auf Nr. 34729. 99 633. 114 665.

"“Bei der heute fort eseßten Ziehung 'der 1. Klas]? 177.

§61Ziglich preußischer Kia enlotterie fielen in der Vormittags- 16)ung:

1 Gewinn von 5000 «16 auf Nr. 138 803.

1 Gewinn von 3000 „16 cm! Nr. 49 718.

1 Gewinn von 1500 316 an Nr. 38 608.

1 Gewinn von 500 „16 auf Nr. 107 633.

3 Gewinne von 300 „46 auf Nr. 11 603. 36 901. 131 193.

Der General-Stabsarzt der Armee, Chef des Sanitäts-Corps und Direktor der militärärztlichen Bildungsanstaltrn, ])r. Von Lauer, widmet dem Verstorbenen Wirklichen Geheimen Raik) 11011 Langen- beck folgenden Nachruf:

Durch den am Abend des 29. September in Wiesbaden in Folge eines Schlagf1uffes eingetretenen Tod dcs Königlichen Wirklichen Geheimen Raths, General-Arzt 1. Klasse 13, 16. 311116 drs Sanitäts- (Corps, Herrri Professor Dr. von Langenbeck, Hat das genannte (Corps und das gejammte Militär-Medizin011vesen cinen bekla answertben, schweren Verlust erlitten. In Friedenszeiten viele JaFre Hindurci) ein uncrmiidlichrr bewährter Lehrer an den militärärztlichen Bildungs- anstalten und bei den Wiederholungskurscn für Militärärzte, war von Langenbeck in aklrn Kriegen seit 1848 ein stets bülfsberciter„ treuer und zuderlässiger Beratber, dessen genialer Erfahrung unendlich viel segeerreicbe Erfolge zu danken sind. „Sein Name wird in den Annalen der Kriegschirurgie, sowie der preußischen militärärztlichen Vildun s- anstalten und des gesammten Militär - Sanitätswesens undergesLen bleiben; diejenigen Sanitäts-Offiziere aber, welche den Vorzug hatten, mit ihm in persönliche Beziehung zu treten, werden in unauslöscb- licher Erinnerung an die Liebenswürdigkeit [eines Wesens und an seirßc Freundestreue ihm ein verebrungsvolles, dankbares Andenken be- wa ren.

Baden-Vaden, den 30. September 1887.

Das Centralcomité der Deutschen Vereine vom Rothen Kreuz (Haß) veröffentlicht nachstehenden Nachruf: ““

Durch den am 29. September zu Wiesbaden erfolgten Tod Sr. Excellenz des Wirklichen Geheimen Raths Dr. Bernhard von Langenbeck hat das Centralcomité der Deutschen Vereine vom RHYTHM Kreuz einen überaus schwerrn und schmerzliche11 Verlust err en. -

Der Verewigte, welcher dem Centralcomitä won deffen Grün- dung 1111 bis zu ,[einem Tode angehörte, bat [ich während dieser lang jährigen Dauer owobl an denforganisaforiscben Arbeiten des Central- comités, wie an dessen prgkttsckyer Thätigkeit in eingehendster Weise betheiligt, ohne in dieser Mitarbeit auch nach der vor einigen Jahren erfolgten Verlegung des Domizils von Berlin nach Wiesbaden irgend welche Unterbrechung eintreten zu lassen.

Die hervorragenden Kenntnisse des Verewigten, sein warmes Interesse für unsere Sache hatten ihn zu rinem unserer sichersten und treuesten Beratber gemacht, [eine große Liebenswürdigkett im persön- lichen und geschäftlichen Verkehr ihm die Herzen aller [einer Mit- arbeiter gewonnen. _

Wir werden dessen stets eingedenk bleiben, und sein Andenken stets in hohen Ehren halten. **

Berlin, den 1. Oktober 1887.

Den Freunden des CbamiTso-Denkmal-Unternehmens

ist, wie das betreffende Comité m ttheilt, eine hohe Freude zu Theil eworden: Se. Majestät der Kaiser haben eine einmalige Bei- ülfe von 1000 „16 bewiliigt, und das Unternehmen kann in Folge dessen im Großen und Ganzen als gesichert betrachtet werden. Haben die wegen Ermittelung eines geeigneten Aufstellungsplaßes eingeleiteten Verhandlungen den gewünschten Erfolg, und findet das Resultat derselben die AUerhöchste Genehmigung Sr. Majestät des Kaisers und

