2318 scheint s1ch noch ] Offiziere Falle die Beschießung wieder * König haben ? Kaiserlichen Offiziere, welche ihr Ehrenwort geben, nicht mehr in die- ? 1em Kriege gsgen chußcn fechten zu wollsn, fich binbcgebcn und heilen lassen können, wo fie Wollen. * ; fangenen Kaiserlicbem Offizierén ist in einzelnen Fällen durch König- * liche Gnade bei gleicher Abgabe des Ehrenworts die Freiheit zuge- 4 Zahl der eroberten Jadneu ist nun auch ; festgesteilt worden,“ sie beträgt eilt“, von denen drei im Zimmer Sr. ' Majestät des Königs i:? bicsigem Schlosse stehen. Truppen würden viel mehr erobert worden sein, wenn die Fahnen- träger im Augenblick des Attakirtwcrdcns, und wenn es fick) bkraus- ' stellte, daß di: Niederwerfung eimes Bataiüons erfolgen müffe, nicht ' das Jadncntuch abgerisscu, die Stange zerbrochen, und Ich mit dem
unter dem Mantel versteckten Jahnentuch xn retten vcrsUcht, wie
Oesterreicixcrn fin" namentlicd
menge die vollständigste Gerechtigkeit widerfabrcn lassen. ? 1wch hört man bei den preußisäxexx Truppen kein Schimpfwdrt odcr kcin Wort der Geringschäßnng gegen die Ocstcrrcicher. nur: -Sic sdUen nw: nicht besser sein als wir, und sollen fich nicht cinvilden, daß fie uns schlagen können, dann ist es schon gut und NUTS zwischen uns in bester Ordx1m1g!- für die enormen Fortschritte, jvelche di? Prcußcn seit dt'm Ucber- ist wohl die heutige
Verlegnng des Königlichen Hauptquartiers von Horiy, gleich auf = 7 Meilen südlicher, nach Pardubiß, also schon südlich über Prag hinaus, welchc lcytere Stadt man, wie es scheint, gar keimcr besone deren Aufmerksamkeit Z mtr einige Garde - Landwebr - Regimenter
österreichischen Armee beginnen soÜte. befohlen ,
evacuiren , Seine Majestät verwundete
sind. Auch die Zahl der genommenen Geschütze zu vermehren, denn man findet in Hohlwegen und auf Verghöhen ] stehengebliebeneKanonen, welche von dem fich zurückziehenden Feinde aufgegeben worden. Am schlagendften spricht für die schweren Ver- luste der feindlichen Armee die gestern Nachmittag erfolgte An- kunft eines österreichischen Parlamentairs im Hauptquartier Sr. Majestät des Königs, und zwar in der Person des Feldmarschalj- Lieutenants von Gablenz, dessen Armee-Corpsschon vor dem ent- scheidenden Schlage au: 3. die Schwere der preußischen Waffe hatte Se. Excellenz batte suf) bei den Vorposten der Armee Sr. Königlichen Hoheit des Kronprinzen gemeldet, und hatte von dem Ober-Kommando derselben die Erlaubnis; erdalten, fich in das
Hauptquartier Sr. Majestät nach Horiy zu begeben, wo er ' und von einem preußischen Sendung nicht sofort erfüllen konnte, da Se. Majestät der. König fich nach Chinin in die Bivouaks der dort noch auf dem Scdlachtfclde, lagernden Truppen begeben hatte. Da die Rückkehr fich verzögerte so wurde Baron von Gablenz Seiner Majestät auf der Chaussee nach Königgrätz cntgegengefadren und fand auf der Cbauffee Begegnung verbunden hielt Seine Majestät denselben für einen gefangenen und ver-
wundeten österreichischen General, ließ anhalten und erkundigte sich 7 nach der Wunde und dem Befinden desselben. erfolgte, daß General v. Gablenz ald Parlamentair gekommen sei, ließ Se, Majestät der König ihm das “Tuch von den Augen neh- men und gab ihm Audienz, Über dercn Resultat jedoch nichts in Spät Abends verließ der General Horixz, und ' heute Vormittag setzten sich die sämmtlicHen preußischen Armee-Corps ? in Bewegung, um bei der Jestnng Königgräy vorbei in südlicher Richtung direkt gegen Pardu bih vorzudringe11,wobin Feldzeugmeiftcr Ritter Benedek fich mit der geschlagenen Armee zurückgezogen hatte. 