1866 / 230 p. 3 (Königlich Preußischer Staats-Anzeiger) scan diff

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an der gelben (Garde-) Stange; die leßtere auch 'nux dex) Na- menszug in der Spiße, da nach fÜZerer Vorschrxst dle Fuftirer- Vatarllone ihre Fahne nicht miyin Feld nahmen. Re 'unent auch noch eme Fahne, welche dasselbe am 1 von den dienendenJungfrauen PotZdamZ es k erhielt, und welche m, der thnexzkanmxer des otZdamer Schlosses aufbewahrt erd. S1? fuhrt dte In- ! ri t: _ ch f Preußens tapfrer Krtegexschaar_ Bringt Mädchen-Dank dtes Opfer dax! , Von der silbernen Trompete, welch? das Rxgmwnt „1,11 Ber- lin beim Sieges-Einzuge 1814 crhtelt, 111 bereits Erwahxmng e chehcn. _ gs Ihm folgte das 3. Garde-„Regrment zu Fuß 5- gelbe Achselklappen, - seit seiner Errxchtupg ber Reorgamsatwn dex Armee, in Danzi und Stettin m Garmwn und aus Of 1- zieren und Mannff affen des 1. Garde-chtmcnts zu Fuß her- vorgegangen. steht - eben wegen dxeses Ursprungs, der auch bei den andern ncuformirteu Regimenfterwder, Armee maßgebend ist, mit (einem Stamm-Negmwnt m emcx -- „dcr 1.Garde-J11fanterie Brigade, zusammen, und hat 111 dtescx

ormation auch die lcßte Campagne mit emacht.

arde-Fahnen mi weißemFahncntuche un orqngc Mittc1schi1d Sie wurden dem

an gelber Stange, find noch. wohl crhakfen. ' . Negnnent bei dcr Fahnennomhe un Jahre 1861 verktqhen. * » Das zweite Garde-Regiment zu Fuß, wahrend des Waffenstillstandes im Jahre 1813 aus dem Nornml-Jnfankcrte- Bataillon, dem 1. Bataiklon ch Cylberg'schen (L).) und „dem Füsilicr-Bataillon des Leib=Infantck'tc-Regxments (8) gcbüdet, - rothe Achselklappen - [Fat von Fenwr Bxldung an, d1ch1d- züge von 1813,14, und 1815 den Maxsch nack) Parts 1711tgx11141c1)t. Namentlich war das chimeut bet Dresden, chYzzg , La Rothiékc, Arcis sur Ruhe und Parts gcngcnwaxttg, wo es an der Eroberung von 24 fc'mdlichey Gesch1xy6n ruhmonckyen Theil gcnommcn. Die. Verbindungdwser dxcr Bataillone zn cinem zwcitcu Garde-InfantertczRcgznxent soUtc xm Beweis der vorzüglickycn Zufriedenhctx KÖNgs Frtcdrxch WITHUW 111. mik denselben sein. Die Fahne des 1. Ba- taillons" ist eine der 4 Gardefahncn, welche 1808 1716 neufox- mirko (Harde zu Fuß erh'xelt, M11 damals noch (ede Compagme eine Fahne führte. Sie kam mit dem Rorn teric -Bataillon “ms chimenk und hät, Kreuz wie das Kriegsdenkmünzcnband. DW Fahne 2. B tai1lons fanterte-Fahnc abcr nut gelber ) Stcmge. Wäre noch etwas von dem Fahnentuchex vorhanden, so würde es das breite schwarze Kreuz auf wetßcm Grnmde, aber auch mit der besonders auZzeichnendcn JUchrtfx Colbcrg 1807 zeigen, welche das Collscrg'squc Infanterrc-chtmch 1808 verliehen erhielt. Dafür trägt d1e Fahne aber dtese Inschrift auf einem («[anen goldgesticktcn Fahuenbmxdc, w_e[chcs 1111 Ab- schnitt unten den Buchstaben „1. zeigt, we11 dasxclbc, von der Prinzessin Alexandrine von Preußen, ]th ycrthxnxetxy Großherzog enbu-cg-Schwerxn, gefttcxt UZ. Das Eiserne se Fahue ,für dw BefrcxthZS- kriege. Ein gleiches Fah d erhiclhdte Fahne Pcs Fustlter- Bata'xllons, ebenfakls wech dcr ruhmre1ch9n Verthcrdxgnngxon Kolberg, (1 er von der Prinzesszn L Prinzessin Friedrich dex Nxederlandc, daher mit einem 1- im Abschmtt geztert. Das Garde-Füsilicr-Regxmcnt 7- gclbx Rchsclüapch sonst wie das 1. Garde-Regiment z. F. umfornnrt - )| unt ' 'eiden ersten Bataillonen ans demefrüheren Garde- terie-(Landwchr-)Regm1cnte hervorge- 1826 aus dem damaügen -Ga_rdc- hr-Bataillon formirt Wurde. Da , wurde 1861 bei _ ' der Armee dazu crrtchtck. Sämmtliche drei ' sind noch wohlerhaktcn, ' ' ' 't daß die helden ersten

