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Unter der Generalität der hannoverschen Truppen sollen
“ me rere Veränderun en vor enommen rin" . B. oll General „ _ „„ „ _ noch h g g s , z s . ihre Functionen nicht weiter fortfehen.
v. Ramdohr zur Disposition gestelit sein. Den Oberbefehl soll gegenwärtig v. d. Knesebeck führen. -* Das Ständehaus, in welchem auch die Königliche Generalkasse sich befindet und das Schaßkollegium seinen Sih hat, ist von preußischem Militär beschr.
Die außerordentlichen Verhältnisse haben den Magistrat der Residenzstadt genöthigt, eine Anleihe von 500,000 Thlr. zu 5 pCt, auszuschreiben.
Der Civilkommissar von Hardenberg hat gestern folgende Bekanntmachung veröffentlicht:
um und Requifitionen von Pferden und Wagen direkt von den Einwoh-
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nern gefordert werden würden. Dieses Gerücht wird hiermit für völlig *
unbegründet erklärt, indem alle ctwa nöthigen Leistungen für die Armee durch die zuständigen hiesigen Behörden nach dem gesetzlich bestehenden Maßstabe vermittelt werden. Für die Beschaffung der für die Armee nöthigen Pferde isi durch Lieferung mit freiem Ankauf gesorgt.
dem hiesigen Bahnhdfe rin. Die hohe Frau wurde unter den üblichen militairischen Ehrenbezeugungen von dem General von Falckenftein empfangen und seßtc nach kurzem Aufenthalte die Reise nach Rußland fort.
VraanfchWeig, 22, Jimi. (W. T'. B.) Die Herzogliche Regierung hat Preußen gegenüber die Zweckmäßigkeit der preußischer-
seits aufgestellten Grundzüge fiir die Bildung eines neuen Bundes .
anerkannt und fich bereit erklärt, die nothwendigen Vorbereitungen für die Berufung eines Parlaments zu treffen. Gleichzeitig Hat die Herzogliche Regierung sici) dahin ausgesprochen, daß fir sich an den militairischen Operatiorien gegen Preußen durchaus nicht betheiligen Werde.
Sachsen. Dresden, 22. Juni. (DrrSd. “J.) Der Rath fordert auf Befehl des Königlich preußischen Herrn Civilkommissars sämmtliche Inhaber hiesiger Materialwaarenhandlungen auf,
schen Truppen dauert bis jeßt ununterbrookyen fort. Nur während der Nacht ist Rast gemacht worden.
. meine pcrsönliche Kenntnis; ausreicht, die
; Seiten gewachsen sein würden. ** unvxweilt entgegen.
Um dieselbe Zeit traf die Großfürstin Marie von Rußland auf („“NRW
? eine Sitzung der am sogenannten * gierungen staitstnden,
. erklären, daß der Beschluß vom 14trn d.
5 treters der Herzoglirhkn Rec
sollen die heute Nachmittag einriickrndrn ncucn Truppen als siän- !*
dige Garnison hier verbleiben.
Der telegraphische Verkehr ist noch nicht wie- (L. Ztg.)
Westen) zugegangen. der eröffnet. Weimar, 20. Juni.
einer Berathung mit dem Minister von Waßdorf hier anwesend. bahn in der Nähe der hiesigen Stadt unfahrbar gemacht worden,
hierher begriffen sind, um auf der Werrabahn nach Bayern zu gehen, diesen Weg zu versperren.
-- 21. Juni. (L. Ztg.) coburg-gothaisches Militair von'Gotha und sodann 2000 Mann preußischer Infanterie nebst 1 Schivadron Husaren und 1 Batterie
Stadt einquartiert worden.
hiesiger Eisenbahn-Offi',rianien ausgeführt worden.
noch mehr preußisches Militair hier erwartet. Gotha, 22. Juni. (Goth. Ztg.)
befindet fich heute früh folgender Anschlag:
Grßern waren die Minißer „». . . - . -- , . .. „ _ „„ , . - .» «tßurig *wrttrr Kammer wurde der dcutjchertaltermche Wandelsvrrtrr
1 er In di adt “ ondcrs au en und *u . “.“ -. .“ . , , . . .ch *“ von Go“)“; Menmg 1- T d | , S h s Gera (' . emprmung genehmigt. » Das naffaurschr Milttmr rragi von heute
Eisenach, 20. Juni. Heute Mittag ist der Tunnel der Werra- an staff des JEM" schwarzes Lederzeug.
