1887 / 283 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 02 Dec 1887 18:00:01 GMT) scan diff

Zahl der Subhastationen 1886 betrug 10 500, der Flacbemnhalt 108459 ba, also rnehr als der von 1881, und der Grundsteuer- betrug 993 242 „ck

e Herren, „ieh meine hiermit eine ganze Rerbe von beachtens- wertben und wesentlichm-Tbatsachen „bel unzweifelhaft einen Rüékgang des land _ _ („ Gewerbes, welches der Landwirtbslhaft obliegt, kogsiattren fan_n. «§c[) glaube, daß die angeführten Thatsachen wobl genugen, um die Vor- lage nach dieser Richtung zu begründen. _

Nun sind von verschiedenen Seiten Wurxsche odcr Vorschlage laut eworden, man hat auch in diesem Hause die Begruydung der Vor- age oberflächlich, nicht erschöpfend gefunden. Ich meme, dicse That- sachen diirftkn aber doch wohl gen theilcn wil], das; hier eine [ckWere

Neuvorpommern gemacht werden; ja selbst aus Schleswig-Holsiem, einer der fundirtesten und reichsten Provinzen der M gegeben der Rückgang der Pachtpreise auf259/o. Aris WZstfalen, selbst aus der Rbeinprovin. wo der partielle Best vorliegt, uberall, meme .Herren, werden diese ben Angaben gemacht. _ daß dieses außerordentlich schlagende und [ehr betrubende Zahler) find. Was den Rückgang der chndstückprctse anbetrifft, 10 wird tn dieser Beziehung der Rückgang zwar auch konstatrrt, er bat abkr noch keine so frappanten Dimensionen angenommen. _ _ östlichen Provinzen, also in Posen und Westpreußen, tn dem Bcrtcht des landwirtbscbaftlichen Centralvcretns_ _ _ _ _ Worin auch der Verkaufspreis, sowobl bkl'irktbandtgen ww Subhasta- tionsverkäufen, angegeben ist. Ick bin bereit, wenn es cthx gcwunscbt wird, die Zahlen besonders_ anzuführen. _ _ _ _ _ Das scheint der Fall zu icin. Ich werde 0110 einige dicicr Zablxn, fallend sind, unter Angabe der Namen der Orte bier

ebracbt zu haben, die wohl

' , ie erren, ' ck meme men H ichen Wohlstandes und des

liegen in den

eine Reihe Angaben vor,

en für den, der unbefangen ur- rifis, ja ein Notbstand vorlicgi. Ruf, noch eine besondere Enquete anzusteiley, um dicie Verhältnisse weiter zu klären und zu eruircn, ist deshalb 111chtgerecht-

-Jch für meine Person bin gewiß kein Feind von solchen Enqiieten und statistischen Aufnahmen; im (Hsgentbeik, ich habe 08 zu sm_em meiner Thätigkeit seit Jahren ge_macht, diese und ich kann sagsn, das Landwirtbfchaftltche befindet sich jedenfalls in einer permanentcn der landwirtbscbaftliCben Bcvölkerung. Richtnng die wiinscbens- ergänzen zu belscn; ich bkstimmte Grenze'n ge- Beamtcnpcrsonals dLr

(Zuruf links: Ja wohl!) _ Ick) meine, der

die dbes_;)n_ders auf wie „er 9 en. _ _

Es ist also dcr Rückgang der Kaufpreise zn _konstattren m _den östlichen Provinzen, obgleich auch in anderen Prdvmzew solche Ruck- Rückgänge allerdings smd größer zu den mit mehr leichtem als schwerem Bodkzi, _wo also bereits ein intenfiver Betrieb der Landwirtb1chaft möglich ist und seit Jahren durchgeführt im Kreise einer Dampfbrennerei subbastiri und 8111) basis. mit 277 000 „46. bezahlt worden, welches 8 Jahre früher, 1877, mit 387 000 „16 ircibändia bezahlt wu_rde - 25 0/0 Siwa niedriger, und LS tvar kein devastirtcs Gut, wie bewnders bemerkt wird. _

Kussowo, Krcis Bromberg, rnit 426 116 und 5226 „16(Hr1111d- steuer-Reinerttag, wurde vor 8 Jabrcn mit 420100 «js- bczablt, 16111 Aus dem Marienburgsr Werder wird ge- mcldci: ein (Gut von 30 11a, also ein 11titiclgr0ßcs_ (5,1111, wklcbes im Jahre 1883 mit 223 000 016. bezahlt Wordkn ist, ist im Jahre 1885 im Zwangsverkauf mit 162 000 016 bezahlt worden._ gemeldet aus Westfalcn, wo ein Hkrabgang dcr K*auf- und Pacht- reise bis auf 50% konsiatirt wird. ngaben find auch positiVL und auf Thatsachen bcrubkndc Wabr- nchmun en. _

J komme nun zu dcm Punkt dcr stetgknden Verschuldung dcr ländliche'n Bevölkerung. Jn dicser Be welcbe angesteüt worden sind, noch nicht alten Datums; das ist ja obne Zweifel bedauerlich, aber wenn [16 uns auch aus ncucrc-r Zeit erst borlicgcn, so wird man diesc" Angabsn doch_darum cine besorrdcrc BSÖLUWUJ bcimessen kiinncn, wril fick) sicher in dkn 10131811 Jahren, wie ich ebcn ausiicfübrt babe, nicbt cine Steiacrung der Boddnprcise VOUZOJLU bat, sondern im bcstcn F0112 ci11 Stilirtand, vielfach ein Jahre eiiie Aufnabmc fiir die _Zunabme Gksammtkrgcbnisic bkrviclfältigt

regelmäßigen Zwei Verhältnisse zu ver Ministerium in Preußkn Enquete iiber die Lage

bin durchaus geneigt und werthen Thatsachen so weit wie möglich noch bin in diescn Bestrebungen aber vielfach an

kommen, die nicht in ddr Leistungsfähigkeit des landwirtbscbaftlichen Verwaltung lic'gcn, sondern die in der Uebi'r- biirdung der Sckbsiverwaltungsorgane und der sämmtlichen Verwal- tungsbeamten der Monarchie likgen, die mit Aufgaben neben großen organisatorischen daf; ibnen nach dieser Ick würds auch glaub um das zu erkennen, da die einer sch1veren Krisis Krisis Hinwegzubelfen, man quuetcn verlieren kann, sondern daß das, ort und in geniigkndcr „Weise geschieht. fich meines

gänge konstatirt werden.

bereit, nach jeder

_staiistiscbkn und sonstigen Ansgabkn überlastet sind, so Richtung nicbt wobl WLÜLU'Ö znzumutbcn ist. [en sprechen dock) gcnug, ß, wknn man iibcrbauvt die jetzige Lage? als ansieht, wenn man geneigt ist, dann nicht Jahre über die

um 360 000 .“ verkauft. en, die angkfiibrfen Zal)

