1887 / 289 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 09 Dec 1887 18:00:01 GMT) scan diff

.«,.-..-«.*.-. , _“ .... _

„**-72.4» chch-;_ «=*- ;

Bayern. München , 7. Dezember. (Allg. tg.) Der Prinz-Reqent ist mit dem Prinzen Arnu ph _heute Abeixkd THL Uhr mittels Extrazuges von Aschaffenburg hierher urü ge e rt. z Die seit dem 1. anuar 1887 bestehende sogenannte Kabinetskasse des önigs Otto hat vom 1_. Januar 1888 an die Bezeichnung „Fon dskaf s e Sr. Maxestät des

Königs Otto“ zu führen. (Dr. I.) Der

Sachsen. DreSden, 8. Dezember. _ König empfing heute Nachmittag den am _biefigen Hofe neu ernannten Königlich bayerischen außerordentlichewGesandten und bevolimäcknigten Minister, Freiherrn von Niethanimer, in der Königlichen ViÜa zu Strehlen in besonderer Audienz.

Baden. KarlSruhe, 7. Dezember. Die amtliche ,Karlsruher Ztg.“ meldet: ,Se. Königliche Hoheit der Groß- lZerzog hat hkUtL Mittag in feierlicher Audienz in_Gegenwart des Hofstaats und der Mitglieder des StaatS-Mimsteriunt die von dem Oberst-Kammerherrn Freiherrn von (Gemmingen einge: fiihrtenDeputationcnderErstenund derZweitenKam: merderStändeversammlungempfaimcnimddieAntwort: Adressen auf die Thronrede bei Eröffnung des Land- tages entgegengenommen. Die Präsidentsii, Geheimer Rath von Seyfried und Gcheimer Rail) Lamey, verlasen die'. betreffenden Adressen, worauf der Großherzog die Präsidentcn beider Kammern bi'auftragte, seinrii Dank dsn Kammern zu Über- mitteln“.

Oldenburg. Oldknburg. Dcr Landtag hat_ die Vorlage der Staatsrsgierung, bctreffsnd 01118 durcbgreifendc Aufbesserung dcs Dicnsteinkonimens dcr Volksschulercr _ ach wrlcher cm dikser Siri]? sriihsr Mitthkilungen gemacht wurdeii _ in (11101 Punktcn augrnonmwii, cbcnso dicVorlagc iiber das Beitragsvrrhiiltniß ZU dcn GcsammtanSgabcti dss Großhcrzogthums; nach derselben soil dio Quote? dk?- Örrzog: thums 771/9, diejenige des iirsti'ntimn-S Lübeck 16 und dic: jenige deH ?ürstenthums Vir enfeld 61/2 Prozeni bstragen. _ Einem Geießriitwurf, nach welchem widerspenstige Armon- arbeitHbaußPfirglinge in dic anngsarbcitsanstalt vsrwiesen Werdrn könnrn, wenn dis schwersten zulässigen DisZiplinar: strafen wiederholt erfolglos geblichn, wurde gleichfalis vom

_ Landtage zugrstimmt.

Lippe. Detmold, 7. Dezember. Gestern wurde der Landtag von drm LandtagKPräsidrntsn von Lengerke eröffnet. Trrselbe verlas daraiif, dim „Haim. Cour.“ zufolge, nachdstehcndc Adrssse, welche an den Kronprinzen gesandt WUK“ 6;

.Er. KÜisC!"[1chkn „Hoheit dcm Kronprinzcn dcs Deutschen Reichs erlaubt fich61111111ch1§kOÜ dcr britta zusammciigetritcnc Landtag dcs Jürstrnibums Lippe scin scbmrrzlicbcs Bcdaucrn iibcr die grßcnwärtige

rkrankung imd zugleich dcn warrnkn Wunsch auszusprech8n, das; Eine günstig? Wendung des Leidens „Höchstdi'nseibcn iwck) [ange drm Vater- landc erhalten möge.“ (W. T. V.)

Hamburg, 8. Dezsmber. Der Senat wählte [)LUtL dom Senator [)x'. VerSmann zum Ersten und den Senator ])r. Petersen zumeeiten Bürger- meister fiir das Jahr 1888.

Elsaß - Lothringen. Straßburg, 7. Dezsmber. (Landes-Ztg. f. El1.:Lothr.) Der Bürgermeister von Straß- burg, Unter=Staatssekretär J. D. Back , ist von Sr. Majestät dem Kais er anf die geseßlicheDauer von 3 Jahren zum Mit- glied des StaaiSrashs für Elsaß:Lothringen berufen worden.

Oesterreich-Ungarn. Wien, 8. Dezember, Abends. (W. T. V.) Unter dem Vorsitz desKaisers fand heute eine militärische Konferenz statt. Vor nginn dersslben empfing der Kaiser den FM. Erzherzog Albrecht. Um 10 Uhr fanden sick) außer dem Erzherzog Albrecht noch zur Sißung ein: der Minister des Auswärtigen, GrafK-ilnokiß, der Krisgs- Minister von B1)la11dt:Nheydt und der Chef es General- stabes, FML. von Beck, sowie mchrsre StabSosfiziere. Die Sitzung nahm mehr als 3 Stunden in Anspruch.

Das Abkommen zwiscbén Deutschland und Oesterreich- Ungarn, durch welches der déutsck):österreichisch€ Han- dechvertrag vom 23. Mai 1881 provisorisch verlängrrt wird, ist heute hier unterzeichnet worden. Der Vertrag ist zunächst bis 311111 30. Juni 1888 verlängert und soll, sofern bis zum 15. Fcbruar 1888 von ksiner Seite eine Kündigung erfolgt ist, von drm letztgenannten Zeitpunkt ab mit einjähriger Kündigungsfrist fortbestehen.

_ 9. Dezrmbsr. (W. T. V.) Bezüglich der gestern in der Hofburg Unter drm Vorsitz des Kaisers abgehaltenen militärischen Konferenz bemerkt das „Fremdenblatt“, daß der Verlauf dieser Konferenz sick) selbsiverständlick) einer weiteren Mittheilung entziehe.

Großbritannien und Irland. London, 7. Dszember.

LA. C.) Das Organisations-Comité: fiir das Reichs-

nstitut hielt gestern 1111181: dem Vorsitz des Prinzen von Wales eine Sißung im MarlborougixHouse, der Stadt: wohnung des Prinzen._ Eswurde beschlossen, ein Kapital von 140000 Pfd. Sterl. bei Seite zu legen, welches zum Bstrieb des Instituts verwandt werden soll.

Sir H e nry W 0 [ff, _der i_ieuernannte britische (H esan d te am ersischen Hofe, Wird sich erst im April nach Teheran bege en, um seinen Posten anzutreten.

