1866 / 98 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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hieraus die Meldung des Oberst-Lieutenants vonWenckstcrn entgegen und empfing den Gesandten Freiherrn von Ric'htboffen.

Se.-Königliche Hoheit der Kronprinz begab sich Donnerstag den 26. dieses Monats nach Spandow, wohnte daselbst der Befichtigung des ,Füfilier- Bataillons 4ten Garde - Regiments zu Fuß Seitens Seiner Majestät des Königs bei, fuhr hierauf nach Berlin und empfing nm ck71 Uhr in Höchftseinem Palais den Kaiserlich türkischen Gesandten Aristarchi - Bey, der die Ehre batte, den Sr. Königlichen Hoheit von Sr. Majestät dem Sultan verliehe- nen Orden zu überreichen. Um 12 Uhr kehrte Se. KöniglicheHoheit nach dem Neuen Palais zurück.

Posen, 26. April. Der feierliche Einzug des Erzbischofs von Posen und Gnesen, Grafen Ledochowsfi, fand, nach Mit- theilung der 'Pos. Ztg.“, vorgestern Nachmittag unter großer Be- theiligung dcr BcvölkeUmg statt. Der reich dekorirte“, sechsspännige (Halawagcn, in welchem Sc. Eminenz fuhr und freundlich nach aÜen Seiten dem ihm zujubelnden Volke dankte, konnte fiel), von

Schritt durch die dichtgedrängkcn VolkSmassen 11116 die festlich ge- schmücktrn Straßen bis zur Pfarrkirche bewegen.

der Stadt, so wie der Behörden und der Spißen des polnischen Adels," m1t den Pontifikalgewändern bekleidet, zu Fuß 111 großer Prozeswn nach dem Dom. Hier erfolgte die feierliche Jnthronisa-

Vorstellung. Abends war ein Theil der Stadt, vorzngswcise die Wallischei, 1011111111111.

Coblcnz, 23. April. (A'acs).Z-tg.) Regicrang hicrsclbst das “Fest ihres“ 50jährigcn Bcstchns. Der Ober-Präfidcnt v. Ponnner-C'sche Überreichte dabei drcieu Bcamtcu,

noch heute beixderselben t'hätig find, dem Hofrath Lanzendörfer, 110111 Könige vcrliebcncn Orden. Im .Hotel »Belle VUL- vereinigte um 2 Uhr ein Festessen sä111mtlichc Mitglieder der Regierung und der Schul- und Medizinal-Kollcgicn.

Trier, 24. April.

Nähe von Trier, hin und wieder im Regiernngsbezirk Trier 11. s. w.

ausgeßrqchcn, Hat u. A. die nachtheiligen Folgen gehabt, daß manche ] aquarttg-xn Wcinkäuftr die hiesigen Weinanctionen nicht, bes11cht '

haben. Es kann 110ch heute gesagt Werden, das; außer einigen Grenzdörfern an der Saner bisw'r nirgendwo im chierungschirk Trier die epidc111ische Cßolem fich gezeigt hat. Der Gesundheits- zustand dcr Stadt Trier ist sogar ein ganz vorzüglicher. * Fürst Radziwill ist gestern mit seiner Tochter, welche hier

