erichts, G era! der Infanterie en einer Zeit erei nete,
Wo es it eudwie mögl kk- * edlen, wird das ge- imum verurteilt worden.
Kaiseéiiéhe
ä dent des Reitbßmilit Link??? FES i zu bedenken, daß ri szustand herrichte- aiser zur Begnadiqun zu ffende ist zum Stra
Ohne jede Debatte pasfiert der Etat für die Marine.
Beim Etat der Reichsjuftizyerwaltung, und zwar bei den dauernden Aus
Abg. Bassermann des deutschen Strafr artikel und Broschüre iter einer besonderen Strafrechthe die von ihm i
ck der Fall zu
wo noch der" solche Fälle dem Weben. Der Bette
aben, rl ider
nl.) die Lage der Vorarbeiten zur Reform
ei lä i en Zeitungs- f die nich oZdIre die Fra
t i sbe atur und erörter n und empfie
gebung für weiter Le ung einge är des Neichjustizamts ich ZeseiVerÉ: ne e W ertiggestellt;
ndl che GTX“! Resolutionen.
teriellen Strafrechts und
rens wie des ma Entwurf d ck
tw-ndiq sei. orm m,es versaute gb liegen oletbe.
es SFTP) ts si f Su * e W," Ju
d tchaus Hfarßtachwer und im Laufe des S
t ti [len Strafrechts für die ma e eeines neuen Strafgestß
durehaus eine Nov baldigsten reitbsaes
seien beim Ebrengericbtsbo Abstellung notwendig sei. Staatssekretär des Reichsjustizamts Dr. Nieberding:
der Behandlung der Jugendlichen betrifft, so will Vorredner in die Materie nitht tiefer ; ein- beit gehabt, in der zweiten Lesung des Etats duet darauf hinzuweisen, daß in den leßten der Kriminalität der Jugendlichen nicht ein- daß die Angaben, die ich hier im Hause en worden find, ich halte sie aber vollständig iter dahin präzisieren, daß zwar vom Jahre zum Teil sehr auffallende zu bemerken gewesen iß, der leßten 16 Jahre, eine sondern daß während der iminalität der Jugend im gamen und großen das rechtfertigt meine ffung haben, irgendeinen vorschnellen ebung zu tun, allein aus dem in den letzten Zeiten wahr- Kriminalität der Jugendlichen dringend
ftizministerium
, de sekretärs schon der eichstag damit
Abschluß bringen . Die Reform des dlicben dürfe aber nicht bis zum buchck “auf eschohen werden,
Eben o muffe der Wan des Strafvollzuges w ederbolt Verfahren gegen fe Unzuträglicbkeiten hervorgetreten, deren
deschéntsaats ean solle also den Enttw rf
RecktSanwälte
Wa] die Frage ich ebenso wie der Herr geben. Ich habe Gelegen gegenüber dem Herrn V Zeiten eine Steigerung getreten sei. Ich weiß, machte, mehrfatbdnaesrisf aufrecht und möchte sie we 1882 bis zum Jahre 1892 eine erhebliche, Steigerung in der Kriminalität der Jugend daß aber seit 1892 bis jekt, also im Laufe solche Steigerung nicbt ten 16 Jahre die Kr deuselbm Prozentsaß Anfirht, daß wir keinerlei Veranla Schritt auf diesem Gebiete der Geseßg Grunde zu tun, weil eine genommene Steigerung der darauf hinweise.
Der Herr Vorredner hat an vorarbeiten zur Sprache gebraxbt. " Ehre gehabt, dechmse zu erklaren, Entivurf zu einer Strafprozeßordnung und daß dieser Gesehen Regierung unterliege. dem Herrn Vorredner, beanstandet worden, weil an eine Stellung in den geseßgeberiscben A die der preußischen Regierung nach der Heften, das ist durchaus unrichtig. Das Ver- se: Beziehung jeßt beobachten, ist in der cichtet worden, seitdem der erste Gesevesvorscblag Fürsten BiSmarck an den BundeSrat gekommen in der verfaffungwäßigen Be- nur die Bundes-
in der Lage
wahrzunehmen war,
ergeben hat. Ick glaube,
ck die Lage der Strafprozeßordnungs- Jeb babe im Februar d. I. die
daß das ReicbsiUsiijamt den zum Abschluß gebraibt habe, der Vorprüfung der preußischen
Es ist diese Bemerkung mehrfach, nicht von aber von anderer Seite und auch in der Presse geblicb dadurch der preußischen Regierung rbeiten der ReichsveWaltung Verfaffung
twurf nunmehr
eingeräumt werde, nicht zukomme. welches wir in die RWMaltung beob unter dem Namen des ist, dieses Verfahren beruht kb?"
, d ni tdie Reichsverwaltung, sondern flimmung aß ck ihrem Namen,
schläge an den Bundzörat zu bringen. Seiner Majestät des Kaisers ein Gefes- BundeSrat gebracht werden soll, so kann das nur ge- daß die preußische Regierung mit einverstanden ist.
