Absebied bewilligt. im Ulan. R Tragen der Uniform dieses Regts., Offiz., mit seiner Pension, Plaue, Festungßgefängniß in Spandau, mit seiner Pension und der _ Uniform des Füs. Regis. Nr. 37, z_ur Disp. gestellt. Oberst-Lt. 3. D., zuleßt Major im Gren. Regt.
Erlaubnis; zum Tragen drr Uniform diekes Regis.
behufs Verwendung als
u. Buchwald, Hauptmann und Comp. Regiment Nr. 59, mit Pension nehst Aussicht im Civildicnst und der Regimenis-Umform
' ez. Commandeur des 2. Bals. Landw. Regis. Nr. 62, ension und der Uniform des Gren. Regts. Nr. 7, v. auptm. imd bschied bewilligt.
Nr. 57, ausiieschieden und zu den __ _ etketen. Frhr. v. Diepenbroick-Gruter, Major vom
Ziegt. Nr, 65, als Oberst-Lt. mit Pension
Van Otterloo, Sec. Lt. vom Inf.
im Civildirnst und _ _ willigt. Weidemann, Sccond-Lieuienant vom Jusonicrtc-Regmten Nr. 30, ausrieicdirdcn und zu den Res. Offizirren drs Rrgis. iibcr getreten. v. Hünerbein,
Sec. Lt. vom Ini.
Abschied bewilligt. Hanéßr, Majorz D., Bez. Commandeur des 2. Bars. Landw. entbunden. Schmidt, Hauptm. z. D., _ im Inf. Regt. Nr. 76, der Cbaralrcr als Mairr lieben. 1). Schmeling, Pr. Lt; Wm_Jnf._ Regt. _Nr. als auptm. mit Pension nebst AuNicbt aus Anstellung 1111 Civil-
Regrs. Nr.
dient und der Regis. Uniform, KieWcl, Sec Lt. vom Inf, Regt. Nr. 135, Kosck), Major z, I)., unter EUWÜWLMJ ron dcr Stcüung als Bez. Commandeur des 1. Bals. Landw. Regis. _Nr._128 und unter Ertdeilung der Aussicht auf Anstellung M1 Civildicmt, mit seiner Pension und der Unif. des Füs. Regis. Nr. 40 der Abschied Küdne, Major rom Inf. Regt. Nr. 45, mit Prnsion
bewilligt. zur Di§p gestellt. Effing, Sec. Lt. dom Feld-Art. ngt. Nr. 22, außgeschicdcn und zu den Res. Offizieren dcs Regis, iibrrgetrctcn. Gaedke, Hauptm. nnd Battr. Chef vdm Frld-Artilierie- Regiment Nr. 30, mit Pension nebst Aussicht auf Anstellung im Civildiensi und der Uniform dcs Feld-Artillcrie-chimcnts Nr. 2, Brunzlow, Oberst-Lt. und Bals. Commandeur vom Fuß-Art. Regt. Nr. 3, mit Pension und seiner bisherigen Uniform, Dietert, Hauptmann und Comp. Cbef Vom Fuß-Art._ Regt. Nr. 3, als Major mit Pension nebst Aussicht auf Anstellung im Civiidleiist und seiner bisHerigrn Uniform, Bischof, Hauptmann 513, Zuiko. dcs Fuß- Art. Regis. Nr. 3 und Direktions-Aisistcnt bei dem Feuerwerks- Laboratorium, mit PenYion nebst Aussicht auf AnsieUung im Civil- dienst und seiner bis erigen Uniform, der Abschied bewilligt. Lungershausen, Major a D., zuleßt Bataillons-Com- mandeur im FUß-Art. Regt. Nr. 8, der _Cliarakter als Oberst-Lient. verlieben. Tiede, Scr. Li. und Feldjagrr vom Reiieiiden Feld- jäger-Corps, ausgeschieden und, unter gleichzeitiger Beförderung zum Pr. Lt., zu den Offizieren der Landw. Kad. übergrtreten. Bock, Zeug-Hauptm. Vom Art. Depot in Magdeburg, mit Pension und seiner bisher. Uniform, Traube, Zsug-Li. vom Art. Depot in Köln, mit Pension nebst Ausficht auf Anstellung im Cwildienst und seiner bisher. Uniform, der Abschied bewilligt. _
Jm Beurlaubtenstande. Berltn,17.Januar. Reimer,
Zr. Lt. von der Res. des 3. Garde-Regts. 3. F„ mit der Landw.
rmee-Uniform, v. Jagow, Rittm. von derRes. des 1, Garde- Drag. Regis, mit seiner bisherigen Uniform, Müller, Sec. Lt. von der Inf. des 1. Baits. Landw. Regis. Nr. 1, als Pr.Lt. mit der Landw. Armee-Uniform, Knispel, Pr, Lt. von der Res. dcs Inf. Regis. Nr. 46, mit der Landwehr-Armee-Uniform, Beerbohm, Pr. Lt. Von der Inf. des Rrserde-Landwebr-Bataillons Nr. 33, mit seiner bisherigen Uniform, Lobach, Sec. Lt. von der Infanterie desselben Bars., Mendrzyk, Pr. Lt. Von der Inf. des 2. Bats. Landw. Regis. Nr. 43, als Hauptm. mit seiner bisherigen Uniform, Speiser, Scr. Lt. von der Inf. des 2. Bals. Landw. Regis. Nr. 45, Frhr. v. Saß, Pr. Lt. von der Res. des Ulan. Regis. Nr. 6, als Rittm. mit seiner bisherigen Uniform, (Glede, Pr. Lt. von der Kai). des Res. Landw. Bals. Nr, 33, Scelmann-Egge- bert, Hauptm. von der Inf. des 2. Bars. Landw. Rrgts. Nr. 9, mit seiner bisher. Uniform, Radmann, Sec. Lt. von_der Inf. des Res. Landw. Vats. Nr. 34, der Abschied bewilligt. Friedberg, Hauptm. Von der Inf. des Res. Landw. Regis. Nr.35, mri dcr Unis. der Res. Offiziere des Inf. Regis. Nr. 20, Glacs e- mer, Pr. Lt. von der Inf. desselben Landw. Regis., mit der Landw. Armee-Uniform, Thiele, Hauptm. von der Inf. des 2. Bals. Landw. Regis. Nr. 27, mit seiner bisherigen Uniform, Oblemann, Kauptm, von der Inf. des ]. Bals. Landw. Regis. Nr. 71, mit seiner [sherigrn Uniform, Hunger, Pr. Lt. von der Inf. des 1. Bals. Landw. Regis. Nr. 72, als Haupttn. mit seiner disdkrigen Uniform, G_aletichky, Prem. Lieut. von der Infant. dcssrlben Bats, mit seiner lnchiiqen Uniform, Böhner, Prem. Licut. Von der ReserVe des_ Ulan, Regis. Nr. 6, als Rittmeister mit seiner bisbrrigen Uniform, Wegge, Pr. Lt. VM der Inf. dcs ]. Bals. LandmRi-gts. Nr, 10, Rosse, Hauptm. von der Inf. des Res. Landw. Regis. Nr. 38, mtr seincr bisherigen Uniform, Conrad, Rittm. von der Kar. des 1. Bals. Landw. Regis. Nr. 23, mit seiner bisherigen Uniform. Strauven. Pr. Lt. von drr Inf. des 2. Bals. Landw. Regis. Nr. 17, Kunckell, Hauptm. Von der Inf. des Res. Landw. Bals. Nr. 39, mit seiner bisherigen Uniform, Roderburg, Pr. Lt. von der Inf. des 1. Bats. Landw. Regis. Nr. 25, Rettberg, Sec. Lt. v_on dcr Inf. desselben Bats. diesem mit der Landw.Arnire-11nii., v._B u lling_en, Major v. d. Kav. des 1.Bats. Landw. Rgts. Nr. 65, mit Yiner bishert en Uniform, Meyer 11., Sec. Lt. von der Res. des nf. Regis. r. 78, der Abschied bewilligt. Albrecht, Sec, Li. vyn der Res. des Inf. Regis. Nr. 68, aus allen Militär-Veihält- mssen entlassen. Güs sefeld, Sec. Lt. von der Res. desHirs.Regts. Nr. 11, Clemerit 1., Pr. Lt. von der Inf. des Lx Bals. Landw. Regts„ Nr. 90, mit der Landw. Armee-Uniform, Schmidt ]., Pr. Lt. von drr Landw. Kay. des 1. Bals. Landw. Regts. Nr. 84, als Rittm. unt der Landw. Armee-Uniform, Haupt, Hauptm. Von der Inf. _ des 1. _ Bars. Landw. Regts. Nr. 85, mit seiner bisherigen Uniform , Roloff, Hauptmann von der Inf. des 1. Bars. Landw. Regis. Nr. 92, mit seiner bisherigen Unifo Landfried, Sec. Lt. von der Kav. des 1. Bats. Landw. Re . Nr. 88, Knaak, Sec. Lt. von der Inf. des Res. Landw. Bals. Nr. 80, Luiz, Sec. Lt. von der Inf. des 2. Bals. Landw. Regis. Nr. 111, Roters, S_“ec. Lt. von der Res, des 2. Garde-Feld-Art. Regts„ als Pr.Lt., Mtlenß, Pr.Lt. von der Feld-Art. des 2. Bats. Landw. Re ts. Nr. 48, Gerland, Major von der Feld-Art. des 2. Bars. andw. Regis. Nr. 83, mit seiner biSberigen Uniform, Stahl, Pr. Lt. von den Pion. des Res. Landw. Bals. Nr. 39, mit der Landw. Armee-Uniform, Mittag, Rittm. vom Train des Res. Landw. Bals. Nr. 36, Grahl, SLL. Lt. vom Train ch 1. Bats. Landw. Regis. Nr. 60, mit ihrer bisher. Uniform, der Abschied