KöniÉ, dann ist die Enthüllung des Denkmals am 21. August 1888 mit icherbeit zu erwarten. Angesichts einer solchen ermutbigenden Unterstützung wird in den Kreisen des Comités der Hoffnung Raum egeben, daß die von vielen Seiten gewünschte Arxbringung eines

ronze-Reliefs an dem Postament, wofür em sgefalltger und mit einem Mebraufwande von etiva 1500 „M Herzu txllender Entwurf desselben Künstlers, welcher die Marmorbüste liefert „- Julius Moser -- bereits vorliegt, ebenfalls die erforderliche finanztelle Unter- stü ung des Publikums finden werde. Beiträge bieriiir nimmt, wie frü er, die Depositenkaffc der Deutschen Bank, Berlin 77., Mauer-

straße 29, in Empfang. ,

deutsches Kunstgewerbe hielt am [e ten Mittwoch [eine erste SiZung nach den Ferien. Jn derEr- ö nungSrede erinnerte der sie vertretende Vorfißendr, „Fabrikant A. MÜÜer, an die dreieinhalbjährige Thätigkeit des bisherigen ersten Vorfißenden, des Geheimen Regierungs-Ratbs Reuleaux, welcher in Folge überhäufter Arbeitslast Lick) genöthigt gesebrn bat, sein Amt niederzulegen, und sprach demsel en den wärmsten Dank des Vereins aus für seine hervorragenden Verdienste um denselben. „Demnachft berichtete Hr. A. Pabst iiber die, Ergebnisse ciner vom Verein außgrxchriebenen WettbeWerbung um Entwürfe zu [tilgerecbten Liqueurflasäyen und Krügrn; die eingegangenen Skizzxw waren zur Ansicht auSgesteÜt. Archijekt Walle? gab einen Rückblick auf den im Juli d. J. hirr statt ehabtenDelegirtentag des Verbandes deutscher Kunstgewerbe-Vereine. Hieran schlossen [ich Mittheilvngcxi ubrr die im nachsten Jahre zu München stattfindende Deutscb-nattonalc Aus- stellung, deren Beschickung der Vorstand dringend empfahl. Land- ericbts-Dirckwr Junghann theilte das für die Feier des bcdor- iztebenden zehnjäHrigen Stiftungsfestes aufgestelite Programm mit, welches von der Versammlung genehmigt wurde. Nack) demselben wird am Stiftungstage, Mittags 12 Uhr, eine feierliche Festfißrmg statt- finden, und am Abend drs nächsten Tage_s ein gemcinsanws Fes1n1a51 der Mitglieder und iHrcr Damen und Gä1te. Vorgrleqt und besprocl'en wurde durch den Malrr Reimers ein chinesisches Armband von'srltenrr Schönheit, durcb Hofrath Schwer eine Kollektion von Majol1kcn aus der Kunstanstalt des Hrn M. von Heider in München, wrchr fich durch geschickte Nachahmung altcr Vorbilder und gelungene Aus- fiihruug auszeichnen, sowie verschiedene Fayencesckywieln aus dern Atelier drs Malers Haase in Hamburg, bemerkraswcrtk) durck) dre schöne, streng stilifirte Zeichnung der Ornamenté.

Der Verein für

Zur Erlernung der übrung 2c. vvn Patronenwagen sind Untsroffizirre und Mann christen der Truppe11tbrile dcs Garde- und des111.Ar111ee-Corps (mira. 4W0chen zu den beiden GardL-Fcld- ArtiÜcrie-Regimentern kommandiri worden und hier eingetroffen.

' Aiben, 4. Oktober. (W. T. B.) Heute früb_fand auf dem griechischen Kontinent, den ionischen J1111'ln und den Cyk1adrn rin heftiges Erdbeben statt. Schwach? Crsrhütte- rungen wurden im Peloponnes wahrgenommen. Nack) den bis jrtzi dor11eger1den Nachrichten schcint dasselbe keinen größeren Schaden an- grrtchtet zu haben.

Im Königlichen SÖauspieWause [11,316 (1111 Sonntag Hr. Max Grube sein Gastspiel fort. Er Hat bereits eine ganzeReibe von Rollen zur Ausführung gebracht, und zwar solche, wclche nicht geringe Anforderungen an den Künstler stellen. So trat er auf in „Wallenstein“, im „Kaufmann von Venedig“, als Riccont in „I)iinna von Bgrnheixn“ u. a. m. Es erfordert eine große Vielseitigkeit, allen diesen 11) vrrjchicdencn Aufgaben gerecht Werden zu köxmen, und der betreffrnde Künstler muß ein ziemliches Vertrauen in k[,ein eigencs Können setzen, Wenn er gerade für ein Gastspiel eine Ama [ der schwierigsten Rouen auswählt. Er bietet damit freilich erwünschte Gelegenheit, ein eingehendes Urtheil über seine V?Lähiguanäüenzu können, und dasselbe kann für ihn auf Grund der im königlichen Schauspielhause gebotenrn Leistungen durchaus günstig lauten. Hr. Grube zeigt sich, wie wir schon neulich bemerkten, als einen denkenden, mit feinrtrr Verständnis; schaffenden Künstler, welcher fick) in seine RoUen zu vertiefen und von der Schablone frrnzubaiten sucht. Daß er dabeizuwkilen fehl greift, ist natürlich und entschuldbar. Auch der_König Rickmrd i;; Shakespegre's „Richard 111.“, welchen er vorgestern [vielte, stand nicbt gam aus der Höhe der Ansprüche, welche man an diese Rolle zu [teilen berccbtt t ist. Die Mischung von Heuchelei und Hang zum DeSpotiSmus, wel r diesem Charaktrr eigen war, kam nicht immer in der richligen Weise zUm Ausdruck, ein mehr dämonischer Zug hätte diesem Richard zu größerem Ein- druck verholfen, er war ctwaä zu zahm an manchen St6116n Immerhin war es eine beachtenswerthe Leistung, welche von der Begabung und drm Talent des Darstellers erfreuliches Zeugnis; ablegt, Die Übrilzen Mitwirkenden fanden fick) mehr oder minder geschickt mit iHrcn_P_11r- tien ab. Die Vorstellung des „Richard 111.“ war iii'rigcns inwfern von besonderem Interesse, als es die hundrrtste dieser SHakespearc'1ck7cn im Königlichen Schauspielhausc war.

