1888 / 44 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 18 Feb 1888 18:00:01 GMT) scan diff

n Vorsicht vo kerung zu ver äußerten Wunsch anbetreffe teuer in keinem Verhältm

wierigkeiten, die mit der Er- Der Abg. Ruppert kommunalen K Minister er- ie solche Steuer; der ßer dem Zoüvereins-

gehen um ten. Was

n Chi auen “un ung der Steuer verbunden seien.

ck. fich für die Einführung einer "teuer auf Wein «. _ ___ ar rm nz p 'r eu elben ßänden aber au vertrag auch die Verträge mit dem Auslande entgegen.

Württemberg. Stuttgart, 17. Febrtrar. (St.:A. f. W.) Ein Telegramm “aus Florenz vom gestrigen Tage, R ck Uhr, meldet über das Befinden des_Kon1gs: en günstiger, Kräfte etwas hoben; Professor von Liebermeiter berufen, kommt morgen.“ 11 weitereß Telegramm von Abends 6 Uhr lautet: „Tages: verlaufrubiger, Kräfte erhalten sich.“ Kammer nahm gestern den Antrag en und Genossen: „111 An- hmen des'Landes aus der

Verathung in einer Kom i _ _ Er beantrage die Einsehung einer Kommisfioxr

erklärie sich für“ einen entschiedenen Aus dreißigjähri er P emvärtigen nes Bedürfniß vqr,

der jeden alls derartig für den Rxchtözuftand

die Uebelsiände, welche hervor- daß deshalb sofdrt das )tSanwaltschaft uud Notariat von Alle rheinischen Faktoren, l-Landtag, die über diese hätten fich für die Erhaltung des

Pftugsiädt bemerkte, daß die em von der StaatSregierung vorgeschla-

ffung _auch ermögl1 en absterbenden r ei- Die Landgerichte

" mie einge!)

_ Der Finanz- wtderte: er sei

W" Bies Einfühan de

Gegner des Geseß könne er die Vorzüglicbkeit der ge Gs liege kein allg_et_n bewährten Einrichtungen zu beseitigen. mis on werde die Vorlage ablehnen o ffern, daß daraus keine Gefahr

. er Abg. Bachem _meinte,

getreten seien, _seien mcht nze Verhältniß von Rec] rund aus verändert werden müßte. die Gerichte sowohl wie _der age gehört worden seien, tariats aUSg

Der Unter- Mißftände nur auf d

eits RechtSanwälten die Niederla kleinerer Amtherrchte

entwurfs. beßätigen.

cheinungen heute Mor

des „Abg. Frhrn. von Ellrichshaus betracht der namhaften Mehreinna Rei skaffe, welche fich aus der erge en und im berücksichtigt sind, sowie mit

Provinzia ucker- und Branntweinsteuer at für 1887/89 noch nicht ücksicht darauf, daß der Betreff des Landes an den Matrikularbeiträgen in der Etatprriode 1887/89 erheblich niedriger sich berechnet, als im Hau tftnanz- Etat angenommenis ,“ eine Steuerherabseßung zu bewi igen,_ troß des Widerspruchs, welchen die Minister der Finanzen,des Innern und des Kultus da egen erhoben, an. Die Annahme erfolgte mit 49 gegen 34

Karlsruhe, *ruher Ztg.“ berichtet: erzog und die G

n ekretär Nebe- Hauptfinan

zwecke einers an dem Siße andererfetts dem nischen Notariat zu der Rheinlande, nur mr für den Vorschlag _der' Re der Kommission gelingen anderen Weg Ziel erreichen _ Der Abg. Trim Gefichtépunkt der augenblicklichen Zw allein maßgebend fein stitut des Notariats, freue, zu beseitigen. Der Unter-St

Hülfe zu _ kommen. _ t einer einzigen AuSnahme, hätten sich

ierung au Die „Karl?-

F re Königlichsn Hoheiten der Groß- _ her ogin sind gestern Abend in _uzern eingetroffen, konnten a er die Reise nicht fortseßen, da die Gotthardbahn bei Wasen sturzes gesperrt war; Höchstdieselben haben im Schweizer!) Luzern Absteigequartier genommen und übernachteten dase bft. Heute Morgen traf die Nachricht ein, daß die Bemaßung der Baht) durch abermalige Lawinenstürze gestört sei. sichtlich wird die Weiterreise der Höchsten Herrschaften nicht vor heute Abend stattfinden; bei dem anhaltenden Schneefakl

_ (W. T. V.) Die Zweite Kammer nehmigte heute den Staatshaushalts-Etat für 1888/89. n AuSgabe auf 96 228 505 und in Ein:

WW WQ;- .-

taatSregierung einen auf dem sie das von ihr erstrebte önne, so würde sie ihn dankbar betreten.

born wandte sich gegen die Vorlage. T_Oer eckmäßigkeit dürfe nicht le, das In-

u zeigen, in Folge eines Lawinen-

, wenn es sich darum hande _ das sich der Sympathie aller Kreise er-

aatssekretär Nebe'-Pflugstädt erklärt?, das

Notariat werde durch den Gefeßentwurf in keiner Weise an- aftet; durch denselben solle nur “MHZ?

echtsanwälten auf ihren Wunsch das Der Abg. Simon von Zastrow hob heryor,

Interesse des rechtsuchenden Publikums liege,

us, daß die Kommission zur Annahme_

ist dies aber ungewiß.“

licht werden, einzelnen _ 17. Februar.

otariat zu übertra en,

erselbe bezi ert sich pra die Hoffnung a nahme auf 9 54587 erse ben gelangen werde.

Der Abg. von Eynern gab zu, Rheinlande eme pqpuläre Einrichtung sei; aber er könne an- dererseits nicht ein1ehen, warum man sich ge iSanwaltschaft und Notariat 0 sehr deren Landestheilen sich doch bewährt habe. Vom nationalen Standpunkt erkläre er sich für dis. einheitliche Regelung dieser Verhältniss.

