das Deutsche Reich bildet, erk_lärlich ist. von waren in 55 älletz d1e Thiere oder angesteckt, als 1e m den Befiß Eigentßümets gelangxten. Auf Unterlassung Ausxü rung. der ol1zeilich
Aus rüche 1n 3
reisen, auf unterlassene
Desinfektion ein Ausbruch,- zurückgefizhrt. Troß der vor Spernnaßregeln fand denno
mäßigen Ausführung der Verbreitung der Seuche in 12 Fäklen statt. 1 le_rärztliche Beaufsichtigungen sind festgestellt e mgx Seuchenfälle in Schlachthäusern, 5 km der polizeilich angeordneten deten Thiere.
Was 5'1'e Zaßl 5er Erkrankungsfäüe betrifft, so sind deren 1778 amtl1ch angezeigt worden. Der Verlust an Rindvieh be- auf polizeiliche Anord- , _ Veranlafsung des Besißers ge- tödtet 655. D16 höchsten Erkrankungßziffern weisen auf : die
' (693) und Merfe; der bayer1sche RegierungsbezirkOberpfalz und das Braunschweig (je 172); von den verseuchten Wolmirstedt Wolfenbüttel (104), Neustadt a. d. Orla (84),d Zwickau (67
un 2c. oder andexc größere Venvaltungsbezirke, klemere Verwaltungsbezirke, 259
trug 2699 Stück, davon gefallen 42 nung getödtet 2002, auf
preußischen Regierungsbezirke Magdeburg
burg (199), Kerzogthum re1sen 2c.: Neuhaldensleben (288),
Ganzen smd 18 Bundesstaaten 9 Regierung?- 114 Kreise oder andere Gemeinden oder Gutsbezirke, 458 Gehöfte
den. Die Stückzahl des Rindviehs in
Laufe des IJKL „neu vxrseuchten Gehöften betrug 7478. e bl1eben vdÜ1g verschont die Staaten Baden,
Oldenburg. Waldeck, Schaumbura- Hamburg, Elsaß-Lothringen. ' 10000 Stügk des„be1 der Zählung am 10. Januar 1883 vorhan- denen Rmdmehs fmp im ganzen Reich 1,13 Stück an der Lungen- seuche erkrankt. D1eSchwz111kungensind indeß außerordentlich _ bewegen ftch mnerhalb der betroffenen Staaten zw1schen 18,95 (Braunschweig) und 0,08 (Württemberg), inner- , Bezirke zwischen 27,94
. mnerhalb der Kreise 2c. zw1schen 1 2,59 (Neuhaldensreben) und 0,31 (Döbeln).
Von der Seu Mecklenburg - Schwerin, Lippe, Bremen,
groß und Halb der betroffenen Regierungs- 212.- Magdeburg und 002 (Oppeln),
GefalXen und getödtet sind 10000. Von je 100 32,99, d. h.
im Reich 1,67
Thieren
burg u. s. w.) betrifft,
' arzgezejgt worden. Der Verlust an ckgefaüenem Rmdmeh bejrug dort 1669 Stü ,
durch Lungen euche.
3,55 Proz. !
10 000 Stück
48.92 gefal1en oder getödtet.
Ueber LungenseuchY-Jmpfungey sind 56 Angaben gemacht. solchz». m 18 zume1ft in dem stärkst verseuchten elegenen Kre1sen vorgenommen. Die verschiedenarti e Behanh ung des GegenstandesSeitens der Berichterstatter lä t Verglenhungen Und Schl,ußfo1gerungen über den Nußen dieser ' ' , 'ES1stdeshalb für die Zukunft die An- nahme emes e1nhe1tl1chen Musters für die Mittheilungen Über twyrden. So viel Übrigens „ her 9 Impfungen Schädi- Im Fugen, durch 311 heft1ge Jmpfreaktton erfolgt, “ und dabei
Stück Rmdmeh gefallen oder getödtet worden.
Danach wurden Gebiet
Impfung nicht zu.
die Lungenseuche-Jmpfungen angere aus den Angaben ersichtlich ist, sin
verZor eine, größere, nicht Th1eren d1e, Schwanzenden. geimpste Th1ere
näher bezei 11 Nach 34!)
Wetterbericht vom“ 9. Februar 1888, 8 U r Morgens.
ck
Stationen.
Wind. !( Wetter. 'i
Bar. auf0 Gr.
11. d.'Meexe§_1'p red.1n MlÜlm.
in “ CeMus
Temperatur 50 C, = 4 “ R.
WNW 4 bedeckt 5 wolkig 5 Schnee 2 bedeckt 757 2 bedeckt 2 bedeckt 2 wokkenlos 759 ] bedeckt
Muuaghmore Abexdeen . . Cbnstiansund Kopenhagen. Stockholm . Zaparanda .
t. Petersbrg. Moskau . . . Coerueens-
town . . . 767 „lber . . . . 757 Rebel 3
lt . . .. 756 ' wolkig -1
5 ] [1 Lamburg" . .' 756 2bedeckt --1 winemunde 4 1 4 2
q-q-a-q WSWS: PNOS“ ! |
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Halb bed. 9
753 bedeckt -1 Neufabrwaffer 753 Dunst -6 Yemel . . . 756 heiter “»15 Münster. . .
757 b d ckt 0 Karlßrube . . e e
759 Wiesbaden . 758 München . .
Z bedeck1 2 2 bedeckt 3 757 7 SYnee -2 756 5 S nee -3 753 3 bedeckt 0 755 4 Schnee 1
_751__ 2bedeckt _; 756 stillbalb bed. 3
Uebersicht der Witterung.
Das Minimum,_welches gestern über Dänemark la , ist südostwarts nach Ostdeutschland wrt- g Örttten, wäßrend eine neue Depression über der noxwegiscben Kuste erschienen ist. Bei schwacher, meist westlicher und nordwestlicher Luftströmung ist das Wetter uber Central-Europa trübe und kalter; die Yostgkxenze verläuft von Helgoland über Münster und am erg nacb dem„Bodensee hin. In Ungarn herrscht sehr strenae Kalte. Hermannstadt meldet nion- 22 Grad. Schneehöhe in Berlin 11 am.
Deutsche Seewarte.
ck Theater - Anzeigen.
