1908 / 51 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 28 Feb 1908 18:00:01 GMT) scan diff

Stelle einsetzen; es um die erfie Eutstbeidung einer Sxelle übertra en

werden, die Füblung m der Bevölkerung hat. Zunachst muß ie Schuleltung dezentralisiert werden. Ich meine dann weiter, daß alle Geschäfte erster Instanz von der Bezirkßregirruug auf die Kreis- inftam übertragen werden ,soüten, Aber auch dre Zentralinstanz im Ministerium könnte von einer Menge Geschäfte entlasjet werden. Dann würden sich die Minister be er ihren gro en Aufgaben widmen können, mit denen wir dann sehne er vorwärts ommen würden. Der Instanzenzug im Verwaliun astreitVerfabren und im Befchlußverfabren ist so künstlich, da fast a 6 Sachen sämtliche Instanzen durcblgufen müffen. Heute it 3. B. ein Senat des Oberderwallungßgenchtes damit beschäftigt, ob dieser oder jener Unterbeamte eme DWnplinar- strafe von 4 oder 10 .“ mit Recht erhalten hat. Solxbe Klage- sacben könnten wirklich in einer unteren „Instanz endgultig ent- schieden werden. Wir leiden heute an ernem großen Uebermaß von Kontrolle. Noch im Reichstage wurde neglicb darauf hingewiesen, daß 1/3 aller Beamten damit beschkaftigt'ist, zu kontrollieren. Ein solches Uebermaß von _Konjrolle rst ber emem uten Beamtenbeere nicht nur überflusstg„ sondern schädlich, enn es lähmt die eigene Verantwortung. Die Beamten annen schließlich gar nicht mehr mit Voller Verantwortung erne_Entfchetdung treffen, weil fie sich sagen, daß oben doch etwas daran geandert werde. ! Ich lege dem Uebermaß der KontroUe die Haupt'scb'uld daran bei, 1 daß man, während das übrige Volk in großer _getstrger Rrgsamkx1t sich befindet, in unseren unteren Instanzen rztcbt 11_n Automobtl- tempo, sondern nochimmer mit Droschfe zweiter Klasse fahrt. 69 wird alles nach Schema F gemacht. Es ist nicht nötig, daß 01 Oit- ' preußen aUes genau so gemacht wird wie im Westexr, „im_ Gegenteil, es ist nützlich, wenn die spezieüen Brdürsnisse beruck11chtrgt werden. Ist nun für die Beamtén die Aufßcbt und die Kontrolle auf ; ein richtiges Maß zu beschränkrn, so gilt dassrlbe fur das 'Ver- hältnis des Staates zu den Kommunrn. Es muß zwrschen beiden das alte Vertrauenßderbältnis wieder hergestellt werden. Wir werden jeßt die Jabrbundertfeier der Stadteordnrrng feiern können. Die freie Selbstverwaltung ist ein Edelstein in unserer Verfaffunq, und wir müssen fie sich wieder frei entfalten laffen. Die Grundlagen des Kommunalabgabengesrßes haben fich eingelebt, und deshalb können wir jetzt die StaatSIUFsicht etwas lockerer machen und den Gemsinden mehr Freiheiten ge- währen. Die Städte müffen eine Reihe 0911 Urrternebmen in eigene Regie übernehmen, damit ihren Schulden auch Etnnabmeqrzeüen egenübersteben. Der Minister soll das Vertrauen 3.1 den (Gememden aben, daß fie fich selbst Verwalten anner. und dsr Stqaxsaufficht nicht mehr in so großem Maße bedürfen. Die Nation'alrtatenfrage besteht auch in der Nordmark, wenn sie auch dort nicht so große Bedeudung hat wie in der Ostmark. In N0rdschleswig sieht

man in der Verordnung Von 1848, wonach Ausländer nur anfirdeln

mit der Genehmigung der Polizeibehörde fich _ dürfen, einen SchM _für das Deut1chtum u1Zd wurde bedauern, wenn der ini1ter etwas daran ändern wurdé. Dre

irredentistischen Bestrebungen müffen mit aller Sicherheit zurück- ebalien w:rden. Anderseits wünscht xnan aber drtnzer1d,_ daß das I)eutscbtum in Nordschleswig in ähnlicher Werse unterstußi werde wie im Osten, namentlich durcb keffere_ Bahnverbindungen, durch Er- leichterung der Anfiedlung don Derrticben und (Gekvabrung btlliger , Darlehen, durch die Errichtung von Volkshochschulen usw. . Man ist 1 in Nordschleswig enttäuscht, daß in dem xeßigen Ctat_ mchi schon Mittel für diese Ausgaben vorßesech sind. Dix: drut1chnattonalen Interessen müssen natürlich an der ganzen21n1e gewgbrt werden. Wir müffrn Mittel und Wrge finden, die nationalen Ztele voll zu erreichen. Wir müffen in den gesevgebenden Körperschafxen zu einer Einigung kommen. Auch gegenüber der Sozialdemokratie muß die Regierung die deutschnationalen Jntereffen hochhalten.

Minister des Innern von Moltke:

Meine Herren, darf ich mit wenigen Worten auf einige Aus- '

führungen “zurückgreifen, die der Herr Abg. Schmedding bezüglich der Armengeseygebung gemacht hat und die mir von besonderer Wichtigkeit zu sein scheinen. Er bat eine anderweite Organisation der Armen- geseßgebupg angeregt, die mir durchaus beachtensWert zu sein scheint. Ich mache darauf aufmerksam, daß unsere Landgemeindeordnung dafür die Unterlage und den Weg bietet, indem die Bildung von Zweckverbänden auch für diesen Gegenstand zuläßt. Ich bin gern bereit, in dieser Richtung eine Anregung an die unterstellten Behörden ergeben zu laffen.

