1866 / 108 p. 2 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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sei es auf- dem Straßenpflasier, sei es auf deni Schzachjfelde, Ich würde es als Gottes Gnade ansehen, wenn nur dirsox Tod, beichix- den wäre. Diesem uns allen gemeinschaftlichen Gefuhle wolleii wir AuSdruck geben durch- dm Ruf: Seine Majestät der König Wilhelm lebe :) *!e fx)!)iéhcrgd'eburg, 6. Mai. (Magdeb. Corr.) Die sämmtlichen erren General-Superintendenten waren ießten Donnerstag zujeiner gemeinschaftlichcn Besprechung nach Berlin berufen. Wie nur er- fahren, handelte es fich bei derselben hauptsächlich um die Berrrsung der Provinziak-Synode. Man hat beschlossen, den Anfang mit der Berufung der Provinzial-Synoden in Preußen und Posen zu machen und anfGrund der dort dann und schon früher in den beiden wesi- lichen Provinzen gemachten Erfahrungen etwa nach zwei Jahren die Provinzial-Synoden der übrigen Provinzen zu berufen. Die Kreis- Synoden unserer Provinz find durch Erlaß dcs Königlichen Jon- sistoriums aufgefordert, in diesem Jahre die' Propofitioncn uber Vorschläge zur Abänderung der Gemeinde-Krrchcn-Ordnung und über die konfesfionelle Erziehung der Kinder aus gemischten Ehen zu berak'ben. Schleswig =Holstein. Flensburg, 7. Mai. Ueber-

morgen wird das Füfilier- Bataillon des 11. Regiments von hier nach Schleswig abriicken.

Schleswig, 7. Mai. Der Gouverneur hat fich gestern zu einer Zusammenkunft mit dem Statthalter von Gablenz nach Eckern- förde begeben. Die Beamten in der Postdirection haben ihre Be- siallung erhalten. _ .

Hannover, 3, Mai. Es isi in militairiichen Kreisen "die Nachricht verbreitet, daß die hannoverschen Truppen in einer Starch von 12,000 Mann mit der entsprechenden Artillerie und Kavallerie dei Stade ein Lager beziehen werden. Pulver und Munition sollen dort hingeschafft werden. Durch die Erhöhung des Präsenzfiaiides der 16 Jnfanteric- und 4 Jägcr-Bataillone auf 560 Mann wird die Infanterie gegen 12,000 Mann stark. 4

Sachsen. Koburg, 7. Mai. Unsere Landstände smd, hauptsächlich zur Berathung des Entwurfs einer neuen Gemeinde- ordnung, auf den 23. d. M. einberufen worden.

Frankfurt a. Mk., 8. Mai. Man seht hier in wohl- untcrrichtetcn Kreisen voraus, Preußen werde in der morgigen Siyung des Bundestages bei der Abstimmung über den sächsi- schen Antrag sich auf seine in der Sißung vom 5. d, M. gegebene Erklärung dezießen, nach welcher Preußen nur zur Defensive gc- riistet habe, weil es rings von Rüstungen bedroht sci. Innerhalb der Bundesdiplomatie soll man den sächsischen Anirag als erledigt ansc en. '

hBaden. Karlsruhe, 7. Mai. (K*. Ztg.) Heute Nach- mittag 2 Udr 10 Minuten ist Ihre Majestät dicK-Znigiir Augusta von Preußen dahicr cingetrdffen und im großhcrzdglichcn Schlosse abgcstich. Ihre Königlicher: Hddcitcii der Großherzog Und die Großherzogin waren Ihrer Majestät bis Durlach entgegengesahrcii. Von hier aus werden Ihre Majestät die Königin Sich deutcAbend “.“ Uhr 30 Minuten mittels Extraziigcs iiach Baden begriicii.

_ 5. Mai. Eine heute crsthiciirnc landesherrlichc Icrdrdnrmg verfügt die zwangsweise Remontirung von Pferden fiir die Armce.

Oesterreich. Pcftb, 6. Mai. W Z.;» Zn der Zeftrigcn Ziyang des Fünfzefzner Außichuffes fiir die gemeinsamen Angelegen- heiten entwickelte Deaf sein Programm, das sogenannte Mai- Programm, welches er dritte noch anfrrchr erhält.