5 Man hatte geglaubt, das; prenßischerseits einige Anstrengungen ge- : macht werden würden, um Josephsiadt und Königgräß, beide noch mit östsrreichischen Garnisonen versehen, 311 gewinnen, oder daß . “Direction vielleicht gegen ng genommen würde, mit Welcdcr Stadt man fick) jetzt schon auf fast gleicherHöbe befindet, aber die "Armee scheint ihre Richtung auf Brünn ein- schlagen zu wollen, also., mit Umgehung von Ollmüß. ge- ' auf Wien. werden, denn ein fast gleichzeitig mit dcr Ankunft des Generals von _Gablenz aus Wien eingetroffenes Telegramm sagte, daß Oesterreich jekt, da es durch einen Sieg seine Ehre gewahrt, seine Armee aus ' Italien fortzieben und nach Norden senden könne, Italienern gewiß sehr willkommen, aber auch der preußischen Armee nicht unwillkommen sein, denn alle Truppen derselben befinden fich 5 in einer so gehobenen Stimmung, daß fie auch eine doppeltso starke ArMee nicht fürchten würden. Bei der gestrigen Fahrt St.Majestät des K ö n i g s in die Bivouaks begegnete Allerdöchstderselbe auch dem gefangenen 7 und schwer verwundeten K. K. General Bcnedef *- wandter des Jeldzeugmeisters, und wohnte bei dem Bivouak der 1. Garde-Jnfanterie-Divifion dcr mit aklen militairiscHen Ehren er- folgenden Beerdigung des General-Lieutenants Freiherrn „Hiller von Gärtringen, des Oberft-Lieutcnants von Helldorff, Commandeur des JÜfilier-Bataillons 1. Garde-Regiments zu Fuß, mehrerer anderer Offiziere und sämmtlicher gefallenen Mannschaften ; diescr Truppentheile bei. Die AufnahmeSr. Majestät des Königs bei den Truppen war eine unbeschreiblich enthusiastische. Ueberall stimm- _ten dl,? Mufiker und die Soldaten ohne Kommando das *Heil Dir 1m Stegerkranz- an, das Lied, welches séit der Schlacht bei Culm zum ersten Male wieder zu einem Echo der thatsächlichen Situation "
überhaupt daß alle
Auch unverwundeten, nur g
standen worden.
fühlen müssen. Nach Audsage der
natürlich mit verbundenen Augen
begleitet ,
Soldaten Gefecht,
Überhaupt Haltung Handge-
Auck) jcßx
S a d 0 w a Gablenz
zwischen € (_) [ um
* , Der beste Beweis Als dte Meldung ;- sebrciten
böhmischen Grenze gemacht,
das Publikum drang. wcrtb hält. die rechte Flanke der Armee gegen Prag zur Beobachtnng dieser allerdings wegen Eisenbahn - vorgeschoben. nicht [ider den Befiß Böhmens entscheidem,“ dagegen die Vertreibung der Kaiserlichen Armee aus Böbmcn sehr bald dancsiß der Haupt- Das Hauptquartier des Prinzen Friedrich ' “ _ Prelauc, einem Städtcsxen an der Elbe, ;nnt cmer Brücke Über diesen, hier von Ost nach West fließenden ' ' zwischen Pardubiy und Elbe“ * tetnttz, 0911 welcher lexzten Stadt Prag westlich nur noch einen „ ' Durch den Befiy von , Und dte österreichischen Feßungen Jo sepbstadt und K O' niggräß voll- ; kommen isolirt, und kaum einer besonderen Anstrengung xvéréb, wenig- * stens wird ihre Beobachtung und Paralyfirung die Operationen der . . ' Die Anwesenheit Sr. Majestät des Köntgdjdet dcr Armre ist von außerordentlicher Wichtigkeit, weil fie dic ; znil_ita1rnchennd diplomatischeThätigkeiterleichtert. Seit:?Majestätfind 5 m xddtdanernder fick) raschfolgendcr Berathungmitdcmeefdcs General- ftadxs der Armee sowie mit dem Kriegsminißer und “empfangen die . Bertch_tc .der beiden Oberkommando's der 1. und 11. Armee direkt, * 10 daß dte ganze oberste Leitung der Angelegenheiten in A(lerböchster ' _ . Leider kann der Telegraph mit Berlin nicht ; immer.") reZelma'ßt'g fnnctioniren, als es der außerordentTiche Eifer Z und dre *auwpfernde Thätigkeit dex; gesammten “Feld - Telegrapbcn- ; Personals so gern ermöglicht: und die
Verbindung Sachsen wichtigcn
* stadt nach fich ziehen, Z Karl ift hcnte bereits in
gerade halben
:TNgWumchch Pardubiy
Das würde den 4 Armee gewiß nicht aufhalten.
