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überall wimmelte es von Soldaten der verschiedensten Truppengattungen,1väb- rend wixderbolt lanZe Züge, die schon ganze Regimenter gen Norden führten, an uns voruber sausten. Fast nur Soldaten und Offiziere wa- ren in der Wagenrcihe, auf der ich fahr, zu sehen, und wiederholt saß ich als einziger Civilist in einem Coupé, das nur sonst angefüllt war mit Offizieren aller Waffengattungen.-
Pesth, 24. Mai. (W. Z.) In der heutigen Sißung der 66er- Kommission erstattete das Subcomité seinen Bericht dahin, daß es in seinen Berathungen über die Bestimmung der gemeinsamen Angelegenheiten sich immer mehr überzeugt habe , daß vorher der Behandlungs- und VerwaltungSnwdus der gemeinsamen Angelegen- heiten festgestellt sein müsse, wozu es jedoch nicht ermächtigt war. Das Subcomité wurde demnach beauftragt , ein nicht allein über den Beharzdlungsmodus, sondern auch über sämmtliche Punkte der gemeinsamen Angelegenheiten fich auIdcbneudcs Gutachten auszuar- beiten. Durch diesen Beschluß wird das Elaborat über die gemein- samen Angelegenheiten wesentlich beschleunigt werden. Die Regni- kolardeputation in der kroatischen Frage wird wahrscheinlich Sonn- abend eine Siyrmg halten, Weshalb das [Hcr-Subcomités scineThä- tigkeit erst in der künftigen Woche wird beginnen können.
Schweiz. Bern, 24. Mai. (Köln.,Ztg.) Von der italieni- schen Regicrnng ist beim Bundesrathe gegen den auf Pferde und Maulthicrc gese'thn Audgangszoll von 400 Frcs. per Stück Protest erhoben worden, Dcr italienische Protest isi durch den einseitigen Charakter motivirt, welchen die bundesräthlichc Maßregcl trage. Da fick) nämlich Oesterreich nicht aus der Schweiz mit Pferden vcr- schc, so müffc sie als einzig und allein gegen Italien gerichtet bc- trachtct Werden. Dcr Bundesratb [mc der italienischen Regierung geantwortet, das; sie weder gegen Italien, noch gcgen Ocstcrrcicl) ein fcindseliger Akt, sondern einfach nnter dcn obwaltcndcn Umständen von den Interessen des eigenen Landes geboten worden sei, daher der Bundesrat!) ße auch aufrecht erhalten müsse. - Dic 5Mil1ioncn, welche der Bundesrath, wie bereits gemeldet, aufzunehmen beab- ficbtigt, sollen vorläufig durch Ausgabe von 5prozentigcn Kassen- scheincn mit Vorzugsrecht bei eventueller Konsolidirung in erste Obli- gationen anfgebmcht wcrden.
Belgien. Brüssel, 25. Mai. (Köln. Ztg.) Die Session der belgischen Kammern wird morgen geschlossen werden. Den Wahlen zur Hälftcn-Crncuerung des Abgeordnetenhauses, die am 12. f. M. Statt finden, steht man in Regierungskreiscn nicht ohne Besorgnis; entgegen, da die ohnehin nur schwache Vkajorität der liberalen Partei an Verschiedenen Punkten und vornehmlich in Gent, wo fisch Abgeordnete zn crwählen find, stark bedroht erscheint. «- Zn Antwerpen ist an Bord eines Atrstvandercrschiffes die Cholera au's'grbrocßcn. Paffagicrc und Equipagcn Wurden sofort ausgeschifft, um in einem außerhalb der Stadtlicgendcn Fort cine Beobachtungs- Qnarantainc zu übersehen. Die Behörden haben aUe Vorsichts- maßrcch ergriffen.