hose bei Er. bischöflich811 Gnaden als (Hast abgesicgcn. Sckxlcswig-Holstein. Schleswig, 24. April. Das 'Verordnungsblatt für das Herzogihum SchleStvig-c bringt folgende 11011123. d. datirte Bekan11t1nach1mg des Gouverneurs: Jm Ein- .? verstanßniß mit der Kaiserlich Königlich österreichischen Sta1thalter- schaft fur das H§rzogckum Holsiein wird das dnrch meine Bekannt- machung 110111 16.0ktober 11. J. erlaffcne Und durch meine Bekannt- mézchmng vom 12. Novxmber f. I. anf die EiUfuhr ans Groß- brttanqtcn und den Niederlanden beschränkte Verbot der Einfuhr » von Rznbvieb, Schafen, Schweinen IC. hicröm'ch anch auf die Ein- Ü fuhr dteser Gegxnßä11de_aus Rußland und Velgicn a11§sgedehnt. . _ ,Oldenbsurg,“ 2.3. April. (Wes. Ztg.) Heute überreichte in fererl1cher Audtenz der am hiefigen Hofe akkreditirte italiemische Ge- sgndte, Graf Barral, sem Bkglaubignngsschrciben. - Die einqc- : r1chtete Sammluug freiwilliger Beiträgs für den Bau einer Kapélje ? auf 1111ser§_r Nordsee-Jnsel Wangerooge, wo anf der Ostsc'ite die n911c11 Anmßgsungen in Zunahme begriffcn find, haben 311 dem Er- , gebmsse gefuhrt, daß nur noch etwa 300 Thlr. an der a11f1500 Thlr. yeranschlagtxn Bausumme fehlen. Man hofft, die fehlende Summe Ü nn Laufgdnses Sommers zusammenzubringen und hat am 22ste11 * d. M. 11111 der „Grundsteinlkgung begonnen, die nach Berichten 11011 . Augenz'eugmz nut einer erhebenden Jestfeier auf der vom Unglücke s:) * sehr hetmge1uchten Jnsel verbunden gewesen ist. * ' Sachsen. Dresden, 26. April. (Dr. J.) Se. Hoheit der - Herz:;g WZ Nassqq hat gestern, nach seiner Ankunft von Prag, Vorunttags Ihren Maxfiäten dem Könige und der Königin sinen ? BEsucs) abgeßattet, welchen Se. Majestät der König erwiederte. ' Yerzäskiern hatten'die Bevogmächtigten dsr hier Versammeltkn Gvnc- 3 zu zwersYérenz dte Ehre, Qhren Komgltchen Majestaten vorgesteljt "'Heffen. Kassel, 25.209111, Wie die *Ka. 1 - be- ßairgk, [Nahen die Glücksspiele nach Ablauf der betreffTndZeanPacht- Kontrzxfte m den kJrhessischen Bädern Nenndorf, Wilhelmead und Hofgetémar aufgehort. In dem Wegen seinxr Heilquelle schnell be-

f t . *- *“ " tFoYenézewordMM Bade Salzschltef War das Spal nie eingefuhrt

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Darmstadt, 25. April. Das Geburts- und Namense Jhrex Königlicßen Hoheit der Prinzessin Ludwig von Heffßnsk Kömgltckxen Prmzesstn von Großbritannien und Irland, wurde heute tm Großheerglichen Familienkreise gefeiert.

Frankfurt a. NT., 26. April. (W. T. B) In der heuttgen_S1_Hung der Bundesversammluüg warden in den Ausschuß f"Ür Vorberathung des preußischen Reformantrages die nxun Reprasentanten Ocsterrcichs, Preußens, Bayerns, des König- retchs Sachsen, Hannovns, Württembergs, Badens, des Großherzoq- thuu1sHeffen unduder sämmtlichen sächfischenHäuser, und als Stel]- Vertxxter du: ,Repxasentanten Kurhcffens und der beiden Mecklenburg gewahlt. Fux dte Dauer der Krankheit des furhesstschen Gesandten am Bunde trttt, nne man hört, der kurhcsfische Gesandte in Paris, 1). MÉyedr, cin.

_ ,a e_n. , Karlsruhe, 25. April. (Karlsr. t . Rbre Kömglache Hohett die Großherzogin hat fich be11te'ZF3'Zr1117ttag

«nach Mannheim begeben 11111 [) ' ' ' " * . ' ' - , , mc,rc1e d11 dortt en Er 11261111 s- 111 80 eleganten Cqmpagen gefolgt, nur Unt Muhs 1111 lang1a1nenZ g 0 9 1d

Dort verließ der ? Herr Erzbischof den Wagen, verrichtete in der Pfarrkirche ein kurzes Gebet und ging von dort, unter Vortritt 1111er kaerke mit ihren _ Fahnen, der Schulen, der geistlichen Brüderschaften, der Vertreter .

* . - , , - pfangcn. KanzlepSccretaw Lmdstaedt und Botenmeister Sprung, die ihnen .'