Dasselbe wird „_ , Anstellung von Meine Herrcn, 0110 dicxe beiden was man für zu thun richtig hält, dann soi in diesen Grenzen [)LWLgT

Verbündeten RegiLkUanli,

Erachicns die Nach dcn vorgesÖlagcncn gegenwärtigcn Getreidrprlise, selbst 11121171 sik, was 11 Erfahrungen nicht gcschcbcn wird, in vollem Maße cinirctcn, noch nicht das Mittel der 18131011 zcanak) es in keinem Falie übersteigen. Arbeitslöbne gegeniiber Konsntnknt wird dur l'cläsiixit wsrdcn. Ich würde deshalb giaub Sätze riwtig bcmxsrn sind, und ich w auf eine Herabmindcrung dcrsclbsn zu dknk“ so mag man fie so geben, daß fie gsniigen kann.

Ich kann vielmehr den chankw . im Deutschen Lan

zicbung find die Erniittclungsn, Sätzen würden die nach den bisherige re erreichen, WEnn man dcm die gestisgcnsn Hält, so kann man mit Sicbérbeit sagen, der 0rgcsch1agencn Süße nichi ?11, daß di? [“okxiLi [agenrn nickyi cmpfsblkn können, Wiki man Abbiilfk,

ck die Höhe dcr in dkm chien

drr Hypotbekar - Vsrschuldung. _ gang versikbrn und ibm fOiJi'kT, dwirtb1chaftsraib [)erdorgctréien ist, dcr ers außgedrückt ist in einer Resolution des dem bobkn Darnack) soll dkn

Erviclfältigi wcrdcxx könnkn. Hypotbckarvcr1chu1d11ng Ick) glaubk, 615 bier nicbt bésdndcrs 0affiibrcn ckzaraktcristiscb ci dcr Sicigerung Rechnung zu zicbcn,

Gesckywindigkeii nicht im Druck haben b Disse Aufnabmcn fübrcn die Zunahme dcr getrennt auf für dcn ländlichen _1111d städtixckw die Zahlen fiir den siädtisckxen Bs _ zu müsstn, weii si: 11181le8 Erachtens nicbt bcsowdérs find, jedinfails vcrschicdcnkrD€1itmig fäbig. Es ist b dc'r städtischen Verschuldung offsnbar in Wachsen der großen Städts anäbrlicb dknWertb bon bidbcr bcnußten Grundstücken plötzlich und das; bei der großartigen V aÜjäbrlicb eine Mittelstadt zur Untsrbringung von 30 bis 40 000 Menschen zu bauen bat, ncuc Wcrtbe geschaffen werden, steigende Hypothekarbersch111dUUg wabrschéinlicb bier in ei Verhältniß steht mit der Steigerung dar vorhandenen Boden mit der Schaffung ganz neuer Werthe. nicht hier anführen zu folien, obgleich [ egen smd die Zahlen fiir die ländliche im Jahre 1886/87 summa 511111111 erichts-Bezirkkn der Monar illionenvollzablcn nennen, it erlauben, die übrigen Zabien bki 624 Millionen, zur L0schung fin also in dem Zeitraum eines einzigrn Jabres in Versckxuldnns von 133 MiUionen zu konstatiren. Verschuldun michi wahrscheinlich für 111öglichcrweise

auck) besond wirthsch0ft8ratbs,

xxmssn die Fakultät gewährt werden, 1011811 eine Herabsetzung der Zölle bis

Vérbiindcten in gewissen TÜKUCUmgI- auf drn Bcirag der jetzigen Herren, ick) znwifle, da[; die ykrbiindsten Regi?- bmén und daddn (Hebmuck) machen Unsichckbkit und 81116 Ungewißbsit in keiner Weise wünschensMrtb ist. ßkkUW eintreten, 101112 cine unor- edürfniffc cintretcn, erufung des Reichs- be'rverkstclligen, als

vorzumhmen. rungen dicse wiirden; es wiirde dadurch eine die Vérbäitniffc kommen, d SOÜtc der Fall 611161: Gesan1m1mi wartete Preissteigerung der nothwendigsikn Lebknsb dann ist es mrim's Erach1ens viel leichter, durch gewöbnlicben Wege eine HrrabseZung zu eine solche unbestimmte Vollmacht auszusprechkn. Ich möchte aber auch empfehlen, nicht an rüttkln. Es tritt in der landwirtbscbaftlichc: bei genauen und tiefen Kennern schaftlichen Vkrb-“ältniffe, Amerika und in Indien, obwaltenden Ver daß möglicherweise mit der jeßigen Höhepunkt erreicht sei; es tritt die beste Land bereits okku Wesentlickwn Ma dortigen flüssigi des Erwerbs zuwendst aufgiebt, weil er schon Um' Es wird fcrncr dic Bcbau die Transportkosten, sowohl Minimum crreicbt isi --, un

zum Wert!) von Bauplätzen steigkrt, autbätigkeit, die ja 3. B.

sl) daß die nam gewissen wertbe, bezw. Ick) glaubc_als0 diese Zahlen e zur Vcriügung ftcben; dcp Verschuldung folgende: arum in den Ober-Landes- chi? 624 Mil1ionen - ich wiU bloß die n stenograpbiscben Bericht Werden Sie mir zufügen _ es find also eingétragen d gelangt 490 Millionen. Prsußen cine steigknde

Daß diess steigende Meliorationßzwecke, für produk-

dcr Höbe dcr SäiZL zu _ 1 Literatur, und zwar ntckzt 5108 der Heimisckxen landwirtb- sondern auch der in andren, neuen L _hältnisse die Ansicht hervor, Produktion jener Länder ein gewisscr _ _ Ansckyauung Hervor,

pirt _1st, daß auch dort die Produk ße gkstieaen [md und weiter steigen werden, bältmffcn leichter wieder sich a [; man den Wéizcnban schon jetzt entabel geworden ist. ptung aufgestellt, daß auch in vom Osten als vom Westen, d ein Minimum giebtcs in a das Minimum find Selbstkosten ___ daß auch in dc möglicherweise sin Minimum erreicht ist,

Geschäftsmann - und das sind Gkscbäft werben widmen *- nichi im Stande ist.

richtig, handelt es sick) blos um einen auge übergehenden Notbstand, dann ist es auch izt wirksam halfen kötmen. unß ist Prophetengabe Verlieben, es kann also „„Wir haben das Minimum der Preise crre'icht' Säße so benußt, um die landwirtbicbaftlicbe Bebölkm icrigkeiten dcr jeyigkn

atriotiscbes Werk _ Reichstage ebenso- WtUe vorbandcn ist, dem Kern der Wehr- und Mähr: bcifen und ihn leistungs- u 111 der Lage ist.

strigen (5.) Sitzung fortgeseßter

betreffend die der Abg. von Helldorff; _ Ausonahme meSwegs um das Interesse e, sm_tdern um ein eminentes schaftlichen Lebsns; denn die thschaft noch fernerhin Getreide Lebensfrage der ganzen lands, Ungarns, Amerikas

Bedenken, allerdings einen Schußzol] um daß billig produzirte aus: 11 Deutschland fern zu halten; dem ausländischen verschließe, 6 sich verrin ern würde. Getreidezölle

zahlreichen Petitionen für urch eine Agitation zu vielmehr von allen Int s unterschrieben, hören möchten.