Er hat dann zweitens hingewiesen auf die Einrickotung des Arbeits- zwanges, die die freie Stadt Hamburg eingeführt hat. Auch dies isi, glaube ick), ein durchaus erwägenswerter Punkt, und ich behalte mit ebenfalls in dieser Richtung weitere Schritte vor.

Dann kam der Herr Abg. Schmedding auf den bestkbenden Tarif zu sprechen. Meine Herren, der Tarif ist ja ziemlich alt und vielleicht veraltet; wenn man ihn revidiert, wird aber andererseits die Folgesein, daß man ihn nur noch teurer gestalten kann und nicht billiger, also das; neue Lasten auf diese Weise undermeidlicb sein würden.

Endlich sprach er von der Erziehungöpflicbt der Armenverbände. Da kann ich mitteilen, daß diese Frage die Verwaltung schon wieder- holt beschäftigt hat. Es besteht aber keine Uebereinstimmung über die rechtliche Grundlage. Die BezirkSausschüsse haben nach beiden Rich- tungen, mit Ja und mit Nein, die Frage der Verpflichtung der Armenverbände beantwortet. Es steht aber in allernächster Zrit ein Erkenntnis des OberverwaktungMerickpts in Aussicht, welches die Grundlage für weitere Erörterungen geben wird, ob auf diesem Gebiete mit geseßgeierischen Maßnahmen vorgegangen werden kann.

Meine Herren, es find dann von den Herren Rednern, die bisher aus dem Hause gesprochen haben, auch im übrigen eine Fülle von Anregungen auf dem weiten, großen Gebiete meines Ressorts an mich ergangen, für die ich nur dankbar sein kann. Insbesondere möchte ich aber dem lessen Herrn Redner meinen Dank aussprechen, der ja mit großer Sachkenntnis und sehr eingehend die Frage der Reorganisation der Behörden behandelt hat. Ich habe ja an anderer SteUe schon aukgesprochen, daß ich es nicht für richtig halte, mit einem ausgearbeiteten Programm frühzeitig berdorzutreten. Ich bleibe auch bei disser Meinung stehen. Aber ich will gern aussprechen, daß ich sehr viele Bsrübrungspunkte gefunden habe mit den Ausführungen, die wir heute hier, besonders an [ester Stelle gehört haben. (Bravo!)

Meine Herren, wenn der Herr Abg. Frhr. v. Zedlitz dann noch auf einen Punkt nationalen Jntereffes eingegangen ift, so will ich, zumal wir durch persönliche AuSdrücke auch von anderer Seite der Wunsch danach nahe gelegt ist, gern mit einigen Worten auf die Frage eingeben, welche in der Nordmark die Gemüter sebr erregt und bewegt hat. Diese Erregung ist ja entstanden durch den am 11. Januar vorigen Jahres abgeschlossenen deutsch-dänischeu Vertrag über die Optantenkinder, welcher bezweckte, daß die Optantenkinder auf Antrag und bei den vorzusehenden geseßlichen Vorauésrßungen in die preußische Staatöangebörigkeit aufgenommen werden konnten. (Es ist richtig, daß wir mit dem Abschluß dieses Vertrages ein gewisses Entgegenkommen der dänischen Regierung gegenüber geäußert haben. Aber diesem Ent-

gegenkommen steht in der Einleitung des Vertrages die auSdrückliche Erklärung der dänischen Regierung gegenüber, daß sie den bestehenden Rechtßzustand auch öffentlich hiermit anerkenne und die Verpflichtung übernehme, mit allen Mitteln, d. 5. also mit allen gefeßlicb ihr zur

