Wittww der auf Sr. Majestät Panzerschiff „Großer Kurfürst“ Ver- unglückten, sowie den sonsti en bisher aus Stiftungsfonds mit Yensionen bedachten interblie enen Pensionsbeträge, wie sie für das abr 1886 aus den tiftunZsfonds zur Erbebunk; gekommen sind, in gleicher Höbe auch für das abr1887 zu überwe sen, sofern in jedem eimelnen Falle der amtliche Nachweis geführt worden ist, daß die katJÖU-“ä !: der Pensionen geboten erscheint. er Gesammtbetra fur diese Auögaben wurde von dem Gesammt- vorstand auf 17150 „46 ?estgeseßt.
In Gemaßbeit dieser Festse ungen des Gefammtvorstandes der “Stiftung wurden für das jetzt a gelaufene (Geschäftsjahr 1887 Pen- sionen ausgeworfen:
o.. für 6 WittWen mit je 300 ckck," für eine Mutter mit 500 „M' die leßterwäbnte Tension um deswillen mit erhöhtem Betrage, welk die Inbaberin die er Pension in dem Verunglückten ihren einzigen Ernährer verloren hat und in Y!ge der nicht amtlichen Stellun des Leßteren aus Staatsfonds eine enfion nicbt erhält, während Lolche den, sämmtlichen übrigen in gleicher Lage befindlichen Personen in mehr oder weniger erheblichen Beträgen :,uxiebilligt worden find. Der Gesammtbetrag dieser Position beläuft frei; auf 2300 „56
b. für sonstige Hinterbliebene der Verunglückten und zwar: eine
ension von 250 „FC, _ 12 Pensionen in Höhe von je 150 .,“, _ 1 Pensionen in öhe von je 120 „M, _ 14 Pensionen in Höhe von je 100 5-4. _ 3 enfionen von 'c 60 «jk, in Summa 14 550 .“; &.) Zinsenertragniß für 3 "inder von Verunglückten d 120 .“ „46
Es sind sonack) die Hinterbliebenen von 131 Verunglückten mit Pensionen im Gesammtbetrag von 17 210 «ck bedacht worden.
Gegen die von dem Gesammtvorstand festgeseßte Summe von 17150 «W ist eine Mehrausgabe von 60 „is dadurch herborgerufen worden, das; für die Hinterbliebenen cines Verunglücktcn, die seit einigkn Jabren Anspruch auf eine Unterstüßung nicht gemacht hatten, ein solcher Anspruch mit Riicksicht auf die eingetretene Noibkage wieder erhoben und in Folge deffen eine Skmesterrate mit 60 „M bewiUigt wurde.
An die Angaben für Pensionen im Gcsamrntbetragc Von 17 210544 schließen fick) die Ausgaben für die Verwaltungskosten an mit 413 „44 55 -_5 gegen 431 „M 20 „_3 des Vorjahres.
Der GesammtauSgabe der Stiftung für das abgelaufene Ge- schäftsjabr im Betrage vou 17623 „ju 55 „5 stehen an Einnahmen gegenüber:
die Zinsen der dir Stiftung gehörigen Effekten mit 8258 «M 25 „3; es sind somit die laufendcn Einnahmen gegru die Außgaben um 9365 „jk: 30 „& zurückgeblicbcn. Zur Ausgleichung dicser Differenz ist dcr aus drm vorigen Jahre Vorhandene Baarbeitand von 827 „sé 81 „5 verwendet wordrn, während von dem Effektenbestande der Stiftung 8500 «W Ostpreußischc Pfandbriefe iicräusiert wurden, die einen Erlös von 8349 „M 70 „_3 erbracht Haben, wobei noch bei dem Batikbause R. Warschauer u. Co. ein Vorschuß von 187 „M 79 .:! genommen werden mußte.
Dér Cffsktenbestand drr Stiftung, welchcr bci Ablauf des Ge- fckyäftsjabrcs 1886 237700 „46. 321% Ostpreußische Pfandbricfc be- trug. ist durch die vvrgmommrne Vkränßérung von 8500 «M. diascs Effektes auf 229200 „ckck 321% Ostpreußischer Pfandbriefe herab- gewindert wvrdrn.
Die EesammircÖmmg pro 1887, die cinzclnen Cinnabme- und Ausxmbcwbstcn umfaffend,_ die gleichzeitig Libor den Vermbgensbcstand der Stiftung nähercn Ausschluß giebt, ist, kasicnmäßig féiigestelit und belegt, von dem Herrn Schaymeisicr dcr Stiftung gelegt wordkn und wird von demselben in der bcuiigen Sitiung noch zur spezieUm Brratbung gestcllt Werden, Nachdem die Rechnung, dem in der Sitzung vom 13. Dczembcr 1879 gefaßten Beschluß entsprechend, acht Tage vor drm Zuiammcntritt drs Gcsammtvorsiandcs zur Einsicht der Miigliedrr dcssalben in dim Bureau der Stiftung aufgelesen, auch den Mitgliedern einc summariscbe RecHnungs-Ucberficht zur Orientirung übersandt worden, stellt der geschäftsfübreride Ausschuß den Antrag, sofern nicht_fchon jkßt besondere Monitcn gegen die Rcchnung erhoben wcrden iollicn, da bezüglich Crtbeilung der Dacharge die bcrcits in den vorbergebenden Jabren beliebte Form auch für dicses Jahr bkibebalten wird, dahingehend, daß dieReÖnung mbit Belägen nycb wciterc 8 Tage zur Einsicht jedes Mitgliedes des Gesammtvoritandes in dern Bürcau drr Stiftung aufliegen soll und daß, wenn innerhalb dieser Frist von keinem Mitglicde Ein- wendungen bei dem Vorsitzenden des Gcsammtvorsianch angrmeldct find, die chbnung Pro 1887 US dcchargirt anzuseiwn ist. Es muß hicrbei nock) bcmkrkt werden, daß gcgin dic Rccbnung pw 188,6 Mo- nitrn irgcnd Wk1chér Art in der Vor €schricbenen Frist nicht JSZOZM Wordcn sind, somit die Richnuna dc argirt ist.