erste

Walhalla-Tbeater. Die Aufführmxg dcr 11311611 Operette „Rikiki ist auf den 20. Oktober angricxzt. Fiir d1e komische RoÜe darin Hat Direktor Scherenberg den Wiener Komiker Guttmann cngagirt; außerdem wirken sämmtliche Kräfte des Wal- halla-Tlxeaters in der Operette mit.

Am Vergangenen Sonnabend ist im Concrrfhause die Winter-“Saison begonnen worden. Die Beliebtheit, wrlcher [ich dieses Etablissemcnt in den musikliebenden Kreisen Berlins erfreut, kam gleich am Eröffnungsabend zu voÜcr Geltung, und das Wirdcrseben, welches das Publikum mit dem vom Vergangenen Winter her noch in gutem Andenken stehenden Orchester feierte, wqr ein Herziicbcs. Der Kapellmeister Meydcr hat 01118 Neue die kü111111*rische Leitung des Concertbauses übernommen. Den Ruf eines 111471151211 Diriaenirn, welcher ihm bereits voraufging, bat er in der vergangenen Saiwn

auf das Anrrkcnnenswertbeste bewährt, und da[; iixm dies mit Brginn'

der dieSmaligen wieder gc_1'inge11 wird, dafür legte die' Sorinabend- Aufführung den besten Benzeis ab. Der fcstkiche Eindruck des ersten Abends wurde durch den Guirlandenscbmuck, i11 wcichem der Saal prangte, beträchtlich crböbt. - Der gestrige Abend war (zus- schließlich Beethoven gewidmet und Hatte eine große Z.:Hl andäch11gcr Anhänger des unsterblichen Meisters im ConcertHaU'r Versammelt. Die herrliche 0-m011-Sympbonie wurde von dem Orchester sauber und gediegen zum Vortrag gebracht; der Beifall, welchen das Publikum der Leistung zollte, bewies [eine ufriedenHrit mir dem Gebotenrn. Gleichen Genuß bereitete das sorg älti eingeübtc und exakt zur 21116- führung gebrachte Septett, dessen Prä tige Theile jedeémaligen [arig- anhaltenden Beifall erzielten. Die Ouverture zu „Cgmonr“, 61116 .Leonorcn“-Ouverture und andere beliebte Werke drs Mcistch bil- deten den dritten Theil des genuxzreicben Concerts an diesem Abend, dem sich künstlerisch gleich hoch tebende hoffentlich recht zahlreich an- schließen werden.

Nedacleur: Ried e [.

Verlag der Expedition (Scholz). Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin 877„ Wilhelmstraße Nr. 32. Sechs Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage),

sowie ein Prospekt: Frau Prediger Meudrzhk's Hötel in Berlin,

und die Inhaltsan abe zu Nr. 5 des öffentlichen An eigers (Kommanditgesells aften auf Aktien und Aktiengesells afteu) für die Woche vom 26. September bis 1. Oktober 1887.

Berlin:

GrsteÜ

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und *

NFZ 232.

Berlin, Dien

Üilage

'niglich Preußischen Staats-Anzeiger.

', den 4. Oktober

1ZZ'7.

1. Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.

?, Zwangsvvllstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.

3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c.

4. Verloosurrg, Zinszahlung 2c. vvn öffentkickwn Papieren. 5, Kommandtt-Geseüschaften auf Aktien u. Aktien-Geielisck).

Oeffentlich '" ,_

, Anzeiger.

6. Berufs-Genoffenscbaften.

7. Wocherr-Au5weise der deutschen Zettelbanken. 8. Verschiedene Bekanntmachungen.

9. THea_ter-Anzeigen. 10. Famrlien-Nachrichten.

) In der Börsen-Beilage.

