1866 / 144 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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Das 26. Stück der GeseH-Sammlung, welches heute ausge- !

geben wird, enthält unter

Nr. 6345 den Allerböchsten Erlaß vom 7. Mai 1866, betreffend 1 dem unterzeichneten Departement vorzulegen.

die Verleihung der fiskalischen Vorrechte an den Kreis ]

die Unterhaltung zweier Kreis-Chauffeen: 1) von der i Vaterland leidenden Söhne zu erleichtern.

Polzin - Schivelbeiner Chaussee unweit Polzin nach der Hinterpommerschm Eisenbahnstation bei dem Dorfe Gr. Ä Rambin, und 2) von Belzard nacb Stolzcnöerg an dcr '

Schivelbein-Colberger Chaussee; unter

die Genehmigungs- und Bestätignngs-Urkunde für die Stargard-Posener Eisenbahn-Geseljschaft, betreffend den Uebergang der Verwaltung und des Betriebes diescr Bahn auf die Oberschlefischc Eisenbahn-Gcseüschaft. Vom 28. Mai 1866; unter

die Bestätigungs - Urkunde, betreffend den vierzehnten 5

Nachtrag zum Statut dcr Oberschlefischen Eiserrbahn- GcseUschaft. Vom 28. Mai 1866; und unter das Privilegium wegen Emisfion von Prioritäts-Obli- gationen dcr Oberschlefischen Eisenbahn-GeselLschaft zum Betrage von sechs Millionen Thalern. ' Mai 1866. Berlin, den 20. Juni 143116. Debits-Comtoir dcr GcseH-Sammlhng.

Kräcgs :- Mkinisterium. Bekanntmachung.

Jm Anschlusse an die_ Bekanntmachung des Herrn KricgÖ- Ministers Excellenz vom 11. d. Mrs. gestattet fich das unt-Zrzeichnctc

Departerent auf einen besonders wichtigenTheil der Militairfrankcn- .

pflege im Kriege näher einzugehen und denselben vorzugéhveise der hilfsbereiten Humanität und dem opferwillégen Patriotismus zu empfehlen.

Es smd dies die fern von der kämpfenden Armee im Jnycrn des Landes errichteten stehenden Lazarethe (Reservelazarethc), welche die Bestimmung haben, durch möglichste Vertheilnng der Kranken

Und Verwundeten eine bessere Pflege derselben za erzielen und an- I

steckenden, bei Ucherfülkung der Feldlazarethe zu besorgenden Krank- heiten vorzubeugen.

Das unterzeichnete Departcmcnt hat es fich arxgclcgen sein lassen,

für die Einrichtung solcher Reservelazarethe in aquedehnrester Weise Fürsorge zu treffen. In einer großen “Zahl auf die einzelnen Pro- vinzcn vcrtheilter Rescrve-Lazarethc werdrn bereits viele Tausende von Lagerftcllen für die Kranken und Verwundeten der im Felde stehen- drn Armee bereit gehalten,“ die Herstellung weiterer Tausende ist in der Vorbereitung begriffen.

dürfte die Militair-Verwaltung kaum im Stande sein, für die Verwal- rung dieser Lazarethe fachkundiges Personal in ausreichender Zahl zu erlangen, da es seine Schwierigkeit bat, fich in das mit der Verwaltung; Von StaatSanstalten der Kontrolc wegen nothwendig verbundene, mit- unter komplizirte Rechnungswesen noch dazu im Drange der Umstände Leicht hineinzufinden. Diese Schwierigkeit muß die Militair-Verwal- rung zu beseitigen suchen, Wenn fie dem Hauptzweck einer guten Krankenpflege gerecht bleiben will. So lange die Verwaltung dcr Lazarethe jedoch von Staatsbchördcn geführt wird, darf von einem genauen rechnungsmäßigen Nachweise aUer Einnahmen nnd Aus- gaben nicht abgegangen werden. Ein vollständig geeignetes "Aus- kunftsmittel würde fich darin finden lassen ,

daß Kommunen, Vereine oder der Krankenpflege grwidmete Gc-

noffenschaften in selbsterrichteten Lazarethen die vollständige Pflege

Und Befößigung kranker und verwundeter Soldaten unter Ge-

währung einer zu vereinbarenden Beihülse des Staates Übernehmen. *

Diese Staatsbeihülfe kann bestehen in Zahlung einer (Heldentschä-

digung, Hergabe von Wäschestücken nnd Disponibelftellung von

Räumlichkeiten.