Großbritannien und Irland. London, 25. Mai. Jdrc Majestät die Königin feierte geßcrn ihren 47. Geburtstag. Zu ihrer Bcglückwünscbung war das Krorwrinzlichc Paar, dcs- glcicbcn Prinz Alfred und Prinz Arthur nach Windsor gekommen. Heute wird die Königin fich nach Cliefden, dcm Landsihc der ver- wittwctcn Herzogin von Sutherland, begeben, mn daselbst im Kreise ibrer Jumilic etwa 14 Tage zuzubringcn,
_ In der gcstrégen Unterdaus-Sinrng nahm Disracli das Wort, um die chieruug zu fragen, ob sie dem Hause etjvas' über die deabücbtigtr Pariser Konferenz rnitzutvcilen yar. Jeb. wünsche, bemerkte er, „zu erfahren, od c:“; Thatsache ist, daß Ihrer Maj. Regierung die Einladnng erncr dcr Großmächte angenommen und darein gcwiÜrgt hat, der Konferenz deizuwodncn; und ferner ob etwas Waßrcs an der folgenden Ankündigung isr- dic ick; in einem gewöhnlich als officrös betrachteten auswärtigen Blatts fande: »Die drei Höfe suchen eme Vereinbarung herbeizufüßren durch Gs- dith-Entscdädigungen, wodurch den Ansprüchen und Forderungen Preußens, Oesterreiché und Italiens Ersatz und Gcnugtbuung gewährt würde. Die Schwjrrigkcit bcstedt bei dem jeßigen Stande der Dinge darin, die für jeden drr drci “Fälle paffcndxn Entschädigungen ausfindrg zu machcn,a Ich wünsche zu fragen. ob diese Mittdcilung echt ist, so weit Ihrer Maj. Regierung etwas mit der Sache zu thun hat. -- Der Schaykanzler: Jed bätje
dem Gentlrman vieüeickt einc beffere Antwort geben können, wenn-
ich gewußr“ däm, daß er eine solche Frage zu sxellen gesonnen war. -
DiZtaxli mxrnt. rr Hake die Frage 1,0 früh als möglich ; angemeldet. _ Ter Schayfanzler: Ich beklage mich nicht über die Im ;
terpeYation und führe den Mangel an Zeböriger Bedenkzeit nur als Ent- schuld1gun§ dafür an, daß ich eine unoonommene Antwort werde geben mäßen. „;ck habe während der heutigen Geschäftsftunden nichts von Seiten des außwattigm Amts Übkt diesen wichtigen Gegenstand vernommen," aber nach dmx, was bis beuteMorgen bekannt war, zu schließen, denke ich nicht, daß der MM Eröffnung, die mein edler Freund, der Staatéseeretair des MW, at:.einem anderen Orte (vorigen Freitag) gemacht hat, etwas von BMW hmzuzufü en ist. Jvrer Maje ät Regierung hat ernstlich der: M _ shegi- die ertreter der europäischen Mächte zu einer Konferenz zv »erswvÄ, uad obgleiä; man nicht sagen kann, daß die Regierung |ck W seht „ ' 'schen Hoffnung hingiebt, einen befriedigenden Außgleich ber- Wm p- neu- fodarsmandochdenfm, daß die guten Aussichten, welche 6- M Max bietet, augeßchts des furchtbarm Unglüas, das man Wilden- wéi nd w:“;ok vor dem Konfermzvorschlage ein großer Theil