1) Steckbriefe und Untersuchungs -Sachen.

[31547] Steckbriefs=Erneuerung.

Der geJen den Maurer KarlHahn aus PotSdam wegen He [erer unter dem 14. September 1887 er- lassene Steckbrief wird erneuert.

Potsdam, den 30. September 1887.

Der Untersuchungsricbter beim Königlichen Landgericht.

2) Zivangsvollstreckungeu, Aufgebote, Vorladungen u. dgl.

[316421 ZWangsversteigerung.

Jm Wege der Zwangsvollstrrckung sollen die im Grundbuche von den Rittergüicrn Band111. u. 711. Blatt Nr. 52 u. 111 auf d6n Narnr-n des Premier- Lieutenants a. D. Achaß don Winterfeld Lingetra- ixencin, zu Neuhausen und Burow belegcnrn Grund- 6 am 19. Dezemher 1887, Vormitta s 9 Uhr, vor dem unterzeichneten (Gericht an (JerichissteÜe

versteigert werden. 8 Die Grundstücke smd mit 122693 YFZ- Rein- , 227 119. 42 8, 70 qm ertrag und einer Flache YFU 250 118. 88 a 50 qm .. , 1.) zur Grundsteuer, nut 100731? Nußnngswertk) zur Gebäudesteuer „veranlagt. „Ariszug aus dsr Sisurr- wür, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts, etwaigr Abschcxézungrn und andere die Grundstücke betreffende Na wer11111gen, sowie besondere Kauf- brdingungen könncn m der Gericht§schrcibrrei einge- sehen werden.

Alle RealbrrecHtigien wrrdrn aufgefordert, die nicht von selbst auf den Erstcbrr iibrrgebendcn An- sÉriiÖL, dercn Vorhandensrin oder Betrag aus dem

rundbucbc zur Zeit der (Eintragung des Versteige- rungSVernirrks nicht hrrvoraing, insbesondere der- artige Forderungen vonKapita[,Zinse11, wirdererren- den Heburigen oder Kosten, spätestens im Versteige- ru11 stermm vor drr Aufforderung zur Abgabe won Genotc'n anzrtmchrn, und, falls der betreibende Glaubrger' wider1pricht, _dem Gerichte glaubhaft zu maihkn, wrdrt enfaiis die1elbe11 bei Feststcilung des Yrm sien Gr 016 mcht_ beriicksichtigt werden und bei

ert crlun des Kaufgeldrs gegen die beriickstchtigten An Yrüchr im Range zurücktreten. rejemgen, welchexd„1.s„.Eigenthum der Grundstücke be_ xuchen, Werden aufgefordert, Vor Schluß des Ver „ergerungstermins dieEinsteÜung des Verfahrens herbeizuführen, widrigrnfails nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug arxf dcr1An[pruch an dir Stclic dcr Grundstücke tritt.

„Das Urtbeil über dir Eribcilnna des Zuschlags Wird am 19. Dezember 1887, Vormittags 11 Uhr, an Gcrichtsstrl16 drrkiindct werden.

Perleberg, den 15. Srptcmbrr 1887.

Königliches Amtsgericht.

[31625] Zwangsvcrsteigcrung.

Jm Woge der ZwÜngÖvoÜstrrrkung [011611 die im Grundbuch noch nicht eingetragenen, dem Ackermann Frredrrck; Klinge in Sieboldshauicn grbörigen, in und vor Steboldshauscn bclegcnen Grundstücke, wie [solche in der Grundsteuermuttcrroilc Don Siebolds- hausen unter Artikel Nr. 20 11achgewiesrn smd, am 24. November 1887, Vormittags 10 Uhr, vor dem _unterzeick21irten Gerichte im Zimmermann- 1chen'Ga[tk)ause in Sieboldsbausen versteigert Werden.

Die Grundstücke find mit 6841/100 Thlr. Rein- ertrag und Liner Fläche Von 4,4997 118. zur Grund- steuer, 11111 75 .Fr Nutzungswcrtk) zur Gebäude- skeuer vxranlagr. AUSzug aus der Stcucrrolle und aridere dte Grnxidstücke betreffende Nachweisungem so- wie besondere Kaufbedingungcn köxmen in der (Ge- FchFschretberei Vom 1. November1887 an eingesehen

er cn.

21116 Realberechtigten werden aufgefordert, An- [Pruchr, welche nicht von selbst auf den Ersteher bergehen, ,und den für dieselben behaupteten Rang spätestens im Versteigerungste'rmin vor der Auf- fordrrung zur Abgabe von Geboten anzumelden, und, f(LUs' der betreibende Gläubiger widerspricht, dem Gexlcht ?laubhaft zu machen, widrigenfalls die An- sprache . ow6ir dieselben oder deren Rang nicht aus den Mittheilungen des Grundbuchricbters hervor- JLHZU, ber FeststrUung dcs geringsten Gebots nicht Lkuckfirhtigt werden und bei Vertheilung des Kauf- gelkzes gegen die berücksichtigten Ansprüche im Range zuruchtrete11.