. Die Gerüchtc, schreibt die »Tr. Ztg.“, J wclche m der Welt verbreitetkn, dic Cholera sei in TÜR“, in dcr

? Worten:

Wohlthätigkeits-A11*talte11 _11 bc'u M* dieclbe 1“ ' Abend in die Ncfidc1'1z znrüchzkchren', ch , ck ck| s 1111d hcutc

Qer Kögiglich belgische Gcncral- Lieutenant Lahure ist heute N'achnnttag htcr eingetroffen und hat im Großherzoglichen Schlosse sct11-lestctgeq1mrticr ge11o111mc11. Se. Majcßät der König der Belgt-er hatte im Anfang dieses Jahres den General Lahurc mit

. de1n,A,uftrag_c ['e'-traut, fich 111111) Karlörnhe zu begeben und S1“. FnglllchsM „Yohsett dch Großherzog das Ableben des Königs Leo. . ., " _ , ; o .- 011112 ei11'- es“ ' ' " ? (* - 11011 und daraus 111 den Gemachern dcs erzbixchöflichcn Palais große , U 11131 reg1crc11den§70mgs Leopold "“, BHW"

besteigung in fcierUcher Weise zur Kenntnis; zu bringen. Da

? der Großherzog zu jener Zeit im Ausland Verweiltc, so mußte

Höchstdchlbc die ür den 85 ' ' * - _ Gestern feierte die Königl. * 1 f LWßhsergllchM zxof bcstnumte Sendung

ablehnen. Se. Königliche Hoheit wollten aber schon damals der

J, Erken11tlichkcit für die _frcnndlichc Gsfinnnng, welche diese Abordnung

2 , ; hkrvor eruen batte dad r 51 28. - J - . , welche vor 51)“1ahrcn [361 der Regierung eingetreten waren und 7“ g f , U ck *[UUMTk vcrlcthcn, 111€; Oöcl-Nd'cßlbc"

sich vorbehiYZn, ch General Lahure später in dcr Refidenz 311 cm- . * , Cv ?rgmg daher an denselben nach der Rückkehrdcs Groß- he1zogw eme Emladnng 311111 Bcsuche dcs großherzoglichen Hoflagcrs,

ZZR??? “JOLIE der belgische General heute in derRefidenz angekom-

Aäiirttemberg. Stuttgart, 26. April. (W “T, B.)

Der 'Skqats-Ayzcigcr für Württmnberg- konstatirt in seinem amt- ltche11 Thctlc, 11111; die auf der A 11göburger Konferenz vertretenen . dcutßßen'Rxgtcrungen in der Auffaffung ihrcr dcrmaligen Aufgabe

vollnandxg chreingcstinnnt haben und fügt hinzu, daß die Regierungen der betreffenden Staaten rückhaltslos entschlossen seien, ihrer Einigkeit

jede Einzelrückficht 311111 Opfer zu bringen und daß nicht bezweifelt

111erd1'11 kÖ'nUe, cs wejrde fick) dicses Einverständnis; auch gegenüber ctwa1gen neuen Vc1'1v1ckclungcn thatkräfttg kundgcbcn.

Oesterrcickx. Wien, 26. April. (W. T. B.) Die heu-

. »? tige Abcndausgabe dcr »Nc * “" K “1“ ' ' '"

m das Mutterbans eintreten wird cm- LkOlUMM 111 ' »“ “. * - . ". - “ÖW fMM Messe“ MWM M MMWM 1 11 UU Llschoss , 101911111119 1411106 [1-31 11111 39111111 von Paris nnd London die Ge:-

z 111cktc 11011 “,xruppenzu]11111111111zich1111ge11 in Italien offiziell für falsch

; Erklarcn (affen, anch nicht ein Manu sei einbernfen.