Der Abg. Biesenbach äußerte, stehenden Ordmm dürfte nur eintreten, wenn der Nachweis der "absoluten Not wendigkeit geführx séi. Unter-Staatssekretärs habe i

daß das Notariat im en die Vereini- * Oesterreich-ngam. Jm Unterhause wurde das Landesvert Budget unverändert votirt. Der Minister Fr vary hielt eine län ere Rede, in der er die oppositionellen _ _ irkfamfte widerlegte und konstatirte, daß sämmtliche Völker der Monarchie mit Vertrauen und Stolz _ weil fie überzeugt smd , selbe-wxrde die Interessen der MoMrchie bei jeder Gelegen- e1t mit Aufbpferung ihrer selbst und erfolgreich beschützen. ebhafter Beifakl.) _ Mmister-Präfident von TiSza unter- Finanz-Mmister das Fin an z g e s e H , welches auf Grund der Beschlüffe des Hauses die ordentlichen Außgaben mit 321 055 687 Fl., mit 2767 426 Fl., und die

Pest, 16. Februar. (Prag.Ztg.)

eidigungs-

ung von Neck) F _ r. von 61er-

ie in den an

Einwürfe auf das eine Aenderung der be- auf die Armee blicken , Die Erklärung des 11 einigermaßen beruhigt, denn danach folie nur im Bedür nißfall eine Verbindung von Notariat und Rechtsanwaltschaft eintreten.

Bei Schluß des Blattes ergriff der Justiz-Minister, Dr. Friedberg, das Wort.

_ Nach einem Bescheide des Reichs-Versicherungs- amts vom 12. Januar 1888 (Nr. 471) behält die Ver- anla ung der Betriebs der Berungenoffenschaft in die. Klassen s für die ganze Dauer einer Tarifperiode eruchgenoffenschaft ist,

breitete hierauf als

_ _ die UebergangßauSgaben die Investitionen mit 13 817 679 Fl. außerordentlichen gemeinsamen AUSgaben mit 7950055 Fl., zusammen daher mit 345090 847 Fl., und die Einnahmen mit 332 647 731 Fl. feststelXt. Das Defizit beträgt sonack) 12443 116 Fl. und“ wird im Wege einer Kredit- Das Fmanzgeseß wurde dem

efahrentar Gültigkeit. im Einverständnis; mit ne mer eventuell auf erhobene Beschwerde zulässigen Nichtig- ste ung der irrigen Einschätzung einecs einzelnen Betriebes, wie bereits in dem Bescheide 442 auedeführt worden ist, nur bei BetriebSveränderungen (vergl. §

abgesehen von

betheiligten Operation zu bedECkM sem.

Finanz-Ausschuß zugewiesen.

Großbritannien und Irland. London, 17. Februar. _ _ In der heutigen Sitzung des Unterhauses erklarte bezüglich der angeblich von dem Vize-Admiral Hewett m Genua gehaltenen Rede der erste Lord der _ _ _ Hamilton: daß _die Offiziere einer Nation, wenn sie zu Ehren der Offiziere einer anderen Nation eine Festlichkeit abhielten, beiderseitigen

(W. T. B.) _ . 38 des Unfallversiche: §. 37 dss Normalstatuts), welche für die chäßung von Bedeutung sind, berechtigt Tarifperiode eine erneute Veranlagung der betreffenden Einzel- _ _ _ Darüber, welche Veränderungen in den BetmebSverhältmffen hier in Betracht kommen, ent- scheidet der Gefahrentarif.

_ Drirch Aüxrhöchste Ordre vom 1. Februar d. I. ist der Stadtgemeinde S reg en auf Grund des Geseßes vom 11. Juni 1874 behufs Ausführung der von ihr projektirten Quell: wafferlertung, welche aus dem Quellengebiet des Obernauer: und des Netphe-Vaches und erforderlichen Falles auch noch aus dem des Nauholzer Baches gespeist werden soll, das Enteignungsrecht verliehen worden.

_ Nach einem Spezial:Erlaß des Ministers des vom 6. _v. W., ist nach Einführung des Geseßes uständrgkert der Verwaltun s-_ und VerwaltungSgeri ts- " _ m der Provinz Westfa en das Recht der Best_at_1gung der Polizeibeamten sämmt- _ mithin auch der Städte mit weniger als 10000 Einwohnern, auf den Re ierungs-Präsidenten, als die nach §. 7 1. «. _berufene erstintanzliche staatliche Aufsichts- behörde iiber die Verwaltung der städtischen Gemeinde- _Was die Ernennung bezw. ei eamten in Land emeinden und Amts- o findet der §. 2

Sgeseßes und

, innerhalb einer ADMÜWUKÜ-

betriebe eintreten zu lassen. _ _ ausspracben, Streitkräfte _in einem Kriege vereint sehen den dem V1ze:_Admiral Hewett zugeschriebenen Worten sei, wenn Hewett dieselben gebraucht habe _ was er noch be: eme freundliche und schickliche Ge- zum Ausdruck gebracht. B' olgenden Adreßdebatte erklärte der General-Sekretär für _ den Angriffen und dem er Seitens der ParnelXiten ausgeseßt sei, _ ustände in Irland seien besser, Dank der tre_ue_n Pfl1chter übung der Richter, der Magistrate zmd der Polizei unter den schwierigsten Verhältnissen, wofür rhnßn _die Achtung und Bewunderung alier Freunde der Freiheit und Ordnung sicher sei. Februar, früh.

Irland, Balfour: er das höchste Lob. Die

hörden vom 1. August 188

_ _ (W. T. B.) Im weiteren Ver-

lauf der gestrigen Sißung des Unierhauses wurde das von

arnell beantragte Amendement zu der Adresse, welches

sich aber die Verwaliung Irlands tadelnd ausspricht, Mit 317 gegen 219 Stimmen abgelehnt.

Nach amtlicher Mittheilung “soll Lord Dufferin im

August d.?J. an Stelle Lumley's zum Botschafter in Rom ernannt_ werden. _ _Bet der Wghl eines UnterhaUSMitgliedes im resigen Stadttheil _West-Southwark wurde der Glad- omaner Causton nut 3638 Stimmen gegen Beddal (konfer- vatw), welcher 2444 Stimmen erhielt, gewählt.

_ Frankreith. Paris , 17. Februar. (W. T. B.) Der Minister des Aeußern Flourens ist hierher zurückgekehrt und empfing heute_ das diplomatische Corps.

