1866 / 149 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

2122

gebrachte Nachricht, wonach in den Her,;ogihiimern eine Aushebung von 40,000 Mann bevorftände, für völlig unbegründet, Hannover, 22. Juni. (Köln. Ztg.) Die Reise der (Ge- sandten Rußlands und Englands nach Göttingen soll, so höre ich bestimmt verfichern, einen nochmaligen Vermittelungsversucf) noch in [ester Stunde zum Zwsck haben. Inzwischen sind die Generale

v. Manteuffel und v. Falckenftein heute bei TageSanbrncb nach dem , Süden abgegangen, auf das Geräusch und Geraffel der Letzten Tage

ist Stille gefolgt, nur das einzige 17. Landwehr- Regiment ist Hier geblieben, ein Aufruf zur Hülföseistung von angesedcnen Frauen erlassen, und in allen Töchterschulen hat man heute früh Leinwand vertheilt und sie haben sie in den Häusern in Charpic zu zerlegen,

Nack) dcm *Wolff'sthen Tel. B.- war das Gerücht verbreitet, der König Georg habe mit dem Kronpriuzkn die Armce verlaffen mid befinde fich zu Neuhaus bei Höxter. Die Aufregung gegkn dic österreichiiche Partei am Hofe, sagt daffelbe Blatt, ist im Wachsen, Weil fie die Truppen in eine so unglückliche Situaiion verseßt hat. Die Kavallexie ist gut und trefflich beritten, der Infanterie Und Ar- tiUerie fehlen aber alle Proviant-, Bagage-, Mitiiitioxiskolomien, selbst die Regimentswagen. Man bezeichncr es als einen Vorrath gegen das Land, daß die Truppen unter J'olchen Umständen fast hält- [05 hinausgeschleudexi find. Die preußisch?" Truppen ßehen bereits im Göttingenschen.

Anhalt. Dessau, 22. Juni. Wie dem "Magded. Corrcsp.a aus zuvcrläsfigsicx OueUe mitgetheilt wird, hat Se, H. der Herzog von Anhalt genehmigt, daß das unmittelbar an der Elbe reizend gclcgene Herzogliche Schloß in Coswig für die Königlich preußischen Trup- pen zu einem Lazareih mik 300 Betten cingericbtet werde. Durch den Herzog soikcn auch für den Nothfall noch andetjveite, sehr an- nehmbare „Aneidietsn gemacht morden sein.

Sexrhfen. Dresden, 22. Juni. ZW. T. B.) Die preu- ßische Regierung hat angeordnet, daß die zurückgelaffene Familie des Ministers v, Beust mit der größten Rücksicht behandelt werde.

Hier sind deut»: folgendeBekanntmackyungkn resp. Verordnungen erschienen:

1) Dek Königiichen Landes-Konmnssion:

Seine Majestät der König haben durch Vcroxdnung vom 10. d. M. zur Verwaltung des Landes wäyrcnd A(lc-ihöchstidrer Abwesenheit eine Landes- kommisfion niedexgeseßt. Zugleich ist aber in J". 3 der gedackyten Verordnung attsdrücklick) bestimmt, daß der Geschäftskreis dei: Minisrcria[departements und des (H)esammiministerTums unverändert Bleibt. Die Landeskommisfion ist unmittelbar nach der Abreise Seiner Majestät des Königs ins“ Leben ge- treten und hat die ihr in §. 2 der gedachten Verordnung zugewiesenen Ge- schäfte übernommen. Es sind aber bereits eine Mehrzahl von Anträgen und Gesuchen cin dieselbe gelangt, welche lediglich dem Geschäfrskreis der einzelnen Ministerialdepariements angehören, daher an disse abzugeben waren. Die Landeskommisfion sieht sich daher, um den dadurch entstehenden Weiterungen vorzubeugen, veranlaßt, auf die in §. 3 der AUcrhöcdften Ver- ordnung vom 16. d. M. enthaltene Bestimmung nochmals hinzuweisen.