* königliüjt Schauspiele.“ Freitag: Opern- haus. 37. Vorstellung. Der Waffenschmied.
angeo1dneten Sperrmaßregesn smd
4 auf Abdeckereien und Untersuchung“ aller gefähr-
getödteten '.Rindviehstücken ' fast 1/3 der 'sßmmtl1ck1en getödteten, und spez1ell von den 2002 auf polrze1liche Anordnung getödteten 226 = 11,29 Proz. seuä-enfrei befunden worden. Was noch besonders d1e Verhältnisse in dem oben aufge- führten, stärkft betroffenen Seychenbezirk (Magdeburg, Merse- .. , so smd daselbst 1206 Erkrankungs- falle, das smd mehr als 2/3 al1er im Reick) vorgekommenen,
„ , ' , das find fa sammtl1chen 1m Re1ch nachgewiesenen Verluste an Rindvieh " „In den betroffenen 25 Kreisen 2c, waren ammtl1cher Gemeinden verseucht und von je des vorhandenen Rindviehs 35,35 erkrankt und
an der Lungenseuche
Ab ese en ier- bereßts h erkrlc)1nkt des betreffenden oder mangelhaft?
unter .cn-lp xen
oder manfelhaste Frists-
eme S eziel] durch wor en: 59 und
Bekämpfung der gewährt: 517 055.44 40 ,z.
aufgefahren worden. K r e f el 11 , 9.
(.'-b wieder in Betrieb. Hamburg, 9. Februar. . R ug ia “ der
(187),
“ „_ck-"MM“
in diesen
betroffen wor-
den 1m der Theaterzettel sagt,
in dem musikalischen Thei gxaziöser und fesselnder falltger Rhythmus,
Von 16 verbunden
reichen Zahl anregender und mit Recht fand er
werden. Der K
ern gebildete nut einfachen Mitteln kungen Nuitter ziehung pikanter, schlüpfriger Scenen, u_nd .das fittlich Erlaubte. 11chke1t mit derjenigen der Moral läuft auf Shakespeare's
Stück von je sind
der Grenzen des bei
und Zetödtetem
? de /3 r Darstellung war eine
dix Leichjiakeit und bmwcg. Namentlich rmt liebl1cher Schelmerei
des Publikums Von den übrigen Amory (Morales) und Dupuis
durch die
war andauernd sehr lebhaft und besonderer Höhe. Central-Tbeat er
Ferner ete Zahl von Angaben sind In
Zu den in noch Fr. Betjy Damhofer hinzu. erkrankt.
ZFUW Oper in 3 Akten von A. Lorßing. Anfang
r.
Schauspielhaus.“ 40. Vorstellung. Tante Therese. Schausptel 1n 4 Akten Von Paul Lindau ZnUbScene geseßt vom Direktor Anno. Anfang 1 r.
Sonknabend: Opernhaus. 38. VorsteUung. Die ngküre von Richard Wagner, in 3 Akten. (?SMmund: Hr. Anton Schott, als Gast,) Anfang
r.
Schauspielhaus: 41. Vorstellung. Ein Sommer- nachtstraum von, Shakespeare, übersetzt von A. W. von Schlegel, m 3 Akten. Musik von J.Men- ?el1sL ohn-Vartholdy. Tanz von E. Graeb. Anfang
r.
Deutsches Theater. Freitag: Göß von Ver- lichingen. ““ *
Sonnabend: Die berühmte Frau.
Synntg : Die berühmte Frau.
Dte na ste Aufführung von Romeo und Julia findet am Montag, den 13. Februar, statt.
WaUner-Theater. Freitag: Zum 76. Male:
„Ein toller Einfall“. offe in 4 Akten (: dem Französischen von (Yul Laufs. Hierxué: Yuan; “TL. YYY“ "DerinsJkadokjl oder: Ein . aro 1 1 - ' inS1-Aktbvoxt OZtto 717,21)?“ must a 1scher Scherz onna en : um . .: Ein toller Ei “. - „Der Mizekado“. " nfall
Victoria-Theater. Halbe Preise. Freitag: Zum 577. Male: Die Reise um die Welt in 80 Tagen, nebst einem Vorspiel:- Die Wette „um eine Million. Großes Aus- Zattungsstuck mit BaUet von A. d'Ennery und "(ZSMZMH dfl d T D *
onnaen un o ene a: iR die Welt in 80 Taggen. ge ' : eise mn
Wathalla-Theater. Freitag: Gastspiel der Mdlle. Decroza und,der französischen Operetten- Gesellscbaft unter Lettung des Impresario Mr. Schürmann. (Zum 3 Male: „l-o “000111“ et ]- joa,!!!“- 0péra, oomiquo 611 3 autos 116 14.11. 011. Runter 61: 1111119. Beaumont. (Ujaaöla: 11110. 99135311, Eaödan: Ur. koirisr.)
- Sonnabend: Dieselbe Vorstellung.
71 „_Éinzelsäüe,
die 'er Hinficht lassen fiö) 2 , , . lk re m 2 Kre1fen,
besé;immte Zahl anderer Fäue, 7 Angahen zufolHe End 116 n e änden befunden haben, an
an 1.. An EntschädigZYgen wurden _ „ „ un enseuche auf pol1ze1ltche 'Anqrdnmzkg getödtete oder nach die er Anerwfmng ge allene demehxt' e 11 em 203 .',-4 73 „H Entschädigungßgeld. W
Verkehrs - Anstalten.
Köljn, 9. Februar. (W. T. B.) Rbem ist eröffnet und „die Schiffbrücke über den Rhein wieder
, Februar. (W. T. B.) G r k e t k) (1 Us ? 11- W e l l e der Strecke Kleve-Zevenaar ist von eute
(W. T. B.) , , Hamburg-Amerikaniscben Packetfabrt- H- UYÜMILZ 16 F b E | W ck onner ag, . e ruar: rn i ert, in Preußen zur Der deutscherden Donnerstag, 23. Februar: italienische Roman und die Donnerstag, 1. Himmlisches und Irdiscbes.
Aktien-Gesellsckmft ist. von New-York kommend, heute früh 7 Uhr auf der Elbe eingetroffen.]k.
- “"““" :Theater und Musik!
