1888 / 32 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 06 Feb 1888 18:00:01 GMT) scan diff

n zweiter Lesung war dem Anfrage _der Komnnsßon gemä? beschlossen worden, daß der Ersa _Settens des Retchs - mncrhalb eines Jahres in Höhe des mdestmaßes der ge- ahlten “Unterstützungen gewährt werden syÜe. Vor estexn Tagen 2 Anträge vor: 1) von dem Abg._Rtckert, dre egte- * run Svorlage wieder herzustellen, _2) Seitens des_ Abg. von KleißRe ow, die Entschäd1gung m Höhe des Mmdestmaßes aus Rei sfonds zu_gewähren, Über den Zeitpunkt der Zah- lung aber ein Spezralgeseß zu erlassen. Staatssekretär von Boetticher: _ _ _ Meine Herren! Ich habe seit der _leßten Stßung/ m der dieser Gegenstand zur Beratbung gekommen rst, einen Mxmuxi Hairstausch innerhalb des Bundesratbs darüber herbeigefuhrt, wre [1 die ver- bündeten Regierungen zu dem Beschluß der zWetten Berathung stellen möchten, falls er auch in der dritten Bcratknxng gufrecbt erhalten werden solite, und ich kann übkr das Crgebmß dieses Meinungs- austauschcs mittheilcn, daß, soweit mir bisher ?_leußerqucn von de_n verbündeten Regierungen zugekommcn sind, dtesx uberemsttmmend dqu eben, daß der Beschluß. sowie ihn der Reichsxag m der zweiten ZZcratkmng gefaßt hat, iir die verbündeten chrerungcn unannebm-

bar i . Zeh eythalte ich der Weiteren Begründung dieser Auffassung,

da dirse Begründung meines Ekachfens ausréicbend bereits bei dxr streiten Lesung gegeben ist; sic kulminirt wesentlich darm_. daß wn“. mit dem §. 12 einen Wechsel auf die Zukunft zrehxn wurden, den wir als guter Hauévater zu vermeiden Haben, wenn wir nicht dermal- einst unter ungünstigen fmanzicllcn Verhältnissen in schwere Verlegen-

heiten kommen sollen. _ _ _ Ick) enthalte mich der weiteren Begrundung um so mehr, (116 ich

aus den vorliegendcn Anträgen ia entnehmen darf, daß auch heute innerbalb des Hauses selbst die Stimmung cine andcre gewvrden ist. Und Wenn ich diese meine Anträge nun noch einer Bernkrkung unter- ziehen darf, so ist es selbstverständlick), daß der Antrag der Herren Rickkrt und Goldschmidt, der darau_f_ hinausgeht, daß in der dritten Lesung die RegierungSvorlage wieder ergesteÜt wcrden möge, für uns der erwünscbtcste und annxbmbarste ist. Wir Halten es für das Kor- rektesik, wcnn das Haus auf dieRegierun Zvorlagc wieder zurückkäme.

Der Antrag der Herren von Kleist - Hie ow und Hahn ist jeden- faUs eine wesentliche Verbesserung des Besch asses der zweiten Lesung, insofern cr der küx.ftigen Gcseßgebung freie Hand darüber läßt, zu bestimmen, wann der Ersa für die den Familien der einberufenen Soldaten gewährte Entscbadigung geleistst werden sol].

“Also prinzipaliter müssen wir wünschen, daß die Regierungs- vorlage angenommen wird; eventuel], wenn ich auc!) nicht Weiß, wie die Verbündeten Regierungen zu dem erst heute an mick) herangetretcnen Antrag von Kleist-Retzow und Hahn fick) stauen werden, würde ich meinerseits kein wesentliches Bcdenken finden, auch dann dem Antrag zuzustimmen, Wenn das Haus diescm Antrag den Vorzug vor der RegisrungSvorlage geben soÜte. Aber ich betone wiederholt, eine volle Sicherhkit für die Annahme dieses Gesetzes ist nur gegeben, wenn die Regierungsvorlage wiederbergesteÜt wird.

Abg. von Kleisl-Neßow: Die Wiederherstellung der Regie- rungSvorlage sei für seine PÜÜLÄ völlig unannehmbar. Wenn irn all eines unglücklichen Krieges das Reich den Kommunen _die ür Unterstüßungen aufgewendeten Beträge nicht sofort oder m einxm Jahre erseßen könnte, so wäre es am einfachsten, die c'Srist m der Kommissionsfaffung von einem Jahre auf mehrere Jahre! zu verlängern. Der Antrag [einer Partei verfolge aber den Mittslweg, indem er die Höhe des Ersatzes festlege und den Zeitpunkt desselben einem späteren Spezialgeseße Überlasse. Der Antrag Rickert gehe von der rosigen Hoffnung ach, daß durex) das Spezialgeseß möglicherweise den Kommunen mehr gewahrt werden könne. Man habe aber in dem glücklichen Krieg von 1870/71 nur den Minimalsaß gewähren können, und werde nach einem Kriege mit Rußland z. B. auch keinen Pfenmg mehr zu geben haben. Die? Höhe müsse festgeseßt werden, damit die Kommunen wüßten, was sie bekämen.

_ Abg. Nlckért: Seine Partei habe ihren Antrag, entgegen 1hrem UsuH, an den Kommissionßbeschlüssen festzuhalten, ein- gebracht_ m_1t Rücks1cht_au die Erklärung des StaatS-Minifters von Vortttcher, daß dre ommissionsfaffung unannehmbar sei, denn das Geseß 161 zu _werthvoÜ, um es ganz faÜen zu lassen. In szug auf das Prmzip des Ersaßss drm? das Reich und d1e_spatere Festsetzungder Zeitbeftimmung eien alle einig. Setxze Barter sLT allerdmgs der rosigen Hoffnung, daß mehr ewaZrt werden könzrte, und wolle deshalb die xestseßung _er oh; der_n Speztaladseß überlassen. Daß das aterland einmal tn eme fo schlimme Lage kommen könne, daß es mchts FWW könne, halte er für aUSgeschlosÖen.

A g.__ Graf Balle_str_em: Auch er ha 6 in der zweiten Lesung fur die Kommisé'wnsfaffung gestimmt, beuge sich aber n_ach der bestrmmten Er_lärung des Staatssekretärs von Boet- t1cher den Thatsachen rm Interesse derer, zu deren Gunsten das Gesetz gemacht werde, und werde daher das Amendement von Kleist anne men; denn er theile die rosige Hoffnung des Hrn. Rickert ni t.