; Hand vereinigt ist,
der Marsch _ " , , ' _ “ Fnhrwcrks-Kolonncn ;[chZdzgen oft drc xchdn ge1te0ten Linien, und geschieht die Be- x1chadtgungkam Abende, so muß man bis zum andern Morgen warten, W der da'ngßrkickxex SchZde nur erst ermittelt werden kann, , „ t]: . eme ur a erdin s “ leuni enn eintritt. Namenchch nnd dre ge"flohenen österreiZisch'ecx? TeleYragphenéBeamten, welche ]eßt ohne Beschaftigung und auch wohl ohne Subfiftcnzmittel umherschwärmen , angelegten Annäherung und hatte
TUM)?" cndloseu
: wonach dann
- Aus dem Hauptquartier Horiy, 6. Juli, erhalten wir 3 So chen werden die Vorbereitungen für die 5 Verlegung" dxs Königlichen Hauptquartiers von hier nach der sieben
Meilen sudltch vorliegenden, in jeder Beziehung höchst wichtigen
3 gemacht, wo dasselbe aber wahrscheinlich erst sehr Z spät ankommen wird, da die Chaussee dahin, namentlich in der Ge- * gend desSchlachtfeldes bci Chlum, von endlosem Provianr-, Muni- tions-, Lazareth- und Telegraphen-Fuhrtverk bedeckt ist, so daß an ck unbesieglichcr Der Kanonendonner vor der Festung Königgräß hat heute Morgen wieder begonnen, nachdem er gestern auf die Nach- richt abgebrochen worden war, die Festung wolle fapituliren, von österreichischer Seite vorgeschlagenen Bedingungen scheinen aber der Art gewesen zu sein, daß nicht darauf eingegangen werden konnte, das geht gonnenen
gefährlichsten Drahtleitungen.
Preußen
folgenden Bericht : momentan
böcbß B Bürgermeister _ , er ' erwirrun „urück cla en , so daß“crft von Seiten der preußischen Polizei-DireZtioéx dengöTig! lichen Yquptqyartters für die Dauer der Anwesenheit Sr. Majestät des Kömgs einc Stgdt- und Polizeiverwaltung eingeseht werden mußte," dxe aber naturlich den Dingen und Vorgängen vollkommen rathlos „und da „auch wachilos gegenübersteht, wo preußische Militair- Llutorjtat nicht emschreatet. Das viele hcrumlungernde Gefindel, welches man„tn allen slawrschexz Städten findet, machte fich natürlich diese Zustande zu Nutze, vernbte Einbtüche und wo Klagen laut wurdcn, war_die Bevölkerung sofort bereit, das Verübte auf Rechnung der pr211j31schenSoldatenzu schieben. Diesen Zuständen hat das energische des Hauptquartiers es oder
Stadt Pardubi
einzelnen Aufenthalt
wenigstens aus Bkschichung hervor,
wieder be- , welchcr “120 Gksckzüße dm verscbndmen, bereits drei Meilen über Königgräy hinaus rorgedxungenen preußischen Armee-Corps versmmnclt worden find.
