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der die einseitigen Verhandlungen unter den Regierungen, noch U;, Debatten und Beschlüsse eincr gewählten Versammjung allein im
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Stande waren, eine Neugestaltung des nationalen Verfassungsrvcries
7.7 ';; “2“
haben fortbestehen können, so ist dies vorzugsweise der im Gesammt- interesse fortgescßt bewiesenen Nachgiebigkeit Preußens gegen Oester- reich zu danken.
Einen ernsthafter: Antagonismus aber zwischen Oesterreich und Preußen können die Bundesverbältnissc nicht ertragen, und die gegen- wärtige gespannte Situation zwischen beiden Mächten hebt daher in Wahrheit gerade die Voraußseßungm auf, wclche allein die volle Durchführung der Bundesverfassmrg möglich machen,
Von diesem Geficht€§punktc aus sah sich die Königliche Regie- rung veranlaßt, an die einzelnen deutschen Bundes - Regirrun- gen fich zu Wenden und an fie eine Anfrage über die von ihnen zu erwartende Unterstiißung im Falle eines Angriffes gegenPreußen zu richten.
Die hierauf erhaltenen Erwiedcrungen können indes; der König- lichen Regierung in kciner Weise zu einer Beruhigung dienen, wclche fie iiber die U113nlänglichkeii der Bundes - Verfassung selbst hinweg- sehen ließe.
Im Angesicht drohender österreichischer Rüstungen ist die König- liche Regierung von den iibrigen deutschen Regierungen auf den Artikel )(1. der Bunchakte verwiesen worden, d. h. auf einen in der Bundesversammlung zu stellenden Antrag, während dissen Prü- fung und Beratbung dic Rüstungen und Kriegsvorbereitungin ihren Fortgang gehabt haben würden und voraussichtlich lange vor der Jaffrmg cines Bundesbeschlusscs auf einen Punkt gediehen sein diirften, wo sich dch'ricg unmittelbar aus denselben entwickelt hätte. Ein solcher Hinweis auf Artikcl 'A]. kann daher nur bedeuten, daß Preußen in dem bezeichneten Falle ganz allein auf sich und seine eigene Kraft angewiesen sein und ihm die Hiilfe des Bundes in jedem Falle zu 1“ päi kommen wiirde.
Zn verstärktem Maße aber wird diese Verspätung bei jeder euro- päischen Complication oder jeder Bedrohung durch eine auswärtige Macbt eintreten und mit Preußen auch das übrige Deutschland cinem auswärtigen Angriffe unvorbereitet gegenüber stellen,
Bei der jcßigcnOrganisaii-„m der Militairmacht in allen großen Staaten entwickeln sick) Kriege rascher, als die Bundesbeschliissc unter dcn bisherigen Formen. Soli Preußen aber in den großen euro- päiscixen Krisen auf seine eigenen Kräfte angewiesen bleiben, so ver- liercn dic Bimdcscinrickytungen nicht allein ihren Werth für dasselbe, sondern fir wcrdcn ibm zii Hindernissen und Hrmmungen in dcr Entfaltrmg seiner Kräfte und der Fassimg seiner Entschliissc: , cin Verhältniß, bei welchem jedes naturgrmäße und richtigc Maß von Leistungen und Gegenleistungen fehlt.
Wenn die Königliche Regierung in rrsicr Linie die politische und miiitairisch Mangelhaftigkeit drr Bundcs-Jnsiitntionrn hervor- bebcxi zu miiffrn geglaubt bai, so ist ('I kamn niithig, noch beson- ders darairf binzmveiscn, wir viele das Jntcreffc der Nation in ihrer imierrn Entwickclimg nabe berührende Fragen auf anderen Gebieten diirch cine cntsprrcdctidc Mangrlhaftigkcir dcr Brmdrsverfaffrmg rm- erledigt geblieben find.