' spreehend bat auch schon der dänische Mnkstet des Auswärtigen wiederbolt

loyale Crnärungen im dänisrbeu Parlament abgegeben, aus denen hervorgeht, daß Dänemark 6119 dem bekannten § ? des Prager Friedensvertrages Ansprüche für sich nickt mebr berauleiten für reibt findet. Meine Herren! mit diesen Erklärungen ist der'irredentisiischen Bewegung in der Presse jeder Boden entzogen. Wenngleich wobl hier und da mehr oder weniger verschleint noch der entgegenßebenden Auffassung Ausdruck gegeben wird, so zeugt das von einer vöükgen Verständnislofigkeit gegenüber dem nunmehr geschaffenen Rechts- und Sachwerbältniffe. Es war vorauszusehen und ist uns nicht über- raschend gekommen, daß diese Angelegenheit in den beteiligten nord- scbleswigfcben Kreisen gewiffe Uubequemlichkeiten, wenigstens im An- fange, hervorrufen mußte. Aber es war im Jntereffe der auSwärtigen Politik sebr entschiedener Wert darauf zu legen, freie Babu für ein Verhältnis rückbaltlosen, g(genseitigen Vertrauens zu schaffen, wie es sich bisher unter der nachteiligen Einwirkung der ungeregelten Heimat- verbältniffe der staatenlofen BevölkerungSelemente nicbt herausbilden konnte. Inzwischen ist dieser Vertrag durchgeführt. (Es sind im ganzrn etwas mehr als 3000 Optantenkinder naturalisiert worden. In den 5 nordscbleswigschen Kreisen wohnen rund 220 000 Einwohner, und zwar etwa 123000 mit dänischer Muttersprache. Darunter be- finden sich etwa 8000 Geburtsdänen und 2000 bis 3050 nicht naturalisierte Optanten. Aus diesen Zahlen läßt sich die ganze Trag- weite des Vertrages erkennen. Die neuen Staatsbürger Werden die Entwicklung der nordschleSwigscben Kreise nicht wesentlich beein- trächtigen, das heißt, wenn sie sich nicht hier 1185 da der Wohltat, welcbe ihnen der Vertrag zusichert, als u11würdig erWeisen und einer staats- feindlicben Agitation in die Arme fallen. Die deutsche Bevölkerung in NordschleSwig schreitet langsam, aber sie schreitet vorwärts, unbe- schadet aller Anfeindungen und Befebdungrn. Sie wird imstande sein, auch die jeßigen Schwierigkeiten zu überwinden, die ihr durch die völlig auksrchtslose staatsfeindliche Bewegurrg in den Weg gelegt werden. Die Königliche Staatsregierung wird aber, nachdem die freundlich-nachbarlichen Verhältniss mit Dänemark nunmehr hergestellt sind, in ihrem eigenen Hause besorgt und gewissenhaft bestrebt sein, im Sinne der in dieser Richtung von dem Herrn Oberpräfidenten der Provinz Schleswig-Holstein abgegebenen Erklärung die deutschen Elemente auf allen Gebieten in wirtschaftlicher und kultureller Hin- sicht zu unterstützen und zu stärken. (Bravo! rechts:) Es ist schon manches in dieser Richtung geschehen. weiteres ist Vorbehalten. Zum Beispiel hat der Herr KultuSminisier bereitwikligst die Mittel zur Verfügung gestellt, welche zur Erhöhung der Remunerationen ver- dienter Volksschullehrer bestimmt sind. Ferner find ausgiebige staat- liÖe Mittel bereitgesteüt für die Errichtung und Erweiterung von Volks- hochschulen sowie für gewerbliche und landwirtschaftliehe Fachschulen, für Wintersckoulen und für Haushaltungssckpulen, in der Erwägung, daß die Förderung der schulentlaffenen Jugend ein wichtiges Mittel zur Stärkung des Deutschtums in der Nordmark sein wird. Auch sind einleitende Schritte getan zur Verbesserung der Wohnverhältnisse der Gendarmen sowie der Zoll- und Eisenbahnbeamten, um dadurch ein tüchtiges Personal an die Nordmark zu fesseln und es freizustellen Von dem Einfiuß der Bevölkerung.

Auch ist der Herr ArbeitSminisier dem Wunsche der Flensburger Handelskammern entgegengekommen und bat eine beffere Vrrbindung ,Nordschleswigs mit den übrigen Teilen der Provinz und über Ham- burg hinaus für das laufende Jahr in bestimmte Aussicht gestellt. Weitere Erörterungen auf dem Gebiet der Landeskultur befinden sic!; in der Schwebe.

Gleichzeitig mit solchen Maßnahmen zur Stärkung des Deutsch- tums wird die StaatSregierung die dänische und die mit ihr durch alte Beziehungen verbundene bodenständige Bevölkerung zwar mit voller Sachlichkeit und Gerechtigkeit behandeln, aber allen deutsch- feindlichen Bestrebungen, ße mögen diesseits oder jenseits der Grenze ihren Ursprung haben, mit allem Nachdruck entgegentreten. (Bravo !) Die Staatßregierung hat das feste Vertrauen zur Loyalität und zur freundnachbarlicken Haltung der dänischen Regierung sowie zu der Einsicht aller besonnenen und rechtlich denkenden Elemente in Nord- sch1eswig, daß es ihr bei dieser Ihnen eben dargelegten und mit aller Konscquenz fortzusetzenden Stellungnahme im Laufe drr Zeit gelingen wird, die in Nordschleswig leider noch bestehenden Gegensäße und Spannungen zu beseitigen und den innigen Zufammrnbang dieses Stücks deutscher Erde mit dem Reiche immer inniger 311 gestalten.

Meine engeren Herren Landsl-rute aus der Nordmark möchte ich aber bei dieser (Gelegenheit bitten, etwas mehr Nerven zu behalten. Meine Hsrren, die Grenze wird Ihnen nicht Verschoben, und ich glaube, daß Sie mit mehr Zuversicht als in unsern Tagen sich noch niemals Ihres alten Wablspruch"s haben freuen können: up ewig ungedeelt.

Abg. Dr. Miserski (Pole): Die Stellung des neuen Ministers zur Polenfrage ist chaquterisiert dadurch, daß sein Name der Vorlage voransiebt, deren Schickial 1681 im anderen Hause entschieden wird. Im übrigen ist der Minister noch ein unbeschriebenes Blatt für uns. Die Post1endungen mit polnischen Adressen werden oft wegen der durch das Ministerium des Innern vollzogenen Namensänderung falsch geleitet, sie geben ]. B. nach Westfalen statt nach Posen. Diese Wiedertäuferei der Ortßnamen hat keinen anderen Zweck, als die Polen zu schikanieren. Bei einer Festiitbkeit wurde eine Dame, die eine weiße Bluse und einen roten Gürtel trug, wegen dieser Zu- smnmenstellurY3 der polnischen Farben gezwungen, den roten Gürtel abzulegen. or einigen Tagen verbot ein Amtsvorsteher auf Grund des Ansiedlungsgesetzes einer Familie, die in einem Wohn- wagen wohnte, in diesem einen Ofen zur Heizung aufzustellen, und drohte für den Fall des Zuwiderhandelns 60 „“_Geldstrafe an.