“*"-““'"“ " _
" _Dtx franzosiscbe Operettengesellscbaft, welche gcgen- _ warttg1m_WalHq1„la-Tbeater gasnrt, brachte gestern Abend ihre erst_e wnkxtche ,Nov1tat zur Aufführung; es Wurde „]:-8 0013111 61: 111 11111111“, eme b1sber in Berlin mcbt aufgeführte Overette, oder, wie eine komische Oper von mit gutem Erfolge gegeben. Der Werth des Stücks lie t ausschließlich [' derKompouist hat durch das
Melodien Verstreut, deren fröhlicher und ge-
scbnxeichelnder Einfachheit, cine erfrculicbe Wirkung auf die H außubt. In dteser Beziehung erscheint der zWeite Akt mit seiner Melodien (113 der am meisten gelungene, ' beim Publtkum den kräftigften Betfal]. Eixnge Nummern, so das oouylat 1111 0354119 und ein zw1schen Morales und Josepha , omponist Lecocq erkennung auch 111 Deutschland; Hier, wie, schon in früher bekannt gewordenen Arbettep, zetgt er neben reicher ErfindungSgabc eine Me1sterschafx orchestralsr Jnstrumentalion, etgenarttge hcrvorrust. -- Ueber das und Aldre Beaumont etwas Gutes zu sagen; ohne,Rücksicht auf den guten Geschmack D1e Handlung bat „GiÜette
aber hier ist AUes frivol, Einiges rok) uns führung mit deutschem Text überhaupt auSgescblossen wäre. fast 1n aÜen Tbetlen erfreuliche und half durch Sauberkxck dqs Spiels über manche Untiefen wurde d1e PrmzesfiyMicaela von Frl. Decroza . _ „ "und anmuibtger Lebendigkeit gespielt; [112 sab 111 den zablre1ch€n glanzenden Kostümen reizend aus und trug lhre Nummern so gescßtckt und ansprechend vor, 512 mangelhafte Oual1täx ihrer Stimme verga . sub auch, sowohl als Sanger wie als Darste er, .besttzt eme scharf point1rte Vortragsweise und gewann die Sympathie , , Vornebmbeit MitMrkenden find die Herren Schmidt (der König), , ' (Mquuitos) hervorzuheben. Frl. G1l1ette gab d1e Rolle der .Josepha“ rock)? befriediqcnd. Der B f erlwb s1ch nach den Aktfchlüffcn zu
T"cht 't H E “[ Tb s vleraYéicekFxZ
13 er“, 1111 rn mt oma (: s „ u u n“, in Weni en Ta en. D„1e Proben zu der noch titellosen Novität, die wieder vZn Magnu- stadt, (Mufik von G. Sxeffens) verfaßt ist, smd in vollem Gange. derselben beschaftigten Damen Grünfeld, Dora, ' Frl. pon Herget: und Fr . Wegner werden m1t vorgenannten Damen altermren.
x»
somie ein„e „un- f Th "“NRW eimp te iere, we e 1 . g Lungenseuche SMK'A für 2538 aus Anlaß der um 71- Uh tück entfielen omit „ „ Smlfome, das
Ma
.Ocean'-Arie, Die Schiffahrt auf dem „Tristan und Klavrerconcert Der Rheintra' ekt
Der Postdampfer
tungen :
Charles Lecocq,
erk eine Reihe
mit dem Ohre leicht fich ein- örer
wekcher aller
Duett mußten mehrmals wiederholt
erfreut fick) längst der An- denen er
welche 11nd, stets fesselnde Wir- L1Hretto, welches von
herrubrt, ist in keiner Bc- cs besteht aus einer Reihe
einige Aehn- “ve Narbonne“ und die gut, Alles gut“ hinaus; und so Weit außerhalb Erlaubten, daß eine Auf- Die
anstaltet, wird
„Ende Werden.
daß Trefflick) bewährte
, „ und alle Kreise Hr. Pomer; er
gemacht.
1" einer Darstellung.
ei all kreisen.
sich die „Höheren
ocke tritt
Ixiedriaz - Wilhelmßädtisches Theater. er1tag: _Mit neuer Ausstattung. Zum 1.Male: “HFF ertzéehn“., ZPLWM in ZSAkten mit e ** ung eme ranö ' F. Zell. Anfang 7 Uhr. 3 fischen UML von Sonnabend: „Die Dreizehn“.
Reßdenz-Theater. Freitag: Zum 49. Male: anncillon. Schauspiel in 3 Akten von A. Dumas (Sohn). Deutsch „von Paul Lindau.
Sonnabend: D1eselbe Vorstellung-
YZWY'S Theater, Dienstag. 14. Februar (Fast-
na , etesdis" „
„thä'x-Z, e jahrigesBaa Fest (masqus 1 US auf re v't . =
Bureau zu haben,ser " e Logen sMd lm Theater
dBeUe-„AUiance-Theater. Freitag: Gastspiel er
r_. Marte Geistingex mit den Mitglied'ern des r1edr1cb_- Wtkbelmstadtiscben Theaters. Zum 9. Male: Dre Sqlontlrolerin. Posse mit Gesang tn 3 Akten (4 Bädern) von En elbert Karl und E. Jacobson. , (Katharina und idei Achenbacher: Fr. Marte Getstinger.) Anfang 7 Uhr.
Sonnabend 11. folg. Tage: Die Salontirolerin.
Central-Theater. Vorletzte Woche! Freitag:
Zum 160. Male: Höhere Töchter. Posse mit Gexang m 4 Akten von Mannstädt und Schott. An ang 7,1 Uhr.
Sonnabend: Zum 161.Male: Höhere Töthter.
'Concert-Baus. Freitag: Gesellschafts- Coucert des Kapellmeisters Herrn Karl Meyder,
75 Künstler 10 [' . , . 50 Künstler. ( So "|““) Stretch Orcbester
Ctrcus Renz. Freitag: Komiker-Vorstellung unter Mitwjrkung sämmtlicher Clowns in ihren höchst kvmtschen Entrés und Intermezzos. - „Bacchus uud Gambrinus“, oder: Der Sieg des Champagners. Komische Pantomime. - Das Großarti te der Gekgemvartl Die B änomeue der „Luft - ymuasti . (Bob, Will am, Bill, Edwm und Robert.) - Auftreten einer „Wiener Damenkapelle“. - „17011 131113 Ultra“, Schulpferd, eritten von Herrn OEcar Renz. „Angst-
uadrillc“, geritten box 4 Damen und 4 Herren. - .Emir“, Mobrenfchtmmelbengst, Apportirpferd,
- Morgen (Freita veranstaltet der Klav“
Tbomü-n mit“ dem S !elvirtuose Hr. S kung des iHotxoperinsäjxgerÉ Hrnt. Eb a em e en oncer . _ enda elb '
Tln 1,1- JZUsmrÖ wFiderd Yk Pdem st wm) am So
av1ervr oe r. u o anzer, den d' " Teresa Tosti unterstützen wird, concertiren. BHiYFYWtZWÉW
unter Dr. Hans von
eine Ouverture zu „König
Donnerstag, deutschen Bühne.