Ter Zoiiwcrriir hat nach einer Seite hin dcm Bedürfnisse, Trescher? der Bund rrickdt iirfrirdigcnfonntc, abgeholfen, aber cd bleiben noch genug andere berecixtigte Bedürfnisse des Volkes iibrig, Um auch mir ZiÜckfichr auf diese das Verlangen nach einer Reform zu bc- gründen,
Von allen Seiten ber drängt fick) drumach dic Nothrven- dichir an*", die große Frage nicht länger zu verschieben. Cine dervrrragrride derrtsch Regierung hat in ihrer nach. Berlin Und Wie" grrichtctcii ncucrlickxcn Qiiittheilnng den Gedanken arrsgeirrrcbcxi, daß die gcgcnwärtige zwischen Preußen und Oeü-eicb drohende Kriegsgefabr der Auödruck des Mißbr- baZens Über die mangelhafte Gestaltung drr Bundesvcriyältniffe sei, und- ecZ iir dierrm der LluZdruck der Bereittrilligkcit geknüpft worden, ibrcrie-iiS arif Verhandlungen über eine Umgestaltung der Bundes- rrrddimiise sirizugxßen. Die Köiiiglichc Regierung selbst kann um so rrsriiger an ciner gleichen VrreitwiÜiZkeit aller ihrer hohen Mäder- ründexen zweifeln, als solche eben so sebr durch das Jntcreffe jedes kiNFklUM Wischen StaateS irie des gesammten Vaterlandes ge- boten ist.
Denn weiin Deutschiand in derjenigen Verfaffung, in welcher e? ii»? Zegemrärtig befindet, großen europäischen Krisen entgegen- gxßm *.*-3117e- 1'0 irird es enrrredrr der Revolirtion oder der Fremd- herrirHair verfallen.
Zu der JraZe mm von der Neugestaltrrng der Bundrsvrr- faiiung ieldsr kann sich die Königliche Regierung, was ihren eigenen Sraniprxxift béttifft, im Wesentlichen auf die an die deutschen Re- Zierrmgm unter dem 22. September WSJ gerichtete Eröffnung ein- faé; zurückde'ziehen.
Sie giauhi indeß sch-n jetzt darauf bedacht sein zu sollen, daß RLULU Verhanilrmxzen ein besserer Erfolg als bisher gesichert Werde, Uni daß“ die Burikerversammlung zuvdrderst die Mittel und Wege in ernsnixs „Exwäxzung Jirie, welckxe den Regierungen wie dcr Nation in TUN Hinscht eine beruhigeride errrficht für die Weitere Ent- rr-TÉeiunZ ier Angelégenheit gewähren können.
Die (Heichichtc der mannigfachen in den lrßten Jahrzehnten rm- LURL'MMMTU ?)ixirkmweriuche hcrt erfahrUngLir-äßig gelehrt, daß we-
zu schaffen.
Wenn, erstere immer bei dem Austausch Verschiedcnartiqstsx;ÄZé Meinungen und der Ansammlung cines endlosen Materials siéhen 14,51? geblieben find, so geschah dies, weil es an der auSglcichendenZ-Ü und treibenden Kraft des nationalen Geistes bei diesen Verhandlungen? fehlte und die partifrrlaristischen Gegensähe zu schroff und einseitig dabei festgehalten wurden. **
Ein solcher, zu höherer Einigung der Gegensätze fiihrenderi. Faktor ist nur in einer aus allen Theilen Deutschlands gewählten Versammlung zu finden. Wollten dagegen die Regierungen einer““ solchen Versammlung allein die Initiative bezfiglich dcr Reconstrnction 7 der BundeKVerfassung Überlassen, wie dies im Jahre W414 geschirr, so würden dieselben Gefahren der Urbcrhebung und der Nich10ch1111111 des in deutscher Eigenthiimlichkcit wirklich Begründeten wieder er„ wachen und damit auch die Hoffnungen des deutschen Volkes einer“ neuen Täuschung entgegengefiidri wcrden. '
Nur durch ein Zusammenwirken beider Faktoren kann daher, nach der festen Ueberzrugung der Königlichen chicrrmg, das Zirl; erreicht werden, daß auf dem Griinde und inmrhalb des Rahmens “ des alten Bundes eine neue lebensfähige Schöpfung erstehe.