Europas mit Gewißheit bevorstand, nicht verschmäht werden sollten. Jh“; MajestätRegierung ist daher dem Vorschlage so weit beigetreten, als sxc auf eine Erörterung der bezüglichcn Fragen fich einlassen kann; aber die riqcnt. lichen Punkte der Bafis, auf der die Einladung an die europäiscvcn Mächte gerichtet werden solltr, waren, denke ich, nach der letzten mir zugekommcnm Nachricht noch nicht cndgiltig festgestellt. Zugleich glaube ich, so Weit ["ck bis jeßt unterrichtet bin, nicht, daß dichslßellung dieser Punkte Schicha. keiten machen dürfte. Die angeführteNotiz aus einem ausländischan10ftc geht, wie ici) denke, über die wirklichen Thatsachen hinaus,“ aber was jcncr “Flu. zeige zu Grunde licg-t, kann ich nicht genau sagen, und wäre es in der That qc- fährlich, in genauen Worten anzugeben, bid die betr. Aktenstückc vorliegen; u'nd diesc Werden hoffentlich bald im Befiy des Hauécs sein. Ich möchte jedoch nicht sach, das; das Streben, Gebietscntschädigungen ausfindig zu machen, was man als Basis der jeßigen Mittheilungen ausgegeben hat, den Charakter derselben rirbtig bezeichnet. Der SchaYkanzlcr beantragt darauf die „rwejte Lesung der Bill über die icrminablcu Lcibrrntcn und cntwirkelt, daß [cm Plan darauf hinauslaufc, 24 Millionen dcr Nationalschuld in Lcibrcnten zu verwandeln, die im Jahre 1885 erlöschen sollen. und 25 andcre Millio- nen in Leidrcnten, dic Anno 1005 ablaufen würden. Laing hält es. sj'xx unstatthaft, dasParlamcnt auf 18Jabrc l).?naud' an eine bestimmteFitmnz- politik zu binden. Sir F. Kelly erklärt dcn Vorschlag geradezu fiir [)öcM gefährlich. Die Korwcrkirung würde, 40 Jahre lang über eine Millwn jälyé. liel) kosten, und zwar eben so in Jahren cines Ucbcrschusscs wie eines Aus. falls. Fawcctt sagt, das: Lö“ beffcc wäre, die allmäligc Tilgung der Na- tionalschuld auf möglichst einfache Weise zu betreiben, d. h. jeden entbehr- lichen Theil cines etwaigen Ucbcrschussrs zum Ankauf und zur Vcrnichtunq von Consols zu vcrwcrjdcn. Dcrsclben Meinung ist „Henley, dcr rwranÉ- sagt, das; der Plan nur in fetten Jadrcn auszuführcn sein würde. (Zivil- dcr's und ein paar andere Mitglieder billigen den Plan dcskZckwgkanchrs, nnd die Bill goht durch die zweite Lesung.
Frankrciäx. Paris, 25. Mai, In dcr gcslrigrn Sißllng des gcscygcbcndcn Körpers kam das Projekt. zur DiIkussion, nach welchem die Regierung die Srtmmc, welche der Staat den Unkosten für die Gemeinde-Polizci jähr- lich znscbicßt, um 400,000 Franken erhöht haben will. Diese Summe soll zur Verbesserung der Lage der Polizeidicner VrrwaUdT Werden. Schon seit längerer Zeit trägt der Staat "Z der Kosten, wclche die Stadt dafür verausgabt. Einige Mitglieder der Majori- tät, welchc fandrn, das; der Staat zu große Ausgaben für Paris macht, sprachen sich gegen das Projekt ans. Die Opposition wider- scytc fiel) demselben aber nicht. Das Projekt wurde mit 200 «earn 9 Stimmen votirt. ' '
» 20. Mai. Wie die vPressxa berichtet, bättr die Donau- Jiirstcntbi'rmrr-Konferenz jrdcn Gedanken einer Occupation dcr Jürstenthümcr aUSgcscl)losscn. Nach der letzten Sitzung habe der türkische Botschafter einc Audienz bei dem Kaiser verlangt, iim Über die Eventualitäten zu sprechen, wclche eine Verzögerung der dipwa matischen Entscheidung herbeiführen könne.