Abg. Münsterberg (fr. Vgg.) bemerkt bezuglich des Automobil- wesens, daß das Kind nicht mit dem Bade aUSgeschüttet werden dürfe. Die Wünsche des Herrn von Zedlitz für die Dezentralisation der Verwaltung teile er, jedoch möchte er dadurch keine Ver- stärkung der politischen Macht der Landtaie herbeigeführt sehen. Der Redner wendet sich dann zur Profirtutron und bemerkt: Wiederholt babe ich auf die Gefahr aufmerksam ge- macht, die in der Reglementierung der Prostitution liegt. Ich muß anerkennen, daß die Sittenpol ei durcb Anstellung von Frauen 2c. seit einiger Zeit bemüht ist, s human wie nur möglich vorzugeben. Preußen als der größte Bundesstaat soll damit voran- Yben, auf diesem Gebiete gründlich Wandel zu schaffen. In der

ebauptung des Koüegen Stroffer, es könne keine anständige Dame mehr auf die Straße geben, ohne belästigt zu werder), lie 1 doch eine gewisse Uebertreibung. Sind nicht gerade auch dre M nner schuld daran, die jede Achtung vor dem weiblichen Geschlecht perloren haben ? Für die BekämpfuM der Schmußliteratur wird der Mimster den Beifall jedes verständigen raschen ernten, aber es darf nicht dahin kommen, das; öffentliche Bildsäulen heimlich im Jntereffe der sog. _Sittliäpkeit ver- stümmelt werden. Die so .Wivblätter sind allerdingsfur nichts anders

[lets sind bis auf den [Wie! eu Theater geben alle ein. Ja, sehe mir nur gute Stücke an.

Wangen Goethes und Plak gefüllt, die mindth 1 kenne es nicht anders, roßen Z ug erhält die Prostitution aus dem Diensibotenstande.

Die Verbe erung der Wohnungsverbältniffe ist auch in dieser Hinsicht von Bedeutung. Die Heilung dieser Schäden ist am meisten zu er- warten von der Verbesserung der Erziehung der Jugend. Ferner kommen drei Faktoren in Betracht: die Verbefferung der_Wobnungs- verhältnisse. die Heilung der Trunksucht und die Bekampfung der Ges lechtskrankbetten. Wobnungöelend und Schlafstellenwesen find die rundübel. Wo bleibt das WobnungSaesetz7 Vor emer Reihe von Jahren ist es in Aussicht gestellt, ein Entwurf ist veröffentlicht worden. Allerdings würde ein solches Gesetz, das, um wirksam zu Lein tief in die bestehenden Verhaltnisse eingreifen müßtx, wabr- cbeiniich jahrelanger Kämpfe bedürfen, ehe es durchzuhrin'gen ist. Aber der Staat muß einen Ver uch damij machen. Gewrß it auf„diesem Gebiete schon vieles aeicbe en, der Staat gibt seit einer Reihe von Jahren regelmäßig Mittel, um die Wobuun en der StaatSarbeiter und Unterbeamten zu verbs ern, und es beleben schon 600'Bau- genoffenschaften, die das glei eZiel erstreben. Die innere Kolonisation ist für das platte Land eine wichtige Aufgabe. Vielleicht kann mit ihrer Hilfe auch den Städten Heilung erwachsen, denn die Ueber- füllung der Städte ist sichsrlicb ein großer Schaden. Der Fehler unserer Geseßgebung ist immer der, da wir an Symptomen herum- kurieren, aber uns scheuen, in die iefe der Probxeme zu geben. Fürsorceerziebung und innere Kolonisation sind zwethttel, zu (irma guten Ziele zu kommen. Schwachsinn, Blödsinn, Jrrfinn,alles das bangt zusammen mit der Trunkjucbt. Alles, was bisher geschxhen ist, ist unwirksam gewesen, weil wir nur an den äußeren Schaden herum- kurZeren. Wir müssen vor allem die Jugend vor der Trunksucht be- wa ren.

Abg. Nielsen (Däne) führt Klage über die Behandlung_der Dänen in Nordschleswig, namentlich über das Verbot von Vortragen nicbt nur über politische, sondern sogar über rein wirtschaftliche Fragen und über das Verbot von Tbeatrrauffübrungen, sowie über die Ausweisungen. -

Gegen 41/2 Uhr wird die weitere Beratung des Etats des

Ministeriums des Innern auf Freitag, 11 Uhr, vertagt.

Bauwesen.

Für Wiederaufbau des römischen Kaiserpalastes in Trier bat sub die Hauptversammlung des Deutschen Vereins für Tow, Zement- und Kalkindustrie aussesprochen. Profcffor Ga hielt in dieser kürzlich abgehaltenen Versammlung einen Vortrag 1": er die römischen Ziegelbauten mit besonderer Berücksichtigung der Basilika und des römischen Kaiserpalastes in Trier. Die Basilika wurde 1846 restauriert, während der Kaiserpalast Ruine ist. Beide Bauwerke wurden von Konstantin errichtet. Der Vortra ende wünschte, daß ein monumentales Bauwerk von der Baukunst der ömer Zeugnis ablegt. Auf Antrag von Profeffor Gary wurde einstimmig beschloffen, einen Ausschuß zu bilden, der den Wiederaufbau des Kaiserpalasies in Trier betreiben und der nächstjäbrigen Generalversammlung Bericht

erstatten soll.

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten nnd Absperruugs- maßregeln.

Belgien.