In der heutt en Sitzung der Deputirtenkammer _ _ _A geordnete Sans-Leroy die Dring- lichkeit für seinen Antrag eine Unterf die _Fragen_ anzustellen, Pr1_vileg1_u_ms der Bank von Frankreich knüpfen. Der Minister-Präßdent Tirard bekämpft den Antrag und er- kläre_, es konne dadurch zwischen der geseßgebenden und ausubeydew Gewalt eine Verwirrung entstehen. Die Dring- lichkeit wrrd Mit 323 gegen 199 Stimmen abgelehnt. Der radikal) brachte einen Antrag ein, wonach _ en zu Deputirten oder Senatoren ewählt werden können, so lange sie sich im Amt be- nden, sondern erst nach 6 Monaten von dem Tage ab, an

licher Städte,

elegenheiten überge tätigung der Poli be irken anbetrifft,

or nung für dre Provinz Westfalen vom 31. _ Analogie des §. 13 des ZuständigkeitSJeseßc-„s _ auf die Po izeibeamten keine Anwendung; züglich die_xser Beqmten bei_de_n bisherigen Bestimmungen, nach welchen dW ländlichen Polizeibeamten vom Landrath ernannt

Abs. 3 der Kreis- Juli 1886

es verbleibt daher be-

_ Nach einem_ Endurtheil des 1. Senats des Ober- Verwgltungdgertchts vom 30. März d. I., sind die Gemeinden um deswillen cxllein, weil die von ihnen zu tragenden Kosten der örtlichen Polizeiverwaltung durch d_en_(_Hrlaß oder die Ausführung an Dritte ergebender ortSpol1ze1l1cher Verfügungen vermehrt werden , 3_der Verfügungen im Verwaltungsftreitverfahren nicht

un 9 über

die sich an [auf des

Bayern. München, 17. Februar. (W. T. B.) der heutigen Sißung der Abgeordnetenkammer wur e bei der Beralhung des Etats der indirekten Steuern von dem Abg. Jäger die Erhöhung des Tabackzolls

Der Fin anz-Minister erwrderte:

De utirte Héri f Mxnister nich?

auf 120 „44 angeregt.

welchem sie aus dem Ministerposten geschieden find. Hériffe ver- langt für diesen Antrxrg die Dringlichkeit. Der Minister des _Innern, _ Sarrten,_ erklärte, der Antrag des Deputtrten énffe trage emen persönlichen Charakter und sei gegen en Minister ; lourens gerichtet, er er- warte die angekündigte Jnterpe ation. Die Regierung verhalte st in Bezug auf die Deputirtenwahl im Departement Hautes- A pes dur aux- neutral. Der eDeputirte Maillard (radikal) warf_ der e _1er15ng vor, daß sie offizieüe Wahlkandidaturen betreibe. Sch teßlich wurde für den Antrag Hérisse die Dring- lichkeit mit 238 Tegen 221 Stimmen abgele nt.

Die Budget ommrssion lehnte den ntrag des Deputirten de Soubeyran auf Reduktion der Zinsen für die schwebende Schuld um 3 Millionen ab.

_ In dem OrdensFandelprozeß gegen Wilson und Gßnofsen ste_lite Wi son die Behauptungen- der Frau Rata zi in Abrede; dieselbe habe seit langer Zeit keinen Einlaß im lysée gexunden. _Er habe nur Le rand empfangen, der in Angelegen eiten seines Sohnes, we cher vor ein Krie s- gericht gestellt werden sollte, zu i?m ekommen sei; er glau e, Legrand habe seine Dekoration ür ?eine Verdienste erhalten. Die Vernehmung der Angeklagten wurde heute geschlossen; dieselben ergaben keine neue Thatsachen. Die Vernehmung der Zeugen hat begonnen.

Rußland und _olen. St. Petersburg, 18. ; ebruar. (W. T. B;) Wie te „Vörsenzeitung“ meldet, at der Finanz-mester Wyschnegradsky beim ReichSrath eine * orlage eingebracht, betreffend die Einführung fakul- tatier Metallvabuta als vorbereitende Maßnahme zur Konsolidiruxig des russischen Geldverkehrs. _ In Ausführung der vor1ährtgen Bsschliiffe des KriegSraths ordnet ein heute verö entl1chter Tagcsbefehl des Kriegs-Ministers an, den 73 eserve-Cadre-Bataillonen im europäischen Ruß- land “6 einen OberstzLieutenant bsizugeben.

em Grashdanwz ist gestern der Einzelverkauf ent- zogen worden; wre es heißt, handelt es sich bei der Strafe um eine Meldung des Blattes Lokaler Natur.

Das „Journal de St. Stersbourg“ bemerkt bezüglich des starker) WSLchL11_S des ubelcourses: Die Politik habe dam1t absolut nichts zu thun, der Rückgang sei einfach bcduigt diirch Zahlungsbedürfniffe, welche in Folge des sehr darmederltegenden Exporthandels nicht außreicherid gedeckt werden könnten.

Italien. Rom, 17. Februar. (W. T. B.) Der König hai h_e_ute das Dekret unterzeichnet, durch welches das Demiswonsgssich Coppino's genehmigt und der Deputirte Bosellr zum UnterrichtS-Minister er- nannt wird.

Neapei,_17. Februar. (W. T. B.) Das spanische Panzerschiff „Castilla“, welches dis marokkanische Gesandtschaft an den Papst an Bord führt, ist [)euts hier angekommen.

Niederlande. Haag, 17. Februar. (W. T. B.) Der KÖULJ leidet seit einigen Tagen an heftigen neuralgischen Schmerzen und ist das Bett zu hüten genöthigt. Die ver- gangene Nacht verlief indefs leidlich ruhig. Zu Beunruhigung giebt der Zustand „bis jetzt keinerlei Anlaß.

Schweden und Norwegen. Christiania, 17. Februar.

W. T. B.) Wie verlautet, hätten die St aat sräthe

rctander, Astrup und Kildal ihreDemifsion gegeben und wäre dieselbe vom König angenommen worden.

Zeitungöftimmen.

Die „LeipzigerMonatsschrift für Textil:Jn- dustrie“ sagt tinter der Ueberschrift: „Ein Lob für das deutsche Unfallversicherungsgeseß“:

_ In einer Artikciserie iiber „Haftpflicht und Unfallversicberung“ wird 1_1_1 dem Schwmzcr Blatte „Der Bund“ auch des deutschen Un- fallveriicherung6gcskßes lobende (Ernvähnung gethan, Es heißt dort unter Andrrem:

Dj_e Versicherxmg gegen Unfäiie bietet dem Unternehmer die Garqnne, daß er die_ Folgen seiner Haflpflicht zu tragen vermag, dem §Al_rbeiter aber in die_len Fällen die einzige Sicherheit. bei UnfäÜcn n1cht_ bloß eine pavtcrne Forderung, sondern eine wirkliche Eni- schqdigung zu _erbaiten, Vortheile, die die soeben erwähmen Nack)- tbeile bei Weitem überwiegen und die deutsche Reickysgescygebung da[)m gefuhrt haben. die UnsaUversicherung obligatorisch zu erklären.

