1888 / 23 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 26 Jan 1888 18:00:01 GMT) scan diff

"Jichtamtliehes.

Preußen. Berlin, 26. Januar. F.) Sißung des Hauses der Ab - ei Fortseßung der Besprechung der Abga. von qudzewski und Genossen, der Abg. 1)» Windthorft, me Erlaffe Widersprüchen dem Naturrecht und ositiven Saßungen. Man lege dem Volke immer neue ilitärlaften auf und statt überall den inneren Frieden zu Thrdern, st'c'Jre man ihn durch solche Erlaffe auf das Bedenk- 1chste. Mtt welchem Muth solle das 17. Armee=Corps in den Kampf z1ehen, da doch den ersten Stoß unsere polnischen Brüder ayszuhqlten haben würden. Er könne für ssine Person aller- 11111913 eme nahe Kriegsgefahr nicht für wabxfcheinlich halten, wenn, man solche Maßregeln an unserer Ostgrenze ergreife. Es se1 e_ine Verleßung der Verträge, wenn man darauf aus- gmge, d1e_poln1fche Sprache zu verdrängen. Das Geschäfts- sprachxngeW könn? die Maßregel nicht rechtfsrtigen. Es liege allerdmgs 111 dem1elben ein Grund für die polnische Bevölke- rung, deutsch zu lernen; aber desshalb, weil man deutsckzlernen müsse, dürfe nicht 5617 Unterricht in dcr polnischen Sprache verboten werden. Wenn dio Schulén Veranstaltungen des Staaxs seien, so dürfe sie doch der Staat nicht zu solchen Ma111p;1!ationen brauchen; wenn er die Eltsrn zwinge, ihre Kmder in eine bestimmte Schule zu schicken, so müsse Lr dicse dein Anforderungen dsr Eltern entsprechsnd einrichten; 1an das 111chtg€schel)e, so sei das eine nicht zu ertragßnds Tyrannei. Mit de1ztsx_lben Recht könnte einmal ein sreigeistiger Kultus- Mnmtep den, Katechißmus hinachwsrfen und einen dekretiren, dex nqck) samer Ueberzeugung sei. Das seien gefährliche Sttuanonen, Und darum erhebe er gerade bei dieser eklatanten MÜßWJLl Protcft. Wenn der W169, auf dcn alles das„ was 5161: vorgebe„zurüchzufü§lr€nx sei, nicht mehr sein werde, werde es anders sem. 'Die nschauungen, die der Minister von Pnttkmnsr frühQ“, als er noch gelegt habe, würden dann

In der gestrigen eordneten erklärte, . nterpellation der

unbefangsn gewesen, hier dar- _ zur Geltung kommcn, wenn ch'r bezszchnete Druck wsgfalle. Der Minister von Goßler hatte smfach sage» 7011811: Also dekretirk 111 Friedrich 1111) DÖW. Varzin, dssl)alb bleibt es dabei. ES W 11591: 1111513 111 der Welt vsrändkrlicHLr, als die Minister. Dsshalb fordsre er namsntlick) aucb dis POlEn auf, Whig auf ckcker Weg? foriznsckxeitcn, ihre Suche 11111 Energie und Ge- duld, aber-m der schonendsten Form und 11111 auf gsfeßlichem Wege 511 ysxsolgen. Mr Kultus-Ministsr habe den Polen 1th Yg1tat1on vorgeworfen. Aber „(hne Agitation sei im offentluhen Lebxn gar nichls zu thun; dasz habe. ja auch der Staat 111 scmßr GQseßgebung anerkannt. Dazu habe er 9111 Preßgeseß, em „Gesetz über Versammlungen gegeben. Wenn d1e polmsche Sprache nicht ordemlick) in den Schulén gelerpt werde, wie sollten die Kindßr eincn pol: mfchen Katech1€m116, ein- polnischas Gehst lernen können? Deshalb sollten D1ejenigen, die für die Erhaltung der Religion emtreten wollten, das [ebhafteste Interesse an der Zurück- naßme der Vprfügung haben. Die Maßregel s?.i 111115 nicht 116911111131, das Germanenthum zu schüßen. In dem großen Vo1kerkampf, 111 dem die romanischen und slavischen Völker zusammen stehen würden gegen die germanischen, hätten wir Ursgckx zu wünschen, daß die Polen uns ganz und gar zu- thO'ktM. Dann würden wir 22; bkdauern, solche Maßregeln ergr1ffen zu habsn, wie man es auch bedauern werde, Polen gethecktnzu haben. An den Polen müsse man das thun, was man wunsche, daß es an uns jederzeit geschehe.

Der Minister der geistlichen 2c. Angelegenheiten, Dr. von Goßlex, erwiderte:

" Meme" Herrxn! Ick) werde mich cnihaltc'n, in 1117111611 Aus- fuhrungen ubsr d1e Grenze hinausngean, die 111) mir vorhin selbst «zogen babe. Ick) che daher nur zurück auf eine that- sach11cke Behauptung des verehrten Herrn Vorredncrs, dahin- gebend„_dc1ß,'nw11n ich recht Verstanden habe, ein Kreis- Schu11n1p1ktor 111 der Provinz Posen die angefochtene Verfügnng bcnußt haben soll, um den Religionkuntcrtickyt in deutscher Sprache «152651 zu lassqn. „Dcr Hr. Abg. von Magdzinski bat die “Gute gehabt, nnr dte betroffende Verfügung vorzulegen. Ans

derselben gth herVOr. daf; s'1e vor der Cirkularverfü ung 'vomo7._Septrmber erlassen worden ist, Wenn ick) recht gelesen abe, 1111 «Full Zder August 1). I Es ist eincEinzelverfügung, über welche, wf1e ick) bore, auch bereits Beschwerie erhoben ist und bezüglich deren d1e Entscheidung schwebt. _Also dieses Beispéel trifft mich nicht 111 de; Behau tung, daß d1e Regierung Annoeisung er'c'mltcn bat, dze Maßng me vom 7. September 1). J. nici)! zum Ausgangspunkt emer Veranderung auf dem Gebiet der Sprache beim Religions- u111errtcht zu 1111115211. Ick) wiederhole das nochmals, und wünsche ZirthgeK; €??? 111 dteser Beziehung ein MißVerständniß zwischen uns

e L .

Der Abg. Seer “erklärte Namens der nationalliberalen Fraktwn, daß s1e „steh vollständig der Erklärung des Abg.

re1herrn von ckqu anschließe.