_ _ Industrie könne der L kosten mcht wtllkürltch verringern, die habe, seien melmehr der Landwirthschaft angesicht kurrenz des Auslandes sei un

daß ddrt das tionskosten im daß man in den

Das ist möglick). --- Bkzug auf vieileicht auch das [len diesen Dingen, n Transportkosten untLr das Herabzugcbcn ein 8191118, die [ich diesen Gc- Ist aber diise Anschauung nblicklicbcn, um einen vor-

richtig, die S

da[; in sämmtlichen Ober-Landes gungen die Löschungen weit übersteigen, Landeßgerichts-Bezirke, in denen das umgekek) cn sich für die überwiegenden Löschungen sebr die kcineswegs ein Beweis fiir den etwa find. Es übersteigt nämlich die Zahl der ntragungen im Ober-Landesbezirk Kassel. 1111 14 Millionen und Löschungen von 24 [us der letzteren von über sonst erfreuliche Ziffer en abgezablt sind, son- Grundbücber angelegt ngefiibrt ist, und das;

Statistik ergiebt, Bezirken die Eintra die beiden Ober- bältnif; drr Fall leicht Erklärungen finden dort gestiegenen Wohlstand Löschungen diejenige der Ei Dort sind Eintragungen v Millionen zu konstatiren, 9 Millionen.

Nicnmndem von Niemand sagen: ; allein möglich ist es

also bikk ein normrren, daß sie AÜein, leider erklärt [1 wahrscheinlich nicht dadurch, daß diese Schuld dern sie erklärt fick) dadurch, daß dort neue sind, daß die preußische Grundbuch-Ordnung ei also wahrscheinlich im Aufgebotsberfabren eine sl) alten, längst nicht mehr validen Hypotheken zur Auch diese Differenz würde eher nach der Zahl d

Der zweite Ober-Landes tragungen übersteigen, ist wenn man das so liest. 42 Miklionen, steigen also die Cintragun klärt sich auch das Wok) kommisfion, die bis gekauft hat, größtent eine Abstoßung und Löschun hier ist eine erfreuliche Abnahme der Vetsch

Ein ähnliches Verhältniß ist ituirten Ober-Landesqerichtsbezirk zu konstatiren

andeéigerichtsbezirk Stettin. Do: und für 22 Millionen Löschunge der Eintragungen auch noch die Löschungen, licher Weise, leider ist aber auch hierfür ein ck die, daß im Stettiner B en und dann o daß also wahrscheinlich die beziffern, die _mit diesen Tra _ 51er das an sich günstig scheinende Bild

?rren, ei_n Weiterer Beleg für die fich mindernde tt der landli-chen Bevölkerung würde in der Sub- seit 1881 eine 1" tionen durch die

einen Anglcick) bieten können, zu erhalten, ihr über die Schw tblaxie Hinwegzubclfen, achtens ein großes wirthfchaftlick) richtiges und 1) gkleistet. Ick akbe mich der Hoffnung bin, das; im wobl das Vcrständniß wie sichkr der gute

wichtigsten Stande im Lands, wklcher dcn kraft rcpräscutirt, nach besten Kräften zu

fähig zu erhalten. soweit der Reichstag da;

er Verschuldungen zu

gerichtsbkzirk, wo die Löschungen die Ein- ck) das würde offenbar iibkrraschen, Posen _bxtragen die Neueintragungen 50 Mtlbonen, die Löschungen über- en um 8 Millionen, die Thätigkeit der Ansiedelungs- 20 Millionen Mark Güter dort bei welcher Gelegenheit natürlich cken stattfand. Also auch ulduxm nicht zu konsiatiren. acbst anscheinend best- _ . (Es ist das der Ober- t find fur 25 MiUionen Eintragungen 11 erfolgt, also bier überwie aber doch bloß naheliegende Erklärung irk auch erhebliche An- ür die Köni liche Hof-

die Löschungen _ _ ab“ [“der - Im weiteren Verlauf der ge Reichstages hung deS Gesetzentwurfs, Abänderung des Zolltarifs, politischen daß es si eines einzelnen Standes handel *ntereffe des gesammten Wirth rage, ob die deutsche Landwir olle bauen können oder nicht, Durch den E

drückt zu werden, auszusprechen: seine Partei wolle haben, der hoch genug ländische Getreide möglichst vo

eyt für gegen eils 3111) basis, a von Hypotb

) hier ke

nden nämli e einmal für die Stiftun kammer stattgefunden haben, die [:ck auf einige Millionen verbunden gewesen sind, auch noch verschlechtern.

Leistungsfäbi S_aiistik zu finden sein. ufnabme der ftattgehabten Subbasta Die Zahl der Sabbastationen hat im Jahre 1

bscbaftlich benutzten -Reinertrag von 913675 „58 Die

81 regelmäßig vermindert;

Subhastationen mit einer F ,Grundsteuerreinertiag von 823000 „46 dem“ leßten Jahre wieder cb übersteigt d Grundsteuerreinertra

andwirth chaft und er habe kein

der Ertrag der Getreidezöl! richte statt.

real der *latidwirt mit einem Grundsteuer Zwan sverkäufe hat sich seit 18 dersel en hat 1885 nur 10 309 88 000 da und einem Dagegenist sie in die Höhe der alten Zahl, jedv Fläche und der Jahre 1881. schlechterung

man aus den

durchaus nicht d seien; sie würden wahren FanatiSMU Richtung sie ange hältnissen in der

und dieselben Flächen von 106957 119. Stande gekommen _ eressenten mit einem leichviel welcher politischen m Gegensaß zu den Ver- andwirth seine Un- ne, die er zu zahlen enderun im Betriebe _ _ _ wach enden Kon- möglich. D1e erweisung auf den

gestiegen, zwar nicht auf er Flacheninbalt der sub- Zahl vom e- ne positive Ver- nachzuweisen.

gen. Eine

stetig gestie s der tägli

leßten zwei

AnbauvonHandels ewächsenseider reineHohn,dennd * ..