Am hiefigen Posischalter Z _ 3 welche heute in Berlin eingetroffen,
»Der heutige Nachtschncllzug in der Richtung von Berlin ist gar 7 mehrere Spalten fiilicnden Hirtenbrief des Fürst-C'rzbischofs Joseph
Haltung angrrathen haben, drr Sc. Königiiche Hoheit zu unserm Bedauern und zum Schaden des Landes gegen Preußen angenommen hat, können Von dem Wunsche beseelt, die un- vermeidlichen Lasten und Störungen der Occupatioxi dem Kurfürstenthnme so weit irgend möglich, zu erleichtern, den Gang der Verwaltung in aller- Zweigen ungehemmt" und ununterbrochrn fortdauern zu lassen, wünsche ich die obere Leitung derselben, welche unter meiner Autorität stehen wird, Männern anzuvertrauen, die das Vertrauen des Landes befißen.«
In Vertretung der eben vertagten Ständeversammiung werden Sie,
* hochgeehrie Herren, am besten im Stande sein, mir diejenigen Männer zu
bezeichnen, denen die Zuneigung des Landes die Geschäftsführung erleichtern wurde, deren Charakter gleichzeitig Bürgschaft gäbe, daß se der Lage der
Es hat sich das Gerücht verbreitet, daß in nächster Zeit Contributio- , Dinge Mit richtigem UM)?" fich fÜZMd- mich aufrichtig zu UUkU'stüßM ke-
reii sind. Lebhafi Würde ich beklagen, Wenn Sie, meine hochgcehrten Horten, mir Ihre Mitwirkung zu diesem wichtigen Schritte versagten. Ich würde dann nach eigenem Ermessen handeln müssen, aber nicht sicher sein, ob Männer zu finden, welche der Augenblick fordert und wclchr drn schwirrigen Aufgaben desselben nach allen Dem Ergebnis; Lassen Sie uns in herzkirdrr Einigkeit treu zusammen-
Frankfrrrt a. NT., 22. Juni. (W. T,. B.) Heute Wird Bundestage versammelten Rc- Man erwartet, das; der Vertreter Oldenburgs erklären werde: Da durch den AriStritt Preußens der Bund that- sächlich aufgelöst ist, sri ein ersprießlicher Erfolg nicht weiter zu ers warten, und stelle er daher seine Thätigkeit ein. . Ebenso hat die deffauische Regierung ihren Bevollmächtigten, von Eisendecher, dcauftragt, dem österreichischen Gesandten zii Mgmt Mobilifirung der Trnpprn-Kontingente, welcher den Krirg gegen Prriißen bezweckr, mit den Grundgesrßen des Bundes in Widerspruch siehe. Der Bund habe daher keinen Bestand mehr und das Mandat des Ver- rierung sei als erloschen zn betrachten.
Der Gesandte Bückeburgs, Herr v, Strauß, hat Frankfurt in
ihre Geschäftslokalitäten offen zu halten, um dem Militair aller Elle verlaffen. Gelegcnheit zu geben, ihre Bedürfnisse an Tadak u. dgl. zu erkaufen. Z . , - - .
„ 5 . . - ; rrrng bcausmrgt worden, den SCHUH der prrußtschsn Untrrtbanen, io D““ vorgestern Abend begonnrne BUWWJ unter den preust wie die preußischen Archive 11! Frankfurt zu übernehmen, und sind Wie uns mitgetheilt wird, ; dlc lrßteirn von dem prritßtswrn Gesandten M"" v, «Wrgxiy
Dcr britische Gesandte, Sir 'A, Malek, ist von seiner Regie-
iibergeben worden. » Das Gros des 8. Bimdescdrps soll am 21. nordwärts vor-
rückrn imd 6000 Oesterreichrr im Laufe des Tagrs bei demselben
Gestern Abend sind uns - seit drei Tagen zum ersten Male! ; eintreffen.
" Wieder einige auswariige Zeitungen (Ms dem Norden Md Landstände in dirForischaffrmg drs Sinatssthaßrs von 17-xMisliom'n
Der Kurfürst don Hessen ist nicht abgereist, weil die
Gulden nach Hanau nicht einwiliigten.