2) General-Vcrordnnung sämmtliche! Ministerien «in sämmtliche Laii- desbehörden:

Von den im Königreich Sachsen eingerüikten Königlich Preußischen Truppen sind an mehreren Orten des Landes öffentliche Kaffen mit Bcschlag belegt und die Bestände derselben weggeführt worden, In desen Folge ist zwischen dem Königlichen Finanzministerium und dem imKönigreick) Sachsen fungircndcn Köni lich Preußischen Civilkommiffar, Herrn Landrath 1). WWW, ein Vertrag abgeJchloffeu und von der von Seiner Majestät dem König von Sachsen niedergescßten Landeskommission genehmigt worden, nach welchem ähnliche Vorkommnisse nicht weiter zu befürchten sind, vielmehr den Königlich Sächsischen Behörden die völlig freie Gebahrung mit den LandeS'kaffen wieder überlassen worden ist. SämmtlicßeKaffenbeamte der verschiedenen Miiiistcrial- Departements werden daher angewiesen, 1) die ihnen über die weggenom- menen Gelder von den Königlich preußischen Truppcn-Komnmndantcn aus- gestellten Quittungen ungesänmt an das Königliche Jinanzministcrium un- mittelbar einzusenden, 2) fich ihren Kassenverwalinngs- Und sonstigen Ge- schäften in gswohnter Weise zu unterziehen, 3) die nach und nach W) bei ihnen wieder ansammelnden Bestände mit möglichster Beschleunigung an die Königliche Finanzhauptkaffe oder die sonst ordmmgsméißig dazu be- stimmte Kassenstelle einzusenden.

3) Eine Bekanntmachung der Königlichen Ober-Postdirection:

Mit Genehmigung des Königlichen Finanz-Ministeriums wird hierdurch zur Kenntnißnahme des korrespondirendcn Publikums gebracht, das; sowohl die durch Bekanntmachung des Königlichen Jinanz-Minisieriums vom 18. dieses Monats ausgesprochene, als auch die durch Bekanntmachungen der Postanftalten auf Grund der J. 36 des Postgeseßes vom 7.Juni1859 erklärte Ablehnung der Gewährleistung für Postsendungen fich nur auf solche Veiluste oder Beschädigungen erstrecken soll, welche mittelbar oder unnZitielbar durch kriegerische oder unabwendbare Naturereignisse herbeigeführt wer en.

Leipzig, 23. Juni. (Leipz. Ztg.) ZumKommandauten hie- siger Stadt ist der Königlich preußische General-Lieutenant v. Glis- czinsky ernannt worden. Derselbe ist gestern Abend hier einge- troffen und hat heute Vormittag den Bürgermeister, den Polizei- direktor und den Kommandanten der Kommunalgarde empfangen. - Bis heute Morgen sind zwei neuere »Postnachrichten-, herausge- geben vom Königl. Oberpostamt hierselbft, veröffentlicht worden. Diese Kundmachungen theilen mit, daß die Postverbindungen von Leipzig ab folgende sind: 0) nach und durch Preußen für Briefe und Fahr- poftscndungen durch die Berliner, Magdeburger und Thüringer Eisen- bahn,sow1e die Eilenburger Personen- und Packereipost,“ b) nach Sach-

" sen nur Korrespondenz nach DreSdeti und Umgegend (mii Ausschwß

der Richtung nach der Lausitz), soweit sie auf dem Landwege zu b, fördern ist; nach den Orten des Dresdener Eisenbahncourses BW und Fahkpostsendungeu. *“ bis Dresden und Umgegend GeLder, sowie Packercien bis FU „„„

Pfund befördcrt Werden. „Dic L*:ipzig-Dresdencr Eiskiibahii Oisöidxx,

von hence an wieder kleinere Eilfi'achten von und nach 1111911 Swix». ,.

m'ii, freilich ohne Gewähr für Lieferzeit, Verli1ft8.1mdSchädinx «„ Leipzig undDcmdcn hinauskanndieBefördermigvonEilgiitcrn TKÖÖÉ »„ folgchn.-Dic vorgestern auf dchMlichM Staatsbahn bierdcr ,;iii'iickg'ß. kehrte preußische Truppenabiheilung isx gesterii friih 1111116111 Eck,», zugs der Leipzig - Dresdenkr Budi: wieder von disc adgegomgcxx, Vom hiesigen Königlicd prenßischcn Stadtkommaiido i'? die A:»!