- 7. Mai. In der heutigeii Ziyang dcs Repräicn- tantciibauics unter Vorsitz des Grafen Andraffri erstattet dieser Bericht Über die Ueberreicßung der Landtagéadreffr und läßt die de- rrcäknden Ansprachen so wie die Liiitwdrt Sr. Majestät des Kaisers verlesen.

Die Zwölfer-Kommiifiorr ersratrec Bericht Und beantragr in drmieiden für die Kommiifidn ziir NeZelrmg der MUnicipien 102“, Für Codisiration 95, für Kulms mid Umtrrricht 71, fiir die mate- rialien Interessen 100, fÜr die öffentlichen Znstimte 53 Mirglirder. 2011" Antrag Teak?» wird die Abgabe der Stimmzettel zur Wahl dieser fünf Komuriiiiorien auf Sonnaderid anberaumt.

Krafari, 5. Mai. (Schief. Ztg., Die ganze Garnison 13011 Lemberg, die Negimenrer 'Jerdirianda Und 'Steiningen- sammt drei Varterirn Artilicrie, hat vorgsstern Abends Marichc-rdre erhalten Und wird in Exrraziigerr track) Oderberg befördert, wohl Um die Grenze Zegen Schieüen JU beiexien, (Hestern ist 3111er das Jäger- 931111110011 des erßgenannien Regiments dier arrgekdmmen, 1relch1m

An 21101 vierte Ba-

1211111111. ck10? ichsr". geiri-Zr ".ind, theiiÉ- nrch irl-Zen, der ÖiSh-CUZLU Beiaxurig ron Lemberg treten 11

railldne der Zaißiicben Nr 111111111"): 'die na der 411110 1 ein- - - , *. . J , ch 115 I m ; 1127711711171 we»rd111, mdrm zwei Oesoiidere abgetakklte «11,011 1111“ Auf-

HerzeßeUten Kriegkstärfe rer Armee cirieri Sraiii von 1007 Mann Haden. 3wi€chen Eilmc'iriche andeichierr rrsrieri sind, werden “(113 oikrten Léa- raiiione der rica formirren Negimemter -Harrmarin- Und -Bir1nchi- WOHL irkr-n 011112 in Lemberg xiririxéerr Ti? E"ix-:bei1„'irii“1chz ier Re-

frrxren urid Räervisieii, fiir rreL-jxe 7711111 1711; “(112111411 ihriirreiie der *

öffentlichen Aquufung bedient hat, sollte gestern beendet sein. Von jest an tritt für Renitente gerichtliches Verfahren ein. Da die Ar- mee auf den Kriegsfuß gestellt ist, Werden auch die fünfteuBataillone formirt, für welche per Regiment 35 Offizstre ernannt werden. Da außerdem in aklcn Regimentern je 17 Offiziere neu creirt find, so ist das Avancemcnt sehr lebhaft. Uebrigens find selbst solche Ossi. ziere, die bereits diensifrei waren, einberufen.

Von der böhmisch-schlcsischenGrenze, 6.Mai. (Schles_ Ztg.) Am gestrigen Tage ist von Seiten der böhmischen Statt. halterei dic Einquartierungsordre an die Bezirksämter und Stadt. magistrate gelangt, mittels welcher dieselben von einem bevorstehenden Truppenanmarsch avifir't und aufgefordert werden, die Bevölkerung zu dem Zwecke davon in Kenntnis; zu scßen, daß die niithigcn Vor- kehrungen zur Aufnahme der anrückenden Mannschaft und Pferde rechtzeitig getroffen werden können. Gleichzeitig ist an die Direction der Pardubiß-Reichenbcrger Eisenbahn die Weisung ergangen, cine gewügende Anzahl von Waggons fiir Truppcnbcfördcru1111111 auf dem Bahnhofe zu Pardubiß in Bereitschaft zu i_mltcn Und alle anderweitigen auf eine bedeutende Miiitairdislocation abziclcndcn Anordnungen zu veranlaffen.