Ytgen aber die merk ' ' ataillone Landwehrfah “hrt und das Fustlxck-Batmüyn

eine Gardefahne hat. Die Landwehrfahncn 1t1xkcrscheidcn ((ck von den Linienfahnen durch cm „schxnaws werszcs Kreuz m schwar em Felde, und die Gardefahne 1ft wexß mxt demOrgnge MitteKchilde. Diese Verschiedenheu kommt von der ursprung- lichen Stiftung der beiden crstey Batmllone als Garye-and- wehr her, während das 3. gletch als Garde-Infantcrtc errrchtck wurde. Die beiden ersten Fahnen hgbey auch das Band der Kriestenkmünze von 1813, 14, 15, wer1 dre ersten Maunschaften des ehr-Garde-Landwehr-Batatllons noch dtese Few- züge mttgemacht hatten. '

Das 4. Garde-Re 1ment zu Fuß -; hellblaue Achsel- klappen, Garnison Span au - welches während des [exten Feldzuges anfangs in Berlin gebliehen, und dann ayf den KMF-

auplaß im Westen abkommandtrt wurde, ist bel Reorgam a-

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“***) Laut A. K.-O. vom 14. Dezember 1814.

Seine drcr (

tion der Armee ebenw aus dem 2. Garde-Regiment 3. F. her- vorgegangen, wie das 3. aus dem ersten. Seine Fahnen sind sämmtlich noch neu und wurden 1864 'm Schchrmg im Krieg gegen Dänemark zuerst vor dem Feinde entfaltet,

Das Großherzoglich chklenbxxrg = schwerinsche Garde- Bataillon, fast ganz so wxe das preußische 1. Garde-Regi- ment zu Fnß uniformirt, Nur mit käppiartigcn Müßen und

schwarzen Brotbeutcln. Haubaujonnete auf den Gewehren. Große schöne Leute in vorzüglicher Haltung.

Ihm folgte eine Großherzoglich 111ecklenburg-schwcrinsche Jäger -Compagnie, mit hellgrüncn Kragen, vorzüglich aus- gerüstet. _

Das Garde-Jä cr-Bataillon ein “111 seincr Kriegs- Augmcukation wahrhach Elite-Bataillon der Armee, wen seine Mannschaften nur aus gelerntcnIägcrn und Förstern bestehen, ist 1809 aus dem früheren Fc1djä cr-Regiment und zwar aus ausgewählten Mannsthastcn chcWen entstanch. Obgleich, es die Feldzüge dcs Bcftciuungricgcs mik größter Auchichnung mitgemackyt, hat es doch uicht das Eiserne Kreuz in “dcr Fahnen- ffplßc, dagegen hat die “Fahne das Band der KriegsdcnkmüUzc. Vcr- lichcn wurde sie erst UU Jahre 1814. Das Bataklwn war während des Feldngcs 'm Schleswig nach der Insel Rügen ab- kommandirt.

Das Garde-Husakcn-Ncgjmcnt, rofl) mik gelbem Schaitasch, crjchicn eskadronschc in verschiedenen Uniformen, da diL'kurz vor dem Kriege versuchsweise eingeführteBekleidung noch die Bcstinnnung cincr 1111gcmc'mc11 Einführung crwartct. Eine EZkadron trägk daher enge. blanc Bc'mklcidcr , Skicch bis Über die Wmdcn, (“men niedrigen Koipak Und den Pelz,“ eine andere: weite. blaue Rcithoscu mix Lcdcrbcsaß 1816 311111 Knie, die Übri„c11 “dic fri'thcrc Uniform. Das Regiment hat die FEW- zügc 'm «chlcsw'xg UND bis Wien 1111118111111111, und hat seit. 1815 eine Standarte, welchc. frühcr dcm Regiment der Garch du Corps und JWM' dessen 2. E“»Zkadron angehöktc. Es hat [MMW den lcßtcn Sicgcseinzng 1864 111'1tgc111acht.