Diejenigen, We1che das Eigentbum der Grundstücke beansspxuchew werden aufgefordert, vor Schluß des Ver 1ergeru11gstermins die Einsteüun des Verfahrens erberzufuhren, „widrigenfalls nach er olgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt.

„Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 25. November 1887, Vormittags " Uhr, an Gerichts telle verkündet werdcn.

Remhtmsen, den 1. September 1887.

Königliches Amthericht. 1. v. Goeben.

[31630]

Zur Zivcrngsverstcigrrung der dem Handelsmann Carl Lau bieselbst gehörigen Grundstücke, Wohnhaus Nr. 226 an der Thurmstraßc und Wischhof Nr. 2286 9,111 Grapenwerder steht nach dem vom Großherzog- l“hen Amtherichte am 18. Juli 1887 erlassenen VerkaufsproklaMe der Ueberbotstermin auf

Montez“? ben 24.0ktober 1887, ormittags 103 Uhr,

afn. „Derscxlbe wird vvrschrift§mäßig hierdurch öffenksé? iich in Erinnerung gebracht mit dem Bemerken, daß? 111 dem Heute stattgefundenen ersten Verkaufstermine fur das „beregte Grundstück ein Bot nicht abgegebén wvrden [st. Penzlin, den 30. September 1887. „'. 1J-Pirscher„

Gerichtsschrerber de Großherzoglichen Amtsgerichts.

[31626]

In, Sachen _der Ehefrau des Schlossermeisters Lgdwtg 2051 m G. Biilten bri Peine, Klägerin, wtder den Schioffermeijirr Ludwig 201)! hieselbst Beklagten, wegen „Forderrmg, wird, nachdem aui Antrag der Klqaerm die Beschlagnahme des dem Beklagten gehörigen, an der Schützenstraße Nr. 134 belegencn Hauses und Hofes sammt ubebör zum Zwecke der wangsversteiiwrung durc'r')5 eschluß vom 20..Sepxem er_1887 Verfügt, auch die Eintragung dre[cs Beschluftes im Grundbucbe am 22. Sep- tember 1887 erfolgt ist, Termin zur Zwangs- verstetgrrung auf

Mittwoch, den 25. Januar k. J., , Morgens 10 Uhr, Vor Hrrzogltcbem Am1§g_crichte, Zimmer Nr. 41, an- geseZt, in welchem die Hypothrkgläubiger die Hypo- thekenbriefe zu iibcrrrichen haben.

Braunschweig, dsn 26. September 1887.

Hrrzoglichcs Amtsgericht 71. Rham m. [31643] Aufgebot.

„'Da's arif den Namen des Ackerknecßtes Franz S1bbrng 111 Esch1obn unter Nr. 1482 des aupt- buchrs ar1§gcstel116Sparkassenbnci) der Stadt reden, lautend über 80 Thlr., eingezablf am 8, Mai 1870 unter Nr. 190 und iibrr 56 Tblr, eingezahlt den 23. MärzK1873 unter Nr. 325; am 14. September 1887 am Kapital und Zinsen 691 „16 68 «5 Werth, ist verlorsn gegangen.

(Es werden hierdurch ÜÜL Diejenigen, weiche irgend rvcickyr Rechte odcr Ansprüche auf das vorbeschriebene Sparkaffenbuck) haben s'oliten, aufgrfordert, ihre Rcchte und Ansprück)? 501 dem unterzeichneten Amts- gerichte, spätestens aber in dem auf

den 30. Mai 1888, Mittags 12 Uhr, an hiefiger Gerichtssteüe anberaumten Termine an- zumelden und das Sparkassenbuck) vorzuzeigen, widri-

geUfaÜs lcßterrs wirdöfiir kraftlos erklärt werden. Vreden, den 23. Srptembrr 1887. *

[31612] Beschlnfz. ...

Das Sparka enbuckz der Kreissparkaße Nr. 834 über] 3.36, au_s eferti t fürd LY: Caroline, Albert und Io ann oÜnick in Kappe, ist angrblick) verloren gegangen und soll auf den Antrag des Besitzers Franz Thom zu Kappe als Vormundes drr Eigentbümer zum Zwecke der neuen Ausfertigung amortisirt w6rdcn.

(_Es wird daher der Inhaber des Verlorenen Spar- kas1enbuchs und Jeder, der an demselben irgend ein Anrecht zu Haben vcrmcmt, aufgefordert, spätestrns im Aufgebotstsrmine den 26. April 1888, Vormitta s 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Amthgericbt, immer Nr. 9, seine Rechte anzumelderr und das Svarkaffenbuck) Vor- zrrlcgrn, widrigenfalLs dic Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Flatow, den 27. September 1887.