Von der österreichiscßen Grenze, 7. Mai, wird der »Schl. Z' mitgetheilt: Das Treiben auf dem österreichischen Bahn- hofe Oderberg in den lcßtcn Tagen bei (Gelegenheit der zahlreichen Durchzügc war Wohl geeignet, einrn höchst peinlichen Eindruck zu machen. Soldaten und Rekruten find förmlich fanatifirt und zeigen bei jedcr Gelegenheit einen unbändigen Preußenlmß. Dagegen muß zur Ehre der gebildetercn Elemente in dcr östcr- reichischen Armee Und im Volke hchorgchdbcn werden, daß dieselben im Verkehr mit Preußen sich ruhig und leiden- schaftslos iiciiehmcii, Dcr Fanatismus der Massen scheint ziim größten Theile von der kleinen Presse, resp. den ver- schiedener: Tagcs- imd Volkaläiiern, die einen förmlichen Kreuzziig gegen Preußen predigen, entstammt worden zu sein. Selbstredend ist unter solchen Vcrbälinisscn die Stellung der prciißiscixcn Zol[-, Pdst- und Eiscubahn-Bcamicn, die in Oderberg statwnirt sind oder dienstlich daselbst verkehren müssen, eine höchst schwierige", obwohl die dortigen österreichischen Beamten ihnen stets äußerst tafwdll mid [zuman entgegenkommen.

Aus Ocsterr.-Schlcsicn, 7. Mai, wird dcmscldrn Blatts geschrieben: Die beiden ungarischen Regimenter, welche am 0. und 10. d. Mis. aus Ungarn iibcr Saypuscl) in Bicliß und Biala cr- wariet werden, haben jeizi, nachdem von preußischer Seite bereits angefangen ist, die Grenze bei Plcß zu besetzen, den Befehl erhalten, sofort bis an die Grenze zii marschireir und in Dörfern an der Nordbahn zwischen Dzicdiy nnd Bieliy 311 cantonniren. Auf den

15, d. M. ist _cinc Nachaffcniirung der 13 _ 25jährigrn angeordnci 100„kdé11,„s0kiiß also das zchr dadurch noch Über die gewöhnliche Kriegsstarke 1911111111“; verstärkt werden wird. *

Großbritannien und Irland. London, 7. Mai. Ihre Majestät die Königin kam Sonnabend von Schloß Windsor nach Buckingham Palast, UM citieCorir zu halten," außerdem hatten Lord RUffcU und Lord Clarendon Audienzen bei Ihrer Majesiät und wiirde ihr von [eßterm der hannoversche Geschäftsträgcr Baron Blome vorgestellt. Rock) am scldcn Nachmittag ging dis Königin wieder nach Windsor zuriick.

“Heute ist dir dieÖjährige Gemälde - AUÖstCUUUJ der Aka- demre eröffnet worden und vorgestern war, wie es dabei Sitte ist,

Fim? Baiailidne idiirm am 1.0. MUL anfomwen; Za irr- »

in den betreffsnden Ränmcn ein glänzciides Banker, wclchrm von crlar1chten Gästen der Prinz von Wales, Prinz Alfred nnd der „Herzog von CambridJe beiwdhnteir. Fast alle Ministrr und iiber- haiirt die drderrrcndstcri Männer in Politik, Wifienschafr Und Litera- tUr, weirde sich grade in der Hairptstadt befinden, waren dabei an- wesend.

Zn Dublin sind wieder 5 Personen, in deren Wohnung Manition rind Jeniermriformeii entdeckt wurden, festgriidmmen wwrden. Auch in Cork haben mrhrere Verhaftimgrn' 11011 dréz Jenianiémris Verdächtigen stattgefunden.

Das AUSwaiidercrschiff oHelvetia- ist 0011 Queenstown Frei-

tag Abend in Liverpool angekommen, wo es sofort an einer ge.

eigrieten SteUe vor Anker gelegt wurde, um Quarantaine zu halten. Bei einer Unmittelbar angesteiiten sorgfältigen Untersnchung durch die wertzinischen Behörden stellten sich glücklicherweise die schlimmen B1r1chte Über den Gesrmdheitézzustand auf dem Schiffe (1115 übertrieben hercwiz; e's WUrden imdeffsn die gefunden Passagiere sogleich nach

Z“" ÜWIM Vaiaiiirne nach einander 111 Paaicn ron mehreren 7 MM ÜWL'MÖMM Theile des SMM?) (WWW- WÜVWUÖ “U91 bei

derieri sich irZrnd ein Symptom von „Krankheit zeigte, vermehrter aorzriiéer AfoirOi und „WartUng Unterworfen wnrden. É'[)lsit'110 11ckll eme nrengere Absonderung drr Gesimden und der „1110111111 vorge-

rrahme der, Einen Und der Anderirdkstinmxt sind, Umerdessen wird 211 *HEWLUÜ- sirerig Qbrrwacht, dai; Niemand ])!)11 dm 5011111111111111

' disielde verlasse.