. „» 27. 5209111 “(W. T. B.) Die »Wiemer Zcitung- meldet 111 11116111 11111011th xhrile: Die 3111" Ucberrcicsyung der Adresse ent- séndetexDepntatwn dcs ungarischkn Landtages Wurde gestern Mittag 119111 Kmsmxcmpfangcn. Baron Sennyey und Graf Andrassy („116111111 le11prachc11 111150111- sagtc 11ach Ewigen einleitenden

_ »Mit vollem Vertrauen hoffcn dic Stäudc und Vertreter U11 ar I“ Bak; E11». M11jcfta'k_d11rch die gnädige Würdigung ibrer Bitte den 6111111111 dcs Ze1tpunkis 011chle1111igcn und sichern werden, 1110 in Folqc der Ver- 11111“Fl1ch1111g dcr ko111t1t11tioncllen Prinzipien jene Nation ihre'volle Kraft HFTZQFUYUZQ kW;), fjtVYchekUiMs? sel)11lic11er wünscht, als das; sie, wie ., 1 uck111Z111111 ie rät? e““ “1 * ' Ew. Majestät 1vc1dcn könnc.a s g? CWM ch THWW Md der MUM

Der Kaiser erwiederte hierauf:

»Ich WLW? die mir soeben überreichte alleruntcrthänigste Adres." dcs ungarUckanLa11dtages in Erwägung ziehen und hoffe, daß die ve1'sam- melten Stande und Vertreter, durchdrungen von der Wichtigkeit ihrer Aungbe, wekchs den Beginn einer neuen Zeit-Epochc kennzeichnet, die U11terbre1tung rhrer Vereinbarungen über jkbe Llngslegenheiten ,beschleu- 11153111 werden, 0911 deren vollständig befriedigender und dauerhaft wirk- 111111er Ordnung dre Kraft und Wohlfahrt meines Gesammtreiches ebenso Wie memes geltebten Königreichs Uvgarn gleichmäßig bedingt ist. Vcr-

s1chern Sie übrigens Ihre Sender meiner Köni li en Gnade und mei " ' ner unwerandertcn vaterltchen Abfichten.« g ch

Großbritannien und Irland. London, 25. April.

? Jhre Majestät die Königin hat Herrn G, Lomer als ch i en K011s11l 111 Montreal bestätigt. -- Jn Cambridge hat 1Fachßcis1c1hem hefngen Wahlkampfe der Kandidat der Konservativen, (Horst, mit €?Zs-i/xegtStinmwn gegen 755 über den liberalen Kandidaten Torrens

Ueber den Auöbrucs) dcr Cholera an Bord des Dampfers

»England- UUd ilTre verheerenden Wirkun en md n d' . genden Einzelheiten bekannt gkaOrdcn„ I s och te fol

fahrt - das Schiff Verließ Liverpool am 28. März - die Cholera zuerst unter den Passagieren des Z1vischenVerdcchs und

Am 6. Tage nach der Ab- zeigte sich

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zwar unter den Deutschen, deren fich 400 unter den mehr als Tau- 1

send Passagieren befanden. Die Seuche wüthete so stark,„daß_ xs nöthig gefunden wurde, in Halifax cinzulaufen. Man zahlte bts dahin 46 Todte, welche sich binnen zwei Tagen nach der Ankunft auf 140 vermehrten. ,

11. April, starben täglich gegen 25. Nur unter den Z1v1schendeck- Passagieren wüihete die Krankheit, die andern Passagiere blieben ganz verschont und von der Schiffsmannschaft starben 5 Mann. Die Behörden von Halifax thatcn alles Mögliche, um die weitere Verbreitung zu verhindern und den traurigen Zustand der Leidenden

zu verbessern. Ein abgetakcltes Schiff ward als Hospital angewiesen

und die unangesteckt gebliebenen Wurden in 80 Zelten auf einem

Eiland untergebracht. _ Der Verein zur Untersiüßung dec freigelassenen Neger ver- anstaltete gestern ein öffentliohes Meeting. Aus dem über die biéé- herige Wirksamkeit des Vereins zur Verbesscrqng der Lage der Jr,?!- gclaffencn ersatteten Berichte geht hervor, das bis zum ersten Marz 60,000 Pfd. St. zu jenem Zwecke gesammelt worden waren.