bewilligt. Königlich Bayerische Armee. Ernennungen, Beförderungen und Versetzungen. Im aktiven Heere. 9. Januar. Habersack, Pr. Lt. des 3. Feld-Ari. Re“ “is., mit der Wirksamkeit vom 1. März 1888 von einem Comman o zur Königl. preuß. Art. Prüf. Kommission ent- oben. Halder, Pr. Lt. des 3. Feld-Art. Re ts., vom 1. März
v.".Ko e, Rittm. a. D., zulesx EEcadr. Chef egt. Nr. 11, un er Ertbeilung der Erlaubmß zum fernLleen
ez. Hauptm. a. D., zuletzt beim behufs Verwendung als Bez. Offiz., Erlaubnis; zum ferneren Tragen der
v. S e :; dliß, Nr. 8, mit der in die Kategorie - der mit Penfion vsrabschiedeten Offiziere zurückversetzt. v. Hohberg Chef vom Infanterie- auf Anstellyng der Abschied bewilligt ranzki, Oberst-Lt. 5. D., nnter Entbindung von der Stellungdls F3 rnit seiner _ Cranach, Comp. Chef vom Iris. Regt. Nr. 16, mit PinfiNiRdetr eg . Res. Offizieren des Regis. über- __ Inf. und der Uniform drs ]. Garde-chts. zu Fuß, B ünte, Premier Lieyicnadt vom Infan- terie-Regimcnt Nr. 68, mit Pension nebst AUSUÖT auf Aizstcllung der chimc'nts- Uniform, dc'r Absclnkd bc-
Sec. Lt. vom Drag. Regt. Nr. 17, v. Oerxzcn, Major z. D.. zulclzt im Inf. Regt. Nr._53, thkk Ertbeilunq dcr Erlaubnis; zum serncrchragcn drr Uniform des 2 Bats. des Gren. Regis, Nr. 89, mit scine'r PLU11011, Hübner, Regt Nr. 82, v, Herget. Src. Lt. rom Drag. Regt. Nr. "24, als Pr. Lt. mit Pension und der Armce-Uniiorm der von der Stellung als 118 3111th Comp. Cbkf der- 97,
13. Januar. Pracber, Major 3. D., Erster HülfSoffizie beim Landw. Bezirkskommando München 1, zum _ _ _ Kriegß-Minisierium. Sirv, Major a. D., unter Einreibung in di
beim Landw. Bezirkskommando München ] ernannt. 17. Januar. v. Praun, Oberst-Lt. 3. D.
Bezirks - Commandeur, von
PauN
Zweibrücken ernannt.
Im Beurlaubtenstande. 10. Januar. Panizza, Sec
1879 im ]. Cheb. Regt. wiederangestellt,
Uniform des *6. Inf. Regis. der Abschied bewiliigt, Jill. (Königlich Württembergisches) Armee-Corps. Ernennungen , Jm aktiven .Hee re. 17. Januar.
zu iibcrzäkyl. Majors befördcrt.
Pr Li. im Inf. Regi. Nr. 121, unter Beförderung zum Hauptni. t _und Comp. Chef, in das Gren. Regt. Nr. 123, Schknck, Pr. Lt. - lm Inf. Regt. Nr. 124, in das Inf, Regt. Nr. 121, Bauer, Pr.
Lt. im Inf. Regt. Nr. 125, in das Gren Regi. Nr. 119, verfaßt.
Yirhtamtliches.
Preußen. Berlin, 25. Januar. Jm writercherlauf der gestrigen ((Z.) Sißung des Hauses der Abgeord- ncr€n erklärte bei Fortselzung der Vrrathung 1"!er den (Hesrßentwurf, betreffend die Erlsichterung der Volksschullastcn, drr Abg. Hobrrcbt: seine Freunde br: griißten die Vorlage als rinrn lwcherireulichen Schritt auf dem_ richtigen Wege drr Erleichterung drr Schullastrn. Die Vrrms]ungdbcdriiken des Vorrediiers (1)1'. Bruel) würden wohl nicht das Cmsckicidcndr bsi der Vorlage sein, sondern virlmehr die Vegrhrlichkcit dcr einzelnén(Hemeinden. Mankönnr vonrinem Systrm drr Urderwrisungen vom Nrick) (111 die Einzelstaaten und von drn Staaten an die Gemeindmi nicht reden. Dir Ueberwrisungcn sosirn nicht nach drm Maß des Bedürfnisscs verthrilt, sondern nach drm Maßstab der MatrikUlarumlagrn. Dir Urderweisungen an dir Einzelstaarrn seien Ligéntlick) UW,“ das, was die Angrhörigen der Eiiizelstaatrii in Form von Reichssteuerii aufgrdracht hätten. Anders lirgs es [wi dzn Ueberwrisungrn an die Gemeindsn, wclche [Wschkäjikl seien in der AUMUHUUJ ihrer Sleuerbefugniß, weickw aber fernrr [16- haupteten, daf; sis iibrrhaupt nicbt lcistimgépfähig JEUUJ seien, um ihre Lasten zu tragrn. Der Staat stelle adrr fiir die Schulen und anders chcke an alle Gemeinden gleiche An: forderungen. Diese Lasten drückten natürlich auf die leistungs- unfähigrrdn Gemeindru mehr als auf die wohlhabenderen, die vielleicht auch noch mehr thäten, als der Staat (ich nothwen- dig vrrlanée; Eine Erlrichteruncr der Gemeinden sei also da- durch am 1211611 zu erreichen, daß man die Urberwrisungen an einen brstimmten Zweck anknüpfe. Die Regierung habe diese Vor- lage gemacht, obgleich fioanerkenne, daß es besser gewescnwärr, zu- gleich mit organisatorischen Maßregeln vorzugc 211. Auf die Ge- meindeordnung von 1850 könne man wohl ni tzurückkommen; man solle die Schulordnung fiir ,die Provinzen Ost: und West- preußen von 1845 auf die, anderen Provinzen des Ostens ausdehnen und den zubildende'n neurn Gemeinden noch andere Thätigkeiten zuweisen, dann würden sie lebensfähig sein. Das Hauptbedrnken sei dir Art der Vrrtheilung, daß für die einleslEandL-U brzw. erstrn Lehrsr 400 «16, fiir die atiddren nur 200 «15 gewährt werden sollen. Von drm Standpunkt aus, daß dadurch die einklassigeii Schulen auf dem Lande bevorzugt wiirden, könne er sick) ja im Interrffr srines Wahlkreises damit einverstanden erklären. Adrr diese Art der Verihriltmg sri brsdndch bcdenklick), wril virlen Gemein- den bei der Aufhebung des SchulgeldS darauß Schwirrig- keiten erwachsen wiirden. Städtischr (Hrmcindrn hätten das Schulgeld namentlich deswsgsn aufrecht orlmltrn, weil man asfiirchtet habs, die städtischen Schnlsn würden dadurch in den Augeii drS Publikums zu Arniensckmlen herabgedriiclt. Disse Befürchtunmrn hätten sich in Vrrlin als vollständig grundlos erwiesen. Deswegen wiirden seine Frrunde drr verfassungé- mäßigen Forderung der Beseitigung des Schulgelds gern ent- sprechen und sie hofften, daß es möglich sri" werde, Linen Urbsrgang zu finden, drr den Städtsn die Brsritigung des Schulgeldes: rrleichterr. Er beantrage, don Grsrßrnrwurf an eine Kommission von 28 Mitgliedern zu iiberwsiseii.