Ucbergebend zu der Frstscßung dsr Außgabe-Eiats für das Gciwästsjabr 1888, so beantragt der geschäftsiübrendc Ausschuß, gc- stüßt auf die vorlicgenden Erfabrungin für dich (5.1.11 dieselben ;Prinzivian zur Anwsndung zu bringcn, dic berciis für die sämmt- icircn Jahre drr Stiftungßdaurr Play gcgriffkn babcn, mitbin dcn Wittwcn und einzc-[nkn Müitkrn dcr Verungliickton die in den Vcriabren von ibnen bszbgcncii Jabrcöpknfiomrn, sowie de." scnstigcn bißber aus Stiftungsfonds mit Pensionen be- dacbicn Hinterbliebenrn dirjknigcn Penswn-Ébeträgk, dir fiir das Jahr 1587 bewilligt waren, auch für das Jabr 1888 zu [*cwiUigen, sofern in jedem 6111317111211 Fa_11c dcr anitlicbc Narbwris gsfiibrt wird, daß die Fortgewäbrgcbbten i_it. Es i1t bierbei jedoch zu berücksicbtigen, daß von drn blÖbkk gkwabrten Jabréspknsibncn zwei in chfaU kommen und zwar vbn je 150 und 120 „is, die bisber an im Jahre 1887 Verstorbene Pinterbliebenc von Verunglückten gczablt wurdcn. Bside Positionen zusammm ergeben eine Mmdcraqube für 1888 von 270 „44 Dagegcn tritt als Mcbrausgabe hinzu die (Erziehungs- bc'ibülie für ein im Jabra 1887 in icin fünfzkbntcs Lebensjahr ge- tretenes Kind eines Verunglücktkn mit 120 „M, wäbrsnd für ein awdercÖ Kind einks Verunglücktcxi, das biéber eine solche Erzishungs- beibülse erhalten bat,. die!e wegfällt, da der betrkffende Sohn im Beginn des Jahres 1888 grbßjäbrig wird. Hiernach ergiebt fick) eine Geyammtcrmaßigung drr Unterstiißungen pro 1888 gegen 1887 um 270 „js .
Dagggenßiritf hinzu einc einmalige Außgabe von 3000 5-6, die nach Vorickx-riit der Grundprinzipien der Stiftung dem vorgenannten, im Beginn des Jahres 1888 mündig werdenden Sohne eines Ver- unglückten zu überweisrn ist.
Sonack.) würden für .das Jahr 1888 auszuwerfen sein:
a. an Wi_ttwen- 2c, Pensionen 2300 „44, cin Bctrag, der bemin dem jsxt abgexcbloffenen Geschäftsjahre tbatsächlich verauSgabien Be- trags gleich kommi;
1), an Beibülsen für drei Waisen von Verunglückten, welche der- artige Zuwendungen nach Maßgabe der Grundbestimmungen bean- spruchen können, je 120 „FL, in Summa 360 „16, wie im Jahre 1887;
a. an Pensionen für sonstige Hinterbliebene der fiir das Jahr 1887 verauxgabte Betrag Von 14 550 „46, abzüglich der vorerwähnten zwei in Wegfall kommenden Pensionen von;je 150 und 120 „46, also 14 280515;
11. der dem mündig werdenden Sohne eines Verunglückten aus- zuzablende Kapitalsbetrag von 3000 „16
Der Gesammtbetrag der Positionen 8, b, 0 und (1 zusammen 19 940 „sé gegen 17210 ck im Jahre 1887,
Die Notbwendigkeit für di? Fortgewäbrung der Pensionen pro 1888 ist bis zum heutigen Tage bei 120 enfionären nachgewieskn worden. während mit Rücksicht auf die bis erigen Erfahrungen mit Sicherheit zu erwarten steht, daß disser Nachweis bis zu Ende des laufenden Jahres resp. im Beginn des nächsten Jahres aueh bei der rößeren Anzahl derjenigen, zur Zeit noch nicht angemeldeten Per- opedn, die im Jahre 1887 Pensionen bezogen haben, erbracht werden wn .
Dec geschäftsfübrende Ausschuß beantragt, das; der Gesammt- vorstand der Stiftung sich mit den von ihm gemachten Vorschlägen, dkn AUSJabe-Ctat pro 1888 betreffend, einverstanden erklärt und ihn gleichzeitig ermächtigt, die zur Deckung der Aus aben erforderlichen Beträge, sofern sie nicht aus den Zinsen des ffefjenbestandes der Stistung oder etwa eingehenden au erordentiicben Zuwendungen be-
Ztrsixien werden können, durch Verfilberung der nötbigen Effekten zu c (: en. erlin, den 12. Dezember 1887. Der geschäftsfübrende Ausschuß dJ .?ßOeutfcben Marine-Stifiung 1878“. “ a .
Rechnun s-Abscbluß der „Deutschen arine-Stiftung 1878“ für das Jahr 1887.
Einnahme. AuSgabe. «“ 45
1) Baarbestand aus 1) dem vorigen Jahre 827. 81
2) Zinsen der Effek- ten . . . . . 8 258. 25 2) inclufive Conver- tirungs - Prämie.
3) Erlös verkaufter 3) Pensionen an son- Cffekten: 3500 „is stige Hinterblie- 31- 0/o Ostpreuß. bene von Verun- Pfandbriefe glückten
4) Verwaltungs-
enfionen an ittwen der Ver- unglückten . . . Erziehungsbei- hülfe an 3 Kinder Von Verunglückten
14 550.
.“ 3479.60] kosten . . . . 413.
