1908 / 62 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 12 Mar 1908 18:00:01 GMT) scan diff

Habe bavortretew

__ _ -'die- M . Auf beiden Seiten sei offenes Mißtrauen

:blage gewesen, und das alles babe dazu bei- i . Län : u i . eworderot, Laß *Fibeen Sund m ver

Ministerium dex geistlichen, Unterrichts“- und Medizinalangelegenheitenk

_ Dem Seminardirektor, Pr Direktorat der Königlichen Augu bundenen Lehrerinnenseminars in

_ _Dem Lehrer det; Zahnheilkunde an der Univer“ Gottingen Karl Hettmuller ist das Prädikat Profes- gelegt worden.

Balkanhalbinsel mu

IMK “Jie fried icke Entwicklung des

Die vexsziedenen Juzmssen la en

die Balkanftaaten vorschlaveu. Um dieses Pto- bedarf es offenbar no

Lande! ördern.

ck lei-bt in der anderen

und m Ordo ...... „...*-,x M Wes unwürdig sei,' wenn die t des Volkes hinter der- ter eines Kulturvolkes erbandlungen. (23er im ganzen Ha s )

“Günther (steif.) und Gold-

denten einen mit der Ge-

sei' offenbar 'Friedens und g ch|eitig

Darauf s

fe or Dr. Gngwer istZW-k J - ka chU_le und des damit ver- . erlm verliehen worden.

dauernden Interessen nur FBM WNW 42“: Di G schicht k iel B "“ ge eg en. e : eenne,ve eiiel Völker nach einem Kriege sicb achten gelernt und den B ' sp fue; daß und aufrichtige Beziehungen, für gemeinsame Arbeit auf dem Gebiete keiner der beiden Teil 1 Ei [: Das seit: abereerr mbögéeick, Wenn eene nueanem ena,was

bxrocbtiat sxi, für sein historisches er fahren selbst aufopfetnd' erworben -_bäkten 'vnd 'was als natürliche der nationalen Entwicklung “' etsdeiue. Wie betrübend Portsmouth g'ebiatbten fer daß Rußland durcb seinem_ biftoriftbeu Erbe be, sondem nur das, was noch unlangst Japan gehört, geographisch und wirtstbaftlitb zu ihm gravitiert hätte, wie Süd- Sacbalin, oder mo_das Resultat von Unternehmungen gewesen sei, die den fakiseben Kraften Rußlands nicbt entspxocben hätten, wie die Unternehmungen im Süden der Mandschurei und auf der Kwantung- Noch bleibe unberührt der Heldenmut der russischen Soldaten, bleibe unangetastet die Einheit Rußlands. Nichts babe demnach Rußland, das Frieden nach a im Innern brauche xufirecken. Auch in Japan seien zweifellos friedliche Bestrebungen zutage getreten. Persönliche Bekanntschaft mit den leitenden Staats- Japans habe ihn davon überzeugt, daß in Japan der Wunsch bestanden babe, mit Rußland ein festes Abkommen zu treffen. Nach seiner festen Ueberzeugung hätten die am 28 Juli in St.Peters- burg unterzeichneten Abkommen mit Japan einen hohen Wert, sowohl in materielier wie in mokaiis er Hinsicht. griffen auf diesen Akt wies der

nprojekte, we m zu vervü * Fei: Thx?! Heat

ü . e w das Einvernehmen der Mäch bes erreich Ungarns Rußlands und Italiens sprach ich schon. inwilligung gegeben. 7 dem Balkan Neutralität

anderer Elemente: italifien, die Geld geben, die Zu- en wir uns aber_nur mit derFea (bastiam. Von der

tlicbkeit! der V

England, obwohl eigt isi, be-

die für England die wicht te weite Linie rücken könnte. ck die jüngst von dem Kaiserlichen Handelskammer gehaltene

tungOeft rankreich hat seine YZieht: F Bau von Bahnen au wabrk bisher entschiedene ie Frage der Reformen, ist 1) bleiben soil, in die Deutschland betrifft, so deckt cbafnr in London beim Bankett der ich mit den Erklärungen, die mit Gras Monts im Namen Bülow gegeben hat, bekräftigt unseren S*and unkt und Bebauptun , daß xwiscben Jta_ ien und D Dceibund, gefabrdet babe. einen Augenbixk den europäi er ten, an (; «5 Die vom Adriak uns unmittelbar mit Rumänien, mit welchen Ländern wir jüngst und wird den Verkehr unserer Brindisi beben. Soll ich

der Weltkultur gefunden hätten.

Personalberänbernugen. ermögenzubaltm,wasdieVor.

““!er Marine.

Offiziere ujw. Ernennurxgen, Beförderungen, Ver- Bewrdezt: Maaß, Frcg. Kapitän, beauftragt mit chbrncbmung der Eeichüfte des Direktms oer Marine- scbule, zum Kapitän zur So:; Errch. Kapitänlt., Fähnr. Offizier, zugleich Lehrer an der ManneJÖN-le, Richter (Friedrich), Kapitän- leutnant vomxAdmitalkta'x drr Marine, - zu Korv. Kapitäns, Bey, Oberli. zur "See, Flagglt. bxim Stade ker Hochsecflotte, Tillessen, Oberst. zur See, ch'n an Bord S. M. Linienschiffes „Württem- bexa', Cleve, OberleuMarxt zur See vom Stabe S. M. Linien- YtffeS „Hannover“, - zu Kapiiänl?§., Jbssen, Lt zur See vom Stabe“ S. W. kleinxg eruxerß „SeeadlerT Lechler, L vomßStabe O. M. Schulxchtffcs „König Wilhelm“, Froelieb, Lt. ztzr See von ker 1._ Torpxdodiv., -- zu Oberlts. zur See. Schlieb- xtng, M:;xineobermgen. voa der 11. Torpedodiv, zum Maxinestabs- tngm, Netde, Marineingen. von der_ 1. Werftdiv., zum Marine- Marineingen. Obsraspiranten zu Maxineinaenieuren, Marlnestabßarzt vom Gouvernement Kiautscbou, _ Marinestabéarzt vom Stabe schiffck .Wurttem'eerg', -- zu MarincoberstabSäxzten, Dr. Wolff, S. . kleinen K1euzers Gedecke, Marineoberassist. Arzt von der Marme- fiation der Ostsee, - zu Mannestabxärzten, Dr. Pfeiffer, Marine- asfiß. Unt vym Stabe S. M. großen Kreuzers .Frcva', Dr. Besen - bruch, Marmeasfiit. Arzt Vom Stabe S. M. Schuischiffes „Char- lotte', -- zu Maxineoberassift. Aerzten, Dr. Koßwig, Marineunter- arzt von der Marmestativn d:r_ Nordsee, zum Marineasfist. Arzt. Dr. Koßwig, Marincas11st.Arzt von der Marinestaiion der uteilung zur Marincstation der

. _ _ d M:.