Die Militair-Verwaltung könnte in diesem Falle, der schwer zu beschaffenden Verwaltung enthoben, fich lediglich auf die Oberaufficht dieser Laxarethe beschränken und würde dadnrch zugleich für weitere auf die Krankenpflege gerichtete Maßregeln freier.

Namhafte Civil-Kranfenanstalten , so wie der Krankenpflege fich widmende Genossenschaften und patriotische Vereine haben bereits in anerkennenswerthcster Weise der Militairverwaltung ihre Dienfie in dieser Richtung - theilweis sogar vonommen unentgeltlich - dar- geboten. Es handelt fich nur darum, dieser Maßregel die möglichst weiteste Ausdehnung zu geben.

Selbst die Uebernahme einzelner Zweige der Lazareth - Verwal- tung, wie die Beföstigung der Kranken nach den Diät-Verordnungen der Aerzte , die Reinigung und Reparatur der Wäsche , die Arznei- Verpflegung, würde schon der Verwaltung wesentliche Erleichkerung

Bom 2-“stcn ;

,? Berlin, den 15. Juni 1866. Kriegs-Ministcrium, Militair -Oeko:wmie - Departement. Broxrxart vox: F*chelxcndorff. Krirncs.

Pkinifterium für die landwirrhfckmftlchcn Angelegenheiten.

Bescheid VOMZ.JUXU1ZSS - Örtrcéfcnd "dic Bedin»

gUrrg der anäséigkcit eiuer Prhrocarion anf Ver-

mittelurrg der Polizeibehörde FÜr cine Bcricse-

lungsanlagc, wenn dem Provokanrcn nrtr das

chhr auf die Brnnßung der Hälfte des Wassers zUüLhr

;' 1

EM. :c,

; rechtfertigt hiermit zurückgewiesen werden.

, Dic durch diesen Beschluß getroffene Entscheidung über die ge- ? seßlichc Unzulässigkeit der von Ihnen angebrachten Provocation auf

Vermittelung der Polizeibehörde in Betreff der von Ihnen be- Ge- Benuyung der Pri- Damit die - lassen Z kann, muß die Vorausseyrmg einer nach J. 13 N. 2 Und §.14. a, a. O. ! art sich statthafte" BcriesclungSanlagc zutreffen, da die Polizeibehördr Z mehr befugt ist, zu einer Bericsäungéanlage, welchc denjenigen grsey» . lichen Bedingungen zuwidcrläuft, vor: denen eine Ausnahrne durch ! das Vermittelrmgövcrsahch nicht gemacht Werden darf, die (chehß . Nach Z'. 14 cit. steht den am N.-Flusse Ihren Wiesen gcgenühcrliegendcn Grundbcfißern ein Recht auf die Be- nußung der Hälfte des Wassers. zu, dessen ganze Menge Sie

nach Ihrem jeyigen Plaxre zur Bericselung Ihrer Wiesen vcrjvcnden Diese Grnndbefiycr können »- mit Ausnahme des Ein:-

dem im I' 25, 1643 Über die vaccke is bezeichnete

Yabfichtigten Stauanlage zu Nr. 2, des ;sehes vom 26, Februar 'vatflüffe angegebenen

_ _ wohlbegründrt. Polizeihehörde “ihre

Vrrmittelung eintreten

migung zn crtheilen.

wollen. , ztgen, an de])en Ufer Sie Ihr Stauwcrk anschließen wollcn --

1

. der von Ihnen beabsichtigten Verwexadung des ganzen Waffcrhorrathé?

&

ck 1 1 k ] 1 1 ! 1

verschaffen können.

der Königlichen Regicrung nachweisen, steht Ihrem Beriesclunqs-

Unternehmen, wie es den Gegenstand Ihrer Provoration bildet, her

J. 14 a. a. O. entgegen, und Die Königliche Regierung haf deshalb

ihre Vermittelung zur AUSführrmg desselben mir Recht abgelehnt. Berlinz Den 5 Junk 1866.

Orr Mérristcr Für Die [andwirthWaftlichm Arrgclcgemheiren. rox! Selchow.

An den RtttergMIhesiYer Hcrrm M'. zn 151,

Haupt-Vertvaltung der Staatssckjulden.