Abg. Dr. rexherr von, Schorlemer-Alst: Der Minister tadele dyn Gebrauch d_er Bezetchnung „Großherzogthum Posen“, welcbe s1ch m pem T1tel unseres Königs finde, und gebrauche selbst d1e Beze1chnung „Kaffubei, welche auch keine Provinz sei. Man wale germaxnswen, das solle man doch offen sa en. D1e polmschen Athener seien ganz leicht zu belJandeln, lei ter als andYre Athener. Die Verquickung er Sprachen- frage m1t der Rel1 1011 sei von Seiten der Regierung erfolgt, wexche den Re 1gwn§unterricht an den höheren Lehr- arxsiallen m deutscher prache ertheilen laffe. Wie lange würde denn der Rehgwnsunterricht unberührt bleiben? Wenn das _Jntxreffe semer polyischen Mitbürger verleßt sei, trete er dafür 6111; er würde s1ch seiner Haut noch schärfer wehren abex d1e 1n dieser Sache ergangene Adresse an den Erzbis o! Dmder könxte er nicht billigen. 'Die Sprache der- sxlben se n1§ht mehr'em Ausdruck des Vertrauens um kirch- l1chen Obxrhtrten, 'mcht me 1: die Sprache e1nes atholiken, sondern eme „rebell1sche. Ue er einen Bis of solle nicht die Presse und 1116 VolkSversammlunq zu Ger cht ftßen; dafür sei eine andere Instanz vorhanden. Daß der B1 chof die Adre e so Lchoqend beant'worlethabe, dankeer ihm seine a esei eines wer

edrän te unter den augenblickli, en Verhältni en. Wie könne man 111) von _dem, rein deuts “en Unterricht einen Vortheil versprechen? Dte Kmder wßrden weder Deutsch noch Polmsch lernen; den gznxzen .Untemcht wßrden sie mit Widerwillen empfangey, un m. diesem„W-1derw1l[en durch die amilie, hie dadurch 111 einen bedenkluhen Gegensas zur S nle gesetzt werde, beslärkt Werden. 'Zum Germanisiren sei das ein falscher Weg; der Ayschluß der Polen an das Deutschthum werde ihnen daduréh 'verleidet werden. Die Sozialdemokratie werde dadurch „vermehrt werden, denn der Ursprung dér- !elhen set die wandun von Gott. Die größte Ver- vaung des :Sozialzßsn e eßes werde n1cht so viel repti- en, a 43 man ier an ozi_al„demokratenl?üchten,wevde. “Wozu ßregel-“evgmffenL-“Gr k“

ck

habexmanM'ese) m1e fich nUr denken,

'nicht mehr gegeben, so daß

daß „mm) im alle eines fiegreichen Krieges xnit Ru [and ein Kömgretch Po en errichten'wolle, dem man dte Prov nz Posen mcbxzulegen wolle,.x weil fie . schon gut, deutsch sel- Deswegen wokle man die *Verdeutschung beschleumgen. Er glaube, mazt treibe durch. solche Maßregeln die Polen den Russen M W Arme. Die- Polen hätten sich nichts zu Schulden komme_n lassen; ste hätten ihre Schuldigkeit gethan und würdey s1e f?rner thun. Deshalb könne er die Regierung nur b1tten, emzulenken und die Rechte der Polen zu achten.

Der Abg, Dr. Wehr (Deutsch-Krone) machte darauf auf- merksam, paß diese Verfügung in Westpreußen seit lange in Geltung ss1, ohne Gottlosigkeit und sonstige schlimme Dinge hervorzurufen. Er begreife danach die Aufregung der polni- schen Fraktion nicht. Die Bemerkungen des Abg. Freiherrn 11011 Schoxlemer bezüglich der Adresse an den Erzbffchof Dxnder hatten 111th alle Partéien wohlthuend bsrührt. Er wurde exZ bedauern, wenn der Abg. Dr. WLUdthNst einen 11§uen Kuxtuxkampf um die Schule provoziren woÜte; das konntkn wn: 111 unsLren innércn Verhältnissen nicht brauchen.

„_ Ab.?- von Jarochowski: Wer trage die Verantwortlichkeit fur 1116 Adxeffe an den Erzbischof Dinder, deren Wortlaut er (Rekxn-sr) mch: kenne? Doch nur Der, der die Bevöikerung 111 eme solche Aufregung verseßt habe. Noch 1886 habe die Strafkammer des Posener La11dge1ichts in einem Urtheil es alsz strafbare BeleidigunZ der Regierung bezeichnet, daß eine &ckqu derselben die A sicht unterge choben habe, den Unter- r1cht' m der" Muttersprache zu Osnachtheiligew Daß der M1n1ster erklgrt habe, der Religionsunterricht werde von der Ve'rfugung 111cht berührt, dafür dm1ke er ihm ausdrücklich. DW Maßregel ssi nicht geeignßt, Deutschlands Ansehßn im 2111811111116 zu “Qhöhen. Es wäre eine der Volksvertretung wurduxe Aufgabe, diese Maßregel rückgäUgig zu. machen.

Dte _Dsbatte wurde hierauf geschlossen. Die, Interpellation war 111111111 erledigt.

" DU»; Uebersicht der Einnahmen-und Ausxmben fur1886/871111d d1e allgemeine Rschnung für 1884/85 werden der Rechnungskommission, die Verhand- lnungen „des La,ndeseisenbahnraths, die Berichte xzber HLS VetrtebeL-ergebnisse der Eisenbahnen, uber dw Bauausführunßen der Eisenbahnverwal- tung und 111191: die Bergwerksverwaltung der B11dgetk'omm1ssion überwiesen.

Schluß nach ZUhr. Nächste Sißu'ng S01111abend 12 Uhr.

, - DW Rede des Ministsrs dsr geistlichen 2c. A11g€l€go11- 11611811, D:“. von Goßler, 111 der gestrigen (7.) Sißung YS Hauws .der Abgeoxdneten bei Beantwortung der .znterpellatwn der Abgg. von IazdzewHki und Geno *.sen lautete:

Me111e Hcr'ren! _ Vor dEr Beantworan der gestcüjen Fraß? che 1ch mzch «116151145 ßxne kleine Vorbemerkung zu machen. Die Jutet- peUaYon 5011111111“ nur einer (8111121111119, 111 wslckxr 1361711115111 ist, daß 1n famn1111ch111 Volkaschulen VLS Großherzogtbums Posta Und der Prov1nz_ Westpreußen der polnisM Sprachunterricht in Wegfall gekommen set. Ick) kann xvobl nach dkn Ausführungkn des Herrn Vorredncrs a'nnebmen, daß nur e1n 18418118 Unguas vorliegt. Für Die Unter- r1cht§vexwaltu11g kommqn nur Provmzen in Betracht; auch in dem (Hefe?) u_ber dre aÜgememe Landesverwaltung vom 30. Juli 1883 ist bmfi tl1ch dcr,Vkrwaltung'SeintheilungNeuerdings wieder ausgesprochen, daß Her „preußtsche Staat m Provinzen, Régierungsbezirke und Kreise gethetlt' tst.