ßiscben Regierung ob, den Entwurf der neuen Prozeßordnung zu prüfen. Ich weiß nicht, wie weit die Regierung mit der Prüfung zur Zeit ternum der preußischen Vnwaltung, Ich habe aber keine V
regierungen, iind, geseßgebetiscbe Vor Wenn also im Namen eWatf an den scheben auf Grund der Tatsache. diesem legislatoriscben Vorgehen Nun liegt es also der preu
gediehen ist; das ist ein In- das mir nicht zugänglich ist. eranlaffung anzunehmen, daß diese Prüfung irgend eine in der Sache nicht begründete Verzögerung werde; ich verbleibe bei der Hoffnung, die ich im Februar hier aus- gesprochen habe, daß es möglich sein wird, den nächsten Winter mit derStrafprozeßordnung an den Reichstag zu kommen. Diese Hoffnung gründet sicb natürlich auf ein bereitwilliges Mitwirken der Bundes- regierungen im BundeSrat. Ich kann nach dieser Richtung ver- Erklärungen selbst versteht, aber
die übrigen boben Regierungen daß möglichst bald mit Strafptoxeffes vorgegangen werden muß. Ich kann also die etwas ck angehauchten Bemerkungen des Herrn Vorredners nicbt chte ihn und das Haus vielmehr in der Winter zu einer Beratung
keinen Zweifel darüber, daß ebenso wie
anerkennen , einer Revision unsere]
unterschreiben. Ick mö " Hoffnung bestärken, daß wir im nachsten der wichtigen Reform gelangen werden, und ich darf sagen, der Herr Reichskanzler alles tun wird, um inn Regierung die Vorarbeiten so zu beschleunigen,
baldmöglichst dem Bundeßrat
Cnmurf an den Bundeskat ge Herrn Vorredner für zweckmäßig halten, zugänglich gemacht wird; denn ich von der Bedeutung dieser Vorlage
erbalb der preUßisäpen daß wir den Eanrf vorlegen können. langt, dann würde auch ich es mit dem daß er der Oeffentlichkeit ein Gesesentwurf zweckdienliÖ geheim “IAF Üben
da in, wo er auf Grund der Beschlüsse des un ! an würde bw b Ich kann naeh dieser Richtung bin eine Zu- wiil aber das meiuige großen Entwürfen,
glaube nicht, daß
us elan t. das Ha a 9 nm, daß,
die aus dem fiud -, so auch die: das Ver- zgluhfi der Oeffentlithkeit Kenntnis die den; Bundesrat von der Reiz!- 1schm Regierung oema-bt
der Herr BWW dann auf dü'FwQYn geko- angeßchu__„ „e- ' "f?: ya Stniaesesbvtk Machart! würden. _Daß diese eine so
wie bei allen übrigen Neubsjufti-amt hervorgegangen fahren beobaétet wird, baldm von den Vorschläaen tu neben, verwaltung im EWständuis mit der preuß worden sind. Meine Huren- Novelle unn geltendxu Museums somit. daß die ' mk Waere Zeit ck
Vorarbeiten
!
[an e wie ck der Herr Vorredner beliebt hat hier anzugeben, in AukpnTüt-lebtmn “werde, glaube ich allerdings nicht. Immerhin kann es ftaglitb sein - und das habe ich bMÜS in der zweiten Lesung des Etats hervorgehoben -, ob ck nicht ratsam wäre, für grwiffe, der Reform dringlich bedürfeude Materien eine vorläufige Regelung ein- treten zu lassen. Diese Frage unterliegt jekt näherer Prüfung zwischen Reichsjußijverwaltuug und preußischer_quiiwerwatung. Der Herr Vorredner wie das hohe Haus werden daraus entnehmen, daß meine Bemerkungen in der zweiten Lesung ni-kt dilatoristb, sondem durchaus ernst gemeint waren, und daß wir uns bemühen werden, wenn das Bedürfnis anerkannt wird, zunächst noch mit Novellen Hilfe zu schaffen- diese Arbeiten so vorzubereiten, daß ihre Ergebniffe im Laufe des Winters dem Reichstag vorgelegt werden können. . Was den Strafvollzug anbetrifft, so habe ich ebenfalls in der zweiten Lesung dem boden Hause mitgeteilt, daß es in der Absicht liege, nach Abschluß der Arbeiten für die Strafprozeßordnung an dre Vorarbeiten für eine reichßgeseßliche Regelung des Strafvollzuges heranzutreten. Ich habe in der zweiten Lesung bemerkt, daß ich die Reform nicht für so dringlich ansehen könne wie der Herr Vorredner, weil ja gewiffe Verbältniffe, auf die der Herr Vorredner damals auf- merksam gemacht batte, wie die Isolierung der jugendlichen vdn den älteren Strafgefangenen, jetzt bereits _ durcb Grundsäße, die fur alle Bundeöregierungen maßgebend find, geregelt seien. Nun ist mit darauf entgegnet worden, wie damals von anderer Seitk so beuie von dem Herrn Vorredner -, diese bestehenden Grundsaße würden in der Praxis nicht eingehalten. Aber ich'ftage doch, wenn wir ein neues Geséß ckck: den alten _Grundsäßen in das Reichsgesetzblatt bringen, werden deshalb diese Grundsäve strenger eingehalten werden? ch bezweifle das, iz könnte nicht verstehen, warum der Herr Vorredner eine solide Anschauung bei den Bundeöregierungen voraussetzen sollte, als ob sie Vorschriften, die bereits seit vielen Jahren rechtms sind und ausgeführt werden sollen, aber nicht vollständig dus- geführt Werden, nur deshalb mit größerer Gewiffenbaftigkeit durchführen würden, weil inzwisäen ein " neues Geseß im Reichbgeseßblait erschienen ist. Die Grunde, die da vorliegen, um in einzelnen, übrigens, soviel ich beurteilen kann, ver- hältnisiuäßig recht seltenen Fällen iiber das, was vorgeschrieben ist, hinwegjugeben, find materieller Art; die lassen sich dadurch nicht beseitigen, daß man bestehendes Recht in eine neue Form bringt. Ick babe bereits bei der zweiten Lesung aucb hervorgehoben, daß