6:1) der GroßYrutzdFesißle überhaupt nicht befassen. HI'"

steuer sei a erdings eme schwers Un erecht1gkeit gegen d': Landwirthschast, aber gegenüber der Noth age und der Konkurr Te des Auslandes hätt? ihre Aufhebung nur die Bedeunmg eie" Bagatelle. Und wenn man erst die zum Anbau fähige Grun? fläche vermindere, siehe man schon sehr nahe dem Abgrund ("Z : Kaufpreis für Grund und Boden habe nie und nimmer iti ein e direkten Verhältniß zur Rente des Bodens gestanden, dabei em noch verschiedene andere Faktoren mit. Der Abg. Reichénsper

frage, warum haben die Herren zur Zeit einer iibergroßsn Prei? steigerung so theuer gekauft? _ Der größte Theil dEr Grund: besißer habs doch nicht frsixmllig gekauft. Der Aba. Rickert habe über dieZollfragen Ansichten geäußert, die vor 25 Jahre maßgebénd aéwesen. Seitdem hätten sich diE Verhältnjsn zwischen Fwihandel und Schußzoll geänd€rt. Auf Export mie gewißfene Länder, wic das damalige Deutschland und heuti Rußland, verlangten Eine andere ZoÜ: und Handelspolitik Bei den Schlußfolgsrungen in Bezug auf Preis: bildungen werde oft leichtsinnig operirt. Der Schuß- dcs deutschenEifens gegßn die englische Einfuhr habe den Preis in Deutschland verringert. Handle es sick) nun wirklichum dis Vertretung der Interessen eigenniißigsr Agrarier um Junkerinteressen, Großgrundbesißer : Interesstn? Der , Ah,] Rkichcnsperger halte es für Eine unanfecbibarß Wahrheit dciß nur der Vortheil von dsr Höhe dEr Getreidepreise habe, der mehr Gstrside produzirs als konsumire. GEMÖS dis kleinen Landwirthe in Baden wollten nocl) köhers Zöile, bis 10,41 und noch höher. Nicht nur die Besißer von mehr als 5113 hätten 6111011 Vortheil von der Zollerhöhung. Gérade in der Heimakh Nsickxenspcrger's, in der Rhsinprovinz, habe der mitt: lere bäuerliche Grundbesix; Überdieß» nur wsnig Über 5116; ein Be: sitzer von 509110113911 gehöre 161011 zu den verhältniszmäßig wohlhabendsn 230112111. Alle di€sc miifztan Getreide vsrkaufen um zu existirsn und ihre Steuern bezahlen zu können. Nach, 0911 Motiven seien dirskt an der La11dwirtl*»schast Lima 25 Millionen, mebr ach di? Hülsta drr deutschen Bevölkerung

5611100191, dazn käme noch die große» Zahl dEr indirekt Vs;

theiligten: Handwerker, Stsllmacher, Schmiede, Sattler 2c.

Und wer [19118 die Konsumenten fiir die iibrigen Jn: dUstrien? Wenn man der Landwirthschaft nicht [)x-[ss, säge man den Ast ab, auf dem man siße. Die wirklicbß, sichcrs Basis fiir die Industrie [1ng nicht im Ausland?, sondyrn in einem wohlhabéndc'n kon: funktionsfähigen anands. Deshalb müsse England [1815 für seiite Existenz zittsrn. Auf die frühere Vrotpolitik, die T119ucru11gspolitik, sehe man ]“th als auf cinen iiber: wundeneu Standpunkt herab: statt ciner Theuerung müsse man cht ciner Entwerkhung vorbeugsn. An den jetzigen Zuständen sei unbcstreitbar der Börsenverkehr schuld, der statt [eines wirklichen Berufs dsr Vermittelnng des Handelsverkehrs, sich einem wüsten Mteresse11spiel hilnglW. Mit RÜcksicht auf

Yutrag iiber die Brotprcise sei zu er- wähnen, daß die Brotpreise der absteigenden Tendenz ddr Getreidepreise nicht gefolgt seien. Diese? Frage interessirs ailsrdings nur die Großstädte, da auf dsm Lands sich Zeder selbst sein Brot backe. Wenn die Getreidepreise auf einem gkwissen Niveau erhalten werden müßten, so seien auch im Verhältniß dazu die Brotpreise festzulegén. Nur durch intensive Wirthschaft und Ansannn:' lung von Kapital könne man ein genügendes Quantum bauen. Dann werde auch lohnende B€fchäftigung fiir den Arbeiter vorhanden sein, und das sei die beste Art einer 1111187611 Kolonisation und die Grundlage vernünftiger Sozialpolitik. Die rückwirkende Kraft des Gesetzes sei noth- wendig, um der Spekulation während der Verhandlungen nicht Thür uud Thor zu öffnen. Gewisse Korrekturen unbedsutender Art könnten immerhin eiiilretén. Zu [einem Bsdauern sc'i nun die Mehrheit entschlossen, die Vorlage an eine Konmrission zu verweisen. Er warne davor; der Handclsftand habe das größte Interesse an der baldigen Entscheidung der Frage, Und einc Erörterung in der Kommission iiber die GLtWidLJÖilS sel vöÜig wertblok“. In der zweiten Lesung könnte man alLenfalls diejenigen Punkte, die eine genauore sackwerständige Priifung erforderten, wie dic Miihlenfabrikaie u. s. M., an eine Kom- mission VérWLisLn; in der Hauptsache müsse absr die Meinung

den vorliegenden

im Plenum feststshen.

Der Abg. Gsibel erklärte: er soi beauftragt, im Namen der MSMhLit seiner FWLMÖE zu erklären, daß sie nicht nur gegen die RegieruxrgSvorlage, sondern gegen jede weitere Er- höhung ddr Getreidszöllo stimmen würden. Schon die Zoll- erhöhung von 1885 habe die Landwirthe enttäuscht, ganz natiirlich, weil der Handel gswußt habe, das; eine Erhöhung kommsn würde und eine große Quantität Getreide aus dem Anslcrndc nach Deutschland geschafft habe. Dikses Ee- treide ski augenblicklich nicht gebraucht wordsn, 11a"? aber 1886 auf den Preis drücken müssen. ISW liege die Sache ähnlich, und die Schuld trage der Minister Lucius, dor im Friihjahr im Abgeordnetenhaus? die Zusage oder die Wahrscheinlichkeit ausgesprochen, daß Vreu 811 im Bundleatl) eine Getreidezoüerhöhung beantragsn wiirde. Der Preis dees Getreidks sei jedoch nur ein Faktor bei der Berechnung des Ertrach dcs Getreidebaues, der andere Faktor sei die Menge dss gebauten Gstreides. Der Mimiter

ucius meinte, eine Enquete wiirde». zu lange aufhalten mid zu schwisrig sein. Er (Redner) wünscht: 111111 gerade, daß die Landwirthe klar und offen ihre Bücher zur Vsrfiigung stellien. AÜerdmgs wäre diese Enquete schwer. Denn, ohne sstnen