Bekanntmachung; betreffend die Verloosung Niederschlefisck) - Märkischr Eisenbahn» Stamm-Actien und Prioritäts-Obligationen. Die von den Stamm-Acticn und Prioritäts-Obligationen der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn statutenmäßig zu tilgenden 929 Stück Stamm-Actien Zr 100 Thlr. 210 » Prioritäts-Obligationen 861“. 1. Hr 100 Thlr. 423 » - - :- ]]. & 50 :- 99 - » - . [U. Hr 100 » werden am 2. Juli 1). J., Vormittags “12 Uhr, in unserenr Sihungszimmer, Oranieyftraße Nr. 92, in Gegenwart eines Notars öffentlich verloost und demnächst bekannt gemacht werden. Berlin, „den 15. Juni 1866. ' Haupt-Verwaltung der Staatsschulden. von Wedell. Ga'met. Löwe. Meinecke.

Die Provinzial-Zmendanturcn smd angewiesen, Anerbietungen ? entgegen zu nehmen und dtesclben nach getroffencr-Vereinbarung

. _ * ' . " Möge dieser Aufruf seinen Zweck erfüllen, möge er alle Freunde Belgard, tm Regterungsbeztrk Cöslm, fur den Bau und ? der Humanität in dem Strebrn vereinigen, das Loos der für das

: " . _ Beschwerde vom 9. April €, über den Beschluß der Komglrchen Regterrmg 311 N. vom 28. Februar c. muß als ungeo-

,= weder zur Mitbennßung der ihnen geschick) zustehenden Hälftc des Wasers, n 0 ck zur Verzichtleistung auf diese BcnuYung gcgen Entschädio gung gczwungcn wcrden. Dcnsclbrn würde aber die Möglichkeit, das

- ' _ ' . . _ ihnm zuständige. Wasxer zu vrrwénden, verloren gehen, wenn das ,. Mut; ]ehock) dezr Rc]crvc-Zgzarcth-Emrrchtungen M 50196 frtegc- NußUUgsrccht D*csxenigen, an dcffm User das Stauwerk angeschlossen r11cher Operatwnen eme noch großere AuSdehnung gegchen werden, dann ; Werden soll. nach 37 27 1. e.“. gegen Entschädigung in Wegfall kämc. 2 So lange Sie also nicht die Genehmigung jcncr Grrmdbefißcr M

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ZNnrliche Nachrichten vom Kricg-x-Wauplaye.

„*.-o- „.*-“.“.“-

1 1 1 Nach einem Telegramme des Generals der Jnfantrrie von Hrr- 1 *yarxb ist derselbe am 112 Juni Nachmittags unt der 16. Jufantertc- 1 * Dresden eingerückt, nachdem dre 211311116quka ? Gcaeral-Major vor". Schocker mir ZEEradronI des KomgLZ-Humrerr- ': * ?, [*srcits Um 11F Uhr dic Stadt erretcht hatte.?! Bevölkerung ruhig und entgcgenkommend, 1 " 1

' ' er Djvtfion m Unt

;)Tcgimcnts Nr. Stimmung der “___-«_ 4 7

AUS dem K. O. Lüneburg geht. die Meldrrn'zz res Genrral- „?Zcxrsc'nants Jrhrn. von Manteuffel ern, dax;- ?aséTUfil'ek'PWlUM ch 1. Rheinischen Jnfa11ter1e-Regtmrnts ersy'mrr Zurucklaffqu . yon ctxra 150 Mann in Harburg am j.“. Inn:, Abrmdiz 10'U„r, 51:7" dcn Kanonenbooterr -L0releh§* nnr "MWP“- sowc/Z “Ö" emtem *Urivat-Dampser ans Harburg "eme Expcdmon gegen «1018 un [ch Frommen hat, Am 161211 sruh 1“ Wk war Fdas Batatlwn dm ??.widenflcth ausgeschifft und trat wwrr dcn Vormarsck) gcgen as I'- Srrxétdc entfernte Stade au. ' “» Etwa 1000 “Schritt vor der Jestungßwrrrde dre Kolonne 'von Mc: Vedcrtc, die sofort inr Carriésre zrtruckrttr und „dt? (Harmxo? - .;:YLarmirte, entdeckt; folgtr jédoch, schncUx fand aber Vere'ltsscfühar» FcstungSthor verschlossen. M11 Halse her, von MatrNr? KIF)» *u *.an Brechinsirmnente gelang cs, nach Zmrgen Mrnutcn axdéxr ize crhrrchcn und Ohrrst-Licutenayx von CranaY smrmte- (11) er »py «“ck;er Bataillons in die beretts aUarmrrte Jeftung hxtrem. i , ck , :*.„71 der zum Markl führenden Straße, auf" den tte Fan?,rrna i t? Nlchn, kam eine geschlossene Abthctxrmg hamwvcrschcr „Zruxlrfrdem der Stärke vom Moa 40Mmm der Kolonne enthgcn xm ar Markt wnrde eine größere Zghl derselben fichtbar.