ck das Bemühen der Reichsverwaltung sei, aiif Abhilfe der noch etwa befi'ebenden Uebelftände xu dringen, und erklare heute noch ein- mal, daß wir in diesem Bemühen nicbt säumig sein werden. _ Nun hat der Herr Vorredner zuleßt noch eine Frage berubrt, die den Ebrmgeriibtsbof für 'RechtSanwälte in Leipzig betrifft. Dieser Gerichtshof ist bekanntlich die letzte Instanz zur Entscbeidung in Dioziplinarsatben für die ganze Récbtsanwalts-(baft Deutschlands. Die Frage, die der Herr Vorredner berührt bat, fur deren Erörterung ich ihm dankbar bin, schlägt in das Kapitel der Ueberlaftung des ReichSgerichts, ein Kapitel, das uns schon sehr schwere Sorge in früheren Jahren gemacht bat und zur Zeit wieder schwere Sorge be- reitet. Es ist Tatsache, daß trop der Prozeßnovelle von 1895 die Entlastung des Reicthericbts nickt so vollständig erfolgt ist, wie wir gehofft haben. Das liegt nicht _an unserer) falschen Berechnungen, das liegt an einem inzwischen eingetretenen uber all unser Envarten gebenden und uns noch nicht recht erklärlichen Anschweilen der Pr?- jeffe, die an das ReichSgeticbt gelangen. Der Ueberlaftung, die fur das Reithosericbt eingetreten ist, geht nun parallel eine Ueberlastung bei dem Ebrengeriebtsbof für RechtSanwälte, und diese doppelte Ueberlastung trifft nicht nur die Mitglieder des Reickögericbts und des Ebrengeriebtsbofes, die einzelnen Senate des Reich6gnichts, sondern vor allem auch den Präsidemen des Reichsizetichts, der zu- gleich Präsident des Ebrengerichtsbofs ift. Dser Herr Vorredner bat gam mit Recht darauf hingewiesen, daß es fur den Präsidenten eine kaum zu erfüllende Verpflichtung ist, neben seinen Aufgaben als Chef derVerwaltung beim Reichßgericht, als Präsident eines Senats im Reichs- gericht auch noch die Pflichten eines Präsidenten des Ebrengericbtsbofs in vollem Umfange zu erfüllen, nachdem inzwischen aucb die Sachen beim Ebrengericbtsbof eine erhebliche Steigerung erfahren haben. Wenn der Präsident seine Obliegenheiten nicbt, wabrriebmen kann, dann muß der älteste Vizepräsident des Reicthmchts eintreten; und der ifi, wie auch der Herr Vorredner aus voller Sachkunde heraus hervorgehoben hat, schon vermöge seines LebenSalters nicht immer in der Lage, diesen Geschäften vollständig gerecht zu werden. Es wurde sich, um bier eine vorläufige Abhilfe zu schaffen, allerdings empfehlen, neben dem Präsidenten nicht den ältesten Senatspräsidenten,"sondern einm der übrigen Senatspräfidenten zur Vertretung des Prafidenten ju berufen, der nach seinen Jahren und Gesundheitsverbältniffen besser in der Lage iii, den Obliegenheiten vollkommen zu genügen; und das würde erreicht werden, wenn der Vizepräfidxnt des Cbrengericbtsbofs nicht geboren wäre in dem ältesten _Senatspräfidenten des Reichs- gerichts, sondern gewählt würde durch ein vollständig unabhangiges richterlicbes Kollegium im Reichßgerickot. Nach dieser Richtung gehen, wenn ich recht verfianden habe, die Ansichten des Herrn Vorredners, und ich könnte nur dankbar sein, wenn das hohe Haus einem Initiativ- antrag, der darauf beruht, beitreten und damit wenigstens einigermaßen der Entlastung des Präsidenten des Rächsgerichts Vorschub leisten wollte. wird die aus e te Abstimmung (iber deir Antrag Liebe?:ierZÜf von Sonnen us:? wiederholt. Die Abstimmung bleibt auch dieSmal zweifelhaft, es muß aUSgez lt werden.
id mit 132 en 116 Stimmetx a gelxhnt. Der lejfitrragstiwmxnen die KÉYZÜZFÖ dxixe; NxtchsQartexéUdÉ: D orm artei, die i a e__ eretmgu ., diFuYiinlibexalen und von der Freisinnigen VoFÖspartet die Abgg. Eickhoff und Hermes. Darauf wird ein der Debatte bei dem Etat des Reichs- justizamts fortg ahren.
. nir. beda ert, daß die Jufiizbeqmten mit der Er- böbuYgineirrHrzFee biZ zum "Herbst warten müffexti, und empfiehlt die Annahme einer bereits in der zweiten Lesun agebrqthten und besprochenen esosutiomden Reichsten: : u ersy n. mit tun! ßer Bes leuniguug eine Reform der _ chri uber das Straf t, das wa ahm und den S o nc: in Beziehunä meals jugend- liche men in die Wege zu leiten. Desec- Antra [ b ter, als die esolutlou' eiue"Bassermann, die den FWW er nur nike,
uf, d'“ Str «bt, Straf-
verfabdm FWF MWUW wet? jugendl en Personen MU u-Meiuingen (jr. VM „ ,I; t sich für die An- Vofol .“ uud, .“ . ck dann gegen _ n- Mdieder WFM“?! weit:?! ung mmihngeriset
we en in der leßteu Zeit, daß die Wörtsxm, speziell von der. “lizei und da wir einer neuen 10:
der G Verschärflelijtczten dur eines
gegen das
bat. Man sei dariiber- eini betreffenden Sex?? 12?!" an eweu e , .“ In der lehren Zeit ei eine zwischen dem Zentrum und tendenziöse Hehe gegen der Zentrumßpreffe. oerilbt ] und das Sachverständigen das Abg erlebte zwin en, von solchen lle vorkommen, in ' verständige überbav o töti t, daß : unt ey. issionen fur lit
„„- x, 4 k 3-5“
bestimmte Geritbte
eri t in München. WUFF Zu Gutachten verckeln und die Gutachten abzusehen. Es können aber ' esunÖienur durch
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Zw eite “'ei l_“gg e zeiger und Königlich Preußischen Staatsanzeiger.