Cm Auerbieten des Kommandanten sOU indessen angenommen , Er wollte nämlich 200 in der Festung bcfindliche ge- fangene Preußen freigeben, wenn man gestatten wolle, 45 dort öchrrcickzisthc
Einschreiten Preußischcn
Poli eibeamtc Augenblick z n
" voljständig abgeholfen. .nach dem Abrucken des Hamptquarlicrs nach Pardubiv bier anderen böhmischen
mag Gott
Städten . Siegesfreude
““NRW. SÜWW'ÜM belebt, scit man die Erfolge smd den un- zwcxselhaxtcn W1ll.c_n „ficht,.s1e anch ausxubcutcn, kommen dergleichen vorndcrgchcnde Mtßßandc jedenfalls nicht in Betracht.
worden sein.
liegende, theils sehr rcrwmxdctc Seine MULL“
2319
König befindet sich übrigens sehr wohl,
: der H1;t-Flotkmter Thätigkeit Ms, und. belebt am F;.„lexejchsten Armee angehört, ' Vom w den 7- Ful
Alles, was der =
Arbeitstisck», wie im Felde Feld gestellt hat. f
die Preußen jemals ins „ estdeutschen Kriegsschauplahe gebt derX-Kdln. ZW:“, ! Juli, die Nachricht zu, daß. Gencrql von *Yalckenßetn ? da besegt hat, welches der chd dcrcttdxxycrlajsen hat, Der »Wcstf. Mcrk.- dringt nachüclzcnch Lelcgranmz: „ _ „ Vacda, ,t)“ :Dmlr. Nei) , =“ r-"Krä'idcnt don Dueödcrx in kanftcr! Ju “ drmm - [„gcxérIFGOZTMKWgte Westfalen, den_en ILL an _chm“ fehl?“ thktéxch Scndnng, dcsondxxs auéo von [nuLchxéngeÉd éélell'dxtxéZ:?eeirlchchTveq » , Salzungen per EUenbahm, von ddt u wr «tg ! oongFalxkcnsteink Magdebnrg, 7. Inli. (Vca1gdxv.C01'rZ[p.) Anf NUZWUÖT deutschen KriegssédauplaYe ist es vorgextern zwtyécn dex: .Balchn-UU unsern Truppen vom Corps dcs General d. Jx11ck0111l0111 *Jl- emen? Treffen gekommeU, in welchem dlc Bayexw don-tdrchUc xrmchh , mrückgeworfcn wurdcn. DFT Ö'kt, wd dtcs Q-kkssell Félfntge'flkxj'en bat, dcisxt *Dcrmbaci) und ist am der Kart? m:rcxdald UMTZITÉ'F un Eisenacvscbcn zu suchen. Nach den uns [wxltcgcndcn szxchtsn def Erfnrtcr Blätter hatten wir gegen 100 Yerwundete, , wahrchnd ; der feindliche Verlust an Todtxn Und Verwupdetcwunglejtck) erßcl angegeben wird. Der -T.burnchr Ztg.- zuwlgd _10llen- „m. Zenn,- back) 500 Verwundete liegen, zur welche dN) Crßtxkkyulx'e dcqm- rircx “Zst. Dad dortige Comitu des Provinzial«ßnlssdercws dat ' qcstcrn bercits chi Wach voll Verbaxxdzeug mxd ermckungen «Iller Art nac!) Dcrmback) gcsc11dct Und Und _ans (erurx der Kom; nUrzienmtb Kaklmcyer, mehrere darmherztgc Schweßcrw um * Oiakonisfinnen diesem Trandpoard JING- “'"-de chxwudd'cten zu Hilfe zu eilen. Der Erfolg drczcswxe'ssend muß mr “dic le11d119e11 , Bin “sehr emschicden günfiigcr gcwcscnxstm, da" heute 111 der Jruhe . dic preußischen Trupch bereits 0011 *zßnldg BWH genommen „i).aben, : wclcded vom Feinde geräumt war.- Wie wtr dcrxwdmcn, Ut auf Befehl des Königlich preußischen CiVll-JNUUYffJUUZ 11: „Sachsen Rder Vertreter des d;"tcrrciclxischcn Kdnsnls m Leipztg vctxhaxtc-txwdrxen und wird heute als Gefangener in [:Usercr “Festung cmgcltcfcrt wer- den. Derselbe soll Spionage gctxicbm haben; . „ Ratzeburg, ;) Juli, (Lauenb. Z.) _ GerternzVorjznttRag „('am-gte durcb dem T-elegrapden die höchst crfrenlicde Nachrxcbt emed glanzew ; dcn Siegcs an, der Über den Jeldzengmcxßer Bewcdck bx: x Saddwa erfdchten wordexx. Die ci:1_f«1ch)e.T[)at1qchc gcmtgtc, dic- ganzc Bevölkcrung hierdrts -in eine _]xcudtg degetstcrtc Sttmmung zu verseßcn. Rasch waren 0110 «*lle YOU?!