, „ i' "1*'5' um den hannoverschen Truppen, welche, wie inan hört, nn Anmarsch . Geicyenm “Ms Ul“ d'e Aufbr'x'WmZ
nicht, der in der Richtung von Frankfurt a. M. nur ab Eisenach einge- !
troffen. Zeitungen fehlen daher von beiden Richtungena Hessen. Kassel, 20, Jimi. Eine Ansprache bezw. Mittheilung des Generals v. Beyer in der heutigen Sihung des bleibenden 11ach sicherer Nachricht wie folgt:,
»Hochgeehrie .Herren des bleibenden Ausschusses der Siändeversamm- .
lung! Sie ke_nnen die Ereigniss, welche meinen allergnädigsien König und Herrn genöthigiohaben, den Befehl zur Occupation des Kurfürstenthums zu eben. In meiner Bekanntmachung bei Ueberschreiiung der Grenze habe ich ausgesprochen, daß wir nicht als Feinde, sondern als Freunde kommen, die hoffentlich bald durch ein festeres Band, als das des nunmehr aufge- lösien Bundes tvar, init anen verbunden sein werden, durch ein Band, Welches Nothwendigkerien wie die, die mich hierher geführt hat, für alle Zukunft unmöglich machen wird.
Ich freue mich , jeneVersicherung Ihnen, den Vertretern der eben ver- sagten Stände, von Llngeficht zu Angesicht wiederholen zu können und reiche Jhnen,_Herr Vorfihendrr, als Zeichen der herzlichen und brüderlichen ;Ge_sinnung,'die mich und meme Truppen für das brave Volk'der Kurhessen, erfullt, meme Hand, _ich reiche sie damit dem kurhesfischen Volke. Ich empfange Ihren Handxchlag als Unterpfand des Vertrauens, Welches mir
hre loyalen Landsleute entgegen bringen. LassenSie uns in wechselseitigem erirauenzusammenwirken. Die Rälhe des Kurfürsten, Welsh: die feindselige
Nassau. Wiesbaden, 20. Jimi. Zn heutiger öffentlicizrr
Baden. KarlSruhr, 20. Jimi. Nach Genehmigung des“ der zanrstrriinng des außer-
ordentlichrn Militaik - Aufwandes nöii)igen Mittel begann in dcr
* gestrigen Sißung drr zweitrnKammer die Berichterstattung iiber das
. _ „. ? Finanzgrsey fiir 1866 und 1867. Drr A:";trag auf Getrcbmi nm Gestern snd zuerst 3 Batailione _; desselben Und Beraibnng i:: abgrkürzter * g 3
; Morgen Abend wird dir großhrrzoglichrRegierung den Landtag auf
, ' . ck - , von Erfurt auf ,der Eisenbahn hierangekommen und mit Aus- ""beftlmmteÖM virtagen.
nahme einer Abtheilung, welche den Bahnhof bcieizt hat, in hiesiger Die WegnaHMe der Eisenbahnschienen Bamberg abgegangen.
im Werrabahntunnel isi durch preußisrbe Pioniere mit Zuzirhung ? demselben zugetbeili
Es wird heute :
“Form wurde angrnommrn.
Vayerrr. Aus Mümchen, 20. Juni, wird drm »Fr. J.“ telegraphisch grmrldrt; Das bayerische Hauptquartier ist heute mich Der österrricizischr FMI. Graf Huyn isi. ** Die Adgrordncten-Kammer hat das Bank- grseß mit 69 gegen 59 Stimmen angrnommrn.
-7L73esterxeick. Dir, oWienrrZritungena vom 1.8.11, 10.Jurri, enthalten Unter andern einen
Ottmar Cardinal Rauscher, welcher in einem fritreswegs geist-
, „ ,; lichen Sinne fich iiber die dermaiigen zwischen reußrn und Oe cr- Dte *Heff- Ml'gztg-- berichtet: ? reich obwaltendrn Verhältniss ausspricht. P st „ _ __ „ , lichen Gottesdienste gewidmetexr Kirche soll Stande-Ausschusscs (“UM ] dem auf den Empfang deffrlbrn zunächstfolgrnden Sonn- oder FÜTT-
1 tag verlesen werden,
In jeder dem öffent. dies Hirtenschreiben an
die Erläuterungen und Ernmhnungen beizu-
fügen, Miche den besonderen "Bedürfnissen der Dersammelten Ge-
? meinde entsprechen, bleibt dem Ermesseri drs Seelsorgers vorbehalten.