AUYrdmgs vxrsuckzt das UnfaÜverficherung§geseß, die erwähnten Nachtheile so We1t_als möglick) zu vermeiden. Um Prozessen vorzu- bcugrn, macht es diese bbligatorische Versicherung sogar zu einer all- gemeixien und erstreckt sich a1_1ch auf diejenigen FäÜe, für welche bis- her nicht gehaftet wurde, aus die Fälle des eigenen Verschuldens u_nd der_ h_oberen (Gewalt. Damit aber hat der Geseßgeber die bishertae ]izrzstische Grundlage der Haftpflicht vollständig verlassen und alle diejenigen Momrnte, die nach bisherigen Rechtsanscbauungen für die Begrenzixxig der Haftpflicht von Bedeutung waren, ncgirt. Als maß- gebend fur Umfgng der Haftung des Unternehmers erscheint ibm nur noch das 0ff_e_111[1ch€ Interreffe; dasselbe verlangt, das; der Arbeiter bei) (Lien UnsaÜen, dre denselben betroffen haben, eine Entschädigung er a e.

Eine weitere Anordnung, die das deutsche 11nfa11veriicherung§gese§ g_etrof_f_en hat, um_ Prozesse zu vermeiden, sind die in §§. 46 bis 4 emgeiuhrten Schiedsgerichte.

Um_ aber troß Versicherung eine möglichst große Verminderung der UnfaÜe zu erzielen, werden durcb dieses Gesetz als Träger der Versicherung erufßgenossenfschaften mit Gefahrenklaffen eingeführt- dexxen _eme Verftcherung _au Gegenseitigkeit zu Grunde liegt, deren Mitglieder also _em gemeinsames direktes Interesse daran haben, Un- fa11__e zu ihren Betrieben durch Anwendung größerer Sorgfalt nack) Mogltchkeit zu verhüten.

Dieses Zemeznschaftlicbe Jntereffe_bietet zugleich die geeignetste Grundlage fur die der genoffenschaftlichen Organisation anzupaffende systematische Regelung _der zur Vermeidung von Unfällen zu ergreifen- den Maßregeln. In dieser Richtung wird in §. 78 des Gesetzes den Gengssenschgften die Befugnis; beigelegt, Vorschriften zu erlassen 1Z „uber die von den Mtkgltedern zur Verhütung von Unfällen in t rrn_ Betrieben zu treffenden Einrichtun en", 2) „über das in den Betrieben von den Versiiberten zur erhütung von Unfällen zu beo_bachtende_Vcrhalten“ und an deren Nichterfüüung gewisse Nack)- tbeile zu kizupfen.

An? diese Weise wird voraussichtli die gewerbliche Selbstverwal- tung an einem Gebiet fruchtbar gema i. auf welchem dig staatliche Verwaltung schon_ au_s dem Grunde mit großenSchwiertgkeiten zu kampfen hat, weil die Frage, wie weit mit Aufstellung von Vor- schriftendieser Art gegaxi en werden kann, in vielen Fönen zu erheb- l1che_n Zweifeln Anlaß_gie t. Die wirksame Durchführung von Vor- schriften_dieser Art Ware auch nur durch eine eingreifende Thätigkeit der Polizei gesichert.

Bei_ den a_uf Gegenseiti keit beruhenden Genossenschaften aber we__rden die techmicben Kenntni e der Mitglieder und ihr Interesse an moglichster Ve_rk)utu_ng der Unglücksfalle mit einer billigen Rücksicht- nahme auf die Privatintereffen der einzelnen Genossenschafter ver-

bunden sein und voraussichtlich dazu führen, daß die zu erlaffenden V xschriften nicht mehr und nicht weniger enthalten, als der einzelne bsianternebmer, sofern er fich nicht versichert bätte, als guter Das läßt fick) um so mehr als die Gefahr zu großer Aligemeinheit, mit welcher die Rrgelung solcher Vorschriften verbunden ist, hier nicht vor-

n1cht nach hat die deutsche Reictheseßgebun die in Ja ren so_ brennend gewordene F iner befriedigenden Lösung entge Uqfallversickyerungsgeeß als eine geses- sche That von großer sozialpolitischer Traaweite, die um so be- _ ck der Eeseßgeber _bei Aufstellung dieses (Ge- bis dczbui in dieser Materie herrschenden juristischen ien voUstandig emanzipirt und allein das öffentliche ichtschnur angenommen hat.

gericbtsfxom 6. April 1887. Stellung der Miterben vor getbeilte't Ceritralblatt der Bauverwaltung. Nr. 7. _ In Amtliches: Personal-Nachrichten. _ Nichtamtliches: Eine

mittelalterliche Doppelkap aussteüungsbauten in Pari

Geschäftgm ck aus getban hätte. _

_Eiffel's Thurm und die Welt- s. _ Die Akropolis von Alben. _ Die Regulirung des unteren Laufes dez: Wetchsxl. _ Vermischtes: ""Ein- führung eines Normalformates fur Dachziegel. _ Ausstellung von Zeichnungen außgeführter Baukqnstruktwnen nach System Momer. _ Normalbedingungen für die Lieferung von Etsmkonstruktionen fiir Verwmdung von Oel zum Abstillen der

den leyien verficbermxg e ck en msbesondcre das Brücken und Hochbau. _ _ _ tk) is Wellen. _ Eduard ['Anson 1". _ Bucherscbau. en Wer er aeches von d

Grundprinzi

lichen Wober versah einc Entscbadigung Und erz derung der Un

_Jm Interesse des öffent- afft er_ dem vxrungluckten Arbeiter regelmäßig telt zugleich eine möglichst große Vermin- _ _ Schadenersaßprozeffe auf ein Mi- ll s durch Einfuhrung _von geWerblicben Organiiationen _ die auch in anderen Richtungen so nüß- r BetrtbegenoffetisÖaften _ mit_(Hkgenseitigkeitsversicherung. SÖWeiz erstrebt man die namlichen Ziele vorläufig auf Die ungenügenden Resultate, die man die damit verbunden

Statistische Nachrichten.