Berlin, DienStag, den 31. März
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welchen die mögli i. ' erfiKiindZFen ohne von an - nfiwerke, auch fur Die Obszönität in Bildern babe ja da aber Deutschland an der Sp roduktion ste , sei falsch. Deutschland ba e Kunst das Bedeutendste geleistet und grapbistbe Produkt müffe nicbt unbedi . Postkarten, die unbedin t
, sondem der Vestellungkott in
che Staaten, wie Spanien, lauter sebr fr
sehr viele F künstlerische Sa seien doch nicht eigenes Urteil
versiändigenkomm die Tbeatérfiücke sei notwendig. in der levtet't Zeit zu ?erdpornograsoixx'cbe n er t en KunsttveTkIppopularifiert. Ein billiges unkünstkéri ck sein.
komme nicht der ProduktionSort , wo derartige er seiTn Ykil allzu! romanis
w t e on Italien, und e eVome KlerikaliSmus .SimpliciffimuS'
190§.
denn Verluste find überaus selten. Es handelt sich hier lediglich daß der Absender bei den Versicherungögesellscbasten die Sendung versichern wiil und daß die Verficherung§gesellschaften einen Nachweis haben Wollen, daß. die Pakete wixi'licb eingelixixxt sind Aber die Ausstellung von Quittungen gegen Yebühnn köirf-én wir nicht einführen, und wenn wir solche Quittungen aUSsiellen wolléen, dann würden wir für alle Pakcte das tun müssen, und das würde um nötige Mühe und recht viel Geld kosten. Ablehnung.
Abg. Kirsch,(Zentr.) kommtnccbmals auf die Frage der Teilung des Obetpostdirekttonsbexixks Düsseldorf zurück.
Abg. von Damm (Wir1sch.Vgg.) bedauert, daß die Reichspost- verwaliung nicht das billige Ortsvorto wieder eiägefübrt habe, und
_bittet um Anyabme der dahingehenden Resolution seiner Partei.
_ Abg. Werner (pr.) ist der Ansicht, quttthen schon deSwegen nicht rerlangt werden sollten, weil darin ein Mißtrauen gegen die, Beamten [i schiedene Beamtenwünscbe vor.
Abg. E ick b off (fr. Volksw.) weist einen Angriff des Abg. Eichborn in zweiter Lesung ab. Er sei im Gegensaß zu dessen Behauptung stets für das KoalitionSrccht der Beamten eingetreten. babe auch stkts betont, daß er für eine Aufhebung des § 153 G.:O. zu haben skin
. Abg. Böhle (Soz.) tritt für die Errichtung eines neuen Posi- amts in Straßburg i. E.
Dove (fr. Vgg.) erwidert dem Staatssekretär, daß es ren gar nicht ankomme, und unterstüßt nochmals die An- regung des Abg. Linz.
Abg. Zubeil (Soz.) bringt den unterbeamten in Cadinen erneut zur Staatssekretär in diesem Falle das Recht gebeugt babe. Graf zu Sto! berg e7klärt diese Bemerkung für unzulässig.)“ Fest stehe ferner, daß das Briefgeheimnis auf Veranlaffung der Polizsi- behörde wiederholt verleßt worden sei.
Der Etat der ReichsPost wird bewilligt, ebenso die Etuis der Reichsdruckerei, Reichsetsenbahnen und der Expedition nach Ostasien.
_ Beim Haupteiat, und zwar bei de.n Einnahmen aus Zollen, Steuern und Gebühren, verwahrt steh der
Ah,]. Dr. Roef icke (dkcns.) gegen den Vorwurf des Abg.Südekum in zweiter Lesung, daß er die Angelegenheit dss Branntweinsteuer- gese es in der Kommnsion bis zum Nimmermebrkfage hinausschieben Er habe durchaus im Einverstäpdnis mit der ganzen Kom- mission geharzdelt, da ja demnächst ein neues Gese
Nach einer kurzen Bemerkung des Abg. (Zenit) zu Gunsten der Einführung von Einfuhrscheinen für die kleine exportiereyde Eisminduftrte werden die Einnahmen aus deri Zollen bethigt, ebenso der übrige Hauptetat.
Bmm Etatheseß, und
eraristbe usw.
; der inchsschuld, des Rechnungshofs, des allgemeinen ? Penstqnsfonds und des Reichsinvalidenfonds.
Beim Etui der RetehSpoft- mid Tele raphen- verw_altung liegt der Antrag der Reichs: und eutschkon- servatwen Partei wegen Gewährung von Oftmarken- en an dre Post- und Telographenbeamten vor. g. Singer (Soz.) beantraßt, diese wichtige Frage zuseyxn, da sie überhaupt erst in emem Nachtrags61at zu erledigen sei; er wurde eventueu die Befchlußfäbigkeit des Hauses bereifeln müffen.
Abg. Schultz (Rp.) bittet, wenigstens den Antrag nur bis morgen zuTverjag-en. . __
ZZZ Das Haus beschließt mit großer Mehrheit die Abseßung.
Abg.,Hue (Soz.) wünscht unter-besonderer Beleuchtung der Ver-
ältmsfe m Dortmund eine Neuorganisation der Obcrvosidirektion in der Telephonverkebr zwischen Redner bemängelt
(Schluß aus der Ersten Beilage.)
Abg. Wölxl (nl,): Mit seiner Verurteilung des Schmußes in Bild hat der
Abgeordnetenhauie durchaus ' das Regelung der anauSgescboben werden; mehr als ein
im preußischen ; 'Die straf- ' nicht Länger - ' Jahrzehnt warten wir schon ' n Landtag ist die Nolwendigkéit einer Weise- tung auf d1esem„Ge iete besonders scharf betont und der Mangel “ eines reictheseßltchen Vorgehens als das Hauptbindernis bezeichnet worden; gleiches ist im preußischen Es ifi alo die höchste Zeit, daß_ taaten ist man der Löjung dieser F Sinne bereits viel näher getreten. gehört verbalien!