Der Abg. Dr. Frrihrrr von Schorlemer:Alst bemerkt?, „man hätts erst einmal ein organisches Gesetz machrn, dann fra en sollc-n, wir viel es koste; das vorgelegtd (HELLE sei zu ein ach; rs sei ein einfaches MultiplikdtioUHexempe. Er sri zweifelhaft, ob man sich damit auf dem richtigrn Weg bc: frnde. Der Artikel 25 der Verfassung sei ssit 37 Jahrrn nicht ausgeführt; andere Artikel - die Artikrl 15 und 16 - habe man an gehoben. Die Bevölkerung wünsche mehr, das; man diese mir er herstelle, als daß man den Artikel 25 ansfli re. Der Geseßciitwurf widersprrche der Verfassung. Er sei ein Wund ddr Unentgeltlichkeit des Sch111unterrichts, denn die [tern würden einem von ihnen bezahlten Unterricht mehr Aufmerksamkeit und Achtung erweisen als riiiem unbezahlten. Aber wenn man die Schule zur Stuatsanstalt machen wolle, dann müsse das Schulgeld beseitigt werden. Er meine abrr, daß an der Schule in erster Linie die Eltern, dann die Kirche, erst in driltrr Linir der Staat ein «Zutewffg habe. Die Eltern und die Kirche hätten in der _ chule nichts mehr zu sagen. Der einfache Schullehrer, der m der Erziehung der Kinder ssine Hauptaufgabe gesehen habe, sei verschwunden; an seine Stelle sri der bschmüthige Lehrsr getretrn, dem der Unterricht eine lästige Nebenaufgabe sei, der am l_irbsten den ganzen Staat allein re ieren möchte. Die Beseitigung des Schulgelds entlaste den ohlhabenderen un- nöthißer Weise; warum solle der Wohlhabendere kein Schul- geld ezahlen? Von einer gleichmäß2i§en Erleichterung könne nach dem Geseß keine: Rede sein. ie wrrde es bei einer Steigerung der Schullasten, bei einer Erhöhung der Lehrer- ge älter sein? Er wünsche, daß man "ekt «noch zu einer an eren Verwendung kommen möge, und s'ch ieße sich dem An- trag an, eine Kommission von 28 Mitgliedern einzusetzen.
Der Abg. von RauchLaupt meinte, die Stellung seiner Partxt zur Vorlage sei ei der Etatsberathung bereits all- Zemem dargelegt worden. Die Schullasten seien eine schwere
ast; aber niemals habe dieses Haus auf eine“ Beseitigung des Schulgelds gedrängt, sondern stets nur eine Erleichterun
1888 ab zur Königl. preuß. Art. Prüf. Kommis ion beordert.
Referenten im Kategorie der zur Disp. stehenden Offiziere, zum Ersten HülfSoffizier
und Landw. Zweibrücken nach Bayreuth verseßt. Major a, D., unter Oinreihung in die Kategorie der _zur Disp. stehenden Offiziere, zum Commandeur des Landw. Bezirks
Lt. a. D„ als Sec. Lt. der Res. mit einem Patent vom 22. Juni
Abschicd§bewilligungen Im aktiden Heere.17.Ja- nuar. Peßoldt, Oberst z. D., Commandeur des Landw. Bezirks Bayreuth, mit Pension uud mit der Erlaubniß zum Tragen der
Beförderungen und Versetzungrn. Steiner, Hauptmann ini Inf. Regt. Nr. 126, Berker, Hauptm. im Gren. Regt. Nr. 119, Hummel, Hauvim. und Comp. Chef im (Gren. Regt. Nr. 123, in das Inf. Regt. Nr. 124, F aber,
c das Geseß mit Artikel 25 der Verfa ung vereinbar er nicht unterdrücken; denn das Ge eß gebe ohne Pr Leistungsfähigkeit den Gemeinden Zuschüsse. Seine Freunde würden sich einer zweimaligen Lesung des Gesecßes nach den Vorschriften über die Verfassungsänderungen ni t widersetzen So ohne Weiteres könne man die Vorlage nicht an; nehmen, denn bei Beseitigung des Schulgelds würden sich in einzelnen Gemeinden so große Fehlbeträ e in den Gemeinde; bausyalten ergeben, daß man große edenken haben müffß. - Konservativ sei es nicht, _die Entwickelung der Schulen wit
Schulgelderhebung so zu unterbrechen; auf einen bloßem Vet- faffungsartikel könne man sich doch dafür nicht beruxen, zumal die Regierung demselben doch seit 37 Jahren so chWankend gegenüber gestanden habe. Man müsse da, wo die BeseitiJUng des Schulgelds zu schweren Schulstruern führen würde, das Schulgeld aufrechterhalten. Die Selbstverwaltungslöiper- schaften könnten ja nach dem neuesten Grieß über diese Frage entscheiden, ob die Gemeinden die neuen Lasten tragen könnten. Gerade in den kleinen S1ädten_ würden die Lasten nicbt uner- heblich sein. Es würden nicht immer dieselben Leute sein, die früher das Schulgeld zahlten und ]th die Schulstenern be- zahlen würden. Das Schulgeld werde “ganz gern be,- zahlt, lieber als die Steuer. Habe drnn in Berlin die Beseitigung des Schulgelds Zufriedrnheit erzeugt? Schulgeld- freiheit, sei das Korrelat zur Staatssthule, aber nichr zum Schulzwanq, wenn man den Gemeinden die Schullasien auf: erlegte. Nur, weil die finanziellkn Mittel aus dsr Brannt- weinsteuer herrührten, fasse er die Beseitigung des Schnlgeldes ins Auge, soweit nicht daraus neue Lasten entstünden. Und wie siehe es denn mit den Bedürfnißzuschüssen, die 101,51 schon gezahlt würden? Sollten sie beibehalten werden, soweit fie die neue Zuwendung übersteigen? ES müßten neue Grund- säßr fiir die Vertheilung der Bedürfnißzuschiiffe aufgestellt wrrden. Er wünsche, daß der betreffende Etatstitel, sowcit er rrspart wcrdrn sollte, verwendet wrrde zu Alterszulagen für die Lehrer, damit diese auch etwas von dem Gesetz hätten. Er wünsche, das Gesetz berrits am 1. Juli in Kraft chtsn zu lassen; das werde möglich stin, denn in den meisten Fällen m_rrdr eine Verhandlung mit den einzelnrn Grmeinden gar nicht nothwendig sein.