Zahl der Studirenden aufder

fälle, er reduzirt die zu Greifswald

Königlichen Universität im Winter- Semester 1887/88. Vorläufige Feststellung. 4. Im Winter-Semesier immatrikulirt gewesen 11 _ storben _, 1). abgegangen mit Exmatrikel 333, c:. weggegangen, obne sick) abzumelden und daber gestrichexn 3, (1. gestrichen auf Grund des §. 13 der Vorschrifxen fur die Siudirenden 2c. vom gestrichen aus sonstigen Gründen _, Dazu find

'mum _ a e 1r1riit Selbstderwaltung,

[ich smd : de

dem Wege der'Haftpslicht. _ _ em Wege erreicht, und die Ucbclsiande, laßien aber schon im März 1885 die Motion Klein, welcbe _ _ Dieselbe giebt in Ziffer 2 dem Bundeskaty den Auftrag, _„die Frage zu untersuchen und darüber Bericht zu erstatten, ob nicht eme allgemeine obligatorische Arbeiter- anzustreben sei“.

s der Boisckmst des Bundesraths, betreffend die Aus- dehnung der Haftpflicht 2c. Vom _7. Juni 1886, hervorgeht, hat die Bundesbehörde diese Aufgabe tmt grö tmöglichster Beförderung zu _ chwierigkeiten gestoßen, deren cbt ix_i ihrer Macht lag. Eine baldige Erledigung von der Motion Klein steht demnach noch nicht in e die Botschaft wmter ausführt, „die Frage der obligatoristben Versicherung erfordert nock) lange Vorarbeiten, um in dem einen oder anderen Sinne e*ntschicden werden zu können, da man, die Grundlagen , auf welche diese Entscheidung zu bafiren wäre“.

ind Vollkommen einbersianden, dieser wichtigen Frame in möglichst gründlicher Weise vorgeht, und ver- kennen keineswegs die Tragircitc der von ihrn zu fassendanntsckxeidung; wir erwähnen aber bloß die Thatsache, daß die deutsche Reichs- ivclcbcr der Arbeitervarsicherung keineswegs wie es von den eidgenössischen , in der Zeit Von 1881 bis 1884 drei ver- schiedene Unfailversichcrungs-Gesetzentwürfe vorgelegt bat, und nachdem zurückgewiesen wvrden ist, den dritten zur Annahme gebracht cr Materie schon einiae Vor-

Dadon find :

Oktober 1879 _, zusammen 336. in diesem Semester __ . immatrikulirten Studirenden beiragt daher 1041. Fakultät zählt Preußen 299, Nnbtpreußen 58, zusammen 357. D juristiscbe Fakultät zählt Preußen 75, Ntchtpreußen 7, zusammen 82. Die medizinische Fakultät zählt Preußen_435, Nichtpreußen 36, zu- sammen 471. Die philosophische Fakultat zabit a. Preu Zeugnis; der Reife 90, 13, Preußer) obne Zeugmß der R der ' Vorschriften für die Studtrenden der Landesuniver ]. Oktober 1879 26, e:. Nichtpreußen 15, zusammen 131. 13. Außer diesen immatrikulirten Studirenden Habewdic Erlaubniß zum

der Vorlesungen vom Rektor erhabten: nicbt immatrikulations Preußen und Nichtpreußen 19. Die_ Gcsammtzahl der Berechtigten ist mitbin 1060. Von diesen Berecbitgien hören Vorlesungen: 44. von den immairikulirten Studirenden: m der ibeologiscben Fakultät 349, in der juristischen Fakultät 80, in der medizinischen Fakultät 462, in der philosophischen Fakultät 127, zusammen_1018. _ Vor[csungcn dispensirt sind: in der tb_ec_)[-_ogischen Fakultät 4, m der juristischen Fakultät _, in der medizinischen philosophischen Fakultät 1, zusamrziew 7. 1313. recbtigten Personen: Nicht immairtkulirte Preußen und Rektor die Erlaubmß dazu erhalten haben, 19; _ Hl der Berechiigien, welche Vorlesungen hören, ist mit-

Es find demnach geblieben 767. Die Gesammtzabl der Die theologische

vom Nationalrats) anaenommen wurde.

unfalWersicberung

Wie nun an en mit dem lösen gesucht, ist leider aber dabei auf Beseitigung ni

wenn der BundeSrail) in Vom Hören der

kultät 2, in der on den übrigen be-

regierung einem Reichstaze, Nichtpreu en,

in einer Weise günstig__ Räiben zu erwartrn tit

geneigt War, welche vom Gesammiza sie zweimal _ hat.„Wir glauben Wo, es existiren in dies arbciicn, die man ohne Bedenken benützen dürfti', die in Verbindung mit den bereits vom Bundeßratk) gemachten, speziell auf unsere schweizerischen Verhältnisse bezüglichen Studien genügen sollten, um es demselben zu ermöglichen, iiber die durch die Motion Klein ihm zur Untersuchung übertragene Frage zu Liner Entscheidung zu kommen; dies um so eher, als die gearnwäriige Geschäftslage in vielen Zn- dustrien der Einführung der Arbeiterversickyerung günstig erscheint und die obligatorische Versicherung eine Revision der Bundesverfassung vorausseßt, zu ihrer Einführung somit einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt.

Denn auf dem che der H dasjepige, was man erreichen wi sicherung erreichen kann; dies haben die b Genüge bewiesen, und die neueste wird nicbt Verfeblen, wie die nationalräthlicbe Kommission in ihrem Recht bemerkt, lichst umfassenden Versicherung bar zu machen“.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Zum siebenzigjäbrigen Dienstjubiläum Grafen Moltke, am 8. Marzd. J., _ im Verlage von D. B. Wiemann m Barmen eme Biographie aus der Feder des Premier-Lieutenants R. Der t, die mit des Feldmarschaüs_ um ihr aber eine möglichst weite Verbreitung in Volk bat die Verlagsbuchhandlung den Preis bei (Bei Bezug von

des General-FeldmarscbaUs erschien in den leßten Tagen

_reis_ der drei Bogen starken Schrif ildmß geschmückt ist, beträgt 50 „5; und Armee zu fiebern, _ _ _ Pariiebezügen auf das Niedrig te reduztrt. 200 Exemplaren kostet das Exemp ar nur 20 ._H.) _ Im Verlage von A. Ste_pbany, Berlnr 877._ _ vom Lieutenant Hans von Arnim unier Berücksichtigung der _bls zum 1. April 1888 eintretenden Dislokationen entworfene nete ,Garnifon-Karte der deutschen Armee". e wird am besten gekennzeichnet durch die anerkennenden [che der General-Feldmarschall Graf Moltke dem Autor für die Uebersendung des kartographischen Werkes übermittelte. Es beißt in dem betreffenden Schreiben:

Gegenstandes, sorgfältige Ausführun

Beifall sichern. als ein gutes Hiilfsmitiel beim Verfolg militärischerZWecYe an Werden und wird ebenso nichtmilitärisÖen Kreisen em thkommenes In starken farbigen Umgrenzungen sind während dünne f Armee-Corps die Landwehr-Bezirkß- S e der General-Kommandos sind a sen durch besondere schwarze Zeichen e smd rotl) auSgefüÜt. Die gleichfalls Von einander ab-

aftpflicht “erreicht man keineswegs [] und durch die obligatorische Ver- isher gemachten Erfahrungen AUEdebnung der Haftpflicht

, erschien eine

und gezeich- Der Werth dicser Kart

„Bedürfnis; W _ or e, we

in den weitesten Kreisen fühl- _ Die praktische Durchführung dieser Haftung fuhrt zu einer unverhältnißmäßigen Belastung des Arbeijgebers, obne die Interessen der Arbeiter in genügender Weise zu befriedigen, wohl aber befrikdigt sie die Interessen der Verficherungsanstalten. Der Arbeitgeber ist genötbigi, 1ich gegen die drohenden Folgen seiner Haf- tung bei einer VersicherungSanstalt zu ve obe Prämie, die eine [) k)

„Zweckmäßige Behandlung des und die Vollständigkeit in

Karte darf [ xcbern gegen eine underbält- elastimg desselben bei Ein- _ ner allgemeinen obligatorischen Versicherung als unwahr- scheinlich erscheinen läßt. Der Arbeiter aber muß in zahlreichen FäÜen sich seine Entschädigung durcb Prozeß erstreiien; denn diese Unglücks- _ im AUgeMincn derart, das; entweder die Einrede des eigenen Vers uldens oder aber die Einredechr höheren Ge- , Die VerficherungSgeseÜicbaft steht aber 111 keinem persönlichen Verhältniß zum Arbeiter; sobald also ir end welchc Zweifel an ihr;r Verpflich1ung bestehen, wird sie den Ar eit- geber zum Prozeß anhalten und erst dann bezahlen, wenn dieser der- urtbetlt ist, und gerade diese Prozcffe find es. die in Deuischland das System der Haftpflicht unmöglich gemacht haben.

_ Wir begreifen daher, daß durch _ Haftpsiicht für die allgemeine obligatorische Versicherung Anbanger geworben und daß insbesondere in denjenigen Betrieben, Welche dieser Haftpfticbt neu unterstellt sind, sich der cinsiimrmge Wunsch kund- gtebt, es möchte dieselbe ein möglichst kurzes Uebergangssiadtum bil- din und die Einführung der allgemeinen obligatorischen Versicherung nicht mehr lange auf fich warten lassen“.

_ So weit das Eingangs zitirte Schivcizer Blatt, deffe;i_ Aus- sybrungen wir wobl_ mit vollem Recbt bezeichnen dürfen als em Lob fur das deutsche UnsaUversicherungSgejeJ.

nißmäßig [) " OrientirungSmitfel bieten.“ auf der Karte die Armee- Umgrenzungen innerhalb der Commandos anzeigen. _ schwarz unterstrichen; die Serbiskl _ gekennzeichnet, Festungen und Waffenpla BaiaiUone, EScadrons, Abthetlungen sin In großen arabischen Ziffern find die Nummern der in kleinen arabischen diejenigen der EScadrons, in kleinen römischen diejenigen der Batailioxie bezw. Abtheilun Die Abkürzungcn sind aus der betgegebenen Zeichen- zu verstehen. Die Karte ist im Maßstabe 1 auf starkem Papier in geschah in der geograp Keller in Berlin.

Corps angegsben, fäile find erfahrungßgemä

walt als zuläsfig erscheint.

Regimenter, _ en verzeichnet. rklärung leicht : 1 350 000 gehalten und

eine Weitere Ausdehnung der _ Die Herstellung

sauberer Ausfiihrung gedruckt. _ bisch-litbographischen Anstalt und Steindruckeret Der Preis für das gerollte, mit schWarzo polirten Stäben Versehene Exemplar beträgt 3,60 „56, für das gefaltete,

des der von Gustav Schmo11er heraus- und sozialwissenscbaftlichen Fdr- Verlag von Duncker u. Humblot) enthält e_m_en faßten Beitrag zur preußischen Militar- und Steyergescbichte: „Organisation und Verpflegung der preußiicben Landmilizen im vorlie enden Darstelluxig

Armeegeschtchte Bedeutung _ ebenjäbrigen Kriege für die Vertheidigung der Provinzen, rgänzung des Feldheeres und die Fortführung des Ka die überall errichteten Landm1lizen gehabt haben; andererseits sollen die finanziellen Leistungen dargelegt_werden, die der der Steuerkraft des preußischen Volks uber das Maß des lichen weit hinaus zugemutbet hat. Es von aÜen Seiten bestritten worden, daß Preußen außxrordentliche Kriegs allgemeine direkte Landsteuermiliz

auf Leinwand gezogene in Et

_ Heft 4 des 71]. Van ebenen „Staats- ungen“ (Leipzig, Franz Schwartz ver

siebenjährigen Krie e. Zweck der Centralblati für das Deutsche Reick). Nr. 7. _ Inhalt: preußis en

oll- und Steuerwesen: ProbeWeise Verwicgung des auf Landstra eingehenden Dachschiefers _ Zulassung von Privat-Tranfiilagern o amtlichen Mitverschluß für mineralische Schmieröle. _ Konsulqt- i_vesen: Titelverleihung. _ Ermächtioung zur Vornahme von Civil- !iatzdSakten. _ Polizeiivesen: Ausweisung von Auslandern aus dem Reichscxebiet.