Öherst-Lieutcuant von Cranach fhrdrrrc . d'rcndc Niedrrlegen der Waffen ans. Dcr 1"th Ahrhrtlnng, fommanTs anf Offizier ließ starr dcsscn znr Atterch das- (Ochehr fallen ux sten Kü- Urra 10 Schritr aneinander gcnaherr, whrrr VMFNUBVJTLFerricselÖZen *sßxicren anf fi; Jencr JLJCÖLU; T*as (mv xruem ZKM, 7 *

** ' str 6.

MUdY-xnhkmnöhrrsther Srahsoffiziucr «schirm mm zrr-tschrn TEU Red:; ?hcilrrngen, bar, das Feuer ci113u1tr[lrn, drr (5011211131)ersche.7ZX ZTTLXVZW 72-61:th Befrhl, fich nich: zu vcrkhcrdxgcn LMO UT Komman a .

die „Hannoveraner zum _

,drich Karl heseßt. -

rxrcigt, zu kahitnliren. , , . (; “Ocm entsprechend Wurde soglctxh „Hair gmmchr, [ ' 1 A ?101111UM [md Line Capitnlaiion ahgcschloßcrr, nach wecherT “(lch Zämmrlichr Offiziere der Garnison dre zzrcrhett exh911211, FUK anach «hren und insbesondere mit Beihehaltmxg dcs Sertr'ngrxre/rs hen Zxcliebcn abzuziehen, in dir Heimachkcr anderwarts HUTZeffUL “Hic Mannschafr » erteroffizierc 1::1d_«01dafrx§ „ck gtrbk 1“th ?vat ah Und wird jeder Einzelne in dre 3961111911? §3L1chlchtz DJK YITÖT *Sißemtbum dcr Einwohner mrd dcr Mtlttatrs Mrd M 1c er 111 / » _! . * , "' " *, mrd mcht angetastc.. . “WWW " mterial ist 1:1 Stade crobc-rr Morden 21 gezogene (HPA ITLMQLITOUM 6kMörser und virlc verschiedene Kanoxrrn, .9'111'1' -„ _ck: H'! * , " * ., ())-1101109112111? gczochc Gr:“vrhrc; verhaltxrrxznzaßtgr ?Icnmttoxr ?rnjk; xahxrrich KriegS - Bsdi'trfnisßa “Orr ExxcUr-ahrr - (_Nnmumca 10 TUN 5341311101er isr [_ck-:rgeste11r.

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Ortschaffen mn Frankfurt sam-

(Hewehr abge-

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. , (“ 4 [LU „(“" oblcu 17. “FWU. „111 „ck ., Welt ?ck» das ch,3te Brmdcscorps mrc NMM- um MUMM gegen