Berufscienoffen zu nahe zu treten, erkläre er ruhig: unter ]

Landwirthen hätten nicht 10 eine geregelte Buchführung. Zur * doppelten italienischen BuchfüZrung brauche auch der Land- _ ildeten Geschäftsmannes; ak???

auch die einfachste Buchführung fehle, wenigstens ÖM" Bauernstandc. Er habe nun eine kleine Privatenquete veran- staltet und führe ein Beispiel an, das typisch sei: „Das GUT umfaßt 500 Morgen und hat reinen Getreidebau und Blei)- zucht. Die Preise, welche dies Gut 1881 resp. 1886 c1'z1e_lte, sind folgende: _für Raps: 12,70 «16. resp. 10 „16; «für Welz?" 12,25 resp. 7,85 «16; fiir Roggen 9,90 resp.6,75,/16;fiir Hafer 8 rejp; 6 „16 Der Gemmmtertra aber betrug 1881 nur 23 702 „:x-z., 1886 24 091 «46 er wirklich gelöste Be- trag für das verkaufte Getreide betrug 1881 13129 „46- 1886 13 541 «16 Der Vrutto=Erlös ist also nicht gefallen, sondern gestiegen. Die Yroduktionskosten betrugen auf jenem urchschnitt 10609 «15., 1881785

10101 «, 1871-75 10428 „11, sie sind also nicht hoher eworden.“ Unleugbar sei eine Nothla 9 eines Theils der _ Zern die Einnahmek!

aus dem Getreide gegen 1871-75 gesunken seien. Wie sei dem abzuhelfen? Eine Erhöhung der Getreidezölle, also der

wirth die Hülfe eines ancZgo

Gut 1876-80 im

andwirthschaft wirklich vorhanden, info

'de reise, werde Einem TheZil dßr Landwirthe wirkliche Getrel P fur eme Reihe von Jahren.

bringen, aber nur gen Kalamität bestehe

Rettung aus der Güterpreisen. jeßt vollziehenden Gßsundungsprozeß nicht g der Getreidepretfe unterbrechen. ls ein süßes, aber gefährliches Gift. Proz. der Landwirt

durch eine Diese?- Mittel

hß, baue mehr Getreide, sich im Meiningenschen r Vrotfrucbt auf den Kopf der amilie von 10 Köpfen ., also 120 Pfd. pro

' te Theil, 25 klems ___le brlauckw. m esehen, m_teme Xlecxtiölkerung ftelcn. backe jede Woche 20 Brote zu 6 P Woche, das mache etwa 6 011224 Pfd. pro Kopf auf das

von_ dem Bedarf an Weizen zu Koch: Meiningen würden durchschnittlich pro

sprächen 7 Eine bäuerliche

Jahr, ganz abgesehen

5 ck '

1 en 485 Pfd. Brotfrucht gebaut. YoJiZwmen bosiße, werde auf 51/9 Morgen 26 Ctr. 27 Pfd. ontstucht bauen; er werde, aber zum Verzehren, auch wenn er weder Knecht nock) Magd, sondern nur Frau und Kinder 32 Ctr. 50 Pfd., zur Aussaat 51/2 Ctr. also 11 Ctr. zukaufen müsseii. bäuerlichen

, im Ganzen etwa 38 CW.

dem großen 75 Proz. Landwirthe Liner Erhöhung der Gétreidepreise NUZM ganz entschiedsn 11icht._ Der kleins Landmann sei in der RWE]. mit seinen Ersparmsßn nach der Ernte zu Ende. Darm werde das Getreide Taxi und Nacht gédWsChEU, nach der Ernte aber senen die Preise gsdrückt und er müsse sein Getreids billig verkaufen, um seine Schulden,_ Steuern, Hypotheksnzinsen u. s. m. zu bezthen und schl1€ßl1ch im Winter Mehl und Brot zu emem mel höheren Prrise kaufen, als er sein thrside vsrkqust habe. Einzelstaat helfen durch _cm gerechtes Steuersystmn, Ent: lastung der Gemeinden, Erleichterung der Melioration, Errichtung von La11deskultur-Nmttenbanken _und durch einen gesicherten Kredit. Der Landwirtk) selbst müsje sich zu helfen suchsn durch eine rationelle, dem Kulturfortschritt entsprechende Wirthschaft, Zollsrhöhung

Bevölkerung.

Hier könne

ländlichen einen ganz kleinen

er werde absr um so LhEL' schwinden, [öhnung der Geldlöhnung Play in hohem Maße vo

als die Natural- ein Usbergang, zogsn habe. fluß der GetreidezolWrböhung Dieser Einfluß werde ein

der sich bereits besondcrcr Wichtigkeit sei der Ein auf Industrie und Sozialpolitik. _ ungünstigsr sein. Das Ausland werde naturgemäß in seinen schädigenden Maßregeln gegen die deutschs Industrie fort- ZoÜerhöhung Vrotprcis wirke. Diese! Frage WZ Brotpreisss lass? sick) nur von Ort Wenn eins Vertheuerung des Brotes eintrete in Folge einer allgemeinen Kalamität, 811182“; Kriegs: [1111915 odLr einsr Mißsrnts, so werde der Arbeiter, W611]! nicht gern, so doch ohne Murren diese Erhöhung des Getreidsprsisss tragen, wisse er aber, daß ste Eine Folge der sei, dann werde er verbittert. Der Abg. Gehlert meinte, alle frsihäudlerischeu Reden