" DWS voranßgescbickt, que ck auf uber. „Ick habe mir gestattet, die formu11ren:

die Beantwortung der Frage Antwort auf dieselbe so zu

Die Anordnung, durch welche der polnische

Sprachunterricht in den Volksschulen der Pro- v1nzen Pysen und Westpreußen in Wegfall ge- kommen 1st nnd die dadurch frei Werdendcn Stunden dem Unterricht und der Uebung 111 der deuXschen„Sprache zugegvtescn sind, verfolgt dasZiel, dix preußtfchc'n Untertyanen polnischer MutterspraÖe m1t der'deutsck)e_n Sprache Vertrauj zu machen, hier- !»„urch ste aus threr soziaTen und wirtbscha11lichen H'5s1ol1ru'ng zu befre_ien und zu befähigen, an dem osßentl1chen und W1rtbschaftsichen Leben des preu- ß11chen SZaaxes und des Deutschen Reichs mehr als esogegexnwarttg 561: Fall ist, theilzunebmen. „;ck bm gern 521211, meme Herren, diefer Antwort noch einige ?rlauternde Bemerkungen hinzuzufügen, nur muß ich, wie es 111 der "Na'tur einer Jnkerpeüationsbeantwortung liegt, mir selbstverstandltck), den wang auferlegeF) mich in den Grenzen zu hqlten, Welche d1e geste te Frage mit 16 st vorschreibt. Ich muß es mtr daher versagen, ernryt, wie im Jahre 1883, gelegentlich der Be- ratbupg des Stablewskt'schen Antrags, auf die zahlreichen staats- rechtl1chen Ausfuhrungen etnzugeben, leche der Herr Vorredner an- gxschnztke11 hat„ und möchte deshalb dungend bitten, namentlich auch dtejemgen memcr damaligen Ansfübrunsen oder vielmehr dusjenige Mater1ql nachzulesen, Welches in Ansehung des Land- 1agabsch1ch v'om Jahre 1841 heigebracht babe. Auch möchte 1ch Ste b1tten, a11e diejemgen Ausführungen noch ein- mal zu verfolgen, 1111lche von mir und Von anderen Herren, Welche auf Se1ten der Königlichen Staatsregierung 111 dieser Frage stehen, gemacht find, um darzuthxm, Welche Aenderung in Beziehung auf die vor dexn Jahre 1848 ltegende staatsrechiliche Stellung dwr Provinz Posen ezngctreten ist durch die preußische Verfassungsurkunde und duxch dte Einverleibung in das Deutsche Reich.

Wzr „find al'le, darin xinig, daß die deutsche Sprache in der gegenwart1genÖ0l1t1schen, s oztalen und wirthschaftlichen Entwickelung ein nothwendt ys emeingutal1erMitgliedcrdeSpreußischenStaatsund des Deutschxq Reichs sxin muß; unsereganze Entwickelung auf koMMunalem, auf polttts em, mcht mjnder auf gewerblichem Gebiet drängt dazu. Dte Absche dung, welcbe m früherer Ze1t vor der Außgestaltun unxres kommunalen und Ysammtpolitischen Wesens, vor der rei en nt- wickelung unsexes * erke rs möglich war, ist heute nicht mehr gestattet. Viele Worte tn dieser icbtung zu mgchen, ist wohl kaum nöthig; aucb deer Herr Vorredner hgt erneut dre Nothwendigkeit betont, daß auch seme, den niederen Standen an ebörigen Landsleute in den Befiß der deutschen Sprache Klangen. enn er dabei verfichert, daß auf polnis ex Sette dieseö othrvendigkeit allgemein anerkannt Werde, so will i thm gexn zugehen, daß 111 111031 hier diese Zugeständnisse Zemacht find; 111 yum muß ich leider auch heute we z. B. am

* 4. Februar 1886 und bei anderen Gelegenheiten erneut bedauern,

daß die Angelegenheiten sich außerhakb dieses Hau es anders e falten, und daß auch heute noch jeder denkbare Widerstarsw der Ausgbxeitung der dérxtsckxn Yxratcxpe eintgegeni Esten? wti1rd*H V ur 1e aa reg erung , “w e * er err orredner ck) viel- leicht selbst schon hätte sagen könyen, die Frage nach der intselnfiveren Lebr_e der „deutschen Sprache Yrm end geworden nach der uneinge- Zchrankten Geltyn des Gestba- s tachengefe es. Das Geschäfts- pracbengeseß vom'« “8. August1-8 6 atte gewi e-Ausna men gestattet, welche durch K_öni l1che Verordnung meimal für je 5 Ja ro eingetreten sind. Mit dem ktobe-r- des Jahres 1886 smd aber die e Außnabmen . ' die Staatsverwaltung in allen ihren Thalm, darunter „dte Unteerickptsverwaltung, sich in die Notbwendig- xlexttziFreLetzd sab, dte Konsequenzen aus der *eben angeführteanbatsacve Das Gescbä tssprachengeseß vom Jahre 1876 welches heute in allen xssinen- “mx-vou 'zur Geltung ornmen mu§,-ske11-t'a“ls Grund-

saß auf:

Die deutsche Sprache ist die auSscbließliÖe Ge " * aller Behörden, Begmten und pylitiscben KörpersWxxtsesZrÜF' Staats, Der schr1ftl1che Verkehr mit denselben findet in deutsches Spraxhe statt. Auch d1e mündlichen Verhandlungen und die Roter kollart1che11 Aufzetchnungen der Schulporstände- sowie der Gemeindo' xm? Kretsdvertsrettfxtygen,K der (chlmeterYersZtthlungen und Be? re ungen er on tgen. ommuna ver an -e 11 en 'e t " deZJDeuisÉze? VSKrßée stthts. d [[ V fck) ck nur noch tn as ee“ c 1118 eox1 ere (: e or erten über brauch der poln11chen Sprache 111 der ProvinzPosen, einschliexlejjthz Erlaffks vom 20. Zum 1816, auf, nach welchem die Geseß-Samen u_nd dre Amts51attxrzweisvrachig erscheinen jollten. Kurzum, es istheut? Hte Rothwenwgkett in aUen Zweigen dcs öffentkichcn Lc-bens anerkannt sxck) der'dcutfÖen Sprache in Wort tznd Schrift zu bedienen. Neher; dtesem 1m (Hefe liegenden vaange 111 des Weiteren nicht zu über- sebxn, daß du: bgefchloffenhe1t, welche früher dic polnischen Landes- tberle auszeichnete, von Jahr zu Jahr mebx im SÖWÜUVM ist. Das Vordringen dex polnischen Arbeiter-Bevölkerung findet, wie d1e Herren wtffen, nicht' aUcin im territorialen Ansch1uß a_n d1e ehemals 50'1n1schen Landestbeile stakt , nament- ltck) auf_ dem Geblet des Weichsel- und Nexxedistrikts sondern nur finden heute große gescbloffcne polnische Arbeitermaffeä dyrck) 111112an ganzen Staat verstrcmt. Ick) meine Hier nicht allein dre Arbertérmaffcn, welche ArbettSunternebmer in die Verschiedenen ackcrbautrcibxnkzcn und industrie'Ucn Theile dss Staats zu vorüber. geheqder B§1chaftigung [)inüberfül)ren, sondern die großcn sesshaften Arbmtcrmasxq, Welche sul) in unseren Industriebezirken in Westfalen 1111?) a11derwe111g finden. Auch in der bissigen Hauptstadt des Staats sg1d ja, ww bekannk, . cht ungefähr 33 000 Polen niederen Standés vorhanden. (825171111631 zu verkennen, meine Herren, das; Nes? Polen, wv sic in 1Hr1'r Abgeschlossenbeit chen des mangelhaften BestßLZ der deutsch€11 Sprache beharren, nicht allein für fick) selbst in erhebl1chem Nachthetle, gegen 'die deutsch sprechenden Arbeiter fich befindén, sondern daß fte 11111!) m jeder öffentlichen Hinsicht in Staat (He111e111de„ Schule und K1rche e'm seHr schwer zu überwindendeé Element Hrlden. Wenn die besondere Arbeitskzelegenßeit, Welche diese zum, Tbetl koloÜalen Arbeitermaffen zusammenführt, wie !*.-ier die Err1chtung dex Stadt- u11dR111g11ahn, schwindet, dann, meine Herren, macht fick)" 119 Schranke, 11361151". in der Unkenntniß der deutschen Sprache „fur,d1e Erwerbsbefahrgung und Aufstxchung von Arbeits- gclegcnhUt ltegt, besondch schwer geltend. Lasten Sie sich übrigens Doch emmal von kakholqckpk1rchl1cher Seite her unterrichten, mit 1611117211 pngewöbnlickxn Schwierigkeiten z. B. [)icr dic Skxlsorge für die poln1sche Bevölkerung Verbunden ist.

Wenn ,man fick) darüber klar ist, daß der Befiß der deutschen Sprach_e"be1 dxr hcytigen Entwickelurxg des preußischen Staats für ]e_d111 Burger em abwlutes Erforderniß ist, so kann auf der andern (“56112 1318 THYsaÖe 1111191 (xcleucht werden, "daß bis 16131 der Beßß dcr d1111schc11 Spraxbe doch nur in bescheidenem Maße ein brauchbares Gexpcmgut_ der mcderen polnischen Bevölkerungésklaffen ist. Die (Hrgndc bterfür smd sicherlich zahlreich und berübrcn, wie alle Er- Yemnngcn des öffentlichen Lebens, wohl so ziemlich aÜe Zweige der Staatßverwalfung. Deshalb Hat auch jeder Staats-Mmifter die VYXPJÜUZMJ gehabt, fick) die Frage vorzulegen, was 11: innerhalb koEI Rcs1orts thun könne, um einst befferanuÖbreitung der deutschen Sprache Vorschub zu leisten, selbstverstänFlich in erster Linie die Unterr1cht§Vchaltu11g.

' ' Wexm auch hier die Gründe sebr mannig- faltlg ggwksén s113d, welche 1716 Ecsch_eir11111gcn, die ick) ebencharakferis1rtc, zu erklaren Ukklgnét smd, so MUZ ick) mich doch an der Hand der JntexpeUgtton 51er auf die Anführung des einen Grundes beschränken, 73811 115 111 der That für cinkn der wichtigsten 171711112: er betrifft die E1nr1chtuyg des Lehrplans.

Ueber dw, Lehrpläne haben wir uns 1883 sehr eingehend unter- 51111111, und dte Herren, Welche den Verhandlungen damals beigewohnt haben'oder Md synst'für die Frage interesfirt Haben, werden wissen, Haß 'd1e_La11desthe1xe, m Welchen ei1_1 polnis er Sprachstamm vorhanden M, 111 Uhr vcrfch1edknartiger We11e in Beziehung auf den Lehrplan behandeslt worxen sind. Im Regierungéhczirk Oppeln ist im Jahre 1872 7316 polmscbe Sprache vvÜkommen als Lehrgegenstand in Fortfall gekommen. „Wenn der Herr Vorredner in der Einleitung seines Vor- trages'angefubrt hat, daß auch für Oppeln der polnische Spraä)“ unterrrcbt e'rst neuxrdmgs aufgehoben sei, so mag er durch die der Juterpellatron be1gedruckte Verfügung vom 14. Oktober 1887 zu dtescm J:“rtbunx Verlejtet wordcn sein. In Oppeln bat nicmals seit 1872 das Poln1sche emen Unterrichtsgegenstand gebildet. Für West- pureußc'n war_ nur für die obere Stufe das Lesen und Schreiben 1111: polmsche Kmdkr gestattet, aber ausdrücklich war in der Hinsicht etnes vvÜcn, Ausschlusses des polnischen Sprachunterricbts den Schül- ayffichtsbehörden em, sehr Weitgehender Spielraum gelassen. Auch ist “91116 Venstrxmnung memals in vollem Umfange ausgeführt worden, ste rst aÜnmbltch außer Uebung getreten, fie ist für die Kaffubei generell aufgehoben wor„en. Als im vorigen Jahr die angegriffene Maßnahme der Aufhebung Hes Polnischen Sprachunterricbts emtrat, _exgab es s1ck), daß dre eben angeführte Bestimmqu- wonach m der Oberstufe polnischer Lese- und Schreibunterricbt erthetlt Werden k'onnte, 111 dem vorzugsweise in Betracht kommenden Regie- rungs'beztrk Maanwerder nur noch in 76 Schulen, und auch dort nyr m Beschrankung auf das polnische Lesen praktisch war. Für dte Promnz Posen, dagegen war 1873 ein au3giebiger polnischer Sprachunterrzcht 1_n1t 5, 3 und 3 Stunden nach den drei bekannten Stufen dex etnk1a1s1gen Volksschule in den Lehrplan aufg enommen nZorde'n. Sow,e1t man dle Vorgän e verfolgen kann, war das Motiv fur "mese abzve1chende und weitergeßende Berücksichtigung der polnisch Sprache mcbt etwa, das; die Landestheile, Welche in Posen in Betrackxt kamen, so unvermischt polnisch gewesen wären, paß vvn errzer deutschen, Minoritätsjprache nicht die Rede war“ nn Gegentbexl, es sind 111 Oberschlesien vieueicht aucb heuke noÜ mehrere Krexje, Welche emen höheren Prozentantheil an polnisch redender vaolkerung aufweisen, als es in den am wenigsten Mit ?eutschen Elementxn durchseyten Kreisen der ?rovinz Posen der an ist,. Ich glaube vtelmehr, daß, man nur ange nüvft hat an die nt- wukelung, welche der Unterr1cht 'm den Volksschulen der Provinz Posen nach den Bestimmungen von 1822, 1842, 1856, 1865 genommen hatck; man glaubte, mit dem polnischen Spraä)“ 11nterr1cht gunsttgere Erfahrungen zu machen. Die Sache hat s1ch xedock) in der e„1 enart1gen Weise entwickelt, das; da, wo nicht “sehr noxmale Verba tnxffe vorlagen - und dazu rechne ich vor allen Dmgen begabte, tuchtige und pflicbttrLue Lehrer - in der That das Deutsche, obgletcl) es, d1e Unterrichtssprache sein sollte, sehr zu kurz ge- komxnen tft. Der p,oln1s che Sprachunterricht nahm einen nicht unerhebliÖM Thetl der Unterr1chts1e1t "m Anspruch. Dazu kam dann der Religions“ unterrischt, der; heute wte fruher in der Regel in der Muttersprache ertheilt wird, 1m Mmdesten 5 Stunden wöchentlich; die Realien schlossen sich an das polnische Lesebuch, an, und so war es in der That nicht zu veWundern, „daß,. wo mcht hesonders günstige Verhältnisse vorlagen- das Kind mcbt 111 den Befiß der deutschen Lesefertigkeit gelangte- vqx alxem aber auch nicht, worauf es doch eigentlich ankommt, den mundl1che11 Gebrauch de_r deutschen Sprache für das Leben erlernte. Dazu kam die WerterebedauerncbeWahrnehmung, daß eine nicht unbedeutend? Anzahldeutscher „„Kinder, welche sich in den Volkslchulenzerftreut nden- bei dteser Bes rankung des deutschen Scbulunterr chts eine ungen gende Ausbildung er ielten, "daß s'1e ihrer Sprache entfremdet wurden, da fie keine,Widerstandsfahntgkeit in der Schule ge en den Uebergan in die polmfthe Nationalitat ewannen. Nehmen (Hie dazu die sonst???“ anormalen Verhältnisse, d e Verkürzung der Unterrichtßzeit in er