Es gäbe ;. B b Prostitutionsfrage
Jm bayeris Südamerika, Das ist der Grund der Abgeordnetenhause geschehen. * *
verbreitet werde. etwas geschieht.
ibm, Redner, vorgeworfen zur Hebung der Sittlichkeit gemacht eine ganze Reihe soleher iche- sport-
nicht der oeren habe untecht,_ we babe, keine positiven Vorschlage be Er habe in der zweiten Lesung
e gemacht, rziebung der J in en Landtagen solche Vorschläge machten, Gegnern angelacht. auf rein formale Frömmigke t, Zentrum gar n Verlangen gestellt werde, Schaufenstern xu entfernen leitern schamlos verballhorn , sich für die Freiheit der Kunst erklart babe, was für eine Kunst er darunter verstehe; die Schniserfreibeit. Ni er sich über den Dichter Müller habe gerade _we en dokiorat der Univer t en
In außer- ra : im modernen ilferuf nicht un-
Abg. Roer e n (Zenit) spricht über die Zustimmun des Vorrednens größeres Gewi t bei, als den Leßterer babe das das ihn zu seinen Mitgliedern
Möge mein und namentlich . ugend empfohlen. Wenn er und seine Freunde so würden sie von den ein viel za großes Geivicht auf Schulgotteödienfte usw. Begreife icht, wie lächerlich es sei, wenn das nackte Bilder des Christuskindes aus den , wenn schöne Volkslieder von Schul- ifiert werden? Wenn der Abg. Roeren so frage er, Redner, im Süden nenne man das Rocken daß
Besonders erschwert sei Dortmupd, Essen und Bochum mit-B ferner die geringe Höhe des Wohnungögeldxuschuffes in den Industrie-
Abg. Giesberis (Zintr.) führt aus,daß Verhandlungen mit der er den Außgang der Sache
„seine Freude aus und legt 1ihr erlin. Der daß Einlteterungs- Argumenten des Abg. Dr. Müller-Meiningen. Mitnehmer Landgericht erwähnt, zahle; er (Redner) habe von diesem Gericht niemals gesprochen, xvobl
aber habe er Bilder vorgelegt, die t
entrum lege ege, und bringt sodann Ver-
Reickpsposiverwaltun der Zukunft überla en müsse. Der Staatssekretär möge persönlichen Augenschein überzeugen, damit die neue Direkt on dahin verlegt werde, wo sie das größte Arbeitöfeid finde.
“S"täatssekretär des ReichSpostamts Kr a etke:
Meine Herren! Es wird vielleicht zur Abkürzung der Diskussion Zeitragen, wenn ich mit daran zu erinnern gestatte, daß ein Geseß über den Wohnungsgeldzufckpuß überbaupt-nocb gar nicht vorliegt (sebr richtig! rechts), daß, solange kein Geseßentwurf eingebracht ist, man nicht gut über ein solches Gesch spreÖen kann. Erinnerung bringen, daß es fick nicht allein um die Postbeamten handelt, sondern daß beim WobnungSgeldzuscbuß alle Beamten in Betracht kommen.
Dann haben die beiden Herren Vorredner die Einrichtung einer neuen Oberpostdirektion bier angeregt, nachdem bei der zweiten Be- ra'tur-g schon der Herr Referent und auch der Herr Abg. Kirsch sich Neue Oberpostdirekiionen richten wir nur dann ein, wenn ein Bedürfnis dazu vorhanden ifi; bis jetzt ist ein solches Bedürfnis bei
ihres unzücbtigen Charakters schweben, und daß
_ , von Sachverständigen- von Kunstlern freigegeben worden seien, Empörung der Kollege M Leider marschiert! Deutschland tatsächlich
pornographischen Industrie.
zu können.
hübsch sei es von dem Abg. üller von der Werra lußig gemacht
seiner schönen Volkslieder das Ehren- a erhalten. Der Sohn des Dicbters habe in einem Brie e an ihn empört geäu ert iiber die Uubi inem Vater im Reichstag widerfahren ei. einen Verstorbenen zu verhöhnen. ( Redner, sei kein derartiger tig für die dicht uber das nat
seinem Gedicbxe Le iSlaturperiode ans einend sich von dem Ab chieden (Zurufe),
, Der Pietätlosigkeit gegen Müller von Werra sei er mit Unrecht gezieben worden, am wenigsten könne er diesen mit dem Kollegen Man erkenne daran .Müller-Meiningen. Heute habe e (blossen, aus dem ,Patscbe“ und
sie dadurch „begangen haken, Müller-Meimngen in Parallele gesteilt habe. die übergroße Bescheidenheit des Ab dieser mit einem anderen Zitat g .Klatscbe' heraußzubören War; das babe ihn (Redner) auch zu einem
Wer andere tut verklaischen, Der setzt sich in die Patschen, Dr_um lieber Dichter Wülker, SU für die Zukunft stiller!
n (fr. Bolkép.): Ich habe meinerseits ' _ oeren bret neulich vorgelegt hat, mit keinem Wort gejprochen. Ich bin nicht in den Läden herumgegangcn, cb_ habe nicht in den geheimen Aktentnapven Ausgrabungen ver- gnjialtet. Zwischen Lasnvixäten und künstlerischen Darbietungen habe ich stets einen scharfen Strtch gemacht. Nicht einen der lächerlichen Fglle, die ich dem Reichstage unterbreitet habe, konnte der Abg. Roeren wrderlegen. Selbst der der Rechten angehörige Abg. Wagner von Breslau bat seme Entrüstung darüber aus esprochen, daß man Bilder enchtlich bes lagnabmen konnte. mich über Sittlichkeit und Unsittlichkeit belebten zu lassen. Der Abg. Roeren sucht heute zu verschleiern,
„ Manen von Müller von der W g sündigt; der Sohn dteses Sängers hat sich in einem Briefe bitter iber 2?ies.Taktlosigkeit“ des Abg. Rocken beklagk Ich schließe mit
err Roeren vcm Rhein räumt nur noch vom Schrvein, Nur immer vom Schwein, Das ist ja ein Graus, Das hält ja der beste Magen nicht aus.