zu Ort béantworten,

ZoÜerhöhung

trieften von der sittlichen Entrüstung, welche das Frei- händlerherz über dieses Vorgehen ?mpfinde. Man übersehe dabei voÜständig, daß die Arbeiter sich wohler befänden,“ als in anderen Ländern; sonst würden dte Amerikaner hier ein- wandern, nicht deutsche Arbeiter _nach Amerika. Er komme auf eine Anfrage zurück, die er seit den leßten Tarifdebatten an die Herren vom Freihandel habe stellen wollen. Wenn ein Volk mit einer Mtlüarde Einkommen, an 60 Millionen Mark davon_ für Getreide auf: wendy, so müsse es sich diese 60 Millionen am Munde ab- sparen. Aber was sei die Wirkung dieses verminderten Kon- sums auf die Produktion, oder auf das, was man das Kapital neime? Wenn also durch die Erhöhung der Lebensmittelpreise in der ganzen Welt das Loos der arbeitenden Klassen nicht schlechter geworden sei, so sei das nur dadurch möglich gewesen, daß entweder die Arbeiter einen höheren Lohn zur Bestreitung diessr Bedürfnisse erhalten hätten, oder aber, daß die Pro: duktion das von ihr gelieferte Quantum zu einem biiligeren Preise abgegsben habe. Die ganze Mehrbelastung werde also nothe dedig von dsn Schultern der Arbeit auf die Schultern der Produktion abgewälzt. Die VolkSwirthschaft sei eine Erfahrungs- wissenschaft, die Lehrsäße des Freihandels seien aus der Zeit von vor 70-100 Jahren geschöpft, und seitdem sei auch nicht ein einziger neuer Gedanke in dieser Söhnke aufgetaucht. Die Freihändler sagten, die Getreidrzölle wiirchn den deutschen Export schädigen. Wie könne das geschshen, wenn sie die Löhne nicht erhöhtén? Der Börsenmann, der Großhändler sei der eigentliche arme Mann, um dM den Freibändlern dag; Herz blute. Die einfache Logik lehre, daß die Massenarmutl) die ndthwendige Folge der inneren Natur dss Manchesterthums ist. Mit den Getreidezollen werde das Einkommen der Börssnleute und Großhändler verringert; verwissdn. .Was aber beweise es, wenn Hr. Geibel und Hr. Rickert Lsute kSnnten, die infolge der doppelten Buchführung besser wegkämen? Sei der Preis der Produkte gesunken und seien die Kosten der HersteÜung um 331/3 bis 50 Proz. höher geworden, so siche es doch prinzipiell fest, daß die Landwirtl): schaft heute unter unmöglichen Bedingungen arbeite. Einzelne 2111811011111811 bewissen nichts für den Durchschnitt. In die- selbe_Richt1mg gehöre der gute Rath, die deutsche Land: wirthschaft möge auf Kosten der Körnerstiicbte sich mehr und mehr auf einzelne Artikel, Viehzucht, Gemüsebau 2c. einrichten. Dabei werde iibersehen, daß diese Frage der Existenz der Landwirthsckxaft mit der Existenz dees Vaterlandes selbst zusammenfalXe. Eine darauf gerichtete Geseßgebung würde ein Verbrechen wider das Vaterland ssin. Man habs die Wollzucht verfallen lassen, man habe den Zuckerriibenbau ins Treibhaus eseßt; man brauchs aber für die Landwirthschaft Gefcße, wel 6 sie nicht auf daS Treibhaus und nicht auf Spezialartikel verwiesen, sondern welche sie schützten in ihrem Inhalt innerhalb der natürlichen deutschen Bedingungen. Es sei eine große Thorheit, zwischen Industrie und Landwirthfchast einen Gegensaß künstlich zu erzeugen oder finden zu wollen. Gehe die Landwirth: schaft zu Grunde, Ufo verliere die Industrie 20 Millionen

[i_ÖééKNéiUULMTZU-Éé[??_Thatsache- déß,_§iiiikéé„§_eé_§0?_r JW?-

als die deutsche FreihandelSWeisheit ihre; größten Triumphe gefeiert habe, Amerika von den Schußzdüen auf die Probi“- bitivzölle übergegangen fei. Außer England habe kein Kultur- staat einen niedrigeren Tarif als Deutschland, 11115 der_fran- zöfische Freihändler wäre mit dem deiztschen Tar1f_zufrteden. Er halte es geradezu fiir das Gefährltchfte, _daß die deutsche Yndustrie in Folge einer durch Menschenalter hmdur durxh den ; reihandel zerfreffenen Geseßgebung gezwungen gewe 611 set, _stch hauptsächlich auf den Export ein urichten. Deutschlatzd müsse 39116 Zaben, um die natürliche Ueber egenheit der auSländtschenArbxnts- edingungen aUSzugleichen und um an_Stelie de_r seitherigen freihändlerischen LiebeSphrasen Waffen in dW Hände zu be- kommen, sich ge en das UebelwolXen der Ausländer zu wehren. Der Getreidezo sei namentlich den Russen ge enüber das einzig wirksame Mittel. Namens seiner politts en Freunde habe er noch zu erklären, daß sie der Vorlage in überwwgendezr Mehrheit,beinahe einstimmi im Prinzip zustimmten, daß sie dagegen in Modalitäten di erirten. Eine Mehrheit sei zwar gegen die Ziffer der Vorlage, sie sei aber durchaus für eme zweckmäßige Erhöhung der Getréidezöile. Endlich beantragten sie die Niederseßung einer Kommission von 28 Mitgliedern.

Der Abg. Lorenzen äußerte: Allerdings [ohne die Land- wirthscbaft nicht mehr so wie früher, aber in vielen Fällen bei guter Bewirthschaftung sei sie dennock) lohnend. Bei der Be: rechnung ddr Rente eines GrundstÜckS kämen viele Fragen 111 Betracht, 3. V. 01) ein Grundstück zu theuer gekauft sei und namentlich ob ökonomisch und rationell gewirthschaftet werde. Die Landwirthschast leide nicht 0118111 Noth, sondern auch andere Geschäfte, 3. B. die Eisemanustrie, dies auch unter Schleuderpreisen [Side. Zn Schleswig Holstein habe man sich berdits bemüht, mit Selbsthülfe der Noth entgegen- zutreten. Die Hauptsache sei eine rationelle Bewirth: schaftung der Güter. DiE Kornpreise würden vielleicht durch die ZoÜerhöhung steigen; was aber würden die weiteren Folgen sein? Er sei ein Freund der Landwirthschaft, speziel] des Großgrundbesitzes, 11 er als Reichstag8mitglied könne er nicht der Bevorzugung der Großen gegenüber den Kleinen zu- stimmen. Dieses Geseß werde wiederum ein ganz gefährliches Ding gegenüber den Sozialisten sein. So seien auch die großen Brennereien vor den kleinen, diE das beste Produkt 1i€ferten, bevorzugt worden. Ueber die Vorausseßung, daß die Preise steigen würden, sei man durch dieÄollerhöhung von 1885 eines Anderen belehrt worden; sicherli werde aber von Neuem eine Unzufriedenheit und Verheßung der Arbeiter gegen die Landwirthe die Folge sein. Für ihn liege darin die Hauptsache. Wenn LS dem FürstenBiSmarck gelungen sei, seit vielen Jahren die Klippen zu umgehen, welche Deutsch- land in einen militärischen Krieg hätten verwickeln können, so werde das Reich durch diese ZoUpolitik in einen politischen Krieki kommen, der viel gefährlicher werden könne als ein wi_rk__ichsr Krieg. Deshalb müsse LL" bitten, die Vorlage ab- zu 6 nen.

Ein Vertagungsantrag wurde angenommen.