albtagsschule, den häufigen Wechsel der Schule Selkens der Kinder jener uktuirenkzén polnischen Arbeiterbevölkerun , welche mindestens an jedem dritten Z1ebternmine den Wohnß wechse t -- aUe diese Beobachtungen mußten dazu fuhren, fich ernstli mit der Frage zu beschäftigen, ob es mögl„ich sei, dßeses zweisprachi e Unterrichtssystem fortzufubxen. Wtr sind nun nach einge enden ErwägUngen, nach“ dem schon sert 1879 diese Frage vollkommen in Flu ist, zu der Anlchauung' gekommen, :da "ein gleichzeitiger ntekrichts“ be. rieb tn beidey 'Sp-ra-G-M nicht “möglich “ist un bet der Nobhwendigkett, Wischen der * besseren Ausßilduns

Gebieten pes ehemaligen

der ehemaligen ein ,

bl der Ke r ez e

nrichtung derselben zulaffendenLandeSgeseves

Niederursel (besfi eber Antbeil) und in den ürstentbums Ho ssen-Homburg. eichsstadt Frau

als auch eines die Ei

äsentanten aller in preu- lso Ermelands,“ West- und _daß es nothwendig aus aÜen diesen Theilen der rachen halten müßten.

d ist selbstvexständlich die Versamm- e entgen Bemerkungen hören , tayde unserer Eröxterun en ck dort Settens emes beroorragen t unbeseßten polnischen

uferstehung d gerichtet worden. diese maßgebende,

der fast alleinigen Aysbildung im Polnischen zu erung „fur das _System entschieden, Angriffs btldet. Wtr find mit anderen Welches seit 1872 in Oppeln chweg bestanden hat, und find f: die guten Resultate, Welche dort erzielt find, auch

das muß ich ausdrücklich .die über den Inhalt der- s d _ find sofort in

kommen müßten .die Repr lieben Theile Polens, a lefienß, Großpolens u. s '

im Deutschen und wählen. bat fich die welches dm (Hege Worten auf das durchweg un überzeugt,. da der Prpvmz

Dre Verfugungen, erwähnen wegen selben von 1) dem „Central

Volksversammlung ßiscbem “Bestß preußens, Stb daß in der Versamm n Republik" Direktive entspreche und man hat oft zum Gegen

enzollern-He Endlich hat kfurt a. M. von jeher

Staatsregt d E b'et as e 1 System übergangen,

stvreußen fast dur polnis che

nicht zu befürchten steht, daß der Mangel éiner lichen Bestimmung in den

and der altb

Posen werden erzielt werden.

_ die erlaffen find - der falsckxlicben Angaben, scher Se1te _gemacht wvrden 1n

blaZt dcr UnterrtchtsverWaltung' abgedruckt wo jederzxu geLcsen wer cht zWetfeln werden, beschluffes gkwes legenheit Imme um so mebr-g

lung verlaufen, können, die wir hier schon gemacht haben. , gliedcs auf den „zur hingewiesen und auf die ein freundlicher Blick

bahnbrechende Ver Sinne erkolgt.

!) nkezeicjmeten Landes- Kebrbezirkßeinricbtungen Neueinxtch- Bauexztmcke- ls hinderltch und die bisher in eitxzelnen _ KebrbezirkSeinrtc] tu Recht für den gesaw t würde zug a. M. hervor- Welcbes bei cht befriedigt

W ausdrücklichen g tbeilen dkn For gefährden könnte, ' tungen von Kebrbezt lung nothwendig werden, empfunden. tbeilen fehlende gese und damit einheitliches un der Monarchie zu sch ff lichkeit gegeben sein, getretenen- Bedürfmß bezüglicben LandeSge

bröezirkßwesen betreffenden geseßlicben Be- ch den Entwurf nicht berührt.

eck, vonSchencken- der Abgeordneten nach-

ergebrachten ei Veränderungen oder [che durch die fortschreit

dieser Mangel v rscheint deshalb geboten, Zliche Grundlage d unanfechtbares

es pol'nis'chen R "Und so ist auch die Er- fur alle späteren Volksver- , eschloffen hat, in diesem D1e betreffenden Zeilen lauten:

Ursprunge und dem Datum nach 1. Oktober ab in den Elementar- Kmdet; im polnischen Lesen und 0 daß gegenwartig in Obers ck) d im Großberzogthum Posen chigen Elementarscbulen al beraubt und in rei

den können; die Verfügungen Gegxnstand eines Staats-Ministerial- xn, und„laffen mcht verkennen, 1atvortrag gehalten worden ist. cheben, als, wie ich 1873 für die Provinz Posen m1gung gefurdcn hattk. 7 September 1887 der Fall. nterpeÜant bat eine Reihe v 2113 streifen wil], um nach dcr R1 ck) tbue es„ Weil ick) auerkenne, daß Ste betrcffcn zunächst di? Kinder durch den Sprach11nterrichts ihrer rden würden. Indessen die Erfo[ge, “en gesehen Haben, bekunken d „rfabrung gemacht, und die Welche der verewigte Herr es schulplanmäßigen Religio wo die Schulen 1) 701171 keine außergewö die polnischen Kinder au 1 sowohl im Deutschen a

sammlung ang,

sammlungen großpolnischen Auf Grund eines 1 unbekannten Befehls ist vom schulen aufgehört wor Schreiben zu unterrichten, Ermeland, Westpreuß ogenannten zweispra des Polentbums Schulen umgeWa Man kann ohne Ue unrichtig, die andere schie Verfügung gar thums beraubten Schul Uebrigen ist es richtig, "17 ß sind, fie smd deutsche, 1873 _- deutsch ist. Außerdem [) als ob der polnische der Religion so ungefähr nichj überrascht ge1vesen, jedenfalls zeigt es daß man diese [* bezeichnct bat. Poznanski“ in er ver1ammlung in Posen, namentlich durch

daß über die A Es mußte das letztere Ihnen 1883 vorgetragen babe, erlassene Verfügung die Dasselbe ist auch für die

einem in Frankfurt Kebrbezirkßeinricbtung,

den, unsere ' ' seßes bcsher m

AllerböOste Geneb

Verfügung vom werden konnte, abzubelfen.

Die sonstigen, das stimmungen Werden dur

_ Von den Abg. Dr. Kropat und Gen. sind in dem Hau 8 Anträge eingebracht worden:

Das Haus der Abgeordn 1) FolgendemE

betreffend d Lehrer an

Wir Wilhel Verordnen, unter Umfang der Monar

Die bezüglich des Durchs der Gehälter und bezüglick) atlichen höheren LKH f die eine etatsma sprechenden öffentli wendun , auf die?? an wel er s'1e angestellt sin

Die an einzelnen An

ülfslebrer 51eiben von den vor

on Bcdenken geäußert, chtung hin vollständig sie in dem Rahmen Erwägung, ob Wegfall des besonderen Muttersprache ganz Jntcrpetlant bat d'xcse die wir in Oberschlesien as Gkgentheil; wir Haben rüfn1111_ der oberschlefiscksen Fürstbi1chof von Breslau nsunterrichts [)ak eintreten normal sind, d. b. tüchtige hnlichen Schwierig- sonderen polnischen 16 im Polnischen gleichmäßig

hrung gemacht, daß die Kinder smd, und daß, wie 1) in der polnischen Presse gegen- das lateinische Buchstaben Handumdrehen in den Besitz. der

ler Merk- n deutsche

daß die eine Hälfte dieser Zeilen Von „Oberschlesien, Rede, und von „(1 ist auch nicht die Rede. Jm Schulen in Preußen deutsche - seit 1872,

die ich Wenigst

der Frgge lie pokni1chen polnischen entfremdet wc

bertreibung sagen, Erknsland 2c. 11er Merkmale

eten wolle beschließen: rf die Zustimmung zu ertheilen:

Pension der

und Weslpxeu durchg dte Verbältyiffe, binüch1l1ch „72 lassen, bestattgen es, daß, Lehrer vorhand keiten Wriiegxn, Sprachntcrrrch gut gefördert s d. ' en aucb durchMg dre Erfa dort des polnischen Lesens v auch in den Volksversam wärtig mehrfach anerkau vonommen . d saßweise lesen können, 1m igkeit gelangen. , “1 - was ich ihm mrf Dank an- daß er nur streifend Sorge dcn Religionsunterricht der dabei gesagt bat, um die Sache kümmern, _ denn die Polni1chen Volksbermmm- sondcrn, soviek Geistlichen

r ich sehe aus den Mi fick) 1th vollkommen kk ck)e Sprachunterricht Muttersere'

seitdem die Unterrichtösprache Geseßentwu

sucht, diese ganzeA Sprachunterricht und dasselbe wären. daß diese Verqu doch die ganze U eiden Fragen dem 1111

men und dle

as Diensteinkom nichtstaatlichen höheren

den öffentlichen

Lehranstalten. m , von Gottes Gnaden Zustimmung beider Häu chie, was folgt :1

chn111s'-, Höchst Wohnun Sg

ngelegenbeit so zu wenden, die Unterrichtssprache in Die Staatsregierung ist ckung eingetreten ist; aber lichkeit der AQZTation, ebildeten Volke aks identisch Beziehung der ber hat die Volks- durch Geistliche ge_leitet worden selbstverständlick)

zum Zweck e und des Religions- ter preußksckwr HerrschaFt

brüchlicb festhalten AntWortschreiben des Kardinals en außeinander zu haltenden urch ist die Basis für eine Durch dieses Vorgehen keln: die Regierung ist s'1 den polnischen gehoben und k) t che unverkümmert

Ln find Un König von- Preußen :e.

ser des Landtages, für den

- und Mindestbetrages zuscbuffes der Lehrer an den Bestimmungen finden ekleidenden Lehrer an den ent- beren Lehranstalten An- wenn die Vorst!) [ Hauptanstalt sxelxt.

denen etatömaßrgen

ster Linie Verantwortlich. Dann a die Wesentlich

Domherrn,

ollkommen mächtig n1l1111gc11 un

beherrschen ichtstaatlichen dem Etat der

noch vorhan stehenden Bestimmungen außge-

Telegramm abs Vertbeidigung u 11 te r 1: i chts einmütbig den Heiligen an dem Glauben der _ Darauf ist das bekan Ledochowski erfolgt, welches auch t einander verqmckt hat, und dad muntere Agitation gegeben wo bcr die Thatsache nick) vollständig bxwußt gewesen, Sprachunterricht bat sie, zu Gun den Religionöunterricht m der po

(“ dem ick) somit dem H seinen Ausführungen gefolgt bi ick) bin genau in den

Ick) kann nur verficbern, agen erwogen [) die deutsche

schen Sprach orfchullebrer

in Posen anwesenden Vater begrü katholischen

polnischen Lesefert H

ßen und ihn

ent a1111m ewcsen, h & 9 Kirche unver

in Beziehung

derselben fick) Sinne 11151111, nicbt ukzäblig sind,

stiichcn gekkiiet Faü stin wird, weiß 111) des „Kurycr Poznanßkr“,

polnischen Kindsr und die VertreTer

im «wissen inné dieses Gesetzes find anzu-

Ober-Realschulen, Progymnafien, Bürgerschulen und L d

Realschule11, höhere t unt-xrhält, 11 d di die Real-, höheren staatlichen Anstalten

§, Als höhere Lehranstalten im S ehen die Gymnafien, eal-Progymnafien, wirthscbaftSschulen. S [ d

Bürgerschule Ober-Realschusen den Bürger- und Landwirthscha gleich zu behandeln.