5000 “FC 33% Ostpreu- ischex fand- riefe 4870.05 4 Vorschuß bei dem' ankhause N. War- schauer & Comp. -. 187. 79
Summa „46. 17623. 55 Summa «411 17623. 55
Der Effektenbestand der Stiftung, Welcher fick) bei Abschluß des vorjährigen Geschäftsjahres ausweisüch der gelegten Rechnung auf Ostpreußischc 339/0 Pfandbricfe im Nomina1bctragc von 237 700 «. belief, beträgt bei Abschluß des Vcrwaltungs'ahres 1887 (00111. Nr. 3 der Einnahme) 371% Osipreußiscbe Psandbricie 229 200 .,“
Berlin, den 11. Dezember 1887. _
Der gsschäftsfiibrende Austckxuß der .Deulicbcn Marine-Stifiung 1878“. Haß. Veit.
Aus den verschiedenstcn Gegenden kommcn jrßt Nachrichten über bcitigcs Schncetrcibcn. Aus Sachsen werden größere Verkehrs- stockungen berichtet; trotz umfasicndkr Vorsickztsmaßregcln der sächsischen Staatsbabnverwaltuna treffen einzelne Züge schon mit Verspätungen e'in und im oberen Erzgebirge sos] der Verkehr zwischen einzelnen Orten abgeschnitten sein, _ In England licgt der Schnee in Dcrbyshire und Staffordshirc mcbrrre Fuß boch. _ Auf sämmt1ichen Linien der ungariscbkn Staatsbabnkn und den meisten Linien der österreiiiéischen Südbabn ist der ZBÜÖXWkakbr durch die Schneeber- wr'himgen gkstört. _ Jn Canada endlich mußte man die Swicncn mit dem Schneepflug freimacben. Dabei gcrieti) auf dcr Caraquct- und Ncw-Brnnswick Eisenbahn einc Lokomotive nebst Tcnder und Schneepfiug beim Ucberfabrcn der Caraquetbriicke aus den Schienen Und stürzte in den Fluß; 8 Personen ertrunken.
8 349. 70
Zn Pompeji find, wie der „Köln. Ztg.“ mitgetheil't wird, jüngst Einige bemerkenswertbe Funde gcuzacbt ivordcn. In der 197.710 711], j§01a (Häuscrvicrtel) 23, 0358. (Haus) Nr. 23, fand man virlc silberne Gcfäfze und drci Bücher unter Verhältnissen, die darauf schließen NYM, daß die Besitzerin, Dicidia Margaris, disse Wertb- sachen im ugenbltck der Katastrophe in cin Tuch gepackt hatte, um noch etwas mehr als das nackte Leben zu reiten. Ihren Namen kennen wir durch die Bücher, welcbe sie ebenfalls nicht zurücklassen wollte: wichtige Urkunden und Beßßtitel. ES smd, wie üblich, mit Wachs überzogene Holztäfclcben, die zu mehreren zu einem Buch vereinigt sind, 20 zu 13 cm groß. In den ersten Tagen nach der Auffindüng waren ste bis auf einige SteÜen, wo die “euchtigkeit das Holz zkrstört batte, gut lesbar, dann aber löste sick) Jvobl mit drm Trockncn des Holzrs) die Wachslage theilivcise ab, indem fie in kleine Tbcilckzen zersplitterte. Die Verträge sindsämmf- lick) zwischen der gcnanntcrx Besißerin und Liner Poppäa Nota, Frei- gclasicncn dcs PriScus, gc1ch1offen, und für zwei von ibnen ergiebt fick) aus dkn Namen dcr Konsuln das Jahr 61 n. Chr.; in einem kauft Dividia Margaris von der Poppäa zwei junge Sklavcn, Sim- plicius und Prtrinus, cin andkrer scheint in Form einer Erklärrmg (mch über Sklavenkan zu handrln, und der dritte Vertrag bezieht sich (mf eine Summc von 1450 Sesterzen, 1vclche dic Poppäa Nota der Dividia Margaris zu zablen sick) verpflickytkt. Das Si1bcrzrug besteht ans vier Bcchern mit vier KredcnzteÜern, vier gcbcnkelten Schalen, vier kleincren Schalen, vicr anderen Schalen, vier Schalen mit Fuß, einer UngLHLnk611M, cinem Filter, cinem F1äschch2n mit durchlocbtem Boden, eincm Löffel, eincr kleinkn Schaufel; (“E ist also Tisck7gcrätk) für vier Personen, aber, wie _man 11651, in Wer Ei1c und unboUständig zu- sammkpgcrafft. _Dieies Silbcrzeug wiegt 394370 3". Außerdrm woÜtc die Acrimis noch cine Silbersiatuctts ders Jupiter auf Lronze-
icdcstal retten, sowie eine große bronzene Sebiistel mit erhöhtem -1ande, innen mit einer schön ciselirten Silbervlatte belegt, und endlich drci Paar goldene Obrgcbänge. _ Auch sonst waren die Aus- grgbungen in [exter Zeit erkixobxüßreick). In die chirurgische Kunst 11171211 uns zablceichc ärztliche Instrumente (meist Von Bronce) schauen, die ursprünglich in einem hölzernen Kasten lagen, wie dessen Reste zcigen. Zu Besiccken bereitiigt fanden sich Sonden, akcn von mancherlei Form, Pincetten, Messer mit gekrümmter tablklinge u. s. w. Ebendort lag eine feine Apothekerwage mit zwei Schalen und den zugsbörigen Gewichten, die z. B. eine Skala von 14, 17,5, 21, 24,9, 35,8 8" darstellen, Unter mancherlei außratk) stechen eine schöne KafferoUe bon Bronze bervor, dcren Sil ereinlage einen Kopf in erbabkner Arbeit zeigt, sowie eine broncene Lampe, die noch den Wergdocht enthielt, endlich verschieden? Glas efäße, Terrakottcn, goldene Ringe und Obrgebän e. Von den Münzfunden verdient Erwähnung einc Sesterze des «Man mit der Fortuua auf dem Revers und der Umschrift Fortunas rsänaj sowie ein Dupendium des Ncro mit dem Janustcmpel und der Umschrift 138.06 par 11qu. parka .)auum 01115112,
JU dem Bergwerk Ridderbytian in der Nähe der Stadt Köping in Schweden kommt, wie „Köpingsposten“ berichtet, ein Cerit ge- nanntes Miiieral Vor, das biOber nirgends in der Welt in nennens- wertber Men e gefunxkn worden ist. Aus diesem Mineral wird das seite'ne Meta Cerium Produziri, das eine Revolution in dem Be- leuchtungsweskn beworzurufen bestimmt zu sein scheint.