Marine-Verordnungs-Blatt. Nr.3._analt:Gerichts- barkeit, _ Marine-AriiUeriedepot in KuxbaVen. _ Dienstbetrieb beim Seebataillon. _ (Fieschäftsordnung für die Verwaltung der Garnison- anstalten. _ Dienstbekleidnng der evangelischen Marine eisilichen. _ Beförderung bon Mannschaften auf Scedampfcrn. _ Unterhosen. _ Revisionsbuch fiir die 3,7 am Revolver-Kanone. _ K_oblenbeschaffung. _ Lieferungsverttäge. _ Schiffsbücherktsten. _ Personalveränderungen. _ Benachrichtigungen. che Nachrichten des Reichs - Versicherungs- . Amtlicher Theil. betreffend die Außzablung der auf Grund des Seeunfallversicherungs- . ese es vom 13. Juli 1887 zu leistenden Entschädigungen durch die

os . Vom 26. Januar 1888. _ Rundschreiben an die Berufs- genoffenfchafts-Vorstände, betreffend die berufsgenoffe keit des Nebenbetriebs zum Hau tbetrieb ausdem Gebiet des anuar 1888. R.-V.-A. 1. 1202. orfißenden der auf Grund des §. 1 Ziffer2 Mai 1885 gebildetenS ieds- _ us oosung der erstma1ig ausscheidenden der Scyiengericbtsbeist er. Vom 1. Februar 1888. R.=V.-A.1 ie Vorstände der Berufsgenossenfcbafte Fend die im ReiÖS-Versichekungsamt bestehende „Sammlung für Februar 1888. ütungsvorschriften der Ziegelei-Be- Nnoffenscbast. _ RekurSentscheidungen. _ Bescheide und Be-

e.

u

Justiz-Ministerial-Blatt. Nr. 7. _ Inhalt: Allgemeine Verfügung vom 10. Februar 1888, betreffend das in Mainz erscheinende „Internatioziale Kriminal-Polizeiblait.“ _ Erkenntniß des Reichs-

gro e Krieg

ist bis in die neueste Zeit im siebenjährigen Kriege in steuern erhoben worden seien; di Landmilizaccis e ,

Kriegssteuern , _ _ zu den Kriegöabgaben, dieselbe Zeit in den österreichischen Staaten ersann, als und als äußerst human bezeichnet werden müssen. V t der Verfaffer eine gedrängie Uebersicht der Landtxtili en und milizäbnlicben Einrichtungen des Staates vor dem siebenjährigen Krie , vor allem, um die Koni des Gedankens, daß im Noihfall a e Untertbanen zur Vertbeidigung des Vaterlandes verpflichtet seien, hervortreten zu lassen.

In allen große thb age von Landmilrzen;

in ihrer Weise in hohem Grade nüßlicb erwiesen. in allen Landestbeilew wird sich (die stehenden Landregimenter, etwa 5000 Mann, nicht eingerechnet) in der Zeit der ten Kraftanstrengung im Herbst 1757 auf etwa 16000 M aus chließlich der Offiziere belaufen Reduktionen und na

rbeitsblusen.

unzweifelhaft als wrkliche

anzusehen , wenn fie auch im Vergleich

Militärpfiicbtigen. _ dre man um

Anmusterung

Bekanntmachung, brandenburgisch - preu- is

nicksaftliche Zu-

des Sommers 1 57

s. Vom 31. von die en

eeun allversicberungSgese _ Rundschreiben an die bis 5 des AUSdehnungs ese es vom 28. _ _ gerichte, betreffend die Starke der Miliz

_ Rundschreiben an

haben; nach den mebrfa cb der Auflösung der oft reu ischen

Kopfzabl dann hat ü erall der

enommenen

(ständige Au

fallverhütun 71. _ Unfallver

R.-V.-A. 1. 2 Krie 5 doch geba ten. Ferner des Landes

M Unterhalt der Miliz für

Dieselben werden sich für den ganzen Umfang der Moriarcbie, auf - rund 1650000 Thlr. veranschlagen lassen, wovon auf Pommern etwa

400000, die Neumark annähernd 150 000, Magdeburg-Halbaßadt 500 000, die Kurmark einschlie lich der Uckermark etwa 550000 und Ostpreußen nahe an 50000 T lr. entfallen wiirden. Der Verfaffer warnt zum Schluß davor, aus dem, was die enz: Provinz bier nickt odeä weniger geleistet bat, die Größe ihres Patnottßmus bemessen zu wo en.

_ Im Verlage von Gustav Fischer in _Jena erschien ,Die Kausindustrie in Thüringen“, rzebst einer Darstell der

orbfiecbvrei in Oberfranken, wirtbscbaftltcbe Studien von ])t. ma- nuel Sax, 111. Theil (zugleich 9. Heft des 11.Bandes der „Samm- lun nationalökonomischer und statistischer Abhandlungen des Staats- wi enschaftlichen Seminar!) zu Halle a. S.“, bercxuSgegeben von Dr. Jol). Conrad; Preis 3 „M In diesem Theil schildert der Verfezffer die Korbflecbterei in Oberfranken und Coburg, die _Pbosphorzund- hölzchen-Jndustrie in Neustadt am Renzisteig und die_ Töpferei in Bür el in ihrem Entstehen, ibrer_ Entwukelung und wirtbsebaxtlicben wie iSozialen Bedeutung. Die Schilderungen beruhen auf sorgfalti em Studium und eigener Anschauung, sind im Resultat zuverl süß und angenehm zu lesen. Das trockexie Aablen- nnd Akteymateria hat der Verfasser zuoeckmäßiger Weise_m nen Anhang verwiesen.

_ Die heute in Leipzig erschtenene Nr. 2329 der** „Illu- strirten Zeitung“ enthält u. A. fol ende Abbildungen: Die Beglückwünscbung des Fürsten BisMar nach seiner Rede im Reichstage am 6. Februar. Originalzeicbnung von H. Luders. _ Huldigung des Fürsten BiSMarck bei seinxr Rückkehr aus der Reichstagsfißung am 6. Februar. Originalzeichnung von E. Thiel. _ Heinrich Anton de Vary, "|" am 19. Januar. _ Ernst Leberecht Wagner, '!" am 10. Februar. _ Die Ttacheotomie oder der Luftröhren- schnitt. 4 Figuren.

Sanitätsz, Veterinär: und Quarantänewesen.

Italien. - Quarantäne-Verordnung Nr. 3.

Die seesanitäispolizeiliche Verordnung Nr. 11 vom 4. August 1887 gegen die Provenienzen der Insel Malta ist durch Verordnung des Königlich italienischen Ministeriums des Innern vom 5. Februar 1888 aufgehoben worden. (Vergl. „Reichs -Anzeiger" Nr. 187 vom 12. August 1887.)

Portugal.