forderung an den Rath der Stadt Leipziiz irgangdn, (i:; »)»,pr , Dieier AitffdkdkkiUig ii“: VN:; '

von 1000 Betten hicx einznrichten. Seiicn des Raths wie 7363 Herkn Smdibczixksarztcg aiifs Oci'iéx,

willigste iiachg-“kMimcn, l:!id sind die :iöibigsii Vorarbeiiin 7791-97“,

in Angriff ZENOUUULU iwordkn. DLL" Smdtkaii dai ciii-«iigcxx,

Depntation fiir disse Angelegsndexi gsbildet 11110 dix SW„»

Ordneten anfgi'fdrdert, ziir U:“:Terstiißimg, dieser Oxpiimcidz? im“; Mitglieder Und fiinf Stellvertreter aus ihre“; Mitte »idziwi'dmi: Auf Vorschlag des VVkfiBMÖLU erboten sick) in der gcstrigsx: SW„ der Siadtvcroxdnetcn frciwillig 10 Mitglieder zurUebcrnaduxs Ziiiié Pfiicht der Hitmaniiät, aiich sah das Koklcgium, in Andi'xi'iichi ck,"; durch die ErriMung des zHospitals wachscndeii bedeut':idc:x „KM„ Von einem früheren Beschlixsse in Beziig auf Vcrwilligung vom 0ij ZZ- oder 3 Steuer-Simplcn ab und bkwikligtc, was dp; Rath von Hause aus gewünscht Hatte, 4 Simpla. Das Hoswicm 10120 dem Vernehmen nach, einen internatioxxalen Charaktck Tragen iiiid

der Leitung des Johamiiter- Ordens übergeberi 10610211, 5:3 WiLchim ,

Zweck der dcnmächstigen Ankimst eiiiis Jodannitcr-Riiteks VMDW- den entgegengisehen wird,

deurg, 21. Juni. (Beipz. Z.;; Die Sch1Mk11 01"; 05 badi; zwischcn hier und Lichtenfels smd aii mcbriiin Sisii-cx“

*A-

1'1'1'11-

, aufgenommen imd fortgeschaffx und dci POÜVLTKÜT xia-Iii «"dxx:

Hat für jexzt ganz aufgehört,“ dir Ucich Norden wird mir iioch iii»: Sonneberg und Saalfeld erhalten. »- Die Jeucrwodr mit dsxxTiwx- nern bat iiach dem 216303 (1021? Soldaten die polizeiliche Sickieéiiiig dcr “Ziadk, iibcrnNinnkn. Vdciningen, 21 Jimi.

Strecken der Werxa'bahn, die eine zwischen Eisenach und Marksudi;

die andere zwischen Eisftld nnd Kodurg, sind durch 2111060“;er dc:

Schienen nnfahrbar gemacht.

Altenburg, 22. Juni. *Die altcnburgischcn TBUPPM dadsx: das Land nicht verlassen, sondern sich im Herzogthum koiizciiirirx.

Eisemaci), 23. Juni. (W. T. B.) Nach Berichciii 011.1 Frankfurt a. M, hat die Regierung von Meiklenburg-Sxxeliy ihren Gesandten aus der Versammlung der dort tagenden Regierung-xt: abberufen, weil fie den früheren Bundestag als aufgelöst betrachie:

- Ein Telegixamm dex »Jrankfurter Postzeitunga vom 21.13. meldet, daß die Vertagung des ungarischen Landxagiz fiir; die Dauer des Kriegi's bevorstehe, daß jedoch die Hauptkommiißoxid: zn Berathungcn Veysammel't bleiben wiirden.