Ueber die Lage in Afghanistan meldet ein Telegramm , Times“ aus Kalkutta, vom 4. Dezember:

Äußer der gewöhnlichen Menge von unverbürgten und unwich- tigen Bazar-Gerüchten giebt es wenig über Afghanistan zu melden, und es ist auch nicht wahrscheinlich, das; wir viel in den nächsten zwei oder drei Monaten zu hören bekommen werden. Einige kleine Abtheilungen Gbilzais folien noch zwischen dem Abistada-See und Kakar sieben, aber das Anbrechen des Winters wird wahrscheinlich allen weiteren Operationen Einhalt thun. General Gholam Hyder hat großartige Winterquartiere bauen lassen, von wo aus er ohne Zweicl im rühjahr gegen die Re- bellen ziehen wird. Es geht das Gerü t, daL Zwistigkeiten zwischen den Gouverneuren von Herat und andahar ent- standen sind, und daß drr Leßtere beim Emir in Ungnade gefallen ist, welcher glaubt, da? der Gouverneur nicht genug Rekruten während des Gbilzai-Au standes ausgebobcn hat. Der Geologe Griesbach, welchem die Regierung Urlaub erthcilt bat zu einer Reise nach Afghanistan, wird M) in einigen Tagexi nach Cabul begeben.

_ 8. Dezember. (W. T. B.) DLS Kommission der Zuckerkonferenz genehmigte und unterzeichnete beute den über ihre Verathungen verfaßten Bericht, we cher 'am nächsten Montag in der Plenarsißung der Konferenz vorgelegt werden soll.

_ 9. Dezrtnber. (W. T. B.) Der Unter-Staats- sekretär Fergusson hielt gestern Abend in dem konser-

der

vativen Verein zuGuildford eine R_ede, nx welcher er sagte: soweit die en lische Regierung untxrrichtet sei, wäre kein Grund zu der Annaßme vor anden, daß m irgend eiiiem Lande "Schritte gethan würden oder Trup enbewe m_igen in solchem Maße stattgefunden hätten, daß diese ben au _eme Störung des europäischen Friedens hindeuten kdtinten. Dt? von Kli; heit be- seelten großen Militärmäcbte verabsäuznten keine Vorst Wmaß- re eln; aber diese enthielten keinerlei Andeutung eines beab- si tigten Angri s. Der allgememe_ und ernste_ Wunsch ngch Erhaltung des riedens, der, w1_e _Lord Salisbury erklart habe, von alXen Souveränen und Ministern Europas bekundet worden, sei nach der Ueberzeugung der englischen Regierun

durch die späteren Ereignisse noch gestärkt worden. Zum Schlu

der Rede wiederholte Fergusson nochmals: nach seinem besten Wissen wäre gegenwärtig keine Ursache vorhanden, einen Bruch des Friedens zu besorgcn.

Frankreich. Paris, 8. Dezember. Abends. (233.517. V.) Na den über die Zusamniemeßung des neuen Ka inets umgehenden Gerüchten wiirde Goblet die Präsidentschaft und das Innere übernehmßn und _die anderen Portefeuikles, wie folgt, vertheilt werden: Ribot Justiz, Flourens AuSwärtiges, Ricard Unterricht, Loubet Yandwirthschaft, Menard Dorian öffentliche Arbeiten, Clamagérati Finanzen, Siegfried Handel, Bourgeois Marine und General Février oder General Thomasfin Krieg, Irgendwie Zuverlässiges ist indcß noch nicht bekannt.

Der neue spanische Botschafter Castillo iiber: reichte 06111 Präsidenten Sadi Carnot hLUtL sein Beglaubigungsschreiben.

_ 8. Dezember, Abends. (W. “7. B.) Der Präsident Sadi Carnot konferirte heute Abend mit Goblet und Ribot, die sich nach drm Elysée begeben hattrn. Es ver: lautet, die Verhandlungen wegen Bildung des neuen Kabinets stießen auf Schwierigkeiten.

_ 9. Dkzcmber, friih. (W. T. B.) In Folge vonVer: handlungen, welcbe stattfanden, Um dEr radikalen Partei zwei Portefeuilleseinzuräumen, weigsrte sick) Ribot, in die gestorn Abend gemelde'te Kabinetskombination einzu- treten. Es heißt: auch Goblet werde ablehiicn, jedoch heute Morgen eine nochmalige Unterredung mit dem Präsidenten haben. SoÜte Goblet nicht eintreten, so Mrde der Präsident auf das Ministerium Rouvier zurückkommen.

_ 9. Dezember. (M.TB.) Die radikalen Blätter tadeln entschieden die Haltung der Opportunisten gegen- über Goblet und fordern diesen auf, da?: Kabinet obne Opportunisten zu bilden. Die „Républiqiie franq-aise“ weist jsden Kompromiß mit den Jtitransiaentcn und den Anarchisten zurück. Das ournal des DébatSerlärt sich _ damit einverstanden, 'aß bei der Bildung des neusn Kabinets jede Verbindung mit der äußersten Linken ver- mieden werde.

_ 9. Dezember. (W. T. B.) Goblet begab sick) heute Vormittag in das Elysée und rrklärte dem Präsidenten Sadr Carnot, daß es ihm in Folge verschiedener Ablehnuzigew nicht möglich sei, ein Kabinet der repubiikanischen Konzentration zu bilden; er sehe sick) daher genöthigt, den Auftrag, ein Kabinet zu bilden, abzulehnen. In Folge des en berief dexPräsident aufs Neue HM Fallie'zres zu si und bot de selben den Auftrag zur Bildung eines neuenKabinets an. FÜÜLÖWS hat sich Bedenkzeiti bis heute Abend aus'gebeten.

__ (FUE) Der StaatSanwalt hat für die Affaire Wilson:Gragnon, als für eine besonders ernste, bean- 1ragt, daß die Anklagekammer durch die Appellkammer des Zuchtpolizeigerichts verstärkt werde. Diese vereinigten Kammern werden am nächstsn Dienstag ibr Urtheil ab: geben. Es heißt: Wilson one Frankreich verlassen und nach Schottland ziehen, wo er bereits ein Gut gekauft habe. Die Wilson stammen aus Schottland.

Das Erträgniß der indirekten Steuern im Mo_nat November ist um 4765 200 Frcs. höhexr als das:]enige des gleichen Monats des Vorjahres und um 5165000 Frcs. höher als dis Voranschläge des Budgets. Die sick) seit einiger Zeit fühlbar machende unnachsichtliche Strenge der „Zollbehörden sowie der FiScal: behörden hat in erster Linie zu diesem giinstigen Ergebnis; beigetragen.

thlien. Rom, 8. Dezember. (W. T. B.) Die Deputirtenkammer hat in ihrer heutigen Sißung den Antrag des Minister-Vräsidenten Crispi auf dringliche Behandlung des Handelswertragss mit Oesterreich=Ungarn, welcher berEits am 1. Januar 1888 m Krast trekken s0l1, angenommen. Dem Deputirten Bongbi gegeniiber erklärte Crispi: der fiir die afrika: nische Expedition bewilligte außerordentliche Kredit yon 20 Millionezi sei nocY nicht aufgebraucht und wsrde xedenfalls a_uSreichen. 116 er die Expedition selbst seien noch im Laufe dieses Monats Nachrichten zu erwarten.

Nach einer Meldung der „Agenzia Stefani“ aus Massdvah wird die dritte Brigade morgen ihr Lager mer Kilometer weit über Monkullo gegen Dogali vor: schieben. _Gerüchtweise verlautet von einem starken Zwie- spalt zrmschen dem, Negus und Rax“; Alula; der Negch one den Frieden.