Diese Erwägung ist es, welche die Königliche Regierung 311 dern Vorschlage an ihre hohen Mitvcrbiindeten bestimmt, die Reform des Bundes sofort damit in Angriff zu nehmen, das; zur Mit-5 wirkung für die“ Neugestaltung der Verfassung durch, Bundesbeschluß eine allgemeine deutsche Versammlunq; von gewählten Vertretern berufen werde. '
Die Königliche Regierung hat bereits in ihrer oben crwähntcn Darlegung vom 22. September 18153 entwickelt, in welcher Weise eine Versammlung, wie sie hier in's Auge gefaßt ist, am zweckentsprechcndstcn gebildet werden könne. Sie; ums; cinch 1th an der damals vertretenen Anficht festhaltenJ daß fin" eine Versammlung, berufen, um inöbcsondcre das.. Interrsic dcr Gcsammihrit und das cinhcitliche Prinzip als solcher»?! zur (Helming zu bringen, der Grundsay der direkten Volkswahl im „ (Hrgensahe zur Delrgation dcr Einzeln-K'ainmcrn allein annehmbar erjcheint. *
Das allgemeine Stimmrecht aber muß fiir den im Auge ge- habtcn Zwrck und bei dcr Nothwcndigkcit; die verschiedensten parti- knlaren Verhältnisse einem Maßstab dicnsibar zu machen, als das ailsin Mögliche bezeichnet Werden," Und nimmt die Königliche Re- gtrrurrg um so weniger Anstand, diesc Form der Wahl in Vorschlag; zu brinch; als sc dieselbe fiir das konservaich Prinzip förderlicher
erachtet, wie irgend einen anderen auf kiinslichrn Combinatidmn
beruhenden Wahlmodus. Die naheren Bcsiimrnrmgrn für Ausstihrung der Wahl werdeii
leicht anziwrdncn sein, 11achdem erst das allgemeine Prinzip der Wahlen seyigcsicllt" rst, uiid _kaim die Königliche Regierung sich fiir 1th darauf brichranken, M dirycr Beziehung die Annahme der diref:
ten Wahl und „dcs aligemeinen Stimmrechts zu beantragen. Es ist brrctts entwickelt worden, daß die Königliche .)iegicrung
es fiir rathsam crachtenmuß, daß die-Rrgierungcn nicht der gewählten Vcrsatnirilrmg die Initiative drr Reform allein überlassen, und sie brabfichtrgi daher auch, sofort mit ihren hohen Bundesgenossen in die Verhandlung über das Materielle der Frage selbst einzutreten.
Um solche zu einem erfolgreichen Abschluß zu führen, muß fich
aber die Bcsrhrriiikiing dieser Verhandlung auf die wesentlichsten“ Punkte von entschieden praktischer Bedeutung empfehlen.
Wenn die Verhandlungcn nun auf solche Weise dem Wahr-
haft dringenden Interesse der Nation und dem erfaHrrmgsmäßig Nothwendigen zugewendet bleiben, so wird die Zeit zwischen drr Berufung und dem Zusmmnrntritt des Parlaments unzweifelhaft hmreichen, um die Grundzüge einer Vorlage festzusirilrn, we1che im Namen der Gesammtheii drr Regierungen der Versammlung zur, Prüfung darzubieicn find.
Die Bestimmung eines festen Termins fiir die Berufung des;
Parlaments wird aber der Nation zugleich die große Gewähr bieten, daß die Verhandlungen zwischen den Regierungen iiber die zu machenden Reformvorschläge nicht vollständig in'?- Ungewisse sich hinausziehen können.
Indem die Königliche Regierung alles Weitere den Verhand-
lungen rnit ihren hohen Bundesgenossen vertrauensvoll vorbehäl1,4z stellt fie ]eßt den Antrag: „ * “
Hohe Bundesversamt-nlung Wolle beschließen:
eine aus direkten Wahlen und allgemeinem Stimmrecht der gan , zen Nation hervorgehende Versammlung für einen noch näher zu bestimmenden Tag einzuberufen, 11111 die Vorlagen der deut- schen Regierungen über eine Reform der Bundesverfassung entge- * genzunehmen und zu berathrnx . ; in der Zwischenzeit aber, bis zum Zusaumrentritt derselben, durch Verstandigung der Regierungen Unter einander diese Vor- lagen festzustellcn.
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«'ank uri a. Vi. 10. April. (“Kr. B1.) Die os-“iziclle; „ „ „ Fr f ' k * hat fich mit einer nicht eben erklecklichkn MENÜ?“ 1Uk Einfuhrung
Mittheilung iiber die BundeStagssiYung v-om L)„ April [11111131 wie folgt: In der heutigen (Ziyang, erfolgte die Anzeige. von dem Ableben des herzoglich draumchweigischcn"und rmffamsckycn BriiidestaJS=Gesaiidten Frhrn. von Vreidbach-Burrrshctm, welche von der Bundesversammlung mii schmcrzlichcm Bedauern uiid unier Anerkennung der ausgezeichneten Eigenschaxten, die der Dahmgeschie- drnc in fick) vcreinigtc, enigcgcngrtwmmcn wnrde. .-„ '
Der Schluszbcricbt drs. Vorsißeiidrri der Komuumori zur Aus- arbeitung cinrr allgemeincn Civilprozcß-Ordmmg für die deutschen
' 't . J „ ,". ' , , , , Bundesstaaten kam znr Vonage und wurrc dcm betreffenden Aus : Thatsache in der Bibliothek vorliege, welche die geringste Verifizlrung
VonPreußen ward der unter Berlinmitgcihcilte Antrag gcstrlltJ "WM mache.