-« 27. Mai. Dcr dcntige »Monitenr- schreibt: Mehrere aus- ländische Journale haben behauptet, es rxistire ein geheimer Vertrag zwischen Fra:1krcich, Preußen und Italien, durch welchen Preußen fich im Falle eines Krieges verpflichte, die Rheinprovinzen und Italien die Insel Sardinien an Frankreich abzutreten. Wir find zu der Erklärung ermächtigt, das; dicse Behauptungen in (10811 Punkten falsch sind. Die französrschc Rrgicrrmg hat keinerlei Verabredungen mit auswärtigen Mächten getroffen.
Italien. Dir erste Abtheilung von Freiwilligen, die in Flo- renz angeworben warde, ging am Morgen des 21. nach Bari ad. Am 22. sollte die zweite Abtheilung abgehen, An demselben Tage bildete fick) ein Ausstßuß zum Beistande bcdürftiger Familien von Soldaten, Jrciwiljigcn und mobilen Nationalgardiften,“ es werden Beiträge von Geld, Lebensmitteln und solchen LuxuSartikelu, die in einer Versteigerung verwerthet werdcn fönnsn, gesammelt,“ der Ge- mcindcrath steuerte sofort 30,000 Lire bei.
Die ganze Besaßung von Florenz bestand am 23. Mai nur noch aus dem einen 11. Jnfantcrie-chimente; am 23. rückte ein
: Theil auch dieses leßtejr Regiments ins Feld ab. An demselben
Morgen ging unter dem nämlichen Jubel und mit der Inschrift: 'Rom und Venetienc, die dritte Abtheilunß der Freiwilligen ab.
Die italienische Flotte ist bekanntlich in drei Geschwader und eine Jlottikle getheilt- Das erste Geschwader unter Admiral Per- sano auf dem *Ré d'Jtalia-e besteht aus (ZPattzerschiffen und einem Aviso,“ das zweite umfaßt 11 ungepanzerte Dampf- und Segelschiffe unter dem Vice-Admiral Albini auf der *Maria Adelaidc-; das dritte, befehligt vom Vice-Admiral Vacca auf dem »Prinzen von Carignan-, enthält 6 Panzen-Fregatten und einen Aviso, und die Flottille endlich besteht aus 6 Kanonenbooten unter dem Capitain Sandri auf dem 'Montebello-. Außerdem können durch 15 Trans- portscbiffe 20,000 Mann auf einmal transportirt werden.
Das erste päpstliche Linien-Regiment isf von der Grenze zurück- gezogen und die Grenzpolizei wieder franzöfischen Truppen, Zuaven und Carabiniers, in die Hand gegeben worden,
. Türkei. Aus Bukarest, 25. Mai, wird telegraphirt, daß dre rumämsche Armee dem Fürsten Karl 1. bereits den Eid der Treue geleistet hat.
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SchWeden und Normegen. Stockholm, 22. Mai. (H, R.) Der verstärkte Oekonomic-Ausschuß hat heute eine Ver-
Beschlüsse mit dem Rechte der Reichsstände gefaßt: 1) Mit 02 gegen 48 Stimmen wurde beschlossen, das; die Stände
in Urbereinstinnnung mit dem Beschluß des Adels und Priestcrstanch ?
dcm Könige die Bitte vorlegensollcn, solche Schritte zu veranlassen, wo- . Ober-Gerichtézrath i'! FUlda ernannt worden
durch die Kompetenz zur Außübung gcrwsser Künste und (Herverbe, als
Arznciknnst, Thierarzncikunst, Zahnarzncj, Chirurgie, Llccduchcmcnt, PW:- ; macopoe, fiir wclche ern Examen ersordcrlrct) 117, wem; solche 'in Norwegen ?
gewonnen worden, mtc!) jür. Schweden (Reltrmg [).rbe, natüriicb wenn
und insofern als die dafür in beiden Ländern '.)orgc-scvriebrnrnj Prüfun- gcn ganz gle1ch smd. (Dre Minorxtat wollte dicses (Hesex) auch für Däne-
mark angewandt haben.)