In der gestrigen Oberhaus-Sißung sagte Lord Ellenborough, er habe mit Bedauern verno111111en, daß das britische Kricgßschiff »Octavmzx mit vielen pockenkranken Matrosen an Bord in Bombay eij1getroff7nset. Er wünsche zu wiffcn, wclche Vorfichtsnmßrcgcln gegen diese Krankhmi auf der “Flotte ergriffen würden. , , dcr Admiralität) erwidert, daß Niemand, der nicht ge1111pf1 1.17, oder fich nicht der Impfung unterziehen will, an Bord eines Krtegsjchtffes, geduldet 117117). Wie 1:1 glaube, sei die Krankheit durch einige Kul1s auf d1c »Qcta- viaa verschleppt worden, doch schildere dcr amtliche Bericht „sie als kemcs- wegs bösartig. -- Lord Houghton beantragt dte zweite Lcsung der (Qualification 101" 0111065 111101111011 13111 (Abschaffung der jedem Gemcmdx- wic Staatsbemutcn vorgeschriebenen cidlichen Erklärungen, nichts gegen dte protestantische Staatskirchc und Thronfolge 2c. 2c. unternehmen zu wollen). Lord Derby giebt jeden Widerstand gegen die AbschQffung a11f, da selbst der Parlanwntscid vom Parlament in liberalem Smne mod1fiz1rt worden ist, Lord Taunton kann nur wünschen, daß die Bill guck) quf Irland und Schottland ausgedehnt werde. Dieselbe geht durch dte zweite Lesung.

Jm Unterhause erwiederte gestern Cardwcll (der Kolonialminißer) auf eine Frage von Lord Dunkellin, daß der Regierung *keinse Kunde über einen Angriff der Fenier auf die nordamcrikanisch111 Provmch der Krone zugekonnncn sei. Die chierung befürchte auch mchts von e1nem solchen Unternehmen, da der beste Geist die chölkerung ]ener Provmzen beseelt und die Bkhördcn auf Alles vorbereitet seten.

Petitionen für die Rcformbill echt seien oder „nicht. ' . , cinc111SondcrauSschuß nachzuweisen, daß gemisse Leute ]ene Pcnttoncn Yurch höchst regelwidrige, nicht zu sagen trügerischceMittel, zuwcge gebracht hatten. Knight bringt einen Brief bei von etncm 1n Manchestex lebenden chzmde, worin erzählt wird, daß halbvcrhungerte Leute dort 11111 Reformpetrtwncn gleichsam haufiren gingen und offenbar 13111111" bezahlt wurden, daß ße de_n- selben Unterschriften verschafften. Nack) mmgcr Debatte „kommt man'ubcrem, Manchesker und Salford aus der Res01u11011 zu stretchen und De Un1_erz suchung auf die Petition aus Harden emzuschranken. So a111end1rt, Mrd

die Motion genehmigt.

Frankreich. Der Oberst Schmidt,

Paris, 25, April.

Ordonnanz-Offizier des Kaisers Napoleon, ist zum Militair-Bevoli- ? 11111Amnesiie beworben haben. Außerdem steht für sämmtliche Aus-

mächtigten bei*dcr fra11zöfischcn Gesandtschaft in Florenz ernannt

und am 23. als solcher dem General Lamarmora durch den fran- Ü " ; fich in Sibirien in der Verbannung oder noch in Haft bennden und

zöfischcn Gesandten vorgestellt worden.

Der Kaiser Max läßt in diesem Augenblicke sich eine: bände: 2 klamirt find, voüständige Begnadigung und die sofortige Emlaffung

reiche franzöfische Bibliothek in Paris aufkaufen, dieselbe soll nahe

an 100,000 Fr. kosten und nächstens von St. Nazairc nach Mexiko . Po'dolien und Kiew find' die noch besteheyden KrieLgnger1ch1§ Zurxh „1. A r'l [) int die Lc- , Jatserltxhen Erlaß angewwsen'worden, bts zum ck.. prt .;). vantepost nach Triest folgéeltlHe YFZYHT'Z Znnx lB,(“1113r1311131eister der L sammtl-tyche "'.)[é WM.?IJÖFL poüUséäTlITHrozeffe 3" beendtgen umd nnr