'n t einverstanden. - Der Abg. ein unhaltbar“ Zußand, daß die recktSdeputation n_ocb den verschiedenen Tages- " Verhandlungen durchsickerten. in die Oeffentlichkeit geben. beibehalten werden , flieht gebunden fühlen, en wäre die Folge. - Der Vize- , „. imJFalle der Oeffentlichkeit der Ver- nk-Mttgneder durch die Presse beeinflußt

im Vértrage doch anerkannt werden, nichts von

sevungen usw. 7. März.

Verhandlungén *:Ür - gehalt!!! K

ein reines Ms! werde sich ' _, präsident Ops

mit Japan

Rede gändl des Fürsten widerlegt die

land und die Stellung _ So geht also diese Frage, die _cben Horizont zu trüben schien, einer eref'e Italiens berücksichtigenden Lösung schen Meere auSgebende Babu wird Serbien und_ Bulgarien verbinden, andelsvextrage abgeschlossen haben, äfen Venedig, A nun den Einwand bekämpfen, Donau-Adriababn das Adriatische Meer den Slawen öffnet, einen Einwand, der mir gam sinnlos erscheint? Fast könnte man glauben, man eine neue Völkerwanderung zu erleben erwartet, wie da die der Adria binabfteigen werden, ihrem Lande fest- cberlicb wird die Babu den slawischen Staaten Mächte einen anderen Zweck, als es Wob ergebens aller die Balkanhalbinsel bewohnenden Völkerschaften, deren blutige Kämpfe so betrübend find'.) Jeßt will ich noch einige Worte der englischen Auffassung widmen. In der Tat, wenn jede einjelne Macht nur darauf binarbeiten wiirde, die rechende Babukomesfion zu erlangen, und der ümt zu verstehen gäbe, daß eine solche Kon- der Reformen lau zweifellos die eng- Konzert wäre

weiter Z(m- die*'Schwei€ep

handlungen »» W311“! werden, außerdem “Würden Reken zum Fenster hinaus gehalten werden. 1! oo Bäx und R ' . Güntsber

und ruhige Erneuerung

t. zur See Hand entgegen.

, : indkrt, dem der Wablrecbtödeputation zu g b ( eis.) trat nochmals für die Das Verhalten der Wahlrechts- flosigkeit und politi eben Rück- ung auf, als ob die zu entziehen Ursache babe. nail.) bedauerte ebenfalls den und Noch

Cr beanjra überweisen. -*

Oeffentlichkeit dex deputation mache _ ständigkeit; SUMME)“: _

- Der VizepräsidM'Ä _' ill Beschluß der GeheimbWs- A k§nne _er nicht jnßiumexez, _da er die weitestgehenden Folgen Deputation ' mit M W die bObe di Pflicht . a k ; _V'erbandlungen zu, unterrichten. -- Dec _ Hobentbal und Bergen er- :;Wablrecbtsdeputation schon zweimal über dlnngen auSgesprocben und halte fish eit gebunden, die Angelegenheit auch . Er werde deshalb das, was er in -t habe, hier nicht wiederholen.

- die Abgg. Spies und Behrens »erhandlungetx, worauf auf Antrag ; en dem Publikum wieder geöffnet WWatte wurde der Antrag Opis, den der Wahlrechtsdeputation

. UU * den Elavil! _

Vurcbards,

obetingen., Marinestation

. wen an die ' Küsten “ift d :P???" dikbt 215?" _ _ m er arau n, a ern e einzige Garantie fur die Erhaltung des Friedens im fernen Osten sci, seine Kraft und Bedeutung werde vielmehr dadurch vertieft, daß er ein Glied in der Kette der andeten Abkommen karftelle und voll- kommen mit dem allgemeinen System der internationalen Verträge Dieses System bafiere bekanntli

Wiemann, zusehen. Si

Verfol en aber die

Marineoberassift. vom Stabe

„A ', . "“*" _ rcona Dr effentliabkeit

thestFÜt Faxen. * „Z:- u er en or _ Minister des ang

das Volk Rußlands barmoniere. den erprobten Allianxbeziebungen xu F gleichen Zeit wie Rußland Pit Japan ein politisci geschlossen habe, das dem ruisisäoen Abkommen sehr ähnlich sei. Im vori en Sommer babe Rußland auch mit England, dem Bundes- ein Abkommen aeschloffen. nur die Mittelasien betreffenden Spezialfragen zum Gegenstand, es sei aber zweifellos ein moralisches Unterpfand für die Er- haltung des all emeinen Friedens und die Dauerbafti keit dsr neuen Y Y_Jeudiscb Zu:? __?!Zd die u an : o ge- schaffene, aufrichtig freundschaftliche Be iebun en unter a te, strebten das gleiche ! 8 ,; bl

ibremJntereffen ent Türkei offen oder ver sie verlocken könnte, oder gleich ültig zu Werden, dann wären lischen Be orgniffe gerechtfertigt, das

*

kZäxte, er habe *sich die eriraulübkolt - durch die beschlossene weiter Vertraulich m : d:: Wablrechtödeputé»

es Abkommen ab-

in der Frage

N9:_dsee, zum Frühjahr d. J. On'ee zum Stabe S. M. SÖiffeI . ommkrn' versetzt. Blouxever, quv. Kapitän und Kommanieur der 1. Abt. der 11. Werftdw, axxf sein _Gesucb mit der gesxßiicben Penfion zur Désp. aeßellt unjer Wiederamieliung 111 einer Stelle für Offiziere zur Disy. “Schmidt, Marinestabsingen. von

europäische müßten ernstlich die Auflösung des Konzerts zu Meiner Ansicht nach aber wird jede Bau von Bahnen als ein wesentlicher wird und das te Unterstü ung allen Linien europäsche Konzert war

geno en Japans, Zwar babe dieses

Greys bedenken, einem Kriege führen zu Gefahr beschworen, wenn der Teil des mazedonischen Reformwerks angesehen ische Konzert seine vereini

währt, die von Nußen si d.