Jm Königlichen Schaufpielbause setzte am vorgestrigen Abend Hr. Markowsky vom Hamburger Stadttheater sein Gast- spiel, welches er am vergangenen Sonnabend als „Sigismund“ im Calderonjscben' „Leben ein Traum“ mit so großem Erfolg eröffnet batte, rnit gleich gutem Gelingen als arold in Wildenbrucb's gleich- namiger Tragödie fort. „Auch diese ol-[e bietet dem Gast reiche Gelegenheit, sxin dramattsöbes Können im besten Licht zu zeigen, die Partie ist reich an' bewe ten Scenen, wo der Künstler mit der ganzen Wucht seiner ersönlichkeit für einen nachhaltigen Erfolg eintreten kann. (Einem Schauspieler von der Begabung des Hrn. Malkowsky können diese Vortheile nicht verborgen bleiben, und er versteht sie in außgiebigstem Maße sich zu Nocken u machen. Das HeldenÉafie in der igur des Harold kam äußerli wYe innerlich diirch den ast zur (Ge t_ung, die leidenschaftlicbe Natur, welche den kuhnen, Herzog zu „tbatkraftigeméwndeln antreibt, schien in ihren gewaltigen Ausbruchen in die er Darstellung Vollauf ?[aub-
würdig. Der Beifall, welchen der Gast mit seinem gestrigen Sp el er-
zielte, wird für ihn zugleich Belohnung für seine Leistung und Sporn zu weiterer künstlerischer SchafTenstbätJineit sein. Freundlich be rüßt wurde nacb längerer Abwesenbet ever, welche die Adele spTelte; die anmuthige, natürliche Art, wre sie diese Rolle gab, legt beredtes Zeugniß ab von der Frische, welche sich die beliebte Künstlerin erhalten hat. Auch sie wurde zu wiederholten Malen durch lebhaft: und wohlverdiente Beifallsbezeu ungen auSgezeicbnet. r. Müller- Hanno verdient lobend bervorge oben zu werden; die 11 rigen Mit. wirkenden wurden, in anerkennenSwertber Weise ihren Aufgaben gerecht,
Jm Residenz-Tbeater gelangte am gestrigen Abend das dreiaktige Schauspiel „Francillon“ von Alexander Dumas (Sohn) zur Aufführung. Mit der „Cameliendame“, dem „Natür- lichen Sohn“ und „Monsieur Alphonse“ schlug Dumas seiner Zeit die Richtung ein, in welcber sich die französische dramatiiche Literatur bewegte und welche sie nothgedrun en zu der Ent- wickelung führen mußte, die sie gegenwärtig aufweiLt. Es scheint, als vermöcbten die französischen Dramatiker keinen Ausweg mehr zu finden aus dem engen Kreise, in Welchem sie fich neuerer Zeit forkwährend droben; das alte abgedroscbene Ehebruchsthema muß immer wieder herhalten, ein Wenig günstiges Zeichen für die Erfindungs- abe dieser talrntvollen Schriftsteller. Immer wieder -suchen 1e dem viel bcbandelten, längst erschöpften Stoff neue Seiten abzugewinnen ; immer eifrigc'r aber auch bkdenklicber wird ihr Bemühen, das durchfichtt eTbcma durck) Aufstellung schwieriger Probleme psycho- logisch intere antc'r z*t gestalten. 21er keiner von ihnen hat den Muth, wie die modernen nordischen Schriftsteüer, den Konflikt zum Austrag zu bringen, eine Lösung zu finden, einen Außweg anzugeben. Sie verstehen, anzureaen, zu spannen, zu reizen, abcr _in den seltensten FäUen kümmern sie sich um die wahre Aufgabe der Kunst: sittlich zu fördkrn, zu befriedigen. Ein Beispiel dilskl Art dramatischer Spiegel- fechterei ist das DMUQS'sck)? Drama „FranciÜon'. Die hier angeregte Frage lautet: „Darf eine Ehefrau eincm Gatten, der sic betrügt, mit gleicher Münze beimzahlen?“ Gewiß ein Thema, dessen heiklen Charakter Niemand in Abrede stellen wird. Wir lernen cinen leichtsinnigen Ebegaiten kennen, der sich nicht entschließen kann, ein früheres Verhältnis; mit einer Courtisane abzubrechen, obwohl dabcim ein treues aufopfcrndcs Weib ihm a11e French dcs ehelichen Glücks bietet. Die Gattin erfährt von der Untreue des ManiieSZ cine excentciscbe Natur, droht sie ihm, (chickws mit (Gleichem zu Virgelten, Er verspottet fie, ist aber nicht Wknig überrascht, als sie ibm am Morgen nacF jener Nacht, wo sie sich von seiner ehelichen Untrc'ue überzeugt at, obne Reue mit troyiger Stirn erklärt, das; sie ibn gleichfalls binte'rgangcn bat. Wic wird nun die bcidcrseitiqc Schuld acsülmt? Das fragt sich gespannt der Zuschauer. dcsikn Ungkduld troß der Höchst er- itiiidendxn Länge des Stücks aufs Höchste gespannt ist. Die EntsÖcldUlm drängt. Nach so manchen geistreichen Bemerkungkn und Wendungen erwartet man nun eine besonders giistrcicbe Lösung, und was erlebt der Znschauer? Eine Farce! FranciUon hat gar nicht gesündigt, obwohl fie cs wiederholcntlick) beschworen bat; lächelnd nähert sick.» ihr der rkuigc (Hatte; das würdige Paar, welches in sciner Absurdität kim'r des andern Werth ist, wird wieder friedlich in demselbkn Hause wobncn. In drei langen Akten verbreitet sich der Dichter in a11cn möglichen und unmöglichen, geistreicbkn und abgeschmacktcn, sentimentalen und frivolcn Betrachtungen und Raisonnrmcnts über den Fcbliritt_und seine rtwaigkn Folgen für das Verhä1tniß dkk Gatten, um dann 