Nach einer im .Moniteur Belge“ Vom 8. d. M., Nr. 39, ver- öffentlichten Verfügung des belgischen Landwirtschast8ministers vom 31. Januar d. J. kommen zur Verhütung der Einschleppung von Pest oder Cholera die Bestimmungen der Artikel 1_6 der Köniqlich belgischen Verordnung vom 26. September 0. J. (vergl. .R-Anz.“ vom 28. Oktober 11. I., Nr. 257) gegenwärtig zur An- wendung für Herkünfte von _

1) aus den rus schen Häfen der Os11ee, des Schwarzen Meeres und des Asowscben eeres wegen Cholera und Pest;

2) aus Sinope (Tü1kei), von der afiatiscben Küste des Roten Meeres zwischen Litb und Jambo einschließlich, wegen Cholera;

3) aus Kobe und Osaka (Japan, aus Als andrien, Suez und Port Said (Aegypten), 0116 Britisch- ndien, C ina. der Kapkolonie, von der Insel Mauritius, aus Natal, Johannesburg (Südafrika), Zanzibar, Peru, San FranciSco, Brisbane (Queensland), Sydney,

reemantéte, Perth und Geraldion (Westaustralien) sowie aus Siam, we en e .

9 AK früheren ministeriellen Verfügungen, welche die Bestimmungen der Königlichen Verordnungen vom 26. September 1907, 15. Juli 1895 und 5. April 1897 für verschiedene durch Pest oder Cholera ver- seuchte Länder oder Landesteile in Wirksamkeit gesrßt haben, sind gleichzeitig zurückgezogen worden.

Die strenge Gesundheitsfontrolle für die nach Antrverpen be- stimmten Schiffe mit russischen Auswanderern, welche durch Verfügung vom 8. September 1905 (vergl. .R-Anz." vom 18. September 1905, Nr. 22") angeordnet worden ist, bleibt in Kraft.

Konstantinope1527. Februar. (Meldung des „Wiener K. K-

Telegr.-Korr.-Vureaus'. Bei den Pilgern der aus Medina in Medainisalib, einer Station der Mekkababn, eingetroffenen

Karawane sind am 24. Februar vier Cbolerafälle, von denen zwei tödlich verliefen, und am 25. Februar 16 Cbolerafälle, von denen fins

tödlich verliefen, festgestellt worden.

Handel und Getverbe.

(Aus den im Reichöamt des Innern Zusammengestellt“: „Nachrichten für Handel und Industrie“.)

Spanien. Laut Vet-

Verbot der Einfuhr usw. gewisser Waffen. ordnung vom 9. November 1). Z. ist Verboten: die Herstellung und der Verkauf vodn STF; ann

1) Der Gebrauch, fiinten, die nach Spanien nicht eingeführt werden dürfen, Stöcken, die einen Degen, Dolch oder eine andere blanke oder Feuer- waffe im Innern verborgen enthalten, sowie von Dolcben jeder Art- 2) Der Verkauf spiver Meffer (118178589), die einschließlich Hrft

15 6111 Länge überschreiten. S i3) Erlaubt ist die Herstellung von Meffern mit runder stumpfe? p e. 84) IaadmefZer dürfen nur an Personen verkauft werden, die eine! Erlaubniss ein ür deren Gebrauch vorzeigen, welcher nur zu berni“ lieben Zwe en oder zur Außübung der Jagd erteilt wird. ((;-1060!-

(16 1180110.) Phosphoreinfubr. Laut Geseßes vom 13. ?Kebruar dd?“-

darf vom 15. Februar 0. I. ab Phosphor nur für echnun Finanzministeriums nach Spanien und den Balearis en nsklk eingeführt werden. Das Finavzminifierium wird die abrikanten-

welche für Re(hnung des Staates Gegenstände, des Zündbvu' monpols liefern, zur Einfuhr der zur Fabrikation notwendxsss" Mengen von Phosphor ermächtigen und die Vorschriften erla ck- unter denen die Einfuhr und der Verkehr bis zum Bestimmung“ orte zu erfolgen hat. Die Pboöpbormengen, deren die sonsti en «“ werbetreibenden bei der Ausübung ihres Gewerbes benötigen, nd 17" den vorstehend enannten Lieferanten oder von der unter der Leituua der General- onopolverwaltung stehenden Zentralniederlaße LU“ Selbstkostenpreise, mit Genebmi ung und unter den erst)! erlicbä Sicherheitsbestellungen für jeden e njclnen Fall, zu beziehen. (6106 (16 Uaäkiä.)

(Schluß in der Dritten BMW)

Verfügung stehenden Maßregeln diesen Rechtsjustand zu schützen. Dement-

als Schweinereien anzuse en. Auch bei der Tbeaterliteratur sollte man dem guten Geschmack des Publikums vertrauen; die Vor-

zum Deatschen Reichsan

M 51.

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in ntwrrpen. Kaution: 600 Fr. 09.11161- (168

Laderampe auf der Station Antwer en-

?: 67500 Fr.; Kaution: 3375 Fr. Verhandlung: n der Kanzlei der Kreisfinanwerwaltung in Sofia.

Dritte Beilage

Berlin, Freitag, den 28. Februar

1 Lieferung von x.. ferbletb nach Bal arie . A l :

12112 ZFle ZßnleiaUanäerZ-tw Fr. c.?tkerbanxxlunÉ; 3./16t.1 MäkzsÄVZ er an . *

Handelskeitung.) werw uns 11 ofia (Bulgarische

Wagengestellung für Kohle. Koks und Brikekij am 27. Februar 1908:

vamvier Obersch1efisches Rem.: Gestellt 22412 [ der Wage8n48 Nicht geftéar' ' - -3.

N'atbweisung

über geteilte und ni t e ellte Wa ' Eisen abndirektionOLejigtlEn Halle, 9211139525229 Tr?" Erfurt belegenen Koblengruben.