“ mtr tm “ terndcn Fahnen versehen undrastb auch 511tschloss§n nel), -, [' Bürgerschaft Und 3030021001» tbrcn patxwtich (Hefydlcn emen xe'ter ick) förmlichen AUSdrnck zu geben und ml) zudem Ende Nachmdtt-ags auf dem biefigcn schönen VTaFtplaT) zu vcrjéumcln. Auch dex Perl“ ! icr1111I-»"rä'idc11t sa te eine egenxrar zu. ' BTZ fichg 050be mit an Regixrnygdräthcn iwd 141€mmtltchth-B§- theiligten ein, nach der Herr KömglxchwdeußqM Jxommaxdnen e und der Herr Pdst-Jnspekwr wach gegenwarttg. Nachdem Se. &zccUenz der Herr Regierungs-Präfidcnt Graf. von _ chicrungI-Gcbäudc Versammelten dre fxothch deSerfocsytenen Ste- ges, dcr DeutschlaUds Zukunft ficherc, n_utgctdetlt batte, bcacsytc dcr1elde ein Hock; auf den König von Prcnßcn aus, Jubel aufgenommen Böllern begrüßt wnrde. _ kranz- und -Zch bin ein Preußc n. verbal]: war, nahm der Hartptmamx und brachte ein Hoch auf den verehrten Herrn ' . * " mit Begeisterung 311g€sti111111t wurdc. Ddrauf defiltrtc dte Schuhen- gildc Und die Versammlung ging ausexnander. Am Abend war die Wohnung des Herrn Präsidenten glgnzeyd erleuchtet. SchleswigsHolsteim SchleSwrg, der »Hamb. Nachr.-) Der Magistrat stattete des Gouverneurs
Die Mufik spielte «Heil dir s. w.- Wie der der Schüßengilde das Wort
dcm Letzteren eine (Hlückwunschadreffe an den
*Die Nr. 43 des -Verordmmgsblatts Schleswig; bringt nachstehendes Patent des Ober- SchleswigoHolstein vom 29, d, M.:
Kraft der mir von Sr. chugniffe, verordne ich [)icmittelsd
J". 1. Die. Bestimmungen des „ Er:.ichtung eines Gerichtshofes leyter Instanz fm“- ' wig vom 6, Februar1854, wonach das Appeljatwnsgertcht fidenten und 8 Nöthen bestehxn Gegenwart von, wenigstens fuyf ten von vier Räihen erforderlich
wie fol t: ' §. 3 Ind 5 des Patents, betreffend dte das Herzogthum Schles- aus einem
ist, treten fortan wie§dcr1 in FrZftd [ v'
. 2 Die entgegenstehende" Bcstimznungcn dcs ., un er YUV," sorisclécn Verordnung vom 17, März 1864, dctrdffcnd dtc Zahldcc O;)?tt-g'lte- der des Appellationégcrichts und die Gcsckxaftsjprache bci deejcm ()x-ruhte,
Werden aufxehobeu. _ . „ Hawnover. Odnabruck, (). Juli, (Wes, Ztg.) Das
bissige Burgcrvornehcrkollegmm hat cinßnmuig den Beschluß gcfaß, dcn Kkagistrat zu ersuchen, an gccignctcr Stelle Schrntc zu thun,
sey: sich mit ge- 3 um bis aus
"" ' an r i end en Stra a en “? lungen preu _ und Rtlmgkett dM g ef st p z geseyliche Annahme in den Staatskaffen zu Verschaffen.
gistrat ist diesem Anfrage beigetreten. ' delSvcrcin für das Jürftenthum Osnabrück- im selbigen Sinne eine
Eingabe nach „Hannover richten. bringt folgende amtliche Nachrichten,
5 Juli, Morgens.
gcfccht Statt gcfn:xden. verwxmdcter de-IM eingetroffen.