Jahre 1903, als ich zum ersten Male Minister des Aeußern wurde, recht schwach und wurde von Beteiligten als eine langsame, plumve, mäßige und schwer zu handhabende Maschine bezeichnet. lich in mkinen ersten

Es sprachen ["-::- für die Oeffentlichkeit»

Langhammer die

Beziehungen ußlands zu Japan.

beim Admiralstake der Matire. V , _ _ erem g en

der ]. Werfxdi5, dxr Nbsckxed mit dsr geséßiiÖen P aus Anstküung zum Tragen der kisberißenYnis'ocm bkwilligt. stahéarzt von de_r Marinenakion der Ostsea, der Abschied aus dem aktiven Marinedtenst bewiüigt; zugleich ist derselbe bet den Marinc- FnététéoffizierrZ ker NÖN angesteUi. .))? „ro aus, oppe, ä nricbe zur See von der ' arinechule, ur Marineres. beurlaubt. s * z _ Büchsel, Admiral, in Eensbmigung sCiULS Abschieds- esuzbs zur Dtsp. aesteüt; dsrxelve ist in Anerkennung der Sei __axeüät gelebteten Dienste 3 13 Zuits des Sekoffizierkorps in den Zutkn der Marine Weiter zu fübrm.

im Zivildienst Antrag'Vär und chtung zu überweisen,

Abgg. Vä'r, Roch und

_ _ _ ur Begut- dte Snmmen der_dret reifinni en __ ther unh des soztaldemokratis en Abg. Goldstein angenommen und dre Sißung geschlossen.

nämlich die S an kines festen Gleichgewichts und des Friedens im Bassin desztfilleZ Ozeans. Jm fernen Osten bestehe somit gegenwärtl igternationaler Abkommen. Die politische Atmosp aunfiig, sowohl speziell für Rußland, als auch für die allgemeine Ruhe. Rußlands Beziehungen zu Japan beruhen, wie ihm scheine, auf denselben Grundlagen, auf denen überhaupt die normalen Be- zieYbngen 5er__2_i_nzeln_en lntexnxxionalHkOrganiSmetx unter einander

en, nam au aegene ger tung vor rer bi ori chen Integrität und der Gesamtheit b | f

Beziehungen, so nehme die Verantwortung für jede Verleßung fremder leickmitig aber auch das Gefühl der _ echte und Interessen. Rußlaud werde üch nunmehr unt beson erer Klarheit bewußt sein, daß die Grenzen ein unantastbares historisches Erbe seien, Gefahr bfiir das ame russische

Dk- Esch7

ein ganzes Netz

E. zu Münster Frbr 1). re set zweifellos Reden die Notwendigkeit betont,

dem Wijkungskreis des

mazedonische Ereigniffe haben mit Recht

europäischen Konzerts vorzubebalten. _ geben und ich verweise auf die Organisation der Gendarmerie, die inanzkontroUe und die geplante Justizreform. Gerade die Erregung uropas, als der übrigens ein ebildete und völlig grandiose Verdacht acht in Mazedonien festen Fuß fassen

das europäische Konzert lebens- ngarn, Rußland und Deutschland

als ein Pfand für den Frieden Fortschritt Mazedoniens. _ das gegen jede! Monopol im Balkan ist, bleibt dem europaischen eicbfalls treu. Was die Reformen betrifft, die gegenwärti eprüft werden Halte ich es im Inter Verwirkliebung ni t für li , ge enwärtig meine An cbt zu äußern. Betreffs der schon in er "Durch ührung begriffenen Reformen daß die Gendarmerie anfänglich von den ottomaniscben Behörden wirksam unterstüßt wurde. Langsam aher ute Eifer ab, soda die Reorganisation diexes Dienstes ernstlich bedro tiff. Bei einem Soll esiand von 5742 Gendarmen eblen 1074. Die türkische Regierung, diefürdie Polizei in Mazedonien 9600

mm aus der Armee bestimmt hat, könnte doch leicht die Gendarmerie um etWa 1000 Mann ergänzon. Ungeachtkt dieser ungünstigen Ver- hältnisse gelang es der Gendarmerie, das Vertrauen und die Zu- chrisilichen und muselmanischen Bevölkerung zu_ er- ringen. Die Finanzkommission hätte auch Beträchtlicheres erreichen wenn ihre Befugniffe nicht auf eine einfache R ck beschränkt worden wären, wo übrigens Schävbares leistete.

Weich " onngarn. rdnetenhaus beantwortete W e ker le eine Interpellation

ihrer Rechte und Juteteffen.

Jm ungartscheu & solche Phase der

gestern der Mmistekp „:(-1“?! - t des Abg. Hamers» , * und führte, „W. T. Der Banu! bän tags ab; er babe di: '- en und werd_; , _ unückf _, AUSstbkeitung

entstand, daß irgend eine könnte, &weist zur Genüge, d fähiger ist als je. und die ParlamentSdebatten in als eine Notwendigkeit bezeichnet,

effend dle kroat ische §Politik, szßfolge, aus: -- : von der M orltit des kroatischen Land- '," _ g mit Kroatien herbei. “(fx dem Boden"»! Ges es derburna, , _, außexordeullkkxn nicht mit otdwtliéen gedämmt werden könnten. Die jeßige Err gxrufen, daß die Agitation die tendenziöse gierung wolle die Recbke der kroatischen Spra In Beantwortung einer Interpellation des Ab . ka_shazt), betreffend die Wahlreform, erklärte der F prastdent: Die Yegiexung beabfiäotige, die Vorlage der Wablreform noch l_wr den Sommerferien im Abgeordnrtenbause einzubringen, damit uber sie in der Herbstsession Verbandelt werden könne.