1chlicßlich mit cim'r chduna, wie sie in cincmScbwank nicht übel am MUZ? wäre. das in srinen (Errr'ar- tungcngeiäuscbic Publikum britnzusÖicki-n. „rittschon dic- Handlung hinter dem Raisonnemcnt zuriick, so krankt das Stück iiberdies an einer der- artixirn UnivabrsÖCinliÖkcit und Unverständlichkcit in dem Benehmen der Personen, daß der Zuscbauc'r nicht die geringste Sympatbie mit den in Erster Linie an den Voraängen betbeiligten Pc'rsoncn empfindet. Der (Hatte, Graf Lucien dc Rivcrollcs, ist eine geradezu klägliche Figur, ein erbärmlicher Charakter, der Eine solche Frau, als welche FranciÜon bis zu ibrcm angeblichen Fehltritt erscheint, garnicht wertb ist. Er verdient die Verachtung des Zuschauers, und mit einem gewissen» Widerwillen sieht man diese kleinliche Natur drr Gekränkten die Ver!öbnung anbieten. Um eine Figur wie FranciÜon überhaupt denkbar erscheinen zu lassen, mußte der Dichter ie als eine nervöse, zu Cxtrabnganzen neigcnde Person schi1dern; das at er auch gethan, und so sehen wir denn die junge Frau Hin- und [)Lrgerissen zwischen schwankenden Empfindungcn, Widersprüchen und seltsamen Launen, welche sie voÜends unverständlich machen. Sie versichc-rt in einem Augenblick, das; sie ihren Mann abgöttiscb liebt, im nächsten vermag fie kaltcn Hirzcns davon zu sprechen, daß fie ihn und ihr Heißgeliebtes Kind für immer verlaffon will, um zu ihrer Mutterzurückzukebrcn. Sie schwört bei ihrer „Ebre“, daf; fie gesündigt hat, und weiß, daß sie lügt; fie t'äuscbt a11e Welt und sucht ihr durch Willms- stärke zu imponiren, ist dann aber schmack) genug, von einer listigen Freundin fick) das Geheimnis; rasch entreißen zu lassen FranciÜon ist eine unmögliche Mischung von Koketterie, Lüsternbeit, ang zur In- tri ue, zur Lüge und Extravaganz, wic ste glücklicher eise im wirk- li cn Leben kaum vorkommcn dürfte. Was nun den sittlichen Wi'ktk) des Dialogs betrifft, [so iibertrumvftDumas an cFridoliiät und («MS- mus akle andern in g eichem Gcnrc arbeitenden iranzösiscben Schrift- steller, es werden da Dinge gejagt, wie sic in einer woblansiändi en Gese11schaft geradezu unerhört wären; was uns Dumas hier 0 er schildert; ist der "Verkehr im Salon einer gräflichen Familie. Be eich- nend für die Art der Unterhaltung ist, daß ein jungss unverdor enes Mädchen, Welches in dieser Umgebung sonderbar anmuthet, sicb entfernt, wenn die Herrschaftcn sicb Dinge erzählen, welche für das Ohr der jungen Dame nicht geeignet find; die Zuschauer müssen derartige Scherze aber ruhig über sich ergehen lassen. Was die Darstelluna anbetrifft, so verdient in erster Linie Frl. Rosa Bertens als FranciÜon erwähnt zu werden. Die überaus chwierige Rolle wurde von ihr mit Gewandtheit gespielt; ein etwas vornehmerer Ton würde der Darstellung jedoch zum Vortheil gereicben. Eine gleich schwierige Rolle batte JHV" Reicher, welcher derselben an manchen Punkten nicht ganz gewachen schien, jcbocb im Großen und Ganzen Vortrefflicbes leistete. SämmtlicHe übrigen Mitwirkenden, die Hrrn. Pansa, Tcwelc, Brand, Pager), Wallner und Brümmer, sowie die Damen Lorm und Marie Kronau verdienen für ihre ansprechenden Leistungen volle Anerkennung. Die treffliche In- ]cenirung sei schließlich nicht vergessen.
Im Deutschen Theaier geht am nächsten Sonnabend, dem Sylvesterabend, Sardou's vceraktiges Lustspiel .Die guten Freunde“ neu in Scene. Morgen wird „(Höß von Berlichin en“ gegeben. Das Repertoire der Woche ist folgendermaßen festgesteZt' Montag, den 2,6, ,Galeotto', Dienstag „Faust“, Mittwoch „Göy von Berlichingen“, Donnerstag .Goldfische“, Freitag „(Höß von Berlichin- gen“, Sonnabend zum ersten Male .Die guten Freunde“, Sonntag, den 1. Januar ,Die guten Freunde".
, Bei der'zweiten, Aufführung der Operette „Die 7 Schwaben“ im Friedricb-Wribclmstädtischen Theater, welche aber- mals unter yersörilicher Leitung des Komponisten stattfand, wieder- holten sich die sturmiscben Acclamationen und zahlreichen Daca os des erstcn „Abends. Carl Millöcker und Direktor Julius Friß che wurifzen mrt den Darstellern nach allen Aktschlüffen mehrfach hervor- geru en.
Redacteur: R i e d e [.
Verlag der Expedition (Scholz).
Druck der Norddeuticben Buchdruckerei und Verlags-Anstalt, Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr. 32.
Fünf Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).
Berlin:
zuui Deut chen Reichs-
3,6 302.
E r st e B e i la 9 e Anzeiger und ** Königlich Preußischen Staats-Llnzeiger.
Berlin, Sonnabend, den 24. Dezember
1857.
1, Steckbriefe und Untersuchungs.Sachen_
2_ Zwangsvollstreckungcn, Aufgebote, Vorladungen u. dergl.
3. Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungcn 2c.
4, Verlooiung, Zins§qb1upg xc, von Öffentlichen Pavicren. 5. Kommandtt-Geselquftcn auf Aktien u. Aktien-Geieüsch.