, telcgrapbiscs) nach der -Bayer.“th-x.a:
' hervorgerufxn.
Wind dochflat- ' Magistrat, .
Gegen fünf Uhr ,
Kielmandegge dcn vor dem -
welches mix („autem ' und mit 21 Schüssen aus den auxgeftxllten ; im Steges- ; Jubel etwas
Prästdcnten aus, dem ; “ des Telegramm des Jeldzeugmeiftcrs von Benedek an «e. K. K.
apostolische Majestät:
6. Juli. (Tel. “Dep. * heute der Gemahlin x und dem Freiherrn von Zedlitz persönltch seme ;
" " d' -reu“i en Wa“ent aten av und kxberrei'chte“1 GluckwunscHe zu m p ßsch n h König von Preukzen. ;: für das Herzogthuxjx Präsidenten fÜr x
Majestät dem Könige Allerhöcdft übertragenen Prä- '
soll und zur Faffung von Beschlüssxn die ; MLtgliedern, nämlich außer dem Prastden- ;
Weiteres bei allen dem Staat zu entrichtenden Zah- ßischen Caffeuamveisungen und Banknoten vollgültige Der Ma- Nicht minder wird der oHan-
München, 6. Juli. Die "Bayerische Zeitung. welche der Präsident von Un- * dcm Minister des Innern eingesandt hat: Würzburg, Nach der Meldung eincr von Brückch'au ein- getroffenen Staffettc smd die Preußen gestern eingerückt; SU haben cin Gefecht mit den Klimsfiech gehabt, wclche dave: () Todte und 10 Vernonndete verloren. Bei Liebenau hat gestern ein Vorposten- Jn Meinixgen find mehrere Wagen, voll Auf bayerischer Skike find [ Lmste- Obcrst Alddfser [mt cinen Schuß
Vaykrn.
terfmnken an
nant und 10 Mann gefallen, durch die Hand erhalten, _ ' ' Ons oFrankfnrter '*wumml- meldet ans Miinchen, ().“ Zult, »Ucber das Gefecht bei Kalten- Tclcgramm der Telegrapdenstation in Meinin- gen vom 3. d. Nachmitkags: Nack) eingelaufcner Meldung war das gestrige Gefecht, welchcs did 3 Uhr dauerte, filr unzere Truppen mcht Ungünstig. Verlust 60 HW 70 TodLe nnd“ uber 100 Verwxzndete. GefaÜcn sind: (chex'al-Major Faust, Major GuFtcnbcrg, „Zandt- mann von der Tann, Hauptmann Kolbingcr (Schußcn-Compagme), sämmtlick) vom 9. Regiment.- . Oesterreich. Wien, 4, Juli. Die 9Tc1chr1chte11 von der gestrigen Schlacht bei Königgräß haben bier die döchste Aufregung Dic -Ostd. Post- schreibt: „ diese Zeilen niederschreiben, steht das "Bis gegen 3 Uhr scheini das
-
norddcim derichtet cm
„Zu dem *Ilugenbliéke, wo wir . “chicfsal der Monarchie auf dem Sptcle. ' . „ ' Glück der Schlacht uns nicht ab(ww gewesen zu sem. 'Dtc Pofitwnen tm Centrum des “Feindes wurden von uns mit aller Endrzzte bchmzpfxt. Yon diesem Augcnblickc an aber wendete sich dgséSch)tc§da1l. Die 111 spakxc Nacht uns zngchenden Telegramme und Prwkttnachrtckotcn enthalten wxr uns, zu veröffentlichen. Wir zittern, es auszujprechen _» aber Alles deutet darauf hin, daß wir uns auf eine große, Trc111xrbox1che1ft gefaßt nqrachen müffcn. Noel) in diesem Augenbliche ward mtt 'Lowenmuth_geskampst, aber das Wort cxstarrt uns unter der Feder -- dte Schlacht rchemt. ver- loren! Was die nächsten Tage uns bringen werden -» wer wxll“es saqen! In so düsteren Momenten soll Nicmdnd es unternxbmen, ,1lch mZt der Zukunft zu besckyäftigcn. Es gilt, nut Besonnenheit den An- forderungen des Augenblicks zu b-degmtm