Großbritannien und Irland.

Das Oberhaus hat gestern na Über das Landpachtgeses für Unterhaus mit großer Mehrheit angenommen worden ist, „W. T. B.“ zufqlge, m_1t 153 gegen 33 Stimmen einer Resolution zugestimmt, m der die Hauptbedenken des Ober- hauses gcgex': die _Vorlage aufgeführt werden und in der es abgelehnt mird, die Vorlage m ihrer jeßigen Form zu gx

I 1 Fr nf_o ge der_ leßten Kammerabstimmungen, bei denen ein * bexr_ächtltcher Te_tl der radixalen Partei ge_en das Kabinett gemxx1mthatte,hieltm die sozialifti ch-radi alen Gruppen bebuxs Klärung der Lage gestern beaunrggxen, „_W. T. B.“ zufolge, ihren Obmann Dubief, den YilYékpraftdYtF Clemetxexau zu fragen: nn die.eerun den entw ,bt . "H“???“ “5275025“? ““*"-9% M MM .:. Vn ageenworn ,n: atxur nandlun ub“ d , 2) wann fie das Budget für 1909 vorlegen k117137112 W;?" ge enkt _ 3) wie die Angelegenheit de! ychwebmvm Gesxyemetfs, betreffend die Arbeitenubegebälter, ftebe.

Rußland. _ _ _Tie Neichsduma verhandelte gestern über die vom ' Mtznfterium des Aeußern eingebrachte und von der Kom- mtsnon be _utachtcte Geseßesvorlage über die Umwandlung der ruf ischen Botschaft.

Rechte und Interessen zu, Oesterreich-

_ u tfibarkeit d Yichtauüllchego nan a er e enen Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 12. März.

Seine Majestät der Kaiser und König hörten, folge, heute vormittag im hiefi rträge des Stellvertreters des _ _ _ _ von Armin und des Chefs des Müttarkabmetts, Generals der Infanterie Grafen von Hülsen-

» *eineBerfiän seiner Be Jungen in Asien

Miu-rM. sei dadurch bewor-

da ""J““ verbreitete, die Re- ß das cus sabe Volk von den

sei tief überzeugt, gleichen Gefühlen beseelt sei. Man YkYster,_ OxtimiSmsusd yorxxefrfenGl ub o geunen, au em een a en an den triotiömus des rusfiscken Volkes entsprin enden OptimiSmus, der Fm oder seinen efultate zu festigen helfen werde. _ Nach der Rede_ des Ministers des Aeußern sprach von eiten der Oppofitzon _der Kadettenführer Miljukow, der ie Vorlage und dte FnedenSpolitik des Ministers des Aeußern _ Haus nahm so_dann gegen die Stimmen der Sozialdemokraten, jedoch im ubrigen einstimmiq die GeseßeWorlage an. *

ß Allerdings besiße er eine gute wäre zu erwähnen,

ext Königlichen negsmimsters,

schwächte sich dieser

tall tnants Sit Genc eu r Nachfolgern die erzielten

willkommen hieß. Das neigung der

__ Zn _de_r_ am 11.1). M. zunächst unter dem Vorfiß des Otaaxsxnmmers, V1zeprä*1denten des Staatsminifteriums, Staaerkretärs des Jnnern__Dr. von Bethmann und wäter unter dem Vornße des Königlich bayeri chen (He- iandten Grafen von Lerchenfeld-Koefcring abgehaltenen VienarsiZunx) des wegen AMRUZTJ der Prüfgngsordnnng für Asrzte und der Voriage, herrektxpd den Ant81lL*1xemburch an der statistischen Gebuhr, dxe ummmung erteilt. Mit der Ukberweisung des Ent- _ _ _efanntmachung, bétreffend die Beschäftigung von Arbeiterinnen m Konservenfabriken, und der Vorlage weaen Aus:);ägung vo_n 15 MiUionen Mark in SilbkrmünZen an d_1_e zynänßtgen Ausschüffe, [ung nch emvernand_en. Von dem Geschäftsbericht des Reich?- ' yernchxrungmts fur __das Jahr 1907 und den Ueberfichten ' uber Lie tm Jahre 1904 erfolgten Prägungen vonReichs 015- und Silbermunzen nahm der BundeSrat Kenntnis. Schlie [ich wurde über die Wahl von Mit kommission und die Ergänzu äber om'cbiedene Eingaben in Böschluß geéaßt.

weitägiger Verhandlung

chottland, das vom sie in technischer" Hinsicht

_ Die Pazifizierung dumb Reformen bleibt demnach die Aufgabe und die Pflicht Europas, ein Werk, welches Italien angelegentlicb unterstüßen wird. Ich bin zu Ende. Ick kann den Antrag des Abg. Barzilai nicbtannebmen und bitte deffen Unterzeichner, ibn zurückzuziehen, anderenfalls ersuche ich die Kammer. den Antra abzulehnen. Ich erinnere mi Beaconsfie d vom Berliner Kongreß bei weibselnd die Aufschriften „17761601116“ oder „ksaos «71101 110110111“ tb will ni t untersuchen, ob die italienischen Ve- ongreffe das Recht auf eine ähnliche Begrüßung in Italien gehabt hätten. Aber ich weiß, daß der „Friede in Ehren" beute der Wahlspruch unserer internationalen Politik ist.