Nack) Berichten aus Jraukfnrt a. M. war das Haupmwxxis! des Prinzen Alexander von Hessen hsutc noch in Frankfuxt. ,

-- Dcr oldenburxiische Gesandte Herr von Eisendechsi' dai in der Versammlung der in Frankfnri tagenden Regieruiigeii dic Erklärmig abgegkben, daß der Vimd auch faktisch michi mehr (Zisxirx,

Hcéseu. Kasssl, 20. Juni. Nachdem gesterii Naidinitmz gegen “1 Uhr die aus etwa 250 Mann bestehende Avanrgarde W von Weßlar heranrückenden preußischen Corps des Generals do:: Beyer, welchcr sein Abstiigequariier im Gasthofe »Zum König do:: Preußen- nahm, mit einem Extraznge auf dem Babuhofe mig?- kommen war, woselbst fie bivouakirte, zog Abends gegen 1)“ UVK durch das Frankfurter Thor eine Brigade von etwa 5000 Maud in die Stadt ein, bestehend aus Infanterie, einer Batterie und Hu- saren. Diese Brigade hatte die Nacht vom 18011 auf den 1901: und am Tage des 1911-11 theils in den Dorfschaften Altenbamza Kirchbauna, Nordhausen, Hof, Knallhiitte Tc. kantonnirt, 1132091111? Freien bivouakirt. Sämmtliche Truppen stellten sich auf dcm Fried- richsplaße auf. Ueber tausend Mann Infanterie marschirte sofort durch das Leipziger Thor auf die nächsten Ortschaften, in welchen, fie theils einquartiert wurden, theils nächst denselben bivouakirteii, Eine Compagnie von 250 Mann stellte fich vor das Kastell an?," dessen Kommandant Hauptmann v. Griesheim, welcher auf dem Walle über dem Eingange dcs Thorweges erschien, ward von einem Stabsoffizier, welcher in Begleitung seines Adjutanten vorher das Kastekl von Außen in Augenschein genommen, aufgefordert, sofortdie Thore zu öffnen, und da es nicht geschah, gab derselbe der Com- pagnie den Befehl, scharf zu laden, es geschah„ während zugleicb versucht ward, mit Aexten das äußerste Thor aufzuschlagen. Der Hauptmann, der den Befehl erhalten, nur der Gewalt nachzugebcm gab nun den Befehl zum Oeffnen der äußeren und inneren Thor?- Worauf die Compagnie über die Zugbrücke auf den Hof des Kastäls

Die neueste Bekanntmachung Iesagi, daß *

(Heftexii ist M? dsr gat: xx“: BKM- * bahn der Giiter- und Perwnentraiispoxt cingeftsüt !vordeii. ZW. _

2123

marschirte und Wädrejxd der vicgangsnsn. Nach:; daicibst divouakirte. Eine C0111pagni_c von 250 Mann sxand während des beichriebenen Auftritts auf dem Holzmarkte in dex Unternkuüadt als Reserve. Diese ward in der U:!icrncustadt einquartiert, Während die Ober- und Miitelftadt noch Frei von EinqirarcierUng Nied, indcffeii find diese Stadttßeile in der Nachi i::id lxeiiic Nadbmitmq rkichlick) mit

Einquartierung Oedacf)! wordcxi. ' -* 21. ZUTLÜ; Yéthags. angeklebt und sonst VCL'ÖMWX; An das 'r'nrdefsiich Voäk;

SNOM Wii») M,";ckiid-c L,";krkiindiixiii'ig

unter meindm “"Bei-3131“ die Aniorität des, Kurfi'tistin suspcndiit. Welche das fcindieligxe

weilen wird die Regierung dcs Landes won mir im Name!; Skins! Ma- z'i'stéit des Königs von Priiißen geführt wsrden, “DLS Staatswermöixen, wis das dsr Priogren wird Jc11'iiscx11Wf1 gcachtet Mcch. ' *

Kurdeffcné Bdrcit-Z habe ichCUch für die ÖLUÜÉJL5311201001017,- fi'tr dic JUL? VÉTPÜCZULUI/ wekcjxe mciiieT-mppeii (115€er dii 'xZucl) gi'fundcn- fiir die Berciiivibligkeii, mit dsr Ihr den unoemncidiichen Requisitioncn entgegen ge- kosmnen seid, meinen Dank zU iagiti.