Abg. Roeren (Zentr.): Da knüpfen Sie also wieder an Ihr Wiesbadener Saugedicht an. Ich bedauere, schon von dem erzieblichen Einftuß dieser Debatte auf Ihren Dichterehrgeiz gesprochen zu haben.
Bei den Ausgaben für das Reichsgericht bringt der
_ Abg. Stadthagen (Soz.) das Verfahren Vor dem Reichs- gertcht gegen den Rechlßanwalt Liebknecht wiederum zur.Sprache und verWabrt sich dagegen, daß diesem Ehrlofigkeit der Gesinnung vor- eben können, Weil in das Reichs- ge_richt nach dem begiaubigten Aus prtxä) BiSrnarcks nur „politisch zuber- lajsige Richter“ berufen würden; nurwseiensolcbe Bluturteilemöglich. Für politische Vergehen sollten nur Richter aus dem Volke, d. b. die Der Rcichßanwalt meine, weil der Angeklagte eine andere politische Ansicht habe, habe er kein Recht
all der Entlassung eines
Es sei nicht s wache und behauptet, da der
des A . Rocken. Zuruf ab:? dem Abg.
E d 1 Ich. möchte auch in (Präfidemt ' . e
Dléetierxes ditZteZinscben Namens. Sein He- ionale Schwein sei bereits dreimal bier vorgefubrt
Roeren könnte“ ja auch die anderm S_tropben dem Witz, der
Verbreitung Verse begeistert:
der Verwaltun der Abg. Dr. Müller-Meinin g ck Mit einem Verse 3" NU “ von den Bildern, die der Abg. einem selbstgedithteien; würde ja von der hören bekommen, [innigen Eitelkeit fich auch noch um d inblickffaufb Lie JalntuwS re e : an e or P Helfern mit den Worten eines Der Ab . Roeun werde ja bei seiner Kenntnis der
"?lkbe ""FAZ““ iu der "Sache geäußert baden. n o
seiner wahn- Schillerpreis bewerbe. d die Art, wie er von einer
1, be b ide er chvonHerru den | ra W e wiirklichen, ganz
mit noch postalischen Kreisen von Effen
geltend gemacht ""M"" an Vertretungen haben ihre Wünsche vorgetragen. Zu bezweifeln ist ja gar nicht, daß der Düsseldorfer Bezirk ein sehr großer und wichßger ist; alle Redner haben bisher mit Recht eingeführt, daß sowobb die Zahl der Beamten wie die Iütenfität des Vukebrös sehe.-groß ist. Déraus allein ent- springt noch nicht die Notwendigkeik, eine Teilung vorzuixéebmen. (Sebr richtig! in der Mitte.) _ Wenn nun aber die Herren sagen, Essen ist der geeignete Play, so möchte ich den Herren in Erinnerung bringen, daß so einfach die Frage sich nicht lösen läßt. Nachdem hier im Reichstag die Frage angeschnitten ist, sind Vertreter der Städte Elberfeld-Barmen bei mir gewesen und haben ihre Wünsche geltend Nun ist nicht zu bezweifeln, daß die Wünsche von Elberfeld- Barmen mit ebenso starkem Nachdruck, mit ebenso starkem Geschüy vertreten worden sind, wie die von Cffkn, daß der Vsrkebr Elberfelds und Barmens ein sehr wichtiger ist, und daß daher auch diese An- Auch Crefeld hat sich inzwischen geregt und für sich eine neue Oberpdstdirektion in Anspruch genommen. Ich * werde mich dahin resumieren: Die Wünsche sind nun einmal an die Reichßpost- und Telegrapbenverwaltung berangetreten, sie wérden von Wie die Entécheidung ausfalien wird, darüber kann ich den Herren noch keine Auskurft geben.
Abg. Linz (Rp.) hofft, daß die keutige Verhandlung den Aus- schlag für seinen Wahlbezirk Elberfeld-Barmrn geben werde. Redner bringt sodann die Bestimmungen für den überseéiscben Post- Es fehle jeder urkundliche Nachwäs für
die Auflieferung, darin liege ein starker Anreiz zu Unterschlagungen für nicht charakterfeste Beamte.
Staaissekretär des ReichSpostamts Kraetke:
Meine Herren! Ich kenne den Wortlaut des Bescheides nicbt, höre aber, daß er Tatsächlich abweisend angefailen ist. Nun ist ja hinreichend bekannt, daß die Postverwaltung gerne Wünsche erfüUt, die an sie herantreten, wenn sie erfüllbar find. Es ist auch nicht zu be- zweifeln, daß die Exporteure lange Zeit darüber im unklaren sind, ob ihre Pakete angekommen sind oder nicht, weil es sich um überseeische Aber tatsächlick; find Verluste sehr selten. Nun ist es keine Ungefälligkeit der Verwaltung, Quittungen nicht * auSzusteUen. Warum sollten wir das nicht tun, zumal wenn wir noch Geld dafür bekommen! Dem steht aber ersienömal das Geseß entgegen, da das Gesev uns Verbietet, derartige Gebühren zu erheben. Jm Posi- taxgesetz finden Sie in § 8:
Gebühren für Poftfcbeirxe über Auslieferung won Sendungen kommen nicht zur Erhebung,
Gerade die Erhebung von Gebühren für solche Postscheiue, die extra- ordinär verlangt werden, und Packkammergkld hat man damals auf- und zwar, wenn ich mich recht erinnere, auf Anträge aus dem Reichstage heraus. Wenn man nun keine Gebühren erheben kann, würde es sich also darum handeln, Quittungen unentgeltlich * Was nun dem Exporteur für seine übeiseeischen Pakete recht ist, das beansprucht naturgemäß der andere für seine Pakeie auch, und wir würden beim Auxsiellen von Quittungen für eine gewifse Kategorie von Paketen jedenfalls anderen Wünschen aucb entgegenkommen Es würde sich dann nicht mehr um überseeische Pakete allein handeln, sondern auch vielleicht um Pakete nacb Rußland, Persien, Spanien und allen möglichen Ländern, zweiten Lesung
zu erwarten sei.