Das combinirte BataUlon der 1. Armee UNI Elb-Armcc ist 41le den ersten Compagnicn derjenigen Regi: mentor zusannncngecht, wclche 'm der Nangüstc dcr Armes, Die ersten des Aran-Corps sind, dem sic in der Friedens: Organi- sation angehören. So für Das 11. (Pommersche) ARnes- Corps die 1. Comp. dcs Grenadic -chi1nc11t§5 König Fric dr ich W111) Um 117. (1. Pommckschcéz) Nr. 2,fr111)crund bis zum Tode des HochscligcnKönixs nur K 6 111 g s =chi1ncnfgc1mnnt ,* für das 111. (Brandenburgixchc) Armcc-Corps, dcs Mib- Grcnadicr-chimcuks (1. Bkandcnvnrgijchcn) Nr. 8,“ für das 11“. (Sächsische) Akmcc-Corps, des 1. Magd?- burgxschJusantcric-chimentNr.26,für “daZU11.(Wcst- fälixchc.) Armcc- Corps, dcs Z.Wcs1fälischc Infanterie- Regiments Nr. 16, obgleich dicffcs Regiment nicht 'das crstc des N]. Corps ist, aber Zur Clb-Armcc gehörte, während das 1Ztc bei dcr Akmcc im Westen stand, 'für da?; 17111, (Rhei- nische) Armcc-Corp's, ch 2.IT[)e'11111chcn Infanterie- Nchmcuts NL". 28. Für das 1. Rl)ci11ischc Infanteric-chimcnt

“11T dasselbe wic für das 1. Westfälische beim 1'11.C01'Ps. Dis sahne ch 1. Bataillons vom Grenadier-chimcnt dcs Hock)- 1c1igc-11 Königs trägt eine Wwarze Ehrenschlcifc (Säénwr; Fahnenband) mit dcr Inschrift. Errichtct 1677, das; c'xscrnc Kreuz und das Band und Krichdcnknü'Mzs. Dic Fahnen dcr folgcndaneg'nncntcr waren nicht mit beimBoxlwimarsck), Die des *Lsib-Gkcnadicr-RegimcntZ eine blaue Ehrenschlcifc mit der Inschrist Colberg “1807, ebenfalls Band und Krenz, 11110 wie das Füsilier - Bataiklon des 2. Garde - Rc- giments 3. F. Die des 1. Magdeburgiffchcn das Band und , Kriegs - Denkmünzc,“ die des 3 Wcstfälijchcn und 2. Rheinischen ebenfalls. Bci sämmtlichcn Fahnen ist nur wenig mehk von den Fahncnrüchcrn vorhanden. Als JU- fanteric-Fahncn haben fte schwarzc Stangsn , Und würden, wenn" es noch erkennbar wäre, das [*rcxtc, Wwarzc Kreuz in weißem Felde führen. Alke diese Fahnen sind cht vor dem Feinde entfaltet gcwcscn.

Das Regiment derGgrdcs dUCorps, errichtet 1740, nachdem bereits bis 1713 eme Garde du Corps cxistirt hatte, gelbe Cüraffe und gelbe Helme, rothe Chabraquen. Gar- nisoncn Potsdam, Bexlin und Charlottenburg, fÜhks eine Standarte von besoydercr Form , als Erinnerung an die ihm von König Friedrich 11. verliehene, welche in Form eines Paniers aus dem Schnabcl eines Adlers Zerabh'mg. Die gegen- wärtige Standarte hat das Regiment 1798 erhalten, ist ak- vom Hochseligen Kömge nut einem bronzenen Kranz und Über diesem mit einem silbernen Adler geschmückt worden. In dem Bronze- Kranz prangt das Eijcrnc Kreuz und außerdem führt die Standaxte das Säkularband mit der Inschrift: Errichtet 1 7 4 0, und m den Abschyitt an die Initialen 15'.11.u 13'. 117.117. Das