wäßri gefunden worden -

ich!.vierigen Aufgaben erlsicdiern, Ick ertheild dic dcsximiiite ZUÜWrUUg, daß DLL Vcrmnung und die rechtmi1ßigen Landisgcicßs ZZZ Knxsigatcs

fordern sollte. Ich einzeinßn Wkinisterien

der Laufenden (Hesciyäfte in dcr Verwaiimxg, der Justiz, dss Jnmm Und dd'; Finanzen ZU Ocanstmgen. Der Gang dsr Vcrwaltmig wird Unge- stört erhalten werdsn, TDM" die Beamten Dkk Landeskollegicn, dercn Mit- glieder Und «[ie “,'onstigen Beamte?! und Diener meinen Verfügungen, wie den Anordnungen der von mir mit der ForiführunZ der (Hesehäfte beauftragten Beaniten wiüig Jokge leisten. Erfüllt fick) diese Hoffnung, so wird es leicht skin, dée Lasten des Kriegszustaxides, welcbe zunächst Einzel- nen xmferlcgt wurden lUui'ztctj, Unter Heranziehxmg der Rewenüen des Kur-

fürsten auszugleich, so Wird es möglich sein, trotz der o-bwaltenden Vcrhält- - niffc détU Lande wesen 110139 Erleicdterungen und wimschenswerthe Ver- _ » gelcgenbeiien, n.'klcher ihn am Vabnbofc empfing, zum Könige.

Heffernngcn zu schaffen. Jeb werde die zu baldiger Beseitigung der Rock) bestehenden provisorischen Gesoye und vcrfaffungswidrigcn Verord- nungen, sowic alje zu vo[ler Herstellung dcs verfaffungsniäßigen Rscbts- zustandes erforderlicher: Einleitungen treffen. Ich werde es mir angelegen sein (affen, für 'die Au-“Zfüllung empfindlicher Lücken in dcr GeseßgebunN

Welche den wirthscbaftlichcn Fortschritt des Landes nur zu lange zurück-

gebaétcn haben- Sorgs zu tragen und die dec Pflege der Volksbildung und der Wissenschaft Oeffimmiin Anstalten 111111) Kräften zu fördem dd- müdt sein. Bei gegenseitigem Vertrauen wird es unserem vereinken Streben, ich zwsiffe nicbt daxan, gelingen, dcffere Zustände und hellere Tage für das kurbesfiscbe Land herbeizuführen. Ick) „zähle an Euch, wie

Ihr mir Vertrauen därstk Kaffil, dcn 21.Juni1860. DLT General- :

major und Commandeur der preußischen Truppen in Kurdcffen. v BLVLL.

Oestekreicb. Prag, 20. Juni. (W. Ztg.) Einer offixiillen

Rundmacbmig zufolge ist die Schifffahrt UUV Flöfzsxc'i von Prag und P(elnif awvärts eingesteUt.

Bestimmt. * * Agxam, 157. Juni. (W. Z.): Nach emex Meldung DLS »Pozor- Übergaben die kroaiischen Deputirteu den ungariichen Mik-

xgliedern dek Regnico lar - Deputaxion ein Aktenftück, woriii ? . ' . .“ der Standpunkt des dreieinigen Königreiches im Sinne des 2171.42 . Die Truppen UND die CLVllgakdkstM haben an Begeisterung und dargestellt und die Anhaltspunke bezeichnet ; Werden, auf weiche Ark und Weise die staatsrechtliche" Fragen gründ- Lich gelöst werden kömtteii. Das Landtagspräfidium wird Von diesem 3 Operme mit dem Ersuchen um baldigste Einberufxxng des Landtages ;

historisch und juridisck) verständigt. Spanien.

dem Zeughaus dem niedrigen Pöbel überliefert, welcher in mehreren Stadtvierteln Barrikaden errichtet hat. Die übrigen AbtheiWUgZU

der Vesaßung haben die Aufständigen muthig angegriffen, denselben , mit gcfälltem Bayonett die Kanonen abgenommen und die Kaserne »

von St. Gil erstürmt, in welche sie sieh geflüchtet hatten. Um

6 Uhr Abends waren Ruhe wicderhergestelxt, und man hatte 600 Gefangene genmcht, weche von den Gerichten verurtheilt werden sollen.