W W Mannigfaltiges.
Jm RonigliÖen Kunstgewerbe-Mu eu - - Vxstibül ausgestem , s "* tft tm oberen PWtroassÉL' WLW“ fick) lm MUsLUm zu Bukarest befindet. Diese- Samétxtkckung tft em 7) B l M s von umänienan as er iner u eum7sämmtli t" dem Hofgoldscbmied cheS "ck? smd von
17. Jahrhunderts n. dtgsten Dokumente der ältesten Auffindung Wurden,die Schalen, „ , besteht, mcbt sofort als (Hold erkannt und find vie[fach be- schadtgt worden; ebenso Museuzn zu Bukarest.
d1e metsten Skücke wZeder in richtige Form acbracht. dipgs durchgebxndß d1e ursprünglichen Einlagen von Halbedelsteinen, anx vollstandtxz 1,11 altem Glcznz wiederhergesteüte Schale, Welche der Komg von Rumanten Sr.Ma1estät demKaiser am 90. Geburts- taxg zum Geschenk gemacht, hatte, findet sich ebenfaÜs im Kunstgewerbe- Museum ausgestellt. --E1_ne umfassende Ausstellung, welche der hufige Graveur-Veretn von eigenen und
, ' Im Anschluß „an Arb'cttcn aus „den ve'rsch1edenen Abtheilungen der Königlichen Museen, sonore ans Prwatbestß außgesteÜt Werden. Besonders für das Schrift-
ilbarmoniscben Orchester und unter
Hans Gie en aus Weimar in der
nnab
r. ""Im nächsten Philharmonischen Concert. Bülow's Leitung werden BeetHoTYx'Zoc-JJY: _
Vorspiel zu „Tristan und Isolde“, sowie zum “sien
eine Arie aus Bruch's Loreley, sowie das Fmale aus-
Isolde“. Der Klaviervirtuo .E ' . von Tschaikowsky _spielen. se Hr m1l Sauer wtrddas
_Diediesjährigen Vortrage für den Verein B [- Préss 1?“ Werden stets am Donnersta und "j er 1ner Reihenfolge stattfinden: g " der nack")benannten Dynnerstag, Turaemeff, Gedtcbte in Prosa. Fr. Coppée, die ZeiFungSvcrkäuferjxx
9. Februar: Fr. Willbrandt-Vaudius
aus dem Kleinleben. Harnerling, Ged1chte.
Zeit seines Verfaus.
Frau§.legfr' Samosch, der moderne“
März: Karl Emil Franzos, Nene Dich- 8. März: Karl Frenzel, Das Ausland auf der
die Nachbildung des Goldscbaßes von Geschenk Sr. Majestät des Königs Karl
Telge in „Berlin hergesteüt. Die er '-
Wabrscheinlichkeit nach einem gotHiscben sKönngchYs, Chr. angehört „bat, bildet eines der merkwür- G€schlchte deutschex Kunst. Bei seiner Kannen und sonstigen Gerätbe, aus
bei einer (Entwendung der Stücke ausd Durch die kenntnißvoÜe ArbZit Telge's W Es fehlen aller-
fremden Arbeiten ver- . ' des MuseUms eröffnek dte neueren Arbe1ten *werden auch äLtere
am 21. Februar im Lichtbofe
"
wescn wird diese altere Gruppe ein reiches Material bieten.
Der Bazar zum Besten des fatbokischen St.HedwigI- Krankenhauses, welcher heute in der Wohnung des Fürsten Anton RZdziwill, am " 3(lemzenkxsten Woblt man daruber andern Europas smd Gaben von entzückender Pracht eingegangen,
„axisex Play Nr. 3, eröffnet Wurde, ist eine der" attgkertsveranstaltungen dieses Winters. Aus allen
der Geseüschaft haben fich dem edlen Zweck dienstbar
'Ib're Majestät die Kaiserin und Königin hat den. Bazar mrt xetclyen Geschenken bedacht, ebenso Prinz Majestät d1e Königin von Sachsen. Prinzesfiynen Von Hohenzollern und Marie dwlomaUsYZn Zorps sowie den höchsten landesfürstlichen und Beamten- je Höchst "geschmackvollen Maxestaten lteßcn bere1ts am Eröffnungstage Einkäufe machen.
' Den nächsten Sonnabend-Vortrag des Wissenschaft- l1chen Centxalvereinö _bälk am 11. d. Börserxsaal (©1119). St. Wolsgangßstraße) der Univerfitäts-Dozent ])k', G. S1mmel u e ' der Enüvickelungslebre“. Centralhotel, Laden 14.
Georg und Jhxe Den Verkauf besorgten dre, Reuß, Damen aus dem
Radziwill hatte die gesammten,
rau Fürstin Anton Die Kaiserlichen
Arrangements geleitet.
IN., 8 Uhr Abends, im
1: das Thema: „D er Konflikt der Pflichten im L1cht Karten im Invalidendank Und im Bureau,
_ ___ _, ___-_ ___,_„„_-__„_._._-
„““-___“-
dreff. und porgef. von Hrn. Franz Renz. - „Der
amerikamsrhe Barbier“. Komische Pantom1me. Sonnabend: „Die lustigen Heidelberger“.
„Sonntag; 2 Vorstellungen. Um 4 Uhr Nacbk
mxttags (em Kind frei): „Komiker- Vorstellung“
m1t etnem eigens arrang. Programm. -„Harlekm
a la Edison“. -- Um 72“ Uhr Abends: „Japan“, E. Renz, Dtrektoc.