Abg. Hahn: Wenn in diesem Geseß das Prinzip des Exsaßßs durchd9S_Re1ch festgsftellt werde, könne die Höhe mcht m das bel1elnge Ermessen der späteren (Heseßgebung ge: stellt werden. Der Re1chskanzler sei selbst für eine Entlastung der Kommunen emgetreten, und man habe hier Gelegenheit, den Kommunen_ eme ersehnte Erleichterung zu verscha en. Auch d1e__ Rücksth, daß ein späterer Krieg unglücklich ein könnte, konne nt t _bestimmen, der späteren Gesetzgebung die Fra_ge zu überlassen, m welcher Höhe oder ob überhaupt Ersatz gewaZrt werden solle.

bg. 131". Meyer (Jena): ES gereiche_ ihm zur Genug- tuung, l_opftqttren zu_ können, daß es auch einmal einem

eutjchfretsmmgßn pafsrren_ könne, in der dritten Lesung anders zu [Ummen als zu der wertßn. Die Nationalliberalen würden m Konsequenz_ threr bishengen Stellung in erster Linie für den Antrag Nicxert und, wenn derselbe abgelehnt werde, für den Antrag Kletst-Äeßow stimmen.

_ Abg. Freiherr von Hdsreman: Es würde die für das Vaterland kämpfenden Soldaten mel mehr beruhigen, wenn sie wüßten, das NSLch habe__ durch Geseß bestimmt, das; ihre Familien das und das bek_amen, als wenn sie wüßten, daß im Geseß Umfang und _Höhe der _Unterstü?ung einem weiteren Gesetze v_orbeha_lten seien. Beruhtgxwan 0 den Soldaten, so thue man eme_ mel größere patriotnche That, als wenn man die Regrerungövorlage antrehme. Führe Deutschland einen un-

lücklichen Kmeg, so [er das Reich auch viel e er im Stande,

ie Unterstüßung zu leisten, als die durch den rieg mitgenom- menen Lieferungsverbände.

b_g. Rickert; Einen Unterschied im Patriotißmus könne man__ hter_ gar mxht i_nachen. Dre Gewährun der Mindest- luztrage [91 1a bereits m_1 §. 8 festßelegt, den A e angenommen hättqy. Es ha_ndele steh blos arum, ob die Lieferun s- verhaxtde die Mmdestbeträge zurückbekommen soUten. Das ei ledigltch eine Vertrayensfrage. Er möchte gern “die Möglichkeit offen Halten, da dte Lieferungsverbände mehr bekämen und dadur _den_ uth fa _ten, auch mehr zu “leisten. Redner schloß mit emer persön ichen Bemerkung mit Bezug auf den Abg. Dr. Meyer (Jena).

Der Antrag Rickert wurde hieran gegen Nationalhberaxe und Freifinnige abgelehnt und der ntrag von Kleis? 11111 großer Me rheit angenommey; das Geseß wurde schließnch mit dieser enderung genehmrgt.

Um 41/2 Uhr vertagte s1ck das Haus auf Moniag 1 Uhr.

- In der vorgestrigen („12) SÜHUUL desHarzses der Abgeordneten erklärte ber Fortse ung der zweitetx Berat ung des Etats. für 1888/ 9 m_ld zwar bei dem pezial-Etat der Verg-, HÜULW UNd Salinenverwaltung zu den ordentétche§igAusgaben der Abg. Dr. Freiherr von Schorlemex-Alst: Der orrednxr (Abg. Dr. Natorp) werde sich mit ferner Ausführung nicht den Dank der ländlichetx Bevölkerung erworben haben. DW ech_e Carl woÜe eben gar nichts thun, dre ganze große Ko onze solle von der benachbarten Gemeinde verwaltet_ werden; _dte leßter? sei so milde verfahren, wie es etgentlrch gar nicht geseßlrck) zulässig sei. _ _

Der Abg. Uhlendorff sprach stel) gegsn ]ede Aenderung des AnsiedelungSgeseßes aus. _ _ _

Der Titel wurde bewiüigt, ebenso das übrige Ordmarmm.

Bei den einmaligen und außerordentlichen Auséaben wurde Tit. 4, in welchem zur Herstellung einer Drahtsei bahn zwischen der EgSersdorfer Vraunkoblengrube und der Saline zu Schönebeck 3 6000 «14 grfordert werden, nach dem Vor- schlage der Kommission gestrichen.

Beim Etat der Bauverwaltung und zwar beim Titel 2, Kap. 65 des Ordinariums, Gehalt für 442 Bauinspektoren 1 506600 „45, bemerkte der Abg. Nadbyl, das Minimalgehalt v_on 2400 «14 für einen Bauinspektor sei viel zu niedrig; daß em Beamter wie der Bauinspektor 14 Jahre im Staatsdienst beschäftigt sei, ehe er zu einem Gehalt von 2400 „FC. gelange, komme in keiner andsren Carriérq vor, zumal wenn man bddenke, daß die Examina sehr schmierig seien und daß die Beamten in der Regel nicht weiter avancirten; wenn sie aber wirklich Vauräthe_ würden, so nähmen sie nur den Rang der Näthe 5. Klasse em, während schon der 30jährige Landrath Rath 4. Klasse sei. Er bitte den Herrn Minister, diesen Beamten sein Wohlwollen zuzuwenden.

d Der Mmister der öffentlichen Arbeiten, Maybach, er: wi erte:

_ Ick) _möcbte rück)? den Eindruck in das Land geHen lassen, als ob ick) für dre Vcrbgltmsse, Welche der HU"! Vorredner berührt Hat. nicht alles Iriteréffx h_atte. _Wc'nn der Herr Vorredner meincn Bestrebungen gefolgt _tst, dic 1ch mtr [)abe angclegcn sein [affen im Interesse jener Kategorie vor) Beamten _- ich spreche von den Bauinspektoren -, [9 Wird er mtr das Zugestandniß nicht vech-igern, daß, so lange ich die _ Verwaltung zu _ führen die Ehre habe, in dieser Beztcb_ung schon_ recht viel geschebeti ist; hat er ferner verfolgt was ich fruher bereitÉZ m diesem Hauje zu erwähnen die Ehre 1)atte, so wird er fick.) erinnert), das; schon damals, als es sich um die erste Aufbesserung_ der Gehalter ddr Bauinspektoren handelte, dicse Auf- befferu11g_mrmen Absixbten nock) nicßt gcnügtc, daß ich insbesondere das Mmunalgehalt Hoher geseßt zu sehen wünschfe. In dieser Be- ziehung stehe ich auf _dem alten Standpunkt und habe nur dem leb- haften Wunsch auß) bier _Nusdruck zn gebert, das; die Verhäüniffe es bald gestatTen _mogen, _fur_ die Besserung der Lage dieser wichtigen Beamtenkatcgorte das Nothtge zr: tk)_un. Er darf überbauptüberzeugt sem, daß _aÜe_Punkte, Welche fur die Besserung der Stellung dieser Beamten in Betracht kommen, von mir genau ins Auge gefaßt Wer- den und da[; 1ch gern bestrebt bin, soweit es irgend die Verhäüniffe gestatten, auch für deren Wohl zu sorgen. _