Nach Bemerkungen der Abgg. Maßciantonio und ilai seinen Antrag zurück. Hierauf

Die Deputiertenkammer feste in der gestrigen Si un dre Er_orterung des Antrags Barzilai, betreffend die Bal ang- poltsxtx,.fort.B ck

a dem eri tdes ,W.T.V.' drückte der'A . de Marini se_ine UeberrasÖung aus, daß die öffentliche I)ieinunkz);g Europas sich jun ft beunruhigt habe wegen der tückischen Eisenbabnkonje :! an O terreicb-Ungatx! und der wirksamen Unterstüßung, die [gut: der öfterreukiscben Balkanpolitik gewährt babe. bilde nur einen kleinen Teil des ung, von dem ein chland in der europ

Vundeswts wurde dcr Vorlage

- , wie in London, als Lord wurfs einer nehmtgen. brte, in den Straßen ab-

Diese Lin e rogramms der st tki'sÜh Oestvarjéu'i . a a n u Türkei schon verwirklicht worden sei. Die beiden Mäcölte hätteßndaber keinenHPertrckg Mth'dsonM "_:_: Rezbt FIÜW terau ergrt er ni er es eu ern Tittoni das

Wort und erkl

Der Abg. Barzilai meinte, die Erklärun von Aebrentbal, betreffend die Bahn Uvac-Mitr eine ?_?be'TJMFg genFsben und babe auch da]

err -un at

über bewiesen. g m

zu lesen waren. vollmäcbtigten bei demselben

Versamm-

ne Versammlung ab und Colajanni zog Ba wurde die Sißung ges

liedertz der Roichsschuldkn: es Borsenaußschuffes sowie 011- und Steuerangelegenheiten

de_k_F_1_r__eiberI e r m eringe Vertrauen

Schweden. Der Rei Stag hat das Reichöschuldkontor, „W. T. B.“ ermä tigt, falls es nötig werde, Schatzkammer- we [ im Betrage von 40 Millionen Kronen zur Verfügung der eichsbank zu stellen.

Dänemark.

sta hat nach einer Meldung des „W. T. B.“ nscha ng eines Unterseebootes bewilligt.

Amerika. _ Der neue 'apanischeBotscha er in Washington_ Takakxira [älter zufol e, bet einem Fest- l der New Yorker japanischen Gesells aft eine Rede ge- reundschaft zwischen Amerika und te als unges riebene AUian ei net werden könne. Wahrscheinlich w rden alle zwi chwebenden Fragen, sf _ eten, in der nächsten Zeit ihre Erledtgung

von der Senatskommisfion

Miniszetsd desZA_e __ wer «: er u amme

Es handelt sich hier abe g " Mb 111 ner olitik, sondern um die italienische überhaupt, da ich ' organgern die für Italien eim innerunq an Defio

gegenwärtig vor dem Senat

gleich meinen mögli_ch: ?_?lixiex "isteihe. Die Er- emmer ng n s, w e der Abg. Barzilai meinte, eine bittere, fie zählt vielmehr :!:-“meinen und des Freibean von Aebrentbal an enebmsten Erinnerungen. Bei beiden usammenkunften war der Ba kan der Gegenstand unserer Unter- ltung, die zu einem vollkommenen Einverständnis führte. Ohne die Einzelheiten der wiristbastlichen Fragen ju berühre gzundxäslicbb anerannt,b __ __ _ck eman er, a er au o ne nan er zu aden vor e zu werden. Ueber die Bahn naÖ Mitrovi gb sptoÖen, doch kann ich die V Aebrmtbal_ noch vor seiner Rede in den D Babuvrojekt mitgeteilt hat widerseßen? Ganz gewiß nizt, mit Rücksicht Riß den Antikel 22“?! e e! Rech jup t. Ungarns nieht bestreiten, daß auch Italien, die

Der Bevoilmäckztjgte __zum Vandesrat, Großherzoglich Staawmimftm'ums Dr.

badische Vtäüdem des

von Dusch ist in Berlin anZekommen. und an den

Der Rei . endgültig die M Tokio in eine

B.“ behandelte der Abg.

Gesandtschaft

NU!) rem BeriÖt des „W. T. Gutschkow (Oktobristenfübrer) _in längerer Rede die Vorlage und wie:? unter anderem, von ftürmtsebem Beifall des Hauses begleitet, _ m_)ch _RwanKfti-nmen le_mt würden, doch stünden die O_kiohrtüxn_am fuedlnbem Standpunkt m vollfter Ueberzeugun em etnhertltcbes russisches Volk imstande sein werde, funerbn die Grenzen_ im Osten zu ichüßea. Die Volksvertretung werde darin stets der Regierung entgegenkommen.

Hierauf er riff der Minister des Aru ern ' swols i a Wotik ur__x_d erklägrßte: F I k d s r nde, ka eine Darlegung, wie die tus s -'ava.i B. xixbupg-n fich exdzültig gxftalteten, am geeignufteszic7e1x.dikes1csbu?ch dice Geixxexrmlagk Y_YyßmWfféttthgm und Z _ tm nat : es ertrages v orte entheebead, seien darin bezüglich mancher wichjigen tanraqu „ZW:? m_:xme Grundlagen angedeutet kür spätere Abkommen beider Staaten, mr dm Handelsvertrag, die Fischereikonvention und die Konvention, betreiimd ken BabaausÖluß Ibm-dem Minifin- sei die schwere Auf- bandeln. Man werde der be- d der Verbavdlmt

Meidxmg de.?- „W. T. B.“

vcrgeäérn in Versdig singetroö'en.

__ _„Loreley“ i'": vorgkßern von Piräus naeh

[ :UtOrm 1:1 Zee F;. M S, „Tiger“ in vorgeßern in Naanking (am

Yangne) und S. M. Toddi. „Z' 90“ JW:: in T*"ingmu ein:

FW?» .Tsingtau“ ift gefiern von Hongkong 111 Eu gegangen.

M' Jacht haben wir

daß beide S hängig von

t einer Me dung Londoner

Y

speziell haben wir nicht ge- der Freiherr onen mir ein mich di em

daraus bin, daß [ten in der er rung abgeht an, sei so herz

Konnte oder „sollte ich

eiden Ländern ste von irgend

einer Bedeutung

II

Berliner Vertra Konnten wir (: so konnten wir doch die Forderun anderm Mächte und die Balka taaten jene Linien bauen Verkehrs_in_t_kteffen _ e en

,.