__E Familien - Nachrichten.
Verxobt: Frl. Martha Assig mit Hrn. Lebkek Fxtß Kascbner (Brieg) - Frl. Elisabeth Vogt tmt Hrn. Franz Lücke (Frankfurt a. s.).)kz-Kalk b. Köln). - Frl. Emilie Susemihl mlt,Hk".-
Harrer Eduard KoraÜus (Zanderbork-Blstvof' tem). - Frl. Gertrud Hm ner mit Hrn.Kauf" mann Hexnrick) Parey (Jena-Ncuhaldenöleben)- -- Fr[.El_sbetb Markurtk) mit Hrn. Prkdigtanxts" kaydtdqt Hermann Felker (Berlin). *- Grafm Vtctorm von Westarp mit Hrn. Wilhelm vorx Kxause (Potsdam-Beclin). - Frl. Toni A „ mtt Hrn. Second-Lieutcnant Karl von Rme' baden (Cbarlottenburg-Spandau. rqß" Margarethe Wintzingerode mit Hrn. PMW" Lteutenant Henning von Rumohr (Merseburg)-
Geboren: Ein Sohn: Hrn. Hofarzt Pk- OScar Byer ( Berlin). - ZM. 1)r. Bracht(Verl1n)- - Hrn. Konßstorial-Asse or Balan (Berlin. "“ Hrn. Ober - StabSarzt 1)r. Bobrik (König? erg)- -- Hrn. Hauptmann a. D. v. Lippa (Liegntß)- “" Hrn. Pfarrer Alexander HüneraSky (Pfarrhaus Keffxlödorf b. Löwenberg). -Hrn. Emil G h U (Netdenburg). - Eine Tochter: Hrn. H mann v. Wißmarck (Berlin). _- Hrn. AP „ Ad. Schreiber (Bramsche). - Hrn. „*Zcrhlmetster Dommes (Hannover).
Gestorben: Hr. Rentier Ch. Weyer (PreyleU) Zr. Leopold Hadra (Berlins; - Hrn. Mtlitat“
ntendant Techow Tochter harlotte (Berlin) ““ Frau Ober - Postkommiffar eil, geb. VN)? Berlin). - Frau Bertha undt, geb. VOM (Charlottenburg).
Redacteur: Ni e d e [.
Verlag der Expedition (Scholz).
Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlags" Anstalt, Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr. 327
Vier Beilagen (einschließlich Börsen-Beilage).
Berlin:
te ; MinvK ; *
Philharmonischen Okchestere§ké **
Lear“ von Ba ini " ' Fr Moran-Olden, die Primadonna des LeipziÉZr TZYYMUÜTYÜ
* verwendet seien.
zum
„KH 35.
_-
Yichtamtliche5.
Berlin, 9. Februar. In der
Preußen. , des Re1chstages führte bei
(ZZ.) Sißung dritter , Berathung des Aenderungen der
Meßmer auß: . '
keiten gegen em, emzelnes und verratbe 61116 . Eigenthümlichkeüen des Bäckexgchrbes. gehende Entrüstung der Bethejlxgten 0913811 “den
Gewerbeordnung, der
U 11136 nach Prozenten zu bestimmen, “Hens Chemiker sehr schwer, mögliä). Und wer ser Mehl nicht selbst, ' Zwischenhändler auc:- dr1tter, aber Hr. Lohren das Publikum vor Fäl er die Beimischun Strafe steüen. werde doch
(14 fei aÜerdingS Mann oder Kupfervitriol das;; Ausbachc11 zu erleichtern. Der Antrag scheide auch nicht zwischn wiffeUtlichex und lässiger Täuschung. H1“. Lohren hätte ck11 dahin foxmuliren müssen, daß daS MehlS, der Traanort von die Arbeit des Bäckers selbst würden. Ein solcher Antrag wäre, dem vorliegend9n zehnmal vorzuzis en. außgebacksn sem. (Hew1ß, _ könne 9111 Gebäck mißlingsn und klamm ble1ben. trolirenden Polizeibeamten urtheilen, und deHhalb und Kupfervitriol greifen, vermeiden. getrieben. Daß den Getrerepreisen richtende Hr. Lohren selbst nicht; eine selbst gar keinen Zweck. Wer s21911 denn ' dic». das Brot behufs der Kontrole zerschnUden dürften? H1“. Lohren dafür
Bäckern eine s1ch
Taxe vorgeschrieben werde,
Konjrole tragen? ' des Publikums in Folge eines Pre1aZaufschlach. zerschnittene Brote zufällig ' danach daS ganze Gebäck bLurthUlt Brote zerschnitten werden Txürfcn? ' Gebäck mwerkäuflick). Dieser Antrag werde mele Existenzen ruiniren. Bei öfterer Bestrafung fällig klammes hylte Geldstrafen könne daß d1eser rigorose, Antrag Gesetz, „ „ „ Deutschland einfach d1e Klappe zu, bis 29 bese1t1gt se1. wirklich, wie man behaupte, d1e Bäcker 2111611 hätten, so könnte man sich nur freuen, Mittelstand sei die beste Stüße des Staats. Fabrikanten, Händler, das Handwerk. Nur 111 Antrag diskutabel. Das AnschlaZen z. B. schon 1th weit verbreitet. E
Geschäft nicht tragen.
einigen Orten bereits eingeführt. mßßten aber zulässig sein. Wegen, wie es auch beim 1,1th1, yb1tvohl, Tchn? o m mö € ei. Schädli en 9 eme Kommis 1011 von 14 oder 21
Abg. Duvigneau: Mit der Konsumenten zu schützen, sei seine mcht mit verschiedenen Einzelheiten.
Fleisch Üblich Um das NüßlickW des Antra? kitgliedern.
dex Abg- Meßner für die Freiheit des Backgewerbes eitx exretey sex, obwohl er sonst gegen die allgemein? GewerbexxU e1t se1.- Emchlne Bestimmungen des Antrages se1en unaus uhrbar, so
01) reines Mehl, oder welche Beimischungen semer Rede
enom- erner eenge
erkehr brächten. Das unaufgeford'erte Vor- abe 111
ufforderung be- nicht die geeigneten Per- , _cht. Hr. Lohren meine, die armen Leute wüßten garnicht,1v1ev1el Brot . A11dexen; . WÜßken sie ganz genau. Gerade die armen Leute wendeten stck) dgbm, Die arbeitenden Klassen hatten die unter der Kontryle _ Und diese Bäckere1en , Außer dem Gewicht des Brotes komme auch der Wohlgeschmack in Betracht. Der Sicherheit über das zu sei ein verdienstliIcZes Werk, 1111?) pes- Abg. Kulemann
aßregel m r1cht1ger d
/.