_ De_r Y_bg. ])r. Langxrhans brachte dre Härte zur Sprache, dre darm) l1ege,_ daI RegierungS-Baumeifter, die, weil sie im Staatsdienst kerne _eschafttgung ftndxn konnten, briGemeinden oder Privaten Arbetten übernommen hätten, alls Aspiranten fÜr dre __Staatsbauverwaltung gestrichen würden, wenn sie emer spateren Aufforde'rung der Bauverwaltung, nunmehr

- eine Stellung zu übernehmen, nicht sofort Folge leisteten.

Dcr Ministerial-Dirsktor, Wirkliche Geheime Ober- Regieru11gs:Ratl)Schulß, erwiderte, daß solche Regierun s- Baumeister, die Privatarbeiten übernähmen, von dem Miniter beurlaubt würden; Yönnten sie dann angestellt werden und leistete_n dem Nyse mcht olge, _so müßte angenommen werden, daß ste auf eme Anste ung m der StaatS-Bauverwaltung verzichteten. _

Die Einnahmen und dausrnden AUSgaben wurden be-

willigJ _ _

5 er den emwaligen und außxrordentlichen Aquaben, und zwar bet der Posttron ur Reguhrung der Oder vom Lunower Dammhaufe m_)terhalb üstrin bis Päßiger Theerofen, 2. Rate 100000 514“ erorterte der Abg. von Riffelmann dre Stromverhält- m e der unteren Oder und fragte unter Hinweis auf die drmgdnde_Nothwend1gke1_t einer Regulirung die Regierung, ob noch 111 diesem Jahre dre dazu erforderlichen Mittel in einem Nachtrags-EW gefordert werden würden.

Der M1mster1al-D1rektor, Wirkliéhe Geheime Ober-Negie- rungszRatl) Schulß _erklärte,_ daß er nicht in der Lage sei, auf dtefe Anfrage eme bestimmte Auskunft zu geben; die Vorarbeiten seien fast fertiggestellt.

Der Abg. Szmula bemerkte, _dgß, nachdem im schlesischen Provrnzxal-Latzdtage der OberZPrasrdent erklärt habe, daß die Vorarbeiten Ur den obersehleftschßn Kanal beendet seien, man 111 Oberschlesten sehr enttäuscht ser, daß eine bezügliche Vor- lage von der Regierung mcht _emgedracht sei; er wünsche, klargesteÜt zu sehen, ob noch „111 dieser Session die Kanal- Vorlage zu erwarten sei.

kläDHer Mmrster der öffentlichen Arbeiten, Maybach, er r e:

Das bobs Haus wird nicht erwarten, daß ich auf den Antrag, der_soeben _dem Hause mitgetheilt wvrden ist, im Namen der Staats- regtxrung eme bestimmte Erklärung abgebe. Ich muß mich auf das be- schranken, _was mein errKommiffarius vorhin äußerte: daß die Staats- regierrmg i_n den zustandigen Ressorts dieser Angelegenheit volle Aufmerk- squeti Widmet; daß sie die Vorarbeiten hat fertigen lassen und je t dl? weiteren Schritte eingeleitet bat, welcbe nothwendig find, sobaldw e xnöglich m die Ausführung dessen, wao_ als weckmäßig erkannt worden ist, einzutreten. - Ich möchte hauptsachli eine Bemerkung machen zu den 21er: erungen des Hrn. Ab . Szmula.

Es rst hnen bekannt, und 1 darf daran erinnern, daß die Frage der Regulirung der oberen Oder nicht blos Oberschlesien, sondern auch dieses hohe Haus le_bhaft in Anspruch genommen hat. Der Herr Abgeordnete hat richtig mitgetheilt, daß die StaatSre ierung mit alLen Kraften bestreht acwesen ist, die Vorarbeiten für die es Pro ekt fertig z_u stellen. Dthesammtsumme, um die _es fick) dabei bande t, beläuft sich “ÖL Fs? M;:Liohnen. ck __" __ ßd S

_ we er in au ri ig, (: ie taatSregierun unverändert die Absicht hat, mit der Vorlage Wegen der Ausfübang des Pro- jekts an_die Landesvertretung zu geben Es ist auch alles ein eleitet, um wcmßstens, soweit an uns liegt, die Sache noch in dieser ession vqr das obe Haus zu _bringen. Der Hr. Finanz-Minister hat seiner- seits uns auf die Schwierigkeiten hingewiesen, die möglicherweise durch die absolut nothwendigen Vorverhandlungen, insbesondere mit der Stadt Breslau, entstehen können, schon weil dort die Ansichten noch nicht

.ungetheilt sind. Aber, wenn uns auf der Seite, die wir dafür in

An rucb nsbmen müssen - die Anweisun u dieiY Beziehung ist bereits ertbeilt -, vFUeZ EYS'ZZYFY'W Theil wird, was ich im Jnxereffe der Sache wün e, w.,„“'*" voraussichtlich in der Lage sem, noch in dieser Ses ion eine Tex" "1 vor das Haus zu bringen. "klage

Der Abg. Sznxula dankte___!ür diese Erklärung und der Erwägung anheim, ob eS_s1 unter den von dem Min' dar elegten Verhä1tniffen mcht empfehle, das Projekt! thei en, zmzächst dW dbere O_der bis zur Neisse zu WM" und die weitere Negul1rung emer späteren Zeit vorzubel)al)rea

Der Titel wurde bewilligt; ebenso als erste “* 220000 «jf; zur WiederhersteÜung der Bauwerke des Klodngte Kanal_s, deSgletchen 193000 «44 zum Neubau einer Uferma am lmken Spree-Ufer U) Berlin bis 58 m oberhalb Y Marschallsbrücke in der Richtung auf die Schla tgaffe. '

Zur Anlegung emes Fischereihafens am Nord etch bezw a Norderney werden als erste Rate 600000 „15 verlangt. Ruf dem die Abgg. Halem und Graf die Position befürwoxt erfolgte deren Annahme. Ebenso wurden zum Bau ein Leuchthurme?» auf dedenßoe als Nachtra Srate 40000 „zz zes Neubau einer Quarmauer an der West?eite des Vorhaféng Geestemünde 64000 «46, zur Herstellung eines fiskalischch Bauhofs für die Hafenbauverwaltung in Emden 100000 ,) zum Neubau eines Regierungsgebäudes in Stade als Resi 86000 «44, zum Um-_und Erweiterungsbau des RegierUngs, gebäudes m Hildesheim als zweite Rate 15000034, des Regie- rungsbäudes in Oppeln als erste Nate 100000 «15, zum UW bau der Odertborbrückx, in Oppeln 41000 «15. bewilligt. Auch der Rest der_ einmaligen und außerordentlichen AusZaben wurde genehmigt. _

Hierauf vertagte slch _das Haris.