Frankreich. PariL, 7. 2121111“. TYic 111111110101 0131111117211101111, rreiche vor drei «12111111 hier aiigefeznunen isi, wohnt im (**,-311111711101“.

&: Thronfolgcrs von Rußland erwartet wird. " . _ . wöchentlichen Aufenthalte in Kopenhagen w:» «„ Kk'l1lxxlichx.xiiidcit eme Reise nach der Schweiz, dem südlichen Frankreich und CWM“ J ' . " .. ' 7 : . antreten “Ud- den Umständen nach, auch Italien nnd Grieriicniaiid „5 NUUMMMWKW 3111111 71-11-7111 111») MW 1111. 5501170171111. „„ M : W “"ck" MS MUUÖÖWM

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Spanien. Madrid, 8 Mai. (W. T. V.) In der heu- tigen Sißung der Deputirienkammer brachte der Minister-Präsident Marschall O'Donnell einen Geseß-Entrvurf ein, durch Welchen die Regierung ermächtigt werden soll, die Steuern zu erheben und aus- zugeben, auch wenn das Budget bis zum 30. Juni noch nicht votirt sein sollte. Ferner beantragte der Conseils-Präfident die Er- mächtigung, von dem Gehalte allrr Beamten, mit Aanahme der Militairbramten, einen verhältnißmäßigen Abzug machen und Weitere Ersparnisse eintreten lassen zu diirfen, diirch ein mit den Befihern yon (Zertifikaten zu treffendes Arrangement iiber die Zinsen der Staatsstßuiden, nicht rinbrgriffcn iir durch das (Hefti; ron 17451 kontr-„ihirten. Weiter will die chicrmrg die fiir die jährliche Amor- tifirung der passiven Schuld besiimmte Summe erhöhen und so viel 3 pCt. Papiere arisgrbrn, als erforderlich sind, Um durch ckan Ver- kauf einen Erlös von 130 Millionen Durds zu gewähren. Schließ- lici) will die Regierung die Land- Und Seestreitkräfte, wenn es er- forderlich sri, erhöhen. Der Geseßentwurf Verursachte eiiie große Zinsregung. In den Fonds trat eine Baiffc ein.

Italien. FioreUz, 7. Mai. JU der heutigen Siinig der Depriiirtciikamrner ist die Gciirral-Disfusswii iiber die Finanz- yorlagc geschlossen worden. Morgen wird das Grieß über die Sicixrhcitsmaßregeln diskutirt. Der Prinz Napoleon und der Erbprinz 11011 Weimar find hier eingetroffen. Leßtcrer wird mor- gen vom Könige empfangen Werden.

Zn Brrreff der Führung und SÖLULMJ der italienischen Armee- Cr-rps meldet die vGaWetta di Torinda vom 5. Mai: 1. Armee- Cdrps mit dem Hauptquartier: Lodi,“ Befehlshaber General Durandd, 2 Armecrorps, Hanptquartier Cremona, Gericral Cucchiari," 3. Armre- Cdrps, .Hauptqriartier Piacenza, Gruerai delia Rocca,“ 4. Armee- CNPS, Harwtquartier Bologna, General Cialdini, Dirie 4 Armee- Cdrps drsichen aus 16 akiiden Divisionen unter den General-Lieute- nants Bixio, Brignarw, Caddrtia, Casanova, Cerale, Cbiabrera, Cdsciiz, Cugia, Govine, Medici, Mezzaccwd, Migeand, Pianrlii, Prinz „Humbert, Ricotti Und Siriori. General Moriz von Sdiinaz wird die cine Reserde-Divisidn der Kavallerie kommandiren.

Lilie militairpfiichtigen Italiener, welche sich in Frankreich arif- halten, haben Befehl erhalten, sofort nach Italien zUrück zu kommen. 500 Jtalicner verließen dsreits Marseille, um zu ihren resp. Corps zu stoßen. Allen in Süd- und Mittelitalien stehenden Truppen ist die Ordre zugegangen, sich in Ei(märsckyen nach der Lombardei zu begeben.