' €;“ [len ' L“ ' .?.“ he en nnd Hannover vcorzugehcjr. Ne so xxs-crchix.rxxpßß1ilßtl,n dxaxlxngéir den Bahern verbandexr, dre" "WMH von ÉZMcinfurt 11ach Coburg vorgegangen smd. DW ÉIUWT «KZ 10111men hcnte in Frankfurt „an. Der ,soxxenannlxe an ein ZIM“ *cßern beschloffen, daß Großherzoglich _Hesnjche “WHM? irri'tcken LDxcr früheren von Preußen und Oesterretch m Jrczn fm e 1. 'ché Alle Nachrichten, daß die Brigade Kalrk oher sonfttge Oesterretbchts ??XUPPLU in ,dir Umgegend von FrankfurÖc-Ferttrt find, ent ehren K, " . *" ade Kalif ist ua „mexx. , der YYZTZMRFLZRÜ, Die Bayern stehen 111 LtchtenfrlZ "'chtenx die mcéffive Brücke über den Mgin zrtm Sprengrn em. . ck Dessau 18. Irmi; L*“ Uhr Vornxtttags. * Anhalt mglt1 zu, sem Bn'rdcs-Kontihgent Wreußen zur Verfugung stellen zu ,wo xn. 'nem , “Büchen 17. Juni, Abends. BahnhofHohnsthrftst"nnr etd der Detachement a,us Altona beseßkx. FFF THW? thxldrgktlkméeOZiFeaIYcexslcYnerie ( " - ' kt sm mr e . . Prabm fur den EMW“ 1 wichtiger Theile unbrauchbar. in beiden Fähren ist durch Entferntnchff welches diese Nacht hier Das Lauenburger Personen-Dampfs [ , um von dort 'für ' ' d“e rc nach Lauenburg schaffen, ". ZTYTZ LF HZkaLtheZffel Lokomotiven und Waggons nach Hanno “' t u a en. . . , « , verscheLrizt§HeF§mszschjY Juni, früh. »de MFZYILSÜLFLZMF; - mbur "er Eisenbahn ift trhß er gr * . . Ysr 113131: Zßmpffäghre, welche durch das Lauenburger YamYkarff JZ schteppt wurde, über die Elbe geschafft. - DasStartltfeér ehen Lokofnotive wird vora1u8§fiTc§htlich YFrZFYsgsZrTLHTMDieMaschHne n'ebst enbur „“um, , . . , TenchaiZt1 so ebeKin Hohnstorf glückltch angelangt. Baumetsier

Und

„___..-

1 ' ck ," 7 ' ' ach Eckolt ker Berlm-Hamourgcr Bahn begrrbt fich nut tbr n Lüneburg, um General von Manteuffel Eisenbahn-Matectal zur Ver 1": un *u ftellen. _ „„ _ fÉie gzeörstörten Maschinerien dcr zxahre werden durch ahnltche Theile der Lauenburger Fähre, welche nach demselben Model] gear- beitet “17“: wiederhergeftcllt. Lsii,neburq, 11“. Juni, 7 Uhr Abends; General ». Man- teuffrl hat sich mir 2 Vamilloncn Jnfanterte pxr „Etsenbahy rlach Hannover begeben und mit General v. Fal-ckenxtetn heretntßt. Der Rest des Manteuffel'schen Corps folgt m beschleumgten Mar-

: schen, theils zu [Fuß, theils auf der Eisenbahn.

Dresden 1.6. Zum,- Nachmxttags. Dre Avantgarde de Generals v. Hßrwarth har heute Mitrag 12 Uhr _DresdfeHn passirt und ist in der Richtung anf Prrxra Und Dtppoldts- walde weiter vorgegangen. _ " *

Tkie sächfischcn Truppen haben mh vom 16. d. M. ab nach B6 men urück ezogcn. _ .

hBatzxßen? 18. Juni, Nachmittags. Ztttau und'BrsYofs- werda sind von den preußischen Truppen unter d'em Prmzen “(xrte- Einzelne Truppen-Abthetlungen haben nach DreSden erreicht und mir dehm Cosriplsltdes Generals von Herwarth die Verbinhun'g. erge e .. ( kaskowitz, "18. Juni, Abends. "Oextcrretchtsthe Patrorrtllen, gefolgt von stärkeren Abtheilungen, nahern fich der preußischen Grewe. . . , » ZOderberg, 18, Juni, Nachmtttags. Öeßerretchtsche Uuppen

" ' d'r Gren e vor. . . ' kucken geg?" [ 3 Oesterretrhtschc Abthet-

Oderberg 18. Juni, Abczzds. * . lungen in veréchiedrner Starke haben bc: Kltngebeutel die Grenze Überfchrittcn.

Nérhtmnßlicbes.