1908 UwutbenWaMauch M o 11 at Tao gestellt nicbt geßellt Februar Z 5075 ' 57 J 3 4969 : SMW“ . 4 5132 _ . 5 5084 _ . 6 5079 _ 2 . 7 4914 3 . 3 4999 114 : 10 5066 51 Sonntag , 11 5128 _ 12 5111 * _ , 13 5146 21 . . 14 5118 15 . 1 15 „5199 1 111 amnm . . 66020 264 Durchs niéitéich für 41908 5078 20 -den rbeitstag 1907 4997 48 Liquidationen: e der Berliner Börse für ultim

ebruar 1908: 3% "ReicHSanleibe 82,80 30 o

_ nsols 82,80, 3% NY:":- 82 70, Ar entiuisc'he 5113. 03336 98,75, Cbinesis 501. Anlei e 1896 101“ 25, C€inchsche 41% Anl. 1898 96,25, Jayanis 41% Anleihe 87,50, 811-[ten sche 32 .„ Rente 104,00, Oesterreichische 1860er : 153,00, Porta i sche unis. 111. Anleihe 62,25, Rus s 49/aAnl 1880 81,00, 11 s e319/„An1eihe 1894 73,25, Rus s 3% Aus e1896 69,00 Ru sis 840/o kons.Anleibe1 und 11 1889 82,50, Russis 40/0 Anleébe 1902 81,50, RUsfiscbe 40/9 Staatörente ?&00, Spani the 4% Rente 94,50, Türken un zierte Anleihe 19031 94,75, Türkdsche 400 Fr.-Lo1e148 25, Ungaris 49/9 Goldrente 94,25, Ungari Y Kronenrenu 94,25, uenos Aires 6% St. - Anl. 100, 5, Lichen Eisenb. 182,50, GeFe Berliner Straßenbahn 175,75, urger Str enbabn 185,75, uschtebrader E-A. L. 13 28123 erreicbistbe ordweftbabn 107,00 Oester- re1ch11che 13, Elbet 107,50, Oesterreichiftb-Un arisrbe Siaatsbahn 143,75, Orientalis Eisenbahn 117,00, Südö?terreichische Lomb.) 25,75, Warschau- iener 104,75, Baltimore-Obio 82,00, 1501161116 Yacißx 140,50, Pennsylvzrnia 107,00, Anatol. 600/6 117 50, Gott-

rd bn 183,00, Italiemsthe Meridional 131,00, Jtalieni che Mittel- meer 73,50, Luxem.- rince-Henri Eisenbahn 118,00, Ham urg-Ameri- kanische Pakets. 116, , Hansa Dampfs iffges. 125,00, Norddeutscher Lloyd 104,00, Berliner HaydelsZezsells st 157 75, Commerz- und DiScontobank 107,75, Darmstadter ank 124,00, Deutsche Bank 237,00 Diskonto-Komxxmndit-Anteile 174,50, Dresdner Bank 137,25“ Nationalbank fur Deutschland 113,00 Oesterreichische Kredit 20150“ Oefterreitbiscbe Länderbank 106,00, 11 Ja Bank für auSwärt eri a?:YrÖZnZFZY 0(5)A.W1MM§smbj5st?e1r39 50nk55§rch1 1345550“ Wiener

, n n , , '

Russische Banknoten 214,00. MM“ "M MM“

Aus Sesthäftsbericbten von Notenbanken Sarbsisrbe Bank zu Dresden hatte einen Durchschnittssatz Y; d_en W seldiskont von 6,032 0/0 (gegen 5,153 0/9 im Jahre 1906 fur den ombardzins von 7,032 0/0 (ge en 6153 0/9 im Jahre 1906 : Die Notenzirkulairon betrug 38,55 il]. Mark (1. V. 39,95 Mi . Mark), die Barbedrckung 27,55 Mill. Mark (gegen 27,99 Mill. Mark). Auf Kaffekonto bleibt am 31. Dezember 1907 ein Bestand von 68,36 Mill. Mark, darunter kurßiäbiges, deutsches geprä tes Geld 16,89 Mill. Mark, Mens Banknoten 40,67 Mill. Mark, eichsbank- noten 9,98 Mill. ark. Der Gesamteingang betrug 2104 Mill. Mark, der GesamtauSgang 2111 Miu. Mark. Auf Wechselkonto ketcuq der Gesamtumsaß im Eingang 487 Mrll, Mark, im Außqang 472 Mill. Mark, der Gewinn 2,66 M11].Matk (gegen 2,07 Mill. Mark im Iabre1906) Auf dem Konto fur Giro- und Scheckverkebr hatte die Bank am 31. Dezember 1906 einen Saldo von 12 Mill. Mark. Naeh einem Eingang auf diesem Konto von 809 Mill. Mark, und nach einem Außgang von _805 Mill. Mark blieb am 31. Dezember1907 ein Saldo von 16 Mil]. Mark., Die Dividende beträgt 100/;;. _ Bei der Badischen Bank 111 Mannheim betrug der Gesamt- umsatz, auf beiden Seiten des auptbucbes im Jahre 1907 4734 Mill. Mark. Die niedri sie otemirkulation am 31. Mai betrua_ 15,02 Milk _Mark, die 53 ste am 29. Oktober 26,92 Mill. Mark der iFlicbe Dutcbicbnitt des Notenumlaufs 20,61 Mill. Mark, die' durchs nittlicbe Deckung 48,34 9/6 9,96 Mill. Mark der durchschnitt- schnittliche Bestand an Diskontwnbseln 17,50 211111. Mark. Am 31.Dezember1907 waren im Umlauf 17,17 Mtll.Mark. Der Wechsel- einyan betrug 167,20 Mill. Mark, der AuSgang 165,79 Mill. Mark. Jnud Y 87.131535 a:)ußZerTbXZNZ Yiill. Wirk zu Lasten des Gewinn- n er 11 wer en. 6 9 (gegen ZY/odk- V.) „M R Dividende beträgt 8 /0 _ er vom gen Jun des Au Drais der i Deutsche Seeverkebrs-Aktienge ellschaft fj]jitbeordenchUrkr XM): beschlofsen, der am _20. März d. I. zu Bremen ftattfinde'nden ZFÜYZMTUAWU Tui:d dF“ am 6311). DezZmber 1907 abgeschlossene , ene venevon /0au dasAkti 38 MrllionenRYknark :n Vdoexs lag shu brin en. enkapital von _ er gew nn am ura- merikani e - fabrt-Aktiengesellschaft beträgt, laut Meldung die?,ZLYÖckÖé' aus Hamburg, nach der in der gestrigen Sivung des Au torats vom Vorstand “vorgelegten Bilanz für 1907 rund 25,2 illionen Mark gegen 32,3 Millionen Mark im Vorjahre. Der Generalversamm- lung wird die Verteilung einer Dividende von 6 ge en 10 0/9 im Vorjahre vorLeschlagen werden, sodaß einm 17,8 P?illionen Mark Legen 21,8 M [lionen Mark im Vorjahr? Verrvendun für Abschrei- ungen und ReservesieUungen finden können. Nach P?itteilungen der Verivaltung ist der Rückgang des Rein ewinns um zirka 7 Millionen