Dann ergeht ficd die 'Ostdentfthe
» a ern. SiS "chreibt: _ , B [ck »Alle We'lt muß sich deute fragen: _Wo find unxcxc Bundeögen-ZÜM, die Bayern? Höhnisch rufen uns bereixs 1e1t 111"edreren Tagckck dle czecd11chen Blätter zu: Wo smd denn Eure deutschen Bryder? _Das «cbtckswlOeüex- reichs, das Schicksal Sachsens » wer hat es_auf mnem Gewtßßn, gls Badem, das" beide in der Stunde der dringdndsten Gefahr eben so1chmah- iick),im Stiche ließ, als es die standhafte, cdrcnhastc _barnwvuscbc Armee die Waffen zu strecken nöthigte. Sind wir das Opfer. ettxes_VerYthes? Sind wir das Opfer eines Jntriguanten, der uns enz falscher ;erund ficbcr machte, während er heimlich mit Bßsxnarck unZer anexDecke'jptelt? Die nächste Zeit muß den Schleier von diejew Gehetmmße hznwegzteben,“ Die Meldungen der amtlichen *Wtenex Ztg.- gangen beute Morqen nicht. weiter, als bis zu der halbamtltchen Rotm-
“ „Nach den durch Privatkorrespondenzen verbrezteten Nachricht“) durfte man fiel) durch einige Zeit der frohen Hoffnung hmgeben, dgß dte_hetzte zwischen Königgräy und Zosephstadt geschlagene Schlcxcbt etnc'gunsttge Wendung nehme. Ein um 6 Uhr ausgegebenes Utéd 19 eben etngelqng- tes Telegramm des Festungskommandds vor) Könxggraß „meldet leider, daß unser linker Flügel gegen Königgraß zuruckgedrangt ndnd.“
Ein späteres Extrablatt der *Wiener Ztg.- bringt dann folgen-
Post- in Anklagen gegen
Hoyenmauth, 4. Juli É866,_3dllhr VTJZJrswee
Nach me : als fünfstündigem brillanten ampxe er gan . _ und der Sach?en in der theilweise verschanztenEStellunJ von Kömggrciaß mit dem Centrum in Lippa gelang es dem Jemde. ßch unbemerkt :: Chlum festzuseßcn, Regenwetter hie_lt den Pulverdawpk aw Vodzn, „sto daß er jede bestimmte Auöficht unmoglzch machte. Hmdmch beguysttg, gelang es dem Gegner, bei Chlum m unserxx Steklung vozzudrmgF. Plößticb und unvermuthet von dort aus m zlanke UND Rucken heftg beschossén, wankten die nächsten Truppen_, und uygeachtet aller Anstren- gungen konnte es nicht gelingen, dem Rmxzuge Emhalt 'zu thun. Eile
Derselbe erfolgte Anfangs ["angyam, nahm [edochqabn d' zu, je mehr der Feind drangt'e, bis Alles sexi? u ck_cie
Kriegsbrücken der Elbe, so wxe_ nach qududtß zrzxg .
zog.. Der Verlust ist noch nicht zu ubersehen, ist aber gewrß sehr
bedeutend. .
Die *Wiencc Adendpost- schreibt von dxmsclbcn Tage.
»Und um so erschütternder lastet dicser Schmerz auf MZF ?ck an der Spiße der Armee ein Mann stand, der von dem voLlstcrI „exixxnxn der Bevölkerung und des Heeres getraxzen- wyrde, dem S,“ Mam gls .“ Kaiser vorzugßweise wegen dieser Einynyhagkett des_offxtxtl:chcn Urtxe: jdn ! jeder Beziehting die vollkonnnenste Frelvett scmcx Entsthlxcßyngey un “FHM ? . lunqcn chäh1t dat, Nicht der jnéndcsicÖcfiörlnxxxeere JYtYZchYL-esWe
. ' . * " * * '- Ü ] dcn Anme . Konmmndanten 0“ka ?:;iserl. Gcncwnigung. TWir glauben
Lluordnungm halten im vorhiyein d:- " , „_ . .'» * naht besonders betonen zumüncu, daß [:ck htctdurä) ach-tmnmnamchgcn,