eren und s ecker-Arnsberg
roßen Dichters. iteratur wissen. wer Wir haben D Wie schief1
von Moriß von Schwind es s : dem Ab . Rocken brauche i ir Klatsch auf Geklatscbe gemacht,
Wir haben Dich recht“ in die Patsch: gebracht,
Wir lachen Dieb auß! Nun mach' Di Und red' icb dawider, so wird das den Nur verschlimmern! Soll mein liebliches
was er uli e en die ne ck 8 9 war bei der Anlage, die den
Besoldungßetat für das „Reichs ankdirektorium“ enthält, tritt der Abg. Bassermann (nl,) für die der Privatnotenbanken, besonders im der süddeutschen Notenbanken ein. Das Etatheseß wird gxnehmigt und schließlich auch in Etat im _qanzen gegen die
berausx Ade! reizüqigkeit der Noten
toresse der Erhaltung
Leben im richtigen Patsche verkümmern? Schon bin ich heraus, ich mach' mir nichts drauö! Adel Nach 53/ Uhr wird die Si brochen; die4 Etatsberatung [ geseßt werden.
der Gesamtabstimmung der Stimmen der Sozialdemokraten und der Polen. Damit ist die Etatsberatung erledigt. SÖlUß ].11/4 Uhl". (Geseß Über die etat, betreffend Resolutionen zum Etat.)
ng auf zwei Stunden unter- um 8 Uhr Abends fort-
_ _ Nächste Sißung Dienstag, 1 Uhr. rlfsmxtglieder betm Patentamt; Ergänzungs-
kkgungen Piüfung verdienen- euerungszulagen; Novelle zum Münzgessß;
135. Sißung vom 30. März, Abends 8 Uhr. (Bericht von Los" Telegrapbischem Bureau.)
Die dritte Leung des ReichshayshcxltSetats ür 1908 wird fortg ekt und die Diskussion uber den „ at sjuflizverwaltung“ mteder aufgeztom führt Beschwerde uber fangenen in Zuchtbäusern und Gefängniffen. Garten in Maffe zur d elf,?ngenietn direkx Trigiftet.
' eru m an un enen e Zastaxrlaffeneß Vorschriften über d e Ver-
be luItl ck1th zh" KMZ?" tsa watts d tr.naeneae. aan en cb dieser Mi achtun der e-
geworfen sei. Das habe nur ges
mir geprüft werden. Preußisther Landtag.
Herrenhaus. . 9. Sißung vom 30. März 1908, Mittags 121/9 Uhr. (Bericbi don Wolffs Triegxapbifchem Bureau.)
Ueber den Bk inn der Si un it in der e rixkn Nummer d. Bl. berithet worden. 8 g s gsi I
Das Haus sYZt die Beratung des Gefeßentwurfs, bc- ejtslellung des Staatshaushaltsctats mit der Spezial-
der Reich
Abg. Zubeil (SM) Bes "ftigung von Straf c das bei man en b würden die
' (Heiterkeit.) gesundheitsscbadliche SÖWngerichk, zuständig sein. Verwendung aelangende Cbroznge Justizbehörden sahen die die sonst für die Bevöl erun Zendcikngftgiftigeß Fiat rt en wer e n unodr Verwaltungsbebörden verhielten si_ se e gegenüber teilnabmlos und gleichgultig.
s en Menschen. , ' Staatssekretär des Reichsjustizamts Dr. Niederdtng: Meine Herren! In den Grundsäßen über den Vollzug der Freiheitsstrafen, welche die verbündeten Regierungen vereinbart haben- und welche seit nunmehr 10 Jahren in den deutschen Strafanstalten in Geltung sind, ist die Bestimmung enthalten:
Bei der Zuwendung von Arbeiten an Gefangene muß auth auf den Cesundbeitöousiand der Gefangenen Rücksicht genommen werden. Diese Bestimmung isi nach meiner Meinung nur dahin außzulegen, daß den Gefangenen keine Arbeiten zugewiesen werden sollen, welche in irgend einer Weise danach angetan sind, die Gesundheit der Ge-
fangenen zu schädigen. Ick bedauere, daß der teilng gemacht hat von den
Staatssekretär des Reichsjustizamis Dr. Nieberding: Paket""kebk **" SWM“
Meine Herren! Nur ein ganz kurzes Wort. Der Herr Vor- redner hat behauptet, daß bei der Besetznng der Richterstellen am Reich-Jgericbt nach pclitiscben Rückfichten, nacb Rücksichten aufpolitisÖe Gesinnung verfahren wkrdk, und er hat es daraus zu erklären versucht, daß beim Reichögericht Gesinnungen besiänden, die Urteile hervor- riefen, von dencn er eben sprach, die ihm nicht gefallen. über erkläre ich folgendes: Seit den 15 Jahren, daß ich die Ehre habe, an der Spiße des Reickßsjustijamts zu stehen, einer Zeit, in der alle Beseßungen von Richtxrsiellen beim Reichsgericht durch meine Hand geganßen sind, ist niemals, in keinem Falle, in keiner Weise die politische Gesinnung der für eine Stelle in Aussicht genommenen Richter in Frage gekommen. Niemals ist, soviel ich beurteilen kann, bei einer der Bundcsregierungen oder, wie ich weiß, beim Reichsjusiij- amt oder beim Reicbkkanzler oder im Bundeskat danach gefragt worden, welche politische Gesinnung der in Aussicht genommene Richter habe. Es ist immer nur geprüft worden, ob sich der Richter für die betreffende Stelle nach seinen Kenntnissen und seinen juristischen Leistungen eigne, Deshalb weise ich den Vorwurf des Herrn Abgeoxdneteu, der vor mir gesprochen hat, für diese Zeit von 15 Jahren, für die ich verantrwrt- [ich bin, auf das entschiedensie zurück. (Bravo! rechts.)