“Rußland und Polen. St. Petersburg, 9. Dezember. (W.T.B.) Bei dem gestrigen Diner anläßlich des Gem: 6- e_stes brachte der Kaiser einen Toast auf den älteßzten itter 524 St. Georgs-Ordens, den Kais er Wilhelm, aus. Die Musik intonirte die preußische Nationalhymne. x,;

Bulgarien. Sofia, 8. Dezember. (W. THB.) Der frühere Metropolit Clement hatxiheute Sofia) verlassen und sich nach Tirnowa begeben.

Amerika. _New-York, 8. Dezember. (W. T. V.) Johann Most1_stzu einer Gefänéznißstrafe von 12 Mo- Ziaten verurtheilt worden. Derse be wird Berufung ein- egen.

_ vaor die republikanische Partei *ihrerseits Kandidaten für die Präsidentschaft und Vi'ze-Präfidentschaft aufsteÜt,_wxrd eine republikanische Konvention am 19. Zum 1888 in Chicago stattfinden,

Mittxl-Amerika. Mexico. („W. T. V.) Nachrichten aus Me 1c_o (Über London, v. 9. Dez.) zufolge ist bei dem K_ongre_ em Geseßeniwurf eingebracht worden, welcher die Regierun ermächtigen soll, eine Anleihe von 10 Millionen fd, Sterl. aufzunehmen.

Zeitungsftimmeu.

Die „Staatsbürger-Xeitung“ schreibt:

In den leßten Monatexi nd durch leichtsinniges Auswad nach Rizßland deutsche Arberxer in großes Elend gerathen Z“" solche Falle wurde wiederholt in Blättern berichtet. Leider 'bat' kber- scbon [ert Jahren die Beobachtung _macben müssen. daß gerad wax unbemtttexlte Klasse, deren Stellizng in der Heimatl) im Verbäeltd'le zu derjenigen der russischen Arbeiter eine -aute genannt werden k troß _alier- sch1echtex1 Erfahrungen fick) noch immer Jllufionrn hin 'N?!“ die einzelne Mitglieder derselben_ zur Auswanderung veranlassen W 7“

Es gab allerdings eine Periode, in welcher den Gutsbefiß'ex ' Rußland sehr _daran gelegen War, Arbeitskräfte aus dem AuslxÖn berarzzuziehen, jetzt aber 1st_ daselbst nichts weniger als Mangchne Arbeitern. _ Zudem mird die_Arbe1t in Ruxland Weit niedrigexban zahlt, als _111 Deutschiand, Wahrend die An orderungen an den de ? schen Arbeixer fich_steigern, _aucb kein Vertrag dem Arbeitnehmer LY- Garantie bietet, vielmehr cm solcher gebrochen wird, sobald es dine Zwecken drs Arbeitgebers passend erscheint, und dann auch dem aen deren Theil kein Rxcbisscbuy ge1ichert ist. Steben den Klägern nici)? v_ollkommexi rechtsgultigc Kontrakte zur Seite, so werden fie gew», lick) abgewiesen und mussen, von allen Mitteln entblößt, in ibre Hk? matHÉurTckkekZZn. _ __ __ D _ck “'

_ur en_ on er ie eut en in Rußland im A ' stets mrßxrautscb behandelt, weil eine große nationale AbYZMnI allen rus11schk11 Kreisen gegen alles Deutsche Herrscht, so ist jetzt die Y_xbandlung eme geradezu unertrcigliche. Wenn der russische BFW frul)er_ deutsche Beamten a::f scinem Gute oder in seinkr Fabiik m Dicnstrn batte, so bebqndelie er dieselben, Wenn sis ibm uneritbebrlick) und durch etxiheitnische Kräfte nicht zu erschn waren anstandi , aber mi", wcil er fick) seiner Eigenen Noth bkwußi w_ar. zeßt ist er _abcr (ich) in diesem Falle fast roi) gegkn so_ine Beamten _i_111d zwmgt dieselben auf diese Weiss, wenn er sie nicht selbst entlaßt, aus ibrer Stellung zu gehen. Auch der deutsche Tagciöbner, der semeArbciTen stets ruhig und pünktlich VVULndetc und sich so _emes bestimmten Erwerbes zu erfreuen batte, fällt jeyt denz 0Ü_1_1__LU101USU_UTZ§OZ7[QZ HaßAÜUM Opfer. Der Haß gigen Nus- an er 1 zirar m u a_n im gemeinen vor anden, aii ' die YUUFMUY 21T bm“? 11ä_rkste_n.ch __ b M gegen _ Lr «U 6 rexrr, er i von born rrein der E57?" (111 »' eines russischen Arbeitgebers übrrliefern mufs, setzt fick) großen 55391168le aus, und ibm ist daher unter allen Umständen der Vcrsucky, nach Rußland auszuanndern, dringend zu widerratbén. .Die den Kaiser- lirben Konsulatcn zur Vrrfiiqun stebcndrn Mittel reichen 11ichtan= naHernd aus, urn den in 91th geiathcnen dsutscben Arbsitcrn in RUßland Unirrstußuiia zn grwabren, und mit der Privatwobitbätigkeit in Rußland _111 es n__1cht weit her.' Zudem baben die Eisenbahnen in Rußlcind, unt R11ck11cht auf die Ueberhandnabme des Frcikartrnwesens, Anwkrsung e_rbaltrn, mittellose deutsche Staatsangehörige nicht mehr, wie bisber, mwntgcltlick) cm dia prcnßische Grenze zuriick- zubeförden.

Auch dem bemiitelfcn DcutscHi'n ist nicht anzuratben, nach Ruß- land ausznwiindern, um dort Grmidbesitz zu eerben. Friibi'r konnte der ÖMUÖL Landwirts) allerdings, wenn es ihm an Fleiß, Jiiteiligenz und Ausdauxr nicbt fkbltk, bci einiger Kenntniß vom Lande mir geringen Mitteln sick? Grundbcfiß LrWLrbcn, der ibm cine sorgenfrcic urid arxgenebxne Existenz bot. Die viel weniger kostspiiligc und mubeioie Bestellung _der Ländereien und der trotzdem sobr lohnende Gewinn, der _aus einem ertragsfäbigen und reicbén Bodin dem Grundbefitzcr _1n_ Rußland Erwächst, eröffneten dem deutschcn Land- wirtk) ein e_rgtebtges Feld für seine Thätigkeit, Das Alles hat aber ]cßt Jusgebbrt, seitdem der russische Ukas erlassen Wurde, welcher den Ausla dern die Erwrrbung von Grundbesitz und von Besiy- und Nuyungsrechten auf unbewegliches Eigenihum in den 10 Gondernc- mezits Polens und in den Goyberncments Beffarabien, Wilna, Witebsk, Wolhynien, Grodno, Kiew, KOWno, Kurland, Livland, Minsk und Podolien untersagt 7, *

_ In der „Vossischen Zeitung“ lesen wir:

__ Je wehrwir uns dem Weihnachtsfest nähern, um so mehr Der- großrrt sich die _Geschäfistbätigkeit bestimmtkr Industrien, dcrcn Er- zeizgntsse hauptsachlich fiir jene Zeit born Kleinverkebr bc'gcbrt sind. Die Kurzwaarcn-Jndustrik, die jcnq unzähligen kleinen Artikel, als Albums, Portemonnaies, Cigarrenta1cben, Lcder-, Holz- Und Galan- trrikwaaren, biÜige Mesfing- und nachgeabmte Bronzeivaaren umfaßt, d1e_gerade zu _Weibnachten so sehr stark gekauft Wrrden, ist in ibrcn meisten Betrieben augenblicklich mit Aufträgkn rcichlich versrhen. In den [ckth Jahren hat diese Industrie bier außerordcntiickw Fort- schritte gechbt. . . . Wir konnten schon lange den Vorzgg, billig zii fabrtztrcn, für uns in Anspruch nehmen, und zivar gilt dieses für fast (1112 (Geschäftszweige, die hier in größerem Maßstab bc- tricben werden; bei dcr Kurzwaaren-Jndustrie ist das aber in ganz bc- sonderem Maße in Foige eincr regelrechten ArbeitseintHcilung dcr Fall, Welche gerade der Lb?" genannten Industrie sehr zu statten kommt. AÜe_Hitlfst_naterialicn, aÜe einzelnen Theile, Welckye sie benötbigt,_kann sie_ sig), WLll sie meist in großen Massen hersestelitwcrden, so billig als moglick) verschaffrn, und sie ist wieder, da sie in großen Masskn Üb- scxzen kann, i_1_1 der Lage, billig zu fabrizircn und billig zu bcrkanfen. Diesen Umstandkn ist es wohl in erster Reibe zuzuschreiben, chß wir gerade in drr Kleinindustrie im Allgemeincri und _m der KurzWaa_ren-Jndustrie im Besonderen, so große Erfoige 31" Auslande erzielt haben. Es ist nicht zu viel gesagt, ivrnn wir [W für uns dcn ersten Play beanspruchen. Der einstige, so brdeuieiidx französische Mitbewerb, der mit skinen sog. „41410163 (19 1331-15 die ganze Welt Überzog, die selbst in Deutschland frübi'r 011006?" Mengen aus Frankreich beiogcn wurden, ist von uns schon längit lahm gelegt. Geschmack und Erzeugungsmitwl haben fick) in Deutschland in de_n [615th Jahren außerordentlich gehoben, und das Kunstgswrrbe in seum) verschiedenen Richtungen Und _ Verirrungen ist arts,!)lk'lc Erzeugnisse der Kunstwaarcn-Jndustric von ivoHlthätigrni Einflllß gewesen. DW böHcrc technische Ausbildung, Wisiak)? urijcrc Hand- werker iind Fabrikanten auszeichnet, die durch die Reibe von JIM" erworbene Geschicklichkeit und Sacbkrnntniß baben dcn Mit“ beWi-rb andcrrr Staaten schnell überfiiigclt, so daß, wenn von imer Herrschaft der Berliner Kurzwaaren-Jndusirie auf dem Weltmarkt? gc“ sprochen wird, hiermit nicht zu viel gesagt ist. Alle diese EMU“ Waffen find erstrecht zu 5011er Entwickelung, bcziehentlichzur Geltend- machung gelangt, seitdem ein ausreichender Judustrieschuß unsere Kurzwaaren vor unbefugtcr Nachahmung schüßt. Es ist uns sogar 119' lizn_gen,_dc_r bekannten Wicnrr Industrie in vielen Artikeln, welche dieje fur ihre ausschließlickye Oberherrschaft in Anspruch nahm, ,b?" z__ukommen. Dcr Absaß im Inlande ist lebhaft, dock) wird dcrikkbe ubertroffen durch die Umsätze, welcbe im Auslande erzielt werder), wo er durch große Kommissionsgesckzäste vermittelt wird, w_clchL dle ganze Welt bereissn _lassen. En lische und französische Einkaufex, bc- finden fich sehr oft bier, überseei?chc Käufer besuchen uns rcgclthßlI- und wenn wir aÜe die Länder nennen wollten, wobin Berliner Kurz- waaren gesandt Werden, dürfen wir keines auslassen. DieYiiftbLl_[U1197*1.7 die uns_ von mehrerenSeiten zugegangen sind, weisrn daran bl"- daß man_ rnit der Beschäftigung besonders in derzweiten Halfte des Jahres zufrieden sein kann. . . .

_ Aus Niirnberg (Mitte Oktober) wird dem „D euts ck?" HandelSarchiv“ (Dezemberheft) gemeldet: , , Das Galanterie-, Kurz- und Spielwaarcngeschäft erfreute sicb 11" _abgelausenen_ Quartale eines lebhaften Aufschwunges. Alle "Uk irgendwie leistungsfähigen Fabrikanten waren und smd noch vollauf beschafttZt, so daß_sich die cFreise ungewöhnlich fest halten konrztcn- Unsere ndustrte ist reichli mit Aufträgen versorgt in das merke Quartal hinübergegangen _ck _ l_Demselben Blatt wird aus Essen (Mitte Oktober) gs- US en: _ Die Marktlggq des Koblengeschäftes ist eine recht grsunde. _ch erhöhte Thatigkett m der Eisenindustrie, welchc vorzugswktsc eme_n recht lebhaften Verkehr in Koks mit Luxemburg und Lothringen mit

bra te, hat allein einen Mehrversandt von 500000 t veranlaßt. LY glecibchzeitig der Bedarf der verschiedene Kohlen verbrauchenden Industriezweige wesentlich gesttegeri ist, so hat sich der Ver- sandt in den Monaten dieses Jahres auf 1_ 857 348 Doppel-Waggons d. 10 t. gegen 1732 395 Waggons in dem- selben Zeitraum des Jahres _1886, som1t_ m_n_ 69/0 der gx- sammten Jahresproduktion gesteigert, und gleichzeitig haben fix!) die Preise für Kokskoblen von 16 auf 22 Y und fur Koks von 25 auf 40 „3 für den Centner erhöht. _ _ _

Diese Thatsache fäl]! um so mehr 1118 Gewicht, als dte che!)- frage nach Kohlen auch in den konkurrirenden Nachbarlandern ntcht unwesentlich gestiNen ist. _ _

Die großen bnebmer sind nunmehr gern bereit, zu den xetzigen Preisen lange und große Lieferungsverträ?e abzuschlreßen._

Die Preise der verschiedenen Ei ensorten sind m langsam fortschreitender Besserung begriffen. Die _Werke fi_nd angestrengt be- schäftigt und für längere Zeit gcnügxnd 11111: Auftrqgen versehen._

Jm WoUbandel liegt das Geschast sehr still, die gr? en_ engiisxben Auktionen Zn auFländkischen Wollen erschweren das Geschat in hiesigen Wollen me r un me r. _ _

Die Werdener und Kettwiger Tuthabriken" sind _fur das J_nland fortlaufend gut beschäftigt, dagegen laßt das ubersectsche Gcschaft zu wünschrn übrig. _ _ _ _ _

In den Mülheimer Ledetfabriken herrscht rige Tbattgkeit zu lohnendcn Preisen.

Statistische Nachrichten.