Der Finanz:Minist€r Dr. von Scholz entgegnete:
Ick) mördjc nur zwä Worte erwidern auf das, was wir eben gehört liaben. Ich glaube, daß der Eindruck wohl ziemlich allgrmciu sein wird, daß die Darlcaung drr Auffassung, Wclchcr der Herr Vor- redner Arisdruck grgebrn hat, nicht dafiir sprechen konnte», die Aus- füivrung des (HrseiZc-s auf den ersten Jnii nun leichter erscdcincn zu lassen, als sic bei unserer [Mien Unterhaltung erschien.
Wrnn das dem Gesetz allch entgegen zu balken isi, was Hr. don
Namddaupt idm entgegen grlialten hat, dann fürchte ich, wird die Zrit bis zum 1. Oktober wieUeicht noch zu kurz sein, Um zu einer Vrrständigung Und zur Ausführung cincs ctwa Vereinbaricn Gesetzes zu gelangen. Ick) will meinerseits nur sagen, es ist wohl nicht nötbig und viellcicht auch nicht nützlich, daß, nachdem drr Standpankt der Königlicbrn Staatérkgierung zu dieser Vorlage schon bri dcr: Etats- berathung und baute wiederum ausfiihrlich dargelegt worden isi, jekt unserseits nochmals auf das Detnii näher eingegangen wird; iclckglau e vielmehr die Hoffnung aussprechen zu soilrn, daß, so widerspruckWoll im Augenblick noch die Stelluna dcr vcrscbiedenen Parteien Hier ziir Vor- lage erscheinen mag, in der Kommission es doch gelingen wird, schneller und vollständiger zn ciner Einigung, zu einem prakiifciécn Ziele zu gelangen, und ich versprrcde, daß wir dazu bereitwilligst an unserem Theile mitarbeiten werden. Der Abg. Rickert meinte, bei der Bewilligung neuer Steuern verspreche man allerlei; nachher, wenn es an die Erfüllung der Versprechungen gehe, dann entstünden Schwierig- keiten. Es bestehe nicht einmal ein Einverständniß zwischen den Konservativen und der Regierung Über die Verwendung drr 20 Millionen. Seine Partoi werde das Gesetz zu ändern versuchen, aber sie werde ek- fertig stellen helfen, gerade wegen des Artikrls 25 der Vrrfassung. Entweder müsse der Artikel angefiihrt, oder er miiffe beseitigt werden. Dir ganze Verntrhrung der Steuern seit 1879 falle auf die unteren Volksklasien; jeßt das Schulgeld bestehen lassen, heiße diese Klassen besonders belasten. Bedenklich sei die Vorlage, die vollständig in 5131100 aiisgearbeitet ssi bis auf die Zahlen, weil sie keinerlei Reform enthalte. Der Vorwurf, daß die Vorlage eine Prämie für einklassige Schulen sei, sei allerdings nur theilweise zuireffend. Aber warum würden die Lehrerinnen nur mit 100 «15 angeseßt? Die Kommunen wiirden sich nun erst recht hüten, Lehrerinnen anzustelleti, und da?- würde ein großer Schaden sein. Er sri mit dem Abg. Hobrecht einig in Bezug auf die Nothwcndigkeit einer neuen andgrmeindeordnung; er werde sick) freuen, wenn die National- liberalen festhielten an der Parole: Ohne Landgemeinde- ordiiung keine Ueberweisung von Realsteuern. Den Grmein- den, 1velche, entgegen der Verfassung, das Schulgeld aufrecht Erhalten hätten, sollte dafür keine Prämie gewährt werden. Daß die Lehrer enttäuscht1eien, habe der Abg. von Rauch- lmupt ebenso wie er selbst auSgeflihrt; Ersterer sei sogar noch weiter gegangen, er habe AlterSzulagen haben wollen. Vielleicht beseitige die Kommission die Wittwcngeld- beiträge. Er rege das an, tro dem der inaiiz-Minister die Fürsorge für die Lehrer für si allein in nspruck) genommen habe. Preußen habe nicht den Konstitutidnalismus, welcher eZ rrchtfertige, daß das Parlament nicht weiter gehe als die Re ierung. Deshalb mache seine Partei von dem ReZt ihrer
ski, kötin üfung de?
e.
_ _ Initiative Gebrauch. Ablehnend könne fte ich nicht verhalten, einmal weil endlich das Schul eld beseitigt werden solle, dann weil die neuen Steuern bewi igt seien unter den) Versprechen der Entlastung. Troßdem sie“ die Steuern nicht bewilligt abe, übernehme sie die Ver- pflichtungen mit, die daraus fo gten.
Der Finanz-Minister ])1'. von Scholz erwiderte:'
_ Jch_bea_bs1chtige nicbt eiwa, jeßi mit dem Hrn. Abg. Rickert über die konstitutionelle Frage mrck) auseinandcrzuseßen, ob eine Initiative des_l)oben ?auseT in_Bezug auf Geldbewdlligungen wünfchenswertb, zweifrllos, erechttgt iet; ich glaube diese Frage zu einer anderen Zeit hier erörtern zu können. ck) will es nur versuchen, gleich auf der Stelle die Vermischung wieder zu beseitigen, „welche dem Herrn- Abgeordneten gefallen hat, über unsere Unterhaltung vom Freitag und Sonnabend jetzt hier zu verbreiten.
Meine Herren, der Herr Abgeordnete macht mir einen Vorivurf daraus, daß ich einen Vorschlag, der von dieser Seite (links) zu Gunsten der Aufhebung der Reliktenbeiträge der Lehrer gekommen set, mit Schroffbett oder Unverbindlichkeit -- ich weiß nicht genau den Ausdruck _ zurücxgewiesen hätte, und knüpfte daran diese minder konstitutionelle _Theone. Es nun, wenn sich der Herr Abgeordnete gefalligst erinnern wollte, von mir bei Einbringung des Etats am Monia vor acht Tagen bereits dem hohen Hause die Thatsache mitgethe lt worden, daß die Re ierung in Verhandlungen, in Erörterunßen eingetreten ist mit dem Zweck, die Aufhebung der Reliktenbeitrage der Lehrer in demselben Maße herbeizuführen, wie
der_Schullasien im Allgemeinen verlangt. Einen Zweifel, o
.
die der Beamien. Nachdem dies dem hohen Hause be- kannt geworden, nachdem also zu einem Vorschlage, in dieser
. ekommen
, keine Zurückwciimig auszusprechen nothwendig gehabt zu dem, was
, das Bedürfniß besteht, mit wcitcren Mitteln zu helfen.