- - .- * -- , .- ]cnem Lage 1 re JUN 1-1c10n zu 11 en. _ em e1f11ger Anhanger des vertnebenen ' Anlaß der filbernen Hochzeit des Kaiserpaares geychehen, 311 der aus

D“ Regterung befmdet fick) m IWW jedem der genannten Gouvernements der (Houbemial-Adelsmarschall und zwei GUTSbestyer nach Petersbnrg berufen find, so wie 111.133 dem ; ganzen rusfiscl)e11Reich sä111111tliche General-Gouverneure und 1111111111- ,“ liche im aktiven Dienst befindliche Generale. _ Die Cholera-Konferenz hat die Erklärung abgegeben, die Seuche angeregte Projekt der Gründung einer Kreditbank 1111 L1ctba11en 11111 ; jeyt zur Ausführnng gebracht werden. ; 5 Millionen SRO. bestimmt. . * sein, den Russen dcn Ankanf 1101163110111 111L11111a111n 311 crle1chxern.

Auf Anlaß der Exilirung von M ustapha Pascha smd meh-

abgeschickt werden. Griechenland.

Stadt wurde Skouffos, Königs Otto, gewählt. - Geldverlegenheit.

Türkei. Konstantinopel, 21. April. Die Konskribirten der Jahreßklaffen 1863, 1664, 1865 find einberufen worden.

werde dur indische Pilger eingeschleppt, es ist deShalb „eine strenge OnarantaiYe für alle aus den Häfen dcs Rothen Meeres oder Per- fischen Golfes ankommenden indischen Schiffe anempfohlen worden.

rere Verhaftungen vorgenommen worden.

Rußland und Polen.

110ch fortdauernd und von allen Seiten Ovationen verschiedener Art

dargebracht. _ jetzt eine Wohnung geunethet,

zu zeugen.

Dcr Zeitung Komiffarow ihm die Rede sci.

Zur Zeit, als diese Nachrichten abgingen, am ,

Der Herzog von Somerset (der erste Lord *

St. Petersburg, 25.201111. Dem Retter des Kaisers werden den russischen Zeitungen zufolge .

Nach der chutschcn Petersb. Ztg.- hat man ihm Wie man hört, soll ,scin Name 111 »Ko111iffarow-Kostromskia Verwandelt werden, zur _Fxt1111cr_1111g_a11 ; die Gegend, welcher es vergönnt war, die Retter 1111111cher 3911111101" : - - - - * 111111) 111111111111 “sci. , « 1 us Moskau 8 1116111 da;. * _ _ .. ', der HLWGQYLOZZ 1T§esd YMMD," nnd 11611210 11111 11031 A 1111 Me 7111111111111 "1111111113 2111d1c11z111 „11.111 1TlUktgckt. Dcr MoSkauer Adel soll beschlossen haben, ihm .

einen goldenen Degen zu schenken, Herx L., ein bekannter russischer Gutsbestyer, hat, wie erzählt wird, die Bitte an ihn gerichtet, ihm 300 Dessjatinen Land im Gouv. Kostroma schenken zu dürfen, und der Banquicr K. hat ihn gebeten , eine ziemlich bedeutende Summe Geldes von ihm anzunehmen. Ein Gutsbesißer aus dem Kreise Buj, der 12 Werft von dem Geburtsorte Komissaww's entfernt lebt, HW 23-1 hat die Absicht, O. I. Komissarow ein Stück Land von 760 Dessjatincn cm der Kostroma zum Geschenk zu machen und zwar in Gestalt eines Majorats. Die Sache soll bereits Sr. Majeßät

dem Kaiser zur Entscheidung vorgelegt worden sein.

Zu d_em Diner, welches die Mitglieder des englischen Klubbs am verfloffenen Sonnabend gaben, war auch O. I. Komissarow

eingeladen, welchem Jeder seine unbedingte Sympathie und Achtung

auszudrücken wünschte. Es waren über 330 Personen anwesend. O. I. Komissaww wurde beim Eintritt in den Saal mit aügemei- 11cm Jubel begrüßt.