Nach Mittheilung des Statistischen Amts der Stadt Berlin find bei den biesigen Standesämtern in der Woche vom 27. November bis inkl. 3. Dezember cr. zur Anmeldung gekommen: 245 EbrsckUießnngen, 896 Lebendgeborrne, 32 Todtgeborene, 501 Sterbefälle. _ _

_ Die Nr. 3 )(]11. Jahrgangs 1887 der „Zeitschrift des Königlich bayerischen Statijiischen Buregus“; redigirt Von dem Vorstand dcs Statistischen Bureaus, König- lichen Rigierungs-Asseffor Carl Rasp, hat folgenden analtx _Dte Bewcgung der Erwerbe in Bayern im Jahre 1886. _ Statistiiche Nackyweiwngrn iiber die Armewpfirge im Königreich Bayerwfm: das Jahr 1885. Von ])): Krieg, K, Bezirksanits-Assessor. _ Die Mor- bidität in den Heilanstalten Baysrns während das_Jabrcs 1885. _ Ueber die Vkrbreitung ansteckendcr Tbicrkrankhexten tn Bayern für die Zeit vom 1. April bis inkl. 30. Juni 1887. _ Statistische Nach- weisung der Gebxxrfen- und Sterblichkeitsverbältnisse in 25 baykrischen Städten fiir die Monate Januar_Juni 1887. Nach den von den Bezirksärzten der betreffenden Städte eingesendrten Erhebungstabellen zusammengestellt und staiistisck) vrrweriHet. _ Literatur.

Beiträge zur Morbiditäts - Statistik Bayerns. (Beilagen-Heft zur Zeitschrift dcs Königlich bayerischen Statistischen Bureaus, Jahrgang 1887.) 17. Morbiditäts- Statistik von Nieder- bayern für 1885. Nach den Aufzeichnungrn der niederbayeriscben Akrzte bearbeitet von Dr. J. (Hg. Reiter, K. BezirkSarzt in Vils- biburii. (Mit Diagrammen und Karten.) 171. Morbiditäts-Statistik von Oberfranken vom Jahre 1885. Bearbeitet von Or.Jos.(§5. Egger, K. Kreis-Medizinal-Ratk) in Bayreuth.

_ Württembergische Vierteljabrsbefte für Landes- grschichte. Jn Verbindun mit dem Verein für Kunst und Alterthum in Ulm und Obers wabcn, dem württembergisckyen Alter- tbumsVerein in Stuttgart, dem Historischen Verein für das Württem- bergische Franken und dem Sülchgauer Alterthumsverein berauSgegebcn von dem Königlich württembergischen Statistischen Landrsam 1. Jahrgang 111, 1886, 3. und 4. Hrft. ZWÜrttcmber- gische Jahrbücher für Statistik und Landeskunde, Ja rgang 1886, 11. Band, 2. Hälfte.) Stuttgart, W. Kohlhammer, 1887. _ Das vorliegende Doppelhest bringt an der Spiize eine vom Württem- bergischen Altcrtbnmsberein in Stuttgart beiFsteuerte, kunstwiffen- schaftliche Arbeit über die Skuipturen des tuttgarter Lusthauses auf dem Schlosse Lichtenstrin. Dcr cben genannte Verein bat ferner für das Heft als Beiträge geliefert: dcn_ Scbluß der urkund- lichen -orschungen rom Pfarrer Emil agner “m Mägerkingen, iiber die S icksalc der Reichsstadt SÖwäbisckp-Gmüud während des schmal- kaldischcn Krieges in den Jahren 1546_48, und die Fortsetzung der etymologischen Mittheilungen von Dr. Albert Vogelmann in Ellwangen: „aus dem Wortscbaß dcr Ellwanger Mundart“, wclche fiir die Dialektforsckwng bicl sorgfältig gcsammclies Material enthalten. _ Der Vcrein für Kunst und Alteribum in Ulm und Oberschwaben hat beigetragen: den Schluß der Arbeit iibcr Burg Bcrolfstat und Um- gebung, vom Pfarrer Aichrle in Bernstadt; urkundliche Mittheilungen Über Ulmer Kirchenvisiiationcn, bom Sekretär 1)r. Giefcl, und: Aus den Rathsprotokolien dcr Stadt Ricdlingen, bon Conrad Setz. Dann giebt Hugo Bazing die aktengcmäße Darsteliung ciner Streitsache

Werdenberg Sargans gegen Ulm und Gcnosien wegen Brechung von 5 ugaburg), welche für die Zustände in den Zeiten des Faustrechts charakteristiscbist. Ueber „Kcßlcrlcben“ bandclt Buck in Ehingen, über das urspriingliche Wappek. des Hauses Württemberg Diakonus Klemm. _ Dcr Historische Verein für das württembergische Franken ist ver- treten durch Fortsrßung und Schluß der Darstellung des fränkischen Gemoindcrecbts auf Grund von Dorfordnungen dcs württembergischen “Franken, von G. Bosiert, sowie cinenBLitrag zur älteren Topographie Württembergs, vondemselben; ferner einen neuen Beitrag zur (Geschichte der Hexenprozesse, Vom Fürstlich bochlobisckyen Haußarchivar 1)r. Bacmeistcr in Orbringi'n, dann ein „Heraldisches Rätbsel“, Von dem verstorbcncn Fürsten Hohenlohe (betreffend _einen Grabstein des 15. Jahrhundérts in der Kirche zu Krailshamen), endlich eine Be- sprechung der Schrift von R. A. Human, iiber den Dunkelgrafen bon Eishausen und das Rätbsel bon Jngelsingcn. _ Von den Anstalten für württembergische Geschichte Und Altertbums- kundc hat das StatistiscH-tobograpbisck7e Byrcau die regelmäßige jähr- liche Uebersiibt drr wiirttembergischen Gcschichts-Literatur des Jahres 1885 geliefert, der sich ein Beitrag von Siälin: Zur Geschichte der wiirttexiibergisÖen Landcsfarben, anreibi. Das Heft wird, wie sonst, eingeleitet durch die Chronik und dir! Nekrolog drs Jahres. _ _ Alkohol-Froduktion und -Konsum Frankreichs tm Campagneja r 1886/87. (Ztschr. f. Spiritusind.)_ In der eit vom 1. Oktober 1886 bis 30. September 1887 grstalfetc fick) die lkobolproduktion Frankreichs, verglichen mit derjenigen des Vorjahres 1885/86, folgendermaßen. Es wurden produzirt (in Hektolitern):

&. Von gewerbsmäßigen Brennern:

1886/87 1885/86

26 535 12 541 424 853

7 031 9 367 738 753 772 506 793 006 525 317 426 462 492 093 22 645 9 306

aus Wein . . , Obstwein . Trebern. . . . mehligen Stoffen Rüben . . . . Melasse. . ., anderen Stoffen . 1). Von Eigenbrennern: aus Mein . . .. Obstwein . . Trebern.