&
» iwas zu thun. schon kein_ Anlaß mehr bestand, ' 'Öxtng berceits mitgetheilt Hatten, daß wir in dieser Richtgng W." 9 en -- da ba? es Hrn, Aba. Rickert gefallen, diese meme Mit- Juislun'g sehr berabzufeven, als etwas Unbedeutendes oder richt: er eas Bedeutungsloses darzustellen, als eine b_los wohlmeineti e, “nige Aeu erung aä 0818111111"! 21860381; gegen diese Interpretation leiner Mittheilung babe ich mich gemehrt. Wenn er es heute ' darstellt, ich hätte einen wohlwollenden Vdrschlag in Be- " auf die Lehrer iurückqewteien, - so wird das draußen f'esen und dann denkt Niemand an das, was h_ter wirklich vor- e ' ist. Jeb konstatire also nochmals gegenuher diesem Ver- unkelungsversuche: ich habe zuerst mitgetheilt, daß die Regierung ekkiks Lm Begriff ist das zu that), was
äter der Herr Abgedrdnete _untrr Heradztebuiig, 12176!DiSkkEkÜt'skUng diefer Mittheilung seinerseits ls Vorschlag gemacht hat., Ich kann also das _mehr 11 ebm daß von meiner Seite eme solche Zuruckwetsixng 'thtgcfu'nden bat. Ick) mache _darauf aufmerksam, _ m_eme eran daß ick) von den Schwierigkeiten gesprochen habe, die dieser acde'in mehrfacher Beziehung entgegenstehen, daß d1_ese Schwierig_- eiten nicht, wie der Herr Abgcordnete_ sich das vielleicht 1eßt denk„ 0 im Handumdreßen mit einer einzigexi kleinen Zugabe_zi_1m GosereniMirf zu erledigen wärezi. In_ diesen Geseßentwurf wird er fie hoffentlicb überdaupi night bringen wollen, sondern er .ird wenn überhaupt , fie m_ einen andern Gesetzentwurf, jn 'dcn iibcr die Reliktrnbeitrage der Lehrer, bringen wollen. (Abg. Rickert: Nein in diesen!) _Weim aber doch, so kann ich ihn mir erneut bitten, zu wartrn, bis wir eine neue bxsondereVor- [age bringen, und er wird dann_1e_k)en, wie wohl zu uderlegin die Sache narf) vielen Richtungen bin ist. Ich wir nur_ daran erinnern, wir find in Bezug auf die Versorgung _d_er_Relikt-en de_r Lehrer viel weiter, als in Bezug auf _diejemgen der Beawtrn. Die Bcamtenwitiwe bekommt in _ 1_111n11110 0 «15; bezuglich der Volksschullebrcrwiitwenistdas_Mtnitnrim 250 ““,“- Jst denn das gar nichts? Soll das ohne Writeres g_anz ignortrt Und mcdt pack) Mitteln gesucht Werden, um in diesrr Beziehung a_nch nur das Gleiche, das Gerichte zu thun? Das sind _so Sch1_vtertgkeiicn, von _denen der Hr Abg. Rickert im Augcnblick keixie Notiz zu neHmen scheint.
* T'er Herr Abgeordnete har mir in denz Zusamnienhgnae noch zum Vorwurf gemacht, daß “(ck) mal) gegeniiber den fur die Lehrer- schaft besonders fürsorglicbcn Bemerkungen, die Hr m_)n Rauchbaupt gemacht habe, nicht so ablehnend verhalten dcitie. Meine Herren, ich habe ja bisondere Ursache gehabt, der der_Bemcrkung vdrlnn uixr- haupt mich auf eine kurze prinzipielle Erklacuxig zu beschrankeri. «Yi Uebrigen will ilk) auf diese besonderi-Provokation antworien: ich ha e lie
denn es
5 uc au 1 'esagt Hat; 1 1a fur Jeden J. F? YTnd')? 'daßg das, Was_ Hr. v_0n rauédaypt heritte solchergestalt empfahl, längst der eigene Wille _der RegierunJ is, und daß wir nicht erst brauchen von anderen Seiten erauF gr..oßen zu wrtdcn. Wenn wir den ganzen Berrag dcs Kap. 12 Tit. 27 un_- verändert in der Höhe [)Lstkbéll lassrn, in der _er bisher S_estarzden bk: , so habe ici) s ckwn neulich darauf dmgewwien, da_ß dt__e selbstverstandlzche Fo ge davon ist, daß durch die neuen Beitrige, die fnr__Sch1_1ch_n chaHrt Wer- den sollen, ein um so größrrer VcheridunJSraum fiir dieubrigbleibendet), alten Bestände jkner Untersiiißuiigskonds sick) e_rgirht; _und wennJ,_ nne unserer Meinung nach es unbedingt nothwendig 11"i,___eine neue regg- lirung aller Lehrerstellen eintritt, u_nd dabei grwmr _SummcnÉur den unmittelbaren Zweck der Unterstutzung der unvermogeiidßn _ e-_ meindin entbehrlick) werden, Weil d1e_fe undermogenden (Yemeni Y_xeß in Folge der geseylich_en AnspdrucHe mb der_ogleZQen _Frrdbed_xvieübiré_5_l_)ee_r “ "it werden, 1) wir __ 1a 2 en _ HFTYU'zji-nes Ctaistitrls de_rfugbar. Es hat dem Herrn Kultuss- Minister Und mir bei der ersten Besprechung der Sache, ebe i_v__ir 16 in das Staais-Ministerdiufxn KSZWM 372521771) ic_lx_)_r_1 Ferrdéénc'x'iJckxme ereicht, a c nnn _mo _ __ _ ,_ , _ ZTMXFYYMÉDW bei diesern Titel mri zu bLkUCkUÖUJM imdÉZwY " eigene Abiickyr gewesen. i_md _wenn ZZZ d'i'ZZTTL UFS mrr ni? , schon __bU der EiatSembrtngung oder bei der erstrn Etatsberat ung ausgefuhrt worden ist, so 9 YZ ? ich meine Herren, es ist im Etat noch sm_e ga_nze Men? vons Zb mc'rkenswcrtbem enthalten, was ick) Ihnen mxtibetlen konn e,_ w_c_i_ _: aber bei einer ersten Beratbu__ng dem [when Hause all_eY m1 Jud et 61? fiir eine Unmöglichkeii erklaren muß. _Weiin nun _,„ZLMY _arau vicÜeicbi sich etwaS zu grxtedißnt und ?TreiKe'ileiRYne'YFdaiinri'ipMZF: ' ', " 11 mein a; er zuer nrx _ _ , ?iFmaZZ'Ud'rexZYinr der 'Sache von selbst ergiebt, hier ausgesprocbew bcxdk, so habe ici) allerdings kc'mcn Berni, dem besonders entgegen zu
"Mn“ Tramm bedauerte, daß nach der lebhaften
Drr Abg. ' ' ' ' verändert zur Annalme ge- Kritik das (Heist, wohl nicht um doch den nationaken und
11 en werde, während dasselbe _ 'Zzi'czil olitischen Grfichtspunkien vollstandig ?_ntsprrck)e.__ Daß 'das (Zesrtz die Verstaatlichu_1_1g der Schule_ fordern so e, diet nicht richtig; e?» handele nch nur um dW Erleichteringc-„r Schullasten, die srit langen Jahren versprochen _sei. Ver Abg. Freiherr von Schorlemer-Alst habe von_ einer_ _er- ichlechtriungdcs Volksschullehrerstdndes gesprochen, das ser eme Verkennung der verdienstlichen Leistungexi VSLVOWSWYYÉSHWVZ denen wir die Erfolge unserer Heere im .;ahre 1 _ [FLY- dankten. Dir theilweise Aufreclserhaltung des Sck)__u ge Z', wie sie der Abg. von Nauchhaupt angeregt hqbe, dnrite ie Annahme der Vorlage gefährden. Die preußis e Regierysig habe lange eine schwankend? Stellrmg dem Schulge _de gegeniider eingenommen, 1th seit einigen chhren hade sie s1_ch_ge_gT_nch1e Aufrechterhaltung desselben ach; e1prochen _im sozxqpo i_isGen Interesse. Da die ganzr Ma regel bestimmt sei, die __ e- meinden zu entlasten, io müsse em Maßstab gefunden Tver_en, der dies auch Überall l)rrdeifül)re,_ deshalb ser es wol) f_c_i x_h, den Zuschuß für die ersten undbdieHolgenden Lehrer un ur ' ' 1611 ver jeden zu eme e_n. _ d'e LÖhariFiltMMoß d'ié DiskuYsion. __Die_V_orlage wurde einer ' i von 28 Mitglie ern ii erime eit. _ KOMUÉYLZL 31/2 Uhr. Nächste Sißung Mittwoch 11 Uhr.