Aris Neapel, 7. Mai, wird ielsgraphiri: »Die Mrrnicipaliiär

hat beschidsien, das; jährliche Pensionen von 200 bis 2000 Fr. den * , " . _" _ ck _ ; neapoliiariisrhen- Soldaten gegeben werden sollen, die fich im Kriege Vyrkhexl 112 xt1ch;k sylt den YMÜUTI eme? Republik SPUÉJWM «1.5, „E:;

werden I wurde der UMOUSWJWTUUJ 11131" angenehm 71111, vom iranzrnickér. KZL'ZT 51:71 ? drstinimie Erklärung darüber zu riiipfangsn, wann 'die ernzériiézii Trrrxx: ; aus Méxiko zurückgezogen werden würdrn. T1:

DW Mumcipalita't VM Palermo hat LZUZJTLU Staaten ihrer erklärten Poiiréf dsr ééét-Nnxrxrxxxx :::":774:

für die Unabhängigkeit Italieiis“ auszeichnen werden. Es gleichfalls dcn Familien der im Natidiialkrikge gefallenen Soldaten Perisidncxi angezahlt Wrrdrn. ähnliche Maßrcgrln ergriffen.«

«Tririmrd und Polen. Warschan, 5. Mai. (Schlei;

“"'?

Ztg.)- Drr Statthalter Graf Brrg ist gestern Nis St. Peter:?brirg

Zuriickgckcdrt, gerade noch rrchtzeiiig, Um dem beim Civilgdrwrriieiir T arrangirrrn Abschiedchste fiir den nach Sr. Petersburg; berufrneri ; Das Fest war von 300 Personen der höchstrii Stände, Militair und Civil besucht Mid trug; denz

Charakter 1111er aufrichtiger: Ovation für den Gefeisrten und rrtsfisch- Frankreich.

,x

Getierai LTLPOfs beizuwohnen.

patridiiichrr Begeisterrmg. - Der vor sechs Wochen drrrriaubre Ober- pdlizeimeisrir BaronFrerichs ist hierher zurückgekehrt, doYtsieZI iwci) Ungrwiß, 01) er seinen Posten wieder iibcrninmit. - "Zum 1.;511l1w[l dic

Tabaksteucr rcfdrmirt und die Banderolicn arifgciwbeii werdrn, weil ,

sich diesrldrxr in den scchs Zadrcri, seitdem fie eingefiihrt siiid, iiicht bewährt [Faden. Man ist riimmriir 311 der Uebrrzerrgrmg gelangt,

gegangene Grenzsiener fast Nail. Man geht daher cht damit um, die Steirer auf Tabak und Cigarren niedriger zu ndrmirrrr 1111d dadurch den Schmuggel weniger ergiebig zu 111achen. Das. ©1105-

amt Siripce wird vom 1Z.„/1. d. M. an wieder eine Kammer erster *

KMM, rr Verkehr für Waarcn jeder Art also wieder offeii sein.

Dänemark. Kopenhagen, 4. Mai. ,(Köln, Ztg."). Zn Beireff der Reise des Kronprinzcn find nunmehr nahere DiSPOUiWMU

» Jetkoffrn. Se. Königliche Hoheit begiebt sick) von Parirrmci) Eng- _ [and, um dem Prinzen und der Prinzessin 'von Wales 1111111 kurzer: , ). Besuch abzustatten, und demnächst an die 39671 111 Brnmrl mid im ,

Haag. Von lchtcrem Orte reift er am 20. d zuriick rrach_§§rxei1- bagen, wo am Schlusse dieses Monats der B1111ch dcs Großiiirircn-

bes11chen. Der Besuch des Großfiirsten-Thronfo[gers ift offizieil 1111- gezeigt,

-- 7. Mai, Abends. (Tcl. Dep. der oHamb. 91111111») *Fiidrc-

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Nach einem etw.: ricr- '

' iHrem Verspreciwn drr N:."irt-Ziircrrcnirrii :::-.;