Regiment besißt auch eme Standarte, welche ihkn beim Einzug

Z- Sie führt die In-

Nach donnernden Geschüßen,

Soll schön im Friedenskranz,

, Des Königs Name blin.

und rlvixd m der Fahnenkammer des Potsdamer Schwffcs auf- („ewa )k . -

Das Garde-KÜraTsier-Regimcnf, Ebenfalls ge1be Küraffe usnd Helme , aver blaue“ ChabraqULn, 1821 aus dem «(ck , z _ -ch1mcnt formirt, welches (einer- seits M 1 _-111ancn= und Gardc-Kosakcu- Eandrons des leichten Gardé-Kava11cric-Regiments "1815 6127169th wurdc, wclche beide Eandwns bechs dcn Em- JUZ 'm Berlm 1814 nntgemacht. Anßcrdem kamen zum da- maligen Gakdc-Ulanen-Negmnent noch 2 Eandrons des («Nischen National-Kavalleric-Rcgimcnfs. Seine Standarte erhielt das Garde-UlaUen-chimcnt von der Leib- Escadron dcs Regimchs dsr Garde du Corps, wc1chc sie bis zum Jahre 1818 geführt hatte. Sie führt das Band

Garde-

1814 das Berliner Fischexgexverk1*erehrtc. (christ:

,-

der Krichdcnkmmxzc, weil die crstc Mannschaft der Ulancn noch die Feldzügc von 1813-15 111itge1nacht. Dic kombinirtcEandron dsr 1. E10-Armee,war nach dcniclbcn Grundsäch wie das kmnbinirtc Bataiklon ZU- smnmcngeseyt, nämlich pro Armcc-Corps der Zug eines zu dcmschn gchörich Kayallcrie-Regimcnts. Für das 11. Armee- Corps cin ' mit rosenwkhcm Kragen, welches seinen Stamanm vis ans" dic Dckflingcr'schm Dragoner des großen Knrfürstcn zu- L'Ückfi'xäzch kann. Es führt eine der ältesten Standaktcn dcr Armcc, wei"! DicscLbc Wc!) das Cnbicm des zur Sonuc Liegen- ch AWMF mik L?cy chenöc: 3760 501; «Wir, zeigt, aM) zur Joik König Frkcdkick,» 318111) 01111'6 1. dsm Regiment verlie- ben WOWM Kein muß. 2131111111411] MK (1700) führt Das dcn PSWOUNÜCOM, , (Ü? dic BcstciungSkricgc das

& „ck

Ncg'mwnt Sterne“. auf Wcmxe

KUW. 'm Dcr “..;111115671'1933?,?xi'zzc Und Das Band der Kriegs-

dcxkakas. Für Das, 111. Y'Lkoc-COWPS ein Zug des Brandc111*n1*«„*xi1'.1)cn Usakcxx : Regiments (Zieten'sche HUMAN) Nr. :I», W?!)- 11111; 75016311 Schaitascky, “1808 «1116 dem Hnjach-ch NUM? Nnäor'f „Nr. 2 ekrichtet, erhielt seine Stan- darts erst 1815, "M mtc!) dic Husaren-chimcuterihre Standarte (ckle nicht mit 1115 FM nehmen durften. ' “* Coxps ein Zug des Magdeburgischn HUTarcn- ngimcnts Nr. 10, grün mit gklb, 1813 11116 dcm Elb-National - Husaren = Ncgtmcnf errichtek, erhielt 1816 seine mit dem Bande der Krichdcnkmünze ge- schmücktc Standarte. Für das 111, Armcc-Corps ein Zug des Westfälischen Husarcn-Negimcnts Nr. 11, grün mit weiß, EUR des Jahres 1813 aus zwei Ber- giJchM Uaucier-chimcntcrn errichtet, mit g1cich1.“ Standarte, UND fü? das 17111. Armek-Corps «in Zug des Königs- Huéarcn-N-3chxi111cnt6 (1816811111166) „Nr. 7, dnnkciblau mit gelb, 1815 aus Nm 1. Lcib-Öusarcn- und dem Schle- sischen Nationak-Kav«[NDR-Regiment hervorgegangen. Für seine 1815 vcrücthc Standarte gil't Oaffelbe wic fürdie dcs vorgenannten Hnsarcn-Ncginwnks. Dcr Prinz von Preu- ßcU WUWL bci (Zchcgcnhcit scincs 50jäl)rigcn Mi1itair-Diknst- Jubi1änms zum Chef des Ncgmlcnts crnänni, und "gab ihm bei Keiner Thronbesteigung (eincn jcßigcn EhrcnnmUcN.