Schluß 23/4 Uhr. Nächste Sttzung Dienstag 11 Uhr,

Ä

Gewerbe und Handel.

_ Dem Geschäftsbericht der Maklerbank pro 1887 entnehmen wt_r Folgench: Das_ (Hewmn-_ und Verlust-Conto verzeichnet einen Rixckgang des Provifions-demnes,_ welcher sich auf 274 935 „,s beziffert“ 90an 440 467 „74 im Vorjahre. Die Börsen-Umsaßsiemr belauft stck) fur dds Institut auf 70 552 „)(. Der Gewinn an Zinsen und Reports_; Mit _94 371 „74 bleibt gegen das Vorjahr um ca_ 4000 „44 zuryck. Die Handlungßunkosten betrugen 106 733 .,“ gegen 104 831 «W tm Vorjahre. Der Bestand an reporiirjen Effekten be- tragt 1 701474 „44 (1886 1 749 095 „14), an Lombard.Dax[chen 949900 «74 (1886 761 500 „Fk . Die auf Engagements des laufenden Jahres emzuzxebenden D) erenzen bejragen 362 449 „2. gegen : 735 680 „M, mit wclchen tm erjabre dieses Conw belastet war. Debitoren m [aufender Rechnuxig Verzeichnct die Bilanz in Höhe von 361 063 544, wxgegerx der Spezta1-Refervefonds mit 234 000 «14 vali. dtrt__. _Der Remgrwxrm beträgt 189 432 „76, von welchem Betrage, abzug11ch des vorjabrtgen Gewinn-Vortrages, zu verwenden find 5% zur Dottrung des ReferVefonds mit 9428 „14; 50:1 dem verbleibenden Ueberschuß Von 179134 24 entiallen 80/0 Tantiéme an den Aufficbts- ratb mrt 14 330 “M, 8% Tantiéme an dic Direktion, Prokuristen und Beamte mit 14 330 „44 Des Weiteren sollen zur Abrundung des Reservefonds auf 216 000 544 571,85 5%, zur Zahlung einer Dividende von 5% 150 000 «jf: verwendet und der Rest von 771 .,“ auf neue Recdnnng vorgetragen Werden.

- Der Ayfsich1§r9tb der_Suchnburger Maschinenfabrik und Eisengießerei, Akiten_-Ge1e11[chaft, hat beschlossen, der Generalversammlgngder Aktwnare eine Dividende von 12 0/0 für das versiossxne _Geschaftsxahr vorzuschlagen; pro 1886 erhielten die Aktwnare dieser Gesellschaft 10 0/0.

- Der _AufsicHFSratk) des Dortmunder Bankvereins hat besch1offen,_ fur _dqs Jahr 1887 der Genrrakdersammlung die Ver- thetlung e1ne_r Dividende von 6 0/0 vorzuschlagen.

Stettin, _4. Februar. (W. T. B.) Die Generalvkrsammlung der Korporattqn der Kaufxnannscbaft genehmigte die An- schaffung dreier Eisbrecher und die Aufnahme einer Anleihc von 400 000 „44 zu diesem Vehuf.

Köln, 5. Februar. (Köln. VolkI-Ztg.) In der gesirigen Ver- samml_ung_ de1§e Verein?; der FcinblecH-Fabrikanten wurde, nach etnsttmmxger Genehmigung dcs von den gegenseitigen Delegirten getroffenen Abkommens, für den in der Vereinbarung mit den [chlesischen Werken dem genannten Verein zugetheilten westdeutsche): Bezirk der Grundpreis für Feinblech auf 150 „46, also um 2 „16, die Tonne erhöht.

_ London, 5. Fedryar. (W. T. B.) Das Bankhaus Ba- ring Brothers kündigt die Emi1fion von 1888000 Pfd. Stckl. 40/9 Obligationen der Großen russischen Eisenbahn an. Der Emissions- preis ist auf 75 festgese t.

S_laSde, 4. e ruar. (W. T. B.) Die Vorrätbe von Roheisen m_ den _ tores belaufen sich aus 944 258 Tons geen 842 203 Tons rm vorigen Jahre. Zahl der im Betrieb befindli en Hochöfen 83 gegen 75 um vorigen Jahre.

New-York, 4_.Febr13ar.(W.T.B.) Der Werth der in der vergananen Woche etngefubrten Waaren betrug 9059 556 Doll. davon fur Stoffe 3 137 005 Dou. Der Wert!) der Einfuhr in der Vorwockxe betrug 8209 009 Volk., davon für Stoffe 3 191 842 Doll.

Verkehrs - Anstalten.

Bromberg, 5. Februar, Abends. (W. T. B.) Die Eisen“ bahnstrecke Bromberg-Dirschau, Welche durcb Sehne“ verebung gesperrt war, ist heute Abend 8 Uhr für den Verkehr wreder fret geworden.

Norddeutscher Lloyd in Bremen.

(Leyte Nachrichten über die Bewegungen der Dampfer.) New- ork- und Baltimorc-Linien:

estimmung Bremen 4. Febr. von Southampton. Bremen 28. an. von New-York. Bremen 1. c?rbr. von New-York. New-York 28. ( an. von Southampton. New- ork 3. ebr. Lizard passirt. New-York 4. ebr. von Bremerhaven. Bremen 1. Febr. von Baltimore. Baltimore 25. Jan. von Bremerhaven. Bra 11- und La Plata-Linien: remen 12. Jan. von Buenos Aires. Vigo, Bremen 31. Jan. Santa Cruz pass)“- __ AntryerpenBremen 2. Febr. von Lissabon. . io __ . . . V1 0, Bremen 25. an. von Buenos Aires. „Leipzig . a lata 25. Jan. in Montevideo. .Balttmore“ . Bra [ien 20. Jan. in Bahia. „Straßburg . . La lata 26. Jan. Las Palmas pass- Lannover . . ' _ La lata ebr. ViÜa Garcia pas- erlin . . . Ltffabon, Bra lien ebr. von Vigo. Linien nach Ost-8 sien ustralien: .Neckar“ . . . Bremen ebr. in Colombo. &

:: ZZV.»