2) mit 70 gcgcxr 557 Stimmen wurde die von uns schon jüngst mii- '
grthriltc Fassung des Beschlusses im Bürger- und Bauernstandc Über die Rechte der Frauen angcnommen. (Die Mirwrität stimmte für die auch schon Von uns miigctdeilke Fassung im Adelsstandc.)
3) Mit :“)0 gcgen I):“) Stinnncn wurde in Uebereinstimmung mit dem vom Bürgcr- und Bancrnftandc angenommenen Vorschlag des Aus- schusses brxtimmt, dic Präbrndc-Pastornte in der Weise cinzuzichcn, wie die Inhaber derselben mit (T'ode abgehen.
» 23. Mai. (Osts. Ztg.) Heute Mittc-rg stürzte der im Bau begriffene Thurm der Katholischen Kirche in der Norm Smedje- Straße belegen, ein, und Ochrnb eine große Anzahl Arbeiter unter seinen Trümmern. Der Thurm fiel hauptsächlich nach der Kirche bin, so das; dercn Nordseite zerstört ist. Man Weiß nicht genau, wie viele Menschen unter den Trümmcrrr brgrabcn sind, Vermuthet aber, das; es etwa 30 find. Um vier Uhr Nachmittags waren schon
15 l)c1'a11sgc[)0lt, von drrrcn nnr zwci noch Lebenszcirdcn von fich ;
gaben. Eine Stelle der Nrbcnsiraße ist ebenfalls verschüttet, man weiß aber nicht, ob sirix znr Zcit drs Unglücksfalch dort Menschen befunden haben.
Dänemark. Kopenhagen, 24. Mai. (H. N,) Die hie-
sige (Gesellschaft zur Bcfdrdermrg der Fischerei [yar gestern mit dem ck Dmnpfschiff »Arcrnrns- Nachrichten aus JSland erhalten, denen zu- ;
folge der bekannie Capitain-Licutenant Hammer am 21. April mit dem Dampfer "Thoums Roysa in .Haynefjdrd glücklich angekommen sein soll. Nachdem „Hammer dic erforderlichen Vorkehrungen zunr Walfisrbfang getroffen hatte, bcabfichtigte derselbe, fich am 9. Mar nacb Bcrnfjord, der Ostküste von JSland, zu begcdcrr, „1,1111 dort den Fischfang zu beginnen. Außer „den. zur, Cxpcdrtwn ch Capt.-L. Hammer gehörenden Schiffen wrrd. 111 diesen „Tagen noch ein, in England gcbanter und zum Ddrjchfang bestimmter Schooner -Gardar« von ca. 100 Tons nach Jslgnd glzgehen. Das in Reykjavik auf Island erscheinende Blatt [Zlvnna 101108 melder unterm 7. Mar, daß dort noch sehr strenge Kalte herryche und daß man von nördlichrm Treibeis viel zu leiden hätte, wedhalb man wohl kaum fürs Erste auf Frühlingsluft hoffen dürfe, ZOte Meerenge zwischen Jsland und Grönland sei mit Eis förmlich zugertopst grwrsen, so daß man mit Grund annehmen könne, daß das Treiben'des Etses ungeheuer lange anhalten werde. Island hat übrtgens tm lcßten
Winter, vom Anfang dieses Jahres an bis zum 15. ApxilÉLÖiZelbx ; Dnrcl)schnitts -Tcmpcratur gehabt, als läge die Insel an dra . »“ - , 1 _" ck !_ "* nördliche Brcite. Langsrrm, aber ficher, schreiten die enormen Ets- «MUMM “Us das [MkL „Fre. ka ÖÜOÜHM'" massen des Nordens vorwärts und werden nach Berechnung kundr- ; . , , _
“ dic Paraguyitcn gc7chlagen *.rrrrdzw UNMIK.
ger Leute circa innerhalb 2 Jahren theilxvrise den 54. Grad erreicht
haben. Wohl wcrden dieselben zu dcr Zeit durch erwärmcndc )'
Sonnsnftrahlen an Umfang abgenommen haben, aber doch noch
1869) bedeutend hcrabfinken.
bindende Vereinbarung getroffen worden sei., nrw fin den Fall der Nachgiebigkeit sämmtlichcr Meister die Arden Wtcdcr artsztrtrrvrjrejr.