? Oeffentlicher Anzeiger.
6. Bnufs-Émoffuffchaftm 7. Wochen-Ausweise der deutschen Zettelbanken. 8. Verschiedene Bekanntmachungen.
9. Tbeater-Anzri en. [ _ . 10. Familien-Nachichtm. [I" der Börsen Verlage.
-- :.-
1) Steckbriefe und UntersuchungZ-Sackzen.
[46845] Steckbrief. .
Gegen dcn unten bcschricbenen (Heicbäftsrciskndcn Max Kadisch, geboren _am 27.211951 1863 in Lissa, wclchék fick) verborgen bali, iii di211nteriuchumi§kaft wegen Unterschlagung iii den “1111911 89 ]) 958. 87 vcrbängt. Es wird er1uchi,_dcniclbcn zu wsrbaftsn und in das Unter]ucbungsgcsängiiix"; zu Bcrlin ab- zuliefern. _
Berlin, den 13. Dczcmbkr 1887.
Königlickyks AmthrriÖt ]. Abjbcilung 89.
Beschreibung: 2111cr24 Fabre, Größe 1,68 m, Statur scblank, Haare blond, Stirn frci, Bart obnc, Augcnbranrn b1ond, Anzicn grau, Nase gc- n»öb,1:11ck, Mund auiiswbricnc Livrcn, Kirin spix, Gesicht länglick), Gcsikbtsfarbc blaß, Sbracbc chis». chidmig: graucr 211131111, sibwarzcr Hui, karrirrcr Sblips, Lsdxrsticfcl. Böskndcrc Kcnnzcicbsn: Dis Füße stcbcn !cbr nach „:iisxriirts.
[48546] „_
Dcr mitch 18.2.1111r; r*. J. dicsscit-Z bintcr Tiikblcrgsscücn Rickmrd Gicst au? Kbiiigsbcrg cr- [zffcxic Zicckbricf ist cr1cdigt.
Fürstenberg i. IN., 1011 22. Texoixibér 15“7.
Ter Großbcrzrgl. 21110531in1. (11111Cr1chk1fk.)
[465471 Nr. 7381. In der Ztmiiatw gogo: „Öciiirirb Wilbclm Götzinger *.*cn Wa11111rxi irsgcii Vir- 1c;iiiig dcr W.“?WMÖT: Beschluß.
N.).“b “3111711111 §140 211013 Zr-SZ-B. Und
.450, 326 ZWP -O. wird 5111" Tcckiiiix; “dcr dM likzirklagicn Hcinri-sb 3181115151 Götzinger :'rn W311diirn 1110351111'71'11'O118 Treindsn bbwsicm (3391?- straic mid T(r Kbixén d.“:- T'Lcrfabrcxix- ;uiammsii bis 512111 Ertrazs *.*011 40:1 „FC:. _ Vicrbmidsrx M.?rk _ 1.15 im Trutsäwn 711.111! bciiiidxicb: Vcr- möxxn dss ZC17011111711 *ULIZOÜQJTM mir 24055135 1212.57. Frcibrirg, dcn 1. Tcmnbcr 1**7.
(Simkbcrwzl. LTU". 510311. Strakaxxiinrr 1.
égcz.)3chäicr. (“525.112W8i16r. (gez.)(xoixrtiii. Tic Ucbkrriixstixiimmig dxrsicbcxidxr AUÖNrti-Zrmg mii drr 11rk"ck*rift kakkUiidcr.
Frsibiirg, ds: 1. Tczsmkcr 1857.
Dcr Ecricbtéskbrcibsr ch (Zér. inidzcricbW. (1. 8.) (_“Uxircriäiriii.) Nr. 38407. Tics wird gemäß §. 326
Str.*P.-Trdg. bckaimi gcmaÖÉ. Freiburg, den 20. Tizcmbcr 1587. Dcr Ei“. 1. SxäatéaiiwaU _ um Er. Zu::dzcriibr Frcibiix,7 i. Br.
2) Ziyangsvollstrcckungcu,
Aufgebotc, Vorladungcn u. dgl. .
[55501 _ I:“. ZZZ»: TCI Fi:i.'-':17;::xé§ U.". bissclbic..113,xcrxx wiki! TM m;;m 31.711.“ ;;.bicr. Liciwzxrii. wird, ;FQÖJM „11:5 ?11732'2: i..“- .* 1131217." ch drm Brii.:5!s:ch_ _ 17058 ")xr. 554 b:1i,:§."r.1 -_*_“:;:“.: Zwickc drr Zw.:riz-Ö-kstiizkrUN;
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Ykorgcnö 11 Uhr,* ,
€r§r1x1 '«*'T, den 12. April 18758“, * r*rr Hcrzrgliérixi FL::iix-Zcriéks _ ;;ixxixrxsr Nr.;1
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HerzkgliÉZI MUTZZZTLÖT, 71. F:. HUT“. [35557] Aufgebot. __
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Nr. 55 71." II. *
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"rr? G.iii;ir.drkirck§r;r:kb§ _ selben kirrdurcb :(Uigii'rxsxi ' '_ gcirrdrri. "“ck-15:6in in TTM 7.1."
den 27. April 1888, Vormitta “ aii bissigsr *Icrich!§7r1118, ;Zimw-xr ?' raumxcn T(rmixrs iirx RLM? i;: * raten Grrikbis anZUmc1rén 11110226 Z:;ri_ Ycrzuwgkn, widrigsiiiaUZ Tlé KkMTWZékaWnZ Wlbcn arirlgei“. wirr.
Halle a. “S., dsr. 17, Lkirisr 1Z*7.
Kbnislicbsz AMTZ-Zkri-cbt 2131521117779 1'11. BruxwisZ.
[460541 BEschluß.