* Königliches Amtsgericht.

131610] "Aufgebot.

Fiir Alexander und Ferdinand Benkler von Gausel- fmgen sind 50 «36 3 «3 bei der Filialkaffe Hechin en der Spar- und Lcibkasse fiir die HobenzoÜerns en Lande zu Sigmaringen gegen statutenmäßige Ver- zinsung auf das Sparkassenbrief) Nr. 2784 angelegt. Dieses Sparkassenbuck) ist Verloren gegangen und dessen Amortisation von dem Dienstknerht Ferdinand Benkler auf Grund [eines Miteigenthums und der, Von seinem Bruder Alrxander an ihn erfolgten Abtretung des diesem zirßebenden Antheils an der gedachten Forderung gemaß §§. 11 und 12 des Statuts Vom 17. März 1854 beantragt.

Dem emäß werden die Inhaber des genannten SparkaYenbucbes Nr. 2784 aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine am

15. Mai 1888, Vormitta s 10 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte immer 11) ihre Rechte anzumelden urid das Sparkassenbuck) vorzu- legen, widrigenfalis dic Kraftloserklärung desselben erfolgen wird.

Hechingen, den 24. September 1887.

Königliches Amthericht. Schlemm.

«M MMM.

Der Inhaber folgender angeblich verloren ge- Fa'ncher , vierprozeniiger Ostpreußischer Pfand- rte e: 1) 111151. (3. Nr. 1762 über 300 Thaler, 2) 111136. 111. Nr. 2658 über 100 Thaler, 3) 11116. 14]. Nr. 9979 über 300 „M, wird auf den Antrag des Kochs Albrecht Haase in iHamiburg, aufgefordert, spätestens im Aufgebotß- erm n den 2. Mai 1888, Vormittags 11 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte (Zimmer Nr. 36), seine Rechtr anzumelden und die Pfandbriefe vorzu- 12 en, widrigenfaüs die Kraftloöerklärung derselben erßolgrn wird. Königsberg, den 24. September 1887. 1Königlrches Amtsgericht. 111. Igez. Heyn. Wattmann.

* -

sJrlriiksTer *

[12496] Aufgebot.

Auf Antrag des HandelSmanns August Eickermann zu Hannover wird'der Inhaber der auf den Inhaber lautenden Obligation der Königlichen Residenzstadt

annover 11166. 0. Nr. 4646 vom [Juli 1872 über

00 Thlr. und der zu dieser Obligation gehörigen

Zinsscbeine fiir 1. Juli 1886, 2. Januar 1887 und

_1. Juli 1887 “nebst Talon aufgefordert, spätestens 111 dem auf Donnerstag, 12. Juli 1888, Mittags 12 Uhr, anberaumtrn Aufgebotstermine seine Rechte anzu- rrzeldrn und die Urkunden Vorzulegen, widrigerifails dre Kraftloöerklärung der Urkunden erfolgen wird. Hannover, 31. Mai 1887. Königliches Amtsgericht. 17 b. Jordan. (11. 8.) Arisgefrrtigt: Thiele, Gerrchtsschretber des Königl. Amtherichts.

[12495] Aufgelwk.

'Auf Arrtrag der Cöslin'er Bierbrauerei-Comman- drtgeseÜFÖaft G. F. Goerke in Liquidation, vertreten durch, die Rechtsanwälte Herr und Mahlendorff zu Koslm, wird der verlorrn gegangene Cautions- Empfangßschein der Königlichen EiscnbaHn-Kommis- sionskaffZ zu Danzig vom 21. Juni 1878, Inhalts dessen die Cöslin'er Bierbrauerei-Commanditgesekl- schaft G. F. Gorrke in Köslin als Caution fiir das Vrrtragsverbältniß des Bahnhofs-Restaurateurs H. erod zu Neustettin cinen 33% Pommerschen Pfand- br1ef Stolp'er Drpartcments, eingetragen auf das Gut Wrnd. Plassow iiber 900 «16 und den 40/0 Wesipreußiscßrn Pfandbrief 11116. 1). Nr. 13 über 300 «16., im (Ganzen 1200 „;(-, bei drr genannten KZs? als Caution niedrrgelrgt hat, hiermit auf- ge 0 en.

Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spä- testens in dem auf den 15. Dezember1887, Vormittags 11 Uhr, Vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 3, anberaumten Termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde Vorzulegen, widrigrnfaÜs die Kraftlos- erklärung derselben erfolgen wird.

Schneidcmiihl, den 29. Mai 1887.

* Königiiches Amthericht.

[35269] Aufgebot.