BerUn, 19. Juni. Ihre Majestät dre Tod drs Prinzen Sigismurtd auf has Schmerzlichsre berührt worden urrd hat 'Sich" heute Pélttctléséthlelxces? zu thcr Königlichen Hohcir der Kroxrprmzesnn nach“Po“ök91lichen qebé'n. ---- Jhre Majestät Wird Zoch thtc Abend zu «r. K mk] Sic Z:)ohcit dem Kronprinzen. ins Yanptquarner'hdbretserr, von no Berltn zuruckerwartet Wu . (W. T. B.) *Die

übermorgen früh in ) &

' . ' x . x ) ln 18.114111. erolar, “RU“ TR Lppc ) Nachx von den Oester- Der Verkehr zwischen MVS"

Eisenbahnhri'tcken bei Oswiencim8x find diese "lern in die Luft gesprengt xrorrrn. ' " , ' IBZ nud Ovaiencim ist schon fett zwet „Lagen von Osterretchrscher 17 ' r llständi ak) ebrochcn. * . Qenchxrlitz, ?JJgrmi. (Schles.Ztg.) Ja den urqmmgftenM'aß- regeln, welche die sächsische Regierung xbox. der Ngumung drr 1ed§t VM unseren Truppen okkupirtcu Landesthetle ergriffen, gehortd -te Weaschaffurrq aller auf dezr Bahnho'sekn lagern5 öcn Gürer, seThstßlde1rsächfischcn Gesckyästsleutcn"gehortgen, nach B 1)- 111211. Ob die hiervon theilweise sehr empmrdltch betroffenen.Ge- schäftsleutc jemals von diesenGüiern etwa?; 11Zteder erhaltrn rverdcn, ist mindestens fraglich, und eben so fraglich tsr es, ob. dre TZZstschhe Regierung den angerichteten Schadenrrseßen Mrd., Dre Abxttt .er sächsischen Regierung, die preußischxn Truppen 13.81, thrcn Unter hanen als Räuber zu verdächtigen, wird jedenfalls mtßlmgen, da mcht rmr Prinz Friedrich Karl in der an die Sachsen erlaffe'nen Proclamatwn unbedingre Schonung des Privateigenthums verheißt", syndern „Ndlch dic prcußischen Truppen diese VerheißuITg sebeoeYschdlZickeyth? Yu? ' bethäti en werden. Reisende, “6 an «a , " Feejxseverficherér, das; bis Dresden und n) Dresdrn selbst femcd sach- fischén Truppen mehr stehen, diesclberz vÉJpZebrb 111]t ZTFUZHFTÜGTF ' “' er e - “"reiber fvn entrtrt men. -" Bis zur , te cr“ , Kahn 13erdenz die Zufubren fur unsere, Truppen, die vqn hter auc? verpflegt werden, durch Gespanne befxrßexßdzveléZÉUZYeesiesFäer; , __ . , in enormer Anzahl, man sprtcht von a b rten Kreisen gestellt ' er ammelt und zumetst vor: den b'enach a' . JTD Tshie Proclamation des Prtnzen d1st [)en-t. ilenl (3331 okkuptrten ' ' ' ' ' an e la en wor en. S'- _ Landcstlexex? HTTersTYtchder Zößéq Kon Preußen, Énexf allexgnchZsxerzéexx, " * "' von 0. en en rie - hat nch gezwungen gesehen, dem Komge t inen Theil der von " d ' [abe auf Grund deffen schon heu e_e ' ZrlréxetZokaandeen) Truppen die Grenze derd LsauLfiaßnkxlexrtTérYitanérÜZher ' " ' 1 den Krieg gegen a von Yalxhsefxlzrest-jonxe gegen die Regier?n§2 , welcheh ttms denselben ohne . ' ' d eli keit au ge rungen, a. auenVéeriLéTFKettheFxL sübérall das §YZF):ivatetgenthum gewrssenhast ' ' ' ?) sbewo ner üßm. „chonYeÉWnLéeLermZchäß!Laxotxrmt uhns daher mit Vertrauen entgegen und seid überzeugt, daß meine SolTatsean'urckZ FxxllirZLkueeIleYZrtstnIeY Mannszucht dem Lande die Lasten e ., meg? d d es erforderlich sein L , die ni 1 ganz zu vermerdey 111 , a ' . TLK; aTZ-Tjeexuifitionen cheintreten zu laffen, 1717 mdeß ordnungxsmdäeßjtgsoauvßs1 geschéiebcn und nur gegen Empfangsbeschetmgung erhoben ner .

_ - ' ' 1866. . Hauptquarner Goxltß- W- JFF General der Kavallerie

Friedrich Carl. Prinz von Preußen.“

forcirten Märschcn

Wrcufzcn. Königén ist durch Dru