AntrageN/habe' eßne 11 Tage gefördert, d1ee1ne es nothwendig machten.
die Deklaration, , , Der Abg. Lohren habe 111 d1e Mehlhändler und die Müller 1119-11 „ dies aber nicht in dem Antrczge gxtro Y mcht berücksichti t, daß die Hausrcer eme _ackwaare in den w1egez1 sei nicht nöthig. . Pet1t1on n11r das Vormegen in Folge emer Mtkagt. Emfache Polizeiorgane seien ' , sonen, um zu entscheiden, ob einBrot gesundset oder 111
große
Die „Germania“
fie bei dem Einen weniger bekämen, als beidem wo es das grö te Brot gebe. auch schon Kon umbäckereien be kündet, Yer emgetragenen Genossen tänden. lieferten gutes und gesundes Brot.
großen Menge, von Konsumemen eine geben, 'was fie kauften, „ balh b1ete seine Parte1 die Hand, dtese We1se durchzuführen. „
, Abg. Brömel: Die Diskusston des Rezhe von Abänderungsvorsckzlägen Wetters Erörterung des Gegenftan
Wenn man sich in den leßten ahren vielfach mit der des Brotverkauxs beschäfti t ha 6, so sei es nicht zum wemgsten
darauf zurückzu ühren, da man überhaupt in der gebung an. einer Vertheuerung des es b,?stehe ein inniger Zusammenhang GekrekdeJÜgeseßgebung und der Frage uber pre1s, er Antrag Lohren würde m _
dWU führen, daß das Korn von dem ZeUxxunkt [1121 in den Mund des Konsumenten
Kontrole gesteUt werde.
den
., 4.- „- «4.- - „,“-ck““, ck“*.“ -4--„„ -.."-«4-
estrigen ortgeseßter Geseßentwurfs, betreffend
Der Antrag sei," abgesehen von den Ungerechtig- G§werbe, praktisch undurchführbar voüstänwge Unkenntniß der Praxis und Er beYeife die tief- , ntrag, denn die einzelnen Vestandthecke des Mehls und „die verschiedenen ' sei schon im Teig für
1m gebacken-zn Brot aber ganz 1111- denn der Fälscher? Der Bäcker mahle sein sondernkaufe es von der Mühle odsr vom vierter Hand; der Antrag mucho. die Bäcker aÜein für Fälschun en verantwortlich. Wolle Fchungen schüßen, so müsse
frs1nder Vestandt?e1le zum Mehl unter (hon strafbar, aber es
beigemischt, unter-
!a r- minds tens Mahlen der Mühle zum Bäcker und unter Polizeiaufficht gcstsüt so exorbitant er auch sei, Das Brot soÜe ut aber sel st dem tüchtigsten Vä er Die kon- könnten nur na dem Aeußsren würden die Bäcker 110 mehr zu Alaun _um daS KlammssiU des Gebäcks zu ES würde 11110 der Teufsl durch Beelzebcßtb 11a
gewählte Taxe habe aber die geeigneten Personen,
eins neue Kategorie von Civilversorgungs- berechtigten schaffen? Wer soüe die ungeheuren Kosien der Die Bäckßr etwa? Das geschehe auf Kostexx Wenn zum klamm hefunden würden, oder soÜten Dann sei
für Brot leide der Ruf des Bäckers, und wieder- Werde
n anz ASenn höheren Verdienst denn ein gut situirter Kaufleyte, alTe wokle man leben lassen, nur, mcht einigen Beziehungen se1 der des Vrotpreises sei enso sei der Verkau nach
GewichtSeinheiten aus der eigcnen Initiative 'der Bü er an Gewisse GewwhtWfferenzen
so machten die Bäcker 1
(H»:gen das unaufgeforderte sei, sträube er stel) Kinder einkaufen, diese Art von Kontrole SZ vom 11 trennen, beantraY er die Ueberweiung an Tendenz des Antrages, die
arte1 einvertanden, aber _ ' P Es freuse ihn, daß fü ren. Die Erfahrungen m11 dem Wem, Schmalz,
't «11...»
Brotes arbeite ; zwischen
äu er er Konsequen ß | der Ernte az inem unter staatliche Es sei das eine Art Geseßgebung,
Erste Beilage
Berlin, Donnerstag, den 9. Februar
welche es auf fich nehme„ in jedenx Fall*kli'1ger zu sein als alle Anderen. Käme es 111 hem emen all darauf an, den Kornproduzenten mit den Zöüen zu he fen, so solle mit der Einführung des BefähigngSUachweüeZ den Bäckern und endlich den Konsumenten durch emen angemessenen Brotpreis geholfen werden. Die Bestimmungen der Gewxrbeordnung be- schränkten sich selbst da, wo sw 111 Kraft geseßt worden seien, wie 111 einem großen Theile von Süd- und Mitteldeuts [and, darauf, derz Bäckern vorzuschreiben, Preis und Gewi 1 des Brote?» M 811161: leicht wahrnehmbaren Stelle anzuschlagen. Diese Best1mmu11g habe in der Maxi?- so gut wie gar keine Folgen gehabt. Senens der Bäcker würden nominelle Taxen anßeschlagen, während der wirkliche Verkauf des Brotes zu erbe lick) billigerem Preise sick) vollzishe. In Nordhausen habe sich derselbe Vorgang wiederholt. Der Antrag Lohren und die sich daran knüpfenden weitc-„ren Vor- schläge berücksichtigten nicht, daß mannigfache Moments bei der Gestaltung des Brotpreises mitwirkten. Die Forderung, Brot nur in bestimmten Gewichthrößen auszubacken,_g€k)e weit Über das hinaus, was irgend eine Bestimmung unyerer Maß: und Gewichtcsordnung enthalte, denn diese schreibe nirgends vor, daß gerade nach diesem Maß Oder Gewicht verkauft werden müffe. Man wolle damit für daes Bäckergewerbe eine obligatoxische Art des Verkaufs vorschrsiben, wie für kein anderes Gewsrbe. Der Antrag soÜte eigentlich die Ueber- schrift haben: (Hsseß, betre end die polizeilube Ueberwachung des Bäckereigswerbes. A e Vorschläge, die darauf hin- aus in en, daß daS Brot nur nach Gewicht verkauft werkzen dür e, ?ührten ein Quantum nußlosex Arbeit und dadurch eme Vertheuerung des Brotes herbex. Der “Abg. Lobren Yve sick) für seinen Antrag auf 516 WWW des heutschen äckerbundes „Germania“ bezogen. Diese Petition 5111? aber AblehnZnZg a
Abg.