.Der Holzhiindler Leon Neff bierselbst, vertreten

-3_ RechtSanwalt Alfred Meyer dahier, mit Voll-

om„„7. „Oktober 1885, hat das Aufgebot fol-

_ ,. „; Y_Inb *,[autender Papiere, nämlich: ,'ver A „„ ". cbaft, für Boden- und ComWUnal-Credii in .aß-thhriti en mit dem Siße in Straßburg vomdas Heptem er 1872 über je 400.261 Nominalwerth, ais Nr. 16311, 16312, 16316, 16317, 16318, 16319, 16320, 16321, 16323, 16324, 16325, 16326, 16327 und 21629.

Zweier 4prozentiger Communal-Obligationen der- sekben Akiirn-GeseüsÖast vom 23. APM 1881 zu je 500 316. Serie 2 11166. 14. Nr. 1678 und 1679 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgr- fordert, spätestens in dem auf ' den 4. Dezember 1889, Pormztta s 11 Uhr, vor dem untrrzeichneten (Gerichfe, zm ,ivilsißungs- saale, anberaumten Aufgebotstermme seine Rechfe anzumelden und die Urkunden Vorzulegen, widrigen- faUs die Kraftloßerklärun der Urkunden erfolgen wird.

Straßburg, den 20. ktober 1885.

Der Kaiserliche Amtsgerichtsrath. Breuer.

[31644] Aufgebot.

Die Gebrüder Lailcment zu Me 413115611 das Auf- Jebot zum Zwecke der KrafthS'rr [arrmgs der nach- ezeichnete11 beiden Niederlageschetne, namltcb':

1) Niederkagescbein der Hiefigcn Zollntederlagr Nr. 105 übrr 14 Fas er Wein, gezeichnet 777 1/14, eingetragen am 1; Juli 1887 mit Blatt 126 des Niederlageregrstcrs;

2) Niederkageschein Nr. 119 über 14 Fässer Wein, gezeichnet 11. 151. '1'. 3413/3426, eingetragen am 26. Juli 1887 auf Blatt 129 des Niederlageregisters, ,

beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird auf- gefordert, spätestens in dem auf _

den 16. April 1888, Vormrttggs 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 20, anberaumten Aufgebotstermine seine Rrchtr anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, widrigerifalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

Meß, den 29. September 1887.

Das Kaiserliche Amthericbt.

[12492] An gebot.

Auf Antrag der Dres ener Bank zu Berlin wird der Inhaber des mit dem Accepte der Bezogenen Versehenen Du'plikates eines von Mendelson & Hor- wiy auf .Guttapercha & Telegra ben Werke Linden bei Hannover“ gezogenen, „drei onate nach dato fäUig gewordenen und bet Hermgnn Bartels" in Hannover zahlbarcn Wechsels an eigene Order uber 476 „16 78 H (1. 11. London, 28. Dezember 1886, aufgefordert, spätestens in dem auf

Dienstag, 20. De ember 1887, Mittags 1 Uhr, anberaumten Aufgebotstermine ferne Rechte der dem Gerichte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigrnfaUs dic Kraftloöerklärung der Urkunde er- fol en wird.

Hannover, 31. Mai 1887,

Königliches Amthericbt. 171).

J o r d 11 n. Ausgcfcrligt: (11. 8.) T1) rel 6 , Gerichtsscbreiber des Königlichen Amthertchts.

[31611]

Im Grundhuche von Krummenfließ Band 1. Blatt 18 find m Abtheilung 111. Nr. 4 12 Thaler 23 Sgr. 9 Pf. nebst 6 Prozent fZinsen seit dem 16. November 1868, sowie 1 Tha er, 10 Sgr. fest- geseßte Kosten und die 111 quanto noch nicht fest- stenherzden Kosten fur den Kaufmann M. Seefeld in Kolpnx mrt Urkundenbildung eingetragen und sind fur die Post dte Grundstücke Krummenfließ Bl. 5 und Krummenflteß Bl. 99 des Grundöuchblarts mit- Verbczftet.

Die Hypothekenurkrznde über diese Post, gebildet aus, dem rechxskraftrgen Urjbeil drs vormaligen Königlichen KretherickUI zu Flatow, Kommiffarius fur Bagateklsachen,_ vom 14. Dezember 1868, der beglaub„rgten Abschrift des Eintragungsantrags vom 23, Marz 1869, ,der Requisition drs Kommiffarius fur BagateÜsachen vom 25. März 1869, des Außzugs aus dem Hypothekenbucö Vom 6. April 1869 und der ErntragungSnote Vom 1./9. April 1869, ist der- lorrn X'gangen und sol] auf den Antrag des Grund- stucks- igenthiimers, Zieglers Carl Koepke in Sy- pucewo, zum Zwecke der Löschung der Post amorti- sirt Werden.