. _ „_ es, der Oe terreicb-U «;ck W dieses stefan Oesterk'e des „W. T. B.“ aus Rabat at der sheri en Annahme,nicht die es zu entsenden, um dort In Tanger hat diese

Nach einer Meldun Machsementg _ a alla nach eine Autorität wiederherzusie en. einen schlechten Eindruck hervor erufen, da mazt Beweis erblicxt, daß der Ma sen unfähig set, e Bewegung mtrksam zu bekämpfen. Ein xungerer er Beamter erklärte einem Berichterstatter, Yaß en vor allem das Ansehen des Sultans an der Kuste

ihren eigenen am iebesten L_ .

mit O ei - Ungam, mit Rußland überein. Die ruf sche Regierung, mit e[Yk ich troß und entgegen den Maßlosigkeiten oder Drobun en von Per oder Parteien jene Beziehungen unterhalten will, die mmer gut waren enwärtig außgezeichnet geworden fin unseren Ansich russische Rundschreiben stellt 3 Punx; e_s_t_ __ 1)e_Die Eisén

bin neu ax! ! ichen Zweck. 2) Der Bau einer anderen éiaik,

Die Zweite K:mmer beriet gkktern den Anika der IWW nah_Nc-éx, die Ver (; rechtsdeputatton Offeniiieh

9- Lexa“;- T*?!

andlupgen der W913!- S __ axtfinöen "' . __ _ , :::; u,.Zxke, wi! ka! „W. B.“ EW , Hun! Tt, Me xen. 5.71“; d:- Dixekwkixm beitklcäeu babe, e_ss, _:r-U “u: de: ?;th

tm vortreffl d hat in einem Ruud- hierin nnen

abet [lw- die“ Fragen ZambiuYÖen S_____2_e______g den ig unbeftimmteu Chamkte: der rnsfisö-jgpau

“! ;! Wer, iw: kati! W

marok an

der Erklärung des W I Mach kk

icheu Beziehungen

midindenangrenzendenGebükn euzmle. Diskr-

eignisse arbeiteten ubrigens für Abdul _ + Die Unzufrieden-

heit der Bevölkerun von Fes nnz dem *gegmwärtigen

Schrecken5regiment ne me immer UZ!-

ei YWZusttäi-ten _ie)___es___Sü55a_1_s ' des_ ernd_brix_geétx, ner ep e H„Reu _en„„reaus“zuoe "e a

xicht, daß Big Soos, ein Scheriff, der großen Einfluß aus-

ubt, zum Sultan“ ausgerufen worden sei.

Der General d'Amade meldete gestern abend, daß die Truppen bis ÖAW Kasbah el Abmey, dem roßen Vexwaltungs- Zentrum der zab, vorgerückt seren 1: nur beun Ueber- chreiten der Höhen von Sidi bu Beker gerin gen Widerstand gefunden hätten. Mehrere Teile der Mzab hxtten fich unter- wor_f_e_n und die Bevölkerung kehre zu frtedlicher Beschäftigung zuru .

-Wie die „Agenzia Stefani“ meldet, habe der Stamm Suliman, einem Telegramm aus Sansibar zufolge, mit Unterstßßung von Leuten des Mullah in der Nachbarschaft von Djelib am 29. Februar einen anderen Stamm an- Degriffen, dreißig Leute dieses Stammes getötet und das

iel) m_e getrieben. Die italienischen Besaßungen von Merca und Djs ib ätten die Räuber am 3. d. M. angegriffen, wobei vierhundert ngehöri e des Suliman-Stauzmes sowie sechzig Leute des Mullah g allen Leien. Auf ttaltxnischer Seite seien zwei Askaris verwundet an ein Mann getotet worden.

".

Parlamentarische Nathrirhteu.

Die Schlußberichte über die estrigen Sißungen des Reichstags und des „Laufes der bgeordneten befinden sich in der Ersten und weiten Beilage.

- In der heutigen 120. Stßung des NeichStags, welcher der Staatssekretär des nnern Dr. von_ Bethmann ollweg beiwobnte, seßte das aus, nachdem e1_ne Reihe von etitionen zur Erörterung im Plenum als ungeeignet erachtet worden war, die Spezialberatung des Etats für _das Reichöamt des Innern fort. Zu den „Allgemeinen Yonds“, und zwar zu den Auögaben „zur Förderung der innenfischerei“ befürwortete der

Abg. Freiherr von Pfetter (Zenit) eine Erhöhung dieses zur Zeit mit 85 000 .“ dotierten Fonds, der zu den im Ordinarium aus- geworfenen 350000 „ja für die Förderung der Seefiscberei in keinem Verhältnis stebe. Nach den Ergebnissen dev Bexuszäbluna überwieqe die Zahl der Binnenfischer die der Seefische_r in Deutschlandsowobl im Haupt- wie im Nebenberufe ganz betrachtlich. Die Notwendig- keit einer höheren Erforschung unserer Binnengewä er bezüglich der Chancen der Foreüenxückotung sei sebr dringen und lege allein schon die Erhöhung dieses Fonds nabe. Y_ucb sonst biete dieses (Gebiet noÖ-eine große Menge von Ayfgaben, sur deren Lösung der Reichsfonds mobil emacht werden musse. Man gönne ja der Seefiscberei ihre reicbli e Unterstützung dem Reich wegen, aber es müffe doch auSgleicbende Gerechtigkeit walten.