UM
des
in erster Linie um 7323 Antrage-Z Lohren und
mache nur für den Fall, durchaus etwas thun wolle, ejnen anderen Vorschlag. Wenn die (Hefe gebung etwas Thömchtes machen wolle, so se1 ss besser, en Vorschlag des Väckerbundes anzmxehmen, als den Vorschlag des Abg. Lohren. Nicht allem der deutsch€ Bäckerbund „Germania“, sondern auch 20 Innungs- verbände, welcbe ganz Deutschland umfaßten, wendeten sich gegen den Antrag Lohren. Die gxoße Exn- wickelung der MÜÜLL= und Bäcker-J11dustr1e Scheme Hrn. Lohren nicht bekannt zu sein., Mehx von solcher Feinheit und solchem Wohlgeschmach 13116 es 1631 hergestellt werde, sei vor 30 Jahren s hgnden gemessen, und demgemäß habe sich an uns die Qual1tät de?- Brote_s verbessert. Die freis Konkurrenz habe in der Mühlemndustrxe wie auch in dem Bäckereigewerbe sehr vie[Gutes germrkt. D1e Ausführungen des Abg. Lohren über die Willkürhexrsthast der Bäcker und die Ausbeutung des Publikums durch ste heruhten nicht auf Wahrheit. Eine Reihe von Bäckern hätten 15111 1Jre Bücher vorgelegt, aus denen umgekehrt hervor ehe, paß 1 re Klagen sehr berechtigt seien; ihre Ueberschü e se1en sehr mäßig. Im Berliner Nathhaufe ste 6 unter qnderetz quch folgender Spruch: „Bäcker, back' ri tig, ti'zchng Mchnß“. Dieses Ziel erstrebe auch seine Partei. SW g aube a er nicht, daß man auf dem Wege des Antrags Lohren dazu kommen könns. ' Vize-Präsidenx 131: Buhl: Der'Abg. Bxömel habe 111- direkt den Antrag des Abg. Lohren emen t ör1'chten,Vorschlag genannt. Er könne diese Bemerkung au 111 d1eser Form nicht für parlamentarisch zulässtg erklärey. * Abg. Dr. Frege: Die biSHer z. B. m Sachsen „erlassenen Volizeiverordnungen hätten dsm Uebelstand, 511€; ke111 rechtes Verhältniß zwis en dem Brot: und dem Getre1depre1se bestehe, abge olsen. Ni t die Gewexbeordnung, sondern ,d1e Saum- seltg eit der Magistrate in 1hrer Anwendunß se1 Schuld an den gegenwärtigen Verhältmffen. „Er 1319111 €, deshalb, daß man das Ziel des Abg. Loyrcn m1t der yeuügen Gewexbß- ordnung erreichen könne. Die Kontrole Senens der Pol1ze1- beLörden werde zu einer Vertheuerung des Brotes mcht
aus- den wolle
Wolle
solle alle das kleine JU-
Vqr-
der Butter
ließen die Antra steller an die verbünkzeten Regierungen die Bitte richten, auxz Grund des Nahxu11gc3m1ttelß9se es Pru qngSZ stationk-Jnstanzen zu schaffey, m1x welchen 16 okalau szchts- behörden in nächster Nähe eme w1rksame Koytrole auszu 11131611 111 der Lage seien. Dann werd? d1e Befürchtung, daß d1e Kontrole vertheure, sich nich? «füllen., Er bttte deshalb den Abg. Lohren, in der Komm1ss1on dahm zu streben, daß der Antrag weniger als Abänderungsantrag zur Gewerbeordnun?, vielmehr als Verschärfung des NgkLrungSWZtelges'e es an = gefaßt werden möge. Ebensy se1 arauf hmzuwn' en, daß wis enhandeldGetrF-„Jle Find Brot zu sehr vertheure.
Die isku sion wur 8 ge o e„n.
Abg. Kräcker konstatirte, „daß 1hm durch pen Schl„uß der Diskussion das Wort abgeschn1txen_woxden se1;, ex hatte er- wartet, daß die Mehrheitßparte1en"1n emer so w1cht1gen Frage den Redner weni stens würden zu Worte kynxmen lassen. '
Der Antrag jHohren wurde 6111er Komm1ss1on von 14 M11- gliedern überwiesen. , , ,
trat das Haus m d1e zwe1te Berathung der Rmtelen und Munckel wegen „Entschädßgung chuldig erlittene Strafe em, wozu em um- fassender Abänderungßantrag des Abg. quemann vorlag.
stellte den Antrag, d1e Anträge Munckel
Yftellten Antrag einer Kom- orberat ung zu überwe1sen. eil neu und noch Prüfung be-
ihrer , mcht der
das
Anträge fü r 11 ns
und Nintelen und seiqen azu mission von 14 Mitgl1edern zux Es handle sich um Fragen, dte zum nicht berührt seien und deshalb emer genauen dürften. , ' Abg. Träger bekämpfte d1es_en Antrag. Er finde m dexn Antrag auch nicht einen einz1gen neyen Gedank'en. D1e Sache sei spruchreif und kk))arre der endl1Yen Entsche1dung.
Frage
Geseß- , Nachdem auch der A g. Rmtelen fi gegen den Yanag der Kulemann erklärt, wurde derselbe verwor en und nach e1n1gen Brot- Bemerkungen des Abg. Klemm, djs we etz der großen Unruhe des Hauses auf der Journal1sten- nbüne unvernandlich blieben, die Berta ung bejchloffen. „ .
Abg. Graf tolberg bat den anstdenten, den Antrag Ampach wegen Aufhebung des IdenntätSnachweises für tran-
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der Reichkztag 111 der SWS
Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
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der nach der Reihenfolge der übrigen An- träge erst in 3-4 Wochen zur Berathung kommen würde, schon in den nächsten Tagen auf d1e Tageßyrdnung zu seßen. Wie man auch zu dem Antrags “stehe, es se1 whnschenswerth, eine baldige Entscheidung in dieser Frage„herbe1zuführen. Abg. Dr. Windthorst widersprach d1esem Antrags und bat den Präsidenten, nach Maßgabe der Geschäftsordnung zu
verfahren. „_ Abg. Rickert befürwortete den Antrag Stolberg. Mog? man Freund oder ;eind des Antrages Ampach fem: es 1er endlich Zeit, diese eeschlange aus dex W211 zu schaffen. Der Antrag würde ohnehin nicht viel Zett beansprzxchen, da euxe der Schwierigkett der Mateme
Kommissionöberathung wegen unum änglich sei. , bg. von Venmgsen: Ueber d1e Sache. selhst behalte, er sich sein Urtheil vor. Eine Entscheidung m d1eser Sesston halte er aber auch für nothwendig. . Der Präfident erklärte hierauf, daß er den Antrag Ampach für eine Tagesordnung in der nächsten Woche vorschlagen wolle. Um 43/4 Uhr vertagte sich das Haus auf Donnerstag 1 Uhr.