_ 26. Mai. (W. T.. B.) Das Kriznirral-Pthzetgertch't ver; urtheilte heute den Redacteur Bille zu einxährtgenr Staatsgefangmß wegen einer kurz nach dem Wiener Friedendschluß m -Dagbxadct- enthaltenen Reihe von Artikeln, in Welchen thle dre Cröberechtvtguyg Christian des Neunten bestritt, weil die Cesfion des Prmzen thedrtch von Hessen die Erhaltung des Gesammtftaates. zur ausdrucklichen VorauZseßung gehabt habe. Die Spruchmottve sind noch mcht publizirt.
Telegraphisthe Depeschen and “den Wolff'schen TeleFrapheu-Büreau. BreZlau , Montag, 28. Mai, Vormittags. Se. Königliche Hoheit der Kronprinz ist heute morgen mit dem Schnellzuge aus Berlin hier eingetroffen, auf dem Bahnhofe vom Obcr-Präfidenten,
„ ., . , . ' z'rin essin Leopoldine von BT&?..Ä€TL. Dcr. Strike der Kopenhagener zgaudztnnncrgcsr[len da'ucrt sort. ; p 3 .
Mehrere große Baumeister offerirtcn dcn. chellcn „emen urdn ; & _-!
7ck2 Schill, Crt. erhöhten Tagelobn, allein dtcs Ancrdrrtcrr wurje ; „ . -. R _ „. _ ." ...*--
unter der Bemerkung zurückgewiesen, das; nnter danc1el1en dte Karl von Rumamen M7. d:. »:ch*r7.-.-..a: .rar-„ „_.le
* “ abgereist. Die Kammer rdrrrrr W;; r- **
? der (Hencralität, dem Polizei-Prästdenten und einem zahlreichen
* Offiziercorps empfangen worden, und hat fich dann unter lebhafter
' d b ' ; „ , . - sammlung abgehalten und m derselben urch A sitmmung folgende . Begrußung seitens des Publikums nach dem Schlosse begeben.
Kassel, Montag, 28, Mai, Morgens. Staatsrath Pfeiffer, seither Geheimer KabinetSrath, ist als solcher entlassen und zum
München, Sonntag, 27. Mai, Nachmittags. Die zur Er- öffnung des Landtages von dem Könige Ludwig ll. in Person
dasselbe Recht auch ,“.HijMn Untrrkhanru zn NOMWM gewährt wird ; gehaltene T,?hronrede enthält unter Anderem: Zwischen zwei mäch-
tigen Gliedern des deutschen Bundes find Zerwürfniffe außgebrochen.
; Kampfgerüftet stehen die Heere einander gegenüber.
Ick war eifrig bemüht, auf Erhaltung des Friedens im Bunde hinzuwirken, dessen Wahrung ebensosehr die Pflicht jedes einzelnen
Bundesmitgliedes wie der Gesammthcit ist.
Noch will ich dis Hoffnung nicht ausgeben, daß das Verderben eines Bürgerkrieges von Deutschland abgewendet werde, daß die Lösung dcr schleswigcholfteinischen Frage auf dem Wege des Rechts, Und eine zeitgemäß? Reform des deutschen Bundes unter Mitwirkung einer nationalen Vertretung unserem großen Vaterlande neuerdings cinen dauernden Frieden gebe.