Abg. Prinz zu Schönaicb-Carolatb al.): Die Anregungen des Vorredners sind sebr dankenöwert. er deutsche Fischerei- verein bat wiederholt die Erhöhung des Fonds beantra t, aber die finanziellen Verhältnisse ließen diese bisher nicht zu. rfidie Reich€finanoreform werde auch bier Fortschritte ermöglichen. _

fiZ_r_t_ _?en Fonds „zur Förderung der Seefischeret“ emp e t er

Abg. Raab (wirlich. Nga.) die deutsche Seeßscberei wiederholt dem Wohlwollen alier in Betracht kommknden Instanzen. i deutschen Seefischer bildeten das beste Rekrutierungßmaterial für die deutsche Kriegs- und HandelSmarine. Der Fonds sei ja erfreulicherweise in diesem Jahre um 50 000 „M auf 350000 .“ erhöht worden; aber auch eine stärkere Erhöhung hätte keine Bedenken gehabt, denn man könne fichcr sein, daß überflüssige AuSgaben 'mit diesem Gelde nicbt bestritten werden würden. Für Motorboote, deren Anschaffunq den Fischern bedeutend erleichtert werden müsse, soUten mehr Mittel locker gemacht werden, ebenso für Fanggeräte. DeSgleicben müffe der Schuß ge en Beschädigung der Fanggeräte durcb vorüberfabrende fremde chiffe, besonders an der deutscb-bolländischen Küste ver- stärkt wxrden, wo noch vielfach seitens der Holländer Raubfischerei

etricben ivexde; gewünscht werde die Stationierung eines Torpedo- Zoots bei der Insel Norderney. Auch die Baqgerei müße mit mehr Rücksicht auf die Schonung der Fischereiinteteffen betrie en werden. Schließlich werde auch die Einfü runa eines Schußzoües auf Mies- :_x1_u_s_c_beln gefordert, damit der deutsche Muschelfang konkurrenzfähig

e e.

Neu eingestellt in die „allgemeinen Fonds“ ist ein Betrgg des Rei 5 von 10000 „44 zu den Kosten der Zentralst_ell_e fur Volkswo [fahrt, Die Budgetkomnnsfion hat die Bew1lltgung

beantragt. (Schluß des Blattes.)

- In der heutigen (51.) Sitzung dex; Hauseß der Ab- geordneten, welcher der Finanznximfter Freiherr von Rheinbaben beiwohnte, wurde zunachst _ auf_Ersuchen_ des Abg. eld die Genehmigung zur EtnlettunÉ el_nes Stra verfahrens gegen rhn,_ dem Anfrage der eschafts- ordnungskommisfion gemäß, _ertxtlt. _

Ein Schreiben des Justizministers ersucht um Ermachti- Fung ur strafrechtlichen Verfolgung des verantwort- ichen chriftlciters Stanislaus Kucrk in Gnesen und der etwa sonst verantwortlichen Personen we en Beleidigung des Hauses der Abgeordnetext durch en m_t „Lech“ vom 21. Januar 1908 enthaltenen Artikel „Die Enteigneten“.

Der Berichterstatter der Geschäftwrdnun kommission Abg. D in!- la e führt aus, daß das Abgeordnetenhaus d e Genebm un zur straf- reZtlichen Verfolgung wegen Beleidi ung in anderen ä en, wo es

um sebr schwere Beleidigungen ge andelt babe, erteit habe, daß es

ck aber in diesem Falle um einen minder schweren Angriff handle, der fich aus der Etre ung der Polen wegen der Ostmarkenvorlage er- klären lasse; die Geßchäftsordnunaökommisfion beantrage deshalb in diesem Falle, die Genehmigung nicht zu erteilen.

Das Haus beschließt nach diesem Anfrage.

Es folgt die Beratung des Etats des Finanz- ministerius.

Abg. Kirsch (Zenit) bemerkt zur GesÖäftsordnung: Die Be- Jdungsvorbge wird uns ja in dieser Session nicht mehr beschäftigen.

ir batten mit Rücksicht darauf, daß diese Vorlage doch no kommen würde, von der Erörterung der Besoldungoerböbung einzelner eamten- kategorien abgesehen. Es würde nun nichts entgegens eben, daß wir bei diesem Etat auf die Verbältniffe der Beamten näber eingingen. Meine politischen Freunde verzichten aber in der zweiten Berufung darauf und behalten sich vor, diese Fra e _bei der dritten Beratung des Etats in sachdienlicher Wei e- zur Sprache zu bringen. Wir müssen das um so mehr tun, als bexü lieb der Lebte:- besoldungen zur dritten Lesung bereits ein Antrag rendt vorliegt. Wir meinen, was den Lehrern und Geistlickjen recht ist, muß sämtlichen Beamten billig ein. -

Ab . Gvßling (fr. olksp.) weist darauf hin„ daß er gestern einen ä nlicben Standpunkt vertreten babe. :

Abk. Dr. Friedberg (ul.) schließt |ck der Erklärung des Abg. K tsch an.

Die Einnahmen werden bewilligt.

Bei den' d'ciuernden Aus user:, und zwar" * beim Titel „Mini ehalt“, geht der g Abg. tiber: von Zedli oßzk MTK des Hauses au un erun werde nunmehr A

und Neukirch (EWU,) unter die Verqu g Beamten- :x: :*:W*:::*.:**«.. .. un 11 en un eien sein, die Reicbsfinannefo'rm so bald(; wie mögl - Zu diesem Zwecke würden aber a zu bringen haben. ßten seine Freunde bedauern, daß dieser sei. So enthalte er zwei neue Ober- kidiensin__§1_)_if_t_nste_ä Fb F) “erung ra : e te! 1: e- femer 27 RegiekungSratsstellen und eine Dirigentemtxae (beu- und Schulabt_eilung in Lüneburg. Die e Vermehrung der Stellen, sei _tvpistb fur die Art, wie die und das Schreibwerk von Jahr zu Vereinfachung des Bureaudiensies werde an Arbeitskräften gespart nicht immer wieder das Beamienbeer vermehrt teuerkraft des Volks müsse geschont und deshalb von der Regierung die äußerste Sparsamkeit erwartet werden, sousi ZFI schließlich auch Preußen in “dieselbe schwierige Lage wie r;- e .

„Hierauf er reift der Staatsminister und Finanzminister einbaben das Wort, deffen Rede morgen ergegeben werden wird.

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Etatsbetatung angelangt, uu": Etat nicbt [pars regierungSratsßellen bei natbdem schon früher eine Oberreg!

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Freiherr von im Wortlaut wi

(Schluß 'des Blattes.)

Dem Hause der Abgeordneten ist der Entwwcf eines Geseßes über die Haftung des Staates und anderer Verbände für AmtSpflichtverleßungen von Beamten bei Ausübung der öffentlichen Gewalt nebst Ve-

gründung zugegangen.