„Braunschtveig' Ost-A en ebr. in S an ai. „Sachsen“ . . Ost-Aßen b gb .ZoFenzollern“ . Bremen

. ? enstaufen' . Bremen „Nurn erg“ . Bremen . abßburg' . Australien , alter“ . . Australien

ebr. in Suez.

ebr. _in Bremerhaven. an. m Colombo. Febr. von Sydney.

» 9974.93???“

an. in Colombo. an. von Antwerpen.

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zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

M 32.

ZWeite Beilage

Berlin, Montag,

den 6. Februar

1824

1, Steckbriefe und Untersuchungs-Sachen.

2, Zwangsvollftreckungen, Aufgebote, Vorladungen u. 3, Verkäufe, Vcrpachtungen, Verdingungcn xc.

4, Verloosung, ZinSzaHlung rc. von öffentlichen Papi

dergl.

eren.

Oeffentlicher Anzeiger.

6. Berufs

5. Kommandit-GeseilsÖaften auf Aktien u. Aktien-Geseüsch.

Genoffenschaften.

7. Wockyen-AuSrveise der deutschen Zettelbanken. 8. Verschiedene Bekanntmachungen.

'““ 1) Steckbriefe

und Untersuchungs - Sachen.

3

PFZUZ Großherzoglichen Schöffengericbte hierfelbst smd wegen Uebertretung gegen _§. 360 Nr. 3 St.- G. - B, die nachstehend bezeichneten Personen, nämlick): _ . “OM, „»A-«*.*UN ]) Tischlergeseüe Ykax Emtl Ktrsckzke aus Mocker. 2) der Schlachter Ludwig Johann Adolf Rewohl

aus Schrverin, _ 3) der Tuchmacher Ferdinand Schramm aus Dar-

kebmen, _ 4) der _Wollspmner Ernst Vichweg aus Hammer-

ru , 5 der Lehrer Felix Fischer aus Schönberg, 6 der BäckberckJoHannes Petersen aus Vorwerk bei e , 7) der Bierbrauer Friedrich Janssen aus Weßdrn, 8) der Arbeiter Ausust Schmierglatt aus Derm, 9) der Faufntann Johann Peter Evers aus Fab ken agen, 10) der Barbier Joachim Heinrich Eckmann aus ' Schönberg, rechtskräftig je zu 50 „44 event. 14 Tagen Haft ver- urtbeilt worden. _ _ Wir bitten um edent. Mittheilung des Aufent- haltsortes der vorstehend genannten Personen. Schönberg i. Mecklenbur , den 30, Januar 1888. Großherzoglicbes _mtsgertcbt. (Unterschrift.)

[54457] Bekanntmachung. In der Zeit vom Februar bis_ September 1887 md aus einem hiesigen Bankgesckxaft nach und nach cht Stiick preußische 40/0 Konsols S 500.44, nd war: 1310. N . 205 586 mit Coupons 13-20 [„jrr. . 435 417 mit Coupons 10-26 Dirk. . 543 438 mit Coupons 7-20 Um. . 612 416 mit Coupons 5-20 11th. . 409 780 mit Coupons 10-20 bird. . 435 432 mit Coupons 10-20j

._.,- und Talons

Hire. . 543 461 mit Coupons 8-20 Birr. . Nr. 617096 mit Coupons 5-20 nd auß rdem 360034 Schlesische 319/0 Pfand- riese, und zwar: 1 111.411. 10 390 über 150026 und Coupon 11-207?

65-555;-

1 ich. 011, 2 191 über 15005“ und Coupon 7-20 »I irt..4. 17 759 über 300 «14 und Coupon12-20 492 jrr.4. 17 760 über 3005-4und Coupon12-20 „._.; estohlen Worden. _

Ich warne vor Ankauf der Wertbpayrere und er- ucbe um Mittheilung über den Verbleib derselben -nd über die Person des Diebes. .). 148/88.

Liegnitz, den 2. Fcbruar 1888.

Der Erste StaatsanWalt.

54305] Beschluß.

_Auf Antrag der Königlichen StaqtsanWaltschaft ird geLen den Haussobn Anion Wilken, geboren m 3. „Juni 1861 zu Hebclermeer, 3111631 wohnhaft Pw; aufHaltsam daselbst, welcher _btnreuhend _Ver- -achitg erscheint, im Jahre 1886 m der Absicht, ck dem Eintritt in den Dienst des stebendcn_Heeres der der Flotte zu entziehen, obne Erlaubmß das undesgebiet verlassen zu baberx und fick) außerhalb esselben obne Erlaubniß auszuhalten, Vergehen Yen §. 140 Nr. 1 Str.-G.-Bs., d_aS_Hauptver- * _ren vor der Strafkammer des Köntglrcben Land- ertckxks _blerselbst eröffnet. _ ZUIULÖ wird die Beschlagnahme des im Deutschen

&)? __befindkichen Vermögens des Angeschuldrgten e 9 en.

OZUabriick, den 26. Januar 1888.

Königliches Landgericht, Strafkammer._

91:3- Brandt. Harriebausen. Goering.

2) Zwangsvollstreékungen, , nfgebote, Vorladungen u. dgl.

4271] Auf ebot. 4. Der Gutsbesi er oerster in Flathe, (116 Vor- LULU)“ des andwirtbschaftlicben Vereins zu

1113,

b. der Bauerbofsbefißer August“ Roenspieß zu thpnow, als Vormund der am 21. Septem- ber 1867 geborenen Anastasia Jaster,

c:. der Eigentbümer Wilhelm Manthey" zu Zaskerbütte bei Schönlankc,

ben das Aufgebot folgender angeblicb verloren_ae- YJYer Sparkaffenbückyer der Sparkasse des Kreises - . rone, zu a. des auf den landwirtbscbaftlichen Verein zu S UUIJestellten, über 219 „46 39 „z lautenden,

e Folge Nr. 3462,

zu b. des auf den Namen der Anastasia Jaster m

PPYZYÖusgestellten, über 887 „Fi 21 .:] lautenden

IU «. des_ auf den Namen des Julius Manthey Gk. Sabin außgestellten, über 1425 „Fl- 21 H tenden Nr. 1623 neue Folge beantragt. __ Die Inhaber der genannten Sparkasseybucher den btermit aufgefordert, ihre Rechte fpatestens dem auf den 21. August 5. II., Vormittags hr, vor dem unterzeichneten Gerichte an- aumten Aufgebotstermine anzumelden und die '“kkSffenbücber vorzule en, widrigenfaüs die Kraft- erklarung dersekben erZolgen wird. t. Krone, den 1. Februar 1888. Königliches Amthericbt.