4 357 2 187 16 754 28 555 32 608 49 959 Summa . 2068 575 1902 684 Die Alkoholproduktion ist demnach im Campagne'ahr 1886/87 um 165 891 111 bedeutender gewesen, als im Vorja re 1885/86. Ab enommen hat“ die Alkoholproduktion aus Obstwein, Trebern, me ligen Stoffen und Melasse, diejenige aus den iibrigen aufgeführten Stoffen hat dagegen zugenommen. Die Produktion aus Mein hat sich dem Vorjahre gegenüber mehr als Verdopwelt, die Produktion aus Rüben hat die bedeutende Zunahme um 267 689 b] erfahren. Die Ein- und Ausfuhr Frankreichs sowie die Mknge des für den dortigen Konsum bestimmten Alkohols betrug: 1887/5 .) 8 '

1886/87 Import . . 234 569 111 220166 11] Export . . 269 481

. . . . 287 730 Für denKonsum bestimmt 1992 788 1856 600

“bt also für 1886/87 gegen 1885/86 eine Zunahme des (Zénveoéttse unslch14 403 und des Exports um 18 249 111. Der Export übertraf den Import im Berichtsiabx m_n 5316111], im Jahre 1885/86 nur um 49 315 111. Für den mlandtscben Konsum blieben

1886787 136188 111 mehr bestimmt als im Jahre 1885/86.

Knust, Wiffenschaft und Literatur.

Die Re ts rundsä e des Königlich preußischen O 1) e r - V e r w ählt ugn g s g er Yb ts. Nach dxn gedruckterz Entscheidungen zusammengestellt Und mit Rücksicht auf die fortschreitende und auf die neuen Provinzen auSgedebnte Verwaltungsgeseßgebung erlautert von K. Parey, Königl. Verwaltungßqerrcbts-Direktor a. D." 1. Er- gänzungsband, enthaltend die Rechtsgrundsaße aus Band F1111md FM, nebst eine_r Nachlese aus Band1_)(11 der Entscheidungen. Berlin I. J. Heme's Verlag 1887. Auch_unter dem Titel*: 1. Ergänzungsband der Rechtsgrundsaße des Königl. preußischen Ober - Verwaltungsgericbts Von K. Parey 2c. reis 2 «M 80 «5. __ Der Zweck der Sammiung der Reckxtsgrunds Ze dcs Königl. preußtfchen Ober-Verwaliungsgerichts war, über die in cn_12 Bänden der gedruiktcn Entscheidungxn zer- streuten, für das bürgerliche Leben hOÖW1chttg211 Rechthrundsalze des Königl. Ober-VerwaltungSJeriÖts einen Ueberblick zu v_erschaffen iznd gleichzeitig zur Anschauung _zu bringen, Welche Erstalt diese Grundsaße nach der jcxzigen Lage der vielfach dem Wechsel__untcrworfen gewesenen Gcseßgebung angenommen haben. Y_Zesbnders Ui Ru§kficht genommxn auf die Bestimmun en der Probinztal- u_nd Kreisordnungcn _ fur Hannover, Hessen-NaFau und Westfalrn. ZU, diesem Werk bildrt nun der jetzt vorliegrnde „Ergänzun sband“ em Supplewcni. Die Zusammensteliung ist nach denselben rundsälzen erfolgt_ wie m_ drm Stammwerk, jedoch sind die einzelnen _Rubriken uin einige wichtiJe Materien vermehrt worden. _ Die vorliegende Schrift zerfälit M4 21 - tbeilungcn: ]) Angelegenheiten der Komrzxunal= imd staatlichen _Vcr- ivaltungsbezirke (Provinzialverbände, Kretie, Stadt?. Amtsvrrbande, Landgemeinden nnd Gutsbezirke); 2) K_uliiis, Schule_und Persbnenstand; 3) Polizeiliche Angelegenheiten_(polizeiliche Verfugungxn tm Wige- meinen, auch Zwangsmittel; die Jagd, das Wasser, dt_e Wegc,__das Gewerbe, Krankrnversicherung der Arbettrr und eingeschriebene Hitlis- kassen, das Bauwesen, Ansiedelungen und Kolonien, Versicherungen, Staatsaiigebörigkeit); 4) der Verwaltungsprozeß. _ _

_ Soeben erschien im Veriage von H. Reuther 111 Berlin (81-17. Charlottenstraße 2): „Briefwechsel zwischen H. L. Martensen und J. A. Dorner 1839-1881.“ berauSgcgeben a_us deren Nachlaß, 2 Bände (12 «, ele . geb. 14,50 ck14). _ Der tm Jahre 1884 verstorbene Professor, iitglwd dcs Cvangelr1chen Ober- Kirchcnratbs 1). Dorner hierselbst war init dem 111 demselbcn Jahre dabingeschiedenen dänischen Hofprediger Prof. Martensen, Bischof Von Seeland, durch funfzigjährige Freundschaft Verbu_ndrn. Beide bewor- ragcndsn Theologen batten seit dem Jahre 1839 einen lebhaften Brief- wechsel unterhalten, der jeßt auf Dorner's Wityick) _der Oeffentlichkeit übergeben wird, Der Inhalt ist zwar hai_wtiachlick) fiir Theblogcn Werthvoii, weil fick) in diesrn Briefen die durch tbren gegenseitigen Einfluß auf einander bedingte Entwickelung beider Theologen, sowie dri: Ge- schichte der Theologie und Kirche seit Ende der 30er Jahre spiegeli, Hat aber auch für die gebildeten Laien_ Interesse, da (11191) die poli- tischen und kirchenpoliiiscben Verhältnisse jener Jabra berührt werden. Insonderbeit ergeben die Briefe interesmntes Material über die Ent- stehung der kirchlichen Gemeinde-Ordnung in_Preußen und zur Ge- schichte des preußischen Evangelischen Oer-Ktrcbenraths. D_er Heraus- geber bat den Text der Briefe durch Anmerkungen, wo dies nötbig war, verdeutlicht. _

_ Der Verlag von Carl Flemming m Glogau [)at anch zum bevorstehenden Weihnachtsfest wieder für eine reiche Auswahl seiner trefflicben Iugrndscbriften in festlicher Ausstattung gesorgt. Es sind vor Allem das Töchter-Album. Unterhaltungen im häuslichen Kreise. Herausgegeben von Thekla von Gumpert. Mit 19 Bildern, 5 Karten Und 27 Holzschnitten. 33. Band. (geb. 6,75 bis 8,70 „M) und Herzbläticbens Zeitvertreib. Unterhal- tungen für kTeine Knaben und Mädchen. HerauSgegeben von Thekla von Gumpert. Mit 24 Bildern und 20 Holzschnitten von Bürkner, Limmer, Bärwinkel, Claudius, Müblig u.A. 32. Band. (kart.5,25./;4 geb. 6 „W) Beide_Biicher smd so bekannt und beliebt, daß sie keiner Empfehlung bedürfen. _

Spiel buch, enthaltend GeseÜscbaftsspiele, Auslösen der Pfänder, Rätbsel, Cbaraden 2c. von Dr. R. Löwicke (eleg. gebunden 3,5036), eine_ rcickze Auswahl der Verschiedensten, kurzweiligsten und lustigsten Spiele, von Rathielnund Charaden, Diamant-, Krcuz- und Silben- räthseln, Kreis- und Kapselräthseln, Rössclsprung-Aufgaben und wie diese kombinatorischen Spiele alia beißen.