Bci dem Beginn dss Vorbcimarsches 1

dieselben bei Ihrer - »axcstk'ik dsr Königin vorüber, Aller- höchstwQche fick) mik dcr Vcrwifkwctcn Königin Majestät, dchronPrinszn Und allcn hier anwcscnden Prinzcssin- nen des Königlichen Hauses im Palais der Königliéhcn Prin- zessinnen Neben demV1Üchcr-Dcnkma[bcfanden, wohinsich Aller- höchft und Höchstdicsclbcn inStaats-Equipagcn begach, als der Einnmrffä) Nr Truppsn 'm das “Brandenbnrgcr THQ? begann. Während des VorbcinmksMs gcrubten Sc. Majestät dcr König, mehrere Verwundctc Und dekorirtc Offiziere, Unteroffiziere Und S01datcn aus Reih und Glied der vori'tbcrzichcndcn Com- Pagnieen zn fick) heranzurUfen, ihnen die Hand zu geben Und freundlich chrcnde Worte an sie zu richte11. ' , Als der Vorbcinrarsck) beendet war, sammelten sie?!) bei dcr thb-Kompagnic dcs 1. Garde-chnnents zu Fuß die Fahnen sämmtlicher Bataiüonc, und wurden unter den Klängen dcs ariscr Einzngs-Marsckyes in das Palais Sr. Majestät dcs Önigs abgebracht. Se. Majestät 'der König begleitete das Ab- brmgcn dicser Fahnen vom Zeughausc her bis 311111 Palais, WMF von allen Prinzen, ('ÜrstlickÜcitcn. Und Gencralen. "ben () brachte die Lcib-Kompagmc dcs Negimcnks dcr Gardcs du Corps die Standarten sämmtlicher Kavalleric-chimenfcr ab, worauf sich Sc. Majestät der König in's Palais zurückbegab.

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Zug des 11cumärktschcn Dragoner-Ncgimcuts Nr.“;z, ,

3211454 CWUWrung an die Schlacht ch 7

Für das 117. Armcc- *

, 4 «ten (WSCMajcftät * dchÖmg Allcrhöäystchst zm drcSPer dcr T„rxtppen und führte :

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1“ In den Königlichen Theatern hatten , oeie und : Mustk verschwistert, um zur Feier des TagesstYnxPncsttionale

Huldigung der Künste darzubrmgen.

(„ . JmOernaue - j schien mxt besondert) festlichen Zuthaten Carl v.?HoltZi'ssvaTF- ( landtsches Schausprel: »LenorM bereits durch eine lange Reihe 1

1,

.!

:

1

yon Darstellungsn auf der Deutschen Bühne heimi und dur pxe trxuhsr-1ch Gesängßdes alten »UnterOffiziersschWaUheimckZ Jr wxnetx *rc1se,n 130131115112 Jm Sch aus pielhaus e gab man „ess 111196 klasstsg)?“ »Muzna von Barnhelm,« dieses aus dem „(L;)ubcrxsvurger ercdensxahrc datirende preußische Soldaten- Txrstsptcl, heute noch das „beste Lustspiel der Deutschen Nationak- * „r(ergtur 1an nach Goethes Artsspruch »die wahrste Aus eburt ; des sxebcnxaßxtgcn, Krieges, von vollkommen norddeutschem ZUM)- , 11a1-Gehg1t, 1.1? crstegxtsdem bcchxé-enden Leben gegriffene Theater- 1 Pwductwn von spcztftsch=tex11porärcmGeha1t, dic deLZwegen eine auch 1 nze zu, berechnende Wtrknng that.« S0 Tchlang die ernste und 1 Ne 1,51th MUTTZÖZLJ dramatischen Kunst ihren Kranz um die . Yéeußrsxbs“Stcjchch, wclche in den cinzicheuden Kolonnen ( 116 222701166 _113, Waffensé [hre [WLUNJCU HckdeUbildcr fand. ( UNI wre „dis Koxugnckyen BÜann mit ihren kriegerischen Sccnen “1 11119 Tablcaux, [0 v0t_cn auch die Zuschauerräumc einen mili- 1 taxrtftly'xxx NYWÜZ ans“ chehl Sr. Majestät des Königs war ( dcpgroßtc &th dcYPlayc im Opern- und Schauspielhause mik ' OfftzWrcn, UUKcrofstztexcn und Soldaten der heimkehrenden Regnncntcr bxseßt. "DW stattlichn Kriegergestaltcn in ihrem ! Waffchchmuckc„(ck11mcktcn legleich das Haus, und die Gegen- ] x_vart dcr Axlerhochftey Und Höchsten. Herrschaften verlieh Dem Festabend hrer noch emen besondern Glanz. _Dre Vorstxklung m beiden Häusern eröffnete ein Prolog, gedrchtet von! cm_em Veteranen der Befreiungskriege , von einem - Waff/cnchßßcn jenes großen Kcnnpfes, von welchem der sein treues Volk zu den Fahnen rufcnde König Friedrich Wil- helm 111. damals vcrkimdctc: »Keincn anderen AuZweg giebt es, als ethjxelxenvoUen Frieden Oder einen ruhmreichen Unter- gang.« Kontgltch WortJ des in Gott rnhcnden Vaters, welche m Unsere11_Tagc11„1mt Hulfc _des starken »Alliirten droben, der erußcy mc vcxlaßt,« durch den Königiichsn Sohn und Herrn, «eme ]th regtercndc Maxestät, von Neuem zu Thaten ge- worßcn (1an -- Dex Prolog , dem im Opernhause eine Intro- duchn: »Sicgcs-Klangc«, _komponirt vom Köni [ichen Kapell- merster Dorn, vorqng'mg, wurde von Frau Ja mann in der Geßalt der Borussta gesprochen, d'xe dabei drci bedeutffame Kranze auf den Altar des Vateklandes niederlegte. Dic 13086169? Festrede lautete: '

.»Wtklkommcn Alle! herzlich uns willkonnnen! L_ Jhr „Tapfxxfn , an?? der Feldschlacht heimgekehrt! „zhr Sxeggckwntcn , ]ubclnd aufgenommen, „Dre Ihr VJcschwox'er Feinde Wahn zerstört. Dre Herzen fuhlcn Ück) nicht mehr bcklommen, Dre Brust mcht mehr gcängstct und beschwert. Ehr Enel) Und Ruhm! wie. einst in großen Tagen Rust Euch Victoria zu vom Siegeswagen. Wohl [| es schwer, das rechte Wort zu finden, chn hoch dxc Herzen (Magen freudctwoll, NW schwerer ttcfgerhltM Schmerz zu künden, chn aus Nm Auge heiß die Thräne qUoU. WO abcr „Fchd' Und Lciß dic Spracbe binden, Ww "ZUM" statt des Wortes das Symbol: DW Kranz? log' lch, tapfre Waffenbrüder! Auf den Aktar des Vaterlandes nieder. Der erste 'KraUz, gewundcn von Cypreffen, Geschmuckt x_mt thräncnfenchtem Trauerflor, De11Hc1de11 grlt, er, ewig unvergessen, Dre st„ch der Sie zum Opfer auskrkor. Wer mochte wo[)[ en tiefen Schmerz ermessen Der Mutter, die dmx einz'gcn Sohn verlor, Des Vaters und der Gattin bangc_ Klagen,

*

Dey Braut, die treue Lieb' xm „Herz getragen!

Der zweite Kranz aus Siegcs-Lorbcerzweigen, DU warbst um ihn, Du todeanth'ge Schaar, Errungcnf hast, Du ihn, er ist Dein etgen, Ihn xetcht LM Dankbar Vokk den STEYVN dar. Der chde Donner brachtet Ihr zum chwcigen, Jux Sturmlcmf folgtet Ihr Borussia? Aar, Hock) m den Lüften flattern Frißdrichs Fahnen, An Leuthen sie, an Roßbach sie zu mahnen. Der dritte Kranz, cin Kranz von grünen Eichen, Ihn wand für Euch das dcutséyc Vaterland, C1: ist BLZ 11811611 Bundes heil'gcs Zeichen, Dcn_ Köni Wilhelm schuf mit mächt'ger Hand; Sein 599113911 erz wird keinem Sturms weichen, Und dxcxex: Kranz sci Euch ein theures Wand; Der Treue 1st_ er anvertraut, der Ehre, Dem Volk m Waffen, Preußens tapferm Heere'.