111111116 zugewiesen.
Es erfolgte hierauf der Beschluß: diescn Airtrag sofort ziir Kendi- niß dcr höchsten und hohen Regierungen, zu bringen und dtcgeschaft- liche Behandlung desselben einer in der nächsten Woche anzubcraumen- deri, Sihung vorznbrhalten, _ .
Von dem Königlich bayerischen(Chesanrien ward die Ernennung des Generalmajors Grafen Friedrich Bothmer zum Korrnnandanten dcr Bundcsfestung Ulm an die Stelle des (Hencralmaxors Schedel
' et eilt.
nntg («?ckan der Großherzoglich hessischen Regierung wurde_ das Ab- leben Sr. Durchlaucht drs souveraiuen Lqirdgrafcn Ferdinand zu Hessen-Homburg angezeigt und zur Kcnntmß der- Bundesvrrsqmm- lung gebracht, das; mit diesem Todesfc'i'lldcr Nianncrzstamm des bis da- hin regierenden souveraincn landgrafltchen Hauses erl-dichrn sei und kraft bestehender Erbsolgeorduung und Vertrage Se. sroriigl. „ZOOM dcr Großherzog Von Hessen die chicrung der landgrafiichen Lande sofort angetreten habe. . . _ ,
Von dem Aus1chuffe in MiliiatrzAngelegenheiten ward Vor- trag in Betreff der Verwaltung der Bundesfrstuiig Luxemburg er- stattet, rind iiber seine Anträge iofort Bcschluß gercrßt„ , . „
Die Abstimmung über einen von der Yieclarnaiions-Kommrsxton erstatteten Vortrag in Betreff des UnterstüßurigsWrichs der Wtitwe eines vormaligen BundeSbcdicnftcien wurde einer ipatcrcn Sißrmg vorbehalten. ' _ ' .
Schließlich wurden einige Privat-Emgaben ihrer Erledigung
" rt. zugechskerreick), Pesth, 9. April. Wie »Pesri Rapida „meldet, ist die Wahl dcr 15 fiebcnbiirgisckßn "Mitg'ltedcr der SLIM?" iiiidsccl)Sziger Kommission schon fur Mittwoch auf dic-QUJUZ-
? e t. ordnu-rig ZFLFL ian.“ meldet, daß die Magnateir vom 12. d. M. an Konferenzrn in Angelegenheit der zweiten Adreije halten werden.
Großbritannien und Irland. London, 9, April.“
Mira Majestät die Königin wird morgen von Windsor iiach Os- Zdrnc Überfirdeln.
“ . ““ " ' ' 'r t (mcd die Ban- . ,' „ _ Nach dem Vorgange der Kontgrn WOM" LH * “ Kindcr. Der Frdrriar iMÖ Marz, welche riefen SCHUCCMU imd
kirrs und Kaufleute der City dcm Wohlthäter der Hauptstadi !.H-crrn Peabody Öffentlich idre „Hochachtrmg bezeugen Und baden „zu dreien!
Zwicke brscOlosscn, dcmsrlben vor sriiicr Abreise nach Amerika em ; Noth. in den Kikch1pirlr11, wo, wie *in Dorothea und Wilhelmina,
i Birke 15 bis 12, ja 15 bis 17 Derttirhe Meilen zur Kirche haben;
., , - ' «“;: bill beran- , „ , , - Je naher die Zeit der zweiten „41111713 der Reform , * dortiwx Hiilfe zu bringen, ist eine Umnogltckseit. W;[ch; Roth und
Bankett zu veranstalten.
rückt, desto mehr déiirferi fiel;- die zu ihren Grinsen in allen Theilen Englmrds veranstaltcten Demonstrationen.