Es werden deshalb die Inhaber der ypotheken- Urkunde aufgefordert, spatestens im Aufge otstermine dert 19. Janrzar 1888, Vormittags 10 Uhr, 561 dem unterzeichneten Arnngericht, Zimmer Nr. 9, ihre _Rcchfc unter Vorlegung der Urkunde anzumelden, wrdrrgenfalls die KraftloSerklärung derselben er- fol cn wird.

iatow, den 27. September 1887. Königlichrs Amthericht.

[31509] Aufgebot.

Im Hypothekenbuche fiir Haag Bd. 1. S. 244 ist auf dem Anwesen drr SchreinerSrhefrau Creszen Hehewberger Hs.-Nr. 2 in ?aag seit dem16.Ju1 18,39fur Anna Wa1ler, au ereheliche Tochter der Hauslersebefrau Marta Aufschneitter von Haag, ein Schankrrngskapital von 25 F1. eingetragen.

Da die Nachforschungen 1101!) dem" rech1mäßigen Inhaber dteser Forderung bisher fruchtlos geblieben, so werden drexemg'en. welche Hierauf ein Recht zu Haben glauben, hierrmi zur Anmeldung innerhalb sechs Monaten [patestens bis zu dem

' auf 25. April 1888 brerorts anberaumten Aufgebotstermine unter dem RLÖtSnachtberle öffentlich aufgefordert, da[; im Falle dxr Unierlasjung der Anmeldung beregie Forderung fur krxrloschen erklart und im Hypothekenbuch gelöscht rvur e.

Haag, den 1. Oktober 1887.

Kgl. Amthericht Haag. Der K. Amfsrtcbter. gez. Reus cbel. Zur Beglaubigung: (11. 8.) Der Gerichtsschreiber: Schauer,

[316351 Aufgebot.

Die Hypothekenurkunden und zwar:

1 über 1800 316 zu Lasten der Marianne Kliese- rat und zu Gunsten des Michael Josef Kro er zu Malicndar, übernommen aus dem Hypotbe enbuch zu VaÜendar Band 1. Blatr190 Nr. 417 mit Datum vom 23. Juli 1869;

2) über 726 „16 zu Lasten des Theodor Klieseratb und zu Gunsten desselben Michael Josef Kreßer übernommen aus dern Hypothekenbuck) von VaÜendar Band 1. Blatt 192 Nr. 421 mit Datum vom 27. JU11 1869; beide Posten eingetragen jetzt im Grundbuck) von Mallendar Band 17. Artikel 162 (Grundakten Nr. 153) auf dem Grundstücke der Eheleute Mühlenbefißer Peter Kreßer zu Mallendar

[ur 7 Nr. 32, früher Flur 1. Nr. 453/127 in ,ibtheilung 111. 8111) Nr. 1 und 2,

sind angeblich Verloren gegangen.

Auf Antrag der Eheleute Mühlenbefißer Paket Kretzer zu Mallendar, "vertreten darch Justizrati) Von Mittelstaedt zu Neuwied„ als Eigentbümer des be- lasteten Grundstuckcs, Wird der Inhaber der ge- nannten Urkunden aufgefordert, fick) bei dem oben bezeichneten Gerrckxte und zwar spätestens in dem auf den 13, Jarmrrr 1888, Vormittaxs 10 Uhr, vor dem Königlichen Gericht§affeffor Ke anstehenden Termine zu melden, [eme'Rechte ausZUiühren und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die genannten Hypothekenurkundcn [ür kraftlos erklärt werden.

Ehrenbreitstein. den 15. September 1887.

KönigltcbeZ Yurthericbt. e .

[31645] Aufgebot.

Der Ackersmann_Bernard Nienau, zu Kip. Nord- walde, hat das Aufgebot der Hypothekenurkundc vom 5. Dezember 1859 nebst Cesfion vom 10. Dezem- ber 1866, aus welcher für die Eheleute Schlatkamp, bezieöentlick) _deren Cesfidnar Zeller Bd. Herrn. [der, Kirch1p. Borghorst 200 Thaler Band 11. [att 137 des Grundbuäps von :'iordwaide auf dem Kotten des AntragyteUers Singerragen Nieden. Heanrragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgeéordert, spätestens in dcm auf den 18. Januar 1888, BWWJE 113 Uhr. vor dem unterzeichnersn EIMER .mdrraumtrn Aufgebotstermine 1111111: RM:? „1331111110131 und die Urkunden vorzulegen, wrngcho-QH dir Kraftios- erklärung dcr Urkunderi 6521.35: wird. Burgsteinfnrt, der! 28. &ckan 1887.

Kömgliée» QngcriÖt. [31647] A' ebox. Die befrau dos H(birferdcrkermeisters Carl Klauke, Elise, geb. Voigt. hicsclbst, hat das Auf- gebot des Kaufkontrakts vom 20. 1819 kon- firmirt den 29. Juli 1844, laut wel es auf ihren im Grundbuche von Blankenburg Band1., Seite 121