Ferner soll jeder Priester an aller; Tagen, mit Ausznahme der Fests erster und zweiter Klasse, an welchen die Vorschriftrn drs Ritus es nicht gestatten, bei der h. Messe das für die Zeit des Krieges bc- ftimmte Gebet verrichten. In jeder Pfarrkirche soll täglich nach der Pfarrmesse und bei dem 11achmittägigen Gottesdienße vor dem zwei- ten Segen der fünfzigste Psalm sammt den beiden Gebeten gebetet werden. Endlich ist binnen 14 Tagen nach Empfang dieses Hirten- schreibens von jeder Pfarrkirche aus nach einem Gotteshause, dessen Bestimmung drm Pfarrvorstcher überlassen ist, ein feierlicher Bitto- gang zu halten. Ausgenommen find die inner den Linien Wiens gelegenen“ Pfarren, Welche zu einem von der Metropolitankirche aus- gehenden Bittgange vereinigt werden sollen. Sonst werden noch folgende Nachrichten mitgetheilt:
Jhrer Berathung sehe ick)-
. iassem, so haben iie blos eine Pforte für jedes Geschüh. “tonomob- ist ein neues Schiff, erst leßten Herbst fertig gcworden
. gegangen.
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“ 'Der österreichische Gesan-re am sächsischkn Hose„ Baron Wernrr, ist in Prag eingetroffen. Das Dresdener Mtlttatrhospital, die Zöglinge der dortigen Artillerie. und Kadettenschule sind gleichsails hier angekommen. Die sächfische Königézfamilie hat noch keine Ansialten zur Weiterreise grtroffen.
Lemberg, 17. Zum. In Tarnogrod, einem Städtchen hart an der Zolkiewer Kreisgrenze, ist die Vorhut cines starken russischen, im (Honvrrnement Lublin formirten Llrmrecorps angelangt.
Prag, 17. Juni (Nachts).
Großbritannien und Irland. London, 21. Juni, *:," Folge des Todes. ded Prinzen Sigismund von Preußen, Énkelö der Königin, ist,die Abendgrsellschaft Ihrer Majestät, welche nächsten Jrritag in Bucktngham-Palast stattbaben sollte, aufgeschoben worden, ! Die Königin nebst der Königlichen Familie Sonnabend in Windsor von Balmoral zurückerwartet.
Jm Schlosse Windsor werden Vorbereitungen getroffen zum Empfange der Kinder des Prinzen und der Prinzesfin Ludwig von Heffen-Darmsiadt, welche heute oder längstens morgen vom Kontinent dor! eintrrffen sollen.
wird nächsten
Ein an den Dechant von Westminster gerichtetes Gesuch um - die Erlaubniß, Cobdeus Büste in der Abtei aufzustellen, ist unter ,
andern unterzeichnet von Gladftone, Disraeli, Tennyson und Dickens.
Die Erlaubniß ist bereits ertheilt. Im Hafen von Queenstown liegen seit ein paar Tagen drei
amerikanische Kriegsschiffe, von denen eins, der Monitor vMian- ;
tonomoha , durch seinen eigrnthümlicben, hierlands gänzlich neuen
Bau Jutereffe und Neugierde des Publikums in hohem Grade an , Der Fremdling ist nichi nur ohne alles Mast- und ,
fich zieht. Taumerk, sondern erscheint auch in geringer Entfernung so niedrig,
um eben nur über dem Wasser hervorzuragen, mit seinen Thürmen,
seinem Schlot Und Sturmdrck ficht das Schiff einer Baggermaschine -
'nicht unähnlich. Dasselbe liegt indessen keineswegs ganz unter dem Wasser, sondern ragt noch immer viertchalb Fuß dariiber hervor, was freilich im Verhältniß zu seiner Größe überhaupt sehr unbedeu-
tend erscheinen muß; es ist 268 Fuß lang und 50 Fuß breit. Ueber
die beiden Thürme ragen eiserne , schußfcsie Radgchäuse, worin der Capitain, Lootse und Steuermann geschüßt sind, während sich das Schiff in Action befindet. Die Thiirme find über 8 Fuß hoch, von [1zölligem Eisen und innen 23 Fuß im Durchmesser. Jeder führt Zwei Kanoneri, jede mit der _Laffete 42,000 Pfund schwer, Welche Stücikngrln von 480 Pfund wrrfrn, die Ladung ift 35-60 Pfund. Da die Tbürme sich durch einen einfachen Mechanismus drehen
und gegenwärtig auf einer Versuchsreise begriffen, deren Ziel Nuß- [and ist. Frankreich. Paris, 21. Juni.
die Vertretung der preußischen Interessen in Oesterreich durch Frank- reich erhoben.