(Bulgarische Handelszeitung.)

zeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.

& : 1908.

zu erklären, während die BetriebScrgebniffe im 1. Halbjahr sicb trol? rei

der namentlich durch die hoben Kohlenpreise und die großen St

Steigerung der Unkoiten auf fast der gleichen Zhalten haben. Die Ursachen für den Rückgang es

taaten zusammén, Stockung des Außxvandererverkebrs nach Ameri

erbeigefßbrt bat. Tarifkam fen, die im nordatlantiscben

wichtigen erkebrßgebieten aeiübrt, vor kurzem

augen Jahren erstrebt und der

der Aufstelhmg des Abscksluffes Von Ein 11 ewe . _ Die .Frankfurter eitung“ 111 de? gaWseZiew

emisfion 417 Millionen Pesos.

1906: 35 976,08 .“).

Monastir) betrugen vom 5. bis 11.

(mehr 66 054 Fr.).

Bauern-A rarbank wurde gestattet, zweiter Se e im Nominalbetrage von emittieren. Die Tilgungsfrisi beträgt 568 Jahre. New York, 27. Februar. (213- T. B.) 100000 Unzen Silber zu 56,071 gekauft.

terl. ozentverb 19 der Reserve zu den in der orwocbe. ClearinZKouseums 207 fpreckdmde Woche dw Borj res 13 ionen weniger. .. 3858 338313582 T' 33.9303"k“"'w““' 906716000 un' ) Ft" do" in

( 4 786 217 000 (Jun. 5 278 000) r., 605 835 000 (Zun. 103 227 000 ., 134 835 000 (Ahn. 15 392 000) r-- (Abn. 9 669 000) Fr., 441 000) Fr. _

er ältnis des umlauf 76,71. h Barvorrau

finden sich in der Börsenbeilagr.

Berlin, 27. Februar. Marktprei ( na Er r YLYickxxtrnxolereiprä diiums. [:(-HFL? e11.1)!15 ?Füérigstemittlungen ck : sen, 8 e o 60 ; , _ Beizen, Mittelfortef) 20,52 .“; 20,48 .“ _ WeizUFxxerinZ? S.:rtef) 20,44 .“; 20,40 .“ _ Roggen, gute Sorte?) 19,50 .“; 19,48 .“ _ No gen, Mittelsortef) 19,46 .“; 19,49 .“ _ * Lgen, eringe Sorte!" 19,42 .“; 19,40 .“ _ Futtergerste, gute Sorte) 17,30 .“; 16,90 .“ _ utterÉLkste, Mittelsorte') 16,80 .“; 1590 .“ _ utter erste, (; nge orte“) 15,80 .“" 15,00 .“ _ fer, gute 1011: 18,50 ..ck; 17,60.“ _ Haier, Mittelsorte') 17,50 „46; 6,60 .“ _ Hafer, geringe Sorte") 16,50 .“; 15,70 .“ _ Mais

(mixed) ute Sorte 16,00 .“; 15,80 .“ _ Mais ' ed eringe orte _,_ .“; _,_ .“ _ Mais (rundrrzmßudx MFCM .“; 15,70 .“ _ Richtstrob _,_ .“; __ .“

- -,- .“; --,- ..- - Erbsen, elbe um “11

50,00 .“; 30,00 .“ _ Speisebobnen, ?veiße ' 50,00 0221:

30,00 .“ _ Linsen 90,00 .“; 30,00 .“ _ Kartoffeln 9,00 .“;

ZG) .“ _ Rindfleisch von der Keule 1 kg 200 .“; 1,40 .“ _

d Bauchfteisch 11? 1,60 „14; 1,10 .a- - ÉÖweinrfieicb 1

1,80 .“; 1,20 .“ _ albfieisch 1 kg 2,00 .“; 1,20 .“ “_ UF

fieisch 1 _200 .“; 1,10 .“ _Butter11cg 3,20 .“; 2,40 .“ _

Eier 60 ruck 5,20 .x; 3,60 „4- - Karpfen 1 kg 2,40 .x; 1,20 .x

_ Aale11cx 3,00 .“, 1,60 .“ _ Änder 1 kg 3,50 .“; 1,20 .“

" 15.2.2288 282.7.- 818122222222 *

"* ; 7 _ 1“)

_Krebe60 11.320,00 „4,00.“ 1:3 "“Wo"“

1? stabn. Frei Wagen und ab Baba.