Abenteuer in den deutsckien Kolonien Afrikas und der Südsee. Fahrten und Abenteuer, Land und Leute geschildert von Gerhard Stein. Mit 4 Bildern. (Cleg. geb. 3 «M) _ Die (Eigenart des ebenso fesselnden und spannenden, wie belebrenden und cbarakterbildenden Buches besteht vvrnehmlich darin, daß die aanzc Fiille von Leben, Natur, Sitten, bon den Freuden, Leiden und _Erru11gensck2aften der xuropäischen Pioniere in Kamerun, am Kongo, in Süd- und Ost-Yfrika, wie auf den Tropeninseln der Südsee, daß alies dies von zwei jungen Leuten, denen Gelegenheit geboten ist, die dintschen Kolonien zu bereisen, selbst geschildert wird. Die Aus- stattung des Buches ist eme geschmackvolie; die Bilder, Vorwürfe aus den Troprn behandcxnd, zeigen Vornehmbeit in Zeichnung und Farbe.

_ Kleine Erzahlungen box) Martin Claudius. Mit Bildern vo_n Leopold Venus. Zwei Bändchen (H. 1,50 „M). _ Diese init Verstandnis; des Kinderberzens und drs kindlichen BegriffsVer- _mögens erfundenen und kunstvoll erzählten Geschichten liegen berrits in zweiter Auflage bor. Sie smd für ein Altar von 5 bis 9 Jahren berechnet.

Erzählungen für die reifere weibliche Jugend von Paulin e_ Schariz. Mit Bildern von F. Bürkner, A. Diethe und B. Mubllg. 2 Bande (_ck. 1,50 «M). _ Die Verfasserin, die als Frau und Mutter das Mädchenberz kennt, erdachte Geschichten, die, voUer Leben und Wärmr, erwachsen? Frauen und Mädchen interesfircn und unterhalten, jüngere Mädchen aber gefangen nehmen, rühren, und erfreuen werden. Die spannenden, auf streng ethischcr (Grund- lage aizfgebauten Erzählungen vol] tiefer. echter Religiofitätsind durch- aus geeignet, aizf Mächen von 12 bis 15 Jahren neben der Unter- haltung auch_ eme gesunde, erzieblichc Wirkun auszuüben.

_Kö_nigtn Luise. Ein Lebensbild von erdinand Schmidt. Mit Bilderti bon Jul. Scholy. (Geb. 1,50 «) _ Es ist nicht aÜein der Sto_ff dieses bereits in zweiter Auflage vorliegenden Buchs, der die gemutbvoüxn Leserinnen anzieht, sondern auch die anmutbige Dar- ste__l]1_1ng Schwidt's und die sehr seine Art, wie er die unvergeßliche KontZin Luise dem Verständniß und der Phantasie nahe bringt.

eopold von Anbalt-Dcssau. Ein Lebensbild von For- dina_nd Pflug. Mit Bildern bon Richard Knötel. (Geb. 1,20 “M) _ Fur rEifcre Knaben, welche eine Vorliebe für Ge_schichte haben, fur ErWachsene, die_ der Vergangenheit unseres Vater andes warmes Interesse enxgegenbrmgen, ist das PfiuL'sche Lebensbild des „alten DessauerS“ eme unterhaltende, anregende _ektüre.

Außer den voraufgeführten Werkezi bietet der Weihnachtskatalog des Flemmmg'schen Verlags noch eine reiche Auswahl geeigneter Jesxgeschenke für Jung und Alt, darunter auch viele Pracht-

er e.

_ Im Verlage von Gustav Weise in Stuttgart erschien in vierter Auflagx: „Der Troßkopf" von Emm_y von Rhodan (Emmy Friedrich Fxtedrich). _ Diese frisch gescbttebene lehrreiche Pensions- gcs [chte fiir erwachsene Mädchen hat durch die Aufiagen, die sie erle t_e, gxzetgt, wie beliebt fie bei den Leserinnen ist; fie wird daher auch _111 dieser neuen, saubcr ausgestatteten Auflage zum Weihnachts- fest emon weiteren Freundeskrc-is finden. _

_ Oliver Cromweli und die Stuarts. Von Max Vorberg. (Gotha, Friedr. Andr. Pcrfbes, 1888. Preis 1 «FC) __Jn_der Form eines fesselnden Vortrages giebt dcr bekannte Verfasser hier eine kurze Geschichte OliVLr CromeÜ's und seincs Vcrbälfniffcs zu den Stuarts. Er sucht den Nachwexs zu führen, daß Cromwell

it einem Wort über fich selbst Recht behalten hat: .Ich weiß, Fs; Zott mächtiger i(sEt als Flle Verlemöidungen, und daß er zu seiner eit mi wieder u hren ringen wir .“ _ _ Z _chDie erstez2 Bogen starke, reich unt HoZscbyttten verseberxe Nummer einer neuen Zeitschrift „Elektrote nisches Echo , Organ für die ortscbritte der angewandten Elextnzrtatslebre liegt uns vor. Das [att stellt es sich zur Aufgabe, _uber alles Wichtige auf dem Gebiet der Elektrotechnik aus allen Landern zu refertren. Inhalt der ersten Nunimer: Edison's elektrische Lampe. _Der egen- wärtige Stand der Accumulatorenfrage._ _ Maschine und _ ygen- lampe System Lever. _ Gewicht und Leistung der Dynamomaicbmen. _ Ueber Schnelltelegrapbie. __ Reckenzaun's Motor. _ _Dte er= sammlung der British Association zu Manchester. _ Kleme_ Mkt- theilungen. _ Neue Bücher. _ Inserate. Das Blatt erscheint am 1. und 15. jeden Monats und kostet pro Quartal_3 «“ _ _ _ Jm Verlag von J. . . Laverrenz 111 Berlin _ersxbwn („Deutscher Humor“, Band 5): „Im Bann der DzSzipitn , militärische Humoresken von Victor Laverrenz (1 «M). _Dte tn diesem Bändchen abgedruckte Erzählung „Der Flanxierbaum“, ist schbn durch eine besondere Angabe bekannt geworden, die anderen 3 Erzablungen dieses Bandes find ebenso munter und unterhaltxnd. _ _ München, 7. Dezember. (Al]g._Ztg.) Die durch dre bekanmc' Kunstanftalt von Fr. Hanfstängl hrerselbst hergesteuken Repro- duktionen der durch die Restauration des Konservators Hauser neu erstandenen (Darmstädter) Holbein'fchen Madonna Und soeben zur AUSJabe gelangt. _ _ _ Stuttgart, 9. Dezember. _1)r. (Gustav von Rameltn, Kanzler der l'iniversität Tübingen. feierte hxute den Tag, o_xi welchem er vor fünfzig Jahren an derselbewUtherfiiat dre W_urde_ Lines Doktors der Philosophie erlangte. Diese funfztg Jahre, ichreibt der „St.-A. f. W.“, sind zugleich ein halbes ngrbundert des unaus- geseßten, heute noch rastlosen Wirkens tm Dienst des Vaterlandes und der Wissenschaft, reich an Arbeit und Kampf, czber auch an_Ehren und dauernder Frucht gewesen. Der Kö_nig Verlies) dem Jubilar zu seinem Ebrentage den Titel und Rang eines Geheimen Raths.

Gewerbe und Handel.

Kraft- *und ArbeitSmascbincn - Ausstellung in München 1888. München erhält nunmehr seine dritte Spezial- ausstellung im nächsten Jahre. Es folien nur diejsnigen Arbeits- maschinen zugelassen werden, die den kléinen Arbeitsverbältniffen ent- sprechen und welche den HandwerkSmeister unserer Zeit befähigen, sich für eine Reibe von Fällen mit dem Großbetriebe erfolgreich messen zu können. Dazu ge ören dann auch vor Ailem die Kleinbetricbs- motoren und ist die Größe derselben Vorläufig bis zu drei Pferde- stärken angenommen worden. Die Juitiativr ist dem Münchener allgemeinen Gerberbeverein zu verdanken, welcher _ fich von der Auffassung leiten ließ, daß die Zeit des Handwerker- tages des baykrifcben, sowie des aÜgemeincn deutschen Hand- Werkerbundes, we1_che beide in München stattfinden, einc selten Zünftige Gelegenheit darbietet, sowohl für den Fabrikanten, um seine

rzeuZniffe den Hauptinteressenten Vorzuführen, als umgekehrt, um die aus a en Theilen Deutschlands zusammensirömendenHandwerk5meister mit den neuen Erscheinungen auf dem Gebiet der Arbeits- und Kraftmascbinen bekannt zu machen. Der Besuch der AussteUung wird noch dadurch anwachsen, daß im gleichen Jahre in München eine deutscb-nationale Kunstgewerbe-Aussieilimg und eine internationale Kunstausstellung stattfindet. Der Polytechnische Verein in München Hat seine UnterstiiYung zugesagt, auch ist fiir die Ausstellung ein äußerst günstiger Plak), fast direkt neben der Kunstgewerbe=AussteÜung gewonnen.

_ Die GineraiWrsammlung der Aktionäre der Brauerei- Grfellsihaft Friedrichshain genehmigte den vorgele ten Ge- schaftsb_ericht_, _11'1L die Bilanz und das Gewinn- und VerlUFZt-Conto, setzte die Dibidende _an 10 0/0 fest und ertbeilte dem Vorstande für das verfloffene Geschaftsjabr Decharge.

_ Die Direktion der Nienburg er Eisengießerei und Maschtnenfabri_k äußart sich in dem Geschäftsbericht pro 1886/87 folgendermaßen: Die Erwartung einer weiteren vortbcilbaften Ge- staltung des Unxernebmens ist insoweit in Erfüllun gegangen, als das Unternkbmcn das ganze Jahr hindurch gut bes äftigt war und einen namhaften Gethn erzielt hat. Es wurden pro 1886/87 fakturirt: 408 432_«M gegen 2647 98 «M im Vorjahre. Der Gewinn auf Fabrikations-Conto steUt sick) auf 167 309 „44 gegen 104121 „M im“ Vorjahre. Für Löhne wurden gezahlt 88 763 «14 gegen 72 759 ,M' im Vorjahre. Der Nettogewinn obne Abschreibungen beträgt 95 043 _ck gegen 48 637 „46 im Vorjahre, Demnach ist der diesxaHrtge (erinn ca. 95 0/0 höher, als der vorjährige, während der Ums_chlag nur 11111 54 0/0 gestiegen ist. Hierbei ist außer- dem noch zu crwabnen, daß ein eingetretener Verlust von 8776 «Fi dem Jahresgewinn entnommen ist. Tro dieser ünftigen Betriebs- resultatc kann die Vrrtbeilung einer Divi ende nith in Vorschlag ge- bracht wcrden. Der Vorstind hai fich genötbigt gesehen, zur Sicherung einer Forderung 136 000 „41; Aktien der Leipzig-Ragriviyer Vriquetts- Fabrik zu ubernehmen. Der Generalvcrsammlung wird die Aufnahme von "300 000 “M 50/0 Obligationen" in Vorschla gebracht werden, weiche auf das fcbuldenfreie Fabrikgrundstü bypotbekarisch zur crstew SteUe eingetragen werden sollen. Voxi drm borbandenen Gewinn von 95 043 „16. wird beantragt, ein- schließlich 8000 «jz. zur Verstärkung des Conto für äubjosa, ins- gesammt 32 043 «14 (gegen 25 744 «16. im Vorjahre) zur Abschreibung zu vernoendcn. Der iibrigbleibende Reingewinn beträgt 63 000 „rz, von welchem 3000 «M für Gratifikationen und der Rest von 60 000 «;ck zu einem Spezialresxrbefonds Verivendung finden soll.

_ _ De111__Gcschaftsbcric_ht_der Dortmunder Bergbau-Ge- fel__lschaft uber das Geschafts ahr1886/87 entnehmen wir Fol endes: Wahrend der durchschmtjliche erkaufsbrcis für Koks im GFchäfts- zahrc 1885/86 noch 38,60 „16. pro 100 Ctr. betragen hat, ist derselbe un _then Ikxhre W 35,37 31: pro 100 Ctr. gesunken. Nachdem der Preis_und die Produkttori freigegeben war, sank der Abschlußpreis für Koks im 4. Qiiarial borigen Jahres von 38_39 „F6. auf 26_30 «jk pro100_Ctr. Die Brutto-Förderung pro 1886/87 betrug 2 811450 Ctr. gegen 3 099 690 CU". pro 1885/86. Die Netto - Förderung pro _1886/87 hat 2512190 Ct_r._ oder 177 930 Ctr. weniger betragen als tn 1885/__86. Hiernach ergiebt 11ch pro Arbeitstag eine durchschnittliche Netto-Forderun von 8545 Ctr. gegen 8908 Ctr.- im Vorjahre. Die Geideinnabme etrug: a._ für verkaufte Kohlen 370 909 «xs, 5. fiir ver- kaufxe Kokcs_304 630 „FH, in Summa 675 540,36 oder 74 645ckéweniger als im Vorjahre. Die Kokesproduktion aus den vorhandenen 80 Kokes- öfen betrug 858 880 Ctr. aus 1 246 960 Ctr,Kol)[en gegen 843 400 Ctr. aus 1242880 Ctr. Kohlen pro 1885/86. In den le ten Monaten hat fich die Lage des KokeSmarkts in Folge des Au?schwungs der

Eisenindustrie wesentlich gebessert, sodaß jeßt Kokes zu relativ '

höheren Preisen sehr gefraZHt sind. Unter den obwaltenden Umständen konnte im „abgelaufenen eschafts'ahre ein Gewinn nicht erzielt werden. Das Gewinn_- urid Verlu tconto weist vielmehr einen Verlust von 98 256 ckck (einschlteßlrch 20 000 „;ck für Abschreibungen) nach; es wird beantragt, denselben auf Reserveconto zu übernehmen.

_ Die nächste Börsenversammlung zu Essen findet am 12. Dezember im „Berliner Hof" statt.

London, 8. Dezember. _ (W. T. B.) Wollauktion. Preise fest bei lebhafter Betheiltgung. E Brtadford, ?. éezember. (FLZ T. ZZZ) “YFZ: fest, stetig,

por garne crag er, namen 1 ein ä i e, o air arne an- zießend, in Stofßcn mehr Geschäft. g g

Verkehrs - Anstalten.

Triest, 8. Dezember. (W. T. B.) Der Lloyddampfer ,Aglaja“ ist heute aus Konstantinopel bier eingetroffen.