Italien.
*außen ist der Eintritt absolut untersagt. . hat den Hafen verlassen , um auf die Fischerbarken und dergleichen
Jas schärfste Auge zu haben. Gleich strenge Maßregeln sind in den ,
,Ubrigen Festungen und längs der Grenze genommen, sodaß selbst mit Pässen von Italien der Niemand mehr zugelassrn Wird.
verdächtige Personen ausgewiesen worden. Die Direction der oder-
.“aÜMisMn Eisenbahnen macht bekannt, daß alle Güterzüge und die ,
Dampfschifffahrten auf dem Garda-See suspendirt sind.
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, Schon am 16ten hatten die Oefterreicher, wie ; der “Allgem. Zeitung: bestätigt wird , die drei Distrikte am rechten ? Po-Ufer verlassen und hielten nur noch das Fort Sailxtto, das als ; Brückenkopf dient. Die in Mantua angekündigten Verstarkiingen sind x . nicht angekommen, sondern haben plößlich vou Kärnthsen aus eme andere ,- Weisung erhalten. Dagegen ordnete in Peschierq em am 12. d. aus ; Wien gekommcnes Telegramm sofortige Schließung der Thore im. ? ,DieEiiiwohner, welche mit ihrer Habe flüchten wolltcn, jvurdenzuruck- getrieben und erst Tags darauf wurden die Thore auf zwetStunden [ für diejenigen geöffnrt, welche sich iiach Italien begeben wollten,“ von * ' Die Flotille auf dem See ;
Aus -' Venedig, Udine und anderen Städten sind noch dieser Tage mehrere 5
Der 'Mian- ;
Die Reise ist dis cht mit bestem Erfolg von Statten *
(W T B.) Gerüchts- x weise versauter, der österreichische Botschafter habe Einsprache gegen *
In Betreff der Anleihe geht man jeßt mit einem anderen .:
Ü.:Plane um,“ statt 750 Millionen zwangsWeise zu brfchaffen, wird :UU Wahrscheinlich vorziehen, 600 Millionen auf dre K_losterguter Yfzmi'ehmen, die durch das neue (Heseß den Staatsdomamen zuge- :»“kkskn werden. onscours von 80 nicht zu hoch sein. Dem Bedürfniß nach kleinen -.ankbi[1ets hat Scialoja vorläufig dadurch abgeholfen, daß er ver- Y..“öge“ seiner außerordentlichen Voümachten die Wechselstempel' von B?: U)- 15 und 20 Fr. den Banknoten gleichgestellt unde denselben “zs Ende September einen Zwangscours verliehen Hat.
- New-York, 9. Juni, Die Fenicr haben,
xi Amerika. . ke bereits telegraphisch gemeldet, wurde, einen zweiten Einfall m
Mit Riickficht auf diese Hypotdek wird ein Emis- -
- erwartete,
Canada gemacht. Eine Schaar, dercn Stärke verschiedentlich an 1500 bis 3000 Mann angegeben wird, von Spear angeführt, ging am 7ten Morgens nahe bei Highgaie in Vermont über die Grenze und beseßte Pigeon-hiil, wo sie, wie es heißt, eine Abtheilung Ka- vallerie in die Flucht schlug und drei Standarten erbeutete. (Die -Times- bemerkt hierzu, daß es gar keine regulaire Kavallerie in Canada gebe.) Nach den letzten Nachrichten hatte Spear fich in St. Armand verschanzt, wo er den Angriff der britischen Truppen seine Schaar soll sehr demoralifirt sein und viele verlassen ihn und“ gehen über die Grenze zurück. Das von der Unions-Regierung eingeschlagene Verfahren hat große Bestürzung unter den Feniern hervvrgerufen und viele begeben sich von'der Grenze in's Innere zurück, was ihnen denn auch von den Behörden der Union erleichtert wird, während auf der anderen Seite der be- waffnete Zuzug streng verboten worden. Viele Fenierführer zu St. Albans, Malone, Buffalo und an andern Orten find verhaftet worden, Roberts, welcher freigegeben worden war, ist in Folge eines Befehls von Washington von Neuem in Verhaft genommen, Sweeny ist gegen eine Bürgschaft von 20,000 Dollars auf freien Fuß geseßt worden.