Fblgknre Sparkanmxu:rtUnZ.-bücbsr:' _
1) Nr. 26:4, aaéZeiicUt rrn dsr KLC1É'P_kk;'* . NkUüadr O-Z. au? dkn Name?: T:"r (T'sxxi mernik, Krkix New'iadt OZ, 17117161". 1. Zamxar 1837 .Mi I46,7=[.4é, ' _
Nr. 7656, a::ZzL'Kelit rbn T€! KMW NeusixktI.-S auf dem NZMM (T.. k: Kircbkiibaukrnkz (Franz SiuxanF'" “ zu Kcmornik, Krsi? NcUsiaxx ck.,- am 1. JINUU 13.» ax? 3,:»“ «44,
Nr. 2100, :ux-J871ö111 [* r _ , käse su NkW-LQÖT Ö.-Z. au" Ts.". N.:Nli'N Zr Aan: ,) Rosina Sckrlz. kak “(:“-„M „kamm, m “ZZZ“:UYZ- walrk, Krki-É 43141“:er „ lauirrir am ;).- brrxxr 1570 M" 165 „xx,
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find vsrloren gigamgen und werden hiermit auf- geboten urid zwar MM. 2624 und 7656 auf Antrag drr durch ibrcu Vorstand vertretcnen Gemeinde Ko- mormk, Welck) 16131er Eigentbümrrin des auf den Nanwn “.?! katbbli_1chen Kircbsnbauibnds eingezablkkn BetraZLI 111, Nr. 2100 auf Antrag dsr Erbsn 1)sz- Er_bkéékan 1T?! Arma Rosina Scholz, nämlich: des Hauélrr-Z Martin Schiilz, de;? Bausrgutsbefißers Martin Schulz, Bsidö in SÖnsÜrwalde, der Julie, O_erwiitwkt gewessncn Jobanr. Schulz, wieder verebe- Yckyten WLb-c Paal 91131261, und dsrkn Kinder Olga „xda imd Yéwxld Bruns, Geschwister Schu15, [eßtere wbbxibait 111 Arn-xldzdbri.
„TW UiibckannwiiJr-babér dcr Srarkaffenquitiungs- [Zikbsr wkrdin auigiibrdrrx, sbäteüsnS in dem im ZY-Llek'ÖZÜUMkr Nr. 4 11111ékéÖ HauptgrsÖäfthebäudes anbcraUmTcn Trimix“.
' am 7. Juli 1888, Vormittags 10 Uhr, ibis Rich uriiér Br*rlczmig dsr Svarkaffknquittungs- buckcr 011Z11111L1k611, widrigxniaUé déren Kraftlbé- crkéärimg (rfrwsn wird.
Neustadt O.=Z., TM 9. Tczkmbsr 1887.
KSMWÉCZ AmiÖgkricht.
[46551] , Aufgebot. _ Jblgciids SPÜKQFCRIUÖU dsr Sparkaffe deS Krciscö Iöbau:
3,2111: 436 N11“. 1743 isFT 3i“177,1."1b8r séit dém 27.2;lrybcr1876 ;.:cmacberirilagxki de? minder- jabrigkxx Und jsxr :*;richUkUsn Jbssrb Banka _ 3211 24. 7411311 1336 3:17“ „4616006 ULbst Ziiii-Ji'. :*alidirsiid,
“. Nr. 1156 iircr die am 21. Nrbkmbsr 1831 gr- 111311118 S1111ZZC ?» 11117117701711011 AMON Spa- iiwa-ki _ am 24. Abril 18:6 Mi „46. 177,25 *.“.cbsx ZÉUZOU *.*.11idiröiid,
wxrriii birrdurcb
30 3. '.;€ d::i *.1iari321 '.!!Cb drii :“ :*. .r31i P?ickxksk, 30 b. „1:7 dx; “ . - » Vbrmnrch
„cker “ ZU Sbmvwwa (:UizxcbITUi.
E:- wcrrcx'. birrriircb 3112 Tistigsn, w31che aui dic ['CZ.ZÉ11CTL:L Zi'xrixiisnkkichxr 21177rrüche Erbrben U"“[*11C]7, auigcwixsk, di-Z'lekn iräxcsrknÖ“ im Auf- ziswatxriiiirk, den 13. Juli 1888, Vorm. 9 Uhr, 1*-;i dim U11Uk§Y1chTYi1Zi1 Earißbi 3112511121de 11111“ riß Sxxrkxchébx'i-ber Ibrzuwßkn, wirrisenfaUs 118161121". i:."ir krRLrÖ eriärt irxrdsn wsrden.
Neumark, TM 20. Tr:,xiribsr 1887.
KH::ZZUÖÉ A:!iiZgöki-Ét. 1.
BENNY?
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Gewerkenbucbe des Stsinkohlenbsrgwérfs Bruch- straße ist auf pagina 7 der kaerké Wilhelm Dittmar in Annen als Eigentbümrr von zwei Kuchn vxrzeicbnet. Ueber diese sthriligung ist demiklben gegsnwärtiger Kuxschein auégeiertigi. Urkandlich untkr Sisgsl Und Unikricßrist. Dortmund, den 17. April 1874. (l.. 8.) Tcr Répräsentant “rer Zeche Bruchstraße. gez. W. von Born. béaniragi. Der anabsr dsr Urkunde wird auf- gefordsri, ipätsstens in dsm auf den 29, Juni 1888, Vormittags 10 Uhr, vor dem untsr32ichnxtcn Gericbts, Zimmer Nr. 30, anbkraumten Auißsbbrx-tsrmins isine NSÖTL 0112.11“ me1d€n und den Kuricbsir. vorzulegkn, widrigkniaUÉ die KrFUr-Zsrklärung der Urkunde erir1ßen wirr. Bochum, TM 21. Oktober 1887. Königliäxés Amtßßsricbi,
[41104] Bekanntmachuug.
AuiAnirag dés GasrwirrbZ Ernst Vöttckxr zu Sallgast wird dkr Wirbv'rl [";-Isk 300 „44, wslcbén AntragiicUér am 18.9.Närz1885 .Mi isn (Tigeri- tbümör HrdUiÖf-a „ZU KleitZ, zablbar (111 810311? Ordrs im Arril1585, JLZCJFU bat, mir wélxbkr nick)! indxsärt ist, auigebrtew An deri unbskanntsn anabsr dé;- W€ck7€1F krgsbr disAUiikrdLrUNJ, seins Rsckyte im AUÉZLbDTITLrMin
am 11. Juli 1888, Vormittags 10 Uhr, aanmélrc-n umd dM W€ch1€1 kOkZUlkgéU.