“ “ ' ' ' ' ' An- - Die eiern von dem Minister der geiiilichen 2c.
gelegenheiten,g Zr. von Goßler, 311 Anfang der Berachng Über den Geseßentwurf, betreffend die Erleichterung __ er Volksschullasten, im Hause der Abgeordneten geha ene Rede lautete:
Tie Bedenken, deiien gegeben, theilt die Köntgli e
unsere
taatsregierungizicht, namentlich Zuck) ich in meiner Stellung als nterrichts-anter nicht.__J;hrvudr_1_)§ kein Bedenken von meinem Resiortstmiddunkt _daraus adlei eÉelbst- die Einführung dieses Geseßes schwierig ware_, daß_ _ie beißen verwaltungsorgane, Landrätbe und _wie sonst die__Bel)ör elj'stet ___ mögen, zu viel Arbeit hätten. Wir haben Er_oßexes "'s? ei _ den Preußen und würden auch die bezeichneten S__chwier1g eiten u Yvsn _; namentlich in einem alle, wo wir hoffen konnen, daß das ?de/i weiten Schichten der ' evölkerung Beifall und Freude errekgen _ ___ Die finanziellen Bedenken und die [Lust erheit un ck_er e cicbt Mä igen Ueberschüffe hier weiter zu erörtern, ist, glaube ch,_chn___s Meknes Amtes. Ich glaube, Sie erwarten von mir auch, da _1 daher Unterrichts-Minister die 'e'i'sthFIJYY'UYYLFUYYÖY' Jie) die?: Herr ' o em e e _ _ , 'Z'er'deiixit :kiYuänndi? Han?) gegeben oder die_ ich sonst _zu "Z Tn Veranlassuug habe. Ich kann als Reffort-Mimßer auch_i_)_e_sesa ediße nur mit der größten Freude, begrüßen. knupfe bier e 11
habe, daß ich mit einer Gescßes schon
Riegel, __ vorgeschoben wurde, Mittel Seitens des können. Diese rascherer und aus wagte. _ _ durchaus durch den vorliegenden weiß,
Hebung
ebrerge
haben gegen den
nahmen
tbeile Mit allen denen, die Mitter;vie sie liegen. Ich freue mich auch mehr zu bekommen;
heute vielfach unter dem Druck
Verbält
Richtun
eine Re
beschäfi Augenb Balanz
zum A müssen
völlia den D vielrn
K
eintret Tages
leider, die B
würde
deren weit faiiun
an
muß
die ei
ca. 2
die
Land
einer
r. von Meder-Arnswalde wieder AuSdruck -
obi
richt
i rük) ahr des vorigen Jahres stattgefunden FYFTWYF Rise'ndißuY, TZiaß jich damals kein Hehl daraus gemacht
Fil
*
im Interesse leiden, als o wie man nicht leugnen kann, benden Bevölkerung befallen lst.
Nun
Herren theils anerkennend,
mö li t dermieden wvrden, _ _ dengZserriÖtswesens einzugreifen, und es bat deSwrgen auch schon 111
der Einleitung der allgrmeixie dieses Geselz gelten soll bis zur
1) r. Abg. von Meyer Recht hätte, würde ich er H eser seit Monaten
schulwesens. Wenn nun
mul), achbllFßYeriiébee'igJMck) gegen dens-„olben selbst Haben erklären
können. _ Sicherheit übersehen ließ, iibrig Waren, nocli welcher Aussicht
ichulweséns die sind als sie si nebenbei.
Wechsel, der auf das Schu das LebrerpensionSgefeß,_
dWans ick) _ _ e e en wur _ _ an en denn 1?nan muß die Thanachen hinnehmen, worden, __ [bat zugewendet werden sollen den 0
' t Vorl ei §. 1 em bewuß er [) glaube _ch_
Provinzen. Der AUSdruck ist,
den Provinzxn, d. 1. viele einklassige mit nur einc_t_1_i LF)? b_e_s;_
w r-n te r erhalten, a c für den ersten Lehrer
enden Lehrer nur 200 .N- erhalten.
MMI * dß Wenn es wahr wäre _ geben. a sets besser bedacht werden, daß ick) dies nicht
rovin en in diesem Ge __ P 3 chien Wurde
als einen Schaden betta _ 'e ver icdcnen _ __ _ g 'e'" dÜJ durchtrxilbendeiich Landestbcile weniger gunstig bedacht Provinzen W die Sachc liegt nicht _so, SÖUlSU Mit einem
die rem ackerbau _ sind, als die höher entwickelten Aber, meine _ _ Schulen und die zweiklassigeii
U ber icht, welche _ _ znxeiteii Kolonne besmdrn sick) viele i_ogenannie einem Lehrer, wichtig namentlicl) fur
Schlesien _-
an 5 unkt des preu ischen ZScbgulYn mit 2 Klaißcn und 1
Drittel der jelzt gegenwärtig bestehenden
we ens schließt sicl)_ zwseitens NZ dird Weite der ort, und je er er_ erren,
die Verhälthe klar zu machen,
wei 21 ist, ob es _ Febeixden Schule einzurichten oder
wesens verkümmerte,
einer einzurichten , bevölkerten. _ Ostpreußen _an seinen weiten werde ich fur begründen zahlreicher
S U! aus m Yssigé Skibulen auf dem platten Lande. ck in die Unterhaltung eines
die der Hoffnung gewissermaßen der_ zuruckgezogen Staats dem Höffnung bat fick),
über damals der
Jeb fü le mich
daß in einer ganz
hälter
Unterstüßung zu finden. D ' ' 9 an chauen, mffe e'd'xJchLsehrer,' welcbe
9 hin das (Heseß mo_Hltbäti läßt sich gegen die Kon ibe von Bedenken erheben;
da dieses Gesetz gewissermaßen als zusßihi'n und von der Gestaltuni _des Bedeutung abhängig gewesen ist, leisten Abschluß finden konnte, klar und zweifelsfryi vor "gegeben, in den Monaten, nach der Verwendung vo
als
igen dürfen, das Grieß lick die Ziffern irung des Etats fick) _ theils
Ausd
. Ick) habe schon angedeutet Das; wir in dem
aUSgescdlo iskWstidnen w1 ten g Meinungen der P
ein UnterriÖiZ-Minisier kan
ein solches Doiationsgcs 613 endlich ick) meinerseits die duroh die Annahme
en wiirde, nicht tbeilen,
und ich eingelöst werden Wird.
ehauptung aufgestellt
gewählt sein, Wenn
er _ solchen
oder _ 1 sind er orga Provinxcn nur
zu ändern. Ich würde
Herren,
' Gleich tellunq hier nocl) diese 'den Motiven
ici) knüpfe an, wo nklaifigen
3000 solche Schulen gegen
und ungefähr die Hälfte aller unserer Volksschulkinder empfangen solchen Schulen klassige
__ttnit_ 1 Schule i ür _ einzig mögliche. Die
, ' “ t . ' “v waltun elbft der ihrer reichen Erfahrung oi UURRUS er __g_ er sein möchte, eme
zweckmäßigen Organisation
Kinder aus großen _Entiermxngen __ Schule kommen, wahrend jene Schulort oder in der _
Ut find; und_wenn ww Landestheilen nader betraxhten, den niederen Ständen mxt man außerordentlich
schwer unter unter Umständen
ck) durch diesen Geskßeritwu ist meiner ck darf auch noch beto
als mehrere
diese 300 _Kinder müssen; in einer
en können. Das ist sehr vie
ehr viel größer, als die Diff Man ist so weit gegangen,
ewiii'en Sor “e im die Ausführung des le ten 1) olksfchullei tungen
Volksschulwefxn zu Theil Werden wie ich ehrlich iebigerer Weise erfüllt, als tch damals zu hoffen in meiner
anderen i ti en _ SéeuslUCUStZrthtels'stiKidhiFsbesondere auch an die Besserung der
tn werden, wenn „ - heYYxet,ein einer gewissen HObe bei alle" lhre" Maß-
5 sie mit Schuld wären an em gro Ick) glaube,
traktion dieses Geseßes zweifßllos die Herren müssen aber crwagen,
Augen lagen. Ick ha in denen 1 _ " Staaniiieln fur das Volksschulweien so einfachdzu ?esialtten,
' t wer en onn en, _ _ so Ungeesxxab. Darum ist ja auch, wie die
in organischer Weise in
' unkt, _ _ ZiexiXel Millionen wirklich fur Schulzwecke hätten den Doiationögesetzentwnrf_aufsteljen konnen, auf Annahme im LandtaJe _gelrabt baile, ssen. Ick) weiß nicht, o 1
der leyten Jahre den Prinzipien in Betreff
ck) genähert haben.