Nach einigen persönlichen Bemerkungen vertagte sich das Haus um 41/2 Uhr auf Freitag 11 Uhr.

1. Steckbriefe und 1111tersnchung§=Sachem 2. Zwangsvollstreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. dergl. 3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen_2c. _

4. Verloosung, Zinsnglung :e. von 5ffentltchen_ Papieren. 5. Kommandit-GeselUchafien auf Aktien u. Aktten-Geseliscb,

. , . “?. Wochen-Ausweise der deutschen Zettelbanken. Oeffentltcher Auzetger. ., 9" Tbeater-Anzet en. ; In der Börsen-Beilage.

“Be“rßf'sYÉZZ-o'ffeßsséßzfien.

10. Familien-Na richten.

Bei Unentschnldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund dcr nach §._ 472 de;]: Strafprozeßordnung schlag belegt. _ von dem Königlichen Bezirks-Kommando zu Frank- Saar emiind, den 29. November 1887. Kraftloserkiarung erfolgen wird. furt «. Oausgesteliten Erkiärungen verurtbeilt werden., er Kaiferlicbk Erste StaatSanwalt. * Kattowitz, den 25. November 1887.

Seelow, den 31. Oktober 1887. Boese, Gcricbißschrciber des Königlichen Amtherichts.

1) Steckbriefe uud Untermckxungs - Sachen. Stechbrief.

Gegen den unten beschriebenen Kaufmann Hugo Wittenberg, am 22. Juli 1856 in Rawitsci) gc- boren, welchcr sick) verborsien bcili, _foll eme dur_ch Urtheil des Königlichen Schöffengxxtckßs zu Berlin vom 8. Februar 1886 erkannte Geiangmßstrase von zwölf Tagen voUstrcckt werden. _ _ densclben zu vrrbaftcn und in das nachste [Gericht?- gefängniß abzulisfern, fails er nicht nachfrasklck) die an kksikk Stelle erkannte Geldstrafe rnit fech§ztg Mark bezahlen soUte, _

Berlin, den 23. November 1887.

KönigÉicbes Amt

([1. . Veschrcibung: Mic

Es wird ersucht, der Wciwpfiicbt:

Beschluß.

Nack) Anficbt §. 140 St.-G.-B. und §§. 480, 326 St.-P.-O. wird zur Deckung der die Angeklagten anz Xaver Hmm von Gottenheim, tio Redle von da,

Karl Fricdricb Fuchs Von Ihringen,

Igericht ]. Abtheilung 93.

r 31 Jahre, Größe 1 m 79 0111, Statur schlank, Paare schwarz, Stirn boch, Bart schwarzer VoUbart, Augenbrauen scbwarz, Ngs_e ge- wShnlich, Mund gewöhnlich. Zabne vollstandig, Kinn spiL, Gesicbt _ _ Sprache deutsch; besondere Kennzeichen: keine. Steckbrief.

Gkgen den Kätbner Michcl ij8 aus Jodekrandi, Welcher flüchtig ist, ist die Unteryuchungshaft wegen ' Es wird ersuckyt, densgben zu v_erk)aftcn und in das nächste Justiz-Gefänqmß abzu-

Rufs, den 25. November 1887. Königlichcs Amtsgericht. Steckbriefs-Erledigun . _

Der diesseits unterm 1. August 1). 8. hinter den Lkbrling Arthur Gabriel, aeboren am 5. J [ wegkn Hehlerei _ _ F. 111. 1). 532. 87 erlassene Steckbrief wird zuruck-

Verliu, den 29. November 1887. Königliche Staatöanwaltsehaft [.

Maier Bloch von Ihringen zember 1886 berechneten [)öbt hat, das Aufgebot beantragt. __ _ _ _ Der Inhaber des Sparkassenbuches wird aufge- Konigltches Amtßgertcbt. fordert, spätestens in dem von Gr. Amtsgericht Tri- __„_„„„„_ berg auf den Gerichtstag in Furtwangen am [42372] Mitttvoch, den 16. Mai 1888, Vormittags 9 Uhr,

niöglickykrtveise treffenden höchsten Geldstrafe und Kostkn mit zusammen je 400 „FK - Vierbundert Mark das diese Angeklagten dereinst zufallende. im Deutschcn Rkich befindliche Vermögen in Höhe von Vierbundert Mark mit Beschlag belegt. Freiburg, den 15. Novsmber 1887. _ _ (Großberzogl. Landgericht, Strafkammer 11. anberaumten Auf ebotstermine seine Rechte anzu- Mtelchen, Anna, geb. Grsgor, zu Kattotvi , haben (“Zparkassenbuch vorzulegen, widrigen- das Aufgeboi der Y_ntbells 6th der erzo [;ck faUs dessenKraftloSerklärung erfolgen wird. Braunschthgtsckzen ramten- nletbc v_om 1. arz Triberg, den 25. November 1887. 1869 Serie 3769 r. 50,_ Serie 8382 Nr. 19, Großherzogliches Amthericbt. Serie 8383 Nr. 11 _ Serie 2147 Nr. 33 und 34

Der Gerichtss chreiber : B e ck e r e r. » beantragt.

Gesichtsfarbe blaß,

Haas?. Eisenlobr. Simmler. melden und das stimmung vorstehender Ausfertigung christ beurkundet.

Freiburg, den 15. November 1887.

Der Gerichtsschreiber des Gr. Landgerichts. (11. 8.) (Unterschrift.)

Dies veröffentlicht: [42404] Aufgebot. Freiburg, den 28. November 1887. Der Gr. Staatßanwalt.

etmides Verbängt. mit der Urs

in den Akten

] Nachstehend . digt, als Webrpftichiiger in der Absicht, fick) dem Der Inhaber der Urkunde wird an ge Eintritte in den Dienst des stehenden Heeres oder in dem auf den 7. Juli 1888, Vormittags L. Rabert.

der Flotte zu

1) Der Grenadicr Klempner Karl Wilhelm Bundesgebiet verlaffen oder nach erreichtem militär-

Schniegler, am 10. November 1860, 311 Golzow, Kreis Lebus, geboren, evangelisch, 3111th m Golzow

2) der Gefreite Knecht Christian Hermann Paschke, am 2. August 1859 zu Zechin, Kreis Lebus, geboren, engelisQ zuleyt in Zechin wohnhaft,