Bei der Berechnun n nichfstaatli kommt neben dem P !) nd Welcher der zu en gestanden hat. bleibt die Anrech Zeik und Kräfte emes Lehrers dur bei in Anspruch genommen ge

8. Mai 1846 (Geseß-Samml.

so ist dies

Realgymnaften, Realschulen, höheren

Staat Ober-Rsalschulen, rthscbaftsschulen nick) fliehen VoÜanstalfen, tssckwlen den übrigen

frische und einberufen odcr läßt sick) (1

noch ferner s sie gewoüt hat

sten des deut _ [nischen Mutterxvra

ten noch vollständig in ck)luß. Ich wiederhole, die die Interpellation die preußische Staatßregierung d von ibre'r Verpflicht ingut aÜer

ttbeilungen

ar darüber 11 und Landwi

crrn Jnterpellan , bin ick) am S

einander stehen. Grenzen geblieben,

die Wahrheit be- hoßer kirch1icher

zu Nrftcbern, daß gerade diese Seite Erörterungen geworden d der Staatswerwaltung ehler zu machen, in der ttel für die Agijation zu (ben Fragen miteinander

en Dienstzeit der im" §. 1 der etatSnzaß mmte Zeit 111 öffentlichen Schul-

enstzeit, wäh- ch die ihm über-

§. 3. g der penfionsfäbi chen Lehrer ' bejaht dte gesa Penfionirende “un

usammenbange mit Karyer Poznanski“ einer Anxwort von Unterscheidung klar es nicht nothwendig 0 kann ich dock) erneut die Sache Gegenstand der a ist, und daß es der fern gexegen hat, a gegenwartigen Z geben, indem verquickt würden.

Ick) räume auch keine Sprachunterrichts in Volksversammlungc'n zu ade durch die von d, nischen Agitation hr 1) des religiösen Ele gerufen worden. gierung spurlos an den rechne, die ihre Kinder wäre, aber das steht welche die Agitation i in die Hand genommen Interpeüant so beda Von vornherein 11 die Verfügung vom ber klar, daß ein ein Verfügung inne bie würde; man bat sub vo polnische und religiöse maßgebenden Arti wendigkeit vo

11en umuittelbaren Z

Wenn ich annehme, gehabt Hat.

ganz genau_ diese Fr nicbt ablaßen kann, Mitglieder des preußische Daß wir uns d verständigen könncn in die das Zick ist ein berechtigtes, ihre PWM, ein als r1chtig era

- Dem Hause der Abge eines G'efeßes, Kehrbezwken Derselbe lautet:

Wir Wilhelm, verordnen, unter Zutimmung Umfang der Monar )12, was f

Einziger Paragra

Die Einrichtung von chrbezirken für ndung desselben heißt es: der Schornsteinfegerkebrbez lizei von jeher f" Gewerbeordnung hat da EinrichTung von ' Für die alten Promnzen ist bter- Gewerbeordnung vom 17 Kebrbezirken zuläßt, 1845 erworbenen Landest Kehrbezirke vorhanden; bes icbtung derselben gestatten, nicht nacthWeisen. Holstein und Hannover, im Gebiet des vor- enkopf und den zum Rödelheim und

Hülfswhrer " rechnurxg, wa re dienst 11,1 Preuß

AULgeschloffen rend welcher die nen Geschäfte nur 11

Der §. 14 der Veror S. 214) wird aufgehoben.

Künftige Vereinbarungen, gesteut werden jou, . ist, erlangen keme

. 5. e Gesetz trttt am t treten alle den Vo stimmungen oder Lehrer mi

prache heute zum Gerne tes und des Deutschen

rüber mit den Herren, sem Augenblick. das 1131 und die StaatSreg1 , chtetes Ziel auch zu erre1chen.

ordneten ist der Entwurf d die Einrichtung von _ zugegangen.

anten nicbt [[ ick) glauben, aber erung hält es für

Uercingebendsten nung derjenigen Di waltung un Gebiet den F chür- und Hülfsm1 die religiösen und die sprachl1

Unterrichtsver

dnung vom 2

betreffen

' d bt endeLe rer un- Schornstemfeger, er ereff [)

duéch “Welche vorstehenden „Paragraphen

daß eine gewisse, wenn ' fh bung des paniscHen als m den steht, wie dies 111 1) ck gebracht 1 Staatsregierung 111 neingetragene Verqutckun entes ist diese bes ck) will nicht sagen, Interessent in die Vo Ohl fest, daß, 11 der Provinz hätten, die ganze

dem Herrn Interpellant Aufregung über Preußen :e.

von Gottes Gnaden König von " ges, fur den

beider Häuser des Landta 1. Oktober 1888 in Kraft.

christen dieses Gesc es ent- arungen mit der, " destens das ibm bis dabm gebub- ei der Verseßung i ewährt werden muß, 1888 geltenden Besti , etzteren Tage pensiomrt-

st; aber, meine H cht Veranlaßte, g des groß Aufregung er

daß die Anord zu denen ick) die

lksschule schi

Das gegenwärti Mit diesem Zettp gegenstebenden Be außer Kraft, daß dem rende Diensteinkqmmen, 7 mindestens diejemge den am 30. S " barungen zugestanden hatte, wenn er am wvrden wäre.

Die Königliche Staa ck) in der gegenwärtig neten einen Geseß'entwuxf die WittWen lichen nichtstaa

b. in Fällen, die Mittel der Schulunter [ten nach Maßgabe “9er § in möglichst ausgiextge ondßzu gx ittel in den na

Pb. nung der Re- Schornsteinfeger ist gestattet.

Familienväter (16:1; vorübergcgangen cht diejenigén Kräfte, ?) sonst [citen, die Sache Aufregung, von

weni er Umfang ge _ 9 den Widerjtayd

Man War s1ch n den Grenzen, heblichen Aufregung cbt, daß man 1)

ck) 111 die Roth- und nach demselben

In der Be grü

Die Einrichtung der präventiven Feuerpo Auch die Reichs- ß die LandeSgesetze die Schornsteinfeger gestatten k §. 56 der preu 1845, welche die Einrichtyng von In den nach sind zwar fast durchweg von Lanchgcsetze aber,

irke ist aus welche ihm nach zweckmäßig her m §. 39 Ver-

ordnet, da Kebrbezirken „für

töregierung aufzuford

Sesston dem Hause der Abgeornd-

betreffend die Fürsorge f

tliche'n höheren Lebran wo die eigenen E

Kuryer Poznanßk'i“ September „orgamsnt. facher Angriff 1 lt, fck)rverlick) Ükommen klar ema Moment mit ' Kuryer Poznanskt“, einheitlichen altendcn Volksversammlung ck als nothwendig anerkann

und Wm falten vorzuegen;

der Lehranstalten und fticbtigen zur Erbaltun d 3 nachWeisbar ni bventionen aus | diesem Zweck die erforder-

oder sind wenigstens 11 Schleswig- bezirks OSnabrü dem Kreise M. gehörigen Gemeinden

in den Provinze Ausnahme des Regierun s maligen Herzogthums Nas Landkreise Frankfurt a.

r 5 eis e S u w a hr 6 11 un cbsten Etat einzustellen.