- In der gestrigen (14.) Sißung des Hauses der Abgeordneten erklärte bei Fortsetzung der Verathung über den Antrag von Benda und Genossen, betreffend d1e Abände- rung des Art. 73 der Verfassungßurkunde, der Abg. von BMW, daß seine nationalliberalen Parteifreunde die Bedey- tung der vorlie endsn (Frage nicht verkennten, aber _der Mexx- nung seisn, da eine ntlastung der Wählerschaft mcht aÜem im Interesse ihrer selbst, sondern auch_ 1m Jytereffe des parlamentarischen und Staatskebcns l1ege; d1eselben seien der Meinung, daß der Weg, der jeßt betreten werde, wohl geeignet sei, das Uebermaß der Verheßuugen bei den
Wa [en auf ein eringeres Maß einzuschränken. Als ent- schei enden Grund
ür den vorliegenden Antrag verweise er auf die bezüglichen Verhandlungen des Reichstages. Nachdem die freisinnige Partei den von 1hr eingebrachten D1ätenantrag damit motivirt habe, daß derselbe ein nothwendiges Korrelat der fünfjährigen Legißlaturperioden sei, so folga daraus _um- gekebrt, daß die fünfjährigen Perioden als nothwend1ges Korrelat der Diäten betrachtet werden müßten.
Der Abg. Dr. Lieber bekämpfte grundsäßlich den Antrag, der 1118 Rechte der Wähler schmälere, und betonteinsbesondere, daß die Gewählten des Volks die Pflicht Übernommen hätten, die Rechte 1163 Volker:, wie sie die Verfassung garantire, un- verkürzt zu bewahren. Unbequemlickykeithründe dürfe nxan ge enüber den verfaffun Hmäßigen Rechten des, Volks mcht geFtend machen; die Wii ler selbst aber, hätten s1ch weaetx 5er Unbequemlichkeit des Wählens noch nicht m1t einer einzigeyY-Lennon an dieses Haus gewandt. Er sei auch weit davon entfernt, d1e8 ahlen für ein Uebel zu halten, er hakte imGegentheil pie häufige Wieder- kehr derselben für die Entwickelung hes kont1tut1onellen Lehens von hoher Bedeutung. Der wefentl1chste rund, gegen d1esen Antrag zu stimmen, sei für seine Parteifreunde aber der, daß sie dieses nach dem Zeugnis; un eres“ berühmtesten Staats- mannes schlechteste a[[er Wahlsysteme mcht noch durch d1e Ver- längerung der Wahlperioden verschlechtern wollten. Das) einzige Korrektiv diesem el_endesten Wahlsystem Jegenüber se1 die dreijährige Wahl. Dte Wahlperhetzyng wer'e nach fünf Jahren noch schlimmer und exploswer sem, als 1? t nach,dre1 Jahren; die Wahlvorbereitungen würden dann vie intenswer, der Kampf viel mehr, ein solcher auf Tod und Leben sein, 1113 bei drei Jahren. In der LandraTYSkammer habe Graf er- burg:Stirum gewarnt, dem Vol e ein Recht zu „nehmen, welches im von der Krone verliehen sei_. Ehe d1e Krone nicht dur ihr verantwortliches Organ xen d1e_se_m Rechte rühre sollte eine wahrhaft konservative Parte1 111101616111 Rechte auxö nicht rühren. Die Kartellparteien wolken eme Ruthe für dre MinoritätSpartei binden; er hoffe, das Volk werde, aus den Zeutigen Verhandlun en den Muth schöpfetz, ezn Haus
ierher zu schicken, we ches den Antragstellern nzcht [165 set..
Der Abg. Cremer (Teltoag) entgegnete, d1e Wahlmüd1 - keit sei, wenn sie auch nicht 5161: zum Ausdruxk komme, do im Volke vorhanden; das wisY Jeder, der_1m Volke lebe. Mit seinen Wählern solle der bgeordnete mcht nur bei den Wahlen, in der MandatSnoth, zusammen kommen, sonyern auch in der Zeit zwischen den Wahlen solle er.!1ch um semxn Wa [kreis kümmern. Formell se1 'das Aufld uz1gSrecht em Re 1 der Krone, aber das Volk habe auch em Interesse daran. Das beweise die Entrüstung wegen des dritten Direktors. Das beweise auch d1e Auflösung von 1887, wo die Entscheidung m_)m Volke a11§ge außen 'se1. Die Freisinnigen sollterx _s1ck) nur ' für d1e ün ]ähmgxn Perioden ent cheiden, dam1t der Verkrümelungßprozeß, der "ck an ihnen vo ziehe, etwas verlangzamt werde. Der Fortschrttt
abe das politische Leben im „Vol 6 wachgerufen„ aber sondem
?ta nire er. Wer die Schu zölle ür d1ß ?nduftne mitgemacht
der dürfe nicht von ntere enpol1ti_ sprechen bei 'edem
Zoll, denn die Landwirthschast verdiene denéelben Industrie; die Landwirths
. aft ei nicht.blos dazu da, billiges Brot zu ltefern, sondern ie so e auch 1hren Mann ernähren. Die Beamten, die Landräthe müßten fich an der WaLlagitath bethei'ligen, um das Volk aufzuklären über die A sichten der Reg1exung; das sei ihre Pft1ét.' Er bitte, den Antra ohne komm1ffar1sche Berathung 11 er ed1gen.
Der Abg. ickert erklärte, er wßrde dem bg. Cremer nicht geantwortet haben, nur die Zust1mmung aus
fitirendes Getreide,
ha e, agrarischen „ Schuß wie d1e
den Reihen der Nationalliberalen habe ihn dazu veranlaßt. Wen habe die Schwere der Auflösung 1878 getroffen? Die National- liberalen seien an die Wand gedrückt „worden. Wer solche Er ahrungen gemacht habe, thäte gut keme S adenfreude zu äu ern. Wahlmüd1gkeit olle vorhanßen se111. , allerdin ; Tür die Gendarmen un Landräthe. Em endarm ha e reilich einmal Lesagt: Wenn _doch die verdammten Landtags-
mem Gaul älts nicht mehr Das deutsche olk sone in ezu auf eine Yolitische Vet ätigung eine so geringe“ stungsf : eit haben? as glaube er ni t. Es geschehe hier, _ e auch [onst öfter; man sage, , es 1 notorisch, wenn man keine Bewe se habe. Die, fünfjähngen Legislaturperioden sollten" ein Korrelat für die D1äten sem. Das sei ebenso, als wenn man
wahlen
vorbe wären aus. B