Adreffcn an O. I. Komiffarow laufen von allen Seiten ein.

Der »Russ. Jnv.- theilt diejenigen mit, welche die in Wilna bc-

findlichen, aus dem Gouvernement Kostroma stammenden Edelleutc, Beamten und Bauern und die aus demselben Gouvernement ge- bürtigen Soldaten des Orenburgschen Jnfanterie-Regiments Nr. 105 demselben eingesandt haben. Den leßteren hatten 1716 auch die an- dern Soldaten und die Offiziere des erwähnten Regiments ange- schlossen.

Am 22, April Versammclten sich alle in Peteerurg befindlichen Eingeborenen des Gouvernements Kostronm, 800 an der Zahl, in einem der Säle des Ingenieur-Palais, um ein Dankgebet für die Rettung S1". Majestät des Kaisers zu Vollziehen und ihrem Lands- mann, O. I. Komiffaww ihre Sympathie auszudrücken. Nach Be- endigung des Gebets ging O. I. Komissaww zweimal durch alle Säle, die mit Volk angefüllt waren. Uebcrall wurde er bei d.:„n Klängen der Nationalhymne mit lautem Hurrahrufe empfangen.

* Bei dieser Gelegenheit Wurde eine Subscription eröffnet, über deren

Zweck und Resultat noch nichts bekannt ist.

- 26.211110. (W. T. B.) Nachdem schon Fürst Dolgorukof anläßlich des Attentats wegen seines hohen Alters die Demission gegeben, erwartet man in dem Polizei-Ministerium noch weitere

- Veränderungen. So steht zunächst der Rücktritt des jetzigen Abtheilungs-

Ferrand beantragt ? Direktors, General-Majors Mesenzofs, bevor.

eincn Sonderausschuß behnfs einer Untersuchung, ob die Unterjchrtsten der “| aus Harden in Yorkshire und aus Manchester und Salford uberbrachten ',

Er sei im Stande, vor , . . , * , . “1 der Prtvat-Kanzlct des Kmsers b1ldete.

Jm Ucbrigcn er- wartet man von dem neuen Chef, Grafen Schuwaloff, eine neue Organisation des Polizei-Ministeriums, das bißher eine Abtheilung

Von der polnischen Grenze, 24. April. (Osts.-Ztg.) Zur

: filbernen Hochzeit des Kaiserlichen Paares steht man in Warschau , ausgedehnten Gnadenakten entgegen. Doch nach der in den osstziellen ? Kreisen herrschenden Stimmung zu urtheilcn, ist wenig Außficht vor- handen, daß alle hochgespannten Hoffnungen fich erfüllen werden, ? Die einzigen Kaiserlichen Gnadenakte, die ans Anlaß der MM- 11en Hochzeit mit ,warten sein dürften, find die Niederschlagung der noch schwe- J' benden politischen Prozess und die Amnestirung ei11igcr weniger

ziemlicher Gewißheit für Polen zu er-

gravirter Theilnehmer am lcßten Aufstande, die sich speziell

länder, wclche wegen Betheiligung am leßten polnischen Aufstande die von ihren betreffenden Regierungen zum Theil schon längst re-

in dée Heimat in Anßficht. - In den GOUVernements Wolhynien,

Jedenfaljs ist dies aus

- Das schon längst

Das Stannnkapital ist auf HaUptzweck dcs 11c11e11J111111111§ wird

Tcicgraphisäye Dcpesche11 aus dem Wolff'schen Telegraphen-Büreau.

London, “Donnerstag/ 26.211'111, AOMDH. J11dexbk1111gc11 Sixxmng dcs Unterbanscs c1*11*icdcrtc 17.111 ard 11111" 11111: J111211*611.1111*11 Scymour's: Dic chicrnng [1.161 110111 6311111? 311 g!.1111*c11, daß die Nachtisch! 11011 11111111 C1111'010 11.11111111'1Hc1“ Jrciwäliger in Oesxcr- Der 51111161" 11011Ocücrreich 13.1111" dcn GRÜN

Demnächst wnrde die Debatte über die 9111111111610 forcgcsc'ka-