1, daß zu der großen

* Oeffe

Wurde auSdrückli

Kommandit-Gesellscbaften auf Aktien u. Aktien-Gesellséb.

e und Untersuchungs-SacHen. Zwangsvollstreckungen, Au Verpachtungen, ZinSzahlung :e. von 13

Berufs-Genoffisxäyde? deu

iedene Bekanntmachungen.

rladungen u. dergl.

tlichen Papieren.

fgebote, Vo

Verdingung tscben Zettelbanken.

ntl'icher Anzeiger.

5) der Frgnz Loui t 11. ebruar 1864 zu

6) der Johann t am 8. August 1864 zu Greif

ust Johann er 1864 zu

obann Gustav Mey 7. Januar 1864 zu Greifswald,

Schiffskocb Herma geboren am 25. Ju wohnhaft daselbst,

Verloosung,

1) Steckbriefe und Untersuclxungs - Sachen.

Steckbrief. den unten beschriebenen Welcher flüchtig ist,

, geboren am

[evt wvbnbast

7 der Karl Wilhelm ifswald, zu

ebruar 1864 zu Gre

Wilhelm Karl Stolzenlm ktober 1864 zu Greifswald, zu

er Robert Adolf, ärz 1864 zu Gretfswald,

“er Karl Friedrich Mai1864 zu Greifswald, zu

er Friedrich Karl Werner Greifswald, zu

riedricb Martin S 1864 zu Greifswa

riedri Wilbekm Hilgen- cl51864 zu Relzow, zu-

arl Johann We euer, e- Juni 1864 zu Wolgast, zu

“bert Emil Johann Bb tember 1863 zu Greifsw

wis August Ernst er 1864 zu Woxga .

;o)-ö "* edri Ludwi Navid" 864 ck Wolgxst, wlevt So

Lelbft, . * er Schneider Johannes Friedrich Albeck

, geboren am

s Max Lange leßt wohnhaft

Greifswald, zu

Carl Friedrich Luebke, swald, zuleßt

werden beschuldigt, zu Nr. 1 als Webr- obne Erlaubmß ausgewa 7) als Ersaßreservijt e ohne von der be ilitärbebörde AnzeigJeT erZatte

mann der Landwehr

, geboren am vt wohnhaft

Teseuviß geboren am zufeßt wohnhaft

[ - Johann Wo :s wohnhaft

, geboren am

lest wohnhaft

dert zu sein, vorstehenden AuZwanderung der M

zu haben, -- Uebertcetung gegen €)

en auf Donnerstag, den 5. April ttags 10 Uhr, ericbt zu Altenbur zur Hauptver A bleiben wer §. 472 der Stra Königlichen Bezirk lichen Bezirkskomman rung verurtheilt werden. 13. Januar 1888. Heronicbße Am18anwalt.

Cigarrenmaéher ist die Unter- Es Strafgeseßbuchs. Dieselben Wer

liche Schöffeng bäude, dritte Etage, Bei unentschuldi auf Grund der 11 von dem 9.11 Kosel, 11112 Köni außgesteuten Erkl

Altenburg, 1)

Adolf Brunst, suxbungshaft wegen Brand wtrd ersucht, deme richtsgefängniß zu

Greifswalx),

Max Meiuck,

7) der“ Au Greifswald, zulev

am 14. Dezem haft )daselbst

stiftung verb

[ben zu verhaften und

Greifßtvald abzuliefern.

den 23. Januar 1888.

uchungsriÖter

bei dem König ichen Landgerichte. Dr M

. edem. : Alter 43 Jahre, Grö e Statur schlau , Haare dun Bartwuchs (be struppiger Vollbart, Au , Gefi tsfar ck, dunkle Be

in das Ge- er, geboren am zuleßt wohnhaft

Paul Mille, swald, zulegt

Amtherichts- dlung geladen. den dieselben rozeßordnung

do in Muskau

anuar 1864 zu 2) der 13323111)

wohnhaft daselbst, 23) der Knecht dorf, geboren am letzt wobnbaf 24) der Gottfri boten am 13.

1 m 75 0111, art kräftiger icbung ca. 1 3911 l en blau, Zähne defekt, e- Kleidung: kurzer inkleider, runder schwarzer

Beschreibun , geboren am 8,

Louis Mix ßt wohnhaft da-

4 zu Greifswald, zule

der Hermann Karl Will) 17. Juni 1864 zu

Karl Moeller, Greifswald, zul

arl Metzler, geboren ifswald, zuletzt wohn-

i der Entwe

elm Mueller, ge-

Greifswald, zuleßt 14. O ober

boren am wohnhaft daselbst,

26. ktober 1864 zu

13 der“ ' Friedri am 9. Dezember

t-

,Txriedrickp Augu

eboren am 21. D

wohnhaft da elbst, 15) der Karl

1864 zu Greifs1yald,*z 16) der Friedel

1864 zu Greifswa d,

geboren am

Oeffentliche Ladung etzt wohnhaft

ermann Karl Angus

am 18. April 1864 zu

aft daselbst,

2) der Barbier

,' geboren am

t wohnhaft er

ärz 1887 hinter de August Hartlieb aus

Albreckjt, ge- reifswald, zuletzt

Karl Christian Blumen- ril 1864 zu Greifswald,

t. e m Friedxiéh Kardo anuar 18 4311 Greifswald, 3

, er riedricl) Johann Kasd ä'rz F1864 zu Greifswald,

n Arbeiter

Der unterm riverbe in !) en

und Kubfütferer den Akten .). 2371/86 er

dei: 21. Januar 1888. glicbe Staatöanwaltscbaft.

Oeffentliche Zu 1) Der Wehrmann geb. am 18. Okt reservist 1. Kl. 14. März 1860

864 zu Gre

“Potsdam, st Christian

Mauskbriaun, GreifSwald, zu-

eb'oren am 29. Oktober bnbaft daselbst, eboren am 3. aft daselbst,

geboren am 18."'N'ov'emb wohnhaft d

boten am 5. Januar

xge'boren am ist wobnhaft

orf, geboren am zuleßt wohnhaft

_ g- riedricb W 52 in Kosel, 2) der riedricb Wilhelm Mende, n Dobrilugk, beide zulevt

zuleßt wohn