AuffasYng de_sw HW. ' ur _ dieses L'LTYraÖTe ihn vielmehr als einen neuern
ldotations-Geselz gezogen wird,
' "b ebe u anderen Erwägupgen,_ die_ sich we'tergekjc'iüevrf? habxn, so ist - ici) wil] nicbt ]agen
solche zweiklassige
beigefügt ist, richtig
d'ld , ' Volksschulen (Öchiitlwirsens, sie bilden,
Lehrer viele
an zunächst an die Zahl
1 nungen Fe? firrt der Lage ist, sich auf dem platten
ist immer
" wohnlen, ' ,oiaen _ dle 71T ?viffen wir alle, daß die Kinder aus
gelbafter Kleidung und Verpflegung
' Ge end reich bevölkerten geinklasfige
Wenn ich 300 Kinder an
Stadt, in einem Industriebezirk mit Bevölkerung werde ich
it 4 Klaffen imd 4 Lehrern einzurichten, als ersten und eines zweiten Lehrers legt,
dachte. Ick) abe Außdruck gegeben, daß _ der Thätigkeit der Schulbebdrden werden möchte, wenn rercbere
bekenne, in viel
verantwortlichen Stellung Gesetzentwurf erleichtert._ Ich Weise die Gemeinderi, an den Ausbau und
sie einen rechtlichen Anspruch
as ist ein Gefühl, das ich sicher im grünen Leben stehen und die
den Beschwerden, von deneJ, ßer Theil unserer ackerbauiret- daß auch nach dieser und segensreick) wirken wird.
eine Anlage zum Eiathrsi-tz an- Ctais selber in der finanziellen daß das Grieß also erst seinen die etatsmäxiigen Resultate ggnz
e mir daher Mube cl) mich habe mit der Frage
daß im letztezi daß daraus die
dl d erVor el)ol)en haben, es ta e n H g die Gestaltuncl
' " , da finden mriffe_r_1________ß_
„*.*
ruck Aufnahme definitiven Regelung des
Vorbrreitete Geießcntwurf
, Weshalb ick) dies nicht_k)abe__ ihun in welchem fick) mrt volliger
halte ich für ck irre, aber ick) Habe arts Eindruck gewonnen, daß tn der Organisation des Volks- arteien mehr auScinandergegangen
Aber dies gewissermaßen nur
n je die Hoffnunggrifgeben, daß Wahrheit Werden wrrd, auch kann Abg. von Mryer, als_ ob ein [äiigerrs HinauSschteben
ebenso _wie hoffe, daß dieser Wechsel eines
liegen - Sä e des tliche_n nicht richtig gewählt, richtig man sagte: den ackerbaiitreiben- Prsvinzen, in denen sich sehr Schulen finden, welche und unter allen Umstanden 400 ckck nisirren Schulgememden_m den an- 400 „M und fur die fol- Nun ist an der ThqtsacYe
in meiner Offenheit 0 daß die ackerbautreibendrn
_wie sie daß bei Bemeßung der
sogar
Denn ich [)alte an der Auf- Dotationen vom Jahre 1875
Staates. die einklasfig_eu Lehrer - 1_ mals Hervorheben, dam1t Sie die Versilben, m der Halbtagsschulen tt_ut die Statistik der Provinz lch mich eben selbst unterbrochen: wie die Herren wissen, der_i Auß- w__cnn _tsck) dir 2 rer in urechne, me r a __zwci Ul) h zSchulen. Wir zahlen 34 000 VolkSschulen uberhauptä [ Unterricht. .Die ein- dnseres Vaterlandes des Volksschul- der Kinder und chul-
ca.
ihren Gegrnderi Organiiation
der Wohnorte vom
der wird es verstehen, wenn die sehr im zweite Klasse bei einer be: eine zweite neue Schule. Denn bei zu beachten, daßd_16_armen “cht oder unregelmaßig zur
die das Glü_ck_l)aben, am unverbältnißmaßig besser ge- Verbältuiffe in den ärmeren
' E ternun en leiden, und _dieien Vi ijlsosliMn Ye??? e a en 9 -
n Toa'r'sten Bedarf
Also der
"st, als
chul- elrfeckc'lx' lichtr in es v e a e e , ein mebrklassiges Schulsystem Schu11ysteme m dünxi- f dem pl?kten_ck§_3a_nde, Zäh?“ i_iZ .1 unen enzu uen , E31? fevriFIDlleichÜ 4 einklassige Schulen
11?" ,
leicht 3 oder 4 neue Klaffe_n_ein- [ leichter und auch sehr viel 5211sz:
Und die Differenz, welche
gegen den eitZlasfigfk cbt ni , u ur en. _ __ Berliiier Verhältnisse naher gFruft. 20. Mai 1886 - etwas_ mögen ck haben darunter welche unter dieses _ also ein Vortheil von etwa einer éeéeße zufallen. e ! ! Jbl mit 400 zu multipliztren sem, d. b.,
wird; YYY einklassigen Schulen eingerichtet, blos um eini 6 100000 «kk
weiter nicht.
mungen: fallenden Emolumente der wird, ZreußisÖe ___ immung vorge e en, _ besonderen Fexénbken &an Anlaß geben. - der u e ung e _ FeäY'ltick) in den Vordergrund der Diskussion
so sehr auSeinandergebend; im durch die bisherigen das Schulgeld aufzuheben.
wenn ich so sag'en_darf, aus orn Schulsysteme auflöien und mög icbst
Davor brauchen wir uns cberlicb selber ein Bild zu mg en, die Nach der Statistik vom seitdem die Verhältnis e verändert tbätig 2748 Leheronen,
also 2745 Lebxp onen, der Stadt Berlin wird halben Million Mark nach die em *Wollte Berlin nun st_)__weit___gel_)§édes;i§_e_r Y_Y_? rerftillen .n einklassige Schuleix aufzu o enBerlin wiÜkdtebüxsk eine ' ' l o ein'a 600000 „M mehr _als_es eß _ e onimen tÜWLHFHaSlitxnßcmicsk)en blos diesen (Gedanken in die Praxis zu uber-
Wie kann man sich vorstellen, eme große Stadt mit mehreren
'e ro en Städte könnten, [ (; ß iskus, ihre großen chulen vrgamfiren. Ich habe, um mir
waren in Berlin nur 3 Hülfslehrerinnen, Geseß fallen,
te ich mich
“ " ' ' ' tim- Der Geseizentwurf enthalt n_ur zwei organisatorische Bes ' r mtts mm:; der „steigenden und erstens die Du ÖL'Lreer'xobh dFs Bedelnßen erre_ e_tx das werden die KommisfionSver an ung_en _erexi. at eit 40 Jahren eme ahnliche Be- Schulordnung " d'enke, es wird dieser Vorschlag zu Es ist _vielmehr d_te Frage Schulgeldes, welche, wie es scheint, all- eschoben werden wird; Seite der Sache md die Meinungen nicht Allgemeinen geht als rotber _Faden die Auffassung durch, es sei richtig, Es sind überwiegende Bedenken_ daran Schnlgeldes m _den verschieden wirkx. zu ändern bis
vor solchen Auswüchsen für
Ueber die prinzipielle Aeußerungen