Der Etat der Justizverwaltung und der Etat des Reichsschaßamts werden bewilligt.
Ohne Debatte werden die Etats der Schußgebiete und das Geseß über den Haushalt der Schußgebiete genehmigt.
Beim Etat des Reichskolonialamts kommt der
Abg. von Treuenfels (dkons.) daraufzurück, daß in der zweiten latte Unwahrheit vorgeworfen babe, ozialdemoktatie unsere T Das sei keine Unwahrheit, er weise bg. Bebel vom 9. Dezember 1906 gegen den General von Trotha und auf zahlreiche Verurteilungen von Sozial-
demokraten wegen Bestbimpfun A Eichhorn (Soz.)
j trkffcnd die
diskussion fort. Beim Etat der landwirtschaftlicben Verwgltung
echnungsjahr
Dem gegen-
Graf von_Mirbczch: Wir im äußerstkn Osten sind äußerst bkwegt durcb die Umstande, dte'mtt den Vorjcblägen des (Genkrallar-dschafts- direktorZ Kapp für die innere Koloniyation zusammenhängen. Vorschlage erfrezten sicb ailgemcjnen Beifalls, und zwar aus allen ' pol1tischen Parteien, Herr Kapp ist ein Mann von hoher Bkgabung, ' _ . ' Darin liegt inso- als er mtt !ctner Kritik nikmand schvnt zu, der schon. für die Zwecke der atltcbxn Organisation in Osjpreußen gekommen ist. Ich babe Kapys Vorschlage und die der Lardgesellsäpaft dergltcben, und ich bedauere die versteckten Angriffe der le Tieren gegen Kapp. Kapp will 'unt_er Zuziebung schaffen, durch welche die großen Eyler für die innere Kolonisation sondern hauptsach1ich Außenteile yon Gütern
nußbar gemacht werden sollen.
Beförderungen handelt.
: ungewöhnlicher Arbeitskraft und starker Jnitiatde sern eine gewisse Gefaby, und auch in manchen Gegensa inneren Kolonisation bestehenden
der Krcise eine rganisation
Herr Redner mir nicht vorher Mit- taisächlichen Verbältniffen, die Gefangenenaustalten ich in der
zu geben
zerschlagen ,
für Arbeitetkolonikn Ssaatébilte wird es aber nicht gkben. auf dxm Standpunkt, das; sich zwei derartige Organisationen nicht gut aegenubersieben können. Was die von der Regierung jkßt unterstützte Orgayisatton tut, kann abér irgend eine Bank in Memel auch; es gilt 1edoch, dxs große Ziel zu erreichen, das schon Friedrich dem Großen vorschwebte, und dafür i)a_t nach meiner Meinung Kapp die Herr Landwirtschaft:;minister hat seine Hand
, Ganz ohne Die Regierung steht jedoch
er das getan, dem hohen Haut!:fi be d di Gesicht! über di Verhältnisse, die wirk1ich odort e 11, un : - e 'die befiehenden Einrichtungen maß- daß wir uns angelegen sein ' soweit es nötig
punkte oder Erwägungen. die für ausxustellen. gebend gewesen sind. lassen werden,
erfcheint, unter Mi wirkung
Ick verspreche aber, die Beschwerden näher zu prüfen und, der beteiligten hoben Regierungen Ab- hilfe “eintreten ou [affen- (Zuruf von den Sovialdemoknten: Immer-
bin etwas !)
Fundamente geäußert, wenn der Staat Geld bergebe, so müffe er auch in der "Süss behalten; das ist nach meiner Ansicht der Standpunkt des Glaubigets dem Schuldner gegenüber. Der Staat besiyt aber was die Steuerzahler für ihn aufbringen, und er som? sich daher skb; wobl dahin beschränken, daß ihm lediglich der weck der Sache fur,die Hergabe des Geldes maßgebend ist. _ «n bezuq auf die' Forstverrvaltunq weise ich daran hin, daß wir in Ostpreußen großen Raupenfraß ] Mengen von Holz auf den Mat
Lesung der Abg. Eichborn ibm esagt habe, daß die a rika beschim die Rede des
Nun haben wir uns eingehend darüber „unterhalten, schwierig die Auslieferung von Paketen überhaupt ist und weit!): Uebelstände bei den Masseneinlieferungen besonders in den letzten ' Durch die Wahrnehmung besonderer Ver- ; ricbtungen, durch die AussteUung von Quittungen würde das alles '; noch viel schwieriger fich gestalten. „ weßhalb wir den Wünschen nicht haben entsprechen können. Tatsache " ist aber, daß ein Bedürfnis dafür bisher gar nicht hervorgetreten ist;
ehabt haben; es _ , gekommen. Es sollten Sta eltarife gewahrt werden, „damit das Holz aus der Provinz fortgeführt wer en könnte; dann wurde der Staat einen Vorteil haben, und die Wald- besitzer batten Verwertung für das Holz. Waldvxrteilun , M fllt banVaks'd-Ye" ck S f st ' an 0 e me r eru e ma en, neue taats or en anzulegen, * z. B. im Kreise Lösen, wo die Löhne billi nd
(Schluß in der Zwei“" Beilage.) der Trup en bin,
leibt dabe, daß die Soldaten nicht en, die Gerichtsurteile seien noch kein B
Verhandlung über den Justizetat weiß man ja, wie solche Urteile in stande kämen. "
Der Etat des Neichskolonialamts wird bewiüigt; * ebenso ohne Debatte die Etats des Reictheisenbahnamt-s,
bg.
beschimpft fei Abendstunden hervortreten. Wir haben in Ostpreußen sb feilt" große e r we e
Das ist der Grund gewesen,