Dieselbe _wird auf Königli Freitag, den 27. Januar 1888, d t foorWngzZosjith L [4228174] tn t Jaiuftebibtc'k t K tt 's b t vor ie Sra ammer es aieri en and eri ts e verwi ve e npe or er zu a ()le (: _er ne, _ _ _ zu Saargemünd zux Hauptverhandlung elaan. ck das Aufgebot des auf ihren Namen lautenden und 4) die vereheltcbte FretstellenbesiYer Röbncbt, Bci UnentschU1dlgtem AUSbleiben wird dieselbe an jeden Inhaber zahlbaren Sterbekassenbuckps des Pauline, geborene Hentschel, auf Grund der_nach §. 472 der Strafprozeßordnung Sterbekassenvereins zu Kattowiß Nr. 97, bestehend tbres Ehemannes Wilhelm Röbricht zu von der Kreisdtrektxon zu Kolmar über die der An- aus dem Receptionsscbein vom 26. Februar 1865 _ klaue zu Grunde liegenden Tbatsachen ausgestellten und einem gedruckten Statut des gedachten Sterbe- haben das Aufgebot des Grundstucks Nr. 5 Mersine Erklärung verurtbeilt werden nämlich: kaffcnvereins zum Zwecke der Amortisation des Buch in (Grö e von 11 Hektar 21 Ar 70 Qu.-Metem,

Mettauer Ludwig Na oleon, eboren den beantragt. 15, August 1865 zu Kolma? zuleßtgzu Folpers- Das [chiere ist angeblich auf bisher unermittelte Zweck der Befißtitelberichtißung, beantragt. Eo

der Gefreite Kutscher Ferdinand Wilhelm Schultz, am 13. Februar 1851 zu_ _ gsberg N.-M., geboren, evangelisch, zuleßt m chin wohnhaft, _ werden beschuldigt, _ ohne Erlaubnis; außgewandert zu sem und _ok)n_e yon_,der _Fvoxstebeéen tAttstöaYnderung der Militarbehorde 1131; ge er tatte zu (1 en. Uebertretung gegen §. 360 Nr. 3 des Strafges_eß_bu_ches. ADieselchn ?_ranWaÉtf Afnordnung des Komgltchen mts eri ts ere an den ZZ. Februar 1888, Vormitta s 9 Uhr, vor das Königliche Schöffengericht m Hauptverhandlung geladen,

Bellin, Kreis

als bcurlaubte Reservisten

Durch Beschluß der Strafkammer dabier vom

Geldstrafe und der Kdsten des Verfahrens mit Be- beraumtcn Auf ebotstermine seine Resbte anzumelden

und das an. uch vorzulegen. widrigcnfalls seine

Königliches Amtsgericht.

2) Zivangsvollstrecktmgen, [42477] ALigel-ot.

Der Peter Zöller von Kaßwinkel Hat das Auf-

M [**-ck Aufgebote- Vorladungen U. dgl' gebot eines von der Wissener Volksbank e. (5). zu

Nr, 6938. In der Strafsache gegen Franz Xaver [42405] Aufgebot. _ Hmm 11011 Gottenheim u. Gen. wegen Verleßung Nr. 12157. Das Gr. Amtsgericht dabier bat stcÜers lautenden Emlagebucbs uber einen am unterm Heutigen folgendes Aufgebot erlassen: 1. Januar 1887 vorhandxncn Bestand von_ 206 „FC

Markus Scherzinger, abrikarbeiter von Güten- 44 „_Z, wovon am 4. Juni 1887 20 «M zuruckgezablt back), hat unter (Glaub aftmachung des Verlustes find, beantragt; Der _anaber der Urkunde wird des auf seinen Namen außaesteÜten Sparkaffenbuches aufgefordert, spaiestens in dem auf der Spar: und Waisenkasse Furtwangen, ausgesteüt den 13. Iult_1888, Voxmittags 11 Uhr, unter dem 4. Oktober 1871 mit Nr. 1359 über eine vor dem unterzeichneten G_ertchte,_ Zimmer Nr. 3, Einlage von 31 F1. 48 Kr., welche sich in Rückficbt anberaumten Aufgebotstermme seine Re_cht_e anzu- Josef Frenzle von Merdingen, auf Ein- und Rückzahlun en mit den bis 31. De- melden und dte_ Urkunde vorzulegen, Widrigenfalls

Zinsen auf „M 106,05 er- die KraftloSerklarung der Urkunde erfolgen wird.

Wissen außgcsteÜten, auf den Namen des Antrag-

Wisfen, den 29. November 1887. Die Ehefrau Caroline Wimpfbeimcr zu New-

York City und die Wittwe des Bergwerksdirektors

Die Inhaber dieser Anibeilscheine werden damit aufgefordert, spätestens in dem auf

' DieWittwe Zimmermann, Henritte, geb. Rath, den 16._§uu1 1888, Morgens 11 Uhr, in Schadendorf, hat das Auf ebot des ibr gebörigen, vor Herzoglt

em Amts ericbte, Zimmer 27, an-

Geiler. auf den Namen „Henriette all) in Schadendorf“ geseßten Termine ibre echte anzumelden und die

lar:tenden, angebli

verzeichnete Person wird bcscbul- 95.36 Einlage und 28976 7

entziehen, obne Erlaubniß das 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 37, anberaumten Aufgebotstermme sgine Rechte [42410 _ Vesrhlyß.

pflichtigen Alter fick) außerhalb des BundeSgebiets anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls ]) te verwittwete Fretstellenbefißer Nen chel,

ebalten zu haben. die KraftloSerklärung der Urkunde erfolgen wird. _ _

ergeben gegen 8 140 Abs. 1 Nr. 1 St.-G.-B. Mersebur , den 21. November 1887. 2) die_ verebeltcbte FretstellerzbesIer Gentner,

' Jes Amtögericbt. Abtheilung 7. Loutsc, geborene Hentschel, un

Weise verloren gegangen.

1887 ist das im Deutschen spätestens in dem auf

verlorenen Sparkaffenbuchs der Urkunden vorzulegen, widrigenfalls solche für kraftlos

städti en Sparka e zu Mersebur Nr. 24 926 über erklärt werden werden. fck ff g insen beantragt. Braunschweig, 26. November 1887.

ordert, spätestens Herzogliches Amtsgericht.

Charlotte, geborene Baumgart, zu er ne,

eistande ihres

Ehemannes Paul Gentner zu Schlamx, 3) der reistellenbcsißer August Hents el zu

m Bei fande

Piskorfine,

mit 14 ..“ 27 H Grundsteuer-Reinertrag, zum

werden daher alle Eigent umsvrätendenten auf-

Der Inhaber desselben wird daher aufgefordert, keforderi. ihre Ansprüche und Rechte auf das Grund-

tück spätestens im Aufgebotstermine,

?. Reiche befindliche Vermögen des Genannten ur den 23. März 1888 Vormittags 10 Uhr am 14. Juni 1888, Vormittags 9 Uhr, Deckung der ihn Möglicherweise treffenden böchsztcn vor dem unterzeichneten “Gerichte, Zimmer 26, aii- vor dem unterzeichneten Gericht, Termmözimmer U,