___-.___

219“ A [Zebok

LolYnde von der ermania",

gestellt für den Kaufmann Moriy Meyer in Körlin an der Persantc über die Verpfändung der Lebens- ?YZMrungs-Police Nr. 191159 vom 31. Januar

vom 30. April 1869 über 600 Gulden SW„ aus- gesieÜt für den Spenglermcister Erhard Weishaupt zu Miesbach (Bayern),

Lebensversicbe-

1) der Depofitalschein vom 22. Juni 1872, aus-

2), die LebensversiÖLrungs-Police Nr. 196575

3) die LebensverfiÖerungs-Police Nr. 139742 vom 11. Mai 1866 über 500 Gulden S. W., aus- gestellt für Frau Sophie Lepper, geb. Möser, zu Darmstadt,

4) die Lebensvérficherungs-Po[ice Nr. 15835 vom 27. November 1861 über 250 Thaler, und Nr. 27594 vom 8. März 1863 über 150 Thaker, außge- steÜt für Frau Mathilde Emilie Pauline Ruppert, geb. Krause, zu Neustadt in WesFreußen,

5) Prämienrecbnung und gewäbrschein_vom 11. August 1886 über 58 „46- zu der für Emrl A. F. Vxnz zu Buckow (Rexx-Bez. Frankfurt a. O.) ausgejteUten Lebensverficherungs-Police Nr. 234641, 6) der Depositalschein vom 17. November 1871, angesteÜt für den Yolizsi-Scr eante_n Jobcrnn August Voullidme zu ( nsterburg 1": er die Verpfan- dung der LebensversiÖerungs-Police Nr. 26232 vom 19. Januar 1863,"-

7) der Depofitalscbein vom 29. Dezxmber 1880, ausgesteilt fÜr den Arbeiter Martin Friedrich Preis zu Stettin über die Verpfändung des Sterbekaffen- bucbs Nr. 75321 vom 8. Juni 1867,

8) die Lebenswersicherungs - Police Nr. 222995 (1. vom 5. Dezember 1871 über 1000 Tbaler, ausge- stcÜt für den Buchhandlungs-Commis Otto August Heinrich Kistner zu Leipzig,

9) der Depofitalschein vom 11. Februar 1880, ausgestellt für den Babnwärter Franz Xaer Kind- linger zu Laxidsbut über die Verpfändung der Le- benSvcrfichcrungs-Police Nr. 130438 vom 29. De- zember 1865, _

10) die LebenswerfiMrungsaPollce Nr. 137186 Vom 5. April 1866 Über 200 Tbaxer, auSgesteÜt für den Fabrikarbeiter und Nachtwachter Gottlieb Kirchner zu Vrsslau,

11) die LebenGversicHerungs-Police Nr. 23192 vom 22. Angust 1862 über 100 Thaxer, außgestesxt für Frau Caroline Wilhelmine Geppert geb. Ztnnert, zu Berlin, _ ,

12) die Lebertsversrwerungs-Police Nr. 208080 vom 1. Februar 1870 über 100 Tbaler, außgesteilt für den Buchhalter Athanafius Purscbke zu Berlin, 13) der Depofitalscbein vom 4. Januar _1887, auSgestcUt für den 5016. 060. 65 08111. Stanislaus Molinek zu Weine, über die Verpfändung der i_mter dem 4. Oktober 1865 für den fürstlichen Domancn- Direktor Roman Molinek zu Weine auSgesteÜten LebensverfiÖerungs-Police Nr. 80327, 14) der Depofitalscbein vom 15. Februar 1884, angestcÜt für den Bergmann _Heinrich_Vuffe zu Frohlinde bei Dortmund über die Verpfandung der ebenEVcrfickyerungs-Police Nr. 232982 vom 6. De- zember 1872,

sind angeblich verloren gegangen. Das Aufgebot dieser Urkunden ist beantragt, und zwar: _

zu 1_) vom Kaufmann Moritz Meyer, 1th zu Rosto , zu 2) von den Schuhmacher Georg und CreSzenz Kolb'schen Eheleuten zu Schliersee (Bayern), _ zu 3) von der Frau Sophie Lepper, geb. Moser, zu Wolfskeblen bei Darmstadt,_ _ _ _ zu 4) von der Frau M*atßtlde Emtlte Pauline Ruppert, geb. Krause, zu Neustadt in Westpreußen, zu 5) von dem Eigentbümer E. Schwanke, fruher zu Buckow, jexzt zu Berlin, _ zu 6) von der Wittwe Flora Voulltéme, gsf). Warnas, zu Insterburg, _ _ _ _ zu 7) von dem Arbeiter Martin Friedrich Prrts zu Stettin, _ _ zu 8) von dem Buchbandlungß-Commrs Ktstnxr zu LeBzig, vertreten durch den Recht§anwalt Justiz- rats) ohm zu Stetttn, _ _ zu 9) von dem Bahnwarter Franz Xaver Kind- linger zu Landshut, vertreten durch den Advokaten und Recthanwalt Weigl ebenda, _

zu 10 von dem Fabrikarbeiter und NachtWachier Gottkie Kirchner zu Breslau,_ _

zu 11) von der Frau Carolinx Wilhelmine Grp- pert, geb. Zinnert, jeßt zu Friedrichsfelde betBerlm, zu 12) von dem Kaufmann Athanafius Purschke, jeßt zn Köln a. Rh., zu 13 von der_1_1 sbnäÄosx. F1: 08111. Stanislaus Moline, je t zu eipzig- [LU ni , _ _ zu 14) vßn dem Bergmann Heinrich Busse zu Froblinde bei Dortmund, vertretcn durch den Rechts- anwalt EÜerbeck zu Dortmund. Die Inhaber der betreffenden Urkunden werden

au 6 ordert, spätestens in dem auf Y_Y_ 7. Juni 1888, Vormittags 10 Uhr,

und die betreffenden Urkunden vorzulegen, widrigen-

falls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird. Stettj-l, den 18. Novxmber 1887. _

Kénigliches Atherrcht. 111. Abtheilung.