eknü t worden, daß die Aufhebung des ZerschYdenen chTheilen _der Mon§rchixuchsehxicht as it ni 1 zu eugnen un_ _ F einesm gewissen Grade, we_mgstens _mcht a_uf dem Weßx, welchen Hr. von Meyer vorschlagt. Mir fehlen z. Z. "noch i_e speziellen Zahlen der Statistik Von 1886:'1ch habe aber dafur gesdrg , daß jedenfalls Ihrer Kommission diese Zahlen ganz genau vorliegen Werden. Ich habe mich bei der Außarbeitung des Grfeßentwurfs auf Rechnungen gestii t, welche ich mir aus der Stanstik vom Jahre 1878 gebildct abe, die im Jahre _1882 m_ dem bekannten gelben Heft erschienen ist, in emem_ _Hest, welches aii?) der Kommissidn auf Wunsch des Herrn Prasidrnten zugeberx wir. Es ist in der That interessant, aus den Details der_Stattftik zu sehen, wie die Bewegungbdes Schulgeldes sich ganz eigenartig im ' Staat 6 teilt at. _ _ preußÉYxQ ich ans Berlin adsehe, welcbed so gut wie kein Schulgeld erhebi, wenigstens nicht _a_uf Seiten der K_ommunail- schulen so wird nach der Statistik von_1878 ke_m Schu- geld erhoben auf dem platten Lande des Regierungsbezirks qum; berg im Regierungsbezirk Oppeln _auf dem plqtten Lande mch ganz, 3000 “kl- Jn Schleswig-Holstem erheben Fein Schulgeld die Kreise Flensburg Husum, Oldenburg, Suder-Drthmar chen, Steinburg Segeßerg; in Heffen-Naffau der Stadtbezirk _ ies- baden 'in der Rheinprovinz die Siadtkrrtse _Dmsburg, Diisseldorf; der Kreis Wipperfürth, Waldbrol_; m Hohen- zollern die Oberämtcr Gammertingen und_ Haigerloch. (Ziz- ruf) -- Schön, auch Krefeld: es har fich gewiß sicherlich durch die Critwicklung der letzten 10 Jahre die Statistik_verschoben. Welchx Differenzen 1111) in verhältnißmäßig kleinen Distrikten ergeben, wir heute wahrscheinlich noch erörtert werden, wenn_em Herr (L_us Schlesien zum Worte kommen sollte. Während der Regierungsbezirk „Breslgmk eine Art mittlere Stellung einni_r_nmkt, Éth HJUlYF'erUFÉZeYr ' ' ' ' „ ' ar en e e „_ Liegniß in einer außerordenrlicb ___ 900 000 “___ für ungefahr 155 000
Statistik von 1878 wurden being _ _ _ ' t dien uber 300 000 „if;, auf Schulkinder erhoben, und zwar in den ée? Art, daß ___ den Städten
" er 550 000 „W, und zwar ZTYÉZZYY 34?- pro Schulkind erhoben werden und _auf dem platxen Lande 57 a“- Im Regierungsbezirk Oppeln betrug, wie scho_n erwahnt, dczs g'esammte Schulgeld auf dem platten Lande nur ungefahr 3000 „45,038 den Städten über 33 000 „M, so daß der Prozentsaß den __ca. 247 Schulkindern gegenüber sick) gar nicht_rech_t h_eraussinden laßt._ __
Nächst dem Rrgierungsbezirk Liegnitz ist dte_am mei_§t_e_r(i_0m___ié Schulgeld belastete ProvinzHannov_er, welche 1878 _uber 1 68 Ki d erhob für mehr als 330 000SSchchlüklde FJS?1 uYFc'iFLern 55:4 p_rxß die,
1: tei ert i das u ge m_ ,
Yxäixtrxafasx Jg.,kß LY Kind erheben, wahrend das Land fas1d4 „ck erhebt. Auer) unter den Städten wareii erhebliche Unxerschte e_zu konstatiren. Während Hildesheim, Aurich und OSnabruck i_tngLeYahr den Durchschnitt Von 9 «M ixin_eb_?i€§_n,___s__1etgert sick) der Satz n um- 14,7, in Stade an a _ _ _ _
burguchf das Bild abzuschlirßen, muß 1ch Mich zu SÖlesien zißrlizck- führen und anführen, das; ck) innerhalb der Stgdte erhe iZe Verschiedenheiien vorliegen. Während der Durchschnitt der _??th e ca 9 «14 pro Kind betrug, erhob sick) das Schulgeld im Sta t1 JMFH Liigniß auf ungefähr 14 “ck und der StadtkreisQorliy auf fast _ __ _ Allerdings, meine Herren, ist diese Statistik nicht ganz) rich !? , sie ist um 2 Millionen in1 0 inFij'nll' GesanxnsQFYrecHFWeboYFeraÜachst ' enwärti e mit ca ; ro_nen ,_ _ Z'LM'ZZJ-yiien 5695er in _AnbetYachZ de ZkiZYaiLfFIaIZFes ?_InZZrdÉM
einma im an e er e
??LÜYÖYlglerbebung _i_n Zei; Cs)_e_m_e_zich_1denAxÉingeZcéiefrenWhaÉnthx
c , lubei ,aus er eeriie cn _ _ M. 555155 xaswérrsrx rr 2555.37.
' eweun ene,aze_ __ __ _ ZZRYFOFJTUXUMN? siigid die sogenannten Mittel- u_nd boberen_T?chter schulen. Aber immerhin sind die Zahlen, die :ck geb§,88Zch Hax? ohne Wert!) und ohne Interesse. Ich habe tmr schon _ ,_a ___l sich um ein Verwendungsgese handelte, aquereckmet._ w e bie "würden wir brauchen, wenn eder__Sch_ulgeniemde so viel Fc?) e_ti werden kann verhältnißmäßig, als flit die mri dem höchsten _ dur- geld belasteten Gemeinden zur Ablosung des Schulgelde§38 ext es- licb ist. Wenn ich hierbei von dem Görlitzer Satz _von __ F1 gehe so brauche ich ungefähr 75 Millionen. Weng rä) mzn a re ne unge'fähr das Schulgeld, welches in der Erbxbung fur den Besuch von Mittel- und Töchterschulen liegt, so komme ich auf emen
ck 7113377“? Kind, und eine Ablösung solchen S uge e _un di? ZdYetÉn'TiWentspreMnder Summen an die anderen Gemeinden
" . 64 Millionen betragen. _
wurdLeOäcr'auf konnte man unmöglich fich mit dern Hrn. _Abg. von Meyeiitr einigen daß der Staat jé'ßt einFacb 10 MtÜionexi nimmt und damkt das be'tebende Schulgeld ablöit; sondern der richtige Gefichispux
ist do der, daß man das höchst? Schulgeld m_the, da? 111 e_n Gemeinden erhoben wird und es soviel Mal multiplizirt niit Schu - kindern die überhaupt in Betracht kommen, und hiernach _die ;erwkerä dung bZstimmt. Sie ersehen daraus, mit welcher Ungleichmaßig_4_:
das Schulgeld organifirt ist und welche ungeheuren Mittel erforder cb wären wenn man den WFK? Vetta des SZulgeldes als Aus-
, einer taatli en öung ne men wo e.
gangstanxerkennes hierlYi nicht, meine Herren, wie das von aller“: Seiten Hervorgehoben worden ist i_md sicherlich heute noch hervor
gehoben werden wird - der edr'FM'sn "MinöstßxsbÉtchsK' FFI LLM:
“ "u ert -, da dur te a_ un ?ZYxexzeiFeißden in ibsZen Etatsverbältmßseii Erschwemi e erfaer werden, aber sie weErJan esl) ?_er Red 'eruZ'i'iustx'rck't dxserdY'akiJiaxeß Z:? iallen eeene en e
YiUeUAblZZsung des Schulgeldes gedränY baben,na dem auf ibrebeiigßne Initiative im Jahre 18 5 aus dem bgeordneten aufe berausite der 19: Huene die gese geberische Bestimmung aufgenommen. [€ , Eik namentlich zur An ebung bezw. Minderung des Sebulge ies ; überwiesenen Geldbeträge verwendet werden sollen, daß w r va mit Ernst der Frage über die Aufhebung des Schul e e
400 „M und 200 &“
eren von z Ausdruck zu geben,
der Auffassung
. Man a t ja nun: viele Gemeinden, 3. B. Liegu 77275771?" Beispiel' sßhon in der Presse oder hier im Hause an-