Für alle Fälle muß Bayern in der Lage sein, treu dem Gebote der Pflicht und der Ehre, einzustehen für das Recht des Bundes, für das Interesse der deutschen Nation umd für seine eigene Selbst- ftändigkeit, Darum habe ich die Mobilifirung der Armee angeord- net und den Landtag berufen, Um mit dessen Beirath und Zustim-
; Mang geseßlich zu ordmn, was ,zUr ErfÜUUng jener Ansgaben er-
forderlich ist.
Wien, Montag, 28. Mai, Vormittags. In Folge des Resul- tates der DonaufürstenthÜMer-Konferenz beauftragte dis Pforre ihre bei den Großmächten beglaubigten Gesandten, die Rote bxzügiick; der Occupation der Fürstenthümcr nichc zu überreickyen, edenrueU déer'eLHe zurückzuziehen.
Haag, Montag, 28. Mai, Morgens. DaF Kadir“: €!": ?ck- gendermaßen gebildet: Graf van Zuylen, auswärxige ANZTZL'TN- heiten,“ Hecmskerk, Inneres," Burow. Schimmeéxerchrr7x Finanzen; Myer, Kolonieenx Borret, Justiz,; ANZTSQS; M.:- rine. Das Portefeaiäc des Krieges is: noch unbex"e15t.
London, Montag, Lk. Mai, Morgens. Meutsr? OFM?- meldct: Point de (Halles, 16. Mai. Aué Shanghai Mrd vom 23. April mitgetheilt, daß ir: Japan dx"? ZOUTÜkÄs-AUZSZZZTJ- heit in befriedigender Weise geordnet ist.
Lissabon, Sonntag., 27. Mai, Abendé. Mx:
-Rbonc- hier eingetroffene Nachricdten aas RTO “d; : den: Am 16. April wurden 10,000 Murx:
: '*'-',“;
Am folgenden Tage fand eixr KMW?“ Tax: ?..“-
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daranf Jtapiru und die BcrttcrieM dxs “Harz.". . Tr: ZLTZÉITTYT :»?
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€ A , . x " ' . I." Z .,“ . .. ) Y." 3, „„,: immer bedeutend genug bleiben, um Kälte und Sch11cciißerdas ““M" de" ULÖWIMJ uber N“ ?ck““- -*W- *** “3- 4-2» nordwestlich Europa zu verbreiten. Die Temperatur der _zwrxcbch . 45-54 Grad nördlicher Breite liegenden Länder wird wahrzchrmlrch ' dadurch während eines Zeitraumes von 1 bis 2 Jahren ([MS und .
!? Lopez hat sein Lager angezündcr TMÖ dsr: RÜYZLLZ ;:rgxxrcxxxr. An Bord des 'RÖOUC-l drfaxrdsn LIZ :..“5' “Z.:Faxzxrrx I.:: "35.3“ miral Prinz August von Sachserr - KOÖUTZ W: IWL! ',Hrmadxéru 'I.“
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Bukarest, Sonatag.
Ghika ist am gestrigen T CY «."-» Fadirxr
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von 100,000 Dukaten; dc'rr'sérx TrkLÉrrx, .»: .::: ;„U'L' Yxerxxx:U-.;
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des fürßlichcn Hanödairss ?r.rÖrr*e:rdige MNQUZ-zn ::.; ?VOUM. * K
gen tritt Fürst Kari dre Rcrsc ::.W der M:-...chU IN.
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-- Das vArntsch-.:: d.:s KEMZTMM TFNt-Ocparsesrxsn». "X:“. & zum 25. Mai) enthält eine GsueraL-VUÉÜZUW vom 27. M3» RUEIÉZQ TY" rung der Korrespondenz np» Crnxrax-Ttuecchr Ma Engxzmd. Wi .W'" 19. Mai, die Spedition dcr W.:ckrdScxt-dunxzcn *:“me RUZNKO anz? Omen betreffend,“ deögl. vom “30. Mar,- dsrrcxékud d» *porroxrxadcxx 51»: RuscechUW
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