[54323]

T5ierar*i August van _Scmmern zu das Auégebot der Obligation vom 4.

straße gelegenen, 51 a. 55 qm großen

Zinsen *von der Gesammtschuld zxi 27000 „56 zu- [ _.steben, beantragt.

spätestens in dem auf den 13. Oktober er., Mor-

vor dem unterzeichneten Gerichxe, Zimmer Nr. 48, an» beraumten Aufgebotstermme ihre Rechte anzumelden

Der Particulier (Georg Swot bieselbst und der essen, haben ktober 1877, [aut welcher gegen Verpfändung des vor dem Petri- tbore auf dem frühem Glacis an der Zftegebczus- gez.

rundstucks sammt darauf befindlichen Gebunden Nr. 2939 und S

Der Inhaber dieser O51iqakion wird aufgefordert,

eus 11 Uhr, vor dem Herzoglichen AmtßgeriÖte - immer 27 - an eseßten Termine sein Recht an- zumelden und die bligation vorzulegen, ,widrigen- falls solche für kraftlos erklärt werden wird. Braunschweig, den 30. Januar 1888. Herzogli-Zhes Ämtherisht. L. Rabert.

[54266] Aufgebot.

Der Ackermann Heinrich Friedrichs zu Sonnenberg

hat das Aufgebot

1) der Schuld- und PfandVerschreibung des Herzoglichen Amtsgerichts zu Vechelde vom 15. Februar 1871,

2) drr Schuld- und Pfandvrrscbreibung des Herzoglichen Amtherichts zu Vechelde vom 4. Oktober 1876,

laut Welcher der Anbausr Heinrich Neddermeyer und

dessen Ehefrau Dorothee, geb. Ebeling, gegen Ver-

pfändung des Anbauerwesens 190. 9.88. 18 zu Kl.

Gleidingen dem Ackermann Heinrich Friedrichs zu

Sonnenberg, Welcher am 1. Jani 1884 verstorben

und von seinem Sohne, dem obengenannten Acker-

mann Heinrich Friedriäos, laut Erblegitimatwns-

Attestes vom 22. Oktdber 1887 ab jutegtabo allein

beerbt worden ist, 1200 Thlr. : 3600 “14 und

900 „44 nebst 49/0 resp. «('/0 Zinsen Walden, be-

antragt. Der Inhaber dieser Urkunden wird auf-

gefordert, spätestens in dem auf MittWoch, den

23. Mai 1888, Vormittags 10 Uhr, vor dem

unterzeichneten Gericht anderaumtrn Aufgebotstermme

seine Rechte anzumelden und dle Urkunden vorzu- legen, widrigenfaÜs die KraftioSerklärung der Urkunden erfolgen wird.

Vechelde, den 28. Januar 1888.

Herzogliches Amthericht. Breikbaupt.

[54322] ' Der Weinhändler August HiÜen zu Geesiendorf bat inhalts eines vor dem Amte Butjadingen am 5. Januar 1888 abgeschlossenen Kaufvertrages seine zu Volkers, Gemeinde Blexen, belegene unter Artikel 290 der Mutterrolle der Gemeinde Blexen zu Flur 4, arzelle 262/42 und 263/42 catastrirte Besißung, gro 7 a 84 qw„_an .den Oberzollinspector Eichler Hu __ rake, Namens des oldenburgischen Staats, ver- au . Vorbesitzer dieser Immobilien waren Hinrich Reinhard Bremer und Ehefrau, geb. Wedel, und seit 1877 Hinrich Gerbard Bremer Ehefrau, Henriette Louise Caxbarine, geb. Wedel. Gestelltem Ansuchen entsprechend Werden aÜe Be- rechtigte aufgefordert, ihre hypothekarischcn Forde- rungen an Capital, Zinsen und Kosten und ihre dinglichen Ansprüche, insbesonder? auch Eigenthums-, lebnrechtliche und fideikommissar:sche Rechte, Real- lasten und Servituten bei Strafe des Verlustes des dinglichen Anspruchs in dem auf den 5. April 1888 angeseßten Angabetermine gehörig anzumelden, und zwar entweder schriftlich oder mündlich zum Protokoll des Gerichtsschrei5€r . Der Ausschlußbescbeid erfolgt am 7. April 1888. Eiswürden, den 31. Januar 1888. Großherzogliches Amthericbt Butjadingen, Abth. 1. E [ ler ho rst.

[54324] Aufgebot. Auf Antrag des Photographen Christian Schmitz zu Münster, vertrctsn durch den Justiz-Ratb Disse daselbst, werden: 1) der am 2. Januar 1822 zu Münster geborene

Friedrich (Clemens Schmitz, 2) die am 5. Juli 1827 daselbst geborene Maria

Magdalena Henriette Catharina Schmiß, Kinder der zu Münster verstorbenen Eheleute An- streicher Clemens AugustSchmi und Maria Catha- rina, geborene Wellermann, au gefordert, Ück) sväte- stens fck)riftli_ch_ oder persönlich in dem vor dem hiesigen Königlichen Amthericht, Zimmer Nr. 27, auf den am 19. November 1888,“ Vormit- tags 11 Uhr, anberaumten Auf ebotstermine zu melden, wrdrtgenfaUs dieselben ür todt erklärt Werden. Münster, 30. Januar 1888.

Königliches Amtögericht. Abtheilung 71.

[54265] Aufruf.

Am 18. August 1886 ist Frau Oberhofmeisierin Eveline, Baronin von Loän, von hier, in Dresden mit Hinterlassung eines Codicills verstorben.

Auf Antrag des für ihren Nachlaß bestellten Kurators, des Herrn RechtSanwalts Justizraths Frenckel hier, Werden die unbekannten Erben sowie die der _?)erson nacb unbekannten Vermächtniß- nehmer, ierdurcb öffentlich geladen, in dem auf Dienstag, den 14. August 1888, Vormittags 11 Uhr, an biefiger Gerichtsstelle, Zimmer 4, an- beraumten Termine zu erscheinen und zwar unter der Verwarnung, daß die Regulirung und die Aus_ant- wortung der Erbschaft beziehentlicb der Vermacbt- nisse sowie die Ertbeilung eines Erbleaitimations- atteftes an die bekannten legitimirten Erben beziehentlicb Vermächtnißnehmer, ohne Rücksicht auf diejeni en, welcbe si nicht melden, erfolgen wird.

De an, den 23. anuar 1888.