der drlgischrn Gesandtschaft cine Uniersriciyung eingcleitet ivordrn,
ans Welcher hervorgehen sol], daß die Mörder, denen man aiif der ; 1
' ' " ' “- iadt ver- S nr 1 Werkzerige eines blö m den Schooß der Harrpt1 »?thciistxidmplottes gewesen seien. Der bei jenem Uederfalie zu
“' ' “* '" t war der ; Ude rkdmmene belgische Offiztir; Baron dzxuar, , . , Misfior? speziell Seitens des 37611th beigegeben wdrdrxi, _mn mrt ; der Kaiserin Charlotte die Erbscbasts-Angelegenheiten riireö verstdr- ,
' ' ' ' ' [ bat kiirx- benen Vaters zu ordnen. - Oer Kriegsintmstrr (2131130 - lick) eincn Ausflug nach Effcn gemacht, um das brrubrnteKrnppWe Etäbliffcmént zu besuchen. - Herr Dumorticr, der dckanntexAli- geordnete, ist nach Rom gereist, um dem Papste dessen Portrait
" ' ub cri tion ,u diesem Zwecke er- ; z _ | , . ' _ * _. 7 _ ' 31“: ,- YvonbéallYltttF Jimiéb,crrde?c?)erieme SDies füer bei;?iscben “Bischöfe baden Z DieRacenvcr1ckiedenbeirwird ,zuGumren dirgaxbigengezen ÖLLQEMLU or 11 „ , . '"“ „
1. 1). M. unter dem Vorsiße des Kardinals imd Erzbiicbofs LéeerTxvechinigt und ein »Rechtfertigungs-Memoraridum« imterzcichnct, in welchem fie ihren *mit Genehmigunx; des hcillgIK-Battjks unter: nommenen- Widerstand gegen die Ausfuhrung des StipendteirgesLJcs zu erklären suchen. Dieser Widerstand sol], wobi verxanreii, ein ausschließlich moralischer bleiben und die gerichtlichen („mscixxi- dungen nicbt überdauern. -- Das A-bgeordzntcnbaus 0 tritt morgen zum ersten Male nach den Osterferien zummmen „an'ge Wird die Session nicht mehr währen, und .die Wahlreform bleibt jedenfalls bis nach den Neuwahlen im Juni vertagt. Ein großes
Arbriter-Mccting, das am Ostersonntag hier abgehaltcn worden ist,
des aligemeinen Stimmrechtes erklärt. Frankreich. Paris, 9. April. Der Minister des Innern
; stellt in einem Communiqué an „die »Jrance- alle Angaben über
Unordnungen und Yeruntrermngen im naturgeschichtlichen Museum und in der Kaiserlichen Bibliothek, so wie namentlich die Angabr, daß einem Gelehrten die ans cinem Manuskripte ausxzrrisse'ncn ivet- ßen Blätter abverlangt worden, in Abrede Ulld fügt hinzu, daß keine Untersuchung in Betreff de:?» Musemns angeordnet, so wie daß keine
An SteUe des von Bucharest abberufencn Herrn TiUos wird Herr d'Avril, Attaché im auSwärtigen Amte, einstweilen das fran- zösische (Hencral-Konsulat in der Walachei verwaltegr. .
Hidalgo hat in Mexiko seinen Gesandtenponen abgegeben, ist aber dann wieder 111111) Paris abgereist und am Sonnabend dajrldst eingetroffen,“ sein Nachfolger am Hose der Tuilcriecu, der bekannte, General Aluronte, wird mit dem Packetboote, das am 011). Mai in St. Nazairc fällig ist, erwartet. Der Chef des Piilitairxab'ttreis des Kaisers von Mexiko, Komumndant Loyiel, dcr gegenwartig in Paris ist, kchrt mit dem am 16. “April abgehenden Packctbootc von St. Nazairc nach Vcra-Cruz zuriick.
“Spanien. Der spanische Kongreß hat in seiner Sißnrig vom Sten d. mit einer Majorität von 151) gegen 20 Stimmen die Zahl von 85,001) Mann fiir den Effektiv-Beßand der Armee angenom- men, so wie fie von der Regierung vorgeschlagen war.
Italien. Neapel, 1). April. (W. T. V.) Die hiesige UniVersität ist in Folge einer von den Studenten der Medtzni gegen das neue Universitäts = Reglement auchfiihrtcn ,Denwnsiratjton ge- schlossen worden. -- Der Prinz Napoleon lft heute hier ein- getroffen.