Der Senat hat mit 33 gegen 11 Stimmen die Recon- structions - Resolution angenommen mit Amendements, welche die Vertretung im Kongreß auf die stimmberechtigte Bevölkerung grün- den und alle in den Vereinigten Staaten geborene oder naturali- sirte Einwohner zu Bürgern erklären. Der Paragraph, der den Rebellen das Wahlrecht bis zum Jahre 1870 entziehen sollte, wurde verworfen. Das Reconstructions-Comité hat dem Kongresse ein umfangreiches Schriftstück übersendet, worin erklärt wird, daß die rebellischen Staaten nur durch den Kongreß wieder in die Union aufgenounnen Werden könnten und daß bis jest kein Staat außer Tennessee dazu berechtigt sei.
Der Vertheidiger von Jefferson Davis hat, wie es heißt, Anzeige erhalten , daß sein Client in Bälde gegen Ehrenwort oder Bürgschaft freigegeben werden würde.
Telegraphische Depeschen aus dem Wolff'sthen Telegraphen-Büruu.
Köln, Sonnabend, 23. Juni. Die -Kölnische Zeitung: mel-
' dei, daß Gießen von dw mit Oesterreich verbündeten Truppen
beseht ist. Die Bahn zwischen Gießen und Weßlar ift unfahrbar. Gotha, SNUTÜÖMÖ, 23. Zimt", Morgens. Es Werden hier zwei Bataillone des preußischen 4. Garde-Regimmts zu Fuß erwartet.
London, Freitag.- 22. Juni, Abends, vReuter's Office- meldet: Ncw-York, 13. Morgens. Die Fenier, welche unter An- führung des Generals Spear einen feindlichen Einfall in das kana- dische Gebiet gemacht hatten, haben ihren Plan aufgegeben und sind über die Unionsgrenze zurückgegangen.
Vereinsthätigkeit fiir die Armee.
»- Jn Königsberg i. Pr. hat sich ein Jrauen-Comité gebildet welches nachstehenden Aufruf erfassen hat: * . _ _ .
Die preußische Armee ist auf den Ruf ihres Königlichen Kriegsherrn unter die Waffen getreten, um Thron und Vaterlcrnd gegen den Feind zu veriheidigen, und harrt drs Angenblicks, wo sie ihre Treue zum Köwgc und ihre Vaterlandsliebe mit dem Blute besiegeln soll. Es find pre'ußtsche Landeskinder, es smd unsere Brüder, welche für PreUßens Ehre mr_t Leid und Leben einzustehen bereit find. Den Zurückbleibrnden l_iegt somtx .die heilige Verpflichtung ob, in preußischemPatriotismus und m werkthatiger Menschenliebe für das Wohl der ausgerückten Truppen, namenilich der Kranken und Verwundeten, bereitwillig Sorge zu „tragen. Mit dieser Fürsorge darf auch nicht bis zum Ausbruche des Krieges gewartet wer- den, es erscheint vielmehr erforderlich, daß schon jeßt Sammlungen zum Besten der Königlichen Armee ihren Anfang nehwen, damit die Unter- siüyung und Hikfe nicht zu spät komme. Insbesoiidere sind es dteFrauen und Töchter, denen solche Werke der Barmherzigkeit zufallen und zur Zierde gereichen," fie werden hierin nicht hinter dem'hohen. Vorbixde hm- grbender Opferwilligkeit zurückstehcn wollen, Welches ihnen ihre Mutter'zu der Zeit der Befreiungskriege gegeben haben. “'n der Gewißheit, feine Fehlbitte zu thun, wenden wir uns somit an die ' evölkerung_der Provrnz Preußen, die ja auch viele liebe Angehörige in der ausgeruckten Armee hat, und fordern fie auf, Gaben zur Unterstüßung, Pflege und Exqmckupg ihrer in den Waffen stehenden Brüder einzureichen. Die geschaftltche Seite des unterzeichneten Comités hat Herr Regierungsraih Schlott zu uber- nehmen die Güte gehabt. _
- Aus Marienburg, 19. Juni, wird der pWesiyr. Ztg.“ geschM' ben: Ein großer Theil der gegenwärtig vom hiefigen Proviantamt benuhten Räumlichkeiten unseres alten Ritterschlosses sieht der Verwmdung als Feldlazareth entgegen. Man spricht von mehr als tausend Betten