Durch unterm 10. Februar 1888 veröffentlichte Verfügungen des Köni sicb portu iesischen Ministeriums des Innern Werden für „rein“ von Zholera er lärt:

1) die Häfen der Insel Sardinien und sämmtliche Häfen des italienischen Festlandes und derInfeln, welche noch als der Cholera verdächtig angesehen Waren;

2) die Häfen der Insel Sumatra, welche seit dem 6. Juli 1883 theils als verseucht, theils als der Cholera verdächtig galten.

Rußland.

Zufolge einer unterm 11. Februar/30. Januar 1888 veröffent- lichten Anordnung des General-(Gouverneurs zu Odessa ollen Pro- venienzen der italienischen Küste von Bari bis Ancona unéxer Quaran- 1äne-Observation gesteUt Werden.

In dem Dorfe Karczew (Kreis Nowo-Minsk, Gouvernement Warschau) ist die Rinderpesi auSgebrocben.

Gewerbe und Handel.

Dem Geschäftsbericht des Vorstandes des Aktien-Bau- Vereins „Unter den Linden“ entnehmen wir folgende Mit- theilungen: Sämmtlicbe Räume waren während des verflossenen Ge- schäftsjahres vermietbet. Die Ueberscbüffe reichten bin, die am 1. Juli 1884 kontrabirte ichwebende Schuld von 100 000 „M, von welcher am 1. Januar 1887 noch 29 654 „“- unbezahlt waren, mit dem Schluß des Jahres 1887 vouständig zu tilgen. Nachdem die schwebende Schuld abgetragen ist, sollen die Ueberschüffe zur Ver- ringerung der Hypothekenscbuld verwendet werden; es smd im Januar 1888 die ersten 7000 „16 dicsem Zweck zugeführt worden. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist als gesstcbert zu betrachten. Auf Grund des Geseßes vom 10. Juli 1884 md von dem 26 673 „sé be- tragenden Ueberschuß des Jahres 1887 15000 „54 auf Grundstück- Conto abgeschrieben, so daß noch 11673 „M zur Verringerung der Unterbilanz zu verbuchrn blieben. Die Hypothekenscbulden sind unverändert geblieben und betragen in Summa 1650000 „46, welche mit 43-51 0/0 zu verzinsen smd.

_ Dem Aufficthratb der Berliner Hotel-Gesells aft (Kaiserhof) isi Seitens des Vorstandes der Rechnung§abschlu für das verflossene Jahr vorgelegt worden. Derselbe ergiebt ua den Abschreibungen einen Reingewinn, welcher die Vertheilung einer Divi- dende von 3 % gestattet; ein dahin gehender Vorschlag wird der be- vorstehenden Generalversammlung der Aktionäre unterbreitet werden.

_ Der Vorstand der PotSdamer Straßenbahn wird der Generalversammlung für 1887 eine Dividende von 69/0 vorschlagen. Yäxrend der vorhergehenden 6" Jahre kam keine Dividende zur Ver-

ei ung.

_ Vom oberschlesischen_ Eisen- und Metallmarkt berichtet die „Schlei. Ztg.“: Auch in der letzten Berichtswoche haben wiederholte Schneefälle die Heranscbaffung von Schmelzmaterial zu den Hoböfen erschwert, und die Versendung von Erzeugnissen und Zertigwaare zu und aus den Fabrikstätten vorübergehend verzögert.

uf mehrere Tage Waren die Strecken der Schmalspurbahnen ver- weht, und in den Niederungen bei Antonienbütte waren bis zu 80 Mann Militär mit der Freilegung der Bahnstrecken beschäftigt. Der Verkehr in Eisenerzeugniffen war daher _ein. verhältnißmäßig ruhiger; der Betrieb der wie früher 1m Feuer stehenden 28 Hoböfen erfuhr keine Veränderung. Da_ die Ueberfübrung von Puddel-Robeisen zeitweilig fich verringerte, auch die Eisen ießereien von frischen Bezügen Abstand nahmen, so fehlte für Preisßewe ungen jedwede Anregung. Puddel-Robetsen galt „“)-5,4036, Gießerei- obeisen 5,60-5,80 «jk _ In den Gießereien erhielt sich der Bedarf für Herstellun kleinerer Gu _siücke zu Feuerungs- anlagen, und konnten größere tücke nur Zvär icher zur Ablieferung Zelangen. Wiewohl egen _das Borja r _ zurzi Theil mebr euie eingestellt sind, ?o erhalt si?) doch fur diese Arbeitskräfte das außreicbende Maß der Beschaftigung. _ In den Walz- werken geht es iortgeseY re samxr wie in den ersten Monaten der Bo ahre zu. ie nfertigung stärkerer Kaliber in Rund- und Flachei e_n,_ in Profileisen und feineren Sorten Fewäbete eine normale Bes afttgung und volle Auönutzung der Wa zstrecken. Auch robe Dampfkeffelblecbe i_md gerippte Bleche, sowie Sturz- und Feinb ecbe erzielten emen ziemlich erheblichen Absaß, le tere in Fol e davon, daß der Verband der rbeiniscben Eisenb ecbfa rikanten d :

reife beraufgeseßt_ batte. Prei e waren unverändert, aber fest.

tabeisen im naheren Absaßgebiet 14 „M, profilirtes Eisen 15,50 «M, Eisenblecb 16-16,50 q/jé _ Der Zinkmarkt la im Abwarten auf neue : Schlüsse und Ablieferungen rußig, und beschränkten i[icb die_ Versendungen auf kleinere Partien; einiße grö ere Posten gxngen ieewärts. Der neuerlich verminderten Bleprodu ix_m la das Aus!) eiben ungarischen Schmelzmaterials zu. (Stunde. Die ZinYreise wurden Seitens der Produzenten behauptet. 117. 1l.-Zink (von iesÖe's Erben bedang loco bier 441-4150 .“, GoduUa u. a. Raffinir-Marken 3 .“, Zinkblech 44-46 .“, Blei in guten Qualitäten 31 .“ und höher. *

_ Der Auffichtöratb der Aktiengexells aft fiirTa elen- fabrikation zu Nordhausen bat echlo en. in der al- versammlun die Vertheilung von 6xo/o ividende für das versau- gene Gescbä s abr zu beantragen.

_ Die ilanz der Vayeri chen Handelsbank pro 1887 ergiebt einen Nettogewinn von 060-444 .“ . An der Direktion beschloß der Aufstehtöratb der General amülunsf de Verwendun vorzuschlagen: 657 168 .“ zur von“ Dividende wie im Vorjahre), 181 373 .“ Abscbnibuugmzé Tantldmen u., 221 903 »“ auf neue Reawuus. _

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