Kursberichte von den auswärtigen Fondsmärkten.

Hamburg, 27. ebruar. (W. T. B) Gold in Barr 1:

Kilogramm 2790 Br., 784 d. " 09:11:11eu a! 76-2Y-Zikq 7Z-875FG5- G Silber 111 Barren dar Kil m

en, . ebruar, Vormittags 10 Uhr 50 Min. ' . .

Einb. 40/0 Rente M./N. pr. Akt.-97,85, Oesterr. 49/0(YUV12 KwW. p. ult. 97,80, Ungar._ 40/9 Goldrente 112,25, Ungar. 4'/9 Rente in .A.-W. 94.240, Turkifcbe Lo e per M. 5. M. 18850 Buschtierader Eisenb-Akt. Lit. 13 _,_-, ordwestbabnakt. Lit. v'peé alt. _,_, Oesterr. Staatsbahn per alt. 674,75, Südbabngesellscbaft 143,00, Wiener Bankverein 540,00, Kreditan , Oesterr. per alt. 642,75, Kreditbank, Ungar. allg. 778,00 Länderbank 420,00, Brüxe: KWMMHM... F“"ÉTYÉÉMW' M'" “5250“ Eiseninduftriegesellsckaft 2630. ' k WSW“ Puget

Mark zum größten Teil aus dem Min ererträguis des 2. Halbjabts

ondon 27. ebruar. (119. 85.23. (Schluß.) 210 Cngli Ko [. 8 8- o ,“ WM MWM? 951, Privatd kont 31. - Wang

in-Hamburg, New York, Antwerpen und Rotterdam verursachten

öberix imiVorjabre ew s

aibjabrehängen rnit der finanziellen Krisis in drnlYJnerKWYee;

die „gegen den Schluß des IZKF eiae

. d .

LMT!) auch eine empfindliche Beeinträchtigung des Frachtfekn5xenrke538

Ein anderer Grund lieY auch in den bskannten

erkebr und auf anderen

aber durch

FWI“ Zktmbudrg - AYZeriika - Lirsixeinsetbr FÜNF "11T: Verständi- err uren 2 gen ee en beielt worden find. Das Zu andekommen dieser Vereinbarungeng 5T-

rußt die Verwaltung mit umso grö FTTFßreude als es von ihr seit

u 011 erwiier Käm e 11. Ihren vollen Nußen werden die Abmachunßen natürlies; erst (?rfveisxn können, wenn der Verkehr wieder den normalen Umfana angenommen hat. Zur_Zeit dauert, wie bekannt, dir geschäftliche Depression fast in allen Landern und formt auch auf vielxn wichtigen Arbeithebictm der Gesellschaft noch fori, und diese„Tatsache ist natürlich am!) bei

0 k: D' usionierung der Rat onalbabn von Mexiko, der Vchirkaniscbetr: tralbabn, der Internationalen und der Interoc-éanic-Babn ist perfekt. Das Aktienkapital beträgt 230 Millionen Pesos, die Bonds-

_ Der Ueberscbuß dxr Usambara-Eisenba bt ' August 1907 21355,39 .“ (August 1906: 6753203“), JISZF tember 1907: 1718405 .“ (September 1906: 493857 .“). Vom 1, April bis End? Sepiemkrr 1907 11611120 .“ (Avril-Septemker

_ Laut Meldung des „W. T. B." betrugen die Bruttorinnabmm der Orientbabnen dom 12. Zi! 18. Februar 1908: 228 644 Fr. (weniger 23 796 Fr.), seit 1. Januar: 1 653 761 Fr. (wéniger 223 Fr.). _ Dre Einnahmen der MazedonifcbenbEisenbabn (Salönik_ _ : max 1908 Stammlinie 219 11111): 44 406 Fr. (mehr 7588 Fr.), _ck 1. Januar:(261239 Fr.

St. Petersburg, 27. Febrrrar. (W. T. B.) Der Staats- 5prozxntisr Pfandbriefe 50 Mtuionen Rubel zu

Das Schasamt kat

_ London, 27. Februar. (W. T. B.) Bankaußweis. Total- re1erve 29 960 000 (Jan. 349 000) Pfd. Sterk, Noten- umlauf 27 811000 (Zan. 231000) Pfd. Stekl. Baworrat 39 321000 (Zan. 580 000) Pfd. Sterl., Portefeuxlie 34 840 000 ( un. 5 251000) fd. Sterl., Guthaben der Privaten 43 729 000

un. 3 741000) fd. Sterk; Guthaben des Staats 17 178 000

. Sterk, Notenreserve 28 595 000 (Zan. 317 000)

un. 1 840 00013? fd. Sterk, e ierungssicherbeit 14 327 000 ( unverändert) Pfd. asfiven 491/11 gegen 538 llionen, Wen die ent-

Bardot- (Zun 2675 000) Portefeuill d H HMM . r. : er der Filialen 1110128000 m?“. 81201000) Fr., ampNotenumlamf Laufende R0chnmrg der Privaten Guthaben des StaatSstkavs Gesamtdorscbüffe 558 335 000, ins- und Diskonterträgnis 8975000 (Zun. zum Roten-

Die Preißnotierungen vom Berliner Produktenmarkt bn-

eise-) Ter

«..-,-._., „_ F***“ «»...-...,..."- 4 . .- . , „7,1 .