Herzoglich AnbalitisckZeT AdmtheriÖt.

eg rte .

Zur Beglaubigung: chumann, Secretair,

54310 Aufgebot. DerjRecbtsanwalt Landmann zu Jserlobn als

Yfteger des Nachlasses der EheleuteLokomotivfübrers

einricb Euteneuer zu Oestrich hat in Gemäßbeit

des Gesc es vom 28. März 1879 das Aufgebot der Nachlaßg äubiger beantragt.

Es werden daher die Gläubiger aufgefordert, ihre

Rechte an dem Nachlaß der Eheleute Heinrich Eutencuer _ _ 23. April 1888, Vormmags 10 Uhr, 591 dem unterzeichneten Amtßgerichte qnzume_lden, wr- drigenfails fie ihre Ansprucbe nur_mwwert geltend machen können, als der Nachlaß m1t Ausschluß aller seit dem Tode der Erbkaffer aufgekommeneti _ durcb Befriedigung der angemeldeten Ansprache mcht

erschövft ist.

spätestens im Aufgebotstermine, den

Nußung

Iserlohn 7. Januar 1888. _ Königliches Amtsgericht.

[44387]

AufZeb-xt. Auf den Antrag des inrrch Stablbuhk und _des Hufners Peter Eggers in Neuengamme, _als „Testa- Mentsvollstrecker des verstorbenen Altentbeilers Peter Eggers daselbst, Vertreten durch _den Rechtsanwa_lt Reppenbagen in Bergedorf, wird em Aufgebot da[)m erlassen: daß AÜe, welche an den Nachlaß des am 27. Oktober 1886 in Neuengamme verstdrbenen Altentheilers Peter Eggers Erb- oder [di)strge An- sprüche zu haben Vermeinen, oder den Bestimmungen des von dem genannten Erblasser am 3. O_kxober 1886 errichteten, am 25. Nodember 1886 publtztrten Testaments, wie auch den _den Antragstellern _als Testamentsvdllstreckern _ertbctlten Befugrziffen, ms- besondere der UmsckoreibungSHefugmß, widersprechen oncn, Hiemik aufgefordert werder), solche An- und Widersprüche spätestens in dem_9us Freitag, den 9. Marz 1888, Vormittags 10_Uhr, _

anberaumten AufgebotZtermin bei dem unterzerch_net_en AmtEgerichte anzumelden - und zwar AuSwarxtge unter .BesteÜung eines Hiefigen_ u1te_llunasbevollmach- Tigten - bei Strafe des AUS] lus1es. Bergedorf, den 7. Dezember 1887.

Das Amtherrcht.

Lamprecht, Dr.

54328] _ [ Durch Urtheil des unxerzeichneten Amthertcht vom 25. Januar 1888 ist fur Recht _erkcznnt: Das Hypothekendokument über die tm Grund- bucbe von Schapdetten Band 1. Blatt 4 Abtk). 111. Nr. 4 für den minorennen Clemens August Caypxn- berg aus dem Rezeffe vom 17. Dezember 1859 em- getragenen Abfindungxon 275 Thkr. 20 Sgr. 6 Pf. wird für kraftlos erklart. Die Kosten fallen dem. Antragsteller zur Last.

Münster, 26. Januar _1888.

Königliches Amthertcht. Abtheilung 71.

[54262] Oeffentli e Zusteüung. In Sachen der vere elichten Arbeiter Dolge,ier, Auguste, geb. Wegener, zu Landsberg a./W., vertreten durch den RethSanwalt Hembd zu Landsberg a./W., gegen ihren E emann, den Arbeiter Gustav Dolgezier, zuletzt in der CorrectionSanstalt zu Straußberg, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung, ladet die Klägerin den Beklagten zur Forxseßung der mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor dre erste Civilkammer des KöniglicHen Landgerichts zu Landsberg (:./M. auf _ den 7. April 1888, Vormütags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zu elaffenen Anwalt zu besteÜen. _ _ Zum wecke der öffentlichen Zustellung Wird diese Ladung bekannt gemacht. Landsberg a./W., den 2. Febeuar 1888. Secretair Herf_artk), _ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[54280] Ladung. _ _

In Sachen der Ehefrau Marta Puchmuller, geb.

Laudabn, in Lüneburg, Klägerin, vertreten durch_ den

RechtSanwalt ])r. Löhmann in lensburg, egen ihren

Ehemann, den_Schuhmacher

müÜer, früher in Bredstedt, jetzt unbekannten Aufent-

halts, wegen Ehescheidung, ist nach Beendigung der

Beweikaufnahme von Amtswegen abermals neuer

Termin zur Verhandlung auf

Dienstag, den 24. April 1888, Vormittags 10 Uhr,

vor der 111. Civilkammer des Königlichen Land-

gerichts u Flensburg angeseyt. _

Der eklagte wird zu diesem Termm mit der

Aufforderung geladen, einen bei dem gedachten

Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. _

Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese

Ladung bekannt gemacht.

Flensburg, den 1KFebruar 1888.

5 k) n k e , _ Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.

[54269] Landgericht Hamburg. Oeffentliche Zustellung. Die Ehefrau Caroline Elise Margaretha Liebert, geb. Beusch, zu Hamburg, vertreten durch die Rechts- anwälte Drss.I.Wolff1on, A. Wol [on und De 11, klagt gegen ihren Ehemann, den chloffer Os ar Oswald Liebert, unbekcznnten Aufenthalts, we en böslicher Vcrlassung, Mit dem Antra e: dem e- klagten (zufzuerle en, die Klä erin - InnerJZalb ge- richtsseittg zu betimmendcr rist - Unter Nachweis seines Aufenthalts und Einsendung von Reise eld bei sich zur Fortse ung des ehelichen Lebens W?W- ne men andernxa s den Beklagten für einen bös- li en Verlaffer eine_r Ebe1_rau zu erklären, und die zwischen den Parteien belebende Ehe vom Bande

Gerichtsscbreiber des Herzoglichen Nmtßgerichts.

ZSK _ktiengese11[chaft zu Stettin, aUSgeftellte Ur-

Oeconom Hermann

..., “*.-«, ---““*W“- «..-u“ -4-4-- «*,-«44.- „» Q.. ** „„a----.- .-

2954 - AltpetrithoJeldmark Bst. 1. Nr. 3 -- dem ersuhn 2700 „is nebst 411%

zu trennen, den Bcklagten auch in die Kosten des Rechtsstreits zu verurtbeilen, und ladet den Be-

rnst Cbritian Puch- -

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