Die"?)luhe ist sonst in keinem andern Punkte der Halbinsel ge- '

stört worden,

Italien. Eine österreichische Depesche meldet, daß ,a11121. Vormittags die österrei chische Feldmache am Passe Brysfione m Judt- iarien (Kreis Roveredo) von Garibaldiancrn angegriffen und "deut-

sches Gebiets verleßt 1vurde. . _ An der tyroler (Grenze spukteu bereits gegen Ende voriger

* Yca drid, 23. Juni. (W. T,.B.,* Gestern, Freit'ag 211115 Uhr Vkorgens, haben? ArtiÜerte-Batatüone 1111t24Kanonen eme ; Wilhelm Vereina" die Veranstaltung einer Geld-Lotterie nach folgendim

Schilderhebung in Viadrid gcmacht. Sie haben die Gelvehre aus Plane gestattet:

sämmtliche Barrikaden bereits zerstört, die

; Woche ZreiwiUigsn-Abthci[U-iigeix. Zn Edolo, an der Straße durch , das Val Camonica nach dem Tonale, sollen, wie man dem amt- Z Lichen »Tywler Botena aus Trient vom 16. d. schreibt, bei 200 Mann ? ,aeischaren unter dem Kommando eines Majors eingetroffen sein, Y Seit dem 14.11. ist die Komnnmikation an der ganzen österreichisch- ZIZrdiUisckx-cii Greiizs abgebrochcn und der Verkehr zwischen dem ' ;ckan Und Mailaiid nur mehr Über die Schweiz thunlich. Eine

Kdrrcipondeiiz dex »Tyroler Stimmena aus Prad, am Fuße des

; Ftilfsex-Jockics, vom 15. d., bestätigt, daß Bormio yon 1800Roth- - _ _ _ ck ? „cmdexi desc & “Tei. , ;zn Yolge *Dejs 3113170311! Preukzi'n Und 06.111IUNÜTÜLUWUXUHTffLU ' B „iusiicdrocvenen Krieges“ ist dio Occupativxi dcs Kurfiiräcnilmms durrd die : 5 -- * -- *- -“ - - - MWM! TTUPPLU MUMM" Worden, Damit ist I aus .)111ck11cht fur Haris den Eintritt in die Aimee verweigeri, . Dis Minisici dc-Z KUrsürsten, _ & , 523210111101 gdgaxii Pl'r'ußöll UUZLTQTMU, Hab? ici) ) idrek YUUCTWTWU 2111005211 und ilztien ]cde Amtshandlung unißrsagt. Einst- ,

Die italisnische ngichg Hat dem Herzoge von Chartres

LIZ?) dieiite der Herzog ebenfalls in Italien. Von Paschiexa aus wurde ein Telegraph iiach Bardolino Eingerichtet, welcher bis nach Tyrol, geführt werden soll. AU??- Venedig, 16. Juni, meldet das »Vaterland-; "Vor-

'»,gLstLkU wurden 10213001 Hier als in mehreren anderen Städten

mehrere im höchst-m Grade ficherheithefährliche Individuen verhaftet

und iiber hundeyt derselben gestern ziir Jnternirung in ungarische - Festungen von hier abgesendet. Ick MWE ILM Diese PALM. : de_s Bdlagertmgszustandes iiber das [ombyardisch-vcne-tiaiiische König- Eure Bicderkeit und Loyalität sind in den échwerstcn Prüfungen be- * Wich "Uhr mehr (“"Je UU? "ck warten [affen UND MLUMR scho" M Ihr werdet «mch ddr Unter meiner Ailtoriiät ein- ; _ gesthcn einstweiéigen Landesverwaltung dur» Enekc loyi1le Haitimg ihr? J bereits dazu ILÉWffM snd. * ter, Ritter von Toggenburg, in das Hauptquartier Sr. Kaiserlich Köni [icÖi-ii “o eit des 1“ crd s l ' e - beobachtet und ÜUÜLÄIK Erhalten _wekden i'OUen, 7."owe:t dex Kiiégsziismnd ; g 3“) d E “ck 1 g A blecht [) rufen, von wo er den irgend zuläßt und die auch von dex Landesvcrtrkmng Kurdssens dcständig * ekstrebte bundesstaatliébe Einigung Dcuischlands nick): NCNMUMZSU ss.“- ? Üdernebme die m der Verfaffungkixrkxwdé den ; zugewiesenen Be'fugniffe, ZUNU! i:“d iiiér Dor-x

behalte, kurbeMiche “StäUtsbkamké mit dir 119111111ungsximßigcxi,xortiixizrmig “W T'. B.) Der »Jnvalidea dementirt Offiziell die Von der *Timesa