* * , 4 " t- t ?" , 1 K* '“ 1 x'. ' K JJ 1491« . daß seii der hohen Besteuerung der aiiölmidiyckyen Cigarren der WELT MUZ YFM??? M ÖTWUÜ" » - ' ; - - “' . * x x, ,. - 7- xx-- -- - * !" Sciiriiugqel m drkicm Artrtcl 11113 ciwrm 1311100111 hai, derm ails ? YUYUU M"“ 71,1 „M „: LR .....1.. “' ' " *; "21771 __ * " „. », ' - v -" - - I 1 q J. x . !, .,.-U., „„,-x- ..,-,1', -_,4 „K, Welt raucht auIlandiyckxe Qnrarren, und doch ist -dre mr wlciw cm- : JUKÖZMÉ ZU DRULM- * T* “1“ TJ"; **» - - - «L* „_, - dax; ".*11111111d Yeßerreräxer im "7:45:9- ;

. landete greift den Conseilspräsidenten aufs heftigße an und bezeich-

riet dir Stellung des Ministeriums unter den ]eßigm großen 'Und solgen1chweren Verhältnissen als schief und unhaltbar. Von mehre- rrn S_erten, namentlich von der Kopenhagener Studentenschaft, wird die Bildung militairisch organifirter Schüßenvereine angeregt.

„Amerika. New-Yorf, 26. April. Dem Repräfentanten- dame isrxpdm Prafidenten die verlangte diplomatische Korrespondenz m Betreff Mexifo's zngegangen, aus welcher der Gang der wäh- rend der leshten Monate geführten Unterhandlungen zu ersehen ist.

_ Am 12. Februar richtete der Staatssecreiair des Llusrvärtiqen eine Mittheilurig _an Herrn Moniholon, worin er die von Drouyn de Lhuys zur Rcchtsertigung _des von Frankreich verfolgten Verfahrens vorgebrachten Llrgrimeriie. Punkt für Punkt beantwortet. Der französische Minister hatte erklart, daß die Zwecke der franzöfisch-1111xikanischen Expeditionen nicht gegen

; die Institutionen drr neuen Welt grriciytet seien, daß es sich dabei nicht ? darum

. Handie, Pläne des Ehrgeizes zu verwirklichen oder Mexiko eine monarch11che _Regierung aufzuzwingen, sondern lediZliri) darum, grrechirn Ersaß 71'1r das, französischen Bürgern widerfahrrne Un- rcht und Sicherung ihrer Rechte für die Zukunft zu irlan- g1n._ Eine Anzahl einfiußreichrr Persönlichkeiten in Mixiko, darunier ein näherer Präsident, hatten daran verzweifelt, unter der republikanischen Regierung die Herstellung von Ruhe und Ordnung zu erreichen und die Wiedereinführung des Kaiserthums begünstigt. Frankreich unierftüße eine aiif die Zustimmung der Bevölkerung begründete monarchische Regierung, weii diese die von ihm geforderten Entschädigungen und Garantieen ge- währe. Weiter hatte Herr Drouyn de L'hiiys angespielt auf den den Ver- einigten Staaten während des Revolutionskrirges von Frankreich geleisteten Beistand, auf die während der Rebellion des Südens von Frankreich beob- mchtcte Neutralität, so wie auf den der Union gemachten Vor- ici)lc1g, fie möchte fich an der mexikanischen Expedition brihciligen. Seward entgegnet darauf, indem er die alte Freundschaft zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten anerkennt, die Unions-Regierung habe keinen genügenden Beweis, daß das Volk von Mexiko das Kaiserthum Maximilians aus freien Stücken angenommen und sei es überhaupt un- möglich, während der Anivesenheit der französichen vaafionsarmre über eine derartige Annahme Gewißheit zu gewinnen. In einer zweitrn Depesciye hebt der französische Minister die freundschaftlichen Vrziehungen hervor, die zwischen den Vereinigten Siaatrn und dem Kaiser Jiurdide bestanden Hät- ten. Bürgerkrieg sei der permanente Zustand Mexiko's geworden, nur von dieser Anarchie rühre die jeyige Opposition gegen Maximilian her. Die französische Unterstüyung ändere nichts an dem nationalen Charaktrr der Regierung des Leytercn," alle Staaten dedürften der Verbündeten. Die Er- wiederung Seward's auf diese Vorsteiiungen spricht es aus, daß die Ver- einigten Staaten die Regierung Maximilians als ungescymäßig und unfäixig- Allianzen zu schließen, betrachten. Wenn Drouyn de L'Huys weiterhin den Vorihril urgiri, der den Vereinigten Staaten aus einer hrständiZßn RHZie- rung in Mexiko erwachse, so gietheward diesen zu, rrkiärtab1r1daß “réziz

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