.Eisenbabnverordnungsblatts“, beraus- eben im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, vom 4. M enden Inhalt: Allerböchste Verordnung vom 27. November 1907, erstellung einer Eisenbahn von Buhlen nach Korbach. des Reichskanzlers, betreffend Aenderung der An- bnderkebröordnung. Vom 1. Februar 1908. - Bekanntmachung des Reichskanzlers. betreffend die dem Internationalen Uebereinkommen über den Eisenbahnstacbtverkebr beiq 4. Februar 1908. -- Bekanntmachung des Rei kanz Aenderun der Nr. F? in Anlage 13 zur Eisen bnverkebrßordnung. ebruar 1908. _ Erlaß des Ministers der öffentlichen Ar- beiten vom 29. Februar 1908, betr. Maschinenbauschulen. - Nachrichten.

Nr. 10 des

betreffend die _ Bekanntma un lage 13 zur Eisen

te Liste. Vom rs, betreffend

Statistik und Volkswirtschaft.

Das Auftreten der Vlinddarmentzünduug in Preußen.

Die Angaben über die Häu gkeit der Blinddarmentzündung in den allgemeinen Heilanfta ten Preußens Gruppe „ksrjbouit-js“ (Vaucbfellentzündung) ge übrt worden. Zahl der Behandelten dieser (Gruppe im Jahre 1877 auf 19171 (10099 m., 9162 w.) Während aber bis zum Jahre 1892 die jährliche u- nabme kaum 100 betragen bat, wurden rund 500 Personen wegen dieser Krank den folgenden Jahren sii um 1700, 1904

nd bisher unter der

ist von 896 (399 m., 497 w.) im Jahre 1906

itdem bis 1901 jähr eit mehr aufgenommen; in eg die Zahl um mehr als 1000, 1903 bereits 2500, 1905 um 2910 und 1906 sogar Die Sterblichkeit an dieser Krankheit schwankte in den Jahren 1877 bis 1886 zwischen 24 und 33 v. H. und sank dann . im Jahre 1906. Die Abnahme der Sterblichkeit läßt sich durch die zunehmende Aufnahme in leichteren Kranbeitsfällen erklären.

Mit Hilfe der Zählkartenmetbode ist es möglich untersuchen, ob die Blinddarmentzündung das wachsen der Krankheitsfälle, welche zur Gru gerechnet werden,

fortdauemd bis auf 10 v. H

eworden, zu fallende An- pe .Baucbfellentzündung' at ergibt sich auch, 903, 1904, 1905 und 1906, in denen die größte Zu- nahme der Peritonitisfälle festgestellt ist, 67131111ij, Ippsuäioibjs) 8412, 10 793, 137 , 13 008, 15 918, 19171 Peritonitisfällen ge Sterblickpkeit an der Blinddarmentzündung betrug nur 9,46 bezw. 9,14, 6,68 v.H., während sie für die 2137 bezw. 2215, 2194 und ? bleibenden Peritonitisfälle sich auf 30, 34, 36 und 34

die Zahl der Blinddarmentzündungen, e nachdem ierun sbezirke bet igt waren, ndens 11 von Anstalten wobl den bl der Behandelten auögeübt bat.

= 9,58v,H., =10,03 . , 220= 7,81 216: 6,51 . ..

i Statitik bean kuchen kann, gebt ese f überbausxt in Berlin in den

Blinddarmentzündung“ Ge-

veranlaßt hat. In derZT an Blinddarmentjündung

16 781 zu den lt waren. Die

2390 übri v. H. belie

Verfol t man die Kranken äuser der einzelnen R so stellt_ sich bera uptemfiuß auf d sind in Berlin allein 11 den 1903: 1847 Erkrankte behandelt, davon gestorben 1904: 2372 1905: 2818 1906: 3317

ß das Vor e Grö e der

en Wert d e ervor, daß von den drei Jahren 1904, 1905 und 1906 an 2 281 und 266) 84, 80 und 85 v. H. ern gestorben sind. Ob aber die Zahl der saß auf die Zahl der Erkt ZM“ Ziso'HÜZr'udbejaZßii v Blk dda

eneaereonnrm- indestzabl anzusehen ist,

aus der Tatsa

fiorbenen (28 Krankenbäu handelten einen Rücks gestattet, diese Frage völkerung in großen S entzündung in den deren Größe mit Was das Geschlecht der Behandelte da das weibliche Geschlecht unter den Beh n ist als das männliche. klaffen zu bis auf die erkrankten unter denen bedeutend mehr Knaben Vergegenwärti t man ilfe in den in die em Alter

als für die Be-

Krankenbäusern als eine M

t i 3 ili '! erkamkeit auf fich zieht. RW d ? ffe" ck "fur: bestrifft, so ist ermittelt,

andelten nicbt weni er er- Dies tri t aucb fr die

nder von 5 bis als Mädchen Hilfe ck! daß für

die we st, recht gxktffallend.

be lich vertrete einzelnen Al 15 Jahren, in den Krankenhäusern su en.

Kinder verhältniSmäßkg s ten

wird, so erscheint die große Zab _ den Krankenhäusern u __ engungen bei der Auöubung des S kung an Blinddarmentzündung zu veranlassen ebender Unter ck er Todesur acbenfiatifiik die der Blinddarmentzün ung für die einze nen Altersklassen Von 1886 Todesfällen dieser e Personen 1094 = 58,01, im Alter von 270 m. = 28,68,

für die Jugend die Erkran bedarf noch ein ur das Jahr 1

der Gestor enen ermittelt worden. Art im Staate überhaupt kamen auf männli auf weibliche 792 = 41,99 v. H. Darunter über 1-15 Jahren insgesamt 476 = 25,24 v. 206 w. = 26,01), von 15-30 Jahren 560 = 29,69 v. H. (354 m. = 32,56, 206 w. = 26,01)

Die nach olgende Zu s b MMU """ v G schl tor enen na er a en an e e ter im kräftig)"

sammenstellung vergleicht den Anteil der der an Blinddarmentjünduna . Daraus geht ebenfalls en Lebensalter stärker von beit dabingerafft werden, als von allen anderen Krank- heiten zusammen genommen.

Gestorbenen

hervor, da beide Gescbl

dieser Kran