Uebrigeiis dürfte die Verhängung

den nächsten Tagen Um so sicherer erfolgen, als alle Vorbereitungen Vorgesterit ivxirde der hiesige Statthas-

selben Tag zurückkehrt,), Hema soll der Statthalter wieder nach Verona gehen, und man dringt eben diese Reisen mit der baldigst bevorstehenden Verfügung des Belagerungszustandes in Verbindung.«

Rußland und Polen. St. Petersburg, 23. Juni.

gebrachten Nachrichten über Bewegungen russischer Truppen und sagt, daß der Armeedestand und die Stellung des Heeres unverändert seien,“ auch babe eine Einberufung der Beurlaubten nicht stattgefunden. Die Politik der Regierung bleibe die Nichtintervention.

. Däuemark'. Kopenhagen,?Z.Ju11i. (W. T. B.) Ein Bruder des Barons v. Scheel-Plessen (wahrscheinlich der dänische Gesandte in St. Peteerurg) ist vonKiel hierselbst eingetroffem Derselbe begab sich sofort mit dem Minister der auswärtigen An-

Telegraphische Depeschen aus dem Wolf f 'schen Telegraphen-Vüreau.

Madrid, Sonnabend, 23. Juni. Die amtliche Zeitung be- richtet Über die gestrigen Vorfäkle wie folgt; *Gcstern früh um 5 Uhr haben fich hier das 5.521rtillerie-Regiment zu Fuß und das berittene Regiment cuxpört, ohne daß ihreKommandanten und übrigen O ffiziere Theil an dem Aufstand genommen hätten, Unverzüglich von

* den treugebliebenen Truppen angegriffen, ergaben sie sich aufGnade und

Die Zeit des A x:?"entdalts des Königs 0011 Sachsen ist im- Ungade nach einem kräftigen Widerstand in der Kaserne von St. Gil.

* Zahlreiche Haufen von „bewaffneten Civilisten wurden ebenfalls ge-

schlagen Und aus den Barrikaden und Häusern, wo sik-sich fest- geseßt batten, vertrieben. Ueber 400 wurden gefangen genommen.

Tapferkeit mit einander gewetteifert.

Vereinsthätigkeit fiir die Armee.

- Sc. Majestät der König hat dem in Berlin zum Besten der mobilen Armee und derm Angehörigen zusammengetretenen 'König

»Die Lotterie, welche der „König Wilhelm Vereina zur Unterstüßung preußischer Krieger und deren z'urückgebliebenen Familien veranstaltxt, bestxht aus 50,000 Loosen zu 2 Thaler Einsaß und mit 3344 Geldgewmnen im Gesammibetrage von 47,400 Thalern unter folgender Vertheilung: _

1 Gewinn zu 10,000 Thlr. 10 Gewinne zu 100 TM..

» . 3,000 » 20 » » O0 » » 2,001) » * [(_)0 » » 2-3 1,000 » 200 » » 20 *2 500 » 1000 » » 10

. » ,. 300 » 2000 » » 5

5 » ck) 200 » .

Die Ziehung wird in nächstmöglichec Kürze erfolgen und durch die

' Tagesblätter kundgemachi. Gewinnlisten weiden b'ei den Königlichen Ldk- ' teric-Cinnchmern zur Einsicht ausliegen. Dte Gewmne werden gegen Ruck-

gabe der (Hewinnloose an deren Inhaber abzugßfrei hixr vom unterzeichneten Comité gezahlt. Der Anspruch auf den Gewmn erlischt zu Gunsten der Vereinszwecke, wenn der Gewinn nicht bis zum 90. Tage nach dem Datum