Schmedcn und Norwegen. Stockholm, 6..APU[. Der C0nsiiiuiionI-Ausschuß hat gestern mit 10 grgrn R Stmmren den Beschluß gefaßt, den Ständen vorzuschlagen,'daß dre Grrechtrg- keit zur Gründung einer Buchdruckerei," welche ]eizt nach Z. 5 der Driickirriheiis-Vcrordnung nnr (1er Studie und deren Umkreis bis auf ?; Mcile beschränkt ist, auch Flecken und Dorfern ng-esiandcn werde, jedoch so, daß eine solche Druckerei ners dcm Gerichte der
“ nächsten Stadt untergeordnet bleibe.
(Osts. Ztg.) Dir Schwedischen Biäiter' bringen schreckliche Schilderungen von der Hungersnotl), welche in derapprrrarfey hrrrscht. Das Viehfuttcr und ami) die Nahrungsmrttel, fur die Menschen fehlen. Bettler in großer Zahl, schreibt man cms Bothca, kommen fortwc'ii)re:1d. Einige ziehen Schlittrn, Andere fahren mit jäimnerlichrn Pferden Schlitirn voll zerlrtmpicr bleicher
starke Kälte brachicn, waren für die armin Leritr in d,?ciyter bewohri- ten quéUdLnsckWU1ch1V€kzll ertrarirn, aber viel großer war die
Beschwerden diese armrn Leiria (]UÖhälfLU miiffrn, um ihr LLÖLU ;,u
. „[ Kt * D „917 _- sristcn; läßt fich nicht beschreiben. Vel_ ien. Brüssel, 9. April. (Kd rr. O„J'/*„ * rr «',„Ue , GWUÜIW? des Königs ist herite arif den WU111ch “Sr. „MUMM -. ohne jede öffentliche Feier voriibergrgaxxlgen. „Dcr zthTsxhdrr [Yeijoalrée ; " 5) ' “ dr Kd'ni in Marie Amaie dreimotm [ e »ra “' *- ? , | . , " . ; , „' _ _ _ ' * ZTérgilkaL?,c11?virei) fick) ign den nächsien Tagen nach dem Jagr*1ck)1dise ! ]eßc auch gegen die Burgerrccißtvdiil iim Veto arisgeiprorhen. In Ardenne brrxeben. - In Mexiko ist über den mördrriscden Aniall Z
Amerika. New-Ydrf; 2:71. Miirz. "Ter Riß zwischeii deiii Präsidenten und dcm Koxxgrcß 1chrtrrt mi) zn kkWLttekxi.""W1e friiiier „gegen die Freigr[affinen-BursaUI-Biil, 1a.» dar der Prairdent
seiner deshalb an den Senat grricdteirxi Botschaft iiérint er Tié-T-Zlu riirnötdig; rmcorxstiiutionekl Und DaZU angrihari, iiurrie deir Einzel- “taaien in ihren Legi§laturen imd (HirrcßtSd-xkrn vordcdalre- USU Rschte zu vernichten. Er fiixzt rmzrrx *ES erhedt iich
idie eriiste Frage, 01) es eiiier geiurrderi Siaarékimst ent-
spricht, während elf Staaten im Kongreß rznverrreten "*r-rd, die ganze farbige Bevölkerung “und atidcrc aUSgUÖiOULUL Klamm zu Bürgern der Vereinigten S'maten zii _marben. „Jamr wodl vernüiifiiger Wcise angeriorrimen werdrri; drci; dier Mixiirrieri rbrn «st aus der Sklaverei getretene Neger dre“errordrrlickyenCtgrwcfzaxten, uin fie 311111 0011611 Biirgrrrecbie zii deiabiizeii, .beiißerr, wahrerid ge- bildete Ausländer, Um Bürger “„U werden, xine Probezeit von 33.11?an „u bestehen haben? Die Bestimmungen der Bil] iind voll Unheil.
anaewandr. Der Central-Regierung wird dadurch eineYiarin créeiit; weiche das Föderativsystsnr deschränficr Gewalten zerstrren un.. die
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: Schußwcdren 'der Rechte der Eimeisiaaten nrederreißen würdr, rs 1x:
ein großer Schritt zur Centralisaiiqn imd ZusaÜWUilÖkÉUZFMJ der aesxßgebenden Gewalt in der Umonsregierung. »?“ Unienz“ Ter Bill isi, den Geist der Empörung von Reuxr'n curszurcgenK irn? „te Fortschritte der Einflüsse, welche Bande der Tiritrarhi und ies ;_zxie- dens um die Staaten schlingen, aufzuhalten. "Ick bra nnr vollßyzaxtxh- dig der Pflicht bewußt, die Neger, wo und wann immer es 9
thut und so weit es nur immer innerhalb der Verfassung geschehen