EKÜZT Anmrldang bez. Vrr1€§Ung ds;- WLÖMS nich, so wird dsriklbe Mr fruitlbx krklärt wsrdrn.
Fiuftertvalde, TM 18. Nbrrmbsr 1857. K5211Zlich2§ UmiéZsrich.
Aufgebot.
T?! Privarjägkr Arblrb Kixbnxir ZU ZrldaU, :Ir- irkrkn 11;er dri: NCÖTÖÜNWTÜ bm Kuwsikkwéfi ZU Löbau W-Pr, bar ra? A:!igkbri "rk? cilir [MUMM ibm &cker HLFQMJLNM WöÖ'LlÉ:
„Karl]aU TM 2. ZMUU 1874. FÜr Mark 3175. Am 21.5.11xxuir 1886 :ale 111) Für diéikri msirii'n Sb1;-W:ck*21 (177. dia Ordre di? JäZi-rH „4001511 Zübyaxr in Zati1au ri? Zamms '.“:ri Trri- kkaT-Zk? Und 3ckrzrbn UUK, VAW?) b:;ir Zwrixnxn Und 1801: Zur ViriaYziir Trbmrrs ZIMMJ 71:71: WLÖUZHÖT. AU?" wixb, 17.117“! br: und a11cr Triax. 1.609,10 Zübbasr.“ Rürk'é'its „kk 0,20 WsrikixTitémOÜmUk-I 3717121 182 Z, 1. 84 berxraxx. T€! Fnkabrr :s.- W;:bia1 „I?;ITTCU. *rxksßxkk- ix". “*** "
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am Meinhardshofe gelkgenen Hauses und Hofes sammt dem Neupeiritborie1dmark Bl 7. Nr. 61 _ Nr. 514 der Tbsilungßkarte _ gelegenetx Ab- findungsplane ;,u 19 3 50 qm der unverebelrcbten Wilbélmine Marie Eliiabetb Spannutr), gen“ Krull, 1055 „% 40 „5 schulden; „.
4) a. 3. Juni 1858, laut welcber die Wittwe des Topfbändlers Theodor Friedrich Wilhelm Exxnfeldt, Louisé Agnese, qeboreneSÖmidt. giskn Verpiandung des an der Sü-xstra“e Nr. 504 5,61? ensn Haßuses dem Parikkrüikr Cbriitkpb WilbeZm url Muller 540 Thlr. schuldet; ,
b. 5. Triémbsr 1861 und 27, Februar 1862, laut welcben di? Ebsfrau FLZ SandformerH Jbbannes Schnsidsr, Märik, gkb. Kübnk, gegkn Perpiazzdung déxielbkn (*Zrundkiéckx dsr JLUUUUTM Wittwe Dern- iklrt rssv. dem gknannten Partikaliör Müller 460 und 40 Tblr. ichulret,
bLanTraJt. , . „
Die Jribabsr dieser Iblißaiibnsn und_KxU§:rikie werrkn auigsfbrdert, ivärsitenH in dlm auf
den 24. Mai 1888, Morgens 11 11177, vor erzbglicbkm AUUÉJUik-bté, Zimmrr Nr. 27, arz- géisytsn Termin? i:"re NLÖJ Unzuweldkn “::::d die Urkundkn vorzulkßén, widriganUZ dikislben fUr frakt- 1b§ ?rllärr WSYÖM 1011611.
Branusckzweig, 15. Iktcbkr 1887.
HsrzbglicbeZ AmtÖ-JrNÖT. L, Rab Err.
[468761 Amtsgericht Hamburg. __
Au? Apirax “rér rUrÉ- Rkkbixanwalt Ok. Hartmann rérrrkrkrtkn “erbie Liiette SÖMÜJLÉ, FLZ). CHIMI- 51-“3 (Mirai: r*:ri erann .Hkimriib ÉÖMÜZLÖ, welcbsr _ Zkbrrsn am 9. Sértswbsr 1550 :).". Trikr _ aux rkm in dir NIÖT rrm 18. 21.1»; r€N13J§iZiu§tr 1883 UUTLTJSJQNZLRM H:.mbr'rzzi'rbkn Lam,?"(b'iff
Zimbria“, Capirain Hamién, 21T- ]. KFH an- Uiich ;.;krréwm um: 1611 TLM ZZNWKTM inrrunkt chr11€n iii, wir?. sir. AU:;i-bbr d:.bin M:".M: ].
Hm Crx" d:? T'?! rbxrxariikr Zrbam Hrinri-Ö *SZL-MLTZFH békmir anZsibrxsrr wir:, *“iÉ ieréirsrix- 111 2.51 (1111 Sonnabend, den 7. Juli 1888,
10 Uhr Vormittags, :karaUmirk». AU;ZTZ'ZTZTZZMÖK im UnT-Zrzeich- :::.-isn Amixxxréér, Txmmlibrsrraßé 10, „31171111?! Nr. 1, zu mrxx-én, méri'r rkm Necbe- Uxéibsib LF L! 5:3“! TFT! 14:22 “rim; Eb? mit (€: Untrxxüéäsriw ““ZA-ii? Liixrre SÖrnitgeH, Zkb. Zia: :. wrrds iiir :Uixébrbkn Erklärt wrrksn:
. “TÜ 311€ UxbkaNkTZN (Fr.“r'. “ ("MINUTEN LÉX7chr3kkx*-x (ri K*S!(?17,1ZTF 5.117“? . .kksxéiéksxxk. “:.-“.J- 711? mrixxrrr- “*“x Umrxsxriéi nzxMirM _ Um? *Ux«*:r**“7“' 1,1716! L"?“ZUUNZ Sikk?- ' xermZéx'.-.;*". _ .